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Asaph Hall

Asaph Hall

Asaph Hall (
- 15. Oktober 1829 in Goshen, Connecticut; † 22. November 1907 in Annapolis) war ein US-amerikanischer Astronom und ist der Entdecker von Phobos und Deimos. Deimos Nach dem Tode seiner Eltern nahm Hall eine Lehre als Zimmermann an besuchte anschließend die Universität Michigan, wo er Astronomie studierte. Aus Geldmangel war er gezwungen, die Universität zu verlassen und 1857 eine Stelle am Harvard-Observatorium in Cambridge anzunehmen. Dort wurde er ein Experte im berechnen von Umlaufbahnen. Im August 1862 wechselte an das US Naval-Observatorium wo er bis 1891 blieb. Dort wurde ihm 1863 eine Professur für Mathematik angeboten. 1877 stand der Mars ungewöhnlich günstig für die beobachtenden Astronomen, die weltweit ihr Augenmerk auf den roten Planeten richteten. Dies führte einerseits zur Entdeckung der Marskanäle durch Giovanni Schiaparelli und andererseits zur Entdeckung der beiden Marsmonde Phobos und Deimos durch Asaph Hall. Hierbei wurde er sehr tatkräftig von seiner Frau Chloë Angeline unterstützt, die ihn immer wieder zu weiteren Beobachtungen ermutigte. Hall benutzte dazu den großen 26-Zoll-Refraktor "Great Equatorial", das seinerzeit größte Instrument dieser Art weltweit. Hall berechnete auch die Umlaufbahnen der beiden Monde. 1879 erhielt Asaph Hall die Goldmedaille der Royal Astronomical Society von Großbritannien. Kurze Zeit nach seiner Entdeckung verließ Hall Washington, D.C. und ging nach Annapolis, wo er 1907 starb.

Siehe auch

Portal:Astronomie

Wikilinks

Weblinks


- http://www.usno.navy.mil/library/search.shtml Hall, Asaph Hall, Asaph Hall, Asaph Hall, Asaph

15. Oktober

Der 15. Oktober ist der 288. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 289. in Schaltjahren) - somit bleiben 77 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1582 - Mit Einführung des Gregorianischen Kalenders am 4. Oktober (Donnerstag), werden die nächsten 10 Tage ausgelassen. Der 15.10. (Freitag) ist somit der erste Tag der neuen Zeitrechnung, auch wenn die meistens Staaten diesen Kalender erst später übernehmen werden.
- 1880 - Die Bauarbeiten am Kölner Dom werden für vollendet erklärt.
- 1894 - Beginn der Dreyfus-Affäre: Der französische Offizier Alfred Dreyfus wird wegen Spionage verhaftet.
- 1904 - Friedrich August III. wird König von Sachsen.
- 1944 - In einem Aufruf an das ungarische Volk erklärt Reichsverweser Miklós Horthy, dass Ungarn aus dem Kreis der Verbündeten Deutschlands ausscheidet und mit den Alliierten einen Waffenstillstand schließt.
- 1982 - Erster Tag der neuen Kalenderperiode: Im Gregorianischen Kalender wiederholen sich alle 400 Jahre der Ablauf der Schalttage - und damit die Tages- und Monatszählung - sowie auch die zugehörigen Wochentage.
- 1987 - Burkina Faso. Blaise Compaoré wird Staats- und Regierungschef
- 1990 - Der Friedensnobelpreis wird Michail Gorbatschow zugesprochen.
- 1999 - Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschließt die Einrichtung eines Verbindungsbüros in Angola
- 2003 - Aserbaidschan. Ilham Äliyev wird als Präsident gewählt
- 2005 - Prinzessin Mary von Dänemark bringt um 1.57 Uhr einen Jungen zur Welt.

Wissenschaft, Technik

Dänemark
- 1924 - Nach geglückter Atlantiküberquerung landet das Luftschiff LZ126, Teil deutscher Reparationsleistungen, auf dem US-Marineflugplatz Lakehurst.
- 1997 - Die amerikanisch-europäische Partner-Raumsonde Cassini-Huygens startet zum Saturn.
- 2003 - Die Volksrepublik China startet als drittes Land erfolgreich ihren ersten bemannten Weltraumflug.

Wirtschaft

Kultur


- 1730 - Uraufführung der Oper "Dialogo tra la vera disciplina e il Genio" von Antonio Caldara am Teatro della Favorita in Wien.
- 1828 - Uraufführung der Oper "Die Räuberbraut" von Ferdinand Ries in Frankfurt am Main.
- 1916 - Uraufführung der Oper "Das Höllisch Gold" von Julius Bittner in Darmstadt.
- 1961 - Uraufführung der Oper "Leonce und Lena" von Kurt Schwaen an der Deutschen Oper Berlin.
- 1963 - Die Berliner Philharmonie wird im Rahmen eines Festakts an den Intendanten Wolfgang Stresemann übergeben.
- 1981 - Gründung der einflussreichen Metalband Metallica in Los Angeles, Kalifornien.

Religion

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 70 v. Chr. - Vergil, römischer Dichter
- 1290 - Anna Přemyslovna, Königin von Böhmen
- 1542 - Jalaluddin Muhammad Akbar, Sohn Humayuns, Großmogul von Indien in den Jahren 1556-1605
- 1564 - Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel, Herzog von Braunschweig, Dramatiker
- 1571 - Jakob Matham, niederländischer Kupferstecher
- 1607 - Madeleine de Scudéry, französische Salondame
- 1608 - Evangelista Torricelli, italienischer Physiker und Mathematiker
- 1618 - Marc Antonio Cesti, italienischer Komponist und Kapellmeister
- 1665 - Franz Joachim Beich, deutscher Maler
- 1758 - Johann Heinrich Dannecker, deutscher Bildhauer
- 1761 - Benedikt Arnstein, Schriftsteller
- 1763 - Johann Georg Tralles, Mathematiker und Physiker
- 1784 - Thomas-Robert Bugeaud, französischer General und Marschall von Frankreich
- 1785 - José Miguel Carrera, chilenischer Politiker
- 1795 - Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen
- 1802 - Louis Eugène Cavaignac, Premierminister der zweiten französischen Republik
- 1804 - Wilhelm von Kaulbach, Maler des 19. Jahrhunderts
- 1808 - Daniel Gottlob Moritz Schreber, deutscher Arzt und Pädogoge
- 1814 - Michail Jurjewitsch Lermontow, russischer Schriftsteller
- 1818 - Alexander Dreyschock, böhmischer Klaviervirtuose und Komponist
- 1821 - Moritz Hartmann, Journalist, Schriftsteller und Politiker
- 1825 - Marie Friederike Franziska Hedwig von Preußen, Königin von Bayern und Mutter Ludwigs II.
- 1829 - Asaph Hall, US-amerikanischer Astronom und Entdecker der Marsmonde
- 1832 - Isabella Bishop, britische Reiseschriftstellerin
- 1840 - August Mau, deutscher Archäologe
- 1844 - Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph
- 1861 - Eduard Schmid, Oberbürgermeister von München
- 1861 - Josef Ruederer, deutscher Schriftsteller
- 1864 - Friedrich Gustav Piffl, österreichischer Erzbischof und Kardinal
- 1869 - Alfred Andersen-Wingar, norwegischer Komponist
- 1872 - Wilhelm Miklas, Politiker
- 1877 - Wilhelm Stockums, Weihbischof in Köln
- 1881 - José Arce, argentinischer Politiker
- 1881 - Pelham Grenville Wodehouse, englischer Schriftsteller
- 1883 - Kurt Arnold Findeisen, deutscher Schriftsteller
- 1884 - Wilhelm Schapp, deutscher Philosoph
- 1885 - James Francis Hurley, australischer Fotograf und Kameramann
- 1885 - Jóhannes Sveinsson Kjarval, isländische Maler
- 1885 - Ulrich Leman, deutscher Maler
- 1886 - Rudolf Graf von Marogna-Redwitz, Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944
- 1887 - Chester Ray Longwell, US-amerikanischer Geologe
- 1887 - Emil Hegetschweiler, schweizerischer Schauspieler
- 1893 - Carol II., rumänischer König
- 1895 - Alfred Neumann, deutscher Schriftsteller
- 1896 - Célestin Freinet, französischer Reformpädagoge und Begründer der Freinet-Pädagogik
- 1898 - Boughera El-Ouafi, algerischer Leichtathlet
- 1898 - Günther Ramin, deutscher Organist
- 1900 - Mervyn LeRoy, US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent
- 1901 - Hermann Josef Abs, deutscher Bankier
- 1901 - Bernard von Brentano, deutscher Schriftsteller
- 1903 - Svend Johannsen, dänischer Minderheitenpolitiker in Schleswig-Holstein
- 1904 - Wolfgang Weyrauch, deutscher Schriftsteller
- 1905 - Charles Percy Snow, englischer Wissenschaftler und Schriftsteller
- 1905 - Raymond Klibansky, Philosoph
- 1907 - Wolfgang Weyrauch, deutscher Schriftsteller
- 1908 - John Kenneth Galbraith, US-amerikanischer Ökonom
- 1910 - Sybille Schloss, deutsche Schauspielerin
- 1912 - Genrich Saulowitsch Altschuller, russischer Ingenieur und Wissenschaftler
- 1912 - Konrad Emil Bloch, deutscher Biochemiker
- 1913 - David Carroll, US-amerikanischer Bandleader
- 1913 - Wolfgang Lüth, U-Boot-Kommandant im Zweiten Weltkrieg
- 1914 - Mohammed Sahir Schah, König (Schah) von Afghanistan 1933-1973
- 1915 - Nellie Luther, US-amerikanische Musikerin und Sängerin
- 1915 - Jitzhak Schamir, israelischer Politiker
- 1915 - Carl Szokoll, Major a.D. der deutschen Wehrmacht und Widerstandskämpfer
- 1916 - Karl Ebert, Weihbischof des Apostolischen Administrators in Erfurt und Meiningen
- 1917 - Arthur M. Schlesinger, US-amerikanischer Historiker
- 1920 - Henri Verneuil (Achod Malakian), französischer Filmregisseur
- 1920 - Heribert Meisel, österreichischer Sportjournalist
- 1920 - Mario Puzo, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller
- 1921 - Angelica Rozeanu, rumänische Tischtennisspielerin
- 1921 - Hoimar von Ditfurth, deutscher Arzt und Publizist
- 1923 - Italo Calvino, italienischer Schriftsteller
- 1924 - Lee Iacocca, US-amerikanischer Manager
- 1925 - Mickey Baker, US-amerikanischer Sänger
- 1926 - Ed McBain, US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor
- 1926 - Karl Richter, Chorleiter, Dirigent, Organist und Cembalist
- 1926 - Michel Foucault, französischer Philosoph
- 1928 - Eduard Schütz, Baptistischer Theologe
- 1929 - Enno Patalas, deutscher Filmhistoriker und -kritiker
- 1930 - Christian Wiyghan Tumi, Erzbischof von Douala und Kardinal
- 1935 - Barry McGuire, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1938 - Chris Andrews, britischer Sänger und Songschreiber
- 1938 - Marv Johnson, US-amerikanischer Sänger
- 1939 - Telesphore Placidus Toppo, Erzbischof von Ranchi und Kardinal
- 1940 - Benno Ohnesorg, Student, der auf einer Demonstration in Berlin erschossen wurde
- 1940 - Edwin Skinner, trinidader Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1940 - Peter Doherty, australischer Veterinär, Virologe, Medizinnobelpreis 1996
- 1944 - David Trimble, nordirischer Politiker, Friedensnobelpreisträger
- 1944 - Peter Porsch, deutscher Politiker
- 1944 - Sali Berisha, albanischer Politiker und Staatspräsident
- 1946 - Richard Carpenter, US-amerikanischer Musiker und Komponist
- 1946 - Tessa de Loo, niederländische Schriftstellerin
- 1947 - Jan Niklas, deutscher Schauspieler
- 1948 - Chris de Burgh, irischer Pop-Sänger
- 1949 - Jochen Beyse, deutscher Schriftsteller
- 1949 - Michael Köhlmeier, österreichischer Schriftsteller
- 1949 - Norbert Schindler, deutscher Politiker (CDU)
- 1950 - Horst Stachelhaus, deutscher Musiker
- 1951 - Frank DiMino, US-amerikanischer Sänger
- 1951 - Heinz Schmitt, Mitglied des Deutschen Bundestages
- 1951 - Roscoe Tanner, US-amerikanischer Tennisspieler
- 1951 - Tito Jackson, US-amerikanischer Musiker (Jacksons)
- 1957 - Mira Nair, Filmregisseurin
- 1958 - Michaele Hustedt, deutscher Politiker
- 1959 - Sarah Ferguson, geschiedene Ehefrau des britischen Prinzen Andrew, dem Herzog von York
- 1960 - Lolita Morena, italienische Moderatorin
- 1964 - Agnès Jaoui, französische Schauspielerin, Autorin und Regisseurin
- 1968 - Didier Deschamps, französischer Fußballspieler und -trainer
- 1969 - Vitor Baía, portugiesischer Fußballspieler
- 1970 - Pernilla Wiberg, schwedische Skirennläuferin
- 1971 - Andy Cole, englischer Fußballspieler
- 1971 - Niko Kovac, kroatischer Fußballspieler
- 1971 - Sanda Kim, belgische Sängerin
- 1977 - David Trezeguet, französischer Fußballspieler
- 1980 - Tom Boonen, belgischer Radrennfahrer
- 1983 - Andreas Ivanschitz, österreichischer Fußballspieler

Gestorben

Andreas Ivanschitz
- 961 - Abd ar-Rahman III., achter Emir und erster Kalif von Cordoba
- 1564 - Andreas Vesalius, belgischer Mediziner
- 1591 - Gregor XIV. (Papst), Papst seit 1590
- 1605 - Akbar, Großmogul von Indien
- 1750 - Sylvius Leopold Weiss, deutscher Lautenist und Komponist
- 1804 - Antoine Baumé, französischer Chemiker und Pharmazeut
- 1817 - Johann Ludwig Burckhardt, schweizerischer Forscher
- 1820 - Karl Philipp Fürst zu Schwarzenberg, österreichischer General
- 1852 - Friedrich Ludwig Jahn, deutscher Turnvater
- 1858 - Carl Gustav Mosander, Chemiker
- 1904 - Georg I. (Sachsen), folgte im Alter von 70 Jahren seinem Bruder Albert I. (Sachsen) auf den Thron
- 1915 - Paul Scheerbart, Schriftsteller fantastischer Literatur und Zeichner
- 1917 - Mata Hari, eigentlich Marguerite Campbell oder Margaret(h)a Geertruida Zelle, niederländische (Nackt-)Tänzerin, Kurtisane und Spionin während des ersten Weltkrieges
- 1933 - Inazo Nitobe, japanischer Gelehrter
- 1934 - Samuel Fischer (Verleger), deutscher Verleger
- 1936 - Benno von Achenbach, Begründer der deutschen Kutschfahrkunst
- 1939 - Robert Haab, schweizerischer Politiker
- 1945 - Karl Alwin, deutscher Dirigent
- 1946 - Hermann Göring, führender Politiker des Dritten Reichs
- 1953 - Helene Mayer, deutsche Fechterin
- 1957 - Henry van de Velde, belgischer Architekt, Maler und Kunstschriftsteller
- 1959 - Leopold Fejér, ungarischer Mathematiker
- 1960 - Henny Porten, deutsche Schauspielerin und Stummfilmmstar
- 1963 - Edmond Fleg, französischer Schriftsteller schweizerischer Herkunft
- 1964 - Cole Porter, US-amerikanischer Komponist
- 1967 - Marcel Aymé, französischer Erzähler und Dramatiker
- 1972 - Joachim Maass, deutscher Schriftsteller und Lyriker
- 1980 - Bobby Lester, US-amerikanischer Sänger
- 1981 - Jud Strunk, US-amerikanischer Sänger
- 1985 - Meret Oppenheim, Schweizer Künstlerin und Dichterin
- 1987 - Thomas Sankara, charismatischer, linksgerichteter Führer in Burkina Faso
- 1988 - Ulrich Leman, deutscher Maler
- 1989 - Danilo Kiš, serbischer Schriftsteller
- 1997 - Henryk Bista, polnischer Schauspieler
- 2000 - Konrad Bloch, deutscher Biochemiker und Nobelpreisträger
- 2003 - Lázló Papp, ungarischer Boxer
- 2003 - Robert Müller, schweizerischer Bildhauer
- 2004 - Burk Mertens, deutscher Radiomoderator
- 2004 - Helmut Simon, deutscher Hobby-Alpinist und Entdecker der kupferzeitlichen Gletschermumie "Ötzi"

Feier- und Gedenktage


- Theresa von Ávila

Siehe auch


- 14. Oktober - 16. Oktober
- 15. September - 15. November
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1015 ja:10月15日 ko:10월 15일 simple:October 15 th:15 ตุลาคม

1829

Ereignisse


- 3. Dezember: Die seit 1824 bestehende Personalunion zwischen West- und Ostpreußen wird in eine Realunion umgewandelt
- Gaspard Gustave de Coriolis entwickelt die wichtigsten Gesetze der klassischen Relativbewegung, siehe 1835
- Carl Friedrich Gauß veröffentlicht sein Differentialprinzip der Mechanik, das Prinzip des kleinsten Zwanges
- Nikolai Iwanowitsch Lobatschewski spricht die Möglichkeit einer Geometrie ohne Parallelenpostulat an (Nichteuklidische Geometrie)
- Unterzeichnung der Salinenkonvention
- Andrew Jackson tritt sein Amt als 7. Präsident der USA an
- In Augsburg eröffnet Anton Naegele eine Parfümerie
- Der „Seeräuber-Dom“ von Marienhafe wird in wesentlichen Teilen abgerissen

Kultur


- 10. Januar: Uraufführung der Oper La Fiancée von Daniel-François-Esprit Auber an der Opéra-Comique in Paris
- 6. Februar: Uraufführung der Oper Le Jeune Propriétaire et le vieux fermier von Adolphe Adam am Théâtre des Nouveautés in Paris
- 9. Februar: Uraufführung der Oper Pierre et Catérine von Adolphe Adam an der Opéra-Comique in Paris
- 14. Februar: Uraufführung der Oper La straniera (Der Fremde) von Vincenzo Bellini am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 16. Mai: Uraufführung der Oper Zaira von Vincenzo Bellini am Teatro Ducale in Parma
- 3. August: Uraufführung der Oper Guillaume Tell (Wilhelm Tell) von Gioacchino Rossini an der Grand Opéra Paris
- 7. November: Uraufführung der komischen Oper Le Dilettante d'Avignon von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris
- 22. Dezember: Uraufführung der Oper Der Templer und die Jüdin von Heinrich Marschner am Stadttheater in Leipzig
- 29. Februar: Uraufführung der Oper Die Stumme von Portici von Daniel-François-Esprit Auber an der Grand Opéra Paris
- Das Deutsche Archäologische Institut wird gegründet

Geboren


- 3. Januar: Konrad Duden, Gymnasiallehrer und Philologe († 1911)
- 5. Januar: Roger Tichborne, englischer Baron († 1854)
- 17. Januar: Catherine Booth, Frau William Booths, des Gründers der Heilsarmee († 1890)
- 21. Januar: Oskar II., König von Schweden und von Norwegen († 1907)
- 21. Januar: Paul Leopold Haffner, Theologe († 1899)
- 24. Januar: William Mason, US-amerikanischer Komponist († 1908)
- 29. Januar: Tommaso Villa, italienischer Abgeordneter und Minister († 1915)
- 2. Februar: Alfred Edmund Brehm, deutscher Zoologe und Schriftsteller († 1884)
- 10. Februar: Simon Schwendener, Schweizer Botaniker und Universitätsprofessor († 1919)
- 13. Februar: Wilhelm Knaack, österreichischer Schauspieler († 1894)
- 14. Februar: Jean Dufresne, Schachmeister und -autor
- 21. Februar: Johannes von Miquel, preußischer Politiker und Reformator († 1901)
- 24. Februar: Friedrich Spielhagen, deutscher Schriftsteller († 1911)
- 26. Februar: Levi Strauss, deutsch-amerikanischer Industrieller und Erfinder der Jeans († 1902)
- 2. März: Carl Schurz, US-amerikanischer General und Staatsmann († 1906)
- 3. März: Carl von Siemens, deutscher Industrieller († 1906)
- 7. März: Eduard Vogel, deutscher Afrikaforscher († 1855)
- 13. März: Richard Coke, 16. Gouverneur von Texas († 1897)
- 23. März: Norman Robert Pogson, englischer Astronom († 1891)
- 3. April: Anton Friedrich Freiherr von Tröltsch, deutscher Arzt und Professor († 1890)
- 4. April: Benjamin Vautier, deutscher Maler († 1898)
- 10. April: Johannes Janssen, deutscher Historiker († 1891)
- 10. April: William Booth, Gründer und erste General der Heilsarmee († 1912)
- 11. April: Gregor Samarow, deutscher Schriftsteller († 1903)
- 12. April: Richard Lucae, deutscher Architekt; Direktor der Berliner Bauakademie († 1877)
- 18. April: Albert Fischer, evangelischer Pfarrer und Hymnologe († 1896)
- 30. April: Ferdinand von Hochstetter, Geologe, Naturforscher und Entdecker († 1884)
- 30. April: Romolo Gessy, Italienischer Afrikareisender († 1881)
- 8. Mai: Louis Moreau Gottschalk, US-amerikanischer Pianist und Komponist († 1869)
- 8. Juni: John Everett Millais, britischer Maler († 1896)
- 20. Juli: Fanny Janauschek, Schauspielerin († 1904)
- 23. August: Moritz Benedikt Cantor, erster deutscher Professor für die Geschichte der Mathematik († 1920)
- 26. August: Theodor Billroth, deutscher Arzt († 1894)
- 28. August: Louis Constans Berger, Industrieller und liberaler Politiker († 1891)
- 28. August: Theodor Weber, evangelischer Mediziner († 1914)
- 30. August: David Friedrich Weinland, Zoologe und Schriftsteller († 1915)
- 3. September: Adolf Fick, deutscher Physiologe († 1901)
- 7. September: Friedrich August Kekulé von Stradonitz, deutscher Chemiker und Naturwissenschaftler († 1896)
- 12. September: Anselm Feuerbach, deutscher Maler († 1880)
- 28. September: Erik Bodom, Norwegischer Maler († 1880)
- 30. September: Franz Reuleaux, deutscher Ingenieur († 1905)
- 14. Oktober: Eduard Lasker, Politiker und Jurist († 1884)
- 15. Oktober: Asaph Hall, US-amerikanischer Astronom († 1907)
- 9. November: Hugo Karl Anton Pernice, Professor der Medizin
- 10. November: Elwin Bruno Christoffel, deutscher Mathematiker († 1900)
- 14. November: Karl Wilhelm von Kupffer, deutscher Mediziner († 1902)
- 23. November: Heinrich von Achenbach, deutscher Politiker und Jurist († 1899)
- 28. November: Anton Grigorjewitsch Rubinschtein, russischer Komponist, Pianist, Dirigent († 1894)
- 14. Dezember: John Mercer Langston, Bürgerrechtler, Anwalt, Politiker († 1897)
- 18. Dezember: Christen Berg, dänischer Politiker († 1891)
- 18. Dezember: Ludwig Wilhelm August von Baden, badischer Prinz, Politiker und General († 1897)
- 27. Dezember: Albrecht Ohly, Erster hauptamtlicher Bürgermeister von Darmstadt (1874–1891) († 1891)

Gestorben


- 6. Januar: Josef Dobrovský, tschechischer Philologe und Slawist (
- 1753)
- 11. Januar: Friedrich Schlegel, deutscher Kulturphilosoph, Kritiker (
- 1772)
- 17. Januar: Adam Heinrich Müller, deutscher Philosoph und Staatstheoretiker (
- 1779)
- 28. Januar: Albrecht Ludwig Berblinger, Schneider und Flugpionier des Muskelkraftfluges (
- 1770)
- 10. Februar: Annibale Sermattei della Genga, Papst von 1823 bis 1829 (
- 1760)
- 10. Februar: Leo XII., Papst seit 1823 (
- 1760)
- 11. Februar: Alexander Gribojedow, russischer Diplomat und Dichter (
- 1795)
- 16. Februar: François-Joseph Gossec, französischer Komponist (
- 1735)
- 18. Februar: Johann Georg Daniel Arnold, Jurist und Schriftsteller (
- 1780)
- 27. Februar: Charles-Michel de Salaberry, kanadischer Soldat, Politiker und Held des Kriegs von 1812 mit den USA (
- 1778)
- 2. März: Karl Gottfried Hagen, deutscher Universalgelehrter (
- 1749)
- 5. März: John Adams (Bounty), Meuterer auf der Bounty (
- 1766)
- 18. März: Alexandre-Théodore-Victor de Lameth, französischer Soldat und Politiker (
- 1760)
- 26. März: Caroline von Humboldt, Tochter des preußischen Kammerpräsidenten Karl Friedrich von Dacheröden (
- 1766)
- 6. April: Niels Henrik Abel, norwegischer Mathematiker (
- 1802)
- 4. Mai: Johann Gustav Gottlieb Büsching, deutscher Archäologe, Germanist und Volkskundler (
- 1783)
- 8. Mai: Mauro Giuliani, italienischer Gitarrist und Komponist (
- 1781)
- 10. Mai: Thomas Young, britischer Mediziner (
- 1773)
- 17. Mai: John Jay, Politiker der USA (
- 1745)
- 29. Mai: Sir Humphry Davy, britischer Chemiker (
- 1778)
- 6. Juni: Henry Dearborn, US-amerikanischer Arzt, Politiker und Offizier (
- 1751)
- 15. Juni: Therese Huber, deutsche Schriftstellerin (
- 1764)
- 27. Juni: James Smithson, britischer Mineraloge and Chemiker (
- 1765)
- 23. August: Samuel Gottlob Auberlen, schwäbischer Musiker und Liedkomponist (
- 1758)
- 12. September: Juan Ignacio Molina, chilenischer Priester und Naturforscher (
- 1740)
- 29. Oktober: Maria Anna Mozart, Schwester von Wolfgang Amadeus Mozart (
- 1751)
- 29. Oktober: Maria Anna Walburga Ignatia Mozart, Schwester von Wolfgang Amadeus Mozart (
- 1751)
- 3. November: Johann Theodor Roscher, deutscher Hütteninspektor (
- 1755)
- 14. November: Louis-Nicolas Vauquelin, französischer Apotheker und Chemiker (
- 1763)
- 23. November: Philipp von der Leyen, erster Fürst von der Leyen (
- 1766)
- 28. Dezember: Jean-Baptiste de Lamarck, Biologe (
- 1744)
- 29. Dezember: Henriette von Nassau-Weilburg, Prinzessin von Nassau-Weilburg (
- 1797) ko:1829년

22. November

Der 22. November ist der 326. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 327. in Schaltjahren) - somit bleiben 39 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1220 - Friedrich II. wird in Rom von Papst Honorius III. zum Kaiser gekrönt.
- 1248 - Ferdinand III. von Kastilien vertreibt die Mauren aus Sevilla.
- 1497 - Vasco da Gama umsegelt das Kap der Guten Hoffnung.
- 1918 - Französische Truppen ziehen in Straßburg ein.
- 1942 - Zweiter Weltkrieg: Die Rote Armee kesselt die 6. deutsche Armee unter General Friedrich Paulus in Stalingrad ein.
- 1943 - Der Libanon erhält seine Unabhängigkeit.
- 1943 - Roosevelt und Churchill verhandeln in Kairo mit Chiang Kai-shek über die chinesische Nachkriegsordnung.
- 1949 - Die hohen Kommissare der Alliierten und Konrad Adenauer unterzeichen das Petersberger Abkommen.
- 1963 - Der US-Präsident John F. Kennedy kommt bei einem Attentat in Dallas ums Leben. Vizepräsident Lyndon B. Johnson wird am Nachmittag als neuer Präsident vereidigt.
- 1969 - Die Südtiroler Volkspartei (SVP) stimmt mit knapper Mehrheit für die Annahme des Südtirol-"Pakets".
- 1975 - Juan Carlos I. wird König von Spanien.
- 1979 - Abkommen über technische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ruanda
- 1983 - Der Deutsche Bundestag billigt die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen (Pershing 2) in der Bundesrepublik.
- 1990 - Margaret Thatcher gibt ihren Rücktritt vom Amt des Premierministers bekannt.
- 1993 - In Armenien wird mit dem Dram ein neues Zahlungsmittel eingeführt.
- 1995 - Präsidentschaftswahlen in Nauru. Neuer Präsident wird Lagumot Harris.
- 1996 - Polen tritt der OECD bei.
- 1997 - Baubeginn des gewaltigen Drei-Schluchten-Staudamms in der Volksrepublik China
- 1999 - Das im Zuge der deutschen Einheit nach Erfurt verlegte Bundesarbeitsgericht nimmt seinen Dienstbetrieb auf.
- 2004 - Der niederländische Außenminister Bernard Bot bittet im Namen der EU-Ratspräsidentschaft die Verantwortlichen in Kiew, die Wahlergebnisse bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine zu überprüfen. Bei einer Wahlbeteiligung von teils mehr als 100 % sieht die Wahlbehörde den pro-russischen Ministerpräsidenten Wiktor Janukowytsch entgegen der Ergebnisse von Wählerumfragen knapp in Führung.
- 2005 - Angela Merkel (CDU) wird vom Bundestag als erste Frau in der Geschichte zur Regierungschefin (Bundeskanzlerin) der Bundesrepublik Deutschland gewählt.

Wirtschaft


- 1993 - Der mexikanischen Senat stimmt dem Nordamerikanischen Freihandelsabkommen (NAFTA) zu, das zum 1. Januar 1994 in Kraft treten wird und u. a. zahllose Zölle abschaffen wird.
- 2004 - Laut aktueller Bewertung ("Ranking") von PricewaterhouseCoopers (PwC) und Financial Times ist im österreichischen Vergleich die Voestalpine, im weltweiten Vergleich General Electric das international renommierteste Unternehmen.

Wissenschaft, Technik


- 1977 - Die Concorde startet zu ihrem ersten Überschallflug von Paris nach New York City.
- 1989 - Die Raumfähre Discovery startet zu ihrem neunten Flug vom Raumflughafen Cape Canaveral ins Weltall.

Kultur


- 1712 - Uraufführung der Oper "Il pastor fido" ("Der treue Hirte") von Georg Friedrich Händel am Queen's Theatre in London
- 1897 - Uraufführung des Dramas "L'Arlesiana" von Francesco Cilea am Teatro Lirico in Mailand
- 1928 - Der "Boléro" von Maurice Ravel wird in der Pariser Opéra uraufgeführt.
- 1959 - Im Fernsehen der DDR wird die erste Folge des "Sandmännchens" ausgestrahlt.

Religion


- 1277 - Nikolaus III. wird in Viterbo zum Papst gewählt.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1956 - Die XVI. Olympischen Sommerspiele werden in Melbourne, Australien eröffnet.
- 1986 - Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf und damit den Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Trevor Berbick im Hilton Hotel, Las Vegas, durch technischen KO.
- 1996 - Roy Jones Jr. gewinnt seinen Boxkampf und damit den Weltmeistertitel im Halbschwergewicht gegen Mike McCallum

Geboren


- 1532 - Anna von Dänemark, Kurfürstin von Sachsen (Mutter Anna)
- 1588 - Leonhard Kern, deutscher Bildhauer
- 1643 - René-Robert Cavelier, Sieur de La Salle, französischer Entdecker
- 1683 - Franz Kaspar von Franken-Siersdorf, Kölner Weihbischof
- 1710 - Wilhelm Friedemann Bach, deutscher Komponist
- 1725 - Ignaz Günther, deutscher Bildhauer
- 1727 - Ercole III. d'Este, Sohn des Herzogs Francesco III. d'Este
- 1728 - Karl Friedrich, Großherzog von Baden
- 1767 - Andreas Hofer, österreichischer Freiheitskämpfer
- 1780 - Conradin Kreutzer, deutscher Komponist
- 1787 - Rasmus Rask, dänischer Philologe, Mitbegründer der vergleichenden Sprachwissenschaft
- 1790 - Gregor Wilhelm Nitzsch, klassischer Philologe
- 1808 - Thomas Cook, britischer Unternehmer
- 1819 - George Eliot, britische Schriftstellerin
- 1849 - Fritz Mauthner, deutscher Schriftsteller und Philosoph
- 1849 - Christian Rohlfs, deutscher Expressionist
- 1850 - Georg Dehio, Kunsthistoriker
- 1852 - Paul Henri d'Estournelles de Constant, französischer Politiker und Schriftsteller, Nobelpreis für Frieden 1909
- 1857 - George Robert Gissing, englischer Schriftsteller
- 1867 - Wilhelm Groener, deutscher Militär und Politiker
- 1867 - Ernst Sachs, deutscher Erfinder und Industrieller
- 1869 - André Gide, französischer Schriftsteller
- 1870 - Howard Brockway US-amerikanischer Komponist
- 1878 - Michail Alexandrowitsch Romanow, russischer Großfürst
- 1881 - Enver Pascha, türkischer General und Politiker
- 1890 - Charles de Gaulle, französischer General und Staatspräsident
- 1897 - Paul Ahnert, deutscher Astronom
- 1898 - Gabriel González Videla, chilenischer Präsident 1946 bis 1952
- 1899 - Hoagy Carmichael, US-amerikanischer Komponist
- 1901 - Joaquín Rodrigo, spanischer Komponist († 1999)
- 1902 - Jacques Philippe Leclerc, französischer General ((† 1947)
- 1904 - Louis Néel, französischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1970
- 1905 - Karl Mocker, deutscher Politiker (GB/BHE, ab 1971 CDU)
- 1909 - Hans Holt, österreichischer Schauspieler
- 1909 - Michail Leontjewitsch Mil, russischer Hubschrauberkonstrukteur
- 1913 - Benjamin Britten, englischer Komponist
- 1916 - Maria Denis, italienische Schauspielerin
- 1917 - Andrew Huxley, britischer Mediziner, Nobelpreis für Medizin und Physiologie 1963
- 1917 - Jean-Étienne Marie, französischer Komponist
- 1922 - Fikret Amirow, aserbaidschanischer Komponist
- 1923 - Arthur Hiller, kanadischer Filmregisseur
- 1925 - Gunther Schuller, amerikanischer Hornist und Komponist
- 1930 - Owen K. Garriott, amerikanischer Astronaut
- 1930 - Sir Peter Hall, britischer Regisseur
- 1932 - Günter Sawitzki, deutscher Fußballspieler
- 1936 - Hans Zender, deutscher Komponist und Dirigent
- 1940 - Frank Duval, deutscher Musiker und Komponist
- 1940 - Terry Gilliam, US-amerikanischer Regisseur (Monty Python)
- 1940 - Andrzej Zulawski, polnischer Regisseur
- 1941 - Ron McClure, US-amerikanischer Musiker
- 1942 - Steve Caldwell, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Jamie Troy, US-amerikanischer Sänger
- 1944 - Michael Krapp, deutscher Politiker
- 1944 - Doris Kunstmann, deutsche Filmschauspielerin
- 1946 - Aston Barrett, jamaikanischer Musiker
- 1947 - Alfredo Cristiani, salvadorianischer Politiker
- 1947 - Nevio Scala, italienischer Fußballtrainer
- 1948 - Dennis Larden, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - Willi Danford, südafrikanischer Musiker und Sänger
- 1950 - Steve van Zant, US-amerikanischer Musiker (E-Street Band)
- 1950 - Tina Weymouth, US-amerikanische Musikerin, Sängerin und Songschreiberin (Talking Heads)
- 1951 - Kent Nagano, US-amerikanischer Dirigent
- 1956 - Antje Vogel-Sperl, deutsche Politikerin und MdB
- 1958 - Jamie Lee Curtis, US-amerikanische Schauspielerin
- 1967 - Boris Becker, deutscher Tennisspieler
- 1967 - Mark Ruffalo, US-amerikanischer Schauspieler
- 1969 - Katrin Krabbe, deutsche Sprinterin
- 1973 - Chad Trujillo, amerikanischer Astronom
- 1976 - Torsten Frings, deutscher Fußballer
- 1976 - Regina Halmich, deutsche Boxsportlerin
- 1976 - Ville Hermanni Valo, finnischer Musiker
- 1978 - Francis Obikwelu, portugiesischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1984 - Scarlett Johansson, US-amerikanische Schauspielerin

Gestorben


- 230 - Cäcilia von Rom, römische Märtyrerin
- 365 - Felix II., in Rom; Gegenpapst während des Pontifikats von Liberius
- 1550 - Hans Sebald Beham, in Frankfurt am Main; deutscher Maler, Kupferstecher und Radierer Hans Sebald Beham
- 1594 - Martin Frobisher, in Portsmouth; englischer Seefahrer und Entdecker
- 1617 - Ahmed I., in Konstantinopel; osmanischer Sultan
- 1783 - John Hanson, in Oxon Hill; ein Präsident des amerikanischen Kontinentalkongresses
- 1773 - Robert Clive, in London; britischer Politiker
- 1789 - Sophie Friederike Hensel, deutsche Schauspielerin
- 1813 - Johann Gottfried Vierling, deutscher Komponist
- 1833 - Anton Sprickmann, deutscher Schriftsteller und Jurist
- 1850 - Lin Zexu, Chinesischer Beamter, 1. Opiumkrieg
- 1869 - Carl Ferdinand Langhans, deutscher Architekt
- 1895 - Salvador Lilli, in Marasc, Armenien; italienischer Mönch und Märtyrer
- 1900 - Arthur Sullivan, englischer Komponist
- 1901 - Leontios Alischan, in Venedig; armenischer Historiker
- 1901 - Alexander Kowalewskij, in St. Petersburg; russischer Zoologe und Biologe
- 1902 - Friedrich Alfred Krupp, deutscher Industrieller
- 1906 - Ernst Abraham Josephson, schwedischer Maler
- 1916 - Jack London, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1919 - Francisco Moreno, in Buenos Aires; argentinischer Naturwissenschaftler und Geograph
- 1937 - Heinrich Straumer, in Berlin; deutscher Architekt
- 1940 - Waclaw Berent, in Warschau; polnischer Erzähler
- 1944 - Joseph Caillaux, in Mamers; französischer Politiker, Regierungschef von Frankreich 1911-1914
- 1944 - Sir Arthur Stanley Eddington, in Cambridge; britischer Physiker und Astronom
- 1954 - Andrej Januarjewitsch Wyschinski, in New York City; sowjetischer Generalstaatsanwalt
- 1962 - René Coty, in Le Havre; französischer Politiker, Staatspräsident von Frankreich 1954-1959
- 1963 - John F. Kennedy, 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
- 1963 - Aldous Huxley, britischer Schriftsteller (Brave New World)
- 1963 - Clive Staples Lewis, britischer Schriftsteller
- 1967 - Edvin Kallstenius, schwedischer Komponist
- 1979 - Frans de Bruyn Kops, niederländischer Fußballspieler
- 1980 - Mae West, US-amerikanische Schauspielerin
- 1981 - Hans Adolf Krebs, britischer Mediziner und Biochemiker deutscher Herkunft; Nobelpreis für Medizin 1953
- 1986 - Scatman Crothers, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 1988 - Erich Fried, in Baden-Baden; österreichischer Schriftsteller, Georg-Büchner-Preis 1987
- 1996 - Maria Casarès, französische Schauspielerin
- 1997 - Michael Hutchence, Sänger von INXS

Feiertage und Gedenktage


- Libanesischer Nationalfeiertag
- Cäcilia (Cäcilia von Rom): Gedenktag der katholischen, evangelischen, anglikanischen und orthodoxen Kirche
- Salvator, Sheila, Sibylle

Siehe auch


- 21. November - 23. November
- 22. Oktober - 22. Dezember
- November - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1122 ja:11月22日 ko:11월 22일 simple:November 22 th:22 พฤศจิกายน

Annapolis (Maryland)

Annapolis ist die Hauptstadt des Bundesstaates Maryland in den USA und gleichzeitig Sitz der US-Marineakademie. Annapolis ist heute eine prosperierende Hafenstadt mit ca. 35.000 Einwohnern. In ihren diversen Hafenbuchten (Marinas) liegen hunderte von Segelyachten, die zur fast ganzjährigen Segelsaison in der Chesapeake Bay kreuzen.

Geschichte

Bereits 1649 gründeten britische Siedler aus Virginia zwischen der Mündung von Severn und South River einen Hafen, den sie Arundel Town tauften. 1704 verlegte jedoch der Gouverneur Francis Nicholson den Regierungssitz der jungen Kolonie Maryland von St. Mary's City an diesen Ort und benannte ihn zu Ehren der Königin Anne in Annapolis um. Nach Ende des Unabhängigkeitskrieges diente die Hafenstadt sogar neun Monate lang als Hauptstadt der USA. Vier der Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung stammten aus dem Tabakhafen Marylands.

Sehenswürdigkeiten

Tabak
- State House : Der von der obligatorischen Holzkuppel bekrönte Regierungssitz ist immerhin 20 Jahre älter als sein Gegenstück in Washington, D.C.. Hier legte George Washington vor dem Kongress auch seinen Oberbefehl über die Kontinental-Armee nieder.
- Charles Carroll House und Chase-Lloyd House (Ausstellungen zum Alltagsleben des 18. Jahrhunderts)
- Hammond-Harwood House (Ausstellung zur afro-amerikanischen Geschichte)
- Marineakademie der USA - mit Marsch der ca. 4.200 Kadetten zum Lunch vor Schaulustigen und historischer Kirche.

Persönlichkeiten


- Bernard Addison, Musiker
- Charles Carroll, Politiker
- Asaph Hall, Astronom
- Thorne Smith, US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor

Weblinks


- [http://www.ci.annapolis.md.us/ Offizielle Seite der Stadt]
- [http://www.visitannapolis.org Offizielle Tourismus-Seite]
- [http://www.hometownannapolis.com Capital, die lokale Zeitung]
- [http://www.usna.edu US Naval Academy] Kategorie:Hauptstadt in den USA Kategorie:Ort in Maryland ja:アナポリス simple:Annapolis, Maryland

USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika (engl.: United States of America, kurz: USA) sind eine Bundesrepublik in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an Kanada und (über die 100 km breite Beringstraße mit dem Bundesstaat Alaska) an Russland, im Süden an Mexiko, im Osten an den Atlantik und im Westen an den Pazifik. Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren sie nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im Kalten Krieg), zu der sie wesentlich beitrugen, die einzige verbliebene Supermacht. Seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts sind die USA weltweit die weltpolitisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, (populär)kulturell und militärisch führende Macht. In all diesen Gebieten prägen sie die Gegenwart in einem Maße wie kein anderes Land der Welt.

Geographie

Hauptartikel: Geographie der USA Das Kernland der USA besteht aus 48 Bundesstaaten und dem District of Columbia (D.C.), die innerhalb einer gemeinsamen Grenze liegen. Inklusive der beiden Bundesstaaten Alaska und Hawaii, die außerhalb dieses Kernlandes liegen, zählen die USA 50 Bundesstaaten. Das Landschaftsbild ist sehr vielfältig: es gibt Waldgebiete und Mittelgebirge an der Ostküste, Mangrovenwälder im subtropischen Florida, die Flusssysteme von Mississippi und Missouri, weite Ebenen im Zentrum des Landes, große Gebirgszüge wie die Rocky Mountains, trockene Wüsten im Südwesten, gemäßigte Regenwälder im Nordwesten und Küstengebirge an der Westküste der USA. Hinzu kommen die arktische Region der Tundra in Alaska und die tropischen Inseln von Hawaii mit dem 4.170 Meter hohen Vulkan Mauna Loa. Das Kernland der USA liegt zwischen dem 24. und 49. nördlichen Breitengrad und zwischen dem 68. und 125. westlichen Längengrad und ist in vier Zeitzonen eingeteilt. Alaska und Hawaii sowie die politisch an die USA angeschlossenen Außengebiete (beispielsweise Puerto Rico und Guam) liegen außerhalb dieser Zone. Im Norden grenzt das Kernland an Kanada, im Süden an Mexiko und an den Golf von Mexiko. Im Osten liegt der Atlantische Ozean und im Westen der Pazifische Ozean. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 2.500 km. Zwischen Atlantik und Pazifik liegen rund 4.500 km. Hawaii ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean. Alaska liegt nordwestlich von Kanada und ist durch die Beringstraße von Russland getrennt.
- Grenze zu Kanada: 8.895 km (davon 2.477 km zwischen Alaska und Kanada)
- Grenze zu Mexiko: 3.326 km
- Küstenlinie: 19.924 km

Fläche

Die Vereinigten Staaten sind der flächenmäßig drittgrößte Staat der Erde nach Rußland und Kanada.
- Fläche der 50 Bundesstaaten (inkl. District of Columbia): 9.629.891 km²
- Landmasse: 9.158.453 km²
- Wasserfläche: 47.356 km² Siehe auch: Liste der US-amerikanischen Staaten nach Fläche sortiert

Bevölkerung

Bevölkerungsgruppen

Die USA gelten traditionell als Schmelztiegel (melting pot) der Völker. Die ersten kolonialen Einwanderer auf dem von Indianern besiedelten Kontinent waren Europäer; anfänglich vorrangig spanischer, französischer und englischer Herkunft. Ab Mitte des 18. und verstärkt zur Mitte des 19. Jahrhunderts folgten Europäer deutscher und irischer Herkunft. Später kamen Einwanderer aus anderen Regionen Europas, vor allem aus Italien, Skandinavien und Osteuropa. Die europäischstämmigen US-Amerikaner bilden heute 74 % der Bevölkerung der USA. deutscher Afro-Amerikaner, Nachfahren der afrikanischen Sklaven, stellen etwas mehr als 13 % Bevölkerungsanteil. Sie leben vor allem im Süden der USA und in den großen Industriestädten des Nordens, wie z. B. Detroit. Asiatische Einwanderer, z. B. aus China, Japan, Korea, Indien und den Philippinen bilden noch eine relativ kleine Gruppe (ca. 4 %). Die Einwanderungspolitik war Anfang des 20. Jahrhunderts gegenüber Asiaten besonders restriktiv. Heute zeigen sich weiterhin sozialstrukturell große Unterschiede zwischen weißer und schwarzer Bevölkerung: Schwarze haben im Durchschnitt ein geringeres Einkommen, eine kürzere Lebenserwartung, eine schlechtere Ausbildung und eine höhere Kriminalitätsrate. Die Ursachen dafür und mögliche Wege der Problembehebung sind innerhalb der USA heftig umstritten. Nicht nur in den Südstaaten sind Wohngegenden und nicht-öffentliche Einrichtungen - wie die sozial wichtigen Kirchen oder private Organisationen - oft faktisch noch nach Rassen getrennt, wenn auch die formale Trennung inzwischen ungesetzlich und verpönt ist. Vielfach liegt dies ebenfalls an den ökonomischen Unterschieden. Vor allem im Südwesten der USA und in Florida gibt es einen hohen Bevölkerungsanteil lateinamerikanischer (hispanischer) Herkunft. Sie werden in den Statistiken separat geführt, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft. Ihr Anteil wuchs in den letzten Jahrzehnten stetig (bis 2004 auf knapp 13 %), da viele Lateinamerikaner vor der wirtschaftlichen Not ihrer Heimatländer in den Norden fliehen. Sie leben oft als illegale Einwanderer und halten stark an ihrer Kultur und Sprache fest. Die Indianer ("Native Americans") (siehe auch Indianer Nordamerikas) bilden heute eine kleine, jedoch langsam wieder wachsende Minderheit; nur in Alaska erreichen sie eine zweistellige Prozentzahl der Bevölkerung. Ebenfalls relativ viele Indianer leben in South Dakota und Oklahoma.

Sprachen

Die am meisten gesprochene Sprache in den USA ist historisch bedingt amerikanisches Englisch. Daneben werden aber auch noch vereinzelt die vielen Sprachen der amerikanischen Ureinwohner und zunehmend die Sprachen anderer immigrierter Ethnien gesprochen, insbesondere Spanisch, aber auch Koreanisch, Chinesisch und Vietnamesisch. Französisch, Polnisch und Deutsch, die aufgrund früherer Migrationswellen in bestimmten Regionen einst eine wichtige Rolle spielten, werden heute fast nur noch als Fremdsprache gesprochen. Die USA als Ganzes haben keine Amtssprache, jedoch werden alle amtlichen Schriftstücke auf Englisch verfasst. In einigen Bundesstaaten ist Englisch Amtssprache, einzelne Staaten und Territorien definieren sich jedoch als zwei- oder dreisprachig. Siehe auch:

- Gesellschaft der USA
- Deutsche Sprache in den USA
- Deutsche in den USA
- Das amerikanische Spanisch der USA
- Französisch in Louisiana
- Französisch in Neuengland
- Liste US-amerikanischer Persönlichkeiten

Religion

Im Jahr 2004 bezeichneten sich 54 % der Bevölkerung als protestantisch, 25 % als römisch-katholisch, 10 % gaben keine religiöse Überzeugung an (aber nur 0,3 bis 0,5 % waren explizit Atheisten oder Agnostiker), 3 % waren Mitglied einer orthodoxen Kirche, 2 % waren Mormonen, 2 bis 3 % Juden und weniger als 2 % moslemisch. Kleinere Gruppen, je 0,3 bis 0,5 %, bezeichneten sich als Buddhist, Hindu oder hingen dem Unitarismus an. Die größte einzelne Konfession war die Römisch-Katholische Kirche, gefolgt von der Southern Baptist Convention, der United Methodist Church und den Mormonen. Die Zahl der praktizierenden Christen ist im Vergleich zu anderen westlichen Industrieländern sehr hoch. Allerdings hat auch hier der Bevölkerungsanteil, der sich zum Christentum bekennt in den Jahren von 1990 (86,2 %) bis 2004 (81 %) abgenommen

Geschichte

Hauptartikel Geschichte der USA Das Gebiet der heutigen USA wurde vor Jahrtausenden durch die Vorgänger der späteren Indianerstämme besiedelt. Die schriftliche Geschichtsschreibung beginnt jedoch erst mit der Ankunft der europäischen Siedler im 16. Jahrhundert. Die erste europäische Siedlung auf dem heutigen US-Gebiet war von den Spaniern in St. Augustine, Florida, im Jahr 1565. Die politische Geschichte der USA geht jedoch aus den 13 britischen Kolonien hervor, deren Besiedlung mit der Gründung von Jamestown, Virginia im Jahr 1609 anfing. Der Ankunft der Mayflower in Plymouth Colony (später mit Massachusetts Bay Colony zu Massachusetts zusammengefügt) 1620 ist ebenfalls für viele US-Amerikaner ein wichtiges symbolisches Datum. Schwedische Kolonien an der Delaware-Bucht und niederländische Siedlungen um New York (damals Nieuw Amsterdam) waren nicht von Dauer bzw. wurden von den englischen Siedlern assimiliert. Französische Siedlungen entlang der Mississippi- und St.-Lorenz-Flüsse fielen 1763 an Großbritannien oder (westlich des Mississippi) an Spanien, das auch eigene Kolonien im Südwesten und in Florida hatte. Die spanischen Gebiete nahmen an der Revolution, die durch die Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 ausgelöst wurde, nicht teil. Nach dem Unabhängigkeitskrieg, der im Vertrag von Paris 1783 endete, wurden die USA durch Großbritannien als eigenständiger Staat anerkannt. Zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges lebten etwa zwei Millionen Weiße und 500.000 versklavte Schwarze in den ursprünglichen 13 Kolonien. Jenseits der Appalachen erstreckte sich bis zum Mississippi-Fluss ein weiteres, großes Gebiet, das etwa zehn Millionen Ureinwohner („Indianer“) bewohnten. Diese Konstellation ergab zwei wichtige Themen für die kommende Entwicklung der Nation: Die weitere Landnahme Richtung Westen zu Lasten der Indianer sowie die Auseinandersetzung um die Sklaverei, die später den Kampf um die Bürgerrechte der Nachkommen der ehemaligen Sklaven bestimmte. Nördlich des Ohio-Flusses, im sogenannten Northwest Territory, aus der die späteren Bundesstaaten Ohio, Indiana, Michigan, Illinois, und Wisconsin hervorgingen, wurde die Sklaverei verboten. Ein Vermessungssystem von Quadraten ("Sections"), die eine Quadratmeile groß sind, wurde eingeführt, was noch heute für das Verkehrsnetz und die kommunalen Gemeindegrenzen dieses Gebiets prägend ist. Um die öffentlichen Schulsysteme zu finanzieren, wurde vereinbart, dass der Verkaufserlös von der 16. Section einer jeden Township (36 Sections) zugunsten der Schulen ging. Nachdem sich die 1777 verabschiedeten und 1781 ratifizierten Konföderationsartikel als zu schwach erwiesen hatten, um das Überleben des jungen Staatenbundes zu gewährleisten, wurde 1787 in Philadelphia eine Verfassung geschrieben, welche die modernste Verfassung der damaligen Zeit war, und die heute die älteste noch gültige geschriebene Staatsverfassung der Welt ist.

Indianerpolitik

Die US-Indianerpolitik wurde bis etwa 1820 von einer vorsichtigen Erweiterung der europäischen Siedlungen geprägt, die im wesentlichen die vormalige Politik der europäischen Mächte in den USA fortsetzte. Mit der Präsidentschaft Andrew Jacksons und dem Trail of Tears begann eine verstärkte Landnahme und Besiedlungspolitik, die zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte. Die Indianer-Kriege zogen sich mit größeren Unterbrechungen bis zum Massaker von Wounded Knee in South Dakota 1890 hin. 1900 wurden nur noch 237.000 Indianer gezählt, wobei nicht nur Krieg, sondern auch Krankheiten, gegen die sich die Ureinwohner keine Immunität entwickelt hatten, und ethnische Vermischung mit den Neuankömmlingen zu diesem Rückgang geführt haben. Bis die Ureinwohner des Kontinents volle Bürgerrechte erhielten, dauerte es bis 1924.

Sklaverei und Rassentrennung

South Dakota]] Obwohl die Einfuhr von weiteren Sklaven aus Übersee 1808 verboten wurde, hatte sich die Zahl der Sklaven bis 1860 auf etwa vier Millionen erhöht. Die Sklavenfrage entzweite zunehmend die Süd- von den Nordstaaten, da in den Nordstaaten die Industrialisierung einsetzte, dagegen die Südstaaten mit ihren riesigen Baumwollplantagen auf die Sklaverei angewiesen zu sein glaubten. Im Norden gewannen Bewegungen wie die Abolitionists, die die Abschaffung der Sklaverei forderten, starken Zulauf, stand doch diese in deutlichem Widerspruch zur Verheißung der Unabhängigkeitserklärung "all men are created equal" (alle Menschen sind gleich geschaffen). Der Krieg gegen Mexiko (1846-48) verstärkte diese Spannungen, da viele im Nordosten des Landes in diesem Krieg eine ungerechtfertigte Landnahme zugunsten der Ausbreitung der Sklavenstaaten sahen. Nachdem 1860 Abraham Lincoln für die neu gegründeten Republikaner zum Präsidenten gewählt wurde, traten elf Südstaaten aus der Union aus. Dies bedeutete den Beginn des Sezessionsskrieges (1861–1865). Die Nordstaaten gingen als Sieger daraus hervor, und die Sklaverei wurde abgeschafft. Die Schwarzen erhielten mit dem Civil Rights Act von 1866 und dem 14th Amendment von 1868 formal das volle Bürgerrecht. Nach dem Ende der militärischen Besetzung der Südstaaten durch die Nordstaaten (Reconstruction) 1876 haben erstere schnell (Jim-Crow-)Gesetze erlassen, welche die Bürgerrechte der Schwarzen wieder einschränkten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Bürgerrechtsbewegung konnten die letzten formellen Ungleichbehandlungen aufgehoben werden. Ein sehr wesentlicher Schritt dahin war die Aufhebung der Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen durch den Supreme Court 1954 (Brown v. Board of Education), das ein Urteil des gleichen Gerichts (Plessey vs. Ferguson) aus dem Jahr 1896 aufhob. Der Schulbesuch von Schwarzen in "weißen" Schulen musste teilweise mit Hilfe der Nationalgarde durchgesetzt werden; im öffentlichen Leben (insbesondere im Süden) herrschte bis in die 1960er Jahre hinein Rassentrennung. In Louisiana zum Beispiel war es nicht ungewöhnlich, dass Ku-Klux-Klan-Mitglieder ins Parlament gewählt wurden. Martin Luther King war die Galionsfigur der gewaltlosen Bürgerrechtsbewegung, und 1963 hielt er anlässlich eines Protestmarschs in Washington seine berühmte Rede „I have a Dream...“. 1968 wurde er in Memphis ermordet. Auch in den folgenden Jahrzehnten kam es gelegentlich zu Rassenunruhen. Dennoch wurde auf Ebene der Bundesgesetzgebung schon in dieser Zeit Antidiskriminierungsregelungen (Civil Rights Act, das Restaurants, Hotels und Verkehrsunternehmen die ethnische Diskriminierung verbot) erlassen, vierzig Jahre vor den analogen Regelungen in der EU. Auch das Bewusstsein für Konzepte wie "Diversity" und die gegenseitige Rücksichtnahme sind zwischenzeitlich weiterentwickelt als in Ländern, die weniger Erfahrungen mit multikulturellen Gesellschaften haben.

Industrialisierung

1890 wurde die frontier für geschlossen erklärt: die Gebiete im Osten und im Westen des Kontinents waren faktisch zusammengewachsen. Der "Wilde Westen" war somit Geschichte. Als Folge der nach dem Sezessionskrieg einsetzenden stürmischen Industrialisierung bildeten sich riesige Trusts (Kartelle), die in ihrer Machtentfaltung auch die Regierungsgewalt beeinflussten. Daher wurde 1890 der Antitrust Act verabschiedet, als dessen Folge viele Großkonzerne zerschlagen wurden. Prominentes Beispiel: Standard Oil von John D. Rockefeller. Populistische Bewegungen, die von Bauern unterstützt wurden, setzten auch eine Regulierung der Eisenbahntarife durch und forderten (erfolglos) einen Wechsel vom Goldstandard auf eine bimetallische (Gold und Silber) Währung. Ein prominenter Vertreter dieser Bewegung war der erfolglose Präsidentschaftskandidat aus Illinois, William Jennings Bryan. Zwischen 1880 und 1910 wurde die riesige Zahl von 18 Millionen Einwanderern in die USA aufgenommen, und die USA wurden zur größten Industrienation der Welt.

Börsenkrach und New Deal

Auf den New Yorker Börsenkrach im Oktober 1929 folgte die Weltwirtschaftskrise, welche die USA in die bisher größte innenpolitische Krise stürzte. 1932 waren etwa 15 Millionen US-Amerikaner arbeitslos. Präsident Franklin D. Roosevelt legte daraufhin das Sozial- und Investitionsprogramm New Deal auf, das den Social Security Act von 1935 sowie zahlreiche öffentliche Projekte wie Straßen, Brücken, Flughäfen oder zum Beispiel auch das Tennessee-Valley-Staudamm-Projekt enthielt. Dennoch dauerte es bis Ende der 1930er Jahre, bis die Krise überwunden war.

Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit

Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor traten die USA in den Zweiten Weltkrieg ein, und im August 1945 gingen sie siegreich aus dem Krieg hervor. Der sich kurz darauf abzeichnende Kalte Krieg führte dazu, dass viele US-Amerikaner den Kommunismus als Fei