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| Harold Kroto |
Harold KrotoSir Harold Walter Kroto KBE ( - 7. Oktober 1939 in Wisbech, Cambridgeshire) ist ein britischer Chemiker mit deutschen Wurzeln.
Für die Entdeckung der Fullerene, einer neuen Form des Kohlenstoffs mit kugelförmigen Molekülen erhielt er 1996 zusammen mit Robert F. Curl und Richard E. Smalley den Nobelpreis für Chemie.
Er war eng befreundet mit dem im August 2005 verstorbenen Sir Józef Rotblat, dem einzigen Wissenschaftler des Manhattan-Projekt, der vor dem Bau der Atombombe aus diesem Projekt ausstieg.
Kroto, Harold
Kroto, Harold
Kroto, Harold
Kroto, Harold
Kroto, Harold
Order of the British EmpireThe Most Excellent Order of the British Empire, gegründet 1917 durch den britischen Monarchen Georg V., ist ein britischer Ritterorden.
Stufen
# Knight Grand Cross / Dame Grand Cross (G.B.E)
# Knight Commander (K.B.E.) / Dame Commander (D.B.E.)
# Commander (C.B.E.)
# Officer (O.B.E.)
# Member (M.B.E.)
Nur die obersten beiden Stufen beinhalten die Ritterwürde (knighthood). Das Adelsprädikat „Sir“ oder „Dame“ dürfen jedoch nur Bürger des Vereinigten Königreiches oder Bürger der Commonwealth-Staaten führen, die den britischen Monarchen als ihr Staatsoberhaupt anerkennen (sogenannte Commonwealth Realms).
Ordensträger (Auswahl)
KBE / DBE
- Shirley Bassey DBE 1999
- Tim Berners-Lee KBE 2004
- George Bush (sen.) KBE, ehrenhalber
- Antonia S. Byatt CBE 1990, DBE 1999
- Charlie Chaplin KBE 1975
- Agatha Christie DBE 1971
- Nicolae Ceauşescu KBE 1978, ehrenhalber - aberkannt 22. Dezember 1989
- Sean Connery KBE 2000
- Hammer DeRoburt KBE 1982, ehrenhalber
- Stephen Fry KBE 1994
- Bill Gates KBE 2005, ehrenhalber
- Bob Geldof KBE, ehrenhalber
- Rudolph Giuliani KBE 2002, ehrenhalber
- Alan Greenspan KBE 2002, ehrenhalber
- Bob Hope KBE 1998, ehrenhalber
- Elton John KBE 24. Februar 1998
- Ellen MacArthur DBE 2005
- Paul McCartney MBE 1965, KBE 1997
- Ian McKellen KBE 1990
- Robert Mugabe KBE 1994, ehrenhalber
- Nursultan Nasarbajew KBE 2002, ehrenhalber
- Maggie Smith DBE 1990
- Steven Spielberg KBE, ehrenhalber
- Simon Wiesenthal KBE 2004, ehrenhalber
CBE
- Petula Clark CBE 1998
- Roger Daltrey CBE 2004
- Ron Dennis CBE
- David Gilmour CBE 2003
- Zaha Hadid CBE 2002
- Stephen Hawking CBE 1982
- Ian Holm CBE 1989
- Michael Palin CBE 1. Januar 2000
- Sting CBE 2003
- Billy Wright CBE 1959
OBE
- David Beckham OBE
- Steve Davis OBE 2001
- Steve Grand OBE 2000
- Emlyn Hughes OBE 1980
- Peter Molyneux OBE 2005
- Olivia Newton-John OBE 1979
- John Peel OBE 1998
- Terry Pratchett OBE 1998
- Patrick Stewart OBE 2001
- Bert Trautmann OBE 2004, ehrenhalber
- Midge Ure OBE 2005
MBE
- George Harrison MBE 1965
- Stephen Hendry MBE
- John Lennon MBE 1965 - 1969 zurückgegeben
- Jamie Oliver MBE 2003
- John Parrott MBE 1996
- Ringo Starr MBE 1965
- Jimmy White MBE 1999
- Mark Williams MBE 2004
Weblinks
- [http://www.royal.gov.uk/output/Page498.asp Offizielle Site bei The Monarchy Today] (englisch)
British Empire
1939
- 2. Januar: Der Postsparkassendienst wird im gesamten Deutschen Reich eingeführt
- Der erste Skybeamer wird zur Flugsicherung des unter Hochspannungspotential stehenden Sendemastes des Deutschlandsenders in Herzberg an der Elster eingesetzt
Politik
- 1. Januar: Kleinbetriebe im Deutschen Reich sind ab sofort zur ordentlichen Buchführung verpflichtet
- 1. Januar: Philipp Etter wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die Namensänderungsverordnung für Juden im Dritten Reich tritt in Kraft
- 1. Januar: Das im Vorjahr eingeführte Pflichtjahr für arbeitslose ledige weibliche Jugendliche unter 25 Jahren gilt ab sofort für alle
- 1. Januar: Das am 30. April 1938 beschlossene Jugendschutzgesetz und die Arbeitszeitverordnung treten in Kraft
- 15. März: Vertrag über die Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren wird unterzeichnet
- 22. März: Litauen tritt das Memelland an Deutschland ab
- 28. März: Truppen des Generals Franco erobern Madrid
- 31. März: Freundschafts- und Nachbarschaftsvertrag zwischen Italien und San Marino
- 3. April: Führerweisung Hitlers: Angriffskrieg gegen Polen (Fall Weiß)
- 7. April: Das faschistische Italien annektiert Albanien
- 11. Mai: Der japanische-russische Grenzkonflikt verschärft sich erneut
- 14. Juni: Der Landesname von Siam wird auf Veranlassung des Diktators General Pibul Songkhram in Thailand (Prathet Thai = "Land der Freien") geändert
- 23. August: Hitler-Stalin-Pakt (Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und der UdSSR)
- 31. August: Verkleidete SS-Angehörige verüben einen fingierten Überfall auf den Sender Gleiwitz und liefern damit die Rechtfertigung für den Kriegsangriff auf Polen am nächsten Morgen
- 1. September: Einmarsch reichsdeutscher Truppen in Polen und damit Auslösung der Beistands- (englisch-französische Garantieerklärung)und Kooperationspakte (Hitler-Stalin-Pakt; Beginn des 2. Weltkrieges in Europa
- 3. September: Kriegserklärung Frankreichs und Großbritanniens an das Großdeutsche Reich)
- 3. September: Der britische Passagierdampfer „Athenia“ wird von einem deutschen U-Boot ohne Vorwarnung versenkt
- 4. September: In Deutschland wurde für Frauen zwischen 18 und 25 die halbjährige Reichsarbeitsdienstpflicht eingeführt
- 17. September: Einmarsch der UdSSR in Ostpolen
- 28. September: Deutschland/Russland. Deutsch-sowjetischer Grenz- und Freundschaftsvertrag
- 31. Oktober: Umsiedlungsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Lettland
- 8. November: Missglücktes Attentat auf Hitler im Bürgerbräukeller durch Georg Elser
- 30. November: Ausbruch des dreimonatigen Winterkrieges: Der Einfall der Roten Armee in Finnland führt zunächst zu einem Debakel für die UdSSR, bei dem 200.000 sowjetische Soldaten und lediglich 25.000 Finnen ums Leben kommen; Finnland wahrt letztlich seine Unabhängigkeit. Die Durchbrechung der Mannerheimlinie Anfang 1940, die als unüberwindbar galt, gilt aber als eine der strahlendsten und damals in ihrer wahren Bedeutung verkannten Leistung der Roten Armee. Der Erfolg wurde zum großen Teil durch das menschenverachtende Verheizen der sowjetischen Truppen durch Stalin erreicht
- 14. Dezember: Die Sowjetunion wird aufgrund des Überfalls auf Finnland aus dem Völkerbund ausgeschlossen. Weitere Maßnahmen unterbleiben: Die USA erklären ein „moralisches Embargo“, selbst dieses ist nach wenigen Wochen vergessen
Wissenschaft/Technik
- 29. Januar: Karl Bode erreichte mit seinem Hubschrauber 3.427 m Höhe.: Weltrekord
- 27. August: Erich Warsitz steuert als Pilot eine Heinkel He 178, das erste Düsenflugzeug, angetrieben durch ein Heinkel S3B Strahltriebwerk
- 24. Oktober: Das erfolgreichste US-Starrluftschiff, der in Deutschland gebaute Zeppelin LZ 126/ZR-3 „USS Los Angeles“ wird außer Dienst gestellt
Kultur
- 4. Februar: Uraufführung der Operette Die ungarische Hochzeit von Nico Dostal in Stuttgart
- 14. Februar: Uraufführung der Oper Marionetter von Hilding Rosenberg an der Königlichen Oper in Stockholm
- 7. Oktober: Uraufführung der Oper Die Kathrin von Erich Wolfgang Korngold an der Königlichen Oper in Stockholm
- Billie Holiday singt im New Yorker Café Society erstmals Strange Fruit
- In den USA erscheint das erste Batman-Comic
Katastrophen
- 25. Januar: Erdbeben der Stärke 8,3 in Chillán, Chile, rund 28.000 Tote
- 13. September: Der Minenkreuzer „La Tour D'Auvergne“ (Frankreich) sinkt nach der Explosion der an Bord lagernden Seeminen in Casablanca (Marokko). 215 Mann der 396 Mann starken Besatzung kommen ums Leben
- 13. Dezember: Der Zerstörer „Duchess“ sinkt westlich von Schottland nach einer Kollision mit dem Schlachtschiff „Barham“. 129 Tote
- 22. Dezember: Auf dem Bahnhof in Genthin kollidieren zwei D-Züge. 196 Menschen sterben bei dieser Katastrophe
- 26. Dezember: Erdbeben der Stärke 7.8 in Erzincan, Türkei ca. 30.000 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
1. Halbjahr
- 1. Januar: Franz Hummel, deutscher Komponist und Pianist
- 3. Januar: Dieter B. Herrmann, Astronom und Physiker
- 3. Januar: Bobby Hull, kanadischer Eishockeyspieler
- 5. Januar: Rustam Ibrahimbekov, aserbaidschanischer Filmautor
- 6. Januar: Waleri Lobanowski, sowjetischer und ukrainischer Fußball-Trainer († 2002)
- 7. Januar: Helga Seibert, deutsche Verfassungsrichterin
- 7. Januar: Rosina Wachtmeister, österreichische Künstlerin
- 9. Januar: Friedel Keim, deutscher Musiker
- 10. Januar: Franz Winzentsen, Experimental- und Animationsfilmemacher
- 10. Januar: Sal Mineo, Schauspieler und Sänger († 1976)
- 10. Januar: Scott McKenzie, US-amerikanischer Sänger
- 11. Januar: Ann Heggtveit, kanadische Skirennläuferin
- 12. Januar: Helmut Eisendle, österreichischer Psychologe und Schriftsteller († 2003)
- 13. Januar: Norbert Geis, deutscher Politiker
- 14. Januar: Jean-Christophe Ammann, Schweizer Kunsthistoriker und Kurator
- 14. Januar: Ute Starke, Turnerin, Weltmeisterin
- 16. Januar: Ralph Gibson, US-amerikanischer Photograph
- 19. Januar: Ulrich Irmer, deutscher Politiker, MdB und MdEP
- 21. Januar: Heinz Hornig, deutscher Fußballspieler
- 21. Januar: Engelbert Kupka, deutscher Politiker
- 21. Januar: Friedel Lutz, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 22. Januar: Alfredo Palacio, ecuadorianischer Kardiologe, Präsident von Ecuador
- 23. Januar: Sonny Chiba, japanischer Schauspieler
- 24. Januar: Renate Garisch-Culmberger, deutsche Leichtathletin
- 24. Januar: Joseph Vilsmaier, deutscher Filmregisseur
- 24. Januar: Karsten Schmidt, deutscher Jurist
- 24. Januar: Jan Lichardus, deutsch-slowakischer Vorgeschichtsforscher († 2004)
- 25. Januar: Otto Wesendonck (Bildhauer), deutscher Bildhauer
- 29. Januar: Germaine Greer, australische Intellektuelle, Autorin und Publizistin
- 29. Januar: Hans-Joachim Hecht, deutscher Schachspieler
- 1. Februar: Fritjof Capra, österreichischer Physiker, Esoteriker und Buchautor
- 5. Februar: Robert Antretter, deutscher Politiker und MdB
- 5. Februar: Evžen Zámečník, tschechischer Komponist und Professor
- 7. Februar: Hermann Lause, deutscher Schauspieler († 2005)
- 8. Februar: Egon Zimmermann, ehemaliger österreichischer Skirennläufer
- 8. Februar: Peter Röhlinger, Oberbürgermeister von Jena
- 9. Februar: Reiner Pfeiffer, deutscher Journalist
- 9. Februar: Janet Suzman, südafrikanische Schauspielerin
- 10. Februar: Adrienne Clarkson, Journalistin, Autorin und Diplomatin
- 10. Februar: Roberta Flack, US-amerikanische Popsängerin, Pianistin und Songschreiberin
- 12. Februar: Jürgen Vahlberg, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages
- 12. Februar: Ray Manzarek, US-amerikanischer Musiker (The Doors)
- 13. Februar: Waleri Iljitsch Roschdestwenski, russischer Kosmonaut
- 14. Februar: Johanna Dohnal, österreichische Politikerin (SPÖ)
- 14. Februar: Razzy Bailey, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 15. Februar: William Van Horn, Zeichner, der seit 1988 Disney-Comics zeichnet
- 16. Februar: Czesław Niemen, polnischer Rocksänger († 2004)
- 16. Februar: Adelheid D. Tröscher, Tochter von Tassilo Tröscher
- 21. Februar: Ulrich Briefs, deutscher Volkswissenschaftler († 2005)
- 27. Februar: Franco Sbarro, Designer und Entwickler von Kraftfahrzeugen
- 27. Februar: Kenzo Takada, japanischer Modedesigner
- 28. Februar: Daniel Chee Tsui, chinesisch-amerikanischer Physiker, Nobelpreisträger
- 28. Februar: Erika Pluhar, österreichische Schauspielerin, Sängerin und Autorin
- 1. März: Dieter Asmus, deutscher Maler und Grafiker
- 1. März: Leo Brouwer, kubanischer klassischer Gitarrist und Komponist
- 3. März: Ariane Mnouchkine, französische Theater- und Filmregisseurin, Theaterleiterin und Autorin
- 4. März: Hans Jürgen Wenzel, deutscher Komponist, Dirigent und Hochschullehrer
- 5. März: Wolf Bauer, deutscher Politiker, MdB
- 6. März: Adam Osborne, britischer Erfinder des Laptops († 2003)
- 6. März: Peter Glotz, deutscher Politiker († 2005)
- 9. März: Jochen Pützenbacher, deutscher Hörfunkmoderator
- 9. März: Jean-Pierre Chevènement, französischer Politiker
- 10. März: Irina Press, ehemalige sowjetische Leichtathletin der 1960er Jahre
- 13. März: Gerbert Hübsch, deutscher Bundesrichter
- 13. März: Youhanna Fouad El-Hage, Erzbischof, Bischof von Tripoli († 2005)
- 13. März: Neil Sedaka, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber,
- 14. März: Yves Boisset, französischer Regisseur und Drehbuchautor
- 14. März: Keiji Nakazawa, Mangaka
- 17. März: Giovanni Trapattoni, Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 17. März: Nurcholis Madjid, muslimischer Denker und Gelehrter Indonesiens († 2005)
- 18. März: Peter Kraus, deutscher Schauspieler und Sänger
- 19. März: Peter Marzinkowski, deutscher Spiritanerpater und Bischof in der Zentralafrikanischen Republik
- 22. März: Dietz-Rüdiger Moser, deutscher Volkskundler
- 23. März: Boris Iwanowitsch Tischtschenko, russischer Komponist
- 23. März: Pepe Lienhard, Schweizer Bandleader
- 26. März: Jens Reich, Mitglied im Nationalen Ethikrat Deutschlands
- 26. März: James Caan, US-amerikanischer Schauspieler
- 27. März: Eugen Brixel, österreichischer Komponist für Blasmusik († 2000)
- 28. März: Carl-Dieter Spranger, deutscher Politiker
- 29. März: Terence Hill, italienischer Schauspieler
- 30. März: Christine Wolter, deutsche Schriftstellerin
- 30. März: Robert Herbin, französischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 31. März: Volker Schlöndorff, deutscher Filmregisseur und Produzent
- 31. März: Karl-Heinz Schnellinger, deutscher Fußballspieler
- 31. März: Swiad Gamsachurdia, georgischer Dissident und Staatspräsident († 1993)
- 1. April: Wilhelm Bungert, deutscher Tennisspieler
- 1. April: Witali Semjonowitsch Dawydow, ehem. russischer Eishockeyspieler (Verteidiger)
- 2. April: Marvin Gaye, US-amerikanischer Soul- und R&B-Sänger († 1984)
- 3. April: Rudolf Vesper, deutscher Ringer
- 3. April: Henning Venske, deutscher Schauspieler, Kabarettist, Moderator und Schriftsteller
- 5. April: Moses Ali, ugandischer Politiker
- 6. April: Heinz Grossekettler, deutscher Volkswirt
- 6. April: Cor Veldhoen, niederländischer Fußballer († 2005)
- 7. April: Francis Ford Coppola, US-amerikanischer Regisseur und Produzent
- 9. April: Gernot Roll, deutscher Kameramann
- 12. April: Alan Ayckbourn, britischer Dramatiker
- 13. April: Seamus Heaney, Irischer Schriftsteller
- 15. April: Marty Wilde, britischer Rock'n'Roll-Sänger
- 16. April: Dusty Springfield, britische Soulsängerin († 1999)
- 18. April: Marcia Haydée, brasilianische Tänzerin
- 19. April: Peter Berthold, deutscher Biologe, Ethnologe und Zoologe
- 20. April: Gro Harlem Brundtland, norwegische Politikerin
- 20. April: Peter S. Beagle, US-amerikanischer Romanautor und Songschreiber
- 20. April: Katherine V. Forrest,
- 21. April: Dirk Schneider, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages († 2001)
- 21. April: Helen Prejean, US-amerikanische Ordensschwester und Aktivistin gegen die Todesstrafe
- 22. April: Theodor Waigel, deutscher Politiker
- 22. April: Jason Miller, US-amerikanischer Schauspieler und Dramatiker († 2001)
- 23. April: Ray Peterson, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Sänger
- 23. April: Lee Majors, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 24. April: Christian Breuer, deutscher Fußballspieler
- 25. April: Tarcisio Burgnich, ehemaliger italienischer Fußballspieler
- 27. April: João Bernardo Vieira, guinea-bissauischer Politiker
- 27. April: Stanisław Dziwisz, polnischer katholischer Geistlicher, Erzbischof von Krakau
- 28. April: Burkhard Driest, deutscher Schauspieler und Drehbuchautor
- 1. Mai: Johano Strasser, deutscher Politologe, Publizist und Schriftsteller
- 2. Mai: Sumio Iijima, japanischer Physiker
- 2. Mai: Heinz Troll, Republikaner
- 4. Mai: Amos Oz, israelischer Schriftsteller
- 5. Mai: Karl-Heinz Wildmoser, Münchener Großgastronom, Hotelier
- 5. Mai: Dieter Wiesmann, Schweizer Liedermacher und Apotheker
- 7. Mai: Volker Braun, deutscher Schriftsteller
- 7. Mai: Rudolf Bayer, emeritierter Professor
- 7. Mai: Ruud Lubbers, niederländischer Politiker, Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen
- 8. Mai: Hans Eugen Frischknecht, Schweizer Komponist
- 8. Mai: Otis Drayton, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 9. Mai: Pierre Desproges, französischer Humorist, Autor und Fernseh-Kabarettist († 1988)
- 9. Mai: Ion Ţiriac, Geschäftsmann und ehemaliger Sportler
- 9. Mai: Ralph Boston, US-amerikanischer Leichtathlet
- 10. Mai: Uwe Wandrey, deutscher Schriftsteller
- 12. Mai: Ron Ziegler, Pressesprecher im Weißen Haus unter Richard Nixon († 2003)
- 13. Mai: Peter Frenkel, deutscher Leichtathlet
- 13. Mai: Hildrun Claus, ehemalige deutsche Leichtathletin
- 13. Mai: Harvey Keitel, US-amerikanischer Schauspieler
- 14. Mai: Veruschka von Lehndorff, Fotomodell, Schauspielerin
- 17. Mai: José Antonio Abreu, Venezolanischer Komponist
- 18. Mai: Hark Bohm, deutscher Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor
- 18. Mai: Giovanni Falcone, Jurist, Mafia-Jäger († 1992)
- 19. Mai: Livio Berrutti, italienischer Leichtathlet
- 19. Mai: Tomasz Sikorski, polnischer Komponist († 1988)
- 21. Mai: Heinz Holliger, Oboist und Komponist
- 22. Mai: Dieter Prochnow, deutscher Schauspieler
- 23. Mai: Reinhard Hauff, deutscher Regisseur
- 23. Mai: Michel Colombier, französischer Filmkomponist († 2004)
- 25. Mai: Ian McKellen, britischer Film- und Theaterschauspieler
- 25. Mai: Klaus Naumann, General
- 26. Mai: Manfred Kanther, deutscher Politiker
- 27. Mai: Don Williams, US-amerikanischer Country-Sänger
- 28. Mai: Wilfried Lorenz, deutscher Mediziner
- 29. Mai: Bernd Schmidbauer, deutscher Politiker und MdB
- 5. Juni: Manuel de Elías, mexikanischer Komponist
- 6. Juni: Louis Andriessen, niederländischer Komponist und Lehrer
- 7. Juni: Hans-Christian Ströbele, deutscher Politiker
- 8. Juni: Norman Davies, britischer Historiker
- 8. Juni: Dietrich Bahner, deutscher Politiker und MdB
- 8. Juni: Günter Amendt, deutscher Sozialwissenschaftler, Sexualtherapeut, Drogenexperte
- 8. Juni: Manfred Overhaus, von 1993 bis 2004 Staatssekretär im Bundesfinanzministerium
- 9. Juni: Dick Vitale, US-amerikanischer Sportreporter
- 11. Juni: Jackie Stewart, britischer Rennfahrer
- 11. Juni: Herbert Knoblich, deutscher Politiker
- 13. Juni: Siegrun Klemmer, deutsche Politikerin und MdB
- 15. Juni: Brian Jacques, britischer Schriftsteller
- 16. Juni: Heinz Tesar, österreichischer Architekt
- 17. Juni: Carlo Cercignani, italienischerPhysiker
- 17. Juni: Krzysztof Zanussi, polnischer Filmproduzent und Regisseur
- 17. Juni: Hanna Johansen, Schweizer Schriftstellerin
- 19. Juni: Horst Haitzinger, politischer Karikaturist
- 20. Juni: Konrad Spindler, deutscher Prähistoriker und Erforscher der Ötzi-Mumie († 2005)
- 20. Juni: Winfried Opgenoorth, Künstler
- 24. Juni: HA Schult, Objekt- und Aktionskünstler
- 25. Juni: Ernst Ulrich von Weizsäcker, deutscher Naturwissenschaftler und Politiker
- 26. Juni: Smangaliso Mkhatshwa, südafrikanischer Priester und Politiker
- 28. Juni: Hinrich Swieter, Finanzminister der niedersächsischen Landesregierung († 2002)
2. Halbjahr
- 1. Juli: Muhammad Baqir al-Hakim, Irakischer Geistlicher und Oppositionsführer († 2003)
- 1. Juli: Karen Black, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. Juli: Hildebrand Diehl, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden
- 2. Juli: Michael Anthony Foster, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor
- 3. Juli: Brigitte Fassbaender, deutsche Sängerin und Regisseurin
- 3. Juli: Joachim Ziesche, Eishockeyspieler (Stürmer)
- 3. Juli: László Kovács (Politiker), ungarischer Politiker
- 4. Juli: Roland Klick, deutscher Regisseur und Drehbuchautor
- 5. Juli: Hermann Bachmaier, deutscher Politiker und MdB
- 5. Juli: Ulrike von Möllendorff, Fernsehmoderatorin
- 6. Juli: Mary Peters, britische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 9. Juli: Peter Märthesheimer, deutscher Drehbuchautor († 2004)
- 9. Juli: Günter Tolar, österreichischer Schauspieler, Fernsehmoderator und Autor
- 10. Juli: Horst Langer, deutscher Tischtennisspieler
- 11. Juli: Dieter Blumenwitz, deutscher Völkerrechtler († 2005)
- 12. Juli: Erwin Kräutler, Indio- und Missionsbischof von Altamira (Brasilien)
- 12. Juli: Klaus Liebscher, österreichischer Bankdirektor und Gouverneur der OeNB
- 15. Juli: Seyyed Alī Chāmene'ī, politischer und religiöser Führer des Iran
- 15. Juli: Aníbal Cavaco Silva, portugiesischer Politiker
- 15. Juli: Richard Fehr, Stammapostel der Neuapostolischen Kirche
- 15. Juli: Peter Hacker, englischer Philosoph am St. John's College in Oxford
- 17. Juli: Milva, italienische Sängerin und Schauspielerin
- 18. Juli: Brian Auger, britischer Jazz- und Rockorganist
- 18. Juli: Gert von Kunhardt, deutscher Gesundheitstrainer
- 21. Juli: Helmut Haller, deutscher Fußballspieler
- 21. Juli: Bertold Klappert, deutscher Professor für Systematische Theologie
- 21. Juli: John Negroponte, US-Politiker: Nachrichtendienstdirektor; ehem. Botschafter
- 22. Juli: Terence Stamp, britischer Schauspieler
- 24. Juli: Günter Endruweit, deutscher Soziologe
- 24. Juli: Klaus Schlüter, Minister ohne Geschäftsbereich der DDR
- 24. Juli: Jürgen Hubbert, Vorstandsmitglied der DaimlerChrysler AG
- 26. Juli: John Howard (Politiker), 25. Premierminister von Australien
- 27. Juli: William Eggleston, US-amerikanischer Fotograf
- 28. Juli: Beat Brechbühl, Schweizer Schriftsteller
- 29. Juli: Gian Piero Reverberi, italienischer Komponist und Musikproduzent
- 30. Juli: Karl Mannsfeld, deutscher Politiker
- 2. August: John W. Snow, 73. Finanzminister der Vereinigten Staaten von Amerika
- 2. August: Helga Schuchardt, liberale Politikerin
- 2. August: Wes Craven, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor
- 5. August: Irene von Oranien-Nassau, Schwester der Königin Beatrix der Niederlande
- 9. August: Flemming Hansen, dänischer Politiker der Konservativen Volkspartei
- 9. August: Romano Prodi, italienischer Wirtschaftswissenschaftler, Präsident der EU-Kommission
- 10. August: Maria Luisa Lopez-Vito, Pianistin
- 11. August: Helmar Müller, deutscher Leichtathlet
- 11. August: Attila Bozay, ungarischer Komponist († 1999)
- 12. August: Pam Kilborn, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 12. August: George Hamilton, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 13. August: Erika Berger, Dt. Fernsehmoderatorin und Sexberaterin
- 13. August: Alfred Mechtersheimer, ehemaliger Friedensforscher und Sozialwissenschaftler
- 14. August: Andreas Birkmann, deutscher Politiker
- 16. August: Seán Brady, irischer Bischof
- 17. August: Ed Sanders, US-amerikanischer Beatnik-Poet, Sänger, Aktivist, Autor und Herausgeber
- 17. August: Luther Allison, US-amerikanischer Blues-Gitarrist († 1997)
- 18. August: Marita Lorenz, angebliche Geliebte Castros
- 19. August: Ginger Baker, britischer Schlagzeuger
- 19. August: Max Lorenz, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 20. August: Fernando Poe Jr., philippinischer Filmstar und Präsidentschaftskandidat († 2004)
- 20. August: Erhard Bungeroth, Richter am Bundesgerichtshof von 1988 bis 2004
- 21. August: Festus Mogae, Präsident von Botsuana
- 25. August: John Badham, britischer Filmregisseur
- 25. August: Robert Jager, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 26. August: Ulrich Schmalz, deutscher Politiker und MdB
- 26. August: Dagmar Koller, österreichische Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin
- 27. August: Hans Heinrich Formann, Dramatiker
- 27. August: Nikola Pilić, kroatischer Tennisspieler und Tennistrainer
- 30. August: John Peel, britischer Radiomoderator und DJ († 2004)
- 30. August: Robert Hoffmann, österreichischer Schauspieler
- 30. August: Heinz-Werner Arens, Präsident des Landtags Schleswig-Holstein
- 31. August: Karl Lohmann, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- 31. August: Gerhart Kreft, Richter am Bundesgerichtshof
- 2. September: Nicolino Locche, argentinischer Boxer († 2005)
- 2. September: Joachim Bäse, deutscher Fußballspieler
- 2. September: Jack Lang, französischer KulturPolitiker
- 2. September: Henry Mintzberg, Professor für Betriebswirtschaft und Management
- 3. September: Vivi Bach, dänische Sängerin, Schauspielerin, TV-Moderatorin und Schriftstellerin
- 4. September: Erwin Teufel, deutscher Politiker
- 5. September: George Lazenby, Schauspieler, James-Bond-Darsteller
- 6. September: Klaus Tonndorf, deutscher Politiker
- 6. September: David Allan Coe, US-amerikanischer Country-Musiker
- 7. September: Christine Bergmann, deutsche Politikerin
- 12. September: Horst Mehrländer, deutscher Politiker
- 13. September: Arleen Augér, US-amerikanische Sopranistin († 1993)
- 13. September: Richard Kiel, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. September: Gerhard Dobesch, österreichischer Althistoriker, Keltologe und Altphilologe
- 16. September: Udo Steiner, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 16. September: Breyten Breytenbach, Schriftsteller, Anti-Apartheid-Aktivist und Maler
- 17. September: Jutta Appelt, deutsche Politikerin
- 18. September: Jorge Sampaio, Staatspräsident von Portugal
- 18. September: Frankie Avalon, US-amerikanischer Musiker und Schauspieler
- 18. September: Steve Marcus, US-amerikanischer Saxophonist († 2005)
- 20. September: Peter Radford, britischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 21. September: Jorge Más Canosa, Unternehmer und Exilkubaner in den USA († 1997)
- 23. September: Janusz Gajos, polnischer Schauspieler
- 23. September: Roy Buchanan, US-amerikanischer Bluesrock-Gitarrist († 1988)
- 24. September: Dieter Schwarz, deutscher Unternehmer
- 25. September: Harald Ringstorff, ab 1998 Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern
- 25. September: Georg Fülberth, deutscher Politikwissenschaftler
- 26. September: Maria Gommers, niederländische Leichtathletin und Olympionikin
- 28. September: Stuart Kauffman, Biologe und Forscher auf dem Gebiet komplexer Systeme
- 28. September: Václav Kubička, ehemaliger Bundestrainer der deutschen Turner († 2005)
- 29. September: Fikret Abdić, bosnischer Politiker, Kriegsherr und Unternehmer
- 29. September: Otto Schneitberger, deutscher Eishockeyspieler
- 29. September: Tommy Boyce, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Musiker († 1994)
- 29. September: Larry Linville, US-amerikanischer Schauspieler († 2000)
- 30. September: Bata Illic, Schlagersänger
- 1. Oktober: George Archer, US-amerikanischer Golfer († 2005)
- 2. Oktober: Heinz Zander, deutscher Maler
- 5. Oktober: A. R. Penck, deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer
- 6. Oktober: Jean-François Ntoutoume Emane, Premierminister von Gabun
- 8. Oktober: Paul Hogan, australischer Schauspieler und Comedian
- 8. Oktober: Dieter Ordelheide, deutscher Ökonom († 2000)
- 8. Oktober: Sonny Barger, Gründer der Hells Angels
- 10. Oktober: Bernd Bauchspieß, deutscher Fußballer
- 10. Oktober: Norbert Henke, Vorsitzender Richter am Bundesozialgericht a.D
- 11. Oktober: Bernd Cullmann, deutscher Leichtathlet
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Cambridgeshire
Cambridgeshire ist eine Grafschaft in England, die an die Grafschaften Lincolnshire im Norden, Norfolk im Nordosten, Suffolk im Osten, Essex und Hertfordshire im Süden sowie Bedfordshire und Northamptonshire im Westen grenzt. Der Sitz der Grafschaft ist Cambridge.
Bedingt durch Verwaltungsreformen änderten sich das Gebiet und der Name dieser Gebietskörperschaft mehrfach seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. 1965 wurde aus den bisherigen Grafschaften Cambridgeshire und Isle of Ely die neue Grafschaft Cambridgeshire and Isle of Ely gebildet. 1974 wurde die Grafschaft Huntingdon and Peterborough eingegliedert (die 1965 selbst zu einer gemeinsamen Grafschaft aus Huntingdonshire mit dem Soke of Peterborough - einem (damaligen) Teil von Northamptonshire - zusammengefügt wurde) und die neue Grafschaft erhielt den Namen 'Cambridgeshire'. Seit 1998 ist City of Peterborough wieder ein autonomer Stadtkreis (Unitary Authority), nutzt aber die öffentlichen Einrichtungen der Daseinsvorsorge wie Polizei und Feuerwehr von Cambridgeshire.
Berühmte Personen aus dem Gebiet Cambridgeshires sind Oliver Cromwell und Henry Royce, die beide in Huntingdonshire geboren wurden.
Cambridgeshire unterhält eine Partnerschaft mit dem Kreis Viersen in Deutschland.
Bedeutende Städte in der Grafschaft
- Cambridge
- Peterborough
- Ely
Weblink
- [http://www.cambridgeshire.gov.uk/ Cambridgeshire Verwaltung (englisch)]
Kategorie:Englische Grafschaft
Großbritannien und Nordirland
Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland (engl. United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland - meist verkürzt zu United Kingdom oder UK) ist eine konstitutionelle Monarchie im Nordwesten Europas. Der größte Inselstaat Europas besteht aus den Landesteilen England, Wales und Schottland auf der Insel Großbritannien und Nordirland auf der Insel Irland.
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Im deutschen Sprachraum wird der Name oft auf Vereinigtes Königreich, entsprechend den amtlichen Kurzformen verkürzt. Die Bezeichnung Großbritannien wird ugs. oft als Synonym verwendet, bezeichnet aber nur Teile der britischen Inseln, nämlich nur die Insel, auf der England, Wales und Schottland liegen, und nicht noch das benachbarte Nordirland. Die Bezeichnung England schränkt das Vereinigte Königreich noch mehr ein. Zwar ist England der größte und nach wie vor beherrschende Landesteil, aber eben nur ein Teil des Landes und der Insel. So würde sich ein Schotte oder Nordire selbst nicht als Engländer bezeichnen.
Woher das „Groß“ in „Großbritannien“ stammt, wird im Französischen klar: „Großbritannien“ ist die „Grande-Bretagne“, im Unterschied zu der auch im Deutschen so genannten „Bretagne“. Die Bezeichnung Britannia hingegen stammt aus der Spätantike, nämlich aus dem Wortschatz der Urengländer, dem keltischen Brith, was buntfarbig oder gefleckt bedeutet. Offenbar war es dort einst Sitte, sich zu bemalen.
Geographie
Bretagne
Der größte Teil Englands besteht aus flachen Ebenen. Eine imaginäre Linie zwischen den Flüssen Tees (bei Middlesbrough) und Exe (bei Exeter) unterteilt England in einen sehr flachen und in einen eher hügeligen Teil. Die wichtigsten Hügelzüge (Gebirgsketten) von Nord nach Süd sind die Cumbrian Mountains, die Pennines, der Peak District, die Cotswolds und die Chilterns. Die wichtigsten Flüsse sind Themse, Severn, Trent, Great Ouse und Humber. Die größten Städte sind London, Birmingham, Manchester, Sheffield, Liverpool, Leeds, Bristol und Newcastle-upon-Tyne.
Wales ist abgesehen von einer flachen Ebene im Süden äußerst hügelig. Der höchste Berg, der Snowdon, ist 1.085 Meter hoch. Nördlich des Festlandes liegt die Insel Anglesey. Die größte Stadt ist Cardiff an der Südküste.
Die Geographie Schottlands ist sehr unterschiedlich, mit den flachen Lowlands im Süden und Osten sowie den teils gebirgigen Highlands im Norden und Westen. Der Ben Nevis (1.344 Meter) ist der höchste Berg Großbritanniens. Es gibt zahlreiche lange und tiefe Meeresarme, Firths und Lochs. An der Nord- und Westküste gibt es eine stattliche Anzahl von Inseln, darunter die Hebriden, die Orkney- und die Shetlandinseln. Die größten Städte sind Edinburgh, Glasgow und Aberdeen.
Nordirland umfasst den nordöstlichen Teil der Insel Irland. Das Gelände ist hügelig. Ziemlich exakt in der Mitte des Territoriums liegt der Lough Neagh, der größte Binnensee der Britischen Inseln. Die wichtigsten Städte sind Belfast und Derry.
Siehe auch: Liste der Seen in Großbritannien, Liste der Berge in Großbritannien
Klima und Vegetation
Das Klima von Großbritannien und Nordirland variiert, ist jedoch gemäßigt. Es ist aufgrund des Golfstroms markant wärmer als in anderen Gebieten auf den gleichen Breitengraden (wie z. B. Polen). Allgemein ist das Klima im Süden wärmer und trockener als im Norden.
Der Wind bläst hauptsächlich von Südwesten, vom Atlantischen Ozean her. Während mehr als der Hälfte des Jahres ist der Himmel bewölkt. Das Land ist relativ selten von Naturkatastrophen betroffen, vor allem im Winter können jedoch starke Sturmwinde und Überschwemmungen auftreten.
Die Regenmenge beträgt im Norden durchschnittlich 1.000 mm pro Jahr, im Süden 700 mm. Die Grafschaft Essex ist die trockenste Gegend des Landes. Die jährliche Regenmenge beträgt hier nur 600 mm, obwohl an über 100 Tagen im Jahr Regen fällt. In manchen Jahren kann die Regenmenge nur 450 mm betragen, weniger als z. B. in Jerusalem oder Beirut.
Der früher weit verbreitete Laub- und Mischwald ist wegen Raubbau und Landwirtschaft auf 8 % zurückgedrängt worden. Jetzt versucht man die Wälder wieder aufzuforsten. Die Gebirge sind mit Mooren und Heiden bedeckt.
Bevölkerung
Das Vereinigte Königreich hatte bei der letzten Volkszählung im Jahre 2004 60.294.000 Einwohner.
Sie gliedert sich in Engländer (83,6 %), Schotten (8,6 %), Iren (2,9 %), Waliser (4,9 %) und Andere 7,9 %.
Sprachen
Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland hat keine offizielle Amtssprache. Englisch ist jedoch de facto offizielle Sprache und wird von 95 % der Bevölkerung als einzige Sprache gesprochen. Als „Hochsprache“ gilt die so genannte Aussprachevariante der Received Pronunciation. Dieses Englisch wird auch in den meisten Schulen Deutschlands unterrichtet. Allerdings haben zwei Teilstaaten offizielle Sprachen: In Wales sind sowohl Englisch als auch Walisisch offizielle Sprachen. In Nordirland sind dies Englisch, Irisch und Ulster Scots. Zusätzlich wird in den Äußeren Hebriden die Schottisch-Gälische Sprache anerkannt. Daneben gibt es in Großbritannien diverse lokale Dialekte des Englischen, die aber keinen offiziellen Status haben und meist rein mündlicher Natur sind. Noch bis in die jüngste Vergangenheit hinein empfand man Dialekte und dialektal gefärbte Aussprache im klassenbewussten Königreich als sozialen Makel.
Die Minderheitensprachen sind durch die Europäische Charta für Regional- und Minderheitensprachen anerkannt und geschützt. Walisisch genießt in Wales Gleichberechtigung mit Englisch; in Schottland ist dies Scots, in Cornwall die Kornische Sprache, in Nordirland das Ulster Scots. Die Gehörlosen verwenden die British Sign Language.
Laut der Volkszählung von 2001 wird Walisisch von rund 20 % der Bevölkerung in Wales gesprochen (ca. 600.000 Menschen), schottisches Gälisch von rund 60.000 Menschen, Irisch von rund 20.000 Menschen (7 % der Bevölkerung Nordirlands) und Kornisch von 3.500 Menschen (etwa 0,6 % der Bevölkerung von Cornwall).
Schreibweise des Landesnamens in den offiziell anerkannten Sprachen:
- United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland (Englisch)
- Teyrnas Unedig Prydain Fawr a Gogledd Iwerddon (Walisisch)
- An Rìoghachd Aonaichte na Breatainn Mhòr agus Eirinn a Tuath (schottisches Gälisch)
- Ríocht Aontaithe na Breataine Móire agus Thuaisceart Éireann (Irisch)
- An Rywvaneth Unys a Vreten Veur hag Iwerdhon Glédh (Kornisch)
- Unitit Kinrick o Great Breetain an Northren Ireland (Scots)
Minderheiten
Es gibt mehrere ethnische Minderheiten im Vereinigten Königreich, die ca. 7,9 % der Bevölkerung ausmachen. Zu über 50 % sind ihre Angehörigen im Vereinigten Königreich selbst geboren worden. Der relativ große Anteil dieser Minderheiten erklärt sich aus der Einwanderung einer großen Anzahl von Bewohnern ehemaliger britischer Kolonien in der Karibik und des indischen Subkontinents, vor allem in den 1950ern und den 1960ern. Es gibt folgende Hauptminderheiten:
Karibischer oder afrikanischer Abstammung („Black Caribbean“ bzw. „Black African“ - über 1,1 Millionen)
Der Großteil der eingewanderten Westinder kam in den 1950ern, in der Hoffnung auf Arbeit und um der schlechten Lebensqualität in ihren Heimatländern zu entfliehen. Die meisten kamen aus Jamaika, Trinidad und Tobago und Dominica. Bei der letzten Volkszählung 2001 wurden 1.148.738 Menschen gezählt (davon 565.876 aus dem karibischen Raum und 485.277 aus Afrika), was etwa 2,1 % der Gesamtbevölkerung entspricht.
Inder (über 1 Million - 2001)
Die Inder stellen die größte Einwanderergruppe aus einem einzigen Land. Ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt 1,8 %. Bei der letzten Volkszählung (2001) wurden 1.053.411 Menschen gezählt. Obwohl sie als eine einzige Minderheitengruppe zusammengefasst werden, gibt es weitere Unterschiede innerhalb derselben. 45 % der britischen Inder sind Hindus, die Sikhs folgen mit 29 % und an dritter Stelle die indischen Moslems mit 13 %. Diverse Gründe haben die Inder dazu veranlasst, nach Großbritannien auszuwandern; neben wirtschaftlichen Gründen wie Armut, Arbeitssuche oder dem Wunsch nach einem höheren Lebensstandard spielt auch politische Verfolgung eine Rolle.
Pakistaner (747.285 - 2001)
Pakistaner sind die zweitgrößte südasiatische Minderheit in Großbritannien. Sie kamen mit Seefahrern nach Großbritannien und suchten dort für kurze Zeit Arbeit, um Geld für ihre Familien zu verdienen, und fuhren dann wieder zurück nach Pakistan. Viele von ihnen aber blieben in Großbritannien. Der größte Teil der Pakistaner sind Anhänger des Islam.
Bengalen (283.063 - 2001)
Die Bengalen gehören ebenso wie die Inder und Pakistaner zu den sogenannten „Asian or Asian British People“. Die Gründe für ihre Einwanderung waren der Bürgerkrieg und die Abspaltung Bangladeschs von Pakistan 1971 ebenso wie die der Suche nach Arbeit und die Hoffnung auf einen höheren Lebensstandard. Die meisten Bengalen sind ebenfalls Muslime.
Chinesen (247.403 - 2001)
Ein Großteil der chinesischen Einwanderer in Großbritannien wanderte nach dem Zweiten Weltkrieg ein, vor allem aufgrund des Preisverfalls von Reis in Hongkong. Im Jahre 2001 lebten 247.403 Chinesen in Großbritannien, was 0,4 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Heutzutage gehören die Chinesen zu den bestverdienenden und bestausgebildeten Einwohnern Großbritanniens.
Sinti & Roma (ca. 120.000)
Unter dem englischen Begriff „Gypsy“ oder „Traveller“ versteht man eine Vielzahl ethnischer Minderheiten. Die Minderheit, die den traditionellen „Zigeunern“ in ihrer Lebensweise am nächsten kommt, sind die Roma, deren Ursprung in Nordindien liegt. Heutzutage werden aber auch Einwanderer aus Osteuropa, etwa aus Polen, Rumänien, Tschechien und der Slowakei dazugezählt. Die Hauptprobleme der Roma und auch der relativ wenigen britischen Sinti sind Diskriminierung, Armut und eine hohe Kindersterblichkeitsrate.
Nach Schätzungen der UNO leben in Großbritannien mehrere hunderttausend Menschen polnischer Herkunft.
Religion
Die Mehrzahl der Einwohner des Vereinigten Königreichs (ca. 74 %) versteht sich als Christen. Bei der letzten Volkszählung 2001 beantworteten 92 % der Einwohner die freiwillige Frage nach der Religion.
Wie in anderen Ländern auch ist die Kirchenmitgliedschaft nicht mit der Religionszugehörigkeit gleichzusetzen. Genaue Statistiken der Kirchenmitgliedschaft sind schwer zu erstellen, da man in Großbritannien gewöhnlich nur dann offiziell Mitglied einer Kirche wird, wenn man sich über den gelegentlichen Gottesdienstbesuch hinaus am Gemeindeleben beteiligen will. 1995 waren nur 14 % der Bevölkerung solche Mitglieder von Kirchen. Laut Umfragen aus dem Jahr 1995 fühlen sich noch ca. 27 Millionen (45 %) der anglikanischen Kirche zugehörig, 11 Millionen (19 %) anderen protestantischen Kirchen im weitesten Sinne und knapp 6 Millionen (10 %) der katholischen Kirche. Katholiken wurden früher oft als kuriose Minderheit empfunden (vgl. z. B. Evelyn Waughs Wiedersehen in Brideshead), sind heute aber etwas relativ normales geworden.
Zu den großen Kirchen (grob nach Größe und Einfluss geordnet) zählen in
- England die
- Church of England (Anglikanisch)
- Römisch-Katholische Kirche
- Methodistische Kirche
- United Reformed Church (Reformiert)
- Schottland die
- Church of Scotland (Reformiert/Presbyterianisch)
- Römisch-Katholische Kirche
- United Reformed Church (Reformiert) (in Schottland entstanden aus der Congregational Union bzw. Church und anderen reformierten Gemeinden)
- Methodistische Kirche
- Wales die
- Church in Wales (Anglikanisch)
- United Reformed Church (Reformiert)
- Römisch-Katholische Kirche
- Methodistische Kirche
- Nordirland die
- Church of Ireland (Anglikanisch)
- Römisch-Katholische Kirche
- Verschiedene Presbyterianische Kirchen
Über 9 Millionen Einwohner gehören keiner Religion an (Agnostiker, Atheisten und Heiden).
Daneben sind auch Islam, Hinduismus, Sikhismus und andere Religionen verbreitet:
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte der Britischen Inseln, Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland
Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland
In der Antike waren weite Teile der Insel Großbritannien, abgesehen vom Gebiet des heutigen Schottlands, für rund 350 Jahre von den Römern besetzt. Als diese sich zurückzogen, bildeten sich mehrere kleine Königreiche, die von den eingewanderten Angeln und Sachsen (Angelsachsen) und später auch von den Wikingern beherrscht wurden. Die keltische Urbevölkerung wurde in die westlichen Randgebiete verdrängt. Im 10. Jahrhundert entstanden die voneinander unabhängigen Königreiche Schottland und England. 1066 eroberten die Normannen, französisierte Wikinger aus der Normandie, die Insel und prägten sie für die folgenden Jahrhunderte.
Wales, das seit 1284 unter der Kontrolle Englands war, wurde mit der Act of Union 1536 Teil des Englischen Königreichs. Mit der Act of Union 1707 wurden die Königreiche Schottland und England zum Königreich Großbritannien vereinigt; beide Staaten hatten seit 1603 durch Personalunion denselben Monarchen. Die Act of Union 1800 vereinigte das Königreich Großbritannien mit dem Königreich Irland, das von 1169 bis 1603 mehr und mehr unter englische Kontrolle geraten war. Durch diese Verschmelzung entstand das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. 1922 bildeten 26 irische Grafschaften den Irischen Freistaat (ab 1937 Éire, ab 1949 Republik Irland). Die restlichen 6 Grafschaften in der Provinz Ulster verblieben beim Vereinigten Königreich. Der heutige Staatsname Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland wird seit 1927 verwendet.
Das Vereinigte Königreich, die dominierende Industrie- und Seefahrtsnation im 19. Jahrhundert, spielte eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der parlamentarischen Monarchie, bei Literatur und Wissenschaft. Unter dem außenpolitischen Prinzip der Balance of Power trat Großbritannien über viele Jahrhunderte für ein Mächtegleichgewicht auf dem europäischen Kontinent ein und schloss dafür wechselnde Bündnisse. Auf seinem Höhepunkt umfasste das Britische Imperium zwei Fünftel der Landfläche der Erde, die in vielen Kriegen erobert worden waren. Durch die beiden Weltkriege verlor das Land seine Weltmachtstellung, obwohl es beide Male auf der Siegerseite stand. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Imperium bis auf einige kleine Reste aufgelöst. Großbritannien war gezwungen, sich mehr Europa (Kontinentaleuropa) zuzuwenden, hält sich aber bis heute bei der Integration zurück. Das Land ist zwar Mitglied der Europäischen Union, hat aber den Euro wegen innenpolitischer Widerstände nicht eingeführt. Im Zuge einer Verfassungsreform erhielten Schottland, Wales und Nordirland im Jahre 1999 eigene Parlamente.
Siehe auch: Geschichte des Vereinigten Königreiches, Geschichte Englands, Geschichte Irlands, Geschichte Nordirlands, Geschichte Schottlands, Geschichte von Wales, Britisches Imperium, Commonwealth of Nations, Britische Unterhauswahlen 2005
Politik
Hauptartikel: Politisches System Großbritanniens und Nordirlands, Britische Monarchie
Das Vereinigte Königreich ist eine konstitutionelle Monarchie (Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II.), Premierminister ist Tony Blair. Hort der Souveränität ist das Parlament, das aus Oberhaus (House of Lords: Adel, heute größtenteils nichterblicher Verdienstadel, und einige anglikanische Bischöfe) und Unterhaus (House of Commons: nach Mehrheitswahlrecht gewählte Abgeordnete) besteht. Der Landesteil England ist in Europa das Land mit der ältesten ununterbrochenen parlamentarischen Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht (Magna Charta). Eine geschriebene Verfassung gibt es nicht, es gibt allerdings Gesetze mit Verfassungsrang. Schottland und Wales haben seit den 1990er Jahren eigene Landesparlamente und -regierungen. In Schottland und Wales gilt schon die Europäische Menschenrechtserklärung, in England steht sie vor der Einführung.
Das Vereinigte Königreich ist eines der Gründungsmitglieder der NATO und des Commonwealth of the Nations. Es ist außerdem ständiges Mitglied des UNO-Sicherheitsrates sowie Teil der Europäischen Union.
Militär
Das Vereinigte Königreich hat die höchsten Rüstungsausgaben in Europa und ist dessen wichtigste Militärnation. Traditionell konzentriert sich das britische Militär mehr auf die Kriegsmarine, Royal Navy, und die Luftwaffe, Royal Air Force, als auf das Heer, die British Army. Das Vereinigte Königreich besitzt seit 1952 Atomwaffen, deren Bestand in den vergangenen Jahren zwar deutlich reduziert wurde, jedoch ständig modernisiert wird.
Das Vereinigte Königreich unterhält zudem etliche Militärbasen im Ausland. Hierzu gehören mehrere Basen in Deutschland mit insgesamt 27.000 Soldaten sowie zwei britische Hoheitsgebiete auf Zypern mit etwa 7.000 Soldaten. Außer den USA hat kein Staat mehr Soldaten im Ausland stationiert als Großbritannien. Aktuell sind 67.000 britische Soldaten im Ausland stationiert, darunter 8.900 im Irak.
Verwaltungsgliederung
Hauptartikel: Verwaltungsgliederung Großbritanniens und Nordirlands
Das Vereinigte Königreich besteht aus den vier Landesteilen: England (Königreich), Wales (Fürstentum), Schottland (Königreich) und Nordirland (Provinz). Wales, Schottland und Nordirland besitzen seit den 1990er Jahren eigene Landesteilparlamente und -regierungen mit einem sog. Ersten Minister als Chef (vergleichbar einem Ministerpräsidenten in Deutschland oder einem Landeshauptmann in Österreich). England besitzt, mit Ausnahme Londons (noch) keine Landesverwaltung. Eine „Northern Assembly“ (Nordenglische Versammlung) ist gegenwärtig in der Diskussion. Die Aufgaben einer Staatsspitze Englands werden von Parlament und Regierung des Vereinigten Königreiches mit wahrgenommen. Dabei ist es inzwischen üblich geworden, dass sich im Parlament die Abgeordneten der anderen Landesteile enthalten, wenn eine Entscheidung nur England betrifft (siehe auch West-Lothian Question).
Die unteren Verwaltungsebenen sind seit dem späten 19. Jahrhundert mehrmals neu strukturiert worden, weitere Veränderungen sind in der Zukunft zu erwarten. Traditionell bestand England seit dem Mittelalter aus 39, Schottland aus 34, Wales aus 13 und Nordirland aus 6 Grafschaften (engl. counties).
Heute (2004) gibt es in England 35 Grafschaften, 40 so genannte „Unitary Authories“, 6 Metropolitan Counties sowie Greater London mit seinem Bürgermeister Ken Livingstone (siehe hierzu auch Verwaltungsgliederung Englands). Wales besteht aus 22, Schottland aus 32 Unitary Authorities. In Nordirland gibt es 26 Bezirke (District). Die Namen der alten Grafschaften werden aber im Alltagsgebrauch aller Landesteile oft weiterhin verwendet.
Abhängige Gebiete (offiziell Überseegebiete/Overseas territories of the United Kingdom):
- Anguilla
- Bermuda
- Britische Jungferninseln
- Britisches Antarktis-Territorium
- Britisches Territorium im Indischen Ozean
- Kaimaninseln
- Falklandinseln
- Gibraltar
- Montserrat
- Pitcairninseln
- St. Helena
- Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln
- Turks- und Caicosinseln
Gebiete, die nur der britischen Krone unterstehen und nicht dem Vereinigten Königreich (Crown dependencies):
- Kanalinseln
- Man
Beide haben eigene Legislativen und Rechtssysteme, werden jedoch im Bereich Verteidigung und internationale Beziehungen von der britischen Regierung vertreten.
Der britische Monarch ist Staatsoberhaupt nicht nur des Vereinigten Königreichs, sondern auch einer ganzen Reihe weiterer, unabhängiger Commonwealth-Staaten.
Siehe auch: Liste der Städte in Großbritannien und Nordirland, Kronkolonie
Infrastruktur
Der Verkehr orientiert sich in Nord-Süd-Richtung.
Im Straßenverkehr wird links gefahren, im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern. Kreisverkehre sind bei britischen Verkehrsplanern besonders beliebt, da es keine Rechts-vor-Links- oder Links-vor-Rechts-Regel gibt; an Kreuzungen ohne Kreisverkehr ist stets eine der Straßen als Vorfahrtsstraße markiert.
Von Bedeutung sind die Autobahnen (Motorways), die das Land (insbesondere England) sehr gut erschließen. Zudem begann man in den 1990er Jahren mit dem Bau mehrspuriger Überlandstraßen, um sowohl die Autobahnen wie auch die an kleineren Straßen gelegenen Orte zu entlasten. Die Inseln Großbritannien und Irland sind durch Fähren verbunden.
Das Vereinigte Königreich ist die wichtigste Drehscheibe des Weltluftverkehrs. Das gesamte Fluggastaufkommen ist mit rund 200 Mio. Passagieren pro Jahr (davon 125 Mio. auf den Londoner Flughäfen) das größte Europas. Insgesamt verfügt es über acht internationale und viele regionale Flughäfen. Heathrow im Westen Londons war mit 64 Millionen Passagieren 2003 der Flughafen mit dem größten internationalen Passagieraufkommen der Welt und zugleich auch der mit den meisten Flugbewegungen. Weitere wichtige Flughäfen sind Gatwick und Stansted bei London sowie Birmingham und Manchester.
Das dichte, 1994 privatisierte, älteste Eisenbahnnetz der Welt ist in den 1960er- und 1970er-Jahren aus Rentabilitätsgründen stark geschrumpft. Durch den Eurotunnel besteht Anschluss an das Eisenbahnnetz des europäischen Kontinents. Um diese Verbindung zu verbessern, wurde 2003 der erste Teil des Channel Tunnel Rail Link in Betrieb genommen. Diese erste Hochgeschwindigkeitsstrecke Großbritanniens soll die Reisezeit deutlich verkürzen.
Ende der 1990er-Jahre und zu Beginn des aktuellen Jahrzehnts kam es wiederholt zu schweren Eisenbahnunfällen, die von Fachleuten auch auf eine mangelhafte Organisation bei der Privatisierung des Schienennetzes zurückgeführt wurden. Dies war mit ein Grund dafür, dass die Schieneninfrastruktur 2002 wieder verstaatlicht wurde. Auch kommt es immer wieder zu erheblichen Verspätungen im Personenverkehr. Die offiziellen Erklärungen für die Verspätungen und Ausfälle sorgen auf der Insel immer wieder für Heiterkeit: Mal sind es „Blätter auf den Schienen“ (im Herbst), mal ist es „die falsche Sorte Schnee“ (im Winter), im Rest des Jahres sind es „Weichenprobleme“ oder „fehlende Lokführer“. Der Schienengüterverkehr in Nordirland wurde im Jahre 2004 eingestellt, während in Großbritannien in den letzten Jahren Zuwächse erzielt werden konnten.
Durch die Insellage des Vereinigten Königreiches, die räumliche Trennung Nordirlands vom restlichen Staatsgebiet und die vielen vorgelagerten Inseln besitzt die Seeschifffahrt traditionell eine große Bedeutung. Die wichtigsten Häfen sind Southampton, London und Belfast. Schon seit der Antike sind regelmäßige Schiffsverbindungen zwischen den Inseln und dem (Insel-)Festland bekannt. Es war einfacher, per Schiff von einem Ort zum anderen zu kommen als über das unwegsame bergige Land.
Siehe auch
- Kfz-Kennzeichen (UK)
- Straßensystem in Großbritannien
- Liste der Autobahnen in Großbritannien
- Liste von Eisenbahngesellschaften in Großbritannien und Nordirland
Wirtschaft
Das Vereinigte Königreich zählt zu den am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt.
Die Wirtschaft des Vereinigten Königreiches ist dienstleistungsorientiert. Wichtigste Exportgüter sind Maschinen, Computer und vor allem die Bodenschätze der Nordsee, nämlich Erdöl und Erdgas.
In den vergangenen Jahren erlebten vor allem die Rüstungsindustrie und der Schiffbau einen großen Aufschwung. Auch in der Luftfahrtindustrie ist Großbritannien wieder verstärkt vertreten, u. a. im Airbus-Konsortium und durch zahlreiche Kooperationen mit Boeing und Lockheed-Martin.
Großbritannien stellt zudem mehrere der größten Konzerne der Welt, darunter British Aerospace, BP, Shell und HSBC.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im 1. Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,4 %. Mit 23.080 Euro liegt das BIP pro Kopf im oberen europäischen Referenzrahmen. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,7 % (2004).
Kultur
Höchste Bauwerke
- Belmont-Sendemast, 385 Meter - höchstes Bauwerk Großbritanniens und der EU
- VLF-Sendemast Skelton, 365 Meter
- (Wolkenkratzer London Bridge Tower (London), 310 Meter - höchstes Hochhaus Europas (in Planung))
- Wolkenkratzer 1 Canada Square (London), 235 Meter
- Wolkenkratzer 8 Canada Square (London), 210 Meter
- Wolkenkratzer 25 Canada Square (London), 210 Meter
Weitere Themen
- Portal:Großbritannien
- Anglozentrismus
Weblinks
Geschichte Großbritanniens
- http://www.schottlandgeschichte.de/ – Umfangreiche Zeittafel und Informationen zu Schottland (deutsch)
- http://www.britannia.com/ – UK Travel & British History (englisch)
- http://www.historic-uk.com/ – history and heritage accommodation guide (englisch)
- http://www.woodlands-junior.kent.sch.uk/geography/unionjack.html – Union Jack: die britische Flagge (englisch)
- http://www.royal.gov.uk – Monarchy Today: Vergangenheit und Gegenwart des englischen Köngigshauses (englisch)
- http://www.britishbattles.com/ – British Battles (englisch)
Landschaft und Natur
- http://www.beautifulbritain.co.uk/ – Beautiful Britain (englisch)
Politik
- http://www.politik.uni-koeln.de/jaeger/links/britauspol – Linksammlung zur Britischen Außenpolitik
- http://www.fco.gov.uk – Britisches Außenministerium
- http://www.parliament.uk – Britisches Parlament
- http://www.number-10.gov.uk – No. 10 Downing Street (Britische Regierung)
Institutionen
- http://www.statistics.gov.uk/products/p5703.asp – Britain 2004: Das offizielle Jahrbuch über Großbritannien
- http://www.agf.org.uk – Anglo-German Foundation (Deutsch-Britische Stiftung)
- http://www.gbf.com – Deutsch-Britisches Forum
- http://www.britischebotschaft.de/ – Britische Botschaft in Berlin
Reisen
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=189 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- http://www.nationalexpress.com – National Express: bekanntester britischer Reisebus-Service (englisch)
- http://www.schottlandportal.de/ – Schottland: Portal und Informationsseite zu Urlaub, Reisen, Land und Leute
- http://www.vereinigtes-königreich.de/ – Vereinigtes Königreich
Vermischtes
- http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,GBR,00.html – Spiegel online / Jahrbuch / Großbritannien
- http://www.career-contact.de/laenderinfos/grossbritannien/uebersicht.php – Jobs und Praktikum in Großbritannien - Das Infoportal
Kategorie:Monarchie
Kategorie:Staat
Kategorie:Land in der EU
als:Grossbritannien und Nordirland
ja:イギリス
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simple:United Kingdom
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