:: wikimiki.org ::
| Joan Crawford |
Joan Crawford
Joan Crawford ( - 23. März 1908 in San Antonio, Texas, † 10. Mai 1977 in New York City, eigentlich Lucille Fay LeSueur) war eine US-amerikanische Filmschauspielerin.
Biografie
Lucilles Eltern trennten sich schon vor ihrer Geburt und während ihrer Kindheit und Jugendzeit kannte sie drei verschiedene Väter. 1923 gewann sie einen Sing- und Tanzwettbewerb, worauf sie ihre Chance ergriff und als Chorsängerin in Chicago, Detroit und New York arbeitete. 1925 ging sie nach Hollywood, wo sie ihren Künstlerinnen-Namen Joan Crawford annahm.
Nachdem Crawford bereits in zahlreichen Stummfilmen zu sehen war wurde sie mit With Our Dancing Daughters (1928) endgültig zum Star. Im Gegensatz zu anderen Stars der Stummfilmära, deren Karrieren Anfang der 30er Jahre ein Ende fanden, gelang ihr mit Paid (1930) nahtlos der Übergang zum Tonfilm. Neben Greta Garbo brillierte Crawford dann 1932 als kokette Sekretärin Flämmchen in Menschen im Hotel (Gran Hotel) und 1933 als Prostituierte in der William Somerset Maugham-Verfilmung Rain. Crawford pflegte in ihren Rollen das Image der selbstbewußten, starken Frau die sich mit spitzer Zunge durchs Leben schlagen muss bevor sie ab Mitte der 30er Jahre eher in harmloseren Unterhaltungsfilmen mitwirkte.
In 18 Jahren spielte sie nur in Filmen für MGM bis ihrer Karriere Anfang der 40er Jahre das Ende drohte. Sie unterschrieb 1943 bei Warner Brothers und gewann 1945 einen Oscar für Solange ein Herz schlägt (Mildred Pierce). Von nun an war sie als Femme fatale in vielen Streifen, darunter im Western Wenn Frauen hassen (1954) zu sehen. Ihr Markenzeichen wurden die Schulterpolster, die in den 80er Jahren unter Joan Collins ein grandioses Comeback erlebten.
Nach ihrer Heirat 1953 mit Alfred Steele, dem Direktor der Pepsi Cola Company wurde es stiller um Joan Crawford. Sie blieb auch nach dem Herztod des Gatten 1959 bis zum Erreichen des Pensionsalters im Vorstand von Pepsi-Cola und war dort für Public Relations zuständig. Seit ihrer "Cola-Ehe" hatte sie in ihren Filmen und Pressekonferenzen als einer der ersten Stars hemmungslose Schleichwerbung für Pepsi betrieben.
Erst der Film Was geschah wirklich mit Baby Jane? verhalf ihr an der Seite von Bette Davis 1962 zu einem Comeback. Obwohl oder gerade weil Crawford und Davis zu diesem Zeitpunkt schon jahrzehntelang in inniger Feindseligkeit verbunden waren, gelang den beiden eine bemerkenswerte Leistung. Trotz des Erfolges des Films war Crawford außer sich, als dann nur Bette Davis für einen Oscar nominiert wurde.
Ab den 60er Jahren wurde sie zunehmend eine Trash- und Horror-Queen in B-Filmen. 1974 zog sie sich endgültig aus der Öffentlichkeit zurück, nachdem sie Pressefotos von sich gesehen hatte, auf denen sie sich für zu alt aussehend hielt, und widmete sich fortan "Christian Science" und ihrem Alkoholismus. Joan Crawford war berüchtigt für ihren Putzfimmel, ihre Tobsuchtsanfälle und ihre drakonische Kindererziehung: eine legendäre Giftspritze.
Filmografie
Stummfilme
- Unnamed Film (1923)
- The Midshipman (1925)
- Lady of the Night (1925)
- Old Clothes (1925)
- The Only Thing (1925)
- Pretty Ladies (1925) mit Myrna Loy
- Proud Flesh (1925)
- Sally, Irene and Mary (1925)
- A Slave of Fashion (1925)
- The Merry Widow (1925) mit Joi Lansing
- The Circle (1925)
- Tramp, Tramp, Tramp (1926)
- The Boob (1926)
- Paris (1926)
- The Understanding Heart (1927)
- The Unknown (1927)
- Winners of the Wilderness (1927) - Regie: W. S. Van Dyke
- Spring Fever (1927) mit Susan Anton und Jessica Walter
- The Taxi Dancer (1927)
- Twelve Miles Out (1927)
- Across to Singapore (1928)
- Dream of Love (1928)
- Four Walls (1928)
- The Law of the Range (1928)
- Rose-Marie (1928)
- West Point (1928)
- Our Dancing Daughters (1928)
- The Duke Steps Out (1929)
- Untamed (1929) mit Marion Martin
- Our Modern Maidens (1929)
Tonfilme
30er Jahre
- Paid (1930)
- Montana Moon (1930)
- Our Blushing Brides (1930)
- The Slippery Pearls (1931) mit Fay Wray Irene Dunne Loretta Young und Barbara Stanwyck
- Laughing Sinners (1931)
- Possessed (1931)
- This Modern Age (1931)
- Dance, Fools, Dance (1931)
- Screen Snapshots (1932)
- Rain (1932) mit Melora Walters
- Letty Lynton (1932)
- Grand Hotel (1932) mit Greta Garbo
- Dancing Lady (1933)
- Today We Live (1933)
- Chained (1934) mit Jill Kelly
- Forsaking All Others (1934)
- Sadie McKee (1934)
- No More Ladies (1935) mit Joan Fontaine
- I Live My Life (1935)
- The Gorgeous Hussy (1936)
- Love on the Run (1936)
- Mannequin (1937) mit Lara Harris]
- The Last of Mrs. Cheyney (1937)
- The Bride Wore Red (1937)
- The Shining Hour (1938)
- The Women (1939) mit Joan Fontaine
40er Jahre
- Susan and God (1940) mit Rita Hayworth
- Strange Cargo (1940)
- When Ladies Meet (1941)
- A Woman's Face (1941)
- They All Kissed the Bride (1942)
- Reunion in France (1942)
- Above Suspicion (1943)
- Hollywood Canteen (1944)
- Mildred Pierce (1945) mit Ann Blyth (Oscar)
- Humoresque (1946)
- Daisy Kenyon (1947)
- Flamingo Road (1949)
- It's a Great Feeling (1949) mit Doris Day
50er - 70er Jahre
- Harriet Craig (1950)
- The Damned Don't Cry (1950)
- Goodbye, My Fancy (1951)
- Sudden Fear (1952) mit Gloria Grahame
- This Woman Is Dangerous (1952) mit Sherry Jackson
- Torch Song (1953)
- Johnny Guitar (1954)
- Queen Bee (1955) mit Fay Wray
- Female on the Beach (1955) mit Jan Sterling
- Autumn Leaves (1956)
- The Story of Esther Costello (1957)
- Was geschah wirklich mit Baby Jane? (What Ever Happened to Baby Jane?) (1962) mit Bette Davis
- Lykke og krone (1962) mit Sophia Loren, Rita Hayworth, Zsa Zsa Gabor, Jayne Mansfield, Marilyn Monroe, Elizabeth Taylor und Brigitte Bardot
- The Caretakers (1963)
- Four Days in November (1964)
- Strait-Jacket (1964)
- Della (1964)
- I Saw What You Did (1965)
- The Karate Killers (1967)
- Berserk! (1968)
- Trog (1970)
Weblinks
-
-
- [http://www.greta-garbo.de/menschen-im-hotel.html Infos über die Verfilmung des Klassikers "Menschen im Hotel" mit Greta Garbo]
Crawford, Joan
Crawford, Joan
Crawford, Joan
Crawford, Joan
Crawford, Joan
Crawford, Joan
Crawford, Joan
Crawford, Joan
ja:ジョーン・クロフォード
23. MärzDer 23. März ist der 82. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 83. in Schaltjahren) - somit bleiben 283 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1848 - Unter der Führung von Daniele Manin wird im Zuge der Revolution von 1848/49 (vgl. Märzrevolution) die Unabhängigkeit von Österreich und eine Republik ausgerufen, die sich 1 1/2 Jahre halten kann
- 1919 - Benito Mussolini gründet in Mailand die faschistische Bewegung.
- 1933 - Der Deutsche Reichstag verabschiedet das "Ermächtigungsgesetz", Tags darauf wird es verkündet und tritt damit in Kraft.
- 1956 - Pakistan wird die erste islamische Republik
- 1959 - Aufstand in Tibet gegen die chinesische Vorherrschaft, Flucht des 14. Dalai Lama nach Indien.
- 1966 - Der Bundesparteitag der CDU wählt Ludwig Erhard zum neuen Parteivorsitzenden.
- 1980 - El Salvador. Erzbischof Oscar Arnulfo Romero wird während des Gottesdienstes ermordet.
- 1982 - Guatemala. Militärputsch. General Efraín Ríos Montt wird Staatspräsident.
- 1983 - Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Ronald Reagan spricht erstmalig von der Strategic Defense Initiative (SDI)
- 1986 - In Bulgarien wird Georgi Atanasov neuer Regierungschef.
- 1987 - Willy Brandt tritt als Bundesvorsitzender der SPD zurück.
- 1996 - Auf Taiwan werden erstmalig direkte Präsidentenwahlen durchgeführt
- 1996 - Tirana, Albanien. Unterzeichnung des albanisch-griechischen Freundschafts- und Kooperationsvertrags.
- 1999 - In Paraguay wird Vizepräsident Luis Maria Argaña bei einem Attentat erschossen
- 2000 - Ruanda. Rücktritt von Staatspräsident Pasteur Bizimungu
- 2003 - In zwei Referenden stimmen beinahe 90 % der slowenischen Wähler für einen Beitritt zur EU, gut 60 % für einen Beitritt zur NATO.
Wirtschaft
- 1964 - In Genf wird die UNCTAD eröffnet, die Welthandelskonferenz der Vereinten Nationen. In ihr stellen u.a. die in der "Gruppe der 77" organisierten Entwicklungsländer die Forderung nach einer gerechteren Mitwirkung am Welthandel
Wissenschaft und Technik
- 1868 - Der Zusammenschluss zweier Colleges führt zur Gründung der University of California.
- 1900 - Arthur Evans beginnt mit der Ausgrabung des minoischen Knossós.
- 2001 - Die Raumstation Mir wird gezielt zum Absturz gebracht und verglüht über dem Pazifik
Kultur
- 1918 - Uraufführung der Oper Shanewis or The Robin Woman von Charles Wakefield Cadman an der Metropolitan Opera in New York.
- 1927 - Ehm Welks Stück "Gewitter über Gotland" wird an der Berliner Volksbühne uraufgeführt.
Religion
- 1415 - Das Konzil von Konstanz, der größte mittelalterliche Kongreß des Abendlandes, proklamiert die Hoheit Allgemeiner Konzilien über den Papst.
Katastrophen
- 1994 - Nahe dem sibirischen Meschduretschensk stürzt ein Airbus A310 der Aeroflot auf dem Weg von Moskau nach Hong Kong ab, nachdem die Piloten ihre Kinder ans Steuer gelassen haben. Keiner der 75 Insassen überlebt.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1979 - Larry Holmes gewinnt den Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Ossie Ocasio im Hilton Hotel, Las Vegas, durch technischen KO.
Geboren
- 1429 - Margarete von Anjou, Königin von England
- 1699 - John Bartram, US-amerikanischer Botaniker
- 1750 - Johannes Matthias Sperger österreichischer Komponist
- 1754 - Jurij Vega, slowenischer Mathematiker in Diensten der kaiserlichen Armee
- 1769 - William Smith, Geologe und Kartograf
- 1811 - Karl Gottfried Wilhelm Taubert, deutscher Komponist
- 1825 - Franz Freiherr von Roggenbach, badischer Politiker
- 1825 - Theodor Bilharz, deutscher Mediziner und Naturwissenschaftler
- 1829 - Norman Robert Pogson, englischer Astronom
- 1831 - Wilhelm Sauer, deutscher Orgelbauer
- 1854 - Ernst Otto Taschenberg, deutscher Naturwissenschaftler und Professor
- 1854 - Victoriano Huerta, mexikanischer General und Präsident
- 1858 - Ludwig Quidde, deutscher Historiker, Politiker und Pazifist, Nobelpreis für Frieden 1927
- 1864 - Hjalmar Borgstrøm, norwegischer Komponist
- 1866 - Emil Fey, österreichischer Politiker
- 1868 - Dietrich Eckart, Publizist und väterlicher Freund Adolf Hitlers
- 1868 - John Carson (Musiker), Country-Musiker
- 1869 - Kurt Floericke, deutscher Naturwissenschaftler und Naturfreund
- 1871 - Maurice Garin, französischer Radrennfahrer
- 1874 - Grantley Goulding, Teilnehmer der ersten Olympischen Sommerspiele 1896 in Athen
- 1874 - Marie Baum, deutsche Sozialpolitikerin
- 1878 - Franz Schreker, österreichischer Komponist und Musikpädagoge
- 1881 - Roger Martin du Gard, französischer Schriftsteller, Nobelpreis für Literatur 1937
- 1881 - Egon Petri, niederländischer Pianist
- 1881 - Hermann Staudinger, deutscher Chemiker, Nobelpreis für Chemie 1953
- 1882 - Emmy Noether, deutsche Mathematikerin
- 1887 - Juan Gris, spanisch-französischer Maler des Kubismus
- 1887 - Rudolf Kinau, niederdeutscher Schriftsteller
- 1887 - Anthony van Hoboken, Musikwissenschaftler und Musiksammler
- 1889 - Yukichi Chuganji, galt eine zeitlang als ältester Mann der Welt
- 1890 - Adolf Julius Merkl, österreichischer Staats- und Verwaltungsrechtler
- 1891 - Johann Heinrich Suhrkamp, gründete 1950 den Suhrkamp Verlag
- 1893 - Oskar Nerlinger, deutscher Maler und Grafiker
- 1899 - Boris Alexandrowitsch Tschagin, russischer Philosoph und Historiker
- 1899 - Louis Adamic, Journalund Schriftsteller
- 1900 - Erich Fromm, US-amerikanischer Psychoanalytiker deutscher Abstammung
- 1900 - Werner Schütz, deutscher Politiker und Kultusminister in Nordrhein-Westfalen
- 1905 - Joan Crawford, US-amerikanische Filmschauspielerin und Sängerin
- 1905 - Lale Andersen, deutsche Sängerin und Schauspielerin
- 1905 - Paul Grimault, französischer Zeichentrickfilmer und Regisseur
- 1906 - Lea Grundig, deutsche Künstlerin
- 1907 - Daniel Bovet, italienischer Pharmakologe, Nobelpreis für Medizin 1957
- 1908 - Joan Crawford, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 1909 - Hugo Aufderbeck, katholischer Theologe und Bischof in der DDR
- 1910 - Lale Andersen, deutsche Chansonsängerin und Kabarettistin
- 1910 - Jakob Bender, deutscher Fußballspieler
- 1910 - Akira Kurosawa, japanischer Regisseur
- 1912 - Wernher von Braun, deutsch-US-amerikanischer Raketenkonstrukteur
- 1920 - Arthur Grundmann, deutscher Politiker
- 1921 - Heinz Rox-Schulz, Globetrotter und Abenteurer
- 1921 - Gert Fritz Unger, deutscher Schriftsteller
- 1929 - Roger Bannister, englischer Leichtathlet und Neurologe
- 1931 - Wiktor Lwowitsch Kortschnoi, russischer Schachspieler
- 1937 - Robert Charles Gallo, US-amerikanischer Mikrobiologe
- 1938 - Federica de Cesco, Schweizer Schriftstellerin
- 1940 - Hans Geisler, sächsischer Politiker
- 1942 - Michael Haneke, deutsch-österreichischer Filmemacher
- 1943 - Detlef Dzembritzki, Politiker der SPD und MdB
- 1944 - Michael Nyman, Filmmusikkomponist
- 1951 - Vinci Clodumar, nauruischer Politiker und Botschafter bei den UN
- 1952 - Dave Bartram, britischer Sänger
- 1952 - Kim Stanley Robinson, ist amerikanischer SF-Autor
- 1953 - Chaka Khan, US-amerikanische Sängerin
- 1956 - José Manuel Durão Barroso, portugiesischer Politiker und Präsident der EU-Kommission
- 1956 - Herbert Knaup, deutscher Filmschauspieler
- 1957 - Lucio Gutiérrez, ecuadorianischer Ex-Militär und Politiker
- 1960 - Ludwig Bergsträsser, deutscher Politiker
- 1962 - Günther Paal, österreichischer Kabarettist.
- 1963 - Ana Fidelia Quirot, kubanische Leichtathletin und Olympionikin
- 1968 - Damon Albarn, britischer Sänger der Band Blur
- 1971 - Natascha McElhone, britische Schauspielerin
- 1973 - Jerzy Dudek, polnischer Fußballspieler
- 1977 - Wayne Carpendale, deutscher Schauspieler, Sohn von Howard Carpendale
- 1978 - Nicholle Tom, US-amerikanische Schauspielerin
- 1983 - Sascha Riether, deutscher Fußballspieler
Gestorben
- 1237 - Johann von Brienne, König von Jerusalem
- 1421 - Thomas, Herzog von Clarence, war Prinz des englischen Königshauses
- 1555 - Julius III. (Papst), Papst seit 1550
- 1589 - Martin Cromer, polnischer Geschichtsschreiber, Theologe und Bischof
- 1606 - Justus Lipsius, belgischer Rechtsphilosoph und Philologe
- 1619 - Georg Gotthart, deutscher Eisenkrämer und Dichter
- 1680 - Nicolas Fouquet, französischer Finanzminister unter Ludwig XIV.
- 1730 - Karl von Hessen-Kassel, Landgraf von Hessen-Kassel
- 1747 - Claude Alexandre de Bonneval, französischer Abenteurer
- 1790 - Georg Christian Crollius, deutscher Historiker
- 1818 - Nicolas Isouard, maltesischer Komponist
- 1819 - August von Kotzebue, deutscher Dramatiker
- 1834 - Thomas Robert Malthus, englischer Sozialphilosoph
- 1842 - Stendhal, französischer Schriftsteller
- 1852 - Heinrich Karl Ludwig Bardeleben, deutscher Jurist und Politiker
- 1860 - Francisco Ruiz Tagle, Präsident von Chile
- 1869 - Anton Wilhelm von Zuccalmaglio, deutscher Dichtermusiker
- 1903 - Karl Holub, böhmischer Waffentechniker
- 1911 - Godfried Marschall, Generalvikar, Weihbischof
- 1920 - Nathan Zuntz, deutscher Mediziner jüdischen Glaubens
- 1930 - Elisabeth Altmann-Gottheiner, deutsche Hochschullehrerinnen und Frauenrechtlerin
- 1935 - Alexander Moissi, deutscher Schauspieler
- 1942 - Ludwig von Höhnel, österreichischer Marineoffizier, Afrikaforscher und Geograph
- 1942 - Walter Stahlecker, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei
- 1946 - Gilbert Newton Lewis, US-amerikanischer Physikochemiker
- 1947 - Theodor Leipart, deutscher Gewerkschafter mit Kontakt zum Widerstand
- 1948 - Nikolai Alexandrowitsch Berdjajew, russischer Philosoph
- 1953 - Raoul Dufy, französischer Maler und Grafiker
- 1960 - Ludwig Bergsträsser, deutscher Politiker
- 1960 - Said Nursi, islamischer Denker
- 1961 - Heinrich Rau, Mitglied des Politbüros des ZK der SED ind der DDR und Minister
- 1963 - Albert Thoralf Skolem, norwegischer Mathematiker, Logiker und Philosoph
- 1964 - Peter Lorre, US-amerikanischer Filmschauspieler, Drehbuchautor und Filmregisseur
- 1970 - Ludwig Rödl, deutscher Schachmeister
- 1971 - Simon Vestdijk, niederländischen Schriftsteller
- 1972 - Cristóbal Balenciaga, spanischer Modedesigner der Haute Couture
- 1977 - Emile Biayenda, Erzbischof von Brazzaville und Kardinal
- 1980 - Dietrich Keuning, deutscher Politiker
- 1980 - Jacob Miller, US-amerikanischer Musiker
- 1981 - Mike Hailwood, britischer Motorradrennfahrer
- 1984 - Jean Prouvé, französischer Architekt und Designer
- 1985 - Zoot Sims, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1992 - Friedrich Hayek, österreichischer Ökonom und Nobelpreisträger
- 1993 - Hans Werner Richter, deutscher Schriftsteller
- 1994 - Giulietta Masina, italienische Filmschauspielerin
- 2001 - David McTaggart, kanadischer Umweltschützer
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Turibio von Mongrovejo, Erzbischof von Lima (katholisch)
- Nationalfeiertage
- Pakistan (Proklamation der Republik von 1956)
- Welttag der Meteorologie (WMO)
- Historische Tage:
- Römisches Reich - Der fünfte und letzte Tag der Quinquatria, die zu Ehren Minervas gefeiert wurden.
- Römisches Reich - Tubilustrium, zu Ehren des Mars
- Altes Lettland - Lieldienas, die zu Ehren von Mara und anderen Göttinnen abgehalten wurden.
Siehe auch
- 22. März - 24. März
- 23. Februar - 23. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0323
ja:3月23日
ko:3월 23일
simple:March 23
th:23 มีนาคม
1908
- 3. Januar: Das Gebiet des Kaziranga-Nationalparks in Indien wird unter Schutz gestellt
- 8. März: Der italienische Traditions-Fußballclub Inter Mailand wird gegründet
- 14. Mai: Die Birresborner Lindenquelle wird als gemeinnützig anerkannt
- 8. November: Seligsprechung der Christina von Stommeln
- 4. Juni: In Hamburg wird die Laeiszhalle, eine Konzerthalle eingeweiht
Katastrophen
- 30. April: Untergang des Kleinen Kreuzers „Matsushima“ nach einer Munitionsexplosion bei Makung (Pescadores Inseln). Von den 347 Mann Besatzung kommen 206 Mann ums Leben
- 30. Juni: In Sibirien geschieht das Tunguska-Ereignis
- 17. September: Der erste Tote durch ein Flugzeugunglück in den USA
- 12. November: In der Zeche Radbod im münsterländischen Bockum Hövel (heute Stadt Hamm) ereignet sich eine Schlagwetterexplosion; 348 Bergleute kommen zu Tode. Infolgedessesn wird die Bergaufsicht im Ruhrgebiet verstärkt und im Bereich der Sicherheitsanforderungen die Grundlagenforschung (Ausgasungsverhalten der Kohle, Wetterführung) intensiviert. Nach diesem Unglück werden für den Bergbau elektrische Gruben- und Helmlampen zwingend vorgeschrieben
- 28. Dezember: Die sizilianischen Städte Messina und Reggio di Calabria werden durch ein schweres Erdbeben zerstört und über 70.000 Menschen sterben
Politik
- Streik der Warenhausangestellten in Berlin
- 1. Januar: Ernst Brenner wird erneut Bundespräsident in der Schweiz
- 1. Januar: Der Wirtschaftsausgleich zwischen Österreich und Ungarn tritt in Kraft
- 1. Januar: Das Gesetz über Nummernschilder für Fahrräder tritt in Frankreich in Kraft
- 1. Februar: Der portugiesische König Karl I. und sein Sohn, Kronprinz Ludwig Philipp, werden in Lissabon erschossen. Neuer König wird der Ludwig Philipps jüngerer Bruder Manuel II
- 4. April: Der finnische Landtag wird wegen „staatsfeindlicher Gesinnung“ vom Zaren mit sofortiger Wirkung aufgelöst
- 31. Mai Landtagswahlen: Mit 99 Sitzen bleibt das Zentrum stärkste Partei in Bayern
- 24. Juli: Auf Druck der Jungtürken setzt der osmanische Sultan Abdülhamid II. die liberale Verfassung von 1876 wieder in Kraft
- 5. Oktober: Bosnische Annexionskrise. Österreich-Ungarn proklamiert die Annexion Bosnien und Herzegowinas, was zu einer europäischen Krise führt
- 5. Oktober: Ferdinand von Bulgarien proklamiert das vom Osmanischen Reich unabhängige Zarentum Bulgarien und ernennt sich zum Zaren
- 2. Dezember: Der zweijährige Pu Yi wird in Peking zum chinesischen Kaiser gekrönt
Wissenschaft und Technik
- Ernest Rutherford und Hans Geiger entwickeln den ersten Ionisationsdetektor
- Melitta Bentz erfindet den Kaffeefilter: Aus ihrer Idee entsteht vom „Eine-Frau-Betrieb“ ein Weltunternehmen, die Melitta Unternehmensgruppe
- 13. Januar: Erstmalige Nutzung der neuen drahtlosen telegrafischen Verbindung zwischen Paris und Casablanca
- Mai: Heike Kamerlingh Onnes verflüssigt zum ersten Mal Helium (Siedepunkt 4,2 K = -269 °C)
- 7. August: Die Venus von Willendorf, eine ca. 10 cm grosse, etwa 35'000 Jahre alte Statuette aus Kalkstein, wird von Archäologen in Willendorf (Niederösterreich) gefunden
- 12. August: In Detroit wird das erste Model T der Ford Motor Company fertiggestellt
- 28. Oktober: Erster Motorflug in Deutschland durch Hans Grade in Magdeburg
- 31. Dezember: Der US-Amerikaner Wilbur Wright legt in einem Flugzeug in Le Mans (Frankreich) in knapp 2 1/2 Stunden 124,7 km zurück, was einen neuen neuen Weltrekord bedeutet
Kultur
- 1. Januar: Neuer Dirigent der Metropolitan Opera in New York wird der österreichische Komponist Gustav Mahler
- 2. Januar: John D. Rockefeller spendet der ehemals von im gegründeten Universität von Chicago rund 2.2 Millionen USD
- 2. Januar: Die Oper „Ein Wintermärchen“ von Karl Goldmark wird in Wien uraufgeführt
- 21. Januar: Uraufführung der Operette Der Mann mit den drei Frauen von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
- 28. April: In der Schweiz wird der Esperanto-Weltbund gegründet, die „Universala Esperanto-Asocio“
- 17. August: Erste Trickfilmvorstellung der Welt im Théatre du Gymnase in Paris
- 4. November: Uraufführung der Oper Versiegelt von Leo Blech in Hamburg
- 7. November: Uraufführung der Operette Die lustigen Weiber von Robert Stolz in Brünn, (Brno)
- 14. November: Uraufführung der Operette Der tapfere Soldat von Oscar Straus am Theater an der Wien in Wien
- 23. Dezember: Uraufführung der Operette Die geschiedene Frau von Leo Fall am Carl-Theater in Wien
- August Strindbergs „Gespenstersonate“ wird uraufgeführt
- Der österreichische Architekt Adolf Loos veröffentlicht seinen Aufsatz Ornament und Verbrechen, indem eine klare Forderung nach dem Ende des Jugendstils zum Ausdruck kommt
- Erscheinen von Robert Walsers Roman „Der Gehülfe“ in Berlin
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 5. April: erstes Länderspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft
- 27. April: Olympische Sommerspiele in London
- 2. Januar: Robert Planel, französischer Komponist († 1994)
- 6. Januar: Menachem Avidom, israelischer Komponist († 1995)
- 9. Januar: Simone de Beauvoir, französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin († 1986)
- 15. Januar: Edward Teller, US-amerikanischer Physiker († 2003)
- 16. Januar: Ethel Merman, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin († 1984)
- 16. Januar: Günther Prien, deutscher Marineoffizier († 1941)
- 17. Januar: Cus D'Amato, US-amerikanischer Boxtrainer († 1985)
- 17. Januar: Heinz Marten, deutscher Oratorien-Tenöre und Liedersänger († 1991)
- 21. Januar: Bengt Strömgren, dänischer Astronom und Astrophysiker († 1987)
- 21. Januar: Else Moshammer, deutsche Schneiderin und Philanthropin († 1993)
- 22. Januar: Atahualpa Yupanqui, argentinischer Sänger, Songwriter, Gitarrist und Schriftsteller († 1992)
- 22. Januar: Lev Landau, russischer Physiker († 1968)
- 26. Januar: Rupprecht Geiger, deutscher Maler
- 26. Januar: Stéphane Grappelli, französischer Jazz-Violinist († 1997)
- 30. Januar: Otto Heinrich Greve, deutscher Politiker († 1968)
- 6. Februar: Amintore Fanfani, italienischer Politiker und Ministerpräsident († 1999)
- 8. Februar: Emil Staiger, Professor der Germanistik († 1987)
- 11. Februar: Vivian Ernest Fuchs, britischer Geologe und Polarforscher († 1999)
- 12. Februar: Jacques Herbrand, französischer Logiker († 1931)
- 12. Februar: Olga Benario-Prestes, († 1942)
- 13. Februar: Kurt Seibt, Minister für Anleitung und Kontrolle der Bezirks- und Kreisräte der DDR
- 20. Februar: Heino Gaze, deutscher Komponist und Texter († 1967)
- 21. Februar: Hans Ertl, Bergsteiger, Kameramann, Kriegsberichterstatter, Regisseur († 2000)
- 22. Februar: Paul Sixt, deutscher Kapellmeister († 1964)
- 23. Februar: William McMahon, Australischer Politiker und Premierminister († 1988)
- 26. Februar: Jean-Pierre Wimille, französischer Rennfahrer († 1949)
- 26. Februar: Tex Avery, Regisseur und Zeichner von Zeichentrickfilmen († 1980)
- 29. Februar: Balthus, französischer Maler († 2001)
- 29. Februar: Dee Brown, US-amerikanischer Schriftsteller und Historiker († 2002)
- 2. März: Walter Bruch, deutscher Fernsehpionier († 1990)
- 2. März: Willi Steinhörster, deutscher Politiker der SPD († 1978)
- 5. März: Ludwig Goldbrunner, deutscher Fußballspieler († 1981)
- 5. März: Rex Harrison, britischer Schauspieler († 1990)
- 7. März: Anna Magnani, italienische Schauspielerin († 1973)
- 14. März: Maurice Merleau-Ponty, französischer Philosoph († 1961)
- 14. März: Nikolai Petrowitsch Rakow, russischer Komponist († 1990)
- 15. März: Thure von Uexküll, Begründer der psychosomatischen Medizin († 2004)
- 17. März: Josef Garovi, Schweizer Komponist († 1985)
- 20. März: Michael Redgrave, britischer Schauspieler († 1985)
- 22. März: Albrecht Goes, deutscher Schriftsteller und protestantischer Theologe († 2000)
- 22. März: Hernando Téllez, kolumbianischer Schriftsteller († 1966)
- 22. März: Jack Crawford, australischer Tennisspieler († 1991)
- 23. März: Joan Crawford, US-amerikanische Filmschauspielerin († 1977)
- 24. März: Archip Michailowitsch Ljulka, sowjetischer Strahltriebwerkskonstrukteur († 1984)
- 25. März: David Lean, britischer Filmregisseur († 1991)
- 26. März: Franz Stangl, österreichischer Leiter der KZ Sobibor und Treblinka († 1971)
- 26. März: Hilde Sperling, deutsche Tennisspielerin († 1981)
- 31. März: Ferry Dusika, österreichischer Radrennfahrer († 1984)
- 1. April: Abraham Maslow, Psychologe († 1970)
- 1. April: Bob Nolan, Gründungsmitglied der Sons Of The Pioneers († 1980)
- 3. April: Anna Sipos, ungarische Tischtennisspielerin († 1972)
- 5. April: Bette Davis, US-amerikanische Schauspielerin († 1989)
- 5. April: Herbert von Karajan, österreichischer Dirigent († 1989)
- 7. April: Percy Faith, US-amerikanischer Orchesterleiter († 1976)
- 8. April: Hugo Fregonese, († 1987)
- 11. April: Josef Hermann Dufhues, deutscher Politiker († 1971)
- 14. April: Kurt Ranke, Germanist und Volkskundler († 1985)
- 15. April: Ernst Lehmann, deutscher Politiker, Widerstandskämpfer († 1945)
- 20. April: Lionel Hampton, Bandleader, Jazzperkussionist und Vibraphonvirtuose († 2002)
- 27. April: Carlo Felice Trossi, italienischer Rennfahrer († 1949)
- 28. April: Ethel Catherwood, kanadische Leichathletin († 1987)
- 28. April: Oskar Schindler, Sudetendeutscher Industrieller († 1974)
- 1. Mai: Giovanni Guareschi, italienischer Journalist und Schriftsteller († 1968)
- 2. Mai: Karl Hartung, ungegenständlicher Bildhauer († 1967)
- 3. Mai: William Glock, britischer Musikförderer, Leiter von BBC Radio 3 († 2000)
- 3. Mai: Peter Lühr, deutscher Schauspieler († 1988)
- 4. Mai: Bernhard Winkelheide, deutscher Politiker und MdB († 1988)
- 6. Mai: Necil Kâzım Akses, türkischer Komponist († 1999)
- 7. Mai: Max Grundig, Gründer der Grundig AG († 1989)
- 8. Mai: Herbert Simoleit, deutscher Priester († 1944)
- 9. Mai: August-Martin Euler, deutscher Politiker († 1966)
- 9. Mai: Grete Boesel, Aufseherin im KZ Ravensbrück († 1947)
- 10. Mai: Josef Wallner, deutscher Politiker († 1991)
- 11. Mai: Heinz Frölich, Schauspieler († 2004)
- 15. Mai: Emil Joseph Diemer, deutscher Schachspieler († 1990)
- 15. Mai: Erich Bielka, österreichischer Diplomat († 1992)
- 15. Mai: Joe Grant, US-amerikanischer Comic-Autor bei Disney († 2005)
- 19. Mai: Percy Williams, kanadischer Leichtathlet († 1982)
- 19. Mai: Rolf Dahlgrün, deutscher Politiker († 1969)
- 20. Mai: James Stewart, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1997)
- 20. Mai: Walter Kolbenhoff, deutscher Schriftsteller, Journalist, Rundfunkredakteur († 1993)
- 23. Mai: Annemarie Schwarzenbach, Schweizer Schriftstellerin und Journalistin († 1942)
- 23. Mai: Hélène Boucher, französische Pilotin († 1934)
- 23. Mai: John Bardeen, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger († 1991)
- 23. Mai: Max Abramovitz, Architekt († 2004)
- 28. Mai: Ian Fleming, britischer Schriftsteller († 1964)
- 29. Mai: Hans Weigel, Schriftsteller und Theaterkritiker († 1991)
- 30. Mai: Hannes Alfvén, schwedischer Physiker († 1995)
- 1. Juni: Peter de Mendelssohn, deutsch-britischer Schriftsteller, Historiker und Essayist († 1982)
- 2. Juni: Artur Petzoldt, Präsident der Bundesbahndirektion Hamburg
- 4. Juni: Geli Raubal, († 1931)
- 4. Juni: Jan Zdeněk Bartoš, tschechischer Komponist († 1981)
- 6. Juni: Rudolf Gramlich, deutscher Fußballspieler († 1988)
- 8. Juni: Margherita Carosio, italienische Opernsängerin († 2005)
- 11. Juni: Francisco Marto, Seliger, Zeuge einer Marienerscheinung († 1919)
- 12. Juni: Otto Skorzeny, Offizier der Waffen-SS († 1975)
- 16. Juni: Hans Jakob, deutscher Fußballspieler († 1994)
- 16. Juni: Sarit Dhanarajata, General und Premierminister von Thailand († 1963)
- 18. Juni: Karl Hohmann, deutscher Fußballspieler († 1974)
- 19. Juni: Alfred Gleisner, deutscher Politiker († 1991)
- 19. Juni: Ottmar Kohler, deutscher Arzt und Romanfigur († 1979)
- 24. Juni: Hugo Distler, deutscher Komponist und evangelischer Kirchenmusiker († 1942)
- 25. Juni: Willard Van Orman Quine, US-amerikanischer Philosoph († 2000)
- 29. Juni: Leroy Anderson, US-amerikanischer Komponist († 1975)
- 2. Juli: Thurgood Marshall, Bürgerrechtler, Mitglied des Obersten Gerichtshofs der USA († 1993)
- 3. Juli: Mary Frances Kennedy Fisher, US-amerikanische Essayistin († 1991)
- 8. Juli: Harald Reinl, deutscher Filmregisseur und Drehhbuchautor († 1986)
- 8. Juli: Kaii Higashiyama, japanischer Landschaftsmaler († 1999)
- 8. Juli: Nelson Aldrich Rockefeller, 41. Vizepräsident der USA († 1979)
- 20. Juli: Gunnar de Frumerie, schwedischer Komponist († 1987)
- 20. Juli: Walter Strzygowski, österreichischer Wirtschaftsgeograph († 1970)
- 26. Juli: Salvador Allende Gossens, Arzt, Präsident Chiles († 1973)
- 31. Juli: Franz Meyers, deutscher Politiker († 2002)
- 2. August: René Graetz, deutscher Bildhauer und Grafiker († 1974)
- 3. August: Ernesto Geisel, brasilianischer Politiker und Staatspräsident († 1996)
- 4. August: Inger Karén, erste Altistin an der Staatsoper Dresden († 1972)
- 5. August: Harold Holt, war australischer Politiker und 17. Premierminister († 1967)
- 6. August: Helen Jacobs, US-amerikanische Tennisspielerin († 1997)
- 6. August: Necdet Mahfi Ayral, türkischer Schauspieler († 2004)
- 6. August: Rufino Jiao Santos, Erzbischof von Manila und Kardinal († 1973)
- 7. August: Robert Bernardis, österreichischer Widerstandskämpfer († 1944)
- 9. August: Elli Schmidt, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR († 1980)
- 10. August: Friedrich Haug, 1957 bis 1974 Richter am Bundessozialgericht († 2004)
- 12. August: Nina Makarowa, russische Komponistin († 1976)
- 13. August: Willi Beuster, deutscher Politiker und MdB († 1981)
- 18. August: Edgar Faure, französischer Politiker und Premierminister († 1988)
- 18. August: Heinrich Hellwege, deutscher Politiker und Ministerpräsident von Niedersachsen († 1991)
- 22. August: Henri Cartier-Bresson, französischer Fotograf, Regisseur, Schauspieler († 2004)
- 23. August: Arthur Adamov, französischer Schriftsteller und Dramatiker († 1970)
- 27. August: Kurt Wegner, deutsher Künstler († 1985)
- 27. August: Lyndon B. Johnson, 36. Präsident der USA († 1973)
- 28. August: Robert Merle, französischer Schriftsteller und Romancier († 2004)
- 28. August: Wilhelm Urban, deutscher Politiker und MdB († 1973)
- 30. August: Fred MacMurray, Schauspieler († 1991)
- 31. August: William Saroyan, US-amerikanischer Schriftsteller († 1981)
- 1. September: Wilhelm M. Busch, Illustrator († 1987)
- 4. September: Edward Dmytryk, US-amerikanischer Filmregisseur († 1999)
- 7. September: Michael Ellis De Bakey, US-amerikanischer Herzchirurg
- 9. September: Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller († 1950)
- 13. September: Sicco Mansholt, niederländischer Landwirt und Politiker († 1995)
- 15. September: Gerd Gaiser, deutscher Schriftsteller († 1976)
- 16. September: Friedrich Torberg, österreichischer Schriftsteller und Journalist († 1979)
- 17. September: Franz Grothe, deutscher Komponist († 1982)
- 19. September: Mika Waltari, finnischer Schriftsteller († 1979)
- 20. September: Alexander Mitscherlich, deutscher Arzt, Psychoanalytiker und Schriftsteller († 1982)
- 21. September: George Simpson, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer († 1961)
- 24. September: Egon Reinert, deutscher Politiker († 1959)
- 29. September: Robert Margulies, deutscher Politiker († 1974)
- 29. September: Thomas Edward Tolan, US-amerikanischer Leichtathlet († 1967)
- 30. September: David Fjodorowitsch Oistrach, russischer Geiger († 1974)
- 30. September: Ludwig Max Lallinger, deutscher Politiker
- 5. Oktober: Joshua Logan, US-amerikanischer Film- und Theaterregisseur († 1988)
- 6. Oktober: Carole Lombard, US-amerikanische Schauspielerin († 1942)
- 9. Oktober: Jacques Tati, französischer Schauspieler und Regisseur († 1982)
- 9. Oktober: Werner von Haeften, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer († 1944)
- 12. Oktober: Heinrich Wilper, deutscher Politiker und MdB († 1967)
- 15. Oktober: John Kenneth Galbraith, Ökonom, Sozialkritiker, Präsidentenberater
- 16. Oktober: Enver Hoxha, politischer Führer Albaniens († 1985)
- 19. Oktober: Edmond Pidoux Schweizer Schriftsteller († 2004)
- 19. Oktober: Geirr Tveitt, norwegischer Komponist und Pianist († 1981)
- 23. Oktober: Ilja Michailowitsch Frank, russischer Physiker, Nobelpreisträger († 1990)
- 2. November: Bunny Berigan, US-amerikanischer Jazztrompeter († 1942)
- 8. November: Heinz Klevenow, deutscher Schauspieler († 1975)
- 11. November: Martin Held, Schauspieler († 1992)
- 12. November: Amon Göth, KZ-Aufseher († 1946)
- 12. November: Hans Werner Richter, deutscher Schriftsteller († 1993)
- 14. November: Joseph McCarthy, US-amerikanischer Politiker († 1957)
- 15. November: Rafael von Uslar, Professor für Ur- und Frühgeschichte in Mainz († 2003)
- 19. November: Jean-Yves Daniel-Lesur, französischer Komponist und Organist († 2002)
- 21. November: Walter Dreizner, deutscher Fotograf († 1999)
- 23. November: Yousuf Karsh, Portrait-Fotograf († 2002)
- 24. November: Aleksander Ford, Polnischer Filmregisseur († 1980)
- 24. November: Harry Kemelman, US-amerikanischer Schriftsteller († 1996)
- 28. November: Claude Lévi-Strauss, französischer Ethnologe und Anthropologe
- 2. Dezember: Roland Hampe, deutscher Archäologe und Übersetzer († 1981)
- 3. Dezember: Victor Pasmore britischer Maler († 1998)
- 4. Dezember: Alfred Day Hershey, US-amerikanischer Biologe († 1997)
- 5. Dezember: Hermann A. Eplée, deutscher Politiker († 1973)
- 6. Dezember: Pierre Graber, Schweizer Politiker († 2003)
- 9. Dezember: Sigmund Haringer, deutscher Fußballspieler († 1975)
- 10. Dezember: Franz Scholz, Priester und Theologe († 1998)
- 10. Dezember: Olivier Messiaen, französischer Komponist und Organist († 1992)
- 13. Dezember: Kurt Heyns, deutscher Chemiker († 2005)
- 14. Dezember: Friedrich Joloff, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 1988)
- 16. Dezember: Hans Schaffner, Schweizer Politiker († 2004)
- 17. Dezember: Willard Frank Libby, US-amerikanischer Chemiker († 1980)
- 19. Dezember: Giséle Freund, deutsche Soziologin und Fotografin († 2000)
- 22. Dezember: Giacomo Manzù, italienischer Bildhauer, Grafiker und Zeichner († 1991)
- 22. Dezember: Max Bill, Schweizer Architekt, Künstler und Designer († 1994)
- 23. Dezember: Hermann Mathias Görgen, deutscher Politiker und MdB († 1994)
- 25. Dezember: Quentin Crisp, britischer Exzentriker, Autor und Entertainer († 1999)
- 27. Dezember: Karl Berg, österreichischer Erzbischof († 1997)
- 29. Dezember: Helmut Gollwitzer, evangelischer Theologe und Schriftsteller († 1993)
- 31. Dezember: Simon Wiesenthal, Nazi-Jäger nach dem Zweiten Weltkrieg († 2005)
- September – Mongi Slim, tunesischer Politiker († 1969)
- 9. Januar: Abraham Goldfaden, ukrainisch-jiddischer Schriftsteller ( - 1840)
- 9. Januar: Wilhelm Busch, deutscher Dichter, Maler und Zeichner ( - 1832)
- 14. Januar: Holger Drachmann, dänischer Dichter ( - 1846)
- 25. Januar: Michail Tschigorin, russischer Schachmeister ( - 1850)
- 28. Januar: Josef Freinademetz, Katholischer Ordensmann, Chinamissionar, Heiliger ( - 1852)
- 1. Februar: Karl I. (Portugal), war König von Portugal ( - 1863)
- 4. Februar: Herrmann Bachstein, deutscher Eisenbahnpionier ( - 1834)
- 11. Februar: Elard Hugo Meyer, deutscher Indogermanist ( - 1837)
- 23. Februar: Friedrich von Esmarch, deutscher Arzt ( - 1823)
- 26. Februar: August Ritter, Professor für Mechanik und Astrophysiker ( - 1826)
- 27. Februar: Ernst Hottenroth, Bildhauer ( - 1872)
- 28. Februar: Pat Garrett, US-amerikanischer Sheriff von Lincoln County ( - 1850)
- 7. März: Bernhard Howaldt, deutscher Unternehmer und Ingenieur ( - 1850)
- 11. März: Edmondo de Amicis, italienischer Schriftsteller ( - 1846)
- 19. März: Eduard Zeller, deutscher Philosoph ( - 1814)
- 11. April: Henry E. Bird, englischer Schachspieler ( - 1830)
- 15. April: Antoine Béchamp, französischer Mediziner, Biologe und Pharmakologe ( - 1816)
- 22. April: Henry Campbell-Bannerman, britischer Politiker und Regierungschef ( - 1836)
- 24. April: Poul La Cour, Meteorologe, Windenergieanlagenpionier ( - 1846)
- 26. April: Karl August Möbius, Zoologe und Ökologe ( - 1825)
- 17. Mai: Carl Koldewey, deutscher Polarforscher ( - 1837)
- 27. Mai: Carl Bruno Troendlin, Politiker und Oberbürgermeister von Leipzig ( - 1835)
- 31. Mai: Anton Lux, österreichischer Artillerieleutnant und Afrikareisender ( - 1847)
- 13. Juni: Tom Wiggins, blinder US-amerikanischer Musiker und Komponist ( - 1849)
- 21. Juni: Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow, russischer Komponist, Dirigent und Musikpädagoge ( - 1844)
- 24. Juni: Stephen G. Cleveland, 22. und 24. Präsident der USA ( - 1837)
- 2. Juli: Wilhelm Grube, deutscher Sinologe ( - 1855)
- 5. Juli: Jonas Lie, norwegischer Erzähler und Dramatiker ( - 1833)
- 11. Juli: Friedrich Adolph Traun, Student aus Dresden ( - 1876)
- 14. Juli: William Mason, US-amerikanischer Komponist ( - 1829)
- 20. Juli: Demetrius Vikelas, griechischer Sportfunktionär und erster Präsident des IOC ( - 1835)
- 22. Juli: William Randal Cremer, britischer Politiker und Nobelpreisträger ( - Stadt im US-amerikanischen Bundesstaat Texas und liegt am gleichnamigen Fluss. Sie ist County Seat des Bexar County.
Mit zirka 1,56 Millionen Einwohnern ist San Antonio die achtgrößte Stadt in den USA und die zweitgrößte Stadt in Texas (die größte Stadt in Texas ist Houston).
Die kulturelle Vielfalt der Stadt ist von spanischen, mexikanischen, angloamerikanischen und deutschen Einflüssen geprägt.
Geschichte
San Antonio ist die älteste Stadt in Texas. Sie wurde 1694 von spanischen Kolonisten gegründet. Der Name geht zurück auf den Heiligen Antonius von Padua, an dessen Gedanktag die Kolonisten in der Gegend haltgemacht hatten.
Wirtschaft
San Antonio ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum in Südtexas. Tragende Wirtschaftszweige sind das Bankgewerbe und die Tourismusindustrie (die Stadt verzeichnet etwa 20 Millionen Touristen pro Jahr). Vor Ort befinden sich Themenparks von Sea World und Six Flags Fiesta Texas.
In San Antonio steht das älteste Museum für moderne Kunst in Texas, das Marion Koogler McNay Art Museum.
SBC Communications, die Valero Energy Corp, die USAA, die Tesoro Petroleum Corporation, das Southwest Research Institute, die H.E. Butt Grocery Company und Clear Channel Communications haben ihren Haupsitz in San Antonio.
Ebenfalls in der Stadt beheimatet ist das South Texas Medical Center, das größte medizinische Forschungszentrum und der größte Anbieter medizinischer Diensleistungen in Südtexas.
Die vier ansässigen Militäreinrichtungen (Fort Sam Houston, Lackland Air Force Base, Randolph Air Force Base und Brooks City Base) sind darüberhinaus auch von wirtschaftlicher Bedeutung.
Für das Jahr 2006 plant der Automobilhersteller Toyota in San Antonio eine Fertigungsanlage für Pick-ups (Modell "Tundra") zu eröffnen.
Sehenswürdigkeiten
Sehenswert sind die fünf französischen Missionen, einschließlich der Mission San António de Valero (1718 gegründet). Sie wurde 1793 in ein Fort umgewandelt, das Alamo (spanisch: „Baumwollpflanze”) genannt wurde. Ebenso bekannt ist der spanische Gouverneurspalast, der 1772 Hauptsitz der spanischen Regierung in Texas und La Villita wurde. Weiterhin von Bedeutung sind die San-Fernando-Kathedrale (1873 fertiggestellt), das historische King William Area (König-Wilhelm-Viertel), ein von deutschen Kaufleuten im späten 19. Jahrhundert besiedeltes Wohngebiet zu Ehren von König Wilhelm I. von Preußen (dem späteren Kaiser Wilhelm I.) benannt, sowie der 228,6 Meter hohe „Tower of the Americas”.
Bild:San_antonio_airview.jpg|Blick auf San Antonio
Bild:San_antonio_riverwalk.jpg|Touristenzentrum Riverwalk
Bild:riverwalksanantonio.jpg|Der Riverwalk bei Nacht
Bild:San_antonio_alamo.jpg|Fort Alamo
Söhne und Töchter der Stadt
- Peter Behrens, Schlagzeuger
- Joan Crawford, US-amerikanische Filmschauspielerin
- Alberto R. Gonzales, US-amerikanischer Anwalt und Politiker
- Conrad Nicholson Hilton, Gründer der Hilton-Hotelkette
- William Henry Keeler, Erzbischof von Baltimore
- Shannon Lucio, Schauspielerin
- Jared Padalecki, Schauspieler
- Robert Quiroga, US-amerikanischer Boxer
- Robert Rodriguez, Regisseur
- David Scott, Astronaut und war der siebte von bisher zwölf Menschen, die den Mond betreten haben
- Henry Thomas, Schauspieler
- Edward H. White, der erste US-amerikanische Astronaut, der frei im Weltraum schwebte
Weblinks
- [http://www.sanantonio.gov/ Offizielle Internetpräsenz von San Antonio] (englisch)
- [http://www.sanantoniovisit.com/ San Antonio Visit -- Offizielle Internetpräsenz des Fremdenverkehrsamts von San Antonio] (englisch)
- [http://www.germancontest.org/germansa/ German San Antonio / Das deutsche San Antonio] (englisch/deutsch)
Kategorie:Ort in Texas
ja:サンアントニオ
Texas
Texas (The Lone Star State) ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Texas liegt im Südwesten der USA und grenzt im Norden an Oklahoma, im Nordosten an Arkansas, im Osten an Louisiana, im Südosten an den Golf von Mexiko, im Südwesten an Mexiko und im Westen an New Mexico.
Texas ist, nach Alaska, flächenmäßig der zweitgrößte Staat der USA. Auch bevölkerungsmäßig ist es der zweitgrößte Staat, nach Kalifornien.
- Fläche: 692.405 km²
- Einwohner: 20.851.820 (2000)
- Hauptstadt: Austin
Geographie
Austin
Texas besteht aus drei verschiedenen Klimagebilden. Von der Küste aus, die fast ihrer ganzen Länge nach von Lagunen eingefasst ist, erstreckt sich 50 bis 100 km landeinwärts ein relatives Flachland, das zum Teil sehr fruchtbar und für den Anbau von Baumwolle, Zuckerrohr und stellenweise auch Reis vorzüglich geeignet ist. Dahinter erhebt sich ein wellenförmiges hügeliges Land, welches, bis 320 km breit, den ganzen Nordosten des Staats umfasst, großenteils von Prärien bedeckt ist. Der nordwestliche Teil des Staatsgebiets ist Berg- und Hochland und besteht zum Teil aus einem 1.300 m hohen wüsten Sandsteinplateau (span. "llano estacado", engl. "staked plain"). Der Norden ist sehr fruchtbar und wird noch heute für die Viehzucht genutzt. Im gesamten Süden und Westen wurde bis Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts Erdöl gefördert. An Flüssen ist Texas reich, wenn auch die wenigsten während des gesamten Jahres schiffbar sind. Der Red River scheidet es von dem Indianergebiet, der Sabine von Louisiana und der Rio Grande von Mexiko. Das Klima gilt im Vergleich zu den übrigen südlichen Staaten der USA als gesund.
Die größte Stadt Houston liegt geografisch im Südosten des Landes. Dallas, die zweitgrößte Stadt, und Fort Worth liegen im Nordosten. El Paso liegt im äußersten Westen und Corpus Christi liegt im Südwesten.
Größte Städte
- Liste der Städte in Texas
- Liste der Countys in Texas
Geschichte
Die Geschichte von Texas (oder auch Tejas, von ind. Techas, Freunde) beginnt bereits 10.000 Jahre vor Christus. In dieser Zeitperiode erreichten die ersten Indianer das Gebiet am Golf von Mexiko. Im Jahre 1519 entstand durch den Spanier Pineda die erste kartografische Erfassung der texanischen Küste. Dies war auch der Beginn der spanischen Besitznahme des Territoriums. Neun Jahre später, im Jahre 1528 erreichte der Spanier Cabeza de Vaca die Gegend des heutigen Galveston. Er erlitt mit seinem Schiff Schiffbruch. Die kleine Gruppe Überlebender marschierte quer durch die Indianergebiete bis nach Mexiko-Stadt und sorgte später für die Verbreitung der Legende von den „Sieben Städten aus Gold“. Der spanische Abenteurer Coronado, angezogen durch die Geschichten über die sieben Städte, durchquerte den westlichen Teil von Texas und Teile des heutigen Neu-Mexiko bis hinauf nach Kansas. Er fand keine goldenen Städte. Das Gerücht hielt sich trotzdem über die Jahrhunderte.
In der Folgezeit wurden viele Ortschaften und vor allem Missionen im heutigen Staatsgebiet von Texas gegründet. 1621 gründeten spanische Einwanderer, beziehungsweise spanische Mexikaner, die Stadt Corpus Christi de la Isleta.
Corpus Christi
Zu einem französischen Kolonisierungsversuch auf dem Territorium von Texas kam es 1685. Der Abenteurer René-Robert Cavelier, Sieur de La Salle erreichte per Schiff die Matagorda Bay und gründete dort das Fort St. Louis. Die Ansiedlung litt jedoch stark unter Indianerangriffen, Krankheiten und dem Verlust wichtigen Materials durch Schiffbrüche. Bereits zwei Jahre später wurde La Salle von seinen eigenen Leuten ermordet, als er versuchte, Hilfe zu holen. St. Louis wurde daraufhin aufgegeben. Texas war wieder spanisch. In den Besiedelungen im Delta des Mississippi jedoch konnten sich die Franzosen behaupten. 1718 wurde die Mission San Antonio de Valero gegründet. Über 100 Jahre später wird diese Mission in die Geschichte eingehen als The Alamo.
1821 wurde Texas ein Teil des von Spanien unabhängig gewordenen Mexiko. Schon während des mexikanischen Unabhängigkeitskampfes sammelten sich hier viele Abenteurer aus den Vereinigten Staaten an. Nachdem der nordamerikanische Oberst Stephen F. Austin 1823 die Genehmigung der Zentralregierung Mexikos erhalten hatte, mit 300 Familien im Staatsgebiet von Texas zu siedeln, gründete er die Stadt San Felipe de Austín. Die Vereinbarung mit Austin war sehr einfach. Er musste seine US-amerikanische Staatsbürgerschaft gegen eine mexikanische eintauschen. Er unterstand somit der mexikanischen Gerichtsbarkeit. Immer mehr Siedler aus dem Norden erreichen den Golf von Mexiko. Es ist der Beginn der angloamerikanischen Kolonisation. Bis 1835 siedelten etwa 45.000 Menschen aus dem Norden in Texas.
Mexiko
Die Spannungen zwischen amerikanischen Siedlern auf der einen und den Mexikanern und der mexikanischen Regierung unter Präsident Santa Anna auf der anderen Seite wurden immer heftiger. Besonders religiöse, kulturelle und politische Probleme schienen unüberbrückbar. Stephen F. Austin wurde bei einem Besuch in Mexiko-Stadt sogar inhaftiert. Santa Anna entsandte kurz darauf Truppen (4.000 – 5.000 Mann) in den mexikanischen Bundesstaat. Am 2. Oktober 1835 kam es zur ersten Schlacht zwischen den Parteien. Die Schlacht von Gonzales ist der erste Kampf zur Unabhängigkeit Texas'.
Am 2. März 1836 erklärten sich die Texaner, im Vertrauen auf den Beistand der herrschenden Partei in den Vereinigten Staaten, welche eine Vermehrung der Sklavenstaaten wünschte, für unabhängig und ernannten den General Sam Houston (Namenspatron der Stadt Houston) zum militärischen Oberbefehlshaber. Das mexikanische Heer unter dem Präsidenten und General Santa Anna besetzte im Zuge der Feindseligkeiten die Hauptstadt von Texas, San Felipe de Austín.
San Felipe de Austín
Am 6. März 1836 wurde die Missionsstadt Alamo (bei San Antonio) von den Mexikanern nach dreizehntägiger Belagerung eingenommen. Dabei kamen alle Verteidiger (weniger als 190) ums Leben, unter ihnen waren auch David Crockett, Jim Bowie (der Erfinder des Bowie Messers) und William B. Travis.
Die mexikanischen Truppen (etwa 1.600 Soldaten) wurden am 21. April 1836 nahe dem Río San Jacinto River (heute östlich von Houston gelegen) von den Texanern unter Sam Houston überraschend geschlagen, wobei der mexikanische Präsident General A. L. de Santa Anna in Gefangenschaft der Texaner kam. Weitere Expeditionen der Mexikaner in den folgenden Jahren scheiterten ebenfalls.
Als unabhängige Republik wurde Texas von Frankreich und England am 23. November 1839 beziehungsweise am 14. November 1841 anerkannt. Erster Präsident der unabhängigen Nation und Republik Texas wurde der General Sam Houston. Mit Unterbrechung war er es bis kurz vor dem Zusammenschluss mit den USA. Von 1856 – 1861 war Sam Houston Gouverneur des US-Bundesstaates. Stephen F. Austin wurde Außenminister seines Staates, starb aber bereits zwei Monate nach Amtsantritt an einem Lungenleiden.
In Texas selbst aber verlangte die Mehrheit den Anschluss an die Vereinigten Staaten. Das Land wurde darauf am 19. Februar 1845 von den USA annektiert (Billigung durch den US-Kongress am 1. März 1845). Die förmliche Aufnahme in den | | |