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| John Gielgud |
John GielgudSir John Gielgud, OM, CH ( - 14. April 1904 in Kensington, England; † 21. Mai 2000 in Wotton Underwood, England) war ein britischer Schauspieler.
Gielgud gilt als einer der ganz großen britischen Schauspieler des 20. Jahrhunderts. Der Absolvent der Royal Academy of Dramatic Arts (kurz Rada) in London spielte bereits 1930 das erste Mal Hamlet und galt neben Sir Laurence Olivier als der bedeutendste Interpret der großen Rollen von William Shakespeare seiner Zeit. Früh führte er auch Regie und produzierte später auch Schallplattenfassungen von Theaterstücken, zum Beispiel Oscar Wildes Bunbury für die Columbia.
Gielgud gab sein Filmdebüt bereits 1924 und hat immer wieder den Weg zur Leinwand zurückgefunden und ebenso dem Kino Höhepunkte der Schauspielkunst geschenkt und dies bis zu seinem letzten Film aus dem Jahre 2000. So hatte jede Kinogeneration seit den 1930er Jahren ihren eigenen John-Gielgud-Höhepunkt: 1936 spielte er in Alfred Hitchcocks Secret Agent die Hauptrolle. 1953 war er der Cassius in Joseph L. Mankiewiczs Verfilmung von Shakespeares Julius Caesar. Er erhielt eine Oscar-Nominierung für die Rolle König Ludwigs VII. in der Verfilmung des Theaterstücks Becket von Jean Anouilh (1964). 1982 erhielt er einen Oscar für die Rolle des sarkastischen Butlers in der Komödie Arthur - Kein Kind von Traurigkeit. Der jüngeren Generation wird er sicherlich noch in Erinnerung sein als Klavierlehrer von David Helfgott in Shine 1996.
Filmographie
- 1924 - Who is the Man? - Regie: Walter Summers
- 1933 - The Good Companions - Regie: Victor Saville
- 1936 - Secret Agent - Regie: Alfred Hitchcock (mit Peter Lorre)
- 1941 - The Prime Minister - Regie: Thorold Dickinson (Gielgud als Benjamin Disraeli)
- 1953 - Julius Caesar - Regie: Joseph L. Mankiewicz (mit Marlon Brando und James Mason)
- 1955 - Richard III. - Regie: Laurence Olivier
- 1956 - In 80 Tagen um die Welt - Regie: Michael Joseph Anderson (mit David Niven)
- 1957 - The Barretts of Wimpole Street - Regie: Sidney Franklin (mit Jennifer Jones)
- 1957 - Die Heilige Johanna von Orleans - Regie: Otto Preminger (Gielgud als Warlock, mit Jean Seberg als Johanna)
- 1964 - Becket - Regie: Peter Glenville (mit Richard Burton und Peter O'Toole)
- 1964 - Hamlet - Regie: John Gielgud (mit Richard Burton als Hamlet)
- 1965 - The Loved One - Regie: Tony Richardson (nach einem Roman von Evelyn Waugh)
- 1965 - Falstaff - Regie und Titelrolle: Orson Welles (mit Gielgud als Henry IV.)
- 1968 - Sebastian - Regie: David Greene (mit Nigel Davenport, Dirk Bogarde und Lilli Palmer)
- 1968 - The Charge of the Light Brigade - Regie: Tony Richardson (mit Trevor Howard und Vanessa Redgrave)
- 1968 - In den Schuhen des Fischers - Regie: Michael Anderson (mit Anthony Quinn, Laurence Olivier und Oskar Werner)
- 1972 - Eagle in a Cage - Regie: Fielder Cook (mit Ralph Richardson)
- 1974 - Gold - Regie: Peter R. Hunt (mit Roger Moore)
- 1974 - Mord im Orient-Express - Regie: Sidney Lumet (mit Albert Finney, Lauren Bacall und Ingrid Bergman)
- 1975 - Galileo - Regie: Joseph Losey (mit Topol als Galileo Galilei)
- 1977 - Provicence - Regie: Alain Resnais (mit Dirk Bogarde und Ellen Burstyn)
- 1977 - A Portrait of the Artist as a Young Man - Regie: Joseph Strick (James Joyce-Verfilmung)
- 1979 - Murder by Decree - Regie: Bob Clark (mit Christopher Plummer als Sherlock Holmes, James Mason als Dr. Watson und Gielgud als Lord Salisbury)
- 1979 - Caligula - Regie: Tinto Brass (mit Malcolm McDowell als Caligula)
- 1979 - Der Dirigent - Regie: Andrzej Wajda (mit Krystyna Janda und Andrzej Seweryn)
- 1980 - Der Elefantenmensch - Regie: David Lynch (mit Anthony Hopkins und John Hurt)
- 1980 - Die Formel - Regie: John G. Avildson (mit Marlon Brando)
- 1980 - The Lion of the Desert - Regie: Moustapha Akkad (mit Anthony Quinn und Oliver Reed)
- 1980 - The Human Factor - Regie: Otto Preminger (mit Richard Attenborough)
- 1981 - Chariots of Fire - Regie: Hugh Hudson
- 1981 - Arthur / Kein Kind von Traurigkeit - Regie: Steve Gordon (mit Dudley Moore und Liza Minnelli)
- 1981 - Priest of Love - Regie: Christopher Miles (mit Ian McKellen als D. H. Lawrence)
- 1982 - Gandhi - Regie: Richard Attenborough (mit Ben Kingsley als Mahatma Gandhi)
- 1985 - Plenty - Regie: Fred Schepisi (mit Meryl Streep und Sting)
- 1985 - Time After Time - Regie: Bill Hays
- 1986 - The Whistle Blower - Regie: Simon Langton (mit Michael Caine)
- 1991 - Prospero's Bücher - Regie: Peter Greenaway (Gielgud als Prospero)
- 1992 - Shining Through - Regie: David Seltzer (mit Michael Douglas und Melanie Griffith)
- 1992 - Swan Song - Regie: Kenneth Branagh (grandioses Kammerspiel nach Anton Tschechow mit Gielgud in der Rolle eines alten Schauspieler, der sich an seine Theatertriumphe erinnert)
- 1995 - First Knight - Regie: Jerry Zucker (mit Sean Connery, Richard Gere und Julia Ormond)
- 1995 - Haunted - Regie: Lewis Gilbert (mit Aidan Quinn)
- 1996 - Shine - Regie: Scott Hicks (mit Geoffrey Rush und Armin Mueller-Stahl)
- 1996 - The Portrait of a Lady - Regie: Jane Campion (mit Nicole Kidman und John Malkovich)
- 1998 - Merlin (Film) Regie: (mit Sam Neill)
- 1998 - The Tichbone Claiment - Regie: David Yates
- 1998 - Elizabeth - Regie: Shekhar Kapur (mit Cate Blanchett als Elizabeth I. und Geoffrey Rush)
- 2000 - Catastrophe - Regie: David Mamet (Kurzfilm nach dem Einakter von Samuel Beckett, Gielguds letzter Film im Alter von 96 Jahren)
Literatur (Auswahl)
- Autobiografien
- An Actor and his Time, ISBN 1557834156
- Sir John Gielgud: A life in Letters, ISBN 1559707291
- Gielgud und John Miller: Acting Shakespeare, ISBN 0-330-35224-5
- Biografien
- Robert Tanitch: Gielgud. Harrap, London 1988, ISBN 0-245-54560-3
Weblinks
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Order of Merit
Der Order of Merit ist ein britischer Orden. Er wurde 1902 von König Edward VII. ins Leben gerufen, um Persönlichkeiten, die herausragende Leistungen beim Militär, in Wissenschaft, Kunst, Literatur oder auf anderen Gebieten erbracht haben, zu ehren.
Die Entscheidung über die Ordensverleihung trifft ausschließlich der Monarch, eines Vorschlags des Premierministers bedarf es nicht. Der Orden, der nur eine Klasse hat, ist in eine zivile und eine militärische Abteilung unterteilt; die Zahl der Mitglieder ist für beide Abteilungen zusammen auf 24 zuzüglich des Königs bzw. der Königin beschränkt. Der bislang letzte Ordensträger der militärischen Abteilung war Lord Mountbatten († 1979). Der Orden kann ehrenhalber auch an ausländische Personen verliehen werden; sie werden zur Höchstzahl nicht mitgezählt. Ausländische Träger des Ordens waren bzw. sind u. a. Albert Schweitzer, Dwight D. Eisenhower, Mutter Teresa und Nelson Mandela. Der Orden konnte von Anfang an auch an Frauen verliehen werden, Florence Nightingale war die erste Ordensträgerin.
Mit der Verleihung des Order of Merit wird der Geehrte nicht zum Ritter geschlagen. Er ist aber befugt, seinen Namen die Buchstaben 'OM' nachzustellen.
Das Ordenszeichen ist ein rotes, blau umrandetes Kreuz, überragt von einer goldenden Krone. In der Mitte befinden sich auf blauem Email, umgeben von einem Lorbeerkranz, die in goldenen Buchstaben geschriebenen Worte For Merit. Beim Abzeichen für die militärische Abteilung befinden sich zusätzlich gekreuzte Schwerter in der Mitte. Das Ordensband ist in blau und rot gehalten.
Bekannte frühere Ordenträger
- Joseph Lister, Vater der antiseptischen Chirurgie
- Henry Moore, Bildhauer und Maler
- T. S. Eliot, Lyriker, Dramatiker, Literaturnobelpreisträger
- Ralph Vaughan Williams, Komponist und Dirigent
- Benjamin Britten, Komponist
- Ted Hughes, Dichter und Schriftsteller
- Winston Churchill, Premierminister
- Bertrand Russell, Mathematiker
- Clement Attlee, Premierminister
- Robert Baden-Powell, Begründer der Pfadfinderbewegung
- Douglas Haig, Generalfeldmarschall
- Horatio Herbert Kitchener, Feldmarschall
- Geoffrey de Havilland, Flugpionier und Konstrukteur
- Isaiah Berlin, Philosoph
- Cicely Saunders, Ärztin
Aktuelle Mitglieder
- Vorsitz: Elisabeth II.
- Mitglieder:
- Philip Mountbatten, Herzog von Edinburgh (1968)
- Owen Chadwick (1983), Theologe
- Andrew Huxley (1983), Biophysiker
- Frederick Sanger (1986), Biochemiker
- Margaret Thatcher (1990), frühere Premierministerin
- Joan Sutherland (1991), Opernsängerin
- Michael Francis Atiyah (1992), Mathematiker
- Lucian Freud (1993), Maler
- Aaron Klug (1995), Biochemiker
- Norman Foster (1997), Architekt
- Denis Eric Rooke (1997), Unternehmer
- James W. Black (2000), Pharmakologe
- Anthony Caro (2000), Künstler
- Roger Penrose (2000), Mathematiker
- Tom Stoppard (2000), Autor
- Charles Mountbatten-Windsor, Prince of Wales (2002)
- Robert May (2002), Zoologe, Präsident der Royal Society
- Jacob Rothschild (2002), Bankier
- Ehrenmitglied:
- Nelson Mandela (1995)
Merit
14. AprilDer 14. April ist der 104. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 105. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 261 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 972 - Der römisch-deutsche Kaiser Otto II. heiratet in Rom die etwa 17jährige byzantinische Prinzessin Theophanu.
- 1191 - Der deutsche König Heinrich VI. erzwingt vom 85jährigen Papst Coelestin III. am zweiten Osterfeiertag in Rom die Kaiserkrönung.
- 1205 - In der Schlacht von Adrianopel unterliegt das Lateinische Kaiserreich den Bulgaren unter Kalojan.
- 1849 - Ungarn erklärt im Zuge der Märzrevolution von 1848/49 seine Unabhängigkeit von Österreich und ruft die Republik aus. Dies führt zum ungarischen Unabhängigkeitskrieg.
- 1860 - Der erste Pony-Express-Reiter erreicht Sacramento (Kalifornien).
- 1865 - Der US-Präsident Abraham Lincoln wird während einer Aufführung in Washington, D.C. von einem fanatischen Südstaatler beschossen. Einen Tag später erliegt er seinen Verletzungen.
- 1962 - Georges Pompidou wird Premierminister von Frankreich.
- 1964 - Im Montageraum, in dem der Orbiting Solar Observatory Satellit auf die Trägerrakete gesetzt wird, zündet durch einen technischen Defekt die dritte Raketenstufe. Es gibt 8 Verletzte und 3 Tote.
- 1986 - Die USA bombardieren Libyen als Vergeltung für die Finanzierung terroristischer Aktionen gegen amerikanische Staatsbürger.
- 1989 - Abzug der sowjetischen Truppen aus Afghanistan.
- 1997 - In Teheran versuchen radikale Studenten die deutsche Botschaft zu stürmen, nachdem im so genannten Berliner Mykonos-Prozess die iranische Staatsführung für die Ermordung von vier kurdischen Oppositionspolitikern verantwortlich gemacht worden ist.
Wirtschaft
- 1823 - In Wien wird die Donaudampfschifffahrtsgesellschaft ins Leben gerufen.
- 1803 - Die Banque de France in Paris erhält das Monopol für die Ausgabe von Banknoten.
- 1927 - Der erste Volvo verlässt das Werk auf der Insel Hisingen.
Wissenschaft und Technik
- 1958 - Sputnik II verglüht in der Erdatmosphäre.
- 1961 - Durch den Beschuss von Californium mit Bor-Kernen wird an der Berkeley-Universität in Kalifornien ein Übergangsmetall entdeckt, das später den Namen Lawrencium erhält.
- 1981 - Das Space Shuttle Columbia absolviert den ersten Flugtest.
Kultur
- 1783 - Das Schauspiel "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing wird in Berlin uraufgeführt.
14. April - 1806 - Uraufführung der Oper Die Sylphen von Friedrich Heinrich Himmel an der Hofoper in Berlin.
- 1883 - Die Oper "Lakmé" von Leo Delibes erlebt an der Pariser Opera-Comique Opera Comique ihre Uraufführung.
- 1905 - Uraufführung der komischen Oper Die Heirat wider Willen von Engelbert Humperdinck in Berlin.
- 1920 - Die Operette "Der letzte Walzer" von Oscar Straus wird am Berliner im Metropol-Theater in Berlin uraufgeführt.
- 1957 - Das Erstlingswerk des Regisseurs Sidney Lumet, "Die zwölf Geschworenen" mit Henry Fonda in der Hauptrolle, kommt in die Kinos.
- 1958 - Die Oper "Titus Feuerfuchs" von Heinrich Sutermeister wird in Basel uraufgeführt.
- 1994 - Die nach einem Brand im August des Vorjahres zu 80 % zerstörte Kapellbrücke in Luzern wird nach nur viermonatigem Wiederaufbau eingeweiht.
Religion
- 754 - Der Frankenkönig Pippin III. schafft mit der so genannte "Pippinschen Schenkung" an Papst Stephan II. die territoriale Basis für den Kirchenstaat und damit die weltliche Macht des Papstes.
Katastrophen
- 1903 - Ein Erdbeben unbekannter Stärke in der Türkei fordert ca. 1.700 Tote
- 1912 - Die Titanic kollidiert um 23:40 mit einem Eisberg.
- 1944 - Der u. a. mit Sprengstoff und Munition beladene britische Frachter Fort Stikene explodiert im Hafen von Bombay (Indien). Die Folgen sind 1500 Tote und Vermisste, 3000 Verletzte, die Zerstörung von 13 Schiffen und ein Gesamtschaden von ca. 1 Milliarde US-Dollar.
- 1988 - Bei einem Hagelunwetter im Distrikt Gopalganj, 100 km südlich der Hauptstadt von Bangladesh, Dhaka sterben 92 Menschen. Dabei fällt auch das mit 1,02 kg schwerste weltweit je gewogene Hagelkorn vom Himmel.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1929 - In Monaco findet das erste Automobilrennen und gleichzeitig erste Straßenrennen überhaupt statt.
Geboren
- 1527 - Abraham Ortelius, niederländischer Geo- und Kartograf
- 1578 - Philipp III. von Spanien,
- 1595 - Hempo von dem Knesebeck, altmärkischer Landeshauptmann
- 1629 - Christiaan Huygens, niederländischer Astronom, Mathematiker und Physiker
- 1689 - Ferdinand Zellbell (der Ältere), schwedischer Komponist
- 1741 - Momozono, 116. Kaiser von Japan
- 1745 - Denis Iwanowitsch Fonwisin, Russischer Satiriker und Komödiendichter
- 1769 - Barthélemy-Catherine Joubert, französischer General
- 1792 - Friedrich Bruckbräu, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 1797 - Adolphe Thiers, französischer Politiker und Historiker
- 1802 - Hermann Franck, deutscher Schriftsteller, Ästhetiker und Kritiker
- 1803 - Friedrich von Amerling, österreichischer Maler
- 1818 - Marie von Sachsen-Altenburg, die Ehefrau Georg V.
- 1827 - Augustus Henry Lane-Fox Pitt-Rivers, Archäologe
- 1831 - Gerhard Rohlfs (Afrikaforscher), deutscher Afrikareisender und Schriftsteller
- 1832 - Herbert Viktor Anton Pernice, Jurist
- 1857 - Sir Victor Alexander Haden Horsley, britischer Physiologe und Neurologe
- 1858 - Cella Thoma, Malerin und Ehefrau des Malers Hans Thoma
- 1862 - Pjotr Arkadjewitsch Stolypin, russischer Politiker
- 1864 - Heinz Tovote, deutscher Schriftsteller
- 1868 - Peter Behrens, deutscher Maler und Architekt
- 1882 - Moritz Schlick, Begründer des logischen Empirismus
- 1882 - Rudolf Watzl, österreichischer Ringer in der Leichtgewichtsklasse
- 1885 - Adolf Uzarski, deutscher Schriftsteller, Maler und Graphiker
- 1886 - Ernst Robert Curtius, deutscher Romanist
- 1889 - Arnold J. Toynbee, britischer Kulturtheoretiker
- 1889 - Efim Bogoljubow, ukrainisch-deutscher Schachgroßmeister
- 1889 - Karl Schworm, Autor und Heimatdichter
- 1891 - Bhimrao Ramji Ambedkar, indischer Politiker und Sozialreformer
- 1892 - Vere Gordon Childe, australischer Archäologe
- 1898 - Harold Stephen Black, Elektronikingenieur
- 1899 - Josef Oesterle, deutscher Politiker (CSU)
- 1901 - Antonie Straßmann, deutsche Schauspielerin und Sportfliegerin
- 1901 - Martin Kessel, deutscher Schriftsteller
- 1904 - John Gielgud, britischer Schauspieler
- 1904 - Sir John Gielgud, britischer Schauspieler
- 1905 - Georg Lammers, deutscher Leichtathlet und olympischer Medaillengewinner
- 1907 - François Duvalier, haitianischer Arzt, Politiker, Präsident und Diktator
- 1908 - Hermann Stahl, deutscher Schriftsteller
- 1908 - Kurt Ranke, Germanist und Volkskundler (Erzählforscher)
- 1912 - Robert Doisneau, französischer Fotograf
- 1914 - Pehr Edman, Schwedischer Biochemiker
- 1914 - Wilhelm Hahnemann, österreichischer und bundesdeutscher Fußballspieler
- 1919 - Karel Berman, tschechischer Opernsänger und Komponist
- 1919 - Raúl Francisco Primatesta, emeritierter Erzbischof von Cordoba und Kardinal
- 1921 - Paul Gerhard Schürer, Vorsitzender der Staatlichen Plankommission der DDR
- 1923 - Erich Auer, österreichischer Schauspieler
- 1923 - John Caldwell Holt, US-amerikanischer Autor und Pädagoge
- 1923 - Roberto Schopflocher, argentinischer Schriftsteller
- 1925 - Gene Ammons, US-amerikanischer Tenorsaxophonist
- 1925 - Rod Steiger, US-amerikanischer Schauspieler
- 1926 - Leopoldo Calvo-Sotelo Bustelo, spanischer Politiker und Ministerpräsident
- 1927 - Hans Helmut Dickow, deutscher Schauspieler
- 1929 - Bendjedid Chadli, algerischer Staatspräsident
- 1929 - Josef Ratzenböck, österreichischer Jurist und Politiker
- 1929 - Werner Lamberz, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR
- 1930 - Raymond Danon, französischer Filmproduzent
- 1933 - Buddy Knox, US-amerikanischer Sänger
- 1933 - Diane Schöler, erfolgreiche Tischtennisspielerin
- 1935 - Erich von Däniken, schweizerischer Hotelier und Schriftsteller
- 1935 - Loretta Lynn, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1936 - Ivan Dias, Erzbischof von Bombay und ein Kardinal
- 1936 - Kenneth Mars, US-amerikanischer Schauspieler
- 1940 - Agostino Vallini, Präfekt der Apostolischen Signatur
- 1941 - Julie Christie, indisch-britische Schauspielerin
- 1941 - Landolf Scherzer, deutscher Schriftsteller und Publizist
- 1941 - Pete Rose, US-amerikanischer Baseballspieler
- 1942 - Tony Burrows, britischer Songschreiber und Musikproduzent
- 1942 - Valeri Brumel, sowjetischer Leichtathlet (Hochsprung)
- 1944 - Hubert Raase, Präsident des Karlsruher SC
- 1945 - Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet
- 1945 - Ritchie Blackmore, britischer Hardrock-Gitarrist ("Deep Purple")
- 1946 - Patrick Fairley, britischer Musiker
- 1948 - Larry Ferguson, britischer Musiker
- 1949 - John Shea, US-amerikanischer Schauspieler
- 1949 - June Millington, US-amerikanischer Sänger
- 1949 - Peter Bursch, deutscher Musiker und Autor
- 1949 - Sonja Kristina, britische Sängerin
- 1950 - Péter Esterházy, ungarischen Schriftsteller
- 1951 - Julian Lloyd Webber, britischer Musiker
- 1951 - Luitpold Prinz von Bayern, bayerischer Prinz
- 1952 - Hellmut Hattler, deutscher Musiker
- 1952 - Jerry Knight, US-amerikanischer Musiker
- 1954 - Katsuhiro Otomo, japanischer Comic-Zeichner, Drehbuchautor und Regisseur
- 1956 - Barbara Bonney, US-amerikanische Sopranistin
- 1957 - Michail Wassiljewitsch Pletnew, Russischer Pianist, Dirigent und Komponist
- 1961 - Robert Carlyle, Schottischer Schauspieler
- 1965 - Robert Balon, Schlesischer Eisenbahnwissenschaftler
- 1965 - Meta Merz, österreichische Schriftstellerin
- 1968 - Anthony Michael Hall, US-amerikanischer Schauspieler
- 1970 - Richard Sainct, französischer Motorradrennfahrer
- 1973 - Adrien Brody, US-amerikanischer Schauspieler
- 1974 - Da Brat, Rapper
- 1974 - Laura Tonke, deutsche Schauspielerin
- 1975 - Veronika Zemanova, tschechisches Model und Pornodarstellerin
- 1976 - Georgeta Damian, rumänische Ruderin
- 1976 - Françoise Mbango Etone - kamerunische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1977 - Sarah Michelle Gellar, US-amerikanische Schauspielerin
- 1982 - Deen, Sänger aus Bosnien und Herzegowina
- 1984 - Christian Braun, deutscher Geograph
- 1985 - Olena Kostewytsch, ukrainische Sportschützin
Gestorben
Olena Kostewytsch
- 1433 - Liduina die Dulderin, Patronin der Kranken
- 1684 - Johannes Olearius, evangelischer Theologe und Dozent
- 1711 - Ludwig von Frankreich, französischer Thronfolger, Sohn Ludwigs XIV.
- 1747 - Jean Frédéric Ostervald, schweizerischer reformierter Theologe
- 1759 - Georg Friedrich Händel, deutsch-britischer Komponist
- 1803 - Christoph Anton Graf Migazzi, katholischer Erzbischof und Kardinal
- 1807 - Jeremias Benjamin Richter, Chemiker
- 1840 - Christian Heinrich Delius, Archivar und Historiker
- 1843 - Joseph Lanner, österreichischer Komponist und Violinist
- 1897 - Émile Levassor, französischer Automobilpionier und Rennfahrer
- 1907 - Adolf Stern, deutscher Schriftsteller und Literaturhistoriker
- 1910 - Julius Kühn, Begründer des Universitätsstudiums der Agrarwissenschaften
- 1911 - Daniel Paul Schreber, Jurist und Autor
- 1913 - Carl Hagenbeck, Tierhändler und Zoodirektor
- 1917 - Ludwik Lejzer Zamenhof, Begründer der Plansprache Esperanto
- 1925 - John Singer Sargent, US-amerikanischer Maler
- 1930 - Wladimir Wladimirowitsch Majakowski, russischer Dichter
- 1935 - Emmy Noether, deutsche Mathematikerin
- 1945 - Albert Vögler, Manager, Deutscher Politiker
- 1950 - Ramana Maharshi, indischer Spiritueller und Yogi
- 1951 - Auguste Supper, deutsche Schriftstellerin
- 1951 - Ernest Bevin, britischer Politiker
- 1954 - Gilbert Rahm, deutscher Geistlicher
- 1957 - Kuni Tremel-Eggert, deutsche Schriftstellerin
- 1963 - Arthur Jonath, deutscher Leichtathlet, olympischer Medaillengewinner
- 1963 - Gustav Regler, Schriftsteller
- 1964 - Hans Kayser, deutscher Komponist und Musiktheoretiker
- 1964 - Rachel Carson, US-amerikanische Zoologin und Biologin
- 1966 - George Andrew Lundberg, Soziologe
- 1973 - Karl Kerényi, klassischer Philologe und Religionswissenschaftler
- 1975 - Frederic March, US-amerikanischer Schauspieler
- 1976 - Harry Nyquist, US-amerikanischer Physiker
- 1978 - Hermann Etzel, deutscher Politiker
- 1978 - Sophia Lyon Fahs, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1979 - Alfred Loritz, deutscher Politiker
- 1980 - Gianni Rodari, italienischer Schriftsteller
- 1986 - Simone de Beauvoir, französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin
- 1987 - Karl Höller, deutscher Komponist
- 1990 - Martin Kessel, Schriftsteller
- 1994 - Bernt Engelmann, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 1995 - Burl Ives, Sänger und Schauspieler
- 1999 - Anthony Newley, britischer Sänger und Schauspieler
- 2000 - Phil Katz, Erfinder der ZIP-Kompression
- 2001 - Hiroshi Teshigahara, japanischer Filmregisseur
- 2003 - Gerda Gmelin, deutsche Theaterschauspielerin
- 2004 - Gerhard Schulz, deutscher Historiker
- 2005 - Bernard Schultze, deutscher Maler
- 2005 - Benny Bailey, US-amerikanischer Trompeter
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Lidwina die Dulderin (katholisch)
- Hl. Martin I., Papst, Märtyrer (orthodox)
- Hl. Tiburtius von Rom (katholisch) - siehe Tiburtiustag
Siehe auch
- 13. April - 15. April
- 14. März - 14. Mai
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0414
ja:4月14日
ko:4월 14일
simple:April 14
th:14 เมษายน
Kensington (London)Kensington ist ein Stadtteil im Westen Londons, der zum Stadtbezirk Kensington and Chelsea gehört. Direkt am westlichen Rand des Hyde Parks gelegen bietet der Stadtteil mit seiner überweigend viktorianischen Bebauung das gepflegte Bild eines aristokratischen, als "königlich" geltenden Viertels. Es sind aber auch einige bodenständige Cafes, Pubs und Bars zu finden (insbesondere in der Kensington Church St.).
Berühmt ist der Stadtteil durch die direkte Nachbarschaft des Kensington Palace und der sehr hohen Immobilienpreise einiger prominenter Luxusobjekte am Rande der Kensington Gardens und des Hyde Parks, sowie durch Albertopolis, ein Museenviertel, in dem auch die Royal Albert Hall liegt.
Kategorie:Stadtteil von London
England
England ist das größte und am dichtesten besiedelte Gebiet des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland.
Fälschlicherweise wird England oft als Synonym für den Staat des Vereinigten Königreichs oder die Insel Großbritannien gebraucht.
Geografie
England umfasst die südlichste Hälfte der Insel Großbritannien, grenzt im Norden an Schottland und im Westen an Wales und die Irische See. Im Osten grenzt England an die Nordsee, im Süden liegt England am Ärmelkanal.
Politik
Die Regierung des Königreichs hat, ebenso die königliche Familie, ihren Sitz in der englischen Hauptstadt London. England hat - im Gegensatz zu Schottland, Wales oder Nordirland - kein Landesparlament oder eine Landesregierung. Deren Aufgaben werden vom Parlament und der Regierung des Vereinigten Königreiches wahrgenommen. Dabei ist es heute üblich, dass sich bei Abstimmungen im Parlament, die nur England betreffen, die Abgeordneten der anderen Landesteile ihrer Stimme enthalten. Jedoch ist in Planung, England in verschiedene administrative Regionen mit eigener Verwaltung aufzuteilen (Devolution).
Siehe auch: Liste der britischen Premierminister.
Heraldik
Liste der britischen Premierminister
Die englische Flagge, bekannt als St. Georgs-Kreuz, ist ein rotes Kreuz auf einem weißen Hintergrund.
Weitere heraldische Symbole sind die Tudor-Rose und die Drei Löwen.
> Konstitutionelle Demokratie
Geschichte Sport Verwaltungsgliederung
Die 39 historischen Grafschaften (engl. Counties)
Diese 39 historischen Grafschaften bestehen seit dem hohen Mittelalter. In ihrer Funktion als Verwaltungsbezirke sind sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts mehrmals neu gegliedert worden, jedoch bestehen die historischen Grafschaften im Bewusstsein der Bevölkerung weithin fort. Größere Städte galten als Teil der Grafschaften, wurden jedoch als Boroughs eigenständig verwaltet.
- Siehe Traditionelle Grafschaften Englands
Die gegenwärtige Verwaltungsgliederung
Traditionelle Grafschaften Englands
Traditionelle Grafschaften Englands
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Verwaltungsgliederung teilweise den neu entstandenen Ballungsgebieten angepasst. Dadurch veränderten sich auch die Grenzen der oben genannten 39 (historischen) Grafschaften (Counties). So wurde z.B. 1965 die Verwaltungseinheit Greater London eingerichtet. 1974 entstanden 6 Metropolitan Counties und die so genannten Non-Metropolitain Counties, darunter auch einige kleinere neue Grafschaften wie Avon, Humberside und Cleveland, die jedoch in den 1990er Jahren zum Teil wieder aufgelöst wurden (so auch Rutland oder Westmorland). Die Counties untergliedern sich in Bezirke (Metropolitain Districts bzw. Districts), die aufgrund ihrer Aufgabenstellung etwa den Stadtverwaltungen Deutschlands entsprechen. Diese Distrikte bestehen meist aus einer Vielzahl von Städten und kleineren Siedlungen, die jedoch keine eigene Verwaltung haben. Man spricht von einer "zweistufigen Verwaltung" (1. Stufe Grafschaften; 2. Stufe Districs)
1986 wurden die Grafschaftsräte bzw. -verwaltungen der Metropolitain Counties aufgelöst. Ihre Aufgaben wurden an die untergliederten Metropolitain Districts delegiert, so dass diese alle Aufgaben der Grafschaften und der Districs erledigen ("einstufige Verwaltung"). In ihrer Funktion können die Metropolitain Districts seither als "Unitary Authorities" bezeichnet werden. Dennoch wurde die Bezeichnungen der 6 Metropolitain Counties beibehalten und ist seither aber nur noch für die Beschreibung der geografischen Lage bzw. für statistische Zwecke von Bedeutung.
Zahlreiche Non-Metropoltain Distrikts wurden Mitte der 1990er Jahre als Unitary Authorities aus den Grafschaften ausgegliedert. Sie erledigen seither die Verwaltungseinheiten der Grafschaften mit und sind somit den Metropolitain Districts vergleichbar.
Die Grafschaften und Unitary Authorities Englands sind heute zu 9 Regionen zusammen gefasst. Zur Untergliederung der Regionen und Grafschaften siehe Verwaltungsgliederung Englands und Verwaltungsgrafschaften Englands.
Großstädte
Verwaltungsgrafschaften Englands
In der englischen Sprache macht man einen Unterschied zwischen den Begriffen City und Town, was, ins Deutsche übersetzt, beides "Stadt" bedeutet.
Das Recht, als "City" bezeichnet zu werden, besiegelt eine königliche Ernennungsurkunde, die so genannte Royal Charter. Meist orientierte man sich dabei daran, ob die betreffende
Ansiedlung eine Kathedrale besitzt. Während beispielsweise das kleine Hereford mit nicht einmal 60.000 Einwohnern eine "City" darstellt, ist Stockport mit seinen 285.000 Einwohnern "Town".
Die folgende Liste der "Großstädte" Englands beinhaltet auch die so genannten Metropolitan Boroughs. Manche dieser einzelnen Verwaltungsbezirke bestehen aus mehren Städten ("Town" oder "City"). So besteht der Metropolitan Borough Salford aus der City of Salford und anderen Städten, die man als "Town" bezeichnet, während der Metropolitan Borough Manchester lediglich aus der City of Manchester besteht. Diese Metropolitan Boroughs sind einstufige Verwaltungseinheiten, die man mit unseren kreisfreien Städten vergleichen kann.
Metropolitan Boroughs fasst man in England zu Metropolitan Counties zusammen, die allerdings als Gebietskörperschaften keine Rolle mehr spielen. (Mehr dazu siehe: Verwaltungsgliederung Englands).
Siehe auch: Greater London, Unitary Authority
Die größten städtischen Verwaltungsbezirke in England mit mehr als 200 000 Einwohner (gemäß dem UK Census 2001 in tausend) sind:
- London (7 172)
- Birmingham (977)
- Leeds (715)
- Sheffield (513)
- Bradford (468)
- Liverpool (439)
- Manchester (393)
- Kirklees (389)
- Bristol (381)
- Wakefield (315)
- Wirral (312)
- Dudley (305)
- Wigan (301)
- Coventry (301)
- Doncaster (287)
- Stockport (285)
- Sefton (283)
- Sandwell (283)
- Sunderland (281)
- Leicester (279)
- Nottingham (266)
- Bolton (261)
- Newcastle-upon-Tyne (260)
- Walsall (253)
- Rotherham (248)
- Kingston upon Hull (244)
- Stoke-on-Trent (241)
- Plymouth (240)
- Wolverhampton (237)
- Derby (222)
- Barnsley (218)
- Southampton (217)
- Oldham (217)
- Salford (216)
- Tameside (213)
- Trafford (210)
- Milton Keynes (210)
- Rochdale (205)
- Solihull (200)
Kultur
Das Gärtnern ist eine englische Leidenschaft; es stehen auch eine Vielzahl von Gärten für die Besichtigung offen.
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