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| Mauri Antero Numminen |
Mauri Antero NumminenMauri Antero Numminen ( - 12. März 1940 in Somero) ist ein finnischer Sänger, Komponist, Entertainer, Buchautor und Filmemacher. Sein Musikstil bewegt sich seit vielen Jahrzehnten zwischen finnischem Tango, Jazz, Rock und abstrakter Musik.
Biographie
Frühwerk und Rebellion
Schon als Kind lernt Numminen durch amerikanische Radiosender den Jazz kennen und lieben. In seiner Heimatstadt Somero lernt er mehrere Instrumente zu spielen und Jazz, Tango und klassische Musik zu interpretieren. Erste Auftritte absolviert er mit der Band Viisi Vierasta Miestä (Fünf aus der Fremde).
Seit 1960 studiert er an der Universität Helsinki acht Jahre lang unter anderem Volkswirtschaftslehre, Soziologie, Philosophie und Finnougristik. Schon während des Studiums schreibt er seinen ersten Roman Energiasäästäjä (Energiesparer), nimmt Musikstücke auf und dreht Kurzfilme. Längst hat er auch schon das Abstrakte für sich entdeckt: der Energiesparer (später ins Schwedische und Deutsche übersetzt) ist durchgängig im Passiv geschrieben, und eine seiner ersten Kompositionen Eleitä kolmelle röyhtäilijälle (Gebärde für drei Rülpser) hat einen komplett gerülpsten Text.
Sein musikalisches Frühwerk ist stark durch deutsche Philosophen geprägt: nach eigenen Angaben erlernt Numminen im Studium die deutsche Sprache, um Karl Marx im Original lesen zu können. Sein erster musikalischer Achtungserfolg wird 1966 seine Vertonung des Tractatus Logico-Philosophicus" von Ludwig Wittgenstein. Im selben Jahr gründet er gemeinsam mit Freundendas Plattenlabel Eteenpäin! (Vorwärts!) und beschließt, Berufsmusiker zu werden.
Mit wachsendem Bekanntheitsgrad bringt er das finnische Establishment immer mehr gegen sich auf: Fernsehauftritte haben wütende Anrufe beim Sender zu Folge und den Vorwurf, Numminen pervertiere durch seinen fürchterlichen Gesang die klassische Musik. Sein Song Naiseni kanssa eduskuntatalon puistossa (Mit meiner Braut im Park vom Parlament) bleibt sechs Jahre lang im Radio verboten, da der Text angeblich das finnische Parlament verunglimpfe und zum Alkoholmissbrauch aufrufe. Ein Auftritt, bei dem Numminen ein Handbuch des Geschlechtslebens vertont, wird von der Polizei aufgelöst. In den folgenden Jahren experimentiert er mit elektronischer Musik und provoziert die Öffentlichkeit, indem er die Rolle Finnlands im Winterkrieg 1939/40 musikalisch Aufarbeitet.
Das Neorustikale Jazzorchester
Im Jahr 1970 gründet Numminen zusammen mit der Pianistin Jani Uhlenius das Neorustikale Jazzorchester, eine Formation, mit der er aus dem Underground auftaucht und bald beachtliche Publkumserfolge feiert. Das Album Swingin kutzu (Einlahdung zum Swing) macht das Orchester auch außerhalb Finnlands bekannt, vor allem in Schweden, wo Numminen immer öfter auf Jazz-Festivals auftritt und wohin er zeitweise zieht.
Das Neorustikale Jazzorchester tritt noch heute regelmäßig unter der Führung von Numminen/Uhlenius auf und begründete Numminens finanzielle Unabhängigkeit, die es ihm erlaubt, auch in weniger publikumswirksamen Kunstfeldern aktiv zu werden, etwa der Literatur.
Literatur
In seiner schwedischen Periode entstehen die ersten Bücher seit dem Studium: der Gedichtband Kauneimmat runot (Die schönsten Gedichte, 1970), die Novellensammlung Lastuja (Späne, 1971), und das Märchenbuch Satuja (Märchen, 1975). Seitdem erscheinen in unregelmäßigen Abständen neue Gedichtbände, Briefwechsel und Romane. Zu seinen bekanntesten Veröffentlichungen zählen Baarien mies (Der Kneipenmann, 1986), eine Expedition durch 350 finnische Bierlokale (Numminen: "Dünnbierkneipen"), und der Roman Tango on intohimoni (Tango ist meine Leidenschaft, 1998). Die beiden letztgenannten Veröffentlichungen sind in deutscher Übersetzung erschienen.
Weblinks
-
- [http://www.ma-numminen.net/ offizielle Webseite] auf finnisch, englisch, deutsch
- [http://geosci.uchicago.edu/~rtp1/nordic/music/uusi/numminen.html Beispiel-Lied] Wovon man nicht sprechen kann
Numminen, Mauri Antero
Numminen, Mauri Antero
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Numminen, Mauri Antero
Numminen, Mauri Antero
Numminen, Mauri Antero
12. MärzDer 12. März ist der 71. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 72. in Schaltjahren) - somit bleiben 294 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1171 - Manuel I. Komnenos lässt alle Venezianer im Byzantinischen Reich verhaften und enteignen. Bruch der Beziehung zwischen Byzanz und Venedig.
- 1664 - New Jersey wird eine britische Kolonie.
- 1864 - Das Schutzzeichen des Roten Kreuzes (rotes Kreuz auf weißem Grund) wird das erste Mal, vom schweizerischen Arzt Dr. Louis Appia, im deutsch-dänischen Krieg getragen.
- 1913 - Canberra wird Hauptstadt von Australien.
- 1922 - Die Transkaukasische Republik wird in Tiflis proklamiert.
- 1930 - Mahatma Gandhi bricht mit 78 Männern zum sogenannten Salzmarsch auf, um in einem Akt des zivilen Ungehorsams das britische Salzmonopol zu brechen.
- 1938 - Das nationalsozialistische Deutschland besetzt - von den meisten Österreichern bejubelt - Österreich.
- 1940 - Mit der Unterzeichnung des Moskauer Friedensvertrags endet der Winterkrieg zwischen Finnland und der Sowjetunion.
- 1945 - Einer der größten Luftangriffe des 2. Weltkriegs zerstört Dortmund.
- 1947 - Die Truman-Doktrin, die die Ausbreitung des Kommunismus verhindern soll, wird veröffentlicht.
- 1967 - Suharto übernimmt in Indonesien die Macht von Sukarno und wird Präsident.
- 1968 - Mauritius wird von Großbritannien unabhängig.
- 1968 - Gabun. Gründung der Einheitspartei "Parti Démocratique Gabonais"
- 1971 - Das Militär putscht unter Führung von General Tagmac und Nihat Erim in der Türkei erneut. Linke Parteien und Organisationen werden verboten. Mehrere tausend Menschen werden verhaftet und eingesperrt.
- 1986 - Bei einem Referendum stimmen die Spanier mehrheitlich für den Verbleib ihres Landes in der NATO.
- 1987 - Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg erklärt das deutsche Reinheitsgebot für Bier (seit 1516) für unzulässig.
- 1992 - Ausrufung der Republik Mauritius
- 1994 - Erstmals weiht die Anglikanische Kirche Englands 32 Frauen zu Priesterinnen, nachdem in der Generalversammlung der anglikanischen Kirche die Ordination von Frauen bereits 1975 für möglich erklärt wurde.
- 1996 - Die USA entsenden einen Flugzeugträgerverband in taiwanische Küstengewässer vor der Volksrepublik China.
- 1999 - Ungarn, Polen und Tschechien treten der NATO bei.
- 2001 - Irans Staatspräsident Mohammad Chātemī und Russlands Staatspräsident Wladimir Putin unterzeichnen ein Kooperationsabkommen beider Staaten.
- 2002 - In Algerien wird die Berbersprache Tamazight zur offiziellen Landessprache erklärt.
- 2003 - Der serbische Ministerpräsident Zoran Đinđić wird in Belgrad vor dem Regierungsgebäude aus dem Hinterhalt von Scharfschützen erschossen.
Wirtschaft
- 1894 - Coca-Cola wird zum ersten Mal in Flaschen verkauft.
Wissenschaft, Technik
- 1365 - Gründung der Universität Wien
- 1933 - In London gelingt Chemikern der britischen Imperial Chemical Industries (ICI) die Polymerisation von Ethen zu Hochdruck-Polyethylen.
- 1993 - Der erste Kühlschrank (ohne FCKW und FKW) wird vorgestellt.
Kultur
- 1953 - Das Musical "Can-Can" von Cole Porter wird im New Yorker Schuberttheater uraufgeführt.
Religion
- 515 v. Chr. - Der Tempel von Jerusalem wird vollendet.
- 1088 - Urban II. wird als Nachfolger von Papst Viktor III. inthronisiert.
- 1622 - Papst Gregor XV. spricht Ignatius von Loyola, Franz Xaver, Theresa von Ávila, Isidor von Sevilla und Philipp Neri heilig.
Katastrophen
- 1928 - Die Staumauer der St.-Francis-Talsperre in der Nähe von Los Angeles bricht: ca. 400 Tote.
- 1934 - Das japanische Torpedoboot "Tomozuru" kentert während einer Übung im Sturm vor Sasebo. Von den 113 Besatzungsmitgliedern kommen ca. 100 Mann ums Leben.
- 1950 - Sigginston, Wales: Eine Avro Tudor V stürzt während des Landeanflugs ab. Alle 83 Menschen an Bord sterben dabei.
- 1993 - In New York City fordert ein drei Tage anhaltender Blizzard 243 Todesopfer und verursacht 3 Milliarden USD Sachschaden.
- 2001 - Die Buddha-Statuen von Bamiyan werden durch Taliban-Milizen auf Anordnung von Mullah Mohammed Omar gesprengt.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1515 - Caspar Othmayr, deutscher Priester, Theologe und Komponist
- 1606 - Johann Caspar Bauhin, schweizerischer Arzt und Botaniker
- 1607 - Paul Gerhardt, deutscher Kirchenlieddichter
- 1613 - André Le Nôtre, französischer Landschaftsarchitekt
- 1637 - Anne Hyde, erste Gattin König Jakob II. von England
- 1685 - George Berkeley, irischer Theologe und Philosoph
- 1728 - Anton Raphael Mengs, aus Böhmen stammender Maler
- 1732 - Joseph Gärtner, deutscher Botaniker
- 1769 - Archibald Campbell, britischer General
- 1776 - Hester Stanhope, US-amerikanische Abenteurerin
- 1784 - William Buckland, englischer Geologe und Paläontologe
- 1809 - Gustav Werner, evangelischer Pfarrer und Gründer der gleichnamigen Stiftung
- 1821 - John Joseph Caldwell Abbott, kanadischer Anwalt, Politiker und Premierminister
- 1821 - Luitpold von Bayern, Prinzregent von Bayern
- 1824 - Gustav Robert Kirchhoff, deutscher Physiker
- 1825 - Alexei Uwarow, russischer Archäologe
- 1832 - Charles Cunningham Boycott, britischer Gutsverwalter in Irland
- 1832 - Charles Friedel, französischer Chemiker
- 1835 - Gregorio María Aguirre García, Erzbischof von Toledo und Kardinal
- 1837 - Alexandre Guilmant, französischer Organist und Komponist
- 1838 - William Henry Perkin, britischer Chemiker
- 1848 - Karl Hagemeister, deutscher Maler
- 1854 - Gottfried Straßer, schweizerischer Pfarrer und Dichter
- 1862 - Alfredo Peri-Morosini, schweizerischer katholischer Bischof
- 1862 - Richard Skowronnek, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1863 - Gabriele D'Annunzio, italienischer Dichter und Politiker
- 1863 - Wladimir Iwanowitsch Wernadski, russischer Geologe, Geochemiker und Mineraloge
- 1870 - Grigol Zereteli, georgischer Altphilologe und Stalin-Opfer
- 1872 - Ernst Hottenroth, deutscher Bildhauer
- 1874 - Edmund Eysler, österreichischer Komponist
- 1877 - Wilhelm Frick, deutscher NS-Politiker
- 1878 - Richard Goldschmidt, deutsch-US-amerikanischer Zoologe und Genetiker
- 1879 - Alfred Abel, deutscher Schauspieler
- 1881 - Kemal Atatürk, Gründer und erster Staatspräsident der türkischen Republik
- 1883 - Oskar Wackerzapp, deutscher Politiker
- 1884 - Gustav Friedrich Hartlaub, deutscher Kunsthistoriker
- 1886 - Vittorio Pozzo, italienischer Fußballtrainer
- 1888 - Erich Rothacker, deutscher Philosoph und Soziologe
- 1888 - Hans Knappertsbusch, deutscher Dirigent
- 1888 - Waslaw Nijinski, russischer Tänzer, Choreograph
- 1890 - Idris I., König von Libyen
- 1890 - William Dudley Pelley, US-amerikanischer Antisemit
- 1891 - Michel Polanyi, ungarisch-britischer Chemiker und Philosoph
- 1893 - Erwin Planck, deutscher Politiker
- 1896 - Jesse Fuller, US-amerikanischer Musiker
- 1904 - Adolf Arndt, deutscher Politiker und MdB
- 1904 - Bodo Uhse, deutscher Schriftsteller
- 1908 - Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, deutscher Verleger
- 1911 - Gustavo Díaz Ordaz, mexikanischer Politiker und Präsident
- 1911 - Harry Fisher, US-amerikanischer Gewerkschafter, Friedensaktivist
- 1915 - Alberto Burri, italienischer Künstler
- 1916 - Nikolaj Iwanowitsch Pejko, russischer Komponist
- 1921 - Giovanni Agnelli, italienischer Industrieller und geschäftsführender Gesellschafter von Fiat
- 1922 - Arnim Dahl, deutscher Stuntman
- 1922 - Jack Kerouac, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1923 - Norbert Brainin, österreichisch-britischer Primgeiger des Amadeus-Quartetts
- 1925 - Georges Delerue, französischer Filmkomponist
- 1925 - Harry Harrison, US-amerikanischer Science Fiction Autor
- 1925 - Leo Esaki, japanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1925 - Louison Bobet, französischer Radrennfahrer
- 1926 - Eberhard Heinrich, Mitglied beim Politbüro des ZK der SED der DDR
- 1927 - Raúl Alfonsín, argentinischer Politiker und Präsident
- 1928 - Edward Albee, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1928 - Paul Kuhn, deutscher Pianist, Bandleader und Sänger
- 1928 - Walter Althammer, deutscher Politiker und MdB
- 1928 - Werner Krolikowski, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 1929 - Hans Müllejans, Dompropst in der Domkirche zu Aachen
- 1931 - Gordon MacRae, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1932 - Barbara Feldon, US-amerikanische Schauspielerin
- 1934 - Adolf Frohner, österreichischer Maler und Grafiker
- 1935 - Jacques Benveniste, französischer Mediziner
- 1940 - Al Jarreau, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Mauri Antero Numminen, finnischer Sänger, Komponist, Entertainer, Buchautor und Filmemacher
- 1941 - Brian O'Hara, britischer Musiker
- 1942 - Mark Valentino, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Paul Kantner, US-amerikanischer Musiker
- 1942 - Ratko Mladić, ehemaliger Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Truppen
- 1943 - Christean Wagner, hessischer Politiker und Landesminister
- 1944 - Ernst Theodor Menke, deutscher Manager
- 1946 - Liza Minnelli, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1946 - Ricky King, deutscher Musiker
- 1947 - Kalervo Palsa, finnischer Maler des Expressionismus
- 1947 - Peter Harry Carstensen, deutscher Politiker, MdB
- 1947 - Peter Orloff, deutscher Sänger und Songschreiber
- 1948 - James Taylor, US-amerikanischer Sänger
- 1948 - Les Holroyd, britischer Musiker (Barclay James Harvest)
- 1949 - Mike Gibbins, britischer Musiker
- 1949 - Reinhard Weis, deutscher Politiker und MdB
- 1952 - Yasuhiko Okudera, japanischer Fußballspieler
- 1953 - Alwin Fitting, deutscher Arbeitnehmervertreter der RWE Power AG
- 1953 - Ron Jeremy, US-amerikanischen Pornodarsteller
- 1956 - Steve Harris, britischer Musiker
- 1957 - Marlon Jackson, US-amerikanischer Sänger
- 1957 - Patrick Battiston, französischer Fußballspieler
- 1962 - Andreas Köpke, deutscher Fußballspieler und -manager
- 1963 - Joaquim Cruz, brasilianischer Leichtathlet
- 1963 - Kazik Staszewski, polnischer Rock- und Punkmusiker
- 1964 - Dieter Eckstein, deutscher Fußballspieler
- 1969 - Graham Coxon, britischer Musiker und Maler
- 1973 - Tim Fischer, deutscher Chansonier
- 1977 - Rita König, rumänisch-deutsche Florettfechterin
- 1978 - Arina Tanemura, japanische Manga-Zeichnerin
- 1979 - Tim Wieskötter, deutscher Kanurennsportler
- 1987 - Teymur Rəcəbov, aserbaidschanischer Großmeister im Schach
Gestorben
- 417 - Papst Innozenz I., katholischer Heiliger
- 604 - Papst Gregor I., katholischer Heiliger, Kirchenvater und Kirchenlehrer
- 1316 - Stefan Dragutin, serbischer König
- 1447 - Schah-Rukh, Timuriden-Fürst
- 1507 - Cesare Borgia, italienischer Renaissanceherrscher
- 1628 - John Bull, englischer Organist und Cembalist
- 1648 - Tirso de Molina, spanischer Dichter
- 1737 - Karl Alexander, 11. Herzog von Württemberg
- 1772 - Franz de Paula Penz, Tiroler Pfarrer und Kirchenbaumeister
- 1801 - Paul I., Zar von Russland von 1796 bis 1801
- 1812 - Johann Jakob Griesbach, deutscher Professor
- 1832 - Friedrich Kuhlau, deutsch-dänischer Komponist
- 1834 - Karl Wilhelm Feuerbach, deutscher Mathematiker
- 1846 - Maria Katharina Tismar, deutsche Stiftungsgründerin
- 1861 - August Bier, deutscher Chirurg
- 1869 - Ernst Haberbier, deutscher Komponist und kaiserlich russischer Hofpianist
- 1872 - Zeng Guofan, chinesischer Staatsmann
- 1885 - Ysaac Brons, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung
- 1889 - Johannes IV. (Äthiopien), Kaiser von Äthiopien
- 1898 - Johann Jakob Balmer, schweizerischer Mathematiker und Physiker
- 1898 - Zacharias Topelius, finnisch-schwedischer Dichter und Schriftsteller
- 1905 - Rudolf von Alt, österreichischer Landschafts- und Architekturmaler
- 1906 - Joseph Monier, französischer Gärtner, erfand den Stahlbeton
- 1909 - Herrmann Julius Meyer, deutscher Verleger
- 1914 - George Westinghouse, US-amerikanischer Erfinder
- 1916 - Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin
- 1925 - Sun Yat-sen, chinesischer Politiker
- 1932 - Ivar Kreuger, Gründer der Svenska Tändsticks AB (STAB)
- 1937 - Jenö Hubay, ungarischer Komponist und Violinvirtuose
- 1937 - Charles-Marie Widor, französischer Organist, Komponist und Lehrer
- 1942 - Robert Bosch, deutscher Industrieller und Philanthrop
- 1942 - Sir William Henry Bragg, englischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1943 - Gustav Vigeland, norwegischer Bildhauer
- 1945 - Anne Frank, deutsche Jüdin, Opfer des Holocaust
- 1945 - Friedrich Fromm, deutscher NS-Offizier
- 1950 - Heinrich Mann, deutscher Schriftsteller
- 1951 - Alfred Hugenberg, Unternehmer und Politiker der Weimarer Republik
- 1954 - Marianne Weber, deutsche Frauenrechtlerin, Soziologin und Rechtshistorikerin
- 1955 - Charlie Parker, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist
- 1955 - Leo Wohleb, Staatspräsident des ehemaligen deutschen Bundeslandes Baden
- 1955 - Theodor Plievier, deutscher Schriftsteller
- 1956 - Bolesław Bierut, kommunistischer polnischer Politiker
- 1960 - Semjon Iljitsch Bogdanow, Chef der sowjetischen Militäradministration in Brandenburg
- 1966 - Sidney Camm, englischer Luftfahrtingenieur
- 1978 - John Cazale, US-amerikanischer Schauspieler
- 1984 - Heinz Oskar Wuttig, deutscher Drehbuchautor
- 1990 - Philippe Soupault, französischer Dichter und Schriftsteller
- 1991 - Ragnar Arthur Granit, schwedischer Physiologe und Nobelpreisträger
- 1991 - William Heinesen, Dichter der Färöer
- 1992 - Heinz Kühn, deutscher Politiker und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen
- 1993 - Robert Giscard, französischer Arzt und Mönch
- 1999 - Yehudi Menuhin, US-amerikanischer, später britischer Violinist und Dirigent
- 2001 - Robert Ludlum, US-amerikanischer Schriftsteller, Schauspieler und Produzent
- 2002 - Spyros Kyprianou, griechisch-zypriotischer Politiker und Präsident
- 2003 - Andrei Kivilev, kasachischer Radrennfahrer
- 2003 - Howard Melvin Fast, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2003 - Zoran Đinđić, serbischer Ministerpräsident
- 2004 - Finn Carling, norwegischer Schriftsteller
- 2004 - Yvonne Cernota, deutsche Bobfahrerin
- 2005 - Karl Blessing, deutscher Verleger
- 2005 - Lisa Fittko, österreichische Schriftstellerin
Feier- und Gedenktage
- katholischer Gedenktag für Innozenz I.
- katholischer, evangelischer und orthodoxer Gedenktag für Gregor I. (Gregorstag)
Siehe auch
- 11. März - 13. März
- 12. Februar - 12. April
- März - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0312
ja:3月12日
ko:3월 12일
simple:March 12
th:12 มีนาคม
1940
Politik
- 1. Januar: Marcel Pilet-Golaz wird zum zweiten Mal Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die Studentische Dienstpflicht tritt im Deutschen Reich in Kraft
- 12. März: Finnland verzichtet im Vertrag von Moskau auf Karelien
- 18. März: Zweiten Weltkrieg Achsenmächte: Adolf Hitler und Benito Mussolini treffen sich am Brennerpass in den Alpen und vereinbaren die Allianz gegen Frankreich und Großbritannien
- 9. April: Deutsche Truppen besetzen Dänemark und Norwegen
- 12. April: Britische Truppen besetzen die zu Dänemark gehörenden Färöer
- 25. April: Die Flagge der Färöer wird von Großbritannien international anerkannt. Seitdem ist der 25. April auf den Färöern ein Feiertag
- 10. Mai: Beginn des 'Blitzkriegs', die deutsche Wehrmacht besetzt die Niederlande, Belgien und das neutrale Luxemburg, um die Maginot-Linie zu umgehen
- 10. Mai: Die Regierung Chamberlain tritt zurück, ein Kriegskoalitionskabinett unter Churchill übernimmt die Führung Großbritanniens
- 12. Mai: Beginn des 'Blitzkriegs' gegen Frankreich, die deutsche Wehrmacht überschreitet die französische Grenze
- 13. Mai: Der britische Premier Winston Churchill hält seine bekannte „Blut, Schweiß und Tränen“-Rede vor dem britischen Parlament
- 14. Mai: Bombardierung der niederländischen Stadt Rotterdam
- 15. Mai: Kapitulation der niederländischen Regierung (mit Ausnahme der Provinz Zeeland)
- 10. Juni: Italien erklärt Frankreich und Großbritannien den Krieg
- 14. Juni: Deutsche Truppen besetzen Paris
- 14. Juni: Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau wird eröffnet
- 17. Juni: Die Sowjetunion besetzt Estland und Lettland
- 18. Juni: Der französische General Charles de Gaulle ruft von London aus zum Widerstand auf und bildet das provisorische Nationalkomitee (Exilregierung)
- 22. Juni: Compiegne: am gleichen Ort im gleichen Eisenbahnwagon wie 1918 wird der Waffenstillstand zwischen Frankreich und Deutschland unterzeichnet
- 3. Juli: Britische Flugzeuge bombardieren die französische Flotte in Mers-el-Kebir
- 6. August: Estland. Erzwungener Beitritt zur Sowjetunion
- 13. August: Die deutsche Luftwaffe beginnt die Luftschlacht um England
- 30. August: Zweiter Wiener Schiedsspruch: Ungarn erhält Landesteile von Rumänien
- 6. September: Carol II., König von Rumänien dankt ab. Sein Sohn Michael I. wird der Nachfolger
- 27. September: Dreimächtepakt zwischen Deutschem Reich, Italien und Japan. Unterzeichnung im Großen Saal der Neuen Reichskanzelei
- 28. Oktober: Metaxas lehnt das Ultimatum Mussolinis zur Kapitulation mit dem berühmten "όχι" ab
- 12. Dezember: „Ewiger“ ungarisch-jugoslawischer Freundschaftsvertrag (am 3. April 1941 von Ungarn gebrochen)
Wirtschaft
- 15. Mai: Verkaufsstart für Nylonstrümpfe
- 15. Mai: Das erste McDonald's-Restaurant wurde in San Bernardino, Kalifornien, eröffnet
- die spanische Fluggesellschaft Iberia (Líneas Aéreas de España) wird gegründet
Wissenschaft und Technik
- 27. Februar: Entdeckung der C-14-Radiokarbonmethode
- 27. April: Abschluss der Abwrackung von LZ 127 „Graf Zeppelin“' und LZ 130 „Graf Zeppelin II“: Ende der Groß-Luftschiff-Ära
- 6. Mai: Sprengung der Luftschiffhallen auf dem Flugplatz „Rhein-Main“
- 12. September: Entdeckung der prähistorischen Höhlenmalereien in der Höhle von Lascaux
Kultur
- 16. April: Uraufführung der Oper Maryša von Emil František Burian in Brünn (Brno)
- 18. Mai: Uraufführung der Oper Volo di notte von Luigi Dallapiccola am Teatro comunale in Florenz
Katastrophen
- 23. April: Der Zerstörer „La Railleuse“ (Frankreich) sinkt nach einer Kesselexplosion in Casablanca (Marokko). 28 Tote unter der 159 Mann starken Besatzung
- 30. April: Der Zerstörer „Maille-Brézé“ (Frankreich) sinkt nach einer inneren Explosion bei Greenock. 28 Tote unter der 240 Mann starken Besatzung
- 17. Juni: Deutsche Bomber versenken vor St-Nazaire den zur Evakuierung britischer Truppen aus Frankreich eingesetzten Passagierdampfer RMS Lancastria mit etwa 6.000 Menschen an Bord. Die Angaben über die Anzahl der Opfer schwanken zwischen 2.000 und 4.000 Toten. Es handelt sich um den verlustreichsten Schiffsuntergang der britischen Geschichte, der jedoch auf Befehl Winston Churchills geheim gehalten wird
- 16. Juli: Im Nebel kollidiert der britische Zerstörer „Imogen“ im Pentland Firth mit einem anderen Schiff und sinkt. 18 Tote
- 22. Oktober: Nach der Kollision mit einem Frachtschiff sinkt der kanadischen Zerstörer „Margaree“ im Nordatlantik. 140 Tote
- 10. November: Erdbeben der Stärke 7,3 in Rumänien, ca. 1.000 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 7. April: Endstand 2:2 im Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Ungarn im Olympiastadion Berlin
- 1. Mai: Keine Olympischen Spiele wegen des Krieges
- 6.–8. Juli: Tennis Länderwettkampf in Berlin zwischen Deutschland und Italien endet 1:5
- 1. September: Endstand beim Fußball-Länderspiel in Leipzig zwischen Deutschland und Finnland 13:0
1. Halbjahr
- 1. Januar: Anna Prucnal, polnisch-französische Schauspielerin und Sängerin
- 1. Januar: Genya Ravan, US-amerikanische Rock-Sängerin
- 2. Januar: Horst Rankl, bayerischer Schriftsteller und Schauspieler
- 4. Januar: Brian D. Josephson, britischer Physiker
- 4. Januar: Gao Xingjian, chinesischer Erzähler, Übersetzer, Dramatiker, Regisseur, Kritiker und Künstler
- 4. Januar: Helmut Jahn, deutsch-amerikanischer Architekt
- 5. Januar: Athol Guy, australischer Musiker
- 5. Januar: Phil Trim, spanischer Musiker afroafrikanischer Abstammung
- 6. Januar: Van McCoy, US-amerikanischer Musiker und Produzent († 1979)
- 7. Januar: Helga Schubert, deutsche Psychologin und Autorin
- 9. Januar: Ruth Dreifuss, Schweizer Politikerin
- 11. Januar: Eike Ebert, deutscher Politiker
- 12. Januar: Matthias Habich, deutscher Schauspieler
- 13. Januar: Dieter Schulte, deutscher Gewerkschafter
- 13. Januar: Detlef Engel, deutscher Schlagersänger
- 13. Januar: Tadaoki Ishihara, japanischer Komponist und Professor
- 14. Januar: Siegmund Nimsgern, deutscher Opern- und Konzertsänger
- 16. Januar: Franz Müntefering, deutscher Politiker
- 17. Januar: Frieder Birzele, deutscher Politiker und MdL
- 17. Januar: Hans-Werner Hector, deutscher Unternehmer, Mitbegründer des Softwareunternehmens SAP AG
- 17. Januar: Kipchoge Keino, kenianischer Leichtathlet
- 17. Januar: Tabaré Vázquez, uruguayischer Politiker
- 18. Januar: Pedro Rodriguez, mexikanischer Formel 1 und Sportwagenrennfahrer († 1971)
- 18. Januar: Martin Kayenburg, deutscher Politiker und MdL
- 19. Januar: Bernhard Sinkel, deutscher Regisseur, Autor und Produzent
- 19. Januar: Paolo Borsellino, italienischer Richter und Mafia-Jäger († 1992)
- 19. Januar: Edmund White, US-amerikanischer Schriftsteller
- 21. Januar: Jack Nicklaus, US-amerikanischer Golfspieler
- 22. Januar: Eberhard Weber, Bassist und Komponist
- 22. Januar: John Hurt, britischer Schauspieler
- 23. Januar: Jürgen Grasmück, deutscher Autor von Science-Fiction-Romanen
- 23. Januar: Werner Krämer, deutscher Fußballspieler
- 23. Januar: Armin Maiwald, deutscher Journalist, Fernsehregisseur und -moderator
- 23. Januar: Johnny Russell, US-amerikanischer Country-Musiker und Songwriter († 2001)
- 24. Januar: Joachim Gauck, erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
- 24. Januar: Alois Glück, deutscher Politiker und MdL
- 25. Januar: Wolfgang Paul (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Brent McCall, US-amerikanischer Komponist
- 27. Januar: Daniel Gray Quillen, US-amerikanischer Mathematiker
- 27. Januar: James Cromwell, US-amerikanischer Schauspieler
- 28. Januar: Miguel Barnet, kubanischer Schriftsteller und Ethnologe
- 28. Januar: Helma Gautier, österreichische Schauspielerin
- 28. Januar: Guido Bachmann, Schweizer Schriftsteller und Schauspieler († 2003)
- 29. Januar: Katharine Ross, US-amerikanische Schauspielerin und Kinderbuchautorin
- 1. Februar: Henning Kaul, bayerischer Politiker
- 4. Februar: Ulla Norden, deutsche Schlagersängerin
- 4. Februar: George A. Romero, US-amerikanischer Regisseur, Produzent
- 5. Februar: Hans Ruedi Giger, Schweizer Grafiker und bildender Künstler
- 6. Februar: Helga Thiede, deutsche Sängerin (Sopran)
- 6. Februar: Tom Brokaw, US-amerikanischer Journalist
- 9. Februar: Hubert Burda, Kunsthistoriker und Verleger
- 9. Februar: John M. Coetzee, südafrikanischer Schriftsteller
- 10. Februar: Rainer Holbe, deutscher Journalist, TV-Moderator und Autor
- 11. Februar: Werner Mauss, deutscher Privatdetektiv und Agent
- 12. Februar: Pastor Vega, kubanischer Regisseur
- 13. Februar: Winfried Heurich, deutscher Organist, Chorleiter und Komponist
- 13. Februar: Werner Pirchner, österreichischer Komponist († 2001)
- 14. Februar: Mary Rand, britische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 16. Februar: Uwe Bremer, deutscher Maler und Graphiker
- 17. Februar: Eckart Werthebach, deutscher Politiker
- 17. Februar: Karl Hermann Haack, deutscher Politiker
- 17. Februar: Winfried Hassemer, deutscher Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts
- 18. Februar: Anna Oppermann, deutsche bildende Künstlerin († 1993)
- 18. Februar: Fabrizio De André, italienischer Liedermacher († 1999)
- 19. Februar: Saparmyrat Nyýazow, Staats- und Regierungschef von Turkmenistan
- 19. Februar: Smokey Robinson, US-amerikanischer Sänger
- 20. Februar: Christoph Eschenbach, deutscher Pianist und Dirigent
- 20. Februar: Rudolf Edlinger, österreichischer Politiker
- 22. Februar: Jon Elster, norwegisch/nordamerikanischer Soziologe
- 22. Februar: Chet Walker, US-amerikanischer Basketballspieler
- 22. Februar: Billy Name, US-amerikanischer Fotograf und Filmemacher
- 24. Februar: Denis Law, ehemaliger schottischer Fußballspieler
- 24. Februar: Guy Périllat, französischer Skirennläufer
- 24. Februar: Reinhold Thode, Richter am deutschen Bundesgerichtshof
- 25. Februar: Sigmar Wittig, Professor für Maschinenbau, Vorstandsvorsitzender des DLR
- 26. Februar: Rainer Willingstorfer, österreichischer Künstler und Grafikdesigner († 1989)
- 27. Februar: Friedel Rausch, ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer
- 28. Februar: Hideo Ochi, Weltmeister 1966 und 1967 in Kumite und Kata
- 29. Februar: Joachim Alda, deutscher Fußballspieler
- 29. Februar: Klaus-Dieter Lehmann, deutscher Kulturmanager
- 29. Februar: Bartholomäus I., Patriarch von Konstantinopel
- 2. März: Lothar de Maizière, deutscher Politiker, 1990 Ministerpräsident der DDR
- 2. März: Juraj Beneš, slowakischer Komponist, Lehrer und Pianist († 2004)
- 3. März: Horst Schmidbauer, deutscher Politiker und MdB
- 4. März: Franz Löschnak, Jurist, Politiker
- 4. März: Wolfgang Hoffmann-Riem, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 5. März: Josef Piontek, deutscher Fußballtrainer und -spieler
- 7. März: Rudi Dutschke, Studentenführer, Dissident († 1979)
- 8. März: Peter Baumbach, deutscher Architekt und Professor der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
- 8. März: Manfred Manglitz, deutscher Fußballspieler
- 10. März: Chuck Norris, Schauspieler und Karateweltmeister
- 12. März: Mauri Antero Numminen, finnischer Sänger, Komponist, Buchautor und Filmemacher
- 12. März: Al Jarreau, US-amerikanischer Jazz-, Pop- und R & B-Sänger und Songautor
- 12. März: Sheila Och, Kinderbuchautorin († 1999)
- 13. März: Herbert Schui, deutscher Volkswirtschaftler und Politiker
- 14. März: Julian Hunte, Präsident der 58. UN-Generalversammlung
- 14. März: Hans-Olaf Henkel, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V
- 15. März: Roland Schmider, Präsident des KSC
- 16. März: Barbara Stolterfoht, deutsche Sozialpolitikerin
- 16. März: Claus Offe, deutscher Politologe
- 16. März: Jan Pronk, UN-Sonderbeauftrager sudanesische Krisenregion Darfur
- 17. März: Anni Biechl, deutsche Leichtathletin
- 18. März: Hartmut Graßl, deutscher Klimaforscher
- 21. März: Solomon Burke, US-amerikanischer Soul/R&B-Sänger
- 22. März: Fausto Bertinotti, italienischer Politiker (Kommunist)
- 22. März: Masahiko Togashi, japanischer Jazz-Schlagzeuger
- 23. März: Hans Geisler, sächsischer CDU Politiker
- 24. März: Diane Herzogin von Württemberg, deutsche Malerin und Künstlerin
- 25. März: Mina (Sängerin), italienische Schlagersängerin
- 25. März: Luis Lintner, südtiroler Missionar in Brasilien († 2002)
- 26. März: Nancy Pelosi, US-amerikanische Politikerin
- 26. März: Levon Helm, US-amerikanischer Musiker
- 27. März: Derrick Morgan, jamaikanischer Sänger
- 28. März: Russell Banks, US-amerikanischer Schriftsteller
- 29. März: Godfrey Reggio, US-amerikanischer Regisseur
- 30. März: Uwe Timm, Autor
- 30. März: Wilhelm von Gottberg, deutscher Politiker
- 30. März: Astrud Gilberto, US-amerikanische Sängerin und Komponistin
- 30. März: Jerry Lucas, US-amerikanischer Basketballspieler
- 31. März: Timm Ulrichs, deutscher Künstler
- 31. März: Erwin Marschewski, deutscher Politiker und MdB
- 1. April: Wangari Muta Maathai, Umweltaktivistin, Friedensnobelpreisträgerin
- 2. April: Mike Hailwood, britischer Motorradrennfahrer, († 1981)
- 2. April: Karl-Heinz Thielen, deutscher Fußballspieler
- 2. April: Don Jackson (Sportler), kanadischer Eiskunstläufer
- 2. April: Herbie Hancock, US-amerikanischer Jazz-Pianist und Komponist
- 4. April: Michael Ruetz, deutscher Fotograf
- 4. April: Jochen Gerz, international renommierter deutscher Künstler
- 4. April: Robby Müller, niederländischer Kameramann
- 5. April: Klaus Detter, deutscher Richter, von 1985 bis 2005 Richter am Bundesgerichtshof
- 6. April: Gernot Mittler, deutscher Politiker
- 7. April: Jan W. Morthenson, schwedischer Komponist und Musiker
- 8. April: John Havlicek, US-amerikanischer Basketballspieler
- 9. April: Hans-Joachim Reske, deutscher Leichtathlet
- 9. April: Hans Bankl, Professor für pathologische Anatomie († 2004)
- 9. April: Günter Deckert, rechtsextremer Politiker
- 11. April: Władysław Komar, polnischer Leichtathlet († 1998)
- 13. April: Friedemann Berger, deutscher Schriftsteller
- 13. April: Vladimir Cosma, Filmkomponist
- 15. April: Ernest Lieb, Begründer des American Karate System
- 15. April: Wilfried Erdmann, deutscher Einhandsegler
- 15. April: Jeffrey Archer, konservativer britischer Politiker und Schriftsteller von Bestsellern
- 16. April: Rolf Dieter Brinkmann, deutscher Lyriker und Erzähler († 1975)
- 16. April: Erika Simm, deutscher Politiker und MdB
- 16. April: Waltraud Meißner, Pfälzer Mundartdichterin
- 16. April: Margrethe II. (Dänemark), seit 1972 Königin von Dänemark
- 17. April: Anja Silja, deutsche Sopranistin
- 17. April: Siegfried Jerusalem, deutscher Sänger (Tenor)
- 17. April: Billy Fury, englischer Rockmusiker († 1983)
- 17. April: Walter Klaiber, evangelisch-methodistischer Bischof
- 18. April: Joseph Leonard Goldstein, US-amerikanischer Genetiker
- 19. April: Sydney Possuelo, brasilianischer Indianerschutz-Aktivist
- 20. April: Johannes von Buttlar, Sachbuchautor
- 20. April: George Takei, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. April: Souleymane Cissé, afrikanischer Filmemacher
- 21. April: Claire Marienfeld, deutsche Politikerin
- 21. April: Elke Müller, deutsche Politikerin
- 21. April: Peter Schneider (Schriftsteller), deutscher Schriftsteller
- 22. April: Berndt Seite, Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern
- 23. April: Dietrich Schwanitz, deutscher Anglist und Schriftsteller († 2004)
- 24. April: Sue Grafton, US-amerikanische Krimi-Schriftstellerin
- 25. April: Jochen Borchert, deutscher Politiker
- 25. April: Al Pacino, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent
- 26. April: Dietmar Hopp, deutscher Unternehmer (SAP AG)
- 26. April: Giorgio Moroder, italienischer Produzent und Komponist
- 29. April: Jürgen Schumann, Kapitän der Lufthansa-Maschine Landshut († 1977)
- 30. April: Darrell McCall, Musiker
- 30. April: Ekkehard Weber, österreichischer Althistoriker, Epigraphiker und Altphilologe
- 5. Mai: Jürgen Anbuhl, deutscher Politiker
- 6. Mai: Lutz Stavenhagen, deutscher Politiker († 1992)
- 7. Mai: Dorit Zinn, deutsche Schriftstellerin
- 8. Mai: Gary Glitter, britischer Rock'n'Roll-Musiker
- 8. Mai: Ricky Nelson, Teenagerstar in den Vereinigten Staaten († 1985)
- 9. Mai: James L. Brooks, US-amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 11. Mai: Volker Röhricht, Richter am deutschen Bundesgerichtshof
- 11. Mai: Niklaus Meienberg, Schweizer Schriftsteller und Journalist († 1993)
- 12. Mai: Peter Huckauf, deutscher Schriftsteller
- 15. Mai: Carlos Bielicki, argentinischer Schachmeister
- 17. Mai: Hartwig Ebersbach, deutscher Maler
- 17. Mai: Ingrid Turković-Wendl, österreichische Eiskunstläuferin und Fernsehmoderatorin
- 17. Mai: Valie Export, österreichische Medienkünstlerin
- 18. Mai: Anita Kupsch, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin
- 19. Mai: Jan Janssen, ehemaliger niederländischer Radrennfahrer
- 19. Mai: Frank Lorenzo, US-amerikanischer Manager
- 20. Mai: Norbert Werbs, ein deutscher Theologe und Weihbischof im Erzbistum Hamburg
- 20. Mai: Dominique Nguyen Chu Trinh, Bischof des vietnamesischen Bistums Xuan Loc
- 20. Mai: Stan Mikita, slowakisch-kanadischer Eishockeyspieler
- 21. Mai: Tony Sheridan, Mitbegründer der Beatmusik
- 22. Mai: Klaus Schlappner, deutscher Fußballtrainer
- 22. Mai: Rita Waschbüsch, Politiker
- 22. Mai: Helga Labs, Vorsitzende der Pionierorganisation „Ernst Thälmann“
- 24. Mai: Joseph Brodsky, Russisch-US-amerikanischer Dichter und Literaturnobelpreisträger († 1996)
- 25. Mai: Nobuyoshi Araki, japanischer Fotograf
- 27. Mai: Gillian Barge, britische Schauspielerin († 2003)
- 28. Mai: Maeve Binchy, irische Schriftstellerin und Kolumnistin
- 28. Mai: Hans Dulfer, niederländischer Jazz-Musiker
- 29. Mai: Taiho Koki, japanischer Sumo-ringer der Nachkriegszeit
- 31. Mai: Bruce Chatwin, britischer Schriftsteller († 1989)
- 1. Juni: Barbara Lass, Filmschauspielerin († 1995)
- 1. Juni: Kip Thorne, US-amerikanischer Physiker
- 1. Juni: Rene Auberjonois, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. Juni: Konstantin II. (Griechenland), letzter König der Hellenen
- 4. Juni: Klaus Urbanczyk, deutscher Fußballer
- 5. Juni: Hans-Otto Wilhelm, deutscher CDU-Politiker
- 7. Juni: Tom Jones, walisischer Pop-Sänger
- 8. Juni: Nancy Sinatra, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 9. Juni: Inge Harst, deutsche Tischtennisspielerin
- 13. Juni: Dallas Long, Leichtathlet, Zahnarzt, Arzt
- 13. Juni: Gojko Mitić, serbischer Schauspieler und Regisseur
- 17. Juni: George A. Akerlof, Professor für Wirtschaftswissenschaften
- 18. Juni: Michael Sheard, britischer Schauspieler († 2005)
- 18. Juni: Mirjam Pressler, deutsche Schriftstellerin
- 19. Juni: Ursula Lietz, deutsche Politikerin
- 20. Juni: Eugen Drewermann, katholischer Theologe und Psychotherapeut
- 22. Juni: Raimund Gensel, deutscher Schauspieler († 2002)
- 22. Juni: Abbas Kiarostami, iranischer Filmregisseur
- 23. Juni: Wilma Rudolph, afroamerikanische Leichtathletin und Ausnahmesportlerin († 1994)
- 23. Juni: Dieter Thomae, deutscher Politiker
- 23. Juni: Joachim Wenzel, Vizepräsident des deutschen Bundesgerichtshofs
- 23. Juni: Stuart Sutcliffe, Maler und Musiker, frühes Mitglied der Beatles († 1962)
- 25. Juni: Judy Amoore, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 25. Juni: Thomas Köhler, Rennrodler
- 26. Juni: Gerhard Widder, Politiker
- 30. Juni: François Xavier Le Van Hong, Weihbischof der Erzdiözese Huê in Vietnam
2. Halbjahr
- 2. Juli: Georgi Iwanow, der erste bulgarische Kosmonaut
- 3. Juli: Jerzy Buzek, Ministerpräsident Polens
- 6. Juli: Viktor Grigorjewitsch Kuskin, ehem. sowjetischer Eishockeyspieler
- 7. Juli: Ringo Starr, britischer Musiker (The Beatles)
- 7. Juli: Rory Storm, britischer Rockmusiker, Sänger († 1972)
- 7. Juli: Wolfgang Clement, deutscher Politiker, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit
- 8. Juli: Peter Danckert, deutscher Politiker und MdB
- 10. Juli: Rolf Herings, deutscher Fußballtrainer
- 10. Juli: Erich Iltgen, Präsident des sächsischen Landtages
- 10. Juli: Helen Donath, US-amerikanische Sopranistin
- 11. Juli: Artur Hennings, deutscher Schachspieler in der DDR († 2003)
- 12. Juli: Hans-Friedrich von Ploetz, deutscher Diplomat und Politiker
- 13. Juli: Patrick Stewart, englischer Schauspieler
- 17. Juli: Otmar Alt, deutscher Maler, Grafiker, Designer und Bildhauer
- 17. Juli: Francisco Toledo, mexikanischer Maler
- 23. Juli: Gunter Halm, Minister für Leichtindustrie der DDR
- 24. Juli: Stanley Hauerwas, methodistischer Theologe und Pazifist
- 26. Juli: Jürgen Kurbjuhn, deutscher Fußballspieler
- 26. Juli: Brigitte Hamann, Historikerin und Autorin
- 27. Juli: Pina Bausch, deutsche Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin und Ballettdirektorin
- 27. Juli: Johannes Rogalla von Bieberstein, deutscher Bibliothekar
- 27. Juli: Jonny Hill, österreichischer Musiker, Texter, Produzent und Entertainer
- 27. Juli: Lothar Herbst, polnischer Poet und führender Oppositioneller († 2000)
- 27. Juli: Gary Kurtz, US-amerikanischer Filmproduzent
- 29. Juli: Wolfgang Grzyb, deutscher Fußballspieler († 2004)
- 29. Juli: Bernhard Jagoda, deutscher Politiker; Präsident der Bundesanstalt für Arbeit
- 31. Juli: James Anderson (Kognitionswissenschaftler), Kognitionswissenschaftler
- 31. Juli: Frido Mann, Psychologe und Theologe und Schriftsteller
- 3. August: Martin Sheen, US-amerikanischer Schauspieler
- 4. August: Abdurrahman Wahid, indonesischer Politiker, Präsident
- 5. August: Norbert Gansel, deutscher Politiker
- 5. August: Natalie Trundy, US-amerikanische Schauspielerin
- 7. August: Martin Heisenberg, Neurobiologe und Genetiker
- 8. August: Just Jaeckin, französischer Regisseur und Fotograf
- 8. August: Hans-Georg Specht, Oberbürgermeister von Mülheim an der Ruhr
- 8. August: Dennis Tito, der erste Weltraumtourist in der Raumfahrt-Geschichte
- 9. August: Marie-Luise Marjan, deutsche Schauspielerin
- 9. August: Volker Hauff, deutscher Politiker
- 12. August: Aleksandar Josifov, bulgarischer Komponist
- 13. August: Paul Eßling, deutscher Attentäter († 1982)
- 14. August: Aristides Royo, 36. Staatspräsident von Panama
- 14. August: Arthur B. Laffer, US-amerikanischer Ökonom
- 15. August: Gudrun Ensslin, deutsche Terroristin, Mitglied und Mitbegründerin der RAF († 1977)
- 19. August: Johnny Nash, US-amerikanischer Pop- und Reggaemusiker
- 20. August: Georg Girisch, deutscher Politiker
- 22. August: Valerie Harper, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. August: Norbert Grupe, deutscher Profiboxer und Schauspieler († 2004)
- 25. August: Thomas Kakuska, Musiker, Professor für Musik und darstellende Kunst in Wien († 2005)
- 27. August: Dieter Senghaas, deutscher Politologe und Friedensforscher
- 28. August: Roger Pingeon, ehemaliger französischer Radrennfahrer
- 28. August: Christian Ludwig Attersee, österreichischer Maler der Pop Art
- 28. August: William Cohen, US-amerikanischer Politiker und Verteidigungsminister
- 29. August: Rotraud Schindler, deutsche Schauspielerin und Komödiantin
- 2. September: Jack White (Musikproduzent), deutscher Musikproduzent
- 3. September: Eduardo Galeano, Journalist, Essayist und Schriftsteller
- 5. September: Raquel Welch, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. September: William Devane, US-amerikanischer Schauspieler
- 6. September: Rudolf Bindig, deutscher Politiker und MdB
- 6. September: Hans-Christian Knuth, Bischof des Sprengel Schleswig der Nordelbischen evangelisch-lutherischen Kirche
- 7. September: Dario Argento, italienischer Film-Regisseur und Drehbuchautor
- 9. September:
Finnland
Finnland (finn.: Suomi, schwed.: Finland) ist ein Staat in Nordeuropa und Mitglied der Europäischen Union. Er grenzt an Schweden, Norwegen, Russland und die Ostsee. Als zweisprachiger Staat (Finnisch/Schwedisch) hat er über den Finnischen Meerbusen der Ostsee viel Einfluss auf das (dem Finnischen) sprachverwandte Estland. Historisch-politisch sind die Verbindungen zu Schweden eng. Das Inselreich Åland fühlt sich dagegen weniger mit Finnland verbunden als mit Schweden. Das autonome Inselreich gehört zwar zu Finnland, verwaltet sich aber selbst, nur die Außen- und Sicherheitspolitik wird von Finnland übernommen. Auf den vom Völkerbund Finnland zugesprochenen Inseln, wird nur Schwedisch gesprochen, wobei das Schwedische auf Åland eindeutig dem Reichsschwedischen zuzuordnen ist. Finnlandschwedisch findet man nur auf dem finnischen Festland.
Geographie
Finnland ist mit einer Fläche von 337.030 km² das siebtgrößte Land Europas. Das Land erstreckt sich zwischen dem 60. und 70. Breitengrad und zählt damit zu den nördlichsten Ländern der Erde. Auch wenn Finnland nur im Norden mit der Skandinavischen Halbinsel verbunden ist, wird es dennoch manchmal im deutschen Sprachgebrauch zu Skandinavien gezählt. Skandinavien und Finnland werden allerdings korrekterweise unter dem Begriff Fennoskandinavien zusammengefasst. Weltweit bekannt ist die im Süden gelegene Finnische Seenplatte. Große Gebirge gibt es in Finnland nicht, jedoch gibt es im Norden so genannte Inselberge (Tunturis), die sich aus der flachen Tundra erheben. Im äußersten Nordwesten hat das Land Anteil an den Skanden. Dort befindet sich auch die höchste Erhebung, der 1.324 m hohe Haltitunturi. Die Küste ist reich gegliedert (Schärenküste), insbesondere der Bottnische Meerbusen ist mehrere Monate im Jahr zugefroren. Zu Finnland gehört auch die zwischen Schweden und Finnland liegende autonome Inselgruppe Åland (finn. Ahvenanmaa), eine sehr Schwedisch geprägte Inselgruppe. Åland ist auch als einzige Region Finnlands einsprachig Schwedisch. Finnland besitzt im Nordwesten eine 580 km lange Grenze zu Schweden und im Norden eine 716 km lange Grenze zu Norwegen. Die längste Staatsgrenze ist mit 1.270 km die zur Russischen Föderation im Osten. Der längste Fluss in Finnland ist der Kemijoki; dieser fließt bei Kemi in den Bottnischen Meerbusen.
Bei Gliederung des Landesgebiets ist es besonders den Auswärtigen beachtenswert, dass Lappland geographisch immer noch vom übrigen Land getrennt betrachtet wird. Diese allerdings sehr alte Denkweise hat zur Folge, daß das Gebiet ungefähr zwischen Oulusee und Polarkreis Nordfinnland genannt wird, obwohl es in der Mitte des Landes liegt. Ebenfalls heißt die Landschaft um die Stadt Jyväskylä trotz ihrer südlichen Lage Keski-Suomi (deutsch Zentrales Finnland).
Geologie
Die Geologie Finnlands ist von alten Gesteinen des Baltischen Schildes (Gneise, Granite, Schiefer; präkambrisch) geprägt. Gebirgsbildungen liegen in Finnland sehr lange zurück (ca. 109 Jahre),
die Erosion hat dafür gesorgt, dass keine hohen Berge übrig sind und häufig dünne eiszeitliche Ablagerungen vorhanden sind.
Die heutige Landschaftsform ist durch die letzte Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren geprägt. Die großen Eismassen haben Gesteine abgetragen, das Schmelzwasser hat die Landoberfläche weiter geformt.
Typisch sind die Küstengebiete und Seenplatten. Als Auffangbecken des glazialen Schmelzwassers diente nach dem Ende der Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren der Ankylussee, ein Süßwasserreservoir, das Vorläufer der heutigen Ostsee war. Dieses ständig anwachsende Gewässer brach vor 7.000 Jahren zur Nordsee durch, wodurch sich die einstigen Schmelzwasserseen zu Salzgewässern wandelten. Schon zuvor hatte sich der Schild infolge des Gletscherrückzugs durch die verminderte Drucklast zu heben begonnen, wobei dieser Vorgang an der Westküste schneller fortschritt als in den östlichen Landesteilen. Im Zuge dieser Erhebung wurde dem Wasser der nach Westen abfließenden Binnengewässer der Weg abgeschnitten, sodass es sich mit dem Fluss Vuoksi einen neuen Abfluss nach Süden bahnte. Diese Erhebung ist ein bis heute andauernder Vorgang, die westliche Küstenlinie wandert ständig weiter nach Westen.
Klima
Das finnische Klima wird durch die Ostsee und den Golfstrom beeinflusst, was zur Folge hat, dass die jährliche Durchschnittstemperatur um 5-10° C höher liegt als in anderen Gebieten dieser Breitenlage. Zudem wird Finnland vom gegenüber Mitteleuropa trockeneren Kontinentalklima beeinflusst, was für sehr kalte Winter, aber auch vergleichsweise heiße Sommer sorgt. Schneesicherheit herrscht in Lappland von November bis April, im Süden hingegen wechselt der Zeitpunkt des Winterbeginns sehr stark ab und sorgt von Dezember bis Anfang März für eine meist geschlossene Schneedecke. Im Lappland wird der dunkle Winter durch die Schneedecke wesentlich erträglicher, in der Mitte und im Süden des Landes scheint die Sonne das ganze Jahr durch.
Für viele Menschen sind der Juni und Juli die schönsten Monate, wenn es nachts nicht richtig dunkel wird und wenn nördlich des Polarkreises die Sonne überhaupt nicht untergeht. In dieser Zeit sind die Niederschläge zwar am höchsten, liegen jedoch noch deutlich unter den mitteleuropäischen Werten und zwar im Jahresdurchschnitt zwischen 300 mm im Norden und 700 mm im Süden. Die Höchsttemperaturen steigen dann in Südfinnland auf bis zu 28° C, die Wassertemperaturen der Binnenseen erreichen aufgrund ihrer geringen Tiefe oft 25° C.
Diese klimatischen Bedingungen sorgen dafür, dass von Süd nach Nord die Jahresdurchschnittstemperaturen und die Niederschläge abnehmen. Der Temperaturunterschied ist vor allem im Winter sehr ausgeprägt, während die Sommer annähernd gleich warm sind. In ganz Finnland ist der Frühling ziemlich kurz, und im Norden des Landes kann der Sommer sogar in einigen Wochen nach dem Winterende kommen. Der Herbst ist in Südfinnland ungefähr gleich lang wie in Norddeutschland, wird aber wesentlich kürzer gegen Norden.
Auf den Inseln von Åland ist das Klima milder. Hier ist es im Sommer kühler und im Winter milder als auf dem finnischen Festland. Auch fällt hier bedingt durch die Ostsee mit rund 500 mm weniger Niederschlag als in Finnland und mit knapp 1900 Sonnenstunden ist Åland die sonnigste Region ganz Skandinavien. Mehr über das Klima auf Åland hier.
Flora und Fauna
hier]
Etwa drei Viertel des Landes bestehen aus Wald. Süd- und Mittelfinnland ist überwiegend von Kiefern-, Fichten- und Birkenwald bedeckt. Im Süden und auf den Ålandinseln treten auch Ahorne, Eichen und andere Pflanzen auf. Im Norden (Lappland) wird die Vegetation deutlich karger. Ein Drittel der Landesfläche sind Moore.
In südfinnischen Wäldern sind Säugetiere wie Dachs, Hase, Reh und Rotfuchs anzutreffen. Die Elchbestände in Süd- und Mittelfinnland sind eher als gering einzuschätzen. Typisch für Nordfinnland ist das Ren. Von Süd nach Nord zunehmend, treten im Sommer in gewässernahen und windarmen Gebieten regelrechte Mückenplagen auf. Zur finnischen Fauna gehören auch der Bär, Wölfe, Eurasischer Luchs (vor allem in Ostfinnland) und der Vielfraß sowie zahlreiche Singvögel, Elstern und Raben.
Bevölkerung
Ethnien
92 % der Bevölkerung sind finnischsprachige Finnen, 5,5 % schwedischsprachige Finnen (sog. Finnlandschweden oder auch Finnländer) und 0,6 % Russen. In Lappland lebt außerdem die Volksgruppe der Saamen, die jedoch nur 0,11 % der finnischen Gesamtbevölkerung ausmacht. Zudem sind seit etwa 500 Jahren kleinere Gruppen von Roma in Finnland ansässig. Diese sprechen Finnisch als Muttersprache, welches allerdings etwas melodiöser klingt als das der Finnen.
Auf Åland leben rund 26.000 Menschen, die Schwedisch als einzige Umgangs- und Amtssprache haben. Viele betonen stark ihre åländische Identität, empfinden sich aber gleichwohl auch als Finnen.
Sprachen
Roma
Entsprechend dem Bevölkerungsmuster sprechen 92 % finnisch und 5,6 % schwedisch. Beide Sprachen sind offiziell anerkannte Amtssprachen, wobei finnisch erst 1883 als gleichberechtigt neben dem Schwedischen anerkannt wurde. Die jeweils andere Sprache ist Pflichtfach in der Schule (siehe auch: Pakkoruotsi), wobei aber seit 2003 diese nicht mehr zwangsweise in den Abiturprüfungen abgefragt wird. Auf der autonomen Inselgruppe Åland ist Finnisch nur ein Wahlfach, hier besteht keine Pflicht, Finnisch zu lernen. Åland ist einsprachig Schwedisch.
Auf kommunaler Ebene herrscht Zweisprachigkeit in jenen Gemeinden, in denen die Minderheitensprache von mindestens 10 % der Bevölkerung gesprochen wird (regelmäßiger Zensus). Ausnahme: In Turku, der alten Hauptstadt der schwedischen Zeit, sprechen heute weniger als 10 % der Einwohner Schwedisch - aus historischen und kulturellen Gründen (auch schwedisch-sprachige Universität) gilt Schwedisch jedoch auch hier in den kommunalen Behörden weiterhin als zweite Amtssprache.
In einzelnen Gemeinden im Norden Finnlands, wo die Sámi wohnhaft sind, ist die als Minderheitensprache anerkannte samische Sprache im Verwaltungsverkehr zugelassen.
Religion
samische Sprache
96,3 % der nicht konfessionslosen Bevölkerung gehören der Evangelisch-Lutherischen Kirche an, 1,8 % sind russisch-orthodox, und 2 % gehören anderen Konfessionen an, u.a. dem Islam (Tataren).
Die Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands unterstand bis 1809 der Evangelisch-Lutherischen Kirche Schwedens und wurde mit dem Übergang des Großherzogtums an Russland selbständig. Bis zur Einführung der Religionsfreiheit im Jahre 1923 gehörten die Finnen entweder zur Evangelisch-Lutherischen Kirche oder zur | | |