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Judah Folkman

Judah Folkman

Judah Folkman (
- 1933 in Cleveland) ist ein US-amerikanischer Zellbiologe und Mediziner, der besonders bekannt für seine Erforschung der Angiogenese und der Entwicklung der Blutgefäße ist.

Biografie

Judah Folkman studierte an der Ohio State University und anschließend an der Harvard Medical School. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er am Massachusetts General Hospital und forschte sehr erfolgreich an Leberkrebs und dem Einsatz von Herzschrittmachern. Von 1960 bis 1962 diente Folkman bei der U.S. Navy und studierte das Wachstum der Blutgefäße. 1971 erschien eine Publikation im England Journal of Medicine, in der er seine Hypothese darstellte, dass alle Krebsformen abhängig von der Angiogenese seien. Diese wurde zu Beginn von den meisten Experten verworfen und angegriffen, hat sich allerdings infolge mehrerer Jahre und weitergehender Forschung weitestgehend durchgesetzt. Heute gilt er als führender Experte für die Angiogenese, die ein großes Feld medizinischer Anwendungen zur Krebsbekämpfung öffnete. Heute ist Folkman Professor für Zellbiologie an der Harvard Medical School und Direktor des Vascular Biology Program am Kinderkrankenhaus in Boston. Folkman, Judah Folkman, Judah Folkman, Judah Folkman, Judah

1933

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: das politische Kabarett Die Pfeffermühle wird in München eröffnet
- 1. Januar: Edmund Schulthess wird zum vierten Mal Bundespräsident der Schweiz
- 2. Januar: Ende der Besetzung Nicaraguas durch US-amerikanisches Militär
- 4. Januar: Adolf Hitler, Kurt Freiherr von Schröder und Franz von Papen (Zentrumspartei) vereinbaren im Düsseldorfer Bankhaus J. H. Stein Vorbereitungen für eine Regierungsübernahme
- 30. Januar: Machtübertragung an Adolf Hitler in Deutschland (Machtergreifung); Hitler bildet eine so genannte Nationale Regierung aus Deutschnationalen und Nationalsozialisten
- 3. Februar: Hitlers erste Ansprache vor Befehlshabern der Reichswehr (Ziel der Außenpolitik: Lebensraum im Osten und dessen rücksichtslose Germanisierung)
- 4. Februar: Die letzte Ausgabe des SPD-Blattes „Vorwärts“ erscheint
- 27. Februar: in der Nacht zum 28. Februar brennt das Reichstagsgebäude in Berlin: Marinus van der Lubbe wird zum Schuldigen erklärt. Repressalien und Verhaftungen sind die Folge; Grundrechte werden aufgehoben
- 28. Februar: Notverordnung „Zum Schutz von Volk und Staat“ erlassen (Reichsbrandverordnung)
- 3. März: Ernst Thälmann verhaftet
- 4. März: In Österreich kommt es aufgrund einer verfahrenstechnischen Unachtsamkeit zur Beschlussunfähigkeit des Parlaments, die Engelbert Dollfuß für einen Staatsstreich nutzt, indem er diese als „Selbstausschaltung des Parlaments“ bezeichnet
- 5. März: Reichstagswahlen. Ergebnis: NSDAP 43,9 %, SPD 18,3 %, KPD 12,3 %, Zentrumspartei 11,2 %, DNVP 8 %
- 15. März: In Wien wird der Nationalrat von der austrofaschistischen Bundesregierung mit Polizeigewalt am Zusammentreten gehindert
- 21. März: Tag von Potsdam. Staatsakt in der Garnisonkirche
- 23. März: Der Deutsche Reichstag verabschiedet das Ermächtigungsgesetz
- 31. März: Das erste Hamburger Konzentrationslager wird im Wittmoor in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt eröffnet
- 31. März: In Österreich verbietet die Dollfuß-Regierung den Republikanischen Schutzbund
- 1. April: Durch die Nationalsozialisten organisierter Boykott jüdischer Geschäfte, Anwaltskanzleien und Arztpraxen
- 10. April: Adolf Hitler erklärte den 1. Mai als „Feiertag der nationalen Arbeit“ zum Staatsfeiertag
- 1. Mai: Der Maifeiertag wird von den Nationalsozialisten eingeführt
- 2. Mai: Gewerkschaften in Deutschland verboten. SA besetzt Gewerkschaftshäuser und verhaftet Mitglieder
- 10. Mai: die Nationalsozialisten verbrennen auf dem Opernplatz in Berlin 20.000 Bücher missliebiger Autoren (Bücherverbrennung)
- 26. Mai: die Kommunistische Partei Österreichs wird von den Austrofaschisten verboten
- 15. Juli: Italien, Deutsches Reich, Frankreich und Großbritannien unterzeichnen Viermächtepakt
- 20. Juli: Der Heilige Stuhl und Deutschland schließen das Reichskonkordat
- 13. August: Le Corbusier verkündet die Charta von Athen
- 19. Oktober: Deutschland tritt aus dem Völkerbund aus
- 29. Oktober: in Teatro de la Comedia in Madrid wird die faschistische Falange Española gegründet
- 11. November: In Österreich wird die 1920 abgeschaffte Todesstrafe für Mord, Brandstiftung und “öffentliche Gewalttätigkeit durch boshafte Beschädigung fremden Eigentums“ wieder eingeführt
- 17. November - US-Regierung unter Franklin Delano Roosevelt erkennt die seit Ende 1922 existierende Sowjetunion völkerrechtlich an.
- 15. Dezember: Zwangsvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zum Deutschen Gemeindetag

Kultur


- 2. Januar: Uraufführung der Komödie Design for Living in Cleveland, Ohio
- 3. Februar: Uraufführung der Oper Gevatterin Tod von Rudolf Karel am Landestheater in Brünn (Brno)
- 20. Mai: Uraufführung der Oper Merry Mount von Howard Hansen in Ann Arbor
- 24. Mai: Uraufführung des musikalischen Lustspiels Bezauberndes Fräulein! von Ralph Benatzky im Deutschen Volkstheater in Wien
- 30. September: Uraufführung der Operette Zwei Herzen im Dreivierteltakt von Robert Stolz in Zürich
- 23. Dezember: Uraufführung der Operette Clivia von Nico Dostal am Theater am Nollendorfplatz in Berlin

Katastrophen


- 10. Februar: Gasometerexplosion in Neunkirchen/Saar. Das Unglück fordert 68 Tote und 190 Verletzte
- 2. März: Erdbeben der Stärke 8,4 in Sanriku, Japan, 2.990 Tote
- 11. März: Erdbeben unbekannter Stärke in Long Beach, Kalifornien, USA, 115 Tote
- 4. April: New Jersey, USA. Ein US-amerikanisches Luftschiff kam in einen Sturm und stürzte ab. 73 Tote
- 25. August: Erdbeben der Stärke 7,4 in der Republik China, ca. 10.000 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert ihr Länderspiel gegen Italien in Bologna mit 1:3
- 11. Juni: Fortuna Düsseldorf gewinnt die deutsche Meisterschaft gegen FC Schalke 04 mit 3:0: Deutscher Meister (Fußball) 1932/33

Geboren


- 1. Januar: Joe Orton, britischer Dramatiker († 1967)
- 2. Januar: Peter Ulmer, deutscher Jurist
- 2. Januar: Eva Kerbler, österreichische Schauspielerin
- 3. Januar: Maxie Wander, deutsche Fotografin, Journalistin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin († 1977)
- 4. Januar: Ilia II., georgisch-orthodoxer Patriarch
- 5. Januar: Dalida, Schlagersängerin und Schauspielerin († 1987)
- 6. Januar: Emil Steinberger, Schweizer Kabarettist, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler
- 8. Januar: Juan Marsé, spanischer Schriftsteller
- 9. Januar: Wilbur Smith, britischer Schriftsteller
- 9. Januar: Helmut Schäfer (Politiker), deutscher Politiker
- 10. Januar: Akira Miyoshi, japanischer Komponist
- 16. Januar: Susan Sontag, US-amerikanische Schriftstellerin, Essayistin und Publizistin († 2004)
- 18. Januar: John Boorman, britischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent
- 18. Januar: Jean Vuarnet, ehemaliger französischer Skirennläufer
- 20. Januar: Don Thompson, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 20. Januar: Earl Grant, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist († 1970)
- 23. Januar: Chita Rivera, US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin
- 24. Januar: Johannes Fischer (Musiker), deutscher Kirchenmusiker und Komponist († 2005)
- 24. Januar: Erwin Waldner, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Corazon Aquino, Präsidentin der Philippinen
- 26. Januar: Javier Lozano Barragán, Bischof von Zacatecas und Kardinal
- 29. Januar: Sacha Distel, französischer Chansonnier und Komponist († 2004)
- 31. Januar: Joachim Herrmann (Rechtswissenschaftler), deutscher Rechtswissenschaftler
- 1. Februar: Buddhadev Das Gupta, Meister im Spielen der Nordindischen Klassischen Musik
- 2. Februar: Than Shwe, Staatschef von Myanmar
- 3. Februar: Miloš Milutinović, ehemaliger jugoslawischer Fußballspieler und Trainer († 2003)
- 3. Februar: Heinrich Übleis, österreichischer Jurist und Politiker (SPÖ)
- 3. Februar: Varetta Dillard, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin († 1993)
- 3. Februar: John Edmondson, US-amerikanischer Komponist
- 3. Februar: Paul S. Sarbanes, US-Senator des Bundesstaates Maryland
- 5. Februar: Claude King, US-amerikanischer Country-Sänger
- 8. Februar: Josef Taus, österreichischer Wirtschaftsjurist, Manager und Politiker
- 10. Februar: Gottfried Arnold (Politiker), ehemaliger CDU Bundestagsabgeordneter
- 12. Februar: Carlos Alberto Peronace, argentinischer Schachproblemkomponist († 1990)
- 13. Februar: Constantin Costa-Gavras, griechischer Regisseur
- 13. Februar: Paul Biya, Präsident von Kamerun
- 13. Februar: Kim Novak, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 14. Februar: Helmut Leherbauer, österreichischer Maler († 1997)
- 14. Februar: Míla Myslíková, tschechische Schauspielerin († 2005)
- 14. Februar: Robert Shea, US-amerikanischer Schriftsteller († 1994)
- 15. Februar: Günter Schluckebier, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages († 2002)
- 18. Februar: Yoko Ono, japanisch-amerikanische Künstlerin und Sängerin
- 18. Februar: Gerhard Frey, rechtsextremer Politiker
- 21. Februar: Nina Simone, Jazz- und Bluessängerin, Pianistin und Songschreiberin († 2003)
- 21. Februar: Bob Rafelson, US-amerikanischer Filmregisseur
- 22. Februar: Peter Rohland, deutscher Liedermacher und Sänger († 1966)
- 26. Februar: Brigitte Grothum, deutsche Schauspielerin, und Regisseurin
- 27. Februar: Albert Caspers, Aufsichtsratsvorsitzender der Ford-Werke GmbH
- 27. Februar: Edward Lucie-Smith, Dichter, Journalist und Kunsthistoriker
- 1. März: Dietrich Sperling, deutscher Politiker
- 1. März: Jakob M. Mierscheid, fiktiver deutscher Bundestagsabgeordneter der SPD
- 2. März: Nobuyoshi Tamura, Aikido--Großmeister
- 3. März: Gerhard Mayer-Vorfelder, Präsident des deutscher Fußball-Bund|Deutschen Fußball-Bunds
- 5. März: Walter Kasper, deutscher Kardinal
- 7. März: Hannelore Kohl, Frau des deutschen Bundeskanzlers a.D. Helmut Kohl († 2001)
- 9. März: Reinhard Lettmann, Bischof von Münster
- 9. März: William Francis McBeth, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 11. März: Jesús Gil y Gil, spanischer Politiker, Unternehmer und Fußballfunktionär († 2004)
- 13. März: Leiber/Stoller, Duo der 1950er und 1960er Jahre
- 13. März: Hans Katschthaler, Landeshauptmann von Salzburg
- 14. März: Michael Caine, britischer Schauspieler
- 14. März: Cornelius Weiss, deutscher Wissenschaftler und Politiker
- 14. März: René Felber, Schweizer Politiker
- 14. März: Quincy Jones, US-amerikanischer Musik-, Fernseh- und Filmproduzent und Musiker
- 15. März: Philippe de Broca, französischer Filmregisseur († 2004)
- 16. März: Dieter Wellershoff (Bundeswehr), Generalinspekteur der deutschen Bundeswehr († 2005)
- 17. März: Heather Armitage, britische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 18. März: Severino Poletto, Erzbischof und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 19. März: Philip Roth, US-amerikanischer Schriftsteller
- 20. März: Michael Pfleghar, deutscher Regisseur († 1991)
- 20. März: Henryk Muszyński, polnischer Erzbischof
- 21. März: Fritz Wittmann, deutscher Politiker
- 21. März: Adi Furler, Sportjournalist († 2000)
- 22. März: Florian Kuntner, Bischof († 1994)
- 22. März: Michel Hidalgo, ehemaliger französischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 22. März: Eveline Hasler, Schweizer Schriftstellerin
- 23. März: Ceija Stojka, Schriftstellerin und Künstlerin
- 23. März: Philip Zimbardo, US-amerikanischer Sozialpsychologe
- 26. März: Rosemarie Nitribitt, Frankfurter Prostituierte († 1957)
- 26. März: Tinto Brass, italienischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor
- 28. März: Juan Sandoval Iñiguez, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal
- 29. März: Hermann von Berg, deutscher Publizist und war Geheimdiplomat der DDR
- 29. März: Samora Machel, Staatspräsident von Mosambik ab 1975 († 1986)
- 31. März: Gerhard Ruhbach, deutscher Theologe und Kirchengeschichtler
- 31. März: Anita Carter, US-amerikanische Country- und Folk-Sängerin († 1999)
- 1. April: Bengt Holbek, dänischer Folklorist († 1992) ebenda
- 1. April: Claude Cohen-Tannoudji, französischer Physiker
- 1. April: Dan Flavin, US-amerikanischer Künstler
- 2. April: György Konrád, ungarischer Schriftsteller
- 3. April: Horst Ludwig Riemer, deutscher Politiker
- 4. April: Frits Bolkestein, niederländischer Politiker
- 8. April: Fred Ebb, US-amerikanischer Songschreiber († 2004)
- 9. April: Jean-Paul Belmondo, französischer Film- und Theaterschauspieler
- 9. April: Gian Maria Volonte, Schauspieler († 1994)
- 9. April: René Burri, Schweizer Fotograf
- 12. April: Montserrat Caballé, spanische Sängerin (Sopran)
- 14. April: Kurt Huemer, österreichischer Sänger und Schauspieler († 2005)
- 14. April: Diane Schöler, Tischtennisspielerin
- 15. April: David Hamilton, Künstlerische Kunstfotograf aus Großbritannien
- 15. April: Elizabeth Montgomery, US-amerikanische Filmschauspielerin († 1995)
- 16. April: Ludwig Haas, deutscher Schauspieler
- 16. April: Karl Blecha, österreichischer Politiker
- 17. April: Joachim Kroll, deutscher Serienmörder († 1991)
- 24. April: Helmuth Lohner, österreichischer Schauspieler, Regisseur
- 26. April: Arno Penzias, US-amerikanischer Physiker
- 30. April: Adriana Asti, italienische Schauspielerin
- 30. April: Willie Nelson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 2. Mai: Harry Woolf, Lord Chief Justice of England and Wales (2000–2005)
- 3. Mai: James Brown, US-amerikanischer Musiker
- 3. Mai: Steven Weinberg, US-amerikanischer Physiker
- 7. Mai: Axel Corti, österreichischer Regisseur († 1993)
- 11. Mai: Louis Farrakhan, Afro-amerikanischer Führer der Bewegung Nation of Islam
- 11. Mai: Joe Hembus, Filmkritiker († 1985)
- 14. Mai: Michael Chevalier, Schauspieler und Synchronsprecher
- 15. Mai: Marianne Hold, deutsche Schauspielerin († 1994)
- 15. Mai: Juzo Itami, japanischer Schauspieler und Filmregisseur. († 1997)
- 18. Mai: Deve Gowda, Premierminister Indiens
- 21. Mai: Maurice André, französischer Trompeter
- 23. Mai: Joan Collins, britische Schauspielerin, Fotomodell und Autorin
- 25. Mai: Lo Man Kam, Wing Chun-Kämpfer und Lehrer
- 26. Mai: Jean Graczyk, französischer Radsportler († 2004)
- 26. Mai: Eldar Schengelaja, georgischer Filmproduzent
- 26. Mai: Rudi Falkenhagen, niederländischer Schauspieler. († 2005)
- 29. Mai: Helmuth Rilling, Dirigent und Pädagoge
- 30. Mai: Winfried Zehetmeier, freischaffender Künstler und bayerischer Kommunalpolitiker
- 30. Mai: Sergio Citti, italienischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. († 2005)
- 4. Juni: Godfried Danneels, Erzbischof von Mechelen-Brüssel undKardinal
- 4. Juni: Carlota Alfaro, puertoricanische Modedesignerin
- 5. Juni: Velimir Bata Živojinović, serbischer Schauspieler, Kabarettist und Theaterschauspieler
- 6. Juni: Heinrich Rohrer, Schweizer Physiker
- 7. Juni: Jon Laxdal, Schauspieler, Regisseur († 2005)
- 11. Juni: Josef Paul Kleihues, deutscher Architekt († 2004)
- 11. Juni: Walther Zügel, deutscher Bankmanager
- 11. Juni: Harald Szeemann, Schweizer Kurator, Leiter der Berner Kunsthalle († 2005)
- 11. Juni: Gene Wilder, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. Juni: Eddie Adams, US-amerikanischer Fotojournalist († 2004)
- 13. Juni: Peter Bickhardt, Vertreter der kirchlichen Oppositionsbewegung in der DDR
- 14. Juni: Svetlin Russev, bulgarischer Maler
- 15. Juni: Thomas Lenk (Bildhauer), deutscher Bildhauer
- 16. Juni: Willy Weber (Künstler), Schweizer Bildhauer
- 17. Juni: Maurice Stokes, US-amerikanischer Basketballspieler († 1970)
- 17. Juni: Roderick Paige, US-amerikanischer Bildungspolitiker
- 18. Juni: Nossrat Peseschkian, Neurologe, Psychiater und Mediziner
- 18. Juni: Jerzy Kosiński, US-amerikanischer Autor († 1991)
- 19. Juni: Otto Barić, ehemaliger kroatischer und österreichicher Fußball-Nationaltrainer
- 19. Juni: Wiktor Iwanowitsch Pazajew, sowjetischer Kosmonaut († 1971)
- 20. Juni: Lorenz Niegel, deutscher Politiker und MdB
- 20. Juni: Danny Aiello, Schauspieler
- 22. Juni: Libor Pešek, tschechischer Dirigent
- 23. Juni: Dianne Feinstein, US-Senatorin aus Kalifornien der Demokratischen Partei
- 25. Juni: Álvaro Siza, portugiesischer Architekt
- 26. Juni: Peter Michel Ladiges, deutscher Hörspielregisseur († 2004)
- 29. Juni: Peter Kafka, deutscher Physiker († 2000)
- 5. Juli: Michael Heltau, Schauspieler und Chansonnier
- 7. Juli: Gerhard Franke, deutscher Fußballspieler
- 7. Juli: Murray Halberg, neuseeländischer Leichtathlet
- 7. Juli: Toon Brusselers, niederländischer Fußballspieler († 2005)
- 8. Juli: Marty Feldman, britisch-US-amerikanischer Autor, Schauspieler und Regisseur († 1982)
- 9. Juli: Arnfrid Astel, deutscher Lyriker
- 9. Juli: José Libertella, italienisch-französischer Bandoneonspieler, Komponist und Arrangeur († 2004)
- 9. Juli: Werner Noorda, niederländischer Maler und Dichter des Expressionismus
- 9. Juli: Oliver Sacks, US-amerikanischer Neurologe, Autor populärwissenschaftlicher Bücher
- 10. Juli: Peter Jankowitsch, österreichischer Politiker und Diplomat
- 13. Juli: Piero Manzoni, italienischer Künstler, gilt als Wegbereiter der Konzeptkunst († 1963)
- 14. Juli: Albrecht von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach († 1996)
- 14. Juli: Franz von Bayern, Oberhaupt des Hauses Wittelsbach
- 15. Juli: Julian Bream, britischer Gitarrist
- 16. Juli: Gerd Hammes, deutscher Komponist und Posaunist
- 16. Juli: Heinz Dürr, deutscher Unternehmer und Manager
- 18. Juli: Jean Yanne, französischer Schauspieler († 2003)
- 19. Juli: Günter Gerstmann, Publizist und Autor
- 20. Juli: José Vicente Asuar, chilenischer Komponist
- 20. Juli: Cormac McCarthy, US-amerikanischer Roman-Autor
- 21. Juli: Brigitte Reimann, deutsche Schriftstellerin († 1973)
- 23. Juli: Richard Rogers, Architekt
- 27. Juli: Marlene Ahrens, chilenische Leichtathletin und Olympionikin
- 30. Juli: Irene Ruttmann, deutsche Schriftstellerin
- 31. Juli: Cees Nooteboom, niederländischer Schriftsteller
- 4. August: Lothar Knörzer, deutscher Leichtathlet
- 6. August: Ulrich Biesinger, deutscher Fußballspieler
- 6. August: Suchinda Kraprayoon, Premierminister von Thailand
- 11. August: Jerzy Grotowski, polnischer Regisseur († 1999)
- 12. August: Anita Gradin, schwedische Politikerin
- 16. August: Reiner Kunze, deutscher Schriftsteller
- 16. August: Reiulf Steen, norwegischer Politiker
- 17. August: Gene Kranz, NASA-Flugdirektor für das Gemini- und Apollo-Programm
- 17. August: Thomas Courtney, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 18. August: Just Fontaine, ehemaliger französischer Fußballspieler
- 18. August: Roman Polański, polnischer Filmregisseur und Schauspieler
- 18. August: Franz Buggle, Psychologe und Religionskritiker
- 19. August: Debra Paget, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. August: Janet Baker, englische Mezzo-Sopranistin
- 22. August: Irmtraud Morgner, deutsche Schriftstellerin († 1990)
- 22. August: Michael von Albrecht, klassischer Philologe
- 23. August: Manfred Donike, deutscher Chemiker († 1995)
- 23. August: Robert F. Curl, US-amerikanischer Chemiker
- 23. August: Pete Wilson, US-amerikanischer Politiker aus Kalifornien
- 25. August: Roberto de Simone, italienischer Komponist, Theatermann, Autor
- 25. August: Wayne Shorter, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist und -Komponist
- 26. August: Rainer Erler, deutscher Autor, Regisseur und Filmproduzent
- 26. August: Ida Gotkovsky, französische Komponistin und Pianistin
- 27. August: Kerstin Ekman, schwedische Schriftstellerin
- 29. August: Alan Stacey, Formel-1-Rennfahrer († 1960)
- 29. August: Arnold Koller, Schweizer Politiker (CVP)
- 31. August: Kirsten Walther, dänische Schauspielerin († 1987)
- 1. September: Conway Twitty, US-amerikanischer Sänger († 1993)
- 2. September: Mathieu Kérékou, Präsident von Benin
- 3. September: Roland Kayn, deutscher Komponist
- 5. September: Francisco Javier Errázuriz Ossa, chilenischer Erzbischof, römisch-katholischer Kardinal
- 8. September: Michael Frayn, englischer Schriftsteller
- 10. September: Jewgeni Wassiljewitsch Chrunow, sowjetischer Kosmonaut
- 11. September: Nicola Pietrangeli, ehemaliger italienischer Tennisspieler
- 14. September: Beppo Mauhart, österreichischer Industrieller
- 15. September: Rafael Frühbeck de Burgos, spanischer Dirigent
- 17. September: Chuck Grassley, republikanischer Senator
- 18. September: Scotty Bowman, ehemaliger Eishockeytrainer
- 21. September: Lona Rietschel, deutsche Comiczeichnerin
- 22. September: Jesco von Puttkamer (NASA), deutscher Wissenschaftler und Buchautor
- 23. September: Lina Medina, gebar im Alter von fünf Jahren ihren ersten Sohn
- 25. September: Maxl Graf, deutscher Schauspieler und Sänger der volkstümlichen Musik († 1996)
- 25. September: Ian Tyson, kanadischer Country- und Folk-Sänger
- 25. September: Hubie Brown, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 28. September: Robert Schul, US-amerikanischer Leichtathlet
- 3. Oktober: Neale Fraser, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 6. Oktober: Louis Begley, US-amerikanischer Schriftsteller
- 9. Oktober: Peter Mansfield, britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 12. Oktober: Klaus Frühauf, deutscher Sci-Fi-Autoren
- 12. Oktober: Guido Molinari, kanadischer Maler und Grafiker († 2004)
- 13. Oktober: Thomas Henry Bingham, Lord Chief Justice of England and Wales (1996–2000)
- 14. Oktober: Wilfried Dietrich, deutscher Ringer († 1992)
- 15. Oktober: Harry Ott, Botschafter der DDR, Vertreter bei der UN und stellvertretender Außenminister
- 17. Oktober: William Alison Anders, ein US-amerikanischer Luftwaffenoffizier und Astronaut
- 17. Oktober: Jerry H. Bilik, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 17. Oktober: Sœur Sourire, Zeichenlehrering, Ordensschwester und Chansonnière († 1985)
- 19. Oktober: Geraldo Majella Agnelo, Erzbischof von San Salvador da Bahia und Kardinal
- 21. Oktober: Francisco Gento, ehemaliger spanischer Fußballspieler
- 24. Oktober: Rainer Stadelmann, deutscher Ägyptologe
- 25. Oktober: Eberhard Esche, deutscher Schauspieler
- 25. Oktober: Wiktor Arsenjewitsch Kapitonow, russischer Radsportler († 2005)
- 27. Oktober: Floyd Cramer, Pianist und Komponist, Vertreter der Country-Musik († 1997)
- 28. Oktober: Garrincha, brasilianischer Fußballer († 1983)
- 30. Oktober: Johanna von Koczian, deutsche Schauspielerin
- 1. November: Huub Oosterhuis, niederländischer Theologe und Dichter
- 1. November: Helmut Moritz, österreichischer Geodät
- 3. November: John Barry, britischer Komponist
- 3. November: Amartya Sen, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 1998
- 3. November: Mildred Singleton, US-amerikanische Leichtathletin und Basketballspielerin († 2004)
- 3. November: Michael Dukakis, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Massachusetts
- 4. November: Chukwuemeka Odumegwu, nigerianischer Offizier und Politiker
- 7. November: Vladimir Volkoff, französischer Schriftsteller († 2005)
- 8. November: Lothar Fischer, deutscher Bildhauer († 2004)
- 9. November: Lucian Pintilie, rumänischer Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor
- 11. November: Elem Germanowitsch Klimow, russischer Filmregisseur († 2003)
- 12. November: Bruno Sacco, Konstrukteur und Designer („Stilist“) bei Mercedes-Benz
- 13. November: Karl-Otto Alberty, deutscher Schauspieler
- 13. November: Peter Härtling, deutscher Schriftsteller
- 14. November: Fred Haise, US-amerikanischer Astronaut
- 19. November: Larry King, Journalist, Talk Show Ikone
- 20. November: Hermann Freiherr von Richthofen, deutscher Diplomat
- 20. November: Per Wästberg, schwedischer Schriftsteller
- 22. November: Klaus Dörner,
- 23. November: Gerhard Roth (Politiker), deutscher Politiker
- 23. November: Krzysztof Penderecki, Führenden Komponisten der polnischen Avantgarde
- 23. November: Kurt Falk, Zeitungsherausgeber († 2005)
- 25. November: Roland Wabra, deutscher Fußballspieler († 1994)
- 25. November: Jürgen Kromphardt, deutscher Wirtschaftsweiser
- 27. November: Klaus Höpcke, deutscher Politiker
- 29. November: Horst Assmy, deutscher Fußballspieler († 1972)
- 29. November: John Mayall, Vater des englischen Blues-Revival Anfang des 1960er Jahre
- 1. Dezember: Horst Eylmann, deutscher Politiker
- 1. Dezember: James Wolfensohn, Neunter Präsident der Weltbank
- 2. Dezember: Gotthold Hasenhüttl, Priester, Kirchenkritiker
- 2. Dezember: Michael Larrabee, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 2003)
- 3. Dezember: Paul Josef Crutzen, niederländischer Meteorologe, Nobelpreisträger
- 4. Dezember: Horst Buchholz, deutscher Scha

Zellbiologie

Die Zellbiologie (auch: Cytologie) ist eine Disziplin der Biowissenschaften, in der mit Hilfe des Mikroskops und molekularbiologischer Methoden die Zelle erforscht wird, um biologische Vorgänge auf zellulärer Ebene zu verstehen und aufzuklären. Dabei gilt ihr Hauptaugenmerk der Untersuchung der verschiedenen Kompartimente und Zellorganellen einer Zelle sowie der wichtigen strukturellen Bestandteile, zum Beispiel der Plasmamembran, der pflanzlichen Zellwand oder dem Zellplasma (Cytosol). Andere Gebiete von Interesse sind: Zellteilung, Apoptose (programmierter Zelltod), Zelldifferenzierung, intra- und interzelluläre Kommunikation, Zellmotilität (Bewegung von Einzelzellen oder Zellverbänden) sowie Zellkontakte bei Eukaryoten (hierbei unterscheidet man Adhering Junctions, Tight junctions und Gap junctions). Die Zellbiologie kann nicht isoliert innerhalb der verschiedenen biologischen Disziplinen betrachtet werden, sondern befindet sich im engen Kontakt mit der Biochemie, Molekularbiologie, Physiologie, Entwicklungsbiologie, Botanik, Zoologie und Immunologie. Außerdem berührt diese Fachrichtung Gebiete des aktuell so kontrovers diskutierten Themas Klonen.

Geschichte


- 1665: Robert Hooke prägte den Begriff Zelle (cellula, Kämmerchen), nachdem er diese im Gewebe des Flaschenkorks, später dann des Farns und Sonnentaus, mit Hilfe eines der ersten Mikroskope entdeckte und detailliert aufzeichnete.
- Zwischen 1674 und 1700 macht Anton van Leeuwenhoek folgende Entdeckungen: Mund- und Darmbakterien, parasitäre Einzeller und rote Blutkörperchen mit Kern.
- Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Zelle als Elementareinheit der Pflanzenorgane betrachtet (Franz Meyen (1804-1840)).
- 1838 behauptet Matthias Jacob Schleiden, alle Pflanzen würden aus Zellen bestehen. Theodor Schwann erweitert noch im selben Jahr die Aussage auf Tiere. Er stellte fest, dass Zellen von einer Membran umgeben sein müssen, und dass jedes Gewebe aus Zellen einer bestimmten Art besteht.
- 1839: Theodor Schwann zeigt, dass Tiere und Pflanzen aus Zellen bestehen.
- 1845 veröffentlichte Karl Theodor Ernst von Siebold ein Buch, in dem er Protozoen als einzellige Lebewesen darstellte und damit zeigte, dass Zellen unabhängig voneinander leben können.
- Zur gleichen Zeit widerlegen Louis Pasteur und andere die Theorie, dass Zellen spontan aus toter organischer Materie (generatio spontanea) entstehen können.
- 1855 bestätigt Rudolf Virchow auf dem Gebiet der Pathologie die Theorie Meyens, dass jede Zelle aus einer anderen entsteht ("omnis cellula e cellula").

Literatur


- Alberts et al. : Molekularbiologie der Zelle. 4. Edition Wiley-VCH, Weinheim, 2003. LXII ISBN 3-527-30492-4
- Held, Andreas: Prüfungs-Trainer Biochemie und Zellbiologie. Spektrum Akademischer Verlag, 2004. ISBN 3-8274-1542-X
- Lodish et al.: Molekulare Zellbiologie. 4. Aufl. Spektrum Akademischer Verlag, 2001. ISBN 3-8274-1077-0
- May-Britt Becker, Armin Zülch, Peter Gruss: Von der undifferenzierten Zelle zum komplexen Organismus: Konzepte der Ontogenie. Biologie in unserer Zeit 31(2), S. 88 - 97 (2001), ISSN 0045-205X

Weblinks


- [http://www.cells.de/cellsger/1medienarchiv/Die_Zelle_allgemein/Tierzelle/Querschnitt_Tierzelle/index.jsp Interaktive Animationen zum Thema Zellaufbau]
- [http://www.olfsworld.de/bio/zellbiologie/index.html Informationen und Texte zur molekularen Zellbiologie] ! ja:細胞生物学 ko:세포학 simple:Cytology

Angiogenese

Als Angiogenese bezeichnet man das Wachstum von kleinen Blutgefäßen (Kapillaren), überwiegend durch Sprossung aus einem vorgebildeten Kapillarsystem. Es handelt sich um einen sehr komplexen Prozess, bei dem die Kapillarzellen (Endothelzellen, Perizyten) durch Wachstumsfaktoren (VEGF - Vascular Endothelial Growth Factor) aktiviert werden, die das Kapillare umgebende Bindegewebe verdauen und zunächst mit kleinen Zellausläufern in das Gewebe wandern. Neue Kapillaren können ausschließlich durch Migration (Wanderung) von vorbestehenden Endothelzellen gebildet werden, allerdings kommt es regelmäßig auch zu einer Vermehrung von Endothelzellen (Proliferation). Die Neubildung von Blutgefäßen aus den sogenannten endothelialen Vorläuferzellen, wie z.B. bei der Embryonalentwicklung, wird als Vaskulogenese bezeichnet. Die Angiogenese ist von erheblicher biologischer und medizinischer Bedeutung. Solide Tumoren sind abhängig von einem mitwachsenden Kapillarnetz (Tumor-induzierte Angiogenese), das den Tumor mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Eine Antitumortherapie mit VEGF-neutralisierenden Antikörpern wird gerade klinisch erprobt. Kategorie:Pathologie

Ohio State University

Die Ohio State University ist eine der größten Universitäten der USA, bestehend aus dem Hauptcampus der sich in Columbus befindet und den Nebencampus in Lima, Mansfield, Marion und Newark. Der Campus in Columbus ist der zweitgrößte zusammenhängende der USA mit 48000 Studenten [1]. Die Universität ist besonders für ihre Sprachwissenschaften, Lehramt und Kunststudiengänge bekannt. Das Sportteam der Universität wird Buckeyes genannt und nimmt in der Division I der NCAA teil.

Bekannte Absolventen

Kunst


- Roy Lichtenstein

Soziologie


- Frank Schmalleger

Sportler


- Eddie George
- John Havlicek
- Bobby Knight
- Jerry Lucas
- Jack Nicklaus
- Jesse Owens Siehe auch: Teachers Teaching with Technology Kategorie:Big Ten Conference Kategorie:Universität in den USA

Leberkrebs

Leberkrebs oder primärer Lebertumor (Hepatom) ist ein bösartiger Tumor der Leber. Während bei Lebermetastasen andere Tumore einen Ableger in der Leber bilden, geht der Leberkrebs direkt von den Zellen der Leber aus. Er ist insgesamt eher selten, tritt jedoch bei bestimmten Vorerkrankungen (alkoholische Leberzirrhose, chronische Virushepatitis) als eine gefürchtete Komplikation auf. Der Leberkrebs wir häufig erst im fortgeschrittenen Stadium nach Beschwerden wie Gelbsucht, Appetitlosigkeit und/oder Schmerzen diagnostiziert. Eine Operation, die bestmögliche Therapie, ist dann nur noch bei 5-30% der Patienten möglich. Eine weitere wichtige Behandlungsform ist das Einspritzen eines Chemotherapeutikums direkt in ein Tumorblutgefäß, die Chemoembolisation. Die Prognose ist insgesamt ziemlich schlecht. Bei den primären Lebertumoren wird unterschieden zwischen dem Leberzellkarzinom (hepatozelluläres Karzinom HCC) und dem Gallengangskarzinom (Cholangiokarzinom CCC). Letzteres entsteht im Inneren der Leber.

Symptome

Wird die Diagnose nicht als Zufallsdiagnose, z.B. bei einer Ultraschalluntersuchung gestellt, macht sich Leberkrebs leider oft erst relativ spät bemerkbar. Die ersten Krankheitszeichen sind zudem sehr unspezifisch: Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Druckschmerz im rechten oder mittleren Oberbauch, Übelkeit und eventuell Gelbsucht.

Therapie

Operative Therapie

Eine Operation ist die bestmögliche Therapie. Die Möglichkeiten für eine Operation sinken mit der Größe des Tumors. Eine präoperative Chemoembolisation (eine spezielle lokale Tumorbehandlung mit Zytostatika) kann sowohl für den Operationsverlauf als auch für die Überlebensrate positiv sein. Bei Zirrhosepatienten wird eine Lebertransplantation bevorzugt.

Medikamentöse Therapie

Ist eine Operation nicht möglich, kann bei Tumoren kleiner als 5 cm eine ultraschallgesteuerte Injektion von hochkonzentriertem Äthanol in den Lebertumor vorgenommen werden. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts werden vermehrt thermoablative (thermo = Temperatur, ablatio = abtragen, entfernen) Verfahren eingesetzt. Dabei werden (i.d.R. unter CT- oder MRT-Kontrolle) hohe Temperaturen (etwa 90°C) mittels eines Lasers (Laserablation) oder einer Hochfrequenz im MHz-Bereich (Radioablation) appliziert. Auch für diese Verfahren gilt als Grenze für die Anwendbarkeit eine Ausdehnung des Tumors von 4-5 cm. Eine systemische Chemotherapie gilt als wenig wirksam. Einen möglichen Ansatz bietet eine Chemoembolisation, bei der die Zytostatika mit Fetttröpfchen kombiniert werden, die dann in das Tumorgefäß injiziert werden. Diese Mischung bleibt in den Blutgefäßen des Tumors stecken, verstopft sie und entfaltet dort ihre Wirkung über längere Zeit.

Prognose

Bei nicht operierten Patienten beträgt die mittlere Überlebenszeit sechs bis zehn Monate. In 5-30% der Fälle ist eine Operation möglich. Nach einer Operation sind 50% der Patienten nach 5 Jahren noch am Leben. Insofern ist die Gesamtprognose für Patienten mit einem primären, bösartigen Lebertumor sehr schlecht.

Links


- [http://www.mh-hannover.de/kliniken/visceralchirurgie/lehre/klinikmanual/hepatozellulaereskarzinom.php3 Klinikmanual der Medizinischen Hochschule Hannover zu HCC] Kategorie:Krebserkrankung ja:肝細胞癌 ko:간암

Herzschrittmacher

Ein Herzschrittmacher (engl. pace maker) ist ein medizinisches elektrisches Gerät, welches die Herzfrequenz bei zu langsamem Herzschlag (Bradykardie) beschleunigen kann. Neuere Schrittmacher haben darüber hinaus weitere Funktionen:
- Herzblock (AV-Block) zwischen Vorhof und Kammer überbrücken (Triggerung)
- Herzeigenaktionen erkennen und dann selbst nicht in Aktion treten (Inhibition)
- Schlagfolge an die Körperaktivität des Schrittmacherträgers anpassen (frequenzadaptiver Schrittmacher)
- durch Überstimulation und andere Tricks Vorhofrhythmusstörungen vermeiden helfen (präventives Pacing)
- Herzrhythmusstörungen des Trägers aufzeichnen (Holterfunktionen)
- bei Linksschenkelblock und schlechter Kammerfunktion die Pumpfunktion des Herzens durch bi- oder linksventrikuläre Stimulation verbessern (kardiale Resynchronisationstherapie) Herzschrittmacherfunktionen werden auch in ICDs implementiert, um das Herz wieder in den richtigen Rhythmus zu bringen, nachdem es aus dem Flimmern "herausgeschockt" wurde. Herzschrittmacher sind nach langen Jahren der technischen Verbesserung mittlerweile sehr sichere und gut funktionierende Systeme, die die chronische Medikamentenbehandlung von langsamen Herzrhythmusstörungen praktisch völlig überflüssig gemacht hat. Das Durchschnittsalter bei der Erstimplantation beträgt derzeit 75 Jahre. Das Aggregat, im Volksmund oft fälschlicherweise als Batterie bezeichnet, besteht aus einer Lithiumjodid-Batterie und der Elektronik, beides ist in einem gemeinsamen Gehäuse unter gebracht. Ein moderner Herzschrittmacher hat eine Funktionsdauer zwischen 5 und 12 Jahren, im Durchschnitt 8 Jahre. Dann wird ein Aggregatwechsel durchgeführt, der heute dank genormter Elektrodensteckverbinder (IS-1-Standard) sehr einfach geworden ist.

Typen

Es gibt vier verschiedene Arten von Herzschrittmachern, die sich nach dem Ort der Stimulation unterscheiden:
- Transkutane Stimulation (Externer, nichtinvasiver Schrittmacher)
  - Über große aufklebbare Elektroden wird ein Stromstoß durch die Haut gegeben, der auch das Herz stimuliert.
  - Aufgrund des großen Abstandes zwischen Elektroden und Herze sind große Stromstärken notwendig, die auch zu einer unerwünschten Stimulation der Skelettmuskulatur führen.
  - Nur im Notfall sinnvoll, z.B. bei Verwendung eines externen Defibrillators.
- Ösophagus-Stimulation
  - Minimalinvasives Verfahren, bei dem eine Elektrode durch die Speiseröhre bis zur Höhe des Herzens geschoben wird.
  - Die Stimulation ist sehr schmerzhaft und wird daher sehr selten, vorwiegend zu diagnostischen Zwecken durchgeführt (aufgrund der atrialen Lage ist eine bessere Differenzierung von Vorhof- und Kammer-Aktion möglich).
  - Verfahren fand keine wesentliche Verbreitung.
- Passagere intrakardiale Stimulation
  - Es wird über ein Vene eine Elektrode ins rechte Herz eingeführt.
  - Bei Operationen am offenen Herzen wird die Elektrode direkt am Herzen fixiert.
  - Pulsgenerierung erfolgt über einen externen Stimulator.
  - Nur zur temporären Therapie aufgrund großer Infektionsgefahr.
- Intrakardiale Stimulation durch Implantat
  - Herzschrittmacher wird oberhalb der rechten oder linken Brust unterhalb des Schlüsselbeines zumeist unter die Haut (subkutan) oder bei sehr hageren Patienten auch unter den großen Brustmuskel (submuskulär) implantiert.
  - Elektroden werden transvenös zum rechten Vorhof und/oder rechten Ventrikel geführt (Beim biventrikulären Schrittmacher wird eine 3. Elektrode über den rechten Vorhof und den Koronarvenensinus zur Posterolateralwand des linken Ventrikels vorgeschoben).

Aufbau

Ein Schrittmachersystem besteht im wesentlichen aus 2 Komponenten:
- Die Batterie mit der Elektronik (Aggregat)
- Die Schrittmacherelektrode (auch Sonde genannt)

Elektroden


- unipolare
- bipolare
- Ankerelektroden
- Schraubelektroden
- gerade
- vorgebogene
- VDD-Elektroden

Typen von Permanenten Herzschrittmachern

NBG-Schrittmachercode

Die heute angebotenen Schrittmacher lassen sich, dem seit 1988 geltenden und 2002 revidierten NBG-Code (NASPE/BPEG Generic Pacemaker Code) folgend, in mehrere Gruppen einteilen, die mit maximal fünf (meist nur den ersten drei) Buchstaben abgekürzt/bezeichnet werden. Der erste Buchstabe gibt Auskunft über den Stimulationsort. Die Buchstaben orientieren sich dabei an der anatomischen Lage der Elektrode. "V" steht für Stimulation im Ventrikel (Herzkammer), "A" für Stimulation im Atrium, "D" (Dual) für Stimulation in beiden Herzbereichen, "S" (Single) für eine Einkammerstimulation in Atrium oder Ventrikel und "0" für "keine Stimulation". Der zweite Buchstabe gibt den Detektionsort an. Hier werden ebenfalls "V" für Detektion im Ventrikel, "A" für Detektion im Atrium, "D" (Dual) für Detektion in beiden Herzbereichen, "S" (Single) für eine Einkammerdetektion und "0" für "keine Detektion" verwendet. Der dritte Buchstabe gibt die Betriebsart des Schrittmachers an. Man unterscheidet zwischen "I" (Inhibited) und "T" (Triggered): Im inhibierenden Modus kann der Schrittmacher die Abgabe eines Impulses bei eigener Herzaktivität unterdrücken, im getriggerten Modus führt ein wahrgenommenes Signal zur Impulsabgabe. "D" (Dual) heißt auch hier wieder, dass jeweils beide Modi unterstützt werden und "0", dass keiner von beiden Modi unterstützt wird. Der vierte Buchstabe beschreibt die Programmierbarkeit, Telemetrie und Frequenzadaption. "0" bedeutet, dass der Schrittmacher nicht programmierbar ist. Mit "P" (Programmable) bezeichnet sind Schrittmacher, die eine Programmierbarkeit von maximal zwei Funktionen erlauben und mit "M" (Multi programmable) solche von mehr als zwei Funktionen. "C" (Communication) zeigt die Möglichkeit der Datentelemetrie an und "R" (Rate modulation) die Möglichkeit der Anpassung der Schrittmacherfrequenz an ein belastungsinduziertes Signal. Seit der Revision des NBG-Schrittmachercodes 2002 sind "P", "M" und "C" nicht mehr offiziell verwendbar, zumal diese Funktionen bei jedem modernen Herzschrittmacher eine Selbstverständlichkeit geworden sind. Der fünfte und letzte Buchstabe bezeichnet den Ort der Multisite-Stimulation. "A" bedeutet Stimulation an mehr als einer Stelle im rechten Atrium (oder Stimulation im rechten und linken Atrium). "V" steht für die Stimulation an mehr als einer Stelle im rechten Ventrikel oder biventrikuläre Stimulation (Stimulation im rechten und linken Ventrikel). "D" steht für Multisite-Stimulation in Atrium und Ventrikel. "0" bedeutet keine Multisite-Stimulation, weder in Atrium noch in Ventrikel. Vor der Revision des Schrittmachercodes 2002 gab der fünfte Buchstabe die antitachykarde Funktion wieder. "0" bedeutet keine antitachykarde Funktion, "P" (Pacing) antitachykarde Stimulation, "S" (Shock) und "D" (Dual) Pacing und Shock. Gelegentlich wird diese veraltete Nomenklatur noch gebraucht.

Einkammerschrittmacher


- V00/A00 Der Schrittmachermodus V00/A00 wird heute nicht mehr eingesetzt, sondern höchstens noch als "Notlösung" bei Disfunktion eines anderen Modus verwendet. Der Schrittmacher stimuliert festfrequent und ohne jegliche Detektion entweder den Vorhof oder den Ventrikel. Die Nachteile sind: :
- Eine Stimulation in die vulnerable Phase (des Vorhofs/Ventrikels) ist möglich (Tachykardiegefahr) :
- Die fehlende Synchronität zwischen Vorhof und Ventrikel kann zum Schrittmachersyndrom führen :
- Die Stimulation unabhängig von eventueller natürlicher Herzaktivität ist aus energetischer Sicht schlecht und verringert die Lebensdauer des Implantats :
- Es ist keine Anpassung an die benötigte Leistung möglich (Frequenzadaption) :
- Parasystolien sind möglich
- VVI Der Kammerschrittmacher VVI ist (leider) nach wie vor der am häufigsten verwendete Schrittmachertyp. Dieser Schrittmacher wird als Bedarfsschrittmacher verwendet: Fällt die Ventrikelaktivität zeitweise oder ganz aus, wird nach Ablauf eines eingestellten Stimulationsintervalls ein Impuls über die Elektrode in den Ventrikel abgegeben. Bei ausreichender Ventrikelaktivität ist der Schrittmacher nicht aktiv (inhibierend). Indiziert ist dieser Schrittmachertyp nur noch beim chronischen Vorhofflimmern mit bradykarder (langsamer) Überleitung. Auch beim intermittierenden AV- Block mit zumeist normaler intrinsischer Überleitung und nur seltener Stimulationsnotwendigkeit im Ventrikel scheint dieser Modus zumindest nicht von Nachteil für den Patienten zu sein, wenn eine relativ niedrige Interventionsfrequenz und zusätzlich eine Frequenzhysterese programmiert werden, da hiermit die hämodynamisch ungünstige rechtsventrikuläre Stimulation auf ein Mindestmaß reduziert werden kann. Die Nachteile sind: :
- Die fehlende Synchronität zwischen Vorhof und Ventrikel kann zum Schrittmachersyndrom führen :
- Es ist keine Anpassung an die benötigte Leistung möglich (Frequenzadaption)
- AAI Der Vorhofschrittmacher AAI ist das Gegenstück auf Vorhofebene. Er ist ein sogenannter physiologischer Schrittmacher, weil er beim Sinusknotensyndrom die fehlende Erregungsbildung nachbildet und die Erregungsleitung den natürlichen Weg gehen läßt. Indiziert ist er damit nur in den Fällen, in denen das Erregungsleitungssystem voll funktionsfähig ist. Beim reinen Sinusknotensyndrom stellt er den idealen Stimulationsmodus dar. Eine Bezeichnung für den Einkammerschrittmacher, zu finden auf der Verpackung oder dem Schrittmacherausweis, kann auch SSI lauten, wobei das "S" jeweils für "Single" steht, also ein Einkammergerät.

Zweikammerschrittmacher


- VAT Der VAT-Schrittmacher war der erste Zweikammerschrittmacher, der eine Synchronisation zwischen Vorhof und Ventrikel bei AV- Blockierungen gewährleisten konnte und so das bis dato ungelöste Problem des sogenannten Schrittmachersyndroms lösen konnte. Er detektiert Impulse im Vorhof und stimuliert dementsprechend dann im Ventrikel. Leider ist er im Ventrikel für Eigenaktionen "blind". Aktuell gibt es auf dem Markt keine implantierbaren VAT- Schrittmacher mehr. Die Nachteile sind: :
- Wegen der fehlenden Wahrnehmung im Ventrikel ist eine Stimulation in die vulnerable Phase des Ventrikels möglich (Tachykardiegefahr) :
- Die Stimulation unabhängig von eventueller natürlicher Herzaktivität ist aus energetischer Sicht schlecht und verringert die Lebensdauer des Implantats :
- Eine ständige Selbsttriggerung ist möglich (schrittmacherinduzierte Tachykardie)
- DVI Der DVI-Schrittmacher kann bei Sinusbradykardie und Störungen der Erregungsleitung eingesetzt werden und war hierfür der erste verfügbare Schrittmacher dieser Art. Er gibt immer einen Vorhofimpuls ab und testet anschließend, ob eine Ventrikelerregung auftritt. Sollte dies nicht der Fall sein wird dann nach einer einstellbaren Zeitspanne ein Impuls im Ventrikel abgegeben. Die Nachteile sind: :
- Eine Stimulation in die vulnerable Phase des Vorhofs ist möglich (Tachykardiegefahr) :
- Die fehlende Synchronität zwischen Vorhof und Ventrikel bei Eigenaktivität im Vorhof und zusätzlicher AV-Blockierung kann zum Schrittmachersyndrom führen :
- Es ist keine Anpassung an die benötigte Leistung möglich (Frequenzadaption)
- VDD Der VDD-Schrittmacher stellt eine Sonderform des 2-Kammerschrittmachers dar (veredelter VAT-Schrittmacher, der auch im Ventrikel "sehen" kann) und ist nur angezeigt beim AV-Block, da der VDD- Schrittmacher im Vorhof nur detektieren, aber nicht stimulieren kann. Dafür ist bei diesem Schrittmacher nur eine Elektrode erforderlich (Single-Lead System), die in der Spitze (Apex) des rechten Ventrikels fixiert wird und die Vorhofsignale über 2 frei schwimmende Elektrodenringe aufnimmt, die sich an der Elektrode in Höhe des Vorhofes befinden. Die Nachteile sind: :
- Sofern die Vorhoffrequenz niedriger als die Grundfrequenz oder gar keine Aktivität des Vorhofs vorhanden ist, arbeitet er im VVI-Modus und hat dann dieselben Nachteile wie ein VVI-Schrittmacher.
- DDD Der DDD-Schrittmacher ist eine Vereinigung der Schrittmachertypen VVI, AAI und VAT und kommt der physiologischen Funktion des Herzens am nächsten. Unterscheiden kann man dabei ventrikel- und vorhofgesteuerte Stimulationsmodi, je nachdem welche Herzebene die Zeitsteuerung vorgibt. Die Stimulation über die Elektroden erfolgt in beiden Fällen bei Bedarf in Vorhof und Kammer nach Ablauf einer einstellbaren Verzögerungszeit. Eine Herzaktivität im Atrium oder Ventrikel führt, wie auch bei einigen Einkammerschrittmachern, zur Unterdrückung der Impulsabgabe in der jeweiligen Kammer (inhibierend). Des Weiteren kann der DDD-Schrittmacher detektierte Vorhofaktionen auf die Kammer weiterleiten (getriggert). Dies ist das Prinzip beim atrioventrikulären Block (AV-Block) und wird VAT-Funktionalmodus genannt.

Weitere Typen


- Dreikammerschrittmacher (biventrikulärer Herzschrittmacher)
  - Zur kardialen Resynchronisationstherapie bei asynchronem kardialen Kontraktionsablauf, meist im Rahmen eines Linksschenkelblock, und hochgradig eingeschränkter Kammerfunktion, die symptomatisch ist, das heißt eine eingeschränkte kardiale Belastbarkeit des Schweregrades III oder IV nach NYHA mit sich führt. Es konnte eine Verbesserung der kardialen Pumpfunktion, der körperlichen Belastbarkeit, der Lebensqualität und des Überlebens, insbesondere in Kombination mit einer Funktion als Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator, belegt werden. Hierzu wird eine dritte Elektrode venös über den Koronarvenensinus in Höhe der Seitenwand (posterolateral) der linken Herzkammer eingebracht. Beim Linksschenkelblock kontrahiert sich zuerst die Kammerscheidewand (Septum) und verspätet die Posterolateralregion, was zum ineffizienten Pendelfluß innerhalb der Herzkammer führt und erheblich zu einer reduzierten Auswurfleistung beitragen kann. Durch die vorzeitige Stimulation der verspätet erregten Posterolateralwand kann der gestörte ventrikuläre Kontraktionsablauf wieder resynchronisiert werden.
- Frequenzadaptive Schrittmacher
  - Jeder Herzschrittmachertyp läßt sich mit einem sogenannten Sensor versehen, der auf unterschiedlichste Art und Weise versucht, die Stimulationsfrequenz an den aktuellen Bedarf anzupassen. So sollte bei körperlicher Anstrengung die Herzfrequenz ansteigen. Im Einsatz sind viele unterschiedliche Prinzipien. Der verbreitetste Sensortyp ist der sogenannte "Wackelsensor", der auf Erschütterungen reagiert (Piezokristall, Akzelerometer), des Weiteren gibt es u. a. den QT- Sensor, den Atemminutenvolumensensor und einige andere mehr. Es gibt mittlerweile auch Schrittmacher, die 2 Sensoren besitzen, um Vorteile der einzelnen Prinzipien zu kombinieren und Nachteile zu mildern (2- Sensorschrittmacher).

Geschichte

Der erste vollständig in den menschlichen Körper eingebettete Herzschrittmacher wurde am 8. Oktober 1958 von Åke Senning und Elmquist in Stockholm eingepflanzt. Die Geschichten, dass der Herzschrittmacher ebenso wie Teflon ein Nebenprodukt der Weltraumfahrt ist, sind ein reines Märchen.

Sicherheitshinweise für Träger von Herzschrittmachern

In seltenen Ausnahmefällen können von einigen Geräten ausgehende elektromagnetische Felder vorübergehende Störungen des Herzschrittmachers verursachen. Anzeichen für eine mögliche Störung können Schwindel, Herzklopfen oder ein unregelmäßiger Puls sein. Sobald der Träger das entsprechende Gerät ausgeschaltet oder sich von der Störquelle entfernt hat, arbeitet ein Herzschrittmacher wieder normal. Sicherheitshalber sollten beim Einkaufen vorhandende Diebstahlsicherungsanlagen (z.B. hinter den Kassen und am Ein- und Ausgang) zügig durchquert werden und man sollte nicht in dem Bereich stehen bleiben. Auch sollten elektrische Geräte ca. 15 bis 20 cm von einem Herzschrittmacher entfernt gehalten werden u.a. Haartrockner, Rasierapparate, Lötkolben, Mobilfunkgeräte, Funksprechgeräte, Bohrmaschinen, Tischsägen, Lautsprecheranlagen, Heizkissen, Fernsteuerungen, Magnete. Wobei mit Ausnahme größerer Magnete (z.B. in Magnetmatten gegen Rückenschmerzen) nur selten tatsächlich Störungen auftreten. Generell meiden sollten Herzschrittmacherträger die sogenannte Magnetröhre (MRT), da diese starke wechselnde Magnetfelder erzeugt. Röntgenröhren (sogenanntes CT) sind dagegen unbedenklich. =Magnetfunktion= Die Magnetfunktion des Herzschrittmachers ist ein Notfallmodus. Falls es zu Fehlern bei der Detektion der Eigenaktionen des Herzens oder anderen Komplikationen kommt, kann man dem Patienten einen Dauermagneten auf den Herzschrittmacher legen. Dies sollte allerdings nur unter einer EKG-Überwachung erfolgen, da die Magnetauflage eine asynchrone Stimulation (S00 bei Einkammersystemen, bzw. D00-Modus bei 2 Kammer-Systemen) zur Folge hat. Eigenaktionen des Herzens werden dann komplett ignoriert (natürlich auch alle möglichen Störsignale), theoretisch ist damit aber auch eine Stimulation des Gerätes in die sogenannte vulnerable Phase des Herzens möglich (sog. R auf T-Phänomen) was lebensbedrohliches Kammerflimmern auslösen kann. Im Magnetmodus erregen Schrittmacher das Herz starrfrequent mit 60 bis 100 Schlägen pro Minute (je nach Modell und Firma, z.B. neuere Medtronic 85 bpm, Guidant 100 bpm, St. Jude 98 bpm, mehrere Modelle mit der programmierten Grundfrequenz) und ignorieren alle Eigenaktionen des Herzens. Weiterhin stellt die Magnetfrequenz einen (allerdings sehr ungenauen) Marker der noch vorhandenen Batterieladung des Aggregates dar, so dass eine Änderung der Magnetfrequenz auf eine drohende Batterieerschöpfung hinweisen kann. Genaue Informationen zur Magnetfrequenz und deren Aussage finden sich z.B. im "Lampadius" - einer Zusammenstellung der technischen Daten der bekannten Herzschrittmacher und implantierbaren Defibrillatoren. Die Magnetfunktion eines implantierbaren Defibrillators liegt dagegen in aller Regel darin, dass die gegen schnelle aus der Herzkammer kommende Rhythmusstörungen gerichteten Therapien mittels Magnet ausgeschaltet werden. Dies ist z.B. bei Operationen sinnvoll, bei denen der Chirurg das "elektrische Messer" verwendet. Diese Stromanwendung kann ansonsten zu Abgabe unnötiger Elektroschocks führen. Diese Funktion kann in Einzelfällen aber auch dauerhaft ausgeschaltet werden (aktuell bei einigen Modellen der Fa. Guidant empfohlen, da in sehr seltenen Fällen "hängende Magnetschalter" nach Magnetauflage zu einer dauerhaften Unterdrückung der lebensrettenden Schockabgabe im Falle eines Kammerflimmerns hätten führen können).

Weblinks


- [http://www.notfallmedizintechnik.de www.Notfallmedizintechnik.de]: Transkutane Schrittmacher im Rettungsdienst. Medizintechnik in der präklinischen Notfallmedizin
- http://www.internist.at/pacemaker.htm
- http://www.madeasy.de/4/herz.htm
- [http://www.biotronik.de/iso/2085.html Wissenswertes über Ihren Herzschrittmacher - Patientenbroschüre von BIOTRONIK in 19 Sprachen]
- [http://www.wissenschaft.de/wissen/news/259340.html www.wissenschaft.de: Herzschrittmacher ohne Batterie] - Taktgeber besteht aus Bindegewebe und Muskelzellen Kategorie:Kardiologie Kategorie:Medizintechnik ja:心臓ペースメーカー

U.S. Navy

Die United States Navy (USN) ist die Kriegsmarine der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie ist mit etwa 600.000 Mann die zahlenmäßig stärkste und kampfkräftigste Marine der Welt und umfasst über 300 Schiffe sowie ca. 4.000 Kampfflugzeuge. Vereinigten Staaten von Amerika Vereinigten Staaten von Amerika Vereinigten Staaten von Amerika

Entstehung der US Navy

Hauptartikel: Geschichte der US Navy Die United States Navy geht auf Continental Navy zurück, die am 13. Oktober 1775 vom amerikanischen Kontinentalkongress eingerichtet wurde. Zunächst bestand sie lediglich aus zwei bewaffneten Schiffen, deren Aufgabe es war, den Nachschub der Briten zu stören, die zu dieser Zeit gerade Krieg gegen die nach Unabhängigkeit strebenden Amerikaner führten. Der Kongress richtete außerdem ein Marine-Komitee ein, das die Operationen und den Aufbau der neuen Marine leiten sollte. Auf dem Höhepunkt des Unabhängigkeitskrieges besaß die Continental Navy etwa 50 Schiffe, von denen immer ca. 20 aktiv waren. Nach dem Krieg verkaufte der Kongress die verbliebenen Schiffe und entließ die Seeleute und Offiziere. Die Verfassung der Vereinigten Staaten, die 1789 ratifiziert wurde, ermächtigte den Kongress "eine Marine vorzuhalten und zu unterhalten". Kraft dieser Autorität beschloss der Kongress am 27. März 1794, sechs Fregatten zu bauen, von denen die ersten drei, die USS United States, USS Constellation und die USS Constitution, 1797 in Dienst gestellt werden konnten. Die Verwaltung der Navy war zunächst beim Kriegsministerium angesiedelt, bis der Kongress am 30. April 1798 ein eigenständiges Marine-Ministerium einrichtete. Im Zweiten Weltkrieg überholte die USN die britische Royal Navy was die Stärke anging und erzielte einen Vorsprung, der sich seitdem kontinuierlich vergrößerte. Beim Angriff der Japaner auf Pearl Harbor zunächst schwer getroffen, hatte die US Navy im Zweiten Weltkrieg im Pazifik maßgeblichen Anteil an der Niederwerfung des japanischen Reiches, insbesondere bei den Kämpfen #Schlacht in der Korallensee, #Schlacht um Midway, #"Inselspringen", vor allem Saipan, Truk und Eniwetok. Während des Kalten Krieges war die USN wie alle anderen Gattungen Teil des Wettrüstens. Besonders die U-Boot-Flotten waren hier wichtig, da sie im Falle eines Atomkrieges die Zweitschlagfähigkeit für strategische Atomwaffen besessen hätten. Die russische Marine ist auch heute noch die zweitgrößte Marine der Welt. Die Außen- und Militärpolitik der USA stützt sich seitdem wesentlich auf die Macht ihrer Flugzeugträger, die, in so genannten Trägerkampfgruppen ("Carrier Strike Groups [CSG]", früher: "Carrier Vessel Battle Groups [CVBG]") organisiert, schnell in der Lage sind, sowohl Drohpotenzial von See her aufzubauen, als auch über längere Zeit unabhängig von Verbündeten und landgebundenen Stützpunkten Militäroperationen durchzuführen. Die USN operiert von großen Heimatstützpunkten auf dem Territorium der USA aus, von denen die größten und bekanntesten in Norfolk (Virginia) und San Diego (Kalifornien) liegen. Als "Exot" kommt Guantanamo Bay auf Kuba hinzu, die wohl einzige 'kapitalistische' Basis im ehemals 'kommunistischen Machtbereich'. Die Marine wird vom Secretary Of The Navy (SecNav) geführt, einem Stellvertretenden Minister im Staatssekretärsrang.

Förderer und Theoretiker

Als wesentlicher Theoretiker der USN hat Admiral Chester W. Nimitz die Ziele und Aufgaben seiner Marine definiert. Die Regierung Reagan formulierte 1982/83 das Ziel, die Marine auf 600 Schiffe zu vergrößern, was aber letztlich auf Dauer aus Kostengründen scheiterte. Immerhin wurden in dieser Zeit die mächtigsten verbliebenen Schlachtschiffe des Zweiten Weltkrieges, New Jersey, Iowa und Missouri reaktiviert und mehrere Jahre im aktiven Dienst gehalten.

Dienstgrade


-
dieser Rang ist nicht mehr in Gebrauch, stattdessen kam 2002 der CWO5 hinzu.

Anmerkungen

1. Die Mannschaften und Unteroffiziere der US Navy werden als enlisted bezeichnet. Wobei ab der Soldstufe E4 (PO3) die Dienstgradgruppe der Non-commissioned officer (NCO) beginnt, die ab der Soldstufe E7 (CPO) auch Staff oder Senior NCO (SNCO) genannt wird. 2. Der Rang Fleet Admiral ist ein 5-Sterne Admiral, wurde 1944 eingeführt und ist das Äquivalent zum General of the Army. Er ist für Kriegszeiten reserviert. Den Rang des Fleet Admiral trugen während und nach dem 2. Weltkrieg folgende Offiziere:
- William D. Leahy
- Ernest J. King
- Chester W. Nimitz
- William F. Halsey 3. Alle Flaggoffiziere werden ohne Beachtung ihres Ranges mit Admiral, Lieutenant jG werden als Lieutenant und Lt.Cmdr mit Commander angesprochen. In der Dienstgradgruppe der Unteroffiziere werden die Petty Officer aller Klassen nur mit Petty Officer und die Chief Petty Officer mit Chief, Senior Chief bzw. Master Chief angesprochen. 4. Der Rang Rear Admiral untergliedert sich in zwei Soldstufen (lower half und upper half). Heute sind diese Dienstgrade jeweils Admiralsränge. Im 19. Jh. hingegen wurde der heutige Rear Admiral (lh), also ein 1 Sterne Admiral, Commodore genannt und war kein Flaggoffizier, sondern ein Captain mit erweitertem Verantwortungsbereich. 5. Die Unteroffiziere der Navy tragen sogenannte Service Stripes am linken Ärmel ihrer A-Klasse Uniform (nicht an der täglichen Dienstuniform). Jeder dieser roten Querbalken steht für 4 Jahre Dienstzeit. Es gibt auch eine goldene Ausführung, die von Unteroffizieren getragen wird, die mindestens 12 Jahre im Dienst und dabei frei von Disziplinarmaßnahmen sind. 6. Der Posten/Rang Master Chief Petty Officer of the Navy ist singulär. Er ist in beratendender Funktion für den Chief of Naval Operations und den Chief of Naval Personnel tätig und unterrichtet ihn in Angelegenheiten, die die Mannschaftsgrade in besonderem Maße betreffen. 7. In großen Kommandos (bspw. auf einem Flugzeugträger oder auf einem großen Stützpunkt) in denen mehrere Master Chief Petty Officer (MCPO) dienen, gibt es einen Master Chief, der direkt dem Commanding Officer (CO) untersteht und die primäre Verbindung zwischen den Unteroffizieren und den Offizieren bildet. Meist ist dies der dienstälteste Master Chief. Dieser trägt den Titel Command Master Chief (CMCPO) in Kommandos und in einer Flotte Fleet Master Chief. Auf kleineren Schiffen kann diese Position auch von einem Senior Chief ausgefüllt werden, wobei der Posten des dienstältesten Petty Officer auf einem U-Boot Chief of the Boat (COB) genannt wird. Die Uniform des CMCPO spiegelt diese administrative Rolle wieder, denn sie ist einer Offiziersuniform ähnlich, mit dem Unterschied, dass sie andere Abzeichen als die eines Offiziers trägt. "Command Master Chiefs" tragen als Abzeichen das eine Master Chiefs mit dem Unterschied, das in der Mitte der Winkel ein Stern zu finden ist. Ein "Fleet Master Chief" trägt dasselbe Abzeichen, jedoch mit goldenen Sternen. 8. Das Offizierkorps der Navy unterteilt sich in zwei Gruppen:
- Unrestricted line (Reguläre Truppen): Überwasserkriegsführung, Flieger, Unterwasserkriegsführung, Spezial Kriegsführung, Nuklear
- Restricted line (Reserve Offiziere): Ingenieure, Luftfahrzeugingenieure, Luftfahrzeuginstandsetzung, Verschlüsselungstechniker, Marine Geheimdienst, Öffentlichkeitsarbeit, Meteorologie und Ozeanographie
- Stabsstellen: Versorgungs Corps, Medizinisches Corps, Medizinisches Service Corps, Zahnärztliches Corps, Krankenschwestern Corps, Geistliches Corps, Zivil Ingenieur Corps, Judge Advocate General Corps, Navy Band Corps Der Ausdruck "line officer" bezieht sich auf einen Offizier, der ein Kriegsschiff oder eine Fliegerstaffel kommandiert. Der Begriff wurde von der britischen Marinetaktik des 18. Jh., bei der Kriegsschiffe eine Linie formten, abgeleitet. Die Kapitäne solcher Schiffe kommandierten demnach Schiffe der Linie (ships of the line, Linienschiff). Heute tragen alle line officers der Navy einen Stern auf dem Ärmel ihrer Uniform, über den goldenen Streifen, die ihren Rang anzeigen. Stabsoffiziere haben anstatt des Sterns andere Abzeichen. Offiziere des Marine Corps gelten alle als line officers, da sie neben ihrer Spezialverwendung alle in der Lage sind Truppen zu kommandieren. Die Navy rekrutiert ihre Offiziere von der United States Naval Academy, dem Navy Reserve Officer Training Corps (NROTC), der Officer Candidate School (OCS) und anderen Offizierprogrammen. 9. Die Navy hat in ihren Reihen, wie die Army und das Marine Corps auch, Warrant Officer. Diese Soldaten sind am ehesten mit Offizieren des militärfachlichen Dienstes in der Bundeswehr zu vergleichen. Sie sind auf ihrem Gebiet eingesetzte Spezialisten mit ähnlichen Befugnissen wie ein regulärer Offizier, jedoch nur in ihrer Fachverwendung. Um ein "warrant" (dt. "Bevollmächtigung") zu erhalten und vom SecNav zum Warrant Officer berufen zu werden muss man Unteroffizier der Soldstufe E7-E9 sein. Der Dienstgrad des WO1 ist nicht mehr in Gebrauch, daher lautet die korrekte Bezeichnung der US Navy "Chief Warrant Officer". Bundeswehr Bundeswehr Bundeswehr Bundeswehr Bundeswehr Bundeswehr Bundeswehr]

Struktur

Flotten

2. Flotte, Atlantik

In Friedenszeiten ist die 2. Flotte verantwortlich für das Kampftraining der Marine-Einheiten im Atlantik, entwickelt und evaluiert neue Taktiken und hält eine Kampfgruppe in Einsatzbereitschaft. Ihr Hauptoperationsgebiet ist der Atlantische Ozean vom Nord- bis zum Südpol und von der Küste der Vereinigten Staaten bis zur Westküste Europas. Sie operiert außerdem entlang beider Küsten Südamerikas und Teilen der Westküste Mittelamerikas. Insgesamt beträgt ihr Einsatzgebiet mehr als 38 Millionen Quadratmeilen. Das Hauptquartier der 2. Flotte ist Norfolk (Virginia), das Flaggschiff die USS Iwo Jima. Der Verband besteht aus einem austarierten Mix mit Flugzeugträgern, Über- und Unterseeeinheiten, Aufklärungsgruppen, amphibischen Landungstruppen und Logistikeinheiten.

3. Flotte, Zentraler und Östlicher Pazifik

Hauptaufgabe der 3. Flotte ist die Überwachung der Gewässer des östlichen und zentralen Pazifik. In Friedenszeiten hat diese Flotte keine amphibischen Einheiten und fest zugeteilten Flugzeugträger. Das Hauptquartier der 3. Flotte ist Pearl Harbor auf Hawaii.

5. Flotte, Naher Osten

Die 5. Flotte unterhält eine sichtbare Präsenz im Persischen Golf und angrenzenden Seegebieten. Die 5. Flotte wurde ursprünglich am 26. April 1944 aus Verbänden der Zentralpazifik-Flotte gebildet, und nach dem Krieg wieder aufgelöst. Zur Zeit des 1. Golfkriegs wurde die Region sowohl von Kräften der Atlantik- als auch der Pazifikflotten patrouilliert. Im Juli 1995 machten die Ereignisse eine eigene Flotte für diese Region notwendig. Nach 48 Jahren wurde die 5. Flotte ein zweites Mal gegründet und kreuzt nun im Persischen Golf, Roten Meer und der Arabischen See. Das Hauptquartier ist in Manama (Bahrain) angesiedelt. Dieser Verband besteht normalerweise aus mindestens einer Trägergruppe (CVBG), einer amphibischen Gruppe sowie weiteren Marinefliegern, Über- und Unterwasser-Einheiten.

6. Flotte, Mittelmeer

Das Hauptquartier der 6. Flotte ist die USS Mount Whitney mit Heimathafen Gaeta (Italien). Sie besteht aus etwa 40 Schiffen, 175 Flugzeugen und 21.000 Mann in Kampf- und Unterstützungseinheiten, die sich auf mindestens eine Trägergruppe, eine amphibische Gruppe, eine Marineexpeditionseinheit (MEU), eine Logistikgruppe und eine U-Boot-Gruppe aufteilen.

7. Flotte, Westlicher Pazifik und Indischer Ozean

Die 7. Flotte, aufgestellt während des Zweiten Weltkriegs, ist die größte aller amerikanischen Frontflotten, mit 50-60 Schiffen, 350 Flugzeugen und 60.000 Mann. Die 7. Flotte und ihre Einsatzgruppen haben drei wichtige Aufgaben:
- Hilfe bei Naturkatastrophen und gemeinsamen militärischen Operationen
- Operatives Kommando für alle Navy-Einheiten in der Region
- Verteidigung der koreanischen Halbinsel. Von den derzeit der 7. Flotte zugeteilten Schiffen operieren 18 von US-Stützpunkten in Japan und Guam aus, darunter die USS Kitty Hawk als Amerikas einziger permanent außerhalb der USA stationierter Flugzeugträger. Diese 18 Schiffe sind das zentrale Element der amerikanischen Präsenz in Asien. Sie sind 17 Tage näher an potenziellen Konfliktgebieten in Asien als ihre Gegenstücke auf Stützpunkten in den USA. Das Flaggschiff der 7. Flotte ist die USS Blue Ridge, beheimatet in Yokosuka, Japan.

Ausrüstung

Schiffe der US Navy

Die Namen von bewaffneten Schiffen der US Navy beginnen alle mit USS (United States Ship). Unbewaffnete und zivil bemannte Schiffe der Navy haben Namen mit USNS (United States Naval Ship). Die US Navy benutzt Buchstabenkürzel, um den Typ eines Schiffes zu klassifizieren. CVN steht dabei z.B. für einen atomgetriebenen Flugzeugträger, FFG für eine mit Lenkwaffen ausgerüstete Fregatte.
- BB (Battleship), Schlachtschiff
- CVN (Nuclear Powered Aircraft Carrier), Nuklearangetrieber Flugzeugträger
- CV (Aircraft Carrier), Flugzeugträger
- CGN (Nuclear Power Guided Missile Cruiser), Nuklearangetrieber Lenkwaffenkreuzer
- CG (Guided Missile Cruiser), Lenkwaffenkreuzer
- DDG (Guided Missile Destroyer), Lenkwaffenzerstörer
- DD (Destroyer), Zerstörer
- FFG (Guided Missile Frigate), Lenkwaffenfregatte
- FF (Frigate), Fregatte
- LHD (Landing Ship, Helicopter Dock) Amphibisches Angriffsschiff, allgemeine Kapazitäten (Mischung aus LHA und LPD)
- LHA (Landing Ship, Helicopter Assault) Amphibisches Helikopter-Angriffsschiff
- LPD (Amphibious Transport Dock) Amphibisches Dockschiff
- SSBN (Nuclear Powered Ballistic Missile Submarine), Nuklearangetriebes Raketen-U-Boot
- SSN (Nuclear Powered Submarine), Nuklearangetriebes Jagd-U-Boot

Bemerkenswerte Schiffe

Flugzeugträger sind die strategischen Waffen der Navy. Mit ihnen lässt sich militärische Macht an jedem Punkt der Welt demonstrieren.
- USS Kitty Hawk (CV-63)
- USS Enterprise (CVN-65)
- USS John F. Kennedy (CV-67)
- Nimitz-Klasse (9 Schiffe, 1 im Bau)
- USS Nimitz (CVN-68)
- USS Dwight D. Eisenhower (CVN-69)
- USS Carl Vinson (CVN-70)
- USS Theodore Roosevelt (CVN-71)
- USS Abraham Lincoln (CVN-72)
- USS George Washington (CVN-73)
- USS John C. Stennis (CVN-74)
- USS Harry S. Truman (CVN-75)
- USS Ronald Reagan (CVN-76)
- USS George H. W. Bush (CVN-77) U-Boote sind die zweite strategische Waffe der Navy und können sowohl zur Überwachung feindlicher Marineaktivitäten als auch als Plattform für Lenkwaffen dienen.
- USS Nautilus (SSN-571) - erstes U-Boot mit Atomantrieb (1955)
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