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Gene Krupa

Gene Krupa

Gene Krupa (
- 15. Januar 1909 in Chicago, Illinois, USA, † 16. Oktober 1973 in Yonkers, New York, USA) war ein für sein energiegeladenes Spiel berühmter Jazz- und Big Band-Schlagzeuger.

Leben

Krupa begann seine Karriere Mitte der 1920er Jahre in Wisconsin und zog dann 1929 nach New York City, wo er in der Band von Red Nichols spielte. Ab 1934 spielte er in der Band von Benny Goodman, wo er schon bald aufgrund seines hervorragenden Spiels zu einer nationalen Berühmtheit wurde. 1938 verließ Krupa Goodmans Band wieder und gründete seine eigene, die er bis 1943 leitete. Nach ein paar weiteren Monaten bei Goodman und Tommy Dorsey gründete Krupa eine der bis dahin größten Big Bands, zeitweise mit über 40 Musikern. Nach und nach verkleinerte er jedoch die Band wieder und spielte ab 1951 wieder in Trio- bzw. Quartet-Besetzungen. Krupa trat regelmäßig in den Jazz at the Philharmonic Shows auf. Krupa beendete seine Karriere in den späten 1960er Jahren und trat bis zu seinem Leukämie-Tod 1973 nur noch sehr vereinzelt auf. Die britische Band Apollo 440 erwies dem Musiker 1996 eine Reverenz mit ihrem Lied Krupa.

Weblinks


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15. Januar

Der 15. Januar (in Österreich: 15. Jänner) ist der 15. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit verbleiben noch 350 (in Schaltjahren 351) Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1552 - Unterzeichnung des Vertrags von Chambord.
- 1759 - Das Britische Museum in London wird eröffnet.
- 1835 - Die Bundesversammlung in Frankfurt (Main) verbietet Handwerksgesellen, sich zu organisieren.
- 1918 - Die russische Rote Armee wird gegründet.
- 1919 - In Berlin werden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von Reichswehrsoldaten ermordet.
- 1923 - Litauische Freischärler marschieren in das franz. besetzte Memelland ein.
- 1943 - Das größte Bürogebäude der Welt, das Pentagon, wird in Arlington (Virginia) eingeweiht.
- 1961 - Guinea. Sékou Touré wird neuer Staatspräsident.
- 1965 - Burundi. Regierungschef Pierre Ngendendumwe wird ermordet.
- 1970 - Kapitulation der Republik Biafra.
- 1971 - Der Assuan-Staudamm wird in Ägypten eingeweiht.
- 1972 - Margarethe II. wird zur Königin von Dänemark proklamiert.
- 1983 - Das Zündwarenmonopol des schwedischen Konzerns Svenska Tändsticks AB endet nach 53 Jahren.
- 1985 - Brasilien. Erste demokratisch durchgeführte Wahlen finden statt.
- 1985 - Der 298 Meter hohe Sendemast des Westdeutschen Rundfunks auf dem Bielstein im Teutoburger Wald stürzt um, nachdem durch starke Vereisung eine Pardune zerrissen ist.
- 1990 - Deutschland. Mehrere Tausend Demonstranten stürmen die ehemalige Zentrale des Staatssicherheitsdienstes und verwüsten diese.
- 1992 - Slowenien und Deutschland nehmen diplomatische Beziehungen auf.
- 1992 - Slowenien wird von den Ländern der EG anerkannt
- 1993 - Slowenien wird Mitglied im IMF (Internationaler Währungsfonds) und der Weltbank
- 1993 - Die italienische Polizei verhaftet in Palermo den Mafia- Boss Salvatore Roma.
- 1996 - Griechenland. Ministerpräsident Andreas Papandreou tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück.
- 1997 - Andorra wird in die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgenommen.
- 1999 - Die Zentralbank Brasiliens gibt den Wechselkurs des "Real" frei.
- 2000 - Kabul, Afghanistan. Die Taliban erkennen Tschetschenien als unabhängige Republik an.
- 2001 - Grenzgefechte zwischen Myanmar und Bangladesch.
- 2001 - Die englischsprachige Wikipedia wurde gegründet.
- 2002 - Kanada. Premierminister Jean Chrétien bildet das Kabinett um. 10 Ministerposten werden neu besetzt.
- 2003 - Ecuador. Lucio Gutiérrez Borbúa wird Staatspräsident
- 2004 - T-Mobile Deutschland schaltet sein UMTS-Netz für alle Kunden frei.
- 2005 - Mahmud Abbas wird als Nachfolger des verstorbenen Jassir Arafat als palästinensischer Präsident vereidigt.

Kultur


- 1895 - Uraufführung der Petersburger Schwanensee-Inszenierung des Kaiserlichen russischen Balletts.
- 1958 - Uraufführung der Oper Vanessa von Samuel Barber an der Metropolitan Opera in New York.

Wissenschaft


- 1915 - Die Erstausgabe der Proceedings of the National Academy of Sciences erscheint

Katastrophen


- 1905 - Bei einer durch einen Felsabsturz des Ramnefjell in den Lovatn-See verursachten, 40 m hohen Flutwelle sterben 63 Einwohner der Dörfer Bodal und Nesdal in Norwegen
- 1934 - Erdbeben der Stärke 8,1 in Nepal und Indien, ca. 10.700 Tote
- 1944 - Erdbeben der Stärke 7,8 in San Juan, Argentinien, rund 5.000 Tote

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1972 - Joe Frazier gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Terry Daniels im Rivergate Auditorium, New Orleans, USA, durch technischen KO

Geboren


- 1342 - Philipp der Kühne, Herzog von Burgund
- 1432 - Alfons V., König von Portugal
- 1449 - Katherina, Markgräfin von Baden
- 1481 - Baldassare Peruzzi, italienischer Architekt und Maler
- 1512 - Robert IV. von der Mark, Herzog von Bouillon, Herr von Sedan
- 1591 - Alexandre de Rhodes, französischer Jesuit und Missionar
- 1592 - Schah Jahan, indischer Kaiser und Erbauer das Taj Mahal
- 1622 - Molière, französischer Dramatiker
- 1714 - Sidonia Hedwig Zäunemann, deutsche Dichterin
- 1730 - Louis Dutens, französischer Schriftsteller
- 1773 - Antoine-Léonard de Chézy, französischer Orientalist und Mitbegründer der Indologie
- 1777 - Karoline Jagemann von Heygendorff, deutsche Sängerin, Schauspielerin, gest. 1848
- 1785 - William Prout, britischer Mediziner und Chemiker
- 1789 - Joseph Ignatz Peter, Teilnehmer an der Badischen Revolution 1848/49
- 1791 - Franz Grillparzer, österreichischer Schriftsteller
- 1793 - Ferdinand Georg Waldmüller, Maler und Kunstschriftsteller
- 1795 - Alexander Gribojedow, russischer Diplomat und Dichter
- 1795 - Willem de Clercq, niederländischer Schriftsteller
- 1805 - Louise Bertin, französische Komponistin, gest. 1877
- 1807 - Hermann Burmeister, Naturforscher und Leiter des Naturhistorischen Museums von Buenos Aires
- 1809 - Pierre Joseph Proudhon, französischer Ökonom, Soziologe und Anarchist
- 1814 - Ludwig Schläfli, Schweizer Mathematiker
- 1833 - Louis Paulsen, Schachspieler
- 1837 - Willy Seidel, deutscher Schriftsteller
- 1840 - Eduard Locher, Schweizer Ingenieur, Erfinder und freier Unternehmer
- 1841 - Frederick Arthur Stanley, 16. Earl of Derby,
- 1842 - Josef Breuer, Wiener Arzt, Physiologe und Philosoph
- 1848 - Raphael von Koeber, deutsch-russischer Philosoph und Musiker
- 1850 - Mihai Eminescu, rumänischer Dichter
- 1851 - Jan Blockx, belgischer Komponist
- 1858 - Giovanni Segantini, Vertreter der Malerei-Epoche des Symbolismus
- 1858 - Simon Breu, deutscher Komponist, Musikpädagoge
- 1863 - Wilhelm Marx, Reichskanzler der Weimarer Republik
- 1866 - Lars Olof Jonathan Söderblom, evangelischer Theologe und Erzbischof von Uppsala
- 1866 - Nathan Söderblom, Schwedischer protestantischer Theologe und Friedensnobelpreisträger
- 1868 - Otto von Lossow, deutscher General
- 1869 - Stanisław Wyspiański, Polnischer Dramatiker, Poet, Maler und Architekt.
- 1872 - Arsen Borissowitsch Kozojew, sowjetischer Schriftsteller
- 1873 - Max Adler, österreichischer Soziologe
- 1875 - Thomas Burke, Teilnehmer der ersten olympischen Sommerspiele 1896 in Athen
- 1879 - Benedikt Kreutz, zweiter Präsident des Deutschen Caritasverbandes (DCV)
- 1882 - Margaret von Connaught, Kronprinzessin von Schweden
- 1884 - Erwin Jacobi, deutscher Staats- und Kirchenrechtler
- 1885 - Lorenz Böhler, österreichischer Chirurg
- 1886 - Harry Kuneman, niederländischer Fußballspieler
- 1887 - Willy Seidel, deutscher Schriftsteller
- 1889 - Walter Serner, Essayist, Schriftsteller und Dadaist
- 1891 - Ossip Emiljewitsch Mandelstam, russischer Dichter
- 1892 - Frank Hutchens, neuseeländischer Komponist
- 1895 - Artturi Ilmari Virtanen, finnischer Biochemiker und Nobelpreisträger
- 1897 - Xu Zhimo, chinesischer Dichter
- 1898 - Martha Saalfeld, deutsche Lyrikerin
- 1899 - Paul Spaak, belgischer Politiker und Regierungschef
- 1900 - William Heinesen, Dichter der Färöer
- 1901 - Guido Schmidt,
- 1902 - Nâzım Hikmet, türkischer Dichter und Dramatiker
- 1902 - Saud ibn Abd al-Aziz, König von Saudi-Arabien
- 1904 - Ludwig Freund, tschechischer Politiker und Publizist
- 1906 - Alfred Maleta, österreichischer Politiker, Nationalratspräsident
- 1906 - Aristoteles Onassis, griechischer Reeder
- 1907 - Janusz Kusocinski, polnischer Leichtathlet
- 1908 - Edward Teller, US-amerikanischer Physiker
- 1909 - Gene Krupa, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 1912 - Ernest Chandrall, US-amerikanischer Chemiker
- 1912 - Michel Debré, französischer Politiker
- 1913 - Alexander Iwanowitsch Marinesko, U-Boot-Kommandant der S-13 im 2. Weltkrieg
- 1913 - Lloyd Bridges, US-amerikanischer Schauspieler
- 1914 - Etty Hillesum, niederländische Schriftstellerin
- 1914 - Hugh Trevor-Roper, britischer Historiker
- 1914 - René Le Bègue, französischer Autorennfahrer
- 1916 - Christel Peters, deutsche Fernseh- und Theaterschauspielerin
- 1918 - David George Kendall, Autorität der Angewandten Wahrscheinlichkeit und der Datenanalyse
- 1918 - Edouard Gagnon, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1918 - Gamal Abdel Nasser, ägyptischer Staatsmann und Staatspräsident
- 1919 - Heinz Bethge, deutscher Physiker
- 1919 - Maurice Herzog, französischer Bergsteiger und Politiker
- 1920 - Bob Davies, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1920 - Gertrude Pritzi, österreichische Tischtennisspielerin
- 1920 - John Joseph O'Connor, Erzbischof von New York und Kardinal
- 1920 - Melvin Lasky, US-amerikanischer Publizist
- 1922 - Franz Fühmann, deutscher Schriftsteller
- 1922 - Paul Casimir Marcinkus, Erzbischof emeritus und ehem. Präsident der Vatikanbank
- 1924 - Georg Ratzinger (Kirchenmusiker), deutscher katholischer Geistlicher und Kirchenmusiker
- 1925 - Ernst Benda, deutscher Jurist, Politiker und Bundesminister
- 1926 - Abdus Samad Azad, Politiker in Bangladesh
- 1926 - Guido Baumann, Schweizer Journalist und TV-Moderator
- 1926 - Maria Schell, österreichische Schauspielerin
- 1929 - Martin Luther King, US-amerikanischer Theologe, Bürgerrechtler und Friedensnobelpreisträger
- 1930 - Michel Chapuis, französischer Organist
- 1930 - Earl Hooker, US-amerikanischer Bluesmusiker
- 1930 - John Unnerud, norwegischer Rallyefahrer
- 1935 - Robert Silverberg, Autor
- 1941 - Captain Beefheart, US-amerikanischer experimenteller Rock- und Bluesmusiker
- 1941 - Henry van Lyck, deutscher Schauspieler
- 1945 - Alis Koekkoek, niederländischer Politiker
- 1945 - Christian Anders, deutscher Schlagersänger
- 1947 - Michael Schanze, deutscher Sänger, Buchautor und Fernsehmoderator
- 1948 - Ronald Wayne Van Zant, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - Götz Kauffmann, österreichischer Schauspieler, Kabarettist und Buchautor
- 1951 - Christoph Eymann, Schweizer Politiker
- 1953 - Alexander Villinger, deutscher Komponist und Musiker
- 1956 - Hee Wan Lee, Trainer der Deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen
- 1958 - Boris Tadic, serbischer Politiker und Staatspräsident
- 1962 - Richard Seeber, österreichischer Politiker und Mitglied des EU-Parlaments
- 1963 - Bruce Schneier, Mathematiker und Kryptologe
- 1963 - Rick Nasheim, kanadischer Eishockeyspieler
- 1965 - Adam Jones, Gitarrist der progressiven Rockband Tool
- 1965 - Markus Ferber, deutscher Politiker
- 1965 - Maurizio Fondriest, italienischer Radrennfahrer
- 1969 - Meret Becker, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 1969 - Wita Pawlysch, ukrainische Leichtathletin
- 1975 - Mary Pierce, französische Tennisspielerin
- 1978 - Katrin Molkentin, deutsche Politikerin
- 1979 - Michael Neumayer, deutscher Skispringer
- 1984 - Julia Palmer-Stoll, deutsche Schauspielerin
- 1985 - René Adler, deutscher Fußballspieler

Gestorben


- 1575 - Barbara Uthmann, deutsche Unternehmerin
- 1623 - Paolo Sarpi, italienischer Ordensmann und Historiker
- 1775 - Giovanni Battista Sammartini, italienischer Komponist
- 1781 - Maria Anna von Spanien, Prinzessin von Spanien und Königin von Portugal
- 1784 - Jobst Anton von Hinüber, deutscher Jurist, Postmeister und Klosteramtspächter
- 1789 - Johann Baptist Wenzel Bergl, tschechisch-österreichischer Maler
- 1793 - Johann Matthias Menninger, österreichischer Schauspieler
- 1815 - Emma Hamilton, englische Mätresse des Admirals Horatio Nelson
- 1889 - Melchior Josef Martin Knüsel, Schweizer Politiker, Bundesrat
- 1898 - Antoine François Marmontel, französischer Komponist
- 1909 - Arnold Janssen, deutscher Missionar und der Gründer der Steyler Missionare
- 1909 - Ernst von Wildenbruch, deutscher Schriftsteller und Diplomat
- 1909 - Robert Zünd, Schweizer Maler
- 1912 - Henry du Pré Labouchère, britischer Politiker
- 1915 - George Nares, britischer Admiral und Polarforscher
- 1919 - Jérôme Eugène Coggia, französischer Astronom
- 1919 - Karl Liebknecht, sozialistischer deutscher Politiker
- 1919 - Rosa Luxemburg, Vertreterin der internationalen Arbeiterbewegung
- 1927 - David Janowski, polnischer Schachspieler
- 1928 - Ferdinand Mülhens, deutscher Gutsbesitzer und Unternehmer
- 1931 - Leonhard Schrickel, deutscher Schriftsteller
- 1932 - Georg Michael Kerschensteiner, deutscher Pädagoge, Reichstagsabgeordneter
- 1934 - Hermann Bahr, deutscher Schriftsteller, Dramatiker sowie Theater- und Literaturkritiker
- 1937 - Josef Steinbach, österreichischer Gewichtheber
- 1943 - Friedrich Seetzen, Konsistorialpräsident der Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens
- 1948 - Henri-Alexandre Deslandres, französischer Astronom
- 1950 - Henry Hartley Arnold, US-amerikanischer General
- 1951 - Fritz Balogh, deutscher Fußballspieler
- 1954 - Hermann Höpker-Aschoff, deutscher Politiker, MdB und Verfassungsgerichtspräsident
- 1955 - Johannes Baader, deutscher Architekt, Schriftsteller, Dadaist und Aktionskünstler
- 1955 - Yves Tanguy, französischer Maler des Surrealismus
- 1964 - Jack Teagarden, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1976 - Nina Wladimirowna Makarowa, russische Komponistin
- 1977 - Hans Alser, schwedischer Tischtennisspieler
- 1977 - Hermann Schwann, deutscher Politiker und MdB
- 1979 - Charles William Morris, US-amerikanischer Semiotiker und Linguist
- 1982 - Rudolf Thaut, Baptistenpastor, Präsident der Europäisch-Baptistischen Föderation
- 1983 - Ernst Erich Noth, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und Schriftsteller
- 1986 - Bruno Liebrucks, deutscher Philosoph
- 1988 - Seán Mac Bride, irischer Politiker
- 1989 - Ernst Neger, deutscher Dachdecker und Fastnachtssänger
- 1990 - Gordon Jackson, britischer Schauspieler
- 1993 - Sammy Cahn, US-amerikanischer Liedtexter
- 1994 - Harry Nilsson, US-amerikanischer Sänger
- 1997 - Helenio Herrera, argentinischer Fußballtrainer
- 1998 - Gulzarilal Nanda, indischer Politiker
- 2000 - Alain Poiré, französischer Filmproduzent
- 2003 - Milan Machovec, tschechischer Philosoph
- 2005 - Dan Lee, Macher des Kinofilms "Findet Nemo"
- 2005 - Ruth Warrick, US-amerikanische Schauspielerin
- 2005 - Victoria de los Angeles, spanische Sopranistin
- 2005 - Walter Ernsting, deutscher SF-Autor
- 2005 - Werner Lesser, deutscher Skispringer

Feier- und Gedenktage


- Namenstage: Arnold, Gabriel, Habakuk, Maurus, Kuno
- Paulustag

Siehe auch

:14. Januar - 16. Januar :15. Dezember - 15. Februar :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0115 ja:1月15日 ko:1월 15일 simple:January 15

Chicago

Chicago [] ist eine Stadt im US-Bundesstaat Illinois in den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit einer Einwohnerzahl von 2.862.000 (2004) ist sie die drittgrößte Stadt der USA. Der Name leitet sich aus dem Wort Checagou ab, mit dem die Potawatomi-Indianer das Marschland beschrieben, wo später die Stadt gegründet wurde. Das indianische Wort bedeutet sowohl wilde Zwiebeln wie auch Stinktier. Frei übersetzt bedeutete Checagou also soviel wie „Land, das nach Zwiebeln stinkt“. Die Stadt liegt im Bundesstaat Illinois, am Südwestufer des Michigansees. Im Volksmund wird Chicago auch the windy city genannt.

Geografie

Michigansee

Geografische Lage

Chicago liegt im Nordosten Illinois. Laut Daten des United States Census Bureau hat die Stadt eine Fläche von 606,1 km². Gewässer bedecken davon 2,94% (17,8 km²). In Chicago mündete einst der Chicago River in den Michigansee. Allerdings fließt das Wasser des Chicago River seit 1900 nicht mehr in den zur Trinkwassergewinnung genutzten Michigansee, sondern wird über den „Chicago Sanitary & Ship Canal“ in den Illinois und letztendlich in den Mississippi abgeleitet. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 6 Grad Celsius.

Klima

Das Klima in Chicago ist sehr kontinental. Im Sommer ist es sehr heiß, und im Winter extrem kalt. Da die vorherrschenden Winde im Winter aus Alberta kommen, und nicht vom Michigansee, der für die Gebiete in Michigan einen mildernden Einfluß hat, ist die Durchschnittstemperatur in Januar niedriger als etwa in Anchorage (Alaska). Wer bei -20 Grad in der Schlucht zwischen den Hochhäusern der Lasalle Street gestanden hat, wird schnell erkennen, weshalb die Stadt den Spitznamen "The Windy City" hat.

Ausdehnung des Stadtgebiets sowie der nicht eingemeindeten Agglomeration

Seit der Stadtgebieterweiterung von 1960 um den großzügigen Ausbau des Flughafen O’Hares zu ermöglichen, gliedert sich die City of Chicago in 77 Community Areas. Ein Bild zur räumlichen Aufteilung findet sich hier [http://en.wikipedia.org/wiki/Image:4550393.gif|1] Darüber hinaus gibt es noch dutzende Vorstädte in neun verschiedenen Counties welche mit dem Stadtgebiet von Chicago verflochten sind, und daher als Agglomeration gelten. Diese Counties sind in Illinois Cook, DuPage, Kane, Kendall, Lake, McHenry und Will County, in Indiana Lake County und in Wisconsin das Kenosha County. Mit mehr als 9,4 Millionen Einwohnern liegt die Metropolregion Chicago an 28. Stelle der Liste der größten Metropolregionen der Welt (Stand 1. Januar 2005). Da die Vorstädte politisch unabhängig sind, fließen keine Steuergelder aus diesen Enklaven, um die zentrale Infrastruktur der Großstadt zu finanzieren. Dies ist insbesonders bei den Schulen wichtig, weil ihre Finanzierung auf den lokalen Grundsteuern zu einem großen Teil erfolgt, mit landesweiten Zuschüssen pro Schüler als Ergänzung. Greater Chicago beziehungsweise Chicagoland oder Chicago Metropolitan Area stand bei der Entwicklung des Modells der städtischen Zonen des renommierten Stadtgeographen Ernest Burgess um einen Central Business District (CBD) Pate. Den Kern des CBD bildet der sogenannte, von den Hochbahnschleifen umschlossene Loop (Chicago), die Community Area 32 und angrenzende Gebiete.

Geschichte

In den 70er-Jahren des 18. Jahrhunderts errichtete Jean Baptiste Point du Sable - Sohn eines Québecer Kaufmanns und einer schwarzen Sklavin - einen Handelsposten am Tauschplatz der ortsansässigen Indianerstämme Miami, Fox, Sac und Potawatomi. „Der erste weiße Mann der sich hier niederließ, war ein Schwarzer“, werden sie zitiert.

Vom Handelsposten zur Stadt

Dank der verkehrsgünstigen Lage an den Wassertransportwegen des Michigansees, einem der Großen Seen, und des Chicago Rivers gewann der Handelsposten bis Anfang des 19. Jahrhunderts zusehends an Bedeutung. Als Illinois 1818 den USA beitrat und deshalb verkehrstechnisch besser erschlossen werden sollte, erlangte Chicago nach dem Bau der Ost-West Eisenbahnstrecke daher schnell den Ruf als „Tor zum Westen“. Chicago war nun der wichtigste Handelsplatz für Rohstoffe und landwirtschaftliche Produkte weit und breit. Holz kam mit Schiffen aus dem Norden und wurde vor Ort weiterverkauft oder mit der Bahn weitertransportiert, und Lebensmittel brachten die Farmer auf die Märkte, von wo sie dann wiederum problemlos auf Schiffe oder Züge umgeladen und verfrachtet werden konnten. Werkzeuge und sonstige Materialien die (vorerst) nicht oder in unzureichender Menge vor Ort produziert wurden, kamen wiederum aus dem Osten. So wurde aus dem Handelsposten ein Dorf. Am 12. August 1833 wurde Chicago offiziell gegründet und bereits vier Jahre später, 1837, wurde Chicago mit seinen 4200 Einwohnern zur Stadt erhoben.

Rasante Expansion

1837 Von nun an ging es Schlag auf Schlag. Immer mehr Menschen zogen in die Stadt, und der ohnehin bereits ausgeprägte Handel wurde weiter angetrieben, was noch mehr Zuwanderer anlockte. Die Grundstückspreise stiegen rasant an. Drei Jahre lang sollen sie sich täglich verdoppelt haben. Als der 1836 begonnene Bau des „Illinois & Michigan Canals“ zwischen dem Chicago River und dem in den Mississippi mündenden Illinois 1848 fertig gestellt wurde, gab es eine weitere äußerst attraktive Verkehrsroute. Sechs Staaten südlich entlang des Mississippi, sowie drei nördlich, und Regionen entlang des in den Mississippi mündenden Missouri waren nun zusätzlich durch eine breite Wasserstraße erschlossen. Ebenfalls 1848 wurde zudem die erste Eisenbahnstrecke eröffnet, die auch Chicago anfuhr - die „Galena & Chicago Union Railroad“. Seit der Fertigstellung des „Chicago Sanitary Canals“ im Jahr 1900 mündet der Chicago River nicht mehr in den Michigansee, sondern durch den „Illinois & Michigan Canal“ und in weiterer Folge den Illinois in den Mississippi. 1850 hatte Chicago bereits 30.000 Einwohner, und ein Ende des Zustroms war nicht absehbar - zu günstig waren die Rahmenbedingungen am Verkehrsknotenpunkt der USA. 1855 kam es zum „Lager Beer Riot“. Deutsche Siedler kämpften in diesem Aufstand um ihr Recht auch am Sonntag Bier ausschenken zu dürfen. Zwischen dem 8. und dem 10. Oktober 1871 wütete der Große Brand von Chicago, der den Großteil der Stadt zerstörte. Doch rasch wurde die Stadt wieder aufgebaut. Architekten wie Louis Sullivan und später auch Frank Lloyd Wright kamen in die Stadt, die nun als Experimentierfeld für urbane Innovationen diente. 1880 zählte die „wiedergeborene“ Stadt bereits 500.000 Einwohner.

Geburtsstunde des Hochhauses

1880 Zwischen 1880 und 1890 verdoppelte sich die Einwohnerzahl und Chicago zählte nun über eine Million Einwohner. Zwar erlebten die Grundstückspreise in der Innenstadt schon seit der Ernennung zur Stadt immer wieder extreme Anstiege, doch dieses Mal drang man in eine neue Preisdimension vor. Kostete 1m² im Jahr 1880 noch 130 US-Dollar, versiebenfachte er sich bis zum Jahr 1890 fast bis auf 900US-$/m². Um rentabel zu wirtschaften, begannen Grundstückseigner ihre Grundfläche maximal zu nutzen - d.h., es musste höher gebaut werden. Dank neuer Erfindungen wie elektrischer Aufzüge, feuerfesterer Baustoffe, aber vor allem durch die Verwendung von Stahlskeletten im Gebäudebau, wurde dies möglich. Das Home Insurance Building von 1885 (1931 abgerissen), war das erste Bauwerk, das die neuen technischen Errungenschaften vereinte, und gilt mit seinen zehn Etagen als das erste Hochhaus der Welt. Das 1889 von Dankmar Adler und Louis Sullivan errichtete Auditorium Building wies zudem - neben seiner fast perfekten Akustik - als Neuheit eine Klimaanlage auf. Zwischen 1890 und 1894 wurde das Reliance Building erbaut, welches als Vorläufer der gläsernen Vorhangwandkonstruktion gilt, die später den „internationalen Stil“ bestimmen sollte. Es gilt als Meisterwerk der Ersten Chicagoer Schule.

Ende 19. Jahrhundert

Am 1. Mai 1886 organisierten die Gewerkschaften Chicagos einen Streik, um die Arbeitszeiten von täglich 12 auf 8 Stunden zu reduzieren. Als die Polizei am 3. Mai hart durchzugreifen begann, und Streikende getötet wurden, kam es zu einem Aufstand, der als Haymarket Riot in die Geschichte einging. Das Ende des 19. Jahrhunderts war auch ansonsten keine ruhige Phase. Die Korruption erlebte seine erste Blütezeit. Viele Politiker der Stadt waren käuflich. Etwa ein Viertel der Stadträte besaßen Saloons und waren als „boodlers“ („Geschmierte“) verschrien. Hempstead Washburne, Bürgermeister von 1891 bis 1893 war für seine Wiederwahl mit dem Hinweis „klüger, für einen Mann zu votieren, der bereits genug gestohlen hat, als für einen neuen“. Auch Wahlbetrug stand an der Tagesordnung. Washburne gelang seine Wiederwahl jedenfalls nicht. 1893 bewarb sich Chicago für die Weltausstellung und gewann gegen seine Mitbewerber New York, Washington und St. Louis. Die „World Columbian Exposition“, so hieß die Veranstaltung, dauerte rund fünf Monate und hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Kunst und Architektur dieser Zeit. World Columbian Exposition

Weitere geschichtliche Ereignisse


- Juli 1918: Als weiße Polizisten sich weigern, bei einer Steinigung eines im See schwimmenden Schwarzen einzuschreiten, folgt ein sechstägiger Aufstand mit 38 Toten.
- ab 1920: Johnny Torrio und Al Capone übernehmen die Kontrolle über große Teile der Stadt.
- Ab 1922 Chicago wird zur Jazzmetropole. Größen wie Louis Armstrong, Earl Hines oder Jelly Roll Morton beleben die "schwarzen Clubs" und prägen den "Chicago Jazz"
- 1933 Weltausstellung des Fortschritts
- 1968 wird die Democratic National Convention von Ausschreitungen in der Stadt begleitet. Später werden die Chicago Seven dafür angeklagt.
- 1974 Fertigstellung des Sears Tower
- 1983 Harold Washington wird Chicagos erster schwarzer Bürgermeister; er kommt 1987 durch einen Herzinfarkt ums Leben
- 13. April 1992 Überflutung vieler Keller in der Innenstadt durch Wassereinbruch in einen stillgelegten U-Bahn-Tunnel

Einwohnerentwicklung

Laut der Volkszählung aus dem Jahr 2000 gibt es in der Stadt 2.896.016 Einwohner, 1.061.928 Haushalte und 632.909 Familien, die in der Stadt ansässig sind. Die Bevölkerungsdichte beträgt 4.923 Einwohner/km². Die Bevölkerung besteht zu 41,97% aus Weißen und zu 36,77% aus Afroamerikanern; 4,41% sind asiatischer Herkunft. Der Median des Einkommen je Haushalt liegt bei 38.625 US-Dollar, der Median des Einkommens einer Familie bei 42.724 US-Dollar. 19,6% der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze.

Ethnischer Hintergrund von zahlreichen Einwohnern

Die Metropolregion Chicago besitzt eine der weltweit größten polnischen Gemeinden mit etwa 1,65 Millionen Einwohnern polnischer Herkunft. Damit gilt Chicago als zweitgrößte polnische Stadt nach Warschau (ca. 2 Mio. Einwohner), wobei diese Bezeichnung übersieht, dass die Vororte selbständige Kommunen sind und dass ethnische Herkunft für nachfolgende Generationen in Bedeutung abnimmt, besonders bei Kindern aus gemischten Ehen. Dies gilt auch für die zahlreiche Nachkommen deutscher Einwanderer, die in und um Chicago wohnen. Außerdem wohnen in Chicago etwa 150.000 Südslawen (insbesondere Kroaten). Da viele Einwohner irischstämmig sind, findet jedes Jahr im März eine riesige St. Patrick's Day Parade statt. Zur Feier dieses Tages wird auch der Chicago River grün gefärbt. Derzeit gibt es auch ein sehr großes Gebiet im Nordwesten der Stadt, die dadurch auffällt, dass die Schilder auf Geschäften koreanisch beschriftet sind. Ebenfalls gibt es ein Kongressbezirk in Chicago, dessen Zuschnitt eine hispanische Mehrheit im Bezirk sichert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

St. Patrick's Day St. Patrick's Day
- Brookfield Zoo
- Adler Planetarium
- John G. Shedd Aquarium
- Clarence Buckingham Memorial Fountain and Garden (gestaltet von Marcel Francois Loyau)
- Lake Shore Drive Apartments (entworfen von Ludwig Mies van der Rohe)
- Sears Tower (von 1974-1998 höchstes Gebäude der Welt) im Loop
- John Hancock Center, ein Hochhaus, zentral in 875 North Michigan Avenue gelegen
- Wrigley-Building, im Auftrag des gleichnamigen Kaugummikonzerns erbaut
- Standard Oil Building (heisst jetzt Aon Center, siehe Amoco Building)
- Green Mills (Stammkneipe des Gangsters Al Capone, noch immer im Stil der 20er Jahre eingerichtet)

Theater


- Drury Lane Water Tower Place
- Goodman Theatre
- Merle Reskin Theatre (ehem. Blackstone Theatre)
- The Second City
- Steppenwolf Theatre

Museen

Steppenwolf Theatre
- Art Institute of Chicago
- Chicago Historical Society http://www.chicagohs.org/
- Field Museum of Natural History
- Museum of Contemporary Art
- Museum of Science and Industry

Musik

Bei der Weiterentwicklung der genuin US-amerikanischen Musikstile von Jazz, Blues und Soul hat die Stadt eine bedeutende Rolle gespielt. Durch eine große wirtschaftlich bedingte Migrationsbewegung zu Beginn der 1920er Jahre sowie die Schließung des Vergnügungsviertels Storyville in New Orleans verlagerte sich das musikalische Zentrum des Jazz zusehends nach Chicago. Bedeutende Musiker wie Louis Armstrong, King Oliver und Jelly Roll Morton waren in der Stadt aktiv. In der Southside, dem Schwarzenviertel der Stadt entwickelte sich ein reges Jazzleben. Es entwickelte sich der sogenannte Chicago Jazz, welcher die Soloimprovisation gegenüber der Kollektivimprovisation stärker in den Vordergrund rückte, und eher zu einer kühlen Spielweise neigte. Der von Gitarre und Mundharmonika geprägte, ländliche Delta-Blues wurde in Chicago elektrifiziert. Es entwickelte sich der sogenannte Chicago Blues. Die Stadt entwickelte sich zu einem bis heute aktiven Zentrum des Blues, geprägt durch Musiker wie Howlin' Wolf, Muddy Waters und Willie Dixon. In den 1960er Jahren entwickelte sich der Chicago Soul, als dessen bekanntester Vertreter Curtis Mayfield gilt. Die Stadt gilt als Geburtsort der House-Music mit ihrer Untergattung Chicago House, und ist auch in der Hip-Hop-Musik einflussreich. Das Chicago Symphony Orchestra gehört zu den besten Orchestern der USA. Weitere bekannte Musiker und Bands der Stadt sind:
- AACM, Association for the Advancement of Creative Musicians, eine Vereinigung von Jazz-Musikern, die sich der Erneuerung der afrikanisch-amerikanischen Musik verpflichtet haben
- Art Ensemble Of Chicago, "Great Black Music, Ancient to the Future", wirkte stilbildend auf den Bereich der ethnisch beeinflußten Jazz-Musik
- Chicago (Band)
- Chevelle, Rockband, 'zweites Zuhause' des Jazz, Blues
- The Blues Brothers, Bluesband
- Kanye West, Rapper und Producer

Sport

Bild:Chicago_Millenium_Park2.jpg
- Chicago Bears (American Football)
- Chicago Blackhawks (Hockey)
- Chicago Bulls (Basketball)
- Chicago Cubs (Baseball)
- Chicago Fire (Fussball)
- Chicago White Sox (Baseball)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr


- Größter Eisenbahnknotenpunkt der Welt mit mehreren Rangierbahnhöfen
- Hochbahn ('El')
- U-Bahn
- Flughäfen
  - Meigs Field (2004 geschlossen aufgrund von schlechter Wirtschaftlichkeit)
  - Midway Airport
  - O'Hare International Airport
- Hafen (Fluss Chicago, über Sankt-Lorenz-Strom Verbindung zum Atlantik) Sankt-Lorenz-Strom

Medien


- Harold Washington Public Library (größte öffentliche Bücherei der Welt)

Bildung


- DePaul University
- [http://www.iit.edu Illinois Institute of Technology]
- Loyola University
- Northwestern University (Hauptcampus in Evanston, Illinois, einem Vorort Chicagos)
- Roosevelt University
- University of Chicago
- University of Illinois, Chicago
- Art Institute of Chicago

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Viele bekannte Persönlichkeiten sind in Chicago geboren, wie etwa die ehemalige First Lady der USA Hillary Clinton, der Schriftsteller Ernest Hemingway oder die Schauspielerin Gillian Anderson. Weitere Peronen, siehe: Liste der Söhne und Töchter von Chicago

Persönlichkeiten, die vor Ort wirken oder gewirkt haben


- Nelson Algren (Schriftsteller)
- Ernie Banks (Chicago Cubs Baseballspieler: "Mr. Chicago Cub")
- Saul Bellow (Schriftsteller und Nobelpreisträger)
- Gwendolyn Brooks (Dichterin)
- Daniel Hudson Burnham (Stadtplaner und Architekt)
- Al Capone (berüchtigter Gangster)
- John Dillinger (berüchtigter Gangster)
- Jesse Jackson ( Politiker und Bürgerrechtler)
- Michael Jordan (Basketballspieler, lange Zeit Spieler bei den Chicago Bulls)
- Irv Kupcinet (Zeitungskolumnist: "Mr. Chicago")
- Ann Landers (Zeitungskolumnistin)
- Cyrus McCormick (Erfinder und Geschäftsmann)
- Carl Sandburg (Dichter, Sänger und Historiker)
- Georg Solti (Dirigent)
- Louis Sullivan (Architekt)
- Louis "Studs" Terkel (Schriftsteller, Historiker, Chronist)
- Dinah Washington (Bluessängerin)
- Kanye West (Rapper, Hip-Hop Produzent)
- Oprah Winfrey (TV-Moderatorin und Schauspielerin)
- Frank Lloyd Wright (Architekt)

Städtepartnerschaften

Chicago hat 25 Schwesterstädte, zu denen sie eine Städtepartnerschaft unterhält. siehe Schwesterstädte von Chicago

Literatur

Um die Zeit des Ersten Weltkriegs wurde Chicago auch zu einem Zentrum kultureller Kreativität, insbesondere im Bereich der Literatur. Knotenpunkt dieser Bewegung war die 1912 gegründete Literaturzeitschrift Poetry: A Magazine of Verse. Zu dieser Zeit traten Edgar Lee Masters mit (Spoon River Anthology 1915) und Carl Sandburg mit Werken hervor, die sich eingehend mit Illinois und Chicago auseinandersetzten. Weitere Chicagoer Schriftsteller, die sich ihrer Stadt und Kultur annahmen, waren Eugene Field, George Ade, Henry Blake Fuller, Hamlin Garland, Robert Herrick und William Vaughn Moody. Die Autoren Theodore Dreiser, Vachel Lindsey und Ring Lardner hoben sich von ihnen mit einem spitzzüngig mokanten Stil ab. Am bekanntesten wurde jedoch Upton Sinclair mit seinen sozialkritischen Büchern, vor allem über die Schlachthöfe von Chicago. Damit hatte er einen großen Einfluss auf die europäische Literatur und vor allem auf Schriftsteller, die der Arbeiterbewegung nahestanden wie etwa Bert Brecht. Sinclair lebte jedoch nur vorübergehend in Chicago. Spätere namhafte Literaten der Stadt waren James T. Farrell, Richard Wright, Nelson Algren, Gwendolyn Brooks und Saul Bellow.

Literatur zum Thema Chicago


- Marco d'Eramo: Das Schwein und der Wolkenkratzer. Chicago: Die Geschichte unserer Zukunft, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1998. ISBN 3499605201
- Hugh Dalziel Duncan: The Rise of Chicago as a Literary Center from 1885 to 1920: A Sociological Essay in American Culture, 1964.
- Dale Kramer: Chicago Renaissance: The Literary Life in the Midwest, 1900–1930 1968.
- Carl S. Smith: Chicago and the American Literary Imagination, 1880–1920, 1984. ISBN 0226763714

siehe Auch

Weblinks


- [http://www.ci.chi.il.us/ City of Chicago]
- [http://www.encyclopedia.chicagohistory.org Enzyklopaedie von Chicago]
- [http://www.orl.arch.ethz.ch/dl/Chicago/pages/goals.html Städtebaugeschichte Chicagos]
- [http://www.chicagopolice.org Polizei Chicago]
- [http://gapapk.tripod.com/ Deutsch-Amerikanischer Polizeiverband von Chicago]
- [http://www.goethe.de/ins/us/chi/pro/vtour/index2b.htm Deutsch-Amerikanische Sehenswürdigkeiten in Chicago]
- [http://www.germanday.com/ Vereinigte Deutsch-Amerikanische Vereine von Groß-Chicago]
- [http://www.germandankschool.org/ Deutsche Schule] ! Kategorie:Ort mit Seehafen ja:シカゴ ko:시카고 simple:Chicago, Illinois

Illinois

Illinois [] ist ein US-amerikanischer Bundesstaat. Er liegt im mittleren Westen und grenzt im Nordosten an den Michigansee. Der Name kommt aus der Algonkin und dem Französischen und bezeichnet das Volk der Illiniwek, das früher das Land bewohnte. Unter anderem befinden sich die Millionenstadt Chicago in Illinois. Die postalische Abkürzung ist IL.

Geographie

Illinois ist ein Präriestaat der USA. Der Mississippi-River bildet im Westen die Grenze zu den Staaten Iowa (im Nordwesten) und Missouri (im Südwesten). Im Südosten übernimmt der Ohio-Fluss diese Rolle zu dem Staat Kentucky. Nördlich von Illinois befindet sich Wisconsin und im Osten Indiana. Durchflossen wird der Staat von den Flüssen Illinois und Kaskaskia, die in den Mississippi münden, sowie Embarras und Sangamon, die im Wabash bzw. Illinois River einfliessen. Im Nordosten hat der Staat eine gemeinsame Grenze mit Michigan in der Mitte des Michigansees. Höchster Punkt in Illinois ist der Charles Mound im Jo Daviess County (421 m). Der tiefste Punkt ist bei Cairo, wo Mississippi und Ohio zusammenfließen.
- Liste der Countys in Illinois

Geschichte

Liste der Countys in Illinois Vom 8. Jahrhundert bis ins 13. Jahrhundert war Illinois ein Teil der hoch entwickelten Mississippi-Kultur, unter anderem mit der Siedlung Cahokia. Heute können hier Hügelgräber betrachtet (und bestiegen) werden, die UNESCO Weltkulturerbe sind. 1673 kamen die Franzosen Louis Joliet (Forscher) und Jacques Marquette (Jesuitenmissionar) ins Land und waren somit die allerersten Europäer. 1712 kam das Land zur französischen Kolonie Louisiana, doch musste Frankreich 1763 Illinois an Großbritannien abtreten. 1783, im Vertrag von Paris, der den Unabhängigkeitskrieg der USA beendete, fiel das Gebiet an die USA, die es 1787 ins Nordwestterritorium eingliederten. Ab 1800 Teil des neu geschaffenen "Indiana-Territory", erhielt Illinois 1809 ein eigenes Territorium. Am 3. Dezember 1818 wurde Illinois als 21. Bundesstaat in die Union der USA aufgenommen. Die ersten Siedlungen waren im Süden, entlang den Mississippi und Ohio Flüßen. Kaskaskia (heute ein Dorf mit nur 38 Einwohner, das aufgrund von Verschiebungen in der Bahn des Mississippi nun auf dem westlichen Ufer ist) war die erste Hauptstadt. 1820, als die Siedlung des Staates voran schritt, wurde das zentraler gelegene Vandalia Hauptstadt. 1837 wurde die Hauptstadt erneut nach Norden verlegt, nach Springfield, was nur 18 Meilen westlich des geografischen Mittelpunkt des Bundeslands liegt. In dieser Zeit wurde der fruchtbare Prärieboden im mittleren und nördlicheren Bereich des Staates (Wisconsin Gletscherphase), aufgrund von neuen Entwicklungen in der Drainage- und Pflugtechnik, besiedelt. Der gewonnene Black-Hawk-Krieg trug ebenfalls, zusammen mit dem Ankunft der Eisenbahn, zu einer schnellen Ausbreitung in den restlichen Bundesstaat. 1836 begann der Bau des Illinois-Michigan-Kanals, der den Mississippi Fluss mit den Großen Seen (und über dem Sankt-Lorenz-Strom auch zum Atlantischen Ozean) verband. Die Illinois Central Railroad erhielt 1851 eine Charta vom Landtag, die jede zweite Quadratmeile links und rechts der geplanten Route der Eisenbahngesellschaft spendete, und aus deren Erlös das Kapital für den Bau des Schienenwegs kommen soll. Sie verband Cairo im Süden mit Galena und Chicago im Norden. Die zwei Zweiglinien kamen bei Centralia zusammen. Abraham Lincoln war der Firmenanwalt für die Eisenbahn, nachdem er zuvor eine Wahlperiode für die Whig-Partei im Kongress (1847-48) gewesen ist. Nach einem erfolglosen Wahlkampf gegen Stephen A. Douglas um den Senatssitz von Illinois 1858, gewann er die Wahl zum Präsidenten kurz vor Ausbruch des Bürgerkriegs. Sein Heimatstaat, in dem die Sklaverei schon seit Etablierung des Nordwestterritoriums 1787 verboten war, blieb der Union treu. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt Chicago von einem unbedeutenden Handelsposten (Fort Dearborn) zu einem industriellen Gigant, dank ihre Lage an der Südspitze vom Michigansee, wo viele Eisenbahnlinien zusammen kamen. Zwischen 1880 und 1890 verdoppelte sich die Einwohnerzahl von 500.000 auf eine Million. Am 1. Mai 1886 fand hier der Haymarket Riot statt und fünf Jahre später in der Waggonfabrik der Pullman-Firma einen weiteren bekannten Streik. 1892 wurde die Stadt Gastgeberin für die Columbian Weltausstellung anlässlich des 400. Jahrestag des Ankunfts von Christopher Columbus auf die Insel Hispaniola. In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderst wurde die Marke von 2 Millionen Einwohner überschritten, und wenige Jahre vor der Wirtschaftskrise 1929 erreichte die Stadt eine Bevölkerungszahl von 3 Millionen Einwohner. Das waren etwa 40% der Bevölkerung des gesamten Bundesstaats.
- Liste der Gouverneure von Illinois

Bevölkerung

Illinois hat 12.653.544 Einwohner (Stand: 2003), davon 67,8 % Weiße (darunter, 19,6 % mit deutschen und 12,2 % mit irischen Vorfahren), 15,1 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 12,3 % Hispanics, 3,4 % Asiaten, 0,2 % Indianer (ca. 20.000). In den 1980er Jahren kam eine große Welle Einwanderer überwiegend aus Asien und Lateinamerika ins Land. In Chicago lebt eine polnischstämmige Minderheit, die ca. 950.000 Einwohnern entspricht. Es gibt in Illinois 2002 rund 4.591.779 Haushalte. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002: 30.075 US-Dollar.

Größte Städte


- Liste der Städte in Illinois
- Liste der Countys in Illinois

Wirtschaft

Illinois hat sehr fruchtbare Böden, die überwiegend dem Soja- und Maisanbau (Maisgürtel) gewidmet werden. Nebenbei werden andere Produkte, wie z. B. Weizen, Sorghum oder Obst angebaut. Im Süden des Landes gibt es Vorkommen von Kohle (eher weiche Braunkohle mit wenig Bitumen), sowie kleinere Reserven von Erdgas und Erdöl. Neben der Agrikultur spielt auch die Industrie eine große Rolle in der Wirtschaft von Illinois. Schwerpunkt der industriellen Wirtschaft des Staates ist natürlich Chicago. Dies hat der Dichter Carl Sandburg in seinem Gedicht "Chicago" verewigt: "Hog Butcher for the World, Tool Maker, Stacker of Wheat, Player with Railroads and the Nation's Freight Handler; Stormy, husky, brawling, City of the Big Shoulders". Aufgrund der günstigen Verkehrssituation, wo viele Eisenbahnrouten an der Südspitze des Michigansees zusammentreffen, entwickelte sich hier eine große Schlacht- und Lebensmittelverarbeitungsindustrie. Die Wasserstraßenanbindung von hier an den Mississippi und den St.-Lorenz-Seeweg tragen auch zu der Rolle als Handels- (Chicago Board of Trade mit Rohstoffen und Termingeschäften, sowie Sitz mehrerer Einzelhandelskonzerne wie z. B. Sears) und Verkehrsknotenpunkt bei. Im Süden der Stadt (an der Grenze zu Indiana bei Gary), bestimmt die Eisen- und Stahlindustrie den wirtschaftlichen Schwerpunkt. Auch in den kleineren Zentren des Landes gibt es Industrie. Diese ist zumeist eng mit der Landwirtschaft verbunden, wie z. B. Landmaschinenbau (John Deere hat in Moline und Caterpillar in Peoria ihren Sitz) sowie Agrarindustrie (Archer Daniels Midland und A. E. Staley in Decatur stellen Sojaöl und Maissirop her). Der wirtschaftliche Anteil von Verwaltung (in der Landeshauptstadt Springfield), Versicherung (in Bloomington) und Informationstechnologie (in den Universitätsstadt Champaign) nimmt mit der wachsenden Bedeutung der Dienstleistungssektoren zu.

Weblinks


- http://www.greatlakes.de/rundreisen/index.cfm?Location_ID=86&menu_ID=10
- http://fhh1.hamburg.de/maps/nordamerika/illinois.htm
- http://www.campamerika.de/KarteIllinois.htm
- http://www100.state.il.us/ (engl.)
- http://www.chicago-illinois.de/
Kategorie:US-Bundesstaat ja:イリノイ州 ko:일리노이 주 th:มลรัฐอิลลินอยส์

16. Oktober

Der 16. Oktober ist der 289. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 290. in Schaltjahren) - somit bleiben 76 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1529 - Österreich Die türkischen Truppen von Sultan Suleiman II., die seit August 1526 unaufhörlich Richtung Westen vorgedrungen sind und seit fast einem Monat Wien belagert haben, treten nach mehreren gescheiterten Angriffen den Rückzug an.
- 1775 - Portland im heutigen US-Bundesstaat Maine wird von den Briten angezündet.
- 1813 - Die Völkerschlacht bei Leipzig beginnt.
- 1906 - Wilhelm Voigt, der Hauptmann von Köpenick verhaftet den Köpenicker Bürgermeister Georg Langerhans und beschlagnahmt die Stadtkasse.
- 1925 - Abschluss der Verträge von Locarno zwischen Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und der Tschechoslowakei.
- 1932 - Schlacht am Nordmarkt - Bei Strassenkämpfen in Dortmund zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten sterben mehrere Menschen.
- 1934 - Die chinesischen Kommunisten unter Führung von Mao Tse-Tung beginnen ihren Langen Marsch.
- 1944 - Der ungarische Reichsverweser Miklós Horthy muss auf deutschen Druck abdanken; sein Nachfolger wird der Pfeilkreuzler Ferenc Szálasi
- 1946 - Die zehn zum Tode verurteilten Angeklagten der Nürnberger Prozesse werden gehängt.
- 1963 - Ludwig Erhard (CDU) wird als Nachfolger von Konrad Adenauer zum deutschen Bundeskanzler gewählt.
- 1964 - Die Volksrepublik China führt den ersten Atombombentest des Landes durch.
- 1970 - Anwar as-Sadat wird zum Präsidenten Ägyptens gewählt.
- 1973 - Die OPEC beschließt, den Ölpreis um 70 % anzuheben, Beginn der ersten großen Ölkrise.
- 1974 - Henry Kissinger und Le Duc Tho erhalten den Friedensnobelpreis.
- 1984 - Desmond Tutu erhält den Friedensnobelpreis.
- 1989 - In einem Usenet-Posting wird erstmals Godwins Gesetz formuliert.
- 1991 - In Armenien wird Levon Ter-Petrossian zum Präsidenten gewählt
- 1994 - Finnland. Die Finnen entscheiden sich für einen Beitritt zur EU
- 1998 - Auf den Malediven wird Staatspräsident Maumoon Abdul Gayoom für 5 Jahre wiedergewählt.

Wirtschaft


- 2004 - Die Schweizer Gewerkschaften GBI und SMUV fusionieren zur Großgewerkschaft Unia.

Wissenschaft, Technik


- 1846 - erste öffentlich durchgeführte, erfolgreiche Narkose in der Chirurgie durch William Thomas Green Morton. Geburtsstunde der Anästhesie.
- 1970 - Offizielle Eröffnung der Universität Augsburg.

Kultur


- 1789 - Uraufführung der Oper "Brenno" von Johann Friedrich Reichardt an der Königlichen Oper in Berlin.
- 1800 - Uraufführung der Oper "Tamerlan" von Johann Friedrich Reichardt an der Hofoper Berlin.
- 1894 - Kaiser Wilhelm II. eröffnet in Wiesbaden das Neue Hoftheater (heute: Hessisches Staatstheater)
- 2002 - Eröffnung der "Bibliotheca Alexandrina" in Alexandria, Ägypten

Religion


- 1555 - Die englisch protestantischen Bischöfe Hugh Latimer und Nicholas Ridley werden nach der Thronbesteigung von Maria I. wegen Häresie auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
- 1978 - Der Pole Karol Woityla tritt als Papst Johannes Paul II. die Nachfolge von Papst Johannes Paul I. an.

Katastrophen

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1987 - Mike Tyson gewinnt den Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Tyrell Biggs in der Convention Hall, Atlantic City, durch technischen KO.

Geboren


- 1527 - Johann Hermann Mediziner
- 1708 - Albrecht von Haller, schweizerische Dichter und Gelehrter
- 1745 - Maxim Sosontowitsch Beresowski, russischer Komponist
- 1752 - Adolph Freiherr Knigge, deutscher Schriftsteller
- 1796 - Karl Spindler, deutscher Romanschriftsteller
- 1797 - James Thomas Earl of Cardigan, britischer General
- 1815 - Francis R. Lubbock, 9. Gouverneur von Texas
- 1816 - Antoine Béchamp, französischer Mediziner, Biologe und Pharmakologe
- 1821 - Franz Doppler, ungarischer Komponist
- 1827 - Arnold Böcklin, schweizerischer Maler
- 1831 - Karl Blasel, österreichischer Schauspieler und Theaterdirektor
- 1847 - Maria Pia von Savoyen, Prinzessin von Italien und Königin von Portugal
- 1849 - Arnold Krug, deutscher Komponist
- 1854 - Oscar Wilde, irischer Schriftsteller
- 1863 - Sir Austen Chamberlain, britischer Politiker
- 1868 - Franz Ritter von Epp, bayerischer Politiker
- 1874 - Otto Mueller, deutscher Maler
- 1878 - Maxey Long, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1879 - Eduard Hamm, deutscher Politiker zur Zeit der Weimarer Republik
- 1884 - Rembrandt Bugatti, italienischer Bildhauer
- 1886 - David Ben Gurion, erster Premierminister Israels
- 1886 - Armin T. Wegner, deutscher Schriftsteller
- 1888 - Eugene O'Neill, US-amerikanischer Dramatiker
- 1889 - Reinhold Maier, deutscher Politiker, erster Ministerpräsident von Baden-Württemberg
- 1890 - Michael Collins (Irland), irischer Freiheitskämpfer und Politiker
- 1890 - Maria Goretti, italienische Heilige
- 1892 - Andrei Iwanowitsch Jerjomenko, Marschall der Sowjetunion und Militärtheoretiker
- 1896 - Célestin Freinet, französischer Reformpädagoge
- 1900 - Primo Conti, italienischer Künstler
- 1903 - Big Joe Williams, US-amerikanischer Musiker
- 1905 - Ernst Kuzorra, deutscher Fußballspieler
- 1906 - Dino Buzzati, italienischer Schriftsteller und Journalist
- 1908 - Enver Hoxha, albanischer Politiker
- 1912 - Lotti Huber, deutsche Schauspielerin
- 1913 - Cesar Bresgen, österreichischer Komponist
- 1923 - Bert Kaempfert, deutscher Komponist
- 1925 - Angela Lansbury, britische Schauspielerin
- 1927 - Günter Grass, deutscher Schriftsteller
- 1928 - Ann Guilbert, US-amerikanische Schauspielerin
- 1929 - Fernanda Montenegro, brasilianische Schauspielerin
- 1931 - Hans Friderichs, deutscher Bundesminister
- 1932 - Guðbergur Bergsson, isländischer Schriftsteller
- 1932 - Detlev Karsten Rohwedder, deutscher Manager und Politiker, Chef der Treuhandanstalt
- 1936 - Gerardo Gandini, argentinischer Komponist
- 1937 - Emile Ford, britischer Sänger
- 1938 - Christa Päffgen ("Nico"), deutsch-amerikanische Sängerin
- 1939 - Gerold Späth, schweizerischer Autor
- 1942 - Dave Lovelady, britischer Musiker
- 1943 - Fred Turner, kanadischer Musiker und Sänger
- 1947 - Bob Weir, US-amerikanischer Musiker und Sänger (Grateful Death)
- 1954 - Corinna Harfouch, deutsche Schauspielerin
- 1954 - Danny McIntosh junior, britischer Musiker
- 1954 - Tim Berne, US-amerikanischer Altsaxophonist
- 1957 - Sabine John, deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1958 - Mike Muuss, Author von Ping
- 1958 - Tim Robbins, US-amerikanischer Schauspieler
- 1959 - Gary Kemp, britischer Musiker und Songschreiber (Spandau Ballet)
- 1966 - Stefan Reuter, deutscher Fußballspieler
- 1970 - Mehmet Scholl, deutscher Fußballspieler
- 1974 - Paul Kariya, kanadischer Eishockeyspieler

Gestorben


- 620 od. 640 - St. Gallus, irischer Heiliger, Gründer von St. Gallen
- 786 - Lullus von Mainz, katholischer Heiliger, erster Erzbischof von Mainz
- 1221 - Friedrich II. von Brehna und Wettin, Graf
- 1333 - Nikolaus V., Gegenpapst in Avignon
- 1346 - Luitgard von Wittichen, deutsche Klostergründerin und Mystikerin
- 1523 - Luca Signorelli, italienischer Maler
- 1541 - Johann Baptiste von Taxis, deutscher Generalpostmeister Johann Baptiste von Taxis
- 1553 - Lucas Cranach der Ältere, deutscher Maler
- 1555 - Hugh Latimer, englischer Theologe und Reformator
- 1591 - Gregor XIV., Papst von 1590 bis 1591
- 1621 - Jan Pieterszoon Sweelinck, niederländischer Organist und Komponist
- 1628 - François de Malherbe, französischer Dichter und Literaturtheoretiker
- 1649 - Isaak van Ostade, niederländischer Maler
- 1677 - Francis Glisson, englischer Arzt
- 1680 - Raimund von Montecuccoli, Herzog von Melfi
- 1734 - Andreas Silbermann, deutscher Orgelbauer
- 1736 - Giovanni Battista Pergolesi, italienischer Komponist
- 1738 - George Bähr, deutscher Baumeister
- 1748 - Franz Joachim Beich, deutscher Maler
- 1755 - Gerhard Majella, katholischer Heiliger, Laienbruder und Mystiker
- 1791 - Grigori Potjomkin, russischer Feldmarschall
- 1793 - Marie Antoinette, französische Königin (hingerichtet)
- 1796 - Viktor Amadeus III. von Savoyen
- 1804 - Henrik Gabriel Porthan, finnischer Geschichtsforscher
- 1833 - Andrej Bollotow, russsischer Naturforscher und Agronom
- 1879 - Sergej Solowjow, russischer Historiker
- 1898 - Aubrey Vincent Beardsley, englischer Zeichner, Illustrator und Schriftsteller
- 1914 - Albert Gobat, schweizerischer Politiker
- 1914 - John Murray, britischer Ozeanograph
- 1917 - Walter Flex, deutscher Dichter
- 1919 - Jakow Swerdlow, russischer Arbeiterführer und Politiker
- 1920 - Cäsar Flaischlen, deutscher Lyriker und Mundartdichter
- 1923 - Alexander Lodygin, russischer Elektrophysiker
- 1925 - Christian Krohg, norwegischer Maler
- 1937 - Alois Grienauer, österreichischer Sänger (Bariton)
- 1941 - Arthur Kronfeld dt.-jüd. Psychiater (gemeins. Suizid mit Frau in russ. Exil)
- 1944 - Rufino Blanco Fombona, venezuelanischer Schriftsteller und Politiker
- 1946 - entsprechend der Urteile in den Nürnberger Prozessen hingerichtet:
  - - Hans Frank, deutscher Jurist und NS-Funktionär
  - - Wilhelm Frick, deutscher Jurist und NS-Politiker
  - - Alfred Jodl, deutscher Offizier
  - - Ernst Kaltenbrunner, österreichischer SS-Offizier
  - - Wilhelm Keitel, deutscher Wehrmachtsoffizier
  - - Joachim von Ribbentrop, deutscher Politiker, NS-Außenminister
  - - Alfred Rosenberg, estnischer NS-Politiker
  - - Fritz Sauckel, deutscher NS-Politiker, Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz
  - - Arthur Seyss-Inquart, österreichischer Naziführer
  - - Julius Streicher, deutscher NS-Propagandist, Herausgeber der Wochenzeitung "Der Stürmer"
- 1957 - Ralph Benatzky , österreichischer Komponist
- 1959 - George Catlett Marshall, US-amerikanischer General und Politiker (Friedensnobelpreis 1953)
- 1967 - Friedrich Gogarten, deutscher Theologe
- 1973 - Gene Krupa, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 1975 - Hugh Adcock, britischer Fußballspieler
- 1981 - Mosche Dajan, israelischer General
- 1982 - Jakov Gotovac, kroatischer Komponist
- 1982 - Mario del Monaco, italienischer Opernsänger (Tenor)
- 1983 - Willy Ritschard, schweizerischer Politiker
- 1986 - Arthur Grumiaux, belgischer Violinist
- 1987 - Joseph Höffner, Kardinal und Erzbischof von Köln
- 1989 - Cornel Wilde, US-amerikanischer Schauspieler
- 1990 - Art Blakey, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 1996 - Eric Malpass, britischer Schriftsteller
- 1997 - James A. Michener, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1993 - Paolo Bortoluzzi, italienischer Tänzer und Choreograph
- 2003 - Laszlo Papp, ungarischer Boxer
- 2003 - Vera Oeri-Hoffmann, schweizerische Unternehmerin
- 2004 - Per Højholt, dänischer Schriftsteller
- 2004 - Pierre Salinger, Pressesprecher des US-Präsidenten John F. Kennedy
- 2004 - Mario Santi, schweizerischer Sportmoderator

Feier- und Gedenktage


- Gallustag
- Welternährungstag (UNO)

Siehe auch


- 15. Oktober - 17. Oktober
- 16. September - 16. November
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1016 ja:10月16日 ko:10월 16일 simple:October 16 th:16 ตุลาคม

1973

Ereignisse

Jahreswidmungen


- Der Eisvogel (lat. Alcedo atthis) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)

Politik


- 1. Januar: Der Grundwehrdienst in Deutschland wird von 18 auf 15 Monate verkürzt
- 1. Januar: Roger Bonvin wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Angola, Mosambique, Kap Verde, Timor, São Tome, Principe und Macao erhalten von Portugal die innere Autonomie
- 1. Januar: Dänemark wird Mitglied der Europäischen Gemeinschaft
- 1. Januar: Großbritannien, Dänemark und Irland werden Mitglieder der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG)
- 1. Januar: In Baden-Württemberg tritt die Kreisreform in Kraft: Die Zahl der Landkreise wird von 63 auf 35 reduziert; die 9 Stadtkreise bleiben erhalten
- 5. Januar: Gegenseitige diplomatische Anerkennung zwischen der DDR und den Niederlanden
- 7. Januar: Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Finnland
- 25. Januar: Doppelbesteuerungsabkommen