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| Idi Amin Dada |
Idi Amin DadaIdi Amin Dada ( - 17. Mai 1928 als Idi Awo-Ongo Angoo in Koboko, Uganda; † 16. August 2003 in Dschidda, Saudi Arabien) war von 1971 bis 1979 ugandischer Diktator.
Herkunft
Amins Herkunft ist umgeben von vielen Mythen. Er entstammt dem Adibu-Clan, der Ethnie der Kakwa im Südsudan. Sein Vater Andreas Nyabire, ein Christ, trat zum Islam über und nannte sich Amin Dada. Er war Soldat und Polizist. Seine Mutter Assa Aatte stammt aus einer Ethnie des heutigen Kongo. Sie war Medizinfrau. Die Eltern trennten sich 1931. Es geht das Gerücht, dass der Kabaka (König) Daudi Chwa II. in Wahrheit der Vater von Idi Amin ist.
Der Analphabet war 1,93 Meter groß und wog mehr als 200 kg. Zehn Jahre lang war er Boxmeister aller Klassen seines Landes. Zeitweise hatte er vier Frauen, mit denen er etwa 20 bis 25 Kinder haben soll.
Soldat
Im Zweiten Weltkrieg nahm Idi Amin an Kämpfen in Birma teil. 1946 schloss er sich der britischen Kolonialarmee an. 1953 bis 1959 war Amin in Kenia als Hauptmann der britischen Kolonialarmee an der Niederschlagung des so genannten Mau-Mau-Aufstandes beteiligt. 1961 wurde Idi Amin als erster schwarzer Soldat Ugandas Offizier. Im Jahr 1962 erlangte Uganda die Unabhängigkeit. 1966 war er am Sturz des Staatspräsidenten Mutesa beteiligt. 1967 wurde er Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
Diktator
Am 25. Januar 1971 ergriff Idi Amin in einem unblutigen Putsch die Macht. Milton Obote nahm gerade an einer Konferenz der Commonwealth-Staaten in Singapur teil. Im Westen wurde der Putsch mit Erleichterung aufgenommen. Großbritannien und Israel erkannten sein Regime sofort an.
Nach wenigen Tagen verschwanden jedoch Intellektuelle, hohe Offiziere und Richter. Ganze Dörfer, die Obote unterstützt hatten, wurden dem Erdboden gleichgemacht. Die Bewohner wurden getötet. Damit wurde Idi zum Sinnbild des brutalen afrikanischen Gewaltherrschers. Zwischen 100.000 und 500.000 Menschen fielen nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen seiner achtjährigen Gewaltherrschaft zum Opfer. Es wird gesagt, dass Idi Amin einige seiner Opfer auch verspeiste - es gibt dafür jedoch keine stichhaltigen Beweise. Kannibalismus würde jedoch zur allgemeinen Geisteshaltung Idi Amins passen.
Weil nicht schnell genug Gräber geschaufelt werden konnten, ließ er die Leichen den Krokodilen im Nil zum Fraß vorwerfen. Um seine Wirtschaftsbeziehungen zu den arabischen Staaten zu verbessern, brach Amin mit Israel und wurde ein erbitterter Gegner Israels. Er verherrlichte die Gräueltaten der Nazis in Deutschland an den Juden und wies Israelis aus, um an Rüstungsgeld aus Libyen zu kommen.
1972 verwies er im Rahmen einer Afrikanisierungskampagne die Asiaten des Landes. Ausländische Unternehmen wurden enteignet. Damit verlor Uganda, die Perle Afrikas, seine Ober- und Mittelschicht und wurde wirtschaftlich ruiniert. Er hielt sich an der Macht, da der Westen weiterhin mit ihm Handel trieb und die Sowjetunion ihm Waffen lieferte. 1975 wählte ihn die Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) zu ihrem Präsidenten.
1976 ließ er sich zum Präsidenten auf Lebenszeit ernennen. Im Sommer geriet Uganda in die Schlagzeilen, als ein Flugzeug der Air France auf dem Flug von Tel Aviv nach Paris durch Palästinenser gekapert und nach Entebbe entführt wurde. Die Befreiung der Geiseln durch israelische Spezialeinheiten auf ugandischem Territorium war eine Demütigung für Idi Amin.
Ende und Flucht
Im Oktober 1978 gab er den Befehl zur Invasion Tansanias (Operation Magurugur), um Risse innerhalb seines Militärs zu kitten. Durch die Besetzung und Annexion des Kagera-Zipfels provozierte Uganda eine Gegenreaktion Tansanias. In der Gegenoffensive wurde die Hauptstadt Kampala von tansanischen Truppen zusammen mit Exilugandern (Uganda National Liberation Army (UNLA)) am 11. April 1979 eingenommen. Zunächst floh Amin nach Libyen und danach in den Irak. Schließlich ging er nach Saudi Arabien ins Exil, wo ihm die Regierung unter der Bedingung, dass er sich nicht politisch betätige, eine Villa in der Stadt Dschidda zur Verfügung stellte. Dort starb der Schlächter von Afrika nach längerer Zeit im Koma am 16. August 2003 an Bluthochdruck und Nierenversagen, was in Uganda mit Erleichterung aufgenommen wurde.
Weblinks
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- [http://www.cegesoma.be/pls/opac/opac.search?lan=N&seop=2&sele=50&sepa=1&doty=&sest=amin&chna=&senu=98401&rqdb=1&dbnu=1 Fotogalerie 1971-1983] (niederländisch)
- [http://www.monitor.co.ug/specialincludes/ugprsd/amin/articles/index.php Idi Amin Dadas Biografie bei THE MONITOR, Ugandische Tageszeitung]
Amin, Idi
Amin, Idi
Amin, Idi
Amin, Idi
Amin, Idi
Amin, Idi
Amin, Idi
ja:イディ・アミン
ko:이디 아민
17. MaiDer 17. Mai ist der 137. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 138. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 228 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahren
- 1648 - Schlacht bei Zusmarshausen (Bayern) ist das letzte größere Gefecht im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648).
- 1654 - Verabschiedung des Reichstags zu Regensburg 1653/54, der unter Kaiser Ferdinand III. erstmals nach dem 30jährigen Krieg zusammentrat. Auf Beschluss dieses Reichstages wurde danach kein Reichstag mehr abgehalten, sondern die Institution des so genannten "Immerwährenden Reichstags" verabschiedet.
- 1814 - Nach dem Ende der Dänisch-norwegischen Personalunion wird Norwegen für kurze Zeit unabhängig. Die in Eidsvoll unterzeichnete Verfassung bleibt mit leichten Änderungen bis heute gültig; der 17. Mai ist heute Nationalfeiertag.
- 1935 - Am 17. Mai untersagte der damalige Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Bernhard Rust, den Unterricht von Esperanto in deutschen Schulen.
- 1954 - Der Oberste Gerichtshof der USA verbietet die Rassentrennung an öffentlichen Schulen.
- 1972 - Nach dem gescheiterten konstruktiven Misstrauensvotum gegen Kanzler Willy Brandt wurde im Bundestag der Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik und Polen ratifiziert.
- 1980 - Ausrufung des landesweiten Ausnahmezustandes in Südkorea
- 1992 - Demonstrationen in Bangkok gegen die Militärmachthaber, etwa 450 Menschen werden erschossen, Auslöser für eine verstärkte Demokratisierung des Landes.
- 1994 - Erste freie Wahlen in Malawi
- 1999 - Ehud Barak wird zum israelischen Ministerpräsidenten gewählt.
- 2000 - Ahmet Necdet Sezer wird Staatspräsident in der Türkei
Wirtschaft
- 1846 - Adolphe Sax erhält das Patent für das von ihm erfundene Saxophon.
Wissenschaft und Technik
- 1902 - Der Mechanismus von Antikythera, antikes Artefakt aus Zahnrädern, wird entdeckt.
Kultur
- 1890 - Uraufführung der Oper Cavalleria rusticana (Sizilianische Bauernehre) von Pietro Mascagni am Teatro Costanzi in Rom.
- 1931 - Uraufführung der Oper Die Mutter von Alois Hába in München.
- 1956 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Griechenland. In Kraft seit dem 16. Juni 1957
- 1966 - Bob Dylan Live 1966 „The Royal Albert Hall Concert“ The Bootleg Series Vol. 4
- 1971 - Uraufführung der musikalischen Show Der langwierige Weg in die Wohnung der Natascha Ungeheuer von Hans Werner Henze in Rom.
Religion
Katastrophen
- 1943 - Bei britischen Bombenangriffen auf mehrere Talsperren im Sauerland werden die Edertalsperre und die Möhnetalsperre zerstört. Es sind über 1600 Tote zu beklagen.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1928 - Eröffnung der IX. Olympischen Sommerspiele Amsterdam
Geboren
Amsterdam
Amsterdam
Amsterdam
- 1008 - Heinrich I., König von Frankreich
- 1490 - Albrecht von Brandenburg Preußen, erster Herzog von Preußen
- 1628 - Ferdinand Karl, Landesfürst von Tirol
- 1705 - Ambrosius Stub, dänischer Dichter
- 1749 - Edward Jenner, englischer Landarzt, der die moderne Pockenschutzimpfung entwickelte
- 1793 - Vincenz Ferreri Dominikus Kuenzer, katholischer Priester
- 1800 - Carl Friedrich Zöllner, deutscher Komponist
- 1821 - Sebastian Kneipp, deutscher Naturheilkundler
- 1825 - Johann Jakob Egli, schweizerischer Geograph
- 1836 - Joseph Norman Lockyer, britischer Astrophysiker
- 1836 - Wilhelm Steinitz, österreichischer Schachspieler aus Böhmen
- 1842 - August Thyssen, deutscher Industrieller
- 1843 - Otto Intze, Professor für Wasserbau
- 1844 - Julius Wellhausen, deutscher Theologe
- 1845 - Jacint Verdaguer, katalanischer Dichter
- 1848 - Tony Schumacher, deutsche Kinderbuchautorin
- 1850 - Antonio Scontrino, italienischer Komponist
- 1860 - Nataly von Eschstruth, deutsche Schriftstellerin
- 1863 - Charles Robert Ashbee, englischer Architekt
- 1866 - Eric Satie, französischer Komponist und Pianist
- 1866 - Julian Balthasar Marchlewski, Politiker und Mitgründer des Spartakusbundes
- 1873 - Henri Barbusse, französischer Schriftsteller
- 1879 - Hans Grade, deutscher Flugpionier
- 1886 - Alfons XIII. von Spanien, spanischer König
- 1895 - Georg Wulf, deutscher Flugpionier und Flugzeugbauer
- 1897 - Odd Hassel, norwegischer Chemiker
- 1900 - Nikolai Berezowski, russischer Komponist
- 1900 - Ruhollah Chomeini, Schiitenführer
- 1901 - Werner Egk, deutscher Komponist
- 1904 - Jean Gabin, französischer Filmschauspieler
- 1909 - Magda Schneider, deutsche Schauspielerin
- 1911 - Maureen O'Sullivan, US-amerikanische Schauspielerin
- 1912 - Percy Young britischer Musikschriftsteller und Komponist
- 1915 - Hans Joachim Faller, Richter am deutschen Bundesverfassungsgericht
- 1918 - Birgit Nilsson, schwedische Opernsängerin
- 1921 - Sigi Feigel, schweizerischer Rechtsanwalt
- 1922 - Antje Weisgerber, deutsche Schauspielerin
- 1924 - Hannes Messemer, deutscher Schauspieler
- 1924 - Kazimierz Dejmek, polnischer Theater-Regisseur
- 1925 - Michel de Certeau, französischer Kulturphilosoph
- 1926 - Dietmar Schönherr, österreichischer Schauspieler
- 1926 - Karl Lieffen, deutscher Schauspieler
- 1927 - Hans Koch, Kulturwissenschaftler und Kulturfunktionär der SED in der DDR
- 1927 - Heinz Frieler, deutscher Politiker und MdB
- 1927 - Winnie Jakob, tschechisch-österreichische Karikaturistin
- 1928 - Idi Amin, ugandischer Diktator
- 1929 - Branko Zebec, jugoslawischer Fußballspieler
- 1932 - Miloslav Vlk, Kardinal und Erzbischof von Prag
- 1936 - Dennis Hopper, US-amerikanischer Schauspieler und Filmemacher
- 1936 - Lars Gustafsson, schwedischer Schriftsteller
- 1938 - Paolo Bortoluzzi, italienischer Tänzer und Choreograph
- 1939 - José Antonio Abreu, venezolanischer Komponist
- 1941 - Csilla von Boeselager, Mitbegründerin des ungarischen Malteser-Caritas-Dienstes
- 1942 - Eberhard David, Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld
- 1942 - Taj Mahal, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - David Kelly, britischer Mikrobiologe, Biowaffenexperte
- 1944 - Jesse Winchester, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Wolf-Dietrich Berg, deutscher Schauspieler
- 1946 - Udo Lindenberg, Rockmusiker, Schriftsteller und Maler
- 1947 - Andy Latimer, britischer Musiker
- 1947 - Michael Wolffsohn, deutscher Historiker und Politikwissenschaftler
- 1948 - Bill Bruford, einflussreicher britischer Schlagzeuger
- 1948 - Horst Köppel, ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1949 - Elke Leonhard, deutsche Politikerin und MdB
- 1952 - Bernhard Brink, deutscher Schlagersänger und TV-Moderator
- 1953 - George Johnson, US-amerikanischer Musiker
- 1956 - Bob Saget, US-amerikanischer Schauspieler
- 1957 - Wilfried Hannes, deutscher Fußballspieler
- 1959 - Michaela Sburny, österreichische Politikerin
- 1959 - Paul Di'anno, britischer Sänger
- 1961 - Enya, irische Musikerin
- 1962 - Thomas Rachel, deutscher Politiker und MdB
- 1965 - Trent Reznor, US-amerikanischer Musiker, siehe Nine Inch Nails
- 1967 - Kusai Hussein, Sohn von Saddam Hussein
- 1968 - Florian Schwarthoff, deutscher Leichtathlet
- 1971 - Máxima, Ehefrau von Kronprinz Willem-Alexander der Niederlande
- 1973 - Josh Homme, US-amerikanischer Musiker, u.a. Queens of the Stone Age
- 1974 - Andrea Jane Corr, irische Sängerin in der Pop-Folk-Gruppe The Corrs
- 1979 - David Jarolím, tschechischer Fußballspieler
- 1981 - Cosma Shiva Hagen, deutsche Schauspielerin
- 1982 - Tony Parker, französischer Basketballspieler
Gestorben
Tony Parker
Tony Parker
- 1189 - Minamoto no Yoshitsune, japanischer Feldherr
- 1336 - Go-Fushimi - 93. Kaiser von Japan (1298 - 1301)
- 1510 - Sandro Botticelli, italienischer Maler und Zeichner der Florentiner Schule
- 1587 - Gotthard Kettler, letzter Meister des Deutschen Ordens in Livland
- 1648 - Peter Melander von Holzappel, bedeutender Feldherr im Dreißigjährigen Krieg
- 1660 - Abraham de Fabert, französischer Heerführer und Militäringenieur, Marschall von Frankreich
- 1662 - Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar, deutscher Herzog
- 1694 - Johann Michael Bach, deutscher Komponist
- 1700 - Adam Adamandy Kochański, polnischer Mathematiker
- 1707 - Benjamin Raule, holländischer Reeder und kurbrandenburgischer Generalmarinedirektor
- 1727 - Katharina I. (Russland), Zarin von Russland 1725-1727
- 1765 - Alexis-Claude Clairaut, französischer Mathematiker und Physiker
- 1822 - Armand Emmanuel du Plessis, Herzog von Richelieu, französischer Staatsmann
- 1829 - John Jay, US-amerikanischer PolitikerPolitiker
- 1838 - René Caillié, französischer Afrikaforscher
- 1866 - Adolf Bernhard Marx, deutscher Komponist und Musikwissenschaftler
- 1875 - John Cabell Breckinridge, US-amerikanischer General und Staatsmann
- 1882 - François Chabas, französischer Ägyptologe
- 1886 - Josef Haltrich, sächsischer Lehrer, Pfarrer und Volkskundler
- 1889 - Marie Friederike Franziska Hedwig von Preußen, Königin von Bayern und Mutter Ludwigs II.
- 1900 - Hermann Howaldt, deutscher Ingenieur
- 1907 - Albert Clément, französischer Rennfahrer
- 1908 - Carl Koldewey, deutscher Polarforscher
- 1919 - Guido von List, Autor und Begründer der Ariosophie
- 1923 - Thomas Scott Baldwin, US-amerikanischer Ballonfahrer und Flugpionier
- 1930 - Max Valier, südtiroler Schriftsteller, Astronom und Raketenbau-Pionier
- 1935 - Paul Dukas, französischer Komponist und Musikpädagoge
- 1944 - Milena Jesenska, tschechische Schriftstellerin
- 1947 - Seabiscuit, US-amerikanisches Rennpferd
- 1958 - Hugo Häring, deutscher Architekt und Autor
- 1962 - Arseni Grigorjewitsch Golowko, sowjetischer Admiral
- 1969 - Grażyna Bacewicz, polnische Komponistin
- 1969 - Josef Beran, Erzbischof von Prag und Kardinal
- 1976 - Norbert Frýd, Schriftsteller und Publizist
- 1980 - Harold Connolly, kanadischer Journalist und Premierminister
- 1987 - Gunnar Myrdal, schwedischer Ökonom
- 1989 - Lucia Moholy, schweizerische Fotografin tschichischer Herkunft
- 1991 - Tom Trana, schwedischer Rallyefahrer
- 1994 - Nicolás Gómez Dávila, kolumbianischer Philosoph
- 1996 - Nikolaus Utermöhlen, deutscher Musiker und Künstler
- 2003 - Luigi Pintor, italienischer Journalist, Schriftsteller und Politiker
- 2003 - Moses Rosenkranz, rumänischer Schriftsteller
- 2004 - Essedin Salim, irakischer Politiker
- 2004 - Izz ad-Din Salim, Präsident des provisorischen irakischen Regierungsrats
- 2004 - Edgardo Martín, kubanischer Komponist
- 2004 - Matthias Weisheit, deutscher Politiker
- 2004 - Tony Randall, US-amerikanischer Schauspieler
- 2005 - Piero Dorazio, italienischer Maler
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag in Norwegen
- Feiertag in Nauru (Tag der Verfassung von 1968)
- Weltfernmeldetag (ITU)
- Schandtag: der 17.5. wurde in Deutschland früher ironisch als der Feiertag der Schwulen bezeichnet, eine Anspielung auf den § 175 StGB, der männliche Homosexualität unter Strafe stellte (er wurde 1969 liberalisiert und 1994 endgültig abgeschafft).
- Namenstag von Pascal
Siehe auch
- 16. Mai - 18. Mai
- 17. April - 17. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0517
ja:5月17日
ko:5월 17일
simple:May 17
th:17 พฤษภาคม
Uganda
Die Republik Uganda liegt in Ostafrika und grenzt im Norden an den Sudan, im Osten an Kenia, im Süden an Tansania, im Südwesten an Ruanda und im Westen an die Demokratische Republik Kongo. Die Grenzen zu Kenia und Tansania verlaufen zum Teil durch den Viktoriasee.
Der Name „Uganda“ kommt von dem früheren Königreich Buganda. Der Kabaka (König) von Buganda wurde 1966 gestürzt, sein Grabmal (Kasubi Tombs) kann besichtigt werden. Er erinnert an die Unabhängigkeit des Staates von britischer Kolonialherrschaft.
Erste Assoziationen erstrecken sich von der Schreckensherrschaft Idi Amins und Massakern bis hin zu der Einstufung als „Perle Afrikas“. Bekannt ist auch der Flughafen Entebbe durch das Geiseldrama um ein entführtes Flugzeug der Air France („Operation Jonathan“). Der Süden bietet sich für Tourismus an, während im Norden immer noch gekämpft wird.
Geographie
Geographie von Uganda
Uganda ist von Seen, dem Weißen Nil (hier: Viktoria-Nil und Albert-Nil), Urwäldern und Savannen geprägt. Das Land wird im Süden vom Äquator durchzogen. Auf das tropische Klima im Süden und in der Mitte des Landes wirkt sich aus, dass Uganda größtenteils auf einem Plateau um 1.000 m über dem Meeresspiegel liegt. Dort ist es eher regnerisch. Zwei Trockenzeiten (von Dezember bis Februar und dann wieder von Juni bis August) unterbrechen dieses Stadium. Der tiefste Punkt Ugandas ist mit 621 m über Meeresspiegel der Albertsee. Der Margherita Peak (auch: Mount Stanley) im Ruwenzori-Gebirge als höchster Punkt ist 5.110 m hoch. Beide Extrempunkte liegen relativ nahe beieinander.
Die Gesamtfläche des Landes umfasst 241.038 Quadratkilometer, davon entfallen 199.710 Quadratkilometer auf die Landfläche, während 36.330 Quadratkilometer Wasserflächen sind. Der Nordosten Ugandas ist semiarid.
Wichtige Rohstoffe des Landes sind Kupfer, Kobalt, Kalkstein und Steinsalz. Wasserkraft und landwirtschaftlich gut zu nutzender Boden stellen weitere Ressourcen dar.
Flora
Steinsalz-Gebirges]]
Uganda hat eine überaus artenreiche Pflanzenwelt. Die Savanne Ostafrikas geht in den Regenwald Westafrikas über, was sich positiv auf die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere auswirkt. Dazu bieten die Höhenschichtungen mannigfaltige Lebensräume.
Neben Akazien und Kandelaber-Wolfsmilch in den Savannen kommen vor allem im Ruwenzori-Gebirge und am Mount Elgon soiwe in den Urwäldern faszinierende Pflanzengesellschaften vor.
Städte
Hauptartikel: Liste der Städte in Uganda
Uganda ist, abgesehen von der Haupt- und Millionenstadt Kampala, eher von kleineren Städten geprägt. Lediglich Gulu und Lira überschreiten noch die Grenze von 100.000 Einwohnern zur Großstadt.
Bevölkerung
Uganda hat mehr als 26 Millionen Einwohner.
Sprachen
Englisch ist die offizielle Sprache, aber im Alltag wird oft Luganda (die Sprache der Baganda) verwendet, dazu andere Sprachen des Niger-Kongo-Sprachgebietes sowie nilotisch-saharische Sprachen, Suaheli und Arabisch.
Ethnien
Bantuvölker: Baganda 12 %, Ankole 8 %, Basoga 8 %, Bakiga 7 %, Bagisu 6 %, Batoro 4 %, Banyoro 3 %, Bagwere 2 %, Bakonjo 1 %,
Niloten: Iteso 8 %, Langi 7 %, Acholi 5 %, Jopodhola 2 %, Alur 3 %,
Karamojong 2 %,
Sudanvölker: Lugbara 4 %,
Rundi 2 %,
Rwanda 7 %,
Nicht-Afrikaner: Asiaten 0,82 %, Europäer 0,095 %, Araber 0,066 %,
andere: 8 %.
Religion
Rund 70 % der Gesamtbevölkerung Ugandas sind Christen. Davon sind zwei Drittel Anglikaner und 20 % Katholiken. Etwa 18 % der Bevölkerung sind Anhänger von traditionellen afrikanischen Religionen. Über ein Zehntel der Ugander sind meist sunnitische Muslime. Eine kleine Minderheit bilden die etwa 2 % Baha'is. Zudem gibt es eine kleine Gemeinde schwarzafrikanischer Juden, die Abayudaya bei Mbale, die etwa 500 Mitglieder umfasst.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Ugandas
Vorgeschichte
Uganda gehört zur „Wiege der Menschheit“. Die Pygmäen stellen wohl die ältesten heute lebenden Ethnien Ugandas dar. Vor ungefähr 2000 Jahren wanderten ackerbebauende Bantu ein, die die Pygmäen zurück drängten und ihrerseits von Niloten des Nordens nach Süden gedrängt wurden. Zwischen nilotischen Ethnien und Bantu-Ethnien gab es immer wieder Konflikte, die mittlerweile aber über bloßen Tribalismus hinaus gehen.
Zeit der Königreiche
Seit dem 15. Jahrhundert bildeten sich vor allem im Süden Ugandas bei den Bantu die (zum Teil heute aus touristischen Gründen als kulturelle Körperschaften wiederbelebten) bestehenden Aristokratien, vor allem Königreiche. Unter ihnen hatte das Königreich Buganda eine führende Rolle. Weitere Königreiche waren Ankole, Bunyoro und Toro.
Die nilotischen Stämme des Nordens waren Nomaden und Hirtenvölker, die sich in kleineren Einheiten organisierten.
Im 19. Jahrhundert drangen arabische Händler von der Ostküste Afrikas in das Gebiet nördlich des Viktoriasees vor. Ihr Anreiz war die Gier nach Elfenbein und der Sklavenhandel. In einigen Gebieten etablierte sich der Islam, in vielen Regionen blieben jedoch die Naturreligionen vorherrschend.
Kolonialzeit
Um 1860 „entdeckten“ die beiden britischen Forscher John Hanning Speke und James Augustus Grant die Quelle des Nils für Europa. Um diese Zeit begann die europäische Kolonialisierung Ostafrikas. Zu den ersten Europäern, die sich in diesem Gebiet niederließen, gehörten sowohl katholische als auch protestantische Missionare. In erstaunlich kurzer Zeit setzten sie in zahlreichen Volksgruppen ihren Glauben durch.
Uganda wurde britisches Protektorat. Die koloniale Wirtschaft förderte den Baumwoll- und Kaffeeanbau. Dazu wurde die Eisenbahnlinie der Uganda Railway gelegt.
Unabhängkeit
In den 1950ern kam ein gelenkter Demokratisierungsprozess in Gang, es entstanden Parteien und ein Kongress. Am 9. Oktober 1962 wurde Uganda unabhängig (siehe Nationalfeiertag).
1962 wurde Milton Obote der erste Premierminister des unabhängig gewordenen Landes. Allerdings begann er, die alten Königreiche aufzulösen, teilweise in blutigen Massakern. Dadurch entfremdete Obote sich von der Bevölkerung. Das nutzte der zum Kommandeur (Generalmajor) aufgestiegene Idi Amin, ebenfalls ein Nilote, aus: Während einer Abwesenheit Obotes übernahm er 1971 die Macht.
Diktaturen und Massaker
Die Diktatur Idi Amins von 1971 bis 1979 war für die Ermordung von über 300.000 Oppositionellen verantwortlich. Angehörige anderer Volksstämme wurden getötet, asiatische Zuwanderer, vor allem Inder, die im Handel bestimmend waren, des Landes verwiesen. Amin wütete bis 1979, die Bevölkerung lebte unter ständiger Furcht vor brutalen Gewaltakten. Im April 1979 wurde die Hauptstadt Kampala unter der Führung von tansanischen Truppen von ugandischen Rebellen (dabei auch Yoweri Kaguta Museveni) befreit. Doch in den Wahlen im September 1980 kam Milton Obote an die Macht, wobei ihm Wahlmanipulationen vorgeworfen wurden. Daraufhin ging Museveni mit einer Rebellenarmee gegen ihn vor. Der Guerillakrieg unter Milton Obote (1980-1985) kostete vielen weiteren Menschen das Leben.
Im Januar 1986 eroberte Musevenis National Resistance Army (NRA) die Hauptstadt Kampala. Museveni wurde als ugandischer Präsident vereidigt.
Auswirkungen auf heute
Der Norden ist bis heute noch nicht befriedet. Die Lord's Resistance Army (LRA) operiert vom Sudan aus und terrorisiert die Bevölkerung.
Tutsi, Hutu, Lendu, Hema (Hima), und andere ethnische Gruppen, assozierte Rebellen, bewaffnete Banden und verschiedene Regierungsstreitkräfte operieren in der Region der Großen Seen zwischen Uganda, Kongo, Ruanda und Burundi, um Kontrolle über bevölkerungsreiche Gebiete und wirtschaftliche Ressourcen zu erlangen. Die Gefahr dabei ist, dass einzelne Ethnien die Machtverhältnisse dominieren und dies von den Benachteiligten zu Rebellion dagegen führt. Dabei mischt auch Uganda mit, derzeit vor allem in der Demokratischen Republik Kongo (Kongokrieg).
Politik
Die ugandische Regierung mischt autoritäre und demokratische Elemente. Politisch wirksam ist nur Musevenis Regierungspartei, die National Resistance Movement Organization (NRM-O), kurz „Movement“. Dazu hat de facto das Militär eine tragende Rolle.
Er ist der Ansicht, dass es in Uganda keine Grundlage für ein Mehrparteiensystem gibt und dass die bestehenden Altparteien Ursache für Ugandas Probleme sind. Zwar wurden sie nicht verboten, doch die meisten Aktivitäten, die eine Partei ausmachen, bleiben ihnen versagt.
Die Regierung stellt sich als positiv gesinnt gegenüber Menschenrechten dar. Allerdings sind Defizite beim Umgang mit politischen Parteien und Regimegegnern wie auch die Rekrutierung von Kindersoldaten offensichtlich.
Der jetzige Präsident Ruandas, Paul Kagame, kam aufgrund einer militärischen Intervention aus Uganda an die Macht. Er gehört zur Ethnie der (Tutsi).
Verfassung
- Oberster Richter: Benjamin Joses Odoki (seit 30. Januar 2001)
- Generalstaatsanwalt: Francis Ayume
Parteien
- Forum for Democratic Change
- National Progressive Movement (NPM; Vorsitz: Dr. Venansius Baryamureeba, Partei seit 7. April 2004)
- National Resistance Movement Organization (NRM-O; Partei seit 2003)
- Uganda Green Party
- Uganda Libertarian Action (ULA)
- G7 (Oppositionelles Listenbündnis bei der Wahl 2006)
- Uganda People's Congress (UPC; Vorsitz: Apollo Milton Obote)
- Democratic Party (DP; Vorsitz: Paul Kawanga Ssemogerere)
- Conservative Party (CP; Vorsitz: Ken Lukyamuzi)
- Justice Forum (JF) (Vorsitz: Muhammad Kibiringe Mayanja)
- Reform Agenda
- National Democratic Forum (NDF; Vorsitz: Chapaa Karuhanga, Partei seit August 1995)
- Free Movement
- Second Group of Seven (Zweites oppositionelles Listenbündnis bei der Wahl 2006)
- Action Party
- People's Independent Party
- Movement for Democratic Change
- National Peasant Party
Regierung
Für die vollständige Liste der Präsidenten von Uganda, siehe Präsident von Uganda.
Verwaltungsgliederung
Hauptartikel: Distrikte von Uganda
Uganda ist in 70 Distrikte gegliedert.
Wirtschaft
Die Wirtschaft im Süden und in der Mitte des Landes prosperiert. Hauptausfuhrgut ist - wie zur Protektoratszeit - Kaffee, in kleinerem Umfang auch Gold. Auch Tee und Fisch aus dem Viktoria-See werden exportiert.
Kultur
Bildung
- Makerere-Universität
- Mbarara University of Science and Technology
- Ndejje Christian University
- Uganda Christian University
- Nkozi University
- Bugema Seventh Day Adventist University
- Mbale Islamic University
- Nkumba University
- Kampala University
- Namasagali University
Schriftsteller
Liste afrikanischer Schriftsteller (nach Ländern)
Medien
Die Medien in Uganda können kritisch über die Regierung berichten, obwohl die Regierung bei Berichten über sensible Themen wie dem Rebellenkrieg im Norden und der Verwicklung des Landes in den Bürgerkrieg im Kongo in der Vergangenheit wie auch beim Thema Kindersoldaten mitunter scharf reagierte. Seit dem Machtantritt von Präsident Museveni wurde die Medienlandschaft liberalisiert. Es sind über 100 Radiosender registriert.
Zeitungen
- New Vision (Tageszeitung)
- The Monitor (Tageszeitung)
- The Weekly Observer (Wochenzeitung)
Feiertage
Der Nationalfeiertag wird am 9. Oktober gefeiert.
- 1. Januar: Neujahr
- 26. Januar: Befreiungstag
- 8. März: Frauentag
- Ostern (Karfreitag und Ostermontag)
- 1. Mai: Tag der Arbeit
- Pfingsten
- 3. Juni: Märtyrertag
- 9. Juni: Tag der Nationalhelden
- 9. Oktober: Unabhängigkeitstag
- 25./26. Dezember: Weihnachten
- Id ul-adha
- Id al-fitr
Umwelt
Neun Nationalparks und sechs Wildreservate zeugen von der Naturschönheit des Landes und dem Willen, diese zu schützen. Sie sind über das Land verteilt und liegen meist in der Nähe der Grenzen und weniger im Zentrum des Landes. Dadurch werden unterschiedliche Landschaften und Lebensgemeinschaften geschützt.
Drei der Parks sollen hier kurz hervor gehoben werden:
Der Queen-Elizabeth-Nationalpark ist durch seine Lage am Fuße des Ruwenzori-Gebirges und am Edwardsee und Georgsee geprägt. Flusspferde und Pelikane fallen ins Auge, daneben weist das Vorkommen Afrikanischer Büffel, von Elefanten, Löwen, diverser Antilopen und über 600 Vogelarten auf die ökologischen Vielfalt des Gebietes hin.
Der Rwenzori-Mountains-Nationalpark soll die Berg- und Gletscherregionen des Ruwenzori-Gebirges, eine der Quellen des Nils, mit seiner einzigartigen Flora schützen.
Die größte geschützte Fläche des Landes erstreckt sich über den Murchison Falls National Park. Ein spektakulärer Wasserfall des Nils war für diesen Park namensgebend, an dem Nilkrokodile und Flusspferde leben. Eine Seltenheit dieses Schutzgebietes stellt die Rothschild-Giraffe dar.
Siehe auch: Nationalparks in Uganda
Schädlich für Natur und Umwelt wirken sich Entwässerung von Feuchtgebieten, Abholzung, Überweidung und andere negative Nutzungen aus. Im Viktoriasee wuchern gebietsfremde Wasserhyazinthen. Die Einsetzung des Nilbarsches im Viktoriasee, um die Fischereierträge zu steigern, führte zur Ausrottung zahlreicher endemischer Fischarten insbesondere der Buntbarsche, andere Arten sind bedroht. Dies ist eine ökologische Katastrophe und ein Beispiel für falsche „Entwicklungshilfe“, deren Schaden den Nutzen überwiegt.
Uganda hat das Kyoto-Klimaprotokoll unterzeichnet und zahlreiche andere Umwelt- und Naturschutz-Abkommen.
Literatur
- R. Hofmeier/A. Mehler: Kleines Afrika-Lexikon. Politik-Wirtschaft-Kultur. München 2004, ISBN 3-406-51071-X.
Nachrichten
- [http://www.newvision.co.ug/ New Vision] (englisch)
- [http://www.visituganda.com/ Visit Uganda] (englisch)
- [http://www.aboutuganda.com/ Uganda Safaris, Hotels, Tours & Travel Emporium] (englisch)
Weitere Themen
- Portal Uganda
Weblinks
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=179 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.abenaa.de/uganda.htm Reiseerfahrungen und Fotos aus Uganda]
- [http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/ug.html Uganda] im CIA World Factbook (englisch)
- [http://www.oew.org/de/aktuellesartikel.php?id=426 Kindersoldaten in Uganda] Quelle:OEW
Kategorie:Staat
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16. AugustDer 16. August ist der 228. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 229. in Schaltjahren) – somit bleiben noch 137 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahren
- 1809 - Auf Initiative Wilhelm von Humboldts wird die Berliner Humboldt-Universität gegründet.
- 1896 - Am Klondike River in Kanadas Yukon-Territorium wird Gold gefunden, die Nachricht löst einen Goldrausch aus.
- 1908 – Nach seiner Begnadigung durch Kaiser Wilhelm II. wird der als „Hauptmann von Köpenick“ bekannt gewordene Wilhelm Voigt aus der Haft entlassen.
- 1924 – In London wird der Dawes-Plan unterzeichnet, der die Reparationszahlungen des Deutschen Reichs auf eine neue Grundlage stellen sollte.
- 1945 - Polen tritt in Moskau der Sowjetunion etwa 46 Prozent seines früheren Staatsgebietes ab.
- 1946 – Von Vertretern der „kurdischen Intelligenz“ und dem städtischen Kleinbürgertum wird die Kurdische Demokratische Partei (KDP) gegründet. Molla Mustafa Barzani wird, trotz Abwesenheit, zum Vorsitzenden gewählt.
- 1960 – Zypern erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1984 – Bei der deutschen Lufthansa droht ein Arbeitskampf, nachdem der Vermittlungsversuch des ehemaligen „Superministers“ Karl Schiller von 80 Prozent der Belegschaft abgelehnt wurde. Die Lage gilt als kompliziert, da das Bodenpersonal, vertreten durch die ÖTV, eine diametrale Position zum fliegenden Personal, dargestellt von der DAG, einnimmt.
- 1986 – Salvador Jorge Blanco wird Staatspräsident der Dominikanischen Republik.
- 1996 – Leonel Fernández Reyna wird Staatspräsident der Dominikanischen Republik.
- 2000 – Hipólito Mejía wird Staatspräsident der Dominikanischen Republik.
Katastrophen
- 1906 – Ein Erdbeben der Stärke 8,2 erschüttert Valparaíso, Chile ca. 20.000 Tote
- 1976 – Ein Erdbeben der Stärke 7,9 fordert in Mindanao auf den Philippinen etwa 8.000 Menschenleben.
- 1987 – In Detroit im US-Bundesstaat Michigan stürzt ein Passagierflugzeug kurz nach dem Start auf eine belebte Straße. 156 Menschen sterben, ein Kind wird gerettet.
- 1991 – Imphal, Indien. Beim Anflug prallt eine aus Kalkutta kommende Boeing 737 der Indian Airlines gegen einen Hügel, weil der Pilot vom Landekurs abgewichen ist. Keiner der 69 Menschen überlebt.
- 2005 - Bei einem Flugzeugabsturz in Venezuela sind alle 160 Insassen des Passagierjets ums Leben gekommen. Der Fluggesellschaft West Caribbean Airlines zufolge zerschellte die McDonnell Douglas MD-82 in der Umgebung von Machiques im westvenezolanischen Staat Zulia.
Verbrechen
- 1988 – In Gladbeck beginnt in einer Filiale der Deutschen Bank eine Geiselnahme, die erst 54 Stunden später auf der Autobahn zwischen Köln und Frankfurt am Main beendet wird. Zwei Geiseln und ein Polizist sterben.
- 2005 – In Taizé wird der Klostergründer Frère Roger von einer - wahrscheinlich geistig gestörten - Frau beim Abendgebet durch 3 Messerstiche ermordet.
- 2005 - Der Computerwurm Zotob befällt den Fernsehrsender CNN. Es wird "live" übertragen.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1, siehe: Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1984 – Die 4. Skatweltmeisterschaft wird in der Dortmunder Westfalenhalle vom Schirmherr, NRW-Ministerpräsident Johannes Rau, eröffnet.
- 2004 – Michael Ballack löst Oliver Kahn als Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft ab.
Kultur
- 1876 - Im Bayreuther Festspielhaus Uraufführung der Oper "Siegfried" von Richard Wagner
- 1977 – Im Landesmuseum in Hannover ausgestellte Bilder von Martin Luther und seiner Frau Katharina von Bora, gemalt von Lucas Cranach, fallen einem Säureattentat zum Opfer.
Wissenschaft
- 2004 – Die Raumsonde Cassini-Huygens entdeckt zwei Saturnmonde.
Geboren
- 1397 – Albrecht II., Römisch-deutscher König, König von Ungarn und Böhmen, Herzog von Österreich
- 1603 – Adam Olearius, Diplomat und Schriftsteller
- 1604 – Bernhard von Sachsen-Weimar, Feldherr
- 1645 – Jean de La Bruyère, französischer Schriftsteller
- 1650 – Vincenzo Coronelli, italienischer Kartograf und Globenbauer
- 1706 – Florian Bahr, deutscher Jesuit und China-Missionar
- 1761 – Jewstignei Ipatowitsch Fomin, russischer Komponist
- 1763 – Friedrich August, Herzog von York und Albany, Fürstbischof von Osnabrück und britischer Feldmarschall und Heerführer
- 1795 – Heinrich Marschner, deutscher Opernkomponist
- 1802 – Moritz Wilhelm Drobisch, deutscher Mathematiker und Philosoph
- 1815 – Johannes Bosco, italienischer Priester und Ordensgründer
- 1821 – Arthur Cayley, englischer Mathematiker
- 1832 – Wilhelm Wundt, deutscher Philosoph und Psychologe
- 1845 – Gabriel Lippmann, luxemburgischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1852 – Adolf Schlatter, evangelischer Schweizer Theologe
- 1858 – Arthur Achleitner, deutscher Schriftsteller
- 1863 – Gabriel Pierné , französischer Komponist
- 1865 – Ettore Tolomei, italienischer Nationalist
- 1865 – Denis Joseph Dougherty, Erzbischoff von Philadelphia
- 1866 – Rudolf Greinz, österreichischer Schriftsteller
- 1871 – Sachari Paliaschwili, georgischer Komponist
- 1872 – Siegmund von Hausegger, Komponist und Dirigent
- 1877 – Augusto Giacometti, Schweizer Maler
- 1884 – Hugo Gernsback, Verleger und Schriftsteller
- 1893 – Hans Koch, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1895 – Albert Cohen, schweizer Schriftsteller
- 1895 – Liane Haid, österreichische Schauspielerin und Sängerin
- 1896 – Tina Modotti, Schauspielerin und Fotografin
- 1902 – Georgette Heyer, britische Schriftstellerin
- 1904 – Wendell Meredith Stanley, US-amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1905 – Marian Rejewski, polnischer Mathematiker und Kryptologe
- 1906 – Franz Josef II., Fürst von Liechtenstein
- 1907 – Alexander Uriah Boscovich, israelischer Komponist
- 1911 – Ernst Friedrich Schumacher, britischer Ökonom
- 1913 – Menachem Begin, israelischer Politiker
- 1914 – Gudrun Genest, deutsche Schauspielerin
- 1914 – Pawel Stepanowitsch Kutachow, sowjetischer Pilot
- 1915 – Al Hibbler, US-amerikanischer Sänger
- 1916 – Kurt Fichtner, Minister für Erzbergbau und Metallurgie in der DDR
- 1920 – Charles Bukowski, US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller
- 1921 – Max Thurian, schweizer Theologe
- 1924 – Ralf Bendix, deutscher Schlagersänger
- 1927 – Fess Parker, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1927 – Herbert Schäfer, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 1928 – Ara Güler, türkischer Fotograf
- 1929 – Bill Evans, US-amerikanischer Musiker
- 1929 – Helmut Rahn, deutscher Fußballspieler
- 1930 – Tony Trabert, ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler
- 1930 – Wolfgang Völz, deutscher Fernseh- und Filmschauspieler
- 1931 – Eydie Gormé, US-amerikanische Sängerin
- 1933 – Reiner Kunze, deutscher Schriftsteller
- 1934 – Gottfried Müller, Minister für Medienpolitik der DDR
- 1934 – Pierre Richard, französischer Schauspieler
- 1938 – Rocco Granata, italienischer Sänger
- 1940 – Bruce Beresford, australischer Filmregisseur
- 1942 – Barbara George, US-amerikanische Sängerin
- 1942 – Reinhard Klimmt, deutscher Politiker, Ministerpräsident im Saarland und Bundesminister
- 1944 – Bernd Zamulo, deutscher Musiker
- 1944 – Karin Schubert, deutsche Politikerin
- 1944 – Kevin Ayers, britischer Musiker
- 1944 – Shel Shapiro, britischer Musiker und Songschreiber
- 1945 – Gary Loizzo, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1945 – Gordon Fleet, australischer Musiker
- 1946 – Lesley Ann Warren, US-amerikanische Schauspielerin
- 1948 – Annemarie Huber-Hotz, schweizerische Bundeskanzlerin
- 1948 – Barry Hay, niederländischer Musiker und Sänger
- 1950 – Wiltrud Drexel, österreichische Skirennläuferin
- 1950 – Jack Unterweger, österreichischer Krimineller und Schriftsteller
- 1954 – James Cameron, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1958 – Angela Bassett, US-amerikanische Schauspielerin
- 1958 – Madonna, US-amerikanische Pop-Sängerin, Songschreiberin und Schauspielerin
- 1960 – Franz Welser-Möst, österreichischer Dirigent
- 1960 – Timothy Hutton, US-amerikanischer Schauspieler
- 1963 – Andreas Dresen, deutscher Filmregisseur
- 1968 – Mateja Svet, slowenische Skirennläuferin
- 1968 - Enrique Ortíz de Landázuri, spanischer Komponist und Sänger
- 1971 – Stefan Klos, deutscher Fußballspieler (Torwart)
- 1974 – Didier Cuche, Schweizer Skirennläufer
- 1974 – Krisztina Egerszegi, ungarische Schwimmerin
- 1980 – Robert Byron Hardy, Musiker
- 1981 – Roque Santa Cruz, Fußballspieler aus Paraguay
- 1982 – Julia Schruff, deutsche Tennisspielerin
- 1983 – Poom Jensen, Enkel des thailändischen Königs Rama IX.
Gestorben
- 1190 – Dedo V. der Feiste, Erbe mehrerer Markgrafen
- 1291 – Friedrich Tuta, Regent der Markgrafschaft Meißen
- 1327 – Rochus von Montpellier, französischer Heiliger
- 1339 – Azzo Visconti, italienischer (Mailändischer) Fürst
- 1358 – Albrecht II., Herzog von Österreich
- 1419 – Wenzel, römisch-deutscher König, König von Böhmen, Kurfürst von Brandenburg
- 1445 – Margaret Stuart, Tochter von Jakob I. (Schottland), Ehefrau von Ludwig XI. (Frankreich)
- 1518 – Loyset Compère, flämischer Komponist, Sänger und Kleriker
- 1532 – Johann von Sachsen, Kurfürst von Sachsen
- 1678 – Andrew Marvell, englischer Dichter und Politiker
- 1689 – Dorothea Sophie von Brandenburg, Kurfürstin von Brandenburg
- 1705 – Jakob Bernoulli, Schweizer Mathematiker und Physiker
- 1734 - Johann Georg Zimmermann, Postkommissar
- 1743 – Matthias Klotz, Begründer des Geigenbaus in Mittenwald
- 1746 – Giuseppe Gonzaga, spanischer Herzog von Guastalla
- 1748 – Pier Giuseppe Sandoni, italienischer Komponist
- 1765 – Tharsander, Pseudonym des Pfarrers Georg Wilhelm Wegener
- 1781 – Charles-François de Broglie, französischer Diplomat
- 1837 - Christian Ludwig Nitzsch, Biologe
- 1846 – Sylvain-Charles Valée, General und Marschall von Frankreich
- 1867 – Joseph Ambrosius Geritz, Bischof von Ermland
- 1893 – Jean-Martin Charcot, französischer Neurologe
- 1894 – Ludwig Knoop, Unternehmer
- 1895 – Mathieu Auguste Geffroy, französischer Geschichtsschreiber
- 1899 – Robert Wilhelm Bunsen, deutscher Chemiker
- 1900 – José Maria Eça de Queiroz, portugiesischer Schriftsteller
- 1910 – Pedro Montt Montt, chilenischer Politiker
- 1912 – Johann Martin Schleyer, deutscher katholischer Priester, Lyriker und Philanthrop
- 1916 – Umberto Boccioni, italienischer Maler und Bildhauer
- 1920 – Joseph Norman Lockyer, britischer Astrophysiker
- 1925 – Alfred Merz, österreichisch-deutscher Meereskundler
- 1938 – Andrej Hlinka, slowakischer Priester und Politiker
- 1938 – Robert Johnson, US-amerikanischer Bluesmusiker
- 1940 – Henri Desgrange, Chef der franz. Sportzeitung L'Auto und Begründer der Tour de France
- 1942 – Rudolf Greinz, österreichischer Schriftsteller
- 1945 – Nico Richter, niederländischer Komponist
- 1948 – Babe Ruth, deutschstämmiger amerikanischer Baseballspieler
- 1949 – Margaret Mitchell, US-amerikanische Journalistin und Schriftstellerin
- 1956 – Bela Lugosi, ungarisch-US-amerikanischer Schauspieler
- 1957 – Irving Langmuir, US-amerikanischer Chemiker, Physiker und Nobelpreisträger
- 1959 – Wanda Landowska, Cembalistin und Pianistin
- 1972 – Pierre Brasseur, französischer Schauspieler
- 1973 – Selman Abraham Waksman, US-amerikanischer Forscher
- 1975 – Friedrich Sämisch, deutscher Schachspieler
- 1977 – Elvis Presley, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Sänger
- 1987 – Arthur Grundmann, deutscher Politiker (FDP), MdB
- 1993 – René Dreyfus, französischer Rennfahrer
- 1993 – Stewart Granger, US-amerikanischer Schauspieler
- 1997 – Nusrat Fateh Ali Khan, pakistanischer Musiker
- 2002 – Abu Nidal, palestinensischer Terrorist
- 2003 – Haroldo de Campos, brasilianischer Schriftsteller
- 2003 – Idi Amin, ugandischer Ex-Diktator
- 2004 – Burnu Acquanetta, US-amerikanische Schauspielerin
- 2004 – Carl Mydans, US-amerikanischer Fotograf
- 2004 – Ivan Hlinka, tschechischer Eishockeyspieler und Nationaltrainer
- 2004 – Robert Quiroga, US-amerikanischer Boxer
- 2005 – Alexander Gomelski, russischer Basketballtrainer
- 2005 – Eva Renzi, deutsche Schauspielerin
- 2005 – Frère Roger, Gründer des ökumenischen Männerordens von Taizé
Feier- und Gedenktage
- Gedenktag des Heiligen Stefan von Ungarn
- In Essen und Hildesheim: Gedenktag des Heiligen Bischofs Altfrid
Siehe auch
:15. August – 17. August
:16. Juli – 16. September
:Historische Jahrestage – Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel – Wikipedia:Formatvorlage Tag
0816
ja:8月16日
ko:8월 16일
simple:August 16
th:16 สิงหาคม
2003
Jahreswidmungen
- 2003 ist „Das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderung“
- 2003 ist „Internationales Jahr der Chemie“
- 2003 ist „Jahr des Süßwassers“ (UNESCO)
- 2003 ist „Jahr der Bibel“
- Der Papageigrüne Saftling (Hygrocybe psittacina) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Mauersegler (Apus apus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Schwarzerle (Alnus glutinosa) Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Wolf (Canis lupus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Salbei (Salvia) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)
Politik
Januar
- 1. Januar: Pascal Couchepin wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Angola und Deutschland gehörten als nichtständige Mitglieder für zwei Jahre dem UN-Sicherheitsrat an
- 1. Januar: Luiz Inácio Lula da Silva wird Staatspräsident von Brasilien
- 15. Januar: Ecuador. Lucio Gutiérrez Borbúa wird Staatspräsident
- 19. Januar: Kuba. Dritte Direktwahlen zur Nationalversammlung
- 22. Januar: Parlamentswahl in den Niederlanden
Februar
- 2. Februar: Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen mit jeweils deutlichen Siegen der CDU
- 2. Februar: Verfassungsänderung in Kirgisistan
- 4. Februar: Durch Parlamentsbeschluss erfolgte die Umbenennung von Jugoslawien in Serbien und Montenegro
- 5. Februar: Armenien tritt der WTO bei
- 9. Februar: Präsident Wladimir Putin, Russland, und Bundespräsident Johannes Rau, Deutschland, eröffneten die deutsch-russischen Kulturtage in Berlin
- 10. Februar: Deutschland und die Niederlande übernahmen in Afghanistan die Führung der ISAF (Sicherheitsunterstützungstruppe)
- 11. Februar: Bolivien. Aufstand der Polizei: als Folge davon kam es zu Massenunruhen mit mehreren Toten und Hunderten Verletzter
- 21. Februar: Kroatien stellte in Athen, Griechenland, den Antrag auf Mitgliedschaft in der EU
- 26. Februar: Rolandas Paksas wird als Staatspräsident Litauens vereidigt
- 27. Februar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Tadschikistan
- 28. Februar: Tschechische Republik. Václav Klaus wird Staatspräsident
März
- Österreich hat nach der Nationalratswahl 2002 große Probleme eine neue Regierung zu finden. ÖVP und FPÖ entschließen sich zu einer Neuauflage der im Vorjahr gescheiterten schwarz-blauen Koalition
- 1. März: Handelsabkommen zwischen der EU und dem Libanon
- 11. März: Recep Tayyip Erdogan wird Ministerpräsident in der Türkei
- 16. März: Parlamentswahlen in El Salvador
- 16. März: Parlamentswahlen in Finnland
- 17. März: Verfassungsänderung in Frankreich. Hauptpunkt: Dezentralisierung Frankreichs
- 20. März: Beginn des Dritten Golfkriegs: Die Regierung Deutschlands und weite Teile der deutschen Bevölkerung stellten sich zusammen mit Frankreich im Irak-Konflikt gegen die Kriegspolitik der USA und Großbritanniens. Seitens der USA erhielt sie dafür harsche Kritik, aber auch Unterstützung von Russland und China
- 23. März: Verfassungsänderung in Tschetschenien
- 23. März: 90 % der Bevölkerung Sloweniens waren für einen EU-Beitritt
- 24. März: US-Präsident George W. Bush kündigt dem amerikanischen Volk in einer nur vier Minuten langen Rede den Beginn des Krieges gegen den Irak an
- 26. März: Unterzeichnung des NATO-Beitrittsprotokolls in Brüssel durch Estlands Außenministerin Kristiina Ojuland
April
- 3. April: Serbien und Montenegro wird Mitglied im Europarat
- 4. April: Mehrere Hundert Menschen wurden bei einem Massaker in Ituri, Demokratische Republik Kongo, getötet
- 9. April: Einmarsch der von den USA geführten Truppen in Bagdad, Irak
- 9. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Libanon
- 10. April: Estland. Juhan Parts wird Ministerpräsident
- 14. April: Militätputsch in Guinea-Bissau
- 16. April: Estland und Malta unterzeichnen in Athen, Griechenland, den Beitrittsvertrag zur EU
- 17. April: Finnland. Anneli Jäätteenmäki wird Regierungschefin (für 63 Tage)
- 19. April: Nigeria. Staatspräsident wird Olusegun Obasanjo wird im Amt bestätigt
- 21. April: Die Koalitions-Übergangsverwaltung für den Irak wird gegründet
- 27. April: Dritte demokratische Wahlen im Jemen
- 27. April: Allgemeine Wahlen in Paraguay
- 29. April: Gemeinsame Erklärung in Brüssel, Belgien, von Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Belgien zur Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik
- 30. April: Burundi. Domitien Ndayizeye wird Staatspräsident
- 30. April: Die Einwohner des Golfstaates Katar stimmen der ersten Verfassung seit der Unabhängigkeit von Großbritannien (1971) zu
Mai
- 1. Mai: Gipfeltreffen in Athen, Griechenland, zwischen Japan und der EU
- 1. Mai: US-Präsident George W. Bush erklärt den wesentlichen Teil der Kampfhandlungen im Irak für beendet
- 2. Mai: Albanien und die USA unterzeichnen ein Nichtauslieferungsabkommen amerikanischer Staatsbürger an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag
- 25. Mai: Argentinien. Dr. Néstor Kirchner wurde Staatspräsident
- 25. Mai: Armenien. Wahl zur Nationalversammlung
- 26. Mai: Ruanda. 93 % Zustimmung zur neuen Verfassung
- 28. Mai: Deutschland stellt Großraumzelte für die vom Erdbeben in Algerien Betroffenen zur Verfügung
Juni
- 1. Juni: Der Wechselkurs des Taka, Landeswährung in Bangladesch, zum USD wird freigegeben
- 1. Juni: In Deutschland tritt das neue Ladenschlussgesetz in Kraft
- 4. Juni: Surya Bahadur Thapa wird Premierminister von Nepal
- 5. Juni: Unterzeichnung des Kulturabkommens zwischen Kasachstan und Deutschland
- 5. Juni: Dieter Althaus wird Ministerpräsident des Freistaates Thüringen
- 8. Juni: Putschversuch in Mauretanien scheitert
- 8. Juni: Polen. 77 % stimmen für den Beitritt in die EU
- 10. Juni: Deutschland. Hans Martin Bury wird zum Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit ernannt
- 12. Juni: Vereidigung des Rumpfkabinets in Nepal
- 17. Juni: Parlamentswahlen in Jordanien
- 24. Juni: Finnland. Matti Vanhanen wird Ministerpräsident
- 24. Juni: Die USA frieren die Vermögen der 55 Personen auf der Liste der meistgesuchten ehemaligen Regimemitglieder ein
- 25. Juni: Verleihung des Deutsch-Französischen Journalistenpreis (DFJP)
Juli
- 4. Juli: Gemeinsame Erklärung über die Beendigung des Krieges in Côte d'Ivoire
- 5. Juli: Parlamentswahlen in Kuwait
- 6. Juli: Sghaïr Ould M'Bareck wird Regierungschef in Mauretanien
- 6. Juli: Abgeordnetenwahl in Mexiko
- 10. Juli: Übergabe des EU-Fragebogens an Kroatien
- 15. Juli: Kuwait. Erstmals Trennung des Amtes des Kronprinzen und des Regierungschefs
- 15. Juli: Revolte in São Tomé und Príncipe durch unzufriedene Söldner
- 27. Juli: Parlamentswahlen in Kambodscha
August
- 6. August: Côte d'Ivoire. Das Amnestiegesetz tritt in Kraft
- 8. August: René Harris wird Staatspräsident, Regierungschef und Außenminister in einer Person in Nauru
- 11. August: Liberia. Präsident Charles Taylor geht ins Exil nach Nigeria
- 15. August: Dr. Nicanor Duarte Frutos wird Staatspräsident in Paraguay
- 18. August: Ein bilaterales Konsolidierungsabkommen über die Schulden Angolas gegenüber der Bundesrepublik Deutschland wurde unterzeichnet
- 27. August: Die maoistische Führung kündigt den Waffenstillstand in Nepal
- 27. August: Kabinettsumbildung im Senegal
- 30. August: Der Premierminister Khin Nyunt von Myanmar verkündet die „Myanmar Roadmap to Democracy“
September
- 5. September: Besuch der Königin Margrethe II. (Dänemark) in Deutschland
- 5. September: Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht Prag/Tschechien
- 9. September: Der deutsche Bundespräsident Johannes Rau stattet der Volksrepublik China einen Staatsbesuch ab
- 10. September: Mijailo Mijailovic sticht in einem Stockholmer Kaufhaus Schwedens Außenministerin Anna Lindh nieder
- 11. September: Kuba. Das spanische Kulturinstitut wird durch die kubanische Regierung geschlossen
- 14. September: Estland. Volksabstimmung über den geplanten EU-Beitritt
- 14. September: Erneuter Militärputsch in Guinea-Bissau
- 22. September: Henrique Pereira Rosa wird Staatspräsident von Guinea-Bissau
- 23. September: Landtagswahl in Bayern
- 24. September: Litauen. Das Kabinett beschließt den Verkauf der Anteile an der russischen Gasprom
- 28. September: Italien. Es kommt zu einem großflächigen Stromausfall, der die weiße Nacht vorzeitig beendet
Oktober
- 4. Oktober: Oman. Erste Wahlen, bei denen alle Personen über 21, auch Frauen, wahlberechtigt sind
- 5. Oktober: Präsidentschaftswahlen in Tschetschenien
- 12. Oktober: Kommunalwahlen in Albanien mit leichten Stimmengewinnen für die Opposition
- 13. Oktober: Die Außenminister Joschka Fischer (Deutschland) | | |