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| Stardust |
StardustDas Wort Stardust (engl. Sternenstaub) bezeichnet
- eine NASA-Raumsonde; siehe Stardust (Sonde).
- die "Star Dust", ein Flugzeug des Typs Avro 691 Lancastrian 3, das 1947 unter rätselhaften Umständen verschwand; siehe Star Dust (Flugzeug).
- eine Komposition von Hoagy Carmichael, die durch Glenn Millers Interpretation weltberühmt wurde; siehe Stardust (Musik).
- einen Film von Woody Allen aus dem Jahre 1980; siehe Stardust Memories.
- ein bekanntes Album des Musikers David Bowie aus dem Jahre 1972; siehe Ziggy Stardust.
- ein fiktives atomgetriebenes Raumschiff, welches 1971 als "erstes" auf dem Mond landete; siehe Perry Rhodan (Romanheftserie)
- ein bekanntes Kasino in Las Vegas; siehe Stardust (Kasino)
- ein Computerspiel (Stardust Computerspiel)
Stardust (Sonde)
Die Raumsonde Stardust (Sternenstaub) ist eine Mission der NASA, die 1999 gestartet wurde. Ziel der Mission ist das Einfangen von Partikeln aus der Gashülle (Koma) des Kometen Wild 2 sowie des interstellaren Staubs, die im Januar 2006 zur Erde zurückgebracht werden sollen. Für die Entwicklung und den Bau der Sonde standen im Rahmen des Discovery-Programms zur Erforschung des Sonnensystems 150 Millionen Dollar zur Verfügung.
Missionsziele
Kometen sind in den äußeren Bereichen des Sonnensystems entstanden. In ihnen ist vermutlich auch heute noch die Materie enthalten, aus der die Planeten unseres Sonnensystems entstanden sind. Die Untersuchung von kometarer Materie erlaubt damit einen Blick in die Entstehungszeit unseres Sonnensystems. Aufgrund der Beschränkungen, die für eine Sondenmission gelten, bietet eine Rückkehrmission mit gesammelten Proben deutliche Vorteile gegenüber Untersuchungen vor Ort. Speziell erwartet man von den kometaren Stardustproben Antworten
- über die mineralogische und chemische Zusammensetzung von Kometen auf Submikrometerskalen
- inwieweit Kometen in ihrer Zusammensetzung Meteoriten oder interplanetarem Staub ähneln bzw. sich von ihnen unterscheiden
- ob Wasser in Kometen ausschließlich in Eis gebunden ist, oder auch in hydratisierten Mineralien vorkommt
- über Anomalien der Isotopenzusammensetzung
- über die Natur von kohlenstoffhaltigem Material und ihren Zusammenhang mit Silikaten oder anderen Mineralen
1993 wurde durch Ulysses erstmals nachgewiesen, dass interstellarer Staub aus der Richtung des Skorpion durch das Sonnensystem hindurchströmt. Dies wurde durch die Galileo-Mission 1994 bestätigt, jedoch kann man aus astronomischen Beobachtungen nur sehr ungenaue Angaben über den Aufbau und die Zusammensetzung der Staubteilchen gewinnen: es handelt sich um kleine, weitgehend unstrukturierte Teilchen - aus den Messungen könnte man zum Beispiel nicht einmal ausschließen, dass es sich um Tonerpartikel von Laserdruckern handelt. Aus diesem Grund ist die zweite Zielrichtung der Mission die Sammlung von interstellarem Staub, um Antworten zu erhalten
- über die chemische Zusammensetzung
- über die Isotopenverhältnisse der wichtigen Elemente wie C, H, Mg, Si, O
- über die mineralische und strukturelle Beschaffenheit
- ob alle Teilchen Isotopenanomalien aufweisen
- über die Silikate: haben sie eine glasige oder eine kristalline Struktur? Welchen Si:O Verhältnis weisen sie auf?
- ob Graphit-Partikel häufig genug sind, um die beobachtete 0,22 µm-Extinktion zu erklären
- ob die Teilchen homogen aufgebaut sind, oder z. B. aus einem Silikatkern mit organischem Mantel bestehen
- ob die Teilchen weitgehend identisch aufgebaut sind, oder ob es verschiedene Komponenten gibt
- ob es Hinweise auf Veränderungsprozesse gibt, wie z. B. durch Sputtering, Kollisionen, Aggegation oder chemische Veränderungen
Aus dem Vergleich der Proben kann man sowohl Rückschlüsse auf mögliche Veränderungen der Zusammensetzung des heutigen interstellaren Mediums im Vergleich zur Entstehungszeit des Sonnensystems ziehen als auch Prozesse während der Entstehung des Sonnensystems identifizieren. Die bisherigen Modelle über die Zusammensetzung des interstellaren Staubs sind rein theoretischer Natur - die Stardust-Proben bieten die erste Möglichkeit eines Vergleichs mit der Wirklichkeit.
Missionbeschreibung
Aggegation
Aggegation
Die Sonde Stardust wurde am 7. Februar 1999 mit einer Delta II 7426-Trägerrakete vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral/Florida gestartet und in einen Sonnenorbit mit zweijähriger Umlaufzeit gebracht. Durch ein Gravity Assist-Manöver, bei dem sich die Sonde im Januar 2002 durch einen nahen Vorbeiflug an der Erde zusätzlichen Schwung holte, wurde der Orbit auf eine zweieinhalbjährige Umlaufzeit aufgeweitet, auf dem die Sonde zwei Sonnenumkreisungen durchführen muss, bevor sie bei der erneuten Begegnung mit der Erde 2006 die Rückkehrkapsel ausklinkt.
Durch diese Bahncharakteristik müssen zum einen, neben kleineren Kurskorrekturen, nur vier Bahnkorrekturen durchgeführt werden, so dass die Sonde mit 85 Kilogramm Treibstoff auskommt. Zum anderen besteht auch genügend Zeit, während der ersten beiden Sonnenläufe ausreichende Mengen interstellaren Staubs zu sammeln.
Am 9. November 2000 gerät Stardust in den viertstärksten "Sonnensturm", der seit Beginn der kontinuierlichen Beobachtungen im Jahre 1976 gemessen wurde. Der Sonnenwind war, verursacht durch eine starke Sonneneruption, 100.000-mal stärker als normal, wodurch die zwölf stärksten Signale der Navigationskamera, die zur Kursbestimmung herangezogen werden, ausschließlich auf Protonenstrahlung zurückzuführen waren. Daraufhin schaltete sich die Sonde automatisch in einen Standby-Modus, der die Sonde vor Schäden bewahrte. Nachdem der Sonnenwind sich am 11. November wieder auf normale Stärke reduziert hat, erfolgte ein Reset der Navigationssysteme, eine Überprüfung des Kamerasystems ergibt, dass keine Schäden durch die harte Teilchenstrahlung entstanden sind. Auch für die anderen Bordsysteme ist noch volle Funktionsfähigkeit gegeben.
11. November
Während des zweiten Umlaufs erfolgte am 2. November 2002 ein enger Vorbeiflug am Asteroiden 5535 Annefrank in nur 3.300 Kilometer Entfernung. Die Annäherung an Annefrank diente im wesentlichen der Vorbereitung und dem Test aller Systeme für das eigentliche Missionsziel Wild 2.
Am 2. Januar 2004 flog Stardust schließlich in einer Entfernung von 240 km und mit einer Relativgeschwindigkeit von 6,1 km/s an dem Kometen Wild 2 vorbei. Dabei schoß die Sonde mehrere Aufnahmen des Kometen und sammelte Komamaterial ein.
Im Januar 2006 wird Stardust die Landekapsel aussetzen, die an einem Fallschirm zur Erde zurückkehren soll, Stardust selbst verbleibt in einem Sonnenorbit. Die Rückkehrkapsel und auch der Landemechanismus per Fallschirm sind bei Stardust identisch zur Raumsonde Genesis. Nach dem medienwirksamen Versagen des Landefallschirms bei Genesis hat bei der NASA eine intensive Ursachenforschung begonnen, um einen ähnlichen Fehlschlag bei Stardust möglichst zu vermeiden.
Technik
Genesis
Die Sonde wurde von Lockheed Martin Astronautics gebaut und basiert auf dem Entwurf des SpaceProbe deep space bus.
Für Kurskorrekturen steht ein einzelnes Triebwerk zur Verfügung, das aufgrund der Bahncharakteristik der Sonde nur 85 Kilogramm Hydrazin (N2H4) als Treibstoff benötigt.
Die Lagestabilisierung der Sonde erfolgt während des kompletten Fluges in allen drei Achsen. Die Lagebestimmung erfolgt primär über Positionsbestimmung von Sternen anhand der Navigationskamera, zusätzlich während der Kurskorrekturen und dem Vorbeiflug an Wild 2 mit Beschleunigungssensoren, sowie als Backup-Möglichkeit durch Sonnensensoren.
Die zentrale Prozessoreinheit RAD6000, die auf einem 32-Bit-PowerPC-Prozessor basiert, ist für die komplette Steuerung und Datenverarbeitung verantwortlich. Auf der Prozessorkarte stehen 128 Megabyte Speicher zur Verfügung, wovon 20% für Betriebssystem und Steuerungsprogramme verwendet werden. Der Rest dient als Zwischenspeicher für 600 MB Bilddaten der Navigationskamera, 100 MB Daten des Staubanalysators und 16 MB Daten des Staubflußanalysators, bevor sie zur Erde gesendet werden.
Der Funkkontakt wird über das X-Band des Deep Space Network gewährleistet. Stardust hat eine 60 Zentimeter Parabolantenne mit 15 Watt Sendeleistung, die für die Cassini-Sonde entwickelt wurde.
Zur Stromversorgung dienen zwei Solarzellenpanels mit insgesamt 6,6 m2 Fläche. Für den Zeitraum von Abschattungen und Phasen hohen Stromverbrauchs steht zusätzlich eine 16 Ah NiH2 wiederaufladbare Batterie zur Verfügung. Die Stromversorgung wurde für die Small Spacecraft Technology Initiative (SSTI) entwickelt.
Aus Sicherheitsgründen sind alle Komponenten redundant ausgelegt, um Ausfälle kompensieren zu können.
Zum Schutz der Sonde bei der Annäherung an den Kometen, die mit 6,1 km/s erfolgt, befindet sich an der Vorderseite der Sonde ein Schutzschild, das Whipple-Schild. Das Schild besteht im Bereich der Solarpanels aus zwei, im Hauptbereich der Sonde aus drei Schichten Keramikmaterial zur Abbremsung auftreffender Teilchen, hinter diesen Schichten ist jeweils ein Nextel-Gewebe angebracht, um die Trümmerteile aus den Stoßfängerschichten aufzufangen. Die Struktur ist in der Lage, Teilchen bis zu einer Größe von einem Zentimeter von den Instrumenten fernzuhalten.
Navigationskamera
Die Navigationskamera dient in erster Linie zur optischen Navigation der Sonde während der Annäherung an Wild 2. Aus den Daten wird die Distanz zum Kometenkern präzise bestimmt, damit ausreichend Staubproben gesammelt werden können, wobei die Sonde zur Minimierung des Risikos gleichzeitig einen möglichst großen Sicherheitsabstand hält. Die Daten des CCD-Detektors werden auf 12 Bit digitalisiert und mit 300 kPixel pro Sekunde ausgelesen.
Die Kamera soll aber auch hochauflösende Bilder des Kometen während des Vorbeiflugs liefern, aus denen dreidimensionale Karten des Kerns berechnet werden sollen. Es stehen mehrere Filter zur Verfügung, um durch Aufnahmen bei unterschiedlichen Wellenlängen Informationen über die Zusammensetzung der Koma, die Dynamik von Gas und Staub sowie der Jets zu erhalten. Das Kameradesign ist eine Weiterentwicklung der Voyager-Weitwinkelkamera.
Das optische System hat eine Brennweite von 200 Millimetern, eine Apertur von f/3,5 und ist auf den Spektralbereich von 380 bis 1000 Nanometer ausgelegt. Die Auflösung beträgt 60 Mikroradian/Pixel in einem Sichtfeld von 3,5 x 3,5 Grad. Vor der Kameraoptik ist ein Scanspiegel angebracht, um während des Vorbeifluges an Wild 2 den Kometenkern im Sichtfeld der Kamera halten zu können. Für die Zeitspanne der direkten Begegnung erfolgt die Beobachtung des Kerns über ein Periskop, so dass die empfindliche Kameraoptik hinter dem Whipple-Schild vor Beschädigungen geschützt ist.
Staubflußmonitor
Das Staubflußmonitorsystem (Dust Flux Monitor, DFM) besteht aus dem eigentlichen Staubflußmonitor und zwei weiteren akustischen Einschlagsensoren für die selteneren, aber gefährlichen Einschläge größerer Partikel. Die Aufgaben des Systems bestehen in
- der Beobachtung des Staubs in der Umgebung der Sonde, um anomales Verhalten der Sonde besser interpretieren zu können.
- der Bereitstellung von Echtzeit-Flußmessungen von größeren Komapartikeln des Kometen, um frühzeitig mögliche Gefahren zu erkennen, wenn sich die Sonde der Kometenkoma nähert.
- der Messung der räumlichen und zeitlichen Änderungen des Staubteilchenflusses und deren Massenverteilung beim Vorbeiflug am Kometen Wild 2.
- der Bereitstellung der Umgebungsbedingungen für die gesammelten Staubproben. Der Staubflußmonitor enthält einen speziellen polarisierten Kunststoff Polyvenylidenfluorid (PVDF), der elektrische Pulssignale liefert, wenn er von kleinen Partikeln mit hoher Geschwindigkeit getroffen wird.
Der Staubflußmonitor ist eine Weiterentwicklung von Sensoren, die auf früheren Missionen zum Einsatz kamen. Dazu gehören
- der Staubzähler und Massenanalysator, der auf den VeGa-Missionen zum Kometen Halley
- das ERIS-Observer-Instrument, das hervorragende Daten lieferte, die jedoch weiterhin als classified gelten (d.h. sie sind noch nicht freigegeben)
- das SPADUS-Instrument (SPAce DUSt) des ARGOS-Satelliten (Advanced Research and Global Observation Satellite), der im Dezember 1998 gestartet wurde
- der Hochflußdetektor (High Rate Detector, HRD) der Cassini-Mission zum Saturn, die im Oktober 1997 gestartet wurde.
Der Staubflußmonitor besteht aus der Sensoreinheit (Sensor Unit), der Elektronikbox (Electronics Box) und den beiden akustischen Sensoren. Die SU besteht aus zwei unabhängigen PVDF-Staubsensoren, die in einem Rahmen vor dem Whipple-Schild angebracht sind. Jeder Sensor ist mit einem 1,4 Meter langen Kabel mit der EB im Inneren der Sonde verbunden. Die SU liefert kumulative und differentielle Flüsse in einem Massenbereich von 10-11 bis 10-4 Gramm, sowie kumulative Flüsse für Massen über 10-4 Gramm.
Ein akustischer Sensor ist am ersten Whipple-Schild angebracht, der zweite auf einer steifen Kohlefaser-Epoxit-Platte an der ersten Nexteldecke, der nach Ergebnissen von Labormessungen von Teilchen ausgelöst wird, die mit einer Größe von mindestens 1 Millimeter den Stoßfänger durchschlagen. Diese Sensoren bestehen aus einem piezoelektrischen Quarz-Transducer, der jede Vibration des Schildes in elektrische Signale umwandelt, die zur EB weitergeleitet werden.
Wissenschaftliche Instrumente
Staubanalysator
Transducer
Der Staubanalysator (Cometary and Interstellar Dust Analyzer, CIDA) untersucht in Echtzeit den Staub, der auf das Instrument fällt, um die Daten zur Erde zu senden. Es handelt sich um das gleiche Instrumentendesign, das auch schon bei der Giotto-Sonde und den beiden VeGa-Sonden zum Einsatz kam.
Es handelt sich um ein Massenspektrometer, das die Ionenmassen aufgrund seiner Laufzeit im Instrument bestimmt, wobei die Funktionsweise sehr einfach gehalten ist. Wenn der Staub auf das Target fällt, werden durch ein elektrisch geladenes Gitter Ionen abgetrennt, die sich durch das Instrument bewegen, am Reflektor zurückgeworfen und vom Detektor wieder aufgefangen werden. Hierbei benötigen schwerere Ionen eine größere Zeitspanne vom Gitter zum Detektor als leichte.
CIDA besteht aus einer Einlaßöffnung, einer gewellten Aluminiumfolie als Target, dem Ionenextraktor, dem Time-Of-Flight-Massenspektrometer und dem Detektor. Im Unterschied zur Ausführung bei der Giottomission, muss die Targetfolie aufgrund des gegenüber Halley niedrigeren Staubflusses von Wild 2 nicht bewegt werden, zusätzlich wurde der Targetbereich von 5 cm2 auf 50 cm2 vergrößert.
Bei 6,1 km/s, der Relativgeschwindigkeit der Sonde beim Vorbeiflug an Wild 2, können sowohl ionisierte Atome als auch Molekülionen für die Beobachtung wichtig werden, bei einem Sensitivitätsbereich von 1 bis mindestens 150 amu können somit umfangreiche Analysen durchgeführt werden.
Die Daten können zusätzlich aufgezeichnet werden, so dass sie möglicherweise erst Wochen nach der Kometenbegegnung zur Erde zurückgesendet werden können, da die Datenverbindung während der Annäherung an den Kometen bereits durch die Bilddaten ausgelastet sein wird.
CIDA wurde unter Federführung der DARA in enger Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Aeronomie in Lindau von der Firma Hoerner & Sulger in Schwetzingen gebaut, die Software wurde vom Finnischen Meteorologischen Institut in Helsinki entwickelt.
Staubkollektor
Helsinki
Der Staubkollektor besteht aus ein und drei Zentimeter dicken Aerogelblöcken, die in modularen Aluminiumzellen befestigt sind. Die eine Seite des etwa 1000 Quadratzentimeter großen Kollektors wird zur Sammlung interstellaren Staubs verwendet, die andere Seite zur Sammlung von Kometenmaterial.
Das Hauptproblem bei der Sammlung von interstellarem Staub und Komamaterial besteht in der Abbremsung der Teilchen, die bei der Begegnung mit Wild 2 die 6-fache Geschwindigkeit einer Gewehrkugel haben, ohne sie dabei in Struktur und Zusammensetzung zu verändern. Aerogel ist aufgrund seiner hochporösen, sehr leichten Silikatstruktur, die zu 99,8 Prozent aus Vakuum besteht und etwa die Dichte von Luft besitzt, für diesen Zweck sehr gut geeignet, da die Teilchen sehr langsam abgebremst werden.
Rückkehrkapsel
Die Rückkehrkapsel (Sample Return Capsule, SRC) ist ein kompaktes System, das im Wesentlichen aus dem Probenkanister, dem Hitzeschild und der oberen Abdeckung, sowie Navigationshilfen und einem kleinen Fallschirmsystem besteht.
Während der Probennahme wird die obere Abdeckung zurückgeklappt und der Staubkollektor, der etwa die Form eines Tennisschlägers aufweist, ausgeklappt. Nach Beendigung der Probennahme wird der Staubkollektor wieder eingeklappt und die Rückkehrkapsel hermetisch verschlossen.
Bei der Rückkehr zur Erde, kurz bevor Stardust die Erdbahn kreuzt, wird die Rückkehrkapsel freigesetzt, wobei ihr zur Lagestabilisierung eine Drehbewegung mitgegeben wird. Anschließend fliegt die Rückkehrkapsel im freien Fall durch die Erdatmosphäre, stabilisiert durch die Lage des Schwerpunktes, die Drehbewegung und die aerodynamische Form. In etwa 3 Kilometer Höhe öffnet sich ein Bremsfallschirm zur Verringerung der Fallgeschwindigkeit. Die Landung soll in einem Gebiet von 84 x 30 Quadratkilometer in der Umgebung der Utah Test and Training Range (UTTR) erfolgen. Um die Kapsel leichter wiederzufinden, befindet sich in der Kapsel ein UHF-Peilsender. Zusätzlich wird die Landung mit bodengestützten Radarsystemen verfolgt. Nach der Bergung mit Helikoptern oder Bodenfahrzeugen wird die Kapsel zur UTTR gebracht, bevor sie im Johnson Space Center geöffnet wird, und der gesammelte Staub extrahiert und analysiert wird.
Siehe auch
- Liste der unbemannten Raumfahrtmissionen
Weblinks
- [http://stardust.jpl.nasa.gov/ Offizielle Stardust-Seite der NASA (engl.)]
- [http://www.bernd-leitenberger.de/stardust.html Stardust] (dt.)
- [http://www.extrasolar-planets.com/raumfahrt/stardust.php extrasolar-planets.com - Stardust] (dt.)
Kategorie:Asteroiden- und Kometensonde
Hoagy CarmichaelHoagy Carmichael ( - 22. November 1899 in Bloomington, Indiana; † 27. Dezember 1981 in Rancho Mirage, Kalifornien; eigentlich Hoagland Howard Carmichael) war ein US-amerikanischer Komponist, Pianist, Schauspieler und Sänger.
Werke (Auswahl)
- Rockin' Chair
- Stardust, 1929
- Georgia On My Mind
- Hong Kong Blues, Platz 6 im August 1945 (USA)
- Ole Buttermilk Sky, Platz 2 im Oktober 1946 (USA)
- Huggin' And Chalkin, Platz 1 im November 1946 (USA)
Weblinks
- http://www.hoagy.com/
-
Carmichael, Hoagy
Carmichael, Hoagy
Carmichael, Hoagy
Carmichael, Hoagy
Carmichael, Hoagy
Perry RhodanPerry Rhodan ist eine deutsche Science-Fiction-Serie, vertrieben in der Art der Groschenromane, die seit 1961 wöchentlich bei der Verlagsunion Pabel-Moewig erscheint. Ursprünglich als 50-bändiger Heftzyklus konzipiert, musste der erste Roman der Serie, Unternehmen Stardust, schon kurz nach Erscheinen wegen des großen Erfolges nachgedruckt werden. Heute ist Perry Rhodan die erfolgreichste Science-Fiction- und Heftroman-Serie der Welt.
Die erste Auflage erreichte am 16. September 2005 die Heftfolge 2300 und hat damit den 34. Zyklus begonnen. Zyklen sind in der Perry-Rhodan-Serie aufeinander folgende und thematisch zusammen gehörende Abfolgen von meist 50 oder 100 Heften.
Zur Perry-Rhodan-Serie gibt es inzwischen eine ganze Reihe kulturwissenschaftlicher Untersuchungen. Der in erster Linie ideologiekritische Zugang der 70er Jahre wurde in den 80er Jahren von werturteilsfreieren Ansätzen abgelöst. Aktuell wird diese Zugangsweise in den Perry Rhodan Studies weitergeführt.
Hinweis: Zu Details aus dem Perry-Rhodan-Universum sollten keine eigenen Wikipedia-Artikel erstellt werden. Seit Anfang 2004 existiert ein Projekt in Form eines Wikis, das sich ausschließlich mit dem Perry-Rhodan-Universum befasst: siehe Perrypedia.
Handlung
1971 landet die US-amerikanische vierköpfige Crew um den Kommandanten Major Perry Rhodan als erste Menschen auf dem Mond. Auf der erdabgewandten Seite finden sie das abgestürzte Forschungsraumschiff Aetron eines mit den Menschen verwandten außerirdischen Volkes, den Arkoniden. Mit Hilfe der Überlebenden Crest und Thora, der späteren Ehefrau von Perry Rhodan, gelingt es ihm, einen (atomaren) Weltkrieg zu verhindern und die Menschheit zu einen. Terrania (anfangs Galakto-City) wird Hauptstadt der vereinten Menschheit (1980).
Bei einer Expedition in die Milchstraße stößt er auf den Kunstplaneten Wanderer und seinen Erbauer ES, einem auf der kosmischen Evolutionsstufe höher stehenden Kollektivwesen, das ihm und einigen Getreuen die relative Unsterblichkeit gewährt.
Im Laufe der Zeit – ab dem Jahr 1980 – erweitert Perry Rhodan das Solare Imperium der Menschen (Terraner) bis an die Grenzen der Milchstraße. Sieg und Niederlage wechseln sich ab. Die Epoche des Solaren Imperiums endet im 35. Jahrhundert n. Chr. mit der Invasion der Laren (Konzil der Sieben) in der Milchstraße und der Versetzung von Erde und Erdmond in den Mahlstrom der Sterne. Nach einer Übergangszeit, während der die in eine Dunkelwolke geflüchtete Menschheit sich unter Atlan im sog. Neuen Einsteinschen Imperium (NEI) organisiert, wird am 1. Januar 3586 n. Chr. die Liga Freier Terraner (LFT) ausgerufen, die auch in der aktuellen Handlungsgegenwart der Serie noch existiert. Im Jahre 3588 n. Chr. wird mit Gründung der Kosmischen Hanse die Neue Galaktische Zeitrechnung (NGZ) eingeführt. Die Serienzeit hat inzwischen das Jahr 4900 n. Chr. überschritten, was dem Jahr 1333 Neuer Galaktischer Zeitrechnung entspricht.
Heute noch be- und gerühmte Zyklen sind zum Beispiel »Meister der Insel« (Hefte 200–299), »Aphilie« (Hefte 700–799) oder »Die Cantaro« (Hefte 1400–1499). Seit 1994 gibt es »Großzyklen«, die in mehrere Unterzyklen unterteilt werden. Bis jetzt waren das »Das große kosmische Rätsel« (Hefte 1600–1799), »Thoregon« (Hefte 1800–2199) und »Der Sternenozean« (Hefte 2200–2299). Aktuell läuft der 34. Zyklus »TERRANOVA« (Hefte 2300–2399).
Inhaltliche Betrachtungen
Perry Rhodan wird schon im Kindesalter von der Superintelligenz ES für die kosmischen Ereignisse der Zukunft auserkoren und entsprechend »gelenkt«, um auf den Mond zu gelangen und das Erbe der Arkoniden anzutreten. Diese wurden von ES vergeblich auserwählt, den Völkern der Galaxis den Frieden zu bringen, da sie sich nach ihrer expansorischen Phase nicht weiterentwickelten, sondern degenerierten. Solche Ereignisse sind so langwierig (ES rechnet mit einem Zeitraum von ca. 20.000 Jahren), dass Perry Rhodan nach einiger Zeit (die er mit so genannten Zellduschen überlebt) einen speziell auf ihn abgestimmten Zellaktivator erhält, wie auch 10.000 Jahre zuvor der Arkonide Atlan, der auf der Erde weilt, weil er dort in den Wirren eines Krieges vergessen wurde. Weitere 25, von jedem Individuum tragbare, Aktivatoren werden in der Milchstraße verstreut und garantieren nach ihrem Auffinden auch einigen Getreuen Perry Rhodans die relative Unsterblichkeit (die Träger sterben nicht des Alters wegen oder an Krankheiten, können aber durchaus eines unnatürlichen Todes wie Unfall oder durch Gewalt sterben). Später werden die eiförmigen Aktivatoren gegen implantierte Chips ausgetauscht. Die in der Serie auftauchenden Entwicklungsstufen stellen die kosmische Evolution dar.
Das Perry-Rhodan-Universum basiert auf dem sogenannten »Zwiebelschalenmodell«. Es besteht aus den folgenden Stufen:
- Mikrobiologisches Leben
- Mehrzeller
- Intelligentes Leben
- Errichtung einer Zivilisation
- Raumfahrt
- Interstellare Zivilisation
- Evolutionssprung einer Zivilisation zu einer positiven/negativen Superintelligenz
- Errichtung einer Mächtigkeitsballung
- Entwicklung einer Superintelligenz samt Mächtigkeitsballung zu einer Materiequelle/Materiesenke
- Entwicklung zum Kosmokraten/Chaotarchen
Superintelligenzen sind die nächsthöhere Entwicklungsstufe nach dem Individuum, dem Einzelwesen. Dabei vereinen sich die Individuen zu einem Wesen, das die geistigen Bewusstseine Einzelner in einem Kollekivbewusstsein aufnimmt. Der Einflussbereich einer Superintelligenz umfasst in der Regel einen Cluster von Galaxien. Die Superintelligenz ES ist für die lokale Gruppe zuständig, ein Galaxiencluster, der die Milchstraße, Andromedanebel, Hangay, M 33, Große Magellansche Wolke, Kleine Magellansche Wolke, Andro-Alpha, Andro-Beta, Fornax, Sagittarius (Mhagro) und NGC 6822 enthält.
Die Superintelligenzen wirken für die Mächte des Chaos oder für die Mächte der Ordnung, das sind Wesenheiten, die Zivilisationen einer höheren Entwicklungsstufe bevölkern. Zwischen den Superintelligenzen und den Chaos- beziehungsweise Ordnungsmächten gibt es die Entwicklungsstufe der Materiequellen und Materiesenken, aus denen sich die höheren kosmischen Mächte entwickeln.
Die Ordnungsmächte repräsentieren in der Regel dabei nicht das »Gute«, sondern eher die kosmische Ordnung, die sich zum Beispiel durch die Naturgesetze ausdrückt, die Chaosmächte nicht das »Böse«. Nach den Ideen der Serien-Autoren führt die Entwicklung des Lebens durch die Evolution zu einer Polarisierung der kosmischen Mächte, deren Auseinandersetzung ein Erstarren der Dynamik des Lebens verhindern. Somit sind beide Seiten gleichermaßen für das Universum notwendig.
Die eine wie die andere Seite versucht die untergeordneten Wesenheiten und Zivilisationen für ihre Ziele einzuspannen. Insbesondere die Ordnungsmächte geraten in Konflikt mit den Freiheits-Idealen eines Perry Rhodan. Sie scheuen auch nicht davor zurück, ganze Zivilisationen und sogar Galaxien für ihre Ziele zu opfern und junge Superintelligenzen zu töten, um einer Überbevölkerung des Universums entgegen zu wirken. Mit Hilfe von »Schwärmen« haben sie in grauer Vorzeit Leben in alle Winkel des Universums gebracht. Die kosmischen Odnungsmächte heißen Kosmokraten, ihre Gegenspieler sind die Chaotarchen. Neben den Chaotarchen und Kosmokraten gibt es weitere kosmische Mächte, beispielsweise die Mutter der Entropie.
Die Serie beschreibt einen dritten Weg, der sich unabhängig von diesen Mächten zu etablieren versucht, man kann aber zur Zeit nicht einschätzen, ob dies zum Erfolg führen wird. Die Existenz des Universums in seiner beobachteten Form wird durch so genannte Kosmonukleotide bestimmt, die ihre Botschaften über Messengers vermitteln. Die Kosmonukleotide sind ähnlich aufgebaut wie der genetische Code, und so wie die Gene die Dynamik des lebendenden Organismus bestimmen, wirken die Kosmonukleotide für die Universen.
Die Idee von der nie endenden Auseinandersetzung zwischen Ordnung und Chaos führt unter anderem dazu, dass sich irdische Kriege nahtlos in den Kosmos hinein fortsetzen.
Die einzelnen Romane behandeln die kosmologische Orientierung oft als eine Art »Hintergrundrauschen«, in dessen Rahmen individuelle Schicksale ablaufen. Man ist sehr darum bemüht, den Bezug zu den Wünschen, Gedanken und Hoffnungen einzelner Menschen nicht zu verlieren. Die Konflikte, die sich ergeben, sind ähnlich, wie wir sie aus dem Altagsleben her kennen, nur, dass jetzt viele Ideen der Science Fiction diesen Alltag bestimmen können. Hierzu gehören zum Beispiel Erscheinungen der Parapsychologie sowie die Möglichkeit, ferne Welten und fremde Kulturen zu erleben.
Gerade die Beschreibung fremder Zivilisationen, ihrer Individuen und deren Probleme ist oft lesenswert. Interstellare Raumfahrt wird durch einen so genannten Hyperraum ermöglicht. In diesem Gebilde sind Universen als gekrümmte vierdimensionale Raumzeit-Mannigfaltigkeiten eingebettet. Es werden Ideen der Allgemeinen Relativitätstheorie verwendet. Die Serie geht also von der Existenz eines Multiversums aus.
Die spezielle Relativitätstheorie wird in den Handlungen kaum verfolgt. Gerade die Möglichkeit, Raumschiffe schneller als die Lichtgeschwindigkeit fliegen zu lassen, könnte im Rahmen der gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu gewaltigen Kausalitätsproblemen führen, schon Geschwindigkeit knapp unterhalb der Lichtgeschwindigkeit führt zu Zwillingsparadoxien. Dieses Problem wird wie in vielen SF-Serien durch Einführung höherer Dimensionen mit eigener »Physik«, hier dem fünfdimensionalem Hyperraum, quasi umgangen. Der sechsdimensionale »Dakkarraum« ermöglicht insbesondere Zeitreisen. In einigen Romanen führen Manipulationen in der Vergangenheit zu einer geänderten Zukunft. In aktuellen Romanen (speziell im THOREGON-Zyklus bis Band 2200) wird dagegen die Theorie verfolgt, dass auch bei Zeitreisen in die Vergangenheit Veränderungen und Zeitparadoxa nicht möglich sind und so genannte Zeitschleifen immer geschlossen werden. (»Es geschieht, weil es geschah.«) Dies wird von vielen Lesern als Irrweg angesehen und sorgt für erheblichen Unmut.
Kritische Betrachtungen der Serie
Grundsätzliche Struktur:
In der Wissenschaft gibt es keine Allgemeine Theorie des Lebens. Selbst auf unserem Planeten haben wir noch keine Klarheit erreicht, wie Leben entstehen konnte. Die neuesten Überlegungen zielen darauf ab, eher kalte als warme Temperaturen seien für die Genese auf Kohlenstoffbasis verantwortlich.
In der Perry-Rhodan-Serie ging man sehr früh davon aus, dass Leben nicht an biochemische Strukturen, sondern auch auf energetischer Basis existieren kann. Bewusstsein ist somit sowohl auf körperlicher wie auch energetischer Basis möglich. Dieser Ansatz ermöglicht das Postulat von Superintelligenzen. Entsprechend hat man schon kurz nach dem Start der Serie mit Einführung der ersten Superintelligenz »ES« den Grundstein für das in den 70er Jahren von William Voltz entworfene Zwiebelschalenmodell gelegt. Dadurch konnte die Handlung über das Sein hinaus, so wie wir es kennen, entwickelt werden.
Mit diesem Denkansatz über das Leben an sich steht die Serie nicht mehr allein auf weiter wissenschaftlicher Flur. Freeman Dyson, einflussreicher Physiker, geht heute von der Skalierungshypothese für Lebensformen aus. Danach ist Bewusstsein an die Struktur von Lebensformen und nicht allein an Materie gebunden. Wie die Struktur beschaffen ist, hängt unmittelbar mit quantenphysikalischen Prozessen zusammen.
Aber zurück zur dreidimensionalen Welt. Anfänglich bilden expansionistische Bestrebungen zur Herrschaftserweiterung das Ziel der Terraner (realzeitlich: 60er und Anfang der 70er Jahre). Im Lauf der Zeit ändern sich diese Ziele, das in der Milchstraße hegemonistische Solare Imperium wird zerschlagen (1975 Realzeit) und die Serie wendet sich eher esoterischen Inhalten zu (späte 80er, frühe 90er). Mit dem zeitweisen Zusammenbruch vorheriger geordneter gesellschaftlicher Strukturen (Cantaro-Zyklus, Ende 80er) nimmt die Serie Ideen des Cyberpunk auf. Lange Zeit sind die Terraner nur ein Volk unter vielen, und erst in jüngster Zeit haben sich erneut drei große Machtblöcke gebildet, von denen sich zwei (Terraner und Arkoniden) eher feindselig gegenüber stehen (ab Ende der 90er).
Trotz der Vielfalt der Lebensformen, Charaktere und Ideen wiederholen sich gewisse Muster (Bedrohung Terras resp. der Menschheit, Lösung der Bedrohung nur durch Rhodan und dessen Freunde/Verbündete) sehr oft. Feindliche Mächte stammen grundsätzlich von »außen«, die Menschheit ist grundsätzlich gut, kann aber »zum Bösen« verführt werden. Die Unsterblichen haben sich dann um dieses Problem zu kümmern (Übervater-Figuren).
Superintelligenzen (SI) haben im PR-Universum Wesen durch technische Mittel zu Unsterblichen erhoben, die sich der Ordnung im Universum verpflichtet fühlen. Kosmokraten und Chaotarchen stehen wiederum über den SI und organisieren das Multiversum.
Aus diesem Konzept ergibt sich ein Kampf zwischen Ordnung und Chaos bzw. zwischen Gut und Böse, der seit Äonen hin und her wogt, ohne entschieden zu sein. Aus dieser grundsätzlichen Struktur bezieht die Serien die Attraktivität (»beauty of appeal«) für die Leserschaft.
Erstellung der Heftromane
Schon früh in der Geschichte der Serie kristallisierte sich eine Arbeitsweise heraus, die bis heute mit leichten Veränderungen beibehalten wurde. Sie unterscheidet sich damit erheblich von der Herstellung anderer Heftromanserien, bei denen die Helden ihre Abenteuer jeweils in einem, selten in zwei oder drei Heften, erleben.
Das Autorenkollektiv trifft sich mit den Vertretern des Verlags auf der Autorenkonferenz und schlägt mögliche Handlungsrichtungen vor. Der Exposé-Autor kombiniert und verdichtet die Vorschläge zu einer Handlung, die er wiederum an die Autoren verteilt. Dabei erhält jeder Autor jedes Exposé, um den detaillierten Handlungsverlauf eines Romans und in Summe der Serienhandlung verfolgen und beachten zu können.
Ein Exposé enthält die Handlung des jeweiligen Romans, Hintergrundinformationen zur Gesamthandlung und -einordnung, um das Zyklusziel nicht aus den Augen zu verlieren, sowie technische und wissenschaftliche Daten.
Der Autor erstellt den kompletten Roman anhand der Vorgaben, die je nach Thema enger oder weiter gefasst sein kann. Hierbei nutzt er seinen Spielraum für die Ausgestaltung des Romans. Weil der einzelne Autor seinen Roman ohne Kenntnis der Arbeit seiner Kollegen schreibt, die aus terminlichen Gründen parallel arbeiten, können Ungereimtheiten und Widersprüche in Details zwar nicht gänzlich vermieden, durch das Korrekturlesen der Redaktion jedoch auf ein Minimum beschränkt werden.
Die kreative Freiheit der Autoren führte mehrfach dazu, dass Erfindungen des Schreibers – zum Beispiel die Einführung von im Exposé nicht vorgesehenen Personen – Eingang in die weitere Seriengestaltung fand.
Das Heft enthält neben dem Roman wöchentlich die Leserkontaktseite, auf der Leser ihre Meinung kund tun und Antworten des betreuenden Autors erhalten, und den Kommentar, in dem ein Autor einige Aspekte der laufenden Handlung näher beleuchtet. Weiterhin erscheinen im Heft vierwöchentlich abwechselnd eine Risszeichnung, das Journal für Berichte der realen Wissenschaft, der Report für Themen rund um Perry Rhodan sowie die Clubnachrichten mit Informationen aus dem Fandom.
Chronologie
- 1961: Karl-Herbert Scheer und Clark Darlton (Walter Ernsting) werden vom Moewig-Verlag mit der Konzeption einer neuen, auf ca. 50 Bände angelegten, SF-Serie beauftragt. Im September erscheint Heft Nr. 1 Unternehmen Stardust. Das Titelbild gestaltet Johnny Bruck.
- 1962: »Gucky« und »Atlan«, zwei der beliebtesten Figuren, werden in die Serie eingeführt (Hefte 17 und 50); beide gehören auch in der aktuellen Handlung noch zu den Hauptfiguren.
- 1963: William Voltz schreibt seinen ersten Roman für die Perry-Rhodan-Serie. Johnny Bruck zeichnet den Vorläufer der »Risszeichnungen«.
- 1964: Am 15. Februar erscheint das erste Taschenbuch mit dem Titel »Planet der Mock«.
- 1965: Die erste Risszeichnung im PR-Heft 192 erscheint: die »Kaulquappe«, ein „Kugelraumschiff“, gezeichnet von Rudolf Zengerle.
- 1967: die Lexikon-Seite (Heft 282) und die LKS (Leser-Kontakt-Seiten) (Heft 302) werden eingeführt. Im Oktober erscheint der Perry-Rhodan-Film »SOS im Weltraum«. Erste Perry-Rhodan-Comics werden veröffentlicht.
- 1968: Der erste Band der Comic-Serie »Perry, unser Mann im All« erscheint.
- 1969: Die Schwesterserie „Atlan“ wird am 2. Februar gestartet und erscheint zunaechst alle vier Wochen.
- 1970: Die Erscheinungsweise von Atlan wird auf zweiwöchentlich umgestellt.
- 1971: Das erste Perry-Rhodan-Lexikon erscheint, am 20. April erscheint PR-Heft Nr. 500, am 21. November erscheint der erste Risszeichnungsband mit 50 Risszeichnungen.
- 1973: Die Erscheinungsweise der Atlan-Serie wird auf wöchentlich umgestellt.
- 1974: William Voltz übernimmt am 16. Juli mit Heft 674 die Exposé-Redaktion, die ersten Perry-Rhodan-Hörspiele erscheinen.
- 1975: Das erste Perry-Rhodan-Jahrbuch erscheint am 26. Mai.
- 1976: Am 2. Februar erscheint der erste Perry-Rhodan-Report in Heft 752.
- 1977: Der zweite Risszeichnungsband erscheint, am 3. Oktober erscheint die erste Ausgabe des Perry-Rhodan-Magazins.
- 1978: Am 5. September erscheint der erste »Silberband«: die ersten fünf Hefte der Serie in überarbeiteter Version; seitdem erscheinen jährlich zunächst drei, später vier neue Silberbände.
- 1980: Zum Erscheinen von Heft Nr. 1000 »Der Terraner« wird der erste Jubiläumsband herausgebracht, ferner erscheint der Weltraumatlas. Im November findet der Perry-Rhodan-WorldCon in Mannheim statt.
- 1981: Zum zwanzigjährigen Jubiläum erscheint der zweite Jubiläumsband; Atlan Heft 500 erscheint.
- 1983: Das zweite Perry-Rhodan-Lexikon erscheint. Mit Heft Nr. 1165 »Einsteins Tränen« erscheint der letzte Roman von William Voltz. Zur Weltauflage von 800 Millionen Exemplaren erscheint der Jubiläumsband 4.
- 1984: William Voltz erliegt am 24. März seiner Krebskrankheit; damit verliert die Perry-Rhodan-Serie einen ihrer wichtigsten, beliebtesten und prägendsten Autoren. Außerdem werden 12 Perry-Rhodan-Hörspielkassetten veröffentlicht. Zur Weltauflage von 900 Millionen Exemplaren erscheint der Jubiläumsband 5.
- 1985: Zur Weltauflage von 1 Milliarde Exemplaren erscheint der Jubiläumsband 6.
- 1986: Zum 25jährigen Jubiläum erscheint der Jubiläumsband 7, ferner findet anlässlich des 25jährigen Bestehens der Serie der 2. Perry-Rhodan-WorldCon in Saarbrücken statt.
- 1988: Am 18. Januar erscheint das letzte Atlan-Heft mit der Nr. 850 unter dem Titel »Transfer«.
- 1990: Am 16. Mai erscheint das Perry-Rhodan-Heft Nr. 1500 mit dem Titel »Ruf der Unsterblichkeit«.
- 1991: Am 24. und 25. August findet zum 30-jährigen Bestehen der Perry-Rhodan-Serie der 3. Perry-Rhodan-WorldCon in Karlsruhe statt. Karl-Herbert Scheer stirbt.
- 1992: Günter M. Schelwokat stirbt. Der erste Atlan-Hardcover-Band erscheint
- 1995: Am 6. Oktober stirbt Johnny Bruck, der bis dahin alle Titelbilder der Perry-Rhodan-Hefte zeichnete. Sein letztes Titelbild erscheint auf Band 1799.
- 1996: Am 29. April verstirbt der Autor Peter Griese im Alter von 58 Jahren an Herzversagen.
- 1998: Am 15. Dezember stirbt der Autor Peter Terrid (alias Wolfpeter Ritter) einen Monat vor seinem 50. Geburtstag.
- 1999: Am 21. Dezember erscheint Band 2000 mit dem Titel »ES«, aus diesem Anlaß findet im Dezember der Perry-Rhodan-Weltcon in Mainz statt.
- 2001: 40 Jahre Perry Rhodan; eine Sonderausgabe des Perry-Rhodan-Magazins erscheint.
- 2003: Band 2200 erscheint.
- 2004: Am 12. September stirbt der Autor Thomas Ziegler (alias Rainer Zubeil) im Alter von nur 48 Jahren.
- 2005: Am 15. Januar stirbt der Autor und Mitbegründer der Serie, Clark Darlton (alias Walter Ernsting).
- 2005: Am 16. September erschien Band 2300.
Zyklenübersicht
- Die Dritte Macht (Hefte 1 bis 49)
- Atlan und Arkon (50 bis 99)
- Die Posbis (100 bis 149)
- Das Zweite Imperium (150 bis 199)
- Die Meister der Insel (200 bis 299)
- M 87 (300 bis 399)
- Die Cappins (400 bis 499)
- Der Schwarm (500 bis 569)
- Die Altmutanten (570 bis 599)
- Das kosmische Schachspiel (600 bis 649)
- Das Konzil (650 bis 699)
- Die Aphilie (700 bis 799)
- BARDIOC (800 bis 867)
- PAN-THAU-RA (868 bis 899)
- Die Kosmischen Burgen (900 bis 999)
- Die Kosmische Hanse (1000 bis 1099)
- Die Endlose Armada (1100 bis 1199)
- Chronofossilien (1200 bis 1299)
- Die Gänger des Netzes (1300 bis 1349)
- Tarkan (1350 bis 1399)
- Die Cantaro (1400 bis 1499)
- Die Linguiden (1500 bis 1599)
- Großzyklus Das Große Kosmische Rätsel
- Die Ennox (1600 bis 1649)
- Die Große Leere (1650 bis 1699)
- Die Ayindi (1700 bis 1749)
- Die Hamamesch (1750 bis 1799)
- Großzyklus Thoregon
- Die Tolkander (1800 bis 1875)
- Die Heliotischen Bollwerke (1876 bis 1899)
- Der Sechste Bote (1900 bis 1949)
- MATERIA (1950 bis 1999)
- Die Solare Residenz (2000 bis 2099)
- Das Reich Tradom (2100 bis 2199)
- Der Sternenozean (2200 bis 2299)
- Großzyklus TERRANOVA (2300 bis ?)
- [http://www.perrypedia.proc.org/Zyklen Detaillierte Liste aller Perry-Rhodan- und Atlan-Zyklen]
Erscheinungsarten
Printmedien
Perry Rhodan erscheint außer im deutschsprachigen Raum auch in Brasilien, China, Frankreich, Italien, Japan, Russland, Tschechien und in den Niederlanden.
Heftromane
Perry-Rhodan-Heftserie
Die Perry-Rhodan-Heftserie erscheint beziehungsweise erschien in Deutschland in mehreren Auflagen:
- Erste Auflage: seit 8. September 1961) (Aktuelle Auflage (Jahr 2005 laut einem Interview mit PR-Redakteur Frank Borsch): ca. 135.000 Hefte pro Woche, verkauft: 89.000 pro Woche, Stand: Januar 2005, Quelle: Medien Daten Verlag)
- Zweite Auflage: vom 11. März 1966 bis 6. Juli 1987; eingestellt bei Heft Nr. 1114
- Dritte Auflage: seit 10. März 1972; seit 23. März 1993 als 14-tägiges zwei-in-einem-Paperback
- Vierte Auflage: vom 12. Oktober 1977 bis 1993; eingestellt bei Nummer 799
- Fünfte Auflage: seit 15. September 1982; seit 13. April 1993 als 14-tägiges zwei-in-einem-Paperback)
- Sechste Auflage: seit 8. September 2005; erscheint als eBook; geplant sind bislang 10 Bände
Der ursprüngliche Erscheinungstermin war der Dienstag und wurde am 5. Dezember 2003 mit Band 2207 der Erstauflage auf den Freitag für alle Auflagen vorverlegt.
- [http://www.perrypedia.proc.org/Perry_Rhodan-Heftromane Liste aller Hefte der Perry-Rhodan-Heftserie]
- Erste Auflage: zwischen 1969 und 1988 erschien eine Atlan-Heftserie, die es auf insgesamt 850 Hefte brachte.
- Zweite Auflage: eine zweite Auflage dieser Serie erreichte 299 Heftromane.
- Neue Atlan-Heftserie: mittlerweile erscheinen, erstmals 1998, seit 2003 dauerhaft, sogenannte Atlan-»Mini-Zyklen« im Heftformat (jeweils 12 Hefte 2-wöchentlich)
- [http://www.perrypedia.proc.org/Atlan-Heftromane Liste aller Hefte der Atlan-Heftserien]
Bücher
- »Silberbände«
- Vier mal jährlich erscheinende Hardcover, in denen jeweils fünf bis acht Original-Heftromane neu überarbeitet in Buchform herausgebracht werden (im Mai 2005 erscheint Band 90). Nach Verlagsangaben liegt die Gesamtauflage der Silberbände bei etwa acht Millionen Exemplaren (Stand Januar 2005). Jeder Band hat ein 3D-Titelbild in Linsenrastertechnik.
- [http://www.perrypedia.proc.org/Silberb%E4nde Liste aller Silberbände]
- Autorenbibliothek
- Perry Rhodan: Gold Edition
- Kosmos-Chroniken
- Autorenbiographien
- Space Thriller
- Atlan-Hardcover
- [http://www.perrypedia.proc.org/Produkte#Hardcover Liste der Perry-Rhodan- und Atlan-Hardcover-Ausgaben]
Taschenbücher
Lange Zeit gab es eine monatlich erscheinende Taschenbuchreihe – die so genannten »Planetenromane« –, die jeweils abgeschlossene, im Perry-Rhodan-Universum angesiedelte Geschichten beinhalteten. Erschienen sind diese Taschenbücher zunächst beim Pabel-Verlag, später bei der Verlagsunion Pabel-Moewig, dem Heyne-Verlag und Burgschmiet-Verlag (BSV). Insgesamt erschienen zwischen 1964 und 1998 415 Taschenbücher.
Seit November 2002 erschienen bei Heyne sehr erfolgreich drei abgeschlossene Taschenbuch-Zyklen mit jeweils sechs Folgen (»Andromeda«, »Odyssee« und »Lemuria«).
Ein aus drei Bänden bestehender Trade-Paperback-Zyklus mit dem Titel »PAN-THAU-RA« erscheint ab Herbst 2005.
- [http://www.perrypedia.proc.org/Planetenromane/Band_1_-_49 Liste aller Planetenromane]
- [http://www.perrypedia.proc.org/Perry_Rhodan-Taschenbuchserien Liste der neuen Taschenbuchserien]
e-Books
Seit der Ausgabe 2200 erscheint die Erstauflage der Perry-Rhodan-Heftromane wöchentlich auch als e-Book im Mobipocket-Format. Ab Ausgabe 2300 erscheint sie zusätzlich als PDF.
Im September 2005 startet eine sechste Auflage ausschließlich als e-Book ab Ausgabe 1 im Mobipocket-Format.
Die Comic-Serie "Perry Rhodan im Bild" erschien bis Ausgabe 27 als PDF.
Hörbücher, Hörspiele
- Hörbücher: Perry-Rhodan-Silberedition (seit 2002) Bei den Hörbüchern der Silberedition handelt es sich um komplette Lesungen der Silberbände. Eine Wiederauflage der Anfänge der Serie, gelesen von Josef Tratnik.
- Hörspiele bei Eins A Medien (seit 2002)
- Exklusive Hörspiele von H. G. Francis (2000)
- Hörspiele: Einzelversionen (1973–1974)
- Hörspiele bei Europa (1983–1984)
- Hörspiele: Abenteuer des Mausbiber Gucky (1998)
- [http://www.perrypedia.proc.org/H%F6rb%FCcher Liste aller Hörbücher und Hörspiele]
Der Perry-Rhodan-Film
Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall (1967)
Italienischer Titel: …4 …3 …2 …1 …morte
Zur Wiederaufführung in Deutschland geänderter Titel: Kampf der Planeten
Der Film ist die Umsetzung des ersten Heftromanes Unternehmen Stardust. Die Handlung wurde im Film jedoch stark geändert. Die Raumschiffe der Arkoniden entsprechen auch nicht der Vorlage und die Trickaufnahmen in King Kong von 1936 waren besser als in diesem Film. Trotz umfangreicher Werbung in den Heftromanen war der Film ein totaler Misserfolg.
: Regie: Primo Zeglio
: Darsteller: Lang Jeffries, Essy Persson, Pinkas Braun
: Musik: Anton García Abril, Erwin Halletz
- Der Film ist auf VHS-Video unter dem Titel Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall erhältlich.
- Die Musik zum Film (mit Dialog-Sequenzen) ist erschienen auf CD bei Diggler Records DIG008CD Auf der CD befinden sich auch die beiden Aufnahmen der alten Single mit den Titeln Unser Mann im All und Omicron 3 gesungen von einem Sherman Space (das Pseudonym dieses Sängers ist bis heute nicht gelöst). Außerdem ist auf der CD der Titel Love Theme for Mondra Diamond, den Peter Thomas zum 40-jährigen Jubiläum komponierte.
Perry Rhodan (vorübergehender Titel)
- Autoren: Marcus O. Rosenmüller, Kris Karathomas, Nikolai Müllerschön (engl. Fassung)
- Genre: Science Fiction
- Förderung: MFG Baden-Württemberg
- Status: Pre-Production-Phase 1: digitale Design-Studien von Elektrofilm, Stuttgart unter der Leitung von Prof. Haegele (Filmakademie Ludwigsburg)
- Visual Consultant: Oliver Scholl
- Musik: Reinhold Heil & Johnny
- Treatment-Phase (engl.)
… die Zukunft hat einen Helden! Verfilmung der weltweit erfolgreichsten Science-Fiction-Romanheftreihe über die fiktive Geschichte der Menschheit in der Zukunft.
Sonstiges
Als weitere Perry-Rhodan-Produkte gibt oder gab es Comics, Musik, Raumschiff-Modellbausätze (von Revell),
PC-Games (Perry Rhodan »Operation Eastside«), ein Sammelkartenspiel, Rollenspiele, Strategiespiele, Poster, diverse Fan-Projekte (wie zum Beispiel Dorgon) und vieles mehr.
- [http://www.perrypedia.proc.org/Produkte#Merchandising Liste der Merchandising-Produkte]
Team
Autoren
- Uwe Anton
- Frank Böhmert
- Frank Borsch
- Kurt Brand
- Rainer Castor
- Clark Darlton (Walter Ernsting)
- Arndt Ellmer (Wolfgang Kehl)
- Andreas Eschbach
- H. G. Ewers (Horst Gehrmann)
- Robert Feldhoff
- Andreas Findig
- H. G. Francis (Hans Gerhard Franciskowsky)
- Peter Griese
- Gisbert Haefs
- Hubert Haensel
- Rainer Hanczuk (Rainer Löffler)
- Horst Hoffmann
- Claudia Kern
- Hans Kneifel (Hanns Kneifel)
- Leo Lukas
- Kurt Mahr (Klaus Mahn)
- Michael Nagula
- Michael Marcus Thurner
- Harvey Patton (Hans Peschke)
- Karl-Herbert Scheer
- Susan Schwartz (Uschi Zietsch)
- Conrad Shepherd (Konrad Schaef)
- W. W. Shols (Winfried Scholz)
- Marianne Sydow (Marianne Ehrig)
- Peter Terrid (Wolfpeter Ritter)
- Michael Marcus Thurner
- Ernst Vlcek
- William Voltz (Willi Voltz)
- Detlev G. Winter (Detlev Horn)
- Thomas Ziegler (Rainer Zubeil)
Titelbildzeichner und Illustratoren
- Johnny Bruck
- Alfred Kelsner
- Ralph Voltz
- Swen Papenbrock
- Dirk Schulz
- Oliver Johanndrees (Renderbilder)
- Michael Wittmann (Innenillustrationen)
Risszeichner
- Christoph Anczykowski
- Gregor Paulmann
- Oliver Johanndrees
- Oliver Scholl
- Rudolf Zengerle
- Lars Bublitz
- Manuel de Naharro
Das »Perryversum«
Der Begriff »Perryversum« beschreibt den fiktiven Parallelkosmos, in dem die Abenteuer der Protagonisten der Perry-Rhodan-Serie stattfinden. Mit diesem Begriff wird in der Regel die inzwischen höchst komplexe Gesamtheit des erdachten Hintergrundes der seit Anfang der 1960er Jahre erscheinenden Heftromanserie zusammengefasst.
- [http://www.perrypedia.proc.org/Geschichte Geschichte]
- [http://www.perrypedia.proc.org/Kosmologie Kosmologie]
- Figuren
- [http://www.perrypedia.proc.org/Personen Personen]
- Perry Rhodan, Atlan, [http://www.perrypedia.proc.org/Reginald_Bull Reginald Bull (»Bully«)], [http://www.perrypedia.proc.org/Gucky Gucky], …
- [http://www.perrypedia.proc.org/Kategorie:Künstliche_Individuen Künstliche Individuen] (Roboter etc.)
- [http://www.perrypedia.proc.org/Entitäten Entitäten] (Superintelligenzen etc.)
- [http://www.perrypedia.proc.org/Völker Völker]
- [http://www.perrypedia.proc.org/Kategorie:Sprachen Sprachen] (Interkosmo, Satron etc.)
- [http://www.perrypedia.proc.org/Schaupl%E4tze Schauplätze]
- Gebäude und Stationen
- Städte und Landschaften
- Planeten
- Sonnensysteme
- Schwarze Löcher
- Sternenhaufen, Dunkelwolken und ähnliche Strukturen
- Galaxien
- Universen
- [http://www.perrypedia.proc.org/Technologie Technologie]
- [http://www.perrypedia.proc.org/Raumschiffe Raumschiffe]
- [http://www.perrypedia.proc.org/Organisationen Organisationen]
- [http://www.perrypedia.proc.org/Sonstiges Sonstiges]
Literatur
- Klaus Bollhöfener, Kaus Farin, Dierk Spreen (Hrsg.): Spurensuche im All. Perry Rhodan Studies. Tilsner, Bad Tölz 2003, ISBN 3-936068-88-7
- Beate Ellerbrock: Perry Rhodan. Untersuchung einer Science-Fiction-Heftromanserie. Gießen Anabas-Verl., 1976, ISBN 3-87038-040-3
- Werner Graf: Die Rätselwelt. Auskunft über tausend Wochen Perry-Rhodan-Lektüre. In: Literatur & Erfahrung, 7, 1981, S. 45–64
- Claus Hallmann: Perry Rhodan. Analyse einer Science-Fiction-Romanheftserie. Fischer, Frankfurt/M. 1979, ISBN 3-88323-047-2
- Klaus-Peter Klein: Zukunft zwischen Trauma und Mythos: Science-Fiction. Zur Wirkungsästhetik, Sozialpsychologie und Didaktik eines literarischen Massenphänomens. Klett, Stuttgart 1976, ISBN 3-12-393100-5
- Manfred Nagl: Science Fiction in Deutschland. Untersuchungen zur Genese, Soziographie und Ideologie der phantastischen Massenliteratur. Tübinger Vereinigung für Volkskunde, Tübingen 1972
- Sylvia Pukallus, Ronald M. Hahn, Horst Pukallus: [http://www.depauw.edu/sfs/backissues/18/pukallus18art.htm “Perry Rhodan” as a Social and Ideological Phenomenon.] In: Science Fiction Studies 6, 1979, S. 190–200
- Rainer Stache: Perry Rhodan. Überlegungen zum Wandel einer Heftromanserie. 2. Auflage, Shayol Verl., Berlin 2003, ISBN 3-926126-19-1
- Gerhard Teuscher: Perry Phodan, Jerry Cotton und Johannes Mario Simmel: eine Darstellung zu Theorie, Geschichte und Vertretern der Trivialliteratur. Ibidem-Verl., Stuttgart 1999, ISBN 3-932602-76-5
Weblinks
- [http://www.perry-rhodan.net Die offizielle Homepage]
- [http://www.prfz.de Die Perry-Rhodan-Fan-Zentrale]
- [http://www.perrypedia.proc.org PerryPedia] – Wiki mit reinen Perry-Rhodan-Themen
- [http://www.proc.org Perry Rhodan Online Club]
- Weitere [http://www.perrypedia.proc.org/Fandom Fan-Seiten]
Rhodan, Perry
Kategorie:Serie (Literatur)
Kategorie:Literatur (20. Jh.)
Kategorie:Literatur (21. Jh.)
Kategorie:Literatur (Deutsch)
Kategorie:SF-Literatur
Kategorie:Comicserie
ja:宇宙英雄ペリー・ローダン John LoveJohn Love ( - 7. Dezember 1924 in Bulawayo; † 25. April 2005 in Bulawayo) war ein ehemaliger Formel-1-Rennfahrer aus Rhodesien. Er gab sein Debüt in der Formel 1 am 29. Dezember 1962 und bestritt insgesamt zehn Grand-Prix-Rennen. Seine beste Platzierung erreichte er 1967 beim Großen Preis von Südafrika, als er hinter Pedro Rodriguez Zweiter wurde. Love verstarb an Krebs, im Alter von 80 Jahren, in seiner Heimatstadt Bulawayo in Simbabwe.
Love, John
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