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Coulomb

Coulomb

Coulomb je základní jednotka veličiny elektrický náboj. Je to náboj, který se přenese proudem 1 ampéru za 1 sekundu (tzn. 1 coulomb = 1 ampérsekunda). Značkou coulombu je C. Pojmenována byla na počest francouzského fyzika Charlese-Augustina de Coulomba. Vzorec: Q = I ⋅ t. Velikost náboje jednoho elektronu (tzv. elementární náboj) je −1,6 ⋅ 10−19 C. Kategorie:Soustava SI Kategorie:Jednotky Kategorie:Elektrotechnika ja:クーロン ko:쿨롱

Sekunda

Sekunda je základní jednotka času. Definice sekundy (podle soustavy SI): Sekunda je doba trvání 9 192 631 770 period záření, které odpovídá přechodu mezi dvěma hladinami velmi jemné struktury základního stavu atomu cézia 133. Název jednotky je odvozen od toho, že se jedná po minutách o druhé dělení hodiny - latinsky pars minuta secunda. Stejná je i etymologie českého slova vteřina (odvozeno od ruského vtarój - druhý). zpět - Fyzika - Fyzikální veličiny - Čas - Soustava SI Kategorie:Soustava SI Kategorie:Čas ja:秒 simple:Second

Charles-Augustin de Coulomb

Charles-Augustin de Coulomb (14. června 1736, Paříž23. srpna 1806, Paříž) byl zakladatelem elektrostatiky a kvantitativních metod v ní. Je po něm pojmenována jednotka elektrického náboje Coulomb v soustavě SI. Byl potomkem zámožné šlechtické rodiny. Studoval přírodní vědy v Paříži a v letech 1767 – 1776 pracoval v armádě jako vedoucí opevňovacích prací na ostrově Martinik. Po návratu do Paříže se věnoval výzkumům elektřiny a magnetismu. Jeho práce byla vysoce ceněna, stal se členem francouzské Akademie věd. Roku 1789, po vypuknutí francouzské revoluce, se vzdal všech úřadů i hodností (byl podplukovníkem) a stáhl se na svůj statek v Blois. Roku 1800 byl Napoleonem povolán na Pařížskou univerzitu. Na ní působil až do své smrti. Z Columbových objevů patří mezi nejvýznamější popis elektrického pole a objev zákonů, popisující síly mezi náboji. Zabýval se také výzkumem vlečného tření a formuloval zákony, kterými se řídí. Na konci života začal zkoumat vnitřní tření kapalin. Coulomb,Charles-Augustin de Coulomb,Charles-Augustin de Coulomb,Charles-Augustin de ja:シャルル・ド・クーロン

Kategorie:Soustava SI

Kategorie:Jednotky ja:Category:国際単位系 ko:분류:SI 단위계

Kategorie:Elektrotechnika

Kategorie:Elektromagnetismus ja:Category:電気工学 ko:분류:전기공학

Antifeminismus

Seit Entstehung des Feminismus gibt es Antifeminismus. Einer der frühen bekannten Vertreter ist Ernest Belfort Bax (1854-1918). Antifeminismus lehnte vor allem in seinen frühen Ausformungen Gleichberechtigung der Frau ab. Philosophen, Theologen und Naturwissenschaftler argumentierten bis weit ins 20. Jahrhundert hinein mit der "natürlichen" oder "gottgegebenen" Unterlegenheit der Frau gegenüber dem Mann und begründeten damit ihre untergeordnete Stellung in der Gesellschaft. Noch bis in die 1920er hinein wurde von einigen sogar infrage gestellt, dass Frauen überhaupt Menschen seien (zum Beispiel Max Funke). Antifeminismus gab es sowohl auf der politischen Linken (zum Beispiel bei Proudhon) wie auf Seiten der politischen Rechten insbesondere in katholischen und völkischen Kreisen. Seit der neuen Frauenbewegung und der durch sie etablierten feministischen Gesellschaftskritik wird von Antifeministen deren Grundfeststellung, die Frau sei gesellschaftlich unterdrückt, abgelehnt. Es wurde/wird auch ihre Vorherrschaft behauptet (zum Beispiel in Philip Wylies antifeministischem Klassiker A Generation of Vipers). Besonders in den letzten Jahren wurde die Behauptung laut, der Feminismus habe sein Ziel erreicht (Gleichberechtigung der Frau) und sei somit obsolet. Es entwickelte sich eine maskulistische Bewegung, die gegenteilige Positionen zum Feminismus bezieht und/oder spiegelbildlich feministische Thesen aufgreift und sie auf Männer anwendet (zum Beispiel Beschneidung von Jungen, Männertaxi, Männerhäuser etc.). Dem Feminismus wird seit seinen Anfängen Männerfeindlichkeit, Misandrie, vorgeworfen. Bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts befürchteten Autoren, die sich mit dem Thema befassten, dass Frauen durch die effektive Gleichstellung den Männern überlegen würden.

Heutige Themen des Antifeminismus

Kritik an Einzelthemen

Als Beispiel für die praktische Benachteiligung von Männern in heutiger Zeit wird die gesetzlich etablierte Frauenquote angeführt, die, unabhängig von individueller Qualifikation, Eignung oder Dienstalter einen mindestens hälftigen Anteil von Frauen in Ämtern, und besonders den Führungspositionen, des öffentlichen Dienstes vorschreibt. Dabei werden aber die Bereiche, in denen Männer unterrepräsentiert sind, wie zum Beispiel die Lehrtätigkeit in Grundschulen - die auch heute noch zu 97 Prozent von Frauen wahrgenommen wird - nicht berücksichtigt, denn eine Männerquote gibt es nicht. So verhelfe die Frauenquote auch nicht wirklich zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen, sondern sorge, in entsprechenden Bereichen, für die indirekte Benachteiligung von Männern und dem daraus möglicherweise resultierenden, praxisbezogenem Antifeminismus. Auch der mit Artikel 3 des Grundgesetzes (Gleichheit vor dem Gesetz) in Spannung stehende Artikel 12a des gleichen Grundgesetzes, der die Verpflichtung von volljährigen Männern zum Wehrdienst regelt, wird - spätestens seit dem, durch die hannöversche Tanja Kreil erwirkten Urteil des europäischen Gerichtshofes vom 11. Januar 2000 - als eine Benachteiligung von Männern in der Bundesrepublik Deutschland gesehen. In Folge dieses Gerichtsurteils dürfen Frauen in allen Bereichen der Bundeswehr freiwillig ihren Dienst ableisten, und werden durch die oben genannte Frauenquote und das, durch die rot-grüne Regierung unter Kanzler Gerhard Schröder noch 2005 verabschiedete Soldaten-Antidiskriminierungsgesetz (SADG), sogar bevorzugt in leitende Dienstgrade und die damit verbundenen Positionen befördert. Dadurch entstehe ein erhebliches Ungleichgewicht zwischen freiwillig dienenden Frauen mit quotierten, befehlsbefugten Dienstgraden, und unfreiwillig wehrpflichtigen, und deshalb zwangsweise befehlsempfangenden Männern. Ein weiterer, sehr häufig genannter Kritikpunkt ist die Praxis der Rechtsprechung bezüglich des deutschen Vaterschaftsrechtes. Als Folge eines feministischen Diskurses, der Frauen und Kinder als Opfer und Männer als Täter sieht, habe sich in der deutschen Rechtsprechung eine Gerechtigkeits-Kultur entwickelt, die weniger nach den realen Gegebenheiten urteilt, sondern überwiegend im Sinne der politischen Korrektheit. Das reale Ausmaß der weiblichen Gewalt gegen Kinder und Männer würde bei der Urteilsfindung nicht ausreichend berücksichtigt. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg, hat die Bundesrepublik Deutschland seit 1999 mehrfach wegen Verletzung des Artikels 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention - das Recht auf einen fairen Prozess, und dem Artikel 8 - Würdigung des Familienlebens - abgemahnt, und zu Schadenersatzleistungen verurteilt. Zudem hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts entschieden, dass § 1600 BGB mit Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG insoweit nicht vereinbar ist, als er den leiblichen, aber nicht rechtlichen Vater eines Kindes (sog. biologischer Vater) ausnahmslos von der Anfechtung einer Vaterschaftsanerkennung ausschließt.

Allgemeine Kritik

Ein Argument gegen den Feminismus ist, dass er sich einseitig auf die Geschlechterrolle der Frau konzentriere, und Frauen meist als Opfer männlicher Täter darstelle. Viele meinen, er würde damit zu einer offen und latent männerfeindlichen Atmosphäre in der Gesellschaft beitragen und somit eine verstärkte Frauenfeindlichkeit hervorrufen. Somit seien die Opfer des Sexismus gegen Frauen somit selbst Schuld an dieser. Anhand der Diskussion um die Aussage des Professors für Humangenetik der Universität Ulm, Horst Hameister, dass das männliche Y-Chromosom eine "verkrüppeltes" Chromosom sein soll (Der Spiegel), und aufgrund der Existenz von Personen wie Valerie Solanas, welche die Ausrottung aller männlichen Menschen forderte ("SCUM-Manifest", s.o.), wird Feministen sogar Geschlechterrassismus vorgeworfen. Der politische Einfluss des Feminismus wird als Frauenlobbying kritisiert. Feministen würden auf politischer Ebene aus ideologischer Verblendung Männer diskriminieren, und Frauen ohne entsprechende Gründe überproportional bevorzugen. Der Fokus des öffentlichen Bewusstseins sei darauf zu lenken, die Diskrimierung von Männern abzubauen, anstatt weiterhin die gesellschaftliche, politische, soziale und rechtliche Stellung der Frau zu fördern.

Literatur


- Hedwig Dohm, Die Antifeministen. Ein Buch der Verteidigung, 1902, Neuausgabe: Frankfurt/Main : Verlag Arndtstrasse, 1976
- Möller, Simon : Sexual Correctness. Die Modernisierung antifem.Debatten in den Medien. Verlag Leske und Budrich, Leverkusen 1999 ISBN 3810023019 (Rezension: [http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=1239&ausgabe=200007 www.literaturkritik.de])
- Jacques LeRider, Der Fall Otto Weininger : Wurzeln des Antifeminismus und des Antisemitismus, Wien und München : Löcker: 1985, ISBN 3854090544
- Ute Planert, Antifeminismus im Kaiserreich : Diskurs, soziale Formation und politische Mentalität, Göttingen : Vandenhoeck und Ruprecht, 1998, ISBN 3525357877
- Antifeminism in the Academy von Veve A. Clark (Herausgeber), Shirley Nelson Garner (Herausgeber), Margaret Higonnet (Herausgeber), Ketu H. Katrak (Herausgeber), Veve Clark (Herausgeber), Routledge 1996, ISBN 0415910706
- Christine Bard, Un siècle d'antiféminisme, Paris: Fayard, 1999, ISBN 2213602859
- Susan Faludi, Backlash. Die Männer schlagen zurück, Rowohlt Taschenbuch, 1995, ISBN 349919760X
- Kim E. Nielsen, Un-American womanhood: antiradicalism, antifeminism, and the first Red Scare, Columbus (Ohio) : Ohio State University press, 2001, ISBN 0814250807 Antifeministische Literatur
- Constantin Conrad: Mutter, warum hast Du mir das angetan... (Macht und Einfluss der Frauen in unserer Gesellschaft), ISBN 3000091017
- Constantin Conrad: Das Antifeministische Pamphlet [http://www.constantin-conrad.de]
- Arne Hoffmann: Sind Frauen bessere Menschen? Plädoyer für einen selbstbewussten Mann. Schwarzkopf & Schwarzkopf Debatte, ISBN 3896023829
- Matthias Matussek: Die vaterlose Gesellschaft, Überfällige Anmerkungen zum Geschlechterkampf Rowohlt, ISBN 349960597X

Weblinks


- [http://www.manndat.de Manndat- Zusammenschluss gegen gesetzliche Benachteiligungen und öffentliche Diskriminierungen von Männern]
- [http://www.arte-tv.com/de/geschichte-gesellschaft/Wenn_20V_C3_A4ter_20sich_20r_C3_A4chen/813706.html www.arte-tv.com] Dossier des Fernsehsenders ARTE zum Thema Maskulismus
- [http://www.arte-tv.com/de/geschichte-gesellschaft/Wenn_20V_C3_A4ter_20sich_20r_C3_A4chen/813704.html www.arte-tv.com] Dossier des Fernsehsenders ARTE zum Thema Männerbewegung
- [http://www.graswurzel.net/211/backlash.shtml/ www.graswurzel.net] Älterer Text zu Antifeminismus (1996)
- [http://www.single-generation.de/themen/thema_woerterbuch_sozialpopulismus.htm#antifeminismus www.single-generation.de] Linksammlung auf aktuelle antifeministische Texte und Kommentare Kategorie:Maskulismus

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