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Rodrigo de Bastidas
Rodrigo Galván de Bastidas ( - um 1460 in Triana, Sevilla; † 28. Juli 1527 in Santiago de Cuba; alternative Geburtsjahre: 1445, 1475) war ein spanischer Eroberer.
Leben
Am 5. Juni 1500 erhielt Rodrigo de Bastidas die Lizenz von der spanischen Krone, mit der er die Küste der Neuen Welt erforschen konnte. Im Oktober 1500 segelte er von Spanien aus mit zwei Schiffen los. Er arbeitete zusammen mit Juan de la Cosa. Unter seiner Crew befanden sich auch Vasco Núñez de Balboa als Matrose und Andrés Morales. Rodrigo de Bastidas befuhr die nördliche Küste Südamerikas bis 1501 vom Kap (Richtung Westen) bis zum Golf von Uraba (Golf von Darien). Er entdeckte die Landenge von Panama.
1512 wurde Rodrigo de Bastidas zum Ehrenbürger von Santo Domingo ernannt. Am 29. Juli 1526 (oder 1524) gründete er die erste spanische Stadt auf dem amerikanischen Festland: Santa Marta. Rodrigo de Bastidas verbot die Ausnutzung und Ausraubung der Indianer. Seinen Männern gefiel dies nicht und so überraschten Pedro de Villafuerte und weitere Männer ihn während der Nacht und wollten ihn erstechen. Da es auf dem Festland kein Arzt gab, musste er schwerverletzt mit seiner restlichen Crew nach Santo Domingo segeln. Wegen des schlechten Wetters mussten sie auf der Insel von Fernando (heute Kuba) landen. Katholische Geistliche in Santiago de Cuba nahmen sie auf und behandelten ihn, aber er starb trotzdem am 28. Juli 1527. Rodrigo de Bastidas wurde in der Kathedrale in Santiago beigesetzt. Sein Sohn ließ ihn später nach Santo Domingo bringen, in wessen Kathedrale er heute noch liegt.
Entdeckungen (Auswahl)
- Golf von Darien
- Río Magdalena
- Isthmus von Panama
- ...
Weblinks
- http://www.bruce.ruiz.net/PanamaHistory/rodrigo_de_bastidas.htm (englisch)
Bastidas, Rodrigo de
Bastidas, Rodrigo de
Bastidas, Rodrigo de
Bastidas, Rodrigo de
Bastidas, Rodrigo de
Bastidas, Rodrigo de
TrianaTriana ist der Ortsname von:
- Triana (Sevilla), Ortsteil von Sevilla, Andalusien, Spanien,
- Triana (Gerona), Ortsteil von Gerona, Katalonien, Spanien,
- Triana (Vélez-Málaga), Ortsteil von Vélez-Málaga, Spanien,
- Triana (Arenas de San Pedro), Ortsteil von Arenas de San Pedro, Kastilien-Leon, Spanien,
- Triana (Piloña), Ortsteil von Piloña, Asturien, Spanien,
- Triana (Nueva de Llanes), Ortsteil von Nueva de Llanes, Asturien, Spanien,
- Triana (Totana), Ortsteil von Totana, Murcia, Spanien,
- Triana (Castillo de Locubin), Ortsteil von Castillo de Locubin, Jaen, Spanien,
- Triana (Rus), Ortsteil von Rus, Andalusien, Spanien,
- Triana (Melilla), Ortsteil von Melilla, Enklave von Spanien in Afrika,
- Triana (Valverde del Camino), Ortsteil von Valverde del Camino, Andalusien, Spanien,
- Triana (Triqueiros), Ortsteil von Triqueiros, Andalusien, Spanien,
- Triana (Buenavista del Norte), Ortsteil von Buenavista del Norte auf Teneriffa, Kanarische Inseln,
- Triana (Los Llanos de Aridane), Ortsteil von Los Llanos de Aridane auf La Palma, Kanarische Inseln,
- Triana (Las Palmas de Gran Canaria), Ortsteil von Las Palmas de Gran Canaria auf Gran Canaria, Kanarische Inseln,
- Triana (El Paso), Ortsteil von El Paso in der Inseln La Palma, Kanarische Inseln,
- Triana (Italien),
- Triana (Aguascalientes), Ortsteil von Aguascalientes (Aguascalientes), Mexiko,
- Triana (Portugal), Freguesia der Gemeinde Alenquer,
- Triana (Alabama), Gemeinde im Madison County (Alabama), in den USA.
Triana ist der Familienname von
- Josée Jerónimo Triana, kolumbischer Botaniker,
- Rodrigo de Triana, spanischer Seefahrer.
Sevilla
Sevilla ist eine Stadt in Südspanien. Sie ist die Hauptstadt der Autonomen Region Andalusien und der Provinz Sevilla. Nach der Legende wurde die Stadt von dem griechischen Helden Herkules gegründet. Die Einwohner der Stadt werden als Sevillanos bezeichnet.
Die Stadt ist ein Industrie- und Handelsplatz ersten Ranges und wichtiges Touristenzentrum. Sevilla liegt zu beiden Seiten des bis hierhin schiffbaren Guadalquivir, in einer weiten, fruchtbaren und wohlangebauten Ebene. Mit ihren zahlreichen Türmen bietet Sevilla von allen Seiten einen imposanten Anblick. Die eigentliche Stadt nimmt das rechte Ufer des Guadalquivir ein und ist von den Vorstädten Los Humeros, Cesteria, Baratillo, Carreteria, Resolana mit dem großen Hospital La Caridad, San Bernardo, San Roque y la Calzada und Macarena mit dem Hospital de la Sangre umgeben. Von der alten, mit 66 Türmen versehenen Ringmauer, die die innere Stadt umgab, sind nur noch Reste vorhanden. Am linken Ufer des Flusses breitet sich noch die große Vorstadt Triana aus.
Sevilla ist die 4. größte Stadt Spaniens
Spanien
Sehenswürdigkeiten
Die Altstadt wird von einem Labyrinth enger Gassen dominiert. Als größere, regelmäßige Plätze sind erwähnenswert: die Plaza de San Francisco oder der Konstitutionsplatz, der hinter demselben angelegte Platz mit Prachtbauten, die Plaza del Duque mit schöner Promenade, die Plaza de la Encarnación, der Museumsplatz mit Bronzestatue Murillos und der Quemadero, wo die Autodafees stattfanden. Die belebteste Straße ist die schlangenartig gewundene Calle de Sierpes. Unter den Häusern sind zahlreiche palastartige, meist im altrömischen Stil erbaute mit schönen marmorgetäfelten Höfen; im übrigen herrscht in der Altstadt die orientalische Bauart vor. Insofern weisen die Gebäude fast durchgängig Flachdächer auf und sind dabei selten höher als zwei Stockwerke. Die Vorstadt Triana ist seit 1852 durch eine eiserne Brücke mit der eigentlichen Stadt verbunden. Sevilla hat zahlreiche öffentliche Brunnen, welche meist durch den unter dem Namen Canos de Carmona bekannten, aus 410 Bogen bestehenden antiken Aquädukt (von Julius Cäsar erbaut) mit Wasser versehen werden, und mehr als 74 Kirchen.
Unter den Gebäuden ist zunächst hervorzuheben: die Kathedrale Maria de la Sede, eine der größten und schönsten gotischen Kirchen (1401-1519 an der Stelle einer ehemaligen Moschee erbaut), mit fünf Schiffen, zahlreichen, mit Kunstschätzen (Gemälden von Murillo, Velazquez, Zurbaran etc.) geschmückten Seitenkapellen, herrlichen Glasmalereien, einer Riesenorgel und vielen Grabmälern gekrönter und historischer Persönlichkeiten. Daneben steht die so genannte Giralda, ein 114m hoher viereckiger Glockenturm mit reichen, in gebrannten Steinen ausgeführten Ornamentmustern und 22 harmonisch gestimmten Glocken; nebst dem so genannten Orangenhof die einzigen Überbleibsel der ehemaligen Moschee. Die Giralda wurde 1196 von Abu Iussuf Iakub in der Höhe von 82 m erbaut; der weitere, 32 m hohe Aufsatz in durchbrochener Arbeit kam 1568 hinzu.
1568Ferner verdienen Erwähnung: der Alcázar oder maurische Palast mit prächtigen Sälen und Hallen und großen Gärten; die Börse, von Herrera erbaut, mit dem berühmten amerikanischen Archiv; das von Christoph Kolumbus' Sohn gegründete Colegio de San Telmo (ehemals Marineschule, jetzt Wohnung des Herzogs von Montpensier, mit vielen Kunstschätzen), die Casa de Pilatos. der Torre del Oro ("Goldturm"), ein zwölfeckiger Turm am Guadalquivir (Sitz der Hafenkapitänschaft); das oben erwähnte Hospital de la Sangre, mit schöner Fronte, und das von Murillo gestiftete, mit seinen Meisterwerken geschmückte Hospital de Caridad; das Teatro de San Francisco und der erzbischöfliche Palast. Der Stierkampfplatz ist ein ovales Amphitheater, welches 18.000 Menschen fasst, nächst dem Madrider das größte in Spanien.
Die Ibero-Amerikanische Ausstellung von 1929 hinterließ der Stadt vor allem den neu gestalteten Parque María Luisa mit der Plaza de España und der Plaza América.
Geschichte
Sevilla hieß im Altertum Hispalis und als römische Kolonie Colonia Romulensis. In Sevilla wurden 590 und 619 zwei Konzile (concilia Hispalensia) gehalten. Die Araber eroberten die Stadt 712 und machten sie zur Hauptstadt einer Provinz Išbīliya ( إشبيلية ), woraus sich der Name Sevilla ableitet. 844 wurde die Stadt von den Normannen zerstört. Nach dem Sturz des Kalifats von Córdoba etablierte sich in Sevilla die Taifendynastie der Abbadiden, die die Stadt in ihre erste Glanzperiode führten. 1091 kam sie in den Besitz der berberischen Almoraviden, die 1147 von den Almohaden abgelöst wurden. Am 22. November 1248 wurde sie nach einmonatiger Belagerung von Ferdinand III. von Kastilien erobert und blieb seitdem im Besitz der christlichen Spanier. Ihre zweite Glanzperiode fällt in das 16. und 17. Jahrhundert, als sie Hauptumschlagplatz des spanischen Seehandels und Zentrum der spanischen Kunst, namentlich der Malerei, war. Doch sank der Gewerbfleiß, als mit der Zeit ca. 300.000 Mauren in die muslimischen Gebiete nach Granada und Nordafrika auswanderten. Die bedeutende Stellung im Handel mit Amerika verlor Sevilla durch das Emporkommen des von den Bourbonen begünstigten Cádiz. 1729 wurde hier ein Friedens- und Freundschaftsvertrag zwischen Spanien, Frankreich und England abgeschlossen, welchem später auch Holland beitrat. Hier bildete sich am 27. Mai 1808 die spanische Zentraljunta, die sich am 1. Februar 1810 nach Cádiz zurückzog. Auch die Cortes flüchteten, als sie 1823 Madrid verließen, hierher und entführten den König von hier nach Cádiz.
Sonstiges
Cortes
Sevilla wird allgemein als der Geburtsort der Flamenco-Musik bezeichnet.
Sevilla war Gastgeber der Weltausstellung (Expo) 1992. Die zu diesem Anlass gebaute Alamillo-Brücke über den Guadalquivir stammt von dem spanischen Architekten Santiago Calatrava.
Die wichtigsten Feste, die jeweils für eine Woche das Leben der Stadt bestimmen, sind die Semana Santa (Karwoche) und die Feria de Sevilla.
Die wichtigsten Fußballmannschaften sind die in der Primera División spielenden FC Sevilla und Betis Sevilla.
Sevilla kulinarisch
Sevilla ist Ursprung der Tapas, kleine Spezialitäten, die meistens vor der Hauptmahlzeit gegessen werden, so gegen Mittag 12.00. Sie bestehen hauptsächlich aus Fisch und Fleischspezialitäten. Süße Spezialitäten aus Sevilla sind z.B. Pestiños, Cortadillos, Tortas de Aceite, Torrijas. Fast alle Spezialitäten finden ihren Ursprung in maurischen Rezepturen.
Söhne und Töchter der Stadt
- Vicente Amigo, spanischer Flamenco-Gitarrist
- Gustavo Adolfo Bécquer, spanischer Schriftsteller
- Bartolomé de Las Casas, Dominikaner und Jurist in den spanischen Kolonien in Amerika
- Francisco Correa de Arauxo, bedeutender andalusischer Organist und Komponist an der Grenze zwischen Renaissance und Barock
- Francisco de Herrera der Ältere, spanischer Maler
- Heinrich II. (Kastilien), illegitimier Sohn von Alfons XI.
- Antonio Machado, spanischer Lyriker
- Felipe González, spanischer Rechtsanwalt und Politiker
- Vicente Aleixandre, spanischer Lyriker und Nobelpreisträger
- Bartolomé Esteban Murillo, spanischer Barock-Maler
- Lope de Rueda, einer der ältesten dramatischen Dichter Spaniens
- Juan de Saavedra, spanischer Konquistador
- Antonio de Ulloa, spanischer Gelehrter und Admiral
- Paz Vega, spanische Filmschauspielerin
Weblinks
- [http://www.turismo.sevilla.org/paginas/turistas/portada/portada.asp Informationen für Touristen]
- [http://www.travel-impressions.de/andalucia/sevilla.htm Sevilla Fotos]
Bild:sevilla_kathedrale.jpg|Sevilla, Kathedrale
Bild:sevilla_kathedrale_innenansicht.jpg|Sevilla, Kathedrale, Innenansicht
Bild:sevilla_plaza_espana.jpg|Sevilla, Plaza de España
Bild:sevilla_innenstadt.jpg|Sevilla, Innenstadt
Bild:sevilla_reales_alcázares.jpg|Sevilla, Reales Alcázares
Bild:sevilla_reales_alcázare_innenhof.jpg|Sevilla, Reales Alcázares, Innenhof
Bild:sevilla_torredeloro_goldturm.jpg|Sevilla, Torre del Oro
Kategorie:Ort in Andalusien
Kategorie:Weltkulturerbe
ja:セビリャ
simple:Seville
1527
Politik und Weltgeschehen
- 24. Februar: Annahme des Schleitheimer Bekenntnisses durch die Mennoniten
- 6. Mai: Sacco di Roma (Plünderung Roms durch die Söldnertruppen Karls V.), Ende der italienischen Renaissance
- 1. Juli: Gründung der Philipps-Universität Marburg
- Guatemala. Die spätere Stadt Antigua Guatemala wird gegründet
- Der Spanier Juan Gaetano soll als erster Europäer auf Hawaii gelandet sein
- September: Eroberung Roms durch kaiserliche Truppen von Karl V., Flucht von Papst Klemens VII. in die Engelsburg
- 29. März: Zaccaria Dolfin, Kardinal († 1583)
- 14. April: Abraham Ortelius, niederländischer Geo- und Kartograph († 1598)
- 21. Mai: Philipp II., spanischer König († 1598)
- 31. Mai: Agnes von Hessen, Kurfürstin von Hessen († 1555)
- 13. Juli: John Dee, britischer Philosoph, Mathematiker, Astrologe und Alchemist († 1608)
- 31. Juli: Maximilian II. (HRR), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches 1564–1576 († 1576)
- 16. Oktober: Johann Hermann, Mediziner († 1605)
- 18. Oktober: Luca Cambiaso, italienischer Maler († 1585)
- Barbara Blomberg, Geliebte Karl V. und Mutter von Don Juan de Austria († 1588)
- 5. Januar: Felix Manz in Zürich, Märtyrer der Täuferbewegung, durch Ertränken hingerichtet ( - um 1498)
- 21. Januar: Jakob van Hoogstraten, Inquisitor ( - um 1460)
- 6. Mai: Charles de Bourbon-Montpensier, französischer Heerführer ( - 1490)
- 20. Mai: Hans Hergot, deutscher Buchdrucker, Buchhändler und protestantischer Autor ( - 15. Jh.)
- 21. Mai: Michael Sattler, gehörte zur ersten Täufergeneration ( - um 1495)
- 9. Juni: Heinrich Finck, deutscher Kapellmeister und Komponist ( - 1444/1445)
- 22. Juni: Niccolò Machiavelli, italienischer Politiker, Geschichtsschreiber und Dichter ( - 1469)
- 28. Juli: Rodrigo de Bastidas, spanischer Eroberer ( - vermutlich 1460)
- 8. November: Hieronymus Emser, Theologe und Gegenspieler Luthers ( - 1478)
ko:1527년
simple:1527
Santiago de Cuba]
Santiago de Cuba ist die zweitgrößte Stadt Kubas und die Hauptstadt der östlichen Provinz gleichen Namens. Santiago wurde am 25. Juli 1515 von Diego Velázquez de Cuéllar gegründet. Die Stadt hat rund 600.000 Einwohner. Früher war sie Hauptstadt Kubas und Hauptstützpunkt der spanischen Armada in der Karibik. Daneben war sie Ankunftshafen für die Sklavenschiffe aus Westafrika. Noch heute ist hier der größte Teil der Bevölkerung afrikanischer Abstammung.
Zur Zeit der Diktatur von Fulgencio Batista nahm der bewaffnete Kampf hier seinen Anfang, mit dem Sturm auf die Moncada-Kaserne 1953 durch eine Gruppe um den jungen Rechtsanwalt Fidel Castro.
Söhne und Töchter der Stadt
- Eduardo Chibás, kubanischer Politiker, Gründer der Orthodoxen Partei
- Anier Garcia, kubanischer Leichathlet
- Harold Gramatges, kubanischer Komponist
- Antonio Maceo, kubanischer General
- Jorge Más Canosa, einflussreicher Unternehmer und Exilkubaner in den USA
- Eliades Ochoa, kubanischer Gitarrist und Sänger
- Ana Fidelia Quirot, kubanische Leichtathletin und Olympionikin
bild:Revolutionsdenkmal in Santiago de Cuba.jpg|Revolutionsdenkmal in Santiago de Cuba
bild:Santiago abends.jpg|Blick über Santiago de Cuba in der Abendzeit
bild:Santiago de Cuba - Parque Cespedes and House of Don Diego Velasquez.jpg|Parque Céspedes und das Haus des Don Diego Velázquez von 1516
Weblinks
- [http://www.santiagoencuba.com/ Homepage] (spanisch)
- [http://www.santiago-de-cuba.info/home.htm Reiseführer] (deutsch)
Kategorie:Ort in Kuba
Kategorie:Ort mit Seehafen
1475
Politik und Weltgeschehen
- 29. August: Vertrag von Picquigny zwischen England und Frankreich
- 14. November: Georg der Reiche, der spätere Herzog von Bayern-Landshut, nimmt Jadwiga, Tochter des polnischen Königs Kasimir IV. zur Frau. Das Hochzeitsfest in Landshut dauert 8 Tage, es werden 323 Ochsen, 1.758 Schafe, 1.537 Lämmer, 490 Kälber und 40.000 Hühner verspeist
- Karl der Kühne von Burgund bricht die Belagerung von Neuss ab und vereinnahmt Lothringen
- 25. Februar: Edward, Earl of Warwick, Neffe der beiden letzten englischen Könige aus dem Haus York († 1499)
- 6. März: Michelangelo: italienischer Maler, Bildhauer, Architekt und Dichter († 1564)
- 29. Juni: Beatrice d'Este, Fürstin von Mailand († 1497)
- 6. September: Sebastiano Serlio, Architekt und Architekturtheoretiker
- 13. September: Cesare Borgia: italienischer Renaissenceherrscher († 1507)
- 20. Oktober: Giovanni Ruccellai, italienischer Dichter († 1525)
- 11. Dezember: Giovanni de Medici, Papst von 1513 bis 1521 († 1521)
- 24. Dezember: Thomas Murner, deutscher Schriftsteller und Theologe († 1537)
- Diego de Almagro: spanischer Konquistador († 1538)
- Vasco Núñez de Balboa: spanischer Konquistador († 1517)
- Francisco Pizarro, spanischer Eroberer
- Filippo de Lurano, Italienischer Komponist
- Philippe Verdelot, Französischer Komponist
- 6. Mai: Dieric Bouts, niederländischer Maler ( - 1415)
- 24. August: Albrecht von Eyb, deutscher Humanist, Jurist und Schriftsteller ( - 1420)
- 6. September: Adolf II. von Nassau, Erzbischof von Mainz (1462–1475) ( - um 1423)
- 4. November: Bartolomeo Colleoni, italienischer Condottiere ( - um 1400)
- 10. Dezember: Paolo Uccello, italienischer Maler ( - 1397)
ko:1475년
simple:1475
5. Juni
Der 5. Juni ist der 156. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 157. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 209 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 8498 v. Chr. - Nach einer Berechnung begann damals der Maya-Kalender.
- 719 - Bonifatius erhält in Rom von Papst Gregor II. den Missionsauftrag. Er reist in der Folgezeit durch Friesland, Thüringen, Sachsen, Hessen und Bayern und predigt.
- 754 - Bonifatius stirbt den Märtyrertod an der friesischen Nordseeküste bei Dokkum.
- 774 - Nach erfolgreichem Feldzug gegen Desiderius ernennt sich Karl der Große zum "rex Francorum et Langobadorum" (dt.: König der Franken und Langobarden).
- 1288 - Schlacht von Worringen, veränderte das Machtgefüge im gesamten Nordwesten Mitteleuropas
- 1305 - Bertrand de Got wird zum Papst gewählt und nimmt den Namen Clemens V. an.
- 1654 - Christina I. verzichtet auf den schwedischen Thron und konvertiert heimlich zum Katholizismus.
- 1783 - Die Brüder Montgolfier führen ihren Heißluftballon erstmals öffentlich vor.
- 1837 - Houston wird die provisorische Hauptstadt von Texas, verliert 2 Jahre später aber diesen Status.
- 1849 - Dänemark wird eine konstitutionelle Monarchie und erhält eine Verfassung.
- 1900 - Im Burenkrieg nehmen die Briten Pretoria ein.
- 1942 - Schlacht um Midway zwischen Japan und USA
- 1944 - Zur Vorbereitung der Invasion werfen 1000 britische Bomber 5000 Tonnen Bomben auf deutsche Stellungen in der Normandie.
- 1945 - Der Alliierte Kontrollrat übernimmt die oberste Regierungsgewalt in Deutschland.
- 1947 - US-Außenminister Marshall gibt vor der Harvard-Universität die Grundlagen des Marshall-Planes zur Unterstützung Europas bekannt.
- 1953 - Der dänische König Frederik IX. setzt eine Verfassungsreform in Kraft.
- 1966 - Willy Brandt wird zum Vorsitzenden der SPD gewählt.
- 1967 - Beginn des Sechs-Tage-Kriegs zwischen Israel und seinen Nachbarn
- 1968 - Ermordung von Robert Kennedy
- 1972 - Eröffnungstag der ersten Weltumweltkonferenz in Stockholm, wird seitdem alljährlich als Weltumwelttag gefeiert
- 1977 - Staatsstreich auf den Seychellen, France-Albert René wird Staatspräsident
- 1981 - Erste Fälle der Imunschwächekrankheit AIDS entdeckt.
- 1984 – Im Konflikt zwischen Sikhs und der indischen Zentralregierung um Pandschab gibt Indira Gandhi den Befehl zur Erstürmung des Goldenen Tempels.
- 1991 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Namibia. In Kraft seit dem 28. Januar 1994
- 1992 - Albanien wird in den NATO-Kooperationsrat aufgenommen.
- 1993 - Guatemala. Ramiro de León Carpio wird zum neuen Staats- und Regierungschef gewählt.
- 1995 - Zum ersten Mal gelingt die Herstellung eines Bose-Einstein-Kondensats, wofür die beteiligten Forscher 2001 den Physik-Nobelpreis erhalten.
- 1998 - Beiderseitige Luftangriffe zwischen Eritrea und Äthiopien.
- 2002 - Osttimor wird Mitglied in der UNESCO
- 2003 - Der EU-Ministerrat beschließt die Gründung der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA).
Kultur
- 1843 - Uraufführung der Oper Maria di Rohan von Gaetano Donizetti am Theater am Kärntnertor in Wien.
- 1851 - Harriet Beecher Stowe veröffentlicht Onkel Toms Hütte als Fortsetzungsroman in einer Zeitung.
- 1918 - Uraufführung der Oper Theophano von Paul Graener in München.
- 1920 - Eröffnung der von George Grosz, Raoul Hausmann, und John Heartfield veranstalteten Dada-Messe in Berlin.
- 2003 - Unterzeichnung des Kulturabkommens zwischen Kasachstan und Deutschland
Katastrophen
- 1950 - Florida, USA. Ein Flugzeug stürzt etwa 200 Meilen vor der Küste von Florida in den Atlantik. Für 28 der 65 Menschen kommt jede Hilfe zu spät.
- 2000 - Indonesien. Erdbeben der Stärke 7,9 auf Sumatra. Über 100 Tote.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1998 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Jose Ribalta in Hamburg, Deutschland, durch technischen KO
Geboren
- 1455 - Johann I. (Dänemark), dänischer König
- 1676 - Marco Ricci, italienischer Maler
- 1695 - Johann Conrad Schlaun, deutscher Baumeister
- 1718 - Thomas Chippendale, englischer Möbeldesigner
- 1723 - Adam Smith, britischer Philosoph und Ökonom
- 1760 - Johan Gadolin, finnischer Chemiker
- 1771 - Ernst August I. (Hannover), König von Hannover
- 1805 - Jacob Niclas Ahlström, schwedischer Komponist
- 1819 - John Couch Adams, britischer Mathematiker
- 1825 - Louis Victor Robert Schwartzkopff, deutscher Unternehmer
- 1844 - Ilja Jefimowitsch Repin, russischer Maler
- 1845 - Hermann von Barth, deutscher Bergsteiger
- 1850 - Pat Garrett, Sheriff
- 1852 - Oscar Drude, deutscher Botaniker
- 1857 - Árpád Doppler, ungarisch-deutscher Komponist
- 1862 - Allvar Gullstrand, schwedischer Augenarzt, Nobelpreis für Medizin 1910
- 1868 - James Connolly (Gewerkschafter), irischer Gewerkschafter und Politiker
- 1868 - Jan Thorn-Prikker, niederländischer Maler
- 1874 - Eugen Fischer, deutscher Anthropologe
- 1875 - Henry Hallett Dale, britischer Physiologe
- 1876 - Anton Günther, Volksdichter und Sänger des Erzgebirges
- 1878 - Pancho Villa, mexikanischer Revolutionär
- 1879 - Marcel Tournier, Harfenist und Komponist
- 1881 - Axel Leonard Wenner-Gren, schwedischer Großindustrieller
- 1883 - John Maynard Keynes, englischer Mathematiker und Ökonom
- 1884 - Ralph Benatzky, österreichischer Komponist
- 1887 - Ruth Benedict, US-amerikanische Anthropologin
- 1888 - Max Picard, Schweizer Schriftsteller
- 1889 - Helene Thimig, österreichische Schauspielerin
- 1890 - Konrad Frühwald, deutscher Politiker und MdB
- 1892 - Hans Constantin Paulssen, Industrieller und Präsident der BDA
- 1895 - George Grant Blaisdell, US-amerikanischer Erfinder und Ingenieur
- 1898 - Federico García Lorca, spanischer Dichter
- 1900 - Dennis Gábor, ungarisch-britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1903 - Adolf Kainz, österreichsicher Kanusportler
- 1907 - Rudolf Peierls, deutsch-britischer Physiker
- 1909 - Hanus Burger, tschechischer Regisseur
- 1912 - Josef Neckermann, deutscher Versandkaufmann und Dressurreiter
- 1920 - Kurt Edelhagen, deutscher Musiker
- 1925 - Boy Gobert, deutscher Schauspieler und Intendant
- 1926 - Bill Hayes, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1926 - Johannes von Thurn und Taxis, deutscher Adeliger, Oberhaupt der Familie Thurn und Taxis
- 1928 - Otto F. Walter, Schweizer Schriftsteller
- 1928 - Tony Richardson, britischer Regisseur
- 1928 - Umberto Maglioli, italienischer Rennfahrer
- 1929 - Hermann Josef Unland, deutscher Politiker und MdB
- 1930 - Ursula Lehr, deutsche Psychologin und Gerontologin
- 1938 - Karin Balzer, deutsche Leichtathletin
- 1939 - Manuel de Elías, mexikanischer Komponist
- 1941 - Floyd Butler, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Martha Argerich, argentinische Pianistin
- 1942 - Charles Dodge, US-amerikanischer Komponist
- 1944 - Rainer Ortleb, deutscher Politiker und Minister
- 1944 - Reinhard Günzel, Brigadegeneral a. D. der Bundeswehr
- 1944 - Whitfield Diffie, amerikanischer Experte für Kryptographie
- 1944 - Tommie Smith, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1945 - Don Reid, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - John Carlos, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1946 - Freddy Stone, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Michael Monarch, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Stefania Sandrelli, italienische Schauspielerin
- 1947 - David Hare, britischer Regisseur und Dramatiker
- 1947 - Tom Evans, britischer Musiker
- 1948 - Sergio Abreu, brasilianischer Musiker
- 1949 - Ken Follett, britischer Schriftsteller
- 1950 - Albrecht Beutelspacher, deutscher Professor für Mathematik
- 1950 - Johannes Voggenhuber, Mitglied des EU-Parlaments für Österreich
- 1950 - Ronnie Dyson, US-amerikanischer Popsänger
- 1950 - Thea Dückert, deutsche Politikerin und MdB
- 1952 - Bernd Busemann, Deutscher Politiker und Kultusminister von Niedersachsen
- 1954 - Peter Erskine, US amerikanischer Jazzdrummer
- 1954 - Robert Hochbaum, deutscher Politiker
- 1957 - Thomas Kling, deutscher Lyriker
- 1961 - Mary Kay Bergman, US-amerikanische Synchronsprecherin
- 1967 - Simon Stockhausen, deutscher Komponist
- 1971 - Mark Wahlberg, US-amerikanischer Schauspieler
- 1975 - Britta Siebert, deutsche Politikerin und MdL
- 1978 - Stephan Görgl, österreichischer Skirennläufer
- 1985 - Bashir Ahmad Rahmati, afghanischer Ringer
Gestorben
- 754 - Bonifatius, britischer Benediktinermönch
- 1017 - Sanjo, 67. Kaiser von Japan (1011 - 1016)
- 1243 - Constantia von Österreich, österreichische Adlige
- 1325 - Eberhard I., Graf von Württemberg
- 1400 - Friedrich, Herzog von Braunschweig und Lüneburg
- 1443 - Ferdinand der Heilige, Infant von Portugal, Spanischer Heiliger
- 1568 - Lamoral Graf von Egmond, Ritter und Statthalter von Flandern und Artois
- 1688 - Maximilian Heinrich von Bayern, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1722 - Johann Kuhnau, deutscher Organist, Komponist und Jurist
- 1785 - Gottfried August Homilius, deutscher Komponist, Kantor und Organist
- 1802 - Johann Christian Gottlieb Ernesti, deutscher klassischer Gelehrter
- 1816 - Giovanni Paisiello, italienischer Komponist
- 1825 - Ferdinand von Bubna und Littitz, österreichischer Feldmarschallleutnant
- 1826 - Carl Maria von Weber, deutscher Komponist
- 1878 - Ernst von Bibra, deutscher Naturforscher und Schriftsteller
- 1885 - Julius Benedict, britischer Komponist und Kapellmeister deutscher Herkunft
- 1887 - Hans von Marées, deutscher Maler
- 1893 - Julio Popper, Kartograph von Havanna, Freimaurer
- 1910 - O. Henry, (William Sydney Porter), US-amerikanischer Schriftsteller
- 1912 - Quintin Steinbart, Schulleiter
- 1914 - George Hendrik Breitner, niederländischer Maler
- 1916 - Horatio Herbert Kitchener, britischer General und Politiker
- 1916 - Karl August Lingner, deutscher Unternehmer und Philantrop
- 1919 - Eugen Leviné, Revolutionär und KPD-Politiker
- 1931 - Adolf von Groß, langjähriger Finanzverwalter der Bayreuther Festspiele
- 1932 - Arthur Schloßmann, Kinderarzt, Gründer der ersten Säuglingsklinik
- 1942 - Albert Hensel, Widerstandskämpfer
- 1943 - Heinrich Backhaus, deutscher Politiker
- 1944 - Jacob Dahl, färöischer Propst und Bibelübersetzer
- 1948 - Glen Edwards, Testpilot
- 1958 - Maurice-Yves Sandoz, schweizer Schriftsteller
- 1964 - Ernst Waldow, deutscher Schauspieler
- 1965 - Eleanor Farjeon, britische Kinderbuchautorin, Lyrikerin und Dramatikerin
- 1965 - Karl Wilhelm, Herzog von Södermanland
- 1968 - Robert Kennedy, US-amerikanischer Politiker
- 1970 - Hans Wilhelmi, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 1974 - Bruno Brehm, österreichischer Schriftsteller
- 1975 - Paul Keres, estnischer Schachspieler
- 1976 - Robert Pohl, deutscher Physiker
- 1977 - Sleepy John Estes, US-amerikanischer Musiker
- 1979 - Heinz Erhardt, deutscher Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler und Dichter
- 1980 - Lauritz Lauritzen, deutscher Politiker, MdB und Bundesministzer
- 1980 - Margret Dünser, deutsche Journalistin
- 1982 - Roger Bonvin, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1983 - Kurt Tank, deutscher Ingenieur, Flugzeugkonstrukteur
- 1985 - Josef Maria Reuss, Weihbischof in Mainz und Titularbischof von Sinope
- 1991 - Rudolf Vogel, deutscher Politiker
- 1993 - Conway Twitty, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1993 - Wolf Stefan Traugott Graf von Baudissin, deutscher General und Friedensforscher
- 1998 - Dieter Roth, Schweizer Dichter, Grafiker und Aktions- und Objektkünstler
- 1999 - Mel Tormé, US-amerikanischer Sänger
- 2000 - Huschang Golschiri, Iranischer Schriftsteller
- 2000 - Martin "Kleinti" Simon, deutscher Liedermacher
- 2002 - Dee Dee Ramone, Bassist der US-amerikanischen Band Ramones
- 2003 - Heinz Behling, Karikaturist, Zeichner und Kinderbuchautor
- 2003 - Jürgen Möllemann, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 2003 - Manuel Rosenthal, französischer Komponist
- 2003 - Maria Singer, deutsche Schauspielerin
- 2004 - Iona Brown, britische Violinistin
- 2004 - Karl-Ernst Maedel, Eisenbahn-Autor und Eisenbahn-Fotograf
- 2004 - Necdet Mahfi Ayral, türkischer Schauspieler
- 2004 - Robert Quine, US-amerikanischer Musiker und Gitarrist
- 2004 - Ronald Reagan, US-amerikanischer Schauspieler und 40. Präsident der USA
- 2005 - Susi Nicoletti, deutsch-österreichische Schauspielerin
- 2005 - Lothar Warneke, deutscher Regisseur
Feier- und Gedenktage
- Namenstage: Bonifatius, Ferdinand
- Weltumwelttag (UNO)
- Nationalfeiertag in Dänemark
Siehe auch
- 4. Juni - 6. Juni
- 5. Mai - 5. Juli
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0605
ja:6月5日
ko:6월 5일
simple:June 5
th:5 มิถุนายน
Neue Welt
Als Neue Welt wurde von den Europäern das von den Spaniern unter Christoph Kolumbus wiederentdeckte Amerika bezeichnet, um es von der bis dahin bekannten Alten Welt, bestehend aus Europa, Asien und Afrika, abzugrenzen.
Kolumbus glaubte angeblich bis zu seinem Tod 1506, dass er Inseln und Teile von Indien entdeckt hätte.
Andere Quellen behaupten, der Anblick des Pazifik auf der "anderen Seite" Mittelamerikas hätte ihn nachdenklich gemacht.
Die Überzeugung einiger Geografen (unter anderem Amerigo Vespucci) bestätigte jedoch, dass ein "Neuer Kontinent" entdeckt worden war.
Heuter Gebrauch
Heute ist das Begriffspaar nur noch selten in Gebrauch:
- im historischen Zusammenhang, wenn von der Entdeckung Amerikas durch die Europäer gesprochen wird
- in der Biologie, wenn Tier- oder Pflanzengruppen nach ihrem Vorkommen in Neuwelt- und Altweltorganismen unterteilt werden;
- in der Kelterei, wenn Weine nach ihren Herstellungsgebieten klassifiziert werden sollen.
Da Australien zur Zeit dieser Begriffsprägung unbekannt war, ist dessen Zuordnung in diesem Schema nicht einheitlich.
Kategorie:Geographie (Amerika)
Kategorie:Amerikanische Geschichte
ja:新世界
Vasco Núñez de BalboaVasco Núñez de Balboa ( - 1475 bei Jerez de los Caballeros/Spanien; † 1517 in Acla, in der Nähe von Darién, Panama, hingerichtet) war ein spanischer Entdecker, Konquistador und Abenteurer.
Konquistador
Leben
Núñez ging in jungen Jahren nach Santo Domingo und schloss sich dort, um seinen Gläubigern zu entgehen, der Expedition von Enciso gegen Darién an. Hierzu schmuggelte er sich in einem Fass auf ein Schiff der Expedition. Ein Aufstand verschaffte Núñez den Oberbefehl über die neue Kolonie.
1513 erfuhr er über die Einheimischen von einem im Westen liegenden Ozean, den er auf einer Entdeckungsreise aufsuchen wollte. Tatsächlich gelang es ihm am 25. September 1513, eine große Wasserfläche von einem Bergrücken in Panama zu erblicken, und stand vier Tage darauf am Ufer des Ozeans, es war der Golf von San Miguel des Pazifik.
Núñez wollte die Landenge von Panama mit Gewalt in Besitz nehmen, wurde jedoch von dem spanischen Bevollmächtigten Pedrarias Dávila abgelöst, der mit Flotte und Heer angerückt kam. Kleinere Eroberungen des Núñez erregten den Hass Dávilas gegen ihn, der ihn schließlich wegen Aufruhr anklagte und enthaupten ließ.
Ausführlicher Lebenslauf
Núñez de Balboa entstammte einem verarmten galicischen Adelsgeschlecht.
1492 entdeckte Christoph Kolumbus Amerika. Dieser dachte allerdings, dass er einen Weg nach Indien entdeckt habe. Nach seiner Rückkehr brachte Kolumbus viele Kostbarkeiten und Kuriositäten aus der Neuen Welt mit, darunter auch etwas Gold. Kolumbus prahlte damit, es gäbe unermessliche Goldminen in dem neu entdeckten Land.
So kam es, dass sich viele Abenteurer wegen des Goldes auf die Reise nach Amerika machten.
Unter ihnen war auch Núñez de Balboa, der 1500 als einfacher Matrose bei der Expedition von Rodrigo de Bastidas, zur Erkundung der kolumbianischen und der nördlichen Küste der Meerenge von Panama, teilnahm. Anschließend ließ er sich, im Jahre 1501 in Hispaniola (Haiti) als Pionierlandwirt nieder. Dort züchtete er Schweine. Doch zu Reichtum kam er nicht. Wie viele andere gab er sein Geld in Spelunken aus und machte viele Schulden.
Im Jahre 1510 hatte er so viele Schulden, dass er beschloss, von der Insel zu fliehen. Zu dieser Zeit rüstete ein Rechtsanwalt namens Martín de Enciso ein Schiff aus, um an der Nordküste von Urabá (Kolumbiens) eine Siedlung zu gründen und dort die Ländereien auszubeuten. Núñez de Balboa sah hier eine günstige Gelegenheit, seinen Gläubigern zu entkommen. Doch dies war nicht einfach, denn das Schiff von Enciso wurde schwer bewacht, damit keine Unberechtigten dort mitfahren konnten.
Also versteckte er sich in einer leeren Proviantkiste und ließ sich von Freunden an Bord tragen. Erst nachdem das Schiff bereits zwei Tage auf hoher See war, und er wusste, dass man um seinetwillen nicht umkehren würde, gab sich der blinde Passagier zu erkennen.
Enciso war zunächst sehr zornig und wollte Núñez de Balboa am nächsten Strand aussetzen. Doch bevor es dazu kam, begegneten sie einem anderen spanischen Schiff unter der Führung von Francisco Pizarro. Diese erzählten, dass sie die letzten Überlebenden einer Siedlung seien, deren Einwohner vom Sumpfklima und von Giftpfeilen der Eingeborenen ums Leben gekommen sind. Nun wollte die Mannschaft von Enciso nicht weiterfahren. Aber Núñez de Balboa erklärte, dass er die gesamte Küste Zentralamerikas kenne und sich erinnern würde, dass er damals einen Ort namens Darién am Ufer eines goldhaltigen Flusses gefunden hätte, wo freundliche Eingeborene wären. Die Mannschaft folgte seinem Vorschlag und man fuhr an diesen Ort. Núñez de Balboa wurde zum Expeditionsleiter und Generalkapitän. Enciso wurde von der Mannschaft nicht mehr als Führer anerkannt. Núñez de Balboa gründete die erste feste Siedlung Kontinentalamerikas: Santa María de la Antigua del Darién.
Gouverneur von Darién
Darién
Im Dezember 1510 wurde er vom König Ferdinand V. von Spanien zum Gouverneur von Darién ernannt. Inzwischen war Enciso auf dem Weg nach Spanien, um wegen seiner Meuterei Anklage gegen Núñez de Balboa zu erheben.
1511 unternahm er eine Expedition ins Binnenland. Auf der Suche nach Gold wurden viele Eingeborene getötet und beraubt. Eines Tages traf er auf einen Eingeborenen-Häuptling namens Careta, der ihm vorschlug, ein Bündnis mit seinem Stamm zu schließen, anstatt sich die Indios zu Feinden zu machen. Núñez de Balboa nahm das Angebot an und heiratete die Tochter des Häuptlings. Gemeinsam mit Careta unterwarf er die Indios in der Nachbarschaft.
Davon hörte auch der mächtigste Häuptling der Gegend namens Comagre. Dieser lud Núñez de Balboa und seine Gefährten in sein weiträumiges Haus ein. Unaufgefordert schenkte er seinem Gästen 4000 Unzen Gold. Und kaum hatte er das Geschenk verteilt, gingen seine Gäste mit Schwertern und Fäusten aufeinander los, denn jeder wollte einen Anteil am Gold haben.
Comagre war über dieses Verhalten sehr erstaunt, denn für ihn war Gold ein gewöhnliches Metall. Er erzählte seinen Gästen von einem mächtigem See hinter den Bergen, und dass alle Flüsse, die in diese See fließen, Gold mit sich führten. Dort gäbe es so viel Gold, wie man begehre. Aber es sei ein gefährlicher Weg.
Núñez de Balboa hörte dies mit sehr viel Interesse. Endlich hatte er eine Spur von dem sagenhaften Goldland, von dem er und viele andere schon seit Jahren träumten.
Aber auch der große See erschien ihm sehr interessant. Denn viele glaubten noch, Kolumbus hätte Asien erreicht. Aber die Zweifel daran waren immer stärker geworden. Dies konnte der Beweis dafür sein, dass Kolumbus einen neuen Erdteil entdeckt hatte.
Durchquerung Panamas
Er schrieb an den König von Spanien und forderte eine Truppe von tausend Mann, um das neue Meer zu entdecken und endlich das gefundene Goldland zu gewinnen, das Kolumbus vergebens versprochen hatte und das er, Núñez de Balboa, erobern werde. Noch bevor diese Nachricht den König erreichen konnte, erhielt Núñez de Balboa den Hinweis, dass eine Gerichtsperson aus Spanien auf dem Weg sei, um ihm wegen Meuterei abzuurteilen oder in Ketten nach Spanien zurückzuführen.
Nun wollte Núñez de Balboa nicht mehr auf die erbetenen tausend Mann aus Spanien warten und ebenso wenig auf das Eintreffen der Gerichtsperson. Er rief seine Leute zusammen und erklärte seine Absicht, die Landenge von Panama zu überqueren. Sein Mut übertrug sich auf die anderen. 190 Soldaten erklärten sich bereit, ihm zu folgen. Unter ihnen befand sich auch Francisco Pizarro.
Am 1. September 1513 begann der Marsch. Núñez de Balboa hatte allerdings aus Unwissenheit nicht den kürzesten Weg gewählt und dadurch den gefährlichen Weg um einige Tage verlängert. Zusammen mit hunderten von Indios als Lastenträgern und zahlreichen Bluthunden machten sie sich auf den Weg.
Es war ein höllischer Weg. Von Anfang an mussten sie sich mit Schwert und Axt ein Weg durch den Dschungel bahnen. Immer wieder wurden sie von Eingeborenen überfallen. Hinzu kamen die Hitze, orkanartige Regengüsse und Millionen von Stechmücken. Der Weg ging durch Sümpfe mit Alligatoren und Wasserschlangen. Der Boden war übersät von Zecken, Skorpionen, Tausendfüßlern und Ameisen. Auf selbst gezimmerten Flößen wurden die Flüsse überquert.
Viele Soldaten wurden krank und schwach. Núñez de Balboa ordnete an, dass alle Fieberkranken und Schwachen zurückbleiben sollten. Als die Expedition einmal wegen einer Felswand ein Stück zurückgehen musste, fand man von den zurückgelassenen Kranken nur noch wenige, von Ameisen übersäte Reste. Nachdem man dies gesehen hatte, wurden die Kranken sofort getötet, um diesen diese schauerlichen Qualen zu ersparen. Aber Núñez de Balboa war auch grausam zu den Eingeborenen. Einmal ließ er eine Anzahl wehrloser Gefangener von Bluthunden zerfleischen.
Nach drei Wochen waren von den 190 Soldaten nur noch 69 übrig geblieben. Dann kamen sie an den Berg, von dessen Gipfel man den großen See sehen sollte.
In diesem Augenblick befahl Núñez de Balboa der Mannschaft, stehen zu bleiben. Keiner sollte ihm folgen, denn diesen ersten Blick auf den unbekannten Ozean wollte er mit keinem teilen. Allein und einzig wollte er für ewige Zeit der erste Spanier, der erste Europäer, der erste Christ gewesen sein und bleiben, der den neuen Ozean erblickte. Am 25. September 1513, vormittags um elf Uhr, sah er schließlich als erster Weißer den Pazifik.
Nachdem er sich lange das Meer angesehen hatte, rief er seine Kameraden herbei, um seine Freude und seinen Stolz zu teilen. Danach ging die Gruppe den Berg hinab und vier Tage später ging Núñez de Balboa an der Mündung des Sabanflusses einige Schritte ins Meer und nahm, als er salziges Weltmeerwasser feststellte, das mar del sur (Südmeer) für seinen König in Besitz. Die Spanier fanden Gold und Perlen an der Küste. Alle Taschen und Säcke wurden mit diesen Kostbarkeiten vollgestopft und man machte sich auf den Rückweg. Ein Eingeborener erzählte Núñez de Balboa von einem weiteren Land namens Biru im Süden mit unermesslichen Schätzen, die erste Kunde des sagenhaften Inka-Reiches in Peru.
Schon hatte er wieder einen Plan für eine Eroberung. Doch zunächst musste er mit den wenigen Überlebenden zurück nach Darién. Núñez kommt, selbst dem Tode nah, am 19. Januar 1514 wieder in Darién an.
Wiederum bat er den spanischen König um eine Truppe von 1000 Mann für die Eroberung Perus.
Aber es kam ganz anders. Durch Intrigen am spanischen Hof wurde er als Gouverneur von Darién durch den spanischen Soldaten (und seinen späteren Schwiegervater) Pedrarias Dávila abgelöst. Der spanische König hörte dann von Núñez de Balboas Entdeckungen und ernannte ihn im Juli 1515 zum Generalkapitän der Provinzen Coiba und Panama und zum Gouverneur der Südsee. Núñez de Balboa machte anschließend noch einige Entdeckungen entlang der Küste von Panama.
Aber das Verhältnis zu seinem Schwiegervater Dávila, der als grausam und geldgierig beschrieben wurde, wurde immer schlechter. Schließlich ließ Dávila ihn wegen einer angeblichen Verschwörung verhaften. Ohne Recht auf Verteidigung wurde Núñez de Balboa zusammen mit vier Freunden in der Stadt Acla in Panama im Januar 1517 enthauptet.
Eine berühmt gewordene Darstellung der Entdeckung des Südmeeres (Pazifik) durch Núñez de Balboa gelang Stefan Zweig in Sternstunden der Menschheit.
Literatur
- Anderson, Charles L.: Life and letters of Vasco Núñez de Balboa. - Westport, Conn. : Greenwood Pr., 1970
- Asenjo García, Frutos: Vasco Núñez de Balboa. - Madrid : Silex, 1991
- McKain, Mark: The exploration of South America. - Philadelphia : Mason Crest Publ., 2002
- Zweig, Stefan: Sternstunden der Menschheit. - Frankfurt a.M. : Fischer, 2002 - Jubiläumsausg.
Nuñez de Balboa, Vasco
Nuñez de Balboa, Vasco
Nuñez de Balboa, Vasco
Nuñez de Balboa, Vasco
Nuñez de Balboa, Vasco
Nuñez de Balboa, Vasco
Nuñez de Balboa, Vasco
Nuñez de Balboa, Vasco
Südamerika
Südamerika ist mit einer Fläche von 17.843.000 km² und einer Bevölkerung von 355,070,540 der viertgrößte Kontinent der Erde.
1494 wurde Südamerika im Vertrag von Tordesillas von Papst Alexander VI. zwischen Spanien und Portugal aufgeteilt. Der östliche Teil, auf dem sich heute Brasilien befindet, wurde Portugal zugeschlagen, der westliche Spanien.
Deshalb wird in Brasilien heute Portugiesisch gesprochen, während in fast allen anderen südamerikanischen Staaten die Landessprache Spanisch ist. Lediglich in Suriname wird Sranan Tongo (als Lingua franca) und Niederländisch (als offizielle Landessprache), in Guyana Englisch und in Französisch-Guayana, das jedoch kein selbständiger Staat, sondern ein französisches Überseedepartement ist, Französisch gesprochen.
Die heute noch am weitesten verbreiteten indigenen Sprachen in Südamerika sind Quechua, Guaraní und Aymara.
Staaten in Südamerika
Aymara
1 Beansprucht von Argentinien
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Südamerikas
Die gängige Meinung ist, dass um 40.000 v. Chr. Amerika über die Beringstraße von asiatischen Stämmen bevölkert wurde. In Südamerika tauchen die ersten Spuren einer Bevölkerung zwischen 20.000 und 10.000 v. Chr. auf. Als älteste amerikanische Kultur gilt die Valdívia-Kultur in Ecuador im 4. Jahrtausend v. Chr.. Ab dem 2. Jahrtausend v. Chr. entwickelten sich einzelne lokale Kulturen in ganz Südamerika. Die früheste, heute noch erkennbare Hochkultur, war die der Chavín de Huántar, die etwa 800 v. Chr. bis 300 v. Chr. existierte. Weiterhin gab es unter anderem die Paracas-, Herrera-, Nazca- und Chachapoya-Kultur.
Ab etwa 1200 bis 1532 herrschten die Inka, die wohl bekannteste Hochkultur Südamerikas, über große Teile des Kontinentes und schufen ein riesiges Reich. Durch die Ankunft der spanischen Eroberer wurde das Inkareich zerschlagen.
Bereits 1494 wurde Südamerika im Vertrag von Tordesillas von Papst Alexander VI. zwischen Spanien und Portugal aufgeteilt. Der östliche Teil, das heutige Brasilien, wurde Portugal zugesprochen. Panama und der Rest des Kontinents fielen an Spanien. Zahlreiche Missionare kamen im 15. und 16.Jahrhundert nach Südamerika und führten das Christentum ein.
Aus diesem Grund gehören heute über 96 % der Bevölkerung in Südamerika dem (katholischen) Christentum an. Allerdings sind seit einigen Jahren evangelikale Kirchen im kommen und verzeichnen besonders in Brasilien einen regen Zulauf.
Im Jahr 1543 wurden die Vizekönigreiche Neuspanien (Mexiko und Venezuela) und Peru (spanischer Teil von Südamerika und Panama) gegründet. 1717 lösten sich Ecuador, Kolumbien und Venezuela aus dem Vizekönigreich Peru und bildeten das Vizekönigreich Neugranada. Bolivien, Chile, Argentinien und Paraguay folgten 1776 diesem Beispiel und schafften das neue Vizekönigreich des Río de la Plata.
Der Drang nach Unabhängigkeit nahm seitdem stetig zu. 1813 siegten zum ersten Mal Aufständische in Caracas unter dem Anführer Simón Bolívar.
Im Süden erkämpfte sich 1816 Argentinien die Unabhängigkeit. In den Jahren 1817/1818 folgte die Unabhängigkeit Chiles. 1819 besiegte die Armee unter Simón Bolívar die Spanier in der Schlacht von Boyaca und befreite damit Kolumbien. Die Unabhängigkeit Ecuadors wurde 1822 durchgesetzt. Die Heere von José de San Martín und Simón Bolívar vereinigten sich und gewannen die Entscheidungsschlacht bei Ayacucho in Peru am 9. Dezember 1824. Mit dieser Schlacht zogen sich die Spanier endgültig aus Südamerika zurück.
Nach der Unabhängigkeit von Spanien entstand Großkolumbien, bestehend aus den Staaten Venezuela, Kolumbien und Ecuador. Kurzzeitig schlossen sich Peru und Bolivien dem Bündnis an. Aber bereits 1832 zerfiel die Konföderation endgültig und es bildeten sich die heutigen Nationalstaaten.
Geographie
Konföderation
siehe Hauptartikel (noch in Bearbeitung): Physische Geographie Südamerikas
Südamerikas Rückgrat bilden die Anden, ein Gebirgszug, der sich an der Westküste über 7.500 km entlangzieht, von Kolumbien bis zur Südspitze. Im Zentrum liegen die Tiefländer, vom mächtigen Amazonas und seinen unzähligen Zuflüssen eingenommen. Im Osten befinden sich Bergländer. Die Südspitze des Kontinentes ist Kap Hoorn, auf einer Insel gelegen. Hier treffen sich der Atlantik und der Pazifik.
Das Klima ist in der Nordhälfte des Kontinents tropisch warm. In den Anden gibt es allerdings wegen der Höhenlage mehrere Klimastufen. In Argentinien, Süd-Bolivien, Süd-Brasilien, Chile und Uruguay ist das Klima subtropisch bis gemäßigt mit ausgeprägten Jahreszeiten. Am Südende des Kontinents findet man auch subpolares Klima, vor allem in Feuerland und auf den Falkland-Inseln.
Wirtschaft
2002 nahm das BIP von Südamerika um 0,3% ab und die Arbeitslosenquote lag bei 10,8%.
Aufgrund von in der Vergangenheit hoher Inflation in fast allen südamerikanischen Länder sind die Zinssätze hoch und Investitionen gering. Die Zinssätze liegen normalerweise etwa doppelt so hoch wie in den USA. So sind sie z.B. 22% in Venezuela und 23% in Surinam. Die Ausnahme ist Chile.
Die Südamerikanische Staatengemeinschaft ist eine geplante, den gesamten Kontinent umfassende Freihandelszone, die die bisher bestehenden Organisationen Mercosur und die Andengemeinschaft vereinigen würde.
In Südamerika ist die Lücke zwischen Reich und Arm erschreckend. In Venezuela, Paraguay, Brasilien, und vielen anderen südamerikanischen Staaten besitzen die reichsten 20% des Landes 60% des Geldvermögens, während die ärmsten 20% weniger als 5% des Geldvermögens besitzen. Diese große Lücke kann in vielen südamerikanischen Städten gesehen werden, wo Baracken und Slums Haus an Haus zu Wolkenkratzern und Luxusapartements stehen.
Siehe auch
- Portal:Südamerika
- Besiedlung Amerikas
- Südamerikanische Staatengemeinschaft
Weblinks
- [http://www.lateinamerika-studien.at/content/natur/natur/natur-titel.html Naturräume Südamerikas]
- siehe auch [http://de.wikinews.org/wiki/Südamerikanische_Staaten_gründen_eine_Gemeinschaft_nach_dem_Vorbild_der_EU Südamerikanische Staaten gründen eine Gemeinschaft nach dem Vorbild der EU]
Kategorie:Kontinent
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ja:南アメリカ
ko:남아메리카
simple:South America
th:ทวีปอเมริกาใต้
zh-min-nan:Lâm Bí-chiu
1501
Politik und Weltgeschehen
- Eintritt der Kantone Basel (siehe Artikel zur Stadt und zur Landschaft) und Schaffhausen in die Schweizerische Eidgenossenschaft
- Erste Entdeckung von Ascension
- Ferdinand von Aragonien und Ludwig XII. von Frankreich erobern das Königreich Neapel
- In Schrattenthal entsteht unter der Herrschaft der Eyczinger die erste Buchdruckerei in Niederösterreich
Katastrophen
- Verheerendes Hochwasser im Alpenvorraum und an der Donau. Die Wassermenge in Wien beträgt ca 14.000 m³.
- 17. Januar: Leonhart Fuchs, deutscher Pflanzenkundler und Mediziner († 1566)
- 24. Februar: Sixtus Birck, deutscher Dramatiker († 1554)
- 23. März: Pietro Andrea Mattioli, italienischer Arzt und Botaniker
- 6. Mai: Marcellus II., Papst († 1555)
- 18. Mai: Isabella von Österreich, dänische Königin († 1526)
- 24. September: Gerolamo Cardano, italienischer Arzt, Mathematiker und Erfinder († 1576)
- 1. Oktober: Wolfgang zu Stolberg, deutscher Politiker († 1552)
- 4. November: Pietro Bertani, Kardinal der römisch katholischen Kirche († 1558)
- 14. November: Anna, Regentin in Ostfriesland († 1575)
- 28. September: Jean Cordier, Sänger ( - 1440)
ko:1501년
1512
Politik und Weltgeschehen
- Beginn des fünften Laterankonzils (bis 1517)
- Selim I., genannt Yavuz „der Gestrenge“, setzt seinen Vater als Sultan des Osmanischen Reichs ab und übernimmt die Herrschaft
- 15. Januar: Robert IV. von der Mark, Herzog von Bouillon, Herr von Sedan
- 17. Januar: Sibylle von Jülich-Kleve-Berg, Älteste Tochter von Herzog Johann III. († 1554)
- 31. Januar: Heinrich I., genannt „der Kardinalkönig“, König von Portugal, der letzte König aus dem Hause Avis. († 1580)
- 5. März: Gerhard Mercator, Kartograf († 1594)
- 10. April: Jakob V., König von Schottland († 1542)
- Martin Cromer, polnischer Geschichtsschreiber, Theologe und Bischof († 1589)
- 22. Februar: Amerigo Vespucci, Namensgeber Amerikas ( - 1454)
- 29. März: Lukas Watzenrode, Fürstbischof des Ermlandes ( - 1447)
ko:1512년
Santo Domingo
Santo Domingo de Guzmán ist die Hauptstadt der Dominikanischen Republik und mit 2.023.029 Einwohnern in der eigentlichen Stadt und 3.014.633 in der Agglomeration (Stand jeweils 1. Januar 2005) zugleich die größte Metropole des Landes. Santo Domingo ist Sitz eines Erzbischofs.
Geografie
Sie liegt an der Südküste der Insel Hispaniola und besitzt den bedeutendsten Hafen der Republik (La Haina).
Geschichte
Hispaniola
Die Stadt wurde 1496 von Christoph Kolumbus' Bruder Bartolomeo an der Mündung des Flusses Ozama gegründet und ist somit die älteste, von Europäern errichtete Stadt in der Neuen Welt. Sie hieß La Nueva Isabela.
1502 wurde sie wegen eines Hurrican und einer Ameisenplage am Westufer des Flusses Ozama neu gegründet und erhielt den heutigen Namen.
Die Kathedrale Santa Maria de la Encarnación ist die älteste Kathedrale Amerikas (Grundsteinlegung 1521, eingeweiht 1540). 1546 wurde sie von Papst Paul III zur ersten erzbischöflichen Kathedrale der Neuen Welt erhoben. Sie barg bis 1992 die Gebeine von Kolumbus, die anlässlich der 500-Jahrfeier der Entdeckung Amerikas in den neuen Faro a Colón überführt wurden.
1538 wurde hier die älteste Universität Amerikas eröffnet. Während der Trujillo-Diktatur hieß Santo Domingo von 1936 bis 1961 Ciudad Trujillo.
Kultur
Die UNESCO erklärte 1990 die historische Altstadt (Ciudad Colonial) am westlichen Ufer des Río Ozama zum Weltkulturerbe der Menschheit.
Bildung
Mit vier Universitäten ist die Stadt ein bedeutendes Bildungszentrum.
Söhne und Töchter der Stadt
- Manuel del Cabral, dominikanischer Schriftsteller
- Michel Camilo, Pianist und Komponist im Jazz- und Klassikgenre
- Leonel Fernández, Staatspräsident der Dominikanischen Republik
Weblinks
- [http://www.geschichteinchronologie.ch/kol-index.htm#1 Der Amerikanische Holocaust in Mittel- und Süd-"Amerika": Die Insel Hispañola / Santo Domingo und die Ereignisse während den Kolumbusfahrten - 3 Mio. tote Indios etc. Chronologie]
Kategorie:Hauptstadt in Mittelamerika
Kategorie:Ort in der Dominikanischen Republik
Kategorie:Weltkulturerbe
Kategorie:Ort mit Seehafen
ja:サントドミンゴ
1526
Politik und Weltgeschehen
- 2. Juli: Niederlage des Bauernführers Michael Gaismair in der Schlacht bei Radstadt im Salzburger Land; Ende des Bauernkrieges in Tirol
- 21. August: Alonso de Salazar entdeckt die Marshallinseln
- 29. August: Die Türken unter Süleyman dem Prächtigen siegen in der Schlacht bei Mohács über die Ungarn. Ludwig II., König von Ungarn und Böhmen, ertrinkt auf der Flucht. Durch Erbfolge beziehungsweise Wahl (in Böhmen) fallen die Königreiche an seinen Schwager Ferdinand I. aus dem Haus Habsburg
- Philipp Melanchthon gründet in Nürnberg das erste Gymnasium, das nach ihm benannte Philipp-Melanchthon-Gymnasium
- 25. Januar: Adolf I., Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf († 1586)
- 11. März: Heinrich Rantzau, Herr auf Breitenburg († 1904)
- 31. Juli: August I., von 1553 bis zu seinem Tod Kurfürst von Sachsen († 1586)
- Hans Vredeman de Vries, Maler
- 19. Mai: Go-Kashiwabara, 104. Kaiser von Japan ( - 1464)
- 4. August: Juan Sebastián Elcano, spanischer Seefahrer ( - 1476)
- 29. Dezember: Johannes Butzbach, deutscher Schriftsteller ( - 1478)
- Konrad Grebel: Er gilt als Mitbegründer der Täuferbewegung. ( - um 1498)
- um 1526: Pedro Alvares Cabral: portugiesischer Seefahrer, einer der Entdecker von Brasilien ( - um 1467)
ko:1526년
Santa Marta
Santa Marta liegt an der Karibikküste Kolumbiens und ist die Hauptstadt des Departamento del Magdalena.
Südlich der Stadt befindet sich die Sierra Nevada de Santa Marta mit den höchsten Bergen Kolumbiens, dem Pico Cristóbal Colón sowie dem Pico Simón Bolívar, beide mit einer Höhe von jeweils 5.775 Metern ü.M.
Die Stadt ist nicht nur eine wichtige Hafenstadt mit Umschlag von Stückgut und Kohle, sondern auch ein Touristikzentrum mit einem ausgedehnten Hotelgebiet und Vergnügungsstätten.
Sie hat ca. 200.000 Einwohner.
Im Osten schließt sich der Nationalpark Tayrona an. Der Reiz der Landschaft liegt einerseits in der Karibik mit ihrem warmen Wasser und den Korallenriffen direkt am Strand und andererseits an den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada.
Söhne und Töchter der Stadt
- Carlos Valderrama, kolumbianischer Fußballspieler
- Carlos Vives, kolumbianischer Sänger und Schauspieler
- Johan Vonlanthen, Schweizer Fußballnationalspieler
Kategorie:Kolumbien
Kategorie:Ort in Kolumbien
IndianerIndianer (englisch Indians bzw. American Indians, Native Americans oder First Nations spanisch indios bzw. pueblos indigenas) ist die verbreitete Bezeichnung aller Menschen, die den Kontinent Amerika (Nord-, Mittel- und Südamerika) bereits vor der europäischen Kolonisierung bevölkert haben. Diese Völker sind ihrerseits allmählich durch Völkerwanderungen auf verschiedenen Wegen von Asien und möglicherweise auch von weiteren Kontinenten nach Amerika gelangt und haben sich dort vielfältig weiterentwickelt. Sie werden im Unterschied zu europäischen Einwanderern auch "Ureinwohner Amerikas" oder "indigene Völker Amerikas" genannt.
Asien
Der Begriff
Die Bezeichnung "Indianer" (ursprünglich spanisch: indios) geht auf ein Missverständnis von Christoph Columbus zurück, der glaubte, in "Indien" gelandet zu sein, als er Amerika im Jahre 1492 für die Europäer entdeckte.
"Indien" nannten die europäischen Seefahrer allgemein Ostasien, das sie über den westlichen Seeweg zu erreichen suchten. Auch nachdem sie ihren Irrtum erkannt hatten, behielten sie den Begriff bei.
"Indianer" ist die deutsche Version des englischen "Indians", mit dem die nordeuropäischen Kolonialmächte besonders die Ureinwohner Nordamerikas meinten. In Süd- und Mittelamerika dagegen wurden die voreuropäischen Bewohner auf Spanisch "Indios" genannt. "Indianer", "Indians" oder "Indios" ist ein von Europäern verwendeter Sammelbegriff, der viele verschiedene Ethnien umfasst, die kulturell zum Teil sehr stark voneinander abweichen. Damit vereinheitlichten die Kolonialherren die Bewohner der eroberten Gebiete als fremde "Rasse". Deshalb unterliegt der Begriff bis heute dem Verdacht einer diskriminierenden "Markierung".
Die so genannten Völker Amerikas selbst kannten vor Columbus keine entsprechende Gesamtbezeichnung; sie definierten sich ausschließlich über ihre jeweilige Volksgruppe. Im Zuge der weißen Vorherrschaft, Verfolgung und Genozide gewannen besonders die Ethnien Nordamerikas jedoch zunehmend ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Heute verwenden sie in den USA für sich die englischen Begriffe American Indian (Indianer) oder Native American (amerikanische Ureinwohner), wobei ersterer - besonders von politisch aktiven Menschenrechtskämpfern - bevorzugt wird [http://www.infoplease.com/ipa/A0762158.html]. In Kanada ist First Nations (Erste Nationen) synonym dafür üblich.
Dieser Begriff umfasst auch die Inuit, Unangan und Yupik in Alaska und der nordkanadischen Arktis. Sie trafen wesentlich später in Amerika ein und unterscheiden sich genetisch und kulturell stark von den vorherigen Einwanderern. Dies gilt auch für die Ureinwohner Hawaiis, Amerikanisch-Samoas und der Osterinseln. Sie werden daher in der Regel nicht in den Begriff "Indianer" eingeschlossen. Dies gilt auch für die Métis, die Nachfahren von europäischen Pelzhändlern und indianischen Frauen.
In Lateinamerika heißen Nachkommen von Europäern und Indianern "Mestizen". Für die Ureinwohner herrscht hier die Bezeichnung Pueblos Indígenas (Indigene Völker Süd- bzw. Mittelamerikas) vor. Weniger gebräuchlich ist Indios.
Im brasilianischen Portugiesisch versteht man unter "Indio" allgemein "Ureinwohner". Man kennt also nicht nur den "Indio latinamericano" sondern auch den "Indio africano" oder den "Indio australiano".
Besiedlung Amerikas
Mittelamerikas
Siehe Hauptartikel: Besiedlung Amerikas
Die Besiedelungsgeschichte Amerikas ist stark umstritten. Wahrscheinlich ist aber, dass der amerikanische Kontinent in mehreren Einwanderungswellen besiedelt worden ist und dass diese im Zeitraum von 28.000 v. Chr. und 9.000 v. Chr. Amerika erreichten. Die am häufigsten erwähnte Route führte von Sibirien über die Beringstraße nach Alaska und von da nach Süden über den ganzen Doppelkontinent. Nimmt man eine alleinige Einwanderung über diese Route an, so hätte man in Alaska die ältesten Spuren finden müssen. Der bisher älteste gesicherte archäologische Fund (ca. 13.800 v. Chr.) stammt jedoch aus Chile. Die Inuit als Bewohner der nördlichsten Regionen Amerikas sind erst mit der letzten großen voreuropäischen Einwanderungswelle dorthin gelangt.
Darum kommen für frühere Ethnien auch andere mögliche Einwanderungswege in Frage, etwa über Polynesien oder den Nordatlantik. Für letzteres spricht u.a. die frappierende Ähnlichkeit von Steinklingen der Clovis-Kultur mit europäischen Steinklingen derselben Zeit.
Clovis-Kultur
Die Indianer passten sich ihrer jeweiligen neuen Umwelt an, wurden Fischer, nomadische Jäger und Sammler oder sesshafte Ackerbauern. Sie züchteten Pflanzen wie Mais, Kürbis und Kartoffel. In Mittel- und Südamerika entwickelten die Indianer städtische | | |