:: wikimiki.org ::
| 3753 Cruithne |
3753 Cruithne
(3753) Cruithne ist ein etwa 3,3 km großer erdnaher Asteroid, der am 10. Oktober 1986 am Siding Spring Observatorium in Coonabarabran in Australien entdeckt wurde und erhielt zunächst die vorläufige Bezeichnung 1986 TO. Bei der anschließenden Berechnung seiner Umlaufbahn erkannte man, dass er mit dem Objekt 1983 UH identisch ist, welches bereits schon 1983 an der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile entdeckt wurde. Später erhielt er den Namen Cruithne nach dem ersten Keltenstamm, der die britischen Inseln besiedelte.
(3753) Cruithne umkreist die Sonne auf einer stark exzentrischen Umlaufbahn, welche die Erdbahn im sonnenfernsten Punkt des
Asteroiden, dem Aphel kreuzt. Er wird wegen dieser Umlaufbahn nach dem namensgebenden Asteroiden Aten als Aten-Typ klassifiziert. Eine weitere Besonderheit ist, dass (3753) Cruithne der erste entdeckte Asteroid war, dessen mittlere Umlaufdauer um die Sonne fast genau einem Siderischen Jahr entspricht. Das bedeutet, dass er in Wechselwirkung mit der Erde steht, da eine solche Umlaufbahn nur unter bestimmten Voraussetzungen stabil ist. Bislang sind erst wenige derartige in 1:1-Resonanz mit der Erde wechselwirkenden Asteroiden bekannt. Asteroiden, die in 1:1-Resonanz mit einem Planeten stehen, werden auch koorbitale Objekte genannt, da sie der Bahn des Planeten folgen. Die bekanntesten koorbitalen Asteroiden sind die sogenannten Trojaner, welche sich in den Lagrangepunkten L4 und L5 des jeweiligen Planeten aufhalten. Cruithne ist jedoch kein Trojaner und bislang sind von der Erde auch noch keine bekannt. 1997 untersuchten Wissenschaftler der York University in Kanada und der Universität von Turku in Finnland seine Umlaufbahn genauer und stellten eine komplexe mit der Erde wechselwirkende Hufeisenumlaufbahn fest. Mittlerweile rechnet man ihn jedoch vor allem aufgrund seiner stark exzentrischen Umlaufbahn nicht mehr zu den echten Hufeisenorbitbegleitern der Erde, sondern zählt den Asteroiden 2002 AA29 als ersten bekannten echten Hufeisenbegleiter der Erde.
Umlaufbahn
Cruithne bewegt sich in einem Abstand von 0,484 AE (Perihel) bis 1,511 AE Aphel um die Sonne. Seine exzentrische Bahn reicht in Sonnennähe fast bis an die Merkurbahn heran und kreuzt in den äußeren Bereichen die Marsbahn.
Seine Bahn ist mit 19,811° deutlich gegen die Ekliptik (Bahnebene der Erde) geneigt. Er befindet sich daher zumeist deutlich außerhalb der Bahnebene der Planeten.
Cruithne wird hin und wieder als der "zweite Mond der Erde" bezeichnet, was jedoch nicht korrekt ist. Der Asteroid läuft nicht um die Erde, sondern bewegt sich auf einer erd-koorbitalen Bahn um die Sonne, wobei seine Umlaufzeit fast einem Siderischen Jahr entspricht und somit fast gleich der der Erde ist.
Die tatsächliche Dauer des Cruithne-Orbits ist nur im Mittel ein Jahr, der Orbit ist etwa 190 Jahre lang etwas kürzer als ein Jahr und in den darauffolgenden 190 Jahren etwas länger.
In der Darstellung, in der man die Verbindung Erde-Sonne als feste Achse wählt, hat die Bahn des Asteroiden eine komplexe Hufeisenform, d.h. der Asteroid nähert sich der Erde langsam "von vorne" (aus der Bewegungsrichtung der Bahn), verschwindet wieder in dieselbe Richtung, taucht 190 Jahre später "von hinten" wieder auf und entfernt sich wieder dorthin um nach erneut 190 Jahren wieder "von vorne" kommen. Ein kompletter Zyklus dauert etwa 385 Jahre. Cruithne wurde in der gegenwärtigen Phase solcher Erdnähe entdeckt und entfernt sich nun wieder von der Erde. Aufgrund der subtilen Wechselwirkung mit der Erde besteht keine Gefahr, dass er mit ihr kollidiert. Er kann sich aufgrund dessen der Erde in seiner Bahn nicht näher als bis auf 15 Millionen km nähern - das ist etwa der 40fache Abstand zwischen Erde und Mond. Wegen seiner geringen Größe ist er auch zum Zeitpunkt der größten Annäherung nicht mit dem bloßen Auge sichtbar.
Eine derartige Umlaufbahn nennt man aufgrund ihrer Hufeisenform in diesen speziellen Bezugssystem auch Hufeisenbahn. Die Bahn von Cruithne ist jedoch aufgrund der großen Exzentrizität und seiner recht hohen Bahnneigung noch komplexer, weswegen sie nicht einem echten Hufeisorbit um die Erde folgt. Bahnsimulationen zeigen, dass er sich schon einige Zeit in diesem Orbit befindet. Seine Bahn ist nach Computersimulationen aber nicht langfristig stabil. Vermutlich wird Cruithne diese Beziehung mit der Erdbahn nur einige Jahrtausende haben und dann eine andere Bahn einnehmen.
ähnliche Asteroiden
Mittlerweile sind mehrere Asteroiden mit einer solchen Beziehung zur Erdbahn bekannt: 1998 UP1, 2000 PH5 und 2002 AA29.
Letzterer hat eine fast kreisrunde Bahn in der Nähe der Erde und gilt als der erste echte koorbitale Begleiter der Erde auf einer Hufeisenumlaufbahn.
Siehe auch
- Liste der Asteroiden
- Koorbitales Objekt
Literatur
# Nature: Volume 387, Seite 685-686 (1997): An asteroidal companion to the Earth: Wiegert, P.; Innanen, K.; Mikkola, S.: Preprint des Artikels auf der Homepage von Prof. P. Wiegert erhältlich (in Englisch): http://www.astro.uwo.ca/~wiegert/3753/preprint.html
# The Astronomical Journal: Volume 115, Seite 2604-2613 (1998): The orbital evolution of near-Earth Asteroid 3753: Wiegert, P., Innanen, K. and Mikkola, S.: Artikel online auf dem Server des Astronomical Journal erhältlich (auf Englisch): http://www.journals.uchicago.edu/AJ/journal/issues/v115n6/970438/970438.html
# Icarus: Volume 147, Issue 2, Seite 487-497: 10/2000: The Near-Earth Objects Follow-up Program: III. 32 Lightcurves for 12 Objects from 1992 and 1995: A. Erikson, S. Mottola, J. S. V. Lagerros, M. Lindgren, J. Piironen, T. Oja, G. Hahn, C. -I. Lagerkvist, A. W. Harris, A. Nathues and G. Neukum: Abstract und Artikel (im PDF-Format) online auf dem Icarus-Server erhältlich (auf Englisch): http://dx.doi.org/10.1006/icar.2000.6457
# Icarus: Volume 171, Issue 1, Seite 102-109: 09/2004: Transient co-orbital asteroids: Brasser, R.; Innanen, K. A.; Connors, M.; Veillet, C.; Wiegert, P.; Mikkola, Seppo; Chodas, P. W.: Artikel online auf dem Icarus-Server erhältlich (auf Englisch): http://dx.doi.org/10.1016/j.icarus.2004.04.019
Weblinks
Artikel
- [http://www.astro.uwo.ca/~wiegert/3753/3753.html Analyse und Grafiken des Orbits von (3753) Cruithne] (Englisch)
Datenbanken
- [http://earn.dlr.de/nea/03753.htm Physikalische Daten von (3753) Cruithne aus der EARN-Datenbank] (Englisch)
- [http://unicorn.eis.uva.es/cgi-bin/neodys/neoibo?objects:Cruithne;main Bahndaten von (3753) Cruithne aus der NEODyS-Datenbank] (Englisch)
Kategorie:Asteroid vom Aten-Typ
ja:クルイシン
ErdbahnkreuzerErdbahnkreuzer oder englisch Near Earth Objects (NEOs) sind Asteroiden, Kometen und große Meteoroiden, welche die Erdbahn kreuzen und deshalb eine Kollisionsgefahr bergen. Um dieser Gefahr begegnen zu können, sind genaue Kenntnisse über solche Objekte notwendig.
In den USA hat die NASA vom Amerikanischen Kongress den Auftrag erhalten, alle Erdbahnkreuzer zu katalogisieren, die mehr als 1 km Durchmesser besitzen (siehe auch LONEOS). Ein Meteoriteneinschlag dieser Größenordnung wäre lokal eine Katastrophe und hätte auch global ernste Auswirkungen. Gegenwärtig sind etwa 500 derartige Objekte bekannt, nach Expertenmeinung ist dies allerdings nur die Hälfte der Erdbahnkreuzer dieser Größe. Im Projekt Spaceguard arbeiten derzeit die USA und die Europäische Union zusammen. Mit der Einbindung eines australischen Teleskops soll die Überwachung auf den kompletten Himmel ausgedehnt werden.
Klassifikation der Erdbahnkreuzer
Nach Art und Größe unterteilt man die Erdbahnkreuzer in
- Meteoriten mit weniger als 50 m Durchmesser
- Asteroiden mit mehr als 50 m Durchmesser
- Kometen
Risikoabschätzung
Es gibt zwei Einteilungen zur Klassifizierung des Einschlagsrisikos:
- die einfache Torinoskala
- die komplexere Palermo Technical Impact Hazard Scale
Torinoskala
2003 wurde für die beiden Erdbahnkreuzer 2003 QQ47 und 1997 XR2 ein Risiko größer Null festgestellt, beide sind in die Gefahrenstufe 1 eingeordnet.
2005 wurde nach genauen Bahnmessungen auch dem Objekt (99942) Apophis (2004 MN4) die Risikostufe 1 zugewiesen, kurzfristig war der Asteroid sogar in die Stufe 4 eingeordnet worden.
Palermoskala
Bisher ist ein Erdbahnkreuzer mit einem Risiko größer Null bekannt: Für (29075) 1950 DA wird eine enge Begegnung im Jahr 2880 vorhergesagt. Sollte es zu diesem Einschlag kommen, könnten durch ein Massensterben die meisten Lebensformen auf der Erde ausgelöscht werden.
Größte Annäherungen
Das Objekt mit der bisher größten Annäherung war 2004 FU162. Es passierte am 31. März 2004 mit nur 6.500 km Abstand die Erde. Mit etwa 6 m Durchmesser stellt es jedoch keine Gefahr für die Erde dar.
Bei einem Abstand von etwa 43.000 km kam 2004 FH (30 m Durchmesser ) am 18. März 2004 der Erde ebenfalls recht nahe.
Am 13. April 2029 wird (99942) Apophis (2004 NM4) die Erde in einer Entfernung von 30.000 km passieren und Forschern somit eine Gelegenheit für genauere Beobachtungen geben.
Siehe auch
- Asteroiden innerhalb der Marsbahn
- Tunguska-Ereignis
- Liste der Asteroiden
Weblinks
- [http://neat.jpl.nasa.gov Near Earth Asteroid Tracking] (Englisch)
- [http://neo.jpl.nasa.gov NASA Near Earth Object Program] (Englisch)
- [http://impact.arc.nasa.gov Asteroid And Comet Impact Hazards] (Englisch)
- [http://spaceguard.esa.int Spaceguard Foundation] (Englisch)
ja:地球近傍小惑星
Kategorie:Planetologie
Kategorie:Asteroid
10. OktoberDer 10. Oktober ist der 283. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 284. in Schaltjahren) - somit bleiben 82 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahren
- 680 - Geschichte des Islam: In der Schlacht von Kerbela fällt Al-Husain ibn 'Alī gegen die Umayyaden.
- 1847 - Auf der Heppenheimer Tagung entwerfen die gemäßigten Liberalen ihr politisches Programm zur Einigung Deutschlands.
- 1911 - Mit einem Aufstand kaiserlicher Truppen in Wuhan geht das Kaiserreich in China seinem Ende entgegen.
- 1913 - In Manchester gründen die britische Frauenrechtlerin Emmeline Pankhurst und ihre Tochter Christabel die Woman's Social and Political Union (WSPU) als militanten Flügel der Suffragetten.
- 1920 - Bei der Volksabstimmung in Kärnten gemäß dem Vertrag von Saint-Germain stimmt die Mehrheit gegen eine Angliederung an Slowenien.
- 1935 - In Langenberg zerstört eine Windhose den 160 Meter hohen Sendeturm. Als Folge dieses Ereignisses wird der Bau von Sendetürmen aus Holz in der Folgezeit in Deutschland praktisch vollständig eingestellt.
- 1941 - Die Luxemburger benutzen die rassistisch motivierte Personenstandsaufnahme von Gauleiter Gustav Simon, um ein eindeutiges Bekenntnis für ihr unterjochtes Vaterland abzulegen.
- 1964 - In Tokio beginnen die 18. Olympischen Sommerspiele.
- 1970 - Die Fidschi-Inseln erlangen ihre vollständige Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1973 - Der US-amerikanische Vizepräsident Spiro Theodore Agnew tritt wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung und Bestechlichkeit zurück.
- 1974 - Erstes Volkskonzert von Mikis Theodorakis nach dem Sturz der griechisches Militärjunta vor mehreren zehntausend begeisterten Menschen im Karaiskakis-Stadion in Athen.
- 1982 - Nach Wahlen in Bolivien wird Siles Zuazo Regierungschef.
- 2002 - Kommunalwahlen in Algerien, aus denen die FLN erneut siegreich hervorging.
- 2002 - Parlamentswahlen in Pakistan.
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
- 1874 - J. C. Watson entdeckt als Teilnehmer einer China-Expedition anlässlich eines Venustransits den Asteroid Juewa.
Kultur
- 1784 - Uraufführung des Dramas I due supposti ossia Lo sposo senza moglie von Domenico Cimarosa am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1935 - Am New Yorker Alvin Theatre, einem der Broadway-Theater, wird George Gershwins Oper Porgy and Bess uraufgeführt.
- 1943 - Uraufführung der komischen Oper Barbe-bleue von Jacques Ibert
Religion
Katastrophen
- 1955 - Eine jugoslawische Verkehrsmaschine stürzt über dem Leopoldsberg in Wien ab, wobei 6 Passagiere ums Leben kommen.
- 1956 - Atlantik. Eine Transportmaschine der U.S. Air Force mit 59 Menschen an Bord verschwindet nördlich der Azoren.
- 1980 - Ein Erdbeben der Stärke 7,7 zerstört El-Asnam (ehemals Orleansville), Algerien, fast vollständig und fordert ca. 20.000 Menschenleben.
- 1986 - Ein Erdbeben der Stärke 5,5 in El Salvador fordert über 1.000 Menschenleben.
- 1997 - Während eines Gewitters stürzt in Uruguay eine argentinische Douglas DC-9 ab. Alle 74 Insassen sterben.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2004 - Der Teamchef der Deutschen Fußballnationalmannschaft, Jürgen Klinsmann, entlässt den Bundestorwarttrainer Sepp Maier
Geboren
Sepp Maier
Sepp Maier
Sepp Maier
- 1520 - Alessandro Farnese, italienischer Kardinal
- 1528 - Adam Lonitzer, deutscher Naturforscher, Arzt und Botaniker
- 1593 - Georg Pauli-Stravius, Weihbischof in Köln
- 1669 - Johann Nikolaus Bach, deutscher Komponist
- 1675 - Peter Kolb, deutscher Lehrer und Völkerkundler
- 1684 - Jean-Antoine Watteau, französischer Maler
- 1731 - Henry Cavendish, britischer Naturwissenschaftler
- 1738 - Benjamin West, englischer Maler
- 1766 - Leopold Maximilian Graf von Firmian, Fürsterzbischof der Erzdiözese Wien
- 1813 - Giuseppe Verdi, italienischer Komponist
- 1813 - Mark Pattison, englischer Autor
- 1825 - Paul Kruger, südafrikanischer Politiker und Gründer des Kruger-Nationalparks
- 1830 - Isabella II., Königin von Spanien
- 1834 - Aleksis Kivi, finnischer Nationalschriftsteller
- 1839 - Francisco Giner de los Ríos, spanischer Philosoph und Pädagoge
- 1845 - Anton Jörgen Andersen, norwegischer Komponist
- 1861 - Fridtjof Nansen, norwegischer Polarforscher und Diplomat
- 1862 - Emil Mayrisch, luxemburgischer Stahlindustrieller, Präsident des Direktoriums der ARBED
- 1865 - Rafael Merry del Val y Zulueta, englischer Kardinal spanischer Abstammung der römisch-katholischen Kirche
- 1870 - Josephine Siebe, deutsche Schriftstellerin
- 1880 - Maximilian Kaller, Bischof von Ermland in Ostpreußen
- 1885 - Walter Anderson, deutscher Folklorist
- 1889 - Henricus Antonius van Meegeren, niederländischer Maler und Kunstfälscher
- 1891 - Jomo Kenyatta, kenianischer Politiker
- 1891 - Ludwig Manfred Lommel, deutscher Humorist
- 1892 - Ivo Andrić, serbischer Schriftsteller
- 1895 - Wolfram Freiherr von Richthofen, Generalfeldmarschall im Dritten Reich
- 1898 - Karl Bielig, deutscher Politiker und MdB
- 1899 - Wilhelm Röpke, deutscher Ökonom
- 1900 - Helen Hayes, US-amerikanische Schauspielerin
- 1900 - Karl Kaufmann, NS-Gauleiter in Hamburg
- 1900 - Walter Stahlecker, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei
- 1901 - Alberto Giacometti, schweizerischer Künstler
- 1906 - Klaus Mehnert, deutscher Politologe und Journalist
- 1909 - Mercè Rodoreda, katalanische Schriftstellerin
- 1913 - Claude Simon, französischer Schriftsteller
- 1914 - Agostino Straulino, italienischer Sportler (Segeln)
- 1914 - Ivory Joe Hutter, US-amerikanischer Musiker
- 1917 - Thelonious Monk, US-amerikanischer Jazzpianist und -komponist
- 1918 - Erich Schwertner, deutscher Politiker
- 1918 - Werner Dollinger, deutscher Politiker
- 1922 - Gail Halvorsen, US-amerikanischer Pilot
- 1924 - Ed Wood, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1924 - Huey Smith, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1924 - James Clavell, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1927 - Dana Elcar, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 1929 - Hans-Joachim Hoffmann, Minister für Kultur der DDR
- 1930 - Eugenio Castellotti, italienischer Rennfahrer
- 1930 - Harold Pinter, englischer Theaterautor und Regisseur
- 1930 - Reinhard Selten, deutscher Ökonom
- 1932 - Hans Watzek, Minister für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft der DDR
- 1934 - Clauss Dietel, deutscher Designer
- 1935 - Hermann Nuber, deutscher Fußballspieler
- 1935 - Werner Groß, von 1982 bis 2000 Richter am Bundesgerichtshof
- 1938 - Horst Rehberger, deutscher Politiker
- 1939 - Norbert Henke, Vorsitzender Richter am Bundesozialgericht a.D.
- 1941 - Franziska Eichstaedt-Bohlig, Stadtplanerin und Architektin, deutsche Politikerin
- 1941 - Gerd Honsik, österreichischer Schriftsteller und Dichter, Holocaustleugner
- 1941 - Gert Voss, deutscher Bühnenschauspieler
- 1941 - Kenule Beeson Saro-Wiwa, nigerianischer Bürgerrechtler und Schriftsteller
- 1942 - Peter Coyote, US-amerikanischer Schauspieler
- 1943 - Dennis D'Ell, britischer Musiker und Sänger
- 1943 - Jerry LaCroix, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1943 - Reinhard Libuda, deutscher Fußballspieler
- 1945 - Alan Cartwright, britischer Rockmusiker
- 1946 - John Prine, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1949 - Hans-Joachim Hacker, deutscher Politiker
- 1951 - Eugen Egner, deutscher Zeichner und Schriftsteller
- 1951 - Willi Brase, deutscher Politiker
- 1953 - Midge Ure, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber (Ultravox)
- 1955 - David Lee Roth, US-amerikanischer Sänger (Van Halen)
- 1957 - Christel Justen, deutsche Schwimmerin und Sporttherapeutin
- 1957 - Rumiko Takahashi, japanische Mangaka
- 1958 - Hans-Jürgen Schatz, deutscher Schauspieler
- 1958 - Tanya Tucker, US-amerikanische Sängerin
- 1959 - Kirsty MacColl, britische Sängerin und Songwriterin
- 1960 - Arlene McCarthy, britische Abgeordnete im Europäischen Parlament
- 1961 - Danuta Stenka, polnische Schauspielerin
- 1961 - Martin Kemp, britischer Musiker
- 1963 - Anita Mui, chinesische Musikerin und Schauspielerin
- 1963 - Vegard Ulvang, norwegischer Skilangläufer
- 1964 - Maxi Gnauck, deutsche Kunstturnerin
- 1966 - Elana Meyer, südafrikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 1968 - Andreas Türck, deutscher TV-Moderator
- 1969 - Robert Quiroga, US-amerikanischer Boxer
- 1970 - Bai Ling, chinesische Schauspielerin
- 1970 - Corinna May, deutsche Sängerin
- 1970 - Matthew Pinsent, britischer Ruderer und vierfacher Olympiasieger
- 1970 - Silke Kraushaar, deutsche Rennrodlerin
- 1971 - Jewgeni Igorewitsch Kissin, russischer Pianist
- 1971 - Markus Heitz, deutscher Fantasy- und Science-Fiction-Autor.
- 1974 - Chris Pronger, kanadischer Eishockeyspieler der National Hockey League
- 1974 - Dale Earnhardt Jr., US-amerikanischer Rennfahrer (NASCAR)
- 1978 - Caroline Evers-Swindell, neuseeländische Ruderin
- 1979 - Mya, US-amerikanische Sängerin
- 1981 - Michael Kurz, österreichisches Superesse-Mitglied :dafuer :alive
- 1982 - Franziska Holzapfel, Versicherungsmaklerin
- 1984 - Chiaki Kuriyama, japanische Filmschauspielerin
- 1985 - Silvie Ketelaars, niederländische Schwimmerin
Gestorben
Silvie Ketelaars
Silvie Ketelaars
Silvie Ketelaars
- 19 - Germanicus, römischer Feldherr
- 680 - Hussein ibn Ali, arabischer Imam
- 1488 - Andrea del Verrocchio, italienischer Künstler
- 1659 - Abel Tasman, niederländischer Seefahrer
- 1676 - Sebastian Knüpfer, deutscher Komponist
- 1791 - Christian Friedrich Daniel Schubart, deutscher Dichter
- 1825 - Dmytro Bortnjanskyj, ukrainischer Komponist
- 1854 - Sir Gordon Drummond, britischer General und Kolonialadministrator
- 1858 - Karl August Varnhagen von Ense, deutscher Erzähler und Diplomat
- 1872 - William H. Seward, US-amerikanischer Politiker und Außenminister
- 1889 - Adolf Henselt, deutscher Komponist und Klaviervirtuose
- 1899 - Albert Böhler, österreichischer Industrieller
- 1914 - Carol I., rumänischer Fürst und König aus dem Hause Hohenzollern
- 1918 - Elisabeth Werner, deutsche Schriftstellerin
- 1919 - Anatole Mallet, schweizerischer Ingenieur
- 1921 - Otto von Gierke, deutscher Jurist und Historiker
- 1927 - Gustav Weißkopf, deutsch-amerikanischer Pionier des Motorflugs
- 1931 - Carl von Bach, deutscher Maschineningenieur
- 1942 - Richard von Schaukal, österreichischer Dichter
- 1943 - Charlotte Salomon, deutsche Malerin
- 1948 - Mary Eaton, US-amerikanische Schaspielerin
- 1960 - Basil Ruysdael, US-amerikanischer Schauspieler
- 1964 - Konrad Bayer, österreichischer Schriftsteller und Dandy
- 1966 - Otto Pankok, deutscher, Maler, Zeichner und Bildhauer
- 1968 - Nikifor, polnischer Maler
- 1971 - Ernst Kuntscher, deutscher Politiker der CDU
- 1971 - Sir Cyril Lodowic Burt, britischer Psychologe
- 1971 - Arne Benary, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- 1973 - Ludwig von Mises, österreichischer Wirtschaftswissenschaftler
- 1974 - Marie Luise Kaschnitz, deutsche Lyrikerin und Erzählerin
- 1975 - August Dvorak, US-amerikanischer Psychologe und Pädagogikprofessor
- 1977 - Lea Grundig, deutsche Malerin und Grafikerin
- 1978 - Ralph Metcalfe, US-amerikanischer Leichtathlet, Olympiasieger und Politiker
- 1983 - Heinrich Schulte, deutscher Psychiater
- 1985 - Orson Welles, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1985 - Yul Brynner, US-amerikanischer Schauspieler
- 1990 - Emil Joseph Diemer, deutscher Schachspieler
- 1994 - Germain Muller, französischer Politiker, Kabarettist und Dichter
- 1999 - Leo Lionni, US-amerikanischer Grafiker, Maler und Buchautor italienischer Abstammung
- 2002 - Keith Uncapher, US-amerikanischer Computerspezialist
- 2003 - Eugene George Istomin, US-amerikanischer Pianist
- 2003 - Isamu Wakabayashi, japanischer Künstler
- 2004 - Christopher Reeve, US-amerikanischer Schauspieler
- 2005 - Milton Obote, ugandischer Präsident von 1966 bis 1971 und 1980 bis 1985
Feier- und Gedenktage
- Namenstag des Heiligen Gereon
- Tag gegen die Todesstrafe (amnesty international)
- Welttag der geistigen Gesundheit (WHO)
- Nationalfeiertag der Republik China (Taiwan)
- Nationaler Gedenktag für die Opfer des 2. Weltkriegs (Journée de la Commémoration Nationale, Luxemburg)
- Kärntner Landesfeiertag (Volksabstimmung 1920 für den Verbleib Kärntens bei Österreich)
Siehe auch
- 9. Oktober - 11. Oktober
- 10. September - 10. November
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1010
ja:10月10日
ko:10월 10일
simple:October 10
th:10 ตุลาคม
Benennung von Asteroiden und KometenDie Benennung von Asteroiden und Kometen läuft nach einem zweistufigen Verfahren ab. Unmittelbar nach ihrer Entdeckung erhalten sie zunächst einen sogenannten provisorischen Namen aus Zahlen und Buchstaben, der im Wesentlichen das Entdeckungsdatum nach einem von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) festgelegten Schema beinhaltet. Nachdem die genaue Umlaufbahn eines neuentdeckten Asteroiden bestimmt und durch unabhängige Beobachter bestätigt wurde, hat der Entdecker das Vorschlagsrecht für einen Namen dieses Objekts, welcher dann von der IAU unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien offiziell vergeben wird. Kometen werden hingegen heute immer nach ihren Entdeckern benannt.
Provisorischer Name
Das aktuelle Benennungsschema wurde aus älteren Systemen durch Erweiterung gebildet, so dass ältere Bezeichnungen mit neueren konsistent sind.
Zusammensetzung
Der provisorische Name des neuentdeckten Asteroiden oder Kometen wird von der IAU anhand des Entdeckungsdatums aus folgenden Bestandteilen gebildet:
# Das Beobachtungsjahr
# Ein Leerzeichen
# Ein Buchstabe bezeichnet den Halbmonat der Entdeckung. Vom 1. Januar bis zum 15. Januar wird der Buchstabe A benutzt, ab dem 16. Januar bis Ende Januar B usw. bis schließlich in der zweiten Dezemberhälfte Y verwendet wird. Dabei wird der Buchstabe I übersprungen.
# Eine Zahl für einen Kometen bzw. einem zweiten Buchstaben für einen Asteroiden. Für Kometen wird dabei einfach eine fortlaufende Zahl verwendet. Für Asteroiden hingegen wird das Alphabet wiederholt von A bis Z durchgegangen (auch hier wird das I ausgelassen), wobei die Anzahl der Durchläufe durch das Alphabet mit einer angehängten tiefgestellten Zahl beginnend bei Null für den ersten Durchgang bezeichnet wird. Die Null für den ersten Durchgang wird weggelassen, so dass die tiefgestellten Zahlen erst ab 1 für den zweiten Durchgang beginnen. Aufgrund der Beschränkung des ASCII-Zeichensatzes (und aus Bequemlichkeit) wird allerdings häufig auf die Tiefstellung der Durchlaufszahl verzichtet.
# Kometen bekommen zusätzlich noch einen weiteren Buchstaben gefolgt von einem Schrägstrich vorangestellt, sobald die Bahnelemente genauer bestimmt sind (siehe dazugehörige Tabelle).
# Objekte, die man ursprünglich als Asteroiden ansah und sich als Kometen herausstellen, behalten ihre ursprüngliche Bezeichnung. Man stellt ihnen jedoch wie allen anderen Kometen den die Bahn charakterisierenden Buchstaben voran.
Tabellierte Buchstabenkodierung des Benennungsschemas:
Beispiele
Im Jahr 2004 wurde also beginnend vom 1. Januar der erste entdeckte Asteroid 2004 AA genannt. Dieses Schema läuft dann bis 2004 AZ durch, welches dann vom nächsten Durchlauf 2004 AA1 gefolgt wird. Dieses Schema wird solange durchgegangen bis der 16. Januar beginnt und der erste Buchstabe auf B springt und es mit 2004 BA weitergeht.
Der mittlerweile unter dem Namen Sedna bekannte Himmelskörper hatte die provisorische Bezeichnung 2003 VB12. Er wurde also in der ersten Hälfte des Novembers 2003 entdeckt und war die 302. Entdeckung in diesem Zeitraum (B->2 + 12 - 25 = 302).
Kometenentdeckungen werden ähnlich benannt: 2004 A1 ist der erste entdeckte Komet des Zeitraums vom 1.-15. Januar 2004, 2004 A2 der zweite usw.
Der Komet Hyakutake zum Beispiel wird auch unter der Bezeichnung C/1996 B2 geführt. Hyakutake war also der zweite Komet, der in der zweiten Hälfte des Januars 1996 entdeckt wurde. Seine Umlaufzeit ist, wie das C anzeigt, größer als 200 Jahre.
Dauerhafter Name
Asteroiden
Die Namen der Asteroiden setzen sich aus einer vorangestellten Nummer und einem Namen zusammen. Die Nummer gab früher die Reihenfolge der Entdeckung des Himmelskörpers an. Heute ist sie eine rein numerische Zählform, da sie erst vergeben wird, wenn die Bahn des Asteroiden gesichert ist (das Objekt jederezit wieder auffindbar). Das kann durchaus auch erst Jahre nach der Erstbeobachtung erfolgen. Der Entdecker hat innerhalb von 10 Jahren nach der Nummerierung das Vorschlagsrecht für die Vergabe eines Namens. Dieser muss aber durch eine Kommission der IAU bestätigt werden, da es Richtlinien für die Namen astronomischer Objekte gibt. Dementsprechend existieren zahlreiche Asteroiden zwar mit Nummer aber ohne Namen, vor allem in den oberen Zehntausendern. Die Buchstabenkombination setzt sich aus dem ersten Buchstaben für die Monatshälfte (beginnend mit A und fortlaufend bis Y ohne I) und einem fortlaufenden Buchstaben zusammen. Wenn mehr als 24 Kleinplaneten in einer Monatshälfte entdeckt werden - was heute die Regel ist - beginnt die Buchstabenkombination von vorne, gefolgt von jeweils einer je Lauf um eins erhöhten laufenden Nummer.
Neuentdeckungen, für die noch keine Bahn mit ausreichender Genauigkeit berechnet werden konnte, werden mit dem Entdeckungsjahr und einer Buchstabenkombination, beispielsweise 2003 UB313, gekennzeichnet. Die Buchstabenkombination setzt sich aus dem ersten Buchstaben für die Monatshälfte (beginnend mit A und fortlaufend bis Y ohne I) und einem fortlaufenden Buchstaben zusammen. Wenn mehr als 24 Kleinplaneten in einer Monatshälfte entdeckt werden - was heute die Regel ist - beginnt die Buchstabenkombination von vorne, gefolgt von jeweils einer je Lauf um eins erhöhten laufenden Nummer.
Der erste Asteroid wurde 1801 von Giuseppe Piazzi an der Sternwarte Palermo auf Sizilien entdeckt. Piazzi taufte den Himmelskörper auf den Namen Ceres Ferdinandea. Die römische Göttin Ceres ist Schutzpatronin der Insel Sizilien. Mit dem zweiten Namen wollte Piazzi König Ferdinand IV., den Herrscher über Italien und Sizilien ehren. Dies missfiel der internationalen Forschergemeinschaft und man ließ ihn weg. Die offizielle Bezeichnung des Asteroiden lautet demnach (1) Ceres.
Bei den weiteren Entdeckungen wurde die Nomenklatur beibehalten und die Asteroiden wurden nach römischen und griechischen Göttinnen benannt; dies waren (2) Pallas, (3) Juno, (4) Vesta, (5) Astraea, (6) Hebe, usw.
Als immer mehr Asteroiden entdeckt wurden, gingen den Astronomen die antiken Gottheiten aus. So wurden Asteroiden unter anderem nach den Ehefrauen der Entdecker, zu Ehren historischer Persönlichkeiten oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Städten, Märchenfiguren und Gottheiten aus anderen Religionen benannt. Beispiele hierfür sind die Asteroiden Kleopatra, Albert, Annefrank, Jodiefoster, Lutetia, Rumpelstilz, Varuna, Quaoar und Sedna. Diese Praxis trieb Blüten. So ist beispielsweise der 1935 entdeckte Planetoid Haremari zu Ehren beliebter Schauspielerinnen und der Freundinnen einiger Mitarbeiter des Astronomischen Rechen-Instituts in Heidelberg benannt, als Harem des ARI.
Kometen
Üblicherweise wird ein Komet nach seinen Entdeckern benannt, so ist zum Beispiel der Komet Shoemaker-Levy 9 der neunte Komet, den Eugene und Carolyn Shoemaker zusammen mit David Levy entdeckt haben. Einige wenige periodische Kometen sind aber auch nach jenen Astronomen benannt, die erstmals ihre Bahn berechnet haben: Der Halleysche Komet ist beispielsweise nach Edmond Halley benannt, der als erster erkannte, dass einige Kometenbeobachtungen der Vergangenheit zu einem in regelmäßigen Abständen von 76 Jahren wiederkehrenden Kometen gehören.
Durch systematische automatisierte Himmelsdurchmusterungen, insbesondere nach potentiell gefährlichen Erdbahnkreuzern, werden neben vielen Asteroiden (daher auch die hohen Durchlaufzahlen neuerer Entdeckungen) auch viele neue Kometen durch diese Programme gefunden. Dem provisorischen Namen wird dann zusätzlich der Name der Beobachtergruppe in Klammern angehängt, in der Tradition der Benennung nach den Entdeckern. So haben alle vom Suchprogramm LINEAR gefundenen Kometen den Namensbestandteil 'LINEAR', oder (wenn die Entdeckung zeitgleich einem anderen Beobachter oder einer anderen Beobachtergruppe gelang) einen kombinierten, wie z.B. 'LINEAR-NEAT'. So zum Beispiel der Kometen mit der Bezeichnung C/2002 T7 (LINEAR), der am 14. Oktober 2002 entdeckt wurde, und im Mai 2004 eine scheinbare Helligkeit von etwa erreichte.
Periodische Kometen, die zumindest in einer zweiten Wiederkehr beobachtet wurden, erhalten schließlich eine permanente Nummer, gefolgt vom der Buchstabenkodierung der Bahnen, und dem Namen des Entdeckers beziehungsweise Bahnberechners. So ist beispielsweise 2P/Encke der zweite (nach Halley) von derzeit 173 Kometen (Stand: 18. November 2005), der eine derartige permanente Nummer erhalten hat.
Weblinks
- [http://www.ss.astro.umd.edu/IAU/csbn/ IAU Committee on Small Body Nomenclature] (Englisch)
- [http://cfa-www.harvard.edu/iau/info/HowNamed.html How Are Minor Planets Named?] (Minor Planet Center, Englisch)
- [http://cfa-www.harvard.edu/iau/lists/CometResolution.html Cometary Designation System] (Minor Planet Center, Englisch)
- [http://www.astro.univie.ac.at/~wuchterl/Kuffner/2001/nomenkl_kleinpl.html Nomenklatur für Kleinplaneten (Verein Kuffner Sternwarte)]
Kategorie:Asteroid
Kategorie:Komet
1983
Jahreswidmungen
- 1983 ist „Internationales Jahr der Kommunikation“
- Die Uferschwalbe (lat. Riparia riparia) ist Vogel des Jahres des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Pierre Aubert wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Im Arpanet, dem Vorläufer des Internet, wird das Protokoll NCP gegen das heute noch verwendete TCP/IP ausgetauscht
- 15. Januar: Das deutsche Zündwarenmonopol endet
- 3. Februar: Die Republik Niger wird Mitglied in der ANAD (Accord de Nonaggression et d'Assistance en matière de Défense)
- 10. Februar: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Irland. In Kraft seit dem 17. Februar 1984
- 12. Februar: Grundgesetzänderung der Niederlande
- 15. Februar: St. Vincent und die Grenadinen wird Mitglied in der UNESCO
- 6. März: Bei den vorgezogenen Neuwahlen zum 10. Bundestag erreicht die CDU/CSU 48,8 % der Stimmen. Die F.D.P. erzielt 6,9 %. Die SPD fällt mit 38,2 % erstmals seit 1965 unter die 40 %-Marke. Zum ersten Male ziehen die Grünen mit 5,6 % der Stimmen in den Bundestag ein
- 16. März: In Ismaning wird der letzte aus Holz gebaute Sendeturm in Deutschland wegen Baufälligkeit gesprengt. Heute ist mit großer Sicherheit nur noch beim Sender Gleiwitz in Polen ein Sendeturm aus Holz vorhanden
- 24. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Thailand. In Kraft seit dem 25. Juli 1984
- 13. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Philippinen. In Kraft seit dem 20. September 1985
- 9. Mai: Papst Johannes Paul II. rehabilitiert Galileo Galilei
- 6. Juni: Der Spiegel titelt „Tödliche Seuche AIDS: Die rätselhafte Krankheit“. AIDS tritt in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit
- 14. Juli: Fidschi wird Mitglied in der UNESCO
- 17. bis 19. Juli: Eine Feierliche Deklaration zur Europäischen Union wird unterzeichnet
- 22. Juli: Beendigung des Kriegszustands in Polen
- 22. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den Philippinen
- 27. Juli: Hitzerekord in Österreich. Mit 39,7 Grad wird in Dellach im Drautal in Kärnten die wärmste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen
- 1. September: BTX wird deutschlandweit gestartet
- 1. September: Die Sowjetunion schiesst ein südkoreanisches Passagierflugzeug Flug KAL007 ab
- 3. September: Malediven. Staatspräsident Maumoon Abdul Gayoom wird für 5 Jahre wiedergewählt
- 23. September: In Berlin wird die deutsche AIDS-Hilfe e. V. (DAH) gegründet
- 23. September: St. Kitts und Nevis wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. September: Mit einem Posting im Usenet kündigt Richard Stallman das GNU–Projekt an
- 19. Oktober: Grenada. Ermordung des Ministerpräsidenten Maurice Bishop
- 23. Oktober: Libanon. Eine Autobombe tötet 241 US-Marines im Libanon
- 25. Oktober: Grenada. Die USA besetzen die Insel
- 25. Oktober: Konzert Rock für den Frieden im Palast der Republik mit Künstlern aus Ost und West
- 26. Oktober: Niederländische Antillen werden assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- 26. Oktober: St. Kitts und Nevis wird Mitglied in der UNESCO
- 30. Oktober: Erste freie Wahlen in Argentinien
- 10. November: Microsoft präsentiert Windows 1.0 auf der Comdex in Las Vegas
- 15. November: Einseitige Proklamation der „Türkischen Republik Nordzypern“
- 18. November: Neun junge Georgier versuchen in der Tiflisser Flugzeugentführung vergeblich nach der Türkei zu fliehen
- 22. November: Der Deutsche Bundestag billigt die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen (Pershing 2) in der Bundesrepublik
- 24. November: Jungferninseln werden assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- 28. November: Der Physiker Ulf Merbold (geb. 1941) nimmt als erster Bundesbürger an einem Raumflug mit der Weltraumfähre „Columbia“ teil
- 3. Dezember: Militärputsch in Nigeria
- 6. Dezember: Das Evangeliar Heinrichs des Löwen wird für 32,5 Millionen D-Mark als bis dahin teuerstes Buch der Welt in London ersteigert und kehrt nach Deutschland zurück
Kultur
- 1. Mai: Uraufführung des Musicals My One and Only von George Gershwin am St. James Theatre in New York
- 17. Juni: Uraufführung der Oper A Quiet Place von Leonard Bernstein in Houston
- 25. Juni: Eröffnung des Kunstmuseums Quadrat Bottrop
- 2. Juli: Uraufführung des musikalischen Märchens Prinz Chocolat von Gottfried von Einem in Bern
- 28. November: Uraufführung der Oper Der heilige Franziskus von Assisi von Oliver Messiaen an der Grand Opéra Paris
- 20. Dezember: Uraufführung der Oper Die Fastnachtsbeichte von Giselher Klebe in Darmstadt
- Erstmaliges stattfinden des Filmfestival Münster
- Gründung von Loesje
- Erstmalige vergabe des Rieser Kulturpreis
- Gründung der Werkbund Werkstatt Nürnberg
Katastrophen
- 27. Mai: Bei einem Zugunglück in Frechen Königsdorf kommen an der Bahnstrecke Köln-Aachen sieben Menschen ums Leben. 23 weitere werden teils schwer verletzt
- 2. Juni: Cincinnati, Ohio, USA. Eine Douglas DC-9 der Air Canada muss wegen Feuer an Bord notlanden. 23 von 46 Menschen sterben
- 1. September: Die sowjetische Luftwaffe schießt bei Sachalin eine vom Kurs abgekommene Boeing 747 der Korean Airlines ab. Alle 269 Insassen sterben dabei
- 30. Oktober: Erdbeben bei Erzurum und Kars, Türkei, etwa 1.342 Tote
- 8. November: Nähe Lubango, Angola, Afrika. Eine Boeing 737 der Angola Airlines stürzt kurz nach dem Start ab und explodiert. Alle 130 Menschen an Bord sterben dabei
- 27. November: Madrid, Spanien. Eine Boeing 747 der Avianca stürzt in der Nähe des Flughafens ab. 181 Menschen sterben, 11 werden gerettet
- 7. Dezember: Madrid, Spanien. Kollision einer Douglas DC-9 der spanischen Fluggesellschaft Aviaco und einer Boeing 727 der spanischen Iberia bei dichtem Nebel. Alle 42 Personen an Bord der DC-9 und 51 Personen der 727 sterben dabei. 42 Personen können gerettet werden, 30 von ihnen mit schweren Verletzungen
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 23. Januar: Björn Borg schwedischer Tennisspieler erklärt seinen Rücktritt vom Profisport
- 27. März: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Lucien Rodriguez in Scranton, Pennsylvania, USA, durch Sieg nach Punkten
- 20. Mai: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Tim Witherspoon im Dunes Hotel, Las Vegas, Nevada, USA, durch Punktsieg
- 25. Mai: Der HSV gewinnt in Athen durch ein Tor von Felix Magath gegen Juventus Turin den Europapokal der Landesmeister
- 11. Juni: Der 1.FC Köln holt den DFB-Pokal
- 10. September: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Scott Frank im Harrah's Marina Hotel Casino, Atlantic City, New Jersey, USA, durch technischen KO
- 3. Januar: Tyra Misoux, deutsche Pornodarstellerin
- 11. Januar: Andre Myhrer, schwedische Skirennläufer
- 12. Januar: Stefan Schauer, deutscher Eishockeyspieler
- 16. Januar: Emanuel Pogatetz, österreichischer Profifußballspieler
- 17. Januar: Alexander Meier, deutscher Fußballspieler
- 17. Januar: Jewgeni Dementjew, russischer Skilangläufer
- 19. Januar: Utada Hikaru, japanische Pop-Musikerin
- 21. Januar: Moritz Volz, deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Sarah Günther, deutsche Fußballspielerin
- 28. Januar: Michael Kempter, deutscher Fußballschiedsrichter
- 28. Januar: Shirli Volk, Schauspielerin
- 2. Februar: Carolina Klüft, schwedische Siebenkämpferin
- 11. Februar: Viola Odebrecht, deutsche Fußballspielerin
- 11. Februar: Emmanuel Krontiris, deutscher Fußballspieler
- 14. Februar: Sada Jacobson, US-amerikanische Fechterin
- 15. Februar: Philipp Degen, Schweizer Fußballspieler
- 18. Februar: Juan Carlos Menseguez, argentinischer Fußballspieler
- 18. Februar: Nicole Peters, britisches Erotikmodel
- 18. Februar: Monique Henderson, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 19. Februar: Tony D, deutscher Rapper
- 20. Februar: Jeremy Foley, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1. März: Maxi Warwel, deutsche Schauspielerin
- 3. März: Sarah Poewe, Schwimmerin mit südafrikanisch-deutscher Nationalität
- 10. März: Sonim Son, japanische Sängerin und Schauspielerin
- 24. März: Isabel Soares, Sängerin
- 28. März: Ladji Doucouré, französischer Leichtathlet
- 1. April: Christian Schulz, deutscher Fußballspieler
- 10. April: Fumiyuki Beppu, japanischer Radsportler
- 13. April: Nicole Cooke, britische Radsportlerin
- 13. April: Philipp Heerwagen, deutscher Fußballspieler (Torwart)
- 15. April: Ilja Walerjewitsch Kowaltschuk, russischer Eishockeyspieler
- 15. April: Igor Hürlimann, Schweizer Fußballspieler
- 16. April: Daniel Hubmann, Schweizer Orientierungsläufer
- 23. April: Leon Andreasen, dänischer Fußballspieler
- 23. April: Daniela Hantuchová, slowakische Tennisspielerin
- 25. April: Dušan Kožíšek, tschechischer Skilangläufer
- 26. April: Jessica Lynch, US-amerikanische Soldatin
- 2. Mai: Tina Maze, slowenische Skirennläuferin
- 10. Mai: Florian Mayer, deutscher Profi-Tennisspieler
- 11. Mai: Matt Leinart, US-amerikanischer Footballspieler
- 12. Mai: Anahí, Popsängerin
- 14. Mai: Amber Tamblyn, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. Mai: Daniel Albrecht, Schweizer Skirennläufer
- 25. Mai: Chelse Swain, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Mai: Jernej Damjan, slowenischer Skispringer
- 5. Juni: Nadine Müller, deutsche Politikerin
- 7. Juni: Nico Kunert, deutscher Weltmeister im Kunstradfahren
- 8. Juni: Kim Clijsters, belgische Tennisspielerin
- 10. Juni: Michael Auer, österreichischer Fußballspieler
- 14. Juni: Anna Lührmann, deutsche Politikerin und MdB
- 15. Juni: Julia Fischer, deutsche Violinistin
- 30. Juni: Marcus Burghardt, deutscher Radrennfahrer
- 1. Juli: Lynsey Bartilson, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. Juli: Michelle Branch, US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Gitarristin
- 3. Juli: Dorota Masłowska, polnische Schriftstellerin
- 10. Juli: Isabell Bachor, deutsche Fußballspielerin der Nationalmannschaft, Olympiateilnehmerin
- 11. Juli: Oliver Setzinger, österreichischer Eishockeyspieler
- 13. Juli: Liu Xiang, chinesischer Hürdensprinter
- 21. Juli: Eivør Pálsdóttir, färöische Sängerin und Komponistin
- 22. Juli: Jodi Albert, britische Schauspielerin
- 23. Juli: Aaron Peirsol, US-amerikanischer Schwimmer
- 26. Juli: Marcel Schied, deutscher Fußballspieler
- 27. Juli: Lorik Cana, Fußballspieler
- 5. August: Annika Mehlhorn, deutsche Schwimmerin
- 6. August: Björn Kircheisen, deutscher Nordischer Kombinierer
- 6. August: Robin van Persie, niederländischer Fußballspieler
- 7. August: Andrij Hrywko, ukrainischer Radrennfahrer
- 8. August: Kanehara Hitomi, japanische Schriftstellerin
- 14. August: Mila Kunis, Schauspielerin
- 16. August: Poom Jensen, Enkel des thailändischen Königs Rama IX. († 2004)
- 16. August: Nikolaos Zisis, griechischer Basketballspieler
- 18. August: Georgina Bardach, argentinischer Schwimmerin, Olympiateilnehmerin
- 22. August: Theo Bos, niederländischer Radrennfahrer
- 26. August: Magnus Moan, norwegischer Nordisch Kombinierer
- 28. August: Christian Pander, deutscher Fußballspieler
- 29. August: A Plus, US-amerikanischer Rapper
- 1. September: José Antonio Reyes, spanischer Fußballspieler
- 3. September: Eko Fresh, deutscher Rapper türkischer Herkunft
- 3. September: Alexander Klaws, deutscher Sänger
- 11. September: Lauryn Williams, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 14. September: Amy Winehouse, britische Jazz-Sängerin
- 16. September: Kirsty Coventry, Schwimmerin aus Simbabwe
- 21. September: Maggie Grace, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. September: Leinier Domínguez, kubanischer (Schach)|Großmeister
- 23. September: Bakary Sinaba, mailnesicher Fußballspieler
- 30. September: Boris Uran, österreichischer Popsänger und Moderator
- 11. Oktober: Ruslan Ponomarjow, ukrainischer Schachspieler
- 15. Oktober: Andreas Ivanschitz, österreichischer Fußballspieler
- 16. Oktober: Philipp Kohlschreiber, deutscher Tennisspieler
- 20. Oktober: Stephan Hocke, deutscher Skispringer
- 29. Oktober: Malik Fathi, deutscher Fußballspieler
- 31. Oktober: Alexander Grischtschuk, russischer Schachspieler
- 1. November: Yuko Ogura, japanisches Model
- 1. November: Václav Svěrkoš, tschechischer Fußballspieler Stürmer
- 5. November: Mike Hanke, deutscher Berufsfußballer
- 6. November: Nicole Hosp, österreichischer Skirennläufer
- 11. November: Philipp Lahm, deutscher Fußballspieler
- 12. November: Kolja Möller, Bundesvorsitzender der JungdemokratInnen
- 15. November: Veli-Matti Lindström, finnischer Skispringer
- 16. November: Britta Steffen, deutsche Schwimmerin
- 16. November: Renos Doweiya, nauruischer Gewichtheber
- 17. November: Jodie Henry, australische Schwimmerin
- 17. November: Kateřina Kůrková, tschechische Sportschützin
- 18. November: Jelle Van Damme, belgischer Fußballprofi
- 18. November: Jon Lech Johansen, norwegischer Hacker
- 19. November: Meseret Defar, äthiopische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 24. November: Luis León Sánchez Gil, spanischer Radrennfahrer
- 27. November: Salvatore Gambino, deutscher Fußballspieler
- 28. November: Nelson Valdez, paraguayischer Profi-Fußballspieler
- 30. November: Brigitte Acton, kanadische Skirennläuferin
- 30. November: Sanja Milenkovic, ziviles Opfer eines NATO-Bombenangriffs im Kosovo († 1999)
- 2. Dezember: Michael Wesley Smith, Schauspieler
- 2. Dezember: Michael Wesley-Smith, Schauspieler
- 11. Dezember: Marlon Kittel, deutscher Schauspieler
- 13. Dezember: Otylia Jędrzejczak, eine polnische Schwimmerin
- 30. Dezember: Noley Thornton, Schauspielerin
- 3. Januar: Rudolf Petersen, deutscher Kapitän ( - 1905)
- 5. Januar: Anton Sabel, deutscher CDU-Politiker ( - 1902)
- 12. Januar: Nikolai Wiktorowitsch Podgorny, Staatsoberhaupt der Sowjetunion ( - 1903)
- 12. Januar: Gerhard Barkhorn, deutscher Jagdflieger im 2. Weltkrieg ( - 1919)
- 15. Januar: Ernst Erich Noth, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und Schriftsteller ( - 1909)
- 19. Januar: Marietta di Monaco, deutsche Kabarettistin, Lyrikerin und Diseuse ( - 1893)
- 20. Januar: Garrincha, brasilianischer Fußballer ( - 1933)
- 23. Januar: Frank Forde, australischer Politiker und Premierminister ( - 1890)
- 23. Januar: George Cukor, US-amerikanischer Filmregisseur ( - 1899)
- 24. Januar: Juan Carlos Zabala, argentinischer Leichtathlet und Olympiasieger ( - 1911)
- 24. Januar: Adolf Mauk, deutscher Politiker ( - 1906)
- 25. Januar: Leopold Marx, schäbischer Schriftsteller, Dichter und Fabrikant ( - 1889)
- 27. Januar: Louis de Funès, französischer Schauspieler und Komiker ( - 1914)
- 27. Januar: Georges Bidault, französischer Résistancekämpfer und langjähriger Politiker ( - 1899)
- 28. Januar: Billy Fury, englischer Rockmusiker ( - 1940)
- 28. Januar: Bryher, britische Schriftstellerin ( - 1894)
- 3. Februar: Tullio Campagnolo, italienischer Radsportler ( - 1901)
- 3. Februar: Antonio Samorè, Kardinal der römisch-katholischen Kirche ( - 1905)
- 10. Februar: Hermann Schmidt, deutscher Politiker ( - 1917)
- 12. Februar: Kurt Mothes, deutscher Botaniker ( - 1900)
- 12. Februar: Eubie Blake, US-amerikanischer Pianist und Komponist ( - 1883)
- 14. Februar: Lina Radke, deutsche Leichtathletin ( - 1903)
- 14. Februar: Ludwig Rellstab, deutscher Schachspieler ( - 1904)
- 19. Februar: Otto Basil, österreichischer Schriftsteller, Publizist und Journalist ( - 1901)
- 22. Februar - Adrian Boult, englischer Dirigent ( - 1889)
- 22. Februar: Romain Maes, belgischer Radrennfahrer ( - 1913)
- 23. Februar: Herbert Howells, englischer Komponist ( - 1892)
- 25. Februar: Tennessee Williams, US-amerikanischer Schriftsteller ( - 1911)
- 28. Februar: Sepp Tanzer, österreichischer Komponist für Blasmusik ( - 1907)
- 3. März: Hergé, belgischer Comic-Autor und Zeichner ( - 1907)
- 3. März: Arthur Koestler, britischer Schriftsteller ( - 1905)
- 4. März: Robert Fischer, Präsident des Bundesgerichtshofs ( - 1911)
- 6. März: Cathy Berberian, US-amerikanische Sängerin und avantgardistische Komponistin ( - 1928)
- 7. März: Lutz Eigendorf, deutscher Fußballspieler ( - 1956)
- 7. März: Igor Markevitch, russischer Komponist und Dirigent ( - 1912)
- 9. März: Ulf von Euler, schwedischer Mediziner und Neurochemiker ( - 1905)
- 10. März: Linus Kather, deutscher Politiker ( - 1893)
- 11. März: Donald Maclean, britischer Spion ( - 1913)
- 13. März: Louison Bobet, französischer Radrennfahrer ( - 1925)
- 17. März: Haldan Keffer Hartline, US-amerikanischer Physiologe ( - 1903)
- 17. März: Gigi Gryce, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist ( - 1925)
- 18. März: Bolko von Richthofen, deutscher Prähistoriker ( - 1899)
- 18. März: Gerhard Desczyk, Politiker der DDR und Cheflektor des Union Verlages Berlin ( - 1899)
- 20. März: Rainer Christlein, Prähistoriker ( - 1940)
- 26. März: Walther Böttcher, deutscher Politiker ( - 1901)
- 26. März: Anthony Blunt, britischer Kunsthistoriker und Spion ( - 1907)
- 27. März: Hanna Malewska, polnische Schriftstellerin ( - 1911)
- 27. März: Jānis Ivanovs, lettischer Komponist ( - 1906)
- 31. März: Karandasch, russischer Clown ( - 1901)
- 6. April: Lutz Heck, Biologe und Zoodirektor ( - 1892)
- 7. April: Wilhelm Hauschild, deutscher Fotograf ( - 1902)
- 11. April: Harm Dallmeyer, deutscher Bundestagsabgeordneter ( - 1942)
- 11. April: Dolores del Río, mexikanischer Filmstar der Stummfilmzeit ( - 1905)
- 12. April: Jørgen Juve, norwegischer Fußballspieler ( - 1906)
- 14. April: Pete Farndon, britischer Rockmusiker ( - 1952)
- 14. April: Elisabeth Lutyens, britische Komponistin ( - 1906)
- 19. April: Jerzy Andrzejewski, polnischer Schriftsteller ( - 1909)
- 21. April: Michael Holzach, deutscher Journalist und Buchautor ( - 1947)
- 22. April: Earl Hines, US-amerikanischer Jazz-Pianist und Bandleader
- 24. April: Rolf Stommelen, deutscher Formel-1-Rennfahrer ( - 1943)
- 30. April: George Balanchine, russischer Choreograph, Gründer des American Ballet ( - 1904)
- 30. April: Muddy Waters, Bluesmusiker ( - 1915)
- 2. Mai: Pridi Banomyong, Premierminister von Thailand ( - 1900)
- 2. Mai: Ernesto de la Guardia Navarro, 30. Staatspräsident von Panama ( - 1904)
- 5. Mai: Horst Schumann, deutscher Arzt im KZ Ausschwitz bei Menschenversuchen ( - 1906)
- 5. Mai: John Williams, britischer Schauspieler ( - 1903)
- 5. Mai: Richard Hofmann, deutscher Fußballspieler ( - 1906)
- 6. Mai: Kai Winding, US-amerikanischer Jazzposaunist dänischer Herkunft ( - 1922)
- 7. Mai: Peter Edel, deutscher Grafiker und Schriftsteller ( - 1921)
- 8. Mai: John Fante, US-amerikanischer Schriftsteller italienischer Abstammung ( - 1909)
- 13. Mai: Otto Heckmann, deutscher Astronom ( - 1901)
- 15. Mai: Meyer Lansky, Mafiafreund von Bugsy Siegel und Lucky Luciano ( - 1902)
- 16. Mai: Edouard Zeckendorf, belgischer Amateur-Mathematiker ( - 1901)
- 18. Mai: Alfred Nau, deutscher Politiker ( - 1906)
- 20. Mai: Clair Bee, US-amerikanischer Basketballtrainer ( - 1896)
- 21. Mai: Marie Schlei, deutsche Politikerin ( - 1919)
- 22. Mai: Erna Scheffler, deutsche Juristin ( - 1893)
- 22. Mai: Albert Claude, belgischer Naturwissenschaftler ( - 1899)
- 25. Mai: Elisabet van Randenborgh, deutsche Schriftstellerin ( - 1893)
- 31. Mai: Jack Dempsey, US-amerikanischer Boxer ( - 1895)
- 1. Juni: Anna Seghers, deutsche Schriftstellerin ( - 1900)
- 2. Juni: Julio Rosales y Ras, Erzbischof von Cebu und Kardinal der römisch-katholischen Kirche ( - 1906)
- 2. Juni: Gerhard Kienle, deutscher Anthroposoph, Arzt, Universitätsgründer, Wissenschaftstheoretiker ( - 1923)
- 3. Juni: Franz Joachim Behnisch, deutscher Schriftsteller ( - 1920)
- 5. Juni: Kurt Tank, deutscher Ingenieur ( - 1898)
- 6. Juni: Hans Leip, Dichter, Schriftsteller ( - 1893)
- 7. Juni: Josef Rösing, deutscher Politiker ( - 1911)
- 12. Juni: Joseph Benjamin Hutto, US-amerikanischer Blues-Musiker ( - 1926)
- 12. Juni: Clemens Holzmeister, österreichischer Architekt ( - 1886)
- 13. Juni: Helmut Kraatz, deutscher Mediziner ( - 1902)
- 15. Juni: Mario Casariego y Acevedo, Erzbischof von Guatemala und Kardinal ( - 1909)
- 17. Juni: Eelco N. van Kleffens, niederländischer Politiker ( - 1894)
- 18. Juni: Marianne Brandt, deutsche Malerin, Bildhauerin und Designerin ( - 1893)
- 19. Juni: Georg Diederichs, deutscher Politiker ( - 1900)
- 20. Juni: Oskar Farny, deutscher Politiker ( - 1891)
- 22. Juni: Nazaire De Wolf, belgischer Komponist und Bandleader ( - 1917)
- 26. Juni: James Robert Knox, Erzbischof von Melbourne und Kardinal ( - 1914)
- 28. Juni: Pietro Frua, italienischer Automobildesigner ( - 1913)
- 30. Juni: Ernst Bettermann, deutscher Politiker ( - 1903)
- 1. Juli: Buckminster Fuller, US-amerikanischer Architekt, Designer und Wissenschaftler ( - 1895)
- 1. Juli: Erich Juskowiak, deutscher Fußballspieler ( - 1926)
- 5. Juli: Harry James, Trompeter und war Bandleader ( - 1916)
- 5. Juli: Konrad Wölki, Komponist, Mandolinist ( - 1904)
- 5. Juli: Hennes Weisweiler, deutscher Fußballtrainer ( - 1919)
- 7. Juli: Herman Kahn, US-amerikanischer Kybernetiker ( - 1922)
- 12. Juli: Erich Warsitz, deutscher Testpilot ( - 1906)
- 16. Juli: Michel Micombero, Präsident von Burundi ( - 1940)
- 17. Juli: Roosevelt Sykes, US-amerikanischer Blues-Pianist ( - 1906)
- 18. Juli: Salo Flohr, tschechoslowakisch-sowjetischer Schachmeister ( - 1908)
- 19. Juli: Erik Ode, deutscher Schauspieler ( - 1910)
- 21. Juli: Radovan Richta, tschechischer Philosoph ( - 1924)
- 23. Juli: Georges Auric, ein französischer Komponist ( - 1899)
- 25. Juli: Alberto Ginastera, argentinischer Komponist ( - 1916)
- 25. Juli: Henry Primakoff, Theoretischer Physiker ( - 1914)
- | | |