Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Gherman Titov

Gherman Titov

German Stepanowitsch Titow (russisch Герман Степанович Титов, wiss. Transliteration German Stepanovič Titov;
- 11. September 1935 in Polkownikowo, Sibirien; † 20. September 2000 in Moskau, Russland) war ein sowjetischer Kosmonaut. Nach Juri Gagarin war er der zweite Mensch im Weltall. Am 6. August 1961 startete er mit seiner Raumkapsel Wostok 2 für eine Flugdauer von rund 25 Stunden. Zum Zeitpunkt des Raumfluges war er erst 25 Jahre alt und hält damit noch heute den Rekord als jüngster Raumfahrer. Obwohl er sich zeitgleich mit Gagarin auf den ersten bemannten Weltraumflug der damaligen UdSSR vorbereitete, musste er seinem Kollegen wegen dessen für die politischen Ziele der Staatsführung günstigeren Abstammung den Vortritt lassen. Gagarin war Sohn eines Zimmermanns und einer Bäuerin, Titow Sohn eines Lehrers. Titow ist Ehrenbürger Leipzigs. Image:German Stepanowitsch Titow 2.jpg Image:German Stepanowitsch Titow 3.jpg Image:German Stepanowitsch Titow.jpg

Siehe auch

Liste der Raumfahrer

Weblinks


- http://www.astronautix.com/astros/titov.htm (engl.) Titow, German Titow, German Titow, German Titow, German Titow, German Titow, German

Wikipedia:Formatvorlage Raumfahrer

Diese Seite dient vor allem als Vorlage für die Übersichtstabelle, die in Raumfahrer-Artikeln erscheinen soll. Achtung! Diese Seite ist noch KEINE Formatvorlage! Über Format und Inhalt der Tabelle wird derzeit noch diskutiert.
---- Wichtige Hinweise zur Erstellung oder zur Änderung eines Artikels über einen Raumfahrer:

Name

Bei russischen Personen ist es üblich, den Artikel unter dem Lemma "Vorname Vatername Familienname" anzulegen, und hierauf eine Weiterleitung von "Vorname Nachname" zu setzen. Amerikanische Personen haben oft mehrere Vornamen, dazu manchmal auch einen Rufnamen, z.B. Virgil Ivan "Gus" Grissom. Derzeit gibt es keine verbindlichen Regeln, unter welchem Lemma der Artikel angelegt werden soll, und welche Weiterleitungen gesetzt werden sollen. In der ersten Zeile des Artikels sollen aber alle Namen angegeben werden.

Landeszugehörigkeit

Hier soll die Nationalität des Raumfahrers zur Zeit seines Raumflugs vermerkt werden, ebenso die Zugehörigkeit zu einer Raumfahrtbehörde. Wechseln diese im Lauf der Karriere, so sollen alle zutreffenden aufgeführt werden.

Raumflüge

Hier sollen die einzelnen Raumflüge des Raumfahrers stehen. Im Allgemeinen wird das der Name des Raumschiffs sein, z.B. Wostok 1 oder Gemini 3. Bei Raumstations-Besatzungen kommt es aber vor, dass Hinflug und Rückflug mit zwei verschiedenen Raumschiffen erfolgen. Dann können entweder beide Raumschiffe in einer Zeile aufgeführt werden, oder aber der Missionsname. Für Franz Viehböck also entweder Sojus TM-13/Sojus TM-12 (1991) oder Austromir 91 (1991).

Kategorien

Wie bei allen Personen üblich sollte der Raumfahrer nach Geschlecht und Nationalität, evtl. auch nach Geburts- und Sterbejahr kategorisiert werden. Zusätzlich soll der Raumfahrer auch in den passenden Unterkategorien von :Kategorie:Raumfahrer einsortiert werden. In der Hauptkategorie :Kategorie:Raumfahrer sollen nur Raumfahrer stehen, die an Raumfahrtprogrammen teilgenommen haben, zu denen es keine Unterkategorie gibt. Raumfahrer

11. September

Der 11. September ist der 254. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 255. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 111 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 490 v.Chr. - Sieg der Griechen über die Perser bei Marathon
- 260 - Der raetische Statthalter Simplicinius Genialis setzt einen Weihestein anlässlich seines Sieges über die Juthungen.
- 1297 - William Wallace erringt bei der Schlacht von Stirling Bridge einen sensationellen Sieg über die englischen Truppen und verjagt sie aus Schottland.
- 1649 - Unter Oliver Cromwell beginnen die Strafzüge der im Englischen Bürgerkrieg siegreichen Puritaner gegen aufständische Iren mit einem Massaker in Drogheda.
- 1709 - Spanischer Erbfolgekrieg: In der Schlacht bei Malplaquet wird Frankreich von Großbritannien und Österreich und deren Verbündeten besiegt.
- 1714 - Eroberung Barcelonas durch Truppen des Philipp V. (Spanien)
- 1914 - Australien führt auf Neupommern im Bismarck-Archipel eine Invasion durch und bezwingt das deutsche Truppenkontingent.
- 1941 - Grundsteinlegung für das Pentagon
- 1943 - Deutsche Truppen besetzen Korsika und Kosovo-Metohien, Beginn der Auflösung der Ghettos von Minsk und Lida durch die Nazis
- 1944 - Die ersten alliierten Truppen der US-Armee überqueren die Grenze des Deutschen Reiches nördlich von Trier. In der sog. "Brandnacht" in Darmstadt sterben bei einem Großangriff der Royal Air Force mit anschließendem Feuersturm 11.500 Menschen.
- 1945 - Konstituierung des Alliierten Rates der vier Besatzungsmächte in Österreich.
- 1954 - Feierliche Eröffnung des Bundessozialgerichts in Kassel.
- 1961 - Beginn des bewaffneten Aufstandes in Süd-Kurdistan unter Barzani, der nach und nach zu einer Volksbewegung der nationalen Befreiung wird. Die irakische Luftwaffe beginnt mit massiver Bombardierung kurdischer Dörfer.
- 1961 - Der World Wide Fund for Nature (WWF) wird in der Schweiz gegründet.
- 1962 - Schifffahrtsprotokoll zwischen Taiwan und Deutschland.
- 1973 - In Chile findet unter Augusto Pinochet ein Militärputsch gegen die Regierung Salvador Allendes statt. Den putschenden Militärs fallen in den ersten Tagen ca. 3.000 Chilenen zum Opfer. Über 1 Million Menschen flüchten ins Exil.
- 1974 - Portugal wird wieder Mitglied in der UNESCO.
- 1989 - Gründung des DDR-Regime-kritischen Neuen Forums in Ost-Berlin
- 1989 - Ungarn öffnet den Eisernen Vorhang, um Deutschen aus der DDR die Möglichkeit zur Flucht in den Westen zu geben.
- 1989 - Montagsdemonstration in Leipzig. Die Sicherheitskräfte versuchen mit brutaler Gewalt und Verhaftungen weitere Montagsdemonstrationen zu verhindern.
- 1991 - Offizieller Besuch von Deutschlands Außenminister Hans-Dietrich Genscher in Tallinn, Estland.
- 2001 - Terroranschläge in den USA: Mehrere Flugzeuge werden entführt und u. a. in das World Trade Center und das Pentagon gelenkt. Es sterben etwa 2.900 Menschen – „11. September“ wird später Wort des Jahres 2001.
- 2003 - Das spanische Kulturinstitut in Kuba wird durch die dortige Regierung geschlossen.

Wissenschaft und Technik


- 1974 - Charles Kowal entdeckt den Jupitermond Leda (Jupiter XIII).
- 1985 - Die Raumsonde ISEE-3/ICE passiert Giacobini-Zinner – damit wird erstmals ein Komet von einer Sonde erforscht.

Kultur


- 1814 - Uraufführung der Oper Die Alpenhütte von Conradin Kreutzer in Ludwigsburg.
- 1847 - Der Ohrwurm "Oh! Susannah" (I come from Alabama) des Komponisten Stephen Collins Foster wird erstmals in einem Saloon in Pittsburgh, Pennsylvanien, vorgetragen.
- 1933 - Uraufführung des Propagandafilms Hitlerjunge Quex in Berlin.
- 1962 - The Beatles nehmen ihre erste Single "Love Me Do" auf.
- 1965 - Erster Deutschland-Auftritt der Rolling Stones in der Westfalenhalle in Münster.

Religion


- 838 - Weihe der ersten Klosterkirche von Hirsau
- 910 - Herzog Wilhelm I. von Aquitanien gründet das Kloster Cluny, das ein Motor für Kirchenreformen wird.
- 1812 - Die Württembergische Bibelanstalt wird gegründet
- 1955 - Der Bern-Tempel, der erste Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Europa, wird geweiht.

Katastrophen


- 1905 - Das japanische Schlachtschiff Mikasa sinkt nach einer Munitionsexplosion. Von der 935 Mann starken Besatzung kommen 256 Mann ums Leben und 343 Mann werden verletzt.
- 1944 - Bombenangriff auf die Innenstadt von Darmstadt, es sterben 12.300 Menschen. 6000 Gebäude werden zerstört; 70.000 Menschen werden obdachlos.
- 1968 - Nizza, Frankreich. Absturz einer Caravelle der Air France.
- 1985 - Eisenbahnunglück in Portugal; 49 Menschen sterben, 145 werden verletzt.
- 2001 - Terroranschlag auf das World Trade Center

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1522 - Ulisse Aldrovandi, italienischer Arzt und Naturforscher
- 1525 - Johann Georg, Kurfürst von Brandenburg
- 1611 - Henri de La Tour d'Auvergne, vicomte de Turenne, französischer Heerführer und Marschall von Frankreich
- 1657 - Johann Sinapius, schlesischer Gelehrter (Historiker)
- 1711 - Heinrich Melchior Mühlenberg, Begründer des deutschsprachigen lutherischen Gemeindewesens in Britisch-Nordamerika
- 1724 - Johann Bernhard Basedow, deutscher Pädagoge, Philosoph und Schriftsteller
- 1743 - Nicolai Abraham Abildgaard, dänischer Maler, Bildhauer und Architekt der Neoklassik
- 1749 - Justus Perthes, deutscher Verleger, Gründer eines geografisch-kartografischen Verlags
- 1786 - Friedrich Kuhlau, deutscher Komponist
- 1793 - Christian Gottfried Lorsch, Bürgermeister der Stadt Nürnberg
- 1798 - Franz Ernst Neumann, deutscher Physiker
- 1805 - Friedrich von Bothmer, bayerischer General der Infanterie
- 1816 - Carl Zeiss, deutscher Mechaniker und Unternehmer
- 1817 - Matthäus Hörfarter, katholischer Theologe
- 1822 - Olga Nikolajewna Romanowa, Königin von Württemberg
- 1822 - Heinrich Adolph Meyer, deutscher Meeresforscher und Fabrikant
- 1824 - Jakob Bernays, deutscher Philologe und philosophischer Schriftsteller
- 1825 - Eduard Hanslick, deutscher Musikwissenschaftler und einer der einflussreichsten Wiener Musikkritiker seiner Zeit
- 1833 - Carl von Noorden, deutscher Historiker
- 1838 - Adam Asnyk, polnischer Lyriker und Dramatiker
- 1843 - Adolf Wach, deutscher Rechtswissenschaftler
- 1845 - Jean-Maurice-Émile Baudot, französischer Ingenieur und Erfinder
- 1850 - Bernhard Howaldt, deutscher Unternehmer und Ingenieur
- 1853 - Katharina Schratt, österreichische Schauspielerin
- 1854 - Peter Hille, deutscher Schriftsteller
- 1860 - Marianne von Werefkin, russisch-schweizerische Malerin
- 1862 - O. Henry, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1862 - Augustin Henninghaus, deutscher Missionar und Bischof
- 1863 - Georg Witkowski, deutscher Literaturhistoriker
- 1873 - Rudolf Kassner, österreichischer Philosoph
- 1874 - Franjo Dugan, kroatischer Komponist
- 1876 - Alfonso Broqua, uruguayischer Komponist
- 1876 - Stanley Rowley, australischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1877 - Felix Edmundowitsch Dserschinski, polnischer Bolschewik und Chef des KGB-Vorgängers
- 1877 - James Jeans, englischer Physiker, Astronom und Mathematiker
- 1881 - Asta Nielsen, dänische Schauspielerin
- 1883 - Grigori J. Sinowjew, sowjetischer Politiker
- 1885 - D. H. Lawrence, englischer Schriftsteller
- 1891 - Noël Gallon, französischer Komponist und Kompositionslehrer
- 1892 - Friedrich Schröder Sonnenstern, deutscher bildender Künstler
- 1899 - Jimmie Davis, US-amerikanischer Sänger und Politiker
- 1900 - Semjon Alexejewitsch Lawotschkin, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1901 - Hans Mühlenfeld, deutscher Politiker (DP, später FDP), MdB, Botschafter, Minister in Niedersachsen
- 1901 - Joachim Maass, deutscher Schriftsteller und Lyriker
- 1903 - Karl Joseph Leiprecht, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart
- 1903 - Theodor W. Adorno, deutscher Sozial-Philosoph und Komponist
- 1904 - Friedrich Schönauer, deutscher SPD- Politiker, MdB 1949-1950
- 1906 - Gustav Seitz, deutscher Bildhauer und Zeichner
- 1908 - Liselotte Strelow, deutsche Fotografin
- 1909 - Joachim Fernau, preußischer Schriftsteller und Maler
- 1910 - Gerhard Schröder (CDU), deutscher Politiker, 1953-1961 Bundesinnenminister, 1961-1966 Bundesaußenminister, 1966-1969 Bundesverteidigungsminister
- 1916 - Josef Gauchel, deutscher Fußballspieler
- 1917 - Ferdinando Edralin Marcos, philippinischer Diktator
- 1917 - Herbert Lom, tschechischer Schauspieler
- 1918 - Peter Palitzsch, deutscher Theaterregisseur
- 1919 - Ota Sik, tschechisch-schweizerischer Wirtschaftswissenschaftler und Maler
- 1934 - Norma Croker, australische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1935 - Arvo Pärt, estnischer Komponist
- 1935 - Ben Hewitt, US-amerikanischer Sänger
- 1935 - Estiphan Panoussi, persisch-US-amerikanischnischer orientalischer Philologe und Philosoph
- 1935 - German Stepanowitsch Titow, sowjetischer Kosmonaut
- 1935 - Jacques Gaillot, französischer katholischer "Bischof ohne Bistum"
- 1937 - Tomas Venclova, litauischer Dichter und Schriftsteller
- 1938 - Charles Patrick, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Bernie Dwyer, britischer Musiker
- 1940 - Brian De Palma, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1940 - Klaus Gerwien, deutscher Fußballspieler
- 1944 - Phil May, britischer Musiker
- 1945 - Franz Beckenbauer, deutscher Fußballspieler, -trainer und -funktionär
- 1945 - Leo Kottke, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1948 - Dennis Tufano, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - John Martyn, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1948 - Maria Eichhorn, deutsche CSU-Politikerin, MdB seit 1990
- 1953 - Tom Shaw, US-amerikanischer Musiker
- 1954 - Herbert Bösch, österreichischer Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments
- 1957 - Jon Moss, britischer Musiker
- 1958 - Scott Patterson, US-amerikanischer Schauspieler
- 1963 - Virginia Madsen, US-amerikanische Schauspielerin
- 1965 - Baschar al-Assad, syrischer Diktator
- 1965 - Richard Melville Hall (alias Moby), US-amerikanischer Musiker
- 1971 - Richard Ashcroft, britischer Musiker
- 1976 - Rene El Khazraje, deutsch-marokkanischer Rap-Musiker
- 1977 - Matthew Stevens, britischer Snookerspieler
- 1980 - Antonio Pizzonia, brasilianischer Formel-1-Rennfahrer
- 1983 - Lauryn Williams, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 1987 - Tyler Hoechlin, US-Amerikanischer Schauspieler

Gestorben


- 889 - Willibert, von 870 bis 889 Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1227 - Ludwig IV., Landgraf von Thüringen und Pfalzgraf von Sachsen
- 1563 - Johann Pennarius, Weihbischof in Köln
- 1570 - Johannes Brenz, deutscher Reformator und protestantischer Theologe
- 1599 - Beatrice Cenci, römische Patrizierin
- 1611 - Jan Fyt, belgischer Maler
- 1627 - Matthäus Ulicky, reformatorischer Prediger in Böhmen, wird hingerichtet
- 1629 - Adam Graf von Herberstorff, bayerischer Statthalter von Oberösterreich
- 1646 - Odoardo I. Farnese, Herzog von Parma
- 1661 - Jan Fyt, belgischer Maler
- 1680 - Go-Mizunoo, 108. Kaiser von Japan
- 1688 - Eduard von Keyserling, deutscher Dichter des Barock
- 1714 - Johann Ludolph Quenstedt, Buchhändler und erster Oberbürgermeister von Wittenberg
- 1719 - Domenico Martinelli, italienischer Architekt
- 1733 - François Couperin, französischer Organist und Komponist
- 1756 - Johann Nikolaus Frobes, deutscher Mathematiker, Physiker und Philosoph
- 1781 - Johann August Ernesti, deutscher Theologe und Philologe
- 1789 - Luka Sorkočević, kroatischer Diplomat und Komponist
- 1823 - David Ricardo, englischer Nationalökonom
- 1825 - Christian Jakob Salice-Contessa, schlesischer Kommunalpolitiker und romantischer Schriftsteller
- 1863 - Johann Wilhelm Schirmer, deutscher Maler und Graphiker
- 1869 - Thomas Graham, britischer Chemiker
- 1870 - Joseph Anton von Maffei, deutscher Industrieller, Eisenbahnfabrikant
- 1886 - Eduard Flegel, litauischer Afrikareisender
- 1888 - Domingo Faustino Sarmiento, Präsident von Argentinien
- 1893 - Adolphe Yvon, französischer Maler
- 1900 - Otto Martin Torell, schwedischer Geologe, Naturforscher und Nordpolfahrer
- 1905 - Arnous de Rivière, französischer Schachspieler
- 1915 - William Cornelius Van Horne, US-amerikanischer, Eisenbahnpionier und Unternehmer
- 1943 - Oswald Teichmüller, deutscher Mathematiker
- 1949 - Henri Rabaud, französischer Komponist
- 1950 - Jan Christiaan Smuts, süddafrikanischer Staatsmann und Soldat
- 1954 - Rupert Hollaus, österreichischer Motorradrennfahrer
- 1955 - Günter Biedermann, österreichischer Informatiker
- 1958 - Hans Grundig, deutscher Maler und Graphiker
- 1963 - Richard Oswald, österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 1967 - Kurt Ulrich, deutscher Filmproduzent
- 1970 - Ernst May, deutscher Architekt und Stadtplaner
- 1971 - Nikita Sergejewitsch Chruschtschow, sowjetischer Politiker und Regierungschef
- 1973 - Salvador Allende Gossens, chilenischer Arzt und Präsident
- 1977 - Paul Burkhard, schweizerischer Komponist
- 1978 - Georgij Markow, bulgarischer Schriftsteller, im Exil ermordet
- 1978 - O.E. Hasse, deutscher Schauspieler
- 1978 - Ronnie Peterson, schwedischer Formel-1-Rennfahrer
- 1979 - Alexander Schawinsky, deutscher Bühnenbildner, Fotograf und Maler
- 1980 - Christian Mergenthaler, Ministerpräsident von Württemberg, MdR
- 1984 - Else Reventlow, deutsche Frauenrechtlerin, Sozialdemokratin, Redakteurin
- 1987 - Lorne Greene, kanadischer Filmschauspieler
- 1987 - Peter Tosh, jamaikanischer Musiker
- 1990 - Iris von Roten, schweizerische Juristin, Journalistin und Frauenrechtlerin
- 1994 - Friedrich Schmiedl, österreichischer Raketenpionierer und Erfinder der Raketenpost
- 2001 - Keith A. Glascoe, US-amerikanischer Feuerwehrmann, stellvertretend für die im World Trade Center getöteten Menschen
- 2002 - Johnny Unitas, US-amerikanischer Sportler
- 2002 - Kim Hunter, US-amerikanische Schauspielerin
- 2003 - Anna Lindh, schwedische Außenministerin
- 2003 - John Ritter, US-amerikanischer Schauspieler
- 2004 - Fred Ebb, US-amerikanischer Musical-Texter
- 2004 - Margaret Kelly, französische Tänzerin
- 2004 - Petros VII., zypriotischer orthodoxer Patriarch von Alexandria
- 2005 - John Slade, US amerikanischer Broker
- 2005 - Henryk Tomaszewski, polnischer Plakatmaler

Feier- und Gedenktage


- 2001 - Anschlag auf das World Trade Center in New York City/USA
- Patriot Day (USA)
- Gedenktag des Heiligen St. Deiniol
- Katalanischer Nationalfeiertag

Siehe auch

:10. September - 12. September :11. August - 11. Oktober :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0911 ja:9月11日 ko:9월 11일 simple:September 11 th:11 กันยายน

1935

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Rudolf Minger wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Tripolitanien und Cyrenaika, Italiens nordafrikanische Kolonien, werden zur Kolonie Libia zusammengeschlossen
- 1. Januar: Umbenennung des Stadtkreises Duisburg-Hamborn in Duisburg
- 13. Januar: Volksabstimmung im Saargebiet. 90,8 % sind für die Rückgliederung an das Deutsche Reich, 8,8 % für die Selbständigkeit des Saargebietes und 0,4 % für den Anschluss an Frankreich
- 16. März: Wiedereinführung der Allgemeinen Wehrpflicht in Deutschland
- 6. Mai: Gründung der Works Progress Administration
- 12. Juni: Beendigung des Grenzkrieges zwischen Bolivien und Paraguay (Chacokrieg)
- 18. Juni: Unterzeichnung des Deutsch-englischen Flottenabkommens
- 26. Juni: In Deutschland wurde für Männer zwischen 18 und 25 die halbjährige Reichsarbeitsdienstpflicht eingeführt
- 8. August: Das deutsche Reichsinnenministerium löst alle Freimaurerlogen auf und zieht deren Vermögen ein
- 15. September: Verabschiedung der Nürnberger Rassengesetze („Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“, „Blutschutzgesetz“)
- 3. Oktober: Italienische Truppen marschieren in Abessinien ein
- 20. Oktober - In Yan'an endet der fast einjährige "Lange Marsch" der "Roten Armee der chinesischen Sowjetrepublik" unter der Führung Mao Zedongs.
- 3. November: König Georg II. von Griechenland kehrt auf seinen Thron zurück; Auflösung der 1924 proklamierten Republik

Wissenschaft und Technik


- 22. März: Vom Funkturm Berlin wird das erste reguläre Fernsehprogramm der Welt abgestrahlt
- Erfindung von Nylon
- Entdeckung des Salto Angel, der höchste Wasserfall der Welt, durch den amerikanischen Buschpiloten Jimmy Angel

Kultur


- 30. März: Uraufführung der Operette Herz über Bord von Eduard Künneke in Zürich und Düsseldorf
- 8. April: Uraufführung der Oper Maria Malibran von Robert Russell Bennett an der Juilliard Music School in New York
- 22. Mai: Uraufführung der Oper Die Zaubergeige von Werner Egk in Frankfurt am Main
- 10. Oktober: Uraufführung der Oper Porgy and Bess von George Gershwin am Alvin Theatre in New York
- 11. Oktober - Das Ausstrahlen von Jazz-Musik wird allen deutschen Rundfunksendern von Reichssendeleiter Eugen Hadamovsky verboten.
- 2. November: Uraufführung der komischen Oper Ero s onoga svijeta (Ero der Schelm) von Jakov Gotovac in Zagreb
- 30. November: Uraufführung der Operette Hopsa von Paul Burkhard in Zürich
- 21. Dezember: Uraufführung der Operette Dschainah, das Mädchen aus dem Tanzhaus von Paul Abraham in Wien
- 31. Dezember: Uraufführung der heiteren Oper Die große Sünderin von Eduard Künneke an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin

Katastrophen


- 18. Mai: Moskau, Russland. Ein Kunstflieger kollidiert mit einem am Boden befindlichem Flugzeug. 49 Tote
- 20. Mai: Erdbeben der Stärke 7,1 auf Taiwan, 3.280 Tote
- 30. Mai: ein Erdbeben mit der Stärke 7,5 zerstört die Stadt Quetta in der Provinz Balutschistan, Britisch-Indien (heute Pakistan), etwa 50.000 Tote
- 16. Juli: Erdbeben der Stärke 6,5 auf Taiwan, ca. 2.700 Tote
- 13. August: Die Staumauer Alla Sella Zerbino bei Ovada in den Ligurischen Apenninen, Italien bricht bei einem Hochwasser. Die Flutwelle richtet in Molare und Ovada großen Schaden an; es gibt 100 oder mehr Tote
- 22. August: Großbrand auf dem Berliner Messegelände, bei dem auch das Restaurant des Berliner Funkturms in Flammen aufgeht. Da der Brand erst nach Schließung der Messehallen ausbrach, gab es nur 3 Todesopfer
- 10. Oktober: In Langenberg zerstört eine Windhose den 160 Meter hohen Sendeturm. Als Folge dieses Ereignisses wird der Bau von Sendetürmen aus Holz in der Folgezeit in Deutschland praktisch vollständig eingestellt

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 3. Januar: Renate Rasp, deutsche Schriftstellerin
- 3. Januar: Richard M. Karp, US-amerikanischer Informatiker
- 4. Januar: Walter Mahlendorf, deutscher Leichtathlet
- 4. Januar: Floyd Patterson, früherer US-amerikanischer Boxer
- 7. Januar: Noam Sheriff, israelischer Komponist Klassischer Musik
- 8. Januar: Elvis Presley, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Sänger († 1977)
- 9. Januar: Bob Denver, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 10. Januar: Herb Andress, deutscher Film- und Fernsehschauspieler († 2004)
- 10. Januar: Georg Katzer, deutscher Komponist
- 10. Januar: Ronnie Hawkins, US-amerikanischer Sänger und Pianist
- 12. Januar: Horst Luthin, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Hamm
- 14. Januar: Sepp Viellechner, deutscher Sänger
- 14. Januar: Jürgen Feindt, deutscher Tänzer und Schauspieler († 1978)
- 14. Januar: Lucille Wheeler, kanadische Skirennläuferin
- 14. Januar: Jacob Yuchtman, starker SchachspielerSchachspieler († 1985)
- 15. Januar: Robert Silverberg, US-amerikanischer Autor (Science-Fiction)
- 16. Januar: Inger Christensen, dänische Dichterin
- 16. Januar: Udo Lattek, Fußballtrainer
- 17. Januar: Ruth Ann Minner, US-amerikanische Politikerin der Demokratischen Partei
- 19. Januar: Johnny O'Keefe, australischer Rock'n'Roll-Musiker († 1978)
- 20. Januar: Achim Benning, deutscher Schauspieler und Regisseur
- 20. Januar: Alexander Wladimirowitsch Men, russischer Geistlicher und Dissident († 1990)
- 23. Januar: Karl Fred Zander, deutscher Politiker
- 23. Januar: James Gordon Farrell, irisch-britischer Schriftsteller († 1979)
- 24. Januar: Herbert Stracke, deutscher Bauingenieur († 2003)
- 25. Januar: António Ramalho Eanes, Präsident von Portugal
- 26. Januar: Peter Ronnefeld, deutscher Komponist und Dirigent († 1965)
- 26. Januar: Friðrik Ólafsson, isländischer Schachgroßmeister
- 26. Januar: Hans-Kurt Mees, Richter am Bundesgerichtshof
- 28. Januar: David Lodge, englischer Schriftsteller
- 28. Januar: Gerulf Stix, österreichischer Politiker und Wirtschaftsberater
- 28. Januar: Hermann Peter Piwitt, deutscher Schriftsteller
- 29. Januar: Luboš Kohoutek, tschechischer Astronom
- 30. Januar: Richard Brautigan, US-amerikanischer, Schriftsteller († 1984)
- 31. Januar: Ōe Kenzaburō, japanischer Schriftsteller
- 1. Februar: Dieter Kühn, deutscher Schriftsteller
- 2. Februar: Michel Subor, französischer Schauspieler
- 3. Februar: Dieter Bäumle, Schweizer Komponist († 1981)
- 4. Februar: Konrad Porzner, deutscher Politiker
- 5. Februar: Bruno Hillebrand, Literaturwissenschaftler
- 5. Februar: Sandra Paretti, Schriftstellerin († 1994)
- 7. Februar: Heinz Czechowski, deutscher Lyriker und Dramaturg
- 7. Februar: Jörg Schneider, Schweizer Schauspieler
- 8. Februar: Herbert Fenn, Rechtswissenschaftler, Tanzsportler und Sportfunktionär († 2001)
- 10. Februar: Ezard Haußmann, deutscher Schauspieler
- 11. Februar: Rudolf Hoffmann, deutscher Fußballspieler
- 11. Februar: Gene Vincent, US-amerikanischer Musiker († 1971)
- 15. Februar: Roger B. Chaffee, US-amerikanischer Astronaut († 1967)
- 15. Februar: Wallace Sargent, US-amerikanischer Astronom
- 16. Februar: Sonny Bono, US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Politiker († 1998)
- 20. Februar: Gottfried Tröger, deutscher Politiker und MdB
- 20. Februar: Ellen Gilchrist, US-amerikanische Schriftstellerin
- 21. Februar: Rue McClanahan, US-amerikanische Schauspielerin
- 22. Februar: Danilo Kiš, serbischer Schriftsteller († 1989)
- 23. Februar: Alexander Deichsel, deutscher Soziologe
- 26. Februar: Mäni Weber, Schweizer Fernseh-Quizmaster, Moderator und Radioreporter
- 27. Februar: Theodor Hoffmann, Chef der NVA und Minister für Nationale Verteidigung der DDR
- 27. Februar: Margarete Jehn, deutsche Schriftstellerin und Liedermacherin
- 27. Februar: Mirella Freni, lyrischer Sopran
- 28. Februar: Klaus Piontek, Schauspieler († 1998)
- 1. März: Francis Folorunsho Clement Alonge, Bischof von Ondo
- 3. März: Hans Sturm, deutscher Fußballspieler
- 3. März: Malcolm Anderson, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 3. März: Schelju Schelew, Philosoph, Politiker
- 4. März: Bent Larsen, dänischer Schachspieler
- 6. März: Eva Rühmkorf, deutsche Politikerin
- 6. März: Ronald Delany, irischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 7. März: Josef Deutsch, deutscher Fußballspieler
- 10. März: Manfred Germar, deutscher Leichtathlet
- 11. März: Heinz Schemken, deutscher Politiker
- 12. März: Jacques Benveniste, französischer Mediziner († 2004)
- 12. März: Manfred Werp, Richter am deutschen Bundesgerichtshof
- 13. März: Hilmar Kopper, deutscher Bankier
- 14. März: Jan van Nerijnen, niederländischer Komponist und Dirigent
- 14. März: Jo van den Booren, niederländischer Komponist und Musiker
- 17. März: Oscar Panno, argentinischer Schach-Großmeister
- 20. März: Sam Lay, US-amerikanischer Bluessänger und -schlagzeuger
- 21. März: Hubert Fichte, deutscher Schriftsteller († 1986)
- 21. März: Brian Clough, englischer Fußballspieler und Trainer († 2004)
- 23. März: Hans Lenk, Philosoph und Leistungssportler
- 24. März: Peter Bichsel, Schweizer Schriftsteller
- 25. März: Gottfried Haschke, deutscher Politiker
- 26. März: Mahmud Abbas, palästinensischer Politiker
- 27. März: Gerhard Gottschalk, deutscher Mikrobiologe und Genomforscher
- 27. März: Julian Glover, englischer Schauspieler
- 28. März: Claus Jurichs, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 2005)
- 29. März: Renate Holland-Moritz, deutsche Schriftstellerin und Journalistin
- 29. März: Wolfgang Uhlmann, deutscher Schachmeister
- 5. April: Claus Grobecker, deutscher Politiker
- 6. April: John Pepper Clark, Literaturprofessur, nigerianischer Schriftsteller
- 7. April: Bobby Bare, US-amerikanischer Country-Sänger
- 8. April: Lars Clausen, deutscher Soziologe
- 8. April: Avi Primor, israelischer Diplomat und Publizist
- 9. April: Aulis Sallinen, finnischer Komponist
- 12. April: Jimmy Makulis, griechischer Schlagersänger
- 14. April: Erich von Däniken, Schweizer Hotelier und Schriftsteller
- 14. April: Loretta Lynn, US-amerikanische Country-Sängerin
- 17. April: Theo Angelopoulos, griechischer Filmregisseur
- 19. April: Dudley Moore, englischer Schauspieler und Komiker († 2002)
- 19. April: Justin Francis Rigali, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal
- 20. April: Reinhold Würth, deutscher Unternehmer
- 21. April: Charles Grodin, Schauspieler
- 21. April: Peter Frisch, Präsident des Kölner Bundesamtes für Verfassungsschutz
- 22. April: Paul Chambers, US-amerikanischer Jazz-Bassist († 1969)
- 28. April: Zoltán Dunai, ungarischer Maler
- 29. April: Gundi Busch, deutsche Eiskunstläuferin
- 29. April: Otto Matthäus Zykan, Komponist
- 1. Mai: Eberhardt Renz, Landesbischof der evangelische Landeskirche in Württemberg
- 2. Mai: Luis Suárez, spanischer Fußballspieler
- 3. Mai: Christoph Demke, evangelischer Theologe und Bischof
- 4. Mai: Luandino Vieira, angolanischer Schriftsteller
- 4. Mai: Rüdiger Nehberg, deutscher Menschenrechtsaktivist, Konditor und Überlebenskünstler
- 6. Mai: Klaus Immelmann, deutscher Verhaltensbiologe († 1987)
- 7. Mai: Friedrich-Adolf Jahn, deutscher Politiker
- 8. Mai: Jack Charlton, ehemaliger englischer Fußballtrainer und Fußballspieler
- 9. Mai: Wolf von Fabeck, deutscher Solar-Aktivist
- 10. Mai: Peter Pütz, Professor für neuere deutsche Literaturwissenschaft († 2003)
- 10. Mai: Judith Beckmann, US-amerikanische Sopranistin
- 11. Mai: Francisco Umbral, spanischer Schriftsteller
- 11. Mai: Doug McClure, US-amerikanischer Schauspieler († 1995)
- 13. Mai: Luciano Benetton, italienischer Unternehmer
- 14. Mai: René Regenass, Schweizer Schriftsteller
- 19. Mai: Fritz Rudolf Fries, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 20. Mai: Marinella, griechische Sängerin
- 21. Mai: Hisako Matsubara, japanische Schriftstellerin
- 22. Mai: Theodor Berchem, deutscher Wissenschaftler, Universitätspräsident
- 25. Mai: Dieter Strützel, deutscher Kulturwissenschaftler und Soziologe († 1999)
- 29. Mai: André Brink, südafrikanischer Schriftsteller
- 30. Mai: Dietrich Kittner, deutscher Kabarettist
- 31. Mai: Karlmann Geiß, Präsident des Bundesgerichtshofs
- 1. Juni: Norman Foster, britischer Architekt und Designer
- 1. Juni: Percy Adlon, deutscher Film- und Fernsehregisseur, Autor und Produzent
- 2. Juni: Wilhelm Wieben, deutscher Fernsehmoderator, Schauspieler und Autor
- 2. Juni: George Atkinson, US-amerikanischer Stuntman und Geschäftsmann († 2005)
- 5. Juni: Günter Noris, deutscher Musiker
- 5. Juni: Misha Mengelberg, niederländischer Pianist, Komponist und Bandleader
- 9. Juni: Knut Ipsen, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes
- 10. Juni: Vic Elford, britischer Automobil-Rennfahrer
- 12. Juni: Christoph Meckel, deutscher Schriftsteller und Graphiker
- 14. Juni: Dieter Forte, Schriftsteller
- 16. Juni: Bill Cobbs, US-amerikanischer Schauspieler
- 18. Juni: Werner Altegoer, deutscher Fußball-Funktionär
- 18. Juni: Herbert Paulmichl, Komponist und Organist
- 21. Juni: Françoise Sagan, französische Schriftstellerin († 2004)
- 21. Juni: Agnes Simon, Tischtennisspielerin
- 22. Juni: Rudolf Lippert, deutscher Tischtennisspieler
- 26. Juni: Wilhelm Schraml, Bischof von Passau (seit 2001)
- 29. Juni: Dennis Crompton, britischer Architekt und Autor
- 1. Juli: David Prowse, britischer Schauspieler und Fitnesstrainer
- 3. Juli: Charles Brauer, deutscher Schauspieler und Sänger
- 3. Juli: Harrison H. Schmitt, US-amerikanischer Wissenschaftsastronaut
- 6. Juli: Dalai Lama, Friedensnobelpreisträger, Mitglied der tib. Exilregierung
- 7. Juli: Hans Belting, deutscher Kunstwissenschaftler und Medientheoretiker
- 9. Juli: Mercedes Sosa, lateinamerikanische Sängerin
- 9. Juli: Wim Duisenberg, Wirtschaftswissenschaftler, Präsident der Europäischen Zentralbank († 2005)
- 10. Juli: Friedel Neuber, Bankier, Politiker († 2004)
- 11. Juli: Günther von Lojewski, deutscher Journalist
- 12. Juli: Ursula Herwig, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin († 1977)
- 12. Juli: Hans Tilkowski, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 15. Juli: Ken Kercheval, US-amerikanischer Schauspieler
- 17. Juli: Donald Sutherland, kanadischer Schauspieler
- 17. Juli: James Cotton, US-amerikanischer Blues-Mundharmonikaspieler
- 17. Juli: Peter Schickele, US-amerikanischer Komponist und Satiriker
- 18. Juli: Ioan Holender, österreichischer Sänger
- 19. Juli: Gerd Albrecht, deutscher Dirigent
- 19. Juli: Thaddäus Podgorski, österreichischer Schauspieler, Radio- und Fernsehjournalist
- 20. Juli: Henk Molleman, niederländischer Politiker († 2005)
- 21. Juli: Norbert Blüm, deutscher Politiker
- 23. Juli: Wolfgang Kaus, deutscher Regisseur und Schauspieler
- 24. Juli: Mel Ramos, US-amerikanischer Künstler
- 25. Juli: Adnan Kashoggi, saudi-arabischer Geschäftsmann (Waffenhändler)
- 25. Juli: Barbara Harris, US-amerikanische Schauspielerin
- 27. Juli: Wolfgang Schad, deutscher Evolutionsbiologe und Goetheanist
- 29. Juli: Peter Schreier, deutscher Sänger (Tenor)
- 30. Juli: Hubert Schleichert, österreichischer Philosoph
- 31. Juli: August Paterno, österreichischer Fernsehpfarrer
- 2. August: Wolfgang Frühwald, deutscher Literaturwissenschaftler
- 2. August: Volker Brandt, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 5. August: Michael Ballhaus, deutscher Kameramann, erhielt 2 mal den Bundesfilmpreis
- 8. August: Donald P. Bellisario, US-amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Produzent
- 9. August: Klaus Stürmer, deutscher Fußballspieler († 1971)
- 10. August: Wolfgang Herger, deutscher Politiker
- 10. August: Gia Kantscheli, georgischer Komponist
- 12. August: Karl Mickel, deutscher Lyriker, Dramatiker und Essayist († 2000)
- 12. August: Harry Kupfer, deutscher Opernregisseur
- 12. August: John Cazale, US-amerikanischer Schauspieler († 1978)
- 12. August: André Kolingba, Präsident der Zentralafrikanischen Republik
- 13. August: Michael A. Roth, deutscher Fußball-Funktionär
- 13. August: Brendan Comiskey, Bischof der Bistum Ferns im Südosten Irlands
- 14. August: Heiko Hoffmann, deutscher Politiker
- 15. August: Jürgen Werner, deutscher Fußballspieler († 2002)
- 18. August: Hifikepunye Lucas Pohamba, namibischer Politiker
- 18. August: Rafer Johnson, US-amerikanischer Leichtathlet
- 19. August: Story Musgrave, US-amerikanischer Astronaut
- 21. August: Ali Mitgutsch, deutscher Illustrator, Maler, Bilderbuchautor
- 22. August: E. Annie Proulx, nordamerikanische Journalistin und Schriftstellerin
- 29. August: Peter Kirsten, deutscher Musiker, Musikproduzent und Musikverleger († 2004)
- 29. August: William Friedkin, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent
- 30. August: Gerhard Mitter, deutscher Rennfahrer († 1969)
- 31. August: Eldridge Cleaver, US-amerikanischer Schriftsteller, Mitbegründer der Black Panther († 1998)
- 1. September: Seiji Ozawa, japanischer Dirigent
- 4. September: Walther Kauer, Schweizer Schriftsteller († 1987)
- 5. September: Dieter Hallervorden, deutscher Komiker, Moderator und Kabarettist
- 5. September: Alfred Schmidt (Fußballer), ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer
- 6. September: Isabelle Collin Dufresne, amerikanisch-französische Schauspielerin und Künstlerin
- 7. September: Abdou Diouf, Präsident des Senegal (1981 bis 2000)
- 8. September: Fritz Baumbach, deutscher Fernschachgrossmeister
- 9. September: Bin Kaneda, japanischer Komponist und Professor
- 11. September: Arvo Pärt, estnischer Komponist
- 11. September: Estiphan Panoussi, persisch-US-amerikanischnischer orientalischer Philologe und Philosoph
- 11. September: German Stepanowitsch Titow, sowjetischer Kosmonaut († 2000)
- 11. September: Jacques Gaillot, Titularbischof von Partenia und Bischof emeritus von Evreux
- 13. September: Heinrich Maul, Richter am deutschen Bundesgerichtshof
- 15. September: Petra Schürmann, deutsche TV-Moderatorin und Schauspielerin
- 16. September: Esther Vilar, argentinisch-deutsche Schriftstellerin
- 16. September: Billy Boy Arnold, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 17. September: Serge Klarsfeld, französischer Rechtsanwalt und Historiker
- 18. September: Dimitri, Clown und Pantomime
- 20. September: Walter Eschweiler, deutscher FIFA- und WM-Schiedsrichter
- 21. September: Sigrid Valdis, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. September: David Esrig, rumänischer Regisseur
- 24. September: Dieter Pavlik, deutscher Politiker († 2000)
- 24. September: Max Vogt, Richter am Bundesgerichtshof
- 28. September: Koko Taylor, US-amerikanische Blues-Sängerin
- 29. September: Jerry Lee Lewis, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Pionier
- 30. September: Luboš Fišer, tschechischer Komponist und Regisseur († 1999)
- 1. Oktober: Julie Andrews, britische Schauspielerin
- 1. Oktober: Walter de Maria, US-amerikanischer Künstler
- 2. Oktober: Omar Sivori, ehemaliger argentinischer Fußballspieler
- 4. Oktober: Horst Janson, deutscher Schauspieler
- 5. Oktober: Oswald Wiener, österreichischer Schriftsteller, Sprachtheoretiker und Kybernetiker
- 8. Oktober: Hans Joachim Schädlich, deutscher Schriftsteller
- 9. Oktober: Eduard Georg, 2. Herzog von Kent, Mitglied der britischen Königsfamilie
- 10. Oktober: Hermann Nuber, ehemaliger Fußballspieler
- 10. Oktober: W. Jason Morgan, US-amerikanischer Geophysiker
- 10. Oktober: Werner Groß, von 1982 bis 2000 Richter am Bundesgerichtshof
- 11. Oktober: Jan van Vlijmen, niederländischer Komponist († 2004)
- 12. Oktober: Luciano Pavarotti, italienischer Tenor
- 15. Oktober: Bobby Morrow, ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet
- 15. Oktober: Barry McGuire, Folkrock-Sänger
- 18. Oktober: Peter Boyle, US-amerikanischer Schauspieler
- 20. Oktober: Jerry Orbach, US-amerikanischer Schauspieler († 2004)
- 21. Oktober: Kurt Hartz, Politiker
- 24. Oktober: Philippe Morillon, französischer Politiker und General
- 31. Oktober: Dieter Dorn, deutscher Theaterregisseur und Intendant
- 1. November: Edward Said, Literaturtheoretiker und Kritiker († 2003)
- 3. November: Gero Bisanz, deutscher Fußballtrainer
- 3. November: Gerd Müller, deutscher Fußballspieler
- 4. November: Marianne Tralau, deutsche Künstlerin und Galeristin
- 8. November: Alfonso López Trujillo, Erzbischof von Medellín und Kardinal
- 11. November: Karl Lamers, deutscher Politiker und MdB
- 11. November: Raymund Schwager, katholischer Theologe und Jesuit († 2004)
- 11. November: Bibi Andersson, schwedische Schauspielerin
- 13. November: Hartmut Löwe, deutscher evangelischer Theologe und Militärbischof
- 14. November: Hussein II. (Jordanien), von 1952 bis 1999 König von Jordanien († 1999)
- 16. November: France-Albert René, Präsident der Seychellen
- 17. November: Anton Sailer, österreichische Schilegende und ein Schauspieler
- 18. November: Rudolf Bahro, Dt. Journalist, Politiker u. Philosoph († 1997)
- 19. November: Jack Welch, Manager
- 23. November: Wladislaw Nikolajewitsch Wolkow, sowjetischer Kosmonaut († 1971)
- 25. November: Joseph Zoderer, Südtiroler Schriftsteller
- 27. November: Helmut Lachenmann, deutscher Komponist
- 27. November: Michel Portal, französischer Jazz-Musiker
- 30. November: Herbert Prikopa, österreichischer Dirigent und Kabarettist
- 1. Dezember: Heinz Riesenhuber, deutscher Politiker
- 1. Dezember: Preston Sturges, US-amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur († 1959)
- 1. Dezember: Lou Rawls, US-amerikanischer Jazz/Soulsänger
- 1. Dezember: Woody Allen, US-amerikanischer Komiker, Regisseur, Autor und Schauspieler
- 3. Dezember: Hubert Weinzierl, deutscher Diplomforstwirt
- 4. Dezember: Paul O'Neill, ehemaliger Finanzminister der USA
- 5. Dezember: Marise Chamberlain, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 5. Dezember: Kaj Ikast, dänischer Offizier und Politiker
- 8. Dezember: Tatjana Jakowlewna Satulowskaja, russische Schachspielerin
- 8. Dezember: Michael Kahn, US-amerikanischer Cutter
- 11. Dezember: Ferdinand Alexander Porsche, deutscher Designer und Geschäftsführer
- 11. Dezember: Günther Bredehorn, deutscher Politiker
- 14. Dezember: Klaus Klingner, deutsche Politiker
- 14. Dezember: Lee Remick, US-amerikanische Schauspielerin († 1991)
- 15. Dezember: Adnan Badran, jordanischer Akademiker und Politiker, Ministerpräsident
- 16. Dezember: Nikos Sampson, zypriotischer Politiker, Präsident der Republik Zypern († 2001)
- 21. Dezember: John G. Avildsen, US-amerikanischer Filmregisseur
- 25. Dezember: Albín Brunovský, slowakischer Grafiker und Maler († 1997)
- 25. Dezember: Jonathan Beckwith, US-amerikanischer Biochemiker, Mikrobiologe und Genetiker
- 26. Dezember: Gnassingbé Eyadéma, togolesischer Politiker und Präsident († 2005)
- 30. Dezember: Wolfgang Dauner, Keyboarder, Jazzpianist
- 30. Dezember: Omar Bongo, Präsident von Gabun
- 31. Dezember: Peter Herbolzheimer, deutscher Posaunist und Bandleader

Gestorben


- 10. Januar: Edwin Flack, Olympionike (
- 1873)
- 28. Januar: Michail Michailowitsch Ippolitow-Iwanow, russischer Komponist und Dirigent (
- 1859)
- 31. Januar: Helene Glatzer, deutsche Widerstandskämpferin (
- 1902)
- 3. Februar: Hugo Junkers, deutscher Flugzeugkonstrukteur (
- 1859)
- 3. Februar: Quincas Laranjeiras, brasilianischer Gitarrist und Komponist (
- 1873)
- 8. Februar: Max Liebermann, deutscher Maler und Grafiker (
- 1847)
- 12. Februar: Auguste Escoffier, französischer Meisterkoch (
- 1846)
- 13. Februar: Herbert Allen Gines, britischer Sinologe (
- 1845)
- 28. Februar: Chiquinha Gonzaga, brasilianische Pianistin und Komponistin (
- 1

Sibirien

Sibirien (
russisch Sibir / Сибирь) ist die Bezeichnung für ein Gebiet, das den größten Teil Nordasiens bzw. des asiatischen Teils Russlands umfasst. Es umfasst rund die Hälfte des russischen Territoriums und misst 9,6 Mio. km², ist also flächenmäßig etwas größer als die gesamte USA.

Überblick

Problem der Grenzziehung

Die Grenzen Sibiriens sind nicht eindeutig definiert. Die Bestimmung des Sibirischen Territoriums unterscheidet sich je nach Betrachtungsweise: geografisch, historisch, politisch. Föderale Subjekte Sibiriens Die aus dem Mongolischen stammende Landesbezeichnung mit der Bedeutung "Schlafendes Land" bezog sich ursprünglich auf das Khanat Sibir im heutigen Westsibirien, einem Zerfallsprodukt der Goldenen Horde. Heute wird damit außerhalb Russlands meist der gesamte asiatische Teil Russlands bezeichnet. Dieser erstreckt sich in west-östlicher Richtung ca. 7.000 Kilometer weit vom Ural bis zu den Gebirgen der pazifischen Wasserscheide. Von Norden nach Süden umspannt er etwa 3.500 km vom Arktischen Ozean (Nordpolarmeer) bis zum Kasachischen Hügelland und der Grenze zur Mongolei und zur Volksrepublik China. Der Ferne Osten (Dal'nij Vostok / Дальний Восток), von Jakutien bis zur Pazifikküste, der mit 6,179.900 km² Fläche grösser ist als das übrige Sibirien, wird zwar außerhalb Russlands zumeist als Teil dieser Landschaft subsummiert, gilt jedoch in Russland selbst als eigene Region. So verstehen Einwohner Kamtschatkas oder Sachalins unter "Sibirien" eine Region, die sich mehrere tausend km westlich ihrer Heimat befindet.

Horizontale Gliederung

Der horizontalen Gliederung nach kann Sibirien grob in sieben Teilregion unterteilt werden: Westsibirisches Tiefland, Nordsibirisches Tiefland, Mittelsibirisches Bergland, Südsibirische Gebirge, Mitteljakutische Niederung, Ostsibirisches Tiefland und Ostsibirisches Bergland.

Flüsse

Die größten Flüsse sind der Ob (Ob / Обь, fem.) der die riesige Ebene hinter dem Ural entwässert, der Jenissej, die Lena und der Amur. Bei Irkutsk befindet sich der Baikalsee, der tiefste Süßwassersee der Erde. Weit im Osten liegt die große Halbinsel Kamtschatka mit ihren vielen Vulkanen.

Klima

In den meisten Regionen Sibiriens herrscht ein ausgeprägtes Kontinentalklima: Heiße Sommer (bis +40°C) werden von extrem kalten Wintern (bis -67°C) abgelöst. Oft wird das Land bis zu 9 Monate von einer Schneedecke bedeckt. Die Landschaft wird großteils von borealen Wäldern (Taiga) dominiert, in den arktischen Regionen herrscht baumlose Tundra vor. Dazwischen existiert mit den Waldtundra-Zonen eine Übergangsform. Im Süden geht die Taiga in Steppe über. Weite Teile Sibiriens werden von Permafrost (dauerhaft gefrorener Boden) eingenommen. Der Kältepol der bewohnten Welt befindet sich im ostsibirischen Oimjakon (südlich von Werchojansk).

Bevölkerung

Mit rund 23 Millionen Einwohnern ist Sibirien nur schwach besiedelt, die Bevölkerungsdichte liegt im Mittel bei nur 2,7 Menschen pro km². Die Bevölkerung konzentriert sich in einem relativ schmalen Streifen im Süden und Südwesten, wo die Transsibirische Eisenbahn wichtige Großstädte verbindet und Ackerbau möglich ist. Novosibirsk, Omsk, Krasnojarsk, Tjumen' ,Tomsk, Irkutsk, Chabarowsk, Chita, Ulan-Ude und die fernöstliche Pazifik-Metropole Wladiwostok gehören zu den größten Städten in diesem Streifen. Wichtige Industriezentren, in denen weitere Großstädte liegen, sind der Autonome Kreis der Chanten und Mansen und der Autonome Kreis der Jamal-Nenzen, die den Schwerpunkt der Öl- und Gasindustrie darstellen sowie das südsibirische Kusnezker Kohlebecken (Kusbass) mit der Industriestadt Kemerowo. Den Großteil der Bevölkerung stellen die in den letzten Jahrhunderten zugewanderten Russen. Sie überwogen schon im 18. Jahrhundert die Urbevölkerung. Schon zu Zarenzeiten dienten die abgelegenen und unwirtlichen Gebiete Sibiriens und Mittelasiens zur Verbannung von politischen Gegnern und Straftätern. Schreckliche Berühmtheit erlangte der Archipel GULAG, das unter der Herrschaft Stalins aufgebaute System von Gefängnissen und Straflagern. Erst mit dem Zerfall der Sowjetunion hörten die Deportationen in diese Gebiete auf. Ab den 1920er Jahren wurde die Industrie Sibiriens forciert, was die Bevölkerungsstruktur zugunsten der Einwanderer fixierte. Die indigenen Völker des Nordens, Sibiriens und des Russischen Fernen Ostens setzen sich aus Völkern der altaischen, der Uralischen Sprachfamilien, der paläoasiatischen Sprachen und weiteren zusammen. Die größeren sind die Tuwiner, Burjaten, Chakassen, Jakuten und Altaier. Zu den kleineren Ethnien ohne eigene Teilrepublik gehören u.a. Tschuktschen, Ewenken, Korjaken, Nenzen, Chanten und Mansen. In der Sowjetunion waren die meisten indigenen Völker Sibiriens von zwangsweiser Ansiedlung und Kollektivierung in Sowchosen betroffen. Die stärkste Bedrohung für die indigenen Völker geht von der industriellen Erschließung Bodenschätze wie Öl, Gas, Kohle, Diamanten und Gold im asiatischen Teil Russlands aus. Daneben stellt der Alkoholismus ein gewaltiges Problem dar. Die Sprachen vieler kleinerer Völker befinden sich am Rande des Aussterbens, insbesondere dort, wo aufgrund industrieller Erschließung das Umfeld verloren geht, in welchem diese verwendet werden. Seit dem Zerfall der UdSSR siedeln sich verstärkt Chinesen in Sibirien an, welche dort vorwiegend als Händler oder Unternehmer tätig sind.

Siehe auch


- Geschichte Sibiriens
- Indigene Völker des russischen Nordens, Sibiriens und des russischen Fernen Ostens
- Neusibirische Inseln
- Ostsibirien
- Verwaltungsgliederung Russlands

Literatur


- Klaus Bednarz: "Östlich der Sonne", Rowohlt 2002, ISBN 3498006290
- Norbert Wein: "Sibirien", Klett-Verlag 1999, ISBN 623006939
- Gudrun Ziegler: "Der achte Kontinent", Ullstein 2005, ISBN 3550076126

Weblinks


- [http://www.presidentz.org/misc/sibirien/index.htm Kurzreferat über Rohstoffe, Wasserkraft, Eisenbahn und Schifffahrt.]
- [http://www.wissen.swr.de/sf/begleit/bg0004/sb00.htm Karten & Photos (SWR)]
- http://www.trans-sibirien.de
- [http://www.infoe.de/home/Sibirien/ Informationen zu den indigenen Völkern Sibiriens]
- http://www.prosibiria.de/ Partnerschaft mit Sibirien (indigene Völker)
- [http://www.gasl.org/refbib/Kennan__Sibirien.pdf George Kennan: Sibirien. Schilderungen (des Verbannungssystems). Leipzig: Reclam, 1890-1891] (PDF; Fraktur-Reprint in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek der GASL)
- [http://www.gasl.org/refbib/Kennan__Zeltleben.pdf George Kennan: Zeltleben in Sibirien. Leipzig: Reclam 1891] (PDF; Fraktur-Reprint in der Arno-Schmidt-Referenzbibliothek der GASL)
- http://www.inrussland.net/sibirien.html Kategorie:Geographie (Russland) ja:シベリア ko:시베리아

2000

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 2000 ist „Internationales Jahr der Physik“
- Der Königs-Fliegenpilz (Amanita regakis) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Rotmilan (Milvus milvus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Sandbirke (Betula pendula) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Rote Waldvöglein (Cephalanthera rubra) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Die Äskulapnatter (Elaphe longissima longissima) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Fetthenne (Sedum) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)

Januar


- 1. Januar: Adolf Ogi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die USA übergeben den Panamakanal, der seit seiner Fertigstellung am 15. August 1914 unter US-amerikanischer Hoheit stand, an Panama. 12.000 amerikanische Soldaten verlassen daraufhin die Militärbasen, die einst zum Schutz des Kanals errichtet worden waren
- 1. Januar: Die neue Bundesverfassung in der Schweiz tritt in Kraft
- 1. Januar: Turkmenistan schafft die Todesstrafe ab
- 7. Januar: Monaco. Eigene Vertretung in der EU in Brüssel
- 9. Januar: Islam Abduganijewitsch Karimow wird erneut als Staatspräsident in Usbekistan in seinem Amt bestätigt
- 21. Januar: Putsch und Sturz des Präsidenten in Ecuador
- 24. Januar: Der Fernseh-Sender N24 nimmt den Sendebetrieb auf

Februar


- 8. Februar: Griechenland. Konstantinos Stefanopoulos wird wieder als Staatspräsident gewählt
- 15. Februar: Die Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und Lettland beginnen
- 15. Februar: Mandé Sidibé wird Staatspräsident von Mali
- 15. Februar: Die Slowakei beginnt mit den Beitrittsverhandlungen mit der