Frank Borman
Frank Frederick Borman II ( - 14. März 1928 in Gary, Indiana, USA) war ein amerikanischer Astronaut.
Leben
Nachdem Borman 1950 an der Militärakademie in West Point sein Luftfahrttechnikstudium beendet hatte, diente er bis 1953 als Kampfpilot der Luftwaffe auf den Philippinen, danach als Fluglehrer in Georgia und Arizona. Von 1957 bis 1960 lehrte er als Assistenzprofessor in West Point Thermodynamik und Flüssigkeitsmechanik. Danach kehrte er an der Edwards Air Force Base in Kalifornien wieder ins Cockpit zurück: zuerst in der Ausbildung zum Testpilot, danach als Ausbilder.
Am 17. September 1962 wurde er von der NASA in die zweite Astronautengruppe gewählt. Als Spezialaufgabe übernahm er die Raketen, die die Raumschiffe in die Erdumlaufbahn bringen sollten.
Seine erste Zuteilung erhielt er am 27. Juli 1964, als er zum Ersatzkommandanten von Gemini 4 nominiert wurde. Nachdem dieser Flug am 3. Juni 1965 durchgeführt wurde, bekam Borman am 1. Juli 1965 das Kommando für den nächsten Flug, Gemini 7, zugesprochen. Zusammen mit Jim Lovell umkreiste er vom 4. Dezember bis zum 18. Dezember 1965 die Erde, ein Langzeitrekord, der erst 1970 gebrochen wurde.
Am 29. September 1966 wurde er als Ersatzkommandant für den zweiten bemannten Apollo-Flug eingeteilt, doch dieser Flug wurde schon wenige Wochen später wieder gestrichen, weil es eine unnötige Wiederholung des ersten Fluges sei.
Nach der Katastrophe von Apollo 1, bei dem drei Astronauten ums Leben kamen, war Frank Borman Mitglied der Untersuchungskommission. In der Folge bekam Frank Borman die Aufgabe, das Team zum Umbau der Apollokapsel zu leiten.
Nachdem die NASA die Planungen für bemannte Weltraumflüge wieder aufgenommen hatte, wurden am 20. November 1967 die Einteilungen für den zweiten und dritten Apolloflug (Missionen D und E) bekannt gegeben. Borman war als Kommandant für Mission E vorgesehen. Zusammen mit ihm wurden Michael Collins and William Anders eingeteilt. Dies sollte der erste bemannte Flug der neuen Rakete Saturn V werden und bis zu 11 Tage dauern.
Im Sommer 1968 zeichnete sich jedoch ab, dass die Mondlandefähre, die im zweiten bemannten Apolloflug (der Mission D) getestet werden sollte, nicht rechtzeitig einsatzbereit sein würde. Im August entschied die NASA, vorerst ohne die Öffentlichkeit zu informieren, dass die Mission E vorgezogen werden könnte und Bormans Team als Mission C' den Mond umrunden sollte. Allerdings musste sich Michael Collins einer Operation unterziehen und wurde durch Jim Lovell ersetzt.
Nachdem die Mission C (Apollo 7) erfolgreich verlief, entschied die NASA am 10. November endgültig, dass Bormans Mannschaft die erste sein sollte, die zum Mond fliegt. Der historische Flug von Apollo 8 begann am 21. Dezember 1968 und dauerte sieben Tage. Für Borman war dies der zweite und letzte Raumflug. Er war einer der wenigen Astronauten des Gemini- und Apollo-Projekts, die selbst nie als Verbindungssprecher (Capcom) gearbeitet hatten.
Im Juli 1969, kurz vor der Mondlandung von Apollo 11 besuchte Borman offiziell die Sowjetunion. Er wurde dabei von seiner Frau und seinen 15- und 17-jährigen Söhnen begleitet. Borman traf Nikolai Kamanin, den Leiter der sowjetischen bemannten Raumfahrt, sowie die Kosmonauten Feoktistow, Titow, Schatalow, Volynow, Beregowoi und Tereschkowa. Kamanin würdigte Borman als geübten Redner und Diplomat, sowie als geborenen Politiker.
Am 1. Juli 1970 schied Frank Borman bei der NASA aus und ging zur amerikanischen Fluggesellschaft Eastern Airlines, zuerst als Vizepräsident, ab 1976 als Vorsitzender. Während seiner Zeit bei Eastern gelangen der Gesellschaft die vier profitabelsten Jahresabschlüsse ihrer Geschichte.
1986 zog er sich aus dem Unternehmen zurück. Derzeit beschäftigt er sich mit der Restaurierung von Flugzeugen.
Siehe auch: Liste der Raumfahrer
Literatur
- Frank Borman, Countdown: An Autobiography, Silver Arrow, 1988, ISBN 0688079296 (englisch)
Weblinks
- [http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/borman-f.html NASA Biografie] (englisch)
Borman, Frank
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Name
Bei russischen Personen ist es üblich, den Artikel unter dem Lemma "Vorname Vatername Familienname" anzulegen, und hierauf eine Weiterleitung von "Vorname Nachname" zu setzen.
Amerikanische Personen haben oft mehrere Vornamen, dazu manchmal auch einen Rufnamen, z.B. Virgil Ivan "Gus" Grissom. Derzeit gibt es keine verbindlichen Regeln, unter welchem Lemma der Artikel angelegt werden soll, und welche Weiterleitungen gesetzt werden sollen. In der ersten Zeile des Artikels sollen aber alle Namen angegeben werden.
Landeszugehörigkeit
Hier soll die Nationalität des Raumfahrers zur Zeit seines Raumflugs vermerkt werden, ebenso die Zugehörigkeit zu einer Raumfahrtbehörde. Wechseln diese im Lauf der Karriere, so sollen alle zutreffenden aufgeführt werden.
Raumflüge
Hier sollen die einzelnen Raumflüge des Raumfahrers stehen. Im Allgemeinen wird das der Name des Raumschiffs sein, z.B. Wostok 1 oder Gemini 3. Bei Raumstations-Besatzungen kommt es aber vor, dass Hinflug und Rückflug mit zwei verschiedenen Raumschiffen erfolgen. Dann können entweder beide Raumschiffe in einer Zeile aufgeführt werden, oder aber der Missionsname.
Für Franz Viehböck also entweder Sojus TM-13/Sojus TM-12 (1991) oder Austromir 91 (1991).
Kategorien
Wie bei allen Personen üblich sollte der Raumfahrer nach Geschlecht und Nationalität, evtl. auch nach Geburts- und Sterbejahr kategorisiert werden.
Zusätzlich soll der Raumfahrer auch in den passenden Unterkategorien von :Kategorie:Raumfahrer einsortiert werden. In der Hauptkategorie :Kategorie:Raumfahrer sollen nur Raumfahrer stehen, die an Raumfahrtprogrammen teilgenommen haben, zu denen es keine Unterkategorie gibt.
Raumfahrer
14. März
Der 14. März ist der 73. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 74. in Schaltjahren) - somit bleiben 292 Tage bis zum Jahresende.
Freunde der Zahl π gedenken am 14. März der Kreiszahl mit dem π-Tag, der Grund für die Wahl dieses Tages liegt in der amerikanischen Datumsnotation 3/14.
Ereignisse
- 1862 Im amerikanischen Bürgerkrieg wird die Hauptstadt New Bern am 14. März 1862 von der Armee der Nordstaaten eingenommen und besetzt.
- 1944 Beginn des geheimen Korruptionsprozesses gegen Matthias Lackas (und führende Dienststellenleiter der Wehrmacht), die Ermittlungen, die sich unter anderem auf 50 Unternehmen der Verlagsbranche richten, gehen im Lauf des Jahres im militärischen Zusammenbruch unter.
- 1945 Zweibrücken wird von eimem Bombergeschwader der Royal Air Force zu 98% zerstört.
- 1951 - Im Koreakrieg wird die südkoreanische Hauptstadt Seoul von UNO-Truppen neuerlich zurückerobert.
- 1960 - Bundeskanzler Konrad Adenauer und der israelische Regierungschef David Ben Gurion treffen sich in New York, USA, zu einem Meinungsaustausch.
- 1970 - Japan: Die erste Weltausstellung in Asien wird in Osaka auf der Insel Honshu unter dem Motto "Fortschritt und Harmonie" eröffnet.
- 1971 - Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin kann die SPD ihre absolute Mehrheit knapp behaupten.
- 1991 - Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erklärt das geltende Namensrecht, nach dem die Frau bei der Heirat den Nachnamen des Mannes annehmen muss, wenn sich beide nicht auf einen Namen einigen, für verfassungswidrig.
- 2002 - Der Ältestenrat des Deutschen Bundestages entscheidet, dass zukünftig Linux als Server-Betriebssystem eingesetzt wird.
Wirtschaft
- 1908 - Ein Handelsvertrag zwischen Österreich-Ungarn und Serbien wird in Wien unterzeichnet und beendet zumindest den im Rahmen der Bosnischen Annexionskrise entstandenen Handelskrieg .
- 1968 - In den USA wird vom US-Kongress per Gesetz die Golddeckung der amerikanischen Währung aufgehoben.
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1787 - Uraufführung der Oper Andromeda e Perseo von Michael Haydn in Salzburg.
- 1864 - Die "Petite Messe Solennelle" von Gioacchino Rossini wird in Paris uraufgeführt.
- 1885 - Uraufführung der Oper István király (König Stephan) von Ferenc Erkel in Budapest.
- 1889 - Das Trauerspiel "Fräulein Julie" von August Strindberg wird in Kopenhagen uraufgeführt.
- 1944 - Die in der Emigration entstandene Komödie "Jacobowsky und der Oberst" wird von Franz Werfel am Martin Beck Theatre in New York in einer englischen Fassung uraufgeführt.
Religion
1800 Giorgio Barnaba Luigi Chiaramonti wird zum Papst gewählt und nennt sich Pius VII..
Katastrophen
- 1972 - Eine Caravelle der Sterling Airways Aerospatiale stürzt über Al Fujayrah in den Vereinigte Arabische Emirate ab. Alle 112 Menschen an Bord sterben.
- 1980 - In Warschau stürzt eine Iljuschin Il-62 der polnischen LOT während des Landeanflugs ab. Alle 87 Menschen an Bord sterben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1998 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Everett (Bigfoot) Martin in der Sporthalle Wandsbek, Hamburg, durch einen Punktesieg.
- 2004 - Die WWE veranstaltet mit Wrestlemania XX die bis dahin beste Großveranstaltung ihrer Geschichte. Main Event war ein Triple-Threat-Match zwischen Chris Benoit, Triple H und Shawn Michaels.
Geboren
- 1681 - Georg Philipp Telemann, deutscher Komponist
- 1692 - Peter van Musschenbroek, niederländischer Naturwissenschaftler
- 1785 - August Wilhelm Francke, Oberbürgermeister von Magdeburg
- 1790 - Ludwig Grimm, deutscher Maler und Grafiker; Illustrator der Grimmschen Märchen
- 1792 - Friedrich Stapß, deutscher Attentäter
- 1803 - Josef Misson, österreichischer Mundartdichter
- 1804 - Johann Strauß (Vater), österreichischer Komponist
- 1807 - Joséphine de Beauharnais, Königin von Schweden
- 1810 - Giovanni Antonio Vanoni, schweizerischer Maler
- 1820 - Viktor Emanuel II., König von Italien und Sardinien
- 1835 - Giovanni Schiaparelli, italienischer Astronom
- 1843 - Umberto I., König von Italien
- 1845 - August Bungert, deutscher Komponist
- 1853 - Ferdinand Hodler, Schweizer Maler
- 1854 - Paul Ehrlich, deutscher Chemiker, Mediziner und Serologe
- 1859 - Adolf Bertram, Bischof von Hildesheim und Erzbischof von Breslau
- 1864 - Alfred Redl, Oberst der österreichisch-ungarischen Armee und russischer Spion
- 1869 - Algernon Blackwood, britischer Schriftsteller
- 1871 - Walter Stoeckel, deutscher Gynäkologe und Geburtshelfer
- 1879 - Albert Einstein, Physiker und Nobelpreisträger
- 1882 - Waclaw Sierpinski, polnischer Mathematiker
- 1886 - Wladimir Andrejewitsch Faworski, russischer Künstler
- 1887 - Leon Schiller, polnischer Theaterregisseur
- 1889 - Firmin Lambot, belgischer Radrennfahrer
- 1892 - Matyas Rakosi, ungarischer Politiker
- 1894 - Hans Reiffenstuel, deutscher Maler
- 1903 - Adolph Gottlieb, US-amerikanischer Maler
- 1903 - Otto Friedrich Bollnow, deutscher Philosoph
- 1905 - Raymond Aron, französischer Soziologe; Streitpartner von Jean-Paul Sartre
- 1906 - Ulvi Cemal Erkin, türkischer Komponist
- 1908 - Maurice Merleau-Ponty, französischer Philosoph
- 1908 - Nikolai Petrowitsch Rakow, russischer Komponist
- 1909 - André Pierre de Mandiargues, französischer Autor
- 1910 - Helmut Knochen, Kommandeur der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes in Paris
- 1912 - Les Brown, US-amerikanischer Bandleader
- 1912 - Werner-Viktor Toeffling, Maler und Bühnenbildner
- 1915 - Eunice Katunda, brasilianische Komponistin
- 1922 - Les Baxter, US-amerikanischer Bandleader
- 1923 - Diane Arbus, US-amerikanische Fotografin
- 1925 - Bernhard Vossebein, deutscher Tischtennisspieler
- 1925 - Bert Even, deutscher Politiker, Präsident des Bundesverwaltungsamtes
- 1927 - Wolfgang Grönebaum, deutscher Schauspieler
- 1928 - Frank Borman, US-amerikanischer Astronaut
- 1930 - Helga Feddersen, deutsche Schauspielerin
- 1930 - Henk Angenent, niederländischer Fußballspieler
- 1931 - Phil Pjillips, US-amerikanischer Sänger
- 1933 - Michael Caine, britischer Schauspieler
- 1933 - Quincy Jones, US-amerikanischer Musik-, Fernseh- und Filmproduzent
- 1933 - René Felber, Schweizer Politiker
- 1934 - Dionigi Tettamanzi, Erzbischof von Mailand und Kardinal
- 1934 - Eugene Andrew Cernan, US-amerikanischer Astronaut
- 1934 - Volker von Törne, deutscher Lyriker und Schriftsteller
- 1938 - Gláuber Rocha, brasilianischer Filmregisseur
- 1939 - Keiji Nakazawa, japanischer Comiczeichner
- 1940 - Hans-Olaf Henkel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie BDI
- 1940 - Julian Robert Hunte, Präsident der 58. UN-Generalversammlung
- 1941 - Wolfgang Petersen, deutscher Filmregisseur und Produzent
- 1943 - Marie Hüllenkremer, deutsche Journalistin und Politikerin
- 1944 - Peter-Paul Zahl, deutscher Krimi-Schriftsteller
- 1945 - Hermann van Veen, niederländischer Liedermacher und Schauspieler
- 1945 - Jasper Carrott, britischer Sänger
- 1945 - Marcel Muggensturm, Stabsoffizier der Schweizer Armee im Range eines Brigadiers
- 1945 - Walter Parazaider, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Alvaro Enrique Arzú Irigoyen, guatemaltekischer Politiker und Staatspräsident
- 1947 - Billy Crystal, US-amerikanischer Komiker, Schauspieler und Regisseur
- 1947 - Jona Lewis, britischer Sänger
- 1947 - Peter Skellern, britischer Sänger
- 1948 - Bernd Stange, deutscher Fußballtrainer
- 1948 - Jochen Schimmang, deutscher Schriftsteller
- 1956 - Teresa Sanderson, britische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1957 - Chris Redburn, britischer Musiker
- 1957 - Franco Frattini, italienischer Politiker und EU-Kommissar
- 1958 - Leonhard Stock, österreichischer Skirennläufer
- 1958 - Albert II., Fürst von Monaco
- 1967 - Ralf Brauksiepe, deutscher Politiker und MdB
- 1968 - Jan Sosniok, deutscher Filmschauspieler
- 1969 - Axel Hager, deutscher Volleyballspieler
- 1970 - Roselyn Sanchez, Puertorikanische Schauspielerin
- 1970 - Thomas Fogdö, schwedischer Skirennläufer
- 1973 - Helmut Oblinger, österreichischer Wildwasserpaddler
- 1974 - Ahmed Khalfan Ghailani, mutmaßliches Mitglied der Terrororganisation Al-Quaida
- 1975 - Johan Paulik, slowakischer Pornodarsteller
- 1978 - Pieter van den Hoogenband, niederländischer Schwimmer
Gestorben
- 840 - Einhard, fränkischer Geschichtsschreiber
- 968 - Mathilde, Gemahlin König Heinrichs I.
- 1374 - Konrad von Megenberg, Autor zahlreicher Schriften
- 1647 - Friedrich Heinrich (Oranien), Statthalter der Vereinigten Niederlande
- 1744 - Johann Ulrich König, deutscher Schriftsteller
- 1747 - Johann Matthias von der Schulenburg, Feldmarschall im Dienste der Republik Venedig
- 1757 - John Byng, englischer Admiral
- 1760 - Anton Fils, deutscher Komponist
- 1801 - Ignatius Krasicki, polnischer Geistlicher und Schriftsteller
- 1803 - Friedrich Gottlieb Klopstock, deutscher Autor und Dichter
- 1821 - Ernst von Schwarzenberg, Bischof, Komponist und Domherr in Köln
- 1821 - Heinrich Rathmann, Pädagoge, Historiker und evangelischer Pfarrer
- 1853 - Vincenz Eduard Milde, Erzbischof von Wien
- 1860 - Carl Ritter von Ghega, Erbauer der Semmeringbahn
- 1866 - Jared Sparks, US-amerikanischer Geschichtsschreiber
- 1874 - Johann Heinrich von Mädler, deutscher Astronom
- 1883 - Karl Marx, deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist
- 1884 - Robert Oettel, Kaufmann, Stadtverordneter, Begründer der dt. Rassegeflügelzucht
- 1891 - Ludwig Windthorst, deutscher Politiker
- 1898 - Henry Bessemer, britischer Ingenieur und Erfinder
- 1899 - Ludwig Bamberger, deutscher Bankier und Politiker
- 1931 - Alfred Grenander, Architekt
- 1932 - George Eastman, US-amerikanischer Erfinder und Industrieller
- 1933 - Hermann Fürst von Hatzfeldt, preußischer Politiker und Beamter
- 1934 - João do Canto e Castro, portugiesischer Admiral und Staatspräsident
- 1936 - John Scott Haldane, britischer Physiologe
- 1945 - Francisco Braga, brasilianischer Komponist
- 1945 - Alexander Granach, deutscher Schauspieler
- 1946 - Werner von Blomberg, deutscher General und Minister
- 1951 - Saladin Schmitt, deutscher Theaterwissenschaftler, Regisseur und Theaterintendant
- 1953 - Klement Gottwald, tschechischer Politiker
- 1954 - Otto Gebühr, deutscher Schauspieler
- 1957 - Boris Nikolajewitsch Jurjew, sowjetischer Hubschrauberkonstrukteur und -pionier
- 1957 - Eugenio Castellotti, italienischer Rennfahrer
- 1962 - Jorge González von Marées, chilenischer Politiker
- 1962 - Will Vesper, deutscher Schriftsteller
- 1973 - Howard Hathaway Aiken, US-amerikanischer Computerpionier
- 1975 - Carl Wery, deutscher Schauspieler
- 1975 - Susan Hayward, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 1976 - Busby Berkeley, US-amerikanischer Choreograph und Regisseur
- 1976 - Martha Saalfeld, deutsche Lyrikerin
- 1980 - Mohammed Hatta, indonesischer Politiker und Regierungschef
- 1985 - Josef Spies, deutscher Politiker
- 1988 - Reinhold Ebertin, deutscher Astrologe, Kosmobiologe und Esoteriker
- 1988 - Rudolf Gramlich, deutscher Fußballspieler
- 1989 - Zita von Bourbon-Parma, letzte Kaiserin Österreichs
- 1991 - Doc Pomus, US-amerikanischer Sänger und Songwriter
- 1995 - William Alfred Fowler, amerikanischer Physiker
- 1997 - Fred Zinnemann, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1997 - Jurek Becker, deutscher Schriftsteller
- 2003 - Jean-Luc Lagardère, französischer Unternehmer
- 2005 - Robert Zimmerling, deutscher Schauspieler
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Mathilde, Gemahlin Heinrichs I., Wohltäterin, Klostergründerin (katholisch, evangelisch)
- Tag der Verfassung in Andorra
- Internationaler Aktionstag gegen Staudämme
- Pi-Tag
Siehe auch
- 13. März - 15. März
- 14. Februar - 14. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0314
ja:3月14日
ko:3월 14일
simple:March 14
th:14 มีนาคม
1928
- 8. Januar: Rural Grove, New York, USA. Eine FC-2 der Colonial Western Airways machte eine Bruchlandung. 3 Tote
- 10. Februar: erste Funksprechverbindung von Deutschland in die USA
- 24. Mai: Umberto Nobile überfliegt mit seinem Luftschiff „Italia“ zum zweiten Mal den Nordpol. Auf dem Rückflug wird das Luftschiff am 25. Mai auf das Packeis gedrückt, Nobile und weitere neun Expeditionsmitglieder werden auf eine Eisscholle geschleudert. Das geleichterte Luftschiff steigt mit 6 Mann wieder auf und wird nicht wiedergefunden. Bei einer internationalen Rettungsaktion ist Roald Amundsen verschollen. Nobile und die übrigen Expeditionsmitglieder können gerettet werden
- 4. Juni: Gustav Hartmann, der Eiserne Gustav erreicht mit seiner Pferdedroschke Paris
- 2. Juli: In Großbritannien erhalten Frauen ab 21 das Wahlrecht
- 8. Juli: Das Luftschiff LZ 127 wird auf den Namen „Graf Zeppelin“ getauft
- Richard Halliburton durchschwimmt als erster Mensch den Panama-Kanal auf gesamter Länge
Politik
- Staatsbesuch des Afghanenkönigs Amanullha und des äthiopischen Prinzen Tafari (1930 als Haile Selassi, Kaiser von Äthiopien) in Berlin
- 1. Januar: Die Visumpflicht zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien wird aufgehoben
- 1. Januar: Edmund Schulthess wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In Sierra Leone wird die Sklaverei per Gesetz abgeschafft
- 14. Juni: Paul Löbe, Sozialdemokratische Partei Deutschlands wird in Berlin erneut zum Reichstagspräsidenten gewählt
- 27. August: In Paris wird der Briand-Kellogg-Pakt unterzeichnet, der Kriege als Mittel der Politik ablehnt
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
Luftfahrt
- Erstflug der Short S8 Calcutta
- Erstflug der Sikorsky S-38
- Erstflug der Bernard 190T im Frühling
- August: Erstflug der Boeing 80
Wissenschaft
- Alexander Fleming entdeckt durch Zufall das erste Antibiotikum Penicillin
- George Paget Thomson zeigt fast gleichzeitig mit Clinton Davisson und Lester Germer die Welleneigenschaften der Elektronen (veröffentlicht in: Proceedings of the Royal Society London (A) 117 (1928), 600; 119 (1928), 651)
- Edwin Hubble entdeckt die Rotverschiebung weit entfernter Galaxien
- Paul Dirac benutzt den Formalismus der Spinore, um seine Gleichungen für den Spin des Elektrons zu formulieren
- George Gamow und Edward U. Condon wenden die Quantenmechanik auf den Atomkern an und erklären den Alphazerfall als eine Art Tunneleffekt
- Hans Geiger und Walther Müller entwickeln ihr Geiger-Müller-Zählrohr, mit dem sie ionisierende Strahlung nachweisen können. Kurz darauf wendet Walther Bothe das Zählrohr in seiner Koinzidenzmethode zum Nachweis der Elektronenemission durch Röntgenstrahlen an
- Rolf Wideroe schlägt das Prinzip des Betatron vor (seinerzeit als Strahlentransformator bezeichnet)
Kultur
- 1. Januar: In Wien wird die Jazzoper Johnny spielt auf erstmals aufgeführt
- 2. März: Uraufführung der Operette Der Gatte des Fräuleins von Paul Abraham in Budapest
- 31. August: Uraufführung der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht/Kurt Weill in Berlin
- Eröffnung des 2.Goetheanum in Dornach/Schweiz. Entwurf: Rudolf Steiner. Weltweit eines der ersten Betongebäude in denen der Baustoff bereits künstlerisch-plastisch eingesetzt wurde. Nachfolgebau des abgebrannten 1.Goetheanums aus Holz
Katastrophen
- 6. Januar: London, England. Die Themse tritt durch eine Sturmflut über die Ufer, 14 Menschen sterben
- 12. März: Die Staumauer der St.-Francis-Talsperre in der Nähe von Los Angeles bricht: ca. 400 Tote
- 20. Mai: Giftgasunglück durch austretendes Phosgen auf dem Gelände der Fa. Stolzenberg in Hamburg; 10 Tote, etwa 150 Verletzte
- 6. Juli: Das Transportschiff „Angamos“ (Chile) strandet im Sturm bei Punta Morguillas (Chile) und bricht auseinander. 283 Tote, 8 Überlebende
- 24. Juli: Waalhaven, Rotterdam, Niederlande. eine KLM Fokker F-3 stürzte in die Nordsee
- 6. August: Untergang des U-Bootes F 14 in der Adria nach einer Kollision mit dem Torpedobootzerstörer „Giuseppe Missori“ (beide Italien). Die Rettung der eingeschlossenen Überlebenden scheitert, alle 21 Besatzungsmitglieder des U-Bootes kommen ums Leben
- 4. September: Pocatelio, USA. Eine Super U der National Parks Airway macht eine Bruchlandung. 7 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 17. Mai: Eröffnung der IX. Olympische Sommerspiele in Amsterdam
- II. Olympische Winterspiele in St. Moritz
1. Halbjahr
- 2. Januar: Daisaku Ikeda, Buddhist, Philosoph, Autor und ein unermüdlicher Botschafter des Friedens
- 4. Januar: Werner Felfe, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der SED in der DDR († 1988)
- 5. Januar: Zulfikar Ali Bhutto, Staatspräsident und Premierminister von Pakistan († 1979)
- 5. Januar: Walter Mondale, US-amerikanischer Politiker, 42. Vizepräsident der USA
- 6. Januar: Astrid Gehlhoff-Claes, deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
- 7. Januar: Emilio Pericoli, Sänger
- 8. Januar: Rudi Schmitt, deutscher Politiker und MdB
- 9. Januar: Domenico Modugno, italienischer Sänger und Songwriter († 1994)
- 12. Januar: Peter Lerche, deutscher Rechtswissenschaftler
- 14. Januar: Jürgen Weber, deutscher Bildhauer
- 17. Januar: Benno Meyer-Wehlack, deutscher Schriftsteller
- 17. Januar: Jean Barraqué, französischer Komponist († 1973)
- 17. Januar: Vidal Sassoon, Haarstylist und Unternehmer jüdischer Abstammung
- 18. Januar: Alexander Jakowlewitsch Gomelski, russischer Basketballspieler und -trainer († 2005)
- 19. Januar: Christof Krause, Bildhauer († 2005)
- 19. Januar: Hans Georg Wunderlich, deutscher Geologe († 1974)
- 21. Januar: Carol Beach York, Autorin von Jugendliteratur
- 24. Januar: Michel Serrault, französischer Schauspieler
- 24. Januar: Desmond Morris, Zoologe, Verhaltensforscher, Publizist und Künstler
- 25. Januar: Eduard Schewardnadse, sowjetischer Außenminister, georgischer Staatspräsident
- 26. Januar: Heinrich Franke, deutscher Politiker, Präsident der Bundesanstalt für Arbeit († 2004)
- 26. Januar: Roger Vadim, französischer Filmregisseur († 2000)
- 27. Januar: Hans Modrow, deutscher Politiker, kurzfristig Regierungschef der DDR
- 30. Januar: Ruth Brown, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin
- 2. Februar: Ciriaco de Mita, italienischer Politiker
- 4. Februar: Kim Yong-nam, nordkoreanischer Politiker, Vorsitzender der Obersten Volksversammlung Nordkoreas
- 5. Februar: Ernst Eisenmann, deutscher Gewerkschafter
- 5. Februar: Bruno Krupp, deutscher Politiker
- 6. Februar: Sjel de Bruyckere, niederländischer Fußballspieler
- 6. Februar: Arno Esch, Politiker († 1951)
- 7. Februar: Carlo Ross, Schriftsteller jüdischer Herkunft († 2004)
- 8. Februar: Siegfried Fink, deutscher Schlagzeuger und Komponist
- 9. Februar: Rinus Michels, niederländischer Fußballtrainer († 2005)
- 10. Februar: Jean-Luc Lagardère, französischer Unternehmer († 2003)
- 11. Februar: Gotthilf Fischer, deutscher Chorleiter
- 12. Februar: Andreas Erich Beurmann, deutscher Musikwissenschaftler, Komponist und Physiker
- 12. Februar: Jürgen Thormann, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 12. Februar: Heinz Baumann, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 15. Februar: Luis Posada Carriles, exilkubanischer Terrorist
- 16. Februar: Edzard Reuter, Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG (1987–1995)
- 17. Februar: Walther Busse von Colbe, deutscher Betriebswirtschaftler
- 19. Februar: Nicolas Hayek, Unternehmer (Swatch), Physiker und Mathematiker
- 20. Februar: Friedrich Wetter, katholischer Kardinal und Erzbischof der Erzdiözese München und Freising
- 24. Februar: Juan Allende-Blin, chilenischer Komponist
- 24. Februar: Al Lettieri, US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung († 1975)
- 25. Februar: Paul Elvstrøm, dänischer Segler
- 25. Februar: Bibiana Zeller, österreichische Schauspielerin
- 25. Februar: Larry Gelbart, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 26. Februar: Fats Domino, Bluesmusiker
- 26. Februar: Odo Marquard, deutscher Philosoph
- 26. Februar: Anatoli Wassiljewitsch Filiptschenko, sowjetischer Kosmonaut
- 27. Februar: Fred Gebhardt, deutscher Politiker († 2000)
- 27. Februar: Klaus Dick, deutscher Weihbischof
- 27. Februar: Ariel Scharon, israelischer Politiker
- 27. Februar: Alfred Hrdlicka, österreichischer Bildhauer, Zeichner, Maler und Grafiker
- 28. Februar: Wolfgang Döbereiner, deutscher Astrologe und Homöopath
- 1. März: Jacques Rivette, französischer Regisseur
- 1. März: Seymour Papert, Mathematiker, Begründer der Artificial Intelligence Lab am MIT
- 3. März: Gudrun Pausewang, deutsche Schriftstellerin
- 3. März: Pierre Michelot, französischer Jazzmusiker und Komponist († 2005)
- 4. März: Alan Sillitoe, englischer Schriftsteller
- 5. März: Willi Bartels, deutscher Rennfahrer († 2005)
- 6. März: Gabriel García Márquez, kolumbianischer Schriftsteller
- 6. März: Georg Eder, österreichischer Erzbischof
- 8. März: Gotthilf Hempel, deutscher Meeresbiologe
- 9. März: Wilhelm Salber, Direktor des Psychologischen Instituts an der Universität zu Köln
- 9. März: Gerald Bull, kanadischer Artilleriewissenschaftler († 1990)
- 10. März: James Earl Ray, US-amerikanischer Attentäter († 1998)
- 11. März: Käthe Recheis, österreichische Kinder- und Jugendbuchautorin
- 11. März: Frederick Stafford, Schauspieler († 1979)
- 12. März: Paul Kuhn, deutscher Pianist, Bandleader und Sänger
- 12. März: Walter Althammer, deutscher Politiker
- 12. März: Philip Jones, englischer Trompeter und Gründer des Philip Jones Brass Ensemble († 2000)
- 12. März: Werner Krolikowski, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 12. März: Edward Albee, US-amerikanischer Schriftsteller
- 14. März: Frank Borman, US-amerikanischer Astronaut
- 15. März: Manfred Bochmann, Minister für Geologie der DDR
- 16. März: Karl Otto Meyer, dänisch-deutscher Politiker
- 16. März: Rudolf Sigl, Direktor des Instituts für Astronomische und Physikalische Geodäsie († 1998)
- 16. März: Wakanohana Kanji I., japanischer Sumo-ringer und 45. Yokozuna
- 18. März: Gustav Peichl, Architekt und Autor
- 18. März: Charlotte von Mahlsdorf, Begründete das Gründerzeitmuseum in Berlin-Mahlsdorf († 2002)
- 18. März: Alfred Einwag, deutscher Jurist
- 19. März: Patrick McGoohan, Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur
- 19. März: Emil Handschin, Schweizer Eishockeyspieler
- 19. März: Hans Küng, Schweizer Theologe
- 21. März: Peter Hacks, deutscher Dramatiker und Schriftsteller († 2003)
- 23. März: Karl-Heinz Tuschel, deutscher Sci-Fi-Autoren, Lyriker und Kabaretttexter († 2005)
- 24. März: Adrian Frutiger, gilt als einer der bedeutendsten Typografen des 20. Jahrhunderts
- 24. März: Byron Janis, US-amerikanischer Pianist, Komponist und Musikwissenschaftler
- 25. März: James A. Lovell, US-amerikanischer Astronaut
- 27. März: Hellmuth Klauhs, österreichischer Bankdirektor († 1990)
- 28. März: Alexander Grothendieck, Mathematiker
- 28. März: Henk van Lijnschooten, niederländischer Komponist und Dirigent
- 28. März: Zbigniew Brzeziński, polnisch-US-amerikanischer Politikwissenschaftler
- 28. März: Hans Jochen Boecker, protestantischer deutscher Theologe
- 29. März: Hans Georg Zambona, deutscher Komponist, Pianist und Schriftsteller
- 30. März: Tom Sharpe, südafrikanisch/britischer Autor
- 31. März: Karl Haehser, deutscher Politiker
- 31. März: Gordie Howe, Eishockeyspieler (NHL)
- 31. März: Lefty Frizzell, US-amerikanischer Country-Sänger († 1975)
- 2. April: Joseph Louis Bernardin, Erzbischof von Chicago und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1996)
- 2. April: Serge Gainsbourg, französischer Chansonnier († 1991)
- 2. April: Alain Vanzo, französischer Opernsänger (Tenor) († 2002)
- 2. April: Dolly Rathebe, südafrikanische Jazz- und Blues-Sängerin und Schauspielerin († 2004)
- 3. April: Earl Lloyd, US-amerikanischer Basketballspieler, erster Afroamerikaner in der NBA
- 3. April: Don Gibson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songschreiber († 2003)
- 3. April: Kevin Hagen, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 4. April: Maya Angelou, US-amerikanische Schriftstellerin, Professorin und Menschenrechtlerin
- 5. April: Hansrudi Wäscher, Comiczeichner und Comicautor
- 6. April: Paul-Werner Scheele, emeritierter Bischof von Würzburg
- 6. April: James Watson, US-amerikanischer Biochemiker
- 7. April: James White, Autor († 1999)
- 7. April: Francis Haskell, englischer Kunsthistoriker († 2000)
- 7. April: Alan J. Pakula, US-amerikanischer Filmemacher († 1998)
- 9. April: Iris Wittig, Die erste und vermutlich einzige Militärpilotin der DDR († 1978)
- 9. April: Erling Norvik, norwegischer Politiker und Journalist († 1998)
- 9. April: Paul Arizin, US-amerikanischer Basketballspieler
- 9. April: Tom Lehrer, US-amerikanischer Sänger, Liedermacher, Satiriker und Mathematiker
- 11. April: Ethel Skakel-Kennedy, Ehefrau von Robert F. Kennedy
- 11. April: Johann Staber, österreichischer Architekt
- 13. April: José Agustín Goytisolo, spanischer Dichter († 1999)
- 15. April: Hanna-Renate Laurien, deutsche Politikerin
- 18. April: Otto Piene, deutscher Künstler
- 18. April: Jürgen Seifert, deutscher Politikwissenschaftler und Bürgerrechtler († 2005)
- 19. April: Alexis Korner, englischer Blues-Musiker († 1984)
- 19. April: Karlheinz Kaske, Siemens Manager, Ingenieur, Honorarprofessor († 1998)
- 20. April: Hans Werner Kettenbach, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 20. April: Heinz Melkus, deutscher Rennfahrer und Konstrukteur von Rennwagen († 2005)
- 21. April: Georg Kronawitter, deutscher Politiker
- 23. April: Shirley Temple, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. April: Cy Twombly, Vertreter der zeitgenössischen amerikanischen Malerei
- 25. April: Richard Anders, Schriftsteller
- 26. April: Hertha Kräftner, österreichische Schriftstellerin († 1951)
- 28. April: Jan Schotte, belgischer Kardinal († 2005)
- 28. April: Yves Klein, französischer Maler, Bildhauer und Performancekünstler († 1962)
- 28. April: Leah Rabin, israelische Politikerin und Ehefrau von Yitzhak Rabin († 2000)
- 28. April: Frank Horvat (Fotograf), italienischer Photograph
- 28. April: Carolyn Jones, US-amerikanische Schauspielerin († 1983)
- 28. April: Eugene Shoemaker, US-amerikanischer Astronom († 1997)
- 2. Mai: Rolf Heyne, deutscher Verleger († 2000)
- 2. Mai: Georges-Arthur Goldschmidt, Übersetzer und französisch-deutscher Schriftsteller
- 3. Mai: Dave Dudley, US-amerikanischer Country-Sänger († 2003)
- 4. Mai: Wolfgang Graf Berghe von Trips, deutscher Autorennfahrer († 1961)
- 4. Mai: Maynard Ferguson, kanadischer Jazz-Trompeter und Flügelhornist
- 4. Mai: Muhammad Husni Mubarak, Staatspräsident von Ägypten
- 7. Mai: Michael Croissant, deutscher Bildhauer und Künstler († 2002)
- 8. Mai: Manfred Gerlach, deutscher Politiker
- 9. Mai: Colin Chapman, britischer Rennwagen-Kontrukteur († 1982)
- 9. Mai: Peter Merseburger, deutscher Journalist und Autor
- 9. Mai: Ricardo González, US-amerikanischer Tennisspieler († 1995)
- 10. Mai: Lothar Schmid, deutscher Verleger und Schachspieler
- 10. Mai: Arnold Rüütel, estnischer Politiker und Präsident
- 11. Mai: Christopher Bird, US-amerikanischer Botaniker und Schriftsteller († 1996)
- 12. Mai: Burt Bacharach, US-amerikanischer Pianist und Komponist
- 13. Mai: Enrique Bolaños Geyer, Präsident der Republik Nicaragua
- 14. Mai: Ernst Cincera, Schweizer Politiker (FDP) († 2004)
- 16. Mai: Günter Ferdinand Ris, deutscher Bildhauer († 2005)
- 17. Mai: Idi Amin, ugandischer Diktator († 2003)
- 18. Mai: Jo Schlesser, Formel 1 Rennfahrer († 1968) beim GP Frankreich/Rouen
- 18. Mai: Pernell Roberts, US-amerikanischer Schauspieler
- 19. Mai: Pol Pot, kambodschanischer Politiker, Bruder Nr. 1" der Roten Khmer († 1998)
- 19. Mai: Dolph Schayes, US-amerikanischer Basketballspieler
- 20. Mai: Werner Büdeler, deutscher Journalist und Autor († 2004)
- 20. Mai: Al Aronowitz, US-amerikanischer Musikjournalist († 2005)
- 21. Mai: António Ribeiro, Patriarch von Lissabon und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1998)
- 23. Mai: Hans Blum (Komponist), deutscher Komponist, Texter, Musikproduzent und Sänger
- 23. Mai: Rosemary Clooney, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin († 2002)
- 30. Mai: Agnès Varda, belgische Filmregisseurin
- 30. Mai: Gustav Leonhardt, niederländischer Musiker
- 1. Juni: Georgi Timofejewitsch Dobrowolski, sowjetischer Kosmonaut († 1971)
- 3. Juni: Donald Judd, US-amerikanischer Maler, Bildhauer und Architekt († 1994)
- 5. Juni: Tony Richardson, englischer Regisseur († 1991)
- 5. Juni: Umberto Maglioli, italienischer Rennfahrer († 1999)
- 5. Juni: Otto F. Walter, Schweizer Schriftsteller († 1994)
- 7. Juni: Bernard Flood Burke, US-amerikanischer Astronom
- 7. Juni: James Ivory, US-amerikanischer Filmregisseur
- 8. Juni: Lothar Curdt, deutscher Politiker und MdB († 2005)
- 9. Juni: Erwin Scheuch, deutscher Soziologe († 2003)
- 9. Juni: Federico Bahamontes, spanischer Profi-Radsportler. Sieger der Tour de France
- 10. Juni: Carl Dahlhaus, deutscher Musikwissenschaftler († 1989)
- 10. Juni: Maurice Sendak, US-amerikanischer Illustrator und Kinderbuchautor
- 12. Juni: Petros Molyviatis, griechischer Politiker und Außenminister
- 13. Juni: Giacomo Biffi, italienischer Erzbischof von Bologna und Kardinal
- 13. Juni: John Forbes Nash Jr., US-amerikanischer Mathematiker
- 14. Juni: Ernesto Che Guevara, argentinischer Arzt und kubanischer Revolutionär († 1967)
- 15. Juni: Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Verhaltensforscher und Ethnologe
- 16. Juni: Dagmar Rom, österreichische Skirennläuferin
- 17. Juni: Peter Seiichi Shirayanagi, Erzbischof von Tokio und Kardinal
- 20. Juni: Heinrich Nöth, deutscher Chemiker
- 20. Juni: Jean-Marie Le Pen, französischer Politiker der extremen Rechten
- 20. Juni: Eric Dolphy, US-amerikanischer Jazzmusiker († 1964)
- 21. Juni: Mona Baptiste, Schlagersängerin († 1993)
- 22. Juni: Elgudscha Amaschukeli, georgischer Bildhauer und Maler
- 22. Juni: Ralph Waite, US-amerikanischer Schauspieler
- 23. Juni: Klaus von Dohnanyi, deutscher Politiker
- 25. Juni: Peyo, belgischer Comiczeichner († 1992)
- 25. Juni: Hermann Buschfort, deutscher Politiker († 2003)
- 25. Juni: Alexei Alexejewitsch Abrikossow, russischer Physiker
- 26. Juni: Hermann Jünger, deutscher Goldschmied († 2005)
- 26. Juni: Nakamatsu Yoshirō, japanischer Erfinder
- 28. Juni: Claus Biederstaedt, deutscher Schauspieler
- 28. Juni: Hans Blix, ehemaliger Außenminister Schwedens
- 28. Juni: John Stewart Bell, Irischer Physiker († 1990)
2. Halbjahr
- 1. Juli: Hans-Joachim Rüscher, Wirtschaftsfunktionär der SED in der DDR
- 4. Juli: Giampiero Boniperti, italienischer Fußballspieler und Ehrenpräsident von Juventus Turin
- 4. Juli: Cathy Berberian, US-amerikanische Sängerin und avantgardistische Komponistin († 1983)
- 5. Juli: Pierre Mauroy, französischer Politiker
- 7. Juli: Bálint Balla, ungarisch-deutscher Soziologe
- 10. Juli: Alejandro De Tomaso, Gründer und Präsident des Sportwagenherstellers De Tomaso Modena S.p.A. († 2003)
- 12. Juli: Elias James Corey Jr., US-amerikanischer Chemiker und Professor an der Harvard University
- 13. Juli: Sven Davidson, ehemaliger schwedischer Tennisspieler
- 13. Juli: Bob Crane, US-amerikanischer Schauspieler († 1978)
- 15. Juli: Peter-Klaus Budig, deutscher Wissenschaftler und DDR-Minister
- 15. Juli: Carl Woese, US-amerikanischer Biologe
- 16. Juli: Manfred Kluge, Komponist und Kirchenmusiker († 1971)
- 16. Juli: Robert Sheckley, US-amerikanischer Schriftsteller
- 17. Juli: Vince Guaraldi, US-amerikanischer Jazzmusiker, Pianist und Komponist († 1976)
- 18. Juli: Carl Fontana, erfolgreicher Jazzposaunist († 2003)
- 20. Juli: Pavel Kohout, tschechischer Schriftsteller und Politiker
- 22. Juli: Per Højholt, dänischer Schriftsteller († 2004)
- 22. Juli: Gerhard Händler, Volkspolizist der DDR († 1953)
- 23. Juli: Luigi Locati, italienischer Bischof und Missionar († 2005)
- 23. Juli: Vera Rubin, US-amerikanische Astronomin
- 23. Juli: Leon Fleisher, US-amerikanischer Pianist
- 23. Juli: Hubert Selby, US-amerikanischer Schriftsteller († 2004)
- 26. Juli: Francesco Cossiga, italienischer Politiker der Democratia Italiana
- 26. Juli: Tadeusz Baird, polnischer Komponist († 1981)
- 26. Juli: Stanley Kubrick, US-amerikanischer Filmregisseur († 1999)
- 26. Juli: Elliott Erwitt, US-amerikanischer Fotograf
- 27. Juli: Karl Mai, deutscher Fußballspieler († 1993)
- 27. Juli: Joseph Kittinger, US-amerikanischer Luftfahrtpionier und Ballonfahrer
- 30. Juli: Chris Howland, englischer Schlagersänger
- 30. Juli: Dieter Trautwein, evangelischer Theologe († 2002)
- 31. Juli: Kurt Sontheimer, deutscher Politikwissenschaftler († 2005)
- 2. August: Theo Hotz, Schweizer Architekt
- 2. August: Luigi Colani, Schweizer Designerphilosoph
- 3. August: Irene Koss, Schauspielerin und die erste deutsche Fernsehansagerin († 1996)
- 5. August: Ulrich Wilckens, Bischof in der Nordelbischen evangelischen Kirche
- 5. August: Johann Baptist Metz, katholischer Theologe
- 6. August: Andy Warhol, Begründer und der bedeutendste Künstler der Pop-Art († 1987)
- 6. August: Jean-Claude Carrière, französischer Drehbuchautor und Schriftsteller († 2005)
- 7. August: James Randi, Bühnenzauberer, Skeptiker, und Gegner von Pseudowissenschaften
- 7. August: Helen Vita, deutsche Chansonni??re, Schauspielerin und Kabarettistin († 2001)
- 8. August: François Remetter, ehemaliger französischer Fußballspieler
- 8. August: Vilayat Khan, indischer Sitarvirtuose († 2004)
- 8. August: Werner Hofmann (Kunstwissenschaftler), Kunstwissenschaftler
- 8. August: Lubor Bárta, tschechischer Komponist († 1972)
- 8. August: Martha Chase, US-amerikanische Forscherin († 2003)
- 9. August: Gerd Ruge, deutscher Journalist für den WDR und die ARD
- 9. August: Bob Cousy, US-amerikanischer Basketballspieler
- 10. August: Gerino Gerini, Formel-1-Rennfahrer
- 10. August: Jimmy Dean, US-amerikanischer Country-Musiker
- 15. August: Nicolas Roeg, Filmregisseur
- 20. August: Günter Fehring, deutscher Archäologe
- 20. August: Siegfried Böhm, SED-Funktionär und Minister der Finanzen der DDR († 1980)
- 21. August: Chris Brasher, britischer Leichtathlet und Olympiasieger († 2003)
- 21. August: Hans Voelkner, deutscher Geheimagent (DDR)
- 21. August: Art Farmer, US-amerikanischer Jazz-Trompeter († 1999)
- 23. August: Hermann Weber (Historiker), deutscher Historiker und Politikwissenschaftler
- 25. August: Herbert Kroemer, deutscher Physiker
- 27. August: Mangosuthu Buthelezi, südafrikanischer Politiker
- 29. August: Adolf Bieringer, deutscher Politiker und MdB († 1988)
- 29. August: Klaus Bölling, deutscher Publizist
- 29. August: Aaron Victor Cicourel, US-amerikanischer Soziologe
- 30. August: Harvey Hart, US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent († 1989)
- 31. August: Jaime Lachica Sin, Erzbischof von Manila und Kardinal († 2005)
- 2. September: Horace Silver, US-amerikanischer Jazzpianist und Komponist
- 3. September: Gaston Thorn, luxemburgischer Politiker
- 5. September: Albert Mangelsdorff, Jazz-Posaunist († 2005)
- 6. September: Jewgeni Fjodorowitsch Swetlanow, russischer Dirigent, Komponist und Pianist († 2002)
- 9. September: Fritz Herkenrath, deutscher Fußballspieler
- 9. September: Sol LeWitt, US-amerikanischer Künstler
- 10. September: Jean Vanier, Gründer von L'Arche
- 11. September: Friedrich Berentzen, deutscher Spirituosenfabrikant
-
GaryGary ist die Bezeichnung für
- einen hauptsächlich im englischen Sprachraum vorkommenden Vornamen, siehe Gary (Vorname)
- das Haustier (eine Schnecke) von Spongebob Schwammkopf aus der gleichnamigen Zeichentrickserie
mehrerer Orte in den USA:
- Gary (Indiana)
- Gary (Minnesota)
- Gary (South Dakota)
- Gary (West Virginia)
USA
Die Vereinigten Staaten von Amerika (engl.: United States of America, kurz: USA) sind eine Bundesrepublik in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an Kanada und (über die 100 km breite Beringstraße mit dem Bundesstaat Alaska) an Russland, im Süden an Mexiko, im Osten an den Atlantik und im Westen an den Pazifik.
Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren sie nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im Kalten Krieg), zu der sie wesentlich beitrugen, die einzige verbliebene Supermacht.
Seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts sind die USA weltweit die weltpolitisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, (populär)kulturell und militärisch führende Macht. In all diesen Gebieten prägen sie die Gegenwart in einem Maße wie kein anderes Land der Welt.
Geographie
Hauptartikel: Geographie der USA
Das Kernland der USA besteht aus 48 Bundesstaaten und dem District of Columbia (D.C.), die innerhalb einer gemeinsamen Grenze liegen. Inklusive der beiden Bundesstaaten Alaska und Hawaii, die außerhalb dieses Kernlandes liegen, zählen die USA 50 Bundesstaaten.
Das Landschaftsbild ist sehr vielfältig: es gibt Waldgebiete und Mittelgebirge an der Ostküste, Mangrovenwälder im subtropischen Florida, die Flusssysteme von Mississippi und Missouri, weite Ebenen im Zentrum des Landes, große Gebirgszüge wie die Rocky Mountains, trockene Wüsten im Südwesten, gemäßigte Regenwälder im Nordwesten und Küstengebirge an der Westküste der USA. Hinzu kommen die arktische Region der Tundra in Alaska und die tropischen Inseln von Hawaii mit dem 4.170 Meter hohen Vulkan Mauna Loa.
Das Kernland der USA liegt zwischen dem 24. und 49. nördlichen Breitengrad und zwischen dem 68. und 125. westlichen Längengrad und ist in vier Zeitzonen eingeteilt. Alaska und Hawaii sowie die politisch an die USA angeschlossenen Außengebiete (beispielsweise Puerto Rico und Guam) liegen außerhalb dieser Zone.
Im Norden grenzt das Kernland an Kanada, im Süden an Mexiko und an den Golf von Mexiko. Im Osten liegt der Atlantische Ozean und im Westen der Pazifische Ozean. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 2.500 km. Zwischen Atlantik und Pazifik liegen rund 4.500 km.
Hawaii ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean. Alaska liegt nordwestlich von Kanada und ist durch die Beringstraße von Russland getrennt.
- Grenze zu Kanada: 8.895 km (davon 2.477 km zwischen Alaska und Kanada)
- Grenze zu Mexiko: 3.326 km
- Küstenlinie: 19.924 km
Fläche
Die Vereinigten Staaten sind der flächenmäßig drittgrößte Staat der Erde nach Rußland und Kanada.
- Fläche der 50 Bundesstaaten (inkl. District of Columbia): 9.629.891 km²
- Landmasse: 9.158.453 km²
- Wasserfläche: 47.356 km²
Siehe auch: Liste der US-amerikanischen Staaten nach Fläche sortiert
Bevölkerung
Bevölkerungsgruppen
Die USA gelten traditionell als Schmelztiegel (melting pot) der Völker. Die ersten kolonialen Einwanderer auf dem von Indianern besiedelten Kontinent waren Europäer; anfänglich vorrangig spanischer, französischer und englischer Herkunft. Ab Mitte des 18. und verstärkt zur Mitte des 19. Jahrhunderts folgten Europäer deutscher und irischer Herkunft. Später kamen Einwanderer aus anderen Regionen Europas, vor allem aus Italien, Skandinavien und Osteuropa. Die europäischstämmigen US-Amerikaner bilden heute 74 % der Bevölkerung der USA.
deutscher
Afro-Amerikaner, Nachfahren der afrikanischen Sklaven, stellen etwas mehr als 13 % Bevölkerungsanteil. Sie leben vor allem im Süden der USA und in den großen Industriestädten des Nordens, wie z. B. Detroit. Asiatische Einwanderer, z. B. aus China, Japan, Korea, Indien und den Philippinen bilden noch eine relativ kleine Gruppe (ca. 4 %). Die Einwanderungspolitik war Anfang des 20. Jahrhunderts gegenüber Asiaten besonders restriktiv.
Heute zeigen sich weiterhin sozialstrukturell große Unterschiede zwischen weißer und schwarzer Bevölkerung: Schwarze haben im Durchschnitt ein geringeres Einkommen, eine kürzere Lebenserwartung, eine schlechtere Ausbildung und eine höhere Kriminalitätsrate. Die Ursachen dafür und mögliche Wege der Problembehebung sind innerhalb der USA heftig umstritten. Nicht nur in den Südstaaten sind Wohngegenden und nicht-öffentliche Einrichtungen - wie die sozial wichtigen Kirchen oder private Organisationen - oft faktisch noch nach Rassen getrennt, wenn auch die formale Trennung inzwischen ungesetzlich und verpönt ist. Vielfach liegt dies ebenfalls an den ökonomischen Unterschieden.
Vor allem im Südwesten der USA und in Florida gibt es einen hohen Bevölkerungsanteil lateinamerikanischer (hispanischer) Herkunft. Sie werden in den Statistiken separat geführt, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft. Ihr Anteil wuchs in den letzten Jahrzehnten stetig (bis 2004 auf knapp 13 %), da viele Lateinamerikaner vor der wirtschaftlichen Not ihrer Heimatländer in den Norden fliehen. Sie leben oft als illegale Einwanderer und halten stark an ihrer Kultur und Sprache fest.
Die Indianer ("Native Americans") (siehe auch Indianer Nordamerikas) bilden heute eine kleine, jedoch langsam wieder wachsende Minderheit; nur in Alaska erreichen sie eine zweistellige Prozentzahl der Bevölkerung. Ebenfalls relativ viele Indianer leben in South Dakota und Oklahoma.
Sprachen
Die am meisten gesprochene Sprache in den USA ist historisch bedingt amerikanisches Englisch. Daneben werden aber auch noch vereinzelt die vielen Sprachen der amerikanischen Ureinwohner und zunehmend die Sprachen anderer immigrierter Ethnien gesprochen, insbesondere Spanisch, aber auch Koreanisch, Chinesisch und Vietnamesisch. Französisch, Polnisch und Deutsch, die aufgrund früherer Migrationswellen in bestimmten Regionen einst eine wichtige Rolle spielten, werden heute fast nur noch als Fremdsprache gesprochen.
Die USA als Ganzes haben keine Amtssprache, jedoch werden alle amtlichen Schriftstücke auf Englisch verfasst. In einigen Bundesstaaten ist Englisch Amtssprache, einzelne Staaten und Territorien definieren sich jedoch als zwei- oder dreisprachig.
Siehe auch:
- Gesellschaft der USA
- Deutsche Sprache in den USA
- Deutsche in den USA
- Das amerikanische Spanisch der USA
- Französisch in Louisiana
- Französisch in Neuengland
- Liste US-amerikanischer Persönlichkeiten
Religion
Im Jahr 2004 bezeichneten sich 54 % der Bevölkerung als protestantisch, 25 % als römisch-katholisch, 10 % gaben keine religiöse Überzeugung an (aber nur 0,3 bis 0,5 % waren explizit Atheisten oder Agnostiker), 3 % waren Mitglied einer orthodoxen Kirche, 2 % waren Mormonen, 2 bis 3 % Juden und weniger als 2 % moslemisch. Kleinere Gruppen, je 0,3 bis 0,5 %, bezeichneten sich als Buddhist, Hindu oder hingen dem Unitarismus an. Die größte einzelne Konfession war die Römisch-Katholische Kirche, gefolgt von der Southern Baptist Convention, der United Methodist Church und den Mormonen.
Die Zahl der praktizierenden Christen ist im Vergleich zu anderen westlichen Industrieländern sehr hoch. Allerdings hat auch hier der Bevölkerungsanteil, der sich zum Christentum bekennt in den Jahren von 1990 (86,2 %) bis 2004 (81 %) abgenommen
Geschichte
Hauptartikel Geschichte der USA
Das Gebiet der heutigen USA wurde vor Jahrtausenden durch die Vorgänger der späteren Indianerstämme besiedelt. Die schriftliche Geschichtsschreibung beginnt jedoch erst mit der Ankunft der europäischen Siedler im 16. Jahrhundert. Die erste europäische Siedlung auf dem heutigen US-Gebiet war von den Spaniern in St. Augustine, Florida, im Jahr 1565. Die politische Geschichte der USA geht jedoch aus den 13 britischen Kolonien hervor, deren Besiedlung mit der Gründung von Jamestown, Virginia im Jahr 1609 anfing. Der Ankunft der Mayflower in Plymouth Colony (später mit Massachusetts Bay Colony zu Massachusetts zusammengefügt) 1620 ist ebenfalls für viele US-Amerikaner ein wichtiges symbolisches Datum. Schwedische Kolonien an der Delaware-Bucht und niederländische Siedlungen um New York (damals Nieuw Amsterdam) waren nicht von Dauer bzw. wurden von den englischen Siedlern assimiliert. Französische Siedlungen entlang der Mississippi- und St.-Lorenz-Flüsse fielen 1763 an Großbritannien oder (westlich des Mississippi) an Spanien, das auch eigene Kolonien im Südwesten und in Florida hatte. Die spanischen Gebiete nahmen an der Revolution, die durch die Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 ausgelöst wurde, nicht teil. Nach dem Unabhängigkeitskrieg, der im Vertrag von Paris 1783 endete, wurden die USA durch Großbritannien als eigenständiger Staat anerkannt.
Zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges lebten etwa zwei Millionen Weiße und 500.000 versklavte Schwarze in den ursprünglichen 13 Kolonien. Jenseits der Appalachen erstreckte sich bis zum Mississippi-Fluss ein weiteres, großes Gebiet, das etwa zehn Millionen Ureinwohner („Indianer“) bewohnten. Diese Konstellation ergab zwei wichtige Themen für die kommende Entwicklung der Nation: Die weitere La |