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| Hermann Graf Keyserling |
Hermann Graf KeyserlingHermann von Keyserling oder Hermann Graf Keyserling ( - 20. Juli 1880 in Könno in Livland, † 26. April 1946 in Innsbruck) war ein deutscher Philosoph.
Er war einer der berühmtesten Persönlichkeiten zur Zeit der Weimarer Republik. Damals gab es einen weit verbreiteten Vers: "Als Gottes Atem leiser ging, schuf er den Grafen Keyserling!". Anfangs war er Mitglied der Theosophischen Gesellschaft und Freund von Annie Besant, später wendete er sich jedoch davon ab und wurde ein Gegner der Theosophie. 1919 heiratete er die Enkelin von Otto von Bismarck, Goedela Gräfin von Bismarck ( - 1896).
Keyserling gründete 1920 in Darmstadt die "Schule der Weisheit", eine Art Lebensschule, welche auf den Lehren der Theosophie aufbaute. Diese Gründung wurde durch den Großherzog Ernst Ludwig (Hessen) gefördert.
Mit seinen zahlreichen Werken, Aufsätzen und Vorträgen stand Keyserling in regem Austausch mit der Öffentlichkeit und bemühte sich um einen globalen interkulturellen Dialog. Sein öffentliches Wirken wurde nach 1933 durch die Nationalsozialisten mit Rede-, Schreib- sowie Ausreiseverbot unmöglich gemacht. Kurz vor Wiedereröffnung seiner "Schule der Weisheit" nach dem Zweiten Weltkrieg in Innsbruck verstarb er.
Das Reisetagebuch eines Philosophen zählt zu seinen bekanntesten und grundlegendsten Werken, in dem die philosophischen Einndrücke der Weltreise Keyserlings im Jahr 1914 enthalten sind, die den Autor über das Mittelmeer, den Sueskanal und den Indischen Ozean nach Ceylon, Indien und in den fernen Osten geführt hat. Fernöstliche Weisheit trifft hier auf die abendländische Weltanschauung.
Zu Keyserlings Themen zählen u.a.: Wert und Unwert der Abgeschiedenheit, Mechanische Befreiung, Fantasie des Körpers, Korrelation der Elemente jeder Welt, Afrikas Bildungskraft, Sinn der Schönheit, Vorzüge von Krankheit und Rekonvaleszent, Psychologie des Kastensystems, Revolutionen als Kinderkrankheiten, Liebeskunst und Folter, Schmerzexperimente, Eigenart der chinesischen Mystik, Blindheit der Inder, Magische Kraft unverstandener Formen, Pflanzen als Idealwesen, Poesie des japanischen Hinterwäldlertums, Bedeutung der harmonischen Proportionen, Wesen des Geschmacks, Wirklichkeit des Metaphysikers usw.
Werke
- Reisetagebuch eines Philosophen
- Das Buch vom Ursprung
- Schöpferische Erkenntnis
- Südamerikanische Meditationen
- Einführung in die Schule der Weisheit
- Philosophie als Kunst
- Das Buch vom persönlichen Leben
- Betrachtungen der Stille und Besinnlichkeit
- Reise durch die Zeit (Memoiren)
Literatur
- Dyserinck, Hugo: Graf Hermann Keyserling und Frankreich, Ein Kapitel deutsch-französischer Geistesbeziehungen im 20. Jahrhundert; Bouvier, Bonn 1970; ISBN 3-416-00667-4
- Gahlings, Ute: Hermann Graf Keyserling, ein Lebensbild; Justus-von-Liebig-Verlag, Darmstadt 1996; ISBN 3-87390-116-1
- Keyserling-Archiv Innsbruck-Mühlau (Hrsg.): Graf Hermann Keyserling, ein Gedächtnisbuch; Rohrer, Innsbruck 1948
Weblinks
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- http://elib.tu-darmstadt.de/ulb/dfg/keyserl.htm
- http://www.schoolofwisdom.com/count.html
- http://www.keyserlingk.info/default.asp?changecity=German
Keyserling, Hermann Graf
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Keyserling, Hermann Graf
20. JuliDer 20. Juli ist der 201. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 202. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 164 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1783 - In Island brechen die Laki-Krater aus.
- 1810 - Kolumbien wird unabhängig.
- 1853 - Preußen und Oldenburg schließen den Jade-Vertrag ab, mit dem das Gebiet der späteren Stadt Wilhelmshaven an Preußen abgetreten wird.
- 1905 - In Deutsch-Ostafrika beginnt der Maji-Maji-Aufstand.
- 1906 - In Finnland erhalten, als erstem europäischen Land, Frauen das aktive und passive Wahlrecht.
- 1932 - Reichspräsident Paul von Hindenburg setzt per Notverordnung die preußische Regierung ab (Preußenschlag).
- 1933 - Reichskonkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich
- 1936 - In Griechenland startet der erste Fackellauf mit dem olympischen Feuer.
- 1940 - Die US-amerikanische Musikfachzeitschrift Billboard gibt die erste Top-Ten in den USA bekannt. Den ersten Nummer-Eins-Hit hat Tommy Dorsey.
- 1944 - Am 20. Juli 1944 scheitert ein Attentat auf Hitler durch Stauffenberg u.a.
- 1944 - Die Gesundheitsbehörden in Bombay geben bekannt, dass eine Cholera-Epidemie in den vergangenen drei Monaten 34.000 Menschenleben gefordert hat.
- 1951 - König Abdullah I. von Jordanien wird auf dem Tempelberg in Jerusalem ermordet.
- 1954 - Otto John, Präsident des Bundesverfassungsschutzes, setzt sich in die Deutsche Demokratische Republik ab.
- 1961 - Kuwait wird Mitglied der Arabischen Liga.
- 1969 - Apollo 11 setzt erfolgreich den ersten Menschen auf dem Mond ab.
- 1974 - Die Türkei besetzt den Nordteil Zyperns; die international nicht anerkannte Türkische Republik Nordzypern entsteht.
- 1975 - Der BUND wird gegründet.
- 1977 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Israel
- 1993 - France Albert René wird als Staatspräsident auf den Seychellen in seinem Amt bestätigt
- 1999 - Russland erklärt die 1945 in Deutschland erbeuteten Kunstschätze zu russischem Eigentum.
- 2001 - Der Italienische Aktivist Carlo Giuliani wird während einer Demonstration in Genua von einem Polizisten erschossen.
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
- 1969 - Erste bemannte Mondlandung von Apollo 11
- 1976 - Der Lander der Raumsonde Viking 1 erreicht die Oberfläche des Mars.
Kultur
Religion
Katastrophen
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1904 - Gründung des Schwenninger Eis- und Rollsportclub der später in SERC Wild Wings umbenannt wird.
Geboren
SERC Wild Wings
- 1304 - Francesco Petrarca, italienischer Dichter
- 1519 - Innozenz IX., Papst von 1591 bis 1591
- 1656 - Johann Bernhard Fischer von Erlach, österreichischer Architekt
- 1748 - Ferdinand Franz Wallraf, deutscher Kunstsammler
- 1754 - Antoine Louis Claude Destutt de Tracy, französischer Philosoph
- 1811 - Lord Thomas Bruce, 7. Earl of Elgin, britischer Diplomat und Archäologe
- 1785 - Mahmud II., 1808 bis 1839 Sultan des Osmanischen Reiches
- 1804 - Richard Owen, britischer Chirurg, Zoologe, Paläontologe und Evolutionsbiologe
- 1811 - Lord James Bruce, 8. Earl of Elgin, britischer Kolonialbeamter und Diplomat
- 1829 - Fanny Janauschek, Schauspielerin
- 1830 - Clements Markham, britischer Entdecker, Autor und Geograph
- 1833 - Karl Freiherr von Hasenauer, österreichischer Architekt (Wiener Ringstrasse)
- 1847 - Max Liebermann, deutscher Maler und Grafiker
- 1864 - Erik Axel Karlfeldt, schwedischer Lyriker (Literaturnobelpreis 1931)
- 1873 - Alberto Santos-Dumont, brasilianischer Flugpionier
- 1883 - Hans Jauch, Oberst und Freikorpsführer
- 1888 - Franz Jacobi, Hüttenbeamter in der Dortmunder Stahlindustrie
- 1889 - John Reith, Gründervater und erster Generaldirektor der British Broadcasting Company BBC
- 1890 - Richard Billinger, österreichischer Schriftsteller
- 1890 - Gonzalo Roig, kubanischer Komponist
- 1893 - Alexandros I., König von 1917 bis 1920
- 1895 - László Moholy-Nagy, Künstler des Bauhaus
- 1897 - Tadeus Reichstein, Schweizer Chemiker
- 1908 - Gunnar de Frumerie, schwedischer Komponist
- 1908 - Walter Strzygowski, Wirtschaftsgeograph
- 1913 - Schalom Ben-Chorin, israelischer Schriftsteller
- 1914 - Ersilio Tonini, emeritierter Erzbischof von Ravenna-Cervia und Kardinal
- 1917 - Paul Hubschmid, Schweizer Film- und Theaterschauspieler
- 1918 - Liselotte Funcke, deutsche Politikerin
- 1919 - Edmund Hillary, neuseeländischer Bergsteiger (einer der Erstbesteiger des Mount Everest)
- 1920 - Ray Harryhausen, US-amerikanischer Tricktechniker und Animator
- 1923 - Joachim-Ernst Berendt, deutscher Musikjournalist und -kritiker
- 1925 - Frantz Fanon, französischsprachiger Schriftsteller, Arzt und Politiker (aus Martinique)
- 1925 - Jacques Delors, französischer Politiker
- 1928 - Pavel Kohout, tschechisch-österreichischer Schriftsteller
- 1929 - Jean Baudrillard, französischer Philosoph und Soziologe
- 1930 - Heinz Kubsch, deutscher Fußballspieler
- 1930 - Lotte Ingrisch, österreichische Schriftstellerin
- 1932 - Nam June Paik, koreanischer Medienkünstler
- 1932 - Otto Schily, deutscher Politiker, Jurist und Bundesminister
- 1933 - Cormac McCarthy, US-amerikanischer Roman-Autor
- 1933 - José Vicente Asuar, chilenischer Komponist
- 1934 - Uwe Johnson, deutscher Schriftsteller
- 1935 - Emil Beck, deutscher Fechttrainer
- 1935 - Sleepy La Beef, US-amerikanischer Sänger
- 1938 - Aslan Abaschidse, georgischer Politiker
- 1938 - Diana Rigg, britische Schauspielerin
- 1938 - Jo-Ann Campbell, US-amerikanische Sängerin
- 1938 - Natalie Wood, US-amerikanische Schauspielerin
- 1941 - Karl Suppanz, Ökonom, Philosoph und Bohémien
- 1941 - Kurt Raab, deutscher Schauspieler
- 1944 - T. G. Sheppard, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - John Lodge, britischer Musiker
- 1946 - Heorhij Kirpa, ukrainischer Politiker und Minister
- 1947 - Carlos Santana, mexikanischer Musiker
- 1947 - Gerd Binnig, Deutscher Physiker und Nobelpreisträger
- 1947 - Tony Thorpe, britischer Musiker
- 1951 - Larry Black, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1953 - Thomas L. Friedman, US-Amerikanischer Journalist
- 1955 - Gerhard Zeiler, Manager
- 1962 - Dick Ayne, US-amerikanischer Sänger
- 1963 - Paula Ivan, rumänische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1964 - Bernd Schneider (Rennfahrer), deutscher Auto-Rennfahrer
- 1966 - Thomas Borchert, deutscher Musiker und Schauspieler
- 1966 - Cosima von Borsody, deutsche Schauspielerin
- 1968 - Robert Rodriguez, US-amerikanischer Regisseur
- 1968 - Rocco Clein, deutscher Musikjournalist
- 1973 - Haakon, norwegischer Kronprinz
- 1973 - Peter Forsberg, schwedischer Eishockeyspieler
- 1979 - Miklós Fehér, ungarischer Fußballnationalspieler
- 1980 - Gisele Bündchen , brasilianisches Top-Model
Gestorben
- 1031 - Robert II., König von Frankreich von 996 bis 1031
- 1156 - Toba, 74. Kaiser von Japan (1107 - 1123)
- 1524 - Claude de France, Prinzessin von Frankreich, Frau von König Franz I.
- 1613 - Heinrich Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel), Fürst von Braunschweig-Wolfenbüttel
- 1726 - Johann Dientzenhofer, Bamberger Baumeister der Barockzeit
- 1752 - Johann Christoph Pepusch, deutscher Komponist
- 1793 - Joseph Bruny d'Entrecasteaux, französischer Seefahrer und Entdecker
- 1802 - Francis Kareu, Ordensgeneral der Jesuiten (SJ)
- 1821 - Maurice-Jean-Magdalène de Broglie, französischer Bischof
- 1831 - Caroline de la Motte Fouqué, deutsche Schriftstellerin
- 1832 - Karl Julius Weber, deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker
- 1866 - Bernhard Riemann, deutscher Mathematiker
- 1868 - Johann Friedrich Kittl, tschechischer Komponist
- 1877 - Federico Errázuriz Zañartu, chilenischer Politiker
- 1888 - Henri de Braekelaer, belgischer Maler
- 1888 - Paul Langerhans, deutscher Mediziner (Langerhanssche Inseln)
- 1896 - Friedrich Simony, Geograph und Alpenforscher
- 1898 - Juri Arnold, russischer Komponist
- 1903 - Leo XIII., Papst (Autor der Sozial-Enzyklika Rerum Novarum)
- 1908 - Demetrius Vikelas, erster Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC)
- 1909 - Johanna Mestorf, erste Museumsdirektorin Deutschlands
- 1922 - Andrei Andrejewitsch Markow, russischer Mathematiker
- 1923 - Pancho Villa, mexikanischer Freiheitskämpfer
- 1926 - Felix Edmundowitsch Dserschinski, polnischer Bolschewik und Chef der Tscheka (später KGB)
- 1927 - Ferdinand I., rumänischer König
- 1937 - Guglielmo Marconi, italienischer Physiker und Ingenieur
- 1939 - Augustin Henninghaus, deutscher Missionar und Bischof
- 1944 - Albrecht Mertz von Quirnheim, deutscher Offizier und Widerstandskämpfer
- 1944 - Claus Graf Schenk von Stauffenberg, deutscher Offizier und Widerstandskämpfer
- 1944 - Friedrich Olbricht, deutscher General und Widerstandskämpfer
- 1944 - Ludwig Beck, deutscher General und Widerstandskämpfer
- 1944 - Werner von Haeften, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1945 - Paul Valéry, französischer Lyriker korsisch-italienischer Abstammung
- 1951 - Abdallah ibn Hussain I., Emir und König von Jordanien
- 1951 - Wilhelm von Preußen, Kronprinz des Deutschen Reichs
- 1959 - Bernhard Raestrup, deutscher Politiker
- 1960 - Hans Schlange-Schöningen, deutscher Politiker
- 1969 - Roy Hamilton, US-amerikanischer Sänger
- 1972 - Friedrich Flick, deutscher Großindustrieller
- 1973 - Bruce Lee, US-amerikanischer Schauspieler chinesischer Abstammung
- 1977 - Friedrich Georg Jünger, deutscher Lyriker, Erzähler und Essayist
- 1994 - Günter Fromm, deutscher Autor
- 1994 - Paul Delvaux, belgischer Maler und Graphiker
- 1994 - Wladimir Alexejewitsch Lotarew, sowjetischer Konstrukteur von Strahltriebwerken
- 1995 - Ernest Mandel, deutscher marxistischer Ökonom, Theoretiker
- 2000 - Henning Schlüter, deutscher Schauspieler
- 2001 - Carlo Giuliani, italienischer Activist
- 2003 - Nicolas Freeling, englischer Krimi-Schriftsteller
- 2004 - Antonio Gades, spanischer Tänzer und Choreograf
- 2005 - James Doohan, bekannt als "Scotty" aus "Raumschiff Enterprise", kanadischer Schauspieler
Feier- und Gedenktage
- Margareta, Märtyrerin in Kleinasien
- Nationalfeiertag in Kolumbien (Unabhängigkeitstag)
- Aurelius von Karthago, Heiliger der Römisch Katholischen Kirche
Siehe auch
- 19. Juli - 21. Juli
- 20. Juni - 20. August
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0720
ja:7月20日
ko:7월 20일
simple:July 20
th:20 กรกฎาคม
1880
- 3. Juli Thomas Edison gründet das Magazin Science
- Am 7. Juli gibt Konrad Duden in Leipzig das „Vollständige Orthographische Wörterbuch der deutschen Sprache“ (erster Duden) heraus
- 15. Oktober: Vollendung des Kölner Doms
- 30. Oktober: Honduras. Tegucigalpa wird endgültig Hauptstadt
- 6. November: Der französische Militärarzt Charles Louis Alphonse Laveran entdeckt in einer Blutprobe den Malariaerreger Plasmodium falciparum
- 28. Dezember: Der HAPAG-Dampfer „Thuringia“ eröffnet eine direkte Linie zwischen Hamburg und Mexiko
- 28. Dezember: Ungewöhnlich hohes Hochwasser unterspült das Flussufer im Hafen von Bremen, dadurch stürzen 170 m Kaimauer ein und Lagerschuppen werden beschädigt bzw. zerstört
- Erhebung der Buren von Transvaal gegen die britische Herrschaft
- Weltausstellung in Melbourne
- Ein schweres Erdbeben erschüttert Kroatiens Hauptstadt Zagreb
- England setzt seine Interessen gegenüber Russland in Afghanistan durch
- Die sozialistische Partei in Frankreich wird gegründet
- Bürgerkrieg in Argentinien
Kultur
- 31. Januar: Uraufführung des phantastischen Dramas Elda von Alfredo Catalani am Teatro Regio in Turin
- 30. November: Uraufführung der Oper Névtelen hősök (Anonyme Helden) von Ferenc Erkel in Budapest
- 12. Dezember: Uraufführung der Oper Don Rodrigue von Georges Bizet in Paris
- 1. Januar: Rama VI., König von Siam († 1925)
- 1. Januar: Schalom Asch, jüdischer Schriftsteller und Dramatiker († 1957)
- 3. Januar: Alim Khan, letzter Emir von Buchara († 1944)
- 5. Januar: Harry Maasz, bedeutender Gartenarchitekt und Gartenbauschriftsteller († 1946)
- 5. Januar: Nikolai Karlowitsch Medtner, russischer Komponist († 1951)
- 10. Januar: Adrian Wettach, Musikclown († 1959)
- 17. Januar: Mack Sennett, US-amerikanischer Filmemacher († 1960)
- 18. Januar: Paul Ehrenfest, österreichischer Physiker († 1933)
- 20. Januar: Rudolf Bernauer, österreichischer Operetten-Librettist und Theaterdirektor († 1953)
- 22. Januar: Frigyes Riesz, Ungarischer Mathematiker († 1956)
- 24. Januar: Alfred Merz, österreichisch-deutscher Meereskundler († 1925)
- 25. Januar: Arthur Schütz, österreichischer Ingenieur und Schriftsteller († 1960)
- 25. Januar: Bernhard Raestrup, deutscher Politiker († 1959)
- 26. Januar: Douglas MacArthur, US-amerikanischer General († 1964)
- 26. Januar: Peet Stol, niederländischer Fußballnationalspieler († 1956)
- 26. Januar: Willy de Vos, niederländischer Fußballspieler († 1957)
- 29. Januar: Philibert Jacques Melotte, britischer Astronom († 1961)
- 5. Februar: Gabriel Voisin, französischer Flugzeug- und Automobilkonstrukteur († 1973)
- 6. Februar: Alexander von Bernus, deutscher Schriftsteller († 1965)
- 8. Februar: Franz Marc, deutscher Maler († 1916)
- 9. Februar: Leopold Fejér, ungarischer Mathematiker († 1959)
- 21. Februar: Waldemar Bonsels, deutscher Schriftsteller († 1952)
- 1. März: Manfred Kyber, Autor von anthroposophischen Tiergeschichten († 1933)
- 2. März: Alfred James Lotka, US-amerikanischer Mathematiker, Chemiker, Ökologe und Demograph († 1949)
- 2. März: Ivar Kreuger, Gründer der Svenska Tändsticks AB (STAB) († 1932)
- 5. März: Sergei Natanowitsch Bernstein, russischer Mathematiker († 1968)
- 13. März: Otto Meissner, Leiter des Büros des Reichspräsidenten († 1953)
- 17. März: Guillermo Uribe Holguín, kolumbianischer Komponist († 1971)
- 17. März: Lawrence Oates, britischer Polarforscher († 1912)
- 21. März: Hans Hofmann, deutscher Maler († 1966)
- 27. März: Robert Pferdmenges, deutscher Bankier und Politiker († 1962)
- 30. März: Sean O'Casey, irischer Freiheitskämpfer und Dramatiker († 1964)
- 3. April: Otto Weininger, österreichischer Philosoph († 1903)
- 7. April: Fritz Grünbaum, tschechischer Kabarettist, Operetten- und Schlagerautor
- 10. April: Aloys Fischer, Pädagoge († 1937)
- 13. April: Fritz Tarnow, deutscher Gewerkschafter und MdR der Weimarer Republik († 1951)
- 13. April: Ludwig von Ficker, Schriftsteller und Verleger († 1967)
- 15. April: Max Wertheimer, Begründer der Gestalttheorie bzw. Gestaltpsychologie († 1943)
- 17. April: Arthur Trebitsch, österreichischer Schriftsteller und Philosoph († 1927)
- 20. April: Johann Knief, deutscher Lehrer, Redakteur und Politiker († 1919)
- 23. April: Michel Fokine, Choreograf und Gründer des modernen Ballett († 1942)
- 26. April: Paul Gurk, Ein deutscher Schriftsteller und Maler († 1953)
- 4. Mai: Bruno Taut, deutscher Architekt und Stadtplaner († 1938)
- 6. Mai: Ernst Ludwig Kirchner, deutscher Maler des Expressionismus († 1938)
- 9. Mai: Heinrich Schmiedeknecht, Architekt († 1962)
- 12. Mai: Lincoln Ellsworth, US-amerikanischer Polarforscher und Flieger († 1951)
- 14. Mai: Elsbeth Ebertin, deutsche Astrologin und Graphologin († 1944)
- 15. Mai: Otto Dibelius, Evangelischer Bischof in Berlin-Brandenburg († 1967)
- 21. Mai: Tudor Arghezi, rumänischer Schriftsteller († 1967)
- 25. Mai: Lauri Wylie, britischer Autor († 1905)
- 29. Mai: Oswald Spengler, Geschichtsphilosoph und Kulturhistoriker († 1936)
- 30. Mai: Miel Mundt, niederländischer Fußballspieler († 1949)
- 31. Mai: Richard Kuöhl, Architekturplastiker († 1961)
- 6. Juni: William Thomas Cosgrave, irischer Politiker und Regierungschef († 1965)
- 11. Juni: Willem Janssen, niederländischer Fußballspieler († 1976)
- 14. Juni: Walter von Molo, deutscher Schriftsteller († 1958)
- 16. Juni: Alice Bailey, britische Schriftstellerin († 1949)
- 17. Juni: Carl van Vechten, Fotograf, Schriftsteller († 1964)
- 27. Juni: Helen Keller, US-amerikanische Schriftstellerin († 1968)
- 27. Juni: Nathalie Sergejewna Brasowna, russische Gräfin und Ehefrau von Großfürst Michael von Russland († 1952)
- 29. Juni: Ludwig Beck, deutscher General und Widerstandskämpfer († 1944)
- 30. Juni: Rosa Bloch-Bollag, schillernde Figur der Schweizer Arbeiterbewegung († 1922)
- 2. Juli: Anton Breinl, österreichischer Zoologe und Mediziner († 1944)
- 4. Juli: Stellan Rye, dänischer Drehbuchautor und Regisseur († 1914)
- 4. Juli: Victor Kraft, österreichischer Wissenschaftstheoretiker († 1975)
- 9. Juli: Jan Kok, niederländischer Fußballspieler († 1958)
- 12. Juli: Hermann Harry Schmitz, Verfasser und Essayist († 1913)
- 24. Juli: Ernest Bloch, († 1959)
- 27. Juli: Donald Crisp, britischer Schauspieler und Regisseur († 1974)
- 31. Juli: Heinrich Simon. deutscher Journalist und Verleger († 1941)
- 4. August: Werner Freiherr von Fritsch, deutscher Offizier († 1939)
- 5. August: Hermann Lüdemann, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein († 1959)
- 6. August: Hans Moser, österreichischer Schauspieler († 1964)
- 7. August: Walther Lietzmann, Mathematiker, Pädagoge und Mathematikdidaktiker († 1959)
- 15. August: Otto Weddigen, deutscher U-Boot Kommandant († 1915)
- 17. August: Paul Kammerer, österreichischer Zoologe († 1928)
- 18. August: Georg Schmückle, deutscher Schriftsteller († 1948)
- 22. August: Gorch Fock (Schriftsteller), deutscher Dichter († 1916)
- 22. August: Johann Wilhelm Kinau, deutscher Dichter († 1916)
- 24. August: Hans Nawiasky, Jurist und Staatsrechtler († 1961)
- 25. August: Robert Stolz, österreichischer Komponist und Dirigent († 1975)
- 26. August: Guillaume Apollinaire, französischer Dichter, Schriftsteller und Kritiker († 1918)
- 30. August: Konrad Graf von Preysing, Bischof von Eichstätt und Berlin († 1950)
- 31. August: Eduard Edert, deutscher Politiker († 1967)
- 31. August: Wilhelmina, Königin der Niederlande
- 3. September: Gustav Peter Bucky, Radiologe, Physiker, Wissenschaftler und Erfinder († 1963)
- 14. September: Archie Hahn, US-amerikanischer Leichtathlet († 1955)
- 20. September: Hermann von Keyserling, deutscher Philosoph († 1946)
- 21. September: Erich Kaufmann, deutscher Staatsrechtler († 1972)
- 23. September: John Boyd Orr, britischer Ernährungswissenschaftler († 1971)
- 25. September: Waldemar Koch, deutscher liberaler Politiker († 1963)
- 27. September: Jacques Thibaud, französischer Violinist († 1953)
- 28. September: Emma Cotta, deutsche Bildhauerin († 1957)
- 30. September: Kurt Faber, deutscher Schriftsteller († 1929)
- 7. Oktober: Paul Hausser, Schöpfer und Initiator der Waffen-SS († 1972)
- 10. Oktober: Maximilian Kaller, Bischof von Ermland in Ostpreußen († 1947)
- 12. Oktober: Louis Hémon, französischer Schriftsteller († 1913)
- 22. Oktober: Jan van Beek, niederländischer Fußballspieler
- 22. Oktober: Patápio Silva, Flötist und Komponist († 1907)
- 23. Oktober: Dominikus Böhm, deutscher Architekt († 1955)
- 26. Oktober: Andrei Bely, russischer Dichter und Theoretiker † 1934)
- 28. Oktober: Hans Schomburgk, deutscher Afrikaforscher und Pionier des Tierfilms († 1967)
- 28. Oktober: Michele Cipolla, italienischer Mathematiker († 1947)
- 29. Oktober: Abram Fjodorowitsch Joffe, sowjetischer Physiker († 1960)
- 29. Oktober: Otto Flake, deutscher Schriftsteller († 1963)
- 1. November: Alfred Wegener, deutscher Meteorologe, Polar- und Geowissenschaftler († 1930)
- 5. November: Richard Oswald, österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor († 1963)
- 6. November: Robert Musil, Schriftsteller und Theaterkritiker († 1942)
- 7. November: Joe May, österreichischer Schauspieler und Regisseur († 1954)
- 9. November: Rudolf Karel, Komponist († 1945)
- 10. November: Jacob Epstein, Bildhauer, Zeichner († 1959)
- 11. November: Alexander Behm, deutscher Physiker († 1952)
- 13. November: Editha Klipstein, deutsche Journalistin und Schriftstellerin († 1953)
- 21. November: Franz Hessel, deutscher Schriftsteller († 1941)
- 24. November: Abd al-Aziz ibn Saud, Gründer des modernen Königreichs Saudi-Arabien († 1953)
- 28. November: Alexander Alexandrowitsch Blok, Dichter der russischen Moderne († 1921)
- 28. November: Erwin Albert Barth, deutscher Gartengestalter († 1933)
- 29. November: Nicolae Cocea, rumänischer Schriftsteller († 1949)
- 3. Dezember: Fedor von Bock, deutscher Generalfeldmarschall († 1945)
- 11. Dezember: Julius Bab, Schriftsteller († 1955)
- 15. Dezember: Maria Ansorge, deutsche Politikerin und MdB († 1955)
- 24. Dezember: Hermann Haller, Schweizer Bildhauer († 1950)
- 27. Dezember: Theodor Litt, Pädagoge, Philosoph († 1962)
- 28. Dezember: Janko Binenbaum, türkischer Komponist († 1956)
- 30. Dezember: Alfred Einstein, deutscher Musikwissenschaftler und Musikkritiker († 1952)
- 31. Dezember: George Marshall, US-amerikanischer General und Staatsmann († 1959)
- 4. Januar: Anselm Feuerbach, deutscher Maler ( - 1829)
- 8. Januar: Joshua Norton, Norton I, Kaiser der Vereinigten Staaten ( - 1811)
- 12. Januar: Ida von Hahn-Hahn, deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin ( - 1805)
- 14. Januar: Carl Feer-Herzog, Schweizer Politiker, Unternehmer und Eisenbahnpionier ( - 1820)
- 19. Januar: Jules Favre, französischer Politiker ( - 1809)
- 24. Januar: Friedrich Feuerbach, Philologe und Philosoph ( - 1806)
- 28. Januar: James De Mille, kanadischer Professor für klassische Literatur und Schriftsteller ( - 1833)
- 30. Januar: Paul Devaux, belgischer Staatsmann ( - 1801)
- 9. Februar: Adolphe Crémieux, Rechtsanwalt, Politiker und Journalist ( - 1796)
- 12. Februar: Karl von Holtei, deutscher Schriftsteller, Schauspieler, Theaterregisseur und Theaterleiter ( - 1798)
- 16. Februar: Alexander von Villers, österreichischer Schriftsteller und Diplomat ( - 1812)
- 23. Februar: Fjodor Nikolajewitsch Glinka, russischer Schriftsteller ( - 1786)
- 25. Februar: Johann Christoph Blumhardt, deutscher Pfarrer und evangelischer Theologe ( - 1805)
- 8. März: Friedrich Harkort, deutscher Unternehmer und Politiker ( - 1793)
- 15. März: Johann Karel Jacob de Jonge, niederländischer Historiker ( - 1828)
- 20. März: Wilhelm Philipp Schimper, elsässischer Botaniker und Paläobotaniker ( - 1808)
- 22. März: Anton von Stabel, Regierungschef von Baden ( - 1806)
- 25. März: Ludmilla Assing, deutsche Schriftstellerin ( - 1821)
- 29. März: Jacob Axel Josephson, schwedischer Komponist ( - 1818)
- 31. März: Henryk Wieniawski, polnischer Violinist und Komponist ( - 1835)
- 13. April: Johann Joachim Schlegel, Gründer der Schlegel Brauerei AG in Bochum ( - 1821)
- 18. April: Erik Bodom, norwegischer Maler ( - 1829)
- 8. Mai: Gustave Flaubert, französischer Schriftsteller ( - 1821)
- 22. Mai: Heinrich von Gagern, deutscher Politiker ( - 1799)
- 29. Mai: Maximilian Steiner, österreichischer Schauspieler und Theaterdirektor ( - 1839)
- 6. Juni: Eugen Adam, deutscher Schlachtenmaler ( - 1817)
- 6. Juni: Friedrich Bayer, gründete die Farbenfabrik Friedrich Bayer, die heutige Bayer AG ( - 1825)
- 18. Juni: Johann August Sutter, kalifornischer Ländereienbesitzer und Gründer von New-Helvetia ( - 1803)
- 24. Juni: Jules Antoine Lissajous, französischer Physiker ( - 1822)
- 27. Juni: Karl Wilhelm Borchardt, deutscher Mathematiker ( - 1817)
- 9. Juli: Paul Broca, Französischer Anthropologe und Arzt ( - 1824)
- 23. Juli: Constantin Hering, gilt als Begründer der Homöopathie in Amerika ( - 1800)
- 14. August: Charles Jules Labarte, französischer Kunsthistoriker ( - 1797)
- 6. September: Edwin Oppler, deutscher Architekt ( - 1831)
- 5. Oktober: Jacques Offenbach, deutsch-französischer Komponist ( - 1819)
- 5. Oktober: William Lassell, britischer Astronom ( - 1799)
- 28. Oktober: Edouard Séguin, französischer Arzt und Pädagoge ( - 1812)
- 6. November: Estanislao del Campo, argentinischer Dichter und Journalist ( - 1834)
- 9. November: Andreas Peter Berggreen, dänischer Komponist ( - 1801)
- 11. November: Edward Ned Kelly, australischer Straßenräuber ( - 1854)
- 23. November: James Craig Watson, US-amerikanischer Astronom ( - 1838)
- 24. November: Napoléon-Henri Reber, französischer Komponist ( - 1810)
- 13. Dezember: Martin Gropius, deutscher Architekt ( - 1824)
- 19. Dezember: Maximilian Heinrich Rüder, Jurist und Politiker ( - 1808)
- 22. Dezember: George Eliot, Pseudonym der englischen Schriftstellerin Mary Ann Evans ( - 1819)
- 25. Dezember: Fridolin Anderwert, Schweizer Politiker ( - 1828)
- 31. Dezember: Arnold Ruge, deutscher Schriftsteller ( - 1802)
Staatsoberhäupter
Asien
- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
Europa
- Österreich-Ungarn: Franz Joseph I. (1848–1916)
- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (1861–1889)
- Schweiz: Emil Welti, Bundespräsident der Schweiz, (1880)
ko:1880년
LivlandLivland (lettisch: Livonija (historischer Name), aber Vidzeme (Livland als heutige nördliche Provinz Lettlands), estnisch: Liivimaa) ist die historische Bezeichnung für eine Landschaft und politische Einheit im Baltikum. Die Bedeutung ist über die Jahrhunderte nicht immer ganz einheitlich.
Gebiet der Liven
Baltikum
Ursprünglich war es das Gebiet der heute fast ausgestorbenen Liven (die letzten Liven leben heute jedoch in Kurland).
Mittelalter und Frühe Neuzeit
Im erweiterten Sinn wurde im Spätmittelalter mit Livland das gesamte Territorium des Schwertbrüderordens bezeichnet, also etwa das heutige Estland und Lettland. Im engeren Sinn, der ab dem 16. Jahrhundert allgemein wurde, bezeichnet es die Landschaft nördlich der Düna. Das Gebiet wurde im 13. Jahrhundert vom Schwertbrüderorden unter Führung des aus Bremen stammenden Bischofs von Riga, Albert I. von Buxhöveden, unterworfen (und insofern als territoriales Gebilde erst geschaffen); der Orden ging 1237 im Deutschen Orden auf. 1561 unterstellten sich Kurland und Livland polnischer Oberhoheit, um sich gegen die russische Bedrohung abzusichern. Etwa zur selben Zeit wurde der Protestantismus eingeführt. 1620 wurde der größte Teil des Landes durch Eroberungen Gustav Adolfs schwedisch, nur die Gegend um Daugavpils (Dünaburg) blieb polnisch und wurde Polnisch Livland genannt. Dies ist mit der heutigen Landschaft Lettgallen identisch.
Russische Ostseeprovinz 1721-1919
1721 fiel die Gegend durch Eroberungen Peter des Großen an Russland und bildete mit dem damaligen Estland (dem heutigen Nordteil der Republik Estland und Kurland eines der drei Ostseegouvernements, die vom deutsch-baltischen Adel jeweils autonom verwaltet wurden. Das von 1721 bis 1919 bestehende kaiserlich russische Ostsee-Gouvernement Livland mit der Hauptstadt Riga (die vorher unter wechselnden Oberherrschaften eine gewisse Autonomie genoss) und der Universitätsstadt Tartu (Dorpat) umfasste in etwa das heutige Südestland (mit Dorpat) und das nordwestliche Lettland bis zur Düna. Der lettische Teil dieses waldreichen Gebiets ist (unter dem einheimischen Namen Vidzeme) eine der vier historischen Landschaften dieses Landes. Sie nimmt die Gegend um Valmiera (Wolmar), Sigulda (Segewold) und Cesis (Wenden) sowie um den Fluss Gauja (Livländische Aa) ein. Da Livland keine ethnisch einheitliche Bevölkerung hatte, sondern vielmehr von Esten und Letten bewohnt wurde, wurde es 1919 zwischen Estland und Lettland geteilt. Großgrundbesitz und Stadtbürgertum (und damit auch die gesamte Intelligenz) waren durchwegs deutschsprachig, die deutsche Volksgruppe wurde jedoch im Zuge des Hitler-Stalin-Paktes in die Gegend von Posen ("Warthegau") umgesiedelt, von wo sie später wieder vertrieben wurden.
Städte im heute lettischen Teil Livlands
- Riga
- Cesis (Wenden)
- Dunte (Landgut Dunte)
- Gulbene
- Limbaži (Lemsal)
- Sigulda (Segewold)
- Valka (Walk)
- Valmiera (Wolmar)
Städte im heute estnischen Teil Livlands
- Tartu (Dorpat)
- Kuressaare (Arensburg)
- Pärnu (Pernau)
- Valga (Walk)
- Viljandi (Fellin)
- Võru (Werro)
Liste der Landmeister
Schwertbrüderorden
:1207-1209 Vinno von Rohrbach
:1209-1236 Volkwin von Naumburg zu Winterstätten
Deutscher Orden
:1237-1238 Hermann Balk
:1238-1241 Dietrich von Grüningen
:1241-1242 Andreas von Felben
:1242-1246 Dietrich von Grüningen
:1246-1248 Heinrich von Heimburg
:1248-1253 Andreas von Felben
:1254-1257 Hanno von Sangershausen
:1257-1260 Burkhard von Hornhausen
:1261 Georg von Eichstädt
:1261-1263 Werner von Breithausen
:1263-1266 Konrad von Mandern
:1267-1270 Otto von Lauterberg
:1270 Andreas von Westfalen
:1270-1273 Walter von Nordeck
:1273-1279 Ernst von Ratzeburg
:1279-1280 Gerhard von Katzenelnbogen
:1280-1281 Konrad von Feuchtwangen
:1281-1282 Mangold von Sternberg
:1282-1287 Wilhelm von Nindorf
:1288-1289 Konrad von Hattstein
:1290-1293 Balthasar Holte
:1295-1296 Heinrich von Dincklage
:1296-1298 Bruno
:1298-1307 Gottfried Rogge
:1309-1322 Gerhard von Jork
:1322-1324 Konrad Kesselhut
:1324-1328 Reimar Hane
:1328-1340 Eberhard von Monheim
:1340-1345 Burkhard von Dreileben
:1345-1359 Goswin von Herreke
:1360-1364 Arnold von Vietinghoff
:1364-1385 Wilhelm von Friemersheim
:1385-1388 Robin von Eltz
:1388-1389 Johann von Ohle
:1389-1401 Wennemar von Bruggenei
:1401-1413 Konrad von Vietinghoff
:1413-1415 Dietrich Tork
:1415-1424 Siegrfried Lander von Sponheim
:1424-1433 Cisse von dem Rutenberg
:1434-1435 Frank Kirskorf
:1435-1437 Heinrich von Böckeförde
:1438-1450 Heinrich Vincke von Overberg
:1450-1469 Johann von Mengden
:1470-1471 Johann Waldhaun von Heerse
:1472-1483 Bernhard von dem Borch
:1483-1494 Johann Freitag von Loringhoven
:1494-1535 Wolter von Plettenberg
:1535-1549 Hermann Brugsenei
:1549-1551 Johann von der Recke
:1551-1557 Heinrich von Galen
:1557-1559 Johann Wilhelm von Fürstenberg
:1559-1561 Gotthard Kettler
:Quellen: [http://www.worldstatesmen.org/Latvia.htm], [http://www.tacitus.nu/historical-atlas/regents/baltic/livonia.htm]
Siehe auch
- Hanse
- Herzogtum Baltikum
Weblinks
Kategorie:Estnische Geschichte
Kategorie:Staat (historisch)
26. AprilDer 26. April ist der 116. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 117. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 249 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1220 - Der Staufer-König Friedrich II. erlässt die „Confoederatio cum principibus ecclesiasticis“ und übergibt den Bischöfen damit wesentliche Königsrechte.
- 1336 - Erste touristische Bergbesteigung. Der Dichter Petrarca erklimmt mit seinem Bruder den Mont Ventoux.
- 1506 - Feierliche Eröffnung der Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).
- 1925 - In Deutschland wird der Kandidat der Rechten, der frühere Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, als Nachfolger des Sozialdemokraten Friedrich Ebert zum zweiten Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt. Der 78-jährige Hindenburg erhält 14,7 Millionen Stimmen; auf Wilhelm Marx, den Kandidaten des Zentrums und der Sozialdemokratie, entfallen 13,7 Millionen.
- 1935 - In Berlin wird die erste Welt-Hunde-Ausstellung mit Vertretern von 124 Rassen aus 15 Ländern eröffnet.
- 1937 - Guernica wird im Spanischen Bürgerkrieg von deutschen (Legion Condor) und italienischen Flugzeugen bombardiert.
- 1945 - Mit dem letzten größeren deutschen Panzerangriff des 2. Weltkriegs wird Bautzen zurückerobert.
- 1964 - Gründung der Vereinigten Republik Tansania.
Tansania
- 1976 - In Ost-Berlin wird nach 32-monatiger Bauzeit der Palast der Republik eröffnet.
- 1991 - In Finnland wird der 37jährige Politikwissenschaftler Esko Aho Ministerpräsident, nachdem er eine Vierparteienkoalition gebildet hat.
- 1994 - Beginn der ersten freien Wahlen in Südafrika.
- 1996 - Deutschland. Nach Lösegeldzahlung kommt Jan Philipp Reemtsma wieder frei.
- 1997 - Bundespräsident Roman Herzog hält in Berlin seine vielbeachtete "Ruck-Rede"
- 2000 - Italien. Der ehemalige Finanzminister Giuliano Amato wird neuer Regierungschef.
- 2001 - Japan. Junichiro Koizumi wird neuer Ministerpräsident.
- 2002 - Bei einem Amoklauf an einem Erfurter Gymnasium werden 16 Menschen getötet (siehe Amoklauf von Erfurt).
Wirtschaft
- 1950 - Der (1886 von Samuel Fischer gegründete und nach der Nazi-Machtübernahme 1933 unterdrückte) Verlag S. Fischer wird in Frankfurt am Main neu gegründet.
- 1967 - Der deutsche Bundestag beschließt die Einführung der Mehrwertsteuer.
- 1992 - Mazedonien trennt sich vom serbisch-jugoslawischen Dinar
Wissenschaft und Technik
- 1755 - Nach Anregung des Universalgelehrten und Schriftstellers Michail Lomonossow und einen Erlass der Zarin Elisabeth I. wird in Moskau die erste russische Universität eröffnet.
- 1865 - Annibale de Gasparis entdeckt den Asteroid 83 (Beatrix) im Asteroidengürtel.
- 1828 - Die "Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin" wird gegründet.
- 1962 - Zum ersten Mal erreicht mit "Ranger 4" eine Raumsonde den Mond, allerdings ohne vor dem planmäßigen Zerschellen an der Oberfläche Bilder übermitteln zu können.
Kultur
- 1767 - Uraufführung der Oper L'amore artigiano (Handwerkerliebe) von Florian Leopold Gassmann am Burgtheater in Wien.
- 1840 - Wilhelm Schröders Fabel "De Has un de Swinegel" (Vom Wettlauf zwischen Hase und Igel) wird im "Hannoverschen Volksblatt" erstmals (in niederdeutscher Sprache) veröffentlicht und drei Jahre später von den Gebrüdern Grimm als Nummer 187 in ihre Märchensammlung übernommen.
- 1923 - Die Oper "Belfagor" von Ottorino Respighi wird an der Mailänder Scala uraufgeführt.
- 1925 - "Der Prozess", ein Roman von Franz Kafka, wird posthum von Max Brod herausgegeben.
Religion
- 1977 - Papst Paul VI. und der Erzbischof von Canterbury, Donald Coggan treffen sich in Rom, um Gespräche zur Aussöhnung der katholischen und anglikanischen Kirche zu führen.
- 1998 - Weihbischof Juan Gerardi Conedera, der Leiter des kirchlichen Menschenrechtsbüros, wird in Ciudad de Guatemala erschlagen, nachdem er zwei Tage zuvor einen Bericht über die während des Bürgerkriegs verübten Verbrechen der Militärdiktatur vorgelegt hat.
Katastrophen
- 1942 - Das weltweit bisher schwerste Bergwerksunglück mit 1.549 Toten ereignet sich in der Honkeiko Kohlenmine (Mandschurei, China).
- 1966 - Ein Erdbeben richtet starke Zerstörungen in der usbekischen Hauptstadt Taschkent an.
- 1986 - Im ukrainischen Tschornobyl kommt es zu einem Super-GAU im dortigen Kernkraftwerk, siehe Katastrophe von Tschernobyl.
- 1993 - Eine Boeing 737 der Indian Airlines rammt in Aurangabad während des Starts einen Lastwagen. Von 118 Menschen an Bord sterben 55.
- 1994 - Ein aus Taipeh kommender Airbus A300 der taiwanischen China Airlines stürzt beim Landeanflug auf Nagoya in Japan ab, wobei 264 Menschen sterben und 7 das Unglück überleben.
Sport
Nagoya
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1876 - Der Kjøbenhavns Boldklub (KB) wird gegründet. Es ist der älteste Fußballverein Nordeuropas, heute bekannt als FC København (FCK).
- 1966 - Das Internationale Olympische Komitee (IOC) vergibt die Austragung der Olympischen Sommerspiele 1972 nach München.
Geboren
München
- 121 - Marcus Aurelius, römischer Kaiser
- 1573 - Maria von Medici, Königin von Frankreich
- 1648 - Peter II. (Portugal), König von Portugal aus dem Hause Braganza
- 1711 - David Hume, schottischer Philosoph und Historiker
- 1721 - Prinz Wilhelm August, Herzog von Cumberland, Sohn König Georgs II., britischer Heerführer
- 1774 - Christian Leopold von Buch, deutscher Geologe
- 1783 - Ferdinand Heinrich Friedrich (Hessen-Homburg), General und letzter Landgraf von Hessen-Homburg
Ferdinand Heinrich Friedrich (Hessen-Homburg)
- 1785 - John James Audubon, amerikanischer Ornithologe und Zeichner
- 1787 - Ludwig Uhland, deutscher Dichter, Philologe, Jurist und Politiker
- 1794 - Bernhard Thiersch, deutscher Gymnasiallehrer, Dichter des Preußenliedes
- 1798 - Eugène Delacroix, französischer Maler
- 1812 - Alfred Krupp, deutscher Industrieller und Erfinder
- 1829 - Theodor Billroth, deutscher Chirurg
- 1838 - Carl Wilhelm Heine, deutscher Mediziner
- 1845 - Jorge Montt Álvarez, chilenischer Offizier und Politiker
- 1848 - Johan Thomas Lundbye, deutscher Maler
- 1863 - Arno Holz, deutscher Schriftsteller
- 1868 - Max Geißler, deutscher Redakteur und Schriftsteller
- 1875 - Syngman Rhee, koreanischer Staatspräsident von 1948-1960
- 1876 - Otto Linnemann, deutscher Maler
- 1877 - Alliott Verdon Roe, britischer Luftfahrtpionier
- 1879 - Owen Willans Richardson, britischer Physiker (Nobelpreis für Physik 1928)
- 1885 - Carl Einstein, deutscher Kunsthistoriker und Schriftsteller
- 1886 - Ma Rainey, US-amerikanische Sängerin
- 1889 - Ludwig Wittgenstein, wichtigster österreichischer Philosoph des 20. Jahrhunderts
- 1894 - Rudolf Heß, deutscher nationalsozialistischer Politiker und Stellvertreter Hitlers
- 1896 - Ernst Udet, deutscher Jagdflieger
- 1897 - Olga Tschechowa, deutsche Schauspielerin russischer Herkunft
- 1898 - Vicente Aleixandre, spanischer Lyriker und Literaturnobelpreisträger
- 1900 - Charles Francis Richter, US-amerikanischer Geophysiker und Seismologe (Richterskala)
- 1900 - Douglas Sirk, deutsch-US-amerikanischer Bühnenregisseur und Filmregisseur der UFA
- 1903 - Alexander Möller, deutscher Politiker und Bundesfinanzminister
- 1905 - Jean Vigo, französischer Regisseur
- 1907 - Leo Kofler, deutscher Philosoph
- 1910 - Mehmed Meša Selimović, bosnischer Schriftsteller
- 1911 - Marianne Hoppe, deutsche Schauspielerin
- 1912 - Alfred Elton van Vogt, kanadischer Schriftsteller und Science Fiction Autor
- 1913 - Sigrid Hunke, Religionswissenschaftlerin und Germanistin
- 1914 - Bernard Malamud, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1916 - Werner Bischof, schweizerischer Fotograf
- 1917 - Ieoh Ming Pei, chinesischer Architekt
- 1918 - Fanny Blankers-Koen, niederländische Sportlerin; Leichtathletin des Jahrhunderts
- 1925 - Zvi Yavetz, israelischer Althistoriker
- 1926 - Michael Mathias Prechtl, deutscher Maler, Illustrator und Karikaturist
- 1927 - Roswitha Verhülsdonk, deutscher CDU-Politiker und MdB
- 1928 - Hertha Kräftner, österreichische Schriftstellerin
- 1930 - Maria Sebaldt, deutsche Schauspielerin
- 1930 - Martin Gotthard Schneider, deutscher Komponist
- 1931 - Norbert Greinacher, deutscher Theologe
- 1932 - Michael Smith, britischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1932 - Roland Dressel, deutscher Kameramann
- 1933 - Arno Penzias, US-amerikanischer Physiker (Nobelpreis für Physik 1977)
- 1934 - Konstantin Waginow, russischer Dichter
- 1936 - Heinz Vollmar, deutscher Fußballspieler
- 1937 - Hannelies Taschau, deutsche Schriftstellerin
- 1938 - Duane Eddy, US-amerikanischer Musiker
- 1938 - Heinz Strehl, deutscher Fußballspieler
- 1938 - Maurice Williams, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1939 - Winfried Krause, sächsischer Humorist und Kabarettist
- 1940 - Giorgio Moroder, italienischer Produzent und Komponist
- 1941 - Claudine Clark, US-amerikanische Sängerin
- 1941 - Regine Hildebrandt, deutsche Biologin und Politikerin
- 1942 - Bobby Rydell, US-amerikanischer Sänger und Entertainer
- 1942 - Wolfgang Börnsen, deutscher CDU-Politiker und MdB
- 1942 - Manfred Korfmann, deutscher Archäologe († 2005)
- 1943 - Gary Wright, US-amerikanischer Musiker
- 1943 - Ina Albowitz, deutsche FDP-Politikerin und MdB
- 1945 - Tony Murray, britischer Musiker
- 1945 - Winfried Glatzeder, deutscher Schauspieler
- 1946 - Ronny Dayton, US-amerikanischer Musiker
- 1947 - David Byrne, irischer Politiker und EU–Kommissar
- 1949 - Jimmy Hall, US-amerikanischer Sänger
- 1955 - Kurt Bodewig, deutscher SPD-Politiker und MdB
- 1955 - Peter Neururer, deutscher Fußballtrainer
- 1958 - Ingolf Lück, deutscher Schauspieler und Komiker
- 1959 - Tom Pauls, deutscher Schauspieler und Kabarettist
- 1960 - Roger Taylor, britischer Musiker
- 1963 - Jet Li, chinesischer Kampfkunst-Akteur
- 1965 - Kevin James, US-amerikanischer Schauspieler
- 1967 - Monte Warden, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1973 - Stephanie Graf, österreichische Leichtathletin (800 m)
- ((1977)) - Nathan Jonas Jordison, Schlagzeuger von Slipknot
- 1977 - Tom Welling, US-amerikanischer Schauspieler
- 1979 - Ferydoon Zandi, deutscher Fußballspieler
- 1980 - Jordana Brewster, US-amerikanisch-brasilianische Schauspielerin
- 1982 - Joanne Gobure, nauruische Dichterin
- 1983 - Jessica Lynch, US-amerikanische Soldatin ("Kriegsgefangene" im Dritten Golfkrieg)
Gestorben
Jessica Lynch
Jessica Lynch
- 1192 - Go-Shirakawa, 77. Kaiser von Japan (1155 - 1158)
- 1196 - Alfons II., König von Aragón 1162-1196
- 1490 - Matthias Corvinus, König von Ungarn und Herzog von Österreich
- 1726 - Jeremy Collier, englischer Geistlicher
- 1731 - Daniel Defoe, englischer Schriftsteller und Journalist
- 1776 - Wilhelmina Luisa von Hessen-Darmstadt, erste Gattin des Zaren Paul I. (Russland)
- 1792 - Claude Joseph Rouget de Lisle, französischer Dichter (Marseillaise)
- 1815 - Carsten Niebuhr, deutsch-dänischer Mathematiker, Kartograf und Forschungsreisender
- 1827 - János Bihari, ungarischer Komponist ("Zigeunergeiger")
- 1860 - António José de Sousa Manoel de Menezes Severim de Noronha, portugiesischer Staatsmann und General
- 1863 - Auguste Charlotte von Kielmannsegg, geheime Agentin Napoleons
- 1865 - John Wilkes Booth, US-amerikanischer Attentäter Abraham Lincolns
- 1866 - Hermann Mayer Salomon Goldschmidt, deutsch-französischer Astronom und Maler
- 1869 - Franz Michael Felder, österreichischer Schriftsteller
- 1895 - Manuel da Silva Passos, portugiesischer Rechtsanwalt und Politiker
- 1903 - Malwida von Meysenbug, deutsche Schriftstellerin
- 1908 - Karl August Möbius, Zoologe und Ökologe
- 1910 - Bjørnstjerne Bjørnson, norwegischer Erzähler und Dramatiker, Nobelpreisträger
- 1910 - Garretson W. Gibson, ehemaliger Präsident Liberias
- 1914 - Eduard Suess, österreichischer Geologe und Politiker
- 1915 - Ernst Meumann, deutscher Experimentalpsychologe
- 1920 - Friedrich Imhoof-Blumer, schweizerischer Numismatiker
- 1920 - Srinivasa Aiyangar Ramanujan, indischer Mathematiker
- 1924 - Josef Labor, österreichischer Pianist und Komponist
- 1927 - Eugen Gradmann, deutscher Pfarrer und Landeskundler
- 1931 - George Herbert Mead, Professor für Philosophie und Sozialpsychologie
- 1934 - Konstantin Konstantinowitsch Waginow, russischer Dichter
- 1934 - Konstantin Waginow, russischer Dichter
- 1938 - Edmund Husserl, deutscher Philosoph
- 1940 - Carl Bosch, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger
- 1941 - Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, deutsche Schriftstellerin
- 1945 - Pawlo Skoropadskyj, ukrainischer Politiker
- 1946 - Hermann von Keyserling, deutscher Philosoph
- 1951 - Arnold Sommerfeld, deutscher mathematischer Physiker
- 1951 - John Alden Carpenter, US-amerikanischer Komponist
- 1955 - Heinrich Mohn, deutscher Verleger (Bertelsmann)
- 1956 - Gustav Oelsner, deutscher Architekt und Städteplaner
- 1960 - Wander Johannes de Haas, niederländischer Physiker und Mathematiker
- 1960 - Wolfgang Müller, deutscher Schauspieler und Kabarettist
- 1968 - John Heartfield, deutscher Maler, Graphiker, Fotomontagekünstler und Bühnenbildner
- 1969 - Morihei Ueshiba, Begründer der Kampfkunst Aikido
- 1970 - John Knittel, Schweizer Schriftsteller
- 1972 - Johann Reichhart, letzter Scharfrichte | | |