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Despina

Despina

Despina bezeichnet
- eine Nymphe aus der griechischen Mythologie, siehe Despina (Mythologie)
- einen Mond des Planeten Neptun, siehe Despina (Mond)
- eine weibliche Figur in Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Cosi fan tutte

Nymphe

Eine Nymphe (griechisch νύμφη, nímfi, latinisiert nympha, „die Jungfrau, Braut, das heiratsfähige Mädchen“) ist in der griechischen und römischen Mythologie ein Naturgeist. Im weiteren Sinne wird er auch für Priesterinnen gebraucht. Naturgeist Naturgeist In der griechischen Mythologie sind Nymphen weibliche Gottheiten niederen Ranges, welche als Personifikationen von Naturkräften überall auftreten und teils als Begleiterinnen höherer Gottheiten (des Dionysos, der Artemis, Aphrodite etc.), teils als selbständig wirkend gedacht wurden. Sie galten als die wohltätigen Geister der Orte, der Berge, Bäume, Wiesen, Grotten etc., sind aber nicht immer an dieselben gebunden, schweifen vielmehr frei umher, führen Tänze auf, jagen das Wild, weben in kühlen Grotten, pflanzen Bäume und sind auf verschiedene Weise den Menschen hilfreich. Geräuschvolle Tätigkeit der Menschen meiden sie aber. Nymphen sind sterblich wie die Menschen, haben allerdings eine viel längere Lebensdauer. Es gab zahlreiche Arten von Nymphen:
- Wassernymphen:
  - Najaden, Nymphen der Quellen, Brunnen und Frischwasserströme
  - Krenäen
  - Limnaden
- Wald- und Baumnymphen:
  - Dryaden
  - Hamadryaden
  - Meliaden
- Berg-, Grotten- und Höhlennymphen:
  - Oreaden
- Wiesennymphen:
  - Leimoniaden
- Talnymphen:
  - Napäen
- Flussnymphen:
  - Potameiden
- Meernymphen:
  - Nereiden, Töchter des Nereus, Nymphen des Mittelmeers
  - Okeaniden, Töchter des Okeanos und weitere. Als Lokalgöttinnen gewisser Gegenden wurden sie auch nach diesen benannt; beispielsweise sind die Peliaden die Nymphen des Pelion. Eine der berühmtesten Oreaden war Echo, die Nymphe des Berges Helikon. Die Göttin Hera beraubte sie der Sprache und ließ ihr lediglich die Fähigkeit, die letzten an sie gerichteten Wörter zu wiederholen. Auch in nach-antiken Dichtungen taucht das Motiv der Nymphe immer wieder auf, etwa in der Renaissance und der Romantik.

Deutung

Die Symbolik der Nymphen ist vielfältig. Sie umfasst insbesondere die Bereiche Fruchtbarkeit und Sexualität. Wegen der befruchtenden Kraft des Wassers galten die Nymphen als Erzieherinnen des Zeus und Bakchos und, da manchen Quellen begeisternde Kraft beigelegt wurde, auch als Erzieherinnen des Apollon und Verleiherinnen der Dicht- und Wahrsagekunst. Nymphen standen auch für den weißen Aspekt der Göttin, die erste Phase eines Frauenlebens. Damit ist eine junge Frau gemeint, „Jung-Frau“, die nicht mehr Mädchen, aber noch nicht Mutter ist. Es folgen die Phasen rot / Mutter und schwarz / Weise Alte.

Darstellung in der Kunst

In der bildenden Kunst werden Nymphen meist als liebliche Mädchengestalten dargestellt, gewöhnlich leicht bekleidet und Blumen und Kränze tragend. Die Wassernymphen insbesondere pflegte man mit Wasserkrügen und Urnen auf den Köpfen darzustellen. Bekannte Kunstwerke aus dem Altertum sind Statuen des Praxiteles, eine Gruppe des Arkesilaos und Reliefs von verschiedenen Meistern.

Gemälde


- [http://www.wga.hu/art/a/albani/venus.jpg Albani: Venus mit Nymphen und Amoretten]
- [http://www.wga.hu/art/j/jordaens/2/nymphs.jpg Jordaens: Nymphen am Brunnen der Liebe]
- [http://www.wga.hu/art/c/cranach/lucas_e/2/07nymph.jpg Cranach: Das Anlehnen der Flussnymphe am Brunnen]
- [http://www.wga.hu/art/c/cranach/lucas_e/2/08nymph.jpg Cranach: Nymphe]
- [http://www.wga.hu/art/r/rubens/22mythol/08dianas.jpg Rubens: Diana und ihre Nymphen werden durch Faune überrascht]
- Rembrandt: Das Bad der Diana mit Aktäon und Kallisto

weitere Künstler


- Jean-Baptiste-Camille Corot: Tanz der Nymphen
- Jean-Baptiste-Camille Corot: Eine Nymphe spielt mit Cupido
- Jacob Jordaens: Cupido und schlafende Nymphen.
- Edouard Manet: Überraschte Nymphe 1861
- Titian: Schäfer und Nymphe (1570)
- Henryk Siemiradzki: Naijaden beim Spiel (1880) Henryk Siemiradzki]

andere Darstellungen

Nymphen dienten auch als Motiv für Statuen, insbesondere Brunnenfiguren.

weiteres

Als Nymphen wurden auch Priesterinnen bezeichnet, die, besonders bei sexuellen Zeremonien, in den alten Tempeln der Großen Göttin dienten. Ein Nymphäum ist ein ursprünglich den Nymphen geweihter Tempel, der meist an einer Quelle gelegen war. Das Wort "Nymphe" wurde im Mittelalter besonders im nordeuropäischen Raum sowohl auf eine Hexe als auch auf eine Fee (Fabelwesen) angewandt, weil beide, wie die Nymphen, von den vorchristlichen Priesterinnen abstammen. Die alte Verbindung der Nymphen mit der Sexualität blieb mehr oder weniger in europäischen Sagen und Märchen erhalten. Der zwischenzeitig veraltete Ausdruck Nymphomanie stand für eine übermäßige sexuelle Motivation und „Leidenschaft“, die „Mannstollheit“. Aus Vladimir Nabokovs Roman Lolita stammt der Ausdruck „Nymphchen“ für einen Typus frühreifer Mädchen, die der Protagonist sexuell anziehend findet. Das Wort Nymphe wird in manchen Kulturen auch für Symbole der weiblichen Genitalien wie Lotosblüten, Wasserlilien (Familie der Nymphaeaceae) und bestimmte Muscheln benutzt (siehe auch Kaurimuschel).

Literatur


- Krause: Die Musen, Grazien, Horen und Nymphen (Halle 1871); Beiträge über Nymphen in der Wikipedia:
- Eurydike, Geliebte des Orpheus
- Hesperia, Tochter des Kebren
- Nana, Tochter des Flussgottes Sangarios und Mutter des Attis
- Orseis, mit Hellen die Ahnfrau der bedeutendsten "hellenischen" Nationen Siehe auch:
- Portal:Mythologie, Liste von Fabelwesen Kategorie:Griechische Mythologie Kategorie:Literarische Figur Kategorie:Fabelwesen ja:ニンフ

Griechische Mythologie

Die Griechische Mythologie umfasst Geschichten der Götter und Helden (Heroen) des antiken Griechenlands. Die Religion der antiken Griechen entstand aus den Religionen der eingewanderten Griechen und der vorgriechischen Bevölkerung in Kleinasien und Griechenland. Im Vergleich zu den großen monotheistischen Religionen ist das Fehlen klarer Gebote und Verbote auffallend, wenngleich die Göttin Nemesis und die Erinnyen (Eumeniden) Zuwiderhandlungen gegen die Natur und vor allem den Muttermord bestrafen. Es kann, in der Antike seit Xenophanes, von einem Anthropomorphismus - einer Vermenschlichung der Götter - gesprochen werden, sie sind also durch ihren Ursprung als mythologische Gestalten den Menschen vor allem in ihren Schwächen ähnlicher, als der eine Gott der Juden, Christen und Moslems sein kann. Die Religion war in ihrem Kern polytheistisch, mit verschiedenen Göttergeschlechtern (zum Beispiel dem der Titanen), zahlreichen Naturdämonen, Ortsgöttern und Halbgöttern. Einen geschlossenen Priesterstand gab es nicht, sondern bestimmten Heiligtümern zugeordnete Priester, ferner Seher und Wahrsager. Die ältesten Quellen sind unter anderem Homers Ilias und Odyssee sowie Hesiods Theogonie. Homer und Hesiod brachten die Götter in eine bestimmte Ordnung: Aus lokalen Götterkulten mit weit gehenden Zuständigkeiten wird ein funktional differenzierter Götterkosmos. Im hellenistischen Zeitalter vermischte sich die Religion mit orientalischen Elementen. Diese Mythologie wurde von den Römern unter analoger Götter-Zuordnung griechischer zu römischen Gottheiten teilweise übernommen (siehe römische Mythologie, auch: Etrusker). Sie hat trotz Christianisierung und Wegfall der Götterverehrung die Jahrtausende überdauert. Die Gestalten der griechischen Mythologie haben immer wieder die Vorlagen für neuere Werke der Kultur geliefert. Ungezählt sind die Gemälde, Opern oder Theaterstücke, die den antiken Stoff neu aufnehmen und verarbeiten. Mythos (griechisch mýthos) bedeutet ursprünglich "Rede", "Kunde" oder "Überlieferung", später verschiebt sich die Bedeutung mehr auf das Unwahrscheinliche. Bereits antike Autoren verändern den Stoff erheblich, so dass man teilweise unterschiedliche Abstammungen und/oder Nachkommen bei den einzelnen Gestalten finden kann.

Griechischer Götterhimmel

Mythos

Schöpfungsgötter


- Chaos - ungeordneter und ungeformter Weltzustand, aus dem die Götter hervorgingen
- Nyx - die Nacht, entstand aus dem Chaos; nach anderen Quellen auch aus der Paarung des Chaos mit der Dunkelheit
- Gaia - die Erde in Göttergestalt, entstand aus dem Chaos
- Erebos - die Finsternis, entsand aus dem Chaos; nach anderen Quellen auch aus der Paarung des Chaos mit der Dunkelheit
- Aether - Sohn von Erebus und Nyx die reine Luft des oberen Himmels, die die Götter atmen und in der die Gestirne schweben
- Uranos - Himmel in Göttergestalt, durch Gaia ohne Zeugungsakt geboren
- Hemera - der Tag, Tochter des Erebos und der Nyx

Titanen

Die Titanen stammen der Sage nach von Uranos und Gaia ab.
- Okeanos - Herr des Ozean, stärkster der Titanen, zeugte mit seiner Schwester und Gattin Tethys die Flussgötter, Meeres- und Quellnymphen
- Koios - wurde nach der Niederlage gegen die olympischen Götter in den Tartaros gestoßen
- Hyperion - Licht- und Sonnengott, zeugte mit Gattin Theia den Sonnengott Helios, die Mondgöttin Selene und die Göttin der Morgenröte Eos
- Kreios - Gatte der Eurybia
- Iapetos - Gatte der Nymphe Klymene (Tochter des Okeanos), wurde nach der Niederlage gegen die olympischen Götter in den Tartaros verbannt
- Kronos - Vater des Zeus, wurde nach der Entmannung des Vaters Uranos zum Herrscher der Welt; Gatte von Rhea; wurde von seinem Sohn Zeus entmachtet und herrscht nun auf der Insel der Seligen
- Tethys - Meeresgöttin, Gattin des Okeanos, als Amme der Hera verfluchte sie Hera zuliebe die Sternbilder, immer über den Himmel zu wandern
- Rheia - Mutter von Hestia, Demeter, Hera, Hades, Poseidon und Zeus; herrscht mit Gatte Kronos seit dessen Entmachtung auf der Insel der Seligen
- Themis - Göttin der Gerechtigkeit und der Ordnung, zweite Gattin (nach Methis) des Zeus, sie kennt die Zukunft und ermöglicht so Deukalion und Pyrrha, die Sintflut zu überleben und die Erde neu zu bevölkern
- Mnemosyne - Mutter der neun Musen
- Phoibe - Frau des Koios, Mondgöttin
- Theia - Gattin des Koios, fordert für ihre Kinder einen Herrschaftsanspruch neben den Titanen, woraufhin Hyperion und Helios getötet werden und Selene Selbstmord begeht
- Atlas - Sohn von Iapetos und Klymene, musste als Strafe für seine Teilnahme am Titanenkampf das Himmelsgebirge tragen, nachdem er von Perseus versteinert wurde trägt er als Atlasgebirge den Himmel auf seinen Schultern

Olympische Götter

Olympische Götter
- Zeus - Sohn von Kronos und Rhea, Göttervater
- Hera - Tochter von Kronos und Rhea, Gattin des Zeus, Göttin der Ehe und der Niederkunft
- Poseidon - Sohn von Kronos und Rhea, wurde durch Zeus vor Kronos gerettet, Gott des Meeres
- Aphrodite - entstand aus dem Samen des durch Kronos abgeschnittenen Geschlechts des Uranos, Göttin der Liebe und Schönheit
- Hephaistos - Sohn von Zeus und Hera, von Meernymphen aufgezogen, Gott des Feuers und der Schmiede
- Dionysos - Sohn von Zeus und Semele, Gott des Weines, der Masken und somit der Tragödie
- Apollon - Sohn von Zeus und Leto, Gott des Frühlings, des Lichts, der Sittlichkeit und der Künste
- Hermes - Sohn von Zeus und Maia, Götterbote, somit Schutzgott der Wege, Wanderer, Kaufleute und Diebe
- Demeter - Tochter von Kronos und Rhea, Göttin der Fruchtbarkeit der Erde, des Getreides, der Saat und der Jahreszeiten
- Artemis - Tochter von Zeus und Leto, Göttin der Jagd, des Wachstums und der Geburt
- Athene - Tochter von Zeus und Methis, Göttin der Weisheit, der Wissenschaft, der Web- und Zimmererkunst
- Ares - Sohn von Zeus und Hera, Gott des Krieges
- Hestia - Tochter von Kronos und Rhea, Göttin des Feuers, des Herdes und der Familieneintracht
- Eris - Göttin der Zwietracht und des Streites
- Hades - Ort und Gott der Toten, der Unterwelt

Mythologische Gestalten (andere Götter/Halbgötter/Heroen/Menschen)

Hades Hades
- Achilleus, Achilles
- Acheloos
- Agamemnon
- Agenor
- Aias
- Aigisthos
- Aletheia
- Alkmene
- Amazone
- Amphitryon
- Andromeda
- Arachne
- Ariadne
- Asklepios
- Atalanta
- Bellerophon
- Chloris
- Dädalus
- Danaiden
- Deukalion
- Elektra
- Europa (Mythologie)
- Eurystheus
- Hektor
- Herakles (römisch: Hercules)
- Hero
- Hypnos
- Ikarus
- Ixion
- Jason
- Kassandra
- Laokoon
- Leander
- Medea
- Menelaos
- Morpheus
- Nestor
- Ödipus
- Odysseus (etruskisch: Uthuze) Odysseus
- Oknos
- Orestes
- Orpheus
- Paris
- Perseus
- Plutos
- Priamos
- Prometheus, Titan, der den Menschen das Feuer brachte
- Pyrrha
- Sisyphos
- Tantalos
- Telemachos
- Theseus
- Tytios

Mythologische Gestalten (Ungeheuer/Tiere/andere)


- Androphonos
- Circe
- Charybdis
- Chimäre
- Erinnyen (röm. Myth. Furien)
  - Alekto
  - Megaira
  - Tisiphone
- Gorgonen
  - Euryale
  - Medusa
  - Stheno
- Hesperiden
- Horen
  - Chione
  - Irene
- Minotaurus Minotaurus
- Moiren
  - Atropos
  - Klotho
  - Lachesis
- Musen
  - Erato (Liebes-Lyrik)
  - Euterpe (Flötenspiel, Gesang)
  - Kalliope (Epische Dichtung)
  - Klio (Geschichtsschreibung)
  - Melpomene (Tragödie)
  - Polyhymnia (Hymnische Dichtung)
  - Terpsichore (Tanz)
  - Thalia (Komödie)
  - Urania (Sternkunde)
- Nymphen
  - Amphitrite
  - Orseis
  - Thetis
- Pan Pan
- Pegasus
- Satyr
- Sirene
- Skylla
- Zelos
- Zentaur
- Zephyros
- Zyklopen
  - Polyphem

Mythologische Gegenstände und Orte


- Aigis
- Ambrosia
- Delphi
- Nektar (Mythologie)
- Goldene Äpfel der Hesperiden
- Hades
  - Tartaros
  - Elysion
  - Asphodeliengrund
  - Lethe

Literatur


- Karl Kerényi: Die Mythologie der Griechen - Die Götter- und Menschheitsgeschichten, Klett-Cotta (Bd.1), ISBN 3-608-91824-8, dtv, ISBN 3-423-30030-2
- Karl Kerényi: Die Heroengeschichten (Bd.2), Klett-Cotta, ISBN 3-608-91873-6
- Karl Kerényi: Töchter der Sonne - Betrachtungen über griechische Gottheiten, Klett-Cotta, ISBN 3-608-91837-X
- Robert von Ranke-Graves: Griechische Mythologie. Quellen und Deutung. A. d. Engl. v. Hugo Seinfeld. 15. Aufl. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2003 (Rowohlts Enzyklopädie; rororo, Bd. 55404). 759 S. ISBN 3-499-55404-6
- Rose, Herbert Jennings: Griechische Mythologie. Ein Handbuch. 9. Aufl. München: C. H. Beck, 1997. IX, 441 S. ISBN 3-406-33223-4
- Gustav Schwab: Die schönsten Sagen des klassischen Altertums (dies Buch kann - in vielen Auflagen - als eherner Hausbuchbestand bei allen Abiturienten Deutschlands bis in die 1960er Jahre voraus gesetzt werden und ist also zumal für ein Studium der Literaturwissenschaft unabdingbar)
- Tripp, Edward: Reclams Lexikon der antiken Mythologie. 7. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2001. 560 S. ISBN 3-15-010230-8 (geb.), ISBN 3-15-010451-3 (kart.)

Siehe auch


- Portal:Mythologie
- Klassische Mythologie
- Stammbaum der griechischen Götter
- Liste griechischer Götter
- Liste von Göttinnen
- Olympische Götter (mit ihren Attributen)

Weblinks


- http://gutenberg.spiegel.de/autoren/schwab.htm - Gustav Schwab bei Projekt Gutenberg-DE
- http://gutenberg.spiegel.de/moritz/goetterl/goetterl.htm - Karl Philipp Moritz, Götterlehre oder Mythologische Dichtungen der Alten
- http://www.mythologica.de Beschreibt die einzelnen Gestalten
- http://www.perseus.tufts.edu/ (Englisch) Aber mit einer unglaublichen Funktionsvielfalt, inkl. Volltextsuche über antike Texte. Sehr viele weiterführende Links.
- http://www.br-online.de/alpha/mythen/ Auf dem BR-alpha Bildungskanal läuft eine interessante Serie zu den Griechischen Mythen
- http://home.arcor.de/karger/buechernachlese-archiv/uk_kerenyi_karl_griechen.html - Karl Kerényi: Die Mythologie der Griechen + Die Heroengeschichten
- http://home.arcor.de/karger/buechernachlese-archiv/uk_kerenyi_karl_sonne.html - Karl Kerényi: Töchter der Sonne ! ja:ギリシア神話 ko:그리스 신화

Despina (Mythologie)

Despoina ist die Tochter von Demeter und ihrem Bruder Poseidon. Demeter war auf der Suche nach ihrer vermissten Tochter Kore. Um sich vor erotischen Übergriffen zu schützen, verwandelte sie sich in ein Pferd. Poseidon, der an seiner Schwester interessiert war, verwandelte sich in einen Hengst. Es kam zu einer Paarung und aus dieser Verbindungen entstand Despoina und Arion. Despoina wird insbesondere in Arkadien verehrt. In Lykosura gibt es ein Heiligtum ihr zu Ehren. Kategorie:Griechische Gottheit

Despina (Mond)

Despina ist ein Mond des Planeten Neptun.

Entdeckung

Despina wurde 1989 auf fotografischen Aufnahmen der Raumsonde Voyager 2 entdeckt. Benannt wurde der Mond nach Despina, einer Nymphe und Tochter des Zeus aus der griechischen Mythologie.

Umlaufbahn

Despina umkreist Neptun in einem mittleren Abstand von 52.526 km in rund 8 Stunden. Ihre Bahn ist 0,07° gegen den Äquator des Neptun geneigt.
Sie bewegt sich innerhalb eines kritischen Abstandes um den Planeten und wird irgendwann infolge von Gezeitenkräften zu einem Ring auseinander gerissen werden oder auf Neptuns Oberfläche stürzen.

Aufbau und physikalische Daten

Despina ist ein unregelmäßiger Körper mit einer Ausdehnung von 180×148×128 km. Ihre Oberfläche weist keine geologischen Merkmale auf.

Kategorie:Neptunmond

Cosi fan tutte

Die Oper Così fan tutte (it. "So machen es alle (Frauen)" – "tutte" ist weiblicher Plural) ist eine Oper in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart, KV 588 auf einen Text von Lorenzo Da Ponte. Mozart begann die Komposition der Oper im Herbst des Jahres 1789. Uraufgeführt wurde sie am 26. Januar 1790. Das Libretto war ursprünglich für Antonio Salieri bestimmt gewesen, der die Komposition 1789 auch begonnen, aber aus unbekannten Gründen nicht vollendet hat.

Partien


- Fiordiligi (Sopran)
- Dorabella (Mezzosopran)
- Guglielmo (Bariton)
- Ferrando (Tenor)
- Despina (Sopran)
- Don Alfonso (Bassbariton)
- Chor

Orchesterbesetzung

2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, Bassetthorn, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten, Pauke, Streicher

Die Handlung der Oper

Erster Akt

Die Oper spielt im Neapel des 18. Jahrhunderts. Die beiden jungen Offiziere Ferrando und Guglielmo rühmen sich, dass ihre Frauen Dorabella und Fiordiligi, die sie über alles lieben, ihnen niemals untreu werden könnten. Don Alfonso aber hat seine eigenen, einschlägigen Erfahrungen und schlägt deswegen Ferrando und Guglielmo vor, doch eine Wette abzuschließen wenn sie so sicher wären. Beide gehen siegessicher darauf ein. Währenddessen schwärmen sich die Frauen im Garten des Hauses gegenseitig von der unverbrüchlichen Liebe ihrer Partner vor, bis Don Alfonso scheinbar völlig aufgelöst dazu stürzt und ihnen mitteilt, dass Ferrando und Guglielmo auf Geheiß des Königs in den Krieg ziehen müssen. In der folgenden Abschiedsszene besteigen die Männer, nun in Kriegsmontur, schließlich ein Schiff, besetzt von als Soldaten bekleideten Dorfbewohnern. Despina, das Hausmädchen und rechte Hand von Alfonso, versucht, Dorabella und Fiordiligi mit weisen Ratschlägen und Ansichten über Männertreue – insbesondere bei Soldaten – auf andere Gedanken zu bringen. Schon wenig später lässt Don Alfonso zwei junge Männer (Ferrando und Guglielmo nun verkleidet als fremdländische Adlige) ins Haus, die auch gleich versuchen, die jeweils andere zu umschwärmen. Heftig zurückgewiesen täuschen die beiden exotischen Gestalten eine Art Herzinfarkt vor, die vom eilig herbeigerufenen Doktor Mesmer alias Despina "geheilt" wird. Die weitere, mitleidige Fürsorge wird in die Hände von Fiordiligi und Dorabella gelegt.

Zweiter Akt

Despina erklärt den Mädchen, dass man Liebe und Treue nicht so wichtig nehmen darf. Doch die Herzen der beiden Mädchen sind schon längst erweicht für die Fremden. In romantischer Atmosphäre "fällt" zunächst Dorabella, Fiordiligi aber wehrt sich noch gegen die eigenen Gefühle und beschließt, ihrem Guglielmo in den Krieg nachzuziehen. Sie wird aufgehalten von Ferrando und gesteht ihm ihre Liebe. Eine Doppelhochzeit wird vorbereitet, doch nachdem der Ehevertag schon unterschrieben ist, hören die Frauen die Rückkehr der Soldaten, verlassen die verkleideten Ehegatten heimlich das Zimmer und kommen wieder als Guglielmo und Ferrando. Voller zwiespältiger Freude werden die Männer in die Arme genommen. Don Alfonso spielt den Heimgekehrten den soeben besiegelten Ehevertrag zu, es kommt zu einer großen Eifersuchtsszene. Die beiden Frauen gestehen zerknirscht ihre Untreue, Ferrando und Guglielmo jedoch, die die Wette mit Alfonso verloren haben, decken ihrerseits den unfairen Schwindel auf. Allgemeine Versöhnung, offen ist lediglich, welche Konstellation sich am Ende als die Wahrhaftige erweist.

Kommentar

Der musikalische Subtext der Oper verläuft gegensätzlich zur Handlung: Denn die Paare der Ausgangssituation – Fiordiligi (Sopran)/Guglielmo (Bariton) sowie Dorabella (Mezzo-Sopran)/Ferrando (Tenor) – sind sich von der Stimmlage her deutlich fremder als die neuen Paare Sopran/Tenor und Mezzo-Sopran/Bariton, die sich in der Verwechslungskomödie finden. Auch vom Charakter passen die beiden ernsthafteren Fiordiligi und Ferrando sowie die leichtfertigen Dorabella und Guglielmo besser zueinander, so dass das "happy end", in dem sich die ursprünglichen (ungleichen) Verlobten wieder finden, brüchig und fragwürdig ist. Kategorie:Oper Kategorie:1790 ja:コジ・ファン・トゥッテ

The real tuesday weld

:This article is about the band. For the actress, see Tuesday Weld. Tuesday Weld The Real Tuesday Weld is a British band, known for producing jazzy cabaret-style music with subtle electronica influences. The band is fronted by lead singer and founder Stephen Coates. The band is named after American film actress Tuesday Weld. Coates once had a dream involving Weld and 30s vocalist Al Bowlly. Coates and others often cite the dream as inspiration for the band and its particular style. Presently, the band is signed to PIAS Recordings (internationally) and Six Degrees Records (in the US). Some older recordings were with Kindercore Records.

Discography

Most albums have had multiple versions released for different territories, this discography is not complete, though it does cover the major releases. #The Return of the Clerkenwell Kid, (2005), Six Degrees Records #Bathtime in Clerkenwell, (2004), PIAS Recordings #The Ugly and the Beautiful, (2004), Play It Again Sam #I, Lucifer, (2004), Six Degrees Records #Where Psyche Meets Cupid, (2001), Kindercore Records #L' Amour et la Morte, (2001), Kindercore Records

External links


- [http://tuesdayweld.com Official Site]
- [http://www.pias.com/ PIAS Recordings]
- [http://www.sixdegreesrecords.com/ Six Degree Records]
- [http://theclerkenwellkid.blogspot.com/ The Clerkenwell Kid] -- Steve Coates weblog Real Tuesday Weld, The

Muzyczne gry online sylwester w grach gry sportowe heavy metal jelenia gra ogoszenia










































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