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Gambrinus

Gambrinus

Gambrinus ist
- der Name des sagenhaften niederländischen Königs, dem die Erfindung des Bieres zugeschrieben wird, siehe Gambrinus (Person);
- der Name eines FD-"Fernschnellzuges" in Deutschland, der für Komfort und Schnelligkeit bekannt war;
- im Brauereiwesen ist es ein beliebter Name für Biersorten
  - der Brauerei Gambrinus in Weiden in der Oberpfalz
  - der Brauerei Pilsen (Plzen) in Tschechien, siehe Gambrinus (Pilsen).
  - der Ottakringer Brauerei in Wien, siehe: Gambrinus (Ottakringer).

Bier

Bier ist ein alkohol- und kohlensäurehaltiges Getränk, welches durch Gärung aus den Zutaten Wasser, Malz und Hopfen gewonnen wird. Für ein kontrolliertes Auslösen des Gärvorganges wird meistens Hefe zugesetzt. Im weiteren Sinne versteht man unter Bier jedes alkoholhaltige Getränk, das auf Basis von verzuckerter Stärke hergestellt wurde, ohne dass dabei ein Destillationsverfahren angewandt wurde. Die Abgrenzung zu Wein besteht darin, dass für Weine Zucker aus pflanzlichen (Fruchtzucker) oder tierischen Quellen (zum Beispiel Honig) verwendet werden, während der Ausgangsstoff für Bier immer Stärke ist. In der Regel wird der Zucker aus der Stärke von Getreide (Gerste, Roggen, Reis, Weizen, Mais) gewonnen, seltener wird Stärke aus Kartoffeln oder anderer Gemüse wie Erbsen herangezogen. Der japanische Sake (aus Reis hergestellt) fällt daher ebenfalls unter die Definition der bierartigen Getränke. Der Ursprung des Wortes Bier ist unsicher. Vermutlich stammt es von biber (lat. Trank) ab. Ein nicht mehr gebräuchliches Wort für Bier ist das germanische Äl (vgl. engl. Ale), wobei es sich um das noch ungehopfte Gebräu handelte.

Geschichte

Ale Hauptartikel: Geschichte des Bieres Die frühesten Nachweise für Bier gibt es aus dem mesopotamischen Raum. Bei den Römern hieß das Bier Cervisia, nach der Göttin der Feldfrüchte, Ceres. Den Römern galt es als barbarisches Getränk. Klosterbrauereien führten im Mittelalter den geregelten Braubetrieb ein. Im Mittelalter galt Bier auch als geeignetes Getränk für Kinder, da es damals einen geringeren Alkoholgehalt hatte als heute und das Bier durch das Kochen der Bierwürze weitgehend keimfrei war, was man vom Wasser damals nicht behaupten konnte. Es war ebenfalls wegen seines hohen Kaloriengehalts eine wichtige Ergänzung der oft knappen Nahrung, da man als Bier auch minderwertiges Getreide noch halbwegs genießen konnte. Angesichts des hohen Bierkonsums im Mittelalter und in der frühen Neuzeit war Bier für den städtischen Fiskus und die seit etwa 1500 entstehenden Landessteuerbehörden von großem Interesse. Bereits im Spätmittelalter wurden fast überall im Reich Produktions- und Verkaufssteuern auf Bier erhoben. In Deutschland wurde untergäriges Bier bis 1993 nach dem Biersteuergesetz, umgangssprachlich als Reinheitsgebot von 1516 bekannt, gebraut. Darin waren Teile des Reinheitsgebotes enthalten, nach dem nur Wasser, Hopfen, und Malz (und Hefe) als Zutaten erlaubt waren. Seit 1993 ist die Herstellung von Bier in Deutschland im vorläufigen Biergesetz (BGBl. I 1993 S. 1400-1401) geregelt. Bier ist heutzutage das in Deutschland und vielen anderen Ländern meistgetrunkene alkoholische Getränk.

Brauprozess

Beim Bierbrauen werden die Zutaten biochemisch verändert, wobei mehrere Stufen durchlaufen werden.

Einteilung der Biere

Bierbrauen Biere werden nach unterschiedlichen Kriterien klassifiziert.

Gesetzgeberische Einteilung nach Stammwürzegehalt

Aufgrund steuer- und lebensmittelrechtlicher Erwägungen gliedert der Gesetzgeber die Biere in unterschiedliche Gruppen auf. In der Regel wird dabei entweder der Alkoholgehalt oder der Stammwürzegehalt zur Beurteilung herangezogen. Der Stammwürzegehalt gibt an, wie viel vergärbarer Extrakt in der Würze enthalten ist. Dieser Wert wird in Gewicht oder Gewichtsprozent angegeben. Das heißt, dass ein Bier mit 12 % Stammwürze 120 Gramm Extrakt in 1000 Gramm Flüssigkeit enthält. Als Faustregel kann man sagen, dass die Stammwürzeangabe durch 3 geteilt den Alkoholgehalt ergibt, da der Extrakt bei der Gärung etwa in gleichen Teilen zu Kohlendioxid, Alkohol und unvergärbaren Stoffen abgebaut wird.

Deutschland: Biergattungen

siehe auch: Deutsches Bier Biergattungen sind die in Deutschland verwendete gültige steuerrechtliche Untergliederung, die nur am Stammwürzegehalt festgemacht wird.
- Einfachbiere - mit einer Stammwürze von 1,5 % bis 6,9 %
- Schankbiere - mit einer Stammwürze ab 7 % bis 10,9 %
- Vollbiere - mit einer Stammwürze ab 11 % bis 15,9 %
- Starkbiere - ab einer Stammwürze von mindestens 16 %
- Biermischgetränke - Bier mit Zusätzen von Erfrischungsgetränken oder Fruchtsäften, sowie exotischen Beigaben wie Tequila oder Energiegetränken
- Lückenbiere - alle Biere, die zwischen den alten Einteilungen liegen (0 - 2,5 %; 5 - 7 %; 8 - 11 %; 14 - 16 %) durften früher nicht gebraut werden. Erst durch die neue Biersteuerregelung, bei der direkt die Stammwürze maßgeblich ist, dürfen auch diese gebraut werden.

Tschechien: Biergattungen

In Tschechien hergestelltes Bier wird nicht nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Lediglich das für den Export nach Deutschland bestimmte Bier entspricht dem Reinheitsgebot. Aus diesem Grund schmeckt tschechisches Bier im Ursprungsland anders. Tschechien hat mit rund 150 bis 160 Liter pro Jahr den größten Pro-Kopf-Verbrauch der Welt. In Tschechien gelten folgende Klassifizierungen:
- alkoholarmes oder -freies Bier mit bis zu 2,6 % Stammwürze
- Leichtbier mit 5 bis 8 % Stammwürze
- normales Bier mit 10 bis 11 % Stammwürze
- Lagerbier (Lezak) mit 12 % Stammwürze
- Porter mit 13 bis 18 % Stammwürze Tschechisches Bier mit einer Stammwürze von ungefähr 10 % ist sehr beliebt, da man es wegen des vergleichsweise geringen Alkoholgehalts von etwa 4 % in größeren Mengen trinken kann.

Bierarten

Porter] Folgende Bierarten unterscheiden sich nach der Art der verwendeten Hefe: Man unterscheidet:
- Obergärige Biere, bei denen die Hefe nach dem Brauvorgang oben auf dem Bier verbleibt. Dies sind relativ einfache, unkomplizierte Biere. Die Gärung verläuft sehr schnell, das Bier hält sich nicht lange und muss rasch verbraucht werden. Dies ist die ursprüngliche Herstellungsform.
- Untergärige Biere, bei denen die Hefe nach dem Gärungsprozess auf den Boden des Gärtanks absinkt. Dies sind gewissermaßen die „ausgebauten“ Biere, die eine gewisse Reifezeit benötigen, aber auch länger haltbar sind als die obergärigen. Diese Herstellung benötigt Kühlung mit Temperaturen von unter 10 °Celsius, ist also ganzjährig erst seit der Erfindung der Kältemaschine möglich. Deswegen konnte beispielsweise das Märzen früher nur bis März gebraut werden.
- Spontangärige Biere, bei denen keine Hefe zugesetzt wird, sondern frei in der Luft fliegende Hefesporen in den offenen Gärbottich gelangen und die Gärung anregen. Dies ist die älteste Art, die Würze zur Gärung zu bringen, und stammt noch aus der Zeit, als der Hefepilz den Menschen noch unbekannt war.

Biersorten

Spontangärige Biere Innerhalb der Bierarten unterscheidet man nach der Art der Gärung folgende Biersorten:

Obergärige Biere

Ale, Altbier, Bamberger Rauchbier, Berliner Weiße, Gose, Haferbier, Kölsch (und Wieß), Porter, Roggenbier, Steinbier, Stout, Weizen oder Weißbier

Untergärige Biere

Bockbier, Doppelbock, Dunkelbier, Export, Helles, Lager, Märzen, Oktoberfest-Bier, Pils, Schwarzbier, Schwarzviertler, Urtyp, Wiener, Zoigl, Zwickelbier (Auch Kellerbier)

Spontangärige Biere

Jopenbier, Lambic, Gueuze Eine Besonderheit stellt das Rauchbier dar, das sowohl unter- als auch obergärig gebraut werden kann.

Alkoholfreie Biere

Ein so genanntes alkoholfreies Bier enthält in jedem Fall eine geringe Menge Alkohol. Dieser liegt je nach Herstellungsverfahren zwischen 0,02 % und 0,5 % Alkohol. Allerdings enthalten auch z. B. die meisten Fruchtsäfte von Natur aus vergleichbare Alkoholmengen. Ein veraltetes Herstellungsverfahren für alkoholfreies Bier ist das Abbrechen des Gärprozesses, bevor sich ein nennenswerter Anteil Alkohol bilden kann, wie man es auch beim Malzbier macht. Das modernere Verfahren ist das Dialyseverfahren, wobei einem normalen Bier durch Osmose über eine Membran der Alkohol entzogen wird. Zur Zeit hat alkoholfreies Bier einen Marktanteil von etwa 3 %.

Biermischgetränke

Hauptartikel: Biermischgetränk Bier wird auch mit anderen Getränken gemixt, meist mit Erfrischungsgetränken oder Fruchtsäften. In der Regel bestehen sie zu wenigstens 50 % aus Bier.

Bierverkostung

Auch bei Bierverkostungen findet gelegentlich eine der Weindegustation ähnlichen Degustation statt. Auch hier wird von Kennern eine Beurteilung von optisch und sensorisch wahrnehmbaren Kriterien vorgenommen. Die Sensorik zielt hier meist auf die sorten- und regionalspezifische Reintönigkeit ab, wobei häufig eine Einteilung in Antrunk, Mittelteil und Abgang verwendet wird. Anzumerken bleibt jedoch, dass die Degustation in diesem Teilbereich relativ wenig Beachtung findet, da der Biergenuß im Allgemeinen einen in der Gesellschaft niedrigeren Stellenwert besitzt. Als bekanntester internationaler Bierverkoster gilt der Bierexperte Michael Jackson. Er hat allgemein akzeptierte Maßstäbe in der sensorischen Degustation von Bieren gesetzt.

Bierkonsum und die Wirtschaft Deutschlands

Im ersten Halbjahr 2004 wurden in Deutschland 51,8 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt, das waren 0,3 Millionen Hektoliter mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Nicht enthalten sind der Absatz von alkoholfreien Bieren und Malzbier sowie das aus Nicht-EU-Ländern eingeführte Bier. Biermischgetränke waren im ersten Halbjahr 2004 mit 1,3 Millionen hl am Bierabsatz beteiligt. 87 Prozent des Bierabsatzes im ersten Halbjahr 2004 waren für den deutschen Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Der steuerfreie Absatz betrug 6,7 Millionen Hektoliter Bier: 5,1 Millionen Hektoliter davon gingen in die EU-Länder, 1,5 Mio. Hektoliter in Drittländer und 103.627 Hektoliter unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien. Nach einer Untersuchung der Wirtschaftsberatungsgesellschaft KPMG im Mai 2005 erwarten die deutschen Brauereien bis 2009 ein weiteres Absatzminus von etwa fünf Prozent. Besonders betroffen ist das Bier nach Pilsener Brauart. Zuwächse werden nur bei Mixgetränken wie Bier-Cola oder Radler erwartet. Insbesondere sehr große Brauereien gingen daher in den letzten Jahren aufgrund des geänderten Verbraucherverhaltens dazu über, Weingüter, meist aus dem Bereich preiswerter Massenweine, aufzukaufen. Insbesondere in den brauereieigenen Kneipen und Restaurants kann somit dem Trend weg vom Bier und hin zum Wein begegnet werden. Aber auch der Handel setzt verstärkt auf Wein statt Bier. 2004 trank ein Bundesbürger im Durchschnitt noch 115,5 Liter Bier. 1999 waren es noch 127,5 Liter. Besonders in Bayern und in Düsseldorf liegt der Durchschnitt weit höher: 155,4 Liter. In den Weingebieten der Pfalz und im Kölnischen wird hingegen ein sehr niedriger Durchschnittwert verzeichnet: 69,1 Liter pro Kopf.

Biermaße

Gläser

1999] Je nach Gegend haben sich verschiedene Bezeichnungen für Glasgrößen zum Teil aus den alten Maßeinheiten erhalten:
- Badenser: 0,2 Liter; Heidelberg
- Becher: 0,2 Liter; Düsseldorf
- Becher, Stange, Tulpe: 0,3 Liter Lagerbier; Deutschsprachige Schweiz
- Canette: 0,5 Liter im Glas; Westschweiz, insbesondere Freiburg (CH)
- Chübel: 0,5 Liter; Deutschsprachige Schweiz
- Chübeli: 0,3 Liter; Deutschsprachige Schweiz
- Doppler: 2,0 Liter; Bayern und Österreich
- Durchgezapftes: Schnell eingeschenktes Bier; etwa 0,2 l in einem 0,4-l-Glas, Hannover
- Flöte: 0,2 Liter; Köln und Umgebung
- Großes: 0,5 Liter; Österreich und Deutschschweiz
- Halbe: 0,5 Liter im Bierkrug oder Glas; Bayern, Österreich und Schwaben; in einigen Gaststätten, insbesondere in der Münchner Region zunehmend auch 0,4 Liter im Bierkrug/Glas (= "Preiss'n-Hoibe")
- Halber: 0,4 bis 0,5 Liter im Bierseidel; Hamburg und Schleswig-Holstein
- Halber Liter: nie mehr als 0,4 (trotz des Namens!), Hannover
- Half Pint: 0,284 Liter; Großbritannien, Irland (in den USA 0,227 Liter)
- Henkel: 0,4 bis 0,5 Liter im Bierseidel; Berlin
- Herrgöttli: 0,2 Liter; Deutschsprachige Schweiz
- Hüesa: 0,5 Liter in der Flasche; Senseland (Schweiz)
- Humpen: 0,4 Liter (bis 2005: 0,33) (Luxemburg)
- Kanne: 1,85 Liter (studentische Maßeinheit)
- Karaffe: 2,0 Liter (studentische Maßeinheit)
- Kleines: 0,3 Liter; Österreich und Deutschschweiz
- Kölner Stange: 0,2 Liter; Köln und Umgebung
- Krügerl: 0,5 Liter im Glas; Österreich
- Löschzwerg: 0,2-0,25 Liter (ugs.)
- Lütten: 0,2 bis 0,33 Liter; Schleswig-Holstein
- Maß: früher 1,069 Liter, heute 1 Liter, im Bierkrug oder Glas; Bayern, Franken und Österreich
- Mini: 0,3 Liter; in Luxembueg
- Pfiff: 0,2 Liter (ist nicht genormt, ähnlich wie Schnitt); Bayern und Österreich
- Pint: 0,568 Liter; Großbritannien, Irland (in den USA 0,454 Liter)
- Pitcher: 1,89 Liter im Krug; Großbritannien, Malta, USA
- Quartel: 0,25 Liter im Bierkrug oder Glas; Bayern;
- Rugeli: 0,3 Liter im Glas mit Henkel; Basel u. Umgebung
- Schifferl: 15 Liter in einer Schale; Österreich
- Schimmel: 0,5 - 2 Liter zur Verkostung in der Brauerei
- Schimmala: 0,75 Liter; Franken
- Schnitt: Schnell eingeschenktes (und damit nur halb volles) 0,3- bis 0,5-Liter-Glas oder -Steinkrug; Bayern, Franken
Wird in Franken, insbesondere "auf dem Keller", oft nur als letztes Bier vor dem Bezahlen ausgeschenkt, nachdem mindestens ein Seidla konsumiert wurde. Dann als "halbes Bier" (0,25 Liter) berechnet, oft aber als 0,3 - 0,4 Liter eingeschenkt.
- Schoppe: 0,5 Liter im Glaskrug; Rheinland-Pfalz, Raum Kaiserslautern
- Seidl: 0,3 Liter im Glas; (Ost-)Österreich, in Westösterreich oft auch Seidel
- Seidla: 0,5 Liter im Steinkrug; Franken
- Seiterl: 0,3 Liter im Glas; Österreich
- Spruz: 0,3-0,4 Liter im Glas, vgl. auch Schnitt oder Pfiff
- Stange: 0,3 Liter Spezialbier; Deutschsprachige Schweiz
- Stein: 1 Liter; Rheinland-Pfalz
- Stubbi: 0,33 Liter Flasche; allgemein für ein kleines Bitburger oder Kirner in den Regionen um Bitburg und Kirn
- Stiefel/Doppelliter: 2,0 Liter; Österreich, Schweiz, Niederbayern
- Stößchen: 0,1 Liter; Köln und Umgebung
- Stößchen: circa 0,15 Liter; Dortmund
- Stüpper: 0,5 Liter in der Flasche; Senseland (Schweiz)

Flaschen

Senseland
- In Deutschland sind Flaschen mit 0,5 und 0,33 Liter gebräuchlich. Kleinere Kellerbrauereien füllen auch in bis zu 3 Liter große Flaschen ab.
- In der Schweiz waren bis in die 1990er Pfandflaschen von 0,58 Litern üblich (Eichhof LU zum Beispiel produziert immer noch in diesem Maß). Heute dominieren die europaweit genormten Pfandflaschen von 0,5 und 0,33 Litern. Regional (zum Beispiel im Kanton Wallis) sind auch Literflaschen gebräuchlich.
- In Österreich sind hauptsächlich Pfandflaschen von 0,5 Litern in Verwendung. Einige Sorten werden allerdings in Einwegflaschen von 0,25 - 0,33 Litern angeboten.
- In den Niederlanden gibt es hauptsächlich Flaschen von 0,35 Litern. Alle Flaschen sind Pfandflaschen.
- In Belgien sind Flaschengrößen zwischen 0,25 und 0,5 Liter üblich, es gibt aber auch Flaschen bis zu 3 Litern Größe.
- In Frankreich sind Flaschen mit einer Größe von 0,25 und 0,75 Liter üblich.
- In Brasilien sind Flaschengrößen von 0,35 und 0,6 Liter üblich.
- In Italien, Japan und Kamerun sind auch Flaschengrößen von 0,66 Liter gebräuchlich.
- In Spanien und Portugal sind 0,25- und 1-Liter-Flaschen und Dosen zu 0,33 oder 0,5 Litern üblich.
- In Dänemark beträgt die Flaschengröße einheitlich 0,33 Liter. Allerdings gibt es auch vereinzelt Bier in 0,38 l Flaschen.
- In Bulgarien beträgt die Flaschengröße für Glasflaschen 0,5 l und für Plastikflaschen 2,0 l.
- In Argentinien ist die Standardgröße im Supermarkt oder am Kiosk 1 Liter, die Standardgröße in der Kneipe ist etwa 0,66 oder 0,75 Liter, seltener auch 0,33 Liter.
- In Thailand beträgt die Flaschengröße für Glasflaschen 0,63 Liter.
- In Indien gibt es Bier überwiegend in Flaschen von 0,325 oder 0,65 l.

Dosen


- In Österreich werden vorwiegend Export-Sorten auch in Dosen angeboten. Dabei werden Aluminiumdosen mit 0,33 l und 0,5 l Inhalt verwendet.

Fässer


- Hirsch: 200 Liter Holzfass; München - Oberbayern (größtes übliches Holzfass)
- Pittermännchen: 10 Liter Kölsch; Deutschland
- Partyfass: 5 Liter, mit Zapfvorrichtung; Mehrweggebinde
- BeerTender: 4 Liter, mit Zapfanlage; Mehrweggebinde
- Keggy:12 Liter, mit Zapfvorrichtung und eingebauter CO2-Kapsel

Gesundheit und Risiken

Als alkoholhaltiges Getränk kann Bier eine starke psychische, sowie in noch größerem Ausmaß eine körperliche Abhängigkeit hervorrufen, also süchtig machen, bzw. zur Alkoholkrankheit führen. Da in bestimmten Regionen der Konsum von Bier und Wein auch in größeren Mengen gesellschaftlich anerkannt ist und so nicht als auffälliges Verhalten gilt, kann das Suchtverhalten von den Betroffenen und ihrem Umfeld eventuell später erkannt werden als bei anderen Substanzen.

Alkohol

Die Ergebnisse einiger internationaler wissenschaftlicher Studien zum Thema Bier, wonach maßvoller Biergenuss gesundheitsfördernd sei, werden häufig in den Medien erwähnt. Diese Ergebnisse sind allerdings umstritten. Regelmäßiger Alkoholkonsum steigert das Risiko, an Krebs zu erkranken; bereits geringe Mengen Alkohol, täglich zugeführt, verschlechtern die Gedächtnisleistung. Als oberste Grenze eines noch maßvollen Alkoholgenusses galt lange Zeit der Wert von 80 g pro Tag. In den letzten Jahren legte man das Körpergewicht zugrunde und sah einen Verzehr von 1 g Alkohol pro kg Körpergewicht pro Tag als oberste Grenze für einen gesunden und erwachsenen Menschen an. Allerdings schwanken diese Werte beträchtlich, sie sind zum Beispiel abhängig von Geschlecht und Masse, aber auch von der persönlichen Konstitution. Neuerdings wird ein täglicher Verzehr von 30 ml entsprechend 25 g Alkohol als sichere obere Grenze angesehen. Diese Alkoholmenge ist in etwa 0,7 Liter Vollbier beziehungsweise in einem Liter Leichtbier enthalten.

Gewichtszunahme

Zwischenzeitlich wurde in Studien belegt, dass das Körpergewicht durch mäßigen Biergenuss theoretisch vermindert werden kann. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man nicht mehr als gewöhnlich isst. Darüber hinaus wurden auch günstige Wirkungen auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel, die Blutgerinnung und die Blutdruckregulation festgestellt. So nehmen zum Beispiel die arteriosklerosefördernden Cholesterinanteile (LDL) im Blut ab, während die schützend wirkenden Cholesterinanteile (HDL) zunehmen. In der Praxis führt der regelmäßige Konsum von Bier dennoch häufig zur Gewichtszunahme, dem Bierbauch, einfach weil Bier im Vergleich zu anderen alkoholischen Getränken das Hungergefühl besonders intensiv verstärkt. Nicht umsonst wird in vielen Ländern Bier traditionell zusammen mit stärkehaltigen, kalorienreichen Snacks (in Japan mit Eda-Bohnen) konsumiert. Außerdem enthält Bier in Spuren Einfachzucker (Monosaccharide), der zur Entstehung von Übergewicht beitragen kann. Ca. 93 % der leicht verdaulichen Kohlenhydrate sind Dextrine > 10 G, Oligosaccharide und Pentosen; der Rest Maltose und Maltotriose. Darüber hinaus ist bei starkem Bierkonsum eine hormonelle Wirkung der in den weiblichen Hopfenblütenständen enthaltenen Phytoöstrogene nachgewiesen, die neben verschiedenen Symptomen einer Verweiblichung auch für vermehrte Fetteinlagerung an Bauch und Brust sorgen (siehe Gynäkomastie). Nicht nur im Deutschen wird ein dicker Bauch auch sprachlich in Beziehung zum Bier gesetzt: Auf Japanisch heißt ein dicker Bauch Biiruppara, also "Bier-Bauch", und auf Französisch ventre Kro, "Kronenbourg-Bauch", in Anspielung an den Kosenamen der größten französischen Bierbrauerei. In der österreichischen Mundart existiert der Begriff "Gössermuskel", nach der steirischen Gösser-Brauerei. An Nährwerten verschiedener Bier-Sorten pro 100ml ergeben sich: Bier: 48 kcal, Bier (alkoholfrei): 24 kcal, Kölsch: 41 kcal, Diät-Vollbier: 35 kcal, Altbier: 45 kcal, Exportbier: 48 kcal, Bockbier: 65 kcal, Doppelbockbier: 70 kcal

B-Vitamine und Mineralstoffe

Alkohol verbraucht beim Abbau im Körper viele Vitamine und Mineralstoffe, daher ist es stark umstritten, ob Bier zur Vitaminzufuhr und zum Ausgleich des Mineralstoffhaushalts beitragen kann. "Alkoholfreies" Bier ist als isotonisches Getränk zahlreichen Spezial-Mischungen für Sportler mindestens ebenbürtig, weshalb der Konsum von alkoholfreiem Bier auch Sportlern empfohlen werden kann. In einer Arbeit der TU München wurde festgestellt, dass sich die Ansammlung von Mineralien und Spurenelementen im Bier günstig auf Nerven und Muskelkraft, auf den Elektrolythaushalt, auf die Aktivierung von Enzymen und die Hormonsteuerung auswirkt. Ferner helfen Eisen und Kupfer bei der Blutbildung. Phosphor fördert den Stoffwechsel und Magnesium stärkt den Herzmuskel. Zink wird zur Insulinbildung benötigt, Fluor schützt die Zähne vor Karies und Mangan macht das Vitamin B für den menschlichen Organismus erst verwertbar.
Ein Liter Vollbier enthält durchschnittlich
Substanzen Art Gewicht Benötigter Tagesbedarf
Grundsubstanzen Kohlenhydrate 38-40 g
Eiweiß 3-5 g
Alkohol 35-43 g
Kohlensäure 4-5 g
Wasser 840-880 g
Vitamine B1 (Thiamin) 0,04 mg 0,6-1 mg
B2 (Riboflavin) 0,3-0,4 mg 1,5-2 mg
B6 (Rpyridoxin) 0,47-0,82 mg 3-5 mg
H (Biotin) 0,005 mg
Nikotinsäure (Niacin) 6,3-8,8 mg 12-18 mg
Folsäure 0,8 mg 1-2 mg
Pantothensäure 0,9-1,1 mg 2-4 mg
Elemente Schwefel 0,5-0,6 mg
Kalium 0,42-0,57 mg
Phosphor 0,12-0,16 mg
Chlor 0,11 mg
Kalzium 0,06-0,09 mg
Magnesium 0,05 mg

Kuriosa

Mangans von Alfons Maria Mucha]]
- In Russland zählt Bier seit einigen Jahren offiziell zu den nichtalkoholischen Getränken. Durch diese Änderung wollte man den Wodka-Konsum zurückdrängen, der Plan ist bisher jedoch nicht aufgegangen.
- Derzeit stärkstes Bier der Welt mit einem Alkoholgehalt von 28 Prozent ist das in New Brighton (USA) gebraute Barley Johns Rosies Ale. Der hohe Alkoholgehalt wird unter anderem durch drei aufeinander folgende Zugaben von Kandierzucker und Champagner-Hefe erzielt.
- Stärkstes Bier Europas ist das Samichlaus-Bier (Santa-Claus-Bier). Es wird in der Brauerei "Schloss Eggenberg" in Österreich gebraut und hat einen Alkoholgehalt von 14 Prozent und eine Stammwürze von 32 Prozent. Die Brauerei "Schloss Eggenberg" übernahm Name und Rezept von der (von der Feldschlösschen Getränke AG aufgekauften und geschlossenen) Brauerei Hürlimann in Zürich.
- Das stärkste Bier Deutschlands ist der "Donnerbock", es hat einen Alkoholgehalt von 13 Prozent (Stammwürze: 25 Prozent) und löste damit das aus Kulmbach stammende EKU 28 ab. Letzteres galt für viele Jahre als das stärkste Bier der Welt.
- Das laut Guinnessbuch der Rekorde stärkste Bier der Welt (nach Stammwürze) ist das »Vetter 33« aus dem Alt-Heidelberger Brauhaus Vetter. Silvester 1987 kredenzte Braumeister Rudolf J. Kasper zum ersten Mal den sehr gehaltvollen Trunk, als er eine Wette mit Herrn Vetter und dem Vetter-Team abschloss, indem er beweisen wollte, dass er das stärkste Bier der Welt brauen kann. Mit seinem »Vetter 33« bot er ein Starkbier als Hausmarke mit einer Stammwürze, die zwischen 33,19 Gewichts- und 37,91 Volumenprozent lag. Dieses Bier ist seit 1994 im Guinnessbuch der Rekorde verzeichnet.
- Das stärkste tschechische Bier ist das Primátor 24° Double der Brauerei Pivovar Náchod mit einer Stammwürze von 24 Prozent und einem Alkoholgehalt von 10 Prozent.
- In den USA wird Bier mit einem Alkoholgehalt, der über dem normalerweise einzuhaltenden Maximum von 4,5 Prozent liegt, aufgrund der vielfältigen Gesetzgebung zu alkoholischen Getränken oft nicht als beer, sondern als malt liquor verkauft.
- Die Nation mit den meisten Biersorten (über 500) ist Belgien
- In Schweden ist Bier mit über 3,5 Prozent nicht frei erhältlich, sondern wird nur in speziellen Spirituosenläden verkauft.
- Die höchste Brauereiendichte Deutschlands gibt es zwar in Bayern, jedoch nicht wie häufig vermutet in Altbayern, sondern in Franken.

Siehe auch

Liste der Brauereien, Bierpalast, Biergarten, Deutsches Bier, Freibier, Oktoberfest, Kistenlauf, Alkoholmissbrauch

Weblinks

[http://www.bierundwir.de Bierundwir.de] "Ausführliche Informationen zum Vorgang des Brauens, wie Sud, Gährung und Rohstoffe sowie zur Bier- und Braugeschichte und den Biersorten. " ! als:Bier ja:ビール ko:맥주 simple:Beer th:เบียร์

Weiden in der Oberpfalz

Die kreisfreie Stadt Weiden in der Oberpfalz (amtlicher Name Weiden i.d.OPf.) liegt in Bayern 100 km östlich von Nürnberg und 35 km westlich der Tschechischen Republik.

Wappen

Der Löwe und die bayerischen Rauten erinnern an die frühere Wittelsbacher Herrschaft. Der Weidenbaum auf einem grünen Dreiberg ist das namengebende Wappensymbol der Stadt.

Geografie

Naturraum und Landschaft

Weiden in der Oberpfalz liegt an der Schnittstelle der Naturräume "Oberpfälzer Hügelland" und "Vorderer Oberpfälzer Wald". Im Stadtgebiet werden diese überregionalen Natureinheiten vertreten durch die weitläufigen, von Wanderwegen gut erschlossenen Waldgebiete "Manteler Forst/Altenstädter Wald" und "Fischerberg". Das Landschaftsbild ist geprägt durch die Tallandschaft der Waldnaab, eingebettet zwischen die welligen, kiefernbestandenen Hügelketten des Oberpfälzer Bruchschollenlandes (dem sogen. Deckgebirge) im Westen und die schroffe Formenvielfalt des uralten kristallinen Grundgebirges im Osten. Der Auenbereich der Naab erstreckt sich als natürlicher Grünzug von Nord nach Süd durch das gesamte Stadtgebiet. Grünzug

Nachbargemeinden

Die kreisfreie Stadt Weiden umgibt der Landkreis Neustadt an der Waldnaab mit der gleichnamigen Kreisstadt im Norden. In unmittelbarer Nähe zur Stadtgrenze liegen die Gemeinden Altenstadt an der Waldnaab, Schirmitz, Pirk, Luhe-Wildenau, Etzenricht, Weiherhammer, Mantel und Parkstein.

Stadtgliederung

Die Stadt Weiden in der Oberpfalz gliedert sich in die 15 Stadtteile: Altstadt, Bahnhof-Moosbürg, Fichtenbühl, Hammerweg, Lerchenfeld, Mooslohe, Neunkirchen, Rehbühl, Rothenstadt, Scheibe, Stockerhut, Weiden-Land, Weiden-Ost I, Weiden-Ost II sowie Weiden-West.

Geschichte

Das Jahr 1241 gilt als der Geburtstag von Weiden in der Oberpfalz, obwohl davon ausgegangen werden kann, dass bereits um das Jahr 1000 eine Ansiedlung bestand. Am Schnittpunkt zweier bedeutender Handelsstraßen gelegen, der "Goldenen Straße" in Ost-West-Richtung und an der "Magdeburger Straße" von Süden nach Norden, entwickelte sich Weiden in der Oberpfalz schon bald als Handels- und Umschlagplatz. Im Jahr 1531 hatte Weiden in der Oberpfalz bereits 2.200 Einwohner. Zwei Stadtbrände, der Dreißigjährige Krieg und die Pest brachten der Stadt Rückschläge, von denen sie sich erst am Ende des 18. Jahrhunderts wieder erholte. Der eigentliche Aufschwung der Stadt begann 1863, als Weiden in der Oberpfalz an das Eisenbahnnetz angeschlossen wurde. Mit der Ansiedlung bedeutender Glas- und Porzellanbetriebe wuchs die Einwohnerzahl, und um die Jahrhundertwende waren es bereits knapp 10.000 Einwohner. Zwischen 1945 und 1955 stieg die Einwohnerzahl durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen auf über 40.000. Weiden in der Oberpfalz hat diesen Zuwachs gehalten, die Wirtschaftskraft und Infrastruktur ausgebaut und durch den Abbau der Grenze und der folgenden Vereinigung Deutschlands, aber auch durch die Öffnung der Grenze zu Tschechien, seinen ursprünglichen Platz in der Mitte Europas wieder eingenommen.

Bevölkerung

Wirtschaft

Heute leben im "Oberzentrum Weiden in der Oberpfalz" 43.000 Menschen auf einer Fläche von 68,5 km². Auch wenn die weltbekannten Unternehmen der Glas- und Porzellanbranche diesen Eindruck vermitteln war Weiden in der Oberpfalz nie eine typische Industriestadt. So sind im vergangenen Jahr von den 30.000 Beschäftigten lediglich ein Drittel im produzierenden Bereich tätig gewesen, während zwei Drittel im Dienstleistungssektor registriert wurden. Natürlich haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten gerade Industrie und Gewerbe stark gewandelt. So ist die zweifellos vorhandene Monostruktur von Glas und Porzellan abgebaut und durch Unternehmen des Fahrzeugbaus, der Kunststoffbe-und -verarbeitung sowie des Bereichs Mikroelektronik ergänzt worden. Unternehmen von Weltruf wie Bauscher, Seltmann und Nachtmann bilden aber auch heute noch ein gewichtiges Standbein für den produzierenden Sektor. Innerhalb der Region Oberpfalz-Nord nimmt die Stadt Weiden in der Oberpfalz eine Vorrangstellung auf wirtschaftlichem Gebiet ein. Dies beweist die hohe Wirtschaftskraft der Stadt. Die Bruttowertschöpfung der Stadt Weiden in der Oberpfalz betrug 1998 1.528 Mio EUR und im Jahr 2002 1.682 Mio EUR. Dies entspricht einem Zuwachs von über 11 %. Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten, die vollständige Palette aller Schultypen und gute Einkaufsmöglichkeiten wirken sich auch über die Grenzen der Stadt hinaus mit einem Einzugsgebiet von mehr als 300.000 Menschen positiv aus. Viele politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Verbindungen nähren das pulsierende Leben der Stadt. Weiden in der Oberpfalz ist der kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt der nördlichen Oberpfalz. Weiden ist nach dem Landesentwicklungsprogramm Bayern Oberzentrum und mit einem Einzugsbereich von rund 300.000 Personen das Handels- und Dienstleistungzentrum der Region Oberpfalz-Nord. Über die Grenzen hinaus bekannt sind das Versandhaus Witt Weiden, die Firma Hotelporzellan Bauscher Weiden, sowie der Porzellanhersteller Seltmann Weiden. Weiden ist auch Sitz der Firma Auto Teile Unger.

Verkehrsverbindungen

Verkehrslandeplatz Weiden

mit einer Landebahn: 600 x 60 m, davon 580 x 10,5 m als Betonpiste

Fernstraßen

Autobahn A 93 Hof - Regensburg mit den Anschlußstellen Weiden-Nord, Weiden-West, Weiden-Frauenricht und Weiden-Süd.
Bundesstraße B 22 (Bayerische Ostmarkstraße) Bayreuth - Cham und B 470 Richtung Forchheim. Die Bundesstraße B15, welche in Nord-Süd Richtung durch Weiden verläuft. Vor dem Bau der BAB 93 war sie die Hauptverbindung nach Regensburg.

Ferienstraßen

Durch die Stadt führen zwei Touristikstraßen. Die "Porzellanstraße" führt von Bamberg, Coburg, Hof, Selb über Weiden nach Bayreuth. Sie versinnbildlicht die große Tradition des "Weißen Goldes". Die Fabriken Bauscher (Gastronomie-Porzellan) und Seltmann (Haushaltsporzellan) produzieren bis heute in der Stadt. Eine 300 km lange Route bildet die "[http://www.dieglasstrasse.de/ Glasstraße]", die entlang der Bundesstraße B 22 bis nach Passau führt. Ab den Jahre 1891 wurde Flachglas in der Stadt erzeugt. Die heutige Floatglasanlage ist in der benachbarten Gemeinde Weiherhammer angesiedelt. In Weiden werden heute Bleikristallgläser im Zweigwerk der Firma Nachtmann gefertigt.

Städtepartnerschaften und Patenschaften

Städtepartnerschaften


- Issy-les-Moulineaux, Frankreich, seit 1962(erste Begegnungen 1954)
- Macerata, Italien, Seit 1963(erste Begegnungen 1954)
- Weiden am See, Österreich, seit 1969
- Annaberg-Buchholz, Sachsen, seit 1990

Patenschaften


- Heimatkreis Tachau seit 1956
- Minenjagdboot "Weiden" seit 1991 (von 1971 - 1991 schnelles Minensuchboot "Skorpion")
- Lufthansa Boeing 737-300 "Weiden in der Oberpfalz" seit 1992
- Heeres-Unteroffiziersschule II in Weiden
- Pendolino "Stadt Weiden"

Sehenswürdigkeiten in der Stadt

Marktplatz

Pendolino Der Marktplatz erstreckt sich zwischen dem Oberen Tor und dem Unterem Tor. Dazwischen liegt das Alte Rathaus. Der "Obere Markt" mit seinen schönen Giebelhäusern aus der Zeit nach 1540 erstreckt sich zwischen dem Oberen Tor und dem Alten Rathaus. Zwischen dem Alten Rathaus und dem Unteren Tor befindet sich der "Untere Markt", der als Standort für die vier großen Jahrmärkte, die schon 1396 überliefert sind, und den Mittwoch und Samstag stattfindenden Wochenmarkt dient. An vielen Bürgerhäusern finden sich die Stilmerkmale der Renaissance.

Altes Rathaus

1396 Das Alte Rathaus wurde von Baumeister Hans Nopl, dem Zimmermeister Hans Stieber und dem Steinmetz Andreas Falk von 1539 bis 1545 erbaut. 1914 bis 1917 wurde es umgebaut. Das Glockenspiel wurde im Jahr 1983 der Stadt geschenkt. Im Erdgeschoss des Rathauses sind seit 1981, wie schon im Mittelalter, wieder Ladengeschäfte eingerichtet worden. Von der Innenausstattung ist die Balkendecke im großen Sitzungssaal eine gute handwerkliche Arbeit des 16. Jahrhunderts. Das Alte Rathaus war früher nicht nur Verwaltungsgebäude, sondern auch Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt. Hier fanden viele Theater- und Tanzveranstaltungen statt. Heute wird einmal jährlich eine Stadtratssitzung abgehalten. Auch Trauungen sowie besondere Empfänge finden in diesem historischem Ambiente statt. 16. Jahrhunderts

Oberes Tor

Durch den neugestalteten Anker-Komplex und das Obere Tor betritt man die Altstadt. Dieses Tor besaß bis 1840 eine halbkreisförmige Vormauer, das Rondell, mit 2 Rundtürmen. Zur Straßenerweiterung wurde das Tor mit Doppelwalmdach 1911 abgerissen und in der vereinfachten Form wiedererrichtet. Linker Hand des Tores (auf dem Bild rechts zu sehen) beginnt der mächtige Bau des Vesten Hauses, Amtssitz der Herrschaft des Gemeinschaftsamtes Parkstein-Weiden. Pfalzgraf Friedrich von Parkstein bewohnte das Veste Haus von 1585 bis 1593 als Residenz, seine beiden Schwägerinnen, die Fürstinnen von Liegnitz, sind in der Ev.-Luth. Pfarrkirche St. Michael begraben.

St. Michael

1593 Die evangelische Stadtpfarrkirche St. Michael erscheint heute als Barockkirche. Aus der einfachen Saalkirche wurde bis zum Jahr 1448 eine gotische Kirche inmitten eines Friedhofes. Nach den Stadtbränden 1536 und 1540 wurde die Kirche 1561 wieder eingewölbt und wohl bei der Rekatholisierung 1627 barockisiert. Der Turm wurde 1761 nach dem Einsturz von 1759 neu gebaut. Die wirkungsvolle Kanzel wurde 1787 geschaffen und zeigt den Erzengel Michael auf dem Schalldeckel. Die Kirchenstühle sind mit reichen Rokokoschnitzereien versehen. Eine Anzahl bemerkenswerter Grabsteine erinnert an bedeutende Weidener. Das Altarblatt "Christi Geburt" ist ein Werk des Sulzbacher Hofmalers Johann Karl.

Altes Schulhaus

Das heutige "Kulturzentrum Hans Bauer" beherbergt nun das Stadtmuseum, das Stadtarchiv, die Max-Reger-Zimmer, die Städtische Galerie sowie das Tachauer Heimatmuseum mit Erinnerungsstücken des Patenkreises und der Stadt Tachau in Böhmen. Das Gebäude wurde 1529 als Getreidekasten von den Weidener Tuchmachern erbaut. Der Stadtbrand zerstörte 1536 das Haus bis auf die Grundmauern. Nach dem Neubau 1565 wurden die Lateinschule und die Deutsche Schule hier untergebracht. Daher rührt auch die traditionelle Bezeichnung "Altes Schulhaus". Das Gebäude wurde grundlegend restauriert von 1975 bis 1979.

Unteres Tor

Tachau Durch das Untere Tor und das Vortor - nach dem Beschuss des Jahres 1635 in der heutigen Form entstanden - gelangt man zum Schlörplatz. Der Fußgängerdurchgang wurde 1955 nach der Beschädigung des Tores durch amerikanische Panzer geschaffen.

Alte Stadtmauer

Beim Blick über den Stadtbach von der Kurt-Schumacher-Allee und dem Neuen Rathaus her erkennt man die südwestliche Ecke der alten Stadtbefestigung mit Hauptmauer, Zwingermauer, Eckbastion und Schalenturm. Es lässt sich nicht ermitteln, wann Weiden in der Oberpfalz erstmals befestigt wurde. Eine Urkunde aus dem Jahr 1347 überliefert die Anweisung Kaiser Karls IV., dass die Burggrafen von Nürnberg die Festen Floß und Parkstein sowie den Markt Weiden bessern, bauen und befestigen sollten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt erhielt Weiden in der Oberpfalz also seine erste Mauer, möglicherweise wurde aber auch eine bereits bestehende Stadtmauer erhöht und durch den Ausbau von Türmen verstärkt.

St. Sebastian

Tachau In der Sebastianstraße wurde 1486 die Neustiftkapelle erbaut. Durch Blitzschlag und Krieg zerstört, wurde die Kirche 1692 neugebaut und 1697 wieder St. Sebastian geweiht. Am westlichen Chorbogen ist der Renaissance-Grabstein der in Weiden 1590 gestorbenen Zwillingskinder des Pfalzgrafen Friedrich von Parkstein angebracht. Neben dem kunstvollen Eisengitter unter der Empore befindet sich die Kopie des 1792 gestifteten Marienbildes der Kapelle zur Heiligen Staude im Originalrahmen.

Max-Reger-Haus

In der Bürgermeister-Prechtl-Straße befindet sich das letzte Wohnhaus der Familie Reger in Weiden in der Oberpfalz vor ihrem Wegzug nach München im Jahr 1901. Der Komponist Max Reger (1873 - 1916) verlebte seine Jugendjahre in Weiden in der Oberpfalz und schuf hier seine berühmtesten Orgelwerke. Neben vielem anderen in der Stadt erinnert eine Gedenktafel am Haus an Weidens großen Sohn.

Waldsassener Kasten

Tachau In dem 1739 bis 1742 durch den Barockbaumeister Frater Philipp Muttone erbauten Waldsassener Kasten befindet sich seit 1990 das Internationale Keramikmuseum. Dort sind eine ständige Ausstellung der Staatlichen Bayerischen Museen und Exponate aus der heimischen Porzellanindustrie beheimatet. Auch die Regionalbibliothek befindet sich in diesem Gebäude.

Gustav-von-Schlör-Denkmal

Das Gustav-von-Schlör-Denkmal steht zwischen der Jubiläumseiche vom Jahr 1824, die zum 25-jährigen Regierungsjubiläum König Max I. gepflanzt wurde und der Friedenseiche vom Jahr 1871. Es erinnert an den letzten bayerischen Handelsminister Gustav von Schlör (1820 - 1883), der 1863 den Eisenbahnanschluss Weidens erreichte und damit den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt begründete. Der Entwurf des Denkmals stammt von Architekt Carl Hocheder, München, die Marmorbüste von Bildhauer Haf.

St. Josef

Internationale Keramikmuseum In den Jahren 1900/1901 wurde in nur 18 Monaten Bauzeit der größte Kirchenbau des Bistums Regensburg seit dem Mittelalter - die katholische Stadtpfarrkirche St. Josef - errichtet. Der Innenraum wurde von Franz Hofstötter, München, im Jugendstil entworfen und durch den Weidener akademischen Maler und Bildhauer Wilhelm Vierling weitgehend gestaltet, dem die Fertigstellung nach 1912 alleine oblag. Architekt des neoromanischen Baus war der Münchener Johann Baptist Schott. Die Kirche ist in ihrer Geschlossenheit in der Jugendstilgestaltung wohl eines der schönsten sakralen Bauwerke dieser Stilrichtung.

Flurerturm

Der Flurerturm ist der letzte Zeuge der alten Vorstadtmauer, die als äußere Stadtmauer 1575 die bis dahin erfolgten Stadterweiterungen in den Mauerring einschloss. Einst hatte diese äußere Stadtmauer vier Tortürme und zwei Rundtürme (der Rossturm und der Flurerturm). Der Baumeister der Vorstadtmauer war Meister Reicholt. Als im Jahr 1634 die Stadt belagert wurde und man freies Schussfeld brauchte, wurde die Vorstadtmauer eingerissen. Der Flurerturm wurde als einziger Bestandteil 1694 wieder aufgebaut und hieß seitdem Flurerturm, weil er die "Dienstwohnung" des städtischen Flurers wurde. Vorher hieß er Karlsturm.

Max-Reger-Park

Jugendstil Am Eingang zum Max-Reger-Park steht die Nepomuk-Kapelle. Die "Brückenkapelle St. Johannes Nepomuk" wurde 1738/1756 aufgrund eines Gelöbnisses durch Feldmarschall Fellner von Feldeck errichtet. Die Sandsteinstatue des Heiligen Johann Nepomuk wurde geschaffen vom Bildhauer Johann Franz Dult aus Nabburg. Im Max-Reger-Park steht das 1957 von dem Weidener Bildhauer Josef Gollwitzer geschaffene Max-Reger-Denkmal, ein mächtiger Granitblock - Orgelpfeifen nachempfunden -, der dem Komponisten gewidmet ist, der mit seinen Eltern 1874 bis 1901 in Weiden lebte. Hier ist auch der Triton-Springbrunnen zu finden, 1953 von dem gleichen Künstler erschaffen. In den Sommermonaten werden im Max-Reger-Park die "Weidener Sommerserenaden" abgehalten.

Max-Reger-Halle

Jugendstil Als Hommage an den bedeutenden Komponisten und Organisten Max Reger, der in Weiden viele Jahre lebte und arbeitete, entstand zwischen 1989 und 1991 das Kultur- und Kongresszentrum [http://www.max-reger-halle.de Max-Reger-Halle]. Der Gustl-Lang-Saal wurde nach dem ehemaligen bayerischen Wirtschaftsminister August Lang benannt, der Gustav von Schlör-Saal trägt den Namen des letzten bayerischen Handelsministers, dem Weiden i. d. OPf. seinen Anschluss an das Eisenbahnnetz verdankt. Heute bildet diese Halle das kulturelle Zentrum der Stadt.

Veranstaltungen


- Bayerisch-Böhmische Kultur- und Wirtschaftstage
- Weidener Literaturtage
- Weidener Max-Reger-Tage

Theater

Gustav von Schlör
- Kleine Bühne e.V.

Museen


- Internationales Keramik-Museum Weiden, Zweigmuseum der Neuen Sammlung
- Stadtmuseum im Kulturzentrum Hans Bauer
Die traditionelle Bezeichnung "Altes Schulhaus" rührt daher, daß seit dem 16. Jh. sowohl die Deutsche, als auch die Latein-Schule untergebracht waren. Heute ist neben dem Stadtmuseum und der Max-Reger-Sammlung, die "Galerie im Alten Schulhaus" mit Wechselausstellungen einheimischer Künstler untergebracht. Auch das Stadtarchiv befindet sich in diesem Haus.
- Tachauer Heimatmuseum in Weiden
- Eisenbahnmuseum des Modelleisenbahnclub Weiden e. V.
- Galerie HammerHerzer

Bibliothek

Neuen Sammlung
- Regionalbibliothek im Waldsassener Kasten Das Verwaltungsgebäudes mit Getreidespeicher des Zisterzienserorden Kloster Waldsassen aus dem 18. Jahrhundert beherbergt heute in einem 2260 Quadratmetern großen lichtdurchfluteter Lesetempel die Bibliothek. Als weiteres Verwaltungsgebäude wird der benachbarte, über 400 Jahre alte Flurerturm, ein Teil der ehemaligen Stadtbefestigung, genutzt. Im Einzugsgebiet der grenzübergreifenden Regionalbibliothek leben etwa 300 000 Menschen, darunter auch zahlreiche Leser aus Tschechien. Der Medienbestand umfasst derzeit über 100.000 Bücher, Kassetten, CDs, Videos, DVDs, CD-ROMs, Zeitungen und Zeitschriften.

Musik


- Max Reger
Berühmter deutscher Komponist und Organist.
- Max-Reger-Tage
Veranstaltungen, Meisterkurse und Wettbewerb: „Förderpreis der Weidener Max Reger-Tage“
- Weidener Musiktage
Die "Weidener Musiktage" finden im dreijährigen Turnus statt. An diesen Tagen wird die Musik Max Regers jeweils unter einem bestimmten Thema zu der Musik seiner Zeit oder anderer Epochen in Beziehung gesetzt.
- Jazz-Zirkel Weiden
Der feinste Jazz in Weiden seit 1975

Bildungsstätten

Grund- und Hauptschulen


- Albert-Schweitzer-Schule
- Clausnitzerschule
- Gerhardingerschule
- Hammerwegschule
- Hans-Sauer-Schule
- Hans-Schelter-Schule
- Max-Reger-Schule
- Montessori-Schule
- Pestalozzischule
- Rehbühlschule
- Schulhaus Neunkirchen (Hans-Schelter-Schule)

Sonderpädagogisches Förderzentrum


- Stötznerschule Förderschulen erziehen, unterrichten, beraten und fördern Kinder und Jugendliche, die behindert oder von Behinderung bedroht, krank oder vorübergehend in ählicher Weise in ihrem Leistungsvermögen beeinträchtigt sind und deshalb sonderpädagogischer Förderung bedürfen. Für den Eingangsbereich (1. und 2. Klasse) sind Sonderpädagogische Diagnose- und Förderklassen eingerichtet, die in kleinen Klassen mit eingens ausgebildetem Personal die Ihalte der allgemeinen Grundschue vermitteln. Die Kinder haben hier in der Regel 3 Jahre Zeit für die Inhalte, die in der allgemeinen Grundschule innerhalb 2 Jahren vermittelt werden. Ab den 3. Schülerjahrgang unterrichtet die Schule in kleinen Klassen nach eigenen Lehrplan mit dem Auftrag einer individuellen Lernförderung. Für den präventiven Bereich ist die Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) in der Asylstraße angesiedelt. Diese Förderung kann bereits 3 Jahre vor der Schulpflicht beginnen.

Realschulen


- Hans-Scholl-Realschule Staatl. Realschule für Knaben
- Sophie-Scholl-Realschule Staatl. Realschule für Mädchen

Gymnasien


- Augustinus-Gymnasium
Sprachliches Gymnasium, einschließlich des Humanistischen Zweiges und Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium mit Wirtschaftsinformatik.
- Elly-Heuss-Gymnasium
Sprachliches Gymnasium (Englisch, Französisch, Latein, ggf. Spanisch) und Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium (Sozialwissenschaftliche Ausrichtung [WSG-S]) für Mädchen.
- Kepler-Gymnasium
Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium und Sprachliches Gymnasium (Englisch, Französisch, Latein, Spanisch)

Schulen des beruflichen Schulwesens


- Staatl. Berufsschule Weiden
mit den gewerblichen Abteilungen:
- Bau, Holz, Farbe
- Elektro
- Mechatronik
- Metall I und II
- Nahrung, Körperpflege, Friseure
- Automation
und den kaufmännischen Abteilungen:
- Bank, Industrie, Recht, Steuer
- Handel
- Büro
- Gesundheit
- Berufsfachschule für Informatik
mit dem Ziel, einen Datenverarbeitungs-Fachmann für mittelständische Betriebe auszubilden, nicht nur für EDV-Firmen, sondern - da der Computer fast überall Einzug gehalten hat - auch für andere Firmen, die eine größere Rechneranlage betreiben und verwenden.

Berufsfachschulen und Fachschulen


- Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Weiden in der Oberpfalz
- Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege am Klinikum Weiden in der Oberpfalz
- BRK Fachschule für Altenpflege
- Landwirtschaftsschule
- Gustl-Lang-Schule (Staatl. Wirtschaftsschule für Knaben und Mädchen)

Fachoberschule - Berufsoberschule


- Die Gustav-von-Schlör-Schule ist eine Staatl. Fachoberschule und bietet die Ausbildungsrichtungen Technik, Wirtschaft, Sozialwesen und Gestaltung an. In der 11. Jahrgangsstufe finden Unterricht und fachpraktische Ausbildung statt. Die 12. Jahrgangsstufe hat Vollzeitunterricht und schließt mit der Fachhochschulreifeprüfung ab.
- Die Gustav-von-Schlör-Schule ist auch Berufsoberschule mit den Ausbildungsrichtungen Technik und Wirtschaft. Die Zuordnung ist vom erlernten Beruf abhängig. Schüler, die den mittleren Schulabschluss über die Berufsschule, einer Berufsfachschule oder den Quabi erhalten haben, wird geraten, die Vorstufe zu besuchen. Im Vollzeitunterricht werden sie auf den für die 12. Klasse erforderlichen Kenntnisstand gebracht. Über den erfolgreichen Besuch der Vorstufe kann auch der mittlere Schulabschluss nachgeholt werden. Wer die Vorstufe auslässt steigt, vorausgesetzt er hat den mittleren Bildungsabschluss, gleich in die 12. Klasse der BOS ein. Am Ende steht die Fachhochschulreifeprüfung.
- Die 13. Jahrgangsstufe BOS ist derzeit in Weiden noch nicht vorhanden. Die Schüler aus Weiden und Umgebung müssen deshalb an andere Schulen, z.B. Amberg oder Regensburg ausweichen. In der 13. Klasse kann die fachgebundene, mit einer zweiten Fremdsprache sorgar die allgemeine Hochschulreife erworben werden.
- Gemeinsame Zugangsvoraussetzung für die FOS und BOS ist ein mittlerer Bildungsabschluss, sowie der Nachweis der Eignung.

Fachakademie und Höhere Landbauschule


- Kirchliche Fachakademie für Sozialpädagogik
Die Kirchliche Fachakademie für Sozialpädagogik bildet junge Frauen und Männer für den Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers aus. Nach Beendigung der Ausbildung werden diese in Kindertagesstätten, heilpädagogischen Einrichtungen, Kinderheimen und in der offenen Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt.
- Staatl. Höhere Landbauschule
Die HLS Weiden - Almesbach bietet eine praxis-und zukunftsorientierte, produktionstechnische und betriebswirtschaftliche Fortbildung mit dem Ziel, junge Landwirte zu landwirtschaftlichen Unternehmern und Leitern bäuerlicher Betriebe heranzubilden.
Der landwirtschaftliche Betrieb bietet dabei die einzigartige Verbindung von Theorie und Praxis: Unterrichtsinhalte können in die Praxis umgesetzt werden und praktische Erfahrungen und Fragestellungen fließen in den Unterricht ein.

Fachhochschule Amberg-Weiden

Fachhochschule Amberg-Weiden
- Abteilung Weiden: Fachbereiche Betriebswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen,
sowie Bachelor-Studiengang: European Business Language Studies (Management und europäische Sprachen)

Sonstige Schulen


- Franz-Grothe-Schule Städt. Musikschule
Unterrichtsangebote:
Musikgarten für 1,5 – 3jährige mit einem Elternteil (Muga)
Musikalische Früherziehung (MFE), Vorschulalter für 4 und 5jährige Kinder
Musikalische Grundausbildung (MGA), für 6 und 7jährige Schüler
Instrumentalunterricht
Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Oboe, Posaune, Trompete, Horn, Tuba, Violine, Bratsche, Kontrabass, Cello, Gitarre (klassisch), E-Gitarre, E-Bass, Harfe, Klavier, Cembalo, Kirchenorgel, Akkordeon, Schlagzeug, Percussion Ensembles
Blockflöten, Saxophon, Klarinetten, Querflöten, Klavier, Streicher, Blechbläser, Akkordeon, Ensemble für Alte Musik, Percussio: Latin, Klassik, Combo-Spiel, Rhythmik für Erwachsene, Kammermusik, Orchesterschule, Gesang, Volksmusikensemble, Schulband, Orff-Gruppen, Sinfonieorchester Vokalunterricht
Sologesang Ergänzungsfächer
Harmonielehre I - III, Komposition, Theorie für Jazz, Rock,Pop, Improvisation, Allg. Musiklehre I - II
- Volkshochschule
Die allgemeine Erwachsenenbildung steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen.

Kirchliche Gemeinden

katholische
- Pfarrei Herz Jesu
- Pfarrei St. Elisabeth
- Pfarrei St. Konrad
- Pfarrei St. Dionysius
- Pfarrei St. Johannes
- Pfarrei St. Josef
- Pfarrei St. Marien Rothenstadt evangelische
- Pfarrei Kreuz Christi
- Pfarrei Neunkirchen
- Pfarrei St. Markus
- Pfarrei St. Michael
- Pfarrei St. Bartholomäus Rothenstadt jüdische
- Israelitische Kultusgemeinde Weiden Kirchliche Jugendarbeit Die kirchliche Jugendarbeit findet in der Evangelischen Jugend Weiden als auch in der Katholischen Jugendstelle Weiden statt.

Weblinks


- [http://www.weiden-oberpfalz.de/ Städtische Webpräsenz]
- [http://www.stadt-weiden.info/ Statistischer Bericht]
- [http://www.stadtweiden.info Stadtrecht]
- [http://www.weiden-zuhause.de/ Webcam mit Blick auf den Unteren Markt in Weiden]
- http://www.kunstvereinweiden.de/
- http://www.expuls.de/ Veranstaltungsmagazin
- [http://www.oberpfalznetz.de Website der Weidener Tageszeitung "Der Neue Tag"]
- Kategorie:Ort in Bayern Kategorie:Weiden_in_der_Oberpfalz

Gambrinus (Ottakringer)

Gambrinus ist ein preisgünstiges, nur in Getränkedosen erhältliches Bier, welches von der Brauerei Ottakringer gebraut wird. Das Bier an sich ist würzig, herb. Im April 2001 wurde das Design der Dose radikal verändert, von einer überwiegend gelblichen Farbe hin zu einer Silber/Grün/Gelb - Kombination. Diese äußerliche Änderung wurde ebenfalls durch eine Manipulation der Brauweise begleitet, wodurch der Alkoholgehalt von ursprünglich 5.2% auf 4.6% reduziert wurde. Namensgeber des Bieres ist der Fürst Gambrinus Subjektive Meinungen behaupten dass Gambrinus im Vergleich zu anderen Dosenbieren einen überaus überzeugenden und hochqualitativen Geschmack hätte. Kategorie:Biermarke

Venere (mitologia)

Venere (latino Venus) è una figura della mitologia romana, era in origine lo spirito e la divinità dei giardini. La dea era di origine italica, estranea al pantheon romano. Prima di ogni influsso greco, Venere era essenzialmente agreste, protettrice dei campi, dei giardini e dei loro coltivatori.
Appartiene quindi alle divinità della natura fiorente e della primavera, tipica delle popolazioni italiche antiche.
Le tracce più antiche del suo culto, si ritrovano ad Alba e a Gabi. Nella religione romana non ha alcun legame con miti della fertilità e venne a sostituire arcaiche divinità locali, come Murcia, Cloacina e Libitina.
Il primo tempio dedicato alla dea fu costruito nel 295 a.C..
Dopo la battaglia di Farsalo (48 a.C.), Giulio Cesare consacrò un tempio a Venere Genitrice (Genetrix), capostipite del popolo romano. Dopo l'associazione di Venere con Marte, si ebbero la Venere Felix, la Venere Victrix, la Venere Salacia, ecc. Identificata con la dea Afrodite della mitologia greca, identificazione che sembra sia cominciata nella Sicilia nord-orientale, ad Erice, dove i romani veneravano Venere Ericina. Per i romani, era a Venere che si doveva la vita. Lucrezio, nell'incipit del De rerum natura, la descrive così:
Alma Venere, genitrice degli Eneidi delizia degli uomini e degli dei, tu che sotto gli astri erranti nel cielo fecondi il mare che porta le navi e la terra carica di messi, per te tutti gli esseri viventi sono concepiti e nascendo vedono la luce del sole; quando tu appari, o dea, fuggono i venti, fuggono le nubi del cielo, sotto i tuoi piedi la terra fertile produce fiori soavi, a te sorride la distesa del mare e il cielo, placato, versa un torrente di luce ...

Venere nell'arte

La sua figura, presa a modello come ideale di bellezza, è diventata il soggetto di innumerevoli opere d'arte.

Pittura


- Allegoria del trionfo di Venere di Bronzino (1540-1545 circa).
- La nascita di Venere di Sandro Botticelli.
- Marte che spoglia Venere con amorino e cane di Paolo Veronese.
- Marte e Venere sorpresi da Vulcano di François Boucher (1754)
- Venere e Amore spiati da un satiro di Correggio (1528 circa).
- Venere e amorini di Salvador Dalí (1925).
- Venere e Cupido di Diego Velazquez.
- Venere e Marte di Sandro Botticelli.
- Venere e Giove di Paolo Veronese.

Scultura


- "Venere di Milo" Categoria:Divinità romane ja:ウェヌス ko:베누스 simple:Venus (goddess)

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Cimarron

Cimarron was recently overhauled from an inadequate original. I'd appreciate any comments and criticisms. One concern is the length of the article. I've kept the films and novel in the same article because they are all closely connected. Also, by themselves there would be several weak articles, as opposed to one strong central article. Thank you for your time and input. Volatile 1 July 2005 17:28 (UTC) :I don't really have much to add at this time - I may have a closer l
Anissa Chan
Dr. Anissa Chan Wong Lai-kuen (Traditional Chinese: 陳黃麗娟) has been principal of St. Paul's Co-educational College since 2004, as well as the supervisor of two affiliated primary schools: St. Paul's Co-educational (Kennedy Road) Primary School and King Diamond released in 2003. A limited edition includes a DVD on which King Diamond is telling the story of The Puppet Master. Female guest vocals are performed by Livia Zita.

Track list

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