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| Joseph Patrick Kennedy Jr. |
Joseph Patrick Kennedy jr.Joseph Patrick Kennedy Jr. ( - 25. Juli 1915; † 12. August 1944 über dem Ärmelkanal) war der älteste Sohn unter den neun Kindern von Joseph und Rose Kennedy.
Joseph wurde „Joe“ gerufen. Schon in jungen Jahren trat er in die US-Army ein. 1944 flog er nach dem Kriegseintritt der USA als Pilot eine Spezialmission zur Bekämpfung von Hitlers V-1-Raketen. Sein Flugzeug, voll beladen mit Bomben, explodierte kurz nach dem Start am 12. August 1944 über dem Ärmelkanal. Seine Leiche wurde nie gefunden. Postum als Kriegsheld gefeiert wurde ihm das Navy Cross verliehen und 1946 der Zerstörer „USS Joseph P. Kennedy, Jr. (DD-850)“ nach ihm benannt.
Sein jüngerer Bruder John, der spätere US-Präsident, veröffentlichte 1945 zu seinem Gedenken das Buch As We Remember Joe.
Joseph war nie verheiratet, allerdings zweimal liiert: Mit Edith Bouvier Beale, einer Cousine seiner späteren Schwägerin Jacqueline Lee Bouvier, sowie mit Katharine Mortimer, der die Kennedy-Familie allerdings zu wenig seriös war.
Kennedy, Joseph Patrick jr.
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Kategorie:Kennedy
Kennedy, Joseph Patrick jr.
Kennedy, Joseph Patrick jr.
25. JuliDer 25. Juli ist der 206. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 207. in Schaltjahren) - somit bleiben 159 Tage bis zum Jahresende..
Ereignisse
- 1261 - Byzantinische Truppen erobern Konstantinopel zurück, das 1204 durch christliche europäische Kreuzfahrer erobert worden war. Sie beseitigen das Lateinische Kaiserreich und stellen das Byzantinische Reich wieder her.
- 1593 - Der französische König Heinrich IV. konvertiert vor Paris zum Katholizismus und kann dadurch die französischen Religionskriege beenden
- 1625 - Albrecht Wallenstein, Herzog von Friedland wurde vom Kaiser zum Feldmarschall und Generalisismus ernannt und mit der Aufstellung einer Armee beauftragt.
- 1814 - Die für beide Seiten sehr verlustreiche Schlacht bei Lundy's Lane zwischen Briten und Amerikanern bleibt ohne klaren Sieger, zwingt die Amerikaner im Krieg von 1812 jedoch endgültig zum Rückzug aus Kanada.
- 1850 - Schlacht bei Idstedt (nahe Schleswig).
- 1872 - Beginn der Berliner Blumenstraßenkrawalle.
- 1876 - Schlacht am Little Bighorn River.
- 1909 - Der Franzose Louis Blériot überfliegt den Ärmelkanal als erster Mensch mit einer Maschine, die schwerer als Luft ist.
- 1920 - Pál Teleki wird ungarischer Ministerpräsident.
- 1934 - Der österreichische Bundeskanzler Engelbert Dollfuß wird ermordet.
- 1943 - Benito Mussolini wird nach seinem Rücktritt beim Verlassen des Palasts verhaftet.
- 1955 - Abkommen zwischen Deutschland und Paraguay über Handels- und Zahlungsverkehr
- 1957 - Ausrufung der Republik Tunesien.
- 1994 - Zwischen Israel und Jordanien wird die Washingtoner Erklärung unterzeichnet.
- 1996 - Burundi. Militätputsch durch Major Pierre Buyuya
- 1997 - In Indien tritt mit Kocheril Raman Narayanan erstmals ein Kastenloser das Amt des Staatspräsidenten an.
- 2000 - In Mazedonien tritt ein neues Schulgesetz in Kraft.
- 2002 - Abdul Kalam wird Staatspräsident in Indien.
Wissenschaft, Technik
- 1956 - Die französische Reederei Compagnie Générale Transatlantique gibt das dis dato längste Passagierschiff der Welt in Auftrag, die S/S France.
- 1978 - Geburt des ersten Retortenbabys im Oldham and District General Hospital bei London.
Kultur
- 1798 - Uraufführung der Oper L'Hôtellerie portugaise von Luigi Cherubini am Théâtre Feydeau in Paris.
- 1826 - Uraufführung der komischen Oper Rolands Knappen von Heinrich Dorn in Berlin.
- 1949 - Thomas Mann wird mit dem Goethe-Preis ausgezeichnet.
- 1976 - Uraufführung der Oper Einstein On The Beach von Philip Glass am Avignon Festival.
Religion
- 1405 - Einweihung des Ulmer Münsters.
Katastrophen
- 1935 - Bei Flutkatastrophe des Jangtsekiang in der Republik China starben 200.000 Menschen.
- 1948 - Absturz zweier Luftbrückenflugzeuge über Berlin.
- 1956 - Das italienische Kreuzfahrtschiff Andrea Doria sinkt vor der US- Küste. 50 Passagiere kommen ums Leben.
- 1966 - Bei einem Busunfall in der Nähe von Limburg a.d. Lahn kommen 28 Kinder und 8 Erwachsene ums Leben.
- 1969 - Erdbeben unbekannter Stärke in der Volksrepublik China, rund 3.000 Tote
- 2000 - Bei dem Absturz einer Concorde der Air France kamen bei Paris alle 109 Insassen sowie vier Menschen am Boden ums Leben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1109 - Alfons I. (Portugal), portugiesischer König
- 1657 - Philipp Heinrich Erlebach, barocker Komponist
- 1675 - James Thornhill, britischer Maler
- 1750 - Henry Knox, US-amerikanischer General
- 1780 - Christian Theodor Weinlig, deutscher Musiklehrer und Komponist
- 1794 - Amalie Sieveking, Mitbegründerin der organisierten Diakonie in Deutschland
- 1798 - Albert Knapp, deutscher Dichter
- 1800 - Heinrich Göppert, deutscher Botaniker, Paläontologe und Professor
- 1839 - Francis Garnier, französischer Forschungsreisender
- 1844 - Thomas Eakins, US-amerikanischer Maler
- 1847 - Paul Langerhans, deutscher Pathologe (Langerhanssche Inseln)
- 1848 - Arthur Balfour, 1. Earl of Balfour, britischer Politiker, Außen- und Premierminister
- 1848 - Ottokar Kernstock, österreichischer Dichter
- 1867 - Max Dauthendey, deutscher Maler und Dichter
- 1869 - Carl Miele, Konstrukteur und Industrieller
- 1876 - Alfredo Casella, italienischer Dirigent, Pianist und Komponist
- 1893 - Wilhelm Cleven, Kölner Weihbischof
- 1894 - Gavrilo Princip, bosnisch-serbischer Nationalist
- 1894 - Walter Brennan, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1895 - Anna Klöcker, deutsche Politikerin und MdL
- 1902 - Hans Helfritz, deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und Schriftsteller
- 1905 - Elias Canetti, deutschsprachiger Schriftsteller und Nobelpreisträger
- 1906 - Johnny Hodges, US-amerikanischer Musiker
- 1907 - Karl Höller, deutscher Komponist
- 1917 - Fritz Honegger, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1918 - Joseph Rovan, deutsch-französischer Historiker
- 1920 - Rosalind Franklin, Biochemikerin und Spezialistin für Röntgenstrukturanalyse
- 1921 - Adolph Herseth, US-amerikanischer Trompeter
- 1921 - Paul Watzlawick , österreichischer Psychotherapeut und Autor
- 1924 - Estelle Getty, amerikanische Schauspielerin ("Sophia" in Golden Girls)
- 1925 - Helmut Schlüter, deutscher Politiker und MdB
- 1927 - Arminio Rothstein, akademischer Künstler vieler Disziplinen
- 1934 - Don Ellis, US-amerikanischer Jazztrompeter und Bandleader
- 1935 - Adnan Kashoggi, saudi-arabischer Unternehmer
- 1936 - Glenn Murcutt, australischer Architekt
- 1936 - David Sime, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1937 - Anders Cleve, finnischer Schriftsteller
- 1941 - Manuel Charlton, US-amerikanischer Musiker
- 1942 - Bruce Woodley, australischer Musiker
- 1943 - Erika Steinbach, deutsche Politikerin und MdB
- 1943 - Jim McCarty, britischer Musiker
- 1944 - Tom Dawes, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Rita Marley, jamaikanisch-kubanische Reggaemusikerin, Witwe von Bob Marley
- 1947 - Adolfo Rodríguez Saá, argentinischer Politiker und Präsident
- 1948 - Steve Goodman, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1950 - Mark Clarke, britischer Musiker
- 1951 - Verdine White, US-amerikanischer Musiker
- 1953 - Gary Shaugnessy, britischer Musiker
- 1954 - Jürgen Trittin, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1955 - Iman Abdulmajid, Tochter des Somalischen Botschafters in Saudi Arabien
- 1957 - Steve Podborski, kanadischer Skirennläufer
- 1958 - Karlheinz Förster, deutscher Fußballspieler
- 1967 - Annette Pehnt, deutsche Schriftstellerin
- 1967 - Matt LeBlanc, US-amerikanischer Schauspieler
- 1969 - Alexander Falk, Unternehmer
- 1978 - Louise Joy Brown, britisches Retortenbaby
- 1979 - Ariane Hingst, deutsche Physiotherapeutin und Fußballspielerin
- 1979 - Stefanie Hertel, deutsche Sängerin des volkstümlichen Schlagers
- 1986 - Michael Lebersorg, österreichischer Fußballspieler
Gestorben
- 1011 - Ichijo, 66. Kaiser von Japan (986 - 1011)
- 1034 - Konstanze von Provence, Königin von Frankreich
- 1195 - Herrad von Landsberg, deutsche Äbtissin und Schriftstellerin
- 1471 - Thomas von Kempen, deutscher Augustinermönch und Mystiker
- 1492 - Innozenz VIII. (Papst), Papst von 1484 bis 1492
- 1564 - Ferdinand I. (HRR), Kaiser des Heiligen Römischen Reichs und König von Böhmen und Ungarn
- 1790 - Johann Bernhard Basedow, deutscher Pädagoge und Schriftsteller
- 1794 - André Chénier, französischer Schriftsteller
- 1794 - Friedrich Freiherr von der Trenck, preußischer Offizier und Abenteurer
- 1802 - Friedrich Karl Joseph von Erthal, Erzbischof von Mainz
- 1826 - Kondrati Fjodorowitsch Rylejew, russischer Dichter
- 1826 - Michail Pawlowitsch Bestuschew-Rjumin, russischer Revolutionär und Anführer des Dekabristenaufstandes
- 1834 - Samuel Taylor Coleridge, englischer Dichter der Romantik, Kritiker und Philosoph
- 1843 - Karl Friedrich von Rumohr, deutscher Kunsthistoriker, Schriftsteller und Gastrosoph
- 1846 - Ludwig Bonaparte, einer der drei Brüder Kaiser Napoleons I
- 1853 - Johann Joachim Wachsmann, deutscher Chordirigent und Komponist
- 1861 - Jonas Furrer, Schweizer Politiker, Bundesrat und erster Bundespräsident
- 1875 - Joseph-Maurice Exelmans, französischer Admiral
- 1881 - Karl Christian Bruhns, deutscher Astronom
- 1885 - Ernst Laas, deutscher Pädagoge und Philosoph
- 1887 - John Taylor, 3. Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
- 1893 - Paul d'Abrest, böhmischer Schriftsteller
- 1899 - Niklaus Riggenbach, schweizer Eisenbahnpionier (Erfinder der Zahnradbahn)
- 1903 - Prosper Mathieu Henry, französischer Optiker und Astronom
- 1934 - Engelbert Dollfuß, Bundeskanzler und später Diktator Österreichs
- 1936 - Heinrich Rickert, deutscher Philosoph und Universitätsprofessor
- 1937 - Gerda Taro, deutscher Fotograf
- 1944 - Jakob Johann von Uexküll, Biologe und Philosoph
- 1945 - Kurt Gerstein, Mitglied des Hygieneinstituts der Waffen-SS
- 1949 - Benedikt Kreutz, zweiter Präsident des Deutschen Caritasverbandes (DCV)
- 1950 - Elisabeth Langgässer, deutsche Schriftstellerin
- 1953 - Johann Ohde, Bauingenieur
- 1955 - Isaak Dunajewski, ukrainischer Musiker und Komponist
- 1955 - Wilhelm Hammann, Widerstandskämpfer
- 1955 - Ilmari Hannikainen, finnischer Komponist
- 1962 - Helene Weber, deutsche Politikerin und MdB
- 1966 - Franz Xaver Meitinger, deutscher Politiker
- 1967 - Joseph Cardijn, Begründer der internationalen Christlichen Arbeiterjugend
- 1968 - Friedrich Burmeister, Politiker der DDR
- 1969 - Otto Dix, deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit und Expressionismus
- 1969 - Witold Gombrowicz, polnischer Schriftsteller
- 1980 - Juliane Plambeck, deutsche RAF-Terroristin
- 1980 - Wilhelm Reitz, deutscher Politiker und MdB
- 1980 - Wladimir Wyssozki, russischer Schauspieler, Dichter und Sänger
- 1981 - Conrad Fink, deutscher Politiker und MdB
- 1982 - Gabriele Tergit, deutsche Journalistin und Schriftstellerin
- 1982 - Hal Foster, US-Comic-Autor und -Zeichner
- 1983 - Alberto Ginastera, argentinischer Komponist
- 1984 - Big Mama Thornton, US-amerikanische Sängerin
- 1986 - Vincente Minnelli, US-amerikanischer Regisseur
- 1992 - Kurt Lütgen, deutscher Schriftsteller
- 1993 - Hedwig Jochmus, deutsche Politikerin und MdB
- 1997 - Ben Hogan, US-amerikanischer Golfspieler
- 2000 - Rudi Faßnacht, Fußballtrainer
- 2001 - Josef Klaus, österreichischer Bundeskanzler
- 2001 - Lorenz Niegel, deutscher Politiker und MdB
- 2001 - Phoolan Devi, indische Bandenkönigin und Politikerin
- 2002 - Johannes Joachim Degenhardt, Kardinal und Erzbischof von Paderborn
- 2002 - Tilemann Grimm, deutscher Sinologe
- 2003 - John Schlesinger, britischer Regisseur
- 2003 - Ludwig Bölkow, deutscher Ingenieur und Unternehmer
- 2004 - Otto Wanner, ehemaliger Präsident Deutschen Eishockey-Bundes
- 2005 - Albert Mangelsdorff, deutscher Jazzmusiker
- 2005 - Ford Rainey, US-amerikanischer Schauspieler
- 2005 - Henry F. Sherwood, deutsch-amerikanischer IT-Pionier
Feier- und Gedenktage
- Fest des Hl. Apostels Jakobus
Siehe auch
- 24. Juli - 26. Juli
- 25. Juni - 25. August
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0725
ja:7月25日
ko:7월 25일
simple:July 25
th:25 กรกฎาคม
12. AugustDer 12. August ist der 224. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 225. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 141 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1323 - Im Vertrag von Nöteborg wird erstmals der Grenzverlauf zwischen Schweden und Nowgorod festgelegt.
- 1687 - Das kaiserlich-österreichische Heer gewinnt die Schlacht bei Mohács gegen die Osmanen, was den Habsburgern den Zutritt nach Ungarn ermöglicht.
- 1759 - In der Schlacht bei Kunersdorf des Siebenjährigen Krieges unterliegen die Preußen unter Friedrich II., dem Großen, den vereinten russisch-österreichische Truppen.
- 1812 - Die erste Zahnradbahn nimmt in Großbritannien ihren Betrieb auf.
- 1860 - Die Kaiserin-Elisabeth-Westbahn von Wien nach Salzburg wird feierlich eröffnet.
- 1883 - Das letzte Quagga stirbt in einem Amsterdamer Zoo.
- 1898 - Die USA annektieren Hawaii.
- 1912 - Nach dem Sturz der Qing-Dynastie und des letzten Kaisers, Pu Yi, in China gründet der Revolutionär Sun Yatsen die Kuomintang.
- 1913 - Erstbesteigung von Mount Robson, höchster Berg der Canadian Rockies, durch Konrad Kain
- 1923 - Gustav Stresemann wird im Deutschen Reich mit der Kabinettsbildung beauftragt, nachdem die Regierung unter Reichskanzler Wilhelm Cuno zurückgetreten ist.
- 1940 - Luftschlacht um England: Mit einem Großangriff auf Radarstationen bei Portland und Dover beginnt die Phase der Angriffe auf küstennahe Ziele.
- 1944 - Vier Kompanien der Waffen-SS ermorden fast alle Bewohner des italienischen Dorfs Sant'Anna di Stazzema. Unter den 560 Opfern sind überwiegend Frauen und 116 Kinder.
- 1953 - Die Sowjetunion zieht mit der Zündung einer Wasserstoffbombe im Rüstungswettlauf mit den USA gleich.
- 1961 - Der Ministerrat der DDR beschließt den Einsatz der „bewaffneten Organe“ zur Besetzung der Grenze zu West-Berlin und zur Errichtung von Grenzsperren.
- 1970 – Entspannungspolitik der Ära Brandt: Mit dem Moskauer Vertrag wird der erste der Ostverträge unterzeichnet.
- 2004 - Schweden gibt bekannt, die Bevölkerungszahl von genau neun Millionen Einwohnern erreicht zu haben.
- 2004 - Tod des deutsch-jüdischen Schriftstellers Carlo Ross
Wirtschaft
- 1851 - Isaac Merrit Singer erhält ein Patent auf die erste einsatzfähige Nähmaschine.
- 1981 - Der erste Personal Computer von IBM, der IBM-PC, kommt auf den Markt.
Wissenschaft und Technik
- 1960 - Mit dem Ballonsatelliten Echo 1 wird ein erster passiver Kommunikationssatellit in eine Erdumlaufbahn gebracht.
- 1962 - Mit dem Start von "Wostock 4" - an Bord der sowjetische Kosmonaut Pawel Popowitsch - befinden sich erstmals zwei bemannte Raumfahrzeuge in einer Erdumlaufbahn.
Kultur
- 1845 - Die Oper "Alzira" von Giuseppe Verdi wird im Teatro San Carlo in Neapel uraufgeführt.
- 1922 - "Das Salzburger große Welttheater" von Hugo von Hofmannsthal, als Nachdichtung von Calderóns "Das große Welttheater", wird unter der Regie von Max Reinhardt in der Salzburger Kollegienkirche uraufgeführt.
Religion
- 1950 - Papst Pius XII. veröffentlicht Humani Generis, ein Apostolisches Rundschreiben, das modernistische Lehren in der Kirche verurteilt.
Katastrophen
- 1985 - Eine Boeing 747 der Japan Airlines zerschellt am Berg Ogura (Japan). Von den 524 Menschen an Bord überlebten nur vier.
- 2000 - Das russische Atom-U-Boot Kursk sinkt nach mehreren Explosionen in der Barentssee. Die 118 Mann Besatzung kommen dabei um.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1419 - Heinrich Grymhardt, Priester und Offizial in Köln
- 1503 - Christian III., König von Dänemark und Norwegen
- 1517 - Peter Ernst Mansfeld, Statthalter in den Niederlanden und von Brüssel
- 1566 - Isabella Clara Eugenia, Statthalterin der spanischen Niederlande
- 1644 - Heinrich Biber, böhmischer Geiger und Komponist
- 1657 - Eberhard Werner Happel, deutscher Romanautor
- 1666 - Odoardo II. Farnese, Sohn und Erbe des Herzogs Ranuccio II. Farnese von Parma und Piacenza
- 1720 - Conrad Ekhof, deutscher Schauspieler
- 1756 - François de Beauharnais, französischer Adeliger
- 1762 - Christoph Wilhelm Hufeland, deutscher Arzt
- 1762 - Georg IV., König von Großbritannien
- 1767 - August Ferdinand Ludwig Dörffurt, Apotheker und Bürgermeister von Wittenberg
- 1774 - Robert Southey, englischer Dichter, Geschichtsschreiber und Kritiker
- 1801 - Carl August von Steinheil, deutscher Physiker
- 1809 - William Huntington Russell, US-amerikanischer Mitbegründer der Yale-Geheimgesellschaft Skull and Bones
- 1831 - Helena Petrovna Blavatsky, russische Schriftstellerin
- 1832 - Peter Soemer, deutscher Theologe und Dichter
- 1841 - Franz Schwechten, deutscher Architekt
- 1843 - Colmar Freiherr von der Goltz, deutscher Offizier und Militärschriftsteller
- 1847 - Raimund Grübl, österreichischer Jurist und Politiker
- 1860 - Klara Hitler, Mutter Adolf Hitlers
- 1866 - Jacinto Benavente, spanischer Dramatiker
- 1867 - Edith Hamilton, deutsch-amerikanische Schriftstellerin
- 1870 - Karl Denke, deutscher Serienmörder
- 1876 - Mary Roberts Rinehart, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1880 - Radclyffe Hall, britische Schriftstellerin
- 1881 - Aleksander Aberg, estnischer Ringer
- 1881 - Alexander Michailowitsch Gerassimow, russischer Maler
- 1881 - Cecil B. DeMille, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1882 - George Wesley Bellows, US-amerikanischer Maler und Grafiker
- 1887 - Erwin Schrödinger, österreichischer Physiker (Physiknobelpreis 1933)
- 1893 - Willy Marschler, deutscher nationalsozialistischer Politiker
- 1894 - Albert Leo Schlageter, deutscher Nationalsozialist
- 1895 - Franz Radziwill, deutscher Maler
- 1897 - Otto von Struve, russisch-amerikanischer Astronom
- 1898 - Oskar Homolka, österreichischer Schauspieler
- 1899 - Peter Altmeier, deutscher Politiker und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz
- 1899 - Thea Rasche, deutsche Pilotin und Journalistin
- 1901 - Anton Lamprecht, deutscher Maler
- 1902 - Franz Etzel, deutscher Politiker und Bundesfinanzminister
- 1902 - Kirellos VI., Patriarch von Alexandria
- 1902 - Mohammed Hatta, indonesischer Politiker und Regierungschef
- 1905 - Hans Urs von Balthasar, schweizerischer Theologe und Kardinal
- 1905 - Karl Paryla, österreichischer Schauspieler und Regisseur
- 1907 - Joe Besser, aUS-merikanischer Komiker (The Three Stooges)
- 1908 - Nina Wladimirowna Makarowa, russische Komponistin
- 1910 - Bruno Max Leuschner, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der SED
- 1910 - Heinrich Sutermeister, deutscher Komponist
- 1911 - Mario Moreno Reyes, mexikanischer Schauspieler, Sänger, Komiker und Produzent.
- 1911 - Samuel Fuller, US-amerikanischer Regisseur
- 1919 - Vikram Sarabhai, indischer Physiker und Begründer des indischen Raumfahrtprogramms
- 1920 - Hans Marquardt, deutscher Verleger
- 1920 - Percy Mayfield, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1920 - Wilhelm Altvater, deutscher Politiker und MdB
- 1924 - Mohammed Zia ul-Haq, pakistanischer General und Staatspräsident von Pakistan
- 1925 - Norris McWhirter, britischer Verleger
- 1925 - Werner Nachmann, Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland
- 1926 - Joe Jones, US-amerikanischer Sänger
- 1926 - John Derek, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1927 - Porter Wagoner, US-amerikanischer Sänger
- 1929 - Buck Owens, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1930 - George Soros, US-amerikanischer Investmentbanker und Währungsspekulant
- 1930 - Peter Weck, österreichischer Regisseur, Theaterintendant und Schauspieler
- 1931 - Claus Wilcke, deutscher Schauspieler
- 1931 - William Goldman, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 1932 - Oskar Saier, 13. Erzbischof der Diözese Freiburg
- 1932 - Sirikit, Königin von Thailand seit 1950
- 1935 - Harry Kupfer, deutscher Opernregisseur
- 1935 - John Cazale, US-amerikanischer Schauspieler
- 1935 - Karl Mickel, deutscher Lyriker, Dramatiker und Essayist
- 1936 - Margot Eskens, deutsche Schlagersängerin
- 1939 - George Hamilton, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 1939 - Pam Kilborn, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 1940 - Aleksandar Josifov, bulgarischer Komponist
- 1940 - Rod Bernard, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Edwin Roberts, trinidader Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1942 - Wolfgang Huber, Bischof der evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg
- 1943 - Christoph Grimm, deutscher Politiker
- 1943 - Herta Däubler-Gmelin, deutsche Politikerin und Bundesministerin
- 1944 - Peter Hofmann, deutscher Sänger
- 1945 - Jean Nouvel, französischer Architekt
- 1945 - Ute Mora, deutsche Schauspielerin
- 1947 - Albie Donnelly, britischer Musiker und Sänger
- 1947 - Ozzie Yue, britischer Musiker und Sänger
- 1947 - Stefano Benni, italienischer Schriftsteller, Journalist und Satiriker
- 1947 - Waltraud Lehn, deutsche Politikerin und MdB
- 1948 - Ron Mael, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1949 - Fernando Collor de Mello, brasilianischer Präsident 1990-1992
- 1949 - Mark Knopfler, schottischer Musiker (Dire Straits)
- 1950 - Iris Berben, deutsche Schauspielerin
- 1951 - Klaus Toppmöller, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1952 - Hans-Ulrich Treichel, deutscher Schriftsteller
- 1953 - Franz Posch, österreichischer Volksmusiker
- 1954 - Max Straubinger, Mitglied des Deutschen Bundestages
- 1954 - Pat Metheny, US-amerikanischer Musiker
- 1955 - Heintje, niederländischer Sänger und Schauspieler
- 1958 - Jürgen Dehmel, deutscher Musiker (Nena)
- 1960 - Laurent Fignon, französischer Radrennfahrer
- 1961 - Andrea Maria Dusl, österreichische Filmregisseurin
- 1961 - Dieter Landuris, deutscher Tänzer und Schauspieler
- 1961 - Roy Hay, britischer Musiker (Culture Club)
- 1961 - Tatjana Samolenko, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1965 - Peter Krause, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 1966 - Daniel Simmes, deutscher Fußballspieler
- 1969 - Tanita Tikaram, britische Sängerin und Songschreiberin
- 1971 - Pete Sampras, US-amerikanischer Tennisspieler
- 1972 - Rebecca Gayheart, US-amerikanische Schauspielerin
- 1973 - Joseba Beloki, spanischer Radrennfahrer
- 1975 - Patrick Joswig, deutscher Schauspieler
- 1977 - Iva Majoli, kroatische Tennisspielerin
- 1979 - Austra Skujytė, litauische Leichathletin
- 1980 - Dominique Swain, US-amerikanische Schauspielerin
Gestorben
- 875 - Ludwig II., römischer Kaiser und König von Italien
- 1222 - Vladislav Heinrich, Herzog von Böhmen und Markgraf von Mähren
- 1484 - Sixtus IV. (Francesco della Rovere), Papst seit 1471(Sixtinische Kapelle)
- 1551 - Paul Speratus, deutscher Theologe, Reformator und Liederdichter
- 1612 - Giovanni Gabrieli, italienischer Komponist
- 1633 - Jacopo Peri, italienischer Komponist
- 1638 - Baltasar von Marradas, spanischer Malteserritter, Feldmarschall, Statthalter in Böhmen;
- 1674 - Philippe de Champaigne, französischer Maler
- 1679 - Marie de Rohan-Montbazon, war berühmt für ihre Liebesaffären und ihre Intrigen
- 1684 - Nicola Amati, italienischer Geigenbauer
- 1689 - Innozenz XI. (Benedetto Odescalchi), Papst seit 1676
- 1722 - Giovanni il Cornaro, Doge von Venedigs
- 1728 - Alexander Franz, fünfter Sohn von Johann V. von Portugal
- 1763 - Peter Gerwin von Franken-Siersdorf, war Generalvikar in Köln
- 1807 - Johann Stephan Pütter, deutscher Staatsrechtslehrer und Publizist
- 1822 - Robert Stewart, 2. Marquess of Londonderry, englischer Politiker
- 1827 - William Blake, britischer Dichter, Mystiker und Maler
- 1848 - George Stephenson, britischer Ingenieur
- 1849 - Albert Gallatin, US-Amerikanischer Politiker und Diplomat
- 1857 - William Conybeare, englischer Geologe und Paläontologe
- 1900 - Wilhelm Steinitz, österreichischer Schachspieler aus Böhmen
- 1901 - Adolf Erik Nordenskiöld, finnland-schwedischer Polarforscher
- 1902 - Mohammed Hatta, indonesischer Politiker, Regierungschef 1948-1950
- 1911 - Josef Israëls, niederländdischer Maler
- 1917 - Wilhelm Morgner, deutscher Maler des Expressionismus
- 1920 - Hermann von Struve, Astronom
- 1922 - Arthur Griffith, Gründer der irischen Partei Sinn Féin
- 1927 - Carl Pulfrich, deutscher Physiker und Optiker
- 1928 - Leoš Janáček, tschechischer Komponist
- 1934 - Hendrik Petrus Berlage, niederländischer Architekt
- 1938 - Ludwig Borchardt, deutscher Ägyptologe
- 1942 - Rudolf Hasse, deutscher Rennfahrer
- 1943 - Kurt Eggers, deutscher Schriftsteller und NS-Kulturpolitiker
- 1945 - Karl Leisner, Märtyrer der katholischen Kirche
- 1949 - Al Shean, US-amerikanisch-deutscher Komiker
- 1953 - Paul Gurk, deutscher Schriftsteller und Maler
- 1955 - James Batcheller Sumner, US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreisträger
- 1955 - Thomas Mann, deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger
- 1958 - André Bauchant, französischer Maler (Naive Kunst) und Gärtner
- 1959 - Max Nonne, deutscher Neurologe
- 1964 - Dmitri Maxutow, russischer Optiker
- 1964 - Ian Fleming, britischer Schriftsteller
- 1973 - Walter Rudolf Hess, schweizerischer Physiologe, Nobelpreisträger
- 1979 - Ernst Boris Chain, britischer Biochemiker und Nobelpreisträger
- 1982 - Henry Fonda, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1982 - Karl Ritter von Frisch, österreichischer Zoologe, Nobelpreisträger
- 1983 - Edmund Kolbe, Maler
- 1983 - Franz Radziwill, deutscher Maler
- 1985 - Kyu Sakamoto, japanischer Sänger
- 1985 - Manfred Winkelhock, deutscher Automobilrennfahrer
- 1986 - Ernst Wendt, deutscher Theaterregisseur
- 1986 - Hans Pesser, österreichischer Fußballspieler und Trainer
- 1988 - Jean-Michel Basquiat, US-amerikanischer Graffitikünstler, Maler und Zeichner
- 1989 - William B. Shockley, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1990 - Roy Williamson, Musiker und Instrumentenbauer
- 1991 - Hans Weigel, Schriftsteller und Theaterkritiker
- 1991 - Iwan Nikitowitsch Koschedub, sowjetischer Pilot, Marschall der Flieger
- 1992 - John Cage, US-amerikanischer Komponist
- 1993 - Tatiana Troyanos, US-amerikanische Opernsängerin
- 2000 - Loretta Young, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 2004 - Alfons Spiegel, deutscher Journalist, ehemaliger ZDF-Sportchef
- 2004 - Carlo Ross, Schriftsteller jüdischer Herkunft
- 2004 - Godfrey Hounsfield, britischer Elektroingenieur, Nobelpreisträger
- 2005 - Lakshman Kadirgamar, sri-lankanischer Politiker
Feier- und Gedenktage
- Internationaler Tag der Jugend (UNO)
Siehe auch
- 11. August - 13. August
- 12. Juli - 12. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0812
ja:8月12日
ko:8월 12일
simple:August 12
th:12 สิงหาคม
Ärmelkanal
Der Ärmelkanal (englisch The English Channel, französisch La Manche) verbindet die Nordsee über die Straße von Dover mit dem Atlantik. Er liegt zwischen Frankreich im Süden und Großbritannien im Norden. Im Kanal liegen die britischen Kanalinseln und die Insel Wight. Der größte Fluss, der in den Kanal mündet, ist die Seine. Bekannte Städte am Kanal sind Le Havre (Frankreich), Southampton und Plymouth (beide Großbritannien).
Deutung des Namens
Der Kanal hat die Form eines sich verengenden Ärmels. Seine Form verringert sich von West nach Ost. Im Westen hat er eine Breite von 180 km - bei Dover eine Breite von nur noch 34 km.
Geschichte
Etwa 6000 Jahre vor Christus ist der Ärmelkanal entstanden. Bis dahin war England zu Fuß vom europäischen Kontinent aus erreichbar.
Tunnelprojekt der Kanalgesellschaft
Im Jahr 1875 begann die Kanalgesellschaft bei Sangatte mit einem Tunnelbau.
In England wurde zeitgleich bei Abbotscliff mit Kanalarbeiten begonnen.
Bis 1882 wurden auf beiden Seiten jeweils ca. 1.800 m Tunnel gebaut.
Da England eine spätere Invasion durch die Franzosen fürchtete, wurden die Arbeiten um 1882 eingestellt.
Eurotunnel
Durch den Eurotunnel besteht seit 1994 Anschluss Großbritanniens an das Eisenbahnnetz des europäischen Kontinents. Wichtige Fährverbindungen sind von Dover nach Calais, von Cherbourg nach Portsmouth und von Vlissingen nach Sheerness.
Schiffsverkehr
Aufgrund des mit täglich 400 - 500 Schiffen hohen Verkehrsaufkommens kommt es immer wieder zu Kollisionen:
- Der elf Jahre alte Flüssiggastanker „Ievoli Sun“ sinkt am 31. Oktober 2000 mit 6000 Tonnen giftigen Chemikalien und liegt seitdem in 70 Meter Tiefe. Teile der biologisch abbaubaren Chemikalien sind in den folgenden Tagen ausgelaufen.
- Der 15 Jahre alte Autotransporter „Tricolor“ sinkt nach einer Kollision am 14. Dezember 2002 mit 2871 Luxuswagen an Bord. In der Folge kollidieren weitere Schiffe mit dem Wrack, das bei Niedrigwasser nur knapp aus dem Wasser ragte. Es dauerte fast zwei Jahre, das Wrack in neun Teile zu zersägen und abzutransportieren.
Glücklicherweise sind bisher gravierende Umweltschäden durch einen großen Tankerunfall nicht eingetreten.
Trivia
- In der Seefahrt ist der Name „Ärmelkanal“ ungebräuchlich; stattdessen spricht man vom „Englischen Kanal“.
- Erstmals durchschwommen wurde der Ärmelkanal am 24. und 25. August 1875 von dem Engländer Matthew Webb. Er benötigte für die Strecke von Dover nach Calais 21:45 Stunden und legte dabei 73 Kilometer zurück.
- Die erste Frau, die dies vollbrachte, war 1926 die US-Amerikanerin Gertrude Ederle.
- Die erste Engländerin, die den Kanal durchschwamm, war im Jahr darauf die Sekretärin Mercedes Gleitze. Nach einem umstrittenen ersten Versuch gelang ihr beim zweiten Mal die Überquerung in 15 Stunden und 15 Minuten. Sie trug die erste wasserdichte Armbanduhr am Handgelenk: Ein PR-Trick von Hans Wilsdorf, dem Gründer der Firma Rolex.
- Die erste Überquerung des Kanals mit einem Gasballon gelang Jean-Pierre Blanchard (F) und John Jeffries (USA) am 7. Januar 1785, bereits zwei Jahre nach den ersten Ballonflügen durch die Gebrüder Montgolfier.
- Louis Blériot überflog im Jahr 1909 als erster Mensch mit Hilfe seines Eindeckers den Ärmelkanal.
- Das erste Telefongespräch zwischen Paris und London fand am 18. März 1891 mit Hilfe eines durch den Ärmelkanal verlegten Nachrichtenkabels statt.
Siehe auch: HGÜ Cross-Channel, Alabasterküste, Kanalschwimmen
Aermelkanal
Aermelkanal
Aermelkanal
ja:イギリス海峡
ko:영국 해협
SohnEin Sohn eines Vaters oder einer Mutter ist ein männliches Kind dieser Personen.
Im Patriarchat kommt dem erstgeborenen Sohn als Stammhalter traditionell eine besondere Rolle zu. Die patrilineale Personenbeschreibung hat insbesondere in skandinavischen und arabischen Ländern Eingang in den Nachnamen gefunden ("-son"= "Sohn von" bzw. "Abu"= Vater von).
Siehe auch
- Tochter
- Eltern
- Verwandschaftsbeziehungen
- Personen mit diesem Nachnamen
- Karl Ferdinand Sohn
- Wilhelm Sohn
Kategorie:Verwandtschaft
Rose KennedyRose Kennedy ( - 22. Juli 1890 in Boston; † 22. Januar 1995 in Cape Cod) war eine der beliebtesten Frauen der US-amerikanischen Kennedy-Dynastie. Daneben war sie nach Ansicht vieler Analysten die graue Eminenz hinter der Politik der Kennedy-Männer.
Die Matriarchin des Kennedy-Clans verlor zwei ihrer Söhne bei Attentaten. Das amerikanische Volk verehrte sie für die Art und Weise, wie sie diesen Verlust trug.
Leben
Geboren wurde Rose Elizabeth als ältestes Kind des Politikers John "Honey Fitz" Fitzgerald. Sie heiratete am 7. Oktober 1914 Joseph P. Kennedy, mit dem sie neun Kinder hatte:
- Joseph Patrick Kennedy jr. (1915-1944) fiel im zweiten Weltkrieg
- John Fitzgerald Kennedy (35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika), wurde am 22. November 1963 ermordet.
- Rosemary Kennedy (1918-2005)
- Kathleen Kennedy-Cavendish (1920-1948) starb bei einem Flugzeugabsturz
- Eunice Kennedy-Shriver (1921)
- Patricia Kennedy-Lawford (1924)
- Robert Francis Kennedy (US-amerikanischer Politiker, 1925-1968) am 6. Juni 1968 in Los-Angeles ermordet
- Jean Ann Kennedy-Smith (1928)
- Edward Moore (Ted) Kennedy (US-amerikanischer Senator und einer der führenden liberalen Politiker der USA),
Ihre Familie erzieht sie streng, die Kinder müssen sich bei Tisch über Politik unterhalten und werden in den Ferien in Cape Cod auch sportlich gedrillt.
Die vielen Schicksalsschlägen ihres Lebens können sie nicht erschüttern. Drei von vier Söhnen sterben gewaltsam, eine Tochter entfremdet sich ihr und stirbt bei einem Flugzeugabsturz und Rosemary, ihr Lieblingskind, war nach einer missglückten Lobotomie geistig behindert. Vier ihrer zahlreichen Enkelkinder muss sie ebenfalls begraben.
Die letzten elf Jahre ihres 104jährigen Lebens verbringt sie in geistiger Umnachtung. Am 22. Januar 1995 stirbt sie in Cape Cod an einer Lungenentzündung.
:Siehe auch : Kennedy-Clan
Weblinks
-
Kennedy, Rose
Kennedy, Rose
Kennedy, Rose
Kennedy, Rose
Kategorie:Kennedy
Kennedy, Rose
Kennedy, Rose
KennedyDen Nachnamen Kennedy tragen folgende Personen:
Mitglieder des Kennedy-Clans:
- Joseph P. Kennedy (Vater der Kennedy-Familie),
- Rose Kennedy geb. Fitzgerald (Mutter der Kennedy-Familie),
- Joseph Patrick Kennedy jr.
- John Fitzgerald Kennedy (35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika),
- Rosemary Kennedy (behinderte älteste Tochter)
- Kathleen Kennedy verh. Cavendish
- Eunice Kennedy verh. Shriver (Begründerin der Special Olympics)
- Patricia Kennedy verh. Lawford
- Robert Francis Kennedy (US-amerikanischer Politiker),
- Jean Kennedy verh. Smith
- Edward (Ted) Kennedy (US-amerikanischer Senator und einer der führenden liberalen Politiker der USA),
- John F. Kennedy Jr. (Sohn des 35. Präsidenten)
und ihre Ehepartner:
- Jacqueline Lee Bouvier Kennedy Onassis (Ehefrau von John. F. Kennedy, und damit die First Lady der USA von 1961 bis 1963)
- Ethel Kennedy geb. Skakel
- Joan Kennedy geb. Bennett
Andere Personen:
- Arthur Kennedy (Schauspieler),
- Arthur Edward Kennedy, britischer Kolonialadministrator
- Alison Louise Kennedy (britische Schriftstellerin)
- Burt Kennedy (amerik. Filmregisseur)
- Edmund Kennedy (englischer Entdecker)
- George Kennedy (amerikanischer Schauspieler)
- Margaret Kennedy (englische Schriftstellerin)
- Nigel Kennedy (britischer Violinist)
- Mary Frances Kennedy Fisher (bedeutende US-amerikanische Essayistin)
- Ray Kennedy, US-amerikanischer Sänger
- Walter Kennedy, zweiter Commissioner der NBA
- William Joseph Kennedy, amerik. Schriftsteller
- William Kennedy, kanadisch-britischer Marineoffizier und Polarforscher
Andere Bedeutungen:
- Cape Kennedy war von 1964-73 die offizielle Bezeichnung des Cape Canaverals in Florida
- Das Kennedy Space Center ist der US-amerikanische Weltraumbahnhof in Cape Canaveral
- der Kennedy-Kanal ist die Meeresenge zwischen Grönland und der Ellesmere-Insel
- Kennedy-Runde
- ein Ort in Alabama, siehe: Kennedy (Alabama)
2. WeltkriegDer Zweite Weltkrieg war der größte und blutigste Konflikt in der Menschheitsgeschichte. Er begann in Asien mit dem Ausbruch des Zweiten Japanisch-Chinesischen Kriegs am 7. Juli 1937 und in Europa am 1. September 1939 mit dem deutschen Angriff auf Polen, der ohne vorherige Kriegserklärung des Deutschen Reiches erfolgte (wird heute in Teilen der Öffentlichkeit auch als militärischer Überfall bezeichnet). Beendet wurde der Zweite Weltkrieg in Europa am 8. Mai 1945 und in Asien mit der Unterzeichnung der Kapitulation Japans am 2. September 1945. Die so genannten Achsenmächte Deutsches Reich, Italien und Japan führten Eroberungsfeldzüge gegen viele Staaten; ihre militärischen Hauptgegner waren anfangs Frankreich, Großbritannien und die Republik China sowie nach dem Bruch des Hitler-Stalin-Pakts die Sowjetunion und nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor auch die USA. Die Haupt-Kriegsschauplätze befanden sich in Asien, dem Pazifik, in Europa und in Nordafrika. Kampfhandlungen gab es z. B. auch in Nordamerika bzw. der Arktis (z. B. Alaska und Grönland), dem Nahen Osten (z. B. Irak und Iran), in Ostafrika (z. B. Äthiopien und Somalia), sogar Militäraktionen in der Antarktis (Operation Tabarin), Südamerika (Besetzung Surinams) und Tibet (Tolstoy-Dolan-Mission).
Hatte der Erste Weltkrieg fast 10 Millionen Todesopfer gefordert, forderte der Zweite Weltkrieg ca. 55 Millionen Menschenleben. Der Zweite Weltkrieg war durch eine starke Ideologisierung geprägt, die zu zahlreichen Kriegsverbrechen und zu gewaltsamen, oft systematischen Übergriffen auf die Zivilbevölkerung führte.
Kriegsverbrechen
Kriegsverbrechen
Kriegsverbrechen
Vorgeschichte und Kriegsziele
Hauptartikel: Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges
Vorgeschichte
Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges
In den 1920er und 1930er Jahren erlangte in weiten Teilen Europas der Faschismus als politische Richtung zunehmend Bedeutung. Benito Mussolini riss mit dem Marsch auf Rom 1922 die Macht in Italien an sich. 1936 griff Italien, das immer engere Beziehungen zu Deutschland pflegte, Äthiopien an, im April 1939 wurde Albanien erobert.
In Deutschland spielte der Nationalsozialismus eine immer größer werdende Rolle, die 1933 mit der Ernennung von Adolf Hitler zum Reichskanzler einen Höhepunkt fand. Die außenpolitischen Ziele der daraufhin errichteten Diktatur waren die Revision des Versailler Vertrages, die Errichtung eines so genannten „Großdeutschen Reiches“ und die Eroberung von so genanntem „Lebensraum im Osten“. Mit dem Beitritt des Saargebiets zum Deutschen Reich 1935, dem Einmarsch in das entmilitarisierte Rheinland 1936, dem Anschluss von Österreich und der Abtrennung des Sudetenlandes von der Tschechoslowakei im Münchener Abkommen 1938 wurden die ersten beiden Ziele weitgehend erfüllt. Die englische und französische Appeasement-Politik, die auf eine friedliche Verständigung mit Deutschland abzielte, kam Hitler dabei sehr gelegen. Selbst nach dem Einmarsch in die „Resttschechei“ im März 1939 gab es lediglich Proteste auf englischer und französischer Seite. Kurz darauf trat Litauen das Memelland an Deutschland ab, die Slowakei wurde ein eigener Staat und durch einen Schutzvertrag eng an Deutschland gebunden. Es war offensichtlich, dass Polen das nächste Opfer sein würde, deshalb unterzeichneten die Regierungen Polens, Englands und Frankreichs Beistandsverträge.
Im August 1939 schlossen Deutschland und die Sowjetunion überraschend einen Nichtangriffspakt, der als Hitler-Stalin-Pakt in die Geschichte eingehen sollte. In einem geheimen Zusatzprotokoll des Paktes wurde die Aufteilung Europas in geographisch genau bezeichnete, aber ansonsten nicht näher definierte "Interessensphären" beschlossen. Dies lief letztlich auf die Aufteilung von Polen zwischen Deutschland und der UDSSR, sowie der einseitigen Eroberung bzw. Besetzung weiterer Gebiete (u. a. die baltischen Staaten und Finnland) hinaus.
Die japanische Expansionspolitik begann in den 1930er Jahren, als der Einfluss der militärischen Führung auf die kaiserliche Regierung immer stärker wurde. Das Hauptinteresse der japanischen Expansion galt der Republik China, deren Region Mandschurei bereits 1931 annektiert und zum Protektorat Mandschukuo erklärt wurde. Aufgrund internationaler Proteste trat Japan 1933 aus dem Völkerbund aus, 1936 schloss es sich dem Antikominternpakt an. 1937 begann der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg. Den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Europa nutzte Japan zur Besetzung von Indochina. In der Folge verhängten die USA und Großbritannien ein Embargo und froren die finanziellen Mittel Japans ein. 1940 unterzeichnete Japan den Dreimächtepakt mit Deutschland und Italien. Aufgrund des durch Großbritannien und die USA verhängten Embargos und der daraus resultierend fehlenden Rohstofflieferungen der Europäischen Verbündeten sahen die japanischen Militärs im Krieg mit den USA und Großbritannien die einzige Möglichkeit, den Untergang des japanischen Reiches zu verhindern.
Kriegsziele
Der Zweite Weltkrieg war in Europa ein von Deutschlands Diktator Hitler ausgelöster, ideologisch motivierter Eroberungs- und Vernichtungskrieg zur Gewinnung von „Lebensraum“ im Osten. Komponenten seines außenpolitischen Denkschemas waren:
- ein Bündnis mit Japan und Italien
- der Kampf gegen das zerstörerische Wirken einer angeblichen „jüdischen Weltverschwörung“
- ein anti-bolschewistischer Vernichtungskampf zur Gewinnung von Lebensraum im Osten und die Ansiedlung von Deutschen in den besetzen Ostgebieten
Endziel war die Erringung einer deutschen Weltmachtstellung. „Deutschland wird entweder Weltmacht oder überhaupt nicht sein“, schrieb Hitler in „Mein Kampf“.
Die eroberte Sowjetunion sollte in verschiedene Gebiete unter der Leitung von Reichskommissaren aufgeteilt werden. Dabei sollten Weißrussen, Ukrainer und baltische Völker als lebenswerte Völker eingestuft werden. Die Russen dagegen sollten „durchaus niedergehalten werden“ (Rosenberg). Das eroberte Osteuropa sollte von Deutschen als Bauern und Soldaten („Wehrbauern“) besiedelt werden. Nach dem Willen der nationalsozialistischen Führung sollten die Völker Osteuropas, nach Vernichtung ihrer bürgerlichen Elite, für immer ungebildete, gehorsame und fleißige Land- und Hilfsarbeiter sein.
Ein weiteres Kriegsziel war die Ausrottung des Judentums. Schon im Januar 1939 hatte Hitler in einer Reichstagsrede verkündet, dass der nächste Weltkrieg das Ende des Judentums bedeuten würde.
Vor 1933 wurden diese Ideen kaum ernst genommen. Die Revision des Versailler Vertrags war für Hitler lediglich ein Etappenziel, auch wenn er der deutschen und internationalen Öffentlichkeit jahrelang vorgaukeln konnte, es gehe ihm um das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen und er wolle „Frieden und Wohlfahrt der Völker“ erreichen. In Wahrheit ging es immer um die Lebensraumgewinnung im Osten. In der Denkschrift zum Vierjahresplan von August 1936 plant Hitler die Einsatzfähigkeit der deutschen Armee und die Kriegsfähigkeit der Wirtschaft in zwei unterschiedlichen Szenarien. Das erste lief bis 1941/42 bei ungünstiger politischer und militärischer Entwicklung, das zweite bis 1944/45 bei entsprechend günstigeren Aussichten. Am 5. November 1937 präzisierte er seine Kriegsziele vor der deutschen Generalität (Hoßbach-Protokoll).
Kriegsverlauf
Der deutsche Angriff auf Polen 1939
Hauptartikel: Polenfeldzug 1939
Polenfeldzug 1939
Polenfeldzug 1939
Der Zweite Weltkrieg wurde in Europa vom Deutschen Reich am 1. September 1939 um 04:45 Uhr durch den Angriff der Deutschen Wehrmacht auf Polen begonnen (entgegen der bekannten Hitler-Ansprache am Morgen).
Um den Angriff auf Polen zu rechtfertigen, fingierte die deutsche Seite mehrere Vorfälle. Der bekannteste ist der Überfall von als polnische Widerstandskämpfer verkleideten SS-Angehörigen auf den Sender Gleiwitz am 31. August. Dabei verkündeten diese in polnischer Sprache die Kriegserklärung Polens gegen das Deutsche Reich.
Den militärischen Angriff begann das deutsche Schulschiff Schleswig-Holstein (auf die Westerplatte in Danzig). Die polnische Armee war der vordringenden Wehrmacht zwar zahlenmäßig ebenbürtig, doch technisch und in der Art der Kriegsführung unterlegen. Die polnische Regierung rechnete auf die Unterstützung durch Frankreich und Großbritannien, welche am 3. September aufgrund der „Garantieerklärung vom 30. März 1939“ ein Ultimatum an das Deutsche Reich stellten. Es forderte den sofortigen Rückzug aller deutschen Truppen aus Polen. Die englisch-französische Garantieerklärung hätte diese Staaten verpflichtet, spätestens 15 Tage nach einem deutschen Angriff selber eine Offensive im Westen Deutschlands zu starten. Hitler hoffte, dass die beiden Westmächte ihn ebenso wie beim Einmarsch in die Resttschechei gewähren lassen würden und hatte den Westwall nur schwach besetzt. Ein Angriff blieb aus, obwohl beide Länder noch am selben Tag dem Deutschen Reich den Krieg erklärten.
Am 17. September zerschlug sich die polnische Hoffnung, den Osten ihres Landes verteidigen zu können. Entsprechend dem geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Paktes marschierte die Rote Armee in Ostpolen ein. Hierauf erfolgte nicht einmal mehr die Kriegserklärung Englands und Frankreichs. Noch am selben Tag flüchtete die polnische Regierung nach Rumänien. Die militärische Niederlage Polens war nun nicht mehr aufzuhalten.
Am 28. September kapitulierte die polnische Hauptstadt Warschau, nachdem sie am 18. September von deutschen Truppen eingeschlossen worden und am 27./28. ein intensives Bombardement vorausgegangen war. Einen Tag später folgte die Aufgabe der Festung Modlin.
Am 8. Oktober teilten sich das Deutsche Reich und die Sowjetunion im Abkommen von Brest-Litowsk das polnische Gebiet durch eine Demarkationslinie – die Vierte Teilung Polens. Nicht nur die nach dem Versailler Vertrag abgetretenen Gebiete wurden wieder in das Reich eingegliedert, sondern darüber hinaus weite Bereiche Zentralpolens einschließlich der Stadt Łódź. Der Rest Polens wurde deutsches Generalgouvernement.
Die anschließende Besatzungszeit war von extremen Repressalien der Deutschen gegen die Zivilbevölkerung geprägt. Deportationen zur Zwangsarbeit waren nur die sichtbarste Ausprägung, insbesondere die polnischen Juden wurden Ziel des deutschen Rassenwahns.
Ähnlich gingen die sowjetischen Besatzer gegen "Klassenfeinde" in Ostpolen vor.
Der schnelle Sieg über Polen prägte den Begriff Blitzkrieg und prägte die taktische Kriegsführung Deutschlands bis Ende 1941.
Stellungskrieg an der Westfront 1939
Am 3. September erklärten Frankreich und Großbritannien Deutschland den Krieg. Aufgrund dessen begann am 5. September eine begrenzte und eher symbolische Offensive der Franzosen gegen das Saargebiet. Die Deutschen leisteten keinen Widerstand und zogen sich zum stark verteidigten Westwall zurück. Danach blieb es ruhig an der Westfront. Diese Phase wird als Sitzkrieg bezeichnet. Bis auf vereinzelte Artilleriescharmützel erfolgten keine weiteren Angriffe. Auf deutscher Seite rollte eine Propagandamaschine an. Mit Plakaten und Parolen über Lautsprecher rief man den Franzosen „Warum führt ihr Krieg?“ oder „Wir werden nicht zuerst schießen.“ zu.
Am 27. September erfolgte eine Weisung Hitlers an das Oberkommando des Heeres zur Ausarbeitung eines Angriffsplanes, den so genannten „Fall Gelb“. Bis zum 29. Oktober stand der Plan. Er sah vor, dass zwei Heeresgruppen durch die Niederlande und Belgien vorstoßen sollten, um somit sämtliche alliierten Kräfte nördlich der Somme zu zerschlagen.
Letzten Endes fand jedoch 1939 kein Angriff statt. Wegen schlechter Witterungsbedingungen und viel größeren Verlusten in Polen (22 % Verluste bei den Kampfflugzeugen, 25 % bei den Panzern) als erwartet, verschob Hitler den Angriff insgesamt 29 mal.
Der Finnisch-Sowjetische Winterkrieg 1939/40
Am 30. November 1939 überrannten sowjetische Truppen unter Marschall Kiril Meretskow im so genannten Winterkrieg die 950 km lange Grenze zu Finnland. Die Rote Armee griff mit 1.500 Panzern und 3.000 Flugzeugen an und erwartete einen schnellen Sieg, aber die Russen unterschätzten die Finnen. Die Rote Armee verlor 200.000 Mann, die Finnen jedoch nur 25.000 Mann.
Schweden unterstützte Finnland, ohne allerdings die Neutralität aufzugeben. Ein Eingreifen Großbritanniens und Frankreichs gegen die Sowjetunion wurde zwar geplant, kam aber nicht darüber hinaus.
Ein Friedensvertrag der am 12. März 1940 unterzeichnet wurde, legte fest, dass Finnland Teile Kareliens und die Fischerhalbinsel Kalastajansaarento am Nordmeer an die Sowjetunion abtreten musste.
Als direkte Reaktion auf den sowjetischen Angriff nahm Finnland 1941 im Fortsetzungskrieg am deutschen Russlandfeldzug teil, um sich die verlorenen Gebiete zurückzuerobern.
Die Besetzung Dänemarks und Norwegens 1940
Hauptartikel: Operation Weserübung
Operation Weserübung
Zum Ende des Jahres 1939, nach dem Verlust der französischen Eisenerzeinfuhr, stellten die Lieferungen aus dem neutralen Schweden 40 % des Eisenerzbedarfs für Deutschland dar. Ein weiterer wichtiger Rohstoff war das finnische Nickel. Durch die Erzbahn von Schweden nach Narvik war Norwegen für Deutschland von außerordentlichem wirtschaftlichen und militärischen Wert. Die Briten wollten diese wichtigen Rohstofflieferungen abschneiden, weswegen am 5. Februar 1940 beim Obersten franco-britischen Kriegsrat die Planung der Landung von vier Divisionen in Narvik vereinbart war. Die vorgesehene Besetzung des norwegischen Hafens durch die Briten veranlasste das Oberkommando der Wehrmacht, einen zusätzlichen Stab für Norwegen aufzustellen. Am 21. Februar erfolgte eine direkte Weisung Hitlers für die Planung bestimmter Operationen im skandinavischen Raum. Am 1. März wurde die Operation Weserübung endgültig beschlossen. Sie sah vor, Dänemark einzunehmen und es als „Sprungbrett“ für die Eroberung Norwegens zu benutzen. Im März kam es zu diversen Angriffen gegen britische Seeeinheiten.
Am 5. April fand die alliierte Operation Wilfried statt, bei der die Gewässer vor Norwegen vermint und weitere Truppen ins Land gebracht werden sollten. Einen Tag später lief auf deutscher Seite die Operation Weserübung an. Dabei wurde fast die gesamte deutsche Flotte mobilisiert und in Richtung Narvik geschickt. Am 9. April begann das Unternehmen endgültig mit der Landung einer Gebirgsjägerdivision vor Narvik.
In Großbritannien hielt man eine Landung der Deutschen für recht unwahrscheinlich, was dazu führte, dass von alliierter Seite nur geringe Gegenmaßnahmen getroffen wurden. Die Deutschen konnten ihren Brückenkopf ohne größeren Widerstand ausweiten, so dass am 10. April bereits Stavanger, Trondheim und Narvik besetzt wurden, nachdem zuvor bereits Dänemark kampflos besetzt worden war. Großbritannien besetzte aus strategischen Gründen im Nordatlantik die dänischen Färöer am 12. April.
Am 13. April kam es zu einigen schweren Seegefechten, wobei es neun britischen Zerstörern und dem Schlachtschiff HMS Warspite gelang, im Ofot-Fjord alle deutschen Zerstörer zu versenken. Desweiteren wurden auf ihrem Rückweg leichte deutsche Kreuzer und etliche Frachter von alliierten U-Booten beziehungsweise der Royal Air Force versenkt.
Royal Air Force
Am 17. April landeten die Alliierten schließlich und brachten die Truppen der Wehrmacht auch mit massivem Beschuss der Royal Navy unter starken Druck. Bis zum 19. April wurden umfangreiche alliierte Verbände, unter anderem auch polnische Soldaten und Reste der Fremdenlegion, in Norwegen angelandet.
Inzwischen verbesserte sich, bedingt durch die Jahreszeit, das Wetter in Norwegen, so dass die Wehrmacht ihre Fronten festigen konnte. Bei schweren Angriffen der deutschen Luftwaffe wurden am 2. Mai ein britischer und ein französischer Zerstörer vor der Hafenstadt Namsos versenkt.
Noch im selben Monat beschloss Churchill wegen der deutschen Erfolge in Frankreich den Abzug der Alliierten aus Norwegen. Bevor die 24.500 Soldaten evakuiert werden konnten, gelang es ihnen jedoch noch, in Narvik einzudringen und einen wichtigen Hafen zu zerstören. Am 10. Juni kapitulierten schließlich die verbliebenen norwegischen Soldaten, worauf die Operation Weserübung abgeschlossen war.
Norwegen wurde Reichskommissariat, sollte jedoch nach dem Willen Hitlers als selbständiger Staat bestehen bleiben und Teil des deutschen Herrschaftsgebietes sein. Im weiteren Verlauf wurde Norwegen stark befestigt, weil Hitler in der ständigen Furcht vor einer Invasion lebte. Im Februar 1942 installierte man eine Marionetten-Regierung unter Vidkun Quisling.
Der Westfeldzug 1940
Hauptartikel: Westfeldzug 1940
Während Deutschland die Siegfriedlinie zur Verteidigung der Front hatte, stand in Frankreich die stark befestigte Maginot-Linie. Die Ardennen galten als natürliche Verlängerung dieser fast 130 Kilometer langen Verteidigungslinie. Die französische Generalität glaubte nicht an einen Vorstoß durch dieses Gebiet, da es besonders für Panzerkräfte als unüberwindbar galt.
Der Plan für einen Feldzug im Westen wurde von Generalleutnant Erich von Manstein mit seinen beiden Mitarbeitern, Oberst Günther Blumentritt und dem damaligen Major i. G. Henning von Tresckow entwickelt. Er sah einen schnellen Vorstoß durch die Ardennen vor, um dann die Alliierten im Norden zu einer Schlacht mit verkehrter Front zu zwingen. Mit der Masse der hier zu versammelnden Panzer- und motorisierten Divisionen gedachte er durch das „Loch in den Ardennen“ zum „Sichelschnitt“ – wie ihn Churchill später bezeichnete – bis zur Kanalküste hin anzusetzen.
Kanalküste
Am 10. Mai 1940 begann der Angriff deutscher Verbände mit insgesamt sieben Armeen auf die neutralen Staaten Niederlande, Belgien und Luxemburg. 136 deutsche standen gegen rund 137 alliierte Divisionen. Bereits an diesem Tag wurde die für uneinnehmbar gehaltene belgische Festung Eben-Emael durch deutsche Fallschirmjäger eingenommen. Am 14. Mai überschritt General Guderian mit seiner Panzergruppe die Maas. Die Royal Air Force versuchte mit verzweifelten Angriffen, die Pionierbrücken über dem Fluss zu zerstören, verlor dabei aber einen Großteil der Flugzeuge. Erst am 17. Mai trat die französische 4. Panzerdivision unter Charles de Gaulle zu einem Gegenangriff auf Montcornet an, der aber, nach anfänglichen Erfolgen, wegen starker Attacken deutscher Stukas abgebrochen werden musste. Am 17. Mai wurde Brüssel kampflos übergeben.
Die Niederländer waren, bedingt durch ihre Neutralität im Ersten Weltkrieg, noch weniger als die Belgier auf einen Krieg eingestellt, so dass ihre Armee relativ leicht geschlagen werden konnte. Die Kapitulation der niederländischen Truppen wurde nach der Bombardierung Rotterdams am 14. Mai eingeleitet. Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Truppen, und die Regierung sowie Königin Wilhelmina flohen nach London ins Exil. Als Reichskommissar für die Niederlande wurde Arthur Seyß-Inquart eingesetzt.
Am 19. Mai erreichte die deutsche 6. Armee den Fluss Schelde und stieß bis Abbeville vor. Der Vormarsch in diese Gebiete erfolgte so schnell, dass die britischen und französischen Einheiten bei Dünkirchen eingekesselt wurden.
Am 27. Mai begann die Operation Dynamo mit der Evakuierung von über 7.500 alliierten Soldaten. Die Panzerstreitkräfte der Heeresgruppe A setzten an diesem Tag den Angriff fort, nachdem Generaloberst v. Rundstedt am 24.Mai einen von Hitler bestätigten Haltebefehl erteilte. Die Gründe für diesen Anhaltebefehl sind in der historischen Forschung bis heute umstritten.
Am 4. Juni wurde die Evakuierung abgeschlossen, es nahmen etwa 900 Seefahrzeuge daran Teil. Über 337.000 Soldaten, davon 110.000 Soldaten der französischen Armee, und damit fast das gesamte britische Expeditionskorps konnten trotz heftiger Angriffe durch Bomber der deutschen Luftwaffe evakuiert werden. Aus heutiger Sicht stellte der Haltebefehl, der die Evakuierung in diesem Maße ermöglichte, einen schweren taktischen Fehler dar. Die Fähigkeit, den Krieg fortzusetzen, wäre durch den Verlust der britischen Expeditionsarmee für England deutlich schwieriger geworden.
4. Juni
Als sich die Briten zurückzogen, bereitete sich Frankreich auf die Verteidigung vor. Fall Gelb, so der deutsche Deckname für den Feldzug in Frankreich, begann am 5. Juni mit einer deutschen Offensive an der Aisne und der Somme. Am 9. Juni überschritten Soldaten der 6. Infanteriedivision die Seine. Mussolini beschloss am 11. Juni in den Krieg gegen die beiden Westalliierten einzutreten.
Am 14. Juni besetzten Teile der 18. Armee die französische Hauptstadt Paris. Um die Stadt nicht zum Kriegsschauplatz werden zu lassen, wurde sie zuvor von den Franzosen geräumt. Gleichzeitig durchbrach die Heeresgruppe C die Maginot-Linie und die symbolträchtige Festung Verdun konnte ebenfalls eingenommen werden.
Am 17. Juni erklärte Henri Philippe Pétain, Ministerpräsident der neu gebildeten französischen Regierung, die Niederlage Frankreichs.
Am 21. Juni wurden die französischen Unterhändler im Wald von Compiègne von Hitler empfangen. Zur Unterzeichnung der, vergleichsweise maßvollen, Waffenstillstandsbedingungen kam es gegen Abend des 22. Juni 1940. Der deutsch-französische Waffenstillstand trat erst am 25. Juni um 01:35 Uhr in Kraft. Damit die französische Flotte nicht in deutsche Hände fallen konnte, nahmen die Briten am 3. Juli den algerischen Hafen Mers-el-Kebir unter Beschuss, in dem ein Teil der französischen Kriegsflotte stationiert war.
Nur sechs Wochen und drei Tage hatte der Blitzkrieg im Westen gedauert. Er forderte das Leben von über 135.000 alliierten und etwa 46.000 deutschen Soldaten. Frankreich wurde in zwei Zonen geteilt: der Norden und Westen Frankreichs war von den Deutschen besetzt. Hier befanden sich wichtige Flugfelder und Marinebasen für den Krieg gegen Großbritannien. Die Häfen am Atlantik, insbesondere Brest wurden die wichtigste Operationsbasis der deutschen U-Boote. Der östliche und südliche Teil Frankreichs blieben unter französischer Kontrolle. Henri Philippe Pétain regierte von Vichy aus den Rest Frankreichs als Marionettenstaat des deutschen Reichs (Marschall Pétain wurde als Kollaborateur nach dem Zweiten Weltkrieg zum Tode verurteilt, dann aber noch begnadigt).
Charles de Gaulle (1890–1970) war Organisator des Widerstandes: „Führer des freien Frankreichs“ vom Exil in London aus.
Die Luftschlacht um England 1940/41
Hauptartikel: Luftschlacht um England
Luftschlacht um England
Erklärtes Ziel Deutschlands in der Luftschlacht um England war die Vorbereitung einer Invasion Englands (Unternehmen Seelöwe), vor allem durch die Vernichtung der Kampfkraft der Royal Air Force. Hitler hoffte jedoch, England zur Einstellung der Kampfhandlungen zwingen zu können, ohne die Invasion tatsächlich durchführen zu müssen.
In den zwei Jahren zwischen dem Münchner Abkommen und der Luftschlacht um England arbeiteten die Briten fieberhaft am Aufbau einer modernen Jagdwaffe. Allein in den drei Monaten vor Beginn der Luftschlacht konnten die britischen Fabriken über 1.400 Jagdflugzeuge fertig stellen. Um dem dringenden Personalbedarf nachzukommen, wurden Piloten aus dem Commonwealth, Frankreich, den USA, Polen und der Tschechoslowakei unter dem Befehl der | | |