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ORSN

ORSN

Das Open Root Server Network (ORSN) wurde 2002 als Alternative zu den von der ICANN koordinierten DNS-Root-Servern ins Leben gerufen. Die Aufgabe des ORSN (Open Root Server Network) ist es, die Namensauflösung im Internet durch ein weiteres Root-Server-Netzwerk sicherzustellen, das technisch zu 100% kompatibel mit dem ICANN-Root ist, aber nicht der politischen Einflussnahme der ICANN ausgesetzt ist. ORSN ist nicht profit-orientiert und hat daher zum Beispiel nicht das Ziel, die eigene Root-Zone durch zusätzliche Top-Level-Domains zu erweitern, wie es von manchen Organisationen aus kommerziellen Gründen angestrebt wird. Zwölf ORSN-Server befinden sich in Europa und werden von verschiedenen ISPs betrieben. Ein weiterer, von Paul Vixie betrieben, befindet sich in San Jose (Kalifornien) im Netz des ISC, wie auch ein lokaler Anycast-Knoten des F-ICANN-Root-Servers. Ein Totalausfall des ICANN-Root-Server-Netzwerks wird durch die redundante Auslegung allgemein ausgeschlossen. Kritisiert wird dagegen häufig, dass die ICANN durch die Root-Server eine zu große Einflussnahme auf den Betrieb des Internets hat. Da die ICANN vertraglich dem US-Handelsministerium unterstellt ist, befürchten einige Kritiker, das Abschalten oder Umbiegen bestimmter Top-Level-Domains könnte als Druckmittel zur Durchsetzung politischer Ziele genutzt werden. Das ORSN-Projekt stellt keine Absonderung des Domain Name System dar, soll jedoch die Einflussnahme der ICANN einschränken. Des Weiteren erhoffen sich viele eine positive Nebenwirkung auf die Zugriffszeiten durch die Lastverteilung auf ICANN- und ORSN-Server. Neben den Root-Servern, die nur von Betreibern eigener Resolver-Nameserver genutzt werden können, betreibt ORSN zwei öffentliche Resolver-Nameserver, die von jedem genutzt werden können. Sie sind unter den Adressen ns1.de.eu.orsn.net (217.146.139.5) und resolver.netteam.de (193.155.207.61) erreichbar und nutzen die ORSN-Root-Server.

Weblinks


- [http://european.orsn.net/ ORSN, Open Root Server Network] Kategorie:Domain Name System Kategorie:Internet-Organisation

2002

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 2002 ist „Jahr des Kulturerbes“ (UNESCO)
- 2002 ist „Internationales Jahr des Ökotourismus“ (UNO)
- 2002 ist „Internationales Jahr der Berge“ (UNO)
- Der Orangefuchsige Rauhkopf (Cortinarius orellanus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Haussperling (Passer domesticus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Wacholder (Juniperus communis) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Vogel-Nestwurz (Neottia nidus-avis) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Rothirsch (Cervus elaphus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Aster (Aster) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)

Politik

Januar


- 1. Januar: Kaspar Villiger wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Afghanistan. Hamid Karzai übernimmt die Übergangsregierung
- 1. Januar: Deutscher Botschafter in Kabul, Afghanistan, akkreditiert
- 1. Januar: Abkommen über Zollerleichterungen im Textilbereich zwischen Pakistan und der EU
- 1. Januar: Die EU hebt die Visapflicht für Rumänien auf
- 1. Januar: Inkrafttreten des bilateralen Abkommens zwischen der EU und der Schweiz
- 2. Januar: Levy Mwanawasa wird Staatspräsident von Sambia
- 2. Januar: Argentinien. Eduardo Duhalde wird neuer Staatspräsident
- 11. Januar: Argentinien beendete die Konvertibilität seiner Währung gegenüber dem US-Dollar
- 12. Januar: Pakistan. In einer Grundsatzrede verurteilt Präsident Pervez Musharraf Terror und Intoleranz

Februar


- 10. Februar: Bundeskanzler Gerhard Schröder zum Staatsbesuch in Mexiko
- 11. Februar: Parlamentswahlen in Liechtenstein
- 13. Februar: Deutschland übernimmt führende Rolle beim Aufbau der Polizei in Afghanistan
- 14. Februar: Bundeskanzler Gerhard Schröder besuchte Argentinien
- 14. Februar: Bahrain wird Königreich. Erster König ist Scheich Hamad ibn Isa al-Khalifa
- 22. Februar: Angola. Tod von UNITA-Führer Jonas Savimbi
- 24. Februar: Laos. Parlamentswahlen

März


- 1. März: Neues Kindschaftsrecht in Kenia
- 3. März: Volksabstimmung in der Schweiz über Zugehörigkeit zu den Vereinten Nationen
- 10. März: Parlamentswahlen in Kolumbien
- 15. März: Erneute Waffenstillstandsverhandlungen in Angola
- 17. März: Parlamentswahlen in Portugal
- 19. März: Bundespräsident Johannes Rau besucht Rumänien
- 19. März: Der italienische Regierungsberater Marco Biagi wird in Bologna von einer Splittergruppe der Roten Brigaden ermordet
- 21. März: In Liaoyang in Nordchina protestieren Tausende von entlassenen Arbeitern und fordern die Freilassung eines inhaftierten Arbeiterführers
- 21. März: Eine Autobombe in der Nähe der USA-Botschaft in Lima tötet neun Menschen und verletzt mindestens 25 weitere. Der Anschlag erfolgt wenige Tage vor dem Eintreffen des US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush
- 22. März: Bei der Bundesratsabstimmung über das Zuwanderungsgesetz kam es im Bundesrat zum Eklat, als das Bundesland Brandenburg uneinheitlich abstimmte und der Bundesratspräsident dieses Votum dann als Ja Stimme wertete.
Mit seiner Entscheidung vom 18. Dezember 2002 hob das Bundesverfassungsgericht diese Entscheidung auf
- 25. März: Abdullah Tarmugi wird Parlamentspräsident in Singapur

April


- 4. April: Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommen zwischen der militärischen UNITA und Regierungsstreitkräften in Angola
- 6. April: Dr. José Manuel Durão Barroso wird Ministerpräsident in Portugal
- 8. April: Der Staatspräsident der Volksrepublik China, Jiang Zemin, stattet Deutschland einen Staatsbesuch ab
- 11. April: Tunesien. Anschlag auf die Synagoge „Al Ghriba“ auf Djerba
- 12. April: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Oman
- 14. April: Das Investitionsförderungs- und -schutzabkommen zwischen Deutschland und Kambodscha tritt in Kraft
- 14. April: Komoren. Präsidentschaftswahlen
- 20. April: Parlamentswahlen auf Niue
- 22. April: Algerien. Assoziierungsabkommen mit der EU
- 30. April: Algerien und Deutschland treffen Rahmenabkommen zur technischen Zusammenarbeit
- 30. April: Parlamentswahlen in Albanien. Präsident wurde Servet Pellumbi

Mai


- 1. Mai: Das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Jordanien tritt in Kraft
- 2. Mai: Bahamas. Perry Christie wird Premierminister
- 2. Mai: Young Vivian wird Premierminister von Niue
- 5. Mai: Frankreich. Jacques Chirac wird als Staatspräsident wiedergewählt
- 6. Mai: Frankreich. Staatspräsident Jacques Chirac ernennt Jean-Pierre Raffarin zum Ministerpräsidenten
- 6. Mai: Marc Ravalomanana wird Staatspräsident in Madagaskar
- 6. Mai: Niederlande. Ermordung des Politikers Pim Fortuyn
- 8. Mai: Dr. Abel Pacheco de la Espriella wird Staatspräsident in Costa Rica
- 12. Mai: Amadou Toumani Touré wird Staatspräsident von Mali
- 14. Mai: Dr. Ahmad Tejan Kabbah wird als Staatspräsident in Sierra Leone in seinem Amt bestätigt
- 14. Mai: Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Sierra Leone
- 16. Mai: Dominikanische Republik. Parlamentswahlen
- 20. Mai: Timor-Leste wird unabhängig
- 21. Mai: Der zweite Rundbrief der ISO erscheint
- 22. Mai: Das Unterhaus in Nepal wird aufgelöst
- 24. Mai: Vertrag zur Reduzierung strategischer Offensivwaffen wird von Russland und den USA unterzeichnet
- 25. Mai: Lesotho. Parlamentswahlen
- 29. Mai: Bundespräsident Dr. Johannes Rau besucht Slowenien
- 30. Mai: Parlamentswahlen in Algerien

Juni


- 13. Juni: Die USA treten einseitig vom ABM-Vertrag zurück
- 13. Juni: Erste Ratsversammlung aller afghanischen Stammesführer in Kabul, Afghanistan
- 14. Juni: Regierungsabkommen über filmwirtschaftliche Beziehungen zwischen Luxemburg und Deutschland
- 17. Juni: Das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und dem Libanon wird unterzeichnet
- 24. Juni: Albanien. Das Parlament wählt den ehemaligen Verteidigungsminister Dr. Alfred Moisiu zum Präsidenten
- 24. Juni: Neuer Investitionsförderungs und -schutzvertrag zwischen Deutschland und Thailand
- 30. Juni: Parlamentswahlen in Kamerun
- 30. Juni: Das „Obere Mittelrheintal“ zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz wird von der UNESCO zum „Weltkulturerbe der Menschheit“ erklärt

Juli


- 5. Juli: Angola ratifiziert das Ottawa-Abkommen über die Ächtung von Anti-Personen-Minen
- 7. Juli: Algerien lässt 101 marokkanischen Kriegsgefangene nach über 20 Jahren Gefangenschaft frei
- 16. Juli: Die republikanische Untergrundorganisation Nordirlands IRA, entschuldigt sich erstmals für die zivilen Opfer der eigenen Terroraktionen
- 22. Juli: Das Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kirgisistan tritt in Kraft
- 23. Juli: Taiwan bricht die diplomatischen Beziehungen zu Nauru ab
- 25. Juli: Avul Pakir Jainulabdeen Abdul Kalam wird Staatspräsident in Indien
- 27. Juli: Fatos Nano wird Regierungschef in Albanien
- 30. Juli: Demokratische Republik Kongo. Unterzeichnung des Friedensabkommens in Pretoria, Südafrika mit Ruanda
- 30. Juli: 5. Besuch von Papst Johannes Paul II. in Mexiko

August


- 1. August: Erbach (Donau) erhält das Stadtrecht
- 3. August: Bolivien. Sánchez de Lozada wurde zum Präsidenten gewählt
- 7. August: Álvaro Uribe Vélez wird Staatspräsident in Kolumbien
- 15. August: Michael Somare wird Regierungschef in Papua-Neuguinea
- 22. August: Einweihung der Polizeiakademie in Kabul, Afghanistan durch Präsident Hamid Karsai und Innenminister Taj Mohammad Wardak
- 23. August: Angola. Übereinkommen zwischen Regierung und UNITA, das Lusaka-Protokoll innerhalb von 45 Tagen umzusetzen
- 23. August: Der erste deutsche Botschafter in Timor-Leste ist Dr. Fulda
- 24. August: Regierungsneubildung in Kamerun

September


- 5. September: Eröffnung der deutsch-rumänischen Handelskammer in Bukarest, Rumänien
- 6. September: Prof. Iajuddin Ahmed wird Präsident von Bangladesch
- 10. September: Schweiz wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 12. September: UNO, Der US-Präsident George W. Bush erklärt vor der UNO, dass die USA gegebenenfalls auch im Alleingang militärisch gegen den Irak vorgehen werden
- 15. September: Parlamentswahlen in Mazedonien
- 15. September: Regierungsumbildung in Mazedonien
- 16. September: Ibrahim Boubacar Keita wird Ministerpräsident von Mali
- 19. September: Erneuter Putschversuch in Côte d'Ivoire
- 20. September: Lettland. 67 % der Wahlberechtigten sprechen sich für einen Beitritt zur EU aus
- 22. September: Bundestagswahl 2002. SPD und Grüne können ihre Regierungsmehrheit knapp behaupten, SPD = 251 Mandate, CDU/CSU = 248, Grüne = 55, FDP = 48. Die PDS scheitert an der 5%-Klausel, kann aber in Berlin zwei Direktmandate erringen
- 24. September: In Bahrain wird ein Gesetz zur Gründung von freien Gewerkschaften erlassen
- 27. September: Parlamentswahlen in Marokko
- 27. September: Entlassung der Regierung durch den Staatspräsidenten in São Tomé und Príncipe

Oktober


- 4. Oktober: Maria das Neves Ceita a Baista de Sousa wird Staatsoberhaupt in São Tomé und Príncipe
- 5. Oktober: Parlamentswahlen in Lettland
- 5. Oktober: Ruanda. Alle militärischen Truppen aus dem Kongo sind zurück
- 6. Oktober: Niederlande. Tod von Prinz Claus von Amsberg, Prinz der Niederlande
- 8. Oktober: Senatswahlen in Kasachstan
- 8. Oktober: Der Außenminister von Israel besucht Mauretanien
- 10. Oktober: Kommunalwahlen in Algerien, aus denen die FLN erneut siegreich hervorging
- 10. Oktober: Parlamentswahlen in Pakistan
- 11. Oktober: Lokendra Bahadur Chand wird neuer Premierminister in Nepal
- 16. Oktober: Eröffnung der „Bibliotheca Alexandrina“ in Kairo, Ägypten
- 21. Oktober: König Abdullah II. von Jordanien auf Staatsbesuch in Deutschland
- 21. Oktober: In Mexiko beginnt des Asia-Pacific Economic Cooperation-Gipfels APEC
- 24. Oktober: Bahrain. Erster Wahlgang für Parlamentswahlen seit fast 30 Jahren. 2. Gang: 31. Oktober

November


- 1. November: Branco Crvenkovski wird Ministerpräsident in Mazedonien
- 1. November: (bis 15. November. Volkszählung in Mazedonien
- 7. November: Idrissa Seck wird Premierminister von Senegal
- 11. November: Bundespräsident Johannes Rau zum Staatsbesuch in Spanien
- 12. November: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Brandenburg
- 15. November: Ruanda. Kabinettsumbildung
- 17. November: Kommunalwahlen in Peru
- 18. November: Chile unterzeichnet das Assoziationsabkommen mit der EU in Brüssel
- 20. November: Angola. Offizieller Abschluss der Umsetzung des Lusaka-Protokolls
- 21. November: Estland wird zu Beitrittsverhandlungen in die NATO eingeladen
- 21. November: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Bremen
- 21. November: Mir Zafarullah Khan Jamali wird Regierungschef in Pakistan
- 21. November: Wiktor Janukowytsch wird Ministerpräsident in der Ukraine
- 24. November: Nationalratswahlen in Österreich
- 27. November: Dänemark. Anders Fogh Rasmussen wird Ministerpräsident
- 29. November: Bundespräsident Johannes Rau besuchte Budapest, Ungarn

Dezember


- 12. Dezember: Beschluss des Europarats in Kopenhagen über die Mitgliedschaft Estlands in der EU zum 1. Mai 2004
- 13. Dezember: Der EU-Gipfel in Kopenhagen beschließt die Aufnahme von zehn neuen Mitgliedern am 1. Mai 2004 („Osterweiterung“)
- 15. Dezember: Äquatorialguinea Präsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo wurde für weitere sieben Jahre in seinem Amt bestätigt
- 15. Dezember: Parlamentswahlen in Madagaskar
- 19. Dezember: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Mazedonien
- 21. Dezember: Absturz eines Bundeswehrhubschraubers
- 22. Dezember: Dr. Janez Drnovšek wird Staatspräsident in Slowenien
- 30. Dezember: Mwai Kibaki wird Staatspräsident in Kenia
- 30. Dezember: Verfassungsänderung in Togo

Katastrophen


- 28. Januar: Nähe Tulcan, Kolumbien. Eine Boeing 727 Militärmaschine stürzte etwa 30 km vor ihrem Bestimmungsort ins Gebirge. Alle 92 Menschen an Bord starben
- 3. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 6,5 im Westen der Türkei. 44 Tote
- 19. Februar: La Paz, Bolivien. Schwere Überschwemmung, ca. 60 Tote
- 3. März: Ein Erdbeben der Stärke 7,4 in der Region Hindukusch, Afghanistan. 166 Tote
- 5. März: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 auf Mindanao, Philippinen. 15 Tote
- 25. März: Erdbeben der Stärke 6,1 in der Region Hindukusch, Afghanistan, ca. 1.000 Tote
- 11. April: Caracas, Venezuela. Putsch gegen die Chavez-Regierung nach einer Massendemonstration in den Straßen der Hauptstadt, ca. 15 Tote, Übergangsregierung
- 12. April: Ein Erdbeben der Stärke 5,9 in der Region Hindukusch, Afghanistan. 50 Tote
- 13. April: Caracas, Venezuela. Nach weiteren Massendemonstrationen Rückkehr Hugo R. Chavez an die Macht
- 15. April: Busan, Südkorea. Eine Boeing 767 der Air China, aus Peking kommend, stürzte beim letzten Landeanflugversuch in ein Waldgebiet. 128 Menschen starben, 39 konnten gerettet werden
- 4. Mai: Kano, Nigeria. Eine Verkehrsmaschine stürzte Augenblicke nach dem Start in bewohntes Gebiet. 74 der 76 sich an Bord befindlichen Personen starben
- 7. Mai: Tunis, Tunesien. Eine Boeing 737 der Egypt Air, auf dem planmäßigen Flug von Kairo nach Tunis, prallte etwa 6 km vor dem Flughafen gegen einen Berg. 15 Menschen starben, mehr als 30 wurden gerettet
- 7. Mai: Dalian, Liaoning, Volksrepublik China. Eine MD-82 der China Northern Airlines stürzte kurz vor der Küste ins Meer. Alle 112 Menschen an Bord starben
- 4. Juni: Die Zeyzoun-Talsperre in Syrien bricht. Durch die Flutwelle gibt es bis zu 100 Todesopfer
- 22. Juni: Ein Erdbeben der Stärke 6,5 im Iran. 261 Tote
- 1. Juli: Ein russisches Passagierflugzeug vom Typ Tupolew Tu-154 und eine Frachtmaschine der DHL vom Typ Boeing 757 stießen in 11.000 m Höhe über dem Bodensee bei Überlingen zusammen und stürzten ab. Es gab 71 Tote. Als Ursache wurde ein Fehler der zuständigen schweizerischen Luftüberwachung Skyguide angegeben. Es war das schwerste Flugzeugunglück über Deutschland in neuerer Zeit
- 4. Juli: Bangui, Zentralafrikanische Republik. Eine Boeing 707 der New Gomair, kombiniert als Fracht- und Passagierflugzeug unterwegs, auf dem Weg nach Brazzaville, Kongo. Bereits kurz nach dem Start berichtete der Pilot von technischen Schwierigkeiten. 4 km vor Erreichen der Rollbahn stürzte die Maschine ab. 23 der 25 Menschen an Bord starben
- August: Jahrhundertflut an der Elbe und einigen ihrer Nebenflüsse, sowie Nieder- und Oberösterreich, in der Obersteiermark und in Wien, sowie in Tschechien durch die Donau und ihre Zuflüsse
- 29. August: Ayan, Russland. Eine Antonow-28 der Wostok Aviakompania, aus Chabarowsk kommend, stürzte beim Landeanflug ab. Alle 16 Menschen an Bord starben
- 30. August: Rio Branco, Brasilien. Eine Verkehrmaschine stürzte etwa 1,5 km vor dem Erreichen der Landebahn wegen schlechter Wetterbedingungen ab. 23 Menschen starben, 8 konnten gerettet werden
- 26. September: Untergang der senegalesischen Fähre Joola, der einzigen Fähre zwischen Casamance und Dakar dabei über 1800 Todesopfer
- 23. Oktober: Moskau, Russland. Geiselnahme durch tschetschenische Terroristen während einer Aufführung des Musicals „Nord-Ost“ im Dubrowka-Theater. Etwa 120 der ca. 800 Geiseln sterben bei der Befreiung durch russische Sicherheitskräfte
- 31. Oktober: Ein Erdbeben der Stärke 5,9 im Süden Italiens. 29 Tote
- 6. November: Niederanven, Luxemburg. Eine Fokker 50 der Luxair, auf dem planmäßigen Flug von Berlin, Deutschland, nach Luxemburg, stürzte etwa 5 km vor Erreichen des Ziels ab. 20 der 22 Menschen an Bord starben. Nur der Pilot und ein Passagier überlebten
- 11. November: Manila, Philippinen. Eine Fokker F-27 stürzte kurz nach dem Start in die Manila Bay und sank etwa 20 Meter tief. 19 Menschen starben, 15 konnten gerettet werden
- 23. Dezember: Isfahan, Iran. Eine neue ukrainische Antonow An-140 der Aeromist Khakiv stürzte während des Landeanflugs bei schlechtem Wetter und dichtem Nebel ab. Alle 46 Menschen an Bord starben

Kultur


- September: die Pinakothek der Moderne wird eingeweiht
- Günter Grass: Im Krebsgang
- Martin Walser: Tod eines Kritikers
- Die belgische Stadt Brügge und die spanische Stadt Salamanca sind gemeinsam europäische Kulturhauptstadt
- 15.Mai bis 20.Oktober Schweizerische Landesausstellung Expo.02

Wirtschaft


- 1. Januar: Der Euro wird in 12 Staaten der Europäischen Union als gemeinsame Währung eingeführt. Das Euro-Bargeld ist seitdem gesetzliches Zahlungsmittel
- 20. September: Der Dax (Deutscher Aktienindex) sinkt erstmals seit 1996 wieder unter 3000 Punkte

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 5. Januar: Luan Krasniqi wird Schwergewichts-Europameister im Boxen, er besiegt René Monse nach Punkten
- 8. bis 24. Februar: XIX. Olympischen Winterspiele in Salt Lake City, USA
- 8. Februar: Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Vaughn Bean in der Volkswagen-Halle, Braunschweig, Deutschland, durch technischen KO
- 16. März: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Francois Botha in der Hanns-Martin Schleyer Halle in Stuttgart, Deutschland, durch technischen KO
- 31. Mai bis 30. Juni: Fußball-WM in Japan und Südkorea; Brasilien gewinnt das Endspiel gegen Underdog Deutschland mit 2:0 Toren und wird zum fünften Mal Weltmeister. Ein Großteil der Favoriten wie Frankreich und Italien kamen nicht über die Vorrunde hinaus
- Juli: Tour de France-Sieger: Lance Armstrong
- 23. November: Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Larry Donald in der Westfalenhalle, Dortmund, Deutschland, durch technischen KO
- 7. Dezember: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Jameel McCline in Mandalay Bay, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO
- 12. Dezember: Mit Oak Hill gegen St.Vincent-St.Mary (siehe LeBron James) wird erstmals ein Highschool-Basketball-Spiel live im US-Fernsehen übertragen
- 22. Dezember: Zu Sportler des Jahres in Deutschland wurden gewählt: Franziska van Almsick, Sven Hannawald, Deutsche Fußball-Nationalmannschaft

Sonstiges


- 23. Februar: Bei einer Polizeiaktion kann die Himmelsscheibe von Nebra sichergestellt werden
- 26. April: Der 19-jährige ehemalige Schüler Robert Steinhäuser tötet während eines zehnminütigen Amoklaufs am Erfurter Gutenberg-Gymnasium 16 Menschen und anschließend sich selbst (siehe Amoklauf von Erfurt)
- 4. Mai: Start des Forschungssatelliten Aqua der US-amerikanischen NASA zur Erforschung der Rolle des Wassers im komplexen Ökosystem unserer Erde
- 12. Mai: Eine der letzten russischen Buran-Raumfähren wird auf dem Raumbahnhof in Baikonur zerstört, als die Decke des aufgegebenen Hangars einbricht
- 5. Juni: Osttimor wird Mitglied in der UNESCO
- 10. Juni: Ringförmige Sonnenfinsternis im Nordpazifik
- 18. Juni: Am dritten „Sozialen Tag“ von Schüler Helfen Leben tauschen 210.000 Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen Ihre Schulbank gegen einen bezahlten Job: und spenden über 3,8 Millionen Euro für mildtätige Zwecke
- 19. Juni: Steve Fossett startet zu seiner erfolgreichen Weltumrundung mit einem Ballon
- 3. Juli: Steve Fossett gelingt in dreizehneinhalb Tagen die erste erfolgreiche Weltumrundung mit einem Ballon
- 1. Oktober Wiedereintritt der Vereinigten Staaten von Amerika in die UNESCO
- 12. Oktober: Bali. Bei Sprengstoffattentaten auf zwei Diskotheken in Kuta werden 202 Menschen, vor allem australische Touristen, getötet
- 4. Dezember: Totale Sonnenfinsternis im südlichen Afrika und in Australien

Geboren


- 13. Mai: Elisabeth Maria Angela Tatjana, Tochter von Prinzessin Tatjana von Liechtenstein und Philipp von Lattorf
- 24. Februar: Arietta, Tochter von Prinzessin Alexia von Griechenland und Carlos Morales
- 30. April: Miguel Urdangarín Borbón, Sohn von Infantin Cristina von Spanien und Iñaki Urdangarín
- 22. Juli: Felix Henrik Valdemar Christian Prinz von Dänemark, Sohn von Prinz Joachim von Dänemark und Alexandra Manley
- 12. August: Prinz Achileas-Andreas, Sohn von Kronprinz Pavlos von Griechenland, und Kronprinzessin Marie-Chantal von Griechenland

Gestorben

Dies ist eine Liste der bedeutendsten Persönlichkeiten, die 2002 verstorben sind. Für eine ausführlichere Liste siehe Nekrolog 2002.
- 1. Januar: Paul Hubschmid, Schweizer Film- und Theaterschauspieler
- 8. Januar: Alexander Michailowitsch Prochorow, russischer Physiker
- 12. Januar: Cyrus Vance, US-amerikanischer Politiker
- 17. Januar: Camilo José Cela, spanischer Schriftsteller
- 21. Januar: Peggy Lee, US-amerikanische Jazzsängerin
- 23. Januar: Pierre Bourdieu, französischer Soziologe
- 24. Januar: Franz Innerhofer, österreichischer Schriftsteller
- 27. Januar: Franz Meyers, deutscher Politiker
- 27. Januar: Alain Vanzo, französischer Opernsänger (
- 1928)
- 28. Januar: Astrid Lindgren, schwedische Kinderbuchautorin (
- 1907)
- 30. Januar: Inge Morath, US-amerikanische Fotografin
- 1. Februar: Hildegard Knef, deutsche Schauspielerin (
- 1925)
- 6. Februar: Max Ferdinand Perutz, britischer Chemiker
- 8. Februar: Elisabeth Mann Borgese, deutsche Meeresbiologin und Tochter von Thomas Mann
- 8. Februar: Joachim Hoffmann, deutscher Historiker (
- 1930)
- 9. Februar: Prinzessin Margaret, Schwester von Queen Elisabeth II. (
- 1930)
- 14. Februar: Abdul Rahman, afghanischer Politiker
- 14. Februar: Günter Wand, deutscher Dirigent
- 17. Februar: Heinz Kaminski, deutscher Chemie-Ingenieur und Weltraumforscher
- 22. Februar: Barbara Valentin, deutsche Schauspielerin (
- 1940)
- 22. Februar: Jonas Savimbi, angolanischer Politiker und Rebellenführer (
- 1966)
- 22. Februar: Chuck Jones, US-amerikanischer Comiczeichner und Filmregisseur
- 24. Februar: Eva Hoffmann-Aleith, deutsche Pastorin und Schriftstellerin (
- 1910)
- 24. Februar: Leo Ornstein, russischer Pianist und Komponist (
- 1895)
- 27. Februar: Oskar Sala, deutscher Komponist und Physiker (
- 1910)
- 28. Februar: Helmut Zacharias, deutscher Violinist (
- 1920)
- 4. März: Margarete Neumann, deutsche Schriftstellerin (
- 1917)
- 11. März: James Tobin, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler (
- 1918)
- 11. März: Marion Gräfin Dönhoff, deutsche Journalistin und Publizistin (
- 1909)
- 13. März: Hans-Georg Gadamer, deutscher Philosoph (
- 1900)
- 13. März: Christian Graf von Krockow, deutscher Politikwissenschaftler (
- 1927)
- 18. März: Maud Farris-Luse, älteste Frau der Welt, Alter: 115 Jahren und 56 Tagen (
- 1887)
- 18. März: Gösta Winbergh, Sänger (
- 1943)
- 19. März: Marco Biagi, italienischer Politiker, Wissenschaftler und Publizist (
- 1951)
- 19. März: Mirza Tahir Ahmad, islamischer Anführer (
- 1928)
- 24. März: César Milstein, britischer Molekularbiologe und Nobelpreisträger (
- 1927)
- 27. März: Billy Wilder, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent (
- 1906)
- 27. März: Matthias Beltz, deutscher Kabarettist (
- 1945)
- 30. März: Elizabeth Bowes-Lyon, Mutter von Queen Elisabeth II. (
- 1900)
- 1. April: Heinrich Popitz, deutscher Soziologe (
- 1925)
- 3. April: Heinz Drache, deutscher Schauspieler
- 3. April: Frank Tovey, britischer Musiker
- 6. April: Martin Sperr, deutscher Schriftsteller und Schauspieler
- 8. April: Josef Svoboda, Bühnenarchitekt und Mitgründer der Prager Laterna Magika
- 10. April: Manfred Köhnlechner, deutscher Heilpraktiker
- 13. April: Ivan Desny
- 16. April: Herbert

Domain Name System

Das Domain Name System (DNS) ist einer der wichtigsten Dienste im
Internet. Das DNS ist eine verteilte Datenbank, die den Namensraum im Internet verwaltet. Hauptsächlich wird das DNS zur Umsetzung von Domainnamen in IP-Adressen (forward lookup) benutzt. Dies ist vergleichbar mit einem Telefonbuch, das die Namen der Teilnehmer in ihre Telefonnummer auflöst. Das DNS bietet somit eine Vereinfachung, weil Menschen sich Namen weitaus besser merken können als Zahlenkolonnen. So kann man sich den Domainnamen www.wikimedia.org sehr einfach merken, die dazugehörende IP-Adresse 145.97.39.155 dagegen nicht ganz so einfach. Mit dem DNS ist auch eine umgekehrte Auflösung von IP-Adressen in Namen (reverse lookup) möglich. In Analogie zum Telefonbuch entspricht dies einer Suche nach dem Namen eines Teilnehmers zu einer bekannten Rufnummer (dies ist innerhalb der Telekommunikationsbranche unter dem Namen Inverssuche bekannt). Darüber hinaus ermöglicht das DNS eine Entkopplung vom darunterliegenden Aufbau, z. B. Änderung der IP-Adresse, ohne den Domainnamen ändern zu müssen, und sogar rudimentäre Lastverteilung (Load Balancing). Das DNS wurde 1983 von Paul Mockapetris entworfen und im RFC 882 beschrieben. Der RFC 882 wurde inzwischen von den RFCs 1034 und 1035 abgelöst. Das DNS löste die hosts-Dateien ab, die bis dahin für die Namensauflösung zuständig waren. Es zeichnet sich aus durch:
- dezentrale Verwaltung
- hierarchische Strukturierung des Namensraums in Baumform
- Eindeutigkeit der Namen
- Erweiterbarkeit

Komponenten des DNS

Das DNS besteht aus drei Hauptkomponenten:
- Domänennamensraum
- Nameservern
- Resolver

Domänennamensraum

Der Domänennamensraum hat eine baumförmige Struktur. Die Blätter und Knoten des Baumes werden als Labels bezeichnet. Ein kompletter Domänenname eines Objektes besteht aus der Verkettung aller Labels. Label sind Zeichenketten (alphanumerisch, früher war als einziges Sonderzeichen '-' erlaubt, im Jahre 2004 kamen auch noch Umlaute wie: ä, ö, ü, é, à, è, usw. dazu), die mindestens ein Zeichen und maximal 63 Zeichen lang sind. Die einzelnen Label werden durch Punkte voneinander getrennt. Ein Domänenname wird mit einem Punkt abgeschlossen (der hinterste Punkt wird normalerweise weggelassen, gehört rein formal aber zu einem vollständigen Domänennamen dazu). Ein korrekter, vollständiger Domänenname (auch Fully Qualified Domain Name (FQDN) genannt) lautet z.B. www.wikipedia.de. (der letzte Punkt gehört zum Domänennamen). Ein Domänenname darf inklusive aller Punkte maximal 255 Zeichen lang sein. Ein Domänenname wird immer von rechts nach links delegiert und aufgelöst, d. h. je weiter rechts ein Label steht, umso höher steht es im Baum. Eine leere Zeichenkette bildet die Wurzel dieses Baumes; sie wird konsequenterweise root genannt. Der Punkt am rechten Ende eines Domainnamens trennt das Label für die erste Hierarchieebene von der root. Diese erste Ebene wird auch als Top Level Domain (TLD) bezeichnet. Die DNS-Objekte einer Domäne (zum Beispiel die Rechnernamen) werden als Satz von Resource Records meist in einer Zonendatei gehalten, die auf einem oder mehreren autoritativen Nameservern vorhanden ist. Anstelle von Zonendatei wird meist der etwas allgemeinere Ausdruck Zone verwendet.

Nameserver

Nameserver sind Programme, die Anfragen zum Domänennamensraum beantworten. Man unterscheidet zwischen autoritativen und nicht-autoritativen Nameservern. Ein autoritativer Nameserver ist verantwortlich für eine Zone. Seine Informationen über diese Zone werden deshalb als gesichert angesehen. Für jede Zone existiert mindestens ein autoritativer Server, der Primary Nameserver. Dieser wird im SOA Resource Record, einer Zonendatei aufgeführt. Aus Redundanz- und Lastverteilungsgründen werden autoritative Nameserver fast immer als Server-Cluster realisiert, wobei die Zonendaten identisch auf einem oder mehreren Secondary Nameservern liegen. Die Synchronisation zwischen Primary und Secondary Nameservern erfolgt per Zonentransfer. Ein nicht-autoritativer Nameserver bezieht seine Informationen über eine Zone von anderen Nameservern sozusagen aus zweiter oder dritter Hand. Seine Informationen werden als nicht gesichert angesehen. Da sich DNS-Daten normalerweise nur sehr selten ändern, speichern nicht-autoritative Nameserver die einmal von einem Resolver angefragten Informationen im lokalen RAM ab, damit diese bei einer erneuten Anfrage schneller vorliegen. Diese Technik wird als Caching bezeichnet. Jeder dieser Einträge besitzt ein eigenes Verfallsdatum (TTL time to live), nach dessen Ablauf der Eintrag aus dem Cache gelöscht wird. Die TTL wird dabei durch einen autoritativen Nameserver für diesen Eintrag festgelegt und wird nach der Änderungswahrscheinlichkeit des Eintrages bestimmt (sich häufig ändernde DNS-Daten erhalten eine niedrige TTL). Das kann u. U. aber auch bedeuten, dass der Nameserver in dieser Zeit falsche Informationen liefern kann, wenn sich die Daten zwischenzeitlich geändert haben. Ein Spezialfall ist der caching only Nameserver. In diesem Fall ist der Nameserver für keine Zone verantwortlich und muss alle eintreffenden Anfragen über weitere Nameserver auflösen.

Strategien

Damit ein nicht-autoritativer Nameserver Informationen über andere Teile des Namensraumes finden kann, bedient er sich folgender Strategien.
- Delegierung
Teile des Namensraumes einer Domäne werden oft an Subdomains mit dann eigens zuständigen Nameservern ausgelagert. Ein Nameserver einer Domäne kennt die zuständigen Nameserver für diese Subdomains aus seiner Zonendatei und delegiert Anfragen zu diesem untergeordneten Namensraum an einen dieser Nameserver.
- Weiterleitung
Falls der angefragte Namensraum außerhalb der eigenen Domäne liegt, wird die Anfrage an einen fest konfigurierten Nameserver weitergeleitet.
- Auflösung über die Root-Server
Falls kein Weiterleitungsserver konfiguriert wurde oder dieser nicht antwortet, werden die Root-Server befragt. Dazu werden in Form einer statischen Datei die Namen und IP-Adressen der Root-Server hinterlegt. Es gibt 13 Root-Server (Server A bis M). Die Root-Server beantworten ausschließlich iterative Anfragen. Sie wären sonst mit der Anzahl der Anfragen schlicht überlastet. DNS-Anfragen werden normalerweise auf Port 53 UDP beantwortet. Falls die Antwort sehr umfangreich ausfällt (größer 512 Bytes), wird diese auf Port 53 TCP übermittelt. Zonentransfers werden stets auf Port 53 TCP durchgeführt. Nameserversoftware
- BIND (Berkeley Internet Name Domain) ist der Ur-Nameserver und heute noch die meistgenutzte Nameserversoftware. BIND ist Open Source Software.
- djbdns (entwickelt von Dan Bernstein) gilt als sehr sicher und erfreut sich steigender Beliebtheit.
- PowerDNS war eine kostenpflichtige Implementierung, die inzwischen auch unter der GPL erhältlich ist und vor allem für das direkte Betreiben von Zonen aus SQL-Datenbanken und LDAP-Verzeichnissen bekannt ist.
- MyDNS ist eine weitere Open-Source-Software, die insbesondere auf MySQL- und PostgreSQL-Datenbanken spezialisiert ist.
- NSD ist optimiert für Server die ausschließlich autoritative Antworten liefern sollen.

Resolver

Resolver sind Ansammlungen von Bibliotheken, die Informationen aus den Nameservern abrufen können. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Anwendung und Nameserver. Der Resolver übernimmt die Anfrage einer Anwendung, ergänzt sie falls notwendig zu einem FQDN und übermittelt sie an den fest konfigurierten Nameserver. Ein Resolver arbeitet entweder iterativ oder rekursiv und informiert den Nameserver über die verwendete Arbeitsweise. Übliche Resolver von Clients arbeiten ausschließlich rekursiv, sie werden dann auch als Stub-Resolver bezeichnet. Bei einer rekursiven Anfrage schickt der Resolver eine Anfrage an einen ihm bekannten Nameserver und erwartet von ihm eine eindeutige Antwort. Diese Antwort enthält entweder den gewünschten Resource Record oder "gibt es nicht". Rekursiv arbeitende Resolver überlassen also die Arbeit zur vollständigen Auflösung anderen.
    - Bei einer iterativen Anfrage bekommt der Resolver entweder den gewünschten Resource Record oder die Adresse eines weiteren Nameserver, den er als nächsten fragt. Der Resolver hangelt sich so von Nameserver zu Nameserver bis er bei einem autoritativen Nameserver landet. Die so gewonnene Antwort übergibt der Resolver an das Programm, das die Daten angefordert hat, beispielsweise an den Webbrowser. Bekannte Programme zur Überprüfung der Namensauflösung sind nslookup, host und dig. Weitere Informationen zur iterativen/rekursiven Namensauflösung finden sich unter rekursive und iterative Namensauflösung.

Beispiel

Im Beispiel wird www.example.net "per Hand" aufgelöst. Die Adresse von A.root-servers.net (198.41.0.4) wird dabei als bekannt vorausgesetzt, die Ausgabe ist auf das Wesentliche gekürzt. $ dig +norecurse @198.41.0.4 www.example.net net. 172800 IN NS A.GTLD-SERVERS.net. A.GTLD-SERVERS.net. 172800 IN A 192.5.6.30 $ dig +norecurse @192.5.6.30 www.example.net example.net. 172800 IN NS a.iana-servers.net. a.iana-servers.net. 172800 IN A 192.0.34.43 $ dig +norecurse @192.0.34.43 www.example.net www.example.net. 172800 IN A 192.0.34.166 Bei den von den nicht-zuständigen Nameservern zusätzlich ausgegebenen A-Records handelt es sich um Glue Records.

Erweiterung des DNS

Bisher waren die Label – wie beschrieben – auf alphanumerische Zeichen und das Zeichen '-' eingeschränkt. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass das DNS (wie auch das Internet ursprünglich) in den USA entwickelt wurde. Allerdings gibt es in vielen Ländern Zeichen, die nicht in einem Label verwendet werden durften (im deutschen Sprachraum zum Beispiel die Umlaute ä, ö und ü) oder Zeichen aus komplett anderen Schriftsystemen (z. B. Chinesisch). Namen mit diesen Zeichen waren bisher nicht möglich. Dies hat sich durch die Einführung von IDNA (RFC 3490) geändert. Seit März 2004 können deutsche, liechtensteinische, österreichische und schweizer Domains (.de, .li, .at und .ch) mit Umlauten registriert und verwendet werden. Um das neue System mit dem bisherigen kompatibel zu halten, werden die erweiterten Zeichensätze mit erlaubten Zeichen kodiert, also auf derzeit gültige Namen abgebildet. Die erweiterten Zeichensätze werden dabei zunächst gemäß dem Nameprep-Algorithmus (RFC 3491) normalisiert, und anschließend per Punycode (RFC 3492) auf den für DNS verwendbaren Zeichensatz abgebildet. Das Voransetzen des durch die IANA festgelegten IDNA-Prefix xn-- vor das Ergebnis der Kodierung ergibt das vollständige IDN-Label. Eine weitere aktuelle Erweiterung des DNS stellt ENUM (RFC 2916) dar. Diese Anwendung ermöglicht die Adressierung von Internet-Diensten über Telefonnummern, also das "Anwählen" von per Internet erreichbaren Geräten mit dem aus dem Telefonnetz bekannten Adressschema. Aus dem breiten Spektrum der Einsatzmöglichkeiten bietet sich insbesondere die Verwendung für Voice over IP Services an.

DynDNS

Es kann nur Rechnern mit fester, sich also nie ändernden IP-Adresse ein fester Rechnername zugeordnet werden. Da jedoch sehr viele Nutzer mit Heimrechnern eine variable IP-Adresse haben (mit jeder Einwahl in das Internet wird eine andere IP-Adresse aus einem Pool zugeteilt = DHCP oder BOOTP), gibt es inzwischen DynDNS-Betreiber (z.B. [http://www.dyndns.org DynDNS.org] oder [http://www.mydyn.de MyDyn.de]), die dafür sorgen, dass man auch mit solch rasch ändernden Adressen möglichst immer über denselben Rechnernamen erreichbar ist. Siehe auch: Liste der TCP/IP-basierten Netzwerkdienste

Weitere Verwendungszwecke

Im E-Mail-Verkehr wird das DNS verwendet, um abzufragen, ob ein Mailserver ein Open Relay darstellt. Da über offene Relays häufig Spam versandt wird, soll das Spam-Aufkommen durch Ablehnen einer Verbindung oder Verwerfen der E-Mail reduziert werden. Dazu fragt der Mailserver bei einer Realtime Blackhole List (RBL) bzw. DNS-based Blackhole List (DNSBL) an, ob die IP-Adresse der eingehenden SMTP-Verbindung als Open Relay eingetragen ist. Mit dem Telephone Number Mapping werden Telefonnummern im Domain Name System abgelegt, um die IP-Telefonie zu erleichtern. Mobilfunkbetreiber benutzen DNS bei ihren Triple-A-Systemen, um zum Beispiel intern in ihrem System zu einer IP-Adresse eines Kunden die Mobile Subscriber ISDN Number abzufragen. Es gibt auch Ansätze, das Domain Name System zum Tunneln von Nutzdaten zu verwenden und so eine Firewall zu umgehen.

DNS-Security

Das DNS ist ein zentraler Bestandteil einer vernetzten IT-Infrastruktur. Eine Störung kann erhebliche Kosten nach sich ziehen und eine Verfälschung von DNS-Daten Ausgangspunkt von Angriffen sein. Mehr als zehn Jahre nach der ursprünglichen Spezifikation wurde DNS um Security-Funktionen ergänzt. Folgende Verfahren sind verfügbar:
- Bei TSIG (Transaction Signatures) handelt es sich um ein einfaches, auf symmetrischen Schlüsseln beruhendes Verfahren, mit dem der Datenverkehr zwischen DNS-Servern gesichert werden kann.
- Bei DNSSEC (DNS Security) wird von einem asymmetrischen Kryptosystem Gebrauch gemacht, mit dem nahezu alle DNS-Sicherheitsanforderungen erfüllt werden können. Neben der Server-Server-Kommunikation wird auch die Client-Server-Kommunikation gesichert.

Domain-Registrierung

Um DNS-Namen im Internet bekannt machen zu können, muss der Besitzer die Domain, die diese Namen enthält, registrieren. Durch eine Registrierung wird sichergestellt, dass bestimmte formale Regeln eingehalten werden und dass Domain-Namen weltweit eindeutig sind. Domain-Registrierungen werden von Organisationen (Registrars) vorgenommen, die dazu von der IANA bzw. ICANN autorisiert wurden. Registrierungen sind gebührenpflichtig. Detaillierte Informationen finden sich unter Domain-Registrierung.

Bonjour/Zeroconf

Apple hat bei der Entwicklung von Mac OS X mehrere Erweiterungen am DNS vorgenommen, welche die umfassende Selbstkonfiguration von Diensten in LANs ermöglichen soll. Zum einen wurde MulticastDNS ("mDNS") eingeführt, das die Namensauflösungen in einem LAN ohne einen dedizierten Namensserver erlaubt. Zusätzlich wurde noch DNS-SD (für "DNS Service Discovery") eingeführt, die die Suche ("Browsing") nach Netzwerkdiensten in das DNS bzw. mDNS ermöglicht. mDNS und DNS-SD sind bisher keine offiziellen RFCs des IETF, sind aber trotzdem bereits in verschiedenen (auch freien) Implementationen verfügbar. Zusammen mit einer Reihe von anderen Techniken fasst Apple DNS-SD und mDNS unter dem Namen "Zeroconf" zusammen, als Bestandteil von Mac OS X auch als "Rendezvous" bzw. "Bonjour".

Weblinks


- [http://www.rfc-editor.org/ RFCs]
  - RFC 1034 – Domain Names – Concepts and Facilities
  - RFC 1035 – Domain Names – Implementation and Specification
  - RFC 2782 – A DNS RR for specifying the location of services (DNS SRV)
- [http://www.dnswatch.info/ DNS Namen auflösen mit Geschwindigkeits-Anzeige]
- [http://www.multicastdns.org/ MulticastDNS]
- [http://www.datenreise.de/de/censorship/zensurmethoden.php DNS-Sperren umgehen] Kategorie:Domain Name System Kategorie:Netzwerkprotokoll auf Anwendungsschicht ja:Domain Name System ko:DNS ms:Sistem Nama Domain

Root-Server

Root-Server nehmen im Internet Anfragen des Domain Name System von Computern aus aller Welt entgegen und leiten zu den autoritativen DNS-Servern der gewünschten Top Level Domain weiter. Root-Server stehen hierarchisch gesehen an oberster Stelle im Domain Name System. Sie werden von verschiedenen Institutionen betrieben, die ICANN koordiniert den Betrieb. Es gibt 13 von der ICANN koordinierte Root-Server im Internet ('A' bis 'M'). Dies stellt ein Maximum dar, da nur 13 Root-Server mit ihren Adressen in ein UDP-Antwort-Paket auf eine SOA-Anfrage passen. Das DNS erlaubt UDP-Pakete nur bis 512 Byte, darüber muss das ressourcenintensivere TCP verwendet werden. Einige Root-Server bestehen jedoch nicht aus einem, sondern mehreren Computern, die zu einem logischen Server zusammengeschlossen sind. Diese Computer (Nodes) befinden sich an verschiedenen Standorten um die ganze Welt und sind per Anycast über dieselbe IP-Adresse erreichbar. Derzeit nutzen sechs Root-Server diese Technik. Der vom ISC betriebene Root-Server 'F' besteht aus 33 Computern, die auf der ganzen Welt verteilt sind. 'K', vom RIPE betrieben, besteht aus 16 Computern. Der Root-Server 'A', der in Herndon, Virginia steht und wie der Root-Server 'J' von VeriSign betrieben wird, hat eine zentrale Rolle. Er enthält die Datenbasis für alle Root-Server, die von dort zweimal täglich auf die anderen Root-Server übertragen wird.

Kritik

Bevor Anycast eingesetzt wurde, befand sich der überwiegende Großteil der Root-Server aus historischen Gründen in den USA. Dies wurde kritisiert, da es das Domain Name System, welches einen wesentlichen Bestandteil des Internets darstellte, für physische Angriffe verwundbarer machte. Heute erachten es manche für problematisch, dass alle Root-Server ihre Datenbestände von dem von VeriSign betriebenen 'A'-Root-Server synchronisieren und dass das US-Handelsministerium Einfluss auf den Betrieb desselben hat. Änderungen in der Root-Zone bedürfen eines langwierigen Genehmigungsverfahrens durch dieses. Unter anderem deshalb entstanden alternative Root-Server-Netzwerke wie das europäische Open Root Server Network.

Weblinks


- http://root-servers.org/
- [http://www.orsn.org ORSN, Open Root Server Network]
- http://public-root.com/
- http://www.heise.de/newsticker/meldung/43814 – Pressemeldung zur Inbetriebnahme des deutschen Standorts des '[http://k.root-servers.org/ K]'-Root-Servers Kategorie:Domain Name System ja:ルートサーバ

Internetdienstanbieter

Ein Internetdienstanbieter (englisch Internet Service Provider (ISP); im deutschsprachigen Raum auch oft nur Provider genannt) bietet in der Regel gegen Entgelt verschiedene technische Leistungen an, die für die Nutzung oder den Betrieb von Internet-Diensten erforderlich sind. Die Leistungen werden grob in zwei Bereiche unterteilt: Hosting und Zugang. Nur wenige ISPs decken beide Bereiche komplett ab. Die meisten, insbesondere kleinere Internetdienstanbieter, beschränken sich sogar auf sehr kleine Teilbereiche. Größere Provider bieten hingegen sogar einzelne Produkte an, die Leistungen aus beiden Bereichen umfassen. Zu den ISPs zählt allerdings auch der Content-Provider.

Hosting (Host-Provider)

Die wichtigsten Leistungen aus dem Bereich Hosting sind Registrierung und Betrieb von Domains, Vermietung von Webservern (komplett oder teilweise) und Vermietung von Platz in einem Rechenzentrum inklusive Internet-Anbindung, Strom- und Notstromversorgung etc. Bedeutende Hosting-Provider für Privatkunden in Deutschland sind beispielsweise Strato, Intergenia und die United Internet AG mit u. a. den Marken 1&1, Schlund & Partner und InterNetX, in Österreich der Anbieter Sprit.org.

Zugang (Access-Provider)

Die wichtigsten Leistungen von Zugangsanbietern (auch Access-Provider genannt) sind die Bereitstellung von Wählverbindungen, Breitbandzugängen und Standleitungen. Bedeutende Access-Provider für Privatkunden in Deutschland sind beispielsweise Versatel, T-Online, Arcor, HanseNet, AOL, 1&1, freenet.de und Tiscali. Bekannte Anbieter in Österreich sind Aon, Inode und UPC Telekabel.

Content (Content-Provider)

Der Content-Provider kann derjenige sein, der eigene redaktionelle Beiträge und Inhalte zu Verfügung stellt oder ein entsprechendes Programm (CMS) auf Mietbasis bereit hält. Dabei ist es egal bei welchem Provider die jeweiligen Seiten/Domains gehostet werden. Die Inhalte werden vom Content-Provider lediglich verlinkt. Vorteil dieser Möglichkeit ist es, dass der Nutzer sehr kostengünstig ein komfortables CMS nutzen kann und sich nicht um einen eigenen Server kümmern muss (Supportaufwand). Die Abhängigkeit vom Hostprovider besteht darin, dass die Inhalte nur so lange zur Verfügung stehen, solange die Vertragsbeziehung mit dem Anbieter besteht. Gute Content-Provider stellen nicht nur starr vorgefertigte Templates zur Verfügung, sondern können zu jeder Seite individuelle Anpassungen vornehmen und sind zu jeder Zeit erweiterbar.

Siehe auch


- Online-Dienst

Weblinks


- [http://www.heise.de/itarif/ heise online - Internettarife]
- [http://irgendjemand.de/Internetzugang.html Internetzugänge ohne Gebührenfallen]
- [http://home.arcor.de/georg.schwarz/sparen/internet.html Georgs Sparseiten: Internetdienste] hilft beim Suchen nach kostenlosen Internetdiensten
- [http://www.free-webhosts.com Freie Webhosts (engl.)]
- [http://www.providerliste.ch Internet Provider Liste Schweiz], auch für Österreich und Deutschland
- [http://www.provider-info.com/provider.pl Provider-info], leicht verständliche Erklärungen von Begriffen rund um Providerdienste
- [http://webhostingwiki.de Webhosting Wiki] ! ja:インターネットサービスプロバイダ

Paul Vixie

Paul Vixie ist der Autor zahlreicher RFCs und bekannter UNIX Systemprogramme wie z. B. SENDS, proxynet, rtty und Vixie cron. Er besuchte die George Washington High School in San Francisco, Kalifornien. Als Mitarbeiter von DEC, begann er 1988 an BIND mitzuarbeiten und wurde zum Hauptautor der Version 8 (1997). Er verließ DEC 1994 und gründete zusammen mit Rick Adams und Carl Malamud das Non-Profit-Unternehmen Internet Software Consortium (ISC), um die Entwicklung von BIND voran zu bringen und um weitere Software für das Internet zu entwickeln. 2004 wurde das Unternehmen in Internet Systems Consortium umbenannt. 1995 gründete er mit anderen zusammen Palo Alto Internet Exchange (PAIX), was 1999 von Metromedia Fiber Network (MFN) aufgekauft wurde. Er wurde Chief Technology Officer von MFN und schließlich Präsident von PAIX. 1998 gründete er mit anderen zusammen die kalifornische Non-Profit-Organisation Mail Abuse Prevention System (MAPS), deren Ziel es ist, E-Mail-Spam zu stoppen. Nebenher betreibt er auch noch ein eigenes Beratungsbüro Vixie Enterprises. Er schrieb zusammen mit Frederick Avolio das in Fachkreisen sehr bekannte Buch Sendmail: Theory and Practice. Paul Vixie hält außerdem den Rekord für die "meisten CERT advisories von einem einzelnen Autor". Paul Vixie unterstützt das Open Root Server Network mit dem Betrieb des L-Servers seit September 2005.

Weblinks


- [http://www.vix.com/ Vixie Enterprises]
- [http://www.dreamworld.org/wash George Washington High School] Vixie, Paul Vixie, Paul Vixie, Paul Vixie, Paul

Internet Systems Consortium

Das Internet Systems Consortium (vormals: Internet Software Consortium) ISC ist ein Non-Profit-Unternehmen, das 1994 gegründet wurde. Ursprünglich als Ausgliederung der Universität Berkeley für die Weiterentwicklung der DNS-Server-Software BIND gegründet, zeichnet das ISC heute zudem für den Betrieb des DNS-Root-Servers mit der Bezeichnung F-Root und die Weiterentwicklung einer Reihe freier Software-Projekte verantwortlich. Die dem ISC übergeordnete Organisation ist die IANA. Als zusätzliche Aufgabe überwacht das ISC das weltweite DNS-System und führt regelmäßig Host- und Domain-Zählungen durch. Bei derartigen Zählungen (Internet Domain Survey) wird der gesamte DNS-Baum durchgearbeitet und jeder ermittelte Host und jede Domain in die Statistik aufgenommen. Die Ergebnisse sind jedermann über die ISC-Website zugänglich. 2003 wurde vom ISC das Crisis Coordination Center OARC gegründet, das sich zur Aufgabe gemacht hat, die Stabilität des globalen DNS-Systems zu gewährleisten. OARC führt permanent Verkehrsanalysen und Durchsatzmessungen durch, agiert als Koordinator bei Angriffen und ist Ansprechpartner für Fragen der DNS-Sicherheit.

Weblinks


- http://www.isc.org/
- https://oarc.isc.org/ Kategorie:Internet-Organisation Kategorie:Informationstechnikunternehmen Kategorie:Dienstleister Kategorie:Unternehmen (USA)

US-Handelsministerium

Das US-Handelsministerium (amtl. United States Department of Commerce) ist Teil der US-Regierung und kümmert sich um die Belange der Wirtschaft - mit dem Ziel, deren Wachstum zu fördern. Die Behörde wurde am 14. Februar 1903 ursprünglich als US-Ministerium für Handel und Arbeit gegründet. Im Jahre 1913 wurde der Bereich Arbeit jedoch in das heute selbständige US-Arbeitsministerium ausgegliedert. Der Auftrag des Handelsministeriums ist die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Sicherung des Lebensstandards für alle US-Amerikaner durch Aufbau der notwendigen Infrastruktur. Auf dieser Basis soll ökonomischer Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und eine dauerhaft positive Entwicklung sichergestellt werden. Hierzu sammelt die Behörde ökonomische und demografische Daten durch das Amt für Volkszählung, um wirtschaftliche und politische Entscheidungen zu ermöglichen. Das Handelsministerium vergibt Patente, die Rechte für Trademarks (Schutzmarken) und hilft bei der Umsetzung sowie Einführung von Industriestandards (Norm). Rund 36.000 Mitarbeiter sind für die Behörde tätig.

Unterstellte Behörden


- Bureau of Industry and Security (BIS)
- Economics and Statistics Administration (ESA) :• Bureau of Economic Analysis (BEA) :• Bureau of the Census
- Economic Development Administration (EDA)
- International Trade Administration (ITA)
- Minority Business Development Agency (MBDA)
- National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA)
- National Telecommunications and Information Administration (NTIA)
- Patent and Trademark Office (PTO)
- Technology Administration (TA) :• National Institute of Standards and Technology (NIST) :• National Technical Information Service (NTIS) :• Office of Technology Policy (OTP)

Liste der US-Wirtschaftminster

US-Wirtschafts- und Arbeitsminister US-Wirtschaftsminister

Weblinks

[http://www.commerce.gov Offizielle Website] (engl.) Siehe auch: Politisches System der USA, US-Regierung Handelsministerium

Lastverteilung

Mit Lastverteilung (engl. load balancing, auch Lastverbund) werden Verfahren beschrieben, um bei Computern umfangreiche Berechnungen oder große Mengen von Anfragen auf mehrere parallel arbeitende Systeme zu verteilen. Dies kann sehr unterschiedliche Ausprägungen haben. Eine einfache Lastverteilung findet zum Beispiel auf Rechnern mit mehreren Prozessoren statt. Jeder Prozess kann auf einem eigenen Prozessor ausgeführt werden. Die Art der Verteilung der Prozesse auf Prozessoren kann dabei einen großen Einfluss auf die Gesamtperformance des Systems haben, da z.B. der Cache-Inhalt lokal für jeden Prozessor ist. Ein anderes Verfahren findet man in Computerclustern. Hierbei bilden mehrere Rechner einen Verbund, der sich nach außen meistens wie ein einzelnes System verhält. Einige mögliche Verfahren sind das Vorschalten eines Computers, der die Anfragen aufteilt oder die Verwendung von DNS mit dem Round-Robin-Verfahren . Load Balancing (Lastverteilung) wird ebenfalls bei Daten- / Sprachleitungen verwendet um den Verkehrsfluss auf parallel geführte Leitungen zu verteilen. In der Praxis treten jedoch häufig Probleme dabei auf, den Daten- / Sprachverkehr gleichmäßig auf beide Leitungen zu verteilen. Es wird daher meist die Lösung implementiert, das eine Leitung als Hin- und die zweite Leitung als Rückkanal Verwendung findet. Lastverteilung findet auch bei großen Server-Farmen statt, die z.B. der Beantwortung von HTTP-Anfragen dienen. Dort sind Systeme vorgeschaltet ( Frontend Server), die nach festgelegten Kriterien die einzelnen Anfragen auf die Backend Server verteilen. Dabei können zusätzliche Informationen aus dem HTTP-Request verwendet werden, um alle zu einer Session mit einem Benutzer gehörenden Pakete an den gleichen Server zu schicken. Dies ist auch bei der Nutzung von SSL zur Verschlüsselung der Kommunikation wichtig, damit nicht für jede Anfrage ein neuer SSL-Handshake durchgeführt werden muss. Eine gute Umsetzung einer Lastverteilung erfordert immer Informationen darüber, wie die Auslastung der Zielsysteme aussieht. Unter dem Begriff load balancing wird im weitesten Sinne auch ein Mechanismus zur Ausfallsicherheit verstanden: durch den Aufbau eines Clusters (siehe: Computercluster) und der Verteilung der Anfragen auf einzelne Systeme, erreicht man eine Erhöhung der Ausfallsicherheit, sofern der Ausfall eines Systems erkannt und die Anfragen automatisch an ein anderes System abgegeben werden (siehe auch: Hochverfügbarkeit bzw. High-Availability, "HA"). siehe auch: Computercluster, SMP, Content-Switch, Akamai Kategorie:Internet

Kategorie:Internet-Organisation

Kategorie:Internet Kategorie:Internationale Organisation

Rack railway

A cog railway or rack-and-pinion railway is a mountain railway with a special toothed rack rail mounted on the sleepers between the running rails. The trains are fitted with one or more cog wheels that mesh with this rack rail. This allows the locomotives to haul the trains up steeply inclined slopes.

Rack systems

A number of different rack systems have been developed:
- The Riggenbach system uses a ladder rack, formed of steel plates connected by round bars at regular intervals. The Riggenbach system was the first system devised, and suffers from the problem that its fixed rack is much more complex and expensive to build than the other systems. This system is sometimes known as the Marsh system, because of simultaneous invention by an American inventor, Syvester Marsh, builder of the Mount Washington railroad.
- The Abt system was devised by Roman Abt, a Swiss locomotive engineer working for a Riggenbach-equipped line, as an improved rack system. The Abt rack features steel plates mounted vertically and in parallel to the rails, with rack teeth machined to a precise profile in them. These engage with the locomotive's pinion teeth much more smoothly than the Riggenbach system. Two or three parallel sets of Abt rack plates are used, with a corresponding number of driving pinions on the locomotive, to ensure that at least one pinion tooth is always engaged securely.
- The Strub system is similar to the Abt but uses just one row of wider rack plate. It is the simplest rack system to maintain and has become increasingly popular.
- The Locher system involves gear teeth cut in the sides rather than the top of the rail, engaged by two cog wheels on the locomotive. This system allows use on steeper grades than the other systems, whose teeth could jump out of the rack. It is used on the Mount Pilatus railway.
- The Fell system (not actually a rack system) uses a raised centre rail that is gripped by a mechanism on the engine. The vast majority of cog railways use the Abt system. Some rail systems, known as 'rack-and-adhesion', use the cog drive only on the steepest sections and elsewhere operate like a regular railway. Others are rack-only. On the latter type, the locomotives' wheels are generally free-wheeling and despite appearances do not contribute to driving the train.

Cog locomotives

Fell system Originally, almost all cog railways were powered by steam locomotives. The steam locomotive needs to be extensively modified to work effectively in this environment. Unlike a diesel locomotive or electric locomotive, the steam locomotive only works when its powerplant (the boiler, in this case) is fairly level. The locomotive boiler requires water to cover the boiler tubes and firebox sheets at all times, particularly the crown sheet, the metal top of the firebox. If this is not covered with water, the heat of the fire will melt it until it softens enough to give way under the boiler pressure, leading to a catastrophic failure. On rack systems with extreme gradients, the boiler, cab and general superstructure of the locomotive are tilted forward relative to the wheels, so that they are more or less horizontal when on the steeply graded track of the railway. These locomotives often cannot function on level track, and so the entire line, including maintenance shops, must be laid on a gradient. This is one of the reasons why rack railways were among the first to be electrified and most of today's rack railways are electrically powered. On a rack-only railroad locomotives always push their passenger cars for safety reasons since the locomotive is fitted with powerful brakes, often including hooks or clamps that grip the rack rail solidly. Some locomotives are fitted with automatic brakes that apply if the speed gets too high, preventing runaways. Often there is no coupler between locomotive and train since gravity will always push the passenger car down against the locomotive. Electrically powered vehicles often have electromagnetic track brakes as well.

List of cog and rack railways

passenger car

Australia


- West Coast Wilderness Railway in Tasmania, originally opened in 1896 to service the Mount Lyell copper mine and closed and completely removed in 1960s'. Rebuilt and re-opened for tourists in 2003. Uses Abt system.
- Mt Morgan - rack system existed until 1950s until deviated.
- SkiTube - in Snowy Mountains.

Austria


- Achenseebahn, Tyrol
- Erzbergbahn, Styria
- Schafbergbahn, Upper Austria
- Schneebergbahn, Lower Austria

Brazil


- Corcovado Rack Railway

France


- Lyon Metro Line C
- Mont Blanc Tramway
- Montenvers Railway

Germany


- Drachenfels Railway
- Wendelstein Railway
- Zugspitze Railway

Greece


- Diakofto Kalavrita Railway [http://www.igougo.com/planning/journalEntryActivity.asp?EntryID=4155]

Hungary


- Fogaskerekű Vasút in Budapest, Hungary is a kind of cog-wheel tram in the hilly Buda part of the city.

India


- Nilgiri Mountain Railway

Italy


- Superga Rack Railway

Japan


- Ikawa Line, Oigawa Railway is the only one rack-and-pinion railway operating in Japan. The company runs a 1067mm (Japanese standard) line and Ikawa line, converted from 762 mm gauge, in Shizuoka Prefecture, central Japan. The Abt system section of 1.5 km with maximum gradient of 9% is in Igawa Line, re-laid from adhesion line on 2 October 1990, due to Nagashima Dam construction.
- Usui Pass was the first cog line in Japan, built in Shin-Etsu Line of the then Japanese National Railway. It was replaced in 1963 by a newly built parallel pure adhesion line.

New Zealand


- Rimutaka Incline, near Wellington - a Fell (non-rack) system operated until 1955, when replaced by a tunnel.

Spain


- Montserrat Rack Railway
- Vall de Núria Rack Railway

Switzerland


- Gornergratbahn
- Berner Oberland Bahn
- Brienz-Rothorn Bahn
- Jungfraubahn
- Luzern-Stans-Engelberg-Bahn
- Monte Generoso Railway
- Pilatus Railway
- Schynige Platte Railway
- Wengernalpbahn
- Rorschach to Heiden

United Kingdom


- Snowdon Mountain Railway

United States


- Mount Washington Cog Railway
- Manitou and Pike's Peak Railway

In fiction

The Culdee Fell Mountain Railway is a fictional cog railway on the Island of Sodor in The Railway Series by Rev. W. Awdry. Its operation, locomotives and history are at least in part based on the Snowdon Mountain Railway.

See also


- Fell railway (friction wheels)
- Funicular
- Rack and pinion Category:Vertical transportation devices Category:Rail technologies Category:Rail transport related lists ja:ラック式鉄道

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Leitchfield, Kentucky
Leitchfield esas urbo en Grayson Komtio, Kentucky. Segun la 2000 kontado, la urbo havis tota populo di 6,139.

Geografio

2000 Leitchfield jacas a . Segun la Usana Kontado Ministerio, la urbo havas tota areo di 22.8 km² (8.8