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| Hans Fischer |
Hans FischerHans Fischer ( - 27. Juli 1881 in Höchst am Main; † 31. März 1945 in München), deutscher Chemiker
Fischer erhielt 1930 den Nobelpreis für Chemie "für seine Arbeiten über den strukturellen Aufbau der Blut- und Pflanzenfarbstoffe und für die Synthese des Hämins"
Vater Dr. Eugen Fischer, Firmedirektor einer Wiesbadener Firma, Mutter Anna Herdegen. Grundschulbesuch in Stuttgart, später Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Wiesbaden und Abschluss mit dem Abitur 1899.
Anschließend Chemie- und gleichzeitiges Medizinstudium, zuerst in Lausanne, später in Marburg, dort Mitglied der Burschenschaft Alemannia. Abschluss des Chemiestudiums in Marburg 1904, zwei Jahre später Aprobation in Medizin in München.
Fischer arbeitete anschließend für zwei Jahre an der Zweiten Medizinischen Klinik in München und am Ersten Chemischen Institut Berlin unter Emil Fischer. 1911 kehrte er nach München zurück und habilitierte ein Jahr später als Professor für Innere Medizin. 1913 Nachfolger von E.F. Weinland am Physiologischen Institut München.
1916 Nachfolger von Windaus an der Universität Innsbruck als Professor für Medizinische Chemie. Von dort folgte er 1918 einem Ruf der Universität Wien.
Von 1921 bis zu seinem Tod war er Professor für Organische Chemie an der Technischen Hochschule (heute Technische Universität) München.
Fischer, Hans
Fischer, Hans
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Fischer, Hans
ja:ハンス・フィッシャー
27. JuliDer 27. Juli ist der 208. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 209. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 157 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1214 - Schlacht bei Bouvines
- 1694 - Durch Beschluss des Parlaments wird die Bank von England gegründet.
- 1769 - Erstes urkundlich belegtes Feuerwerk (in London)
- 1794 - Robespierre, Richter während der französischen Revolution, wird verhaftet, nachdem sich seine Terrorherrschaft durch das 22.Prairial verschärft hatte.
- 1900 - Bei der Verabschiedung eines Regiments deutscher Soldaten hält Kaiser Wilhelm II. seine "Hunnenrede".
- 1906 - Die BLS wird unter dem Namen Berner Alpenbahngesellschaft BLS (Bern—Lötschberg— Simplon) gegründet.
- 1914 - Mobilmachung Russlands
- 1929 - Verabschiedung der Genfer Konvention über Behandlung von Kriegsgefangenen durch 42 Staaten.
- 1940 - Der erste Zeichentrickfilm mit Bugs Bunny erscheint.
- 1945 - Nach gewonnener Unterhauswahl übernimmt Clement Attlee das Amt des britischen Premierministers von Winston Churchill.
- 1949 - Jungfernflug des ersten Düsenverkehrsflugzeuges de-Havilland-Comet
- 1950 - Die DDR führt den Titel Held der Arbeit ein.
- 1953 - Der Koreakrieg endet nach drei Jahren mit einem Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet in Panmunjeom.
- 1955 - Der österreichische Staatsvertrag tritt offiziell in Kraft.
- 1956 - Rumänien wird Mitglied in der UNESCO.
- 1970 - Portugal. Tod von António de Oliveira Salazar.
- 1983 - Hitzerekord in Deutschland. Mit 40,2 Grad wird Gärmersdorf in Bayern die wärmste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen.
- 1983 - Hitzerekord in Österreich. Mit 39,7 Grad wird in Dellach im Drautal in Kärnten die wärmste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen.
- 1984 - In Livorno läßt die Stadtverwaltung zwei Skulpturen des Künstlers Amedeo Modigliani aus dem Hafenbecken bergen, die dieser samt einer Schubkarre 70 Jahre zuvor aus Enttäuschung über anfeindende Kritik dort versenkt hatte.
- 1990 - Im portugiesischen Mangualde läuft der letzte Citroën 2CV (Ente) vom Band.
- 1998 - Deutschland und Armenien unterzeichen eine Abkommen über finanzielle Zusammenarbeit
- 2000 - Mazedonien. Vierte Umbildung der Regierung
- 2002 - Fatos Nano wird Regierungschef in Albanien
- 2003 - Wahl der Nationalversammlung in Kambodscha
Kultur
- 1907 - Uraufführung der Operette Der fidele Bauer von Leo Fall in Mannheim.
Katastrophen
- 1955 - Nähe Petrick, Bulgarien. Eine Lockheed Constellation der Fluggesellschaft El Al, auf dem Flug von Wien, Österreich nach Tel Aviv, Israel, wurde nach einem Navigationsfehler von bulgarischen Düsenjägern angegriffen und abgeschossen, nachdem das Flugzeug bulgarischen Luftraum verletzt hatte. Alle 58 Menschen an Bord starben.
- 1976 - Erdbeben der Stärke 7,5 in Tangshan, 150 km südlich von Peking, Volksrepublik China, etwa 655.000 Tote, offiziell: 255.000 Tote
- 1989 - Tripolis, Libyen. Absturz einer McDonnell Douglas DC-10 der Korean Air beim Landeanflug. 75 der 200 an Bord befindlichen Personen starben.
- 2000 - Dhangarhi, Nepal. Eine DHC Twin Otter 300 der Royal Nepal Airlines stürzte bei Regen und schlechter Sicht ab. Alle 25 Menschen an Bord starben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1924 - Abschlussfeier der Olympischen Sommerspiele in Paris
- 1991 - Der spanische Radrennfahrer Miguel Indurain gewinnt die Tour de France.
- 1997 - Der Radrennfahrer Jan Ullrich gewinnt als erster Deutscher die Tour de France.
Geboren
- 1450 - Jakob Wimpheling, deutscher Schriftsteller
- 1595 - Albrecht von Sachsen-Eisenach, Herzog von Sachsen-Eisenach
- 1768 - Joseph Anton Koch, deutscher Maler
- 1773 - Jacob Aall, Mitglied der verfassungsgebenden norwegischen Nationalversammlung
- 1801 - George Biddell Airy, englischer Astronom
- 1808 - Moriz Haupt, klassischer Philologe und Germanist
- 1824 - Alexandre Dumas (Sohn), französischer Schriftsteller
- 1826 - Adolph von Hansemann, deutscher Unternehmer und Bankier
- 1835 - Giosuè Carducci, italienischer Dichter und Redner
- 1840 - Ranald Slidell MacKenzie, amerikanischer General
- 1848 - Lorand Eötvos, ungarischer Physiker
- 1866 - António José de Almeida, portugiesischer Politiker
- 1867 - Enrique Granados y Campiña, italienischer Sänger
- 1871 - Ákos Buttykay, ungarischer Komponist
- 1871 - Theodore Dreiser, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1871 - Ernst Zermelo, deutscher Mathematiker
- 1877 - Ernst von Dohnányi, ungarischer Pianist und Komponist
- 1880 - Donald Crisp, britischer Schauspieler
- 1881 - Hans Fischer, deutscher Chemiker
- 1882 - Sir Geoffrey de Havilland, britischer Flugzeugkonstrukteur
- 1886 - Ernst May, bekannter deutscher Architekt und Stadtplaner
- 1891 - Wladimir Michailowitsch Petljakow, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1892 - Max Fechner, Justizminister der DDR
- 1895 - Walter Scheidt, Professor am Anthropologischen Institut der Universität Hamburg
- 1900 - Ernst F. Fürbringer, deutscher Schauspieler
- 1900 - Hans Haug, schweizer Komponist
- 1900 - Charles Vidor, US-amerikanischer Regisseur
- 1904 - Ljudmila Rudenko, russische Schachweltmeistrin
- 1909 - Hilde Domin, deutsche Schriftstellerin
- 1910 - Rajzel Zychlinski, jiddische Dichterin
- 1912 - Igor Markevitch, russischer Komponist und Dirigent
- 1913 - Gunther Kohlmey, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- 1914 - Gusti Huber, österreichische Burg- und Filmschauspielerin
- 1914 - Karlfranz Schmidt-Wittmack, deutscher Politiker, MdB
- 1915 - Mario del Monaco, italienischer Sänger
- 1915 - Rolf Moebius, deutscher Film- und Theaterschauspieler
- 1917 - Bourvil, französischer Schauspieler
- 1918 - Homer, US-amerikanischer Sänger
- 1923 - Biuku Gasa, Lebensretter von John F. Kennedy
- 1923 - Oyama, koreanischer Karatemeister
- 1924 - Otar Taktakischwili, georgischer Komponist
- 1925 - Imo Moszkowicz, deutscher Regisseur, Schriftsteller und Schauspieler
- 1926 - Margret Dünser, deutsche Journalistin
- 1927 - Georg Stollenwerk, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1927 - Heinz Wewers, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1928 - Karl Mai, deutscher Fußballspieler
- 1929 - Harvey Fuqua, US-amerikanischer Sänger
- 1929 - Jack Higgins, britischer Schriftsteller
- 1931 - Karl Grünheid, Minister für Maschinenbau der DDR
- 1933 - Nick Reynolds, US-amerikanischer Sänger
- 1935 - Wolfgang Schad, deutscher Evolutionsbiologe und Goetheanist
- 1936 - Siegbert Alber, deutscher Politiker und MdB
- 1937 - Peter Damm, deutscher Hornist
- 1938 - Gary Gygax, Erfinder des Fantasy-Rollenspiels Dungeons and Dragons
- 1939 - Gabriela Vranová, tschechische Schauspielerin
- 1940 - Lothar Herbst, polnischer Poet
- 1940 - Pina Bausch, deutsche Tänzerin, Choreografin
- 1941 - August-Wilhelm Scheer, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik
- 1944 - Bobbie Gentry, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1944 - Marlene Charell, deutsche Tänzerin, Sängerin und Moderatorin
- 1944 - Maureen McGovern, US-amerikanische Sängerin
- 1946 - Toktar Ongarbajewitsch Aubakirow, kasachischer Militärpilot und Raumfahrer
- 1948 - Brunhilde Irber, deutsche Politikerin und MdB
- 1950 - Michael Vaughn, britischer Musiker und Sänger
- 1952 - Ellen Streidt, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 1954 - Philippe Alliot, französischer Rennfahrer
- 1956 - Hubert Gorbach, österreichischer Vizekanzler und Bundesminister
- 1956 - Paul Cook, britischer Musiker
- 1957 - Hansi Müller, deutscher Fußballspieler
- 1958 - Barbara Rudnik, deutsche Schauspielerin
- 1958 - Christopher Dean, britischer Eiskunstläufer
- 1958 - Margarethe Schreinemakers, deutsche TV-Moderatorin
- 1958 - Peter Schneider (Politiker), deutscher Politiker
- 1961 - Juri Schlünz, deutscher Fußballspieler und Bundesligatrainer
- 1965 - José Luis Chilavert, berühmter ex-Fussballnationaltorwart Paraguay
- 1970 - Birgitta Weizenegger, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 1983 - Lorik Cana, albanischer Fußballspieler
Gestorben
- 1088 - Benno II., Bischof von Osnabrück
- 1101 - Konrad, König von Italien und König von Deutschland
- 1276 - Jakob I., König von Aragón
- 1365 - Rudolf IV., Herzog von Österreich 1358-1365
- 1375 - Beneš Krabice z Weitmile, Kanoniker des Prager Domkapitels und Hofchronist
- 1503 - Johann von Dalberg, Bischof von Worms und Kanzler der Universität Heidelberg
- 1617 - Kaspar Füger, deutscher Komponist und Kreuzkantor
- 1675 - Henri la Tour d'Auvergne, französischer Heerführer und Marschall von Frankreich
- 1759 - Pierre-Louis Moreau de Maupertuis, französischer Mathematiker, Physiker und Philosoph
- 1774 - Samuel Gottlieb Gmelin, deutsch-russischer Naturwissenschaftler
- 1783 - Johann Philipp Kirnberger, deutscher Musiktheoretiker und Komponist
- 1805 - Johann Friedrich Wilhelm von Charpentier, deutscher Geologe
- 1823 - Mathias von Flurl, Begründer der bayerischen Mineralogie und Geologie
- 1841 - Michail Jurjewitsch Lermontow, russischer Dichter
- 1844 - John Dalton, englischer Naturforscher und Lehrer
- 1877 - François Blanc, französischer Mathematiker und Finanzier
- 1883 - Franz Doppler, ungarischer Komponist
- 1899 - Tassilo von Heydebrand und der Lasa, deutscher Schachmeister
- 1900 - Adolf Foglár, österreichischer Jurist und Schriftsteller
- 1917 - Emil T. Kocher, Schweizer Chirurg und Nobelpreisträger
- 1923 - Nicolò Marini, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1924 - Ferruccio Busoni, Pianist, Komponist, Dirigent und Musiklehrer
- 1930 - Alfred Friedrich Bluntschli, schweizer Architekt
- 1931 - Alfredo Peri-Morosini, katholischer Bischof
- 1931 - Auguste Forel, schweizer Psychiater und Entomologe
- 1931 - Jacques Herbrand, französischer Logiker
- 1946 - Gertrude Stein, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1954 - Alexander Gawrilowitsch Gurwitsch, russischer Mediziner und Biologe
- 1954 - Rainer Maria Gerhardt, deutscher Schriftsteller, Verleger und Übersetzer
- 1954 - Johann Baptist Hofmann, deutscher Altphilologe
- 1956 - Otto Ziegler, deutscher Politiker und MdB
- 1960 - Liesl Karlstadt, bayerische Soubrette, Schauspielerin und Kabarettistin
- 1961 - Anni Krahnstöver, deutsche Politikerin und MdB
- 1962 - James Howard Kindelberger, US-amerikanischer Manager in der Flugzeugindustrie
- 1962 - Josef Hegenbarth, deutscher Maler und Illustrator
- 1962 - Richard Herrmann, deutscher Fußballspieler
- 1963 - Hans Rubenbauer, deutscher Altphilologe
- 1967 - Hans Schomburgk, deutscher Afrikaforscher und Pionier des Tierfilms
- 1968 - Lilian Harvey, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 1970 - António de Oliveira Salazar, Diktator von Portugal
- 1972 - Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi, Politiker und Gründer der Paneuropa-Union
- 1973 - Edward Vernon Rickenbacker, US-amerikanischer Kampfpilot im Ersten Weltkrieg
- 1979 - Ottmar Kohler, deutscher Arzt und Romanfigur
- 1980 - Barney Bigard, US-amerikanischer Jazz-Klarinettist
- 1980 - Mohammad Reza Pahlavi, letzter Schah von Persien
- 1981 - Katharina Boll-Dornberger, deutsche Physikerin
- 1981 - William Wyler, US-amerikanischer Regisseur
- 1982 - Wladimir Smirnow, sowjetischer Fechter
- 1984 - James Mason, englischer Filmschauspieler
- 1988 - Brigitte Horney, deutsche Schauspielerin
- 1988 - Mathilde Danegger, deutsche Schauspielerin
- 1989 - Dolf Sternberger, deutscher Politikwissenschaftler und Journalist
- 1994 - Kevin Carter, Südafrikanischer Fotojournalist
- 1997 - Gerhard Baumgärtel, Oberbürgermeister von Weimar und Minister der DDR
- 1999 - Trygve Magnus Haavelmo, Nobelpreisträger und Ökonom
- 2003 - Bob Hope, US-amerikanischer Komiker, Schauspieler und Entertainer
- 2004 - Joseph Rovan, deutsch-französischer Historiker
- 2004 - Joseph Wang Dian Duo, katholischer Priester
Feier- und Gedenktage
Siehe auch
:26. Juli - 28. Juli
:27. Juni - 27. August
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0727
als:27. Juli
ja:7月27日
ko:7월 27일
simple:July 27
th:27 กรกฎาคม
Frankfurt-Höchst
Höchst am Main ist seit 1928 Stadtteil von Frankfurt am Main, hat etwa 12.500 Einwohner und liegt rund 10 km westlich der Frankfurter Innenstadt an der Mündung der Nidda in den Main.
Höchst ist im Gegensatz zu den meisten anderen Stadtteilen eine alte Stadt (Stadtrecht seit 1355) und bis heute das wichtigste städtische Subzentrum im Frankfurter Westen. Bis 1987 war Höchst Verwaltungssitz eines eigenen Landkreises, der seit 1928 den Namen Main-Taunus-Kreis trägt. Höchst ist Zentrum des Ortsbezirks Frankfurt-West mit 120.000 Einwohnern.
Der Name Höchst wurde durch den ehemaligen Weltkonzern Hoechst AG (1863 bis 1999) weltweit bekannt. Mit kurzer Unterbrechung (1925 bis 1952) war Höchst Konzernsitz des Unternehmens.
Die gut erhaltene Höchster Altstadt steht seit 1972 unter Denkmalschutz. Auf mittelalterlichem Stadtgrundriss stammen die meisten Fachwerkhäuser aus der Zeit nach dem großen Stadtbrand 1586.
Ein bedeutendes kulturelles Ereignis ist das Höchster Schlossfest, das seit 1957 jährlich stattfindet. Es beginnt Mitte Juni und dauert vier Wochen. In der Zeit finden zahlreiche Veranstaltungen wie das Altstadtfest, eine "Kerb" am Mainufer, das Jazz-Festival im Schloss und ein großes Feuerwerk (unter anderem) statt. Das Schlossfest lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher aus der Region nach Höchst.
Wirtschaft
Höchst war bis 1999 Sitz der Hoechst AG (heute Bestandteil von Sanofi-Aventis). Auf dem ehemaligen Werksgelände, heute Industriepark Höchst, sind noch zahlreiche ehemalige Tochterunternehmen der Hoechst AG ansässig.
Das zweite große Industrieunternehmen waren die Mainkraftwerke (gegründet 1911), die in direkter Nachbarschaft der Altstadt ein Kohlekraftwerk betrieben. 2004 wurde das lange Zeit stillstehende Kraftwerk nach einem Brand komplett abgerissen.
Die Königsteiner Straße, seit 1990 Fußgängerzone, ist ein wichtiger Einzelhandelsstandort. Die "Einkaufsstadt Höchst" leidet allerdings sehr unter der Konkurrenz des nur 3 km entfernten Main-Taunus-Zentrums, eines der größten deutschen Einkaufszentren und das erste in Deutschland gebaute. Zum unübersehbaren Symbol der Krise wurde die Schließung des Warenhauses Hertie in der Königsteiner Straße Ende 2001.
Verkehr
Der Höchster Bahnhof ist ein Knoten im Regionalverkehr, hier halten zahlreiche Regionalexpresse. Die wichtigsten Anbindungen in die Frankfurter Innenstadt von hier sind die S-Bahnen S1 (Wiesbaden-Hauptbahnhof - Rödermark-Ober-Roden) und S2 (Niedernhausen (Taunus) - Dietzenbach) sowie die Regionalbahnen 12 (früher K-Bahn) und 13 (Sodener Bahn). Seit 1952 fahren Straßenbahnen nach Höchst, zur Zeit die Linie 11 nach Fechenheim. Die Buslinie 58 verbindet Höchst mit dem Rhein-Main-Flughafen.
Der Stadtteil besitzt keinen direkten Anschluss an die Autobahn. Die Anschlussstelle Höchst der BAB 66 liegt etwa zwei Kilometer vom Ortskern entfernt im nördlich angrenzenden Frankfurt-Unterliederbach. Zur Zeit befindet sich allerdings eine Auffahrt zur Bundesstraße 40 im Bau. Die autobahnähnlich ausgebaute Schnellstraße tangiert Höchst südlich und soll in Zukunft die Höchster Altstadt vom Durchgangsverkehr befreien.
Höchst liegt außerdem an der alten Handelsstraße von Frankfurt nach Mainz. Die Bolongarostraße, die Hauptstraße der Höchster Altstadt, war Teil dieser Verbindung.
Geschichte
Mittelalter
Mainz
Höchst wurde zum ersten Mal 790 als Hostat (hohe Stätte) urkundlich erwähnt. Der Name hat nichts mit der Hostato-Sage zu tun, nach der der Knappe Hostato als einziger eine Schlacht überlebte, und deswegen von Karl dem Großen als Dank für seine Tapferkeit die hohe Stätte erhielt.
An der Stelle der Stadt war zuvor ein römisches Kastell. Möglicherweise gab es zu römischer Zeit sogar bereits eine Mainbrücke.
Um 830, wenige Jahrzehnte nach der Stadtgründung, wurde die bis heute weitgehend erhaltene Justinuskirche errichtet, eine der ältesten Kirchen in Deutschland.
Über 1.000 Jahre gehörte die Stadt Höchst zum Territorium des Erzbischofs und Kurfürsten von Mainz. Das Mainzer Rad im Wappen des Stadtteils erinnert noch heute daran. Höchst wurde als Mainzer Tochterstadt vor den Toren Frankfurts ein wichtiges Instrument der Mainzer im Konkurrenzkampf der beiden Großstädte.
1355 wurden dem kurmainzischen Dorf "Hoestem" die Stadtrechte durch Karl IV. verliehen. Im Jahr darauf beginnt der Bau der Höchster Burg sowie einer Stadtmauer, außerdem wird seitdem in Höchst Markt abgehalten.
Der von den Mainzern seit 1308 in Höchst von allen den Main befahrenden Schiffen erhobene Zoll führte mehrfach zur Eskalation der Mainzisch-Frankfurterischen Rivalitäten, da die Handelsstadt Frankfurt durch den Mainzoll ihre wichtigste Lebensader bedroht sah. 1396 zerstörten die Frankfurter deshalb Stadt und Burg Höchst, die aber bald danach wiederaufgebaut wurden.
Frühe Neuzeit
1396
1582 wütete in Höchst die Pest, vier Jahre später wurde beim Großen Stadtbrand die Hälfte der Stadt zerstört.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde auch Höchst in Mitleidenschaft gezogen. Am 20. Juni 1622 wurde die Schlacht bei Höchst ausgetragen, bei der die Kaiserlichen unter Tilly die Braunschweiger schlugen. 1631 besetzten die Schweden unter Gustav II. Adolf die Stadt, 1635 Bernhard von Weimar. Brände, Hunger und Pest deziemierten die Bevölkerung. Am Ende des Krieges hatte Höchst nur noch 52 Haushaltungen (1618 waren es noch 126).
Im 18. Jahrhundert blühte in Höchst am Main der Handel. Grund dafür waren zum einen die weltberühmte Höchster Porzellanmanufaktur von Johann Peter Melchior (1746-1796, neugegründet 1946), zum anderen die schweizer-italienische Handelsfamilie Bolongaro, die in Höchst ein Handelskontor errichteten. In dem von ihnen 1772-75 erbauten Bolongaropalast verbrachte Napoleon I. 1813 seine letzte Nacht auf deutschem Boden, danach diente der Palast als Hauptquartier von Blücher. Heute ist das Bürger- und Standesamt untergebracht. Der Trausaal gilt als einer der schönsten Deutschlands. 1768 wird auf Dekret von Kurfürst Emmerich Josef nördlich der Altstadt die Höchster Neustadt gegründet.
19. Jahrhundert
Emmerich Josef
1802 wurden durch den Reichsdeputationshauptschluss die geistlichen Fürstentümer und damit auch das Erzbistum Mainz aufgelöst. Höchst kommt zum Fürstentum Nassau-Usingen, das bald darauf im Herzogtum Nassau aufgeht. Die für Höchst zuständige Residenzstadt ist nun Wiesbaden. Seit der Neuordnung der Bistümer 1821 gehört Höchst auch kirchenrechtlich nicht mehr zum Bistum Mainz, sondern zum damals neugeschaffenen Bistum Limburg.
Vom 1. auf den 2. November 1813 verbrachte der bei Leipzig geschlagene Napoleon Bonaparte seine letzte Nacht auf rechtsrheinischem Boden, er übernachtete im Höchster Bolongaropalast. Sein Kontrahent, Marschall Blücher, erreichte Höchst wenige Tage später (17. November) und nutzte den Bolongaropalast immerhin bis zum 27. Dezember des Jahres als Hauptquartier.
1839 erhielt Höchst Anschluss an einer der ersten deutschen Eisenbahnen, die Taunusbahn. Der erste Höchster Bahnhof lag am Bahnübergang der heutigen Königsteiner Straße. 1847 eröffnete die Nebenbahn ins damals sehr beliebte Kurbad Soden. 1877 folgte die Bahnstrecke nach Limburg an der Lahn, 1902 die nach Königstein im Taunus.
Mitte des 19. Jahrhunderts erreicht die Industrielle Revolution in Deutschland ihren ersten Höhepunkt. Dies ging auch an Höchst nicht vorbei. 1863 gründeten Dr. Eugen Lucius aus Erfurt und sein Schwager Carl Friedrich Wilhelm Meister das Unternehmen Theerfarbenfabrik Meister, Lucius & Co. Das Unternehmen wird unter dem Namen Farbwerke Höchst und später als Hoechst AG zu einem der größten Chemie-Konzerne Deutschlands heranwachsen.
Infolge des "Deutsch-Deutschen Kriegs" kam Höchst 1866 mit großen Teilen des heutigen Hessen zu Preußen. 1885 wurde die Stadt Kreisstadt des neugegründeten Landkreises Höchst.
20. Jahrhundert
Landkreises Höchst
Am 1. April 1917 wurden die Gemeinden Unterliederbach, Sindlingen und Zeilsheim in Höchst am Main eingemeindet.
Infolge des Versailler Vertrags wurden die linksrheinischen Gebiete Deutschlands durch Frankreich besetzt, außerdem drei Brückenköpfe auf rechtsrheinischem Gebiet in einem Radius von jeweils 30 km rund um Köln, Koblenz und Mainz. Höchst lag innerhalb des Mainzer Besatzungsgebiets und wurde am 14. Dezember 1918 von französischen, marrokanischen und algerischen Truppen besetzt, die in den Höchster Kasernen Quartier nahmen. An der Niddabrücke nach Nied wurde ein Grenzübergang (Zollgrenze) eingerichtet, Straßennamenschilder in französischer Sprache wurden aufgehängt. Wegen Widerstand gegen die Besatzungsmacht wurde 1919 Oberbürgermeister Janke ausgewiesen, dasselbe Schicksal traf 1923 seinen Amtsnachfolger Bruno Asch. Er leitete bis 1925 die Amtsgeschäfte telefonisch von Frankfurt aus. Die französische Besatzung endete erst im Jahr 1929.
Am 1. April 1928, kam die Stadt Höchst am Main als Stadtteil zu Frankfurt am Main, die neuen Höchster Stadtteile sind fortan Frankfurter Stadtteile. Teile des Eingemeindungsvertrags von 1928 [http://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/1915/eingemeindungsvertrag.pdf] sind noch heute lokalpolitisches Thema, da nicht alle Vetragspunkte von der Stadt Frankfurt eingehalten wurden. Hauptgrund der Eingemeindung war die Vereinigung der Hoechst AG mit anderen großen Chemieunternehmen zur IG Farben, die ihren Sitz in Frankfurt am Main haben sollte. Die Stadt Höchst, die auf die hohen Steuereinnahmen des gleichnamigen Chemiekonzerns angewiesen war, musste nachziehen, um so wenigstens indirekt von den Einnahmen der IG Farben zu profitieren.
Aus den Restgemeinden des Landkreises Höchst und weiteren umliegenden Gemeinden wurde der Main-Taunus-Kreis gegründet, dessen Kreisverwaltung sich bis 1987 in Höchst befand.
Bis 1980 verfügte Höchst ebenfalls über eine eigenständige Kfz-Zulassungsstelle für das Kfz-Kennzeichen FH (Frankfurt-Höchst).
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Höchster Altstadt nur leicht beschädigt. Bei Luftangriffen im Jahr 1940 wurden vier Häuser zerstört, 13 Menschen starben dabei. Gegen Kriegsende wurde Höchst mit Frankfurt von den amerikanischen Truppen besetzt. American Forces Network (AFN) richtete sich im Höchster Schloss ein.
1957 fand zum ersten Mal das Höchster Schlossfest statt, ein kultureller Höhepunkt der Region.
1972 wurde die Höchster Altstadt unter Denkmalschutz gestellt. 1973 wurde die Abfallgrube im Wirtschaftshof des ehemaligen Antoniterklosters entdeckt. Dort machte man bedeutenden Glas- und Keramikfunde aus des Zeit des 15. bis 17. Jahrhunderts.
Sehenswürdigkeiten in Höchst
17. Jahrhundert
- Altstadt, darin
- Justinuskirche, karolingisch, um 830, dreischiffige Basilika mit hochgotischem Chor (15. Jh.)
- Höchster Schloss, 14.-16.Jh., Residenz der Mainzer Erzbischöfe
- Neues Schloss, um 1600
- Höchster Schlossplatz
- Stadtmauer und Maintor, gotisch, 14. Jahrhundert
- Antoniterkloster, 1441, Bolongarostraße
- Kronberger Haus, Renaissance, 1577, Bolongarostraße (darin die Höchster Porzellanmanufaktur)
- Greiffenclau'sches Haus, Renaissance, 1590-1600, Wed
- Altes Rathaus, Renaissance, 1594-95, Allmeygang
- In der Neustadt (gegr. 1768)
- Bolongaropalast, barock (1772-80), Bolongarostraße
- ehem. Kreishaus, 1892, Bolongarostraße
- Stadtkirche (ev.), 1882, Emmerich-Josef-Straße
- Josefskirche (kath.), neuromanisch, 1907-08, Hostatostraße
- Bahnhof Höchst, 1914
- ehem. Kaufhaus Schiff, später Hertie, 1929, Königsteiner Straße
- Außerhalb der Höchster Innenstadt
- Verwaltungsgebäude der Farbwerke Hoechst AG, Expressionismus, 1920-24 (Peter Behrens)
- Jahrhunderthalle Hoechst, 1961-63, Pfaffenwiese (Gemarkung Zeilsheim)
- Ballsporthalle Frankfurt am Main, 1986-88, Silostraße (Gemarkung Unterliederbach)
- Höchster Stadtpark, 1908
- Park an der Wörthspitze, 1927 (Gemarkung Nied)
Weblinks
- http://www.hoechst-am-main.de/
-
Höchst
1945
2. Februar: Mühlviertler Hasenjagd
Politik
- 1. Januar: Eduard von Steiger wird Bundespräsident der Schweiz
- 16. Januar: Schwerer Luftangriff der britischen Luftwaffe auf Magdeburg: 90 % der Magdeburger Altstadt versinkt in Schutt und Asche
- 24. Januar: In Aachen erscheint mit den Aachener Nachrichten die erste deutsche Nachkriegszeitung
- 27. Januar: Befreiung des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee
- 30. Januar: Durch ein sowjetisches U-Boot wird der Dampfer „Wilhelm Gustloff“ versenkt. Von ca. 10.000 Menschen (Flüchtlinge aus Ostpreussen) an Bord überlebten nur etwa 1.200 Menschen; es handelt sich um die größte Schiffskatastrophe der Weltgeschichte
- 4. Februar: 11. Februar: Konferenz von Jalta
- 12. Februar: Abkommen von Varkiza, Entwaffnung und Demobilisierung der Griechischen Volksbefreiungsarmee ELAS
- 4. April: Befreiung Ungarns durch sowjetische Truppen und Beginn der stalinistischen Zeit
- 20. April: Vorübergehende Schließung der Technischen Hochschule Berlin (Vorgänger der Technischen Universität)
- 25. April: Elbe Day, in Torgau feiern sowjetische und US-amerikanische Soldaten das erstmaliges Zusammentreffen ihrer Kampfverbände auf reichsdeutschem Boden
- 27. April: Befreiung des KZ-Kommandos Kaufering/Landsberg durch die amerikanische Armeeverbände und französische Truppen de Gaulles - 28. April: In der Penzberger Mordnacht ermorden NS-Schergen kurz vor Kriegsende 16 Zivilisten
- 30. April: Die Rote Armee hisst die sowjetische Fahne auf dem Reichstagsgebäude, Adolf Hitler, der Diktator des Dritten Reiches, begeht Selbstmord
- 5. Mai: Dänemark. Ende der Besetzung durch die Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 5. Mai: Waffenstillstand und Befreiung der Niederlande
- 6. Mai: Der von Kurt Schumacher initiierte Ortsverein Hannover der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands wird ins Leben gerufen und ist erste Keimzelle für den Wiederaufbau der SPD
- 7. Mai: Um 2.41 Uhr unterzeichnet Generaloberst Alfred Jodl in Reims die Gesamtkapitulation der Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 8. Mai: Norwegen. Ende der Besatzung durch deutsche Wehrmachtstruppen
- 8. Mai: Bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht; Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 9. Mai: Um 0.01 Uhr tritt die Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft
- 9. Mai: Wilhelm Buhl wird Ministerpräsident in Dänemark
- 23. Mai: Verhaftung der Reichsregierung unter Großadmiral Karl Dönitz in Flensburg
- 24. Mai: Die fast ausschließlich deutschen Bewohner werden aus Frain an der Thaya (Vranov nad Dyjí) vertrieben
- 5. Juni: Der Alliierte Kontrollrat übernimmt die oberste Regierungsgewalt im besetzten Deutschen Reich
- 10. Juni: Marschall Schukow ordnet in seinem Befehl Nr. 2 in der sowjetischen Besatzungszone an, „die Bildung und Tätigkeit antifaschistischer Parteien zu erlauben“
- 11. Juni: Die „Gruppe Ulbricht“ gründet in Berlin die Kommunistische Partei Deutschlands neu
- 15. Juni: Neugründung der SPD in Berlin, eine zweite SPD-Keimzelle entsteht
- 21. Juni: Der tschechoslowakische Präsident Eduard Benes verfügt die Enteignung des Grundbesitzes der Sudetendeutschen (Benes-Dekrete)
- 1. Juli: Einrichtung der Volkspolizei in der sowjetischen Besatzungszone
- 16. Juli: beim Trinity-Test in New Mexico (USA) explodiert die erste Atombombe
- 17. Juli–2. August: Konferenz von Potsdam über das besiegte Deutschland
- 26. Juli: Winston Churchill, britischer Premierminister, gibt nach einer verlorenen Unterhauswahl seinen Rücktritt bekannt
- 27. Juli: Nach gewonnener Unterhauswahl übernimmt Clement Attlee das Amt des britischen Premiers von Winston Churchill
- 1. August: Die Frankfurter Rundschau erscheint als erste deutsche Lizenz-Zeitung nach dem Zweiten Weltkrieg
- 2. August: Polen. Potsdamer Abkommen
- 6. August: Abwurf der ersten offiziellen Atombombe über Hiroshima, etwa 200.000 Tote
- 9. August: Abwurf einer Atombombe über Nagasaki
- 15. August: Bedingungslose Kapitulation Japans durch Kaiser Hirohito
- 17. August: Indonesien wird unabhängig
- 26. September - Bei Göttingen wird das Aufnahmelager Friedland für Flüchtlinge und Vertriebene aus Ostdeutschland und Osteuropa geschaffen.
- 10. Oktober - Auf Anordnung des Alliierten Kontrollrats werden alle NS-Organisationen aufgelöst.
- 11. November - Das Großherzogtum Luxemburg erhält eine eigene Besatzungszone in Deutschland mit den Städten Bitburg und Merzig.
- 14. November: Eröffnung der Nürnberger Prozesse
- 27. Dezember: Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird gegründet
- Wiederaufnahme der Arbeit der Kommunalverbände in getrennter institutioneller Form (Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Landkreistag)
Kultur
- 1. Februar: Uraufführung der Oper Lycksalighetens ö von Hilding Rosenberg an der Königlichen Oper in Stockholm
- 19. April: Uraufführung das Musical Carousel von Richard Rodgers am Majestic Theatre in New York
Katastrophen
- 12. Januar: Erdbeben der Stärke 7,1 in Mikawa, Japan, etwa 1.900 Tote
- 9. Februar: Das deutsche Passagierschiff „General von Steuben“ wird mit über 4000 Flüchtlingen an Bord vor der pommerschen Ostseeküste von einem sowjetischen U-Boot torpediert und sinkt. Etwa 3500 Tote
- 23. Februar: Zerstörung von Pforzheim
- 3. Mai: Die Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe fordert ca. 7.000 Tote
- 28. Juli: New York, USA. Ein B-25 Bomber krachte in das Empire State Building zwischen dem 78. und 79. Stockwerk. 13 Tote, davon 10 Zivilisten
- 27. November: Erdbeben der Stärke 8,2 im Iran, etwa 4.000 Tote
- 15. Dezember: Zusammenstoß zwischen einer S-Bahn und einem Güterzug zwischen den Berliner Bahnhöfen Spindlersfeld und Betriebsbahnhof Schöneweide. 4 Tote, 9 Schwerverletzte. Der zuständige Fahrdienstleiter wird im Januar 1946 von der sowjetischen Besatzungsmacht zum Tode verurteilt und hingerichtet
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 4. November - Fußball: Die süddeutsche Oberliga nimmt ihren Spielbetrieb mit Punktspielen auf.
Vereinte Nationen
- Gründung der Vereinten Nationen am 26. Juni in San Francisco als Nachfolgeorganisation des Völkerbundes
- 24. Oktober: Argentinien, USA, Großbritannien, Türkei, Ukraine, Syrien, Saudi-Arabien, Neuseeland, Nicaragua, Paraguay, Philippinen, Polen, Sowjetunion, Kuba, Libanon, Luxemburg, Iran (Islamische Republik), Dominikanische Republik, El Salvador, Frankreich, Haiti, Brasilien, Chile, China, Dänemark, Argentinien, Belarus werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 25. Oktober: Griechenland wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 30. Oktober: Indien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 31. Oktober: Peru wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1. November: Australien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 2. November: Liberia und Costa Rica werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 5. November: Kolumbien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 7. November: Südafrika und Mexiko werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 9. November: Kanada wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 13. November: Panama und Äthiopien werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 14. November: Bolivien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 15. November: Venezuela wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. November: Guatemala wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. November: Norwegen wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 29. November: Jugoslawien wird zur „Sozialistischen Föderativen Republik“
- 10. Dezember: Niederlande wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 17. Dezember: Honduras wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 18. Dezember: Uruguay wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. Dezember: Irak und Ecuador werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 27. Dezember
- : Belgien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- : Gründung des IWF (Internationaler Währungsfond)
Militärisch
- 2. Januar: Nürnberg wird in einem alliierten Luftangriff weitgehend, die historisch wertvolle Altstadt vollständig zerstört
- 16. Januar: Magdeburg durch Luftangriff schwer zerstört
- 30. Januar: Versenkung der Wilhelm Gustloff durch ein sowjetisches U-Boot, mehr als 9.000 Tote
- 13.–15. Februar: Luftangriff auf Dresden (min. 35.000 Tote)
- 23. Februar: Zerstörung Pforzheims durch Luftangriff
- 3. März: Alliierte Flugzeuge werfen versehentlich Bomben auf Basel und Zürich
- 16. März: Würzburg wird durch einen Luftangriff zu 75 % zerstört
- 18. März: Berlin: 1250 amerikanische Bomber fliegen einen Angriff
- 19. März: Zerstörung Hanaus durch britischen Luftangriff
- 16. April: Versenkung der Goya durch sowjetisches U-Boot, etwa 6.500 Tote
- 26. April: Letzter größerer deutscher Panzerangriff des 2. Weltkriegs: Bautzen wird zurückerobert
- 3. Mai: Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe, etwa 7.000 Tote
- 4. Mai: Die 2. französische Panzerdivision unter General Leclerc erreicht Hitlers Berghof auf dem Obersalzberg in Berchtesgaden
- 14. Juni: Das Fraternisierungsverbot wird gelockert. Demzufolge erhalten britische Besatzungssoldaten in Deutschland die Erlaubnis, mit kleinen Kindern zu sprechen
- 6. August: Erster Atombombenabwurf Hiroshima
- 9. August: Zweiter Atombombenabwurf Nagasaki
- 17. August: Das (letzte) deutsche U-Boot U 977 erreicht auf der Flucht aus Deutschland Argentinien
Technik
- 24. Januar: In Peenemünde wird eine geflügelte Version der A4/V2-Rakete die A4b erstmals erfolgreich gestartet. Sie soll die doppelte Reichweite der A4 erreichen, stürzt allerdings wegen eines Flügelbruchs vorzeitig ab. Es kommt zu keinem weiteren Start dieses Flugkörpers mehr
- 1. März: Der Pilot des ersten senkrecht startenden bemannten Raketenflugzeugs, einer Natter von den Bachem-Werken kommt beim Start ums Leben
- 6. April: Das höchste Holzbauwerk aller Zeiten, der 190 Meter hohe Holzsendeturm des Senders Mühlacker, wird von der SS gesprengt
- 16. Juli: Erste Atombombentestexplosion bei Los Alamos: „Trinity-Test“, 20 Kilotonnen TNT
- Oktober: In der Nähe von Cuxhaven wird Vertretern der alliierten Besatzungsmächte an Hand von drei Versuchsstarts die Technik der „Vergeltungswaffe“ V2 demonstiert (Operation Backfire)
1. Halbjahr
- 1. Januar: Jacky Ickx, belgischer Formel-1- und Sportwagen-Rennfahrer
- 1. Januar: Rüdiger Safranski, deutscher Schriftsteller
- 3. Januar: Stephen Stills, amerikanischer Musiker
- 3. Januar: Frank Laufenberg, verheiratet mit Irene Laufenberg
- 3. Januar: Luigi Blau, österreichischer Architekt und Möbeldesigner
- 7. Januar: Dave Cousins, britischer Sänger und Songwriter
- 8. Januar: Heinrich-Wilhelm Ronsöhr, deutscher Politiker und MdB
- 8. Januar: Terry Sylvester, britischer Musiker
- 9. Januar: Levon Ter-Petrosyan, erste Präsident von Armenien
- 10. Januar: Rod Stewart, britischer Sänger aus Schottland
- 11. Januar: Christine Kaufmann, deutsche Filmschauspielerin
- 12. Januar: Maggie Bell, britische Sängerin
- 14. Januar: Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE
- 14. Januar: Anselm Grün, Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach bei Würzburg
- 15. Januar: Christian Anders, Schlagersänger
- 17. Januar: Ib Michael, dänischer Schriftsteller
- 17. Januar: William Hart, US-amerikanischer Sänger
- 18. Januar: Isabell Allende, Tochter von Salvador Allende
- 19. Januar: Rod Evans, britischer Sänger
- 20. Januar: Eric Stewart, britischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber
- 21. Januar: Martin Shaw, britischer Schauspieler
- 22. Januar: Christoph Schönborn, österreichischer Bischof und Kardinal
- 23. Januar: Renate Kern, deutsche Schlagersängerin († 1991)
- 26. Januar: Peter Rauen, deutscher Politiker und MdB
- 26. Januar: Jacqueline du Pré, britische Violoncellistin
- 29. Januar: Manfred Lehmann, deutscher Schauspieler
- 29. Januar: Tom Selleck, US-amerikanischer Schauspieler
- 30. Januar: Steve Marriott, britischer Rockmusiker († 1991)
- 31. Januar: Matthias Beltz, deutscher Kabarettist und freier Autor († 2002)
- 1. Februar: Gerhard Welz, deutscher Fußballspieler
- 2. Februar: Robert Atzorn, deutscher Schauspieler
- 6. Februar: Bob Marley, jamaikanischer Musiker († 1981)
- 7. Februar: Fredric Kroll, amerikanischer Komponist und Schriftsteller
- 8. Februar: Erich Rutemöller, deutscher Fußballtrainer
- 8. Februar: Kinza Clodumar, nauruischer Politiker und Präsident
- 9. Februar: Mia Farrow, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. Februar: Karin Radermacher, deutsche Politikerin und MdL
- 11. Februar: Ralph Doubell, australischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 12. Februar: Jann-Peter Jansen, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Uwe Göllner, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Hans Adam II., Regent von Liechtenstein
- 15. Februar: Douglas R. Hofstadter, Physiker, Informatiker, Kognitionswissenschaftler und Philosoph
- 19. Februar: Thomas Brasch, Autor, Dramatiker und Lyriker
- 20. Februar: Johannes Biebl, deutscher Rockmusiker
- 21. Februar: Walter Momper, deutscher Politiker
- 23. Februar: Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen
- 24. Februar: Helmut Rauber, deutscher Politiker und MdB
- 27. Februar: Daniel Olbrychski, polnischer Schauspieler
- 4. März: Dieter Meier, Schweizer Künstler
- 5. März: Friedrich Bohl, deutscher Politiker
- 8. März: Anselm Kiefer, deutscher Maler und Bildhauer
- 13. März: Anatolij Timofejewitsch Fomenko, russischer Mathematiker und Dozent
- 14. März: Herman van Veen, niederländischer Sänger, Schriftsteller, Liedertexter und Liederkomponist
- 15. März: Volker Kröning, deutscher Politiker und MdB
- 16. März: Polo Hofer, schweizerischer Rock-Sänger
- 26. März: Michail Woronin, russischer Turner († 2004)
- 26. März: Joachim Hörster, deutscher Politiker und MdB
- 27. März: Harry Rowohlt, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Rezitator
- 30. März: Eric Clapton, Rock- und Blues-Gitarrist
- 3. April: Petra Kappert, Professorin für Turkologie († 2004)
- 4. April: Daniel Cohn-Bendit, Publizist und Politiker
- 12. April: Sigrid Skarpelis-Sperk, deutscher Politiker und MdB
- 13. April: Lowell George, US-amerikanischer Rockmusiker (Little Feat)
- 14. April: Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet († 1993)
- 14. April: Ritchie Blackmore, britischer Hardrock-Gitarrist/Deep Purple
- 20. April: Naftali Temu, kenianischer Leichtathlet und Langstreckenläufer († 2003)
- 25. April: Björn Ulvaeus, schwedischer Sänger, Mitglied der Gruppe ABBA
- 26. April: Winfried Glatzeder, deutscher Schauspieler
- 6. Mai: Jimmie Dale Gilmore, US-amerikanischer Country-Singer-Songwriter
- 8. Mai: Keith Jarrett, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 9. Mai: Gamal Al-Ghitani, ägyptischer Autor und Journalist
- 9. Mai: Jupp Heynckes, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 14. Mai: Wladislaw Ardzinba, abchasischer Politiker
- 16. Mai: Martha Beatriz Roque Cabello, kubanische Wirtschaftswissenschaftlerin
- 19. Mai: Pete Townshend, britischer Musiker und musikalischer Kopf der Rockband The Who
- 20. Mai: Anton Zeilinger, Professor, führte Experimente zur Quantenteleportation durch
- 21. Mai: Ernst Messerschmid, Physiker und Astronaut
- 24. Mai: Bärbel Bohley, Bürgerrechtlerin und Malerin
- 24. Mai: Priscilla Presley, amerikanische Schauspielerin
- 24. Mai: Driss Jettou, marokkanischer Politiker und Premierminister
- 25. Mai: Klaus Zaczyk, deutscher Fußballspieler
- 28. Mai: Leo Pleysier, niederländischsprachiger Schriftsteller aus Belgien
- 31. Mai: Rainer Werner Fassbinder, deutscher Regisseur, Filmproduzent und Bühnenautor († 1982)
- 31. Mai: Laurent Gbagbo, Präsident des afrikanischen Staates Côte d'Ivoire
- 2. Juni: Richard Long, britischer Künstler
- 3. Juni: Gerda Eichhorn, deutsche Politikerin
- 5. Juni: John Carlos, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 6. Juni: Theo Zwanziger, deutscher Sportfunktionär und Schatzmeister des DFB
- 7. Juni: Wolfgang Schüssel, österreichischer Bundeskanzler
- 9. Juni: Luis Ocaña, spanischer Profi-Radfahrer († 1994)
- 10. Juni: Kurt Neumann, deutscher Politiker
- 10. Juni: Regula Schmidt-Bott, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Ernst Bahr, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Roger Schawinski, Schweizer Medienpionier und Fernsehmoderator
- 14. Juni: Alfred Worm, österreichischer Journalist
- 14. Juni: Jörg Immendorff, deutscher Maler und Bildhauer
- 17. Juni: Ken Livingstone, Oberbürgermeister von London
- 17. Juni: Eddy Merckx, belgischer Radrennfahrer
- 19. Juni: Aung San Suu Kyi, Politikerin in Birma
- 21. Juni: Philippe Sarde, französischer Komponist
- 22. Juni: Rainer Brüderle, deutscher Politiker
- 25. Juni: Carly Simon, amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 29. Juni: Chandrika Bandaranaike Kumaratunga, Präsidentin von Sri Lanka
- 30. Juni: Sean Scully, irischer Maler und Grafiker
2. Halbjahr
- 2. Juli: Dieter Grasedieck, deutscher Politiker und MdB
- 7. Juli: Beatrix Philipp, deutsche Politikerin und MdB
- 8. Juli: Herbert Schirmer, war Minister für Kultur der DDR
- 8. Juli: Micheline Calmy-Rey, Schweizer Politikerin
- 9. Juli: Dean Koontz, US-amerikanischen Schriftsteller
- 12. Juli: Hans Jochen Henke, deutscher Politiker
- 12. Juli: Gerald Weiß, deutscher Politiker und MdB
- 14. Juli: Uwe Küster, deutscher Politiker und MdB
- 15. Juli: Jürgen Möllemann, deutscher Politiker († 2003)
- 19. Juli: Barbara Alms, Museumsleiterin
- 19. Juli: Christian Feest Ethnologe, Direktor des Völkerkundemuseums, Wien
- 23. Juli: Roland Ertl, Chef des Generalstabes des Österreichischen Bundesheeres
- 23. Juli: Herbert Frankenhauser, deutscher Politiker und MdB
- 30. Juli: Patrick Modiano, französischer Schriftsteller
- 7. August: Reinhard Rack, ÖVP-Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments
- 8. August: Wolfgang Dreher, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 12. August: Ute Mora, deutsche Schauspielerin († 2003)
- 12. August: Jean Nouvel, französischer Architekt
- 14. August: Steve Martin, US-amerikanischer Schriftsteller, Produzent, Schauspieler, Musiker und Komponist
- 14. August: Wim Wenders, deutscher Regisseur und Fotograf
- 15. August: Alain Juppé, französischer Politiker
- 23. August: Carmen-Maja Antoni, deutsche Schauspielerin
- 26. August: Suzette Pirsch, Künstlerin
- 27. August: Marianne Sägebrecht, deutsche Schauspielerin
- 31. August: Van Morrison, irischer Rocksänger und Songschreiber
- 31. August: Ernst-Reinhard Beck, deutscher Politiker und MdB
- 31. August: Itzhak Perlman, israelischer Musiker
- 8. September: Christiane Krüger, deutsche Schauspielerin
- 8. September: Vinko Puljić, Erzbischof von Sarajevo und Kardinal
- 9. September: Ingrid Matthäus-Maier, deutsche Politikerin
- 11. September: Franz Beckenbauer, deutscher Fußballnationalspieler
- 12. September: Norbert Berger, deutscher Sänger
- 13. September: Alain Louvier, französischer Komponist
- 13. September: Gertrude Mongella, erste Präsidentin des Afrikanischen Parlaments
- 14. September: Jürgen Koppelin, deutscher Politiker und MdB
- 14. September: Lutz Brockhaus, deutscher Bildhauer
- 15. September: Hans-Gert Pöttering, deutscher Politiker
- 17. September: Phil Jackson, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 22. September: Ursula Stenzel, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 22. September: Klaus Reichenbach, Minister im Amt des Ministerpräsidenten der DDR
- 23. September: Igor Iwanow, Sekretär des Sicherheitsrats Russlands
- 26. September: Gal Costa, brasilianischer Sänger
- 28. September: Marielle Goitschel, französische Skirennläuferin
- 29. September: Michael Bella, deutscher Fußballspieler
- 29. September: Nadeschda Tschischowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 30. September: Ralph Siegel, deutscher Musiker, Komponist und Musikproduzent
- 1. Oktober: Donny Hathaway, US-amerikanischer Musiker († 1979)
- 2. Oktober: Martin Hellman, Kryptologe
- 2. Oktober: Don McLean, US-amerikanischer Sänger und Komponist
- 5. Oktober: Brian Connolly, Schottischer Sänger der Gruppe The Sweet († 1979)
- 7. Oktober: Manfred Ruge, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt
- 21. Oktober: Michael Kraus, deutscher Künstler und Grafiker aus Olpe/Biggesee († 1978)
- 22. Oktober: Detlef Pirsig, deutscher Fußballspieler
- 27. Oktober: Arild Andersen, norwegischer Jazz-Bassist
- 27. Oktober: Waltraud Klasnic, Landeshauptmann der Steiermark
- 27. Oktober: Luiz Inácio Lula da Silva, brasilianischer Politiker und Präsident
- 29. Oktober: Wilfried Lieck, erfolgreicher deutscher Tischtennisspieler
- 3. November: Gerd Müller, Deutscher Fußballspieler und Rekordtorschütze
- 6. November: Rita Pavone, italienische Schlagersängerin
- 9. November: Jos van Immerseel, belgischer Cembalist
- 11. November: Daniel Ortega, Präsident von Nicaragua
- 12. November: Neil Young, kanadischer Rockmusiker
- 15. November: Anni-Frid Lyngstad, schwedische Popsängerin, Mitglied der Popgruppe ABBA
- 20. November: Johnny Dyani, südafrikanischer Jazz-Bassist und -Komponist
- 21. November: Goldie Hawn, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. November: Dennis Nilsen, bezeichnete sich selbst als „Englands größten Serienmörder“
- 28. November: Georg Volkert, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 30. November: Roger Glover, englischer Bassist und Musikproduzent
- 30. November: Radu Lupu, rumänischer Pianist
- 9. Dezember: Andrew Birkin, britischer Drehbuchautor und Regisseur
- 18. Dezember: Matthias Weisheit, deutscher Politiker († 2004)
- 20. Dezember: Peter Criss, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 20. Dezember: Arno Schmidt (Bundestagsabgeordneter), war vom
- 22. Dezember: Konrad Beikircher, ist Kabarettist und Musiker
- 22. Dezember: Ursula Haubner, österreichische Politikerin und seit dem
- 24. Dezember: Lemmy Kilmister, britischer Rockmusiker
- 25. Dezember: Rick Berman, ist Produzent der Star Trek Serien und Filme
- 28. Dezember: Birendra, König von Nepal († 2001)
- 30. Dezember: Paola Cacchi, italienische Leichtathletin und Olympionikin
- 31. Dezember: Leonard Adleman, Professor für Computerwissenschaften und Molekularbiologie
- 5. Januar: Hans Christiansen, deutscher Maler und Kunsthandwerker ( - 1866)
- 5. Januar: Julius Leber, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer ( - 1891)
- 10. Januar: Rudolf Borchardt, deutscher Schriftsteller und Übersetzer ( - 1877)
- 22. Januar: Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer ( - 1888)
- 22. Januar: Else Lasker-Schüler, deutsche Dichterin ( - 1869)
- 23. Januar: Eugen Bolz, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer ( - 1881)
- 23. Januar: Reinhold Frank, deutscher Rechtsanwalt und Widerstandskämpfer ( - 1896)
- 23. Januar: Helmuth James Graf von Moltke, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer ( - 1907)
- 27. Januar: Gideon Klein, tschechischer Komponist und Pianist ( - 1919)
- 29. Januar: Hans Conrad Leipelt, Mitglied der Weißen Rose ( - 1921)
- 1. Februar: Johan Huizinga, niederländischer Kulturhistoriker ( - 1872)
- 2. Februar: Alfred Delp, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus ( - 1907)
- 2. Februar: Carl Friedrich Goerdeler, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer ( - 1884)
- 2. Februar – Friedrich Schirmer, Bürgermeister von Bunzlau und Oberbürgermeister von Wittenberg ( - 1859)
- 3. Februar:
München
München ist die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern. Nach Berlin und Hamburg ist München die drittgrößte Großstadt Deutschlands und gilt als eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren der Bundesrepublik.
Geografie
Deutschland)]]
München ist eine der flächengrößten Städte Deutschlands. München bildet eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern.
Höchster Punkt der Stadt ist der Warnberg mit 579 m über NN, der tiefste Punkt liegt mit 482 m über NN im nördlichen Schwarzhölzl im Stadtteil Feldmoching.
Die Isar durchfließt das Stadtgebiet auf einer Länge von 13,7 km von Südwest nach Nordost. Bekannte Flussinseln sind die Museumsinsel mit dem Deutschen Museum und die in unmittelbarer Nähe gelegene Praterinsel. Im weiteren Umland liegen zahlreiche große Seen, wie z. B. der Ammersee, Wörthsee oder der Starnberger See. Weitere Fließgewässer sind die Würm, die, aus dem Starnberger See kommend, den Westen Münchens durchfließt, der Hachinger Bach, der im Südosten bei Perlach in das Stadtgebiet eintritt und nördlich von Neuperlach versickert, sowie etliche von der Isar abzweigende Stadtbäche wie der Eisbach, der Auer Mühlbach, der unmittelbar nach seiner Ableitung aus dem Isarkanal als erstes den Münchner Tierpark Hellabrunn durchfließt, sowie der Brunnbach. Die Stadtbäche wurden größtenteils entlang der Isar angelegt, einige durchfließen auch die Innenstadt, wobei die Bäche im Zentrum heute größtenteils unterirdisch durch Röhren geführt werden oder seit dem Bau von S- und U-Bahnlinien teilweise trockengelegt wurden. Seen im Münchener Stadtgebiet sind der | | |