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Juan Pablo Montoya
Juan Pablo Montoya ( - 20. September 1975 in Bogotá) ist ein kolumbianischer Formel 1 Rennfahrer. Er ist verheiratet mit Connie Montoya, geb. Freydel (Jura-Studentin). Mit ihr hat er einen Sohn namens Sebastián ( - 11. April 2005). Derzeit wohnt er in Monaco.
Einen großen Teil seines Erfolges verdankt er seinem Vater Pablo Montoya, da dieser selbst Rennfahrer war und ihn so gut es ging unterstützte. Auch sein jüngerer Bruder, Federico, ist im Motorsport (2004 in der ADAC Formel BMW) aktiv. Ab der F1-Saison 2005 ist Juan Pablo in das Team McLaren-Mercedes gewechselt und ist damit Teamkollege des Finnen Kimi Räikkönen. In den Jahren zuvor fuhr er zusammen mit Ralf Schumacher für das BMW-Williams-Team.
Dem Sieg in der CART Championship Series 1999, als er die Saison punktgleich mit Dario Franchitti beendete, ließ er ein Jahr später einen überragenden Sieg bei den 500 Meilen von Indianapolis folgen. Dieser Sieg ist umso beeindruckener, da das Rennen zur konkurrierenden Indy Racing League gehört und Montoya seinen Einsatzwagen erst im ersten Training zum ersten Mal bewegen konnte.
Nachdem er im Jahr 2003 den Großen Preis von Monaco gewonnen hat, fehlt Montoya nur noch der WM-Titel in der F1, um den "Grand Slam" (F1-WM, Monaco-Sieg, ChampCar-Meister, Indy 500-Sieg) des Motorsports zu gewinnen.
Montoya misst 1,68 m und wiegt 72 kg (Stand: Ende 2004).
Großen Preis von Monaco
Seine Formel 1-Karriere in Zahlen
Erfolge
Großen Preis von Monaco
- CART FedEX Championschip Series Meister (1999)
- 500 Meilen von Indianapolis - Sieger (2000)
Formel 1 (Debüt 4. März 2001 Großer Preis von Australien):
- Großer Preis von Italien (2001)
- Großer Preis von Monaco (2003)
- Großer Preis von Deutschland (2003)
- Großer Preis von Brasilien (2004)
- Großer Preis von Großbritannien (2005)
- Neuer Formel 1-Geschwindigkeitsrekord von 372,2 km/h bei Testfahrten in Monza (2005)
- Großer Preis von Italien (2005)
- Großer Preis von Brasilien (2005)
Siehe auch: Formel-1-Saisonüberblick
Weblinks
- [http://www.jpmontoya.com Homepage] von J.P. Montoya (Englisch und Spanisch)
Montoya, Juan Pablo
Montoya, Juan Pablo
Montoya, Juan Pablo
Montoya, Juan Pablo
ja:ファン・パブロ・モントーヤ
1975
Jahreswidmungen
- 1975 ist „Internationales Jahr der Frau“ der Vereinten Nationen
- Der Goldregenpfeifer (lat. Pluvialis apricaria) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
Allgemein
- Gründung der Metal Band Iron Maiden
- Die Erste UN-Weltfrauenkonferenz findet in Mexiko-Stadt statt
- Gründung des Internationalen Forschungs- und Trainingsinstituts für den Fortschritt der Frau (INSTRAW) durch die Vereinten Nationen
- Der Bau der Trans-Alaska-Pipeline beginnt
- Gründung der esa
- 20. Juni: Fertigstellung der Südbrücke über den Rhein in Koblenz
Politik
- 1. Januar: Die kommunale Neugliederung im Ruhrgebiet und am Niederrhein tritt in Kraft. Wattenscheid wird ein Bochumer Stadtteil. Die linksrheinischen Städte Rheinhausen und Homberg sowie Walsum verlieren ihre Selbständigkeit und werden nach Duisburg eingemeindet. Aus den Kreisen Dinslaken, Moers und Rees wird der Kreis Wesel. Der Zusammenschluss von Gladbeck, Bottrop und Kirchhellen wird am 6. Dezember 1975 für verfassungswidrig erkärt und aufgehoben. Gladbeck wird ausgegliedert und in den Kreis Recklinghausen eingegliedert
- 1. Januar: In Deutschland tritt die Strafrechtsreform in Kraft
- 1. Januar: In Baden-Württemberg werden die ersten 1000 Polizeibeamten mit der sog. Chemischen Keule ausgestattet
- 1. Januar: In Österreich wird die Fristenlösung bei Schwangerschaftsbbruch eingeführt
- 1. Januar: Verfassungsänderung in Schweden. Der König übernimmt nur noch repräsentative Aufgaben
- 1. Januar: Pierre Graber wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In der Bundesrepublik Deutschland wird kraft Gesetzes das Volljährigkeitsalter von 21 auf 18 Jahre gesenkt. Mit dieser Gesetzesänderung werden somit alle in den Jahren 1954 bis 1957 Geborenen auf einen Schlag volljährig
- 6. Januar: Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Guinea-Bissau
- 7. Januar: Die OPEC erhöht die Ölpreise um 10 %
- 17. Februar: Grenada wird Mitglied in der UNESCO
- 3. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kanada. In Kraft seit dem 6. November 1975
- 6. März: Iran und Irak schließen das Abkommen von Algier, in dem der gemeinsame Grenzverlauf am Schatt el-Arab in Flussmitte und eine gegenseitige Nichteinmischung in innere Angelegenheiten festgelegt werden. Die Aufkündigung dieses Vertrages durch Irak im September 1980 führt zum Ersten Golfkrieg
- 10./11. März: Der Europäische Rat trifft erstmals zusammen
- 18. März: China erlässt eine Amnestie für alle ehemaligen Funktionäre der Kuomintang
- 18. März: Der Europäische Fond für regionale Entwicklung (EFRE) wird errichtet
- 17. April: Die Phnom Penh, Hauptstadt von Kambodscha wird von den „Khmer Rouge“ (frz.: Rote Khmer) unter Pol Pot eingenommen
- 30. April: Der Vietnamkrieg endet mit der Einnahme Saigons durch die kommunistischen Streitkräfte. Die Regierung von Südvietnam kapituliert bedingungslos und die letzten Amerikaner verlassen fluchtartig das Land
- April: Ausbruch des libanesischen Bürgerkriegs
- 15. Mai: Gründung der gepa -Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt
- 25. Mai: letzte registrierte Pockenerkrankung beim Menschen. Diese gelten nun als ausgerottet
- 30. Mai: Gründung der Europäischen Weltraumorganisation ESA
- 1. Juni: In Berlin-Dahlem wird die Patriotische Union Kurdistans (PUK) (auf kurdisch YNK: Yeketiya Nistimaniya Kurdistane) gegründet. Führer der PUK ist seitdem Celal Talabani
- 25. Juni: Mosambik erhält die Unabhängigkeit von Portugal
- 27. Juni: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Brasilien
- 5. Juli: Kap Verde erklärt seine Unabhängigkeit von Portugal
- 6. Juli: Die Komoren werden unabhängig
- 7. Juli: Die Republik Niger wird Mitglied in der CEDEAO (Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten)
- 7. Juli: Parlamentswahlen in São Tomé und Príncipe
- 12. Juli: São Tomé und Príncipe erhält die Unabhängigkeit von Portugal
- 15. Juli: Start der ersten gemeinsamen Raumfahrtmission der USA und der UdSSR
- 20. Juli: Gründung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
- 29. Juli: Militärputsch in Nigeria
- 1. August: Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki und Begründung der KSZE
- 3. August: Komoren. Staatspräsident Ahmed Abdallah wird gestürzt. Neuer Präsident wird Prinz Said Mohammed Jaffar
- 15. August: Bangladesch. Ermordung von Sheikh Mujibur Rahman und seiner Familie
- 20. August: Start der NASA Mars-Sonde Viking 1
- 5. September: Eine 26jährige Frau richtet eine Pistole auf US-Präsident Gerald Ford, kann aber überwältigt werden, ohne dass der Präsident verletzt wird. Es ist das erste Attentat nach der Ermordung von John F. Kennedy, das auf einen amerikanischen Präsidenten versucht wird. Die Attentäterin wird zu lebenslanger Haft verurteilt. (Siehe auch 22. September 1975)
- 16. September: São Tomé und Príncipe, Mosambik und Kap Verde werden Mitglieder der Vereinten Nationen
- 16. September: Papua-Neuguinea wird unabhängig
- 22. September: Von einer 45jährigen Hausfrau wird ein zweites Attentat auf den US-Präsidenten Gerald Ford begangen, nachdem schon am 5. September 1975 eines vereitelt werden konnte. Die Frau schießt auf ihn, wobei die Schussrichtung der Waffe von einem Passanten in letzter Sekunde verändert werden kann. Die Attentäterin wird zu lebenslanger Haft verurteilt
- 10. Oktober: Papua-Neuguinea wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 11. November: Angola erhält die Unabhängigkeit von Portugal
- 12. November: Komoren wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 15. November: Die Staats- und Regierungschefs der sechs wichtigsten Industrieländer halten in Rambouillet einen Gipfel über die Weltwirtschaftslage ab
- 20. November: Spanien. Tod General Francos
- 22. November: Nach Francisco Francos Tod wird Juan Carlos I. zum König von Spanien proklamiert
- 25. November: Suriname erhält die Unabhängigkeit von den Niederlanden
- 25. November: Portugal. Putschversuch ohne Erfolg
- 2. Dezember: Laos. Prinz Souphanouvong wird erster Staatspräsident
- 4. Dezember: Suriname wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
Kurioses
- Weltweit erwarten viele Anhänger der Zeugen Jehovas den Weltuntergang
- In Deutschland wird das Material für die Produktion des 5-D-Mark-Geldstücks von Silber auf eine Stahl-Legierung umgestellt, weil erstmalig die Produktionskosten höher waren als der Wert des fertigen Produkts
Uraufgeführte Filme
- Einer flog übers Kuckucksnest von Milos Forman bekommt einen Oscar
- Der weiße Hai von Steven Spielberg
- Taxi Driver
- Monty Pythons Die Ritter der Kokosnuss
- Barry Lyndon von Stanley Kubrick
- Die 120 Tage von Sodom von Pier Paolo Pasolini
Kultur
- 1. Januar: Das Internationale Jahr der Frau beginnt
- 18. Januar: Uraufführung der Oper Ein wahrer Held von Giselher Klebe in Zürich
- 15. Mai: Uraufführung der komischen Oper Der gestiefelte Kater oder Wie man das Spiel spielt von Günter Bialas auf den Schwetzinger Festspielen
- 1. September: Gründung des Bundesverband Deutscher Galerien
- 14. September: Rembrandts Gemälde „Die Nachtwache“ wird im Amsterdamer Rijksmuseum von einem Geistesgestörten mit vielen Messerstichen attackiert
- 13. Oktober: Die erste Ausgabe der deutschen Comic-Zeitschrift YPS erscheint
Katastrophen
- 4. Februar: Erdbeben der Stärke 7,0 in der Volksrepublik China, rund 10.000 Tote
- 4. April: Saigon, Vietnam. Absturz einer Lockheed C-5A Galaxy der United States Air Force kurz nach dem Start. Von 328 Menschen an Bord, meist vietnamesische Kinder, starben 155
- 24. Juni: New York, USA. Eine Boeing 727 der Eastern Air Lines, planmäßig von New Orleans kommend, wird bei der Landung auf dem John F. Kennedy International Airport von einem Blitz getroffen. Die Verkehrsmaschine zerbrach und fing Feuer. 115 der 124 Menschen an Bord starben
- 31. Juli: Taipei, Taiwan. Eine Vickers Viscount 837 der Far East Air Transport geriet in einen Wirbelsturm und stürzte ab. 27 Menschen starben, 48 konnten gerettet werden
- 3. August: Agadir, Marokko. Eine Boeing 707 auf einem Charterflug von Frankreich kommend, prallte gegen einen Berg. Alle 188 Menschen an Bord starben
- 8. August: In der Volksrepublik China brechen 62 Staudämme, einschließlich des Banqiao-Staudammes. Es sterben 231.000 Menschen
- 8. August bis 17. August: Es kommt es zu einer Waldbrandkatastrophe in der Lüneburger Heide
- 1. September: Leipzig, Deutschland. Eine Tupolew Tu-134 der Interflug kam etwas von der Startbahn ab und streifte einen Funkmast. 26 der 34 Menschen an Bord starben
- 6. September: Erdbeben in Lice, Türkei, fast 2.400 Tote
- 23. Oktober: Queensland, Australien. Eine de Havilland DH-114 geriet beim Landeanflug in einen Wirbelsturm und stürzte ab. Alle 11 Menschen an Bord starben
- 12. November: New York, USA. Bei einer McDonnell Douglas DC-10 der Overseas National explodierte ein Triebwerk während des Starts und die Maschine fing Feuer. Alle Menschen an Bord starben
- 22. November: Kollision zwischen dem Flugzeugträger USS John F. Kennedy (CV-67) und der Lenkwaffenfregatte „Belknap“ (beide USA) während eines Manövers im Mittelmeer vor der Küste Italiens. 7 Tote, 47 Verletzte, schwerste Beschädigung der „Belknap“
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 24. März: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Chuck Wepner im Richfield Coliseum, Cleveland, Ohio, USA, durch technischen KO
- 16. Mai: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Ron Lyle im Convention Center, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO
- 30. Juni: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Joe Bugner im Merdeka Stadium, Kuala Lumpur, Malaysia, durch Sieg nach Punkten
- 17. August: Alwin Schockemöhle wird in München Europameister der Springreiter
- 1. Oktober: Thrilla in Manila: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Joe Frazier im Araneta Coliseum, Quezon City, Philippinen, durch technischen KO
- 1. Januar: Roman Slobodjan, deutscher Schachspieler
- 1. Januar: Andreas Wels, deutscher Wasserspringer
- 1. Januar: Eiichiro Oda, japanischer Mangaka
- 2. Januar: Shanta Ghosh, deutsche Leichtathletin
- 4. Januar: Sandra Kiriasis, deutsche Bobpilotin
- 5. Januar: Kader Loth, deutsche Entertainerin und Sängerin
- 9. Januar: Ronny Hebestreit, deutscher Fußballspieler
- 9. Januar: James Beckford, Jamaikanischer Leichtathlet
- 12. Januar: Alexander Bonde, deutscher Politiker
- 12. Januar: Lisa Rieffel, US-amerikanische Schauspielerin
- 13. Januar: Matej Mamic, Bosnischer Profi-Basketballspieler
- 13. Januar: Tom Gäbel, deutscher Musiker
- 14. Januar: Taylor Hayes, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 15. Januar: Mary Pierce, französische Tennisspielerin
- 20. Januar: Dick Tärnström, schwedischer Eishockeyspieler
- 23. Januar: Thomas Brdaric, deutscher Fußballspieler
- 23. Januar: Ingeborg Helen Marken, ehemalige norwegische Skirennläuferin
- 25. Januar: Luke Roberts, australischer Radrennfahrer
- 25. Januar: Martin Laciga, Schweizer Beachvolleyballspieler
- 26. Januar: Pia Wunderlich, deutsche Fußballspielerin
- 28. Januar: Tim Montgomery, US-amerikanischer Leichtathlet
- 30. Januar: Juninho Pernambucano, brasilianischer Fußballspieler
- 30. Januar: Magnus Bäckstedt, schwedischer Radrennfahrer
- 31. Januar: Preity Zinta, indische Schauspielerin
- 1. Februar: Ekaterini Thanou, griechische Leichtathletin
- 1. Februar: Jill Kelly, US-amerikanischer Pornostar
- 2. Februar: Todd Bertuzzi, kanadischer NHL-Profi
- 4. Februar: Natalie Imbruglia, australische Sängerin und Schauspielerin
- 9. Februar: Andreas Neuendorf, deutscher Fußballspieler
- 9. Februar: Kurt-Asle Arvesen, norwegischer Radrennfahrer
- 10. Februar: Kool Savas, deutscher Rapper
- 11. Februar: Yumileida Cumba, kubanische Leichathletin
- 11. Februar: Trine Bakke Rognmo, norwegische Skirennläuferin
- 13. Februar: Sabine Bätzing, ist deutsche Politikerin und MdB
- 14. Februar: Leandro, brasilianischer Fußballspieler
- 15. Februar: Thomas Bareiß, eine deutscher Politiker
- 19. Februar: Katja Schuurman, niederländische Schauspielerin
- 20. Februar: Brian Littrell, US-amerikanischer Sänger und Mitglied der Boygroup Backstreet Boys
- 22. Februar: Drew Barrymore, US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin
- 24. Februar: Mareike Fell, deutsche Schauspielerin
- 25. Februar: Natalia Baranowa-Masolkina, russische Skilangläuferin
- 26. Februar: Frank Busemann, deutscher Zehnkämpfer
- 26. Februar: Per Johan Axelsson, schwedischer Eishockeyspieler
- 27. Februar: Aitor González Jiménez, spanischer Radrennfahrer
- 28. Februar: Charles Amoah, ghanaischer Fußballspieler
- 1. März: Rüdiger Kauf, deutscher Fußballspieler
- 1. März: David Cañada, spanischer Radsportler
- 3. März: Johanna Wokalek, deutsche Schauspielerin
- 4. März: Kirsten Bolm, deutsche Leichtathletin
- 5. März: Jolene Blalock, US-amerikanische Schauspielerin
- 8. März: Markus Weissenberger, österreichischer Fußballspieler
- 9. März: Roy Makaay, niederländischer Fußballspieler
- 14. März: Johan Paulik, slowakischer Pornodarsteller
- 15. März: Wesselin Topalow, bulgarischer Schachspieler
- 17. März: Donna Vargas, brasilianische Schauspielerin, Pornodarstellerin und Produzentin
- 20. März: Hans-Petter Buraas, norwegischer Skirennläufer
- 20. März: Isolde Kostner, Skitebbläuferin
- 21. März: Dennis Wilms, deutscher Fernsehmoderator
- 22. März: Jiří Novák, tschechischer Tennisspieler
- 25. März: Christoph Nuehlen, Filmemacher und Sänger der Hamburger Band Solution Coma
- 27. März: Christian Fiedler, deutscher Profi-Fußballspieler, Torwart
- 27. März: Stacy Ferguson, Sängerin der Hip-Hop-Band Black Eyed Peas
- 28. März: Salvatore Commesso, italienischer Radrennfahrer
- 28. März: Iván Helguera, spanischer Fußballspieler
- 28. März: Richard Kelly, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor
- 29. März: Roger Stein, Autor und Musiker
- 31. März: Alexander Waske, deutscher Tennisspieler
- 31. März: Bettina Zimmermann, ehemaliges Fotomodell, nun Schauspielerin
- 1. April: Singa Gätgens, deutsche Fernsehmoderatorin
- 1. April: Gerrit Glomser, österreichischer Radrennfahrer
- 2. April: Adam Rodriguez, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. April: Satoshi Yagisawa, japanischer Komponist
- 4. April: Dominik Marks, ehemaliger Fußballschiedsrichter
- 4. April: Thobias Fredriksson, schwedischer Skilangläufer
- 5. April: Wolf Henzler, deutscher Automobilrennfahrer
- 6. April: Zach Braff, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 8. April: Anouk Teeuwe, niederländische Sängerin
- 9. April: Frank Stippler, deutscher Autorennfahrer
- 9. April: Robbie Fowler, englischer Fußballspieler
- 10. April: Tino Boos, deutscher Eishockeyspieler
- 13. April: Lou Bega, deutscher Latin-Pop-Sänger
- 14. April: Veronika Zemanová, Erotik-Fotomodell und Pornodarstellerin
- 17. April: Jussi Jääskeläinen, finnischer Nationaltorhüter
- 17. April: Stefano Fiore, italienischer Fußballspieler
- 19. April: Yosuke Fukuda, japanischer Komponist
- 22. April: Carlos Sastre, spanischer Radrennfahrer
- 24. April: Raymond Kalla, Fußballspieler aus Kamerun
- 25. April: Truls Ove Karlsen, norwegischer Skirennläufer
- 26. April: Hildigunn Eyðfinnsdóttir, färöische Theater- und Filmschauspielerin
- 28. April: Michael Walchhofer, österreichischer Skirennläufer
- 30. April: David Moncoutié, französischer Radrennfahrer
- 1. Mai: Marc-Vivien Foé, kamerunischer Mittelfeldspieler († 2003)
- 2. Mai: David Beckham, englischer Fußballspieler
- 2. Mai: Kalle Palander, finnischer Skirennläufer
- 4. Mai: Louise Hansen, dänische Fußballspielerin
- 4. Mai: Alexander Wichert, deutscher Schriftsteller
- 7. Mai: Michael Kretschmer, deutscher Politiker
- 7. Mai: Christoph Brandner (Sportler), Eishockeyspieler
- 7. Mai: Nicole Sheridan, Pornodarstellerin
- 8. Mai: Enrique Iglesias, spanischer Sänger und Komponist von Filmmusik
- 8. Mai: Mehmet Gunsur, türkischer Filmschauspieler
- 11. Mai: Danny Schwarz, deutscher Fußballspieler
- 12. Mai: Miriam Pielhau, deutsche Schauspielerin und Fernsehmoderatorin
- 13. Mai: Andreas Jung (Politiker), deutscher Politiker und MdB
- 14. Mai: Nicki Sørensen, dänischer Radrennfahrer
- 16. Mai: Tony Kakko, Sänger und Keyboarder
- 17. Mai: Marcelinho, brasilianischer Fußballspieler
- 17. Mai: Sasha Alexander, US-amerikanische Schauspielerin
- 18. Mai: John Higgins, Snooker-Profispieler
- 18. Mai: Jack Johnson (Surfer), US-amerikanischer Surfer und Musiker
- 18. Mai: Jem, walisische Sängerin und Songwriterin
- 19. Mai: Adnan Masić, boschnisch-deutscher Fußballspieler
- 23. Mai: Jan Hax Halama, deutscher Bühnen- und Kostümbildner, Ausstatter
- 25. Mai: Claire Castillon, französische Schriftstellerin
- 26. Mai: Alexander Alvaro, deutscher Politiker und MdEP
- 26. Mai: Lauryn Hill, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 27. Mai: Jamie Oliver, englischer Fernseh-Koch und Kochbuchautor
- 27. Mai: André 3000, US-amerikanischer Musiker
- 28. Mai: Michael Thurk, deutscher Fußballspieler
- 29. Mai: Melanie Brown, englische Sängerin
- 31. Mai: Toni Nieminen, finnischer Skispringer
- 1. Juni: Karnam Malleswari, indische Gewichtheberin
- 4. Juni: Radost Bokel, deutsche Schauspielerin
- 4. Juni: Julian Marley, jamaikanischer Roots Reggae-Musiker und Sänger
- 4. Juni: Angelina Jolie, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. Juni: Britta Siebert, deutsche Politikerin und MdL
- 6. Juni: Fritzi Haberlandt, deutsche Schauspielerin
- 7. Juni: Allen Iverson, US-amerikanischer Basketballspieler
- 10. Juni: Marius Ruhland, deutscher Filmkomponist
- 10. Juni: Risto Jussilainen, finnischer Skispringer
- 12. Juni: Maria José Rienda Contreras, spanische Skirennläuferin
- 13. Juni: Johannes Grenzfurthner, Künstler, Autor, Kurator
- 17. Juni: Willi Herren, deutscher Schauspieler
- 17. Juni: Chloe Jones, eine US-amerikanische Pornodarstellerin († 2005)
- 17. Juni: Juan Carlos Valerón, spanischer Fußballspieler
- 18. Juni: Omid Nouripour, deutsch-iranischer Politiker
- 18. Juni: Daron Malakian, US-amerikanischer Gitarrist
- 19. Juni: Ed Coode, britischer Ruderer
- 19. Juni: Bert Grabsch, deutscher Radrennfahrer
- 20. Juni: Florian Ast, Schweizer Musiker
- 21. Juni: Sherraine Mackay, kanadische Degenfechterin
- 21. Juni: René Aufhauser, österreichischer Fußballspieler
- 22. Juni: Antoine Monot, Jr., europäisch/deutscher Schauspieler
- 22. Juni: Andreas Klöden, Radrennfahrer
- 23. Juni: Mona Vetsch, Schweizer Fernseh- und Hörfunkmoderatorin
- 23. Juni: Sibusiso Zuma, südafrikanischer Fußballspieler
- 25. Juni: Wladimir Borissowitsch Kramnik, russischer Schachmeister
- 25. Juni: Albert Costa, spanischer Tennisspieler
- 27. Juni: Guido Kosmehl, deutscher Politiker
- 27. Juni: Tobey Maguire, US-amerikanischer Schauspieler
- 30. Juni: Shayne Wright, deutscher Eishockeyspieler
- 1. Juli: Tatjana Iwanowna Tomaschowa, russische Leichtathletin und Olympionikikin
- 2. Juli: Erik Ohlsson, schwedischer Musiker
- 2. Juli: Richard Hidalgo, US-amerikanischer Baseballspieler
- 4. Juli: Reinhard Divis, österreichischer Eishockeyspieler
- 5. Juli: Hernán Crespo, argentinischer Fußballspieler
- 5. Juli: Ai Sugiyama, japanische Tennisspielerin
- 6. Juli: 50 Cent, US-amerikanischer Rapper
- 7. Juli: Daniela Raab, deutsche Politikerin
- 7. Juli: Nina Hoss, deutsche Schauspielerin
- 7. Juli: Olga Walerjewna Pylewa, russische Biathletin
- 7. Juli: Adam Nelson, US-amerikanischer Leichtathlet
- 9. Juli: Jack White (Gitarrist), Sänger und Gitarrist der White Stripes
- 10. Juli: Jean-Michel Tourette, deutscher Musiker
- 11. Juli: Katja Giammona, deutsche Schauspielerin
- 11. Juli: Norman Cöster, Schauspieler
- 11. Juli: Lil' Kim, US-amerikanische Rapperin
- 15. Juli: John Dolmayan, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 16. Juli: Grietje Bettin, deutsche Politikerin
- 17. Juli: Vincent Vittoz, französischer Skilangläufer
- 19. Juli: Hendrik Wüst, deutscher Politiker
- 20. Juli: Ray Allen, US-amerikanischer Basketballspieler
- 22. Juli: Andrea Beetz, deutsche Psychologin
- 23. Juli: Mario Tokić, kroatischer Profifußballspieler
- 25. Juli: Taktloss, Rapper
- 26. Juli: Ingo Schultz, deutscher Leichtathlet
- 28. Juli: Imke Duplitzer, deutsche Degenfechterin
- 29. Juli: Lee Chang-ho, koreanischer Go-Profi
- 31. Juli: Elena Uhlig, deutsche Schauspielerin
- 5. August: Kajol Mukherjee, indische Schauspielerin
- 6. August: Giorgio Rocca, italienischer Skirennläufer
- 6. August: Renate Götschl, Schirennläuferin
- 6. August: Katja Koren, sloewenische Skiläuferin
- 7. August: Charlize Theron, südafrikanische Schauspielerin
- 8. August: Taryll Jackson, Sänger, Songwriter, spielt Gitarre und Klavier
- 10. August: Ilhan Mansiz, türkischer Fußballspieler
- 12. August: Patrick Joswig, deutscher Schauspieler
- 12. August: Casey Affleck, US-amerikanischer Schauspieler
- 16. August: Imants Bleidelis, lettischer Profifußballspieler
- 17. August: Gabriele Becker, deutsche Leichtathletin
- 18. August: Aitor López Rekarte, spanischer Fußballspieler
- 18. August: Róbert Fazekas, ungarischer Leichtathlet
- 23. August: Peter Stauch, deutscher Filmregisseur
- 23. August: Marcell Fensch, deutscher Fußballspieler
- 25. August: Petria Thomas, australische Schwimmerin
- 25. August: Hervé Nzelo-Lembi, kongolesischer Fußballspieler mit belgischem Pass
- 28. August: Pietro Caucchioli, italienischer Radrennfahrer
- 28. August: Senad Tiganj, slowenischer Fußballspieler
- 30. August: Marina Anissina, Eiskunstläuferin
- 30. August: Roberto Carretero, spanischer Tennisspieler
- 31. August: Marie Ringler, österreichische Politikerin
- 1. September: Scott Speedman, kanadischer Schauspieler
- 2. September: Amadou Diallo, von der Polizei erschossener guineascher Immigrant († 1999)
- 4. September: Sevim Dagdelen, deutscher Politiker und MdB
- 6. September: Tani Ryōko, japanischen Judoka, Olympiasiegerin und Weltmeisterin
- 7. September: Whayne Wilson, costaricanischer Fußballspieler († 2005)
- 8. September: Frank Schmidt, deutscher TV-Moderator
- 8. September: Mario Bazina, kroatischer Profifußballspieler
- 9. September: Melanie Huml, deutsche Politikerin
- 9. September: Carsten Labudda, deutscher Politiker
- 9. September: Jörg Ludewig, deutscher Radrennfahrer
- 15. September: Gerrit Schmidt-Foß, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 15. September: Tom Dolan, US-amerikanischer Schwimmer
- 16. September: Momo Faltlhauser, deutsche Radio-Moderatorin
- 16. September: Petra Haltmayr, deutsche Skirennläuferin
- 16. September: Gal Fridman, israelischer Windsurfer und Olympiasieger
- 17. September: Tayna Lawrence, jamaikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 18. September: Jason Gardener, britischer Leichtathlet
- 18. September: Igor Demo, slowakischer Fußballspieler
- 19. September: Raoul Michael Koether, deutscher Politiker
- 20. September: Juan Pablo Montoya, Formel 1-Rennfahrer
- 20. September: Asia Argento, italienische Schauspielerin und Regisseurin
- 22. September: Christian Ulmen, deutscher TV-Moderator und Schauspieler
- 23. September: Jaime Bergman, US-amerikanisches Fotomodell und Schauspielerin
- 25. September: Daniela Ceccarelli, italienische Skirennläuferin
- 27. September: Krzysztof Nowak, polnischer Fußballspieler († 2005)
- 28. September: Valérien Ismaël, französischer Profi-Fußballspieler
- 29. September: Norman Lausch, deutscher Gleitschirmpilot (†
Kolumbien
Kolumbien (spanisch Colombia) ist ein Staat im nördlichen Teil von Südamerika und grenzt an Brasilien, Peru, Ecuador, Venezuela und Panama.
Kolumbien liegt am Pazifischen Ozean und an der Karibik.
Geografie
Kolumbien liegt im Nordwesten Südamerikas und grenzt sowohl an den atlantischen (1.600 km Grenzlinie), als auch an den pazifischen Ozean (1.300 km Grenzlinie). Im Südwesten liegen Ecuador und Peru, im Nordosten Venezuela und im Südosten Brasilien.
Die westliche Hälfte Kolumbiens wird von den Anden dominiert, die in drei große Bergketten geteilt sind: die westliche, die zentrale und die östliche Kordillere. Zwischen den Bergketten fließen die großen, teilweise befahrbaren Flüsse Cauca und Magdalena in den atlantischen Ozean. Die Hochgebirge beherbergen die zum Teil aktiven Vulkane Galeras, Huila, Nevado del Ruiz, Purace, Tolima und Doña Juana. Die höchsten Gipfel sind der Pico Cristóbal Colón sowie der Pico Simón Bolívar, beide jeweils 5.775 m hoch und in der Sierra Nevada de Santa Marta gelegen.
Die östliche Hälfte ist durch dicht bewaldetes Flachland charakterisiert, durch das die Flüsse Putumayo, Yapura, Meta und Guaviare fließen, die entweder im Orinoco oder im Amazonas münden.
Kolumbien hat Küsten sowohl am atlantischen wie am pazifischen Ozean. Die bekanntesten Inseln im Atlantik sind der Archipel von San Andrés und Providencia (770 km nordöstlich von Kolumbien), mit den Inseln San Andrés, Providencia und Santa Catalina. Der karibischen Küste vorgelagert ist die Insel Fuerte und die Archipele von San Bernardo und del Rosario. Im Pazifik liegen die Inseln Malpelo und Gorgona und Gorgonilla.
Je nach Meereshöhe unterscheidet man vier Klimazonen. In den Flachländern (Llanos) herrscht tropisches Klima über 24° C, zwischen 1.000 und 2.000 m gemäßigtes Klima (17-24° C), zwischen 2.000 und 3.000 m kaltes (12-17° C) und in den Bergregionen (Páramos) ab 3.000 m Höhe hochalpines Gletscherklima (unter 12° C).
Kolumbiens größte Städte sind die Hauptstadt Santa Fé de Bogotá, Medellín, Cali, Cartagena de Indias, Barranquilla, Ibagué, Manizales, Pasto, Cúcuta und Bucaramanga.
Siehe auch: Städte in Kolumbien
Umwelt
Kolumbiens Lage mit unterschiedlichen Höhenstufen und Klimazonen, die den Übergang und Kontakt zwischen Amazonas und Anden einschliessen, heterogene Bodenbedingungen bedingen eine große Biodiversität mit einer hohen Anzahl endemischer Arten. Kolumbien ist eines der Länder mit der größten Artenvielfalt pro Gebietseinheit weltweit: Mit nur 0,7 % Anteil an der weltweiten Festlandsmasse vereinigt das Land 10% aller Tier- und Pflanzenarten des Planeten auf seinem Staatsgebiet. Obwohl Kolumbien den Schutz seiner natürlichen Ressourcen bereits seit den 70er Jahren vorantreibt, haben neben natürlichen Umweltkatastrophen (häufig entweder bedingt durch extreme Trocken- oder Regenzeiten) vor allem das dynamische soziale und wirtschaftliche Wachstum und die bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen in den letzten Jahrzehnten erhebliche Umweltschäden mit sich gebracht.
Mit der Verfassung von 1991 hat sich das Land nun explizit der Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung verschrieben; etwa 60 Verfassungsartikel beziehen sich direkt oder indirekt auf die Umwelt. Den normativen Rahmen für die Ausgestaltung dieser Vorgaben bildet das Gesetz 99 von 1993, durch das ein Umweltministerium als Bestandteil des Nationalen Umweltsystems (Sistema Nacional Ambiental, kurz SINA) geschaffen wurde. Zum SINA gehören nebem dem Ministerium unter anderem die Regionalentwicklungsbehörden, die mit dem Management der natürlichen Ressourcen und ihrer nachhaltigen Entwicklung beauftragt sind, städtische Umweltplanungsbehörden und -systeme wie das DAMA in Bogotá und der Ecofondo, der Zusammenschluss aller Umwelt-NGOs. Staatliche Umweltpläne sollen zur Erreichung der ehrgeizigen Ziele beitragen. Allerdings werden den Regionalentwicklungsbehörden unter anderem überhöhte Betriebskosten, fehlende Investitionen in Umweltprogramme und die Aufgabe wieder aufgeforsteter Gebiete vorgeworfen. Diese und andere Mängel sollen deshalb mittels einer weitgreifenden Umweltsektorreform beseitigt werden. Dazu wurde bereits im März 2003 ein Gesetzesvorschlag vorgelegt; darüber hinaus wurde das Umweltministerium im April 2003 zum Ministerio de Ambiente, Vivienda y Desarollo Territorial fusioniert. Derzeit gibt es Bestrebungen, die bereits seit Jahrzehnten bestehende Nationalparkverwaltung (UAESPNN - Unidad Administrativa Especial del Sistema de Parques) umzustrukturieren.
Insgesamt wird die bisherige Umweltpolitik von Präsident Uribe oft als ein Rückschritt hinter bereits erzielte Erfolge bezeichnet, insbesondere, da die Umwelt- und Naturzerstörung als Folge des bewaffneten Konflikts von Jahr zu Jahr steigt.
Klima
Da der Äquator durch Kolumbien läuft, liegt das Land in der tropischen Klimazone. Der Norden, also die Karibikküste, liegt in der subtropischen Zone. In Gebieten unterhalb 550m werden Durchschnittstemperaturen von 25°C bis 30°C gemessen (tropischer Bereich), zwischen 550m und 2300m Jahresmittel von bis zu minimal 18°C (gemäßigter Bereich) erreicht. Zwischen 2300m und 3000m beträgt die Temperatur nur noch 10 - 17°C.
Bogotá, welches in einer Höhe von 2550m über dem Meeresspiegel liegt, hat eine Jahresdurchschnitttempereatur von 13°C. Über 3000m liegt die kaltgemäßigte bis kalte Klimazone mit Temperaturen zwischen - 17,8°C bis +12,8°C.
Jährlich gibt es zwei Regenzeiten (April und Oktober) und zwei Trockenzeiten, die aber nicht extrem ausfallen.
An der Westküste der Anden fällt die größte Menge an Niederschlag. Im südlichen Teil des Landes werden ca. 3000mm Niederschlag pro Jahr und m² gemessen, im Norden bis zu 10.000mm. Einige Orte mit einem Niederschagsvolumen von bis zu 16.000mm im Jahr gehören zu den regenreichsten Gebieten der Erde.
Die östlichen Gebiete werden weniger stark beregnet. Durch den Passatwind sind diese Teile der Karibikküste sehr regenarm (unter 400mm Niederschlagsmenge pro Jahr und m²). Weiterhin ist die Niederschlagsmenge in den Hochtälern und Hochbecken durch die Regenschattenseite nur bei 1000mm angesiedelt.
Bevölkerung
Kolumbien mit einer Bevölkerungszahl von ca. 42,31 Mio. hat auf Grund seiner Geschichte eine sehr diversifizierte Bevölkerungsstruktur. Auf jedem Quadratkilometer leben durchschnittlich 31 Einwohner. 72% der Gesamtbevölkerung leben in den Ballungsgebieten und Städten, hauptsächlich in den Tälern des Río Magdalena und des Río Cauca sowie an der Küste des karibischen Meeres. Allein in Bogota, die Hauptstadt und das Zentrum der Industrie, lebt ca. 1/7 der Bevölkerung. Die Bevölkerung setzt sich aus drei sehr unterschiedlichen Gruppen zusammen: den indigenen Indios, den europäischen, zumeist aus Spanien stammenden Kolonisten und den importierten Sklaven aus afrikanischer Herkunft. Die heutige Demografie des Landes besteht aus einer Mischung dieser Gruppen.
Demografie
Verbindungen zwischen diesen Gruppen waren und sind sehr weit verbreitet. Den größten Anteil an der Bevölkerung stellen mit 60 % die Mestizen, deren Vorfahren Europäer und Indigene waren. Zur hellhäutigen Bevölkerung gehören die Kreolen, Nachfahren der europäischen Kolonisten, die somit die größte Minderheit mit 20 % darstellen. Weiter sind mit 16 % die Mulatten in der kolumbianischen Gesellschaft vertreten, Nachkommen von Europäern und afrikanischen Sklaven. Rein afrikanische Vorfahren haben 4 % der Bevölkerung, 3 % zählen zu den Zambos, die von afrikanischen Sklaven und indigenen Indios abstammen. Im Dorf Palenque de San Basilio existiert die einzige spanischbasierte Kreolsprache in Lateinamerika. Die Menschen dort sind zum größten Teil Nachfahren entlaufener Sklaven und sprechen Palenquero. Heutzutage werden nur noch 1 % als Indigene klassifiziert, unter anderem durch ihre Kultur und Sprache. Dominant ist die römisch-katholische Glaubensrichtung (ca. 90 % der Bevölkerung).
Völkerbewegungen vom Land in die Stadt sind massiv. Stadtbevölkerung ist von einem Anteil von 57 % der Gesamtbevölkerung im Jahre 1951 auf 74 % 1994 gestiegen. Dreißig Städte haben mehr als 100.000 Einwohner. Die östlichen Llanos Kolumbiens, die aus 9 Departamentos bestehen und 54 % der Fläche ausmachen, beherbergen nur 3 % der Bevölkerung und damit eine Dichte von einer Person pro Quadratkilometer.
Siehe auch: Afrokolumbianer
Geschichte
Nach der Entdeckung Mittelamerikas durch spanische Seefahrer entstanden mit Santa Marta (gegr. 1527) und Cartagena de Indias (gegr.1533) die ersten kolonialen Stützpunkte an der kolumbianischen Karibikküste.
Als im Jahr 1537 die ersten spanischen Entdecker unter Gonzalo Jiménez de Quesada in das Andengebiet vordrangen, wurden die Chibcha unterjocht. Die Spanier erbauten einige Siedlungen, die die ehemaligen indianischen Handelszentren ersetzten, so zum Beispiel Santa Fé de Bogotá und Tunja (gegr. beide 1539). Wenig später erfolgte die Gründung einer Provinz, aus der sich das Vizekönigreich Neugranada entwickelte.
Kolumbien ist einer der Staaten, die durch den Zerfall Großkolumbiens im Jahr 1830 entstand (andere sind Ecuador und Venezuela). Bis zum Jahre 1903 gehörte Panama zu Kolumbien.
Kolumbien gehört zu der 1969 gegründeten Andengemeinschaft, die seit 1995 eine Freihandelszone zwischen den Mitgliedsstaaten aufgebaut hat.
Seit Jahrzehnten dauert nun schon der Bürgerkrieg in Kolumbien an. Nach einer Welle von Gewalt und Terror verhängt Präsident Álvaro Uribe Vélez am 12. August 2002 für 90 Tage den Ausnahmezustand.
Der im Jahre 2003 von Präsident Álvaro Uribe begonnene Friedensprozess mit den Paramilitärs droht zu scheitern. Ein Grund dafür ist das spurlose Verschwinden des Gründers der Paramilitärs, Carlos Castaño, ein anderer die Forderung der Paramilitärs, für ihre Taten, einschließlich des Drogenhandels, nicht bestraft und an die USA ausgeliefert zu werden.
Siehe auch: Liste der Präsidenten Kolumbiens
Verwaltungsgliederung
Kolumbien ist in 32 Provinzen untergliedert (Hauptstädte in Klammern):
right
#Amazonas (Leticia)
#Antioquia (Medellín)
#Arauca (Arauca)
#Atlántico (Barranquilla)
#Bolívar (Cartagena de Indias)
#Boyacá (Tunja)
#Caldas (Manizales)
#Caquetá (Florencia)
#Casanare (Yopal)
#Cauca (Popayán)
#Cesar (Valledupar)
#Chocó (Quibdo)
#Córdoba (Monteria)
#Cundinamarca (Bogotá)
#Guainía (Puerto Inirida)
#Guaviare (San José del Guaviare)
#Huila (Neiva)
#La Guajira (Riohacha)
#Magdalena (Santa Marta)
#Meta (Villavicencio)
#Nariño (Pasto)
#Norte de Santander (Cúcuta)
#Putumayo (Mocoa)
#Quindío (Armenia)
#Risaralda (Pereira)
#San Andrés und Providencia (San Andrés)
#Santander (Bucaramanga)
#Sucre (Sincelejo)
#Tolima (Ibagué)
#Valle del Cauca (Cali)
#Vaupés (Mitú)
#Vichada (Puerto Carreño)
Zusätzlich: Bogotá - Distrito Capital
Wirtschaft
Kolumbien ist der größte Produzent zahlreicher Schnittblumenarten. Bei der Produktion von Nelken steht es weltweit an erster, bei Schnittblumen insgesamt an zweiter Stelle. Mit 3.500 verschiedenen Orchideen-Arten hat Kolumbien die größte Vielfalt der Welt. Ebenfalls an erster Stelle steht Kolumbien bei der Produktion von Smaragden und Guadua-Holz. Es ist außerdem der zweitgrößte Kaffee-Produzent der Welt und steht bei der Produktion von Bananen weltweit an dritter Stelle. Bei der Produktion von Kartoffeln ist Kolumbien in Lateinamerika führend.
Das Land ist der zweitgrößte Exporteur landwirtschaftlicher Produkte in die USA. Darüber hinaus ist Kolumbien weltweit der viertgrößte Produzent von Kohle und Nickel und hat außerdem eine sichere Erdölreserve von zwischen 1,54 bis 1,84 Milliarden Barrel.
Ein Teil der kolumbianischen Wirtschaft wird direkt oder indirekt vom Anbau und der Produktion von illegalen Drogen beeinflusst. So bauen Bauern insbesondere Koka, aber auch Schlafmohn an, da sie sich so ein besseres Einkommen versprechen als bei der Produktion von Nahrungsmitteln oder Kaffee; und der Druck der Drogenkartelle ermöglicht es den Kokabauern oft auch nicht, auf legale Waren umzuschwingen.
Hauptexportgüter Kolumbiens sind Kaffee, Bananen, Schnittblumen, Smaragde, exotische Früchte, Textilien, Lederwaren, Lebensmittel, Erdöl und Erdölderivate, Kohle und Kohlederivate, Gold und Zucker.
Politik
Als Präsidialrepublik ist Kolumbien in die Exekutive, Legislative und Judikative aufgeteilt. Das Parlament besteht aus zwei Kammern, dem Kongress (congreso) und dem Senat (senado). Die geltende Verfassung wurde am 5. Juli 1991 nach einem Volksentscheid verabschiedet. Fast alle Ämter, vom Präsidenten bis zum Abgeordneten, werden direkt vom Volk gewählt. Als volljährig gilt jeder ab dem 18. Lebensjahr und nur Mitglieder der Armee und Strafgefangene dürfen nicht wählen. Der Präsident und die Senats- und Kongressabgeordneten werden zu einer Amtszeit von vier Jahren gewählt.
Kolumbien ist Mitglied in der Südamerikanische Staatengemeinschaft, Organisation Amerikanischer Staaten und den Vereinten Nationen. Beitrittsverhandlungen zu Mercosur werden geführt.
Parteien
- Partido Liberal (liberale)
- Partido Conservador Colombiano (konservative)
- Movimiento de Salvación Nacional (konservative)
- Alianza Democrática M-19 (ehemalige M-19 Guerillagruppe)
- Polo Democrático Independiente
- Unión Democrática
- Unión Patriótica (komunistische)
- Partido Comunista de Colombia (komunistische)
- Movimiento Obrero Independiente y Revolucionario
- Partido para Defensa del Folklore Nacional.
- Oxígeno verde
Bildungswesen
In Kolumbien wird die Bildung in vier Stufen aufgeteilt, Vorschule (preescolar), Schule (educación básica), Gymnasium (educación media) und Universität (nivel universitario). Verantwortlich für die Bildung ist das Ministerium de Educación Nacional. Im Durchschnitt sind die staatlichen Bildungseinrichtungen für die Familien günstiger als die in privater Hand. Außerdem werden auch nicht staatlich anerkannte Titel, meist von privaten technischen Schulen, angeboten, die oft die Selbständigkeit des Auszubildenden zum Ziel haben.
Im Vorschulalter werden den Eltern, fast ausschließlich aus dem privaten Sektor, Kindergärten angeboten. Die letzten zwei Jahre vor der Grundschule werden Kinder (4-5 Jahre) und transición (Übergang) (5-6 Jahre) genannt. Von einem Kind in der transición Altersgruppe wird erwartet, dass es schon mit dem Lesen- und Schreibenlernen angefangen hat.
Die Schulzeit eines Kindes begrenzt sich auf neun Jahre, fünf davon in der Grundschule (básica) und vier im Gymnasium (secundaria). Meist nur für Familien, die die nötigen finanziellen Mittel haben, bieten Schulen zwei weitere Jahre der Educación Media, auch Bachillerato genannt, an. Schüler die das Bachillerato machen haben meist zum Ziel die Universität zu besuchen.
Universitäten werden sowohl vom Staat als auch privat betrieben. Technische Abschlüsse werden nach drei Jahren, Graduierte (vergleichbar mit Bachelor) nach vier und Diplome nach fünf Jahren vergeben. Ergänzend werden Master- und Doktortitel, letztere nur durch staatlich anerkannte Institutionen, angeboten. Die bekannteste Universität Kolumbiens ist die Universidad Nacional de Colombia mit Hauptsitz in Bogotá.
Kultur
Siehe auch: Liste berühmter Kolumbianer
Kunst
Kolumbien rühmt eine lange Geschichte der Künste, die bis in die präkolumbischen Zeiten zurückgeht. Bekannt sind aus diesen Zeiten Goldfiguren, Schmuck und Tonarbeiten. In der Hauptstadt Bogotá sind im Goldmuseum viele dieser Stücke zu bewundern. Ein Großteil der Kunststücke ist aber seit der Entdeckung, erst durch die Entdecker und dann durch Grabräuber, verschwunden. Die diversen Volksgruppen stellen weiterhin unterschiedlichste Arten von Kunst her, unter anderem die handgewebten Handtaschen (Mochilas) und Hängematten der Guajiros.
Zu den bekanntesten kolumbianischen Künstlern des 20. Jahrhunderts zählen Enrique Grau, Fernando Botero und Alejandro Obregón. Bekanntester kolumbianischer Schriftsteller ist der Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez.
Musik
Die traditionelle kolumbianische Musik ist sehr vielfältig. Die Musik der Karibikküste, wo viele Afro-Kolumbianer leben, ist stark von afrikanischen Rhythmen geprägt, wie man es in Stilen wie der Cumbia und dem verwandten, aber melodischeren Vallenato hören kann. Eine neue in dieser Region Kolumbiens entstandene Musikrichtung ist der ebenfalls stark von afrikanischen und karibischen Einflüssen geprägte Champeta. Völlig anders ist dagegen die traditionelle Musik der Andenregion um Bogotá, die eine Mischung spanischer und vorkolumbischer Stilelemente ist und damit der Folkloremusik des Hochlandes von Peru und Ecuador ähnelt. Im Rest des Landes ist die traditionelle Musik vor allem von spanischen und italienischen Einflüssen geprägt.
Salsa ist in Kolumbien, wie auch im Rest Südamerikas ebenfalls sehr beliebt. Berühmte kolumbianische Salsa-Interpreten sind die Grupo Niche, Fruko y sus Tesos und Joe Arroyo. Eine der populärsten Salsa-Tänzerinnen ist Maria del Pilar, die inzwischen zusammen mit ihrem Guitarriero Nico Berdugo auch in Europa bei zahlreichen Auftritten gefeiert wird.
Die bekannteste Musikerin Kolumbiens ist die Sängerin Shakira. Mittlerweile haben es auch der Pop-Sänger Juanes und der Vallenato-Interpret Carlos Vives zu internationaler Berühmtheit gebracht.
In den kolumbianischen Großstädten gibt es seit den 90er Jahren eine ständig wachsende moderne Musikkultur. Trotzdem wächst die Szene weiter. Im Jahr 1994 fand zum ersten Mal das Festival „Rock al parque“ statt, dass mittlerweile das größte kostenlose Rockfestival Lateinamerikas ist.
Sport
Kolumbien ist besonders für Fußball und Radsport international bekannt und seit einigen Jahren durch Juan Pablo Montoya in der Formel 1 vertreten. Bekannteste Tennisspielerin ist Fabiola Zuluaga. 2005 hat die Golfspielerin María Isabel Baena erstmalig einen Titel für Kolumbien bei dem in New Jersey, USA ausgetragenen Match Play-Meisterschaft gewonnen.
Clara Juliana Guerrero ist die weltbeste Kegelspielerin, eine Sportart in der auch u.a. die Geschwister Paola Rocío Gómez Ardila und Jaime Andrés Gómez Ardila das Land vertreten. Berühmte Boxer sind der legendäre Antonio Cervantes "Kid Pambelé", der vier Jahre lang Weltmeister in der Gewichtsklasse 140 Pfund Juniorgewicht der (WBA) war und Miguel "Happy" Lora, der zwischen 1985 und 1989 den Weltmeistertitel in der Gewichtsklasse 118 Pfund Bantamgewicht der (WBC) hielt.
Fußball
Eine Fußballliga wurde 1924 angedacht und durch den Beitritt 1936 zu der Confederación Sudamericana de Fútbol (CONMEBOL) besiegelt. Die Nationalelf spielte zum ersten mal 1962 in Chile bei der Weltmeisterschaft mit. Aus drei Spielen erhielt sie aber nur einen Punkt, spielte aber mit einem 4:4 gegen die UdSSR eine historische Partie. 1964 wurde die Bundesliga „Federación de Fútbol de Colombia (Fedebol)” mit Unterstützung der FIFA gegründet. Kolumbien wurde 1974 von der FIFA die Austragung der 1986 zu spielenden Weltmeisterschaft zugesprochen, die aber letztlich wegen Uneinigkeiten zwischen Privat- und Staatsfinanzierungen 1981 an Mexiko ging.
Der bisher größte Erfolg der Fußball-Nationalmannschaft ist der im Jahre 2001 errungene Titel der Copa América, welcher zudem in Kolumbien ausgetragen wurde. Weitere Höhepunkte waren die jeweilige Qualifikation zu den Fußball-Weltmeisterschaften von 1962, 1990, 1994 und 1998, sowie der historische 5:0-Sieg über Argentinien in Buenos Aires. Dieses Spiel diente der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1994 in den USA. Die Nationalmanschaft wird nicht die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland bestreiten, da sie sich trotz einem 1-0 im letzten Spiel gegen Paraguay nicht qualifizieren konnte.
Siehe auch: Kolumbianischer Fußball
Radsport
Das erste in Etappen gefahrene Rennen Südamerikas wurde 1951 in Kolumbien absolviert. Erster bekannter kolumbianischer Radrennfahrer bei der Tour de France war Cochise Rodríguez, der das Rennen 1977 als 27. beendete. Fabio Parra gewann 1988 drei Etappen und endete als Dritter in der Gesamtwertung. Luis „Lucho“ Alberto Herrera gewann 1985 und 1987 zwei Bergetappen und wurde dadurch zum kolumbianischen Nationalhelden.
Von sich reden machte seit Ende der 1990er Jahre zudem der aus Medellín stammende Santiago Botero. Er wurde 2002 Zeitfahr-Weltmeister bei der Straßen-Radweltmeisterschaft im belgischen Zolder. Darüber hinaus sicherte er sich unter anderem drei Etappen bei der Vuelta a España sowie bei der Tour de France, bei der er im Jahre 2000 zudem als Gewinner des Bergtrikots die Avenue des Champs-Élysées in Paris erreichte.
2005 gewann der Kolumbianer Ivan Parra zwei Etappen beim Giro d’Italia.
Inline-Skating
Seit einigen Jahren zählt Kolumbien in dieser Disziplin zu den stärksten Nationen weltweit. Die bekannteste Inline-Skaterin ist Cecilia Baena (Sportlerin des Jahres 2001 in Kolumbien), bei den Panamerikanischen Meisterschaften 2005 gewann sie neun Medaillen. 2004 wurde sie in Italien dreifache Weltmeisterin. Außerdem gewann sie das größte Inlinerennen der Welt, den Berlin Marathon mit 10.000 Teilnehmern. Weitere bekannte Weltmeister, sowie Weltrekordhalter sind Diego Rosero und Jorge Andrés Botero.
Tejo
Tejo, eine moderne Version eines Indianerspieles namens Turmequé, wird schon über 500 Jahre lang in den Provinzen Cundinamarca und Boyacá gespielt und wurde im Juni 2000 vom kolumbianischen Kongress zum Nationalsport ernannt. Die moderne Version sieht vor, eine eiserne Halbkugel, den Tejo, in einen metallischen Kreis zu werfen und so, die an den vier Himmelsrichtungen aufgelegten Schwarzpulvertaschen, die Mechas, zum lauten Knall zu zwingen. Wer die meisten dieser Mechas zum Explodieren bringt, gewinnt das Spiel, das sowohl im Team als auch einzeln gespielt werden kann. Die Partien werden traditionell von alkoholischen Getränken begleitet. Die Brauereien sind daher naturgemäß die größten Sponsoren.
Infrastruktur
Kolumbien bedient sich eines Bahnnetzes von 3.304 km Länge, davon aber nur 150 km in Standardbreite, die hauptsächlich zur Förderung von Kohle aus dem El Cerrejón zum Hafen Bahía Portete dienen. Der Personenverkehr auf der Schiene beschränkt sich auf drei kurze touristische Strecken. Zusammen mit den 112.998 km Straßennetz, von denen nur ca. 26.000 km gepflastert sind, besitzt Kolumbien daher eine der am schlechtesten Verkehrsinfrastrukturen Süd- und Mittelamerikas. Der Straßenausbau liegt mit etwa 100 m/km² unter dem lateinamerikanischen Durchschnitt von 118 m/km². Häfen von größerer Bedeutung sind die von Barranquilla, Buenaventura, Cartagena, Muelles El Bosque, Puerto Bolivar, Santa Marta und Turbo. Die Flughafenanzahl wird auf 980 geschätzt, wobei fast jede Millionenstadt einen international angebundenen Flughafen hat. Es sind etwa 1,89 Millionen Festnetztelefone in Betrieb. Offiziell funken 413 LW/MW- und 217 UKW-Radiosender; es sind ca. 5,5 Millionen Fernseher im Einsatz.
Seit der neuen Verfassung von 1991 sind die staatlichen Investitionen in die Infrastruktur zurückgegangen, die privaten dagegen angestiegen. Dadurch ist die Beteiligung des Privatsektors in Infrastrukturprojekte des Transportes, Strom und Wasserversorgung rasant gestiegen. Seit 1994 werden Teile des Fernstraßennetzes in Konzession an Privatunternehmer vergeben, die bis dato dadurch 10% bis 15% des Straßennetzes verwalten. Erfahrungen zeigen, dass die Bau- und Unterhaltkosten dadurch von 300% über den ursprünglich veranschlagten Kosten auf 40% reduziert werden. Diese Strecken werden über eine Maut finanziert.
Gesundheitswesen
Der Altersaufbau ist charakterisiert durch einen großen Anteil an junger Bevölkerung. Zwischen 1985 und 1990 ist zwar der Anteil von Menschen unter 15 Jahren von 45,7% auf 36% gesunken, dennoch ist dieser Wert sehr hoch.
Für die männliche Bevölkerung ist die Lebenserwartung zwischen 1965 und 1993 von 54 auf 66,5 Jahre gestiegen, bei Frauen von 59 auf 72,4 Jahre.
Die medizinische Versorgung ist nicht gleichwertig über das Staatsgebiet verteilt; Küstengebiete und ländliche Regionen sind hier benachteiligt. Ärzte, medizinische Angestellte und Krankenhäuser konzentrieren sich auf die Ballungsgebiete. 23.520 Ärzte, 13.815 Zahnärzte und 43.065 Krankenpfleger verrichten ihren Dienst an der Gesundheit; 1989 wurden 45.858 Krankenhausbetten gezählt. Durch mangelnde Ernährung und schlechte Wohnbedingungen sind die Krankheiten Tuberkulose, Malaria, Ruhr und Typhus in den wenig medizinisch versorgten Gebieten weit verbreitet. Um diesen Missstand zu beseitigen, hat der kolumbianische Staat Weltbankdarlehen aufgenommen und Einnahmen aus der Erdölproduktion für den Aufbau des Gesundheutssystems verwendet.
Mutterschaft und Zahnarztbehandlung werden durch die Sozialversicherung unterstützt. Auch Arbeiter im Industriesektor sind unfallversichert und bei Invalidität versichert, die Angehörigen erhalten auch eine Unterstützung. Die Sozialversicherung wird durch Arbeitnehmer, Arbeitgeber und durch den Staat mit Hilfe von Beiträgen finanziert.
Medien
Kolumbiens Medienwelt besteht im wesentlichen aus dem Fernsehen (3 Hauptsendern), der Presse und dem Radio. Die meistgelesenen Zeitungen sind El Tiempo und bis zur Umwandlung zur Wochenzeitung El Espectador. Die Medien sind in Kolumbien in der Hand von wenigen Großunternehmern. Die Organización Ardila Lülle ist Eigentümer von Radio Cadena Nacional (RCN), ein großer Radiosender, seit 1995 auch dem eigenen TV Sender RCNTV und auch des größten Musikverlegers Sonolux. Der Grupo Santo Domingo und weitere Firmen und Beteiligungen der Familie Santo Domingo sind (Teil)Inhaber von Radio Caracol, Caracol TV, Bogotá City TV und der Zeitung El Espectador.
Weitere Themen
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- District of Columbia
Literatur
- Curth, Oliver: Musik der Welt: Kolumbien. 2002 Lugert Verlag, ISBN 3-89760-803-0
- Dilger, Gerhard: Kolumbien. Beck`sche Reihe Länder. 1996 Verlag C.H. Beck, ISBN 3-406-39864-2
- Raul Zelik/Dario N. Azzellini: Kolumbien-Große Geschäfte, staatlicher Terror und Aufstandsbewegung. ISBN 3-929-008-48-3
Weblinks
- [http://www.presidencia.gov.co/ Homepage Regierung/Präsident von Kolumbien]
- [http://www.auswaertigesamt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=82 Informationen des Deutschen Auswärtigen Amtes]
- [http://www.toedte.privat.t-online.de/dkfz.html Deutsch-Kolumbianischer Freundeskreis e.V.]
- [http://www.kolumbienweb.de Kolumbienweb]
- [http://www.kolumbien-aktuell.ch/ Kolumbien (CH)]
- [http://www.colegioandino.edu.co/willkommen.php Deutsche Schule Bogotá]
- [http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/co.html CIA: The World Factbook - Kolumbien] (englisch)
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Formel 1
Die Formel 1 (oder F1) wird als Königsklasse des Automobil-Motorsports bezeichnet, da die vom Automobil-Dachverband FIA ausgeschriebene Weltmeisterschaft an Fahrer und Konstrukteure die höchsten technischen und fahrerischen Anforderungen aller Rennserien stellt.
Die offizielle Bezeichnung ist FIA Formula One World Championship, das aktuelle Regelwerk trägt den Titel 2005 FORMULA ONE SPORTING REGULATIONS.
Von einer relativ unbekannten Reglementskategorie entwickelte sich F1 zu einem heute weltweit bekannten Markenzeichen und zum Synonym für die Weltmeisterschaft, ähnlich wie dies bei Grand Prix (GP) der Fall ist.
Die WM-Läufe nennen sich Formula One Grand Prix races. Allerdings zählten auch schon Rennen mit anderen Fahrzeugen zur Fahrer-WM. Zudem war bzw. ist nicht jedes Rennen mit F1-Fahrzeugen automatisch ein WM-Lauf, wie es z.B. die außer Konkurrenz stattfindenden Rennen in den 1950er-Jahren oder die bis Anfang der 1980er-Jahre stattfindenden Grand Prix in Goodwood oder Oulton Park waren. Bis Anfang der 1980er Jahre waren auch F1-Rennen üblich, bei denen nur um Preisgeld gefahren wurde.
Die Auflistung von Rekorden und Statistiken findet sich unter Formel 1/Statistik.
Entwicklung der Formel 1
Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es neben den Regeln für reinrassige Grand-Prix-Fahrzeuge auch einen kostengünstigeren Unterbau, die sog. Voiturettes, bei denen mit Kompressoren aufgeladene Motoren mit bis zu 1500 cm3 erlaubt waren (im Gegensatz zum doppelten Hubraum der GP-Boliden, der bis 1937 sogar unbegrenzt war).
1937
Aufgrund der Dominanz der beiden deutschen GP-Teams von Mercedes-Benz und Auto Union, die im Ausland sowohl politisch als auch sportlich nicht zufriedenstellend war, gab es Ende der 1930er Jahre Bestrebungen, die bisherigen GP-Regeln abzuschaffen und die Voiturettes zur GP-Kategorie zu erheben. Neben der deutlich besseren Wettbewerbsfähigkeit der italienischen, französischen und englischen Hersteller konnte diese Änderung auch mit Sicherheitsverbesserungen begründet werden, da die damaligen Silberpfeile Leistungen erzielten, die in der F1 erst wieder in den 1970er Jahren üblich wurden.
So wurde der GP von Tripoli 1939 von den damals dort herrschenden Italienern für die Voiturettes ausgeschrieben, aber trotzdem überraschend von Mercedes-Benz mit einem eigens dafür neu entwickelten Fahrzeug gewonnen.
Direkt nach dem Krieg wurden insbesondere von Alfa Romeo weiterhin Voiturettes-Rennfahrzeuge gebaut, so dass der Automobil-Dachverband FIA das 1947 in Kraft tretende neue Regelwerk für Grand-Prix-Rennwagen entsprechend formulierte: in der nun Formel 1 genannten Kategorie waren Kompressor-aufgeladene Motoren mit bis zu 1500 cm3 erlaubt, sowie Saugmotoren bis 4500 cm3. Zudem wurde auch eine Formel 2 definiert, mit Saugmotoren bis zu 2000 cm3.
Formel 2
Formel 2
Wie bisher üblich wurden einzelne Grand Prix-Rennen nach diesen Regeln ausgetragen, eine Serie oder Europameisterschaft wie vor dem Krieg gab es nicht mehr. Als der Motorrad-Dachverband FIM für das Jahr 1949 jedoch eine Weltmeisterschaft ausschrieb, reagierte die FIA mit der Ausschreibung einer Fahrer-WM für das Jahr 1950 (siehe Formel-1-Saison 1950). Das erste zu der neuen Weltmeisterschaft zählende Rennen wurde am 13. Mai 1950 in Silverstone (England) ausgetragen.
Um den Anspruch auf eine Weltmeisterschaft zu untermauern, obwohl neben den regelmäßigen Rennen in Argentinien fast nur Grand Prix in Europa stattfanden, wurden in den Jahren von 1950 bis 1960 zudem für das 500-Meilen-Rennen in Indianapolis WM-Punkte vergeben, obwohl dort nach ganz anderen Regeln gefahren wurde. In diesen Jahren gab es zwar einige Versuche von Ferrari dort wettbewerbsfähig zu sein, die jedoch allesamt an den sehr unterschiedlichen Voraussetzungen scheiterten. Außerdem gab es vereinzelte Versuche US-amerikanischer Piloten mit ihren Boliden in Monza zu bestehen, die jedoch ebenso zum Scheitern verurteilt waren.
In den ersten beiden Jahren dominierten weiterhin die von Kompressor-Motoren angetriebenen Alfetta von Alfa Romeo, die noch starke Ähnlichkeit mit den Vorkriegskonstruktionen aufwiesen, da sie im eigentlichen Sinne nur geradlinige Weiterentwicklungen waren. Allerdings zog sich Alfa Romeo Ende 1951 nach zwei erfolgreichen Jahrzehnten von GP-Rennsport zurück. Da nur noch der ehemalige Alfa-Rennleiter Ferrari konkurrenzfähige F1-Rennautos an den Start bringen konnte, wurde übergangsweise die Fahrer-Weltmeisterschaften der Jahre 1952 und 1953 für die preiswerteren Formel 2-Fahrzeuge ausgeschrieben. Trotzdem dominierte Ferrari auch in diesen Jahren, da man auch zuvor das Formel-2-Klassement in den beiden Vorjahren beherrscht hatte und gewann mit Alberto Ascari jeweils die Weltmeisterschaft.
Für das Jahr 1954 wurden neue, kostengünstigere Regeln (F1 mit Saugmotoren bis zu 2500 cm3 oder aufgeladenen Motoren bis 750 cm3, F2 bis 1500 cm3) eingeführt, worauf sich u.a. | | |