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Kirchhofen (Breisgau)

Kirchhofen (Breisgau)

Ehrenkirchen ist eine Gemeinde etwa 13 km südlich von Freiburg im Breisgau am Rande des Markgräflerlandes.

Geografie

Die Gemeinde liegt in der Oberrheinischen Tiefebene in 215 bis 916 Meter Höhe und umfasst daneben die südlichen Bereiche des Batzenbergs, Schneckentals, Hohfirsts und Hexentals. Die östlichen Teile der Gemarkung sind hauptsächlich bewaldet und liegen im Schwarzwald.

Geschichte

Bereits in der Steinzeit lebten in den „Teufelsküche“ genannten Höhlen bei Gütighofen Menschen. Ambringen, heute zu Kirchhofen gehörend, wurde 881 urkundlich erwähnt. Im Zuge der Gemeinderreform 1973/74 schlossen sich die früher selbstständigen Gemeinden Ehrenstetten, Kirchhofen, Norsingen, Offnadingen und Scherzingen zur Gemeinde Ehrenkirchen zusammen.

Geschichte Ehrenstetten

Die Höhlen der Rentierjäger am Ölberg bei Gütighofen aus der älteren Steinzeit sowie die Alemannengräber am Gebirgsrand des Schwarzwaldes sind Zeugen einer frühen Besiedelung. Ehrenstetten wird erstmals im Jahre 1139 urkundlich erwähnt. Am 10. August 1418 erhielt Ehrenstetten von Kaiser Sigismund das Jahrmarktsrecht verliehen. 1842 wurde Ehrenstetten als Gemeinde selbstständig.

Geschichte Kirchhofen

Den ersten Hinweis einer Besiedelung Kirchhofens finden wir im Jahre 805. Der Name Kirchhofen wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1087 erwähnt. Als Wallfahrtsort und Sitz der Lehensherren war Kirchhofen im Mittelalter der Mittelpunkt für eine größere Anzahl umliegender Orte. Eine Reihe von Adelsgeschlechtern des Breisgaues waren nacheinander Lehensherren der Herrschaft Kirchhofen. Während des Dreißigjähriger Krieg massakrierten schwedische Truppen 1638 einen Großteil der männlichen Bevölkerung von Kirchhofen. Die Opfer wurden bei lebendigem Leib in einer Weinpresse im Kirchhofer Schloss zerquetscht.

Geschichte Norsingen

Alemannische Gründungen am Batzenberg weisen auf eine frühe Besiedelung Norsingens hin. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1242. Norsingen gehörte ursprünglich zum Kloster St. Gallen, kam dann als Lehen an die Herren von Staufen, nach deren Aussterben (1602) das Lehen von St. Gallen wieder eingezogen wurde.

Geschichte Scherzingen

Alemannische Gräberfunde wiesen ebenfalls auf eine frühe Besiedlung Scherzingens hin. Die erste urkundliche Erwähnung von Scherzingen stammt aus dem Jahre 1111. Der Ort hieß damals Scersingen. Von 1111 bis 1152 ist in Scherzingen ein Ortsadel bezeugt. Das Dorf gehörte im Mittelalter verschiedenen Adelsgeschlechtern an, so der Herrschaft Staufen und der Oberlehnsherrschaft der Üsenberger, den Markgrafen von Hachberg und dem Haus Österreich als Landesherren der Herrschaft Staufen. Von 1492 bis 1811 gehörte Scherzingen zur Gemeinde Pfaffenweiler.

Geschichte Offnadingen

Die erste Kunde von „Ofmanningen“ stammt aus dem Jahre 1139. Bereits 1146 ist hier ein Ortsadel bezeugt. Offnadingen war im Mittelalter einer der Tagungsorte des gräflichen Landgerichts im Breisgau.

Religionen

Selbstständige katholische Pfarrei seit 1912, selbstständige evangelische Pfarrei seit 1979

Politik

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:

Wappen

In gespaltenem Schild vorn in Rot über goldenem (gelbem) Dreiberg eine goldene (gelbe) Traube mit goldenem (gelbem) Blatt, hinten in Gold (Gelb) ein aufgerichteter blauer Hirsch. Verleihung: Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald 21. März 1977 Ehrenkirchen besteht aus den am 1. April 1973 vereinigten ehemaligen Gemeinden Ehrenstetten und Kirchhofen. Am 1. Januar 1974 wurde Offnadingen, am 1. April 1974 Scherzingen und am 1. Oktober 1974 Norsingen eingemeindet. In der Vereinbarung über den Zusammenschluss von Ehrenstetten und Kirchhofen wurde festgelegt, dass für die künftige Gemeinde ein neues Wappen geschaffen werden soll. Wie der neue Name, der aus Namenselementen der beiden größten Gemeindeteile zusammengesetzt ist, ist auch dieses Wappen durch Verschmelzung der bisherigen Wappenbilder entstanden. Es vereinigt Teile der Gemeindewappen von Ehrenstetten und Kirchhofen und im weiteren Sinne auch von Scherzingen und kommt zugleich zu einer eine wirtschaftliche Besonderheit, die geographische Lage und die Geschichte der Gemeinde zusammenfassenden Aussage: In allen Ortsteilen wird an den Hängen von Batzenberg, Kirchberg und Ölberg, die durch den Dreiberg symbolisiert werden, seit alters Weinbau betrieben. Der Hirsch, das Wappenbild des Klosters St. Blasien, erinnert daran, dass die Herrschaft Kirchhofen, zu der auch Ehrenstetten gehörte, sowie Offnadingen und Scherzingen als Teil der Herrschaft Staufen im 18. Jahrhundert dem Schwarzwaldkloster unterstanden und dieses auch in Norsingen Besitz hatte. Die Farben von Bild und Feld des Klosterwappens (in Blau ein goldener Hirsch) wurde vertauscht, um einen heraldischen Farbverstoß beim Zusammentreffen der beiden Schildfelder zu vermeiden.

Städtepartnerschaften


- Lazarus-von-Schwendi-Städtebund, gegr. 1986

Bildungseinrichtungen

Grundschule Ehrenstetten, Kirchhofen, Norsingen; Jenger-Hauptschule im Zentrum mit Werkrealschule; Bücherei

Freizeit- und Sportanlagen


- Fest- und Sporthallen: Kirchberghalle im Zentrum; St. Gallushalle in Norsingen; Gemeindehaus Offnadingen
- Fussballplätze in Ehrenstetten, Kirchhofen und Norsingen.
- Tennisplätze in Kirchhofen
- Skateranlage mit Hockeyfeld und Basketballanlage
- Trimm-Dich Pfad

Wanderungen


- Ölbergrundweg: Teufelsküche
- Waldlehrpfad im Eichwald über Kirchhofen
- Weinlehrpfad auf dem Batzenberg
- Überregional: Wiiwegli durch das Markgräflerland

Kultur und Sehenswürdigkeiten


- Teufelsküche (Steinzeithöhlen)
- barocke Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert sowie das Gebäude der ehemaligen Klostermühle in Offnadingen
- barocke Wallfahrtskirche Kirchhofen
- Wasserschloß Kirchhofen
- Hohebannstein
- Alemannengräber bei Ehrenstetten
- Winzergenossenschaften/Weinproben
- Diverse Kapellen auf der Gemarkung
- Johan Christian Wentzinger Geburtshaus in Ehrenstetten

Regelmäßige Veranstaltungen


- Pferdeprozession zu Ehren des Hl. St. Georg ( Ende April / Anfang Mai ) (Ehrenstetten)
- Laurentiusmarkt 10. August und Laurentiushock am Wochenende vor oder nach dem Laurentiusmarkt (Ehrenstetten)
- Schloßgrabenhock am letzten Mai-Wochenende (Kirchhofen)
- Kirchenpatrozinium Maria Himmelfahrt am 15. August (Kirchhofen)
- Dorfhock alle zwei Jahre im Juni (Norsingen)
- Jahrmarkt und Dorffest im September (Offnadingen)

Söhne und Töchter der Gemeinde


- Johan Christian Wentzinger, Bildhauer
- Elisabeth Bintzenstock, Frau des Maler Holbein d. J.
- Vater und Sohn Jenger, Musiker
- Freiherr Lazarus von Schwendi, Feldherr und Förderer des Weinbaus
- Gebrüder Josef, Johann u. Fridolin Dorner, Maler
- Josef Laiber, Bildhauer
- Heinrich Federer, Landschaftsmaler
- Josef Binninger, Maler

Weblinks


- [http://www.ehrenkirchen.de/ www.ehrenkirchen.de]
- [http://www.wve.de/ Wirtschaftsvereinigung Ehrenkirchen] Kategorie:Ort in Baden-WürttembergKategorie:Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald als:Ehrenkirchen

Freiburg im Breisgau

Freiburg im Breisgau ist nach Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe die viertgrößte Stadt in Baden-Württemberg und südlichste Großstadt Deutschlands.

Allgemeines

Die kreisfreie Stadt im gleichnamigen Regierungsbezirk ist Sitz des Regionalverbands Südlicher Oberrhein und des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, von dem sie nahezu ganz umgeben ist. Die nächstgelegenen Großstädte sind Mulhouse (dt. Mülhausen), Basel etwa 60 km südlich und Zürich etwa 86 km südöstlich, Strasbourg (dt. Straßburg) etwa 85 km und Karlsruhe etwa 140 km nördlich sowie Stuttgart, etwa 200 km nordöstlich von Freiburg. Die Einwohnerzahl der Stadt Freiburg im Breisgau überschritt Anfang der 1930er Jahre die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Heute leben rund 210.000 Menschen in der Stadt, darunter etwa 30.000 Studentinnen und Studenten der Albert-Ludwigs-Universität, der Fachhochschulen und der Pädagogischen Hochschule.

Geografie

Pädagogischen Hochschule Pädagogischen Hochschule Pädagogischen Hochschule Pädagogischen Hochschule Freiburg liegt an der Grenze zwischen Schwarzwald und Oberrheingraben. Die Verwerfung verläuft mitten durch das Stadtgebiet. Die östlichen Stadtteile liegen in einem Verbindungstal zum Zartener Becken beziehungsweise schon im Schwarzwald selbst (Kappel, Günterstal). Mit dem südöstlich gelegenen Schauinsland gehört der Gipfel eines der höchsten Berge des Schwarzwaldes zum Freiburger Stadtgebiet. Damit ist Freiburg unter den deutschen Städten die mit dem größten Höhenunterschied innerhalb des Stadtgebiets (mehr als 1000 Meter). Die westlichen Stadtteile liegen weitgehend auf einem Schwemmkegel, der während der letzten Eiszeit entstand. Im Süden liegt der Schönberg, der zur Vorbergzone zählt, einem Teil des alten Gebirges, der beim Einbrechen des Oberrheingrabens nur teilweise abgerutscht ist. Durch Freiburg fließt die Dreisam. An die ehemalige Stadtmauer erinnert der Straßenname "Auf den Zinnen". Etwa zweihundert Meter nördlich davon verläuft der 48. nördliche Breitengrad. Die Stelle ist auf beiden Seiten der Nord-Süd-Durchgangsstraße (die hier Habsburgerstraße heißt) durch eine Schrift in Pflastersteinen verschiedener Farben (vorwiegend weiß-schwarz-weiß) hervorgehoben, so dass auch Auswärtige deutlich erkennen können, auf welcher "Breite" der Erdkugel sie sich hier befinden. Die Stadt liegt im "Verdichtungsraum Freiburg", der neben der Stadt Freiburg im Breisgau die Gemeinden Au (Breisgau), Bötzingen, Gundelfingen, Kirchzarten, March, Merzhausen und Umkirch des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald sowie die Städte und Gemeinden Emmendingen, Denzlingen und Waldkirch des Landkreises Emmendingen umfasst. Für die Region Südlicher Oberrhein bildet Freiburg das Oberzentrum, von denen für ganz Baden-Württemberg nach dem Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Oberzentrum Freiburg übernimmt für die Gemeinden Au, Bötzingen, Buchenbach, Ebringen, Eichstetten am Kaiserstuhl, Glottertal, Gottenheim, Gundelfingen, Heuweiler, Horben, Kirchzarten, March, Merzhausen, Oberried, St. Märgen, St. Peter (Hochschwarzwald), Schallstadt, Sölden, Stegen, Umkirch und Wittnau die Funktion eines Mittelbereichs. Freiburg ist klimatisch gesehen die wärmste Großstadt in Deutschland.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Freiburg im Breisgau. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und liegen alle, außer Vörstetten, das zum Landkreis Emmendingen gehört, im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald: Vörstetten, Gundelfingen im Breisgau, Glottertal, Stegen, Kirchzarten, Oberried (Breisgau), Münstertal (Schwarzwald), Bollschweil, Horben, Au (Breisgau), Merzhausen, Ebringen, Schallstadt, Bad Krozingen, Breisach am Rhein, Merdingen, Gottenheim, Umkirch und March.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Freiburg ist in 41 Stadtbezirke von Freiburg gegliedert. Diese Einteilung dient zunächst nur statistischen Zwecken. In den erst bei der jüngsten Gemeindereform eingegliederten Stadtteilen Ebnet, Hochdorf, Kappel, Lehen, Munzingen, Opfingen, Tiengen und Waltershofen wurde die Ortschaftsverfassung eingeführt. Damit erhielten diese Orte jeweils einen von der Bürgerschaft der Ortschaft zeitgleich mit dem Gemeinderat zu wählenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher an der Spitze sowie eine örtliche Verwaltung. Die Ortschaftsräte sind zu allen wichtigen die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Freiburg. Im Ortsteil St. Georgen gibt es ein "Gemeindesekretariat", das für verschiedene Verwaltungsaufgaben zuständig ist.

Geschichte

Burg Zähringen

Im Jahr 1091 erbaute ein Ritter von Zähringen oberhalb des Dorfes Zähringen auf dem Zähringer-Burg-Berg nördlich des Reutebaches die Burg Zähringen. Mit weitreichender Sicht ins Rheintal süd- wie nordwärts konnte der Burgherr die Handelswege durchs obere Rheintal weithin kontrollieren. Die Burg wurde beim Bauernaufstand des Jahres 1525 teilweise zerstört und nicht wieder aufgebaut.

Stadtgründung

Südlich der heutigen Stadtteile Zähringen und Herdern kreuzten sich nahe der Dreisam ein Handelsweg durchs Rheintal (heute Zähringer-, Habsburgerstraße und die Kaiser-Joseph-Straße) und eine kaiserliche Reichsstraße durchs Höllental Richtung Breisach/Colmar (heute Salz- und Bertoldstraße). An diesem Platz gründete ein späterer Zähringer die Stadt Freiburg. Die erwähnten Handelswege bildeten hier das für alle Zähringerstädte kennzeichnende Straßenkreuz. Das traditionelle Gründungsdatum wird mit 1120 angegeben - als Gründer werden je nach Quelle sowohl Herzog Konrad als auch sein Bruder Herzog Bertold III. von Zähringen genannt. Eine andere Quelle gibt 1091 für die Gründung an, was auf Berthold II. deuten würde, der auch als Erbauer der Burg auf dem Schloßberg gilt, wo sich Jahrhunderte zuvor eine bedeutende römische Villa befunden hatte. 1120 gilt auf jeden Fall als Jahr für die Verleihung von Markt- und Stadtrecht. Bemerkenswert ist die gleich zu Beginn planvoll angelegte Stadtreinigung durch "Bächle". Mit Beginn weit oberhalb der Stadt (Bifängle nahe der Kartaus) wurde der Gewerbekanal angelegt, der Wasser aus dem Flüsschen Dreisam außerhalb der südlichen und westlichen Stadtmauer (Kartäuserstraße, Gerberau und Rotteckring) an der Stadt vorbeileitet und nördlich von Zähringen wieder in die Dreisam zurückfließen lässt. Vom Gewerbekanal wurde ein Netz von "Bächle" abgezweigt, die durch viele Straßen und Gassen offen fließen. Damals konnten die Anlieger Brauchwasser entnehmen und Unrat "de Bach nab" gehen lassen. Damit das Wasser überall das nötige Gefälle bekam, musste man das Niveau des ganzen Stadtgebietes planmäßig aus- und angleichen. Besonders in der Oberstadt musste man viel angekarrtes Material aufschütten. Erkennbare Schichten davon kamen bei der Erneuerung von Kellern nahe dem Platz "Oberlinden" wieder zum Vorschein. Besonders deutliche Funde zeigen sich gegenwärtig beim Umbau der Augustinerkirche.

Aufstieg der Stadt

Reichhaltige Silbervorkommen am Westrand des Schwarzwalds verhalfen der Stadt bald zu Wohlstand. Sie waren Ende des 10. Jahrhunderts entdeckt worden. Das Schürfrecht erhielten die Zähringer von den Bischöfen von Basel, die wiederum 1028 das Bergregal von Konrad II. erhalten hatten. 1200 begann unter Berthold V. der Bau der gotischen Pfarrkirche, dem Freiburger Münster. 1218 starb mit Berthold V. der letzte Zähringerherzog.

Die Grafen von Urach als Grafen von Freiburg

Nach dem Aussterben der Zähringer 1218 kam die Herrschaft über die Stadt Freiburg an die Grafen von Urach, die sich fortan Grafen von Freiburg nannten und auf der Burg zu Freiburg residierten. Die Stadt hatte eine Ratsverfassung mit 24 aus den alten Geschlechtern bestimmten Räten. Ab 1248 kamen ebensoviele jährlich wechselnde Räte hinzu. Ende des 13. Jahrhunderts gelangen dann auch die Handwerker in den Rat. Die Zünfte steigen zu mehr Macht auf und nach der Schlacht von Sempach 1386 bricht die Herrschaft der Geschlechter zusammen. Die Grafen von Freiburg waren 1234 von Heinrich VII. mit dem Schürfrecht belehnt worden. Im Jahr 1368 erkauften sich die Freiburger ihre Freiheit mit 15.000 Silbermark, die sie sich zuvor von den Habsburgern geliehen hatten. Als sie diese Schuld nicht zurückzahlen, mußten sie sich unter die Herrschaft des Hauses Habsburg stellen; die Stadt gehörte ab diesem Zeitpunkt zu Vorderösterreich.

Freiburg unter den Habsburgern

Vorderösterreich Von 1415 bis 1427 war Freiburg Reichsstadt. 1457 erhielt die Stadt von Erzherzog Albrecht die Universität. Am 23. Mai 1524 nehmen 18.000 Bauern unter Führung von Hans Müller während des Bauernkrieges Freiburg ein. 1608 wird Freiburg von der Pest heimgesucht. 1620 übernahmen die Jesuiten die Universität.

Dreißigjähriger Krieg

In der Folge des Dreißigjährigen Krieges wechselte die Herrschaft mehrmals zwischen Frankreich und Vorderösterreich. Die wegen schlechten Wetters an drei getrennten Tagen am 3., 5. und 9. August ausgetragene Schlacht bei Freiburg gilt als die blutigste Schlacht des ganzen Dreißigjährigen Krieges. Am 16. November 1713 eroberte der französische Marschall Claude-Louis-Hector de Villars Freiburg in einer der letzten Kriegshandlungen des Spanischen Erbfolgekrieges.

Baden

Napoleon schlägt Freiburg 1805 dem neu gegründeten Großherzogtum Baden zu. Innerhalb Badens wird Freiburg Sitz eines Stadtamtes und zweier Landämter, die 1819 zu einem Landamt vereinigt wurden. Gleichzeitig wurden die Gemeinden des aufgelösten Amtes St. Peter dem Landamt Freiburg eingegliedert. Im Jahr 1827 wird Freiburg Sitz des neu gegründeten Erzbistums Freiburg. Das Freiburger Münster wird Bischofskirche. Freiburg wird 1832 Sitz des Oberrheinkreises, zu dem mehrere Ämter gehören. 1864 werden Stadt- und Landamt Freiburg zum Bezirksamt Freiburg vereinigt. Zum neuen Großkreis Freiburg gehören die Amtsbezirke Breisach, Emmendingen, Ettenheim, Freiburg, Kenzingen (1872 aufgelöst), Neustadt im Schwarzwald und Staufen. Im gleichen Jahr gründet sich mit dem Schwarzwaldverein der erste deutsche Wanderverein in der Stadt.

20. Jahrhundert

Im Zuge einer Bezirksreform wird 1924 der Bezirk Breisach aufgelöst und seine Gemeinden zum Großteil dem Bezirksamt Freiburg zugeordnet. Eine nochmalige Vergrößerung erfuhr das Bezirksamt Freiburg im Jahre 1936 nach Auflösung des Bezirksamtes Staufen sowie durch Zuordnung von Gemeinden der Ämter Waldkirch und Emmendingen. 1933 geben sich auch viele Freiburger nahezu widerstandslos dem nationalsozialistischen Regime hin. Von der Freiburger Universität aus versucht Martin Heidegger den Nationalsozialismus kulturell anzuleiten. Im Jahr 1939 wird das Bezirksamt Freiburg in Landkreis Freiburg umbenannt. Die Stadt Freiburg scheidet aus dem Landkreis aus und wird kreisfrei. 1940 werden aus Freiburg wie aus ganz Baden alle Juden deportiert (zunächst in das französische Konzentrationslager Gurs in der Nähe der spanischen Grenze, später von dort in die Vernichtungslager). Am Abend des 27. Novembers 1944 wurde Freiburg von alliierten Truppen im Zuge der Operation Tigerfish bombardiert, wobei 2797 Menschen getötet und ca. 9600 verletzt wurden. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass die britische Royal Air Force bis zu 150000 Sprengköpfe auf die Altstadt abwarf, die in großen Teilen verwüstet wurde. Nur dem Zufalle ist es wohl zu verdanken, dass das Münster inmitten des Trümmerfeldes praktisch unbeschadet blieb. Freiburg wird 1945 von der französischen Armee besetzt. Von 1945 bis 1952 ist Freiburg in Folge der Aufteilung der Besatzungszonen die Hauptstadt des Bundeslandes Baden. Nach dem Zusammenschluss mit den Ländern Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern wird Stuttgart die Hauptstadt des neuen Bundeslandes Baden-Württemberg. 1973 wird im Zuge der Kreisreform zum 1. Januar der Landkreis Freiburg Bestandteil des neuen Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. Freiburg wird wieder Sitz des neuen Großkreises, bleibt selbst aber kreisfrei. In den 1970er Jahren entwickelte sich Freiburg zu einem Zentrum der Alternativkultur und Umweltbewegung, zu den Folgen siehe Politik.

Eingemeindungen und Erweiterungen

Ehemals selbständige Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen, die in die Stadt Freiburg im Breisgau eingegliedert wurden. Vor der ersten Eingemeindung umfasste das Stadtgebiet lediglich 3.005 ha. Freiburg wächst nicht nur durch Eingemeindungen, sondern auch durch neue Stadtteile. In den 1970er-Jahren sind dies die Stadtteile Freiburg-Weingarten und Freiburg-Landwasser, in den 1990er-Jahren werden die Stadtteile Freiburg-Rieselfeld und Freiburg-Vauban neu entwickelt.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. ¹ Volkszählungsergebnis

Religionen

Da Freiburg bis 1805 zu Österreich gehörte, blieb die Stadt eine katholische Stadt. Die Bevölkerung gehörte kirchlich zum Bistum Konstanz, das mit dem Ende des alten Reiches aufgelöst wurde. 1821 wurde Freiburg Sitz eines eigenen römisch-katholischen Erzbischofs, der jedoch erst 1827 sein Amt antreten konnte. Die Grenzen des Erzbistums Freiburg decken sich mit den Grenzen des ehemaligen Landes Baden und des (später preußischen) Fürstentums Hohenzollern. Bischofskirche ist das Freiburger Münster. Zur Kirchenprovinz Freiburg gehören die beiden Suffraganbistümer Mainz und Rottenburg-Stuttgart (Bis 1929 auch die Bistümer Limburg und Fulda). Der Erzbischof von Freiburg trägt den Titel eines Metropoliten. Der Deutsche Caritasverband hat seinen Sitz in Freiburg. Im 19. Jahrhundert zogen auch Protestanten in die Stadt, die später eigene Kirchen erhielten. Die ehemals markgräflich-badischen Teilorte Haslach, Opfingen und Tiengen sind traditionell evangelisch. Die Freiburger Protestanten gehören heute, sofern sie nicht Glieder einer Freikirche sind, zum Dekanat Freiburg innerhalb des Kirchenkreises Südbaden der Evangelischen Landeskirche in Baden. In Freiburg befindet sich auch der Sitz der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden, einer lutherischen Freikirche. Seit dem späten 19. Jahrhundert besteht in Freiburg eine altkatholische Gemeinde. Den griechisch-, russisch- und rumänisch-orthodoxen Gemeinden wurde eine katholische Kirche für ihre Gottesdienste zur Verfügung gestellt. Außerdem gibt es in Freiburg eine Anglikanische Gemeinde. 1424 wurde die erste jüdische Gemeinde Freiburgs vertrieben. Die Bürgerschaft duldete bis ins 19. Jahrhundert keine Ansiedlung von Juden. 1863 wurde wieder eine jüdische Gemeinde gegründet. In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge zerstört. Im Oktober 1940 wurden die im Lande verbliebenen badischen und pfälzer Juden nach Gurs in Südfrankreich deportiert. Nach 1945 konstituierte sich wieder eine kleine jüdische Gemeinde. Sie errichtete von 1985 bis 1987 zwischen Münsterplatz und Stadtgarten eine neue Synagoge. Im Pflaster der Innenstadt erinnern nicht wenige "Stolpersteine" an Opfer der Judenvernichtung. Mehrere islamische Organisationen unterschiedlicher Herkunft und religiöser Ausrichtung unterhalten in Freiburg Gebetsstätten, eine richtige Moschee wurde bisher nicht errichtet. Moschee Moschee

Politik

Das früher katholisch-konservative Freiburg gilt mittlerweile als die Hochburg der Grünen. Dies äußert sich nicht nur in der Wahl des ersten grünen Oberbürgermeisters einer Großstadt, sondern auch in durchgehend überdurchschnittlich hohen Wahlergebnissen. Bei den Bundestagswahlen 2002 und 2005 wurde der Wahlkreis Freiburg mit 25,0 beziehungsweise 22,8 Prozent der Zweitstimmen bundesweit bester Wahlkreis dieser Partei, bei der Europawahl am 13. Juni 2004 erreichten sie im Stadtkreis sogar 36,8 Prozent.

Oberbürgermeister

An der Spitze der Stadtverwaltung stand früher der Schultheiß als Vorsitzender des Gerichts. Nach dem Übergang an Baden wurde die badische Städteverfassung eingeführt mit einem Bürgermeister, später Oberbürgermeister an der Spitze. Die Oberbürgermeister ab 1806:
- 18061824: Johann Josef Adrians
- 18261827: Fidel Andre
- 18281832: Raimund Bannwarth
- 18331839: Joseph von Rotteck
- 18391840: Friedrich Wagner
- 18481849: Joseph von Rotteck
- 18501852: Johann Baptist Rieder
- 18521859: Friedrich Wagner
- 18591871: Eduard Fauler
- 18711888: Karl Schuster
- 18881913: Otto Winterer
- 19131922: Dr. Emil Thoma
- 19221933: Dr. Karl Bender
- 19331945: Dr. Franz Kerber
- 19451946: Dr. Max Keller
- 19461956: Dr. Wolfgang Hoffmann
- 19561962: Dr. Josef Brandel
- 19621982: Dr. Eugen Keidel
- 19822002: Dr. Rolf Böhme
- seit 2002: Dr. Dieter Salomon

Gemeinderat

Dieter Salomon Die Wahl zum Stadtrat vom 13. Juni 2004 ergab folgendes Ergebnis: #CDU 26,1% (-5,0) - 13 Sitze (-3) #GRÜNE 25,8% (+6,1) - 13 Sitze (+3) #SPD 17,1% (-3,7) - 8 Sitze (-3) #FWV 8,2% (-0,4) - 4 Sitze (=) #Linke Liste -Solidarische Stadt 6,3% (+2,1) - 3 Sitze (+1) #FDP 5,0% (-0,1) - 2 Sitze (=) #Kulturliste 4,4% (+4,4) - 2 Sitze (+2) #Junges Freiburg 4,1% (+0,3) - 2 Sitze (=) #Unabhängige Frauen 3,0% (+0,2) - 1 Sitz (=) #Andere 0,0 (-3,9) - 0 Sitze (=) Grüne und Junges Freiburg bilden eine Fraktionsgemeinschaft, ebenso die Linke Liste, die Kulturliste und die Unabhängigen Frauen.

Wappen

Das Wappen der Stadt Freiburg im Breisgau zeigt auf Weiß ein rotes durchgehendes Kreuz. Es ist das Symbol von St. Georg, der als ältester Stadtpatron gilt.

Städtepartnerschaften

Freiburg unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:
- 25px Besançon in Frankreich seit 1959
- 25px Innsbruck in Österreich seit 1963
- 25px Padua in Italien seit 1967
- 25px Guildford in Großbritannien seit 1979
- 25px Madison (Wisconsin) in den USA seit 1987
- 25px Matsuyama in Japan seit 1988
- 25px Lemberg (Lwiw) in der Ukraine seit 1989
- 25px Granada in Spanien seit 1991
- 25px Isfahan in Iran seit 2000 Eine Städtefreundschaft wird mit Wiwilí in Nicaragua seit 1988 unterhalten. 1988 1988

Wirtschaft und Infrastruktur

Freiburg ist ein regionales Wirtschaftszentrum. Es dominiert der Dienstleistungssektor sowie der öffentliche Dienst. Größter Arbeitgeber der Stadt ist die Universität mit dem Universitätsklinikum, gefolgt von zahlreichen Landes- und untergeordneten Behörden. Durch die Nähe zur Universität haben sich kleinere Unternehmen aus den Bereichen Solartechnik, Informations- und Medientechnologie sowie Medizintechnik und Biotechnologie hier angesiedelt. Freiburg ist für sein sonniges, warmes Klima, für die Forschung und Produktion im Bereich Solarenergie bekannt. Selbst das Stadion des SC Freiburg verfügt über solarthermische und photovoltaische Anlagen. Die besondere Bedeutung der Solarenergie für Stadt und Region spiegelt sich auch in der Fachmesse Intersolar (jährlich) wieder, die für die recht kleine Messegesellschaft Messe Freiburg (Teil der städtischen Gesellschaft FWTM) eine ungewöhnlich hohe internationale Bedeutung hat. Eine weitere internationale Fachmesse ist die INTERbrossa-BRUSHexpo, die alle vier Jahre für ihre Branchen Weltleitmesse ist. Zahlreiche weitere Fach- und Publikumsmessen machen Freiburg zu einem wichtigen regionalen Messestandort. Dem wurde im Jahr 2000 Rechnung getragen, indem die Messe Freiburg auf ein neues Gelände mit moderner Hallen-Infrastruktur umzog. Für Sommer 2006 ist die Eröffnung der Erweiterung geplant (dann 4 Messehallen). Darüber hinaus spielt der Fremdenverkehr eine bedeutende Rolle. Die Stadt gilt als Tor zum Schwarzwald und gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Südwestdeutschland.

Verkehr

Schwarzwald Schwarzwald Freiburg liegt verkehrsgeographisch günstig an der großen europäischen Verkehrsmagistrale Rhein-Saône-Rhône-Mittelmeer. Die Bundesautobahn A 5 (Alsfeld - Weil am Rhein) verbindet Freiburg Richtung Norden mit Straßburg (-Paris), Karlsruhe (-Stuttgart-München), Mannheim, Frankfurt am Main (-Köln) und Richtung Süden mit Mülhausen (Mulhouse) (-Dijon-Lyon-Marseille), Basel (-Bern-Genf/ -Zürich-Mailand). Außerdem liegt Freiburg an den Bundesstraßen B 3 (Buxtehude - Weil am Rhein), B 31 (Breisach - Lindau) und B 294 (nach Freudenstadt). Freiburg verfügt über ein dynamisches Parkleitsystem, das auf die Anzahl der verfügbaren freien Parkplätze in den zahlreichen Parkhäusern am Rande der Fußgängerzone hinweist. Die Rheintalbahn Karlsruhe—Freiburg—Basel befindet sich zur Zeit im viergleisigen Ausbau, da sie zukünftig als Zubringer zur Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) dienen soll. Im Eisenbahngüterverkehr ist Freiburg jedoch nach Stilllegung seines Rangierbahnhofes kein Eisenbahnknoten mehr. Die Höllentalbahn verbindet Freiburg mit Donaueschingen. Die Innenstadt wird von vier Straßenbahnlinien (erste Inbetriebnahme: 1901) und durch 22 Busverbindungen durch die Freiburger Verkehrs AG erschlossen, das Umland bis zum Kaiserstuhl und ins Elztal von der Breisgau-S-Bahn, die auf der historischen Strecke der Breisacher Bahn verkehrt. Extra für die Stadt Freiburg wurde von der Waggonfabrik Düwag der Düwag GT8 Typ Freiburg konstruiert, der bis heute fährt. Die Stadt gehört dem Regio-Verkehrsverbund Freiburg an. Der Schauinsland, Freiburgs Hausberg (1284 m), ist mit Deutschlands längster (3,6 km) Kabinen-Umlauf-Seilbahn zu erreichen. Der Flugplatz in Freiburg befindet sich am neuen Messegelände, der meiste Flugverkehr wird jedoch über den Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg im benachbarten Oberelsass abgewickelt. Zum Euroairport besteht eine Shuttle-Busverbindung vom Freiburger Busbahnhof.

Ansässige Unternehmen

Gegenwart

Zu den größeren privaten Arbeitgebern zählen der Halbleiterhersteller Micronas, die zum amerikanischen Northrop Grumman-Konzern gehörende LITEF GmbH sowie ein Werk des französischen Rhodia-Konzerns, das Materialien für Zigarettenfilter herstellt. Daneben haben in Freiburg mehrere kleine und mittlere Verlage wie der Herder Verlag oder das Badische Verlagshaus, Herausgeber der regionalen Badischen Zeitung ihren Sitz. Größte ansässige Brauerei ist die Brauerei Ganter. Seit 12. Januar 1996 ist Freiburg im Breisgau auch Sitz des Briefzentrums 79 der Deutschen Post AG.

Geschichte

In Freiburg hatte achtzig Jahre lang die Firma Michael Welte & Söhne ihren Firmensitz (gegründet 1832 in Vöhrenbach im Schwarzwald, verlegt nach Freiburg 1872, zerstört beim Fliegerangriff 1944, erloschen 1952). Sie stellte pneumatisch gesteuerte Musikautomaten, vor allem Orchestrien her, seit 1905 auch das Welte-Mignon-Reproduktions-Klavier.

Behörden


- Architekturforum Freiburg
- Forstdirektion Freiburg
- Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
- Handwerkskammer Freiburg K.d.ö.R.
- IHK Südlicher Oberrhein K.d.ö.R.
- Johannes-Künzig-Institut für ostdeutsche Volkskunde
- Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg
- Landespolizeischule Baden-Württemberg
- Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald
- Regierungspräsidium im Basler Hof
- Regionalverband Südlicher Oberrhein K.d.ö.R.
- Staatliches Weinbauinstitut
- Wasser- und Schifffahrtsamt Freiburg
- Eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit des Grenzschutzpräsidiums Süd

Gerichte

Freiburg verfügt über ein Amtsgericht und ein Landgericht, die jeweils zum OLG-Bezirk Karlsruhe gehören. Einige Zivilsenate des OLG Karlsruhe haben ebenfalls ihren Sitz in Freiburg. Außer den Gerichten der ordentlichen Gerichtsbarkeit gibt es in Freiburg auch je ein Finanzgericht, Arbeitsgericht (sowie eine Kammer des Landesarbeitsgerichtes), Sozialgericht (zuständig auch für das Gebiet der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Ortenaukreis, Emmendingen, Lörrach und Waldshut) und Verwaltungsgericht (zuständig für den Regierungsbezirk Freiburg.

Medien

Printmedien
- Badische Zeitung (Tageszeitung)
- Der Sonntag in Freiburg / Der Sonntag im Dreiland (Ausgabe für Lörrach und Basel) (Sonntagszeitung der Badische Zeitung)
- Amtsblatt der Stadt Freiburg
- Freizeit & Kultur - das Eventmagazin für Freiburg und Region (Stadtmagazin)
- Zypresse (Blatt für private Kleinanzeigen)
- Plan 14 (Stadtmagazin)
- Freiburg aktuell (Stadt- und Kulturmagazin)
- Joker (Stadt- und Kulturmagazin)
- Freiburger Wochenbericht (Anzeigenblatt)
- Freiburger Stadtkurier (Anzeigenblatt)
- Chilli (Lifestyle- und Kulturmagazin) Audiovisuelle Medien
- Südwestrundfunk (SWR) Studio Freiburg (unter anderem Sendungen für SWR4 Baden-Württemberg und das SWR Südwest Fernsehen)
- Antenne Südbaden
- TV Südbaden
- Radio Dreyeckland
- Baden24 (Internet-Portal) Im Ortsteil Lehen betreibt der SWR eine Sendeanlage für Mittelwelle (Frequenz 828 kHz, Sendeleistung 10 kW, Geographische Koordinaten des Senderstandorts: 48° 00' 48" nördliche Breite, 7° 47' 38" östliche Länge ) und UKW-Hörfunk. Der Senderstandort Freiburg-Lehen ist einer der ältesten in Deutschland.

Bildung und Forschung

Radio Dreyeckland Radio Dreyeckland Radio Dreyeckland Freiburg beherbergt fünf Hochschulen:
- Albert-Ludwigs-Universität; die 1457 gegründete Universität, eine der ältesten und renommiertesten Deutschlands mit etwa 20.000 Studierenden (alle Hochschulen in Freiburg zusammen: knapp 30.000), prägt nachhaltig das Leben der Stadt: So finden sich rund um die Universität viele gut besuchte Cafes und Kneipen. Die Universität ist aber nicht nur wegen der Studierenden relevant, sie ist mit ihren circa 13.000 Arbeitsplätzen (einschließlich Klinikum) auch einer der wichtigsten Arbeitgeber in Südbaden.
- Pädagogische Hochschule Freiburg (PH); gegründet 1962 aus den früheren Akademien I und II für Lehrerbildung, seit 1971 wissenschaftliche Hochschule
- Staatliche Hochschule für Musik; 1946 von der Stadt Freiburg gegründet, wurde sie später vom Land Baden-Württemberg übernommen
- Evangelische Fachhochschule Freiburg - Hochschule für Soziale Arbeit, Diakonie und Religionspädagogik
- Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau - Hochschule für Sozialwesen, Heilpädagogik, Religionspädagogik und Pflege Forschungseinrichtungen In Freiburg befinden sich auch mehrere Forschungsinstitute:
- Institute der Max-Planck-Gesellschaft:
  - Max-Planck-Institut für Immunbiologie
  - Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht
- Institute der Fraunhofer-Gesellschaft:
  - Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF
  - Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik EMI (Ernst-Mach-Institut)
  - Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM
  - Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE (mit Labor und Servicecenter in Gelsenkirchen)
  - Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM (mit Institutsteil in Halle (Saale))
- weitere Forschungseinrichtungen:
  - Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik
  - Öko-Institut e.V. - Institut für angewandte Ökologie
  - Walter Eucken Institut
  - Institut für Grenzgebiete der Psychologie & Psychohygiene

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Walter Eucken Institut Walter Eucken Institut Walter Eucken Institut Walter Eucken Institut Walter Eucken Institut Walter Eucken Institut

Dialekte

Durch die südlichen Stadtteile von Freiburg verläuft die Mundartgrenze zwischen nieder- und hochalemannisch. Freiburgs alemannischer Name lautet - wie zur Zeit der Stadtgründung - Friburg.

Theater

Freiburg ist eine Theaterstadt. Die Städtischen Bühnen spielen die Sparten Schauspiel, Musiktheater und Ballett auf drei Bühnen sowie im Konzerthaus. Weiter gibt es eine Vielzahl kleinerer Theater:
- Alemannische Bühne Freiburg
- Galli-Theater Freiburg
- Theater am Martinstor Freiburg
- Theater im Marienbad Freiburg
- Vorderhaus Freiburg - Kultur in der Fabrik
- E-Werk Freiburg
- Wallgraben-Theater Freiburg; vor allem bekannt für seine Loriot-Aufführungen mit Heinz Meier.
- Hans -Dürr-Theater Laientheater bekannt durch die Shakespare Company und Inszenierungen im schwarzen Kloster.

Musik

In Freiburg sind mehrere überregional bekannte Orchester und Chöre zu Hause:
- Akademisches Orchester Freiburg e.V., gegründet 1963
- Consortium Classicum - Das 1966 von den Klarinettisten Dieter Klöcker gegründete Ensemble widmet sich vor allem der Musik des ausgehenden 18. und des 19. Jahrhundert.
- Holst-Sinfonietta e.V. Freiburg
- Philharmonisches Orchester der Stadt Freiburg
- SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
- Musikverein Freiburg-Kappel e.V.
- Musikverein Freiburg St. Georgen e.V.
- Freiburger Bachchor
- Freiburger Kammerchor
- QueerFlöten e. V. - Freiburgs lesbisch-schwuler Chor
- Freiburger Barockorchester (FBO) unter der Leitung von Gottfried von der Goltz
- Freiburger Domchor
- Camerata Vocale Freiburg
- Studentenkantorei Freiburg
- Jazzchor Freiburg

Film und Kino

Neben einem Multiplex-Kino und der "Harmonie", die ebenfalls überwiegend Hollywood-Mainstream zeigt, hat Freiburg mit den "Friedrichsbau/Apollo"-Kinos und dem "Kandelhof" fünf Säle, die als Programmkino bespielt werden. Diese Kinos sind in den letzten Jahren durchgängig für ihr anspruchsvolles Programm ausgezeichnet worden. Mit seinen regelmäßigen Pay After-Vorstellungen bietet der Friedrichsbau eine besondere Attraktion. Das Kommunale Kino Freiburg ist in den letzten Jahren ebenfalls mehrfach ausgezeichnet worden. Alle zwei Jahre veranstaltet das Kommunale Kino das "Freiburger Filmform" mit Schwerpunkt auf dem ethnografischen Film. Es gilt als eines der wichtigsten Filmfestivals dieses Schwerpunkts in Deutschland.

Museen

Städtische Museen Freiburg
- Augustinermuseum (Museum für Kunst- und Kulturgeschichte am Oberrhein; am Augustinerplatz)
- Museum für Stadtgeschichte (Abt. des Augustinermuseums im Wentzingerhaus am Münsterplatz)
- Museum für Neue Kunst (Marienstrasse)
- Adelhausermuseum – Natur- und Völkerkunde (Gerberau, am Augustinerplatz)
- Museum für Ur- und Frühgeschichte (Colombischlössle, Colombipark) Weitere Museen in der Altstadt und vor den Toren Freiburgs:
- Zinnfiguren-Klause (im Schwabentor)
- Freiburger Fasnetmuseum (Turmstrasse)
- Mittelalterliches Foltermuseum Freiburg (Münsterplatz)
- Museums-Bergwerk Schauinsland (stadtgeschichtlich bedeutendes Bergwerk auf Silber-Blei-Zinkerze am "Erzkasten" oberhalb Hofsgrund)

Bäder


- Eugen-Keidel-Bad, Mineral-Thermalbad / Saunalandschaft
- Westbad (Sportbad)
- Faulerbad
- Gartenhallenbad Haslach
- Strandbad (Freibad)
- Lorettobad (Freibad mit Familien- und separatem Damenbereich)
- Freibad St. Georgen

Bauwerke


- Freiburger Münster (das Wahrzeichen der Stadt). Der 116 Meter hohe gotische Turm des Münsters wurde schon von dem Kunsthistoriker Jacob Burckhardt als "schönster Turm der Christenheit" bezeichnet und überragt alle Gebäude der Stadt. Besucher sollten auch den Markt rund um das Freiburger Münster genießen.
- Historisches Kaufhaus am Münsterplatz von 1532.
- Das Hotel/Restaurant "Zum Roten Bären" in Freiburg gilt als ältester Gasthof Deutschlands. Die Fundamente stammen aus der Zeit vor 1120.
- Haus zum Walfisch:das 1515 fertiggestellte Haus zum Walfisch, wurde als Alterssitz Maximilian I., deutscher Kaiser ab 1493 und Landesherr Freiburgs (1490-1519), durch dessen Generalschatzmeister Jakob Villinger erbaut. Darüberhinaus wohnte der bekannte Humanist und Philosoph Erasmus von Rotterdam in den Jahren 1529-1531, nach seiner Flucht aus Basel, begründet durch die protestantische Reformation, in diesem Haus. Nach zahlreichen Umbauten brannte das Haus 1944 ab. Nach seinem Wiederaufbau, diente es Dario Argento für seinen Film "Suspiria" als Szenerie und ist aktuell Sitz einer Bank.
- Schwabentor
- Martinstor
- Das Colombischlößle genannte Herrenhaus am Rotteckring war 1947-1951 Sitz der badischen Landesregierung.
- Das Erzbischöfliche Ordinariat in eigentümlichem neuromanischem Baustil
- Theater mit Jugendstilelementen.
- Konzerthaus
- Erzbischöfliches Archiv
- Münsterbauhütte
- Aussichtsturm Schlossberg
- Sendemast Freiburg-Lehen

Bedeutende Plätze der Stadt

Aussichtsturm Schlossberg Aussichtsturm Schlossberg Aussichtsturm Schlossberg]]
- Münsterplatz, der größte gepflasterte Platz in Freiburg, hier ist an jedem Tag außer Sonntag Bauernmarkt. Im Mittelalter befanden sich hier der Friedhof und eine Kapelle, deren Umrisse heute noch im Pflaster zu sehen sind.
- Der Augustinerplatz ist einer der zentralen Plätze der Freiburger Altstadt. Umgeben von dem ehemaligen Augustinerkloster - dem heutigen Augustinermuseum - und den Resten der ehemaligen Stadtmauer, ist der Platz ein beliebter Treffpunkt der Freiburger Bevölkerung. Nach dem Abbruch der ehemals benachbarten Feierling-Brauerei und der Neugestaltung des Platzes hat sich ein Freiburger Phänomen entwickelt, das scherzhaft mit den römischen Verhältnissen an der spanischen Treppe verglichen wird. Auf der Treppenanlage des Augustinerplatzes genießen in den Sommernächten viele junge und junggebliebene Menschen das städtische Leben mit mediterranem Flair.
- Holzmarkt
- Den "Platz der alten Synagoge" (frühere Bezeichnungen: Theaterplatz

Oberrheinische Tiefebene

Die vom Rhein durchflossene Oberrheinische Tiefebene - häufiger Oberrheingraben oder Rheingraben oder Rheintalgraben oder verkürzt Rheinebene genannt - ist ein 300 km langes und 30 bis 45 km breites, tektonisch entstandenes Tal in Südwestdeutschland. Sein südwestliches Viertel gehört zur Region Straßburg und Colmar/Mülhausen (Elsass) (Osten von Frankreich), sein südlichster Teil bei Basel zur Nordwestschweiz. Der nördlichste Teil reicht bis ins Rhein-Main-Gebiet mit der Metropole Frankfurt am Main.

Geologie

Der Oberrheingraben stellt einen seit etwa 45 Millionen Jahren aktiven Grabenbruch dar, eine mindestens 20 km tiefe Einsenkung der Erdkruste. Gelegentliche leichte Erdbeben und alte Lava-Ablagerungen an den Grabenrändern zeugen von der immer noch vorhandenen tektonischen Aktivität der Region. Der Graben gehört zu einer langen, geologisch teilweise bis Afrika wirkenden Schwächezone der Erdkruste. Ähnlich wie zahlreiche Sedimentbecken wurde diese Zone beim langsamen Absinken (sporadisch einige mm pro Jahr) gleichzeitig durch fluviatile Sedimentation aufgefüllt. Diese inzwischen verfestigten Schichten gehören vor allem zum Tertiär. Bei Karlsruhe sind sie etwa 5 bis 10 km mächtig. Ihr Verlauf und ihre abschwächende Wirkung auf das Erdschwerefeld ist seit langem ein wichtiges Forschungsthema für Geodäsie und Geophysik (siehe Univ.Karlsruhe, Prof. Eugen Kuntz und die erstgenannte Literatur). Eugen Kuntz aus]]

Geografie

Talform, Grenzen und Gebirge

Im Süden ist die Oberrheinische Tiefebene am breitesten - bei Freiburg im Breisgau und Straßburg über 40 km - und wird dort nach Osten durch den Schwarzwald begrenzt, im Westen durch die Vogesen. Sein etwas schmälerer Nordteil (nur beim Kraichgau 40 km) wird östlich vom Odenwald begrenzt, westlich vom Pfälzerwald und dem rheinhessischen Hügelland. Der Rhein fließt von Südosten - von Schaffhausen und dem Bodensee her - als Hochrhein zu, wird in der breiten Ebene Oberrhein genannt und verlässt sie im Nordwesten als Mittelrhein. Dort, wo er bei Mainz in den Rheingau eintritt, endet der Rheingraben orografisch. Das Tal verengt sich um fast 99 Prozent und bildet bei Koblenz und bis Bonn das Durchbruchstal im Bereich einiger erdgeschichtlich alter Gebirge (Rheinisches Schiefergebirge: Hunsrück, Eifel, Taunus und Westerwald). Diese Landschaft des „Mittelrhein“ hat die UNESCO im Jahr 2002 zum Weltkulturerbe erhoben.

Klima

Infolge der geringen Höhe über dem Meeresspiegel (im Mittel um 150 m) und der schützenden Gebirge an den Flanken herrscht in der Oberrheinischen Tiefebene ein sehr mildes, um den Kaiserstuhl im Süden schon fast mediterranes Klima. Am 5. August 2003 wurde in Möhlin (Schweiz), im südöstlichsten Teil der Oberrheinischen Tiefebene, mit 40,3° C die höchste Temperatur nördlich der Alpen gemessen. Bis ins 19. Jahrhundert waren die rheinnahen Gebiete durch Sümpfe und häufige Überschwemmungen charakterisiert und für Landwirtschaft und Bebauung schlecht geeignet. Dies änderte sich mit der Begradigung des Rheins zwischen 1817 und 1876 durch Johann Gottfried Tulla und seine Nachfolger. Manche der ursprünglichen Rheinwindungen blieben als Altrhein-Arme erhalten und sind heute teilweise renaturiert, wie auch die Wasserqualität des Rheins allmählich wieder steigt.

Südbaden und Vulkanismus

Die Tiefebene ist durch die Sedimentierung ungewöhnlich glatt, sodass der Rhein bis zur Regulierung vor 150 Jahren zahlreiche Mäander und Sumpflandschaften bildete. Der Südosten des Rheingrabens heißt Breisgau. Der fruchtbare, 557 Meter hohe Kaiserstuhl nordwestlich von Freiburg ist ein vulkanisches Massiv von 110 km². Es ragt wie eine Insel aus der badischen Rheinebene auf und ist vermutlich durch das Absinken früherer Gesteine entstanden, die sich - wie noch heute in vielen Vulkanzonen zu beobachten - im Sinken erhitzten und einen Magmastrom nach oben öffneten. Die Form dieses relativ jungen Gebirges, das sich trotz Erlöschen des Vulkans und anhaltendem Absinken noch 400 Meter über das Rheintal erhebt, ähnelt einem nach Südwesten geöffneten Hufeisen. Die Hänge sind von fruchtbaren Lößböden bedeckt, wo im milden Klima Rebkulturen und empfindliche Obstsorten gedeihen, aber auch mediterrane Pflanzen.

Städte und bekannte Orte in der oberrheinischen Tiefebene

mediterran]]

Großstädte im Oberrheingraben (rheinabwärts)


- Basel (Schweiz)
- Mülhausen (Frankreich)
- Freiburg im Breisgau (Deutschland)
- Straßburg (Frankreich)
- Karlsruhe (Deutschland)
- Heidelberg (Deutschland)
- Mannheim (Deutschland)
- Ludwigshafen am Rhein (Deutschland)
- Darmstadt (Deutschland)
- Frankfurt am Main (Deutschland)
- Wiesbaden (Deutschland)
- Mainz (Deutschland)

Andere Städte und bekannte Orte (rheinabwärts)

Mainz
- Colmar, Breisach, Bötzingen, Emmendingen, Wyhl, Ettenheim, Schwanau, Lahr, Neuried und Offenburg.
- Ab Straßburg: Schiltigheim, Haguenau (beide F), Baden-Baden, Rastatt, Weingarten (Baden), Bruchsal, Landau in der Pfalz, Neustadt an der Weinstraße, Speyer, Hockenheim, Schifferstadt und Schwetzingen.
- Ab Ludwigshafen/Mannheim: Frankenthal (Pfalz), Worms, Lorsch, Gernsheim, Rüsselsheim, Neu-Isenburg, Offenbach am Main und Oberursel (Taunus).

Wirtschaft

Zwei bedeutende deutsche Wirtschaftsregionen liegen in der Oberrheinischen Tiefebene, das Rhein-Neckar-Dreieck mit Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg sowie das Rhein-Main-Gebiet mit Frankfurt, Mainz und Wiesbaden.

Weblinks


- [http://www.oberrheingraben.de/ Oberrheingraben]
- [http://www.webgeo.de/mapserver/php_mapscript/geologie_bw/geologische_einheiten_bw/geologie_bw.phtml Geologie in Südwestdeutschland] Kategorie:Landschaft in Europa Kategorie:Geologie Kategorie:Geophysik Kategorie:Geodäsie Kategorie:Region in Deutschland Kategorie:Geographie (Schweiz) Kategorie:Geographie (Frankreich) Kategorie:Elsass Kategorie:Geographie (Hessen) Kategorie:Geographie (Rheinland-Pfalz) Kategorie:Geographie (Baden-Württemberg)

Teufelsküche (Gütighofen)

Bei der Teufelsküche handelt es sich um mehrere kleine Höhlen die sich in einer Kalksteinformation am Oelberg über Gütighofen bei Ehrenkirchen befinden. Die Höhlen sind teils natürlich, teils von Menschenhand erstellt. Die Haupthöhle befindet sich in ca. 10 Meter Höhe an einer Steilwand. Direkt daneben findet man auch noch Mauerreste der Burg Hauenfels. In den schutzbietenden Höhlen lebten in der Steinzeit vor ca. 35000 Jahren Rentierjäger, die von dort aus die Ebene beobachten konnten. Besichtigt werden können die Höhlen jeder Zeit – gutes Schuhwerk ist zu empfehlen. Die Haupthöhle ist nur per Leiter zu erreichen.
kategorie:Höhle

Gütighofen

Der Weiler Gütighofen gehört sowohl zu Ehrenkirchen, als auch zu Bollschweil. Die Grenze der beiden Gemeinden verläuft genau auf der einzigen Straße, welche ebenfalls den Namen "Gütighofen" trägt.

Geografie

Bollschweil Gütighofen liegt am Eingang des Hexentals, am Zusammenfluss von Eckbach und Möhlin, direkt unterhalb einer mächtigen Kalksteinformation am Hohfirst, einem Nebengipfel des Schönbergs, in der sich sowohl die Burg Hauenfels, als auch die „Teufelsküche“, ein Höhlenkomplex aus der mittleren Steinzeit, befinden. Auf der östlichen Talseite ist der Schwarzwald.

Geschichte

Das älteste Gebäude des Ortsteils ist die schon im Jahre 1341 erwähnte Felsenmühle. Wahrscheinlich gruppierten sich die landwirtschaftlichen Gehöfte später darum. Mittlerweile gibt es jedoch keine haupterwerbliche Landwirtschaft mehr.

Bevölkerung/Kultur

Die ca. 40 Einwohner aus allen Altersschichten nennen Gütighofen auch „s’Dörfli“ und schätzen dieses wegen seiner besonders ruhigen Lage. Seit 1994 findet im Sommer das so genannte „Dörflifescht“ für alle ehemaligen und jetzigen „Dörfler“ statt. Dann wird auch ein inoffizieller Bürgermeister gewählt. Die bisherigen Bürgermeister(innen): M. Zähringer, A. Schmutz, Oli ?, E.Lupberger , N. Faller, M. Hog, B. Dischinger, Sonja Knöbel-Lupberger

Politik

Felsenmühle Der Bürgermeister hat keine politische Macht, das Amt ist rein repräsentativ. Trotzdem bekommt jeder Bürgermeister als Zeichen der Anerkennung den traditionellen Bürgermeisterbaum und die Amtskette.

Wirtschaft

Einziges ansässiges Unternehmen ist die Schreiner- und Zimmerei „Steiert und Armbruster“

Sehenswürdigkeiten


- Die Felsenmühle wurde 1972 komplett umgebaut, von der Mühle ist kaum noch etwas zu sehen.
- Teufelsküche
- Teufelskanzel (Aussichtspunkt)
- Burg Hauenfels

Wetterstation

Seit 2005 zeigt der „Wetter Stein Gütighofen I“ Passanten das aktuelle Wetter an. als:Gütighofen Kategorie:Ort in Baden-WürttembergKategorie:Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Teufelsküche (Gütighofen)

Bei der Teufelsküche handelt es sich um mehrere kleine Höhlen die sich in einer Kalksteinformation am Oelberg über Gütighofen bei Ehrenkirchen befinden. Die Höhlen sind teils natürlich, teils von Menschenhand erstellt. Die Haupthöhle befindet sich in ca. 10 Meter Höhe an einer Steilwand. Direkt daneben findet man auch noch Mauerreste der Burg Hauenfels. In den schutzbietenden Höhlen lebten in der Steinzeit vor ca. 35000 Jahren Rentierjäger, die von dort aus die Ebene beobachten konnten. Besichtigt werden können die Höhlen jeder Zeit – gutes Schuhwerk ist zu empfehlen. Die Haupthöhle ist nur per Leiter zu erreichen.
kategorie:Höhle

Kommunalwahl

Die Kommunalwahl ist die Handlung zur Erfüllung des Verfassungsauftrages nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 des Grundgesetzes, nach dem die Landkreise und Gemeinden eine Vertretung des Volkes haben müssen. Die Wahlen zu den Kommunalvertretungen erfolgt wie die übrigen Wahlen nach den Grundsätzen der allgemeinen, freien, geheimen, gleichen und unmittelbaren Wahl. Die Regelungen zur Wahl der Kommunalvertretungen erfolgt durch Landesgesetz. Daher ist auch ein unterschiedliches Bild der weiteren Ausgestaltung der Wahlen zu finden: Die 5%-Klausel gilt nicht in allen Bundesländern. Mehrere Kommunalrechtsordnungen weisen die Möglichkeiten des Kumulierens und Panaschierens auf. Auch die Wahlperioden sind von 4 bis 6 Jahren durchgängig unterschiedlich. Das aktive Wahlrecht wird teilweise schon ab 16 Jahren gewährt, ansonsten sind auch die Ausländer mit der Staatsbürgerschaft eines EU-Staates wahlberechtigt (Art. 28 Abs. 1 Satz 3 GG). Die Kommunalwahlen ermöglichen wegen der begrenzten Materie des Kommunalrechts auch Wählergruppen, die nicht den Status einer Partei erlangen, an den Wahlen teilzunehmen (sog. Rathausparteien). Parteien und Wählergruppen, die weder in der betreffenden Vertretungskörperschaft noch im Bundestag oder einem Landtag vertreten sind, müssen in der Regel Unterstützungsunterschriften vorweisen können, um zur Wahl zugelassen zu werden. Im Land Nordrhein-Westfalen werden gem. § 1 Abs. 1 KWahlG NRW bei den Kommunalwahlen

- der Rat der Gemeinde,

- der Kreistag des Kreises,

- die Bezirksvertretungen in kreisfreien Städten,

- der/die Bürgermeister/in der Gemeinde bzw. der/die Oberbürgermeister/in in kreisfreien Städten

- und der/die Landrat/rätin des Kreises
gewählt. Im Land Niedersachsen werden gem. §§ 1 und 2 NKWG bei den Kommunalwahlen

- der Rat der Gemeinde,

- der Kreistag des Kreises,

- der/die Bürgermeister/in der Gemeinde

- und der/die Landrat/rätin des Kreises
gewählt.

Literatur


- Andreas Kost, Hans-Georg Wehling (Hrsg.), Kommunalpolitik in den deutschen Ländern, Westdeutscher Verlag 2003
- Kay Waechter, Kommunalrecht, Köln 2003/04 Siehe auch: Liste der Wahltermine in der Bundesrepublik Deutschland Kategorie:Wahl

St. Blasien

St. Blasien ist eine Stadt im südlichen Schwarzwald (Baden-Württemberg) und gehört zum Landkreis Waldshut. Der heilklimatische Kurort hat etwa 4.000 Einwohner.

Geschichte

Im 9. Jahrhundert wurde erstmals ein Benediktinerkloster im heutigen St. Blasien erwähnt (Kloster St. Blasien). Das Kloster war ab dem späten Mittelalter eines der wichtigsten im Schwarzwald, bis es 1806 säkularisiert wurde. Die letzten Mönche übersiedelten (auf Umwegen) nach St. Paul im Lavanttal (Kärnten). Danach wurde im Kloster eine der ersten Maschinenfabriken Deutschlands aufgebaut. Seit 1934 ist das renommierte jesuitische Kolleg St. Blasien mit Internat im Kloster untergebracht. Internat

Stadtgliederung

Zur Stadt St. Blasien gehören heute neben der Kernstadt auch die Nachbarortschaft Albtal mit ihren Weilern Immeneich und Schlageten im Albtal und der Ort Menzenschwand am Fuße des Feldbergs.

Abteikirche

Feldberg Nach einer Brandkatastrophe 1768 errichtete der Architekt Pierre Michel d'Ixnard 1768-1781 eine neue Abteikirche im frühklassizistischen Stil. Der Kuppelbau ist mit 46 Metern im Durchmesser und 63 Metern Höhe der drittgrößte seiner Art in Europa. Der gewaltig aufragende Dom wirkt aufgrund seiner abgeschiedenen Lage mitten im Schwarzwald fast etwas deplatziert.

Weblinks


- [http://www.regol-wt.de Regionalportal Landkreis Waldshut]
- [http://www.deheim.de/orte/st-blasien.htm Bilder und Ortsgeschichte von St. Blasien] Kategorie:Ort in Baden-WürttembergKategorie:Landkreis Waldshut

Staufen

Der Begriff Staufen steht sowohl für ein Adelsgeschlecht sowie für diverse Orte:
- Als Hohenstaufen oder Staufer wird ein schwäbisches Adelsgeschlecht bezeichnet

Orte


- die Stadt Staufen im Breisgau, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg, Deutschland
- den Ortsteil Staufen (Bayern), Gemeinde Syrgenstein, Landkreis Dillingen an der Donau, Bayern
- den Ortsteil Staufen (Waldshut), Gemeinde Grafenhausen (Hochschwarzwald), Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg
- die Gemeinde Staufen im Kanton Aargau, Schweiz

Gebirge


- ein Gebirge, siehe Staufen (Berg)

Hohebannstein

Der Hohebannstein ist ein historischer Grenzstein auf dem Hohfirst südlich von Freiburg im Breisgau. Seine Besonderheit ist, dass dort mit Bollschweil, Ebringen, Ehrenkirchen, Pfaffenweiler und Schallstadt fünf Gemeinden aneinandergrenzen.

Geografische Lage

Zum Hohebannstein gelangt man am kürzesten von der Gemeindeverbindungsstraße Ebringen - Wittnau aus. Er befindet sich auf 410 Metern über NN circa 300 Meter östlich unterhalb des Hohfirstgipfels an einem Waldweg, 200 Meter vom Kalkbergwerk Bollschweil entfernt.

Geschichte

Der Hohfirst, der durch den Hohebannstein territorial aufgeteilt wird, wurde bis ins frühe 15. Jahrhundert in Form einer Allmende durch die umliegenden Ortschaften genutzt. Bevölkerungszuwachs, aber auch eine zunehmend eigenständige Politik der Gemeinden gegenüber ihren Grundherren, führten dann zum Verschwinden der Allmende. Die Gemeinden versuchten nun, ihre jeweiligen Gemarkungen möglichst weit auf den Berg auszudehnen. Hierbei gerieten besonders die Ortschaften Pfaffenweiler und Wolfenweiler miteinander in Streit, in den dann mittelbar auch Ebringen einbezogen wurde, da Pfaffenweiler über vier Generationen seine Grundherren zur Einklagung der Herrschaft über den Ebringer Ortsteil Talhausen zu bewegen versuchte, um damit Pfaffenweiler die vollständige Kontrolle über den nordwestlichen Hohfirst auf Kosten von Wolfenweiler und Ebringen zu ermöglichen. Die Klage scheiterte, führte aber dann zur territorialen Aufteilung der ehemaligen Allmende des Hohfirsts unter den angrenzenden Gemeinden in der noch heute gültigen Grenzziehung. Der Vorgang über die Aufteilung des Hohfirsts, der mit der Errichtung des Hohebannsteins seinen Abschluss fand, bezeugt dadurch auch die komplizierte politische Lage im ausgehenden Mittelalter. Territorialstreitigkeiten führten nicht nur die adeligen Grundherren untereinander, sondern auch die ihnen untertänigen Gemeinden, die zur Interessendurchsetzung jedoch die Unterstützung der Grundherren brauchten, da nur diese Territorien einklagen konnten.

Gestaltung

Der Stein hat die Form eines Fünfecks, auf jeder Seite mit einem Wappen der angrenzenden Gemeinden. Der originale Stein wurde Mitte der 1990er Jahre bei einem Forstunfall beschädigt und befindet sich seither im Dorfmuseum in Pfaffenweiler. Am eigentlichen Grenzpunkt steht eine Replik. Kategorie:Grenze Kategorie:Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Kategorie:Geschichte als:Hohebannstein

Johan Christian Wentzinger

Johan Christian Wentzinger (
- 10. Dezember 1710 in Ehrenstetten im Breisgau, † 1. Juli 1797 in Freiburg im Breisgau) war Bildhauer, Maler und Architekt. Andere Namensschreibweisen sind Johann Christian Wentzinger und Christian Wenzinger. Er gehört zu den vielseitigsten Rokoko-Künstlern in Süddeutschland. Studienreisen führten ihn 1731 nach Rom und 1737 nach Paris. Ab 1745 wirkte er von Freiburg aus. Als Hauptwerke sind seine Beiträge zur Ausgestaltung der Stiftskirche in St. Gallen 1757 - 1760 zu betrachten: überlebensgroße Statuen am Außenbau, im Kirchenraum Decken- und Kuppelfresken, Stuckornamentik, allegorische und szenische Relief. Ein ähnlich umfangreiches Dekorationsprogramm führte er 1748 in Schloss Ebnet bei Freiburg aus. Dort schuf er unter anderem auch Gartenplastiken und Stukkaturen. Wentzinger, Johan Christian Wentzinger, Johan Christian Wentzinger, Johan Christian Wentzinger, Johan Christian Wentzinger, Johan Christian Wentzinger, Johan Christian Wentzinger, Johan Christian

Kategorie:Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Breisgau-Hochschwarzwald

Ocean County

Ocean County is a county located in the state of New Jersey. Ocean County boasts some of the most beautiful beaches in New Jersey. It is home to Island Beach State Park and the resort of Seaside Heights. It is also home to Six Flags Great Adventure, and the famous New Jersey Pine Barrens. As of 2000, the population is 510,916. Its county seat is Toms River6. 2005 estimates show the counties population growing to around 555,000, making it the fastest growing county in New Jersey.

Geography

According to the U.S. Census Bureau, the county has a total area of 2,372 km² (916 mi²). 1,648 km² (636 mi²) of it is land and 724 km² (280 mi²) of it is water. The total area is 30.53% water. Much of the county is flat and coastal. The highest point is one of three unnamed hills (one in Jackson Township, the other two in Plumsted Township) that reach at least 230 feet (70 m) in elevation. The lowest elevation in the county is sea level.

Demographics

As of the census2 of 2000, there are 510,916 people, 200,402 households, and 137,876 families residing in the county. The population density is 310/km² (803/mi²). There are 248,711 housing units at an average density of 151/km² (391/mi²). The racial makeup of the county is 93.05% White, 2.99% Black or African American, 0.14% Native American, 1.28% Asian, 0.02% Pacific Islander, 1.24% from other races, and 1.29% from two or more races. 5.02% of the population are Hispanic or Latino of any race. There are 200,402 households out of which 28.10% have children under the age of 18 living with them, 56.40% are married couples living together, 9.20% have a female householder with no husband present, and 31.20% are non-families. 27.00% of all households are made up of individuals and 16.50% have someone living alone who is 65 years of age or older. The average household size is 2.51 and the average family size is 3.06. In the county the population is spread out with 23.30% under the age of 18, 6.60% from 18 to 24, 26.00% from 25 to 44, 21.90% from 45 to 64, and 22.20% who are 65 years of age or older. The median age is 41 years. For every 100 females there are 90.40 males. For every 100 females age 18 and over, there are 86.40 males. The median income for a household in the county is $46,443, and the median income for a family is $56,420. Males have a median income of $44,822 versus $30,717 for females. The per capita income for the county is $23,054. 7.00% of the population and 4.80% of families are below the poverty line. Out of the total population, 10.00% of those under the age of 18 and 5.60% of those 65 and older are living below the poverty line.

Government

Ocean County is governed by a Board of Chosen Freeholders consisting of five members. Freeholders are elected at large by the voters of Ocean County in partisan elections and serve staggered 3-year terms. Ocean County's Freeholders have both administrative and policy making powers. Ocean County's Freeholders are:
- John C. Bartlett Jr.
- John P. Kelly
- James F. Lacey
- Gerry P. Little
- Joseph H. Vicari

Municipalities


- Barnegat Light
- Barnegat Township
- Bay Head
- Beach Haven
- Beachwood
- Berkeley Township
- Brick Township
- Dover Township
- Eagleswood Township
- Harvey Cedars
- Island Heights
- Jackson Township
- Lacey Township
- Lakehurst
- Lakewood Township
  - Lakewood (CDP)
- Lavallette
- Little Egg Harbor Township
- Long Beach Township
- Manchester Township
- Mantoloking
- Ocean Gate
- Ocean Township
  - Waretown (CDP)
- Pine Beach
- Plumsted Township
  - New Egypt (CDP)
- Point Pleasant
- Point Pleasant Beach
- Seaside Heights
- Seaside Park
- Ship Bottom
- South Toms River
- Stafford Township
  - Beach Haven West (CDP)
  - Manahawkin (CDP)
- Surf City
- Tuckerton

Place names

All of Ocean County, as is the rest of New Jersey, is divided up into incorporated municipalities. While there are no unincorporated areas within the county, there are Census-designated places, neighborhoods, post offices and other named areas with distinct identities, all of which exist within the incorporated municipalities or cross the boundaries of multiple municipalities. Where possible, they are listed in the previous list under the parent municipality. Other areas are listed below:
- Barnegat
- Cedar Glen Lakes
- Cedar Glen West
- Crestwood Village
- Dover Beaches North
- Dover Beaches South
- Forked River
- Holiday City South
- Holiday City-Berkeley
- Holiday Heights
- Leisure Knoll
- Leisure Village East
- Leisure Village West-Pine Lake Park
- Leisure Village
- Mystic Island
- North Beach Haven
- Ocean Acres
- Pine Ridge at Crestwood
- Silver Ridge
- Toms River (County Seat)
- Vista Center

External link


- [http://www.LBIrealtors.com/ Long Beach Island's online real estate guide] Category:New York metropolitan area Category:New Jersey counties

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Plaques
The word plaque can have different connotations and can also be spelt placque:
- Dental plaque is a yellowish biofilm that builds up on the teeth formed by bacteria embedded in a matrix of polymers of bacterial and salivary origin. If not removed regularly, it can lead to dental cavities (caries).
- In atherosclerosis, Democratic Left Youth (in Spanish: Juventudes de Izquierda Democrática) was the youth wing of the Democratic Left (ID) in Spain. JID existed at the time of the transition to democracy in 1977. Category:Youth wings of Spanish political parties
Wikipedia:Centralised discussion

Explanation

These discussions were initially introduced (in March 2005) to reduce the post count on Votes for deletion. The point of these discussions is to establish consensus about a recurring theme that comes up on VFD or similar pages. If a number of related articles are discussed, the same arguments tend to be used for all of them, leading to a fragmented chaotic discussion. In that case, it would be helpful to create a centralized place for discussion; the outcome of that discussion can then be used as a guideline in the future. I
Invasion biology terminology

Invasion Biology Terminology

Introduction The terminology in this page contains definitions for invasion biology terms in common usage today, taken from accessible publications. References for each definition are included. Terminology relates primarily to invasion biology terms with some ecology terms included to clarify language and phrases on linked pages. The need for a clearly defined and consistent invasion biology terminology has been acknowledged by many sources. Definitions of “invasive nonindigenous species have been inconsistent” which has lead to confusion