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Bernhard Riemann

Bernhard Riemann

Georg Friedrich Bernhard Riemann (
- 17. September 1826 in Breselenz bei Dannenberg (Elbe); † 20. Juli 1866 in Selasca am Lago Maggiore) war ein deutscher Mathematiker.

Leben

Bernhard Riemann studierte von 1846 an in Berlin und Göttingen, unter anderem bei Gauß, Dirichlet und Wilhelm Weber. Er habilitierte sich 1854 in Göttingen und lehrte ab 1857 als außerordentlicher Professor. Nach Dirichlets Tod 1859 wurde er zu dessen Nachfolger auf den Lehrstuhl von Gauß zum ordentlichen Professor berufen. Schon drei Jahre später verschlechterte sich sein Gesundheitszustand. Riemann litt an Tuberkulose. Auch längere Aufenthalte im milden Klima Italiens konnten die Krankheit nicht heilen. Er starb im Alter von 39 Jahren am Lago Maggiore.

Mathematischer Einfluss

Trotz seines kurzen Lebens wurde Riemann zu einem der herausragendsten Mathematiker, dessen Werk bis heute von großer Bedeutung für die Naturwissenschaften ist. Zum einen gehörte er zu Begründern der Funktionentheorie, der Lehre von den Funktionen der komplexen Veränderlichen. Zum anderen gilt er als Begründer der Riemannschen Geometrie als einer der Wegbereiter von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie. "Riemann muß als einer der tiefgründigsten und glänzendsten Mathematiker seiner Zeit betrachtet werden; er war ein schöpferisches Genie." So beurteilt W.W. Rouse Ball den Ausnahmewissenschaftler in seiner "History of Mathematics" (Cambridge 1919, S. 464). Bekannt über die Mathematik hinaus wurde Riemann durch seine Arbeit Über die Anzahl der Primzahlen unter einer gegebenen Größe. Darin machte er mit Hilfe der Funktionentheorie und der Fourieranalyse sehr weitgehende Aussagen über die Verteilung der Primzahlen. Hier findet sich vor allem auch die nach ihm benannte Riemannsche Vermutung über die Nullstellen der Zetafunktion. Sie ist von tragender Bedeutung für die Zahlentheorie aber bis heute unbewiesen. Für den Beweis des berühmten Riemannschen Abbildungssatzes verwendete er einen Variationsansatz für partielle Differentialgleichung, das so genannte Dirichlet-Prinzip. Trotz dieser brillanten Idee war der Beweis des Satzes lückenhaft, worauf Weierstraß hingewiesen hat. Riemann hatte nicht beachtet, dass der zu Grunde liegende Funktionenraum nicht vollständig sein muss, und deshalb die Existenz eines Minimums angenommen. Erst durch die Arbeiten von Hilbert wurde das Dirichlet-Prinzip auf theoretisch fundierten Boden gestellt. Auf dem Gebiet der reellen Funktionen entwickelte er das ebenfalls nach ihm benannten Riemann-Integral. Er bewies unter anderem, dass jede stückweise stetige Funktion integrierbar ist. Ebenso geht das Stieltjes-Integral auf den Göttinger Mathematiker zurück und wird deshalb mitunter auch als Riemann-Stieltjes-Integral bezeichnet. Nicht unerwähnt sollten seine Arbeiten über Differentialgleichungen bleiben, die bis heute grundlegend für Theorie und Anwendung sind.

Werke


- Über die Anzahl der Primzahlen unter einer gegebenen Größe in Monatsberichte der Preußischen Akademie der Wissenschaften, Berlin , November 1856, Seite 671 ff. Hier findet sich die Riemannsche Vermutung.
- Vorlesungen über „Partielle Differentialgleichungen“ (3. Aufl., Braunschw. 1882) und
- „Schwere, Elektrizität u. Magnetismus“ (Hannov. 1876) Hattendorff.
- [http://www.maths.tcd.ie/pub/HistMath/People/Riemann/Papers.html The Mathematical Papers of Georg Friedrich Bernhard Riemann]
- [http://www-gdz.sub.uni-goettingen.de/cgi-bin/digbib.cgi?PPN234595299 Partielle Differentialgleichungen und deren Anwendung auf physicalische Fragen], Bernhard Riemann, Karl Hattendorff, Braunschweig 1869
- [http://www-gdz.sub.uni-goettingen.de/cgi-bin/digbib.cgi?PPN309770033 Über die Darstellbarkeit einer Function durch eine trigonometrische Reihe], Bernhard Riemann, Göttingen 1867

Weblinks


-
- http://www.fh-lueneburg.de/u1/gym03/homepage/chronik/riemann/riemann.htm
- http://www.fh-lueneburg.de/u1/gym03/homepage/chronik/riemann/jugend/jugend.htm – Riemanns Jugend
- http://www.maths.tcd.ie/pub/HistMath/People/Riemann/Leben/Leben.html Riemann, Bernhard Riemann, Bernhard Riemann, Bernhard ja:ベルンハルト・リーマン ko:베른하르트 리만

1826

Ereignisse


- 31. Juli: In Valencia wird das letzte Todesurteil der Inquisition vollstreckt
- Erste Fotografie der Welt durch Joseph Nicéphore Niépce
- El Salvador. Ausbruch des Bürgerkriegs innerhalb der Zentralamerikanischen Föderation
- Zar Nikolaus I. Russland erobert einen Großteil von Armenien

Kultur


- 21. Februar: Uraufführung der Oper Caritea, Regina di Spagna von Saverio Mercadante am Teatro Fenice in Venedig
- 30. Mai: Uraufführung der Oper Bianca e Fernando von Vincenzo Bellini am Teatro San Carlo in Neapel
- 25. Juli: Uraufführung der komischen Oper Rolands Knappen von Heinrich Dorn in Berlin

Geboren


- 21. Januar: Carl Johann Bogislaw Lüdecke, deutscher Architekt
- 26. Januar: Louis Favre, Schweizer Ingenieur († 1879)
- 27. Januar: Michail Jewgrafowitsch Saltykow-Schtschedrin, russischer Schriftsteller und Satiriker († 1889)
- 16. Februar: Joseph Victor von Scheffel, deutscher Schriftsteller und Dichter († 1886)
- 3. März: George B. McClellan, Gegenkandidat Abraham Lincolns († 1885)
- 27. März: Johannes Adolph Overbeck, deutscher Archäologe († 1895)
- 29. März: Wilhelm Liebknecht, Mitbegründer der SPD, MdR († 1900)
- 3. April: Vincent Adler, ungarischer Komponist († 1871)
- 4. April: Herrmann Julius Meyer, deutscher Verleger († 1909)
- 4. April: Zénobe Gramme, belgischer Elektriker und Konstrukteur († 1901)
- 3. Mai: Karl XV., König von Schweden von 1859 bis 1872 († 1872)
- 3. Mai: Robert Zünd, Schweizer Maler († 1909)
- 4. Mai: Frederic Edwin Church, US-amerikanischer Landschaftsmaler († 1900)
- 5. Mai: Eugénie de Montijo, Ehefrau von Napoleon III., von 1853 bis 1871 Kaiserin von Frankreich († 1920)
- 15. Mai: Henri Mouhot, Naturalist und Forschungsreisender († 1861)
- 21. Mai: Adolf Heinrich Lier, Südtiroler Landschaftsmaler († 1901)
- 24. Mai: Marie Goegg-Pouchoulin, erste Frauenrechtlerin der Schweiz († 1899)
- 26. Mai: Richard Christopher Carrington, englischer Astronom († 1875)
- 1. Juni: Carl Bechstein, deutscher Klavierbauer († 1900)
- 19. Juni: Gustav Hertzberg, lehrte alte Geschichte an der Universität Halle († 1907)
- 21. Juni: Georg von Neumayer, deutscher Geophysiker und Polarforscher († 1909)
- 11. Juli: John Fowler, englischer Erfinder und Ingenieur († 1864)
- 27. Juli: Adolph von Hansemann, deutscher Bankier († 1903)
- 5. August: Sinasi, türkischer Dichter, Schriftsteller († 1871)
- 21. August: Carl Gegenbaur, deutscher Forscher († 1903)
- 6. September: Leopold Ullstein, deutscher Verleger († 1899)
- 9. September: Friedrich I. (Baden), Großherzog von Baden († 1905)
- 12. September: Otto Michaelis, Wirtschaftsliberaler, Journalist und Politiker († 1890)
- 17. September: Bernhard Riemann, deutscher Mathematiker († 1866)
- 21. September: Gustave Moynier, Jurist († 1910)
- 1. Oktober: Karl Theodor von Piloty, Maler, speziell Historienmaler († 1886)
- 13. November: Charles Frederick Worth, Modemacher, Begründer der Haute Couture († 1895)
- 14. November: Heinrich Lang, deutscher Theologe († 1876)
- 22. November: Hyacinthe Aube, französischer Admiral und Gouverneur von Martinique († 1890)
- 24. November: Carlo Collodi, italienischer Schriftsteller (Pinocchio) († 1890)
- 26. November: Christian Wilhelm Ludwig von Abeken, deutscher Politiker († 1905)
- 8. Dezember: Friedrich Siemens, deutscher Industrieller († 1904)
- 11. Dezember: August Ritter, Professor für Mechanik und Astrophysiker († 1908)
- 16. Dezember: Giambattista Donati, italienischer Astronom († 1873)
- 18. Dezember: John Mercer Brooke, US-amerikanische Militärperson († 1906)
- 21. Dezember: Friedrich Christian Wirth, deutscher Jurist († 1895)

Gestorben


- 3. Januar: Louis Gabriel Suchet, Marschall von Frankreich (
- 1770)
- 2. Februar: Jean Anthelme Brillat-Savarin, französischer Schriftsteller und Gastronomiekritiker (
- 1755)
- 14. Februar: Johannes Daniel Falk, Theologe und Schriftsteller (
- 1768)
- 15. Februar: Joseph Wanton Morrison, britischer General († 1783)
- 1. März: Friedrich Weinbrenner, Architekt und Baumeister des Klassizismus (
- 1766)
- 10. März: Johann VI. (Portugal), war König von Portugal und Brasilien (
- 1767)
- 16. März: Johann Severin Vater, deutscher Theologe und Sprachforscher (
- 1771)
- 24. März: Matthieu-Jean-Félicité de Laval-Montmorency, französischer General und Staatsmann (
- 1766)
- 29. März: Johann Heinrich Voß, deutscher Dichter und Übersetzer berühmter Klassiker (
- 1751)
- 21. Mai: Georg Friedrich von Reichenbach, Erfinder und Ingenieur (
- 1771)
- 1. Juni: Johann Friedrich Oberlin, Pfarrer und Sozialpionier (
- 1740)
- 5. Juni: Carl Maria von Weber, deutscher Komponist (
- 1786)
- 7. Juni: Joseph von Fraunhofer, deutscher Optiker und Physiker (
- 1787)
- 4. Juli: John Adams, zweiter Präsident der USA (
- 1735)
- 4. Juli: Thomas Jefferson, war 3. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (
- 1743)
- 5. Juli: Joseph-Louis Proust, französischer Chemiker (
- 1754)
- 5. Juli: Thomas Stamford Raffles, Gründer von Singapur (
- 1781)
- 17. Juli: Joseph Graetz, deutscher Organist, Komponist und Musiklehrer (
- 1760)
- 18. Juli: Isaac Shelby, US-amerikanischer Offizier und erster Gouverneur Kentuckys (
- 1750)
- 22. Juli: Giuseppe Piazzi, italienischer Astronom, Mathematiker und Theologe (
- 1746)
- 25. Juli: Kondrati Fjodorowitsch Rylejew, russischer Dichter (
- 1795)
- 25. Juli: Michail Pawlowitsch Bestuschew-Rjumin, russischer Revolutionär und Anführer des Dekabristenaufstandes (
- 1801)
- 13. August: René Théophile Hyacinthe Laënnec, französischer Mediziner und Erfinder des Stethoskops (
- 1781)
- 15. August: Franz Dinnendahl, Konstrukteur der ersten Dampfmaschine im Ruhrgebiet (
- 1775)
- 19. September: Johann Konrad Schiede, Pfarrer und Autor (
- um 1760)
- 22. September: Johann Peter Hebel, deutscher Dichter, evangelischer Theologe und Pädagoge (
- 1760)
- 26. September: Alexander Gordon Laing, britischer Afrikaforscher (
- 1793)
- 1. Oktober: Ernst Christoph Helle, deutscher Fabrikant und Kommunalpolitiker (
- 1759)
- 3. Oktober: Jens Immanuel Baggesen, dänischer Schriftsteller (
- 1764)
- 8. Oktober: Friedrich Krupp, Industrieller (
- 1787)
- 9. November: Bernhard Heinrich Overberg, deutscher Theologe und Pädagoge (
- 1754)
- 23. November: Johann Elert Bode, deutscher Astronom (
- 1747)
- 11. Dezember: Maria Leopoldine von Österreich, Erzherzogin von Österreich, Kaiserin von Brasilien (
- 1797)
- 28. Dezember: Simon Moritz Bethmann, deutscher Bankier (
- 1768)
- Charlotte von Lengefeld ko:1826년 simple:1826

Breselenz

Jameln ist eine Gemeinde im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Jameln hat rund 1300 Einwohner und besteht aus den Ortschaften Breese im Bruche, Breselenz, Breustian, Hoheluft, Jameln (Hannover), Jamelner Mühle, Langenhorst, Mehlfien, Platenlaase, Teichlosen, Volkfien und Wibbese. Sie entstand in ihrer jetzigen Form durch die niedersächsische Gebietsreform von 1975. Hauptort der Gemeinde ist Jameln.

Politik

Bürgermeister

Gemeindebürgermeister ist derzeit (2004) Herr Udo Sperling aus Jameln, 2. Bürgermeister ist Herr Udo Rehbein aus Breselenz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Die Ortschaft Jameln zeichnet sich durch einen gut erhaltenen Rundling mit Dorfplatz und Rundlingsstraße aus. Diese Siedlungsform ist im Wendland in vielen Dörfern anzutreffen, die Mehrzahl allerdings ohne Ringstraße im Rundling.

Persönlichkeiten

Bernhard Riemann, Mathematiker

Regelmäßige Veranstaltungen

Die Gemeinde ist kreisweit bekannt für ihre beiden Karnevalsfeste (Breselenz und Jameln).

Wirtschaft und Infrastruktur

In der Gemeinde gibt es außer der Raiffeisen-Warengenossenschaft, einigen Handwerks- und Gastronomie- und bäuerlichen Betrieben keine größeren wirtschaftlichen Aktivitäten.

Verkehr

Quer durch die Gemeinde Jameln führt die B248 sowie die Buslinie (Lüneburg-)Dannenberg-Lüchow. Durch die Deutsche Regionaleisenbahn wird die Bahnstrecke Dannenberg-Lüchow z.T. im Wochenendverkehr wieder betrieben. Für den Herbst 2005 ist die Errichtung der bundesweit ersten Tankstelle für Biogas geplant. Die vom Verein Regio-Aktiv geplante Biogasanlage wird in der Nähe der Genossenschaft (RWG Jameln; An alten Bahnhof) entstehen und per Leitung mit der ebenfalls zur Genossenschaft gehörenden Tankstelle an der B248 am Ortsausgang Richtung Lüchow verbunden. Kategorie:Ort in Niedersachsen

20. Juli

Der 20. Juli ist der 201. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 202. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 164 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1783 - In Island brechen die Laki-Krater aus.
- 1810 - Kolumbien wird unabhängig.
- 1853 - Preußen und Oldenburg schließen den Jade-Vertrag ab, mit dem das Gebiet der späteren Stadt Wilhelmshaven an Preußen abgetreten wird.
- 1905 - In Deutsch-Ostafrika beginnt der Maji-Maji-Aufstand.
- 1906 - In Finnland erhalten, als erstem europäischen Land, Frauen das aktive und passive Wahlrecht.
- 1932 - Reichspräsident Paul von Hindenburg setzt per Notverordnung die preußische Regierung ab (Preußenschlag).
- 1933 - Reichskonkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich
- 1936 - In Griechenland startet der erste Fackellauf mit dem olympischen Feuer.
- 1940 - Die US-amerikanische Musikfachzeitschrift Billboard gibt die erste Top-Ten in den USA bekannt. Den ersten Nummer-Eins-Hit hat Tommy Dorsey.
- 1944 - Am 20. Juli 1944 scheitert ein Attentat auf Hitler durch Stauffenberg u.a.
- 1944 - Die Gesundheitsbehörden in Bombay geben bekannt, dass eine Cholera-Epidemie in den vergangenen drei Monaten 34.000 Menschenleben gefordert hat.
- 1951 - König Abdullah I. von Jordanien wird auf dem Tempelberg in Jerusalem ermordet.
- 1954 - Otto John, Präsident des Bundesverfassungsschutzes, setzt sich in die Deutsche Demokratische Republik ab.
- 1961 - Kuwait wird Mitglied der Arabischen Liga.
- 1969 - Apollo 11 setzt erfolgreich den ersten Menschen auf dem Mond ab.
- 1974 - Die Türkei besetzt den Nordteil Zyperns; die international nicht anerkannte Türkische Republik Nordzypern entsteht.
- 1975 - Der BUND wird gegründet.
- 1977 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Israel
- 1993 - France Albert René wird als Staatspräsident auf den Seychellen in seinem Amt bestätigt
- 1999 - Russland erklärt die 1945 in Deutschland erbeuteten Kunstschätze zu russischem Eigentum.
- 2001 - Der Italienische Aktivist Carlo Giuliani wird während einer Demonstration in Genua von einem Polizisten erschossen.

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik


- 1969 - Erste bemannte Mondlandung von Apollo 11
- 1976 - Der Lander der Raumsonde Viking 1 erreicht die Oberfläche des Mars.

Kultur

Religion

Katastrophen

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1904 - Gründung des Schwenninger Eis- und Rollsportclub der später in SERC Wild Wings umbenannt wird.

Geboren

SERC Wild Wings
- 1304 - Francesco Petrarca, italienischer Dichter
- 1519 - Innozenz IX., Papst von 1591 bis 1591
- 1656 - Johann Bernhard Fischer von Erlach, österreichischer Architekt
- 1748 - Ferdinand Franz Wallraf, deutscher Kunstsammler
- 1754 - Antoine Louis Claude Destutt de Tracy, französischer Philosoph
- 1811 - Lord Thomas Bruce, 7. Earl of Elgin, britischer Diplomat und Archäologe
- 1785 - Mahmud II., 1808 bis 1839 Sultan des Osmanischen Reiches
- 1804 - Richard Owen, britischer Chirurg, Zoologe, Paläontologe und Evolutionsbiologe
- 1811 - Lord James Bruce, 8. Earl of Elgin, britischer Kolonialbeamter und Diplomat
- 1829 - Fanny Janauschek, Schauspielerin
- 1830 - Clements Markham, britischer Entdecker, Autor und Geograph
- 1833 - Karl Freiherr von Hasenauer, österreichischer Architekt (Wiener Ringstrasse)
- 1847 - Max Liebermann, deutscher Maler und Grafiker
- 1864 - Erik Axel Karlfeldt, schwedischer Lyriker (Literaturnobelpreis 1931)
- 1873 - Alberto Santos-Dumont, brasilianischer Flugpionier
- 1883 - Hans Jauch, Oberst und Freikorpsführer
- 1888 - Franz Jacobi, Hüttenbeamter in der Dortmunder Stahlindustrie
- 1889 - John Reith, Gründervater und erster Generaldirektor der British Broadcasting Company BBC
- 1890 - Richard Billinger, österreichischer Schriftsteller
- 1890 - Gonzalo Roig, kubanischer Komponist
- 1893 - Alexandros I., König von 1917 bis 1920
- 1895 - László Moholy-Nagy, Künstler des Bauhaus
- 1897 - Tadeus Reichstein, Schweizer Chemiker
- 1908 - Gunnar de Frumerie, schwedischer Komponist
- 1908 - Walter Strzygowski, Wirtschaftsgeograph
- 1913 - Schalom Ben-Chorin, israelischer Schriftsteller
- 1914 - Ersilio Tonini, emeritierter Erzbischof von Ravenna-Cervia und Kardinal
- 1917 - Paul Hubschmid, Schweizer Film- und Theaterschauspieler
- 1918 - Liselotte Funcke, deutsche Politikerin
- 1919 - Edmund Hillary, neuseeländischer Bergsteiger (einer der Erstbesteiger des Mount Everest)
- 1920 - Ray Harryhausen, US-amerikanischer Tricktechniker und Animator
- 1923 - Joachim-Ernst Berendt, deutscher Musikjournalist und -kritiker
- 1925 - Frantz Fanon, französischsprachiger Schriftsteller, Arzt und Politiker (aus Martinique)
- 1925 - Jacques Delors, französischer Politiker
- 1928 - Pavel Kohout, tschechisch-österreichischer Schriftsteller
- 1929 - Jean Baudrillard, französischer Philosoph und Soziologe
- 1930 - Heinz Kubsch, deutscher Fußballspieler
- 1930 - Lotte Ingrisch, österreichische Schriftstellerin
- 1932 - Nam June Paik, koreanischer Medienkünstler
- 1932 - Otto Schily, deutscher Politiker, Jurist und Bundesminister
- 1933 - Cormac McCarthy, US-amerikanischer Roman-Autor
- 1933 - José Vicente Asuar, chilenischer Komponist
- 1934 - Uwe Johnson, deutscher Schriftsteller
- 1935 - Emil Beck, deutscher Fechttrainer
- 1935 - Sleepy La Beef, US-amerikanischer Sänger
- 1938 - Aslan Abaschidse, georgischer Politiker
- 1938 - Diana Rigg, britische Schauspielerin
- 1938 - Jo-Ann Campbell, US-amerikanische Sängerin
- 1938 - Natalie Wood, US-amerikanische Schauspielerin
- 1941 - Karl Suppanz, Ökonom, Philosoph und Bohémien
- 1941 - Kurt Raab, deutscher Schauspieler
- 1944 - T. G. Sheppard, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - John Lodge, britischer Musiker
- 1946 - Heorhij Kirpa, ukrainischer Politiker und Minister
- 1947 - Carlos Santana, mexikanischer Musiker
- 1947 - Gerd Binnig, Deutscher Physiker und Nobelpreisträger
- 1947 - Tony Thorpe, britischer Musiker
- 1951 - Larry Black, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1953 - Thomas L. Friedman, US-Amerikanischer Journalist
- 1955 - Gerhard Zeiler, Manager
- 1962 - Dick Ayne, US-amerikanischer Sänger
- 1963 - Paula Ivan, rumänische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1964 - Bernd Schneider (Rennfahrer), deutscher Auto-Rennfahrer
- 1966 - Thomas Borchert, deutscher Musiker und Schauspieler
- 1966 - Cosima von Borsody, deutsche Schauspielerin
- 1968 - Robert Rodriguez, US-amerikanischer Regisseur
- 1968 - Rocco Clein, deutscher Musikjournalist
- 1973 - Haakon, norwegischer Kronprinz
- 1973 - Peter Forsberg, schwedischer Eishockeyspieler
- 1979 - Miklós Fehér, ungarischer Fußballnationalspieler
- 1980 - Gisele Bündchen , brasilianisches Top-Model

Gestorben


- 1031 - Robert II., König von Frankreich von 996 bis 1031
- 1156 - Toba, 74. Kaiser von Japan (1107 - 1123)
- 1524 - Claude de France, Prinzessin von Frankreich, Frau von König Franz I.
- 1613 - Heinrich Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel), Fürst von Braunschweig-Wolfenbüttel
- 1726 - Johann Dientzenhofer, Bamberger Baumeister der Barockzeit
- 1752 - Johann Christoph Pepusch, deutscher Komponist
- 1793 - Joseph Bruny d'Entrecasteaux, französischer Seefahrer und Entdecker
- 1802 - Francis Kareu, Ordensgeneral der Jesuiten (SJ)
- 1821 - Maurice-Jean-Magdalène de Broglie, französischer Bischof
- 1831 - Caroline de la Motte Fouqué, deutsche Schriftstellerin
- 1832 - Karl Julius Weber, deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker
- 1866 - Bernhard Riemann, deutscher Mathematiker
- 1868 - Johann Friedrich Kittl, tschechischer Komponist
- 1877 - Federico Errázuriz Zañartu, chilenischer Politiker
- 1888 - Henri de Braekelaer, belgischer Maler
- 1888 - Paul Langerhans, deutscher Mediziner (Langerhanssche Inseln)
- 1896 - Friedrich Simony, Geograph und Alpenforscher
- 1898 - Juri Arnold, russischer Komponist
- 1903 - Leo XIII., Papst (Autor der Sozial-Enzyklika Rerum Novarum)
- 1908 - Demetrius Vikelas, erster Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC)
- 1909 - Johanna Mestorf, erste Museumsdirektorin Deutschlands
- 1922 - Andrei Andrejewitsch Markow, russischer Mathematiker
- 1923 - Pancho Villa, mexikanischer Freiheitskämpfer
- 1926 - Felix Edmundowitsch Dserschinski, polnischer Bolschewik und Chef der Tscheka (später KGB)
- 1927 - Ferdinand I., rumänischer König
- 1937 - Guglielmo Marconi, italienischer Physiker und Ingenieur
- 1939 - Augustin Henninghaus, deutscher Missionar und Bischof
- 1944 - Albrecht Mertz von Quirnheim, deutscher Offizier und Widerstandskämpfer
- 1944 - Claus Graf Schenk von Stauffenberg, deutscher Offizier und Widerstandskämpfer
- 1944 - Friedrich Olbricht, deutscher General und Widerstandskämpfer
- 1944 - Ludwig Beck, deutscher General und Widerstandskämpfer
- 1944 - Werner von Haeften, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1945 - Paul Valéry, französischer Lyriker korsisch-italienischer Abstammung
- 1951 - Abdallah ibn Hussain I., Emir und König von Jordanien
- 1951 - Wilhelm von Preußen, Kronprinz des Deutschen Reichs
- 1959 - Bernhard Raestrup, deutscher Politiker
- 1960 - Hans Schlange-Schöningen, deutscher Politiker
- 1969 - Roy Hamilton, US-amerikanischer Sänger
- 1972 - Friedrich Flick, deutscher Großindustrieller
- 1973 - Bruce Lee, US-amerikanischer Schauspieler chinesischer Abstammung
- 1977 - Friedrich Georg Jünger, deutscher Lyriker, Erzähler und Essayist
- 1994 - Günter Fromm, deutscher Autor
- 1994 - Paul Delvaux, belgischer Maler und Graphiker
- 1994 - Wladimir Alexejewitsch Lotarew, sowjetischer Konstrukteur von Strahltriebwerken
- 1995 - Ernest Mandel, deutscher marxistischer Ökonom, Theoretiker
- 2000 - Henning Schlüter, deutscher Schauspieler
- 2001 - Carlo Giuliani, italienischer Activist
- 2003 - Nicolas Freeling, englischer Krimi-Schriftsteller
- 2004 - Antonio Gades, spanischer Tänzer und Choreograf
- 2005 - James Doohan, bekannt als "Scotty" aus "Raumschiff Enterprise", kanadischer Schauspieler

Feier- und Gedenktage


- Margareta, Märtyrerin in Kleinasien
- Nationalfeiertag in Kolumbien (Unabhängigkeitstag)
- Aurelius von Karthago, Heiliger der Römisch Katholischen Kirche

Siehe auch


- 19. Juli - 21. Juli
- 20. Juni - 20. August
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0720 ja:7月20日 ko:7월 20일 simple:July 20 th:20 กรกฎาคม

1866

Ereignisse


- 14. Juni: Wegen unterschiedlicher Vorstellungen über den Status Schleswig-Holsteins kommt es zum Preußisch-Österreichischen Krieg
- 3. Juli: Schlacht von Königgrätz: Preußen besiegt Österreich
- 12. Juli: Schlacht bei Zorn: Scharmützel zwischen nassauischen und preußischen Truppen in dem Ort Zorn (heute Ortsteil von Heidenrod im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen)
- 20. Juli: Seeschlacht von Lissa: Die österreichische Flotte besiegt Italien
- 27. Juli: Die Preußen kommen nach Schrattenthal in Niederösterreich
- 23. August: Frieden von Prag, Österreich und Preußen beenden den Deutschen Krieg. Selbstauflösung des Deutschen Bundes in Augsburg
- 21. September: Einzug der siegreichen preußischen Armee in Berlin nach der Schlacht bei Königgrätz
- 3. Oktober: Frieden von Wien. Friedensschluss zwischen Italien und Österreich über die Beendigung des Deutschen Krieges in Oberitalien
- Der Ku-Klux-Klan wird in Pulaski/Tennessee gegründet
- Alfred Nobel erfindet das Dynamit
- Paulus Melchers wird Erzbischof von Köln
- Das Fürstentum Liechtenstein wird selbstständig

Kultur


- 5. Januar: Uraufführung der Oper Die Brandenburger in Böhmen von Bedrich Smetana in Prag
- 27. Mai: Uraufführung der Oper Astorga von Johann Joseph Abert in Stuttgart
- 30. Mai: Uraufführung der Oper Die verkaufte Braut von Bedrich Smetana in Prag
- Gründung des Art Institute of Chicago

Geboren


- 13. Januar: Wassili Sergejewitsch Kalinnikow, russischer Komponist († 1901)
- 15. Januar: Lars Olof Jonathan Söderblom, schwedischer protestantischer Theologe († 1931)
- 15. Januar: Nathan Söderblom, evangelischer Theologe und Erzbischof von Uppsala († 1931)
- 19. Januar: Karl Heckmann, deutscher Heimatforscher († 1943)
- 25. Januar: Emile Vandervelde, belgischer Politiker († 1938)
- 29. Januar: Romain Rolland, französischer Schriftsteller († 1944)
- 31. Januar: Emil Strauß, deutscher Dichter († 1960)
- 2. Februar: Hellmut von Gerlach, deutscher Politiker und Publizist († 1935)
- 5. Februar: Rosetter Gleason Cole, US-amerikanischer Komponist († 1952)
- 10. Februar: Bror Beckman, schwedischer Komponist († 1929)
- 15. Februar: Pawel Trubetzkoy, russischer Bildhauer († 1938)
- 16. Februar: Paul Freiherr von Schoenaich, deutscher Generalmajor, späterer Pazifist. († 1954)
- 25. Februar: Benedetto Croce, italienischer Philosoph, Historiker und Politiker († 1952)
- 6. März: Hans Christiansen, deutscher Maler und Kunsthandwerker († 1945)
- 7. März: Paul Ernst, deutscher Schriftsteller und Dramatiker († 1933)
- 13. März: Franz Rudolf Bornewasser, Bischof von Trier († 1951)
- 23. März: Emil Fey, österreichischer Politiker der Ersten Republik von Österreich († 1938)
- 26. März: Carl Christian Mez, deutscher Botaniker und Universitätsprofessor († 1944)
- 1. April: Ferruccio Busoni, Pianist, Komponist, Dirigent und Musiklehrer († 1924)
- 3. April: James Barry Munnick Hertzog, südafrikanischer General und Politiker († 1942)
- 7. April: Erik Ivar Fredholm, Professor für Mathematik († 1927)
- 8. April: Fritz Mackensen, deutscher Maler († 1953)
- 10. April: Theodor Lerner, Journalist und Polarforscher († 1931)
- 13. April: Butch Cassidy, US-amerikanischer Gesetzloser
- 22. April: Hans von Seeckt, Generaloberst der Reichswehr in Deutschland († 1936)
- 6. Mai: Jóannes Patursson, färöischer Bauer, Dichter und nationalistischer Politiker († 1946)
- 17. Mai: Eric Satie, französischer Komponist und Pianist († 1925)
- 17. Mai: Erik Satie, französischer Komponist, Pianist († 1925)
- 17. Mai: Julian Balthasar Marchlewski, Politiker und Mitgründer des Spartakusbundes († 1925)
- 12. Juni: Alwin Brandes, deutscher Politiker und Gewerkschaftsführer († 1949)
- 15. Juni: Charles Wood, irischer Komponist († 1926)
- 29. Juni: Ignaz Rohr, († 1944)
- 11. Juli: Richard Beer-Hofmann, österreichischer Dramatiker und Lyriker († 1945)
- 12. Juli: Emiliano Figueroa Larraín, chilenischer Politiker († 1931)
- 13. Juli: Anacleto de Medeiros, brasilianischer Komponist († 1907)
- 14. Juli: Ragnar Östberg, schwedischer Architekt († 1945)
- 21. Juli: Viktor Franke, Kommandeur der Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika († 1936)
- 23. Juli: Francesco Cilea, italienischer Komponist und Musiklehrer († 1950)
- 27. Juli: António José de Almeida, portugiesischer Politiker († 1929)
- 16. August: Rudolf Greinz, österreichischer Schriftsteller († 1942)
- 24. August: Josef Jarno, österreichischer Schauspieler und Theaterdirektor († 1932)
- 25. August: Thomas Hunt Morgan, US-amerikanischer Zoologe und Genetiker († 1945)
- 29. August: Hermann Löns, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1914)
- 31. August: Elizabeth von Arnim, Schriftstellerin († 1941)
- 1. September: Jordan Mai, Franziskaner († 1922)
- 10. September: Jeppe Aakjaer, dänischer Schriftsteller († 1930)
- 10. September: Tor Aulin, schwedischer Komponist († 1914)
- 21. September: Charles Nicolle, französischer Arzt und Mikrobiologe († 1936)
- 21. September: Herbert George Wells, englischer Schriftsteller († 1946)
- 27. September: Wacław Rolicz-Lieder, polnischer Lyriker († 1912)
- 29. September: Erich Adickes, deutscher Philosoph († 1928)
- 4. Oktober: Evaristo Lucidi, italienischer Kardinal († 1929)
- 6. Oktober: Heinrich Federer, Schweizer Schriftsteller († 1928)
- 9. Oktober: Emine Nazikeda, letzte Kaiserin des Osmanischen Reichs († 1941)
- 12. Oktober: James Ramsay MacDonald, britischer Politiker und Regierungschef († 1937)
- 12. Oktober: Johannes Sassenbach, deutscher Gewerkschafter († 1940)
- 13. Oktober: Georg Groddeck, († 1934)
- 29. Oktober: Gustav Witt, deutscher Astronom († 1946)
- 31. Oktober: Eva von Tiele-Winckler, Diakonisse († 1930)
- 6. November: Paul Schreckenbach, deutscher Pfarrer und Schriftsteller († 1922)
- 7. November: Paul Lincke, deutscher Komponist und Kapellmeister († 1946)
- 9. November: Ferdinand Hanusch, österreichischer Sozialreformer († 1923)
- 11. November: Antoine Meillet, französischer Sprachwissenschafter († 1936)
- 12. November: Sun Yat-sen, erster Präsident der Republik China († 1925)
- 4. Dezember: Wassily Kandinsky, russischer Maler und Graphiker († 1944)
- 12. Dezember: Alfred Werner, Schweizer Chemiker († 1919)
- 21. Dezember: Rudolf von Tavel, Schweizer Journalist und Schriftsteller († 1934)

Gestorben


- 23. Januar: Ernst Wilhelm Gottlieb Wachsmuth, deutscher Geschichtsforscher (
- 1784)
- 23. Januar: Peter Joseph Lenné, Gärtner und Landschaftsarchitekt (
- 1789)
- 26. Januar: Robert Foulis, Erfinder (
- 1796)
- 31. Januar: Friedrich Rückert, deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist (
- 1788)
- 7. Februar: Eduard Blösch, konservativer Schweizer Politiker (
- 1807)
- 6. März: Ignaz Paul Vitalis Troxler, Schweizer Arzt, Politiker und Philosoph (
- 1780)
- 14. März: Jared Sparks, US-amerikanischer Historiker (
- 1789)
- 20. März: Rikard Nordraak, Norwegischer Komponist (
- 1842)
- 24. März: Ferdinand Heinrich Friedrich (Hessen-Homburg), General und letzter Landgraf von Hessen-Homburg (
- 1783)
- 23. April: Charles Grant, schottischer Politiker (
- 1778)
- 26. April: Hermann Mayer Salomon Goldschmidt, deutsch-französischer Astronom und Maler (
- 1802)
- 17. Mai: Adolf Bernhard Marx, deutscher Komponist und Musikwissenschaftler (
- 1795)
- 29. Mai: Winfield Scott, US-amerikanischer Militär und Oberbefehlhaber (
- 1786)
- 20. Juni: Bernhard Riemann, deutscher Mathematiker (
- 1826)
- 24. Juni: Wilhelm Ferdinand Ermeler, Berliner Industrieller und Geheimer Kommerzienrat (
- 1784)
- 7. Juli: Adolf Diesterweg, deutscher Pädagoge und Verlagsgründer (
-  1790)
- 26. Juli: Ernst Helbig, Harzmaler und Wernigeröder Hofmaler (
- 1802)
- 30. Juli: Gábor Egressy, ungarischer Schauspieler (
- 1808)
- 3. August: Friedrich Karl Hermann Kruse, Historiker (
- 1790)
- 7. September: Friedrich Beckmann, deutscher Komiker (
- 1803)
- 7. September: Matthias William Baldwin, US-amerikanischer Industrieller (
- 1795)
- 21. September: Karl Ludwig Hencke, deutscher Amateurastronom (
- 1793)
- 26. September: Carl Jonas Love Almqvist, schwedischer Schriftsteller und Komponist (
- 1793)
- 13. Oktober: Celadon Daboll, Erfinder des Nebelhorns (
- 1818)
- 18. Oktober: Manuel Bulnes Prieto, chilenischer Politiker und General (
- 1799)
- 18. Oktober: Philipp Franz von Siebold, deutscher Arzt, Japan- und Naturforscher (
- 1796)
- 14. November: Michael I. (Portugal), König von Portugal (
- 1802)
- 30. November: John Mercer, englischer Chemiker (
-  1791)
- 1. Dezember: George Everest, Britischer Ingenieur (
- 1790)
- 3. Dezember: Edward Hincks, irischer Assyriologe und einer der frühesten Entzifferer der Keilschrift (
- 1792)
- 3. Dezember: Johann Wenzel Kalliwoda, böhmischer Komponist (
- 1801)
- 6. Dezember: Karl Pfaff, deutscher Pädagoge, Historiker und Sängervater (
- 1795)

Staatsoberhäupter

Europa


- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (18611889)
- Schweiz: Melchior Josef Martin Knüsel, Bundespräsident der Schweiz, (1866) ko:1866년

Lago Maggiore

Der Lago Maggiore oder Langensee (auch Lago Verbano (ital.), vom lateinischen Lacus Verbanus) ist ein in den italienischen Regionen Piemont und Lombardei und im Schweizer Kanton Tessin gelegener 212.5 km² grosser See. 80.1% der Fläche entfallen auf Italien, die restlichen 19.9% auf die Schweiz. Er reicht von der südlichen Alpenkette bis an den Rand der Poebene. Wie die anderen oberitalienischen Seen entstand er beim Abschmelzen eiszeitlicher Gletscher. Vor allem im Nordteil ist er von hohen Felswänden umgeben. Der Seespiegel liegt im Mittel bei 193 m ü.M.. Der See ist 66 km lang und bis zu 10 km breit. Er ist nach dem Gardasee der zweitgröste See Italiens. Die grösste Tiefe beträgt 372 m. Der Seegrund liegt also über 170 m unter dem Meeresspiegel. Damit ist der Lago Maggiore der tiefste See der Schweiz. Das Einzugsgebiet ist 6'386 km² gross (3326 km² in der Schweiz und 3060 km² in Italien). Gardasee Von der Fischerei im Lago Maggiore leben mehrere Berufsfischer. Der Gesamtertrag liegt ungefähr bei 150 Tonnen pro Jahr. Seit 1826 gibt es auf dem See eine Passagierschifffahrt. Heute betreibt die Navigazione Laghi Maggiore Garda Como eine Flotte von 25 Schiffen. Der Hauptzu- und -abfluss ist der Tessin (italienisch Ticino). Er mündet bei Magadino in den See ein. Das Mündungsgebiet, die Bolle di Magadino, ist ein artenreiches Naturschutzgebiet. Weiter westlich befindet sich die Mündung der Maggia. Die Maggia bringt ständig Geschiebe mit sich, so dass das Maggia-Delta heute weit in den See hinausreicht. Östlich des Deltas befindet sich Locarno, das vor allem durch sein Filmfestival und die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso bekannt ist, auf der Westseite Ascona mit seiner Seepromenade und dem Monte Verità. Im Hinterland teilt sich das Tal bei Ponte Brolla ins Centovalli zur linken und ins Maggiatal zur rechten Seite. Im Norden mündet die Verzasca in den See, vor allem bekannt durch die Brücke Ponte dei Salti und die 220m hohe Staumauer. Grösste Stadt am See ist Verbania, das sich aus den Teilorten Intra und Pallanza zusammensetzt. Südlich von Verbania weitet sich der See zum Golf von Verbania, wo der Toce in den See einmündet. Am Golf liegt auch Stresa, das mit seinen Belle Epoque-Villen und -Hotelpalästen heute noch den Charme eines mondänen Nobelkurortes versprüht. In Stresa fanden zudem einige historisch bedeutsame Konferenzen statt. Weiter südlich befindet sich die Stadt Arona. Zwei Kilometer nördlich von Arona wurde 1624 eine 23 m hohe Kupfer-Kolossalstatue (35 m mit Sockel) von Karl Borromäus errichtet, die bis zum Bau der Freiheitsstatue in New York die höchste von innen begehbare Statue war. Am Südende des Sees, bei Sesto Calende, schliesst sich ein unter Naturschutz gestelltes Auengebiet an. Auf der Ostseite des Sees befindet sich das in den steil aufragenden Felsen hineingebaute Kloster Santa Caterina del Sasso, sowie die Stadt Luino mit bekanntem Wochenmarkt.

Inseln

Luino Bei Brissago befinden sich die zwei Isole di Brissago, welche einen botanischen Garten beherbergen. Nördlich von Cannero Riviera liegen zwei Inselchen, genannt Castelli di Cannero. Stresa vorgelagert sind die vier Borromäischen Inseln Isola Bella, Isola Madre, Isola dei Pescatori (auch bekannt als Isola Superiore) und Isola di San Giovanni.

Orte am Lago Maggiore

Weblinks


- [http://www.maggiore.ch/ Webseite der Region Maggiore (Schweizer Gebiet)]
- [http://www.luino.tk/ Luino (Tourismus)] Borromäischen Inseln Borromäischen Inseln
Maggiore Maggiore Kategorie:Tessin (Kanton) als:Lago Maggiore ja:マッジョーレ湖

1846

Ereignisse


- 16. Mai: Gründungstag Akademischer Verein Hütte e. V. in Berlin
- 13. Juli: Hochzeit von König Karl I. und Olga von Württemberg
- 4. August: Bei der Strandung des britischen Auswandererschiffs Cataraqui bei King Island, der schlimmsten Schiffskatastrophe in der Geschichte Australiens, sterben 414 Passagiere und Besatzungsmitglieder, nur neun Überlebende können sich retten
- 23. September: der Planet Neptun wird entdeckt
- 30. September: erste schmerzfreie Zahnextraktion unter Narkose durch William Thomas Green Morton an seinem Patienten Eben Frost
- 16. Oktober: erste öffentlich durchgeführte, erfolgreiche Narkose in der Chirurgie durch William Thomas Green Morton. Geburtsstunde der Anästhesie
- In Irland beginnt die große Hungersnot, die bis 1849 anhält
- Der Belosersker Kanal in Nordrussland wird fertig gestellt
- Oregon wird Bundesstaat der USA
- Premierminister Robert Peel schafft auf Drängen der Manchesterliberalen die Corn Laws ab; die konservative Fraktion wird gespalten

Kultur


- 3. Februar: Uraufführung der komischen Oper Les Mousquetaires de la reine von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris
- 28. März: Uraufführung der Oper Liebe und Bosheit von Vatroslav Lisinski in Zagreb
- 15. Mai: Uraufführung der Oper Le Trompette de M. le Prince von François Bazin an der Opéra-Comique in Paris
- 29. Juni: Uraufführung der Oper L'Âme en peine von Friedrich von Flotow an der Grand Opéra Paris
- 26. August: Uraufführung der Oper Lichtenstein von Peter Joseph von Lindpaintner in Stuttgart
- 10. November: Uraufführung der Oper Gli Orazi ed I Curiazi von Saverio Mercadante am Teatro San Carlo in Neapel
- 16. November: Uraufführung der romantischen Oper Die Hochländerin am Kaukasus von Conradin Kreutzer in Hamburg
- 6. Dezember: Uraufführung der Oper La Damnation de Faust (Fausts Verdammnis) von Hector Berlioz an der Opéra-Comique in Paris
- Sudannesische Rebellen greifen Britischen Kolonialposten in Khartoum an

Geboren


- 5. Januar: Rudolf Eucken, deutscher Philosoph und Literaturnobelpreisträger († 1926)
- 21. Januar: Albert Lavignac, französischer Musikwissenschaftler und Komponist († 1916)
- 29. Januar: Ella Adaïewsky, russische Pianistin und Komponistin († 1926)
- 30. Januar: Francis Herbert Bradley, englischer Philosoph († 1924)
- 30. Januar: Max Fürbringer Anatom, Ornithologe, Mediziner († 1920)
- 1. Februar: Granville Stanley Hall, US-amerikanischer Psychologe († 1924)
- 2. Februar: Wilhelm Steinhausen, deutscher Maler († 1924)
- 5. Februar: Johann Most, Sozialdemokrat, später Anarchist († 1906)
- 9. Februar: Wilhelm Maybach, deutscher Autokonstrukteur und Unternehmer († 1929)
- 19. Februar: Franz Adickes, Frankfurter Oberbürgermeister († 1915)
- 22. Februar: Erwin Baru, deutscher Arzt und Afrikareisender († 1877)
- 26. Februar: William Frederick Cody, Büffeljäger und Schausteller († 1917)
- 27. Februar: Franz Mehring, († 1919)
- 7. März: Karl Verner, Dänischer Linguist († 1896)
- 16. März: Magnus Gösta Mittag-Leffler, schwedischer Mathematiker († 1927)
- 17. März: Kate Greenaway, englische Aquarellmalerin und Illustratorin von Kinderbüchern († 1901)
- 20. März: Augusta Bender, Frauenrechtlerin, Schrifttellerin († 1924)
- 25. März: Helen Zimmern, englische Schriftstellerin († 1934)
- 29. März: Otto Mayer, deutscher Jurist und Verwaltungsrechtswissenschaftler († 1924)
- 4. April: Comte de Lautréamont, französischer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts († 1870)
- 4. April: Isidore Ducasse, französischer Dichter († 1870)
- 5. April: Henry Wellesley, 3. Duke of Wellington, britischer Offizier († 1900)
- 5. April: Michael Georg Conrad, deutscher Schriftsteller des Naturalismus († 1927)
- 7. April: Franz Ries, deutscher Violinist, Komponist und Musikalienhändler († 1905)
- 13. April: Poul La Cour, Meteorologe, Windenergieanlagenpionier († 1908)
- 19. April: Ignaz Auer, deutscher Politiker († 1907)
- 20. April: Pinto Serpa, portugiesischer Afrikaforscher
- 24. April: Marcus Andrew Hislop Clarke, australischer Schriftsteller († 1881)
- 25. April: Max Buchner, deutscher Forschungsreisender
- 30. April: Karl Piutti, deutscher Komponist († 1902)
- 2. Mai: Louis Leitz, Erfinder und Unternehmer († 1918)
- 5. Mai: Henryk Sienkiewicz, polnischer Schriftsteller und Nobelpreisträger († 1916)
- 16. Mai: Ottomar Anschütz, deutscher Fotograf, Pionier der Fototechnik († 1907)
- 25. Mai: Naim Frashëri, albanischer Schriftsteller († 1900)
- 30. Mai: Carl Peter Fabergé, russischer Goldschmied und Juwelier († 1920)
- 19. Juni: Antonio Abetti, italienischer Astronom († 1928)
- 27. Juni: Charles Stewart Parnell, irischer Politiker († 1891)
- 28. Juni: Otto Piltz, deutscher Maler († 1910)
- 2. Juli: Ferdinand Becker, deutscher Maler († 1877)
- 10. Juli: Elisabeth Förster-Nietzsche, Schwester des Philosophen Friedrich Nietzsche († 1935)
- 11. Juli: Léon Bloy, französischer Schriftsteller († 1917)
- 16. Juli: Friedrich Paulsen, Pädagoge und Kant-Forscher († 1908)
- 17. Juli: Nicolai Miklouho-Maclay, Künstler, Humanist, Anthropologe, Biologe
- 19. Juli: Edward Charles Pickering, US-amerikanischer Astronom und Physiker († 1919)
- 22. Juli: Anton Ohorn, deutscher Dichter und Schriftsteller († 30. Juni 1924)
- 24. Juli: Rudolf Hirth du Frênes, Maler († 1916)
- 1. August: Max Wiese, deutscher Bildhauer und Professor († 1925)
- 21. August: Étienne Bazeries, französischer Offizier († 1931)
- 23. August: Eleftherios Venizelos, Politiker († 1936)
- 16. September: Seth Carlo Chandler, US-amerikanischer Astronom († 1913)
- 25. September: Wladimir Peter Köppen, deutscher Meteorologe, Klimatologe und Botaniker († 1940)
- 5. Oktober: Francis Aidan Gasquet, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1929)
- 6. Oktober: George Westinghouse, amerikanischer Erfinder († 1914)
- 9. Oktober: Holger Drachmann, dänischer Dichter († 1908)
- 23. Oktober: Christian August Peicke, Heimatforscher († 1939)
- 28. Oktober: Auguste Escoffier, französischer Meisterkoch († 1935)
- 7. November: Ignaz Brüll, österreichischer Komponist und Pianist († 1907)
- 11. November: Anna Katharine Rohlfs, US-amerikanische Schriftstellerin († 1935)
- 14. Dezember: Emanuel Friedli, schweizer Schriftsteller
- 31. Dezember: Ferdinand Domela Nieuwenhuis, niederländischer Politiker († 1919)

Gestorben


- 8. Januar: Georg Friedrich Puchta, deutscher Jurist (
- 1798)
- 3. Februar: Otto von Kotzebue, russischer Marineoffizier und Entdecker (
- 1788)
- 9. Februar: Johann Friedrich Erdmann, deutscher Mediziner (
- 1778
- 21. Februar: Ninko, 120. Kaiser von Japan (
- 1800)
- 12. März: Maria Katharina Tismar, Stiftungsgründerin (
- 1764)
- 15. März: Elisabeth von Adlerflycht, Erfinderin des Rheinpanoramas (
- 1755)
- 17. März: Friedrich Wilhelm Bessel, deutscher Astronom, Mathematiker und Geodät (
- 1784)
- 20. April: Carl von Alten, deutscher General (
- 1764)
- 24. April: Girolamo Crescentini, italienischer Sänger (Kastrat) und Komponist (
- 1762)
- 31. Mai: Philip Marheineke, deutscher Theologe (
- 1780)
- 1. Juni: Gregor XVI., war von 1831 bis zu seinem Tod Papst (
- 1765)
- 4. Juni: Friedrich Bernhard Gottfried Nicolai, Astronom (
- 1793)
- 8. Juni: Rodolphe Töpffer, Schweizer Zeichner und Novellist (
- 1799)
- 13. Juni: Karl Ferdinand Friedrich von Nagler, Generalpostdirektor des Norddeutschen Bundes (
- 1770)
- 17. Juni: Jean-Gaspard Debureau, französischer Pantomime (
- 1796)
- 25. Juli: Ludwig Bonaparte, war einer der drei Brüder Kaiser Napoleons I (
- 1779)
- 31. Juli: Bernhard Heine, Mediziner, Knochenspezialist und Erfinder des Osteotoms (
- 1800)
- 7. August: Christian Heinrich Rinck, deutscher Komponist des Biedermeier (
- 1770)
- 16. August: Sylvain-Charles Valée, General und Marschall von Frankreich (
- 1773)
- 24. August: Adam Johann von Krusenstern, erster russischer Weltumsegler (
- 1770)
- 25. August: Giuseppe Acerbi, italienischer Reisender und Naturforscher (
- 1773)
- 30. September: Wilhelm Adolf Becker, deutscher Archäologe und Historiker (
- 1796)
- 27. Oktober: Louis-Auguste-Victor de Ghaisnes de Bourmont, französischer General, Marschall von Frankreich (
- 1773)
- 1. November: Franz Anton Ries, deutscher Violinist (
- 1755)
- 2. November: Esaias Tegnér, schwedischer Lyriker (
- 1782)
- 23. November: James Evans, kanadischer Methodist und Amateur-Linguist (
- 1801)
- 29. November: Hammamizade Ismail Dede Efendi, osmanischer Komponist (
- 1778)
- 30. November: Friedrich List, deutscher Nationalökonom und Politiker (
- 1789) ko:1846년 th:พ.ศ. 2389

Berlin

Berlin ist Hauptstadt, bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands. Sie ist Stadtstaat und ein eigenständiges Bundesland. Berlin ist nach London die zweitgrößte Stadt der EU. Historisch war Berlin mehrfach Hauptstadt deutscher Staaten wie des Markgrafentums/Kurfürstentumes Brandenburg, des Königreiches Preußen, des Deutschen Reiches oder der DDR (nur der damalige Ostteil der Stadt). Seit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 ist Berlin gesamtdeutsche Hauptstadt und seit dem Hauptstadtbeschluss des Deutschen Bundestages von 1991 nimmt die Stadt seit 1999 auch die Funktion als Parlaments- und Regierungssitz Deutschlands wahr. Die Stadt ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und ein wichtiges Wirtschafts-, Kultur- und Bildungszentrum mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Theatern, Museen und Baudenkmälern. Geordnete Links auf Artikel mit Berlinbezug finden sich im Portal:Berlin.

Geografie

Geografische Lage

Portal:Berlin Berlin ist gänzlich vom Bundesland Brandenburg umgeben und liegt im Osten der Bundesrepublik Deutschland, etwa 70 km westlich der Grenze zu Polen. Die Stadt ist einer der Verdichtungsräume der Bundesrepublik. Berlin befindet sich in eiszeitlich geprägter Landschaft im Warschau-Berliner Urstromtal zwischen den Hochebenen des Barnim und des Teltow. Das historische Zentrum Berlins liegt an der schmalsten Stelle des von der Spree in ost-westlicher Richtung durchflossenen Urstromtals. Im westlichsten Bezirk Spandau mündet die Spree in die Havel, die den Westen Berlins in Nord-Süd Richtung durchfließt. Der Flusslauf der Havel ähnelt dabei oft einer Seenlandschaft, die größten Ausbuchtungen bilden der Tegeler See und der Große Wannsee. Wesentliche Teile des heutigen Berlins liegen auf den beiden Hochebenen: Große Teile der Bezirke Reinickendorf und Pankow liegen auf dem Barnim, während der Hauptteil der Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Neukölln auf dem Teltow gelegen ist. Weder zum Urstromtal noch zum Barnim oder Teltow gehört Berlin-Spandau westlich der Havel, das zum Teil der Nauener Platte zuzurechnen ist. Die höchsten Erhebungen Berlins sind der aus Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs künstlich aufgeschüttete Teufelsberg (115 m ü. NN) im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und die Müggelberge (115 m) im Bezirk Treptow-Köpenick. Siehe auch: Liste der Erhebungen in Brandenburg und Berlin

Stadtgliederung

Nach dem Gebietsreformgesetz vom 10. Juni 1998 wurde die Zahl der Verwaltungsbezirke zum 1. Januar