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Seeschlacht von Guadalcanal
Die Seeschlacht von Guadalcanal fand vom 13. November bis 15. November 1942 nahe der Salomonen-Insel Guadalcanal im Pazifik statt. US-amerikanische und japanische Einheiten trafen dort während des Pazifikkriegs im Zweiten Weltkrieg aufeinander.
Vorgeschichte
Im frühen Sommer 1942 wurde dem US-amerikanischem Oberkommando bekannt, dass die Japaner auf der Salomonen-Insel Guadalcanal eine Flugbasis errichten wollten. Von dort wären japanische Langstreckenbomber in der Lage gewesen, den Seeweg zwischen den USA und Australien anzugreifen. Der erste Versuch von Admiral Isoroku Yamamoto das amerikanische Flugfeld Henderson Airfield auf Guadalcanal zu erobern fand während der Schlacht um die Santa-Cruz-Inseln am 26. Oktober statt und konnte nur unter schweren amerikanischen Verlusten vereitelt werden.
Ein nächster Versuch wurde am 12. November unternommen, für den Yamamoto einen Konvoi zusammenstellte den Konteradmiral Hiroaki Abe führte. Die beiden Schnellen Schlachtschiffe (zwei ehemalige, umgebaute Schlachtkreuzer der Kongo-Klasse) HIJMS Hiei und HIJMS Kirishima waren dazu mit Splittergranaten zur Küstenbombardierung ausgerüstet worden.
Diese früheren Schlachtkreuzer der Kongo-Klasse waren ursprünglich Weiterentwicklungen der britischen Schlachtkreuzer der Lion-Klasse. Außerdem beeinflussten die 4 Schlachtkreuzer der Kongo-Klasse die Konstruktion der HMS Tiger.
Die erste Schlacht
Am 13. November gegen 1:00 Uhr erreichte der japanische Konvoi den Iron Bottom Sound zwischen Savo Island und Guadalcanal. Dort wurden sie schon von Konteradmiral Daniel Callaghan mit seiner Kreuzer- und Zerstörerflotte erwartet. Bei schlechtem Wetter erfolgte das Aufeinandertreffen nicht vor 1:48 Uhr. Da die Sichtweite nicht mehr als 2.000 m betrug resultierte es in einer kaum organisierten kurzen Schlacht mit großen Schäden auf beiden Seiten. Schon um 2:00 Uhr gab Abe den Befehl zum Rückzug.
Die Amerikaner konnten nicht folgen, da die USS Atlanta (CL-51), Admiral Scotts Flaggschiff, von Geschossen der USS San Francisco (CA-38) schwer beschädigt worden war. Sie musste später aufgegeben werden. Die vier Zerstörer USS Barton (DD-599), USS Cushing (DD-376), USS Laffey (DD-459) und die USS Monssen (DD-436)
waren gesunken und die Kreuzer San Francisco, USS Portland (CA-33), USS Helena (CL-50) sowie die USS Juneau (CL-52) waren stark beschädigt worden. Die Juneau erhielt am nächsten Tag einen Torpedotreffer von einem japanischen U-Boot, als sie sich langsam nach Süden schleppte.
U-Boot
Die Japaner beklagten nur den Verlust des Zerstörers HIJMS Akatsuki während der Schlacht. Im Morgengrauen sahen sie aber, dass drei weitere Schiffe angeschlagen waren. Die HIJMS Amatsukaze wurde von Sturzkampfbombern attackiert und versuchte zu entkommen. Die HIJMS Yudachi war von der Portland versenkt worden und die HIJMS Hiei hatte 85 Treffer erhalten, von denen einer das Ruder zerstört hatte. Auch ihre Feuerleitsysteme funktionierten nicht mehr. Sie brannte und 188 Matrosen waren getötet worden. Am Morgen des 14. November wurde sie sofort erfolgreich von Avenger TBF Torpedoflugzeugen von Henderson Field und dem Flugzeugträger USS Enterprise (CV-6) angegriffen. Es folgten Bombardierungen durch B-17 Bomber von Esperito Santo aus. Nach 70 Angriffsflügen wurde die Hiei von der Mannschaft aufgegeben.
Abe wertete die Schlacht als japanischen Erfolg, aber strategisch gesehen war sie wohl eher eine Niederlage, da das Ziel Henderson Field einzunehmen nicht erreicht wurde. Daher stellten die Japaner ihn später vor ein Militärgericht und er musste sich aus dem aktiven Dienst zurückziehen.
Die zweite Schlacht
Zwei Nächte später am 14. November unternahmen die Japaner einen zweiten Versuch. Daran nahmen die übrig gebliebenen Schiffe zusammen mit dem Schlachtkreuzer HIJMS Kirishima und den schweren Kreuzern HIJMS Atago und HIJMS Takao teil.
HIJMS Takao
Da Admiral Halsey kaum noch Schiffe zur Verfügung standen stellte er die Schlachtschiffe USS Washington (BB-56) und USS South Dakota (BB-57) aus der Unterstützungsgruppe des Flugzeugträgers USS Enterprise mit vier Zerstörern zur Task Force 64 unter Admiral Willis A. Lee zusammen. Dass beide Seiten bereit waren ihre wichtigsten Schiffe im seichten Wasser um Guadalcanal einzusetzten zeigt die Bedeutung der Schlacht.
Die USS South Dakota geriet in schweres Feuer dreier japanischer Schiffe und wurde 43 mal getroffen. Ihre Kommunikationsgeräte fielen aus, drei Feuerleitradaranlagen waren schwer beschädigt und es brannte auf dem vorderen Artillerieleitstand. Doch dadurch, dass sie das Feuer auf sich gezogen hatte blieb die USS Washington bei ihrer Ankunft unentdeckt.
Kurz nach Mitternacht des 14. November kam die HIJMS Kirishima unter heftiges amerikanisches Feuer und erhielt 75 Treffer in nur sieben Minuten. Danach war sie nur noch ein treibendes Wrack und wurde zusammen mit dem Zerstörer HIJMS Ayanami am nächsten Morgen versenkt.
Auch die amerikanischen Zerstörer USS Walke (DD-416) und USS Preston (DD-377) sanken. Der USS Benham (DD-397) war von einem Torpedo der Bug weggerissen worden, als sie die beschädigte USS Gwin (DD-433) als Begleitschiff nach Noumea eskortierte. Sie musste aufgegeben werden und wurde mittels Schiffskanonen versenkt.
Die Folgen der Schlacht
Die Seeschlacht um Guadalcanal war der letzte japanische Versuch die Gewässer rund um die Insel zu kontrollieren. Der Tokyo Express, der eigentlich für japanischen Nachschub sorgen sollte, begann nun mit der Evakuierung japanischer Truppen in Richtung Neu-Guinea. Der letzte Widerstand in der Schlacht um Guadalcanal endete aber erst am 9. Februar 1943.
Siehe auch
- Pazifikkrieg/Chronologischer Kriegsverlauf
- Portal:Pazifikkrieg
Literatur
- Samuel Eliot Morison: History of United States Naval Operations in World War II
Weblinks
- [http://www.microworks.net/pacific/battles/naval_battle_guadalcanal_1.htm Microworks: Seeschlacht um Guadalcanal - Ereignisse am 13. November 1942] (englisch)
- [http://www.combinedfleet.com/btl_gn1.htm Combinedfleet: Seeschlacht um Guadalcanal - Ereignisse am 13. November 1942] (englisch)
- [http://www.combinedfleet.com/btl_gn2.htm Combinedfleet: Seeschlacht um Guadalcanal - Ereignisse am 14. November 1942] (englisch)
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Kategorie:1942
ja:第三次ソロモン海戦
13. NovemberDer 13. November ist der 317. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 318. in Schaltjahren) - somit bleiben 48 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahren
- 1002 - Der englische König Aethelred II. gibt den Befehl alle Dänen im Reich zu töten, um einen angeblichen Volksaufstand zu verhindern.
- 1244 - Durch ein von Erzbischof Siegfried III. von Eppstein verliehenes Stadtprivileg wird Mainz zur Freien Stadt.
- 1805 - Einnahme Wiens: Napoléons Truppen können im Rahmen der Koalitionskriege kampflos in die Stadt einrücken.
- 1945 - Charles de Gaulle wird von der französischen Nationalversammlung zum Ministerpräsidenten gewählt.
- 1945 - Mit dem Bayrischen Tag in Bamberg erscheint letztmals im besetzten Deutschland eine US-amerikanische Armeegruppenzeitung.
- 1945 - Panama und Äthiopien werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 1946 - Bolivien wird Mitglied in der UNESCO.
- 1956 - Der Oberste Gerichtshof der USA erklärt Gesetze, mit denen eine Rassentrennung in öffentlichen Nahverkehrsmitteln angeordnet wurde, für verfassungswidrig.
- 1974 - Jassir Arafat, damals Chef der palästinenschen Widerstandsorganisation PLO, fordert bei der UNO Freiheit für sein Land und spricht sich gegen den Zionismus aus.
- 1981 - Der Schauspieler Karlheinz Böhm gründet die Hilfsorganisation Menschen für Menschen.
- 1989 - Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein wird Staatsoberhaupt von Liechtenstein.
- 1989 - Die Volkskammer wählt – erstmals in geheimer Abstimmung – Günther Maleuda zu ihrem Präsidenten und Hans Modrow zum Ministerpräsidenten der DDR. Bei Erich Mielkes Rechtfertigungsrede fallen die berühmt gewordenen Worte „Ich liebe ... ich liebe doch alle ... alle Menschen“.
- 1994 - Die Schweden entscheiden sich in einem landesweiten Referendum mit 52% für den Beitritt zur EU.
- 1998 - Der Bundestag beschließt den Bundeswehreinsatz zur Nato-Luftüberwachung im Kosovo-Krieg.
- 1998 - PKK-Chef Abdullah Öcalan wird in Rom festgenommen.
- 2000 - Finnland wird Mitglied der WEAG (Western European Armament Group)
- 2004 - US-Außenminister Colin Powell, Landwirtschaftsministerin Ann Veneman, Energieminister Spencer Abraham und Bildungsminister Rod Paige reichen ihre Rücktrittschreiben ein und machen somit den Weg frei für eine erste Regierungsumbildung nach dem Wahlsieg von George W. Bush.
Wirtschaft
Wissenschaft, Technik
- 1907 - Paul Cornu startet den ersten Hubschrauber.
- 1971 - Die US-amerikanische Raumsonde Mariner 9 erreicht den Planeten Mars und schwenkt als erste irdische Sonde überhaupt in die Umlaufbahn eines anderen Planeten ein.
- 1989 - Das Europäische Kernforschungslabor CERN bei Genf eröffnet den mit einem Umfang von 27 Kilometern größten Teilchenbeschleuniger der Welt.
- 1990 - Einen Tag nach Tim Berners-Lees und Robert Cailliaus Konzept für ein weltweites Hypertext-Projekt wird die erste Webseite veröffentlicht.
Kultur
- 1843 - Uraufführung der Oper Dom Sébastien de Portugal von Gaetano Donizetti an der Grand Opéra Paris.
- 1894 - Uraufführung der Oper Ingwelde von Max von Schillings am Hoftheater in Karlsruhe.
- 1925 - Eröffnung der ersten Surrealismus-Ausstellung in Paris mit Werken von Pablo Picasso, Man Ray, Hans Arp, Paul Klee, Max Ernst, Giorgio de Chirico, André Masson, Joan Miró und Pierre Roy.
- 1928 - Der Regisseur Max Reinhardt gründet in Schönbrunn eine Schauspielschule, das Max-Reinhardt-Seminar.
- 1931 - Uraufführung der Oper Friedemann Bach von Paul Graener in Schwerin.
- 1943 - Der 25-jährige Leonard Bernstein leitet als Ersatz für den erkrankten Maestro ein Konzert der New Yorker Philharmoniker und beginnt damit seine Weltkarriere.
- 1973 - Das Musical Gigi von Frederick Loewe und Alan Jay Lerner wird im Uris Theatre in New York City uraufgeführt.
Religion
Katastrophen
- 1985 - Vulkanausbruch: Ein Lahar des Nevado del Ruiz verwüstet die kolumbianische Stadt Armero und kostet mindestens 20.000 Einwohnern das Leben.
- 2002 - Vor der galicischen Küste sinkt der Öltanker Prestige; dies verursacht eine Ölpest, von der große Teile der spanischen Atlantikküste betroffen sind.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1992 - Riddick Bowe gewinnt seinen Boxkampf gegen Evander Holyfield im Thomas & Mack Center (Las Vegas) durch Sieg nach Punkten - und damit den Weltmeistertitel im Schwergewicht.
- 1999 - Lennox Lewis gewinnt seinen Boxkampf gegen Evander Holyfield im Thomas & Mack Center durch Sieg nach Punkten und wird damit Boxweltmeistertitel im Schwergewicht.
Geboren
- 354 - Augustinus, einer der vier westlichen Kirchenlehrer
- 1312 - Eduard III., König von England
- 1316 - Johann I., Sohn von Ludwig X. von Frankreich
- 1486 - Johannes Eck, katholischer Theologe
- 1493 - Wilhelm IV., Herzog von Bayern (1508-1550)
- 1504 - Philipp I., Landgraf von Hessen
- 1559 - Albrecht VII. von Österreich, Erzherzog von Österreich und Regent der spanischen Niederlande
- 1567 - Moritz von Oranien, Statthalter der Niederlande
- 1572 - Daniel Heider, deutscher Jurist und Rechtshistoriker
- 1595 - Georg Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg
- 1689 - Philipp von Zesen, deutscher Barockdichter
- 1699 - Johann Zach, böhmischer Komponist und kurfürstlich mainzischer Hofkapellmeister
- 1715 - Dorothea Christiane Erxleben, erste promovierte deutsche Ärztin
- 1760 - Jiaqing, Chinesischer Kaiser (Qing-Dynastie)
- 1768 - Bertel Thorvaldsen, dänischer Bildhauer
- 1782 - Esaias Tegnér, schwedischer Lyriker
- 1782 - Joseph Kornhäusel, österreichischer Architekt
- 1801 - Amalie Auguste, Königin von Sachsen
- 1801 - Elisabeth, Königin von Preußen
- 1811 - Juri Arnold, russischer Komponist
- 1814 - Joseph Hooker, General der Nordstaaten im Amerikanischen Bürgerkrieg
- 1817 - Louis Lefébure-Wely, Organist, Komponist
- 1826 - Charles Frederick Worth, Modemacher, Begründer der Haute Couture
- 1833 - Edwin Booth, US-amerikanischer Schauspieler
- 1838 - Anna Marie Geibelt, Schuf mehrere mildtätige Stiftungen in Pirna
- 1838 - Joseph F. Smith, 6. Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
- 1850 - Robert Louis Stevenson, schottischer Schriftsteller
- 1853 - Arnold von Siemens, deutscher Industrieller und der älteste Sohn von Werner von Siemens
- 1854 - George Whitefield Chadwick, US-amerikanischer Komponist
- 1869 - August Heisenberg, deutscher Byzantinist
- 1869 - Helene Stöcker, deutsche Frauenrechtlerin und Pazifistin
- 1874 - Wilhelm Dittmann, deutscher Politiker
- 1874 - Marguerite Long, französische Pianistin
- 1880 - Editha Klipstein, deutsche Schriftstellerin und Journalistin
- 1881 - Rudolf Minger, Schweizer Politiker
- 1882 - Joseph Cardijn, Begründer der internationalen Christlichen Arbeiterjugend
- 1886 - Mary Wigman, deutsche Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin
- 1888 - Leopold Schönbauer, österreichischer Chirurg
- 1890 - Albert Stohr, Bischof von Mainz
- 1892 - Karl Jakob Hirsch, deutscher Künstler und Schriftsteller
- 1893 - Edward Adelbert Doisy, US-amerikanischer Biochemiker
- 1894 - Arthur Nebe, Chef des Reichskriminalpolizeiamtes
- 1894 - August Dresbach, deutscher Politiker und MdB
- 1897 - Martin Gumpert, deutscher-amerikanischer Mediziner und Schriftsteller
- 1904 - Günter Reimann, deutscher Ökonom und Journalist
- 1904 - Peter Graf Yorck von Wartenburg, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1906 - Willibald Kress, deutscher Fußballspieler
- 1911 - Heinz von Foerster, Philosoph
- 1911 - Karl Baur, deutscher Pilot und Ingenieur
- 1913 - Jack Dyer, Fußballspieler Australiens
- 1914 - Paul Lücke, deutscher Politiker und Minister
- 1920 - Lieselotte Berger, deutsche Politikerin
- 1921 - Yoshiro Irino, japanischer Komponist
- 1922 - Oskar Werner, österreichischer Schauspieler und Deklamator
- 1930 - Annemone Haase, deutsche Schauspielerin
- 1933 - Peter Härtling, deutscher Schriftsteller
- 1935 - Hartmut Löwe, deutscher evangelischer Theologe und Militärbischof
- 1935 - Tom Atkins, US-amerikanischer Schauspieler
- 1938 - Jean Seberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 1940 - Rudolf Schwarzkogler, österreichischer Fotograf und Künstler
- 1941 - Eberhard Diepgen, deutscher Politiker
- 1942 - John Paul Hammond, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1942 - Lothar Zagrosek, deutscher Dirigent
- 1943 - Detlev Albers, deutscher Politiker und Politikwissenschaftler
- 1943 - Roberto Boninsegna, italienischer Fußballspieler
- 1944 - Timmy Thomas, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1946 - Ray Wylie Hubbard, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1949 - Terry Reid, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1953 - Frances Conroy, US-Schauspielerin
- 1955 - Whoopi Goldberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 1957 - Stephen Baxter, britischer Autor
- 1958 - Michael Kreißl, österreichischer Politiker
- 1959 - Hari Kostov, Ministerpräsident von Mazedonien
- 1959 - Leo Faltus, österreichischer SW-Trainer
- 1960 - Petra Bierwirth, deutsche Politikerin und MdB
- 1960 - Wayne Parker, kanadischer Musiker
- 1960 - Wolfgang Murnberger, österreichischer Filmregisseur
- 1963 - Kerstin Müller, deutsche Politikerin
- 1969 - Ayaan Hirsi Ali, niederländische Politikerin
- 1971 - Noah Hathaway, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1985 - Mischall El-Madany, Deutsch-palestinensischer Großunternehmer
Gestorben
- 867 - Nikolaus I., der Große, Papst
- 1130 - Adolf I., Graf von Schauenburg und Holstein
- 1093 - Malcolm III., König von Schottland
- 1314 - Albrecht der Entartete, deutscher Graf
- 1460 - Heinrich der Seefahrer, König von Portugal ( - 1394)
- 1726 - Sophie Dorothea, Kurfürstin von Hannover
- 1763 - Joseph-François Dupleix, französischer Kolonialpolitiker ( - 1697)
- 1779 - Thomas Chippendale, britischer Tischler ( - 1718)
- 1849 - William Etty, britischer Maler
- 1868 - Gioacchino Rossini, italienischer Komponist
- 1885 - Anselmo José Braamcamp, Vorsitzender der Progressiven Partei Portugals
- 1897 - Carlos Otto, deutscher Chemiker und Unternehmer
- 1903 - Wilhelm von Polenz, deutscher Schriftsteller
- 1914 - Alfred Lichtwark, deutscher Kunsthistoriker, Museumsleiter und Kunstpädagoge
- 1918 - Paul Wieczorek - erster Kommandeur der Volksmarinedivision
- 1944 - Paul Graener, deutscher Komponist
- 1948 - Alexander Wischnewskij, sowjetischer Chirurg ( - 1874)
- 1951 - Hertha Kräftner, österreichische Schriftstellerin
- 1957 - Antonín Zápotocký, tschechoslowakischer Politiker
- 1964 - Alexander Uriah Boscovich, israelischer Komponist
- 1973 - Elsa Schiaparelli, französische Modeschöpferin
- 1973 - Bruno Maderna, italienischer Komponist und Dirigent
- 1974 - Vittorio De Sica, italienischer Schauspieler und Regisseur
- 1974 - Karen Silkwood, US-amerikanische Gewerkschafterin und Umweltaktivistin
- 1981 - Mestre Pastinha, brasilianischer Sportler
- 1986 - Rudolf Schock, deutscher Tenor
- 1991 - Henryk Borowski, polnischer Schauspieler
- 1992 - Karin Brandauer, österreichische Filmemacherin
- 1998 - Kenny Kirkland, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 2002 - Bill Berry, US-amerikanischer Jazz-Trompeter
- 2002 - Juan Schiaffino, uruguayischer Fußballspieler
- 2004 - John Balance, britischer Musiker
- 2004 - Russell Tyrone Jones aka Ol' Dirty Bastard, US-Rapper
- 2004 - Harry Lampert, US-amerikanischer Comiczeichner („The Flash“)
- 2004 - Carlo Rustichelli, italienischer Filmkomponist ( - 1916)
- 2005 - Eddie Guerrero, amerikanischer Profi-Wrestler ( - 1967)
- 2005 - Vine Deloria Jr., indianischer Autor und Aktivist ( - 1933)
Feiertage und Gedenktage
- katholisch: Nikolaus, Brictius
- Bill, Eugen, Helmut, Karl, Livia, Sieghard, Stanislaus, Traute, Willi, Wim
Siehe auch
- 12. November - 14. November
- 13. Oktober - 13. Dezember
- November - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1113
ja:11月13日
ko:11월 13일
simple:November 13
15. NovemberDer 15. November ist der 319. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 320. in Schaltjahren) - somit bleiben 46 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahren
- 1315 - Schlacht am Morgarten: Die Eidgenossen besiegen die Habsburger
- 1533 - Francisco Pizarro (1478 - 1541), erobert die Inka-Hauptstadt Cuzco.
- 1884 - Es beginnt die Berliner Kongokonferenz, an deren Ende die Aufteilung Afrikas in Kolonialgebiete steht.
- 1889 - Ein Militärputsch in Brasilien stürzt Kaiser Pedro II. – Marschall da Fonseca ruft die Republik aus.
- 1920 - 1. Sitzung des Völkerbundes in Genf
- 1923 - Mit Einführung der Rentenmark in Deutschland wird die Inflation beendet.
- 1945 - Venezuela wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1959 - Deutschland: Die SPD beschließt auf einem Parteitag das Godesberger Programm.
- 1983 - Einseitige Proklamation der "Türkischen Republik Nordzypern"
- 1988 - Proklamation des Staates "Palästina"
- 1998 - Burkina Faso: Blaise Compaoré wird zum 2. Mal als Staatspräsident gewählt
- 2002 - Ruanda. Kabinettsumbildung
- 2004 - Irans Chefunterhändler Hassan Rowhani gibt nach Gesprächen mit Deutschland und Frankreich bekannt, der Iran wolle mit 22. November auf eine weitere Urananreicherung verzichten. Dennoch schließt die Internationale Atomenergiebehörde in Wien ein geheimes Atomprogramm Teherans nichts aus.
- 2005 Um Mitternacht fällt die Sperrstunde in britischen Pubs, sofern sie eine spezielle Lizenz beantragt haben.
Wirtschaft
- 1918 - Das Stinnes-Legien-Abkommen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften in Deutschland wird unterzeichnet, worin diese unbürokratisch und in Abgrenzung zu den revolutionären Bewegungen eine Zentralarbeitsgemeinschaft bilden und sich unter Wahrung der bestehenden Machtverhältnisse und privatwirtschaftlichen Eigentumsrechte auf einen Achtstundentag einigen.
- 1975 - Die Staats- und Regierungschefs der sechs wichtigsten Industrieländer halten in Rambouillet einen Gipfel über die Weltwirtschaftslage ab.
Wissenschaft, Technik
- 1988 - Der wiederverwertbare sowjetische Raumgleiter Buran startet zum ersten und bislang einzigen Mal vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan und beendet seine Mission nach zwei Erdumkreisungen planmäßig.
Kultur
- 1838 - Uraufführung der komischen Oper "Lady Melvil" von Friedrich von Flotow am Théâtre de la Renaissance in Paris.
- 1847 - Uraufführung der komischen Oper "Les Premiers Pas ou Les Deux Génies" von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1923 - Uraufführung der Oper "Srdce" ("Das Herz") von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag.
- 1924 - Uraufführung der Komödie "Don Gil von den grünen Hosen" von Walter Braunfels an der Staatsoper München.
- 1936 - Uraufführung der Oper "Enoch Arden oder der Möwenschrei" von Ottmar Gerster in Düsseldorf.
- 1960 - Somalia wird Mitglied in der UNESCO.
- 1966 - Uraufführung der Oper "Puntila" von Paul Dessau an der Deutschen Oper Berlin.
Religion
- 2004 - Die katholische Theologin Brigitte Proksch wird als erste Frau in das Leitungsteam eines Priesterseminars in Österreich, dem Internationalen Priesterseminar Carisianum in Innsbruck, berufen.
Katastrophen
- 1960 - Bei Pardubitz in Böhmen kommen beim bislang schwersten Zugsunglück in der Tschechoslowakei 110 Menschen ums Leben.
- 1978 - Colombo, Sri Lanka: Eine Douglas DC-8 auf dem Rückflug von Mekka gerät während des Landeanflugs auf den Flughafen Bandaranaikein einen Wirbelsturm. 183 Menschen sterben, 66 werden gerettet.
- 1987 - Eine Douglas DC-9 der Continental Airlines stürzt bei Denver, Colorado, kurz nach dem Start wegen vereister Tragflächen ab. 28 von 82 Passagieren sterben.
- 1992 - Dominikanische Republik: Eine Iljuschin Il-18 der kubanischen Aero Caribbean verunglückt bei der Landung in Puerto Plata. Keiner der 34 Insassen überlebt.
- 2000 - Luanda, Angola: Absturz einer Antonow An-12. Alle 54 Menschen an Bord sterben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1893 - Der Fußballverein FC Basel wird gegründet.
- 1929 - Der Exilrusse Alexander Aljechin verteidigt den Weltmeistertitel im Schach durch einen Sieg mit 15,5-9,5 Punkten gegen seinen Leidensgenossen Efim Bogoljubow.
- 1960 - New York, New York: Basketballspieler Elgin Baylor erzielt mit 71 Punkten gegen die New York Knicks einen neuen NBA-Rekord.
Geboren
- 1397 - Nikolaus V., Papst
- 1498 - Eleonore von Österreich, Erzherzogin von Österreich, Prinzessin von Spanien und Königin von Portugal und Frankreich
- 1609 - Henrietta Maria von Frankreich, Gattin des englischen Königs Karl I.
- 1738 - Friedrich Wilhelm Herschel, deutscher Astronom, Musiker und Komponist
- 1741 - Johann Caspar Lavater, reformierter Pfarrer, Philosoph und Schriftsteller aus der Schweiz
- 1757 - Jacques-René Hébert, französischer Revolutionär
- 1778 - Giovanni Battista Belzoni, italienischer Abenteurer, Gewichtheber
- 1784 - Jérôme Bonaparte, jüngster Bruder Napoléon Bonapartes
- 1839 - Emmy von Rhoden, deutsche Schriftstellerin ("Der Trotzkopf")
- 1843 - Joseph König, deutscher Chemiker
- 1845 - Tina Blau, österreichische Malerin
- 1862 - Adolf Bartels, deutscher Schriftsteller und Literaturhistoriker
- 1862 - Gerhart Hauptmann, deutscher Dramatiker und Schriftsteller ("Die Weber")
- 1867 - Emil Krebs, deutsches Sprachgenie
- 1872 - Hans Dominik, deutscher Schriftsteller (technischer Zukunftsliteratur), Journalist und Ingenieur
- 1874 - Schack August Steenberg Krogh, dänischer Arzt und Zoologe
- 1877 - William Hope Hodgson, englischer Fantasy-Schriftsteller
- 1878 - Erich Basarke, Architekt
- 1887 - Georgia O'Keeffe, US-amerikanische Malerin
- 1888 - Harald Ulrik Sverdrup, norwegischer Ozeanograph und Professor
- 1889 - Emanuel II., letzter König von Portugal
- 1891 - Erwin Rommel, deutscher Generalfeldmarschall und Befehlshaber des Afrikakorps
- 1893 - Carlo Emilio Gadda, italienischer Schriftsteller
- 1897 - Aneurin Bevan, britischer Politiker
- 1905 - Annunzio Paolo Mantovani, italienischer Orchesterleiter
- 1907 - Claus Graf Schenk von Stauffenberg, deutscher Offizier
- 1908 - Rafael von Uslar, Professor für Ur- und Frühgeschichte in Mainz
- 1910 - Stanislaus Kobierski, deutscher Fußballspieler
- 1910 - Geoffrey Toone, irischer Schauspieler
- 1912 - Erich Mirek, deutscher Schauspieler
- 1914 - Giuseppe Caprio, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1914 - Jorge Bolet, US-amerikanisch-kubanischer Pianist
- 1914 - Wladimir Alexejewitsch Lotarew, sowjetischer Konstrukteur von Strahltriebwerken
- 1917 - John Whiting, britischer Dramatiker
- 1918 - Kurt Kohl, Psychologe
- 1922 - Francesco Rosi, italienischer Regisseur
- 1925 - Gerd Duwner, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1925 - Heinz Piontek, deutscher Schriftsteller
- 1926 - Alfred Biehle, deutscher Politiker
- 1926 - Helmut Fischer, deutscher Schauspieler
- 1929 - C. W. McCall, US-amerikanischer Musiker
- 1930 - Herbert Häber, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees (ZK) der SED in der DDR
- 1931 - Mwai Kibaki, Staatspräsident von Kenia
- 1932 - Petula Clark, britische Schauspielerin und Schlagersängerin
- 1933 - Clyde McPhatter, US-amerikanische Sängerin
- 1934 - Martin Bangemann, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1934 - Adolf Katzenmeier, Physiotherapeut der deutschen Fußballnationalmannschaft
- 1936 - Wolf Biermann, deutscher Liedermacher
- 1937 - Little Willy John, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Klaus Ampler, ehemaliger deutscher Radrennfahrer
- 1940 - Sam Waterston, US-amerikanischer Schauspieler
- 1942 - Daniel Barenboim, israelischer Pianist und Dirigent
- 1944 - Joy Fleming, deutsche Sängerin
- 1945 - Anni-Frid Lyngstad (Frida), schwedische Pop-Sängerin (ABBA)
- 1946 - Rino Vernizzi, italienischer Fagottist
- 1948 - Georg Ringsgwandl, ein bayerischer Kardiologe, Kabarettist und Liedermacher
- 1948 - Maria Bill, schweiz-österreichische Schauspielerin und Sängerin
- 1949 - Steve Fossen, US-amerikanischer Musiker
- 1951 - Beverly D'Angelo, US-amerikanische Schauspielerin
- 1952 - Michael Cooper, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1953 - Dave Ethans, irischer Unternehmer
- 1953 - Elizabeth Arthur, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1954 - Aleksander Kwaśniewski, polnischer Politiker und Staatspräsident
- 1954 - Hans-Günter Bruns, Ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1954 - Tony Thompson, US-amerikanischer Musiker
- 1954 - Uli Stielike, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1955 - Liane Dirks, deutsche Schriftstellerin
- 1955 - Sergei Woitschenko, belarussischer Künstler und Designer
- 1957 - Richard Gray, US-amerikanischer Level-Designer
- 1958 - Leslie Malton, deutsch-amerikanische Schauspielerin
- 1960 - Susanne Lothar, deutsche Schauspielerin
- 1961 - Christian Stückl, deutscher Intendant und Regisseur
- 1967 - François Ozon, französischer Filmregisseur
- 1967 - Pandeli Majko, albanischer Politiker und Regierungschef
- 1968 - Russell Jones alias "Ol' Dirty Bastard", US-amerikanischer Rapper
- 1968 - Uwe Rösler, deutscher Fußballprofi
- 1969 - Harry Koch, Fußball-Abwehrspieler von Eintracht Trier
- 1970 - Jack Ingram, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1974 - Roland Schmaltz, deutscher Schachgroßmeister
- 1976 - Virginie Ledoyen, französische Schauspielerin und Model
Gestorben
- 1136 - Leopold III., Markgraf von Österreich
- 1280 - Albertus Magnus, deutscher Philosoph und Naturwissenschaftler, Bischof von Regensburg, in Köln
- 1560 - Dominico de Soto, spanischer Theologe und Philosoph
- 1629 - Gábor Bethlen, Fürst von Siebenbürgen
- 1630 - Johannes Kepler, deutscher Astronom und Mathematiker
- 1670 - Jan Amos Komenský, tschechischer Humanist, Schriftsteller, Pädagoge
- 1772 - Johann Christian Senckenberg, deutscher Arzt und Naturforscher
- 1787 - Christoph Willibald Gluck, deutscher Komponist
- 1802 - George Romney, britischer Maler
- 1832 - Jean-Baptiste Say, französischer Ökonom und Geschäftsmann
- 1897 - John Mercer Johnson, US-amerikanischer Schwarzenführer
- 1908 - Kaiserinwitwe Cixi, Nebenfrau des Mandschu-Kaisers Xianfeng ( - 1835)
- 1910 - Wilhelm Raabe, deutscher Erzähler
- 1916 - Henryk Sienkiewicz, polnischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger
- 1942 - Annemarie Schwarzenbach, schweizerische Schriftstellerin
- 1949 - Nathuram Godse, Mörder Mahatma Gandhis
- 1949 - Narayan Apte, mutmaßlicher Drahtzieher des Attentats auf Mahatma Gandhi
- 1954 - Lionel Barrymore, US-amerikanischer Schauspieler
- 1958 - Tyrone Power, US-amerikanischer Schauspieler (Vater von Romina Power)
- 1976 - Jean Gabin, französischer Schauspieler
- 1978 - Margaret Mead, US-amerikanische Anthropologin
- 1983 - Arno Babadschanjan, armenischer Komponist
- 1993 - Lucia Popp, slowakische Opernsängerin
- 1994 - Lia Wöhr, deutsche Schauspielerin und Fernsehproduzentin
- 1997 - Saul Chaplin, US-amerikanischer Komponist
- 1998 - Stokely Carmichael, Bürgerrechtler und Revolutionär Guineas
- 2000 - Edoardo Agnelli, einziger Sohn Giovanni Agnellis (Suizid)
- 2002 - Myra Hindley, britische Kriminelle
- 2003 - Mohamed Choukri, marokkanischer Schriftsteller
- 2004 - Annemarie Böll, deutsche Übersetzerin ( - 23. Juni 1910; Ehefrau von Heinrich Böll)
- 2004 - Fermin Rocker, Maler und Anarchist
- 2004 - Jürgen Schmidt, deutscher Schauspieler ( - 30. April 1938; Polizeiruf 110)
- 2004 - Herbert Sczepan, deutscher Baptistenpastor und Evangelist
- 2005 - Hermann Heinemann, deutscher SPD-Politiker
- 2005 - Hanne Haller, deutsche Schlagersängerin
Feiertage und Gedenktage
- Namenstag des Schutzheiligen Leopold III. "Leopoldi" von Wien und Niederösterreich
- Albert, Arthur, Helena, Ilona, Leopold, Marino, Wilfried
- Internationaler "Writers-in-Prison-Day": "Tag der Autoren hinter Gittern" - seit 1980 erinnert das 1960 gegründete "Writers-in-Prison-Committee" der Schriftstellervereinigung P.E.N. an diesem Tag an verfolgte, inhaftierte und ermordete Schriftsteller und Journalisten.
Siehe auch
- 14. November - 16. November
- 15. Oktober - 15. Dezember
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1115
ja:11月15日
ko:11월 15일
ms:15 November
simple:November 15
th:15 พฤศจิกายน
Salomonen-Inseln
Die Salomonen sind ein Inselstaat im Südwesten des Pazifiks, östlich von Neuguinea. Zu ihm gehören zum größten Teil die geografischen Inseln der Salomonen, sowie die Rennell-Inseln, die Ontong-Java-Inseln und die weiter östlich liegenden Santa-Cruz-Inseln. Die nördlichen Salomonen gehören zum Staat Papua-Neuguinea. Die Salomonen sind Mitglied des Commonwealth of Nations. Zu den umliegenden Inseln zählen Nauru, Kiribati, Tuvalu, Fidschi und Vanuatu.
Geographie
Die Salomonen umfassen eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs, deren größte Inseln Guadalcanal (höchste Erhebung 2.440 Meter), Santa Isabel, San Cristobal, Malaita, New Georgia und Choiseul sind, sowie schätzungsweise 992 kleinere Inseln und Atolle. Die Vegetation der Inseln ist geprägt von bewaldeten Hügellandschaften. Das tropische Klima ist vom Ozean gemildert.
- Siehe auch: Liste der Städte auf den Salomonen
Bevölkerung
Die Bevölkerung besteht zu 93 Prozent aus Melanesiern, 4 Prozent Polynesiern, 1,5 Prozent Mikronesiern sowie chinesischen, indischen, australischen und europäischen Zuwanderern.
Geschichte
Bereits ab 1000 v. Chr. besiedelten Melanesier die Salomonen.
Nach der Entdeckung der Inselgruppe im Jahr 1568 durch die Spanier wanderten erst im 18. Jahrhundert erste europäische Händler und Missionare ein. Das Deutsche Reich übernahm den Nordteil der Inseln 1885 als Schutzgebiet. Die restlichen Inseln fielen 1899 an Großbritannien. Nach Beendigung des Ersten Weltkriegs wurde der deutsche Teil als Völkerbundsmandat unter australische Verwaltung gegeben und gehört heute zu Papua-Neuguinea.
Nach Ausbruch des Pazifikkriegs besetzten japanische Truppen 1942-1945 die Inseln. In der Schlacht von Guadalcanal konnten die Amerikaner die Inseln befreien. Nach Kriegsende wurden die Salomonen wieder britisches Protektorat. 1974 spaltete sich eine Inselgruppe vom Salomischen Hoheitsgebiet ab. Dieses völkerrechtliche Kuriosum Namens Neun-Tage-Staat ging in die Landesgeschichte der Salomonen ein, wurde jedoch international kaum thematisiert. Die innere Autonomie erlangten sie 1976 und wurden 1978 unter dem Namen Salomonen ein unabhängiger Staat. Die Salomonen blieben aber Mitglied des Commonwealth. 1983 nahmen sie diplomatische Beziehungen zu Taiwan auf. Von 1998 bis 2000 gab es große ethnische Konflikte auf den Inseln.
Staatsoberhäupter
Im Jahre 2003 sorgten Bilder der salomonischen Insel Tikopia, die von 2000 Menschen bewohnt wurde, für Aufsehen, denn diese waren nicht mehr dort, es stand keine Hütte mehr und alle Bäume der Insel waren ebenfalls verschwunden. Man fand heraus, dass eine bis zu 30 m hohe Flutwelle über die Insel gerollt war und alles, was sich auf der Insel befand, mit ins Meer gespült hatte.
Politik
Das Parlament richtet sich nach dem Westminster-Modell (Mehrparteiensystem). Es kandidieren jedoch prominente lokale Persönlichkeiten, weil es keine dominierende politische Gruppe gibt. Es gibt immer neue Koalitionen, weil die Parlamentarier ständig wechseln. Aufgrund des Konflikts im Juni 2000 auf Guadalcanal stürzte die Regierung; der Konflikt wurde im Oktober 2000 mit einem Friedensvertrag beendet. Für Stabilität soll ein neues Staatssystem sorgen, das den Regionen größere Autonomie verleiht.
Es gibt 49 Sitze im Parlament:
- 42% gehören der PAP (People's Alliance Party),
- 26% den Unabhängigen,
- 24% gehören der SIAC (Solomon Islands Alliance for Change),
- 6% der PPP (People's Progressive Party),
- 2% der LP (Labour Party)
siehe auch: Liste der Premierminister der Salomonen, Liste der Generalgouverneure der Salomonen
Verwaltungsgliederung
Die Salomonen gliedern sich in neun Provinzen. Diese sind (in Klammern die Hauptstadt):
Kultur
Religion
34 Prozent der Salomoner sind Anglikaner (Church of Melanesia), 19 Prozent sind Katholiken, 17 Prozent gehören der South Seas Evangelical Church an, 11 Prozent sind Methodisten, 10 Prozent Adventisten und 9 Prozent gehören sonstigen Religionen an.
Sprache
Amtssprache ist zwar Englisch, jedoch werden auch Pijin (Kreolsprache ähnlich dem Tok Pisin Papua-Neuguineas) als Verkehrssprache und eine Reihe melanesische und polynesische Sprachen gesprochen.
Sport
Eine der größten Sensationen der Fußballgeschichte schafften die Salomonen, als sie in der WM-Qualifikation 2006 das arrivierte und sechsmal so große Neuseeland aus der Qualifikation warfen - wozu allerdings der noch größere Sensationssieg von Vanuatu über die Neuseeländer notwendig war.
Allerdings war die salomonische Fußballnationalmannschaft auch für eine der größten Blamagen des ozeanischen Fußballs verantwortlich, als sie 1994 gegen Nauru sensationell 1:2 verloren.
Wirtschaft
Die Salomonen sind einer der ärmsten Staaten Ozeaniens.
Die wirtschaftlichen Stärken der Salomonen sind die großen Mineralienvorkommen (Gold, Kupfer, Bauxit, Zink, Phosphate, Blei, Kobalt, Silber) sowie die landwirtschaftlichen Ressourcen (ca. 53.400 Tonnen Fisch im Jahr, 58.000 Schweine, 185.000 Hühner, 10.000 Rinder).
Die größte Schwäche der Wirtschaft ist die durch die ethnischen Konflikte 1998 weitgehend zerstörte Infrastruktur. Die Hauptgoldmine wurde von Milizen stillgelegt, und die Gold,- Fisch,- Kopra- und Palmöleinnahmen aufgebraucht. Durch die Unsicherheit werden potenzielle Investoren abgeschreckt. Auch spürt man hier noch die Folgen der Asienkrise.
Ein wichtiger Wirtschaftszweig ist der Fremdenverkehr. Früher kamen die Touristen wegen der Bedeutung Guadalcanals und der Ruhe auf den äußeren Inseln. Auf Grund der ethnischen Konflikte 1998 und Warnungen vor der Einreise kam der Tourismus fast zum Stillstand und erholt sich aufgrund fehlender Mittel nur mühsam.
Zur Zeit kommen etwa 40% der Touristen aus Australien, 13% aus Neuseeland und 5% aus den USA. Die restlichen 42% verteilen sich auf andere Länder.
Schätzungsweise 21.000 Besucher kommen jährlich auf die Salomonen. Seit 1999 ist das eine Zunahme von 62%.
Infrastruktur
Telekommunikation
Durch die ökonomischen Nachwirkungen der Rassenunruhen sind kaum Telekommunikationsanbindungen zu den verstreuten Inseln vorhanden. Die Nachrichtenübermittlung erfolgt hauptsächlich durch Briefe, die von Reisenden transportiert werden; Satellitentelefone sind für die Bevölkerung unerschwinglich. Daher wurde 2001 das Projekt PFnet (People First) mit Hilfe der UNO gestartet, um die Inseln über Funkverbindungen mit E-Mail zu versorgen. Bis Juli 2004 gab es 17 Stationen mit Internet-Cafes. Durch die langsame Anbindung von 2kbps sind keine Webseiten, sondern nur Mail zugänglich, worüber jedoch auch Webrecherchen durchgeführt werden können (tek.sourceforge.net).
Medien
Auf den Salomonen gibt es keine örtlichen TV-Sender. Die Salomoner sind gegen Fernsehen, weil dies ihre Kultur zerstöre. Es gibt nur eine Radiostation, die in Englisch und Pidgin sendet.
Insgesamt gibt es auch nur zwei Tageszeitungen:
[http://www.solomonstarnews.com The Solomon Star] und Solomon Voice.
Die tägliche Zeitungsauflage liegt bei 16 Zeitungen auf 100 Insulaner.
Feiertage
Jede Insel der Salomonen feiert ihren eigenen Provinztag.
- 25. Febr. Choiseul
- 8. Juni Temotu
- 29. Juni Zentralprovinz
- 1. bis 7. Juli Honiara
- 7. Juli Jahrestag der Unabhängigkeit
- 20. Juli Renell/Bellona
- 1. Aug. Guadalcanal
- 3. Aug. Makira
- 15. Aug. Malaita
- 7. Dez. Westliche Provinz
Weblinks
- [http://www.peoplefirst.net.sb/General/PFnet.htm Informationen über das Peoplefirst-Projekt]
- [http://www.commerce.gov.sb Solomon Islands Government]
Kategorie:Monarchie
!
Kategorie:Staat
ja:ソロモン諸島
ko:솔로몬 제도
ms:Kepulauan Solomon
simple:Solomon Islands
th:หมู่เกาะโซโลมอน
zh-min-nan:Solomon Kûn-tó
Guadalcanal (Salomonen)]
Guadalcanal ist eine pazifische Insel und eine Provinz der Salomonen, deren Hauptstadt Honiara auf ihr liegt. Sie ist 5.336 km² groß und ist damit nach Western die zweitgrößte Insel der Salomonen. Die Bevölkerung betrug 2004 68.295 Einwohner, von denen 55.200 in Honiara lebten.
Auf Guadalcanal liegt der höchste Berg der Salomonen, der Makarakombu mit einer Höhe von 2447 m. Der 1. August ist der Provinztag von Guadalcanal, der feierlich begangen wird. Fällt er auf einen Sonntag, so ist der folgende Montag arbeitsfrei.
Geschichte
Entdeckt wurde die Insel 1568 von einer spanischen Expedition unter der Führung von Álvaro de Mendaña. Sein Offizier Pedro de Ortega benannte sie nach seinem Geburtsort Guadalcanal in Spanien. Später wurde sie Teil des Britischen Imperiums.
Die Insel wurde durch die Schlacht von Guadalcanal im Zweiten Weltkrieg bekannt, in der sich japanische und US-Truppen heftige Kämpfe lieferten.
Nach der Erlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1978 wurde Guadalcanal zur Einwanderungsinsel. Vor allem Bewohner der benachbarten Insel Malaita siedelten zu Zehntausenden nach Guadalcanal um. Ende der 1990er Jahre kam es in Folge einer Wirtschaftskrise zu häufigen gewalttätigen Übergriffen der Guadalcanalesen auf die zugewanderten Malaitaner. Das Isatabu Freedom Movement (IFM) war eine Gruppe, die den bewaffneten Kampf gegen die Malaitaner und die Polizei aufnahm. Sie wollten die Insel von den Einwanderern befreien. Als Gegenbewegung bildete sich die Malaita Eagle Force (MEF). Ihr gelang es im Juni 2000 die Regierung zu stürzen und den Bürgerkrieg noch weiter zu intensivieren. Dies führte dazu, dass die Kampfhandlungen sich nun ausweiteten und hunderten Menschen das Leben kosteten. Viele Malaitaner flüchteten zurück auf ihre Heimatinsel und die MEF vertrieb tausende von Guadalcanalesen aus ihren angestammten Dörfern.
Erst die Vermittlung der australischen Regierung konnte den bewaffneten Konflikt beenden, als im Oktober 2000 ein Friedensabkommen, das so genannte Townsville Peace Agreement geschlossen wurde.
Kategorie:Insel (Salomonen)
ja:ガダルカナル島
Pazifik
Der bis 11.034 m tiefe Pazifische Ozean bzw. Pazifik (auch Stiller Ozean, zu lat. pacificus = Frieden schließend, oder auch Großer Ozean genannt) ist mit 179,7 Mio km² Fläche der größte Ozean der Erde.
Geografie
Der Pazifik, der sich auf der West- und Osthalbkugel der Erde befindet, liegt zwischen der Arktis im Norden, Nordamerika im Nordosten, Mittelamerika im Osten, Südamerika im Südosten, der Antarktis im Süden, Australien im Südwesten, Ozeanien im Westen und Asien im Nordwesten. Im Norden grenzt er an das Nordpolarmeer, im Süden an das Südpolarmeer.
Daten
Die Fläche des Pazifischen Ozeans beträgt 179,7 Mio. km², was rund 35 Prozent der gesamten Erdoberfläche und die Hälfte der Meeresfläche der Erde ausmacht. Das Wasservolumen beträgt 723,7 Mio. km³. Während seine mittlere Tiefe 4.028 m (andere Angaben siehe hier) beträgt, liegt seine tiefste Stelle bei 11.034 m unter NN (s.u.).
Tiefste Stelle des Weltmeeres
Im Pazifik liegt die tiefste Stelle des Weltmeeres, die sich im Marianengraben befindet; dies ist die 11.034 m unter NN liegende Witjastief 1.
Meeresboden
Innerhalb des Pazifiks bzw. auf dessen Meeresboden befinden sich teils hohe und langgestreckte Mittelozeanische Rücken, viele niedrigere Schwellen, riesige Tiefseebecken, Tiefseerinnen, verschiedene Meerestiefs und der Pazifische Feuerring.
Pazifische Feuerring]
Zu den Mittelozeanischen Rücken gehört insbesondere der Ostpazifische Rücken, der sich durch den Südosten des Stillen Ozeans zieht. Zu den Tiefseerinnen bzw. Meerestiefs gehört der Marianengraben mit seiner 11.034 m unter NN liegenden Witjastief 1, welche die tiefste Stelle des Pazifiks darstellt. Zu den Tiefseebecken gehört das äußerst große Nordpazifische Becken, das den Großteil des nördlichen Pazifiks ausmacht, in Richtung Süden sogar über den Äquator hinaus reicht und nur wenig von Mittelozeanischer Rücken und Schwellen durchzogen ist.
Am Pazifischer Feuerring (Ring of Fire), ein weitausgedehnter bzw. um den Ozean verlaufender Ring von aktiven Vulkanen verbunden mit Tiefseerinnen (Grabenbruchzonen - siehe Plattentektonik), fanden bezeichnenderweise einige der gewaltigsten Erdbeben des 20. Jahrhunderts statt (z. B. in Chile 1960 und 1923 in der japanischen Stadt Kobe). Eine weitere Gefahr sind die Seebeben, die meterhohe Flutwellen mit vernichtender Wirkung auslösen können, die Tsunamis.
Inseln
Die zahllosen Inseln der Südsee werden mehr nach kulturellen als nach geographischen Gesichtspunkten in die Archipele Melanesien, Polynesien und Mikronesien unterteilt.
Nebenmeere
Die meisten Randmeere des Pazifiks liegen vor der asiatisch-australischen Seite und werden zum Ozean hin durch eine Kette von Inseln und Tiefseegräben getrennt.
Randmeere des Pazifik sind: Beringmeer, Ochotskisches Meer, Japanisches Meer/Ostmeer, Ostchinesisches Meer, Südchinesisches Meer (ein Teil des Australasiatischen Mittelmeers), Tasmansee, Golf von Kalifornien, Golf von Alaska, Korallenmeer.
Küstenstaaten
Die am Pazifik und an seinen Randmeeren liegenden Küstenstaaten sind:
Russland, Japan, Nordkorea, Südkorea, Volksrepublik China, Taiwan, Philippinen, Vietnam, Thailand, Kambodscha, Malaysia, Singapur, Brunei, Indonesien, Palau, Mikronesien, Marshallinseln, Australien, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Salomonen, Vanuatu, Nauru, Tuvalu, Kiribati, Fidschi, Tonga, Samoa, Chile, Peru, Ecuador, Kolumbien, Panama, Costa Rica, Nicaragua, Honduras, El Salvador, Guatemala, Mexiko, USA, Kanada.
Siehe auch
- Globales Förderband
- Meerestief
- Meerestiefe
- Pazifischer Feuerring
- Plattentektonik
- Tiefseebecken
- Tiefseerinne
- Wasser
Kategorie:Ozean
ja:太平洋
ko:태평양
simple:Pacific Ocean
th:มหาสมุทรแปซิฟิก
zh-min-nan:Thài-pêng-iûⁿ
Japan
Japan (jap. 日本 Nihon/Nippon; ) ist nach Indonesien, Madagaskar und Papua-Neuguinea der viertgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik vor den Küsten Russlands und Koreas.
Der Landesname setzt sich aus den Zeichen 日 (Aussprache ni, in der Bedeutung „Tag“ oder „Sonne“) und 本 (Aussprache hon, in der Bedeutung „Ursprung“ oder „Wurzel“) zusammen. Japan ist deshalb auch bekannt als „Land der aufgehenden Sonne“. Sowohl der frühere mythologische Name Cipangu als auch Japan leiten sich vermutlich von der chinesischen Aussprache der Schriftzeichen (chin. 日本國 rìbĕnguó) ab.
Mit Japan befasst sich ein eigener Bereich der Kulturwissenschaft und Landeskunde, die Japanologie.
Geographie
Japanologie
Hauptartikel: Geographie Japans
Japan ist eine Inselkette, die sich entlang der Ostküste Asiens erstreckt. Die Hauptinseln sind Hokkaidō im Norden, die zentrale und größte Insel Honshū, sowie Shikoku und Kyūshū im Süden. Dazu kommen ca. 3.000 kleinere Inseln, die sich vor allem in der Seto-Inlandsee und als Ryūkyū-Inseln konzentrieren.
Über den gesamten Archipel verläuft eine Gebirgskette, die ungefähr 73% der Landmasse Japans ausmacht. Der höchste Berg Japans ist der Fujisan auf der Hauptinsel Honshū mit 3.776 m über dem Meeresspiegel. Nur in den Regionen Kantō (Großraum Tōkyō) und Kansai (Kyōto - Ōsaka - Kōbe) finden sich größere Ebenen. Beide sind dicht besiedelt und der Standort gleich mehrerer Millionenstädte. Auf Grund des Mangels an Flachland werden Berghänge durch Terassenfeldbau kultiviert.
Regionale Einteilung
Hauptartikel: Regionen Japans
Japan ist in acht Regionen eingeteilt: Hokkaidō, Tōhoku, Kantō, Chūbu, Kansai, Chūgoku, Shikoku und Kyūshū. Diese Einteilung ist historisch begründet und spielt heutzutage nur eine untergeordnete Rolle. Politisch ist Japan in Präfekturen gegliedert (siehe Politik).
Klima
Aufgrund der Nord-Süd-Ausdehnung des Landes ist das Klima in Japan sehr unterschiedlich ausgeprägt, die Inselkette erstreckt sich von der kalt-gemäßigten Klimazone in Hokkaidō, mit kalten und schneereichen Wintern, bis in die Subtropen in Okinawa. Dazu kommt der Einfluss von Winden - im Winter vom asiatischen Kontinent zum Meer, und im Sommer vom Meer zum Kontinent. Im späten Juni und frühen Juli fällt im Süden ein Großteil des Jahresniederschlages als monsunartige Regenfront (jap. 梅雨前線 baiu zensen), außerdem ist diese Zeit Taifun-Saison mit bis zu zwanzig Wirbelstürmen jährlich.
Japan kann wegen seiner breit gefächerten geographischen Verhältnisse in sechs Hauptklimaregionen eingeteilt werden:
- Hokkaidō: nicht sonderlich starke Niederschläge, aber während der langen kalten Winter größere Schneeverwehungen
- Japanisches Meer: Der Nordwestwind im Winter bringt starken Schneefall. Im Sommer ist diese Region kühler als die pazifische Region, jedoch gibt es hier öfter Föhn.
- Zentrales Hochland (Chūo-kochi): starke Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sowie Tag und Nacht, geringe Niederschläge
- Seto-Inlandsee: Die Berge der Region Chūgoku und Shikoku halten den Wind auf und führen zu einem ganzjährig milden Klima.
- Pazifikregion: kalte Winter mit geringem Schneefall und heiße trockene Sommer
- Nansei-shoto (Ryūkyū-Inseln): Subtropisches Klima mit warmen Wintern und heißen Sommern. Starke Niederschläge vor allem während der Regenzeit, regelmäßig auftretende Taifune.
Bild:Klima wakkanai.png|Klimadiagramm Wakkanai (Hokkaidō)
Bild:Klima tokio.png|Klimadiagramm Tokio (Honshū)
Bild:Klima kagoshima.png|Klimadiagramm Kagoshima (Kyūshū)
Naturerscheinungen
Kyūshū]
Japan liegt an der geologischen Bruchzone dreier tektonischer Platten (die Eurasische Platte im Westen und Norden, die Philippinische Platte im Süden und die Pazifische Platte im Osten). Von seinen etwa 240 Vulkanen, die zum pazifischen Feuerring gehören, sind 40 aktiv. In der gesamten Region gibt es nahezu täglich leichtere Erdbeben, in größeren Abständen auch schwere (z. B. Großes Kanto-Erdbeben 1923, Erdbeben von Kōbe 1995). Jedes Jahr findet zum Jahrestag des Kanto-Erdbebens im September eine Übung zum Katastrophenschutz statt.
Im Spätsommer beginnt die Taifun-Saison, bei der vor allem der Süden und Südwesten Japans von über dem Pazifischen Ozean entstehenden Wirbelstürmen heimgesucht wird (z. B. von Tokage im Oktober 2004).
In den letzten tausend Jahren starben in Japan über 160.000 Menschen durch Tsunamis (durch unterseeische Erdbeben ausgelöste Flutwellen). Das Land verfügt heutzutage durch Messbojen im Pazifik über ein effektives Tsunami-Frühwarnsystem. Für die Bevölkerung finden regelmäßig Trainingsprogramme statt, viele japanische Küstenstädte schützen sich durch das Errichten riesiger Deiche. Diese Wälle aus Stahlbeton sind teilweise 10 Meter hoch, bis zu 25 Meter breit und mit stabilen Metalltoren ausgestattet.
Die zehn größten Städte
Tōkyō (Tokio) (8.340.000 Einwohner) – Yokohama (3.375.500) – Ōsaka (2.639.700) – Nagoya (2.213.700) – Sapporo (1.874.900) – Kōbe (1.523.900) – Kyōto (1.469.500) – Fukuoka (1.400.100) – Kawasaki (1.315.900) – Hiroshima (1.155.600) – Sendai (1.027.500)
siehe auch: Städte in Japan
Infrastruktur
Städte in Japan]Die gut ausgebauten Bahntrassen Japans haben eine Gesamtlänge von 23.577 km. Das entspricht Platz 14 (Stand 2004) der Weltrangliste (zum Vergleich: Deutschland liegt mit 46.142 km auf Platz 9; Stand 2004; Quelle: CIA World Factbook).
Die Nord-Süd-Verbindung des Shinkansen ist die Lebensader des Landes. 1964, zu den Olympischen Spielen wurde das erste Teilstück von Tōkyō nach Osaka eröffnet, damit können die Japaner als Erfinder des modernen Hochgeschwindigkeitszugs gelten. Durch kleine Strecken der sieben Nachfolgegesellschaften der privatisierten Staatsbahn JR, durch Privatbahnen, Überlandbusse und Fähren ist nahezu jedes Dorf und jede kleine Insel in Japan an das Netz angeschlossen. In den Städten gibt es exzellente Nahverkehrsverbindungen, U-Bahnen wie in Tōkyō, Osaka, Kyōto und vielen anderen, Straßenbahnen wie in Hiroshima oder Matsuyama und natürlich Busse. Auch ungewöhnliche Lösungen finden sich in Japan, wie die Einschienenbahn Kitakyūshū.
Bahn- sowie Nahverkehrsbeförderungsgebühren schwanken stark nach Region und Betreibergesellschaft, sind aber wegen fehlender staatlicher Subventionierung im allgemeinen hoch.
Ein Auto besitzt in Japan in erster Linie die Landbevölkerung und die obere Mittelklasse. Da die Städte sehr dicht bebaut sind, müssen Japaner in den Ballungsräumen nachweisen, dass sie einen Parkplatz besitzen, bevor sie sich ein Auto kaufen können. Es sind rund 45 Millionen Autos im Land zugelassen. In Wohngegenden sind die Straßen sehr eng und haben keine Bürgersteige. Es gibt im Straßenbild auch kaum LKWs, denn nur schmale Kleinlaster kommen in den engen Gässchen überall durch, um kleine Läden oder die an jeder Ecke vorhandenen Getränkeautomaten zu beliefern. Das japanische mautpflichtige Autobahnnetz umfasst rund 7.000 Kilometer, weitere 2.000 sind in Planung. Das Netz ist in staatlicher Hand, die Betreibergesellschaften wurden jedoch im Jahr 2005 in private Gesellschaften in öffentlichem Besitz umgewandelt und sollen eventuell verkauft werden. Auf den Autobahnen herrscht ein Tempolimit von 110 km/h. In Japan herrscht Linksverkehr.
Linksverkehr
Das gut ausgebaute Straßen- und Bahnnetz ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass im bergigen Inland und zwischen den Inseln viele Tunnel und Brücken nötig sind, und dass die Infrastruktur ständig durch Erdbeben, Taifune und Vulkanausbrüche gefährdet ist. Strom- und Telefonleitungen sind in Japan grundsätzlich oberirdisch geführt, damit man sie im Katastrophenfall schnell wieder herstellen kann. Ein Problem sind allerdings die unterirdischen Gasleitungen, die meisten Japaner kochen mit Erdgas. Bei Erdbeben brechen dadurch schnell Feuer aus. Zur japanischen Infrastruktur gehört deswegen auch ein dichtes Netz an Katastrophenwarnsystemen und Rettungsinseln.
Auch mit Häfen und Flughäfen ist Japan gut ausgestattet, da Japan auf Grund seiner Insellage sämtlichen internationalen Verkehr per Schiff oder Flugzeug abhandeln muss. Die größten Flughäfen sind Tokyo Narita, Kansai International Airport und der zur EXPO Aichi 2005 neu eröffnete Central Japan International Airport. Da ebenes Land in Japan immer knapp ist, wurden die letzten zwei der drei auf künstlichen Inseln im Meer errichtet. Bei Kitakyūshū ist eine weitere solche Flughafeninsel in Bau.
Ebenfalls gut ausgebaut ist das Telefonnetz, mittlerweile sind schnelle Internetzugänge Standard und nahezu die gesamte Bevölkerung vom Schulkind bis zum Greis besitzt ein Handy. Japaner begeistern sich schnell für neue technische Spielereien, und man kann davon ausgehen, dass auch in Zukunft viele neue Erfindungen auf diesem Gebiet zuerst auf dem japanischen Markt zu finden sein werden.
Flora und Fauna
Handy
Handy
Handy
Das Japanische Archipel erstreckt sich in einem langen Bogen von Norden (45. Breitengrad, Hokkaidō) nach Süden (20. Breitengrad, Okinotorishima). Im Inland finden sich eine Reihe Gebirgsketten, die die Baumgrenze überschreiten, außerdem gehört zu Japan eine größere Zone im Ostpazifik. Verglichen mit der Enge des Lebensraums, findet sich in Japan eine Vielzahl von Arten. Durch die Position als vorgelagerte Inselgruppe hat sich eine zwar mit „Kontinentalasien“ verwandte,
aber eigenständige Flora und Fauna entwickelt. Besonders erwähnt seien hier die Ogasawara-Inseln (auch: Bonin-Inseln), 1000 km südöstlich von Tōkyō, die wegen ihren endemischen Spezies oft mit den Galapagos-Inseln verglichen werden.
Japan liegt am Schnittpunkt von drei Ökoregionen. Die Hauptinseln und die nahegelegenen Nachbarinseln sind Teil der Paläarktischen Ökozone. Die Ryūkyū-Inseln sind Teil der Indomalaischen Region, während die Ogasawara-Inseln zu Ozeanien gerechnet werden.
Ozeanien
Säugetiere: An Großsäugetieren gibt es unter anderem den Braunbär auf Hokkaidō, auf Honshu den asiatischen Schwarzbären, Sikahirsche, und den Japanischen Serau (eine Ziegenantilope). Unter den einheimischen Arten findet sich auch der Japanmakak, der auf der Shimokita-Halbinsel (Präf. Aomori) heimisch ist und damit die n | | |