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| Pablo Escobar |
Pablo EscobarPablo Emilio Escobar Gaviria ( - 12. Januar 1949 in Rionegro bei Medellin, Kolumbien; † 2. Dezember 1993) war ein kurzzeitig auch als Abgeordneter tätiger kolumbianischer Drogenhändler.
Escobar wurde 1949 als Sohn einer Dorfschullehrerin und eines Bauern geboren. Bereits als Schüler begann er eine kriminelle Karriere mit dem Diebstahl von Grabsteinen, die er an Schmuggler aus Panama verkaufte.
Anfang der 1970er Jahre stieg er in den Kokainhandel ein. Obwohl Escobar einmal mit 19,5 kg Kokain festgenommen wurde, wurde nie ein Prozess wegen Drogenbesitzes oder Drogenhandels gegen ihn eröffnet, da der ihn belastende Polizist unter ungeklärten Umständen ums Leben kam. Durch Morddrohungen waren auch die Richter eingeschüchtert, die den Mordprozess daher nicht einmal aufrollten.
Unter seiner Federführung wurden große Mengen Kokapaste in Bolivien und Peru angekauft, hieraus Kokain hergestellt und dieses dann über Drittländer in die USA geschmuggelt und dort abgesetzt. 1984 war er der erfolgreichste Kokainhändler der Welt, er hatte 80% des kolumbianischen Kokainmarktes unter Kontrolle. Seinen größten Gewinn erarbeitete er sich mit Kokainschmuggel in die USA (bekanntester Drogenhändler für Escobar in den USA war George Jung), wo Kokain etwa 300% teurer verkauft werden konnte als in Kolumbien. Ein Kilogramm Kokain von 90%iger Reinheit hatte in Kolumbien zum Beispiel einen Wert von 9000 US-Dollar, sobald es die USA erreichte, war es 30.000 US-Dollar wert, darüber hinaus wurde das Kokain vor dem Verkauf auf eine Reinheit von 30% gestreckt, nun lag der Wert bei 300.000 US-Dollar. Da jährlich 95.000 Kilogramm Kokain in die USA geschmuggelt wurden, verdiente Escobar pro Jahr etwa 3 Milliarden US-Dollar, was ihm einen Platz in der Liste der reichsten Menschen der Welt im Forbes Magazine sicherte.
Escobar kooperierte dabei auf partnerschaftlicher Basis mit fünf bis sechs anderen illegalen Unternehmern aus der Gegend von Medellín. Zusätzlich profitierte er von den Unternehmungen weiterer Händler und Schmuggler, die sich der von Escobar und seinen Partnern aufgebauten Infrastruktur bedienten.
In den letzten Jahren scheint Escobar in erster Linie nicht mehr direkt im Drogenhandel tätig gewesen zu sein, vielmehr schöpfte er von anderen Kokainhändlern Gewinne mit einer Art Steuer ab, die er auch bei sonstigen Kriminellen in seinem Einflussbereich einforderte. Diese Steuer betrachtete er als Gegenleistung für seine Verdienste beim Aufbau der kolumbianischen Kokainindustrie und für seine Bemühungen, das amerikanisch-kolumbianische Auslieferungsabkommen von 1979 aus der Welt zu schaffen.
Nicht zuletzt beruhte Escobars Macht auf der wohl erkauften Unterstützung durch kriminelle Gruppen, mit denen ihm ein erhebliches Gewaltpotential zur Verfügung stand.
Seine illegalen Gewinne investierte Escobar vor allem in Grundbesitz. Daneben tat er sich als Finanzier sozialer Projekte und als Sponsor von Fußballvereinen hervor, was ihm eine gewisse Popularität und politischen Einfluss bescherte, was dazu führte, dass Escobar 1982 als Abgeordneter in den kolumbianischen Kongress gewählt wurde. Das Blatt wendete sich, als die Herkunft seines Reichtums aus dem Drogenhandel zum öffentlichen Thema wurde und die USA den Druck auf Kolumbien verstärkte, Escobar auszuliefern. Mit Mitteln des Terrors versuchte Escobar auf die Politik einzuwirken, um ein Auslieferungsverbot in der Verfassung zu verankern und ein Abkommen durchzusetzen, das den Drogenhändlern im Gegenzug gegen die Aufgabe des Drogengeschäfts Straffreiheit und die Sicherung des erlangten Vermögens garantieren sollte.
Die von Escobar initiierte Terrorkampagne, der Politiker, Beamte, Journalisten und einfache Passanten zum Opfer fielen, brachte die öffentliche Meinung gegen ihn auf, bewirkte eine Spaltung der kolumbianischen Drogenhändler und eine rücksichtslose Verfolgungswelle staatlicher Stellen und krimineller Gruppen gegen Escobar und die schrumpfende Zahl seiner Verbündeten. Ein besonders spektakuläres Bombenattentat legte den Sitz der Tageszeitung "El Espectador" in Bogotá in Trümmer.
Die Verfolgung Escobars durch den Staat Kolumbien wurde intensiviert, als er 1989 den Präsidentschaftskandidaten der liberalen Partei Luis Carlos Galan, der für den Fall seiner Wahl eine verstärkte Offensive gegen die Drogenmafia angekündigt hatte, während einer Wahlveranstaltung in Soacha, einem Vorort von Bogotá, töten ließ. Die erbitterte Feindschaft der kolumbianischen Polizei erwarb sich Escobar mit einem Kopfgeld von 1000 Dollar für jeden getöteten Polizisten in Medellín.
Ende 1993 wurde Pablo Escobar nach rund einjähriger Haft und anschließender mehrmonatiger Flucht bei einer von Agenten aus den USA unterstützten Verfolgung von der kolumbianischen Polizei in Medellin bei einem Sprung aus dem Fenster auf ein benachbartes Dach erschossen. Nach seinem Tod zerbrach das von ihm geführte Medellín-Kartell und der Markt wurde bald vom konkurrierenden Cali-Kartell übernommen.
Literatur
- Mark Bowden, Killing Pablo ISBN 3833300868
http://www.organized-crime.de/revcan01pabloescobar.htm
Weblinks
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Escobar, Pablo
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ja:パブロ・エスコバル
12. JanuarDer 12. Januar (in Österreich: 12. Jänner) ist der 12. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit verbleiben noch 353 (in Schaltjahren 354) Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1780 - erste Ausgabe der Zürcher Zeitung
- 1816 - Generalamnestie für Teilnehmer an der Französischen Revolution.
- 1919 - In Deutschland wird der Spartakusaufstand wird von Friedrich Ebert mit Hilfe der OHL, unter der Führung von Gustav Noske (MSPD), niedergeschlagen.
- 1922 - Frankreich. Regierungschef Aristide Briand tritt zurück.
- 1957 - Australien eröffnet seine südlichste Polarstation, die Davis-Station.
- 1970 - Mit der Kapitulation Biafras endet der Bürgerkrieg in Nigeria.
- 1976 - Der Rückzug der letzten spanischen Truppen aus der ehemaligen Provinz Spanisch-Sahara beendet die spanische Kolonialherrschaft.
- 1990 - Oskar Ribas Reig wird Regierungschef Andorras.
- 1991 - Präsident Arnold Rüütel, Estland, und Präsident Boris Jelzin, Russland, unterzeichnen in Moskau einen Grundlagenvertrag zwischen den beiden Ländern.
- 1992 - Wiederwahl von Schelju Schelew zum Staatspräsidenten vonBulgarien.
- 1993 - Erich Honecker setzt sich nach Chile zu seiner Familie ab.
- 1995 - Schan Widenow wird Regierungschef Bulgariens.
- 2002 - Pakistan. In einer Grundsatzrede verurteilt der pakistanische Präsident Pervez Musharraf Terror, Intoleranz und extremistische Gewalt.
Kultur
- 1692 - Uraufführung der Oper Eraclea ovvero Il ratto delle Sabbine von Giovanni Bononcini im Tordinona in Rom.
- 1844 - Uraufführung der Oper Caterina Cornaro von Gaetano Donizetti am Teatro di S. Carlo, in Neapel.
Katastrophen
- 1945 - Erdbeben der Stärke 7,1 in Mikawa, Japan mit etwa 1.900 Toten.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1562 - Carlo Emanuele I., Sohn von Emanuele Filiberto von Savoyen
- 1579 - Johan Baptista van Helmont, Universalwissenschafter, Arzt, Naturforscher und Chemiker
- 1628 - Charles Perrault, französischer Schriftsteller
- 1638 - Ernst Rüdiger von Starhemberg, Verteidiger Wiens bei der Zweiten Türkenbelagerung
- 1716 - Antonio de Ulloa, spanischer Gelehrter und Admiral
- 1721 - Ferdinand von Braunschweig, preußischer Generalfeldmarschall
- 1722 - Nicolas Luckner, deutscher General, Marschall von Frankreich
- 1729 - Edmund Burke, britischer Staatsphilosoph und Politiker
- 1746 - Johann Heinrich Pestalozzi, Schweizer Pädagoge
- 1751 - Ferdinand IV., König beider Sizilien und König von Neapel
- 1751 - Jakob Michael Reinhold Lenz, deutscher Schriftsteller des Sturm und Drang
- 1760 - Friederike Bethmann-Unzelmann, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 1783 - Erik Gustaf Geijer, schwedischer Schriftsteller
- 1788 - José Manuel Inácio da Cunha Faro Menezes Portugal da Gama Carneiro e Sousa, portugiesischer Militär und Politiker
- 1792 - Johan August Arfwedson, schwedischer Chemiker
- 1803 - Christian Pløyen, Gouverneur der Färöer
- 1808 - Wilhelm Philipp Schimper, elsässischer Botaniker und Paläobotaniker
- 1810 - Ferdinand II., König Neapels und beider Sizilien
- 1812 - Edouard Séguin, französischer Arzt und Pädagoge
- 1822 - Étienne Lenoir, französischer Erfinder und Geschäftsmann
- 1833 - Eugen Dühring, deutscher Nationalökonom, Sozialist und Philosoph
- 1837 - Adolf Jensen, deutscher Komponist
- 1837 - Fritz Kalle, Fabrikant, Rentier und Sozialpolitiker
- 1842 - Teobert Maler, Fotograf, Entdecker und Erforscher von Maya-Ruinen
- 1845 - Harriet Backer, norwegische Malerin
- 1852 - Joseph Joffre, französischer General, Mitglied der Académie française, Marschall von Frankreich
- 1853 - Gregorio Ricci-Curbastro, italienischer Mathematiker
- 1856 - John Singer Sargent, US-amerikanischer Maler
- 1863 - Swami Vivekananda, hinduistischer Mönch und Gelehrter
- 1863 - Vivekananda, hinduistischer Mönch und Gelehrter, Schüler von Ramakrishna Paramhansa
- 1867 - Alfred Forke, deutscher Sinologe
- 1873 - Spyridon Louis, griechischer Marathonläufer
- 1876 - Ermanno Wolf-Ferrari, deutsch-italienischer Komponist
- 1876 - Jack London, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1878 - Ferenc Molnár, ungarischer Schriftsteller und Journalist
- 1879 - Paul Guthnick, deutscher Astronom
- 1883 - Gustav Otto, deutscher Flugzeugbauer
- 1884 - Bernhard Fischer-Schweder, Polizeichef von Tilsit, Massenmörder
- 1888 - Claude Delvincourt, französischer Komponist
- 1889 - Alma Karlin, österreichische-ungarische Schrfitstellerin und Malerin, gest. 1950
- 1893 - Alfred Rosenberg, nationalsozialistischer Politiker und Kriegsverbrecher
- 1893 - Hermann Göring, deutscher Politiker in der Zeit des Nationalsozialismus
- 1893 - Michail Iossifowitsch Gurewitsch, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1896 - David Wechsler, US-amerikanischer
- 1899 - Paul Hermann Müller, Schweizer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1900 - Vaino Hannikainen, finnischer Komponist
- 1901 - Kurt Jooss, deutscher Tänzer, Choreograf und Tanzpädagoge
- 1903 - Igor Wassiljewitsch Kurtschatow, sowjetischer Physiker
- 1906 - Emmanuel Lévinas, französischer Philosoph
- 1907 - Sergei Pawlowitsch Koroljow, sowjetischer Raketenkonstrukteur
- 1907 - Tex Ritter, US-amerikanischer Musiker und Schauspieler
- 1908 - Jean Delannoy, französischer Filmregisseur
- 1909 - Archie Cochrane, britischer Epidemiologe
- 1910 - José Salazar López, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal
- 1910 - Luise Rainer, deutsche Schauspielerin
- 1913 - Willi Birkelbach, deutscher Politiker und MdB
- 1916 - Pieter Willem Botha, war der Premierminister und Staatspräsident Südafrikas
- 1919 - Hans Richter, deutscher Schauspieler
- 1924 - Olivier Gendebien, belgischer Rennfahrer und viermaliger Le-Mans-Gewinner
- 1925 - Jutta Pallos-Schönauer, rumänisch-deutsche Malerin und Graphikerin
- 1926 - Morton Feldman, US-amerikanischer Komponist
- 1926 - Ray Price, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1927 - Ignatz Bubis, eh. Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland
- 1927 - Leopold Ahlsen, deutscher Schriftsteller
- 1928 - Peter Lerche, deutscher Rechtswissenschaftler
- 1930 - Glenn Yarbrough, US-amerikanischer Sänger der Gruppe Limeliters
- 1935 - Horst Luthin, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Hamm
- 1936 - Charlie Gracie, US-amerikanischer Sänger
- 1936 - Igor Kurtschatow, sowjetischer Kernphysiker
- 1940 - Matthias Habich, deutscher Schauspieler
- 1941 - Long John Baldry, britischer Sänger
- 1942 - Danny Williams, südafrikanischer Musiker
- 1943 - Brun-Otto Bryde, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 1944 - Hans Henning Atrott, Gründer und erster Präsident der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben
- 1944 - Joe Frazier, US-amerikanischer Boxer
- 1944 - Klaus Wedemeier, Bürgermeister von Bremen
- 1944 - Vlastimil Hort, tschechisch-deutscher Schachgroßmeister
- 1945 - Maggie Bell, britische Sängerin
- 1946 - George Duke, US-amerikanischer Pianist, Arrangeur und Produzent
- 1946 - Ryszard Szurkowski, polnischer Radrennfahrer
- 1947 - Michael Blakey, britischer Schlagzeuger
- 1949 - Abraham Tilmon, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - Ottmar Hitzfeld, deutscher Fußballer und Trainer
- 1951 - Rush Limbaugh, US-amerikanischer Radio-Moderator
- 1952 - Florian Havemann, deutscher Schriftsteller, Maler und Komponist
- 1952 - Ricky Van Shelton, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1954 - Mojo Mendiola,
- 1957 - António Vitorino, EU-Kommissar aus Portugal
- 1957 - John Lasseter, US-amerikanischer Trickfilm-Regisseur
- 1958 - Matthias Döschner, deutscher Fußballer
- 1959 - Blixa Bargeld, deutscher Musiker, Performance-Künstler, Komponist, Autor und Schauspieler
- 1959 - Per Gessle, schwedischer Musiker (Roxette)
- 1959 - Ralf Moeller, deutscher Schauspieler
- 1959 - Weronika Tscherkassowa, weißrussische Journalistin
- 1962 - Emanuele Pirro, Autorennfahrer
- 1962 - Gunde Svan, schwedischer Skilangläufer
- 1965 - Marina Kiehl, deutsche Skirennläuferin
- 1965 - Maybrit Illner, deutsche Journalistin, Moderatorin und Autorin
- 1966 - Rob Zombie, US-amerikanischer Sänger
- 1967 - Michael Theurer, deutscher Politiker und MdL Baden-Württemberg
- 1967 - Takehiko Inoue, japanischer Manga-Zeichner
- 1968 - Heather Mills, britisches Model
- 1969 - Eduardo Hurtado, ecuadorianischer Fußballspieler
- 1969 - Holger Zastrow, Landesvorsitzender und Fraktionsvorsitzender der FDP im Sächsischen Landtag
- 1969 - Robert Prosinečki, kroatischer Fußballspieler
- 1970 - Zack De La Rocha, US-amerikanischer Sänger
- 1971 - David McAllister, deutscher Politiker
- 1974 - Melanie Chisholm, britische Sängerin
- 1974 - Tor Arne Hetland, norwegischer Skilangläufer
- 1975 - Alexander Bonde, deutscher Politiker
- 1990 - Sergej Karjakin, ukrainischer Schach-Großmeister
Gestorben
- 1151 - Suger von Saint-Denis, französischer Abt und Staatsmann
- 1519 - Maximilian I., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
- 1557 - Eberhard Billick, Gegenreformator und Weihbischof in Köln
- 1578 - Katharina von Spanien, Erzherzogin von Österreich und Prinzessin von Spanien
- 1665 - Pierre de Fermat, französischer Jurist und Mathematiker
- 1674 - Giacomo Carissimi, italienischer Komponist
- 1735 - John Eccles, englischer Komponist
- 1819 - André Morellet, französischer Ökonom und Schriftsteller
- 1833 - Marie-Antoine Carême, französischer Koch
- 1839 - Joseph Anton Koch, österreichischer Maler
- 1858 - Joachim Haspinger, Pfarrer und Tiroler Patriot
- 1867 - Georg Merz, deutscher Optiker und Astronom
- 1875 - Tongzhi, Chinesischer Kaiser (Qing-Dynastie)
- 1877 - Wilhelm Hofmeister, deutscher Botaniker und Professor
- 1880 - Ida von Hahn-Hahn, deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin
- 1891 - Georges-Eugène Baron Haussmann, französischer Stadtplaner
- 1909 - Hermann Minkowski, detuscher Mathematiker und Physiker
- 1911 - Franz Eugen Schlachter, Evangelist, Altphilologe und der Übersetzer der Schlachter-Bibel
- 1918 - Ottmar von Angerer, deutscher Mediziner
- 1938 - Gösta Ekman, schwedischer Schauspieler
- 1941 - Edu Snethlage, niederländischer Fußballspieler
- 1942 - Wladimir Michailowitsch Petljakow, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1943 - Else Ury, deutsche Schriftstellerin und Kinderbuchautorin
- 1945 - Arthur Hoffmann, deutscher Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg
- 1947 - Karl August Nerger, Fregattenkapitän und Träger des Ordens Pour-le-Mérite
- 1957 - Ken Wharton, englischer Formel 1-Rennfahrer
- 1960 - Nevil Shute, englischer Schriftsteller
- 1962 - Willy Odenthal, deutscher SPD-Politiker
- 1974 - Heinrich Schneider, deutscher Politiker
- 1976 - Agatha Christie, britische Schriftstellerin
- 1977 - Henri-Georges Clouzot, französischer Regisseur
- 1983 - Gerhard Barkhorn, deutscher Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg
- 1983 - Nikolai Wiktorowitsch Podgorny, Staatsoberhaupt der Sowjetunion
- 1986 - Ludwig Biermann, deutscher Physiker
- 1988 - Piero Taruffi, Auto- und Motorradrennfahrer
- 1989 - Willy Schneider, deutscher Volkssänger
- 1991 - André Kaminski, Schweizer Schriftsteller
- 1993 - Richard Mortensen, dänischer Maler
- 1996 - Bartel Leendert van der Waerden, niederländischer Mathematiker
- 2001 - Adhemar Ferreira da Silva, brasilianischer Leichtathlet
- 2001 - Luíz Bonfá, brasilianischer Gitarrist und Komponist
- 2001 - William Hewlett, US-amerikanischer Gründer von Hewlett-Packard
- 2002 - Cyrus Vance, US-amerikanischer Politiker Außenminister 1977-1980
- 2003 - Kinji Fukasaku, japanischer Regisseur
- 2003 - Leopoldo Galtieri, argentinischer General und de facto Präsident Argentiniens
- 2003 - Maurice Gibb, US-amerikanischer Musiker (Bee Gees)
- 2004 - Kira von Preußen, deutsche Adlige
- 2004 - Paul Irving Abell, US-amerikanischer Chemiker und Paläontologe
- 2005 - Amrish Puri, indischer Filmschauspieler
- 2005 - Manfred Fuhrmann, deutscher Altphilologe
Feier- und Gedenktage
- Namenstage: Ernst, Hilda, Hilde, Tatjana, Reinhold
Siehe auch
:11. Januar - 13. Januar
:12. Dezember - 12. Februar
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0112
ja:1月12日
ko:1월 12일
simple:January 12
th:12 มกราคม
1949
- In Afghanistan erklären die Afghanen die Durand-Linie für ungültig, als der Staat Pakistan entstand und fordern ihre besetzten Gebiete zurück
- In Berlin wird von Herta Heuwer am 4. September die Currywurst erfunden
Politik
- 1. Januar: Ernst Nobs wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die vom Wirtschaftsrat erlassene Kraftfahrzeug-Benutzungsverordnung tritt in Kraft, womit Ausflugs- und Vergnügungsfahrten verboten sind
- 1. Januar: Österreich erhält von Großbritannien die Kontrolle über die Grenze zu Italien zurück
- 1. Januar: Juan Manuel Gálvez tritt sein Amt als Staatspräsident von Honduras an
- 1. Januar: Indien und Pakistan vereinbaren einen Waffenstillstand zur Beilegung des Konflikt über Kaschmir
- 1. Januar: Thailand wird Mitglied in der UNESCO
- 2. Januar: Die neue Regierung von Südkorea wird von den USA anerkannt
- 3. Januar: Dreimächtenote an die Sowjetunion wegen Rückführung deutscher Kriegsgefangener
- 25. Januar: Wahlen zur ersten Knesset
- 28. Januar: Schweiz wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Februar: David Ben Gurion wird erster Ministerpräsident Israels
- 24. Februar: Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und Ägypten nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg (23. März mit dem Libanon, 3. April mit Transjordanien, 20. Juli mit Syrien)
- 4. April: Gründung der NATO
- 8. April: Durch den Beitritt der französischen Besatzungszone wird die Bizone zur Trizone
- 16. April: Chaim Weizmann wird zum Staatspräsidenten Israels gewählt
- 23. April: Die deutsche Kommune Selfkant wird als Ausgleich für die im 2. Weltkrieg erlittenen Schäden unter niederländische Verwaltung gestellt
- 5. Mai: Gründung des Europarates
- 8. Mai: Costa Rica. Neue Verfassung, Abschaffung des Militärs
- 9. Mai: Rainer III. wird Fürst von Monaco
- 11. Mai: Israel wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 12. Mai: Die Sowjetunion hebt die Berlin-Blockade auf
- 23. Mai: Gründung der Bundesrepublik Deutschland und Verkündung des Grundgesetzes durch den Parlamentarischen Rat
- 27. Juni: Myanmar wird Mitglied in der UNESCO
- 6. Juli: Monaco wird Mitglied in der UNESCO
- 8. August: Bhutan erhält die Unabhängigkeit von Großbritannien
- 29. August: Die Sowjetunion zündet ihre erste Atombombe
- 7. September: Gründung der Deutschen Bundesbahn
- 12. September: Theodor Heuss wird erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
- 14. September: Pakistan wird Mitglied in der UNESCO
- 15. September: Konrad Adenauer wird erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
- 16. September: Israel wird Mitglied in der UNESCO
- 30. September: Im Westteil Berlins landet das letzte Versorgungsflugzeug im Rahmen der Berliner Luftbrücke
- 1. Oktober: Gründung der Volksrepublik China
- 7. Oktober: Gründung der DDR. Erster Ministerpräsident: Otto Grotewohl
- 14. November: Sri Lanka wird Mitglied in der UNESCO
- 26. November: Indien konstituiert sich als Republik.
- In Deutschland wird die Todesstrafe nicht wieder eingeführt
- Verbot des Ku Klux Klan
- Einrichtung einer Beobachtergruppe der Vereinten Nationen im Grenzgebiet von Jammu und Kashmir (Indien/Pakistan)
Wissenschaft und Technik
- 27. April: Harald E. Thompson erreichte mit seinem Hubschrauber Sikorsky S-52 den Geschwindigkeitsweltrekord von 208,5 km/h
- 21. Mai: Capt. H. D. Gaddis erreichte mit seiner Sikorsky S-52 eine Weltrekord-Höhe von 6.468 m
Kultur
- 30. April: Uraufführung der Oper Il Dottor Antonio von Franco Alfano am Teatro dell'Opera in Rom
- 25. Juni: Uraufführung der Oper Das verzauberte Ich von Ottmar Gerster in Wuppertal
- 28. August: In der Frankfurter Paulskirche wird die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung gegründet
- 8. September: Uraufführung der Operette Abschiedswalzer von Ludwig Schmidseder in Wien
- 31. Oktober: Uraufführung der Oper Regina von Marc Blitzstein in New York
- Erstmalige Vergabe des Hansischer Goethe-Preis
Katastrophen
- 12. Juli: Simi Mountains, Kalifornien, USA. Absturz eines Flugzeugs der Standard Airlines
- 5. August: Erdbeben der Stärke 6,8 in Ambato, Ecuador
- 1. November: Washington D. C., USA. Ein P-38 Kampfflugzeug stieß über dem Flughafen mit einem DC-4 Verkehrsflugzeug zusammen. 55 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 10. Februar: Philadelphia, Pennsylvania: Basketballspieler Joe Fulks erzielt mit 63 Punkten gegen die Indiana Jets einen neuen NBA-Rekord
- 10. Oktober: Josef „Sepp“ Herberger wird Fußballtrainer der deutschen Nationalelf
- 12. November: In München wird der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) neu gegründet. Ihm gehören die drei Landesverbände aus der Bundesrepublik (3 Westzonen) an. Vorsitzender wird Max Danz.
1. Halbjahr
- 23. November: Reinhard Lohölter, Dekanatsleiter und Tischtennisspieler
- 1. Januar: Uschi Reich, Filmproduzentin
- 1. Januar: Pablo Escobar, kolumbianischer Politiker und Drogenhändler († 1993)
- 1. Januar: Borys Tarasjuk, ukrainischer Diplomat und Politiker, Außenminister der Ukraine
- 5. Januar: Erich Buck, deutscher Eiskunstläufer
- 5. Januar: Klaus-Dieter Bieler, deutscher Leichtathlet
- 5. Januar: Gerd Puls, deutscher Schriftsteller, Maler und Grafiker
- 8. Januar: Walter Witzel, deutscher Politiker und MdL
- 9. Januar: Mary Roos, deutsche Schlagersängerin
- 10. Januar: George Foreman, Schwergewichts-Profiboxer und christlicher Geistlicher
- 10. Januar: Linda Lovelace, US-amerikanische Pornodarstellerinn († 2002)
- 11. Januar: Hermann Korte, deutscher Germanist
- 11. Januar: Helmut Zenker, österreichischer Schriftsteller und Drehbuchautor († 2003)
- 12. Januar: Ottmar Hitzfeld, ehemaliger deutscher Fußballer und heutiger Trainer
- 12. Januar: Murakami Haruki, japanischer Autor
- 12. Januar: Paul Barresi, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur
- 13. Januar: Klaus Brandner, deutscher Politiker
- 14. Januar: Christoph Haas, Kapellmeister
- 14. Januar: Lawrence Kasdan, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler
- 15. Januar: Götz Kauffmann, österreichischer Schauspieler, Kabarettist und Buchautor
- 16. Januar: Amama Mbabazi, ugandischer Politiker
- 17. Januar: Anita Borg, Informatikerin und Frauenenrechtlerin († 2003)
- 17. Januar: Heini Hemmi, Schweizer Skirennläufer
- 17. Januar: Gyude Bryant, Übergangspräsident von Liberia
- 17. Januar: Andy Kaufman, US-amerikanischer Entertainer und Schauspieler († 1984)
- 18. Januar: Philippe Starck, französischer Designer und Architekt
- 19. Januar: Robert Palmer, britischer Musiker († 2003)
- 19. Januar: Dennis Taylor, professioneller Snooker-Spieler
- 20. Januar: Göran Persson, schwedischer sozialdemokratischer Politiker, Premierminister
- 21. Januar: Kristín Marja Baldursdóttir, isländische Schriftstellerin
- 22. Januar: Steve Perry, US-amerikanischer Sänger
- 24. Januar: Nikolaus Brender, Journalist, Chefredakteur des ZDF
- 24. Januar: John Belushi, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler († 1982)
- 25. Januar: Paul M. Nurse, britischer Mediziner
- 26. Januar: David Strathairn, US-amerikanischer Schauspieler
- 27. Januar: Per Røntved, ehemaliger dänischer Fußballnationalspieler
- 28. Januar: Gregg Popovich, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 29. Januar: Vincent Klink, deutscher Koch
- 29. Januar: Tommy Ramone, Schlagzeuger der Ramones
- 31. Januar: Maria Rauch-Kallat, österreichische Politikerin
- 31. Januar: Ken Wilber, US-amerikanischer Philosoph und interdisziplinärer Denker
- 2. Februar: Lilo Friedrich, deutsche Politikerin
- 2. Februar: Brent Spiner, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. Februar: Hennie Kuiper, niederländischer Radrennfahrer
- 4. Februar: Helmut Heiderich, deutscher Politiker
- 5. Februar: Kurt Beck, deutscher Politiker
- 5. Februar: Manuel Orantes, ehemaliger spanischer Tennisspieler
- 6. Februar: Karin Roth, deutsche Politikerin
- 6. Februar: Michael Fuchs, deutscher Politiker, MdB
- 6. Februar: Jim Sheridan, irischer Regisseur und Drehbuchautor
- 7. Februar: Alan Lancaster, britischer Bassist, Sänger und Gründungsmitglied der Rockgruppe Status Quo
- 9. Februar: Konrad Elmer, evangelischer Pfarrer und Gründungsmitglied der SDP in der DDR
- 12. Februar: Barbara Honigmann, deutsche Schriftstellerin und Malerin
- 13. Februar: Judy Dyble, britische Folkrocksängerin
- 13. Februar: Peter Kern, österreichischer Schauspieler, Regisseur, Produzent und Autor
- 16. Februar: Michael D. Eschner, spiritueller Berater, Buch- und Softwareautor
- 17. Februar: Anne Lonnberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. Februar: Doyle Bramhall, US-amerikanischer Bluesrockgitarrist, -sänger und -schlagzeuger
- 18. Februar: Gary Ridgway, US-amerikanischer Serienmörder
- 19. Februar: Eddie Hardin, britischer Rockmusiker
- 19. Februar: Günther Sare, († 1985)
- 20. Februar: Stefan Waggershausen, deutscher Sänger, Komponist und Autor
- 20. Februar: Bernhard Suttner, österreichischer Politiker
- 20. Februar: Ivana Trump, tschechisch-US-amerikanisches Model
- 21. Februar: Ronnie Hellström, schwedischer Fußball-Torwart
- 22. Februar: Joachim Witt, deutscher Musiker
- 22. Februar: Amin Maalouf, französischsprachiger Schriftsteller libanesischer Herkunft
- 22. Februar: Manfred Deix, österreichischer Karikaturist und Cartoonist
- 23. Februar: Hans Hollenstein, Schweizer Politiker (CVP)
- 24. Februar: Thomas Weisbecker, Mitglied der „Bewegung 2. Juni“ († 1972)
- 25. Februar: Irma Krauß, deutsche Schriftstellerin
- 25. Februar: Ireen Sheer, deutsch-englische Schlagersängerin
- 25. Februar: Ric Flair, Wrestler
- 26. Februar: Emma Kirkby, englische Sopranistin
- 28. Februar: Jenny Lamy, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 1. März: Swen Schulz, deutscher Politiker und MdB
- 2. März: Isabelle Mir, französische Skirennläuferin
- 2. März: Eddie Money, Rockmusiker
- 2. März: Gates McFadden, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. März: Roberta Alexander, US-amerikanische Sopranistin
- 4. März: Winfried Wolf, deutscher Politiker, MdB
- 5. März: Franz Josef Jung, deutscher Politiker
- 5. März: Bernard Arnault, französischer Unternehmer und Milliardär
- 6. März: Schaukat Aziz, Premier- und Finanzminister von Pakistan
- 7. März: Wolfgang Reitzle, Vorstandsvorsitzender der Linde AG
- 8. März: Antonello Venditti, italienischer (Liedermachern)
- 8. März: Teófilo Cubillas, peruanischer Fußballspieler
- 12. März: Reinhard Weis, deutscher Politiker und MdB
- 12. März: Rob Cohen, US-amerikanischer Regisseur
- 13. März: Jürgen Banscherus, deutscher Schriftsteller
- 13. März: Jutta Braband, Vertreterin der Bürgerrechtsbewegung der DDR
- 17. März: Hartmut Briesenick, deutsche Leichtathletin
- 17. März: Patrick Duffy, US-amerikanischer Fernsehschauspieler
- 18. März: Jacques Secretin, französischer Tischtennisspieler
- 18. März: Alex Higgins, Snookerspieler
- 18. März: Rodrigo Rato, spanischer Politiker; Direktor des IWF
- 20. März: Josip Bozanić, Erzbischof von Zagreb und Kardinal
- 21. März: Slavoj Žižek, Philosophieprofessor, Psychoanalytiker und Kulturkritiker
- 23. März: Trevor Jones, Filmkomponist und Arrangeur
- 23. März: Max Stadler, Richter, Politiker
- 24. März: Erwin Kremers, deutscher Fußballspieler
- 24. März: Helmut Kremers, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 24. März: Ruud Krol, ehemaliger niederländischer Fußballspieler
- 26. März: Uwe Beckmeyer, deutscher Politiker
- 26. März: Patrick Süskind, deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor
- 26. März: Bärbel Dieckmann, Oberbürgermeisterin von Bonn
- 27. März: John Lagrand, niederländischer Musiker († 2005)
- 28. März: Peter Alltschekow, deutscher Politiker
- 28. März: Ernst Diehl, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 29. März: Christoph Leitl, österreichischer Unternehmer und Politiker
- 29. März: Michael Brecker, US-amerikanischer Tenorsaxophonist
- 30. März: Hans Zach, deutscher Eishockey-Trainer
- 30. März: José Natividad González Parás, Gouverneur des Bundesstaates Nuevo León in Mexiko
- 1. April: Gil Scott-Heron, US-amerikanischer Musiker
- 3. April: Richard Thompson, englischer Folkrocksänger und -gitarrist
- 4. April: Shing-Tung Yau, chinesischer Mathematiker
- 4. April: Abdullah Öcalan, kurdischer Terrorist
- 5. April: Judith A. Resnik, US-amerikanische Astronautin († 1986)
- 5. April: Martin Hellwig, deutscher Volkswirtschaftler
- 6. April: Horst Ludwig Störmer, deutscher Physiker
- 6. April: Brigitte Schwaiger, österreichische Schriftstellerin
- 7. April: Ernst Küchler, deutscher Politiker
- 7. April: Walentina Iwanowna Matwijenko, Gouverneurin von St. Petersburg
- 7. April: Evelyn Haas, Richterin am Bundesverfassungsgericht
- 8. April: John Madden, britischer Filmregisseur
- 10. April: Larry Wall, Erfinder der Programmiersprache Perl
- 11. April: Bernd Eichinger, deutscher Filmproduzent und Regisseur
- 12. April: Anke Eymer, deutsche Politikerin und MdB
- 12. April: Scott Turow, US-amerikanischer Jurist und Autor
- 14. April: Peter Bursch, deutscher Musiker und Autor
- 14. April: John Shea, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. April: Matthias Wissmann, deutscher Politiker
- 15. April: Alla Borissowna Pugatschowa, russisch Sängerin und Komponistin
- 19. April: Joachim Sauer, deutscher Physikochemiker
- 19. April: Paloma Picasso, spanisch-französische Designerin
- 20. April: Toller Cranston, kanadischer Eiskunstläufer und Künstler
- 20. April: Alexander Nikoljewitsch Malzew, sowjetischer Eishockeyspieler
- 20. April: Jessica Lange, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 21. April: Frank Hofmann, deutscher Politiker
- 22. April: Spencer Haywood, US-amerikanischer Basketballspieler
- 23. April: John Miles, englischer Musiker und Komponist
- 28. April: Christian Neureuther, deutscher Skifahrer
- 28. April: Peter Reber, Schweizer Liedermacher und Sänger
- 29. April: Carlos Bianchi, argentinischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 30. April: Karl Meiler, ehemaliger deutscher Tennisspieler
- 30. April: António Guterres, portugiesischer Politiker und Ministerpräsident
- 1. Mai: Lewis Perdue, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2. Mai: Alfons Schuhbeck, Sternekoch und Buchautor
- 3. Mai: Hans Michelbach, deutscher Politiker
- 3. Mai: Rüdiger Veit, deutscher Politiker und MdB
- 4. Mai: Graham Swift, Schriftsteller
- 5. Mai: Klaus Ludwig, Autorennfahrer
- 5. Mai: Henning Höppner, deutscher Politiker
- 6. Mai: Peter Sellin, deutscher Politiker und MdB
- 7. Mai: Florian Gerster, deutscher Politiker
- 7. Mai: Lia Roberts, rumänische Politikerin und Präsidentschaftskandidatin, November 2004
- 7. Mai: Keith, US-amerikanischer Sänger
- 9. Mai: Peter Niehenke, Astrologe, Psychologe, Sexualtherapeut und FKK-Aktivist
- 9. Mai: Ibrahim Baré Maïnassara, nigerischer Politiker und Präsident des Landes († 1999)
- 9. Mai: Bob Margolin, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 9. Mai: Billy Joel, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 12. Mai: Hans Leyendecker, deutscher Journalist
- 12. Mai: Harry Wijnvoord, niederländischer TV-Moderator
- 16. Mai: Karlheinz Hackl, österreichischer Schauspieler und Regisseur
- 17. Mai: Elke Leonhard, deutsche Politikerin
- 18. Mai: Rick Wakeman, britischer Musiker
- 18. Mai: Uschi Eid, deutsche Politikerin
- 19. Mai: Donald R. Haurin, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
- 21. Mai: Arno, Musiker
- 22. Mai: Gila Altmann, deutscher Politiker und MdB
- 23. Mai: Sepp Trütsch, Moderator und Sänger aus Volksmusiksendungen
- 23. Mai: Alan García, Präsident Perus von 1985 bis 1990
- 24. Mai: Jim Broadbent, britischer Schauspieler
- 26. Mai: Ward Cunningham, Informatiker und Erfinder des Wiki-Konzeptes
- 26. Mai: Pam Grier, US-amerikanische Schauspielerin
- 26. Mai: Hank Williams Jr., US-amerikanischer Countrymusiker
- 28. Mai: Ernst Burgbacher, deutscher Politiker
- 29. Mai: Johann Krieger, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Ehingen
- 29. Mai: Francis Rossi, britischer Komponist, Sänger und Gitarrist
- 30. Mai: Hans Baumgartner, deutscher Leichtathlet
- 31. Mai: Ulrich Horstmann, deutscher Schriftsteller
- 31. Mai: Tom Berenger, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. Juni: Neil Shicoff, US-amerikanischer Opernsänger
- 3. Juni: Philippe Djian, französischer Schriftsteller
- 4. Juni: Jan Gulbransson, deutscher Künstler und Comiczeichner
- 4. Juni: Rainer Ulrich, Fußballspieler und Fußballtrainer
- 6. Juni: Robert Englund, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. Juni: Emanuel Ax, US-amerikanischer Pianist polnischer Herkunft
- 9. Juni: Hildegard Falck, deutsche Leichtathletin
- 10. Juni: Jan Brokken, niederländischer Schriftsteller
- 10. Juni: Simon Webb, Schachspieler aus Großbritannien († 2005)
- 12. Juni: Jens Böhrnsen, Bremer Politiker
- 12. Juni: Christoph Strässer, deutscher Politiker
- 13. Juni: Ulla Schmidt, deutsche Politikerin und Bundesministerin
- 14. Juni: Alan White, Schlagzeuger der Gruppe Yes
- 14. Juni: Harry Turtledove, US-amerikanischer Historiker und Roman-Schriftsteller
- 15. Juni: Simone Rethel, deutsche Schauspielerin
- 15. Juni: Elmar Hörig, deutscher Radiomoderator
- 16. Juni: Michael Cramer, deutscher Politiker
- 17. Juni: Philip Charles Lithman, britischer Rockgitarrist († 1987)
- 18. Juni: Jarosław Kaczyński, polnischer Politiker
- 18. Juni: Lech Kaczyński, polnischer Politiker und Mitbegründer der rechten Partei PiS
- 18. Juni: Jean-Philippe Maitre, Schweizer Politiker, Nationalratspräsident
- 20. Juni: Bernd Eilert, deutscher Schriftsteller
- 20. Juni: Alan Longmuir, Musiker
- 20. Juni: Lionel Richie, US-amerikanischer Sänger
- 21. Juni: Thomas Schmidt-Kowalski, deutscher Komponist
- 22. Juni: Peter Gauweiler, deutscher Politiker
- 22. Juni: Meryl Streep, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. Juni: Ulrich Steinwedel, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 27. Juni: Rafael Chirbes, spanischer Schriftsteller
- 28. Juni: Peter Gruss, deutscher Biologe
- 29. Juni: Joan Clos, Bürgermeister Barcelonas seit 1997
- 29. Juni: Ann Veneman, US-amerikanische Politikerin
2. Halbjahr
- 1. Juli: John Farnham, englischer Sänger
- 1. Juli: Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Robert Bosch GmbH
- 2. Juli: Hanno Pöschl, österreichischer Schauspieler
- 4. Juli: Horst Seehofer, deutscher Politiker
- 4. Juli: Werner Seifert, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse AG
- 5. Juli: Sylvia Wetzel, buddhistische Feministin
- 8. Juli: Christina Heinich, deutsche Leichtathletin
- 8. Juli: Johannes Mötsch, deutscher Archivar und Historiker
- 8. Juli: Jochen-Konrad Fromme, deutscher Politiker
- 9. Juli: Rolf Büttner, deutscher Gewerkschafter
- 10. Juli: Ronnie James Dio, US-amerikanischer Rock-Sänger
- 11. Juli: Liona Boyd, Gitarristin
- 12. Juli: Susanne Jaffke, Mitglied der Volkskammer der DDR
- 15. Juli: Trevor Horn, britischer Musiker und Musikproduzent
- 15. Juli: Heinrich Peuckmann, deutscher Schriftsteller
- 15. Juli: Carl Bildt, schwedischer Politiker und Premierminister
- 15. Juli: Richard Russo, US-amerikanischer Schriftsteller
- 18. Juli: Jerzy Gorgoń, polnischer Fußballspieler
- 21. Juli: Ljudmila Smirnowa, russische Eiskunstläuferin
- 22. Juli: Lasse Virén, ehemaliger finnischer Leichtathlet
- 22. Juli: Alan Menken, US-amerikanischer Komponist
- 24. Juli: Joan Enric Vives i Sicília, Bischof von Urgell und Co-Fürst von Andorra
- 24. Juli: Josef Pirrung, Fußballspieler
- 26. Juli: Thaksin Shinawatra, Ministerpräsident von Thailand
- 26. Juli: Roger Meddows-Taylor, Schlagzeuger der Rockgruppe Queen
- 27. Juli: Bernt Jansen, deutscher Tischtennisspieler
- 29. Juli: Roland Schäfer, deutscher Verwaltungsjurist und Kommunalpolitiker
- 29. Juli: Ron Sommer, Manager
- 31. Juli: Bernd Ettel, deutscher Architekt
- 1. August: Kurmanbek Salijewitsch Bakijew, kirgisischer Präsident
- 3. August: Fritz Egner, deutscher Hörfunk- und Fernseh-Moderator
- 3. August: Christoph Geiser, Schweizer Schriftsteller
- 3. August: Waleri Iwanowitsch Wassiljew, sowjetischer Eishockeyspieler
- 5. August: Helga Seidler, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 5. August: Rosi Mittermaier, deutsche Skirennläuferin und Olympiagewinnerin
- 6. August: Horst Wohlers, deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 7. August: Walid Dschumblat, libanesischer Politiker
- 8. August: Werner Weinhold, DDR-Flüchtling, der zwei Grenzsoldaten erschoss
- 8. August: Keith Carradine, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Sänger
- 12. August: Fernando Collor de Mello, Präsident Brasiliens zwischen 1990 und 1992
- 12. August: Mark Knopfler, schottischer Musiker (Dire Straits)
- 13. August: Bartholomäus Kalb, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages
- 14. August: Morten Olsen, dänischer Fußballspieler und Trainer
- 16. August: Klaus Ehl, deutscher Leichtathlet
- 17. August: Edgar Schneider, deutscher Fußballspieler
- 18. August: Martin Lamble, britischer Folkrockschlagzeuger († 1969)
- 20. August: Phil Lynott, Bassist und Sänger († 1986)
- 20. August: Hans-Heinrich Ehlen, deutscher Politiker
- 23. August: Shelley Long, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. August: David Zwilling, österreichischer Skirennläufer
- 24. August: Natalja Lebedjewa, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 24. August: Charles Rocket, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 25. August: Gene Simmons, Bassist der Hardrockgruppe Kiss
- 25. August: Rosemarie Will, deutsche Richterin und Professorin
- 25. August: Wolfgang Meckelburg, deutscher Politiker und MdB
- 25. August: Martin Amis, englischer Schriftsteller
- 25. August: John Savage, US-amerikanischer Filmschauspieler und Produzent
- 27. August: Istvan Kantor, Künstler, Musiker
- 28. August: Svetislav Pesic, Basketball-Spieler und -Trainer
- 28. August: Conny Torstensson, ehemaliger schwedischer Fußballspieler
- 29. August: Kurt Mehlhorn, deutscher Informatiker
- 29. August: Wolfgang Dziony, deutscher Musiker
- 30. August: Peter Maffay, gebürtig rumänischer Sänger
- 31. August: David Politzer, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 31. August: Richard Gere, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. September: Frank Ripploh, deutscher Schauspieler und Regisseur († 2002)
- 2. September: Hans-Hermann Hoppe, deutscher Volkswirt
- 2. September: Joachim Erwin, Oberbürgermeister von Düsseldorf
- 3. September: Volker Kauder, deutscher Politiker
- 3. September: José Pekerman, ehemaliger Fußballspieler
- 3. September: Petros VII., orthodoxer Patriarch von Alexandria († 2004)
- 5. September: Wolfgang Schuster, Stuttgarter Oberbürgermeister
- 6. September: Helmut Kuhne, deutscher Europaabgeordneter
- 7. September: Gloria Gaynor, US-amerikanische Disco-Sängerin
- 8. September: Barbara Kisseler, Staatssekretärin für Kultur bei der Berlienr Senatsverwaltung
- 9. September:
Medellin
Medellín ist die drittgrößte Stadt Kolumbiens und Hauptstadt der Provinz Antioquia. Sie hat 2.000.001 Einwohner in der eigentlichen Stadt und 3.263.949 in der Agglomeration (Stand jeweils 1. Januar 2005).
Geografie
Geografische Lage
Das Stadtgebiet von Medellín umfasst heute acht umliegende Ortschaften. Medellín liegt mitten im "Valle de Aburrá", einem Tal des mittleren Bergzugs der Anden im nordwestlichen Kolumbien, auf einer Höhe von 1.538 Meter über NN. Sie wird daher auch "Capital de la Montaña", Hauptstadt der Berge, genannt.
Die Stadt ist berühmt für ihre Gartenanlagen, ihre Blumen und die Vielfalt der Orchideen, die dort heimisch sind. Deswegen hat sie auch den Beinamen "Capital de las Flores".
Dem Stadtviertel Sierra wurde 2005 der Dokumentationsfilm La Sierra (dt. alt. „La Sierra - zum Killer geboren“) gewidmet. Er handelt von den jugendlichen Kämpfern der Bande „Bloque Metro“ die im kolumbianischen Bürgerkrieg ihr Stadtviertel zu verteigen versuchen.
Klima
Ihre Einwohner geben ihr stolz Namen wie "Bella Villa" oder "Capital de la Eterna Primavera", Hauptstadt des ewigen Frühlings, da die Temperaturen selten über 30 Grad klettern oder unter 16 Grad fallen. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 24 Grad.
Geschichte
Sie wurde 1616 von Francisco Herrera Campuzano gegründet. Die Bedeutung von Medellín fand ihren Ursprung in der ständig wachsenden Nachfrage und Produktion von Kaffee. Die Industrialisierung des Gebietes begann am Ende des 19. Jahrhunderts.
Die Stadt entwickelte sich aber erst in den 1930er Jahren zu einem wichtigen Industriezentrum. Seit den 1980er Jahren leidet das öffentliche Leben der Stadt unter der Drogenmafia des Medellín-Kartells, das eine führende Rolle im weltweiten Handel mit Kokain einnahm.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswert sind das Orquideorama, eine Sammlung von Orchideen im botanischen Garten, und die riesige Kathedrale aus der spanischen Kolonialzeit.
Bevölkerung
Die Bevölkerung Medellíns setzt sich zum großen Teil aus den Nachfahren baskischer Einwanderer zusammen. Sie zeichnen sich durch ganz spezifische Charaktereigenschaften, eine eigene Küche und sogar durch ihren spezifischen Dialekt aus. Dieser Menschenschlag ist außer in Antioquía in den Departamenden Caldas, Risaralda und Quindío - der so genannten Kaffeeachse - zu Hause.
Sport
In Medellín findet seit 1995 jedes Jahr ein Halb-Marathon statt.
Wirtschaft und Infrastruktur
In der Stadt befinden sich Betriebe der Textilindustrie, der Konfektion, der Nahrungsmittel- und Tabakindustrie, der Herstellung von Landwirtschaftsmaschinen, der metallurgischen und chemischen Industrie, der Zementherstellung und der Möbelindustrie und anderen Industriezweigen an.
Damit steht Medellín inzwischen an zweiter Stelle der nationalen Industrieproduktion und an erster Stelle in Südamerika in Bezug auf die Textilherstellung. Inzwischen hat sich neben der Industrie aber auch ein sehr breiter tertiärer Sektor entwickelt.
Verkehr
Medellín verfügt als einzige Stadt in Kolumbien mit einer 1995 eingeweihten Hochbahn über ein effizientes Massenverkehrsmittel, das die Stadt mit ihrer Umgebung verbindet. Die "Metro" hat zwei Linien mit insgesamt 42 km Schienennetz und gilt als eine der saubersten in Lateinamerika. Pro Jahr transportiert sie rund 100 Millionen Passagiere.
Bildung
Die Universität Antioquia (eröffnet 1822), die Universität Medellín (eröffnet 1950), die Pontifical University Bolivariana (eröffnet 1936) und die Autonome Universität Lateinamerika (eröffnet 1966) sind in der Stadt beheimatet.
Weblinks
Allgemeine Informationen
- http://www.maratonmedellin.com/default.asp
- http://www.terra.com.co/medellin/
Industrie- und Handelskammer
- http://www.camaramed.org.co/
Universitäten
- http://www.udea.edu.co/
- http://www.eafit.edu.co/
- http://www.udem.edu.co/
- http://www.unalmed.edu.co/
- http://www.usb-med.edu.co/
Zeitungen
- http://www.elcolombiano.com/
- http://www.elmundo.com/
Kategorie:Ort in Kolumbien
2. DezemberDer 2. Dezember ist der 336. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 337. in Schaltjahren) - somit bleiben 29 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1804 - Napoléon Bonaparte krönt sich in der Kathedrale Notre Dame in Paris zum Kaiser der Franzosen.
- 1805 - Der französische Kaiser Napoléon Bonaparte besiegt in der Dreikaiserschlacht bei Austerlitz Österreich und Russland.
- 1851 - Der spätere französische Kaiser Napoleon III. erlangt durch einen Staatsstreich diktatorische Vollmachten.
- 1901 - Gillette meldet in Boston ein Patent für seinen Nass-Rasierer mit auswechselbarer Klinge an.
- 1918 - Armenien proklamiert seine Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich, das in Folge des Ersten Weltkrieges zerfällt.
- 1927 - Auf dem XV. Parteitag der KPdSU wird Leo Trotzki von der Partei ausgeschlossen.
- 1946 - Gründung der Internationalen Walfangkommission (IWC)
- 1954 - Nach einer Außenministerkonferenz in Moskau wird angekündigt, dass der Ostblock militärisch kooperieren werde, wenn eine militärische Integration in Westeuropa und die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland erfolge.
- 1956 - Kuba. Fidel Castro landet im Osten der Insel. Beginn des Guerillakrieges
- 1964 - Frankreichs Ministerpräsident Georges Pompidou hebt die Notwendigkeit der "Force de Frappe" hervor.
- 1966 - Die UN-Generalversammlung wählt den Burmanesen Sithu U Thant einstimmig für weitere fünf Jahre zum Generalsekretär.
- 1970 - Gründung der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency).
- 1971 - Vereinigte Arabische Emirate. Unabhängigkeit und Gründung aus den Emiraten Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Umm al-Qaiwain und Fujairah.
- 1975 - Laos. Prinz Souphanouvong wird erster Staatspräsident
- 1990 - Erste gesamtdeutsche Bundestagswahl
- 1993 - Ein Sonderkomando der kolumbianischen Polizei erschießt das Oberhaupt des Medellin-Drogenkartells Pablo Escobar.
- 1994 - In Frankfurt am Main wird erstmals im Bundesgebiet ein Fixerraum für Heroinsüchtige eingerichtet.
- 1996 - OSZE-Gipfeltreffen in Lissabon
Wirtschaft
- 1924 - Die erste Funkausstellung in Berlin wird eröffnet.
- 1974 - Ein bedeutsames Aktienpaket der Stuttgarter Daimler-Benz AG wird vom Emirat Kuwait gekauft.
- 2004 - Vier leitende Angestellte des Halbleiterherstellers Infineon werden in den USA wegen illegaler Preisabsprachen zu Haftstrafen verurteilt. Infineon hatte nach einem Schuldbekenntnis im Oktober 160 Millionen Dollar Strafe bezahlt. Das US-Justizministerium verdächtigt weitere Unternehmen, die DRAM-Speicherchip-Branche zwischen 1999 und 2002 zum Schaden der Verbraucher manipuliert zu haben.
Wissenschaft, Technik
- 1409 - Eröffnung der Universität Leipzig
- 1942 - An der Universität von Chicago löst der Physiker Enrico Fermi die erste kontrollierte Kettenreaktion aus. Damit beginnt das Zeitalter der Kernenergie.
- 1957 - Der erste kommerzielle Atomreaktor geht in Shippingport, Pennsylvania in Betrieb.
- 1974 - Die Raumsonde Pioneer 11 fliegt am Jupiter vorbei
- 2003 - Ein chemisches Element - Darmstadtium wird erstmals nach einer deutschen Stadt benannt.
Kultur
- 1830 - Uraufführung der Oper Josephine ou Le Retour de Wagram von Adolphe Adam an der Opéra-Comique in Paris.
- 1837 - Uraufführung der Oper Le Domino noir (der schwarze Domino) von Daniel-François-Esprit Auber an der Opéra-Comique in Paris.
- 1840 - Uraufführung der Oper La Favorita (Die Favoritin) von Gaetano Donizetti an der Grand Opéra Paris.
- 1843 - Uraufführung der Operette Jag går i kloster (Ich gehe ins Kloster) von Franz Berwald am Königlichen Theater in Stockholm.
- 1877 - Uraufführung der Oper Samson et Dalila (Samson und Dalila)]] von Camille Saint-Saëns in Weimar.
- 1916 - Uraufführung der Operette Die Rose von Stambul von Leo Fall in Wien.
Religion
Katastrophen
- 1959 - in Südfrankreich stürzt die Staumauer Malpasset ein. Ca. 421 Menschen sterben durch die Flutwelle.
- 1984 - In einer Pestizidfabrik der US-amerikanischen Union Carbide im indischen Bhopal kommt es in der Nacht zum 3. Dezember zu einem verheerenden Giftgasunfall, bei dem 40 Tonnen eines hochgiftigen Gasgemischs entweichen, das 8.000 Menschen direkt tötet. Im Verlauf der nächsten 20 Jahre sterben weitere 20.000 Menschen an Folgekrankheiten.
- 1999 - Eine Gasexplosion bringt im niederösterreichischen Wilhelmsburg ein Wohnhaus zum Einsturz und fordert zehn Menschenleben.
- 2001 - Khabarovsk, Russland. Eine Iljuschin Il-76, eine Frachtmaschine des Militärs, auf dem Flug von Moskau nach Anadyr, fängt über dem Beringmeer Feuer und stürzt ab. Alle 18 Menschen an Bord sterben.
- 2004 - Ein Taifun rast über die Philippinen. Ca. 1000 Tote.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
Leichtathletik
- 1578 - Agostino Agazzari, italienischer Komponist und Musiktheoretiker
- 1760 - Joseph Graetz, deutscher Organist und Komponist
- 1817 - Heinrich von Sybel, deutscher Historiker
- 1817 - Adolph Schoder, württembergischer Politiker
- 1825 - Peter II., Kaiser von Brasilien (1831-1885)
- 1836 - Léo Delibes, französischer Organist, Komponist und Musikpädagoge
- 1859 - Georges Seurat, französischer Maler
- 1863 - Charles Ringling, US-amerikanischer Zirkusbesitzer
- 1881 - Heinrich Barkhausen, deutscher Physiker
- 1885 - George R. Minot, US-amerikanischer Mediziner
- 1891 - Otto Dix, deutscher Maler
- 1895 - Georges Dandelot, französischer Komponist
- 1897 - Hansl Schmid, österreichischer Sänger
- 1899 - John Barbirolli, britischer Dirigent
- 1901 - Ida Friederi | | |