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James MirrleesJames Alexander Mirrlees ( - 5. Juli 1936 in Minnagaff, Schottland) ist ein britischer Ökonom.
Leben
James Alexander Mirrlees erhielt 1996 zusammen mit William Vickrey den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine Beiträge zur ökonomischen Theorie von Anreizen bei unterschiedlichen Graden von Information der Marktteilnehmer.
Seine Ergebnisse hatten direkten Einfluss auf die Tarifpolitik von Versicherungen und die Steuerpolitik. Er war 1962/63 im Zentrum für internationale Studien in Neu Delhi in Indien tätig. 1963 promovierte er am Trinity College der Cambridge Universität, in dem er bis 1966 als Dozent für Volkswirtschaftslehre arbeitete. Von 1968 bis 1995 hatte er eine Professur an der Universität Oxford. Seit 1995 hat er eine Professur für Politische Ökonomie an der Universität Cambridge.
Werk
- An exploration in the theory of optimum income taxation (1971)
- Social benefit-cost analysis and the distribution of income (1978)
Siehe auch: Liste von Ökonomen, Liste der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften
Weblinks
-
Mirrless, James Alexander
Mirrless, James Alexander
Mirrless, James Alexander
Mirrless, James Alexander
5. JuliDer 5. Juli ist der 186. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 187. in Schaltjahren) – somit bleiben 179 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1811 – Venezuela erklärt als erstes Südamerikanisches Land seine Unabhängigkeit von Spanien.
- 1814 – Die Amerikaner besiegen in der Schlacht bei Chippewa eine britische Truppe und erzielen damit einen ihrer wenigen eindeutigen Erfolge des britisch-amerikanischen Kriegs von 1812 an der kanadischen Front.
- 1830 – Frankreich marschiert in Algerien ein.Algerien
- 1854 – Nach 14 Jahren als Museumsstück verbrennt der berühmte „Schachtürke“ bei einem Feuer im Peale's Museum in Philadelphia.
- 1865 – Der Engländer William Booth gründet die Heilsarmee.
- 1884 – Deutschland besetzt Kamerun.
- 1962 – Algerien erklärt die Unabhängigkeit von Frankreich.
- 1973 – Staatsstreich in Ruanda
- 1975 – Kap Verde erhält die Unabhängigkeit von Portugal.
- 1977 – Sturz der Regierung Bhutto und Beendigung der bürgerkriegsähnlichen Zustände in Pakistan durch die Armee. Machtergreifung durch General Muhammed Ziaul Haq.
- 1991 - Nelson Mandela wird in Durban einstimmig zum Präsidenten des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) gewählt
- 1997 – Staatsstreich in Kambodscha. Viele Politiker gehen ins Exil.
- 2002 – Angola ratifiziert das Ottawa-Abkommen über die Ächtung von Anti-Personen-Minen.
- 2002 – Algerien. Bombenanschlag in Larbaa. 50 Tote.
- 2003 – Parlamentswahlen in Kuwait
Wirtschaft
- 2004 - Der Allianz-Konzern übernimmt den größten britischen privaten Altenheimbetreiber Four Seasons Group
Wissenschaft und Technik
- 1687 – Isaac Newtons Philosophiae Naturalis Principia Mathematica wird veröffentlicht.
- 1951 - William Shockley erfindet den Bipolartransistor.
Kultur
- 1855 – Uraufführung der Operette Le Nuit blanche von Jacques Offenbach am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
- 1946 – Der moderne Bikini wird vorgestellt.
- 1954 – Der Lastwagenfahrer Elvis Presley nimmt im "Sun Studio" in Memphis (Tennessee) den alten Blues-Song "That's All Right, Mama" auf und beginnt damit seine unvergleichliche Karriere als Rock'n'Roll-Star.
Religion
Katastrophen
- 1951 - Bei der Explosion des Motors des Fahrgastschiffes "Heimatland" im Hafen von Berlin-Treptow (DDR) sterben 56 Menschen.
- 1970 – Bei Toronto stürzt eine Douglas DC-8 der Air Canada ab. Alle 108 Menschen an Bord sterben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1975 – Arthur Ashe gewinnt als erster Schwarzer das Einzelturnier in Wimbledon
Geboren
- 1500 – Paris Bordone, italienischer Maler
- 1535 – Étienne de Silhouette, französischer Finanzminister
- 1554 – Elisabeth von Österreich, Ehefrau des französischen Königs Karl IX.
- 1717 – Peter III. (Portugal), König von Portugal aus dem Hause Braganza
- 1745 – Carl Arnold Kortum, deutscher Arzt und Schriftsteller
- 1764 – János Lavotta, ungarischer Komponist
- 1773 – Johanna Elisabeth Bichier des Ages, französische Ordensgründerin und Heilige
- 1805 – Robert FitzRoy, britischer Marineoffizier und Meteorologe
- 1810 – P. T. Barnum, US-amerikanischer Zirkuspionier
- 1817 – Carl Vogt, deutscher Mediziner, Zoologe, Geologe und Polarforscher
- 1820 – William John Macquorn Rankine, britischer Physiker und Ingenieur
- 1853 – Cecil Rhodes, Gründer des Staates Rhodesien
- 1856 – Anna Fischer-Dückelmann, Ärztin, Autorin und Lebensreformerin
- 1857 – Clara Zetkin, deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin
- 1860 – Albert Döderlein, deutscher Gynäkologe
- 1867 – Andrew Ellicott Douglass, US-amerikanischer Astronom
- 1874 – Eugen Fischer, deutscher Anthropologe und Rassenhygieniker
- 1879 – Volkmar Andreae, schweizerischer Komponist und Dirigent
- 1879 – Dwight Davis, US-amerikanischer Tennisspieler und Gründer des Davis Cups
- 1879 – Eugen Nesper, deutscher Hochfrequenztechniker
- 1879– Wanda Landowska, polnische Cembalistin und Pianistin
- 1882 – Hazrat Inayat Khan, indischer Mystiker und Gründer des »Sufi Order International«
- 1886 – Willem Drees, niederländischer Politiker
- 1886 – Felix Timmermans, niederländischer Dichter und Maler
- 1888 – Herbert Spencer Gasser, US-amerikanischer Neurophysiologe
- 1889 – Jean Cocteau, französischer Schriftsteller, Regisseur, Maler und Choreograf
- 1891 – John Howard Northrop, US-amerikanischer Chemiker
- 1897 – Paul Ben-Haim, israelischer Komponist
- 1904 – Ernst Mayr, deutsch-amerikanischer Biologe
- 1906 – René König, deutscher Soziologe
- 1907 – Ethel Smith, kanadische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1910 – Robert K. Merton, US-amerikanischer Soziologe
- 1911 – Georges Pompidou, französischer Politiker, Regierungschef und Staatspräsident
- 1915 – John Woodruff, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1920 – Smiley Lewis, US-amerikanischer Musiker
- 1927 – Walter Matthias Diggelmann, schweizer Schriftsteller
- 1929 – Jacqueline Harpman, belgische Autorin französischer Sprache
- 1933 – Michael Heltau, österreichischer Schauspieler
- 1935 – Christian Doermer, deutscher Regisseur und Schauspieler („Die Braut”)
- 1936 – James Mirrlees, britischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger
- 1937 – Anke Fuchs, deutsche Politikerin und Bundesministerin
- 1939 – Hermann Bachmaier, deutscher Politiker und MdB
- 1941 – Barbara Frischmuth, österreichische Schriftstellerin
- 1941 – Wolfgang Zeitlmann, deutscher CSU-Politiker und MdB
- 1942 – Hennes Löhr, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1942 – Matthias Bamert, schweizer Komponist und Dirigent
- 1944 – James Robbie Robertson, kanadischer Musiker
- 1945 – Dick Scoppettone, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1946 – Gerardus t' Hooft, niederländischer Physiker
- 1946 – Victor Unitt, britischer Musiker
- 1948 – Georges Bernanos, französischer Schriftsteller
- 1951 – Huey Lewis, US-amerikanischer Musiker, Sänger, Songschreiber und Musikproduzent
- 1953 – Jörg Tauss, deutscher SPD-Politiker und MdB
- 1954 – Michael Sadler, kanadischer Musiker und Sänger
- 1955 – Josef Haslinger, österreichischer Schriftsteller
- 1958 – Bill Watterson, US-amerikanischer Comiczeichner
- 1958 – Wayne Hale, NASA-Manager
- 1966 – Kai U. Jürgens, deutscher Publizist und Künstler
- 1968 – Ken Akamatsu, japanischer Zeichner
- 1968 – Alex Zülle, schweizerischer Profi-Radrennfahrer
- 1974 – Marcio Amoroso, brasilianischer Fußballspieler
- 1975 – Hernan Jorge Crespo, argentinischer Fußballspieler
- 1977 – Nicolas Kiefer, deutscher Tennisspieler
- 1996 – Schaf Dolly, schottisches Schaf, das erste geklonte Säugetier
Gestorben
- 1044 – Sámuel Aba, König von Ungarn
- 1091 – Wilhelm von Hirsau, Benediktiner-Abt und Klosterreformer
- 1474 – Erich II., Herzog von Pommern-Wolgast, Hinterpommern und Stettin
- 1522 – Antonio de Nebrija, spanischer Humanist und Philologe
- 1676 – Carl Gustav Wrangel, schwedischer Heerführer und Staatsmann
- 1697 – Anton Wormbs, Generalvikar in Köln
- 1708 – Carlo IV. Gonzaga, Herzog von Mantua
- 1757 – Antoine Pesne, Hofmaler in Preußen
- 1795 – Antonio de Ulloa, spanischer Gelehrter und Admiral
- 1826 – Joseph-Louis Proust, französischer Chemiker
- 1826 – Thomas Stamford Raffles, Gründer von Singapur
- 1833 – Joseph Nicéphore Nièpce, Einer der Erfinder der Fotografie
- 1838 – Jean Itard, französischer Arzt und Taubstummenlehrer
- 1851 - Giovanni Scudieri, italienischer Architekt und Chefarchitekt von Tiflis
- 1854 – Emile Souvestre, französischer Roman- und Bühnendichter
- 1873 – Giovanni Carnovali, italienischer Maler
- 1876 – Franz Graf von Pocci, Zeichner, Radierer, Schriftsteller und Musiker
- 1894 – Betty Paoli, deutsche Schriftstellerin
- 1906 – Paul Karl Ludwig Drude, deutscher Physiker
- 1908 – Jonas Lie, norwegischer Erzähler und Dramatiker
- 1911 – Maria Pia von Savoyen, Prinzessin von Italien und Königin von Portugal
- 1920 – Max Klinger, deutscher Bildhauer, Maler und Grafiker
- 1922 – Karl Grossmann, Serienmörder, der mindestens drei Frauen ermordete
- 1925 – Hjalmar Borgstrøm, norwegischer Komponist
- 1925 – Otto Lummer, deutscher Physiker
- 1927 – Albrecht Kossel, deutscher Mediziner und Physiologe
- 1929 – Hans Meyer (Afrikaforscher), deutscher Geograph, Bergsteiger und Afrikaforscher
- 1938 – Otto Bauer, österreichischer Sozialdemokrat
- 1940 – Carl Einstein, deutscher Kunsthistoriker und Schriftsteller
- 1948 – Georges Bernanos, französischer Schriftsteller
- 1961 – Ludwik Fleck, polnischer Mikrobiologe, Mediziner und Wissenschaftstheoretiker
- 1966 - Fritz Lau, niederdeutscher Schriftsteller
- 1969 – Walter Gropius, deutsch-amerikanischer Architekt und Designer
- 1969 – Wilhelm Backhaus, deutscher Pianist
- 1971 – Thea Sternheim, deutsche Autorin
- 1974 – Erik Charell, deutscher Regisseur und Schauspieler
- 1980 – Hans Bayer, deutscher Schriftsteller
- 1980 – Thaddäus Troll, deutscher Schriftsteller
- 1980 – David Christopher Haubenstock, Sohn Romy Schneider's
- 1981 – Jorge Urrutia Blondel, chilenischer Komponist
- 1983 – Harry James, US-amerikanischer Musiker
- 1983 – Hennes Weisweiler, deutscher Fußballtrainer
- 1997 – Miguel Najdorf, bedeutender Schachgroßmeister
- 2000 – Dorino Serafini, Formel-1-Rennfahrer
- 2001 – Hannelore Kohl, Ehefrau des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl
- 2003 – Fernando Arbex, spanischer Musiker
- 2003 - Barry White, US-amerikanischer Sänger
- 2003 – Karl Stix, österreichischer Politiker
- 2004 – Alexander Lerner, israelischer Kybernetiker und sowjetischer Dissident
- 2004 – Pierre Gassmann, deutsch-französischer Fotograf und Fotolaborant
- 2004 – Syreeta, US-amerikanische Sängerin
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag in Venezuela (Unabhängigkeitstag von 1811)
- Feiertag in Tschechien – Eintreffen der Slavenapostel Kyrill und Methodios in Großmähren – 862
- Gedenktag des Hl. Antonius Maria Zaccaria, des Gründers der Barnabiten
Siehe auch
- 4. Juli – 6. Juli
- 5. Juni – 5. August
- Historische Jahrestage – Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel – Wikipedia:Formatvorlage Tag
0705
ja:7月5日
ko:7월 5일
simple:July 5
th:5 กรกฎาคม
Britisch
Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland (engl. United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland - meist verkürzt zu United Kingdom oder UK) ist eine konstitutionelle Monarchie im Nordwesten Europas. Der größte Inselstaat Europas besteht aus den Landesteilen England, Wales und Schottland auf der Insel Großbritannien und Nordirland auf der Insel Irland.
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Im deutschen Sprachraum wird der Name oft auf Vereinigtes Königreich, entsprechend den amtlichen Kurzformen verkürzt. Die Bezeichnung Großbritannien wird ugs. oft als Synonym verwendet, bezeichnet aber nur Teile der britischen Inseln, nämlich nur die Insel, auf der England, Wales und Schottland liegen, und nicht noch das benachbarte Nordirland. Die Bezeichnung England schränkt das Vereinigte Königreich noch mehr ein. Zwar ist England der größte und nach wie vor beherrschende Landesteil, aber eben nur ein Teil des Landes und der Insel. So würde sich ein Schotte oder Nordire selbst nicht als Engländer bezeichnen.
Woher das „Groß“ in „Großbritannien“ stammt, wird im Französischen klar: „Großbritannien“ ist die „Grande-Bretagne“, im Unterschied zu der auch im Deutschen so genannten „Bretagne“. Die Bezeichnung Britannia hingegen stammt aus der Spätantike, nämlich aus dem Wortschatz der Urengländer, dem keltischen Brith, was buntfarbig oder gefleckt bedeutet. Offenbar war es dort einst Sitte, sich zu bemalen.
Geographie
Bretagne
Der größte Teil Englands besteht aus flachen Ebenen. Eine imaginäre Linie zwischen den Flüssen Tees (bei Middlesbrough) und Exe (bei Exeter) unterteilt England in einen sehr flachen und in einen eher hügeligen Teil. Die wichtigsten Hügelzüge (Gebirgsketten) von Nord nach Süd sind die Cumbrian Mountains, die Pennines, der Peak District, die Cotswolds und die Chilterns. Die wichtigsten Flüsse sind Themse, Severn, Trent, Great Ouse und Humber. Die größten Städte sind London, Birmingham, Manchester, Sheffield, Liverpool, Leeds, Bristol und Newcastle-upon-Tyne.
Wales ist abgesehen von einer flachen Ebene im Süden äußerst hügelig. Der höchste Berg, der Snowdon, ist 1.085 Meter hoch. Nördlich des Festlandes liegt die Insel Anglesey. Die größte Stadt ist Cardiff an der Südküste.
Die Geographie Schottlands ist sehr unterschiedlich, mit den flachen Lowlands im Süden und Osten sowie den teils gebirgigen Highlands im Norden und Westen. Der Ben Nevis (1.344 Meter) ist der höchste Berg Großbritanniens. Es gibt zahlreiche lange und tiefe Meeresarme, Firths und Lochs. An der Nord- und Westküste gibt es eine stattliche Anzahl von Inseln, darunter die Hebriden, die Orkney- und die Shetlandinseln. Die größten Städte sind Edinburgh, Glasgow und Aberdeen.
Nordirland umfasst den nordöstlichen Teil der Insel Irland. Das Gelände ist hügelig. Ziemlich exakt in der Mitte des Territoriums liegt der Lough Neagh, der größte Binnensee der Britischen Inseln. Die wichtigsten Städte sind Belfast und Derry.
Siehe auch: Liste der Seen in Großbritannien, Liste der Berge in Großbritannien
Klima und Vegetation
Das Klima von Großbritannien und Nordirland variiert, ist jedoch gemäßigt. Es ist aufgrund des Golfstroms markant wärmer als in anderen Gebieten auf den gleichen Breitengraden (wie z. B. Polen). Allgemein ist das Klima im Süden wärmer und trockener als im Norden.
Der Wind bläst hauptsächlich von Südwesten, vom Atlantischen Ozean her. Während mehr als der Hälfte des Jahres ist der Himmel bewölkt. Das Land ist relativ selten von Naturkatastrophen betroffen, vor allem im Winter können jedoch starke Sturmwinde und Überschwemmungen auftreten.
Die Regenmenge beträgt im Norden durchschnittlich 1.000 mm pro Jahr, im Süden 700 mm. Die Grafschaft Essex ist die trockenste Gegend des Landes. Die jährliche Regenmenge beträgt hier nur 600 mm, obwohl an über 100 Tagen im Jahr Regen fällt. In manchen Jahren kann die Regenmenge nur 450 mm betragen, weniger als z. B. in Jerusalem oder Beirut.
Der früher weit verbreitete Laub- und Mischwald ist wegen Raubbau und Landwirtschaft auf 8 % zurückgedrängt worden. Jetzt versucht man die Wälder wieder aufzuforsten. Die Gebirge sind mit Mooren und Heiden bedeckt.
Bevölkerung
Das Vereinigte Königreich hatte bei der letzten Volkszählung im Jahre 2004 60.294.000 Einwohner.
Sie gliedert sich in Engländer (83,6 %), Schotten (8,6 %), Iren (2,9 %), Waliser (4,9 %) und Andere 7,9 %.
Sprachen
Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland hat keine offizielle Amtssprache. Englisch ist jedoch de facto offizielle Sprache und wird von 95 % der Bevölkerung als einzige Sprache gesprochen. Als „Hochsprache“ gilt die so genannte Aussprachevariante der Received Pronunciation. Dieses Englisch wird auch in den meisten Schulen Deutschlands unterrichtet. Allerdings haben zwei Teilstaaten offizielle Sprachen: In Wales sind sowohl Englisch als auch Walisisch offizielle Sprachen. In Nordirland sind dies Englisch, Irisch und Ulster Scots. Zusätzlich wird in den Äußeren Hebriden die Schottisch-Gälische Sprache anerkannt. Daneben gibt es in Großbritannien diverse lokale Dialekte des Englischen, die aber keinen offiziellen Status haben und meist rein mündlicher Natur sind. Noch bis in die jüngste Vergangenheit hinein empfand man Dialekte und dialektal gefärbte Aussprache im klassenbewussten Königreich als sozialen Makel.
Die Minderheitensprachen sind durch die Europäische Charta für Regional- und Minderheitensprachen anerkannt und geschützt. Walisisch genießt in Wales Gleichberechtigung mit Englisch; in Schottland ist dies Scots, in Cornwall die Kornische Sprache, in Nordirland das Ulster Scots. Die Gehörlosen verwenden die British Sign Language.
Laut der Volkszählung von 2001 wird Walisisch von rund 20 % der Bevölkerung in Wales gesprochen (ca. 600.000 Menschen), schottisches Gälisch von rund 60.000 Menschen, Irisch von rund 20.000 Menschen (7 % der Bevölkerung Nordirlands) und Kornisch von 3.500 Menschen (etwa 0,6 % der Bevölkerung von Cornwall).
Schreibweise des Landesnamens in den offiziell anerkannten Sprachen:
- United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland (Englisch)
- Teyrnas Unedig Prydain Fawr a Gogledd Iwerddon (Walisisch)
- An Rìoghachd Aonaichte na Breatainn Mhòr agus Eirinn a Tuath (schottisches Gälisch)
- Ríocht Aontaithe na Breataine Móire agus Thuaisceart Éireann (Irisch)
- An Rywvaneth Unys a Vreten Veur hag Iwerdhon Glédh (Kornisch)
- Unitit Kinrick o Great Breetain an Northren Ireland (Scots)
Minderheiten
Es gibt mehrere ethnische Minderheiten im Vereinigten Königreich, die ca. 7,9 % der Bevölkerung ausmachen. Zu über 50 % sind ihre Angehörigen im Vereinigten Königreich selbst geboren worden. Der relativ große Anteil dieser Minderheiten erklärt sich aus der Einwanderung einer großen Anzahl von Bewohnern ehemaliger britischer Kolonien in der Karibik und des indischen Subkontinents, vor allem in den 1950ern und den 1960ern. Es gibt folgende Hauptminderheiten:
Karibischer oder afrikanischer Abstammung („Black Caribbean“ bzw. „Black African“ - über 1,1 Millionen)
Der Großteil der eingewanderten Westinder kam in den 1950ern, in der Hoffnung auf Arbeit und um der schlechten Lebensqualität in ihren Heimatländern zu entfliehen. Die meisten kamen aus Jamaika, Trinidad und Tobago und Dominica. Bei der letzten Volkszählung 2001 wurden 1.148.738 Menschen gezählt (davon 565.876 aus dem karibischen Raum und 485.277 aus Afrika), was etwa 2,1 % der Gesamtbevölkerung entspricht.
Inder (über 1 Million - 2001)
Die Inder stellen die größte Einwanderergruppe aus einem einzigen Land. Ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt 1,8 %. Bei der letzten Volkszählung (2001) wurden 1.053.411 Menschen gezählt. Obwohl sie als eine einzige Minderheitengruppe zusammengefasst werden, gibt es weitere Unterschiede innerhalb derselben. 45 % der britischen Inder sind Hindus, die Sikhs folgen mit 29 % und an dritter Stelle die indischen Moslems mit 13 %. Diverse Gründe haben die Inder dazu veranlasst, nach Großbritannien auszuwandern; neben wirtschaftlichen Gründen wie Armut, Arbeitssuche oder dem Wunsch nach einem höheren Lebensstandard spielt auch politische Verfolgung eine Rolle.
Pakistaner (747.285 - 2001)
Pakistaner sind die zweitgrößte südasiatische Minderheit in Großbritannien. Sie kamen mit Seefahrern nach Großbritannien und suchten dort für kurze Zeit Arbeit, um Geld für ihre Familien zu verdienen, und fuhren dann wieder zurück nach Pakistan. Viele von ihnen aber blieben in Großbritannien. Der größte Teil der Pakistaner sind Anhänger des Islam.
Bengalen (283.063 - 2001)
Die Bengalen gehören ebenso wie die Inder und Pakistaner zu den sogenannten „Asian or Asian British People“. Die Gründe für ihre Einwanderung waren der Bürgerkrieg und die Abspaltung Bangladeschs von Pakistan 1971 ebenso wie die der Suche nach Arbeit und die Hoffnung auf einen höheren Lebensstandard. Die meisten Bengalen sind ebenfalls Muslime.
Chinesen (247.403 - 2001)
Ein Großteil der chinesischen Einwanderer in Großbritannien wanderte nach dem Zweiten Weltkrieg ein, vor allem aufgrund des Preisverfalls von Reis in Hongkong. Im Jahre 2001 lebten 247.403 Chinesen in Großbritannien, was 0,4 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Heutzutage gehören die Chinesen zu den bestverdienenden und bestausgebildeten Einwohnern Großbritanniens.
Sinti & Roma (ca. 120.000)
Unter dem englischen Begriff „Gypsy“ oder „Traveller“ versteht man eine Vielzahl ethnischer Minderheiten. Die Minderheit, die den traditionellen „Zigeunern“ in ihrer Lebensweise am nächsten kommt, sind die Roma, deren Ursprung in Nordindien liegt. Heutzutage werden aber auch Einwanderer aus Osteuropa, etwa aus Polen, Rumänien, Tschechien und der Slowakei dazugezählt. Die Hauptprobleme der Roma und auch der relativ wenigen britischen Sinti sind Diskriminierung, Armut und eine hohe Kindersterblichkeitsrate.
Nach Schätzungen der UNO leben in Großbritannien mehrere hunderttausend Menschen polnischer Herkunft.
Religion
Die Mehrzahl der Einwohner des Vereinigten Königreichs (ca. 74 %) versteht sich als Christen. Bei der letzten Volkszählung 2001 beantworteten 92 % der Einwohner die freiwillige Frage nach der Religion.
Wie in anderen Ländern auch ist die Kirchenmitgliedschaft nicht mit der Religionszugehörigkeit gleichzusetzen. Genaue Statistiken der Kirchenmitgliedschaft sind schwer zu erstellen, da man in Großbritannien gewöhnlich nur dann offiziell Mitglied einer Kirche wird, wenn man sich über den gelegentlichen Gottesdienstbesuch hinaus am Gemeindeleben beteiligen will. 1995 waren nur 14 % der Bevölkerung solche Mitglieder von Kirchen. Laut Umfragen aus dem Jahr 1995 fühlen sich noch ca. 27 Millionen (45 %) der anglikanischen Kirche zugehörig, 11 Millionen (19 %) anderen protestantischen Kirchen im weitesten Sinne und knapp 6 Millionen (10 %) der katholischen Kirche. Katholiken wurden früher oft als kuriose Minderheit empfunden (vgl. z. B. Evelyn Waughs Wiedersehen in Brideshead), sind heute aber etwas relativ normales geworden.
Zu den großen Kirchen (grob nach Größe und Einfluss geordnet) zählen in
- England die
- Church of England (Anglikanisch)
- Römisch-Katholische Kirche
- Methodistische Kirche
- United Reformed Church (Reformiert)
- Schottland die
- Church of Scotland (Reformiert/Presbyterianisch)
- Römisch-Katholische Kirche
- United Reformed Church (Reformiert) (in Schottland entstanden aus der Congregational Union bzw. Church und anderen reformierten Gemeinden)
- Methodistische Kirche
- Wales die
- Church in Wales (Anglikanisch)
- United Reformed Church (Reformiert)
- Römisch-Katholische Kirche
- Methodistische Kirche
- Nordirland die
- Church of Ireland (Anglikanisch)
- Römisch-Katholische Kirche
- Verschiedene Presbyterianische Kirchen
Über 9 Millionen Einwohner gehören keiner Religion an (Agnostiker, Atheisten und Heiden).
Daneben sind auch Islam, Hinduismus, Sikhismus und andere Religionen verbreitet:
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte der Britischen Inseln, Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland
Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland
In der Antike waren weite Teile der Insel Großbritannien, abgesehen vom Gebiet des heutigen Schottlands, für rund 350 Jahre von den Römern besetzt. Als diese sich zurückzogen, bildeten sich mehrere kleine Königreiche, die von den eingewanderten Angeln und Sachsen (Angelsachsen) und später auch von den Wikingern beherrscht wurden. Die keltische Urbevölkerung wurde in die westlichen Randgebiete verdrängt. Im 10. Jahrhundert entstanden die voneinander unabhängigen Königreiche Schottland und England. 1066 eroberten die Normannen, französisierte Wikinger aus der Normandie, die Insel und prägten sie für die folgenden Jahrhunderte.
Wales, das seit 1284 unter der Kontrolle Englands war, wurde mit der Act of Union 1536 Teil des Englischen Königreichs. Mit der Act of Union 1707 wurden die Königreiche Schottland und England zum Königreich Großbritannien vereinigt; beide Staaten hatten seit 1603 durch Personalunion denselben Monarchen. Die Act of Union 1800 vereinigte das Königreich Großbritannien mit dem Königreich Irland, das von 1169 bis 1603 mehr und mehr unter englische Kontrolle geraten war. Durch diese Verschmelzung entstand das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. 1922 bildeten 26 irische Grafschaften den Irischen Freistaat (ab 1937 Éire, ab 1949 Republik Irland). Die restlichen 6 Grafschaften in der Provinz Ulster verblieben beim Vereinigten Königreich. Der heutige Staatsname Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland wird seit 1927 verwendet.
Das Vereinigte Königreich, die dominierende Industrie- und Seefahrtsnation im 19. Jahrhundert, spielte eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der parlamentarischen Monarchie, bei Literatur und Wissenschaft. Unter dem außenpolitischen Prinzip der Balance of Power trat Großbritannien über viele Jahrhunderte für ein Mächtegleichgewicht auf dem europäischen Kontinent ein und schloss dafür wechselnde Bündnisse. Auf seinem Höhepunkt umfasste das Britische Imperium zwei Fünftel der Landfläche der Erde, die in vielen Kriegen erobert worden waren. Durch die beiden Weltkriege verlor das Land seine Weltmachtstellung, obwohl es beide Male auf der Siegerseite stand. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Imperium bis auf einige kleine Reste aufgelöst. Großbritannien war gezwungen, sich mehr Europa (Kontinentaleuropa) zuzuwenden, hält sich aber bis heute bei der Integration zurück. Das Land ist zwar Mitglied der Europäischen Union, hat aber den Euro wegen innenpolitischer Widerstände nicht eingeführt. Im Zuge einer Verfassungsreform erhielten Schottland, Wales und Nordirland im Jahre 1999 eigene Parlamente.
Siehe auch: Geschichte des Vereinigten Königreiches, Geschichte Englands, Geschichte Irlands, Geschichte Nordirlands, Geschichte Schottlands, Geschichte von Wales, Britisches Imperium, Commonwealth of Nations, Britische Unterhauswahlen 2005
Politik
Hauptartikel: Politisches System Großbritanniens und Nordirlands, Britische Monarchie
Das Vereinigte Königreich ist eine konstitutionelle Monarchie (Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II.), Premierminister ist Tony Blair. Hort der Souveränität ist das Parlament, das aus Oberhaus (House of Lords: Adel, heute größtenteils nichterblicher Verdienstadel, und einige anglikanische Bischöfe) und Unterhaus (House of Commons: nach Mehrheitswahlrecht gewählte Abgeordnete) besteht. Der Landesteil England ist in Europa das Land mit der ältesten ununterbrochenen parlamentarischen Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht (Magna Charta). Eine geschriebene Verfassung gibt es nicht, es gibt allerdings Gesetze mit Verfassungsrang. Schottland und Wales haben seit den 1990er Jahren eigene Landesparlamente und -regierungen. In Schottland und Wales gilt schon die Europäische Menschenrechtserklärung, in England steht sie vor der Einführung.
Das Vereinigte Königreich ist eines der Gründungsmitglieder der NATO und des Commonwealth of the Nations. Es ist außerdem ständiges Mitglied des UNO-Sicherheitsrates sowie Teil der Europäischen Union.
Militär
Das Vereinigte Königreich hat die höchsten Rüstungsausgaben in Europa und ist dessen wichtigste Militärnation. Traditionell konzentriert sich das britische Militär mehr auf die Kriegsmarine, Royal Navy, und die Luftwaffe, Royal Air Force, als auf das Heer, die British Army. Das Vereinigte Königreich besitzt seit 1952 Atomwaffen, deren Bestand in den vergangenen Jahren zwar deutlich reduziert wurde, jedoch ständig modernisiert wird.
Das Vereinigte Königreich unterhält zudem etliche Militärbasen im Ausland. Hierzu gehören mehrere Basen in Deutschland mit insgesamt 27.000 Soldaten sowie zwei britische Hoheitsgebiete auf Zypern mit etwa 7.000 Soldaten. Außer den USA hat kein Staat mehr Soldaten im Ausland stationiert als Großbritannien. Aktuell sind 67.000 britische Soldaten im Ausland stationiert, darunter 8.900 im Irak.
Verwaltungsgliederung
Hauptartikel: Verwaltungsgliederung Großbritanniens und Nordirlands
Das Vereinigte Königreich besteht aus den vier Landesteilen: England (Königreich), Wales (Fürstentum), Schottland (Königreich) und Nordirland (Provinz). Wales, Schottland und Nordirland besitzen seit den 1990er Jahren eigene Landesteilparlamente und -regierungen mit einem sog. Ersten Minister als Chef (vergleichbar einem Ministerpräsidenten in Deutschland oder einem Landeshauptmann in Österreich). England besitzt, mit Ausnahme Londons (noch) keine Landesverwaltung. Eine „Northern Assembly“ (Nordenglische Versammlung) ist gegenwärtig in der Diskussion. Die Aufgaben einer Staatsspitze Englands werden von Parlament und Regierung des Vereinigten Königreiches mit wahrgenommen. Dabei ist es inzwischen üblich geworden, dass sich im Parlament die Abgeordneten der anderen Landesteile enthalten, wenn eine Entscheidung nur England betrifft (siehe auch West-Lothian Question).
Die unteren Verwaltungsebenen sind seit dem späten 19. Jahrhundert mehrmals neu strukturiert worden, weitere Veränderungen sind in der Zukunft zu erwarten. Traditionell bestand England seit dem Mittelalter aus 39, Schottland aus 34, Wales aus 13 und Nordirland aus 6 Grafschaften (engl. counties).
Heute (2004) gibt es in England 35 Grafschaften, 40 so genannte „Unitary Authories“, 6 Metropolitan Counties sowie Greater London mit seinem Bürgermeister Ken Livingstone (siehe hierzu auch Verwaltungsgliederung Englands). Wales besteht aus 22, Schottland aus 32 Unitary Authorities. In Nordirland gibt es 26 Bezirke (District). Die Namen der alten Grafschaften werden aber im Alltagsgebrauch aller Landesteile oft weiterhin verwendet.
Abhängige Gebiete (offiziell Überseegebiete/Overseas territories of the United Kingdom):
- Anguilla
- Bermuda
- Britische Jungferninseln
- Britisches Antarktis-Territorium
- Britisches Territorium im Indischen Ozean
- Kaimaninseln
- Falklandinseln
- Gibraltar
- Montserrat
- Pitcairninseln
- St. Helena
- Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln
- Turks- und Caicosinseln
Gebiete, die nur der britischen Krone unterstehen und nicht dem Vereinigten Königreich (Crown dependencies):
- Kanalinseln
- Man
Beide haben eigene Legislativen und Rechtssysteme, werden jedoch im Bereich Verteidigung und internationale Beziehungen von der britischen Regierung vertreten.
Der britische Monarch ist Staatsoberhaupt nicht nur des Vereinigten Königreichs, sondern auch einer ganzen Reihe weiterer, unabhängiger Commonwealth-Staaten.
Siehe auch: Liste der Städte in Großbritannien und Nordirland, Kronkolonie
Infrastruktur
Der Verkehr orientiert sich in Nord-Süd-Richtung.
Im Straßenverkehr wird links gefahren, im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern. Kreisverkehre sind bei britischen Verkehrsplanern besonders beliebt, da es keine Rechts-vor-Links- oder Links-vor-Rechts-Regel gibt; an Kreuzungen ohne Kreisverkehr ist stets eine der Straßen als Vorfahrtsstraße markiert.
Von Bedeutung sind die Autobahnen (Motorways), die das Land (insbesondere England) sehr gut erschließen. Zudem begann man in den 1990er Jahren mit dem Bau mehrspuriger Überlandstraßen, um sowohl die Autobahnen wie auch die an kleineren Straßen gelegenen Orte zu entlasten. Die Inseln Großbritannien und Irland sind durch Fähren verbunden.
Das Vereinigte Königreich ist die wichtigste Drehscheibe des Weltluftverkehrs. Das gesamte Fluggastaufkommen ist mit rund 200 Mio. Passagieren pro Jahr (davon 125 Mio. auf den Londoner Flughäfen) das größte Europas. Insgesamt verfügt es über acht internationale und viele regionale Flughäfen. Heathrow im Westen Londons war mit 64 Millionen Passagieren 2003 der Flughafen mit dem größten internationalen Passagieraufkommen der Welt und zugleich auch der mit den meisten Flugbewegungen. Weitere wichtige Flughäfen sind Gatwick und Stansted bei London sowie Birmingham und Manchester.
Das dichte, 1994 privatisierte, älteste Eisenbahnnetz der Welt ist in den 1960er- und 1970er-Jahren aus Rentabilitätsgründen stark geschrumpft. Durch den Eurotunnel besteht Anschluss an das Eisenbahnnetz des europäischen Kontinents. Um diese Verbindung zu verbessern, wurde 2003 der erste Teil des Channel Tunnel Rail Link in Betrieb genommen. Diese erste Hochgeschwindigkeitsstrecke Großbritanniens soll die Reisezeit deutlich verkürzen.
Ende der 1990er-Jahre und zu Beginn des aktuellen Jahrzehnts kam es wiederholt zu schweren Eisenbahnunfällen, die von Fachleuten auch auf eine mangelhafte Organisation bei der Privatisierung des Schienennetzes zurückgeführt wurden. Dies war mit ein Grund dafür, dass die Schieneninfrastruktur 2002 wieder verstaatlicht wurde. Auch kommt es immer wieder zu erheblichen Verspätungen im Personenverkehr. Die offiziellen Erklärungen für die Verspätungen und Ausfälle sorgen auf der Insel immer wieder für Heiterkeit: Mal sind es „Blätter auf den Schienen“ (im Herbst), mal ist es „die falsche Sorte Schnee“ (im Winter), im Rest des Jahres sind es „Weichenprobleme“ oder „fehlende Lokführer“. Der Schienengüterverkehr in Nordirland wurde im Jahre 2004 eingestellt, während in Großbritannien in den letzten Jahren Zuwächse erzielt werden konnten.
Durch die Insellage des Vereinigten Königreiches, die räumliche Trennung Nordirlands vom restlichen Staatsgebiet und die vielen vorgelagerten Inseln besitzt die Seeschifffahrt traditionell eine große Bedeutung. Die wichtigsten Häfen sind Southampton, London und Belfast. Schon seit der Antike sind regelmäßige Schiffsverbindungen zwischen den Inseln und dem (Insel-)Festland bekannt. Es war einfacher, per Schiff von einem Ort zum anderen zu kommen als über das unwegsame bergige Land.
Siehe auch
- Kfz-Kennzeichen (UK)
- Straßensystem in Großbritannien
- Liste der Autobahnen in Großbritannien
- Liste von Eisenbahngesellschaften in Großbritannien und Nordirland
Wirtschaft
Das Vereinigte Königreich zählt zu den am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt.
Die Wirtschaft des Vereinigten Königreiches ist dienstleistungsorientiert. Wichtigste Exportgüter sind Maschinen, Computer und vor allem die Bodenschätze der Nordsee, nämlich Erdöl und Erdgas.
In den vergangenen Jahren erlebten vor allem die Rüstungsindustrie und der Schiffbau einen großen Aufschwung. Auch in der Luftfahrtindustrie ist Großbritannien wieder verstärkt vertreten, u. a. im Airbus-Konsortium und durch zahlreiche Kooperationen mit Boeing und Lockheed-Martin.
Großbritannien stellt zudem mehrere der größten Konzerne der Welt, darunter British Aerospace, BP, Shell und HSBC.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im 1. Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,4 %. Mit 23.080 Euro liegt das BIP pro Kopf im oberen europäischen Referenzrahmen. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,7 % (2004).
Kultur
Höchste Bauwerke
- Belmont-Sendemast, 385 Meter - höchstes Bauwerk Großbritanniens und der EU
- VLF-Sendemast Skelton, 365 Meter
- (Wolkenkratzer London Bridge Tower (London), 310 Meter - höchstes Hochhaus Europas (in Planung))
- Wolkenkratzer 1 Canada Square (London), 235 Meter
- Wolkenkratzer 8 Canada Square (London), 210 Meter
- Wolkenkratzer 25 Canada Square (London), 210 Meter
Weitere Themen
- Portal:Großbritannien
- Anglozentrismus
Weblinks
Geschichte Großbritanniens
- http://www.schottlandgeschichte.de/ – Umfangreiche Zeittafel und Informationen zu Schottland (deutsch)
- http://www.britannia.com/ – UK Travel & British History (englisch)
- http://www.historic-uk.com/ – history and heritage accommodation guide (englisch)
- http://www.woodlands-junior.kent.sch.uk/geography/unionjack.html – Union Jack: die britische Flagge (englisch)
- http://www.royal.gov.uk – Monarchy Today: Vergangenheit und Gegenwart des englischen Köngigshauses (englisch)
- http://www.britishbattles.com/ – British Battles (englisch)
Landschaft und Natur
- http://www.beautifulbritain.co.uk/ – Beautiful Britain (englisch)
Politik
- http://www.politik.uni-koeln.de/jaeger/links/britauspol – Linksammlung zur Britischen Außenpolitik
- http://www.fco.gov.uk – Britisches Außenministerium
- http://www.parliament.uk – Britisches Parlament
- http://www.number-10.gov.uk – No. 10 Downing Street (Britische Regierung)
Institutionen
- http://www.statistics.gov.uk/products/p5703.asp – Britain 2004: Das offizielle Jahrbuch über Großbritannien
- http://www.agf.org.uk – Anglo-German Foundation (Deutsch-Britische Stiftung)
- http://www.gbf.com – Deutsch-Britisches Forum
- http://www.britischebotschaft.de/ – Britische Botschaft in Berlin
Reisen
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=189 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- http://www.nationalexpress.com – National Express: bekanntester britischer Reisebus-Service (englisch)
- http://www.schottlandportal.de/ – Schottland: Portal und Informationsseite zu Urlaub, Reisen, Land und Leute
- http://www.vereinigtes-königreich.de/ – Vereinigtes Königreich
Vermischtes
- http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,GBR,00.html – Spiegel online / Jahrbuch / Großbritannien
- http://www.career-contact.de/laenderinfos/grossbritannien/uebersicht.php – Jobs und Praktikum in Großbritannien - Das Infoportal
Kategorie:Monarchie
Kategorie:Staat
Kategorie:Land in der EU
als:Grossbritannien und Nordirland
ja:イギリス
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simple:United Kingdom
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zh-min-nan:Liân-ha̍p Ông-kok
1996
Jahreswidmungen
- Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist Baum des Jahres (Kuratorium Baum des Jahres/Deutschland)
- Der Habichtspilz (Sarcodon imbricatus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Kiebitz (Vanellus vanellus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Feldhamster (Cricetus cricetus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
Politik
- 1. Januar: Jean-Pascal Delamuraz wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Slowenien wird Mitglied in der CEFTA (Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen)
- 1. Januar: Türkei tritt der EU-Zollunion bei
- 18. Januar: Neue Verfassung in Kamerun
- 18. Januar: In Lübeck sterben bei einem Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft 10 Menschen
- 27. Januar: Republik Niger. Militärputsch des Generalstabschefs Oberst Baré
- 5. Februar: Andorra wird Mitglied in der Welttourismusorganisation (World Tourism Organisation)
- 5. Februar: Neue Gesetze zur Dezentralisierung in Senegal
- 7. Februar: Lesotho. Letsie III. wird als Staatspräsident vereidigt
- 7. Februar: Die gemischte Kulturkommission tritt in Luxemburg zusammen
- 22. Februar: Papst Johannes Paul II. gibt das Dekret Universi Dominici Gregis über die Papstwahl heraus
- 24. Februar: Abschuss von 2 kleinen Verkehrsflugzeugen über internationalen Gewässern durch Kuba
- 25. Februar: Äquatorialguinea, vorgezogene Präsidentschaftswahlen
- 28. Februar: Russland wird Mitglied im Europarat
- 9. März: Dr. Jorge Sampaio wird Staatspräsident in Portugal
- 11. März: John Howard wird Regierungschef in Australien
- 16. März: Komoren. Wahl von Staatspräsident Taki
- 18. März: In Benin wird Mathieu Kérékou Staatspräsident
- 19. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Bulgarien. In Kraft seit dem 13. August 1997
- 25. März: Jan Philipp Reemtsma wird für 32 Tage entführt
- 27. März: Die Europäische Union verhängt ein Einfuhrverbot für britisches Rindfleisch
- 29. März: Dr. Ahmad Tejan Kabbah wird Staatspräsident in Sierra Leone
- 18. April: Durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wird entschieden, dass die in den Jahren 1945 bis 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone durchgeführten Enteignungen von Grundbesitz im Sinne des Einigungsvertrages von 1990 nicht rückgängig zu machen sind
- 21. April: Armenien unterzeichnet das Abkommen über Partnerschaft und Zusammenarbeit mit der EU in Luxemburg
- 22. April: Aserbaidschan unterzeichnet in Brüssel das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit der EU
- 22. April: Umsturzversuch in Paraguay durch General Lino Oviedo. Danach im Exil in Brasilien
- 24. April: Andorra wird Mitglied in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
- 5. Mai: Spanien. José María Aznar wird Ministerpräsident
- 25. Mai: Der ehemalige bulgarische Zar Simeon II. besucht Bulgarien
- 29. Mai: Mazedonien unterzeichnet die Helsinki Schlussakte
- 29. Mai: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Russland
- 12. Juni: Bangladesch. Freie Parlamentswahlen
- 20. Juni: Handels- und Kooperationsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 22. Juni: Ägypten. Der Arabische Gipfel in Kairo bestätigt den arabischen Willen zum Frieden; erteilt Ägypten das Mandat, gegenüber Israel auf Fortsetzung des Friedensprozesses zu drängen
- 30. Juni: Parlamentswahlen in der Mongolei
- 3. Juli: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Sachsen
- 4. Juli: Kriegsgräber-Abkommen zwischen Deutschland und Litauen
- 7. Juli: Republik Niger. Präsidentschaftswahlen
- 25. Juli: Burundi. Militärputsch durch Major Pierre Buyoya
- 31. Juli: Wirtschaftssanktionen gegen Burundi als Folge des Militärputsches
- 16. August: Dominikanische Republik. Dr. Leonel Fernández Reyna wird Staatspräsident
- 4. September: Madagaskar. Per Gericht wird Präsident Albert Zafy die Amtsausübung untersagt
- 27. September: Der frühere afghanische Staatschef Mohammed Nadschibullah wird von Taliban-Kämpfern in Kabul hingerichtet
- 2. Oktober: Bulgarien. Ermordung des ehemaligen Ministerpräsidenten Andrej Lukanov
- 12. Oktober: Parlamentswahlen in Neuseeland
- 17. Oktober: Nauru wird Mitglied in der UNESCO
- 20. Oktober: Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und Sambia
- 27. Oktober: Bulgarien. Petar Stojanovs wird Präsident
- 6. November: Kroatien wird in den Europarat aufgenommen
- 12. November: Mena-Konferenz in Kairo, Ägypten
- 14. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Weißrussland
- 22. November: Polen tritt der OECD bei
- 24. November: Erste Regionalwahlen in Senegal
- 29. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Estland
- 1. Dezember: Bulgarien wird Mitglied in der Welthandelsorganisation WTO
- 1. Dezember: Komoren. Parlamentswahlen
- 2. Dezember: OSZE-Gipfeltreffen in Lissabon, Portugal
- 21. Dezember: Bulgarien. Rücktritt des Ministerpräsidenten Shan Videnov
- 31. Dezember: Bayern. Das Sicherheitswachtgesetz tritt in Kraft
Wissenschaft und Technik
- 30. Januar: Komet Hyakutake entdeckt
- 9. Februar: Forscher der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt geben die Entdeckung des Ununbiums bekannt
- 10. Februar: Deep Blue besiegt erstmals Schachmeister Garry Kasparow
- 20. März: Britische Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang zwischen BSE und Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
- 30. Juni: Der amerikanische Unterhaltungselektronik-Hersteller Atari fusioniert mit dem Festplatten-Hersteller JTS
- 5. Juli: Schaf Dolly, erstes geklontes Säugetier der Welt, wird geboren
- 22. September, der Fernsehsender h1 geht als Offener Kanal Hannover erstmals auf Sendung
- 19. Oktober: Greenpeace stellt das erste Dreiliterauto vor, einen umgebauten Serienwagen, den Twingo Smile
Kultur
- Eröffnung des Ciutat de les Arts i les Ciències in Valencia
- Erstmaliges stattfinden der Kunstaustellung Manifesta
- Schulen ans Netz
- Das nürnberger Kulturzentrum K4 wird eröffnet
- Gründung des Virginia Holocaust Museum
Katastrophen
- 8. Januar: Kinshasa, Demokratische Republik Kongo. Eine Antonow An-32 der African Air stürzte in ein Stadtzentrum. 237 Menschen starben
- 3. Februar: In Yunnan Sheng, nahe Lijiang, Volksrepublik China ereignet sich ein Erdbeben der Stärke 7,0, etwa 300 Tote
- 6. Februar: 189 Menschen starben beim Absturz einer Boeing 757 der türkischen Fluggesellschaft Birgenair kurz nach dem Start vom Flughafen der Küstenstadt Puerto Plata/Dominikanische Republik ins Meer. Das Flugzeug war von einem deutschen Reiseveranstalters gechartert worden und sollte Touristen aus Deutschland nach Frankfurt bringen. Ursache des Absturzes war technisches Versagen gefolgt von menschlichem Versagen
- 17. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 8,2 in der Region Irian Jaya, Indonesien. 166 Tote
- 29. Februar: Arequipa, Peru. Eine aus Lima kommende Boeing 737 der Faucett prallte beim Landeanflug gegen einen Berg, wobei alle 123 Personen umkamen
- 18. März: In Manila sterben bei einem Brand in einer Diskothek wegen verschlossener Notausgänge 150 Menschen
- 19. März: Ein Erdbeben der Stärke 6,3 in der Provinz Xinjiang, Volksrepublik China, 24 Tote
- 28. März: Ein Erdbeben der Stärke 6,0 in Ecuador. 27 Tote
- 11. April: Bei einem Brandunglück im Abfertigungsgebäude des Düsseldorfer Flughafens starben 17 Menschen. Die Terminals wurden weitgehend zerstört. Ursache waren unsachgemäß ausgeführte Schweißarbeiten
- 11. Mai: Everglades, Florida, USA: Nach einem Feuer im Frachtraum stürzt auf dem Flug von Miami nach Atlanta eine Douglas DC-9 der ValueJet Airlines ab. Alle 110 Insassen sterben
- 4. Juni: Absturz der Rakete Ariane 5 beim Start in Französisch-Guayana
- 15. Juli: Eindhoven, Niederlande. Eine Lockheed C-130 Hercules fängt bei einer Bruchlandung Feuer. 34 Menschen starben, 7 wurden gerettet
- 17. Juli: Kurz nach dem Start von New York City explodierte die Boeing 747–131 des TWA-Fluges 800 in gut 4 km Höhe. Alle 230 Menschen an Bord kommen ums Leben. Die Teile der Maschine können zu 95 % wiederaufgebaut und zusammengesetzt werden
- 29. August: Spitzbergen, Norwegen. Eine russische Tupolew Tu-154 prallte gegen einen Berg. Alle 141 Menschen an Bord starben
- 2. September: Bei Wartungsarbeiten stürzt auf dem Areal der Sendeanlage Langenberg ein 165 Meter hoher Sendemast um. Es gab keine Verletzten, es entstand aber ein Sachschaden von 5,3 Millionen DM
- 25. September: Waddenzee, Niederlande. Eine Douglas DC-3 stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 32 Menschen an Bord starben
- 30. September: Bei einem Auffahrunfall der Achterbahn Eurostar auf dem Münchner Oktoberfest werden 26 Menschen verletzt
- 2. Oktober: Lima, Peru. Eine Boeing 757 der Aero Peru stürzte kurz nach dem Start vom Lima International Airport ins Meer. Alle 70 Menschen an Bord starben
- 7. November: Lagos, Nigeria. Absturz einer Boeing 727. Alle 143 Menschen starben
- 12. November: Indien. Kollision in der Luft zwischen einer Boeing 747 der Saudi Arabian Airways und einer Iljuschin Il-76 der Kazak Airlines. Alle 349 Personen in beiden Flugzeugen starben
- 23. November: Komoren. Eine entführte Boeing 767 der Ethiopian Airlines zerbricht bei der Notwasserung und sinkt, 125 der 175 Insassen kamen dabei um
- 24. Dezember: Indien. Absturz einer Hindustan Aeronautics 748 der Indischen Luftwaffe. Alle 22 Menschen an Bord starben
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 16. März: Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Frank Bruno im MGM Grand, Las Vegas, durch technischen K. o
- 15. Mai: FC Bayern München wird UEFA-Cup-Sieger
- 10. Juni: Uwe Krupp schießt die Colorado Avalanche zum ersten Stanley Cup-Sieg ihrer Geschichte
- 30. Juni: Deutschland wird Fußball-Europameister, mit dem ersten Golden Goal in der Geschichte durch Oliver Bierhoff
- 19. Juli bis 4. August: XXVI. Olympische Sommerspiele in Atlanta/USA
- 23. November: Henry Maske verliert im letzten Kampf seiner Profi-Karriere gegen Virgil Hill nach Punkten
- 14. Juni: Christian Maldini, italienischer Fußballer
- 5. Juli: Schaf Dolly, erstes geklontes Säugetier († 14. Februar 2003)
- 25. Juli: Prinzessin Maria-Olympia, Tochter von Kronprinz Pavlos von Griechenland, und Kronprinzessin Marie-Chantal von Griechenland
- 17. Oktober: Prinzessin Marie-Caroline, Tochter von Erbprinz Alois von Liechtenstein, und Sophie Prinzessin von Bayern
- 4. Januar: Bob Flanagan, US-amerikanischer Schriftsteller und Künstler ( - 1952)
- 5. Januar: Thomas Ruf, deutscher Politiker ( - 1911)
- 5. Januar: Fritz Huschke von Hanstein, deutscher Motorsportler ( - 1911)
- 6. Januar: Kurt Schmücker, deutscher Politiker ( - 1919)
- 6. Januar: Willy Czernik, deutscher Operetten- und Filmkomponist ( - 1901)
- 8. Januar: François Mitterrand, französischer Politiker, 1981–1995 Staatspräsident von Frankreich ( - 1916)
- 11. Januar: Walter M. Miller, US-amerikanischer Schriftsteller ( - 1923)
- 12. Januar: Bartel Leendert van der Waerden, niederländischer Mathematiker ( - 1903)
- 15. Januar: Moshoeshoe II., ehemaliger König von Lesotho ( - 1938)
- 19. Januar: Ulrich Hausmann, deutscher Archäologe ( - 1917)
- 21. Januar: Gerry Mulligan, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist ( - 1927)
- 25. Januar: Ruth Berghaus, deutsche Regisseurin des Musiktheaters ( - 1927)
- 25. Januar: Sigi Sommer, deutscher Chronist und Journalist ( - 1914)
- 28. Januar: Jerry Siegel, US-amerikanischer Autor und Mit-Erfinder des Comics Superman ( - 1914)
- 28. Januar: Joseph Brodsky, Russisch-US-amerikanischer Dichter und Literaturnobelpreisträger ( - 1940)
- 1. Februar: Willi Bäuerle, deutscher Politiker, MdB ( - 1926)
- 2. Februar: Gene Kelly, US-amerikanischer Schauspieler und Tänzer ( - 1912)
- 5. Februar: Ludwig Ratzel, Politiker ( - 1915)
- 7. Februar: Boris Alexandrowitsch Tschaikowski, russischer Komponist ( - 1925)
- 9. Februar: Adolf Galland, deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger ( - 1912)
- 9. Februar: August Kühn, deutscher Schriftsteller ( - 1936)
- 11. Februar: Pierre Verger, Fotograf ( - 1902)
- 13. Februar: Martin Balsam, US-amerikanischer Schauspieler ( - 1914)
- 14. Februar: Cenek Kottnauer, tschechisch-britischer Schachspieler ( - 1910)
- 15. Februar: McLean Stevenson, US-amerikanischer Schauspieler ( - 1928)
- 17. Februar: Michel Pablo, Trotzkist aus Griechenland ( - 1911)
- 17. Februar: Hervé Bazin, französischer Schriftsteller ( - 1911)
- 18. Februar: Josef Meinrad, österreichischer Kammerschauspieler ( - 1913)
- 20. Februar: Solomon Asch, polnisch-US-amerikanischer Gestaltpsychologe ( - 1907)
- 20. Februar: Toru Takemitsu, japanischer Komponist ( - 1930)
- 21. Februar: Morton Gould, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist ( - 1913)
- 21. Februar: Rudolf Braunburg, deutscher Schriftsteller ( - 1924)
- 23. Februar: Helmut Schön, deutscher Fußballtrainer und -spieler ( - 1915)
- 23. Februar: William Bonin, Serienmörder ( - 1947)
- 24. Februar: Akram al-Haurani, syrischer Politiker ( - 1915)
- 24. Februar: Wolfgang Schieren, deutscher Manager und Vorstandsvorsitzender der Allianz AG ( - 1927)
- 26. Februar: Mieczysław Weinberg, russischer Komponist polnischer Abstammung ( - 1919)
- 27. Februar: Sarah Palfrey Cooke, US-amerikanische Tennisspielerin ( - 1912)
- 3. März: John Joseph Krol, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal ( - 1910)
- 3. März: Marguerite Duras, französische Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin ( - 1914)
- 4. März: Gerhard Schaffran, Bischof von Dresden-Meißen ( - 1912)
- 9. März: George Burns, US-amerikanischer Schauspieler ( - 1896)
- 9. März: Alfredo Vicente Scherer, Erzbischof von Porto Alegre und Kardinal ( - 1903)
- 10. März: Joseph Braunstein, Musiker, Schriftsteller, Bergsteiger ( - 1892)
- 13. März: Lucio Fulci, italienischer Filmregisseur und Produzent ( - 1927)
- 13. März: Krzysztof Kieślowski, polnischer Filmregisseur und Drehbuchautor ( - 1941)
- 15. März: Wolfgang Koeppen, er bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit ( - 1906)
- 17. März: René Clément, französischer Filmregisseur ( - 1913)
- 18. März: Odysseas Elytis, Künstler ( - 1911)
- 18. März: Maxl Graf, deutscher Schauspieler und Sänger der volkstümlichen Musik ( - 1933)
- 19. März: Colin Pittendrigh, US-amerikanischer Biologe und Mitbegründer der Chronobiologie ( - 1918)
- 26. März: Käte Strobel, deutsche Politikerin ( - 1907)
- 26. März: David Packard, Mitbegründer des US-amerikanischen Technologiekonzern Hewlett-Packard ( - 1912)
- 27. März: Alfred Hirschmeier, deutscher Filmarchitekt ( - 1931)
- 28. März: Hans Blumenberg, deutscher Philosoph ( - 1920)
- 2. April: Josef Fuchs, Totengräber ( - 1906)
- 4. April: Barney Ewell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger ( - 1918)
- 5. April: Monika Dannemann, deutsche Freundin des Musikers Jimi Hendrix ( - 1946)
- 6. April: Greer Garson, britische Filmschauspielerin ( - 1904)
- 7. April: Michael Holzinger, Schriftsteller in Banater Mundart ( - 1920)
- 16. April: Stavros Niarchos, griechischer Reeder ( - 1909)
- 17. April: Paul Bleiß, deutscher Politiker ( - 1904)
- 17. April: José Luis López-Aranguren, Philosoph und Essayist ( - 1909)
- 18. April: Piet Hein (Wissenschaftler), dänischer Wissenschaftler, Mathematiker, Erfinder und Literat ( - 1905)
- 22. April: Dschochar Mussajewitsch Dudajew, erster tschetschenische Präsident ( - 1944)
- 23. April: P. L. Travers, australische Schriftstellerin (Mary Poppins) ( - 1899)
- 29. April: Peter Griese, deutscher Science-Fiction-Autor ( - 1938)
- 1. Mai: Irene Koss, Schauspielerin und die erste deutsche Fernsehansagerin ( - 1928)
- 2. Mai: Christopher Bird, US-amerikanischer Botaniker und Schriftsteller ( - 1928)
- 3. Mai: Hermann Kesten, deutscher Schriftsteller ( - 1900)
- 6. Mai: Léon-Joseph Suenens, belgischer Theologe, Erzbischof von Mecheln und ein Kardinal ( - 1904)
- 8. Mai: Ludwig Hoelscher, deutscher Cellist ( - 1907)
- 10. Mai: Gerd Duwner, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher ( - 1925)
- 11. Mai: Nnamdi Azikiwe, nigerianischer Politiker (Staatspräsident) ( - 1904)
- 13. Mai: Hans Sauer, Erfinder ( - 1923)
- 14. Mai: Ludwig Preiß, deutscher Politiker ( - 1910)
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