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SielEin Siel ist ein verschließbarer Durchlass in einem Deich.
Deich (Landseite)]]
Ein Siel ist Teil eines Entwässerungssystems des hinter dem Deich gelegenen Binnenlandes, besonders in Marschgebieten. Das in Entwässerungsgräben gesammelte Wasser fließt durch den Sielzug (auch: Tief) zum Siel. Die Tore eines Siels sind normalerweise geöffnet, um das Wasser abfließen zu lassen.
Bei Flut schließen sich die Tore eines Siels automatisch durch den Druck des auflaufenden Wassers und öffnen sich wieder, wenn bei eintretender Ebbe der Wasserstand des Flusses oder Meeres unter den Binnenwasserstand fällt.
Anstelle von Sielen werden auch Schöpfwerke (Pumpstationen) verwendet, die das Wasser aus den Sielzügen außendeichs pumpen.
In Hamburg bezeichnet man mit Siel auch die öffentlichen Entsorgungskänale für Schmutz-, Misch- und Regenwasser, da diese nach dem gleichen Prinzip der oben genannten Siel ihre Abwässer in die Vorfluter gegeben haben, als es noch keine Klärwerke gab.
Kategorie:Friesland
Kategorie:Wasserbau
DeichEin Deich (v. niederdeutsch dik: ausgehobener/ausgestochener Teich) ist ein Bauwerk, das als künstlich aufgeschütteter Damm längs eines Fluss- oder Meerufers liegt. In Österreich wird er eher als Schutzdamm bezeichnet.
Im technischen Sprachgebrauch befindet sich der Deich an einem natürlichen Gewässer (z.B. Fluss, Meer) und dient der Abwehr von vorübergehenden Gefahren (Hochwasserschutz). Hingegen befinden sich der Damm meist an einem künstlichen Gewässer (z.B. Stauanlage, Talsperre, Kanal) oder dient der dauerhaften Lenkung des Wassers in einem natürlichen Gewässer (Leitdamm).
Leitdamm]]
Ein Deich schützt wie etwa in den Niederlanden oder an der deutschen Nordseeküste (Ostfriesland, Oldenburg, Kreis Dithmarschen, Kreis Nordfriesland) tieferliegendes Gelände gegen Überflutung oder in den meisten Fällen Land, das knapp über dem Meeresspiegel liegt vor Sturmfluten oder Überschwemmungen.
Im Laufe der Geschichte wurden Deiche immer höher und breiter.
Die Wasserseite der Deiche ist flacher als die Landseite, um Wellen weniger Angriffsfläche zu bieten. Theodor Storm beschreibt dies anschaulich in seinem Roman Der Schimmelreiter: “Vor dreißig Jahren ist der alte Deich gebrochen; dann rückwärts vor fünfunddreißig, und wiederum vor fünfundvierzig Jahren. ... Der neue Deich aber soll trotz solcher hundert und über hundert Jahre stehen; denn er wird nicht durchbrochen werden, weil der milde Abfall nach der Seeseite den Wellen keinen Angriffspunkt entgegenstellt.” Vor dem Deich liegt meist noch das Deichvorland, ebenfalls um die Wellen zu brechen.
Theodor Storm
Die Landseite des Deiches muss einen Deichwehrweg (Deichverteidigungsweg) besitzen, an dem zum Beispiel Sandsäcke herantransportiert werden können. Ebenfalls darf sie auch nicht zu steil abfallen, um Deichbruch zu verhindern. Deiche bestehen meist aus einem Sandkern, der von einer ein bis zwei Meter dicken Schicht aus bindigem Material bedeckt wird. Darauf wird zur Vermeidung von Erosion bzw. zur Erhöhung der Stablität Gras angepflanzt. Sowohl um die Grasnarbe kurz und dicht zu halten als auch um den Boden fest zu trampeln werden Deiche oft von Schafen beweidet. Wenige Deiche haben eine Teerdecke. Die Deichhöhe ist von der jeweiligen Landschaft und Flutgefahr abhängig. Die Flussdeiche sind an der Elbe haben in bestimmten Abschnitten z. B. eine Höhe von 8 m, Seedeiche sind bedeutend höher und teilweise über 100 m breit.
Gras
Gras
Heutzutage gibt es verschiedene Begriffsbestimmungen für Deiche:
- Volldeich
- Teilschutzdeich
- Qualmdeich
- Notdeich
- Schlafdeich
- Ringdeich
- Flügeldeich
- Leitdeich
- Schardeich
- Rückstaudeich
- Banndeich
- Sommerdeich
Mussten Deiche früher noch von den Bewohnern der Küstengebiete selbst gebaut werden, so gehört der Küstenschutz in den industrialisierten Ländern seit der Industrialisierung zu den Staatsaufgaben.
Wenn durch Landgewinnung neue Köge gewonnen werden, werden diese neu eingedeicht. Der Seedeich muss zur regelmäßigen Entwässerung mit einem Siel ausgestattet sein. Der alte Deich erhält die Bezeichnung Schlafdeich.
Ein Problem, insbesondere bei Flussdeichen, ist mancherorts die Unterminierung der Anlagen durch die Wühltätigkeit von Bisamratten. Hierdurch entstehen dem Tief- und Wasserbau hohe Kosten für Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten.
In Deutschland findet die DIN 19712 "Flußdeiche" für den Deichneubau Anwendung.
Kategorie:Deich
Marsch (Schwemmland)Als Marsch (v. niederdt., altsächs. mersc), auch die Masch genannt, bezeichnet man das Schwemmland der nordwestdeutschen Küsten sowie vergleichbare Landschaftsformen weltweit.
Marschen sind generell flache Landstriche ohne natürliche Erhebungen. Sie liegen in etwa auf Höhe des Meeresspiegels oberhalb des Watts. Die Marschen bilden sich durch allmähliche Verlandung des Wattgebietes durch Sedimentation an Pionierpflanzen. Die Sedimentationsrate ist daher am höchsten, wenn die Marschen noch nicht zu hoch über den Meeeresspiegel gewachsen sind. Zur Landgewinnung bzw. zum Hochwasserschutz wurden die Marschen eingedeicht. Diese durch Fluss- und Seedeiche geschützten Gebiete werden als Koog oder Polder bezeichnet. Wo kein Schutz durch Deiche vorhanden ist, zum Beispiel auf Halligen, werden Gehöfte und Ansiedlungen wegen der Überflutungsgefahr auf mehreren Meter hohen Warften oder Wurten (niederländisch: Terpen) gebaut.
Das Marschland wird durch ein Entwässerungssystem, bestehend aus Gräben, Wettern oder Wetterungen, Pumpstationen und Sielen trocken gehalten. Ohne diese ständige Entwässerung wäre die Marsch ein unbewohnbarer Sumpf. Durch das Trockenlegen ist das Land (teilweise unter den Meeresspiegel) abgesackt. Die tiefste Landstelle Deutschlands liegt 3,54 Meter unter dem Meeresspiegel und befindet sich in der Wilstermarsch westlich von Itzehoe in Schleswig-Holstein.
Ausgedehnte Marschgebiete gibt es in Deutschland nicht nur direkt am Meer, sondern auch als Flußmarschen im Gezeiten-Einflussgebiet der Tideflüsse, insbesondere der Elbe, Weser, Eider, Oste und Ems. Entstehungsgeschichtlich gehören Marschen zu den jüngsten geologischen Formationen: Sie sind holozänen Ursprungs, also nacheiszeitlich entstanden.
Marschen entstehen aus carbonat- und sulfidreichen, tonigen Sedimenten mit primärer organischer Substanz. Die Bodenbildung setzt unmittelbar nach der Ablagerung der Sedimente ein. Dabei wird zunächst unter anoxischen Bedingungen und in Gegenwart organischer Substanzen das Sulfat des Meerwasser und Eisenoxide mikrobiell zu Eisensulfiden reduziert. Dies wird an der schwarzen Färbung deutlich. Gleichzeitig werden die organischen Verbindungen zu Kohlendioxid und Methan abgebaut.
Wachsen die Sedimente aus dem täglichen Überflutungsbereich heraus, kommt es zur Belüftung des Bodens und zum Beginn der Sulfidoxidation. Außerdem setzen weitere Prozesse, wie Sackung und Aussüßung ein. Im weiteren Verlauf werden die Rohmarschen weiter entsalzt, das heißt dass Magnesium- und vor allem Natrium-Ionen ausgewaschen werden. Infolge der zunehmenden Belüftung intensivieren sich auch die oxidativen Prozesse, was zum Abbau der organischen Substanz, zur Bildung von Eisenoxiden und zur Gefügeausbildung führt. Diese Prozesse führen zur Bildung von Kalkmarschen, die durch hohe pH-Werte, Carbonatgehalte und eine Calcium-Dominanz an den Austauschern gekennzeichnet sind. Durch die fortschreitende Sulfidoxidation und die Bildung von organischen Säuren werden die primär sedimentierten Carbonate zerstört. Nach der Entkalkung entstehen Kleimarschen.
Die Marschgebiete sind in der Regel sehr fruchtbar. Neben der Viehzucht werden sie auch für den Ackerbau genutzt. So ist Dithmarschen vor allem für den Kohl bekannt, das Alte Land ist eines der größten Obstbaugebiete Mitteleuropas, die Vierlande und Marschlande in Hamburg gehören zu den bedeutendsten Anbaugebieten für Gemüse und Blumen.
Die Fruchtbarkeit der Marschen beruht auf mehreren Faktoren: So sind die Klei-Böden schwer und durch Schwebstoffe feinkörnig und nährstoffreich. Durch die küstennahe Lage ist das Klima ausgeglichener als im Binnenland, insbesondere sind Fröste seltener. Von besonderer Bedeutung für das Mikroklima sind die zahlreichen Entwässerungsgräben, die sowohl Schutz vor Frost im Frühjahr als auch vor starker Hitze im Sommer geben. Außerdem haben die Marschböden einen hohen Grundwasserspiegel, so dass die Wasserversorgung der Pflanzen weitaus besser als auf der Geest ist.
Die fruchtbaren Böden sind ein wesentlicher Grund für eigenständige kulturelle und historische Entwicklungen in den Marschgebieten, beispielsweise für die lange Periode der Selbständigkeit von Dithmarschen. Vielfach grenzten sich die Marschbewohner bis in das 20. Jahrhundert von den ärmeren Bewohnern der Geest ab, beispielsweise in der Heiratspolitik.
- Marschgebiete in Niedersachsen: Emsmarschen (im Einzelnen: Rheiderland, Krummhörn), Ostfriesische Seemarschen, Wesermarschen (im Einzelnen: Jader Marsch, Stedingen, Butjadingen, Land Wursten), Elbmarschen (im Einzelnen: Land Hadeln, Kehdingen, Altes Land), Ostemarsch.
- Marschgebiete in Schleswig-Holstein: Kreis Nordfriesland, Kreis Dithmarschen, Wilstermarsch, Elbmarschen
- Marschgebiete in Hamburg: Altes Land, Wilhelmsburg (Elbinsel), Vierlande, Marschlande
Weblink
- http://www.geschichte.schleswig-holstein.de/vonabisz/marschen.htm
Kategorie:Bodenkunde
Kategorie:Friesland
Kategorie:Physische Geographie
FlutAls Flut wird das Steigen des Meeresspiegels infolge der Gezeiten (Tide) bezeichnet.
Dieser Zeitraum reicht von einem Niedrigwasser bis zum folgenden Hochwasser.
An der Küste wird oft der Ausdruck auflaufend Wasser zur Unterscheidung von binnenländischen Hochwässern oder Überflutungen benutzt.
Das darauf folgende Sinken des Meeresspiegels wird Ebbe genannt.
Stehen Erde, Sonne und Mond in einer Linie, was bei Vollmond und Neumond der Fall ist, so addieren sich die Anziehungskräfte von Sonne und Mond. In diesem Fall fällt der Tidenhub (Differenz zwischen höchstem Wasserstand bei Flut und niedrigstem bei Ebbe) besonders hoch aus, was Springtide (Springflut/Springebbe) genannt wird. Steht die Sonne dagegen im rechten Winkel zum Mond (ca. 7 Tage nach Neumond oder Vollmond), so gibt es eine besonders niedrigen Tidenhub, Nipptide (Nippflut/Nippebbe) genannt.
Eine ausführliche physikalische Erklärung findet man in Tide.
Der Flutstrom kann in den Prielen des Wattenmeers beträchtliche Geschwindigkeiten (bis über 20 km/h) erreichen. Daher ist bei Wanderungen im Watt besondere Vorsicht geboten.
Die Höhe der Flut über Normalnull (NN) ist nicht überall gleich. In der von den Ozeanen relativ abgeschnittenen Ostsee liegt sie vielfach unter 30 cm, auf der offenen Nordsee meist um 1 bis 2 Meter. Der Tidenhub des Atlantiks liegt im Gebiet des mittelatlantischen Rückens bei nur 50 cm. An Küsten, Buchten und an Ästuaren, an denen der Wasserberg Engstellen passieren muss, liegt er weitaus höher. In den Ästuaren der Flüsse, beispielsweise der Elbe und Weser, werden bis zu 4 Meter, bei Springfluten bis zu 6 m erreicht. Der Tidenhub ist an Flüssen auch noch im Landesinneren zu spüren, sofern keine Sperrwerke bestehen und der Höhenunterschied gering ist (Tidefluss), z.B. Amazonas, Themse, Elbe, Weser, Wümme, Ems. Der Tidenhub am Ärmelkanal beträgt bis 12 m, an der Bay of Fundy bis zu 15 m.
In Sturmfluten wird der Wasserstand durch die Kraft des Windes über das Normalmaß hinaus erhöht. Dadurch können Wasserstände erreicht werden, die 3 bis 5 Meter über dem normalen mittleren Tidehochwasser (MTHW) liegen. In der Vergangenheit haben Sturmfluten insbesondere an den Küsten der Nordsee beträchtliche Opfer gefordert, so z.B. 1962 in Hamburg. Durch die Klimaveränderungen auf Grund des Treibhauseffektes steigt nicht nur der Meeresspiegel insgesamt, sondern es wächst die Sturmwahrscheinlichkeit und damit auch die Gefahr von Sturmfluten.
Oft bezieht sich der Begriff Flut auch allgemein auf eine große, strömende Wassermenge.
siehe auch: Hochwasser, Flutkatastrophe, Jahrhundertflut, Sintflut
Kategorie:Ozeanologie
Kategorie:Gewässer
Link
[http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Vorhersagen/Gezeiten/index.jsp Berechnung der Gezeiten beim Bundesamt für Seeschifffahrt. BSH]
WasserstandEine Pegellatte ist ein Messgerät zur Feststellung des Wasserstandes in Flüssen oder Meeren. Der Wasserstand selbst wird ebenfalls als Pegel (Wasserpegel) bezeichnet.
Messung des Wasserpegels (Wasserstands)
Meeren]]
Meeren
Ein Pegel wird nach Pegelvorschrift durch eine Pegellatte und drei Höhenfestpunkte definiert, mit deren Hilfe die Höhenlage der Pegellatte (Pegelnullpunkt) auf Normalnull bezogen wird.
Gemessen wird der Wasserstand am Pegel heutzutage mit Hilfe von Schwimmern, Drucksonden, Druckluftwaagen, Radar- und Ultraschallgeräten. Die Messungen werden auf Pegelbögen, einem Bandschreiber und/oder in digitalen Datensammlern registriert. Manchmal wird der Wasserstand an Pegeluhren, hier am Beispiel von Emmerich am Rhein, angezeigt. Die Pegeluhr zeigt einen Wasserstand von 0,65m am 16. September 2003 gegen 9 Uhr an.
Der Pegelstand gibt jedoch nur den Wasserstand an der Pegeluhr wieder und nicht die tatsächliche Wassertiefe in der Flussmitte. Wesentlich für die Beurteilung eines Pegels sind die Geschwindigkeit und die Größe der Veränderungen. Der Wert isoliert gemessen hat wenig Aussagekraft.
Um die Wassertiefe zu erhalten, addiert man zum Pegelstand noch die Fahrrinnen-Tiefe.
Siehe auch: Pegel Köln
Für notwendige Hochwasserwarnungen werden immer mehr automatische Pegelmessstationen entlang von Flüssen aufgestellt, die bei Erreichen einer einstellbaren Warnschwelle einen Alarm auslösen.
Nach erfolgten Hochwasserwarnungen, werden auf den Flussstrecken zwischen den automatischen Stationen zusätzliche Behelfspegel errichtet, so dass der Fluss laufend von Wachen beobachtet werden kann und kurzfristig notwendige Maßnahmen ergriffen werden können.
Weblinks
- [http://www.projekt-pegel.de Projekt Pegel] - Ein Projekt des Technischen Hilfswerks
- [http://www.hnd.bayern.de/ Hochwassernachrichtendienst Bayern]
- [http://www.hvz.baden-wuerttemberg.de/ Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Baden-Württemberg]
- [http://www.hochwasserzentralen.de/ Hochwasserzentralen in Deutschland und den Nachbarländern]
Wasserstände Deutschland
: - [http://www.elwis.de/gewaesserkunde/Wasserstaende/Wasserstaende_start.php.html Die aktuellen Pegel aller Flüsse]
: - [http://www.bafg.de/servlet/is/5412/ Wasserstände - ausgewählte Pegel an Bundeswasserstraßen der Bundesanstalt für Gewässerkunde]
: - [http://luadb.lds.nrw.de/LUA/wiski/phpwel.htm Online Pegeldaten in Nordrhein-Westfalen]
: - [http://www.nlwk.de/gewaesserdaten/oberflaechgew/abfluesse/daten/BinnenKarte.htm Online Binnen-Pegeldaten in Niedersachsen]
: - [http://www.nlwk.de/gewaesserdaten/oberflaechgew/abfluesse/tidepegel/TideKarte.htm Online Tide-Pegeldaten in Niedersachsen]
:Weitere aktuelle Wasserstände in Deutschland können bei den Wasserwirtschaftsverwaltungen der Bundesländer eingesehen werden.
Pegelvorhersagen Deutsche Flüsse
: - [http://www.pegelvorhersage.de Pegelvorhersagen, Pegelrekorde, Funktion eines Pegels]
Wasserstände Österreich
: - [http://www.donautechnik.at/index.php?id=457&L=0 Wasserstände der Donau]
: - [http://www.noe.gv.at/SERVICE/WA/WA5/wiskiwebpublic/list_Q.htm Wasserstände der Donau und Nebenflüsse in Niederösterreich]
Kategorie:Wasserwirtschaft
Schöpfwerk
Ein Schöpfwerk ist eine Hebevorrichtung für Wasser. Sie dürfte mit zu den ältesten von Menschen geschaffenen technischen Anlagen zählen. Haupteinsatzgebiet ist die Bewässerung in der Landwirtschaft, wenn die Felder höher als das Wasser (z.B. Fluss) liegt, aber auch das Gegenteil davon, die Entwässerung von Sümpfen oder die Landgewinnung bzw. Entwässerung von Marschen am Meer. Dabei wird das Wasser angehoben um ein Gefälle für seinen Ablauf, beispielsweise ins Meer zu schaffen.
Zum Heben des Wasser wurde früher häufig ein Schöpfrad verwendet. Es wird von einer regional vorhandenen Energiequelle angetrieben. Dazu zählen Windräder, beispielsweise in Norddeutschland oder den Niederlanden, Zugtiere, oder auch Wasserkraft selbst. Mit der beginnenden Industrialiserung wurden mehr und mehr motorbetriebene Wasserpumpen verschiedenster Bauformen verwendet.
Mittlerweile wird der Begriff immer seltener verwendet. Meist werden derartige Anlagen heute als Pumpstation bezeichnet. Während eine Pumpstation jedoch meist dazu dient Fluide über Rohrleitungen und größere Entfernungen zu transportieren, haben Schöpfwerke ledigleich die Aufgabe das Wasser vom unteren auf dein oberes Niveau zu heben, danach fließt es selbständig über natürliches Gefälle seiner weiteren Bestimmung zu.
Schöpfrad
Wasserpumpe]
Ein Schöpfrad ist ein um eine horizontale Achse rotierendes Rad, das mit einem Teil seines Umfangs in Wasser taucht und mit kleinen Gefäßen besetzt sind, die sich mit diesem Wasser füllen und es in eine Rinne ausgießen, sobald sie ihren höchsten Stand erreicht haben.
Die Gefäße oder Eimer können beweglich sein, hängen dann beispielsweise an runden Nägeln und kippen, indem sie an einem an ihrer Seite angebrachten Bügels an den Rand der Rinne streifen. Sind die Gefäße fest, so müssen sie so gestellt sein, daß in der höchsten Stellung das Wasser selbsttätig ausfließt. Hierzu gehört das chinesische Schöpfrad, dessen Gefäße aus Bambusrohr bestehen. Anstatt die Radperipherie mit einzelnen Gefäßen zu besetzen, führt man auch den ganzen Radkranz als Hohlraum aus, der durch Scheidewände, die der Radachse parallel sind, in Zellen geteilt wird (Zellenräder). Diese Zellen erhalten auf der Peripherie oder seitlich die zum Schöpfen und Ausgießen erforderlichen Öffnungen.
Hierzu gehören auch das Trommelrad (das Tympanum der Alten) und das Schneckenrad. Ein Schöpfrad wird meist durch ein auf ihrer Achse sitzendes Wasserrad angetrieben, kann aber auch durch Menschen-, Tierkräfte oder einen Motor in Gang gesetzt werden.
Siehe auch
- Hydraulischer Widder
- Archimedische Schraube
Kategorie:Wasserwirtschaft
Kategorie:Pumpe
Kategorie:WasserbauKategorie:Architektur und Bauwesen
Kategorie:Bewirtschaftung von Gewässern
Kategorie:Technik Tourism in Maldives
Introduction
Since ancient times foreign travelers have visited the Maldives. In earlier times the islands were encouraged for travelers from the East as well as the West. As a result trading contacts with Arab, Persian, Malayan, Indonesian and Chinese seafarers have left their imprint on the people and culture of the country. Well-known travelers who have visited the Maldives in earlier times include the Moroccan traveler Ibn Battuta, who was here in 1343, Francois Pyrard de Laval from France, and H.C.P. Bell from Britain. Nowadays the natural beauty, the never-ending view of Blue Ocean, the undisturbed seascapes and the serene natural environment make the Maldives a special place for the many visitors who come here. The sun, sea, and white coral sand are abundant in the Maldives; and the little tiny islets give a glorious sense of happiness and of being far away from the world and its troubles. Hence, the Maldives has become known to many as the place to learn "the art of doing nothing".
The first resort islands
The first resort was developed only in 1972, in an uninhabited island near the capital, Malé. The resort, known as Kurumba Village, only had accommodation for about 60 guests. The second resort was Bandos, with about 280 beds. The services in the two resorts were quite basic compared to that of others in the region. The food was mainly local and the transportation quite slow. It was also a time when air travel to the Maldives was only available on Air Ceylon which operated a small Avero aircraft. This plane carried only 48 passengers and took two hours to reach Malé from Colombo. Despite all these constraints, more than a thousand pioneer tourists came to the Maldives in 1972 to experience the natural beauty of the islands and the resorts with their local touch. These pioneers introduced the Maldives to the future world of holidaymakers.
In 2003 the Maldives consists of more than 80 resorts, and over 500,000 visitors from all over the world.
Overview of a tropical resort
A typical tourist resort in the Maldives is a hotel on its own island. It is the only establishment on the island and everyone on the island either works at the resort or is a guest.
Islands are typically 800 by 200 metres in size and are formed of sand and coral to a maximum height of about 2 metres above the sea. They are covered in coconut palms and bushes. In addition to its own private beach, which goes all the way round the island, each island has its own encircling "house reef" which serves as a coral garden and natural aquarium for SCUBA divers and snorkelers. The shallow waters enclosed by the house reef serves as a large natural swimming pool and protects swimmers from the ocean waves and strong tidal currents outside the house reef.
The only buildings on the typical resort are the rooms and suites reserved for use by its guests, the buildings housing restaurants, cafes, shops, lounges, bars, discos, diving schools and the like. A part of island also contains staff lodgings and housing for support services such as power generators, laundry, catering and sewerage plant.
The visitor may find it unusual that they see no local people or villages on the resort island. It may be possible to take excursions to other islands to see local living conditions and culture. Also, many of the resort staff are not from the Maldives.
Most resorts offer air conditioning, hot and cold fresh water around the clock. A toilet, mini bar and private telephone in the guests' rooms is more the norm than the exception. They also have restaurants, coffee shops and bars. On-island shops offer a wide range of products, especially souvenirs and artifacts.
A wide variety of activities ranging from aerobics to volleyball and table tennis are on offer for the conventional sports enthusiast. Aquatic activities starting from the more conventional wind surfing and water skiing to parasailing are also on offer.
In short, a tourist resort offers everything one needs when on a tropical island holiday!
See also:
Atoll - History of the Maldives
External links
- [http://www.mymaldives.com/ Maldives Guide] - A comprehensive, user-friendly guide of the region featuring facts, tips and more about Maldives including information on travel & tourism, history, health, education and economy
- [http://www.inmaldives.com/ inMaldives.com] - A resourceful guide to the Maldives with maps and an informative travel guide
- [http://www.maldivestravels.com/ MaldivesTravels.com] - The Easiest Way to Maldives
- [http://www.visitmaldives.com.mv/ Maldives Tourism Promotion Board website] - Official website
- http://www.sunshinemaldives.com - A travel and Tour Operator
Maldives
Category:Maldives
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