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| Eduard III. |
Eduard III.
Eduard hießen folgende Herrscher:
Eduard
- Eduard (Geldern), Herzog (1361-1371)
- Eduard (Anhalt), Herzog (1918)
- Eduard (Savoyen), Graf (1323-1329)
Eduard I.
- Eduard I. (England), König (1239-1307)
- Eduard I. (Portugal), König (1391-1438)
Eduard II.
- Eduard II. (England), König (1284-1327)
Eduard III.
- Eduard III. (England), König von England und Frankreich (1312-1377)
Eduard IV.
- Eduard IV. (England), König (1442-1483)
Eduard V./...
- Eduard V. (England), König (1470-1483)
- Eduard VI. (England), König (1537-1553)
- Eduard VII. (Vereinigtes Königreich), König (1841-1910)
- Eduard VIII. (Commonwealth), König (1894-1972)
Eduard ...
- Eduard Fortunat (Baden), Markgraf (1588-1600)
kirchliche Herrscher
Nichtregenten
- Eduard, Herzog von Kent, englischer Prinz (1767-1820)
- Eduard August, Herzog von York und Albany, Herzog
- Eduard Georg, 2. Herzog von Kent
- Edward Seymour, 1. Herzog von Somerset
- Eduard (der Schwarze Prinz), Fürst von Wales
nicht einordbar
entweder fehlen Regierungszeiten oder Existenz ist ungeklärt
Siehe auch:
- Liste der Referenztabellen/Herrscher und Regierungschefs#Kaiser, Könige, Kurfürsten etc. nach Vornamen
- Liste von gebräuchlichen Vornamen
Kategorie:Liste (Personen)
HerrschertitelMit dem Herrschertitel wird das höchste Oberhaupt in einem bestimmten staatlichen Gefüge bezeichnet. Dabei sind weltweit Unterschiede, aber auch Übereinstimmungen festzustellen.
Da ein Herrscher auch über mehrere Gebiete verfügen konnte gab es teilweise den Großen Titel, der diese Gebiete aufzählte. Beispielhaft der Große Titel des Kaisers von Österreich:
:Franz Joseph I., von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, Apostolischer König von Ungarn, König von Böhmen, von Dalmatien, Kroatien, Slawonien, Galizien, Ladomerien und Illyrien, König von Jerusalem etc., Erzherzog von Österreich, Großherzog von der Toskana und Krakau, Herzog von Lothringen, von Salzburg, Steier, Kärnten, Krain und der Bukowina, Großfürst von Siebenbürgen, Markgraf von Mähren, Herzog von Ober- und Nieder-Schlesien, von Modena, Parma, Piacenza und Guastalla, von Auschwitz und Zator, von Teschen, Friaul, Ragusa und Zara, gefürsteter Graf von Habsburg und Tirol, von Kyburg, Görz und Gradiska, Fürst von Trient und Brixen, Markgraf von Ober- und Nieder-Lausitz und in Istrien, Graf von Hohenembs, Feldkirch, Bregenz, Sonnenberg etc., Herr von Triest, von Cattaro und auf der Windischen Mark, Großwoiwode der Woiwodschaft Serbien etc. etc.
Deutsche Herrschertitel
Die Liste gibt die Titel und mitunter vorhandene internationale Entsprechungen in absteigender Wertigkeit an.
- Kaiser - steht für Imperator, Schah, Padischah, Sultan, Empereur, Zar, den chinesischen Sohn des Himmels, dem japanischen Tennō, abessinischen König der Könige (Negus Negesti) und den indischen Großmogul
- König - steht für Rex, King, Roi, Rey, Rè
- Großherzog steht über dem Herzog, z.B. Großherzogtum Luxemburg
- Herzog - vergleichbar mit Duke (engl.), Duc, Duque, Duca
- Fürst (Oberster Rang in einem Fürstentum, e.g. Liechtenstein, Monaco) - Prince, Principe,...
- Kurfürst - Fürst der im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation zur alleinigen Königs- und Kaiserwahl berechtigt war
- Graf - (auch Landgraf, Pfalzgraf, Vizegraf,..) vergleichbar mit Earl, Comte, Conde, Conte, Viscount
- Marquis - Markgraf, engl. Marquess oder Margrave
- Baron - Freiherr
- Ritter - entspricht dem britischen Sir, dem französisch Chevalier, dem spanischen Caballero und dem italienischen Cavaliere
- Edler - ist mit dem französischen Equité und dem englischen Esquire vergleichbar
Herrschertitel nach Ländern
Pro Land sind die Titel in absteigender Wertigkeit angeordnet.
- Deutschland/Österreich - Kaiser, König, (Erz-)Herzog, (Kur-)Fürst, Graf, Baron, (Freiherr), Edler
- England - King, Duke, Marquis, Earl, Viscount, Baron, Baronet, Knight (Sir)
- Frankreich - (Empereur) Roi, Duc, Marquis, Comte, Vicomte, Baron, Chevalier
- Spanien - Rey, Duque, Marquès, Conde, Baròn
- Italien - Rè, Duca, Conte, Barone, Cavaliere
- Russland - Zar, Großfürst bzw. Veliky Kniaz, Fürst bzw. Kniaz, Boyar, Graf, Ritsar
- antikes Griechenland: zunächst nur der Basileus, dann Archon Eponymos, Basileus, Archon Polemarchos, Thesmothet
- altes Rom - Imperator, Augustus, Caesar, Konsul/Prokonsul, Prätor/Proprätor, Senator, Ädil, Quästor, Censor, Eques
- China - Sohn des Himmels (Kaiser), Mandarine in unterschiedlichen Stufen
- Japan - Tennō, Kampaku, Shogun, Tandai, Daimyō/Kazoku, Hatamoto, Samurai
- Osmanisches Reich - zunächst Bey dann Padischah bzw. Sultan später auch noch Kalif, Großwesir, Wesir, Beglerbeg, Pascha, Dei, Emir, Aga, Efendi
- Iran (Persien) - Großkönig später Schah, Wesir, Emir
- Nordafrika - Dey
Weblinks
- [http://www.adel-genealogie.de/Adelspraedikate.html Anreden und Rangstufen des Adels]
Siehe auch: Adelstitel
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EduardEduard ist ein männlicher Vorname.
Herkunft und Bedeutung des Namens
Eduard ist ein aus dem französischen übernommener Name, der eigentlich aus dem englischen Sprachraum kommt. Er bedeutet in etwa Hüter des Besitzes.
Namenstag
18. März und 13. Oktober
Bekannte Namensträger
- Eduard Mörike, deutscher Dichter
- Baron Eduard von Stoeckl, ehemaliger Botschafter in der USA
Varianten
Edward (engl.), Edvard (schwed., norweg.), Edouard (frz.)
Edward
EDUARD ist zwar ein bekannter Vorname wird ,aber viel zu oft
und voralem Falsch verwendet, denn Edward ist auch ein Vorname
zwar weniger bekannt, aber auch ein Vorname daher darf man einen Edward
nicht mit einem Eduard verwechseln !.!.!
Siehe auch
Liste gebräuchlicher Vornamen, Liste gebräuchlicher Vornamen/E, Liste der Herrscher namens Eduard
Kategorie:Männlicher Vorname
Eduard (Anhalt)Es gibt mehrere Adlige mit dem Namen Eduard von Anhalt:
- Herzog Eduard von Anhalt (18. April 1861 - 13. September 1918), der 1918 kurzfristig Landesherr von Anhalt war, siehe Eduard (Herzog von Anhalt)
- Eduard Prinz von Anhalt ( - 1941), Erbe des Hauses Anhalt-Askanien, siehe Eduard (Prinz von Anhalt)
Eduard I. (England)Eduard I. ( - 16. Juni 1239 in Westminster/London; † 7. Juli 1307 in Burgh-on-Sands/Cumberland) aus dem Haus Anjou-Plantagenet war der älteste Sohn von Heinrich III. und dessen Gemahlin Eleonore von der Provence. Er trug den Beinamen "The Longshanks" (Langschenkel). Aufgrund seiner militärischen Interventionen in Schottland trug er den (inoffiziellen) Beinamen "The Hammer of the Scots". Nach seinem Tod wurde er in Westminster (London) bestattet. Sein Grabmal ist unzerstört erhalten und kann auch heute noch besichtigt werden.
Heinrich III.
1265 geriet Eduard in der Schlacht von Lewes gemeinsam mit seinem Vater und dessen Bruder Richard in die Gefangenschaft seines angeheirateten Onkels Simon V. von Montfort, der einen Adelsaufstand gegen Heinrich III. anführte. Eduard gelang jedoch bald die Flucht und durch den Sieg bei Evesham über Simon V. von Montfort (1265) die Rückgewinnung der Macht für seinen Vater sowie die Stabilisierung des Königtums. 1270 beteiligte er sich an einem Kreuzzug nach Palästina.
Während Eduard sich bereits auf dem Rückweg in der Gascogne befand, starb sein Vater am 16. November 1272. Im August 1274 langte der zukünftige König in England an. Am 19. August wurde er von Robert Kilwardby, dem Erzbischof von Canterbury, in Westminster gekrönt.
Außenpolitik
Eduard I. verfolgte eine konsequente Eroberungspolitik. Sein erstes Ziel war das bislang unabhängige Wales. Während zweier Feldzüge 1277 und 1282/1283 unterwarf er das Land und besiegte gleichzeitig den Fürsten Llywelyn ap Gruffydd, der zuvor Simon de Montfort unterstützt hatte. Mit dem Statute of Wales / Statute of Rhuddlan (siehe auch englischer Artikel [http://en.wikipedia.org/wiki/Statute_of_Rhuddlan Statute_of_Rhuddlan]) gab er dem neu gewonnenen Territorium ein strenges und für die Einwohner ungewohntes, an England angelehntes Verwaltungssystem.
In Irland wurde Eduard I. militärisch nicht aktiv. Eine Reform der Verwaltungsstruktur im Jahr 1285 hatte lediglich Auswirkung auf die englisch kontrollierten Gebiete um Leinster.
Das zweite wichtige Element, das Eduards Außenpolitik und die seiner Nachfolger gleichen Namens bestimmte, war der Versuch, den Vertrag von Paris aus dem Jahr 1259 mit der französischen Krone aufzulösen. Damals hatte Heinrich III. dem französischen König Erbhuldigung für Aquitanien, die Gascogne und andere Gebiete zugesichert, was eine Anerkennung französischer Lehnshoheit über einen Teil des angevinischen Reichsgebiets bedeutete. Eduard I. bemühte sich vor allem um die Herauslösung der Gascogne aus dem Lehensverhältnis, unter anderem durch das demonstrative Verweigern der Huldigung für dieses Territorium. 1286 begann sein dreijähriger Aufenthalt in der Gascogne, in dessen Verlauf es ihm gelang, seine Herrschaft dort zu stabilisieren, vor allem dadurch, dass die Verwaltungsstrukturen mit denen Aquitaniens verwoben und ihnen angeglichen wurden. In mehreren Konstitutionen beanspruchte Eduard für sich die Funktion der höchsten Rechtsinstanz in seinen kontinentalen Territorien. Dies stand dem Anspruch des französischen Königs Philipp IV. als oberstem Lehensherrn entgegen. Daraufhin kam es 1294 zum Kriegsausbruch zwischen Eduard und Philipp. Die Gascogne geriet vorübergehend in französische Hand. Im zweiten Vertrag von Paris 1303 konnte Eduard I. zumindest die Rückgabe des wichtigsten Teils des Herzogtums mit den Städten Bordeaux und Bayonne erreichen.
In Schottland machte Eduard I. 1290 bis 1292 seine Macht im Zuge der nach dem Tod König Alexanders III. entstandenen Wirren geltend. Er unterstützte seinen Vasallen John Balliol in einer Gruppe von dreizehn Bewerbern um die ungeklärte Thronfolge. Da England und Schottland durch den Vertrag von York aus dem Jahr 1237 territorial und politisch getrennt waren, muss dieses Vorgehen als Versuch Eduards gedeutet werden, sich in die Position eines Oberherren über Schottland zu versetzen und den schottischen König als Vasall an sich zu binden. Die Unterordnung eines Königs im Vasallenverhältnis, der auch zu persönlichen Huldigungsleistungen verpflichtet war, bedeutete eine Erhöhung der Position des englischen Königs. Eduard I. verfolgte also gegenüber Schottland die gleiche Politik, wie sie der französische König ihm gegenüber durchzusetzen versuchte. Balliol erhob sich jedoch bereits 1296 mit französischer Unterstützung. Eduard I. schlug ihn bei Dunbar, setzte ihn ab und ließ nun Schottland durch Statthalter regieren.
Die von den Schotten unter William Wallace und dem jüngeren Robert Bruce immer wieder versuchten Aufstände schlug er mit Energie und Grausamkeit nieder. (Der mit mehreren Oscars ausgezeichnete Film Braveheart basiert auf diesen Geschehnissen, enthält allerdings historische Ungenauigkeiten.) Dennoch waren Eduards militärische Aktionen in Schottland nicht von Erfolg gekrönt. Das Land entglitt immer mehr der englischen Kontrolle. Auf einem Feldzug gegen Robert Bruce starb Eduard I. in Burgh bei Carlisle.
Innenpolitik
Innenpolitisch setzte Eduard I. ab 1294 die Besteuerung des Grundbesitzes der Kirche durch, parallel zu einem ähnlichen Vorgehen Philipps IV. in Frankreich. Dies brachte beide Herrscher in Konflikt mit Papst Bonifaz VIII. Darüber hinaus beanspruchte Eduard ein Kontrollrecht des Königs bei der Vergabe kirchlicher Lehen und unterband die Erhebung von Abgaben durch den Papst in seinen Territorien weitgehend.
Mit seinem Parlament, zu dem er regelmäßig seit 1295 außer den geistlichen und weltlichen Lords auch Abgeordnete der Städte und Flecken sowie der Grafschaften berief, stand Eduard I. in gutem Einvernehmen und vergrößerte die Macht der Versammlung sehr wesentlich, indem er 1297 ihr Steuerbewilligungsrecht anerkannte.
Als Gesetzgeber hat er sich um Handel und Münzwesen sowie vor allem um das Rechtswesen verdient gemacht. Ganz im Gegensatz zur schwachen Herrschaft seines Vaters gab Eduard I. eine Vielzahl von Erlassen und Gesetzen heraus, wobei er sich auf einen loyalen und kompetenten Beraterstab aus Klerikern, Adligen und vor allem am Ende seiner Herrschaft von ausgebildeten Juristen stützen konnte. Die zahlreichen Statuten, die Grundlagen für die spätere juristische und Verwaltungsstruktur Englands schufen, waren möglicherweise wichtiger als seine nur teilweise von Erfolg gekrönten militärischen Unternehmungen.
Eduard I. ging hart gegen die Juden in England vor, die er im Jahre 1290 ausweisen ließ.
Historische Bedeutung
Zahlreiche Historiker gehen davon aus, dass mit Eduard I. ein Prozess einsetzte, in dessen Verlauf sich die ehemals normannischen Plantagenets verstärkt als englische Könige und weniger als Herrscher eines Reichs verstanden, dessen wichtigste Territorien auf dem europäischen Festland lagen. Parallel dazu lässt sich auch in der englischen Bevölkerung in seiner Epoche ein verstärktes Gemeinschaftsgefühl ausmachen, sowohl in der Abgrenzung gegen benachbarte Völker (vor allem gegen die Schotten) als auch in der immer manifester werdenden Verschmelzung zwischen Normannen und Angelsachsen.
Ehen und Kinder
In erster Ehe heiratete er Eleonore von Kastilien, Tochter des kastilischen Königs Ferdinand III., mit der er die folgenden Kinder hatte:
- Eleonore ( - 17. Juni 1264 - † 12. Oktober 1297)
- Johanna ( - 7. September 1265)
- Johann ( - 10. Juli 1266 - † 1. August 1272)
- Heinrich ( - 13. Juli 1267 - † 14. Oktober 1274)
- Julian Katharina ( - 1271 - † 5. September 1274)
- Johanna (1272 - † 23. April 1307)
- Alfons ( - 24. November 1273 - † 19. August 1284)
- Margarethe ( - 11. September 1275 - † 1333)
- Berengaria ( - 1276 - † 1279)
- Maria ( - 11. März 1278 - † 8. Juli 1322)
- Isabella ( - 1279)
- Alice ( - 12. März 1279)
- Elizabeth ( - 7. August 1282 - † 5. Mai 1316)
- Eduard II. ( - 25. April 1284 - † 21. September 1327)
- Beatrix ( - 1286) und
- Blanche ( - 1290)
Sie starb an einer Blutvergiftung, nachdem sie den Eiter einer Wunde ihres Mannes ausgesaugt hatte.
In zweiter Ehe vermählte er sich 1291 mit Margarethe von Frankreich, die ihm die folgenden Kinder gebar:
- Thomas ( - 1. Juni 1300 - † August 1338)
- Edmund ( - 5. August 1303 - † 19. März 1330) und
- Eleonore ( - 4. Mai 1306 - † 1322)
Zudem war er Vater des unehelichen Sohnes Johann. († 1324)
Weblinks
- [http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/england/eduard_1_koenig_von_england_+_1307.html genealogie-mittelalter.de]
Eduard I.
Kategorie:Haus Plantagenet
Kategorie:Mann
Kategorie:Herzog (Aquitanien)
Kategorie:Geboren 1239
Kategorie:Gestorben 1307
ja:エドワード1世 (イングランド王)
Eduard II. (England)Eduard II., ( - 25. April 1284 in Caernarvon, Wales; † 21. September 1327 in Berkeley Castle, Gloucestershire (ermordet)), König von England von 1307 bis 1327.
1327
Leben
Eduard II. war der vierte Sohn von Eduard I. von England und dessen erster Gemahlin Eleonore von Kastilien. 1304 wurde er zum Ritter geschlagen.
Eine der ersten Handlungen Eduards als König war der Abbruch des erfolglosen Schottlandfeldzuges, auf dem sein Vater gestorben war. Dies nutzten die Schotten sofort, um die dünne und nur in wenigen Gebieten tatsächlich funktionsfähige englische Herrschaftsstruktur zu vernichten, die Eduard I. kurz zuvor aufgebaut hatte. Nach Wiederaufnahme der Kampfhandlungen konnte er in Schottland keine militärischen Erfolge mehr erreichen. Die Niederlage Eduards II. bei Bannockburn im Jahr 1314 leitete eine Phase ein, in der Schottland vollkommen frei von englischen Einflüssen war. Ein direkt nach der Schlacht begonnener Rachefeldzug erreichte zwar Berwick-upon-Tweed, brachte jedoch wieder keine bleibenden Erfolge für die Engländer.
Um die Jahreswende 1321/22 kam es zu einem ersten Aufstand, in dem sich die Landadeligen gegen die hohen finanziellen und militärischen Anforderungen des Königs wehrten und vor allem gegen Eduards Günstling Hugh le Despenser vorgehen wollten. Allerdings gelang es dem König, diese Rebellion niederzuschlagen. Die Aufständischen wurden durch die Beschlagnahmung ihrer Ländereien hart bestraft.
Nachdem Eduard II. offensiv die Huldigungsverpflichtungen vernachlässigt hatte, die er dem französischen König für die Gascogne schuldete, brach 1324 der Krieg von Saint-Sardos aus, der bis 1327 dauern sollte.
1327 landeten die Königin Isabella und ihr Günstling Roger Mortimer mit einer Invasionsarmee und dem Thronerben Eduard in England. Unter den unzufriedenen Adligen fanden sie reichlich Unterstützung, so dass Eduard II. schnell gefangen gesetzt werden konnte. Der Legende nach kam er zu Tode, indem seine Gefängniswärter ihm einen glühenden Eisenspieß durch ein aufgesägtes Kuhhorn in die Gedärme stießen; durch die natürliche Öffnung, da sie keine Spuren hinterlassen durften.
Diese Art der Ermordung ist zugleich eine Anspielung auf die vermutete homosexuelle Beziehung zu Eduards Günstling Piers Gaveston (†1312). Zwei Monate später wurde Eduard mit einer prunkvollen Zeremonie in Gloucester Abbey, der heutigen Kathedrale St. Peter, bestattet.
Ehen und Nachkommen
Er war in erster Ehe mit der kleinen schottischen Königin Margarete ( - 1283 - † 7. Oktober 1290) verheiratet. In zweiter Ehe vermählte er sich 1308 mit Isabella von Frankreich, die ihm die Kinder Eduard III. ( - 13. November 1312 - † 21. Juni 1377), Johann ( - 15. August 1316 - † 13. September 1336), Eleonore ( - 8. Juni 1318 - † 22. April 1355) und Johanna ( - 5. Juli 1321 - † 14. August 1362) gebar.
Das Leben Eduards II. lieferte auch die Vorlage für das Drama "Edward II" von Christopher Marlowe, das von Derek Jarman verfilmt wurde.
Nachfahren
- Eduard III. ( - 13. November 1312 - † 21. Juni 1377)
- Johann ( - 15. August 1316 - † 13. September 1336)
- Eleonore ( - 8. Juni 1318 - † 22. April 1355), heiratete Rainald II. von Geldern
- Johanna ( - 5. Juli 1321 - † 14. August 1362)
Weblinks
- [http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/england/eduard_2_koenig_von_england_+_1327.html genealogie-mittelalter.de]
Eduard II.
Kategorie:Mann
Kategorie:Herzog (Aquitanien)
Kategorie:Geboren 1284
Kategorie:Gestorben 1327
ja:エドワード2世 (イングランド王)
Eduard IV. (England)Eduard IV. ( - 28. April 1442 in Rouen; † 9. April 1483) aus dem Haus York war der erste Sohn von Richard Plantagenet, Herzog von York, Graf von March, und dessen Gemahlin Cecily Neville. Richard hatte ein begründetes Anrecht auf den englischen Thron, möglicherweise sogar ein größeres als Heinrich VI. selbst. Heinrichs VI. Großvater, Heinrich IV., hatte den englischen Thron usurpiert, obwohl sein Cousin Edmund Mortimer das größere Anrecht auf die Thronfolgerschaft hatte. Richard Plantagenet war der Großenkel Edmunds, Eduard IV. demnach der Urgroßenkel. Sowohl die Linie Richard Plantagenets und Eduards IV. (York) als auch die Heinrichs VI. (Lancaster) gehörten dem Haus Plantagenet an. Die Auseinandersetzungen zwischen ihnen bzw. ihren Sympatisanten gingen als Rosenkriege in die englische Geschichtsschreibung ein.
Rosenkriege
Herrschaftsantritt und erste Regierungsjahre
Eduards Vater Richard fiel schon früh im Verlauf der Rosenkriege, 1460 bei Wakefield Bridge nahe Sandal Castle, kurz nachdem er von Heinrich VI. als sein Nachfolger anerkannt worden war. Der zu diesem Zeitpunkt 18-jährige Eduard von York übernahm an Stelle seines Vaters die Führung des Hauses York. Auch die mächtige nordenglische Magnatenfamilie Neville unterstützte unter Richard dem Jüngeren, Graf von Warwick, dem kingmaker, die Yorkisten. Dieser musste aber bei St. Albans eine Niederlage gegen lancastrische Truppen hinnehmen. Eduard von York konnte jedoch im Februar 1461 bei Mortimer's Cross einen ersten glanzvollen Sieg erfechten. Unmittelbar vor der Schlacht war es ihm gelungen, sein angesichts einer Luftspiegelung, die drei Sonnen zeigte, in Panik verfallendes Heer in die Offensive zu zwingen. Diese Begebenheit begründete seinen Ehrennamen Sunne in Spendour. Gemeinsam mit Richard von Warwick fügte Eduard am Palmsonntag 1461 bei Towton den lancastrischen Truppen eine vernichtende und damit vorerst entscheidende Niederlage zu. Am 28. Juni wurde er als Eduard IV. zum englischen König gekrönt. Dadurch ging die Herrschaft vom Haus Lancaster (rote Rose) an das Haus York (weiße Rose) über. Die Anfangsphase seiner Regierung war von Erfolgen gekrönt. Lancastrische Aufstände in Wales und in Nordengland wurden niedergeschlagen, Schottland zum Frieden gezwungen und schließlich der geisteskranke Heinrich VI. im Londoner Tower gefangen gesetzt.
Der Höhepunkt der Rosenkriege
Derweil trat das Haus Lancaster unter der Führung der Königin Margaret von Anjou, der Gemahlin Heinrichs VI., sein Exil in Schottland an. Gemeinsam mit ihrem Sohn Edmund, dem Prinzen von Wales, sammelte sie Truppen für eine lancastrische Gegenoffensive. Der Zeitpunkt war gekommen, als Richard Neville, der Graf von Warwick, 1470 von York auf die Seite Lancasters wechselte. Dazu war es gekommen, weil Eduard IV. am 1. Mai 1464 ohne das Wissen seiner Berater Elisabeth Woodville geheiratet hatte. In den drei vorhergehenden Jahren hatte Neville sich darum bemüht, eine Ehe zwischen Eduard und Bonne von Savoyen, der Schwägerin des französischen Königs Ludwig XI. auszuhandeln. Als im September 1464 bekannt wurde, dass der König bereits geheiratet hatte, fühlte der Graf von Warwick sich hintergangen und gedemütigt.
Elisabeth Woodville gehört zu den am meisten diskutierten Frauengestalten des englischen Mittelalters. Sie stammt väterlicherseits aus dem niederen englischen Rittertum und über ihre Mutter Jacquetta von Luxemburg aus dem europäischen Hochadel, war aber selbst nur Ritterliche. Ihr erster Mann Sir John Grey hatte zum lancastrischen Lager gehört. Vermutlich hatte die Heirat Eduards IV. mit ihr nicht nur politische Gründe. Zwar dürfte der demonstrative Protest des jungen Königs gegen seine mächtigen Berater, allen voran Richard Neville, eine Rolle gespielt haben, doch hätten sich im europäischen Adel zahlreiche geeignetere Kandidatinnen gefunden. Nicht nur dieses Verhalten Eduards löste Empörung in der englischen Öffentlichkeit aus, sondern auch Elisabeths Bestreben, ihre zahlreiche Geschwister mit einträglichen Adelstiteln zu versorgen.
1469 kam es zum endgültigen Bruch zwischen Eduard IV. und Richard Neville. Dieser zog sich nach Calais zurück, begleitet von Eduards jüngerem Bruder George Plantagenet, Herzog von Clarence, der kurz darauf Nevilles älteste Tochter Isabelle heiratete. Zeitgleich entfachte Richard Neville in Nordengland einen Aufstand gegen die Krone unter Robin von Redesdale und verbündete sich mit dem Haus Lancaster unter Margarete von Anjou. Die Aufständischen siegten am 26. Juli bei Edgecote gegen ein königliches Kontingent, das von Eduards Schwiegervater Graf Rivers und dessen Sohn John Woodville befehligt wurde. Richard Neville ließ die beiden umgehend hinrichten. Richards Bruder, Erzbischof George Neville von York, konnte Eduard IV. selbst in Middleham gefangen setzen. Da der König im Gegensatz zu seiner Woodville-Verwandtschaft weiterhin äußerst beliebt war, musste Neville ihn im Oktober wieder freilassen. Ein weitere Aufstandsversuch im kommenden Frühjahr schlug fehl. Richard Neville und George Plantagenet mussten erneut nach Calais fliehen.
In dieser Situation scheint Neville von seinem Vorhaben, George zum neuen König zu machen, umgeschwenkt zu sein und unterstützte von nurn an unmittelbar das Haus Lancaster mit dem immer noch lebenden Heinrich VI. Im Juli 1470 trafen Richard Neville und Margarete von Anjou zusammen, um die zukünftige Wiedereinsetzung Heinrichs zu beschließen. Darüber hinaus sagte Ludwig XI. finanzielle und militärische Unterstützung für das Vorhaben zu. Angesichts dieser Übermacht gingen Eduard IV. und sein Bruder Richard, dem Herzog von Gloucester und spätere englische König Richard III., im Oktober 1470 nach Alkmaer in Holland ins Exil.
Das Haus Lancaster schien die Rosenkriege für sich entschieden zu haben. Richard Neville und Georg Plantagenet zogen am 6. Oktober prunkvoll in London ein. Am 13. Oktober wurde Heinrich VI. erneut als König eingesetzt. Das Parlament erklärte Eduard IV. für abgesetzt. Dieser begann im niederländischen Exil allerdings bereits mit dem Sammeln von Truppen. Zudem hatte ihm Elisabeth Woodville nach drei Töchtern endlich einen Sohn und Thronfolger geboren. Sein Schwager Herzog Karl der Kühne von Burgund sagte ihm im Januar 1471 Geld und Truppen zu. Der kingmaker Richard Neville hatte derweil unter der königstreuen Londoner Stadtbevölkerung auch die letzte Unterstützung verloren. Heinrichs VI. Schwachsinnigkeit trat bei seinen wenigen offiziellen Auftritten deutlich zu Tage, Clarence zeigte sich politisch vollkommen uninteressiert und Margarete befand sich in Frankreich. Am 14. März 1471 landeten Eduard IV. und sein Bruder Richard bei Ravenspur und marschierte in Richtung London. Kurz darauf traf Clarence sich mit seinen Brüdern, erhielt von Eduard die Vergebung und schloss sich wieder dem Haus York an.
Das folgende Osterfest sollte blutig werden. Der kingmaker Richard Neville fiel im April 1471 in der Schlacht von Barnet, das entscheidende Gefecht zwischen den Truppen Yorks und Lancasters sollte aber am 4. Mai bei Twekesbury stattfinden. Nicht zuletzt aufgrund der militärischen Unerfahrenheit Eduards, des Sohns Heinrichs VI., der gemeinsam mit seiner Mutter und einem französischen Heer nach England gekommen war, wurde die Schlacht zu einer vernichtenden Niederlage für Lancaster. Der Prinz selbst wurde auf der Flucht erschlagen, möglicherweise von Clarence, wichtige lancastrische Anführer nach einem Schauprozess hingerichtet. Margarete geriet in die Gefangenschaft Eduards IV. Noch in der Nacht nachdem der Sieger in London einzog, wurde Heinrich VI. im Tower ermordet. Mit ihm erlosch die Linie der Lancasters.
Die letzten Regierungsjahre
Fast sofort begannen neue Auseinandersetzungen, diesmal zwischen den beiden jüngeren Brüdern Eduards, Georg von Clarence und Richard von Gloucester. Georg hatte als Ehemann Isabella Nevilles den Anspruch auf die Hälfte der umfangreichen Nevillschen Besitzungen, die von der Krone eingezogen worden waren. Da er seinen Schwager Eduard getötet hatte, der mit der jüngeren Neville-Tochter Anne verheiratet gewesen war, beanspruchte er das komplette Erbe. Hier setzte allerdings der neunzehnjährige Richard an, der Anne heiraten wollte. Georg konnte Richards Ansprüche vorerst nicht ganz unterdrücken, machte aber seine Zustimmung zur Hochzeit im Februar 1472 von der massiven Zuteilung politischer Ämter und Neville-Ländereien durch Eduard IV. abhängig. Richard durfte schließlich Anne heiraten, wurde aber mit kleineren Ländereien und Ämtern in Nordengland vergleichsweise bescheiden bedacht. Dort gelang es ihm aber in den Folgejahren, eine stabile Machtbasis aufzubauen, vor allem in der vormals lancastrischen Stadt York.
Georg sank derweil immer weiter in der Gunst seines Bruders Eduard IV. Nach dem Tod seiner Frau Isabella 1476 versuchte er, eine Hochzeit mit Maria, der Erbin Burgunds, zu arangieren, was Eduard ihm aber verbot. Als er kurz darauf in mehrere Prozessen unzulässig Druck auf die Gerichte ausübte, leitete Eduard einen Hochverratsprozess gegen seinen Bruder ein. Am 18. Februar 1478 wurde der Tod Georgs bekanntgegeben. Der Sage nach durfte er, als letzte Gnade seines Bruders, seine Todesart aussuchen: George Plantagenet, der Herzog von Clarence, wurde in einem Fass Malmsey-Wein ersäuft.
Nach dem Wiedererlangen seiner Herrschaft, wurde Eduard IV. schnell auch außenpolitisch wieder aktiv. Verbündet mit dem Herzog von Burgund ging er gegen Frankreich vor und landete 1475 bei Calais, schloss aber schnell mit Ludwig XI. Frieden und lieferte Margarete von Anjou gegen umfangreiche Lösegeldzahlungen an ihn aus.
Im Innern stützte Eduard IV. sich auf Ritterschaft und Städte und schritt energisch gegen die geistlichen und weltlichen Lords ein. Eine kluge Finanzwirtschaft und strenge Eintreibung der Steuern und Zölle machten ihn zu einem der reichsten Fürsten seiner Zeit; durch Verträge mit der Hanse und den Niederländern suchte er Sicherheit der Schifffahrt herzustellen.
Am 9. April 1483 starb Eduard überraschend nach nur einwöchiger Krankheit. Das Königreich hinterließ er seinem ältesten Sohn Eduard, zum Verweser bestimmte er Richard von Gloucester, der sich kurz darauf selbst als Richard III. zum König machte.
Nachkommen
Er hatte aus seiner Ehe mit Elisabeth sieben Töchter und drei Söhne:
- Elisabeth ( - 11. Februar 1465; † 11. Februar 1503) war mit Heinrich VII. von England verheiratet
- Maria ( - 1467; † 1482)
- Cäcilie ( - 20. März 1469; † 24. August 1507) war in erster Ehe mit John III. von Welles, in zweiter Ehe mit Thomas Kyme verheiratet
- Eduard ( - 2. November 1470; † August 1483), König von England
- Margarethe ( - 10. April 1472; † 11. Dezember 1472)
- Richard ( - 17. August 1473; † August 1483), Herzog von York und Norfolk
- Anna ( - 2. November 1475; † 23. November 1510) war mit Thomas Howard verheiratet,
- Georg ( - 1477; † März 1479), Herzog von Windsor
- Katharina ( - 14. August 1479; † 15. November 1527) war mit Wilhelm von Devon verheiratet
- Brigitte ( - 10. November 1480; † 1517)
Zudem war er Vater der unehelichen Kinder Elisabeth und Arthur.
Literatur
- Charles Derek Ross: Edward IV (Yale English Monarchs Series). New Haven 1998.
Weblinks
- [http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/england/eduard_4_koenig_von_england_+_1483.html Mittelalter-Genealogie.de]
Eduard IV.
Kategorie:Haus York
Kategorie:Mann
Kategorie:Geboren 1442
Kategorie:Gestorben 1483
ja:エドワード4世 (イングランド王)
Eduard VI. (England)
Eduard VI. ( - 12. Oktober 1537, † 6. Juli 1553) war von 1547 bis 1553 englischer König.
Er war der Sohn von Heinrich VIII. (England) und dessen dritter Gemahlin Jane Seymour. Nach dem Tod von Heinrich VIII. 1547 wurde Eduard VI. als dessen einziger männlicher Nachkomme für kurze Zeit König von England. Seine schwächliche Konstitution gab jedoch stets Anlass, um seine Gesundheit zu fürchten. Da er und seine Berater verhindern wollten, dass der englische Thron im Falle des Todes Eduards VI. an seine katholische Halbschwester Maria, die spätere Maria I. fällt, bestimmte er an ihrer Stelle seine Großcousine Jane Grey, eine Enkelin König Heinrichs VII., zur Thronerbin. Als er 1553 starb, übernahm Jane tatsächlich für neun Tage die Herrschaft, wurde aber sodann von Marias Anhängern gestürzt.
Edward VI. wurde in der Westminster Abbey vor einem Altar begraben. Zu sehen ist lediglich eine kleine Grabplatte mit seinem Namen.
Weblink
- [http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/england/eduard_6_koenig_von_england_+_1553.html genealogie-mittelalter.de]
Eduard VI.
Kategorie:Mann
Kategorie:Geboren 1537
Kategorie:Gestorben 1553
ja:エドワード6世 (イングランド王)
simple:Edward VI of England
Eduard VIII. (Commonwealth)Edward Albert Christian George Andrew Patrick David, genannt David ( - 23. Juni 1894 in White Lodge; † 28. Mai 1972 in Paris) war der älteste Sohn von Georg V. von Großbritannien und dessen Gemahlin Prinzessin Mary von Teck.
Mit Thronbesteigung seines Vaters im Mai 1910 wurde er zum Prinz von Wales und damit Thronfolger.
Leben
Prinz von Wales
Schon als Kronprinz führte er ein ungewöhnliches Leben. Berühmt sind seine beiden Großwild-Safaria in Ostafrika, die er 1928 und 1930 unternahm und dabei mit den Jägern Denys Finch Hatton und Bror von Blixen-Finecke jagte, aber in Kenia auch die dänische Schriftstellerin und Kaffee-Farmerin Karen Blixen kennenlernte.
Er war nur für zehn Monate im Jahre 1936 als Edward VIII. König von Großbritannien und Nordirland. Er dankte am 11. Dezember 1936 ab, um die zweimal geschiedene bürgerliche US-Amerikanerin Wallis Warfield, besser bekannt unter dem Namen Wallis Simpson, am 3. Juni 1937 heiraten zu können. Er trug dann den Titel "Herzog von Windsor". Die Ehe blieb kinderlos und ihr wurde lebenslang die Anrede "Königliche Hoheit" verwehrt, was zu erheblichen Verstimmungen des Herzogs mit seiner Familie führte.
Das Paar lebte meist im selbst gewählten Exil in den USA und Frankreich. Allerdings war auch vereinbart worden, dass das Paar sich nur auf ausdrückliche Einladung seines Bruders König Georg VI. in England aufhalten dürfte.
Edward ist als Dandy vor allem durch seine innovativen Kleidungskombinationen, mit der er die bis dahin sehr konservative englische Herrenmode auflockerte, bekannt geblieben. So trug er als einer der ersten braune Rauhlederschuhe zum Anzug und bevorzugte den Smoking statt des steifen Fracks. Eine elegante Form der Tabakspfeife, die er bevorzugte, ist als Prince bekannt geworden.
Nach seiner Abdankung besuchte er Deutschland, wo er sich positiv über die deutschen Verhältnisse äußerte. Sein "Ehrenbegleiter" war Robert Ley, der Chef der Deutschen Arbeitsfront der Nazis. Das führte in Großbritannien zu erheblichen Verstimmungen. Er vertrat in dieser Hinsicht jedoch nur die Ansicht eines sehr kleinen Teils der britischen Oberschicht. (Quelle: Wolfgang Gans Edler Herr zu Putlitz: Unterwegs nach Deutschland - Memoiren eines Diplomaten)
Es ist immer gerätselt worden, mit wieviel Geld der Herzog nach seiner Abdankung abgefunden wurde. Die Höhe von eventuellen Leibrenten-Zahlungen ist nach wie vor unklar. Tatsache ist jedoch, dass er den Gegenwert der Schlösser Balmoral und Sandringham, die als Privatbesitz des Monarchen betrachtet werden, erhielt.
Jedenfalls waren die Windsors das Jetset-Paar in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die durch äußerst kostspieligen Lebensstil auffielen. So überhäufte der Herzog seine Gattin im Laufe ihrer Ehe mit Unmengen kostbarsten Schmucks, der nach ihrem Tod für die Rekordsumme von rund 160 Millionen Dollar versteigert wurde und damit die teuerste private Schmucksammlung darstellt.
Von einem Kriegseinsatz als Gouverneur der britischen Kronkolonie Bahamas abgesehen, um den er regelrecht betteln musste, verbrachten beide ein ereignisloses, leeres Luxusleben jenseits irgendeiner geregelten Beschäftigung oder sozialen Engagements.
Von der Herzogin von Windsor ist das Zitat überliefert "Man kann nie zu reich oder zu dünn sein!"
Beider Verdienst ist es jedoch, die Liebesheirat in Europa in höchsten Gesellschaftsschichten salonfähig gemacht zu haben.
Beide sind auf dem königlichen Friedhof von Frogmore bei Windsor begraben, der um das Mausoleum von Königin Victoria und Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg-Gotha angelegt wurde.
Titel von Geburt an:
- S.H. Prinz Edward von York
- S.K.H. Prinz Edward von York
- S.K.H. Prinz Edward von Wales
- S.K.H. Der Prinz von Wales
- S.M. König Edward VIII. von Großbritannien und Nordirland, Kaiser von Indien
- S.K.H. Der Herzog von Windsor
Siehe auch
- Abdankung Eduards VIII.
Kategorie:König (Großbritannien)
Kategorie:Haus Windsor
Kategorie:Mann
Kategorie:Kaiser (Indien)
Kategorie:Geboren 1894
Kategorie:Gestorben 1972
ja:エドワード8世 (イギリス王)
Eduard, Herzog von KentPrinz Eduard August (engl. Edward Augustus), Herzog von Kent und Strathearn ( - 2. November 1767 in London; † 23. Januar 1820) war der vierte Sohn König Georgs III. von Großbritannien und Irland und der Vater Königin Viktorias.
Er wurde 1767 im Buckingham Palace geboren und ging später zur Armee, mit der er einige Jahre in Gibraltar stationiert war. Er blieb unverheiratet, bis die Frage der englischen Thronfolge durch den Tod der Thronfolgerin Charlotte Auguste im November 1817 wieder offen war, da König Georg IV. keine weiteren Kinder hatte und sein Bruder und Erbe Wilhelm IV. auch nicht. Daraufhin heiratete Edward 1818 die verwitwete Prinzessin Victoria von Sachsen-Coburg-Saalfeld. Im Mai des folgenden Jahres wurde das einzige Kind aus dieser Verbindung, Alexandrine Victoria, genannt "The Mayflower", geboren.
Zwar starb der Herzog von Kent vor seinen drei älteren Brüdern, da aber keiner von ihnen legitime Nachkommen hatte, wurde seine Tochter Victoria nach dem Tod Wilhelms IV. für 63 Jahre, sieben Monate und zwei Tage Königin von England.
Eduard von Hannover, Herzog von Kent
Eduard von Hannover, Herzog von Kent
Kent, Eduard von Hannover, Herzog von
Kategorie:Welfen
Eduard von Hannover, Herzog von Kent
Eduard von Hannover, Herzog von Kent
Eduard Georg, 2. Herzog von Kent
Prinz Edward George Nicholas Patrick von Großbritannien und Nordirland, 2. Herzog von Kent ( - 9. Oktober 1935 in London) ist ein Mitglied der britischen Königsfamilie. Er ist ein Cousin von Königin Elizabeth II.
Seine königliche Hoheit Feldmarschall Prinz Eduard Georg Nicholas Patrick, 2. Herzog von Kent, Earl of St. Andrews, Baron Downpatrick, KG, GCMG, GCVO, wurde 1935 als erstes Kind von Prinz Georg Eduard, 1. Herzog von Kent und seiner Frau, Prinzessin Marina von Griechenland und Dänemark geboren. Sein Vater ist der vierte Sohn von König Georg V. und Königin Mary. Seine Mutter war die Tochter von Prinz Nikolaos von Griechenland, Enkelin von König Georg I. von Griechenland. Eduard trug zunächst den Titel Prinz Edward von Kent und wurde 1942 nach dem Tode seines Vaters bei einem Flugzeugabsturz der 2. Herzog von Kent.
Der Herzog besuchte das Eton College und das Institute Le Rosey in Rolle VD/Gstaad (Schweiz), bevor er zur Königlichen Militärakademie in Sandhurst wechselte. Nach seinem Abschluss in Sandhurst wurde er zum Leutnant bei den Royal Scots Greys befördert. Seine militärische Laufbahn erstreckt sich über 21 Jahre. 1976 nahm er im Range eines Oberstleutnant seinen Abschied. Er wurde 1983 ehrenhalber zum Generalmajor, 1993 zum Feldmarschall befördert.
Edward nimmt eine Reihe von Repräsentationspflichten wahr. Er ist als Nachfolger seiner Mutter Präsident des Wimbledon All England Lawn Tennis and Croquet Club und Schirmherr des Tennisturniers. Er ist ein Großmeister der United Grand Lodge der Freimaurer. Nach seinem Abschied vom Militär war er Vizepräsident der British Trade International. Sein Nachfolger auf diesem Posten ist Prinz Andrew, der zweite Sohn von Königin Elisabeth II.
Am 8. Juni 1961 heiratete Edward Katharine Worsley. Obwohl die Herzogin später zum katholischen Glauben konvertierte, verlor der 2. Herzog von Kent seinen Platz in der Liste der Thronfolger wegen einer Lücke im Act of Settlement von 1701 nicht, weil seine Ehefrau zum Zeitpunkt der Eheschließung noch der Church of England angehörte). Der Herzog lebt mit seiner Frau im Kensington Palace in London.
Das Paar hat drei Kinder, die keine königlichen Pflichten ausüben:
- George Philip Nicholas Windsor ( - 26. Juni 1962), Earl of St. Andrews
- Lady Helen Taylor, ( - 28. April 1964),
- Lord Nicholas Windsor ( - 25. Juli 1970).
Kategorie:Mann
Kategorie:Brite
Kategorie:Haus Windsor
Kategorie:Herzog (Kent)
Kent, Eduard Georg, 2. Herzog von
Winsor, Eduard Georg Nicholas Patrick
Eduard der Schwarze PrinzEdward Plantagenet, seit 1343 Prince of Wales, zu Lebzeiten bekannt als Edward von Woodstock, ( - 15. Juni 1330 im Woodstock Palast, Woodstock, Oxfordshire, England; † 8. Juni 1376 im Westminster Palast, Middlesex, England) war der älteste der sieben Söhne Eduards III. und dessen Frau Philippa sowie der Vater König Richards II. Wegen seiner einst angeblich schwarzen Rüstung, die heute noch in der Kathedrale von Canterbury zu besichtigen ist, wurde er Eduard, der schwarze Prinz genannt.
Leben
Kathedrale von Canterbury
Im Alter von drei Jahren zum Earl of Chester, 1337 zum Herzog von Cornwall und 1343 zum Prince of Wales erhoben, war Eduards Leben eng mit der Frühphase des Hundertjährigen Krieges Englands gegen Frankreichs verknüpft. Kampf und Kriegsführung sollten in Eduards Leben stets die Hauptrolle spielen.
1345 begleitete er seinen Vater zur Unterstützung Jakobs van Artevelde. 1346 bei La Hougue zum Ritter geschlagen zeichnete Eduard sich bald in der Belagerungsschlacht von Caen aus. Seinen ersten militärischen Erfolg hatte er bei der Schlacht von Crecy, die dem 16 jährigen lebenslang den Ruhm eines vorbildlichen Ritters und Kriegers einbrachte. Als Taktiker hatte er nämlich die Schlacht durch den Einsatz von Langbogen-Schützen gegen die zeitüblichen Armbrustschützen und bewaffneten Reiter gewonnen.
Weitere Heldentaten folgten bereits 1347 mit der Einnahme von Calais und dessen Verteidigung 1349, sowie in der Seeschlacht von Winchelsea 1350. Als Statthalter der Guyenne (1355) führte er einen Überraschungsfeldzug bis nach Narbonne. Beim spektakulären Sieg in der Schlacht bei Maupertuis (1356), dem wohl berühmtestesten Gefecht des Hundertjährigen Krieges, gelang Prinz Eduard nicht nur der Sieg über eine weit überlegene gegnerische Streitmacht, sondern auch die Gefangennahme des französischen Königs Johann II. und dessen Sohnes.
1361 heiratete er heimlich seine Cousine zweiten Grades (sie haben einen gemeinsamen Urgroßvater, Eduard I.) Joan Plantagenet, Erbtochter des Grafen von Kent, genannt The Fair Maid of Kent (er wird ihr dritter Ehemann). 1362 ernannte ihn sein Vater zum Herzog von Aquitanien, wo er sich 1363 mit seiner Frau in der Guyenne niederließ. Sie hatten zwei Kinder, Eduard (1365-1371) und Richard (1367-1400).
Mit Peter I. von Kastilien verbündet, führt er ein Heer 1367 nach Najera, wo er den spanischen Thronprätendenten Heinrich von Trastámara besiegt. Seine letzte größere militärische Aktion ist die Vergeltungsplünderung der abtrünnigen Stadt Limoges 1370 bei der über 3.000 Einwohner brutal niedergemetzelt werden.
Im Januar 1371 kehrt er schwer leidend nach England zurück. 1372 verzichtet er auf das Fürstentum Aquitanien und zieht sich ganz aus dem politischen Leben zurück.
Edward starb 1376 vitae patre (zu Lebzeiten seines Vaters) an einer Krankheit, die er sich in Spanien zugezogen hatte oder vielleicht auch an Krebs. Er wurde in der Kathedrale von Canterbury beigesetzt, wo sein monumentales Grabmal und seine Rüstung heute noch besichtigt werden können. Da sein Vater ihn überlebt, wird erst sein Sohn Richard am 21. Juni 1377 König Richard II. von England.
Auf Edward von Woodstock geht das Motto "Ich dien" (auch im Original deutsch!) zurück, das bis heute im Wappen des Prince of Wales, aber auch im Stern des Bathordens, geführt wird. Als der Luxemburger Johann der Blinde, König von Böhmen, der darauf bestanden hatte, sein Heer an der Seite der Franzosen trotz seiner Blindheit selbst in die Schlacht zu führen, besiegt und tödlich verwundet 1346 auf dem Schlachtfeld von Crecy lag, kam - so heißt es - der schwarze Prinz vorbeigeritten und sprach zu dem - für seine Begeisterung für das Ritterideal bekannten - König die berühmten Worte "There lies the Prince of Chivalry, but he does not die" (Hier liegt der Fürst der Ritterlichkeit, aber er stirbt nicht) und nahm dessen Wappenschild mit dem Spruch an sich, um ihn fortan in seinem eigenen Wappen zu führen.
Wales, Edward, Prince of
Wales, Edward, Prince of
Wales, Edward, Prince of
Wales, Edward, Prince of
Wales, Edward, Prince of
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Kategorie:Herzog (Aquitanien)
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ja:エドワード黒太子
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Alexander Stewart, 4. High Steward av SkottlandAlexander Stewart (ca.1214 - ca.1283) hadde den arvelige posisjonen ‘High Stewart’ av Skottland fra ca 1241 og til han døde. Han var et medlem av Huset Stewart, senere kjent som Huset Stuart.
Alexander ble grand-grandfar til kong Robert II av Skottland, det første Stewart til å bli skottenes konge, og dermed stamfar til de påfølgende skotske monarker og dermed også den nåværende britiske kongelige familie.
Alexander var også den direkte mannlig forbindelsen, gjennom sin andre sønn, til Henrik Stuart, Lord Danley.
Hans etterfølger til tittelen ‘High Stewart’ var James Stewart, 5. High Stewart av Skottland.
Ekstern lenke
- [http://www.ThePeerage.com/p466.htm#i4656 "Alexander Stewart, 4th High Steward of Scotland"]
Kategori:Huset Stuart
Kategori:Fødsler i 1214
Kategori:Dødsfall i 1283
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