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| Li Peng |
Li PengLĭ Péng (李鵬) ( - Oktober 1928) war Vorsitzender des Nationalen Volkskongresses der Volksrepublik China von 1998 bis 2003 und hatte das zweithöchste Amt in der Kommunistischen Partei Chinas nach Jiang Zemin im Politbüro der Partei inne. Er diente als Premierminister der Volksrepublik China und Vorsitzender des Staatsrates zwischen 1987 und 1998. Li wird zur sogenannten Dritten "Chinesischen Führungsgeneration" gezählt.
Persönlicher Hintergrund
Li wurde in Chengdu, Provinz Sichuan, als Sohn des Schriftstellers Li Shouxun geboren. Sein Vater war einer der ersten Aktivisten der Kommunistischen Partei und ein Märtyrer der Revolution. Li wurde im Alter von drei Jahren zum Waisen, als sein Vater von den Kuomintang hingerichtet wurde. Er wurde dann von der Familie Zhou Enlais adoptiert. Zhou war die wahrscheinlich wichtigste Figur der Kommunistischen Partei nach Mao Zedong. Im Jahre 1945 trat Li der Kommunistischen Partei bei.
Frühe Karriere
Li hat eine technische Ausbildung, wie viele der anderen Parteikader seiner Generation auch. Er begann im Jahre 1941 ein Studium der Naturwissenschaften in der Stadt Yan'an. Danach wurde er nach Moskau geschickt, wo er im Bau von Wasserkraftwerken ausgebildet wurde. In dieser Zeit war er Vorsitzender der chinesischen Studentenvereinigung in der Sowjetunion. Ein Jahr darauf wurde die Volksrepublik China gegründet, und sein Adoptivvater Zhou Enlai wurde zum Premierminister ernannt. Li schaffte es, die Wirren der Kulturrevolution zwischen 1966 und 1976 unbeschadet zu überstehen.
Lis Karriere machte Fortschritte, indem er ab dem Jahr 1979 stellvertretender Minister für die Energieindustrie wurde. Im Jahre 1981 stieg er zum Minister auf. Er leitete auch die Organisationen der Kommunistischen Partei, die sich mit den Problemen der Energie- und Wasserversorgung beschäftigten.
Im Jahre 1982 wurde Li auf dem zwölften Nationalkongress der Kommunistischen Partei in das Zentralkomitee gewählt. Drei Jahre später stieg er in das Politbüro und in das Parteisekretariat auf. Ab 1987 war er ständiges Mitglied des Politbüros, und wurde auch zur gleichen Zeit Premier im Dienst. Schon seit 1983 war Li stellvertretender Premierminister des Staatsrates. Zudem diente Li ab 1985 als Minister für die Bildungskommission Chinas.
Zur gleichen Zeit wurde die Volksrepublik China von politischen Problemen wie einer wachsenden Zahl von Dissidenten als auch von sozialen Problemen wie Inflation, Landflucht und überfüllten Schulen geprägt. Dadurch musste Li seine Aufmerksamkeit weg von den Problemen der Energieversorgung hin zu den innerparteilichen Diskussionen über die Vorgehensweise bei den Wirtschaftsreformen lenken.
Während die Studenten und Intellektuellen auf schnellere und umfassendere Reformen drängten, fürchteten viele ältere Parteigenossen, dass das Land durch schnelle Öffnung instabil werden würde, und dass dadurch das Ziel des wirtschaftlichen Fortschritts verfehlt werden würde.
Premierminister der Volksrepublik China
Hu Yaobang, ein Schützling von Deng Xiaoping und treibende Kraft bei den Wirtschaftsreformen, wurde für eine Reihe von Protesten verantwortlich gemacht und musste als Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas im Januar 1987 zurücktreten. Premierminister Zhao Ziyang wurde sein Nachfolger als Generalsekretär, und Li, früherer stellvertretender Premier und Energieminister, wurde Nachfolger als Premierminister der Volksrepublik China.
Nachdem Zhao Generalsekretär der Partei geworden war, schlug er im Mai 1988 vor, die Preisreform zu beschleunigen. Dies führte zu vielen Beschwerden aus der Bevölkerung über die steigende Inflation und Gegner der schnellen Reformen verlangten stärkere Zentralisierung der Steuerung der Wirtschaft und eine stärkere Abschottung gegen den Einfluss aus dem Westen. Dies endete in einer politischen Diskussion, die sich im Winter 1988/1989 noch verstärkte.
Als am 15. April 1989 Hu Yaobang starb, und die Wirtschaftslage vieler Leute wegen der hohen Inflation schwieriger wurde, brachen Studentenproteste aus, an denen sich auch große Teile der städtischen Bevölkerung beteiligten.
Die Studenten nutzten die lockerere politische Atmosphäre, um auf eine Reihe von Missständen aufmerksam zu machen, für die sie das langsame Tempo der Reformen verantwortlich machten. Li, der stark von älteren Parteigenossen beeinflusst war, vertrat die gegenteilige Meinung: Er schätzte, dass das schnelle Reformtempo zu Verwirrung und Frustration unter den Studenten geführt hatte.
Da Li den Veteranen der Revolution, besonders seinem politischen Ziehvater Chen Yun nahestand, war Li konservativer als viele seiner Zeitgenossen, und unterstützte eine stärkere zentrale Planung der Wirtschaft und ein damit verbundenes langsameres Wachstum der Wirtschaft. Obwohl Li sich wie Deng Xiaoping zu den Reformen bekannte, war er der Ansicht, dass es für Wirtschaftswachstum und Übergang zur Marktwirtschaft eine stabile soziale und politische Basis brauchte.
Die Studenten und andere Bürger von Peking versammelten sich auf dem Tiananmen-Platz, um um Hu Yaobang zu trauen, und um gegen die Verlangsamung der Reformen zu protestieren. Obwohl die Regierung versuchte, die Proteste zu unterbinden, wuchs die Menge an und verlangte auch ein Ende der Korruption und die Wahrung der Bürgerrechte, die in der Verfassung der Volksrepublik China verankert waren. Die Proteste griffen auch auf andere Städte über, wie Shanghai und Kanton. Die Demonstrationen passierten in einer Zeit, als viele kommunistische Regierungen in Osteuropa bereits drohten zusammenzubrechen. Die Führung der Kommunistischen Partei Chinas, besonders aber Li, fürchtete, dass auch die Regierung der Volksrepublik China durch die Proteste auf dem Tiananmen-Platz stürzen könnte, und dies gerade in einer Zeit, als politische Stabilität so wichtig für die Wirtschaftsreformen und die Modernisierung waren. Premierminister Li unterstützte die Entscheidung von Deng Xiaoping, die Proteste niederzuschlagen und verkündete im Mai 1989 das Kriegsrecht, was zum Tian'anmen-Massaker führte. Westliche Schätzungen gehen von circa 3000 Toten und zwischen 7000 und 10000 Verletzten aus. Im Juni 1989 war er auch an der Entlassung und Verhaftung von Zhao Ziyang beteiligt, der sich Deng widersetzt hatte.
Nach der Krise um die Proteste am Tiananmen-Platz wurde Li wieder in das höchste Entscheidungsgremium, das Politbüros der KP, gewählt. Dies war das dritte Mal in Folge, dass Li in den innersten Kreis der Kommunistischen Partei Chinas gelangte. Mit der Unterstützung von konservativen Kräften wie Chen Yun versuchte er, einige der Marktreformen rückgängig zu machen und die Rolle der Wirtschaftsplanung zu stärken. Diesen Bestrebungen widersetzten sich aber die Gouverneure vieler Provinzen wie auch Deng Xiaoping, und die berühmte Reise in den Süden von Deng im Jahr 1992 wird von vielen als ein Schlag gegen die wirtschaftlich konservativen Kräfte gesehen. Der Vorschlag, der von Li ausgearbeitet worden war, und der die Rolle der Märkte zurückdrängen sollte, wurde nach viel Widerstand fallen gelassen.
In den zehn Jahren, in denen Li Premierminister der Volksrepublik China war, zeigte die Wirtschaft ein ständiges schnelles Wachstum. Es wurden bei der Restrukturierung der Wirtschaft und bei der Öffnung gegenüber den internationalen Märkten große Fortschritte gemacht. Die politischen Beziehungen mit anderen Ländern wurden verbessert. Li machte viele Besuche im Ausland, die zur Entwicklung der Beziehungen der Volksrepublik China zu anderen Ländern beitrugen.
Vorsitzender des Nationalen Volkskongresses
Li blieb bis zum Jahr 1998 Premierminister, dann dankte er ab, weil die Verfassung nur zwei Amtsperioden vorsieht. Er wurde danach Vorsitzender des Nationalen Volkskongresses. Er verbrachte viel Zeit damit, den Bau des Drei-Schluchten-Dammes zu überwachen, den er als sein Lebenswerk betrachtet. Wie viele Politiker seiner Generation, die eine technische Ausbildung haben, überwachte er eine große und schnell wachsende Industrie und betrachtet sich selbst als Macher und Modernisierer.
Politisches Erbe
Obwohl Li mittlerweile pensioniert und über 70 Jahre alt ist, hat er einen großen Einfluss auf die Politik. Der Politiker Luo Gan, der Mitglied des Politbüros ist, wird als sein Schützling betrachtet.
Li wird von vielen als unpopulärster Politiker der Volksrepublik China gesehen. Dies liegt daran, dass er wenig Charisma hat, dass er das Image eines Hardliners hat und vor allem an seiner Rolle bei der Unterdrückung der Proteste auf dem Tiananmen-Platz. Regimegegner bezeichnen ihn als Metzger von Peking für seine Rolle bei der Niederschlagung der Proteste, obwohl nicht genau bekannt ist, wie hoch der Einfluss von Li auf die Verhängung des Kriegsrechtes war.
Gleich nach der Niederschlagung der Proteste am Platz begann Li mit der Lösung der Probleme, die zu den Unruhen geführt hatten. Die Inflation wurde mit einer strengen Geldpolitik, Preiskontrollen für viele Waren, höheren Zinssätzen und die Verringerung von staatlichen Krediten für private Firmen bekämpft. Die Inflation sank durch diese Maßnahmen auf akzeptable Werte. Die Maßnahmen wurden später durch seine Nachfolger wieder abgeschafft, weil sie nicht mehr notwendig waren. Sie werden jedoch als Schlüssel für das schnelle und ständige Wachstum der Wirtschaft in den neunziger Jahren gesehen.
Somit sind die Ursachen, die zum Protest der Studenten führten, größtenteils beseitigt. Die Inflation ist niedrig, die Schulen und Wohnheime sind nicht mehr so überfüllt. Die Abwanderung vom Land in die Städte in den achtziger Jahren, die vielleicht die größte Migration der Geschichte war, ist mittlerweile viel organisierter. Das Ansehen der Kommunistischen Partei ist besser geworden. Der Lebensstandard der Menschen hat sich erhöht, besonders in den schnell wachsenden Städten an der Küste.
Der wirtschaftliche Erfolg der Jahre nach den Protesten auf dem Tiananmen-Platz haben das Erbe von Li positiv beeinflusst und bestätigen seine Meinung, dass soziale Stabilität wichtig ist, um einen erfolgreichen Übergang zur Marktwirtschaft zu schaffen. Diese Denkweise ist mittlerweile in der Kommunistischen Partei sehr weit verbreitet.
Verweise
Kategorie:Mann Kategorie:Chinese Kategorie:Politiker (20. Jh.) Kategorie:Politiker (China)
ja:李鵬
Oktober
Der Oktober ist der zehnte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender.
Er hat 31 Tage.
Der Oktober beginnt mit dem selben Wochentag wie der Januar, außer in Schaltjahren.
Der Name
Die Römer nannten ihren achten Monat des Jahres mensis october (octo=acht). Obwohl der Monat nach der Julianischen Kalenderreform 46 v. Chr. an die zehnte Stelle verschoben worden ist, ist es bei seinem römischen Namen geblieben.
Andere urdeutsche Namen sind "Weinmonat", dieser Name soll bereits von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert eingeführt worden sein und weist auf den Beginn der Weinlese und der weiteren Weinverarbeitung hin, oder "Gilbhart", da sich in diesem Herbstmonat das Laub gelb und braun färbt. Bei den Jägern wird dieser Monat auch Dachsmond genannt.
Der heutige Gregorianische Kalender wurde 1582 von Papst Gregor XIII. eingeführt, setzte sich aber erst nach der Französischen Revolution durch.
Feiertage und Feste
- Lichtblauer Montag ( erster Montag nach Michaelis ( 29.9) wurde in Bayern gefeiert, da die Handwerker wieder bei Licht in ihren Stuben arbeiten mussten. Meistens gaben die Meister den Lehrlingen an diesem Tag frei.
- Oktoberfest Am ersten Sonntag geht auf der Münchner Theresienwiese das größte Volksfest der Erde zu Ende. Zum ersten Mal wurde es ab dem 12. Oktober 1810 gefeiert, dem Geburtstag des bayerischen Königs Maximilian I. Er vermählte sich an diesem Tag mit Therese von Sachsen-Hildenburghausen.
- Tag der deutschen Einheit ( 3. Oktober) Dieser Tag erinnert an den Zusammenschluss der beiden deutschen Staaten im Jahre 1990 und löste den 17. Juni als Nationalfeiertag Deutschlands ab.
- Erntedank (erster Sonntag im Oktober) In den Kirchen werden die diesjährigen Ernteeinnahmen gesegnet.
- Rosenkranzfest ( 7. Oktober) Im Jahr 1573 führte Papst Gregor XIII. dieses Fest als Erinnerung an die Seeschlacht bei Lepanto ein, wo eine christliche Flotte mit Hilfe von Rosenkranzgebeten die Schiffe der Osmanen vernichtet haben.
- Reformationstag ( 31. Oktober) Er erinnert an den Anschlag der 95 Thesen zur Ablasspraxis der Kirche an die Dompforte in Wittenberg durch Martin Luther und somit den Beginn der Reformation.
- Halloween (31. Oktober)
Tierkreiszeichen
Im Oktober liegen die Sternzeichen Waage ( 24.9 bis 23.10) und Skorpion ( 24.10 bis 22.11).
Bauernregeln und Wetterregeln
- Wenn's im Oktober friert und schneit, bringt der Januar milde Zeit.
- Sitzt im Oktober fest Laub am Baum, kommt ein strenger Winter kaum..
- Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein, ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will.
- Oktober rauh, Januar flau.
- Oktoberhimmel voll Sterne hat warme Öfen gerne.
- Am St. Gallustag ( 16.10) den Nachsommer man erwarten mag.
- Zu Ursula ( 21.10) bringts Kraut herein, sonst schneit Simon ( 28.10) noch herein.
Siehe auch
- bewegliche Feiertage
- bewegliche Gedenktage
Weblinks
- http://www.feste-der-religionen.de/Kalender/Oktober.html
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Kategorie:Kalender
ja:10月
ko:10월
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Nationaler Volkskongress
Der Nationale Volkskongress (deutsche Abkürzung: NVK; Chinesisch: (全国人民代表大会 in Pinyin: Quánguó Rénmín Dàibiǎo Dàhuì Quanguo renmin daibiao dahui; Kurform: 人大 Renda) ist das Parlament der Volksrepublik China. Er ist nominell das oberste chinesische Gesetzgebungs- und Volksvertretungsorgan. Er verkörpert somit formal die Staatsmacht. Da die wichtigsten Entscheidungen jedoch in informellen Runden getroffen werden, besitzen die Parlamente der verschiedenen Ebenen für die Entscheidungsfindung keine zentrale Bedeutung und sind lediglich Instrumente im Machtapparat der KPCh.
In der Regel besteht der Nationale Volkskongress aus rund 3.000 Mitgliedern und ist damit das größte Parlament der Welt. Die Mitglieder werden alle fünf Jahre gewählt. In der Regel findet nur einmal im Jahr eine Plenartagung statt. Der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses trifft sich sechsmal im Jahr. Er besteht aus einem Vorsitzenden, einem Stellvertreter und ca. 130 Vollzeit-Abgeordneten. Eine seiner wichtigsten Aufgaben ist sein ausschließliches Vorschlagsrecht für Regierungsämter.
Wahlfunktionen
Der Nationale Volkskongress wählt auf Vorschlag des Nationalen Parteikkongresses der Kommunistischen Partei Chinas
- den Staatspräsidenten der Volksrepublik China 国家主席 (guojia zhuxi)
- die Zentrale Militärkommission 军事委员会 (junshi weiyuanhui)
- den Obersten Volksgerichtshof 最高人民法院 (zuigao renmin fayuan)
- die Oberste Staatsanwaltschaft 最高检察院 (zuigao jianchayuan) und
- den Staatsrat der Volksrepublik China, die Zentralregierung der Volksrepublik China 国务院 (guowuyuan).
Arbeitsweise
Die langen Sitzungspausen weisen darauf hin, dass andere Stellen die wesentlichen Entscheidungen treffen. Die knapp dreitausend Delegierten werden häufig als Armee der Händeheber abgetan. Abstimmungsrevolten führen vor Augen, dass mit dem Nationalen Volkskongress in Zukunft zu rechnen ist. Im NVK sind viele Spitzenfunktionäre aus den Regionen vertreten, die die Jahrestagungen nutzen, um für ihre Interessen zu werben. In informellen Gesprächen mit Mitgliedern der Zentralregierung am Rande der Tagung betreiben sie ein intensives Lobbying für ihre Sonderinteressen. Vertreter der Inlandsregionen setzten sich für eine Unterstützung infrastruktureller Großprojekte durch die Zentralregierung ein.
Die im NVK mit mehr als 200 Delegierten vertretene Volksbefreiungsarmee sorgt sich um Zuwachsraten des Verteidigungshaushalts.
Zu spektakulären Abstimmungsrevolten kam es im NVK nur selten. Doch 1992 verweigerte rund ein Drittel der Delegierten dem Großprojekt des Drei-Schluchten-Staudammes die Zustimmung. Für Überraschungen in Personalwahlen, die sich gewöhnlich auf Bestätigung der von der KPCh benannten Kandidaten beschränken, sorgten allerdings einige Provinz-Volkskongresse. Da Zustimmungsraten von über 90% selbstverständlich sind, werden mehr als 10% Gegenstimmen und Enthaltungen als deutliche Missfallenskundgebung betrachtet. Bei der Verlängerung seiner Amtszeit 1993 hatte Ministerpräsident Li Peng 12% Gegenstimmen und Enthaltungen, was als Zeichen des Protestes zu werten ist.
Zusammensetzung
Der Nationale Volkskongress setzt sich aus 34 Delegationen zusammen: 23 Provinzen (inkl. Taiwan), 5 Autonome Gebiete, 4 regierungsunmittelbare Städte sowie 2 Sonderverwaltungsregionen (Hongkong, Macau). Die Volksbefreiungsarmee ist ebenfalls durch eine Delegation präsent.
Stellenwert
Eine Umfrage im Auftrag des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses über die Einschätzung der politischen Rolle der Volkskongresse unter etwa 12.500 Chinesen in zehn Großstädten ergab, dass die Bedeutung des NVK als sehr gering angesehen wird. Obwohl sich unter den Befragten eine große Zahl von Parteimitgliedern und Staatsbediensteten befand, wurden die Kompetenzen der Volkskongresse sehr skeptisch beurteilt. 48 Prozent der Befragten gestanden ein, dass sie die Eröffnung der Jahrestagung des Nationalen Volkskongresses nicht interessiere. Selbst unter den befragten Mitgliedern der Partei vertraten fast 50 Prozent die Auffassung, dass die Einberufung des NVK eine reine Formalie sei und die Volksvertretung nicht imstande sei, konkrete Probleme zu lösen, denn alle wichtigen Fragen würden bereits von den Parteikomitees entschieden und die Delegierten seien nur Schachfiguren der Kommunistischen Partei.
Weblinks
[http://www.china.org.cn/de-zhengzhi/3.htm "Das System der Volkskongresse"] Offizielle Präsentation des NVK
Kategorie:Politik (China)Kategorie:legislative
ja:全国人民代表大会
1998
Jahreswidmungen
- Das Schweinsohr (Gomphus clavatus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Die Feldlerche (Alauda arvensis) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Wildbirne (Pyrus commúnis) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Die Unke (Bombina) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
Politik
- 1. Januar: Flavio Cotti wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Deutschland. Der Beschluss über die Abschaffung der Gewerbekapitalsteuer tritt in Kraft
- 1. Januar: Deutschland. Der Solidaritätszuschlag wird von 7,7 auf 5,5 Prozent gesenkt
- 1. Januar: Honduras. Carlos Roberto Flores Facussé tritt sein Amt als Staats- und Regierungschef an
- 1. Januar: Malediven. Die neue Verfassung tritt in Kraft
- 1. Januar: Kooperationsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 2. Januar: Ausbruch der Vogelgrippe in Hongkong
- 4. Januar: Israel. Außenminister David Levi tritt zurück
- 4. Januar: Valdas Adamkus wird Staatspräsident in Litauen
- 7. Januar: Ottawa, Kanada. Der Rechtsanspruch der Ureinwohner auf das von ihnen bereits vor der Ankunft der Europäer besiedelte Land wird von Obersten Gericht bestätigt
- 11. Januar: Kuba. Direktwahlen zur Nationalversammlung
- 16. Januar: Die Präsidenten der USA, Estlands, Lettlands und Litauens unterzeichnen die „US-Baltic Charter of Partnership“
- 16. Januar: Bundestag genehmigt Lauschangriff
- 21. Januar: Papst Johannes Paul II. besucht Kuba
- 23. Januar: Volksrepublik China. Methangas-Explosion in einer Kohlegrube in der Provinz Liaoning. 80 Tote
- 29. Januar: Kanada, Japan, Russland, USA sowie die Mitgliedsstaaten der europäischen ESA schließen den Vertrag über den Bau der internationalen Raumstation ISS
- 1. Februar: Costa Rica. Miguel Anguel Rodriguez Echeverría wird Staats- und Regierungschef
- 1. Februar: Litauen. Assoziierungsvertrag mit der EU
- 3. Februar: Armenien. Staatspräsident Lewon Ter-Petrosjan tritt zurück
- 4. Februar: Schweres Erdbeben in Afghanistan. Etwa 4.500 Tote
- 5. Februar: Deutschland. Bundespräsident Roman Herzog auf Staatsbesuch in der Ukraine
- 6. Februar: Korsika, Frankreich. Der Präfekt Claude Erignac wird auf der Straße erschossen
- 9. Februar: Georgien. Zweites Attentat auf Eduard Schewardnadse
- 10. Februar: Die Todesstrafe in Aserbaidschan wird abgeschafft
- 14. Februar: Japan. Schwere Grippewelle. Etwa 16.000 Schulen werden vorsichtshalber geschlossen
- 21. Februar: „Weimarer Dreiecks“-Gipfel zwischen H.Kohl, J.Chirac und A.Kwasniewski
- 24. Februar: Laos. Khamtay Siphanedone wird Staatspräsident
- 28. Februar: Eskalation der Lage im Kosovo
- 1. März: Kooperationsabkommen zwischen Tunesien und der EU
- 1. März: Das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zwischen Deutschland und der Ukraine tritt in Kraft
- 4. März: Israel. Staatspräsident Ezer Weizman wird in seinem Amt bestätigt
- 6. März: Jyväskylä, Finnland. Entgleisung eines Personenzugs. 11 Tote, 40 Verletzte
- 10. März: Chile. General Augusto Pinochet Ugarte legt sein Amt als Oberkommandierender des Heeres nieder
- 10. März: Indonesien. Hadji Mohamed Suharto wird zum 6. Mal als Staats- und Regierungschef bestätigt
- 10. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Südafrika. In Kraft seit dem 10. Januar 2000
- 11. März: Dänemark. Ministerpräsident Poul Nyrup Rasmussen wird in seinem Amt bestätigt
- 13. März: Kap Verde. Währungsabkommen mit Portugal
- 14. März: Tiflis, Georgien. Besuch des türkischen Regierungschefs Mesut Yilmaz
- 15. März: Sofia, Bulgarien. Besuch von Papst Johannes Paul II.
- 17. März: Volksrepublik China. Zhu Rongji wird Ministerpräsident. Staatspräsident Jiang Zemin wird in seinem Amt bestätigt
- 17. März: Der Ausnahmezustand in Sambia wird aufgehoben
- 19. März: Indien. Atal Behari Vaipayee wird Premierminister
- 24. März: Bangladesch. Ein Zyklon vernichtet mehrere Dörfer. Über 250 Tote, etwa 3.000 Verletzte
- 25. März: Argentinien. Aufhebung der Amnestiegesetze von 1987
- 25. März: Kirgisistan. Kubanischbek Schumalijew wird neuer Regierungschef
- 30. März: Rückkehr von Prinz Ranariddh aus dem Exil nach Kambodscha
- 31. März: Beginn der Verhandlungen über Estlands EU-Beitritt
- 1. April: Bolivien, Ecuador, Kolumbien, Peru und Venezuela unterzeichnen einen Vertrag zur besseren Zusammenarbeit und Drogenbekämpfung
- 1. April: Botswana. Staatspräsident Quett Ketumile Joni Masire tritt im Alter von 72 Jahren zurück. Neuer Staatspräsident wird Festus Gontobanye Mogae
- 1. April: Deutschland. Fusion der Stahlkonzerne Thyssen und Krupp-Hoesch
- 4. April: Iran. Ein durch starke Regenfälle ausgelöster Erdrutsch im Südwesten tötet etwa 120 Menschen
- 5. April: Japan. Die längste Hängebrücke mit 3.911 m wird eröffnet
- 9. April: Armenien. Robert Kotscharjan wird Staatspräsident
- 10. April: Mehrparteiengespräche zwischen Großbritannien und Irland
- 15. April: Tod von Pol Pot in Kambodscha
- 18. April: Volksrepublik China. Regimekritiker Wang Dan wird aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus der Haft entlassen
- 18. April: Großbritannien schließt Friedensabkommen mit der IRA
- 19. April: Dr. Thomas Klestil wird im Amt als Bundespräsident in Österreich bestätigt
- 20. April: Auflösung der Rote Armee Fraktion
- 22. April: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Sachsen-Anhalt
- 23. April: Belgien. Ausbruch des mutmaßlichen Kindermörders Marc Dutroux aus dem Gefängnis
- 24. April: Ruanda. 22 Todesurteile werden öffentlich vollstreckt
- 26. April: Guatemala-City, Guatemala. Bischof Juan Gerardi Conedera wird ermordet
- 28. April: Japan und die USA unterzeichnen ein neues Sicherheitsabkommen
- 29. April: Das Kyoto-Protokoll über die Klimaänderungen wird unterzeichnet
- 30. April: Friedensabkommen für Nordirland
- 4. Mai: Armenien. Außenminister Wartan Oskanjan besucht Deutschland
- 4. Mai: Deutschland. Der armenische Außenminister Wartan Oskanjan trifft zu einem Besuch in Bonn ein
- 4. Mai: Indonesien. Die Energiepreise werden um bis zu 70 Prozent erhöht. Die Folge sind Krawalle und Unruhen
- 6. Mai: Alois Estermann zum Kommandanten der Schweizergarde gekürt und zehn Stunden später ermordet
- 7. Mai: London, Großbritannien. Bekanntmachung der Fusion von Chrysler und Daimler
- 9. Mai: Algier, Algerien. Explosion einer Bombe in einem Café. 17 Verletzte
- 11. Mai: Indien. Unterirdische Atomtests
- 12. Mai: Grenzstreit zwischen Eritrea und Äthiopien
- 12. Mai: Eritrea. Gefechte um den Grenzverlauf zu Äthiopien
- 13. Mai: Indien. Unterirdische Atomtests
- 15. Mai: Benin. Staatspräsident Mathieu Kérékou übernimmt auch den Posten des Regierungschefs
- 21. Mai: Indonesien Rücktritt des Präsidenten Suharto
- 22. Mai: Algerien. Bombenanschlag in El Harrach. 15 Tote
- 24. Mai: Parlamentswahlen in Senegal
- 26. Mai: Rahmenabkommen zwischen Deutschland und Kolumbien über technische Zusammenarbeit
- 1. Juni: Gründung der Europäischen Zentralbank (EZB)
- 3. Juni: Gründung von ATTAC
- 5. Juni: Beiderseitige Luftangriffe zwischen Eritrea und Äthiopien
- 6. Juni: Burundi. Beginn der Übergangsverfassung
- 8. Juni: Nigeria. Entlassung aller politischen Gefangenen
- 10. Juni: Paris, Frankreich. Staatspräsident Jacques Chirac eröffnet im Stadion Stade de France die 16. Fußballweltmeisterschaften
- 11. Juni: Belgien. Königin Fabiola wird 70 Jahre alt
- 12. Juni: Burundi. Pierre Buyoya word Staatspräsident der Übergangsregierung
- 15. Juni: Bosnien und Herzegowina. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verlängert das Mandat der Friedenstruppe SFOR
- 15. Juni: Kooperationsabkommen zwischen Bahrain und der EU
- 15. Juni: Burundi. Erste Friedensgespräche mit Tansania
- 21. Juni: Gnassingbé Eyadèma wird als Staatspräsident in Togo in seinem Amt bestätigt
- 21. Juni: Burundi. Waffenstillstandvertrag mit den Hutu-Rebellen
- 22. Juni: Bosnien und Herzegowina. Die „Konvertibilna Marka“ ersetzt alle 3 bestehenden Währungen
- 25. Juni: Volksrepublik China. US-Präsident Bill Clinton trifft zu einem mehrtägigen Besuch in Peking ein
- 25. Juni: Großbritannien. Wahlen in Nordirland
- 29. Juni: Dänemark. Ein verschärftes Ausländergesetz tritt in Kraft
- 30. Juni: Erstmals Kommunalwahlen in Mosambik
- 1. Juli: Deutschland. Gesetzesänderungen im Eheschließungsrecht treten in Kraft
- 4. Juli: Japan. Die erste Raumsonde Japans wird Richtung Mars geschickt
- 4. Juli: Das Verfassungsgericht in Aserbaidschan wird gegründet
- 6. Juli: Hongkong, Volksrepublik China. Der Flughafen Chep Lap Kok nimmt seinen Betrieb auf
- 12. Juli: Jamil Mahuad wird Staatspräsident in Ecuador
- 17. Juli: Irak und Syrien schließen einen Vertrag über eine neue Erdölleitung
- 22. Juli: Iran testet erfolgreich eine Mittelstreckenrakete. Reichweite etwa 1.300 km
- 26. Juli: Erste eigene Nationalwahlen in Kambodscha
- 27. Juli: Deutschland und Armenien unterzeichen eine Abkommen über finanzielle Zusammenarbeit
- 30. Juli: Japan. Der bisherige Außenminister Keizo Obuchi wird neuer Regierungschef
- 31. Juli: Volksrepublik China. Pekings ehemaliger Bürgermeister Chen Xitong wird wegen Korruption (2,2 Milliarden USD) zu 16 Jahren Haft verurteilt
- 2. August: Einmarsch militärischer Truppen aus Ruanda und Uganda in die Republik Kongo
- 3. August: Waffenstillstand zwischen Eritrea und Äthiopien
- 3. August: Waffenstillstandsvertrag zwischen Eritrea und Äthiopien
- 7. August: Bombenanschlag auf die US-Botschaft in Nairobi, Kenia. 253 Tote, Tausende Verletzte
- 7. August: Bombenanschlag auf die US-Botschaft in Daressalam, Tansania. 10 Tote
- 7. August: Nairobi, Kenia. Bombenanschlag auf die US-Botschaft. 253 Tote, über 5.000 Verletzte
- 8. August: Iran. Die iranischen Diplomaten in Afghanistan werden ermordet
- 10. August: Ecuador. Jamil Mahuad Witt wird Staatspräsident
- 12. August: Bhutan. König Jigme Singye Wangchuk bestimmt, dass die Regierung nicht mehr von ihm ernannt, sondern gewählt wird
- 12. August: Albanien. Ermordung des Abgeordneten Hajdari
- 14. August: Indien. Bei einem Erdrutsch im Bundesstaat Uttar Pradesh wird ein ganzes Dorf verschüttet. Über 200 Tote
- 28. August: Belize. Said Wilbert Musa wird Premierminister
- 31. August: Algier, Algerien. Bombenanschlag. 19 Tote, 60 Verletzte
- 31. August: Bosnien und Herzegowina. Der deutsche VW-Konzern eröffnet wieder sein Werk in Sarajevo
- 4. September: Unterzeichnung des Wye II-Abkommens in Sharm El-Sheikh, Ägypten
- 12. September: Albanien. Azem Hajdari, führender Oppositionspolitiker, wird ermordet
- 15. September: Brüssel, Belgien. Die Europäische Kommission gibt die Potenzpille Viagra frei
- 18. September: Algerien. Bombenanschlag in Tiaret. 22 Tote, 30 Verletzte
- 25. September: Mikuláš Dzurinda wird Ministerpräsident in der Slowakei
- 27. September: Wahlen zum 14. Bundestag der Bundesrepublik Deutschland führen zum Ende der 16 Jahre andauernden „Ära Kohl“, Gerhard Schröder wird Bundeskanzler in einer Koalition von SPD und den Grünen, die letztgenannten sind damit erstmals in ihrer Geschichte an der Bundesregierung beteiligt
- 28. September: Albanien. Regierungschef Fatos Nano tritt zurück
- 29. September: Albanien. Pandeli Majko wird neuer Regierungschef
- 3. Oktober: Australien. Premierminister John Winston Howard wird in seinem Amt bestätigt
- 4. Oktober: Fernando Henrique Cardoso wird zum 2. Mal Präsident von Brasilien
- 6. Oktober: Dominica. Vernon Shaw wird Staatspräsident
- 6. Oktober: Großbritannien. Premierminister Tony Blair auf Staatsbesuch in der Volksrepublik China
- 9. Oktober: Israel. Ariel Scharon wird neuer Außenminister
- 9. Oktober: Italien. Ministerpräsident Romano Prodi tritt zurück
- 11. Oktober: Bei den Präsidentschaftswahlen in Aserbaidschan wird Heydär Äliyev wieder als Präsident gewählt
- 15. Oktober: Kirgisistan wird Mitglied der Welthandelsorganisation WTO
- 16. Oktober: Der ehemalige Diktator Chiles Augusto Pinochet Ugarte wird in London, Großbritannien unter Hausarrest gestellt
- 16. Oktober: Malediven. Staatspräsident Maumoon Abdul Gayoom wird für 5 Jahre wiedergewählt
- 17. Oktober: Kirgisistan. Referendum zur Einführung des Privateigentums an Grund und Boden
- 18. Oktober: Parlamentswahlen in Mazedonien
- 21. Oktober: Italien. Massimo D'Alema wird neuer Regierungschef
- 24. Oktober: Deutschland. Palästinenserchef Yassir Arafat trifft in Bonn ein
- 26. Oktober: Friedensvertrag zwischen Peru und Ecuador
- 26. Oktober: Deutschland. Wolfgang Thierse wird zum Bundestagspräsidenten gewählt
- 26. Oktober: Ecuador und Peru unterzeichnen unterzeichnen ein Friedensabkommen in Brasilia, Brasilien
- 27. Oktober: Deutschland. Gerhard Schröder wird zum Bundeskanzler gewählt
- 28. Oktober: Das oberste Zivilgericht in London, Großbritannien, hebt den Haftbefehl gegen Augusto Pinochet Ugarte auf
- 10. November: Ungarn. Beginn der Beitrittsverhandlungen mit der EU
- 15. November: Burkina Faso. Blaise Compaoré wird zum 2. Mal als Staatspräsident gewählt
- 23. November: Volksrepublik China. Staats- und Parteichef Jiang Zemin und Präsident Boris Jelzin, Russland unterzeichenen in Moskau, Russland das Grenzabkommen über den gesamten Grenzverlauf zwischen den beiden Staaten
- 24. November: Emile Lahoud wird Staatspräsident des Libanon
- 24. November: Sailele Tuila'epa Malielegaoi wird Premierminister in Samoa
- 25. November: Das oberste Zivilgericht in London, Großbritannien, nimmt die Aufhebung des Haftbefehls gegen Augusto Pinochet Ugarte zurück
- 26. November: Irland. Der britische Premierminister Tony Blair hält eine Rede vor dem irischen Parlament und ist somit der erste Premierminister seit der Gründung der Rebublik Irland, der eine Rede vor dem Parlament halten darf
- 29. November: Volksrepublik China. Besuch des Staats- und Parteichef Jiang Zemin in Japan. Dies ist gleichzeitig der erste Besuch eines chinesischen Staatspräsidenten in Japan
- 30. November: Amtsantritt von Hun Sen als Regierungschef von Kambodscha
- 30. November: Parlamentswahlen in Syrien
- 1. Dezember: Albanien. Die erste demokratische Verfassung tritt in Kraft
- 6. Dezember: El Hadi Omar Bongo Ondimba wird nach demokratischen Wahlen erneut Staatspräsident von Gabun
- 10. Dezember: Bulgarien. Abschaffung der Todesstrafe
- 14. Dezember: Guinea. Staatspräsident Lansana Conté wird in seinem Amt bestätigt
- 15. Dezember: Algerien. Ismail Hamdani wird Ministerpräsident
- 17. Dezember: Das oberste Zivilgericht in London, Großbritannien, nimmt den Beschluss gegen die Aufhebung des Haftbefehls gegen Augusto Pinochet Ugarte wieder zurück
- 18. Dezember: Guinea. Wiederwahl von Lansana Contée als Staatspräsident
- 20. Dezember: Volksrepublik China. Der Regimekritiker Liu Nianchun wird vorzeitig aus der Haft entlassen und nach USA abgeschoben
- 25. Dezember: Kambodscha. Khieu Samphan und Nuon Chea, zwei ehemalige Führer der Khmer Rouge (Roten Khmer) ergeben sich
- 26. Dezember: Angola. Ein Flugzeug der Vereinten Nationen wird von der UNITA beschossen und stürzt ab. 14 Tote
- 31. Dezember: Bulgarien. Der IWF gewährt einen neuen Kredit i.H.v. 1,6 Mrd. USD
- 31. Dezember: Tel Aviv, Israel. Die amerikanische Botschaft wird wegen Bombendrohung geräumt
Katastrophen
- 10. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 5,7 im Nordosten der Volksrepublik China. 70 Tote
- 2. Februar: Philippinen. Eine Douglas DC-9 der Cebu Pacific Air mit 104 Menschen an Bord prallt gegen einen Berg. Niemand überlebt
- 3. Februar: Ein US-Militärflugzeug kappt im Tiefflug das Kabel einer Seilbahn in Cavalese in den Dolomiten. 20 Touristen, größtenteils Deutsche, sterben
- 4. Februar: Erdbeben der Stärke 6,1 in Tadschikistan und Afghanistan, 2.323 Tote
- 4. Februar: Schweres Erdbeben in Afghanistan. Etwa 4.500 Tote
- 16. Februar: Taiwan. Ein Airbus A300 der China Airlines verfehlt die Landebahn in Taipeh. Insgesamt sterben 203 Menschen
- 19. März: Afghanistan. Eine Boeing 727 der Ariana Afghan Airlines zerschellt im Anflug auf Kabul an einem Berg. Keiner der 45 Insassen überlebt
- 10. April: Ein Erdbeben der Stärke 5,8 im Iran. 12 Tote
- 20. April: Bogota, Kolumbien. Eine Boeing 727 der TAME Linea Aerea del Ecuador fliegt gegen einen Berghang. Dabei sterben alle 53 Menschen an Bord
- 5. Mai: Amazonas, Peru. Absturz einer von einer Boeing 737 der Luftwaffe. 74 Menschen sterben, 13 werden gerettet
- 22. Mai: Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in Bolivien. 105 Tote
- 30. Mai: Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in Tadschikistan und Afghanistan; etwa 4.000 Tote
- 3. Juni: ICE-Unglück Eschede: Der ICE Wilhelm Conrad Röntgen entgleist aufgrund eines defekten Radreifens bei Eschede und reißt dadurch eine Straßenbrücke ein. 101 Tote
- 9. Juni: Ein Zyklon im Bundesstaat Gujarat zerstört tausende Gebäude. Ca. 3.000 Tote, 100.000 Obdachlose
- 27. Juni: Erdbeben im Südwesten der Türkei, etwa 130 Tote
- 17. Juli: Grubenunglück im Talkumwerk der Naintsch Mineralwerke GmbH in Lassing (Steiermark), 10 Tote
- 17. Juli: Erdbeben der Stärke 7,0 auf Papua Neuguinea, 2.183 Tote
- 7. August: Auf die US-Botschaften in Nairobi/Kenia und Daressalam/Tansania werden Terror-Anschläge verübt, die über 200 Menschenleben kosten
- 15. August: Die Brennerautobahn (A13) wird von einer Schlammlawine verschüttet. Fünf deutsche Urlauber werden in ihren Autos zerquetscht. Die Unpassierbarkeit dieser wichtigen Strecke (München-Inntal-Italien) legt weiträumig den Verkehr lahm, auch die Tauernautobahn (A10) wird verstopft
- 29. August: Quito, Ecuador. Eine Tupolew Tu-154 der Cubana stürzt unmittelbar nach dem Start in bewohntes Gebiet. Bei dem Unglück sterben 70 von 90 Menschen im Flugzeug und 10 Anwohner
- 2. September: Eine MD-11 der Swissair stürzt vor Halifax nach einem Feuer an Bord ins Meer; alle 215 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder kommen ums Leben
- 25. Oktober: Der Holzfrachter Pallas läuft vor Amrum auf Grund und sorgt für die bisher schwerste Ölpest der deutschen Nordseeküste
- 30. Oktober: Honduras. Der Wirbelsturm Mitch fordert etwa 5.500 Tote
- 11. Dezember: Surat Thani, Thailand. Ein Airbus A310 der Thai Airways stürzt während des Landeanflugs etwa 3 km vor dem Flughafen ab und explodiert. 101 Menschen sterben, 45 können gerettet werden
Wirtschaft
- 1. September: Die neue HypoVereinsbank entsteht durch die Fusion der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank mit der Bayerischen Vereinsbank
- Oktober: Smart beginnt mit dem Verkauf ihres ersten Autos, dem smart city-coupé
Wissenschaft
- 26. Februar: Totale Sonnenfinsternis (Kolumbien, Venezuela, Karibik)
- 22. August: Ringförmige Sonnenfinsternis in Indonesien und Malaysia
- Samuel Huntington veröffentlicht das Buch, Kampf der Kulturen: Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert, Goldmann, 1998, ISBN 3442755069. – Allerdings nur die deutsche Übersetzung. Das amerikanische Original ist bereits 1996 erschienen!
- Eine neue Art der Isarog-Spitzmausratte wird beschrieben und als Palanan-Spitzmausratte (Archboldomys musseri) bennant
Kultur
- Mai: Das dritte Europäische Jugendchor-Festival (EJCF) findet in Basel statt
- 6. Juni: Am ersten „Sozialen Tag“ von Schüler Helfen Leben tauschen 35.000 Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein Ihre Schulbank gegen einen bezahlten Job: und spenden fast eine Million Euro für mildtätige Zwecke
- 1. August: In den deutschsprachigen Ländern tritt die Rechtschreibreform in Kraft
- 19. September: Uraufführung der Oper A Streetcar Named Desire von André Previn an der San Francisco Opera
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Die XVIII. Olympischen Winterspiele finden in Nagano, Japan, vom 7. bis 22. Februar statt
- Gastgeber Frankreich gewinnt im Finale der Fußball-WM gegen Titelverteidiger Brasilien
- Am 10. März beendet der Trainer des FC Bayern München Giovanni Trapattoni eine emotionsgeladene Pressekonferenz mit dem inzwischen berühmten Satz „Ich habe fertig!“
- Mit dem 1. FC Kaiserslautern wird erstmals ein Aufsteiger direkt deutscher Meister im Fußball
- Die Tour de France wird von Marco Pantani gewonnen, der Vorjahressieger Jan Ullrich schlägt. Die Tour wird überschattet von einem Dopingskandal. Mehrere Teams werden ausgeschlossen
- 17. Juli: Felipe Juan Froilán de Todos los Santos de Marichalar y de Borbón, Sohn von Infantin Elena von Spanien und Jaime de Marichalar
- 6. Oktober: Mia-Sophie, deutsche Kindersängerin
- 29. Oktober: Prinz Constantin-Alexios, Sohn von Kronprinz Pavlos von Griechenland und Kronprinzessin Marie-Chantal von Griechenland
- 1. Januar: Marga Faulstich, deutsche Glaschemikerin ( - 1915)
- 1. Januar: Helen Wills Moody, Tennisspielerinnen ( - 1905)
- 5. Januar: Georgi Wassiljewitsch Swiridow, russischer Komponist ( - 1915)
- 5. Januar: Sonny Bono, US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Politiker ( - 1935)
- 5. Januar: Wilhelm Herz, deutscher Motorradrennfahrer, Motorradweltrekordhalter (1951) ( - 1912)
- 5. Januar: Junior Wells, US-amerikanischer Blues-Musiker (Mundharmonika) ( - 1934)
- 6. Januar: Thomas Ellwein, deutscher Politologe ( - 1927)
- 6. Januar: Otto Schmitt (Erfinder), Biophysiker und Erfinder ( - 1913)
- 7. Januar: Richard Hamming, US-amerikanischer Mathematiker ( - 1915)
- 8. Januar: Rudolf Sigl, Ordinarius und Direktor des Instituts für Astronomische und Physikalische Geodäsie ( - 1928)
- 9. Januar: Kenichi Fukui, japanischer Chemiker ( - 1918)
- 10. Januar: Orlandus Wilson, US-amerikanischer Gospelsänger und Arrangeur ( - 1917)
- 11. Januar: Klaus Tennstedt, deutscher Dirigent ( - 1926)
- 12. Januar: Ramón Sampedro, Tetraplegiker und Befürworter der Sterbehilfe ( - 1943)
- 15. Januar: Gulzarilal Nanda, indischer Politiker ( - 1898)
- 16. Januar: Ludwig Waldleitner, deutscher Filmproduzent ( - 1913)
- 18. Januar: Josip Uhac, Diplomat des Vatikans und Bischof der römisch-katholischen Kirche ( - 1924)
- 19. Januar: Carl Perkins, US-amerikanischer Rockabilly-Musiker ( - 1932)
- 23. Januar: Hilla Limann, ehemaliger Präsident von Ghana ( - 1934)
- 23. Januar: Alfredo Ormando, italienischer Schriftsteller ( - 1958)
- 30. Januar: Ferdy Mayne, deutscher Schauspieler ( - 1916)
- 30. Januar: Samuel Eilenberg, polnischer Mathematiker, gilt er als Begründer der Kategorientheorie ( - 1913)
- 2. Februar: Raymond Bernard Cattell, britisch-amerikanischer Psychologe ( - 1905)
- 3. Februar: Gabriel Laub, tschechisch- und deutschsprachiger Journalist, Satiriker und Aphoristiker ( - 1928)
- 5. Februar: Eduardo Francisco Pironio, Kardinal der römisch-katholischen Kirche ( - 1920)
- 6. Februar: Ferenc Sido, ungarischer Tischtennisspieler ( - 1923)
- 6. Februar: Falco, Sänger, Musiker ( - 1957)
- 6. Februar: Carl Wilson, US-amerikanischer Musiker (The Beach Boys) ( - 1946)
- 8. Februar: Halldór Laxness, isländischer Schriftsteller ( - 1902)
- 10. Februar: Erich Mückenberger, Vorsitzender der Zentralen Parteikontrollkommission in der DDR ( - 1910)
- 14. Februar: Karl Biehlig, Professor für Waldhorn an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar ( - Ereignisse
Jahreswidmungen
- 2003 ist „Das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderung“
- 2003 ist „Internationales Jahr der Chemie“
- 2003 ist „Jahr des Süßwassers“ (UNESCO)
- 2003 ist „Jahr der Bibel“
- Der Papageigrüne Saftling (Hygrocybe psittacina) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Mauersegler (Apus apus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Schwarzerle (Alnus glutinosa) Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Wolf (Canis lupus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Salbei (Salvia) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)
Politik
Januar
- 1. Januar: Pascal Couchepin wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Angola und Deutschland gehörten als nichtständige Mitglieder für zwei Jahre dem UN-Sicherheitsrat an
- 1. Januar: Luiz Inácio Lula da Silva wird Staatspräsident von Brasilien
- 15. Januar: Ecuador. Lucio Gutiérrez Borbúa wird Staatspräsident
- 19. Januar: Kuba. Dritte Direktwahlen zur Nationalversammlung
- 22. Januar: Parlamentswahl in den Niederlanden
Februar
- 2. Februar: Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen mit jeweils deutlichen Siegen der CDU
- 2. Februar: Verfassungsänderung in Kirgisistan
- 4. Februar: Durch Parlamentsbeschluss erfolgte die Umbenennung von Jugoslawien in Serbien und Montenegro
- 5. Februar: Armenien tritt der WTO bei
- 9. Februar: Präsident Wladimir Putin, Russland, und Bundespräsident Johannes Rau, Deutschland, eröffneten die deutsch-russischen Kulturtage in Berlin
- 10. Februar: Deutschland und die Niederlande übernahmen in Afghanistan die Führung der ISAF (Sicherheitsunterstützungstruppe)
- 11. Februar: Bolivien. Aufstand der Polizei: als Folge davon kam es zu Massenunruhen mit mehreren Toten und Hunderten Verletzter
- 21. Februar: Kroatien stellte in Athen, Griechenland, den Antrag auf Mitgliedschaft in der EU
- 26. Februar: Rolandas Paksas wird als Staatspräsident Litauens vereidigt
- 27. Februar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Tadschikistan
- 28. Februar: Tschechische Republik. Václav Klaus wird Staatspräsident
März
- Österreich hat nach der Nationalratswahl 2002 große Probleme eine neue Regierung zu finden. ÖVP und FPÖ entschließen sich zu einer Neuauflage der im Vorjahr gescheiterten schwarz-blauen Koalition
- 1. März: Handelsabkommen zwischen der EU und dem Libanon
- 11. März: Recep Tayyip Erdogan wird Ministerpräsident in der Türkei
- 16. März: Parlamentswahlen in El Salvador
- 16. März: Parlamentswahlen in Finnland
- 17. März: Verfassungsänderung in Frankreich. Hauptpunkt: Dezentralisierung Frankreichs
- 20. März: Beginn des Dritten Golfkriegs: Die Regierung Deutschlands und weite Teile der deutschen Bevölkerung stellten sich zusammen mit Frankreich im Irak-Konflikt gegen die Kriegspolitik der USA und Großbritanniens. Seitens der USA erhielt sie dafür harsche Kritik, aber auch Unterstützung von Russland und China
- 23. März: Verfassungsänderung in Tschetschenien
- 23. März: 90 % der Bevölkerung Sloweniens waren für einen EU-Beitritt
- 24. März: US-Präsident George W. Bush kündigt dem amerikanischen Volk in einer nur vier Minuten langen Rede den Beginn des Krieges gegen den Irak an
- 26. März: Unterzeichnung des NATO-Beitrittsprotokolls in Brüssel durch Estlands Außenministerin Kristiina Ojuland
April
- 3. April: Serbien und Montenegro wird Mitglied im Europarat
- 4. April: Mehrere Hundert Menschen wurden bei einem Massaker in Ituri, Demokratische Republik Kongo, getötet
- 9. April: Einmarsch der von den USA geführten Truppen in Bagdad, Irak
- 9. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Libanon
- 10. April: Estland. Juhan Parts wird Ministerpräsident
- 14. April: Militätputsch in Guinea-Bissau
- 16. April: Estland und Malta unterzeichnen in Athen, Griechenland, den Beitrittsvertrag zur EU
- 17. April: Finnland. Anneli Jäätteenmäki wird Regierungschefin (für 63 Tage)
- 19. April: Nigeria. Staatspräsident wird Olusegun Obasanjo wird im Amt bestätigt
- 21. April: Die Koalitions-Übergangsverwaltung für den Irak wird gegründet
- 27. April: Dritte demokratische Wahlen im Jemen
- 27. April: Allgemeine Wahlen in Paraguay
- 29. April: Gemeinsame Erklärung in Brüssel, Belgien, von Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Belgien zur Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik
- 30. April: Burundi. Domitien Ndayizeye wird Staatspräsident
- 30. April: Die Einwohner des Golfstaates Katar stimmen der ersten Verfassung seit der Unabhängigkeit von Großbritannien (1971) zu
Mai
- 1. Mai: Gipfeltreffen in Athen, Griechenland, zwischen Japan und der EU
- 1. Mai: US-Präsident George W. Bush erklärt den wesentlichen Teil der Kampfhandlungen im Irak für beendet
- 2. Mai: Albanien und die USA unterzeichnen ein Nichtauslieferungsabkommen amerikanischer Staatsbürger an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag
- 25. Mai: Argentinien. Dr. Néstor Kirchner wurde Staatspräsident
- 25. Mai: Armenien. Wahl zur Nationalversammlung
- 26. Mai: Ruanda. 93 % Zustimmung zur neuen Verfassung
- 28. Mai: Deutschland stellt Großraumzelte für die vom Erdbeben in Algerien Betroffenen zur Verfügung
Juni
- 1. Juni: Der Wechselkurs des Taka, Landeswährung in Bangladesch, zum USD wird freigegeben
- 1. Juni: In Deutschland tritt das neue Ladenschlussgesetz in Kraft
- 4. Juni: Surya Bahadur Thapa wird Premierminister von Nepal
- 5. Juni: Unterzeichnung des Kulturabkommens zwischen Kasachstan und Deutschland
- 5. Juni: Dieter Althaus wird Ministerpräsident des Freistaates Thüringen
- 8. Juni: Putschversuch in Mauretanien scheitert
- 8. Juni: Polen. 77 % stimmen für den Beitritt in die EU
- 10. Juni: Deutschland. Hans Martin Bury wird zum Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit ernannt
- 12. Juni: Vereidigung des Rumpfkabinets in Nepal
- 17. Juni: Parlamentswahlen in Jordanien
- 24. Juni: Finnland. Matti Vanhanen wird Ministerpräsident
- 24. Juni: Die USA frieren die Vermögen der 55 Personen auf der Liste der meistgesuchten ehemaligen Regimemitglieder ein
- 25. Juni: Verleihung des Deutsch-Französischen Journalistenpreis (DFJP)
Juli
- 4. Juli: Gemeinsame Erklärung über die Beendigung des Krieges in Côte d'Ivoire
- 5. Juli: Parlamentswahlen in Kuwait
- 6. Juli: Sghaïr Ould M'Bareck wird Regierungschef in Mauretanien
- 6. Juli: Abgeordnetenwahl in Mexiko
- 10. Juli: Übergabe des EU-Fragebogens an Kroatien
- 15. Juli: Kuwait. Erstmals Trennung des Amtes des Kronprinzen und des Regierungschefs
- 15. Juli: Revolte in São Tomé und Príncipe durch unzufriedene Söldner
- 27. Juli: Parlamentswahlen in Kambodscha
August
- 6. August: Côte d'Ivoire. Das Amnestiegesetz tritt in Kraft
- 8. August: René Harris wird Staatspräsident, Regierungschef und Außenminister in einer Person in Nauru
- 11. August: Liberia. Präsident Charles Taylor geht ins Exil nach Nigeria
- 15. August: Dr. Nicanor Duarte Frutos wird Staatspräsident in Paraguay
- 18. August: Ein bilaterales Konsolidierungsabkommen über die Schulden Angolas gegenüber der Bundesrepublik Deutschland wurde unterzeichnet
- 27. August: Die maoistische Führung kündigt den Waffenstillstand in Nepal
- 27. August: Kabinettsumbildung im Senegal
- 30. August: Der Premierminister Khin Nyunt von Myanmar verkündet die „Myanmar Roadmap to Democracy“
September
- 5. September: Besuch der Königin Margrethe II. (Dänemark) in Deutschland
- 5. September: Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht Prag/Tschechien
- 9. September: Der deutsche Bundespräsident Johannes Rau stattet der Volksrepublik China einen Staatsbesuch ab
- 10. September: Mijailo Mijailovic sticht in einem Stockholmer Kaufhaus Schwedens Außenministerin Anna Lindh nieder
- 11. September: Kuba. Das spanische Kulturinstitut wird durch die kubanische Regierung geschlossen
- 14. September: Estland. Volksabstimmung über den geplanten EU-Beitritt
- 14. September: Erneuter Militärputsch in Guinea-Bissau
- 22. September: Henrique Pereira Rosa wird Staatspräsident von Guinea-Bissau
- 23. September: Landtagswahl in Bayern
- 24. September: Litauen. Das Kabinett beschließt den Verkauf der Anteile an der russischen Gasprom
- 28. September: Italien. Es kommt zu einem großflächigen Stromausfall, der die weiße Nacht vorzeitig beendet
Oktober
- 4. Oktober: Oman. Erste Wahlen, bei denen alle Personen über 21, auch Frauen, wahlberechtigt sind
- 5. Oktober: Präsidentschaftswahlen in Tschetschenien
- 12. Oktober: Kommunalwahlen in Albanien mit leichten Stimmengewinnen für die Opposition
- 13. Oktober: Die Außenminister Joschka Fischer (Deutschland) Dominique de Villepin (Frankreich) und Lydie Polfer (Luxemburg) eröffnen das Pierre-Werner-Institut in Luxemburg
- 14. Oktober: Gyude Bryant wird Staats- und Regierungspräsident der Übergangsregierung in Liberia
- 15. Oktober: Aserbaidschan. Ilham Äliyev wird zum Präsidenten gewählt
- 17. Oktober: Das deutsche Auswärtiges Amt unterstützt Frauenprojekte in Kandahar/Afghanistan, mit 1 Mio. Euro
- 17. Oktober: Bolivien. Staatspräsident und Regierungschef wurde Carlos Mesa
- 17. Oktober: Bolivien. Präsident Gonzalo Sánchez de Lozada tritt zurück
- 17. Oktober: Deutschland und Tschechoslowakei treffen Abkommen über Sozialversicherung
- 17. Oktober: In Österreich wird die nullkommasieben Kampagne gestartet
- 18. Oktober: Rumänien nimmt eine neue Verfassung an
- 19. Oktober: Parlamentswahlen in der Schweiz
- 24. Oktober: Bundestagsbeschluss: Deutschland verstärkt sein Engagement in Afghanistan und richtet im Herbst 2003 zwei Außenstellen der Botschaft Kabul in Kundus und Herat ein
- 25. Oktober: Faisal al-Fayez wird Premierminister in Jordanien
- 27. Oktober: Sicherheitskonferenz in Mexiko
- 28. Oktober: Zweite Kommunalwahlen in Mosambik
- 29. Oktober: Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht Bratislava, Slowakei
- 30. Oktober: Ein bilaterales Investitionsschutz und -förderungsabkommen wurde am in Luanda, Angola, unterzeichnet
- 30. Oktober: Erster Besuch des deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder in Kroatien
November
- 2. November: Georgien. Dritte Parlamentswahlen. Wahlbetrug und Wahlfälschung überschatten diese Wahlen
- 5. November: Besuch des litauischen Staatspräsidenten Rolandas Paksas in Deutschland
- 12. November: Das deutsche Auswärtige Amt unterstützt Winternothilfe in Afghanistan mit 1,2 Mio. Euro
- 23. November: Georgien. Rücktritt Eduard Schewardnadses
- 23. November: Parlamentswahlen in Kroatien
- 28. November: Der deutsche Bundesaußenminister Joschka Fischer eröffnet Akademisches Jahr am Europa-Kolleg in Brügge/Belgien
Dezember
- 1. Dezember: Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht die Volksrepublik China bereits zum fünften Mal
- 4. Dezember: Abkommen zwischen Monaco und der Europäischen Kommission über Rechtsangelegenheiten
- 7. Dezember: Wahlen zur Duma in Russland
- 8. Dezember: Simbabwe tritt aus dem Commonwealth aus
- 9. Dezember: Der Hamburger Senat aus CDU, FDP und der Partei Rechtsstaatlicher Offensive scheitert nach etwas über zwei Jahren. Es werden Neuwahlen ausgerufen
- 10. Dezember: Schweiz: nach 44 Jahren wurde die Zauberformel gesprengt. Damit erhielt die SVP einen zweiten Sitz und Christoph Blocher wurde zum Bundesrat gewählt
- 10. Dezember: Abkommen zwischen Russland und Deutschland über Reiseerleichterungen
- 12. Dezember: Kanada. Paul Martin wird Premierminister
- 12. Dezember: Neue Regierung in San Marino
- 13. Dezember: Irak: Saddam Hussein wurde in Tikrit festgenommen
- 15. Dezember: Internationales Forum zum Thema Myanmar in Bangkok/Thailand
- 20. Dezember: Im Abkommen von Moroni, Komoren, werden freie und demokratische Wahlen festgeschrieben
- 23. Dezember: Dr. Ivo Sanader wird Regierungschef in Kroatien
Siehe auch
Liste der Staatsoberhäupter 2003
Terroranschläge und Kriege
- 5. August: Eine Autobombe explodiert vor dem J.W. Marriot Hotel in Jakarta und tötet 12 Menschen
Katastrophen
- 8. Januar: Charlotte (North Carolina), North Carolina, USA. Eine Maschine der US-Airways verunglückt a | | |