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The Gatlin Brothers

The Gatlin Brothers

Larry Gatlin (
- 2. Mai 1948 als Larry Wayne Gatlin in Seminole, Texas) ist ein US-amerikanischer Country-Musiker und Songwriter, der mit seinen Brüdern Steve (
- 4. April 1951) und Rudy (
- 20. August 1952) als Larry Gatlin & The Gatlin Brothers in den achtziger Jahren erfolgreich war.

Anfänge

Den ersten öffentlichen Auftritt hatte Larry im Alter von sechs Jahren. Begleitet von seinen jüngeren Brüdern Steve und Rudy nahm er an einem Talentwettbewerb teil. Bereits in frühen Jahren entwickelten die drei einen an die Everly Brothers angelehnten Close Harmony Stil, mit dem sie überwiegend Gospel-Songs vortrugen. Eine Zeitlang traten sie jeden Sonntag im Programm einer lokalen Radiostation auf. Nach Schulabschluss wechselte Larry mit einem Stipendium zur University of Houston, wo er sich der Gospel-Gruppe The Imperials anschloss. In Las Vegas, wo die Imperials im Rahmen der Jimmy Dean Show auftraten, lernte er Dottie West kennen und stellte ihr einige selbstgeschriebene Songs vor. West nahm zwei seiner Songs auf und wurde fortan zu seiner Förderin.

Karriere

Dottie West holte ihn Anfang der siebziger Jahre nach Nashville und verschaffte ihm eine Anstellung als Songwriter in ihrem neugegründeten Musikverlag. Daneben arbeitete er als Backup-Sänger in der Begleitband von Kris Kristofferson, für den er auch einige Songs schrieb. Auf Vermittlung von Kristofferson erhielt Gatlin 1973 vom Monument-Label einen Schallplattenvertrag. Zur Produktion seines ersten Albums, The Pilgrim, holte er seine Brüder nach Nashville, die zwischenzeitlich gemeinsam mit einer Schwester die Gruppe Young Country gegründet hatten. Aus dem Album wurden einige Singles ausgekoppelt, die sich im mittleren Bereich der Country-Top-100 platzieren konnten. Auch beim nächsten und übernächsten Album wirkten seine Brüder mit. Die Single Broken Lady erreichte 1976 Platz Fünf und wurde mit einem Grammy als bester Country-Song des Jahre ausgezeichnet. Im gleichen Jahr trat er erstmals in der Grand Ole Opry auf. Den ersten Nummer-1-Hit schaffte er 1978 mit I Just Wish You Were Someone I Love. 1979 wechselte er zum Columbia-Label. Von diesem Moment an bezeichneten sich die Brüder als "Larry Gatlin & The Gatlin Brothers". Aus dem Solisten mit Begleitgruppe war eine Band geworden. Bereits die erste Single, All The Gold In California, erreichte Platz Eins der Country-Charts und wurde Single des Jahres der Academy of Country Music. Die achtziger Jahre wurden zum erfolgreichsten Jahrzehnt der Gatlins. Allerdings konnte sich bei weitem nicht jeder Song in der Top-20 platzieren. Der nächste Nummer-1-Hit, Houston (Means I'm One Day Closer To You) , gelang erst 1984. Anschließend kam es zu einer Karrierepause, als Larry seine Alkohol- und Drogensucht in einer Entzugsklinik bekämpfte. Auch seine Brüder schafften es, vom Alkohol loszukommen. Das Come-Back gelang. Bereits 1986 hatten sie mit She Used To Be Somebody’s Baby ihren nächsten Top-10-Hit. Seit ihrem Wechsel zum Columbia-Label orientierte sich ihre Musik zunehmend Richtung Mainstream und Pop. Die Verkaufszahlen gaben ihnen Recht. Dennoch begann Ende des Jahrzehnts ihre Popularität zu schwinden. Ein Wechsel zum Capitol-Label 1989 konnte den Trend nicht aufhalten. 1992 unternahmen die Gatlins ihre offizielle Abschiedstournee (nach zehnjähriger Pause nahmen sie ab 2003 ihre öffentlichen Auftritte wieder auf). Sie spielten für kleinere Label aber weiterhin Alben ein. Larry Gatlin übernahm 1993 eine Rolle in dem Broadway-Musical "Will Rogers Follies".

Diskografie

Larry Gatlin solo:
- 1973 - The Pilgrim (Monument)
- 1974 - Rain-Rainbow (Monument)
- 1976 - High Time (Monument)
- 1976 - Larry Gatlin (With Family And Friends) (Monument)
- 1977 - Love Is Just A Game (Monument)
- 1978 - Oh! Brother
- 1978 - Larry Gatlin's Greatest Hits Vol. 1 (Monument) Larry Gatlin & The Gatlin Brothers:
- 1979 - Straight Ahead (Columbia)
- 1980 - Help Yourself (Columbia)
- 1981 - Not Guilty (Columbia)
- 1982 - Sure Feels Like Love (Columbia)
- 1983 - A Gatlin Family Christmas (Columbia)
- 1984 - Houston To Denver (Columbia)
- 1985 - Smile (Columbia)
- 1986 - Partners (Columbia)
- 1988 - Alive And Well...Livin' In the Land Of Dreams (Columbia)
- 1990 - Cookin' Up A Storm (Capitol)
- 1992 - Adios (Liberty)
- 1993 - Moments To Remember (Branson)
- 1997 - Christmas With The Gatlins (Intersound)
- 1998 - In My Life (CEMA)

Weblinks


- http://www.gatlinbrothers.com/ Gatlin, Larry Gatlin, Larry Gatlin, Larry Gatlin Brothers

2. Mai

Der 2. Mai ist der 122. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 123. in Schaltjahren) - somit verbleiben 243 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1389 - Hochzeit der Sophie von Bayern mit dem König von Böhmen Wenzel von Luxemburg
- 1635 - In Paris wird der "Jardin des Plantes" eröffnet. Der Garten wurde von den königlichen Leibärzten Jean Hérouard und Guy de La Brosse als Heilkräuterpark für Ludwig XIII. angelegt.
- 1668 - Mit dem 1. Aachener Frieden endet der Devolutionskrieg.
- 1808 - Die Bürger von Madrid erheben sich gegen die französische Besatzungsmacht.
- 1813 - Erste Schlacht der Freiheitskriege zwischen den alliierten preußischen, russischen Armeen und den französischen Truppen und Rheinbundtruppen bei Groß-Görschen.
- 1879 - Gründung der spanischen politischen Partei Partido Socialista del Trabajo (Sozialistische Arbeitspartei) aus der durch Umbenennung im Jahr 1888 der Partido Socialista Obrero Español (kurz: PSOE; deutsch: Sozialistische Spanische Arbeiterpartei) wurde.
- 1924 - Die "Norddeutsche Rundfunk AG" (NORAG),der spätere NDR, nimmt ihren Sendebetrieb auf.
- 1933 - Die Nazis zerschlagen die deutschen Gewerkschaften.
- 1945 - Soldaten der Roten Armee hissen die rote Fahne auf dem Berliner Reichstagsgebäude, General Helmuth Weidling unterzeichnet die Kapitulation Berlins.
- 1953 - In Jordanien und Irak werden der 18-jährige Hussain II. und sein 18-jähriger Vetter Faisal zu Königen gekrönt.
- 1974 - Die ständigen Vertretungen der BRD und der DDR werden in Bonn und Ost-Berlin eröffnet.
- 1989 - Ungarn öffnet seine Westgrenze und beginnt den Abriss der Grenzbefestigungen.
- 1997 - Tony Blair wird Premierminister Grossbritanniens.
- 2002 - Perry Gladstone Christie wird Premierminister der Bahamas.
- 2002 - Young Vivian wird Premierminister von Niue.
- 2003 - Albanien und die USA unterzeichnen ein Nichtauslieferungsabkommen amerikanischer Staatsbürger an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag.

Wirtschaft

Wissenschaft, Technik


- 1800 - Anthony Carlisle und William Nicholson gelingt es, Wasser mittels elektrischem Strom in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Diesen Vorgang wird Michael Faraday dementsprechend als Elektrolyse bezeichnen.
- 1963 - Berthold Seliger startet im Wattengebiet von Cuxhaven eine Dreistufenrakete mit einer Gipfelhöhe von über 100 Kilometern.

Kultur


- 1750 - "Das Kaffeehaus", eine Komödie in drei Akten von Carlo Goldoni, wird in Mantua erstmalig aufgeführt.
- 1906 - "Tod und Teufel" von Frank Wedekind wird unter dem Namen "Totentanz" am Intimen Theater in Nürnberg uraufgeführt.
- 1909 - Uraufführung der Oper Bacchus von Jules Massenet an der Grand Opéra Paris.

Religion


- 1939 - Martin Niemöller, der Begründer des Pfarrernotbundes und als oppositioneller evangelischer Priester Adolf Hitlers "persönlicher Gefangener", wird nach Verbüßung seiner Haftstrafe in das Konzentrationslager Sachsenhausen eingeliefert.

Katastrophen


- 1656 - Aachen brennt fast vollständig nieder und wird in der Folge als Badekurort wieder aufgebaut.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1998 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Dick Ryan in Lübeck, durch technischen KO.

Geboren


- 1458 - Eleonore von Portugal, als Gattin von König Johann II. Königin 1481-1495
- 1599 - Adam Heinrich von Quingenberg, Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft
- 1602 - Athanasius Kircher, deutscher Jesuit, Universalgelehrter und Erfinder
- 1614 - Christian Reichsgraf zu Rantzau, Statthalter im königlich-dänischen Anteil von Schleswig-Holstein
- 1649 - Engel de Ruyter, niederländischer Vizeadmiral
- 1660 - Alessandro Scarlatti, italienischer Komponist des Barock
- 1702 - Friedrich Christoph Oetinger, deutscher Theologe, Vertreter des württembergischen Pietismus.
- 1725 - Wilhelm Jeremias Müller, deutscher Architekt
- 1729 - Katharina II. (Russland), (die Große), russische Kaiserin
- 1730 - Sigismund Anton Graf v. Hohenwart, österreichische Theologe, Erzbischof von Wien
- 1772 - Novalis, deutscher Dichter der Frühromantik
- 1802 - Heinrich Gustav Magnus, deutscher Physiker und Chemiker
- 1803 - Johann Friedrich Christoph Bauer, deutscher Politiker
- 1833 - Rudolf Berlin, deutscher Augenarzt
- 1843 - Carl Michael Ziehrer, österreichischer Komponist
- 1860 - John Scott Haldane, britischer Physiologe
- 1860 - Theodor Herzl, österreichischer Schriftsteller, Publizist, und Politiker
- 1862 - Maurice Emmanuel, französischer Komponist
- 1868 - Robert Williams Wood, US-amerikanischer Experimentalphysiker
- 1881 - Ernst Legal, deutscher Schauspieler
- 1883 - Otto Weidt, Besitzer einer Berliner Blindenwerkstatt und Nazi-Gegner
- 1886 - Gottfried Benn, deutscher Arzt, Dichter und Essayist
- 1890 - E. E. Smith, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1891 - Otto Wittenburg, deutscher DP-Politiker und MdB
- 1892 - Manfred von Richthofen (Der Rote Baron), deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg
- 1895 - Alfred Kurella, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Kulturfunktionär der SED
- 1897 - Trude Hesterberg, deutsche Schauspielerin
- 1901 - Edouard Zeckendorf, belgischer Amateur-Mathematiker
- 1901 - Willi Bredel, deutscher Schriftsteller
- 1902 - Georg Kurlbaum, deutscher SPD-Politiker und MdB
- 1902 - Werner Finck, deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Kabarettist
- 1906 - Philippe Halsman, US-amerikanischer Fotograf
- 1906 - Wolfgang Abendroth, deutscher Politikwissenschaftler
- 1912 - Axel Springer, deutscher Verleger
- 1912 - Karl Adam, deutscher Rudertrainer
- 1920 - Jean-Marie Auberson, schweizerischer Dirigent und Geiger
- 1920 - Jacob Gilboa, israelischer Komponist
- 1921 - Satyajit Ray, indischer Filmregisseur
- 1922 - Serge Reggiani, französischer Schauspieler und Chansonnier
- 1923 - Albert Nordengen, norwegischer Politiker, Bürgermeister von Oslo
- 1924 - Kurt Ludwig, deutscher Synchronsprecher
- 1928 - Georges-Arthur Goldschmidt, jüdischer Schriftsteller
- 1929 - Édouard Balladur, französischer Premierminister
- 1935 - Faisal II., König des Irak 1939-1958
- 1936 - Engelbert, Sänger
- 1936 - Helga Brauer, deutsche Sängerin
- 1937 - Gisela Elsner, deutsche Schriftstellerin
- 1937 - Thomas Billhardt, deutscher Fotograf und Publizist
- 1941 - Jules Albert Wijdenbosch, Staatspräsident von Suriname
- 1942 - Jacques Rogge, belgischer orthopädischer Chirurg und Präsident des IOC
- 1942 - Udo Ehrbar, deutscher CDU-Politiker und MdB
- 1943 - Hilton Valetine, britischer Musiker
- 1943 - Manfred Schnelldorfer, deutscher Eiskunstläufer und Olympiasieger
- 1944 - Franz Innerhofer, österreichischer Schriftsteller
- 1944 - John Verity, britischer Musiker
- 1945 - Bianca Jagger, amerikanische Menschenrechtsaktivistin (Amnesty International)
- 1945 - Goldy McJohn, kanadischer Musiker
- 1946 - Lesley Gore, US-amerikanische Sängerin
- 1947 - Philippe Herreweghe, belgischer Dirigent
- 1948 - Larry Gatlin, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1950 - Lou Gramm, US-amerikanischer Sänger
- 1950 - Ulrich Goll, deutscher Politiker
- 1951 - John Callis, britischer Musiker
- 1952 - Werner Schulze-Erdel, deutscher Moderator und Schauspieler
- 1953 - Domitien Ndayizeye, Staatspräsident von Burundi
- 1953 - Waleri Abissalowitsch Gergijew, russischer Dirigent
- 1954 - Prescott Niles, US-amerikanischer Musiker
- 1954 - Werner Melzer, deutscher Fußballspieler
- 1955 - Dave Winer, US-amerikanischer Softwareentwickler und Firmengründer
- 1955 - Angelika Birk, deutsche Politikerin und MdL
- 1957 - Markus Stockhausen, deutscher Komponist und Trompeter
- 1961 - Robert Howard, britischer Sänger
- 1962 - Jimmy White, englischer Snookerspieler
- 1962 - Ty Herndon, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1964 - Silvia Neid, deutsche Fußballspielerin und -trainerin
- 1966 - Belinda Stronach, kanadische Geschäftsfrau und Politikerin
- 1969 - Daryl F. Mallett, Schriftsteller und Schauspieler
- 1972 - Dwayne Douglas Johnson, US-amerikanischer Wrestler und Filmschauspieler
- 1975 - David Beckham, englischer Fußballspieler
- 1975 - Kalle Palander, erfolgreichster finnischer Skirennläufer
- 1980 - Tim Borowski, deutscher Fußballspieler
- 1982 - Blythe Hartley, kanadische Wasserspringerin
- 1983 - Tina Maze, slowenische Skirennläuferin
- 1985 - Sarah Hughes, US-amerikanische Eiskunstläuferin

Gestorben


- 373 - Athanasius von Alexandria, Bischof und Theologe
- 756 - Shōmu, 45. Kaiser von Japan
- 926 - Wiborada, Einsiedlerin und Märtyrerin der katholischen Kirche
- 1519 - Leonardo Da Vinci, Italienischer Künstler und Universalgelehrter
- 1777 - Joachim Gottlob Am Ende, deutscher Theologe und Lehrer
- 1790 - Philipp Matthäus Hahn, deutscher Pfarrer, Konstrukteur und Erfinder
- 1813 - Ferdinand von Preußen, preußischer Generalmajor
- 1845 - August Friedrich Pauly, deutscher Philologe
- 1845 - Guillaume de Vaudoncourt, französischer General und Kriegshistoriker
- 1854 - Sulpiz Boisserée, deutscher Architekt
- 1857 - Alfred de Musset, französischer Schriftsteller
- 1864 - Giacomo Meyerbeer, deutscher Komponist und Dirigent
- 1886 - Isabella Braun, deutsche Jugendbuchautorin
- 1892 - Wilhelm Rust, deutscher Komponist und Thomaskantor
- 1899 - Martin Eduard Sigismund Simson, deutscher Jurist und Politiker
- 1907 - Rudolf Baier, erster Stralsunder Museumsdirektor
- 1909 - Manuel Amador Guerrero, erster Staatspräsident von Panama
- 1915 - Clara Immerwahr, Frauenrechtlerin, zweite deutsche Frau mit Doktorwürde
- 1916 - Jules Blanchard, französischer Bildhauer
- 1919 - Gustav Landauer, Theoretiker und Aktivist des deutschen Anarchismus
- 1924 - Charles Eugene Lancelot Brown, schweizerischer Maschinenkonstrukteur
- 1925 - Johann Palisa, österreichischer Astronom
- 1936 - Robert Michels, deutscher Soziologe
- 1944 - Erich Knauf, deutscher Journalist, Schriftsteller und Liedtexter
- 1945 - Friedo Lampe, deutscher Schriftsteller
- 1945 - Ludwig Stumpfegger, Begleitarzt im Stab des Reichskanzlers
- 1945 - Martin Bormann, Leiter der Parteikanzlei der NSDAP
- 1945 - Walther Hewel, Fahnenträger beim Hitlerputsch
- 1947 - Dorothea Binz, Oberaufseherin im Konzentrationslager (KZ) Ravensbück
- 1947 - Grete Boesel, Aufseherin im KZ Ravensbrück
- 1950 - Paul Eugen Sieg, deutscher Physiker und Schriftsteller
- 1957 - Joseph McCarthy, US-amerikanischer Politiker und Senator, "Kommunistenjäger"
- 1958 - Alfred Weber, deutscher Soziologe und Nationalökonom
- 1960 - Hans Joachim Iwand, deutscher Theologe
- 1961 - Egon Lustgarten, österreichischer Dirigent und Komponist
- 1967 - Ernst Friedrich, anarchistischer Pazifist
- 1967 - Wilhelm Schröder, SED-Politiker
- 1969 - Franz von Papen, deutscher Politiker (Zentrumspartei)
- 1969 - Robert Arthur, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1972 - Hugo Hartung, deutscher Schriftsteller
- 1972 - John Edgar Hoover, Begründer und Direktor des FBI
- 1979 - Giulio Natta, italienischer Chemiker, Nobelpreisträger
- 1981 - David Wechsler, US-amerikanischer Psychologe
- 1983 - Pridi Banomyong, Premierminister von Thailand
- 1989 - Giuseppe Siri, italienischer Kardinal
- 1992 - Margarethe Wallmann, österreichische Tänzerin, Choreographin und Opernregisseurin
- 1995 - Werner Veigel, Chefsprecher der Tagesschau der ARD
- 1996 - Christopher Bird, US-amerikanischer Botaniker und Schriftsteller
- 1997 - Alfred Day Hershey, US-amerikanischer Biologe
- 1997 - Heinz Ellenberg, deutscher Biologe, Botaniker, Landschaftsökologie
- 1997 - John Carew Eccles, australischer Physiologe, Nobelpreisträger
- 1997 - Paulo Freire, brasilianischer Pädagoge, Jurist, Historiker, Philosoph
- 1998 - Hideto Matsumoto, japanischer Musiker
- 1998 - Justin Fashanu, britischer Fußballspieler
- 1998 - Raimund Harmstorf, deutscher Schauspieler
- 1999 - Oliver Reed, britischer Schauspieler
- 2001 - Heinz te Laake, Künstler der Malerei, Kinetik und Skulptur
- 2001 - Waldir Pereira, brasilianischer Fußballtrainer
- 2002 - Richard Stücklen, deutscher Politiker und Bundesminister
- 2003 - Adolf Frisé, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 2003 - Mohammed Dib, algerischer Schriftsteller
- 2004 - Paul Guimard, französischer Schriftsteller
- 2005 - Bob Hunter, kanadischer Journalist und Gründungsmitglied von Greenpeace

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage
  - Hl. Athanasius von Alexandria, Bischof, Kirchenlehrer (katholisch, evangelisch, anglikanisch)
- Baha'i: Letzter Tag des Ridvánfestes
- Madrid: Gedenktag an den Aufstand gegen Napoleon

Siehe auch


- 1. Mai - 3. Mai
- 2. April - 2. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0502 ja:5月2日 ko:5월 2일 simple:May 2 th:2 พฤษภาคม

1948

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Enrico Celio wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Enrico De Nicola wird erster italienischer Staatspräsident
- 1. Januar: Neuer Generaldirektor bei VW (Wolfsburger Volkswagenwerk) wird Heinrich Nordhoff
- 1. Januar: Das GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) tritt in Kraft
- 1. Januar: Verstaatlichung der Eisenbahnen in Großbritannien
- 1. Januar: Das Zollabkommen zwischen den Benelux-Staaten Belgien, Niederlande und Luxemburg tritt in Kraft
- 1. Januar: Die zuvor beschlossene republikanische Verfassung tritt in Kraft und macht Italien zur Republik
- 4. Januar: Myanmar (Birma, Burma) erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien
- 31. Januar: Hunderttausende von Menschen finden sich zur Verbrennung des Leichnams von Mahatma Gandhi und der anschließenden Versenkung der Asche im Ganges ein
- 4. Februar: Sri Lanka wird unabhängig
- 27. Januar: Italien wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Februar: Die Bank deutscher Länder wird Zentralbank für die Bizone
- 17. März: Der Brüsseler Pakt wird unterzeichnet
- 20. März: Der regierende Alliierte Kontrollrat kommt das letzte Mal zusammen. Sowjet-Marschall Sokolowski verlässt den Kontrollrat
- 31. März/1. April: Die Färöer erhalten eine weitgehende Autonomie innerhalb des Dänischen Königreichs
- 3. April: US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet den Marshall-Plan. 5,3 Milliarden Dollar werden für Europa freigegeben
- 7. April: Die Weltgesundheitsorganisation WHO wird gegründet
- 16. April: Gründung der Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC)
- 7. April: Syrien wird Mitglied in der WHO (Weltgesundheitsorganisation)
- 19. April: Birma, seit 1989 Myanmar, wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 23. April: Berliner Studenten fordern eine Freie Universität Berlin
- 28. April: El Salvador wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Mai: Gründung des Staates Israel. Erster Ministerpräsident ist Ben Gurion. Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien erklären Israel den Krieg (siehe: Palästinakrieg)
- 19. Mai: Deutscher Schriftstellerkongress zur 1848-Jahrfeier in der Paulskirche zu Frankfurt
- 31. Mai: Die Israelische Armee Zahal wird gebildet
- 2. Juni: Einige Ärzte der NS-Zeit wurden nach dem Urteil des Nürnberger Ärzteprozesses hingerichtet
- 20. Juni: Währungsreform in den drei deutschen Westzonen. Gegen Vorlage von Kenn- und Lebensmittelkarten werden 40 Deutsche Mark pro Person ausgezahlt
- 23. Juni: Einführung einer eigenen Währung in der SBZ
- 23. Juni: Kommunistische Tumulte vor dem Berliner Stadthaus im Sowjetischen Sektor Berlins
- 24. Juni: Einführung der Westmark mit Aufdruck "B" in den drei Westsektoren von Berlin
- 24. Juni: Beginn der Berliner Blockade
- 26. Juni: Die erste Maschine der Berliner Luftbrücke, eine DC-4, landet in Berlin (Pilot: Jack O. Bennett)
- 28. Juni: Die britische Luftbrücke startet unter dem Namen „Plainfair“
- seit Mitte Juli: Bau des neuen Flughafen Tegel in nur 85 Tagen
- 28. Juni: Jugoslawien bricht die Partnerschaft mit Moskau
- 8. Juli-10. Juli: Auf der Rittersturz-Konferenz in Koblenz wird der Zusammenschluss der drei westlichen Besatzungszonen zur Bundesrepublik Deutschland beschlossen
- 13. August: Österreich wird Mitglied in der UNESCO
- 23. August: In Amsterdam wird der Ökumenische Rat der Kirchen gegründet
- 30. August: Costa Rica erlangt die endgültige Unabhängigkeit
- 1. September: Der Parlamentarische Rat wählt Konrad Adenauer zum Vorsitzenden
- 6. September: Die Islamische Republik Iran wird Mitglied in der UNESCO
- 9. September: Die Berliner Bevölkerung demonstriert zu Hundertausenden vor dem Reichstag in Berlin für die Freiheit
- 14. September: Ungarn wird Mitglied in der UNESCO
- 15. September: Argentinien wird Mitglied in der UNESCO
- 18. September: Luftbrückenrekord: 897 Flüge nach Berlin
- 2. Oktober: Die UdSSR beginnt in Sibirien mit dem Bau von Atomwaffen
- 13. Oktober: Der Bergmann Adolf Hennecke fördert in einer Schicht 24,4 m³ Kohle und überbietet damit das Tagessoll um 387 %. Er wird dadurch zum Auslöser der so genannten Hennecke-Bewegung in der DDR
- 19. Oktober: Der Wirtschaftsrat der Bizone nimmt gegen die Stimmen der KPD das Gesetz Notopfer für Berlin an
- 21. Oktober: Irak wird Mitglied in der UNESCO
- 22. Oktober: Walter Ulbricht erklärt die Oder-Neiße-Grenze zwischen Deutschland und Polen für endgültig
- 4. Dezember: Gründung der Freien Universität Berlin in West-Berlin, Antwort auf die kommunistische Einflussnahme auf die Wissenschaft in der SBZ
- 10. Dezember: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen beschließt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
- 11. Dezember: Gründung der FDP in Heppenheim. 1. Vorsitzender: Theodor Heuss
- 31. Dezember: Die 100.000 Flugzeuglandung in Berlin seit Errichtung der Luftbrücke

Wissenschaft und Technik


- Die ersten Schallplatten aus Polyvinylchlorid kommen auf den Markt
- Beginn der Ausgrabungsarbeiten bei Eridu durch irakische Archäologen

Kultur


- 22. Februar: Uraufführung des musikalischen Dramas Die Nachtschwalbe von Boris Blacher in Leipzig
- 15. August: Uraufführung der Oper Le vin herbé von Frank Martin bei den Salzburger Festspielen
- 28. Oktober: Uraufführung der Oper Drei Haare des Väterchens Allwissend von Rudolf Karel am Nationaltheater in Prag
- 18. Dezember: Uraufführung der Oper Circe von Werner Egk in Berlin
- Gründung der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

Katastrophen


- 28. Juni: Erdbeben der Stärke 7,3 in Fukui, Japan, 5.390 Tote
- 25. Juli: Absturz zweier Luftbrückenflugzeuge über Berlin
- 1. August: Atlantik, Afrika. Das französische Wasserflugzeug Latecoere 631 verunglückte über dem Atlantik mit 52 Menschen an Bord
- 5. Oktober: Erdbeben der Stärke 7,3 in Aschgabat, Turkmenistan

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 30. Januar bis 8. Februar: V. Olympische Winterspiele in St. Moritz
- 13. Februar: der Kölner BC und Köln-Sülz 07 fusionieren zum 1. FC Köln
- 29. Juli bis 14. August: XV. Olympische Sommerspiele in London
- 8. August: 1. Deutsche Fußballmeisterschaft nach dem Krieg. Meister: 1. FC Nürnberg

Sonstiges


- 16. Dezember: Der Holzsendeturm des Rundfunksenders Berlin-Tegel wird gesprengt, da er den Flugverkehr auf dem im Bau befindlichen Flughafen Berlin-Tegel gefährden würde

Geboren

1. Halbjahr


- 1. Januar: Pawel Sergejewitsch Gratschow, russischer Offizier
- 2. Januar: Kerry Minnear, englischer Musiker
- 3. Januar: Manfred Kokot, deutscher Leichtathlet
- 5. Januar: Giuseppe Impastato, italienischer Politiker und Anti-Mafia-Kämpfer († 1978)
- 5. Januar: František Václav Lobkowicz, tschechischer Weihbischof
- 7. Januar: Bernd Scheelen, deutscher Politiker
- 7. Januar: Kenny Loggins, US-amerikanischer Sänger, Gitarrist und Songwriter
- 9. Januar: Peter Strüber, deutscher Politiker
- 9. Januar: William Cowsill, US-amerikanischer Musiker
- 10. Januar: Bernard Thévenet, ehemaliger französischer Radrennfahrer
- 10. Januar: Donald Fagen, Sänger und Keyboarder
- 11. Januar: Wajima Hiroshi, japanischer Sumo-ringer und 54. Yokozuna
- 11. Januar: Madeline Manning, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 11. Januar: Helga Anders, österreichische Schauspielerin und Synchronspecherin († 1986)
- 14. Januar: Waleri Borissowitsch Charlamow, russischer Eishockeyspieler († 1981)
- 15. Januar: Ronald Wayne Van Zant, US-amerikanischer Musiker († 1977)
- 16. Januar: Gregor Gysi, deutscher Politiker
- 16. Januar: John Carpenter, US-amerikanischer Regisseur, Schauspieler und Filmmusikkomponist
- 17. Januar: Mick Taylor, britischer Gitarrist
- 17. Januar: Davíð Oddsson, isländischer Ministerpräsident
- 20. Januar: Mel Pritchard, britischer Musiker († 2004)
- 20. Januar: Melvyn Prichard, britischer Schlagzeuger
- 22. Januar: Marianne Birthler, deutsche Politikerin
- 28. Januar: Heinz Flohe, deutscher Fußballspieler
- 28. Januar: Michail Barischnikow, US-amerikanischer Ballett-Tänzer, Choreograph und Schauspieler
- 29. Januar: Guido Knopp, deutscher Historiker, Publizist und Moderator
- 1. Februar: Rick James, US-amerikanischer Funk-Musiker († 2004)
- 2. Februar: Roger Williamson, britischer Formel-1-Rennfahrer († 1973)
- 2. Februar: Al McKay, US-amerikanischer Musiker
- 3. Februar: Carlos Filipe Ximenes Belo, Friedensnobelpreisträger und römisch-katholischer Bischof
- 4. Februar: Martin Hohmann, deutscher Politiker
- 4. Februar: Alice Cooper, US-amerikanischer Rockmusiker
- 5. Februar: Christopher Guest, anglo-amerikanischer Schauspieler, Autor, Regisseur, Komponist und Musiker
- 5. Februar: Sven-Göran Eriksson, schwedischer Fußballtrainer
- 5. Februar: Barbara Hershey, US-amerikanische Schauspielerin
- 6. Februar: Stefan Baron, Chefredakteur der WirtschaftsWoche
- 6. Februar: Felix Mitterer, österreichischer Schauspieler und Dramatiker
- 7. Februar: Josef Ackermann (Bankier), Sprecher des Vorstands der deutsche Bank AG
- 11. Februar: Hannelore Conradsen, deutsche Film- und Fernsehregisseurin
- 11. Februar: Gerhard Wucherer, deutscher Leichtathlet
- 11. Februar: Fritz Raff, Intendant des Saarländischen Rundfunks
- 12. Februar: Clemens Bollen, deutscher Politiker
- 12. Februar: Bernd Franke (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler
- 14. Februar: Bernd Pischetsrieder, deutscher Manager
- 15. Februar: Laurenz Meyer, deutscher Politiker
- 15. Februar: Holger Ellerbrock, deutscher Politiker
- 16. Februar: Eckhard Uhlenberg, deutscher Politiker und MdB
- 18. Februar: Georg Brunnhuber, deutscher Politiker
- 19. Februar: Hartmut Schulze-Gerlach, deutscher Sänger und Moderator
- 19. Februar: Tony Iommi, Gitarrist
- 19. Februar: Pim Fortuyn, niederländischer Politiker und Publizist († 2002)
- 21. Februar: Elmar Müller (Fußballtrainer), deutscher Fußballtrainer
- 25. Februar: Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart
- 27. Februar: Helmut Nerlinger, ehem. deutscher Fußballspieler
- 27. Februar: Reinhard Tramontana, österreichischer Journalist († 2005)
- 28. Februar: Mercedes Ruehl, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Februar: Steven Chu, US-amerikanischer Physiker
- 29. Februar: Rainder Steenblock, deutscher Politiker
- 29. Februar: Patricia A. McKillip, US-amerikanische Autorin
- 29. Februar: Karen Lafferty, US-amerikanische Sängerin und Musiklehrerin
- 2. März: Achim Vandreike, Bürgermeister und Dezernent für Sport und Wohnungswesen in Frankfurt am Main
- 2. März: Rory Gallagher, irischer Gitarrist († 1995)
- 2. März: Andrei Linde, russischer Kosmologe
- 3. März: Frank W. Abagnale, Hochstapler und Scheckbetrüger, Sachverständiger
- 4. März: Thomas Kossendey, deutscher Politiker und MdB
- 4. März: Chris Squire, englischer Musiker
- 5. März: Eddy Grant, Popmusiker, Sänger, Songwriter und Gitarrist
- 5. März: Leslie Marmon Silko, US-amerikanische Schriftstellerin
- 9. März: Chris Thompson, Sänger
- 10. März: Waldemar Hartmann, Journalist und Moderator
- 11. März: Franz Lambert, deutscher Komponist und Organist
- 11. März: Dominique Sanda, Schauspielerin
- 12. März: Ole Thestrup, dänischer Schauspieler
- 12. März: James Taylor, Folk/Pop-Künstler
- 13. März: Lillian Board, britische Leichtathletin und Olympionikin († 1970)
- 14. März: Bernd Stange, deutscher Fußballtrainer
- 14. März: Hans Georg Faust, deutscher Politiker
- 14. März: Jochen Schimmang, deutscher Schriftsteller
- 15. März: Gerhard Seyfried, deutscher Schriftsteller und Karikaturist
- 15. März: David Albahari, serbischer Schriftsteller
- 16. März: Margaret Weis, US-amerikanische Autorin von Fantasy-Literatur
- 17. März: William Gibson, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor
- 20. März: Bobby Orr, kanadischer Eishockeyspieler
- 20. März: John de Lancie, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. März: Scott E. Fahlman, Professor für Computerwissenschaften und „Erfinder“ der Emoticon
- 22. März: Bernard Dietz, deutscher Fußballspieler
- 22. März: Andrew Lloyd Webber, englischer Komponist
- 24. März: Volker Finke, deutscher Fußballtrainer und Fußballspieler
- 24. März: Günter Bentele, Professor für Öffentlichkeitsarbeit und Public Relations
- 25. März: Walter Keim, Hochschullehrer
- 25. März: Rob Goorhuis, niederländischer Komponist
- 25. März: Bonnie Bedelia, US-amerikanische Schauspielerin
- 27. März: Edgar Selge, deutscher Schauspieler
- 29. März: Joachim Stünker, deutscher Politiker und MdB
- 29. März: Johnny Dowd, US-amerikanischer Alternative-Country-Musiker
- 31. März: Thijs Van Leer, niederländischer Musiker und Sänger
- 31. März: Al Gore, US-amerikanischer Politiker, 45. Vizepräsident der USA
- 1. April: Jimmy Cliff, Reggaekünstler
- 1. April: Philippe Garrel, Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur
- 1. April: Urs Allemann, Schweizer Schriftsteller
- 2. April: Michael Gerhardt, Richter am Bundesverfassungsgericht seit Juli 2003
- 3. April: Hans Georg Schwarzenbeck, deutscher Fußballspieler
- 3. April: Oliver Grimm, deutscher Schauspieler
- 3. April: Carlos Salinas de Gortari, mexikanischer Politiker und Präsident
- 3. April: Jaap de Hoop Scheffer, niederländischer Politiker
- 3. April: Miguel Herz-Kestranek, Schauspieler und Buchautor
- 3. April: René Bardet, Schweizer Pressesprecher des Schweizer Fernsehens (SF DRS) († 2005)
- 4. April: Jacques Voigtländer, deutscher Politiker
- 4. April: Dan Simmons, US-amerikanischer Schriftsteller
- 5. April: Karin Gündisch, Schriftstellerin
- 6. April: Friederike Roth, deutsche Schriftstellerin
- 6. April: Jo Leinen, deutscher Europaabgeordneter
- 6. April: Bengt-Arne Wickström, ist Finanzwissenschaftler
- 7. April: Rudolf Hartung, deutscher Politiker
- 8. April: Dagmar Schmidt, deutsche Politikerin († 2005)
- 8. April: Danuta Hübner, polnische Politikerin und EU-Kommissarin
- 9. April: Bernhard-Marie Koltès, französischer Dramatiker und Theaterregisseur
- 9. April: Jaya Bachchan, indische Schauspielerin
- 10. April: Bernd Clüver, deutscher Schlagersänger
- 11. April: Anke Maggauer-Kirsche, deutsche Lyrikerin und Aphoristikerin
- 11. April: Marcello Lippi, italienischer Fußballtrainer
- 12. April: Joschka Fischer, deutscher Politiker
- 13. April: Sonja Viola Senghaus, deutsche Schriftstellerin
- 13. April: Drago Jančar, slowenischer Schriftsteller
- 15. April: Michael Kamen, US-amerikanischer Komponist († 2003)
- 18. April: Ina Lenke, deutsche Politikerin
- 18. April: Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München
- 18. April: Catherine Malfitano, US-amerikanische Sopranistin
- 21. April: Claire Denis, französische Regisseurin
- 26. April: Herbert Landau, ab 1. Oktober 2005 Richter des Bundesverfassungsgerichts
- 26. April: Klaus Minkel, deutscher Politiker und MdB
- 26. April: Josef Bierbichler, deutscher Schauspieler
- 27. April: Josef Hickersberger, Fußballspieler, Fußballtrainer
- 28. April: Terry Pratchett, englischer Fantasy-Schriftsteller
- 4. Mai: Rolf Verres, Arzt
- 6. Mai: Caspar Einem, Politiker, Nationalratsabgeordneter
- 7. Mai: Ingrid Pieper-von Heiden, deutsche Politikerin
- 7. Mai: Holger Astrup, deutscher Politiker
- 8. Mai: Norbert Nigbur, deutscher Fußballspieler
- 8. Mai: Peggy March, US-amerikanische Schlagersängerin und Texterin
- 9. Mai: Astrid Höfs, deutsche Politikerin
- 12. Mai: Steve Winwood, Musiker
- 15. Mai: Irmingard Schewe-Gerigk, deutsche Politikerin und MdB
- 15. Mai: Peter Hussing, deutscher Schwergewichtsboxer
- 16. Mai: Rainer Stephan, deutscher Autor, Journalist und Regisseur
- 17. Mai: Winfried Kretschmann, deutscher Politiker und MdL
- 17. Mai: Horst Köppel, ehemaliger Fußballspieler und Trainer
- 17. Mai: Bill Bruford, Schlagzeuger
- 17. Mai: Thérèse Meyer, Schweizer Politikerin
- 18. Mai: Tom Udall, US-amerikanischer Politiker
- 19. Mai: Grace Jones, Sängerin, Fotomodell und Schauspielerin
- 20. Mai: Jon Amiel, britisch-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent
- 21. Mai: Günter Zöller, deutscher Eiskunstläufer
- 24. Mai: Richard Dembo, französischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent († 2004)
- 25. Mai: Brian Eno, britischer Musiker
- 25. Mai: Klaus Meine, Sänger und Komponist der Hard-Rock Formation Scorpions
- 26. Mai: Leon Kieres, Präsident des Institutes für Nationales Gedenken (IPN)
- 26. Mai: Stevie Nicks, US-amerikanische Sängerin
- 27. Mai: Christina Emmrich, deutsche Politikerin
- 29. Mai: Peter Paziorek, deutscher Politiker und MdB
- 29. Mai: Günter Sebert, Fußball-Bundesliga-Spieler und jetziger Trainer
- 30. Mai: Dieter Kosslick, deutscher Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin
- 31. Mai: Martin Hannett, Musikproduzent († 1991)
- 31. Mai: Jürgen Stark, Ökonom, Vize-Präsident der Deutschen Bundesbank
- 31. Mai: Paulinho da Costa, Perkussionist
- 31. Mai: John Bonham, Schlagzeuger († 1980)
- 1. Juni: Rolf Hempelmann, deutscher Politiker und MdB
- 3. Juni: Wolfgang Neskovic, deutscher Politiker und Richter am Bundesgerichtshof
- 4. Juni: Jürgen Sparwasser, deutscher Fußballer
- 4. Juni: Jim Wallis, US-amerikanischer Prediger, christlicher Geistlicher und Buchautor
- 5. Juni: Sergio Abreu, Gitarrist
- 6. Juni: Jürgen Marcus, deutscher Schlagersänger
- 6. Juni: Rocco Buttiglione, italienischer Politiker
- 7. Juni: Diethelm Sack, Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn AG
- 8. Juni: Jürgen von der Lippe, Dt. Fernsehmoderator und Komiker
- 8. Juni: Hans-Josef Becker, Erzbischof von Paderborn
- 9. Juni: Gudrun Schyman, schwedische Politikerin und Feministin
- 11. Juni: Sumayya Farhat Nasir, palästinensische Friedensvermittlerin im Westjordanland
- 12. Juni: Jossi Beilin, pazifistischer israelischer Staatsmann
- 12. Juni: Lyn Collins, US-amerikanische Soulsängerin († 2005)
- 15. Juni: Doris Papperitz, deutsche Sportjournalistin
- 16. Juni: Hans-Werner Kammer, deutscher Politiker und MdB
- 17. Juni: Alpo Suhonen, finnischer Eishockeytrainer und Theaterdirektor
- 17. Juni: Hrafn Gunnlaugsson, isländischer Filmemacher
- 17. Juni: Joaquín Almunia, spanischer Politiker und EU-Kommissar
- 19. Juni: Nick Drake, britischer Gitarrist und Liedermacher († 1974)
- 19. Juni: Erik Schinegger, erfolgreiche(r) österreichische(r) Skirennläufer(in)
- 20. Juni: Ludwig Scotty, amtierende Präsident der Republik Nauru
- 20. Juni: Anne-Marie Barat, französische Organistin († 1990)
- 20. Juni: Johannes Friedrich, Landesbischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern
- 21. Juni: Ian McEwan, britischer Schriftsteller
- 21. Juni: Wolfgang Seel, deutscher Fußballspieler
- 21. Juni: Andrzej Sapkowski, polnischer Schriftsteller
- 21. Juni: Don Airey, Rockmusiker
- 22. Juni: Todd Rundgren, US-amerikanischer Musiker, Texter und Produzent
- 23. Juni: Margret Mönig-Raane, Vorstandsmitglied von Ver.di
- 24. Juni: Annemarie Lütkes, deutsche Politikerin
- 24. Juni: Georg Boomgaarden, deutscher Diplomat und Botschafter
- 24. Juni: Gerulf Pannach, deutscher Liedermacher und Texter vieler DDR-Rockbands († 1998)
- 24. Juni: Patrick Moraz, Schweizer Musiker
- 26. Juni: Sergej Wladimirowitsch Bodrow, russischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent
- 28. Juni: Ellen Wellmann, deutsche Leichtathletin
- 28. Juni: Ellen Kießling, deutsche Leichtathletin
- 28. Juni: Kathy Bates, US-amerikanische Schauspielerin
- 29. Juni: Ian Paice, Schlagzeuger der Gruppe Deep Purple

2. Halbjahr


- 2. Juli: Jürgen Klimke, deutscher Politiker und MdB
- 3. Juli: Peter Ruzicka, Komponist, Intendant
- 4. Juli: Andreas von Schoeler, deutscher Politiker
- 6. Juli: Nathalie Baye, französische Schauspielerin
- 9. Juli: Robert Gratzer, österreichischer Schriftsteller, Journalist, Dramaturg und Verleger († 2004)
- 10. Juli: Michael Müller (Politiker), deutscher Politiker
- 10. Juli: Heinz Fromm, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz
- 12. Juli: Richard Dewes, deutscher Politiker
- 12. Juli: Elias Khoury, libanesischer Schriftsteller
- 12. Juli: Günter Freiherr von Gravenreuth, Rechtsanwalt und Verleger
- 12. Juli: Ben Burtt, US-amerikanischer Sounddesigner und Tontechniker
- 13. Juli: Catherine Breillat, französische Filmregiseurin
- 16. Juli: Angelica Schwall-Düren, deutscher Politiker und MdB
- 16. Juli: Pinchas Zukerman, israelischer Geiger und Dirigent
- 16. Juli: Lars Lagerbäck, Trainer der schwedischen Fußball-Nationalmannschaft
- 17. Juli: Luc Bondy, Schweizer Theaterregisseur
- 19. Juli: Jürgen Kerth, Blues-Gitarrist
- 19. Juli: Jobst Hirscht, deutscher Leichtathlet
- 21. Juli: Yusuf Islam, britischer Sänger und Songwriter
- 22. Juli: Otto Waalkes, deutscher Komiker, Cartoonist und Schauspieler
- 22. Juli: Ana de Palacio, spanische Außenministerin
- 22. Juli: Susan E. Hinton, US-amerikanische Schriftstellerin
- 23. Juli: Thomas Schäuble, Baden-Württembergischer Politiker
- 23. Juli: Ludger Stratmann, deutscher Kabarettist
- 23. Juli: Wilhelm Dietzel, deutscher Politiker
- 25. Juli: Peggy Fleming, US-amerikanische Eiskunstläuferin und Olympiasiegerin 1968
- 27. Juli: Brunhilde Irber, deutsche Politikerin und MdB
- 28. Juli: Herbert Henck, deutscher Pianist
- 30. Juli: Jean Reno, französischer Schauspieler
- 30. Juli: Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes
- 1. August: Ditmar Staffelt, deutscher Politiker
- 2. August: Inga Rumpf, deutsche Sängerin und Komponistin
- 2. August: Andy Fairweather-Low, walisischer Sänger und Gitarrist
- 3. August: Jean-Pierre Raffarin, französischer Politiker, Premierminister
- 3. August: Mirko Kovats, österreichischer Investor
- 5. August: Ray Clemence, englischer Fußballspieler
- 6. August: Nikolai Awilow, sowjetischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 7. August: Wolfgang Haas, liechtensteinischer Erzbischof
- 7. August: Hans-Jürg Fehr, Schweizer Politiker
- 8. August: Swetlana Jewgenjewna Sawizkaja, russische Kosmonautin
- 11. August: Jan Palach, sich selbst verbrennender Philosophie-Student in der Tschechoslowakei († 1969)
- 12. August: Sam Neely, US-amerikanische Country-Sänger
- 13. August: Kathleen Battle, US-amerikanische Sopranistin
- 16. August: Gisela Hilbrecht, deutsche Politikerin
- 16. August: Annemarie Huber-Hotz, Schweizer Bundeskanzlerin
- 18. August: Eleonore Weisgerber, deutsche Schauspielerin
- 18. August: Carsten Bohn, deutscher Musiker
- 18. August: Heiner Pudelko, deutscher Rocksänger († 1995)
- 19. August: Robert Hughes, australischer Schauspieler
- 20. August: John Noble, australischer Schauspieler und Theaterdirektor
- 20. August: Robert Plant, britischer Rockmusiker
- 20. August: Bernhard Russi, Schirennläufer, Olympiasieger
- 20. August: Barbara Allen Rainey, US-amerikanische Pilotin und erste Pilotin der US-Streitkräfte († 1982)
- 23. August: Jurij Jechanurow, ukrainischer Politiker
- 24. August: Jean Michel Jarre, französischer Vertreter der Elektronischen Musik
- 24. August: Nana Dschordschadse, georgische Filmregisseurin
- 24. August: Nana Djordjadze, georgische Filmregisseurin
- 25. August: Helga Zepp-LaRouche, deutsche Journalistin und Politikerin
- 26. August: Gertrud Gabl, österreichische Skirennläuferin († 1976)
- 30. August:

Texas

Texas (The Lone Star State) ist ein
Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Texas liegt im Südwesten der USA und grenzt im Norden an Oklahoma, im Nordosten an Arkansas, im Osten an Louisiana, im Südosten an den Golf von Mexiko, im Südwesten an Mexiko und im Westen an New Mexico. Texas ist, nach Alaska, flächenmäßig der zweitgrößte Staat der USA. Auch bevölkerungsmäßig ist es der zweitgrößte Staat, nach Kalifornien.
- Fläche: 692.405 km²
- Einwohner: 20.851.820 (2000)
- Hauptstadt: Austin

Geographie

Austin Texas besteht aus drei verschiedenen Klimagebilden. Von der Küste aus, die fast ihrer ganzen Länge nach von Lagunen eingefasst ist, erstreckt sich 50 bis 100 km landeinwärts ein relatives Flachland, das zum Teil sehr fruchtbar und für den Anbau von Baumwolle, Zuckerrohr und stellenweise auch Reis vorzüglich geeignet ist. Dahinter erhebt sich ein wellenförmiges hügeliges Land, welches, bis 320 km breit, den ganzen Nordosten des Staats umfasst, großenteils von Prärien bedeckt ist. Der nordwestliche Teil des Staatsgebiets ist Berg- und Hochland und besteht zum Teil aus einem 1.300 m hohen wüsten Sandsteinplateau (span. "llano estacado", engl. "staked plain"). Der Norden ist sehr fruchtbar und wird noch heute für die Viehzucht genutzt. Im gesamten Süden und Westen wurde bis Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts Erdöl gefördert. An Flüssen ist Texas reich, wenn auch die wenigsten während des gesamten Jahres schiffbar sind. Der Red River scheidet es von dem Indianergebiet, der Sabine von Louisiana und der Rio Grande von Mexiko. Das Klima gilt im Vergleich zu den übrigen südlichen Staaten der USA als gesund. Die größte Stadt Houston liegt geografisch im Südosten des Landes. Dallas, die zweitgrößte Stadt, und Fort Worth liegen im Nordosten. El Paso liegt im äußersten Westen und Corpus Christi liegt im Südwesten.

Größte Städte


- Liste der Städte in Texas
- Liste der Countys in Texas

Geschichte

Die Geschichte von Texas (oder auch
Tejas, von ind. Techas, Freunde) beginnt bereits 10.000 Jahre vor Christus. In dieser Zeitperiode erreichten die ersten Indianer das Gebiet am Golf von Mexiko. Im Jahre 1519 entstand durch den Spanier Pineda die erste kartografische Erfassung der texanischen Küste. Dies war auch der Beginn der spanischen Besitznahme des Territoriums. Neun Jahre später, im Jahre 1528 erreichte der Spanier Cabeza de Vaca die Gegend des heutigen Galveston. Er erlitt mit seinem Schiff Schiffbruch. Die kleine Gruppe Überlebender marschierte quer durch die Indianergebiete bis nach Mexiko-Stadt und sorgte später für die Verbreitung der Legende von den „Sieben Städten aus Gold“. Der spanische Abenteurer Coronado, angezogen durch die Geschichten über die sieben Städte, durchquerte den westlichen Teil von Texas und Teile des heutigen Neu-Mexiko bis hinauf nach Kansas. Er fand keine goldenen Städte. Das Gerücht hielt sich trotzdem über die Jahrhunderte. In der Folgezeit wurden viele Ortschaften und vor allem Missionen im heutigen Staatsgebiet von Texas gegründet. 1621 gründeten spanische Einwanderer, beziehungsweise spanische Mexikaner, die Stadt Corpus Christi de la Isleta. Corpus Christi Zu einem französischen Kolonisierungsversuch auf dem Territorium von Texas kam es 1685. Der Abenteurer René-Robert Cavelier, Sieur de La Salle erreichte per Schiff die Matagorda Bay und gründete dort das Fort St. Louis. Die Ansiedlung litt jedoch stark unter Indianerangriffen, Krankheiten und dem Verlust wichtigen Materials durch Schiffbrüche. Bereits zwei Jahre später wurde La Salle von seinen eigenen Leuten ermordet, als er versuchte, Hilfe zu holen. St. Louis wurde daraufhin aufgegeben. Texas war wieder spanisch. In den Besiedelungen im Delta des Mississippi jedoch konnten sich die Franzosen behaupten. 1718 wurde die Mission San Antonio de Valero gegründet. Über 100 Jahre später wird diese Mission in die Geschichte eingehen als The Alamo. 1821 wurde Texas ein Teil des von Spanien unabhängig gewordenen Mexiko. Schon während des mexikanischen Unabhängigkeitskampfes sammelten sich hier viele Abenteurer aus den Vereinigten Staaten an. Nachdem der nordamerikanische Oberst Stephen F. Austin 1823 die Genehmigung der Zentralregierung Mexikos erhalten hatte, mit 300 Familien im Staatsgebiet von Texas zu siedeln, gründete er die Stadt San Felipe de Austín. Die Vereinbarung mit Austin war sehr einfach. Er musste seine US-amerikanische Staatsbürgerschaft gegen eine mexikanische eintauschen. Er unterstand somit der mexikanischen Gerichtsbarkeit. Immer mehr Siedler aus dem Norden erreichen den Golf von Mexiko. Es ist der Beginn der angloamerikanischen Kolonisation. Bis 1835 siedelten etwa 45.000 Menschen aus dem Norden in Texas. Mexiko Die Spannungen zwischen amerikanischen Siedlern auf der einen und den Mexikanern und der mexikanischen Regierung unter Präsident Santa Anna auf der anderen Seite wurden immer heftiger. Besonders religiöse, kulturelle und politische Probleme schienen unüberbrückbar. Stephen F. Austin wurde bei einem Besuch in Mexiko-Stadt sogar inhaftiert. Santa Anna entsandte kurz darauf Truppen (4.000 – 5.000 Mann) in den mexikanischen Bundesstaat. Am 2. Oktober 1835 kam es zur ersten Schlacht zwischen den Parteien. Die Schlacht von Gonzales ist der erste Kampf zur Unabhängigkeit Texas'. Am 2. März 1836 erklärten sich die Texaner, im Vertrauen auf den Beistand der herrschenden Partei in den Vereinigten Staaten, welche eine Vermehrung der Sklavenstaaten wünschte, für unabhängig und ernannten den General Sam Houston (Namenspatron der Stadt Houston) zum militärischen Oberbefehlshaber. Das mexikanische Heer unter dem Präsidenten und General Santa Anna besetzte im Zuge der Feindseligkeiten die Hauptstadt von Texas, San Felipe de Austín. San Felipe de Austín Am 6. März 1836 wurde die Missionsstadt Alamo (bei San Antonio) von den Mexikanern nach dreizehntägiger Belagerung eingenommen. Dabei kamen alle Verteidiger (weniger als 190) ums Leben, unter ihnen waren auch David Crockett, Jim Bowie (der Erfinder des Bowie Messers) und William B. Travis. Die mexikanischen Truppen (etwa 1.600 Soldaten) wurden am 21. April 1836 nahe dem Río San Jacinto River (heute östlich von Houston gelegen) von den Texanern unter Sam Houston überraschend geschlagen, wobei der mexikanische Präsident General A. L. de Santa Anna in Gefangenschaft der Texaner kam. Weitere Expeditionen der Mexikaner in den folgenden Jahren scheiterten ebenfalls. Als unabhängige Republik wurde Texas von Frankreich und England am 23. November 1839 beziehungsweise am 14. November 1841 anerkannt. Erster Präsident der unabhängigen Nation und Republik Texas wurde der General Sam Houston. Mit Unterbrechung war er es bis kurz vor dem Zusammenschluss mit den USA. Von 1856 – 1861 war Sam Houston Gouverneur des US-Bundesstaates. Stephen F. Austin wurde Außenminister seines Staates, starb aber bereits zwei Monate nach Amtsantritt an einem Lungenleiden. In Texas selbst aber verlangte die Mehrheit den Anschluss an die Vereinigten Staaten. Das Land wurde darauf am 19. Februar 1845 von den USA annektiert (Billigung durch den US-Kongress am 1. März 1845). Die förmliche Aufnahme in den Staatenbund erfolgte am 29. Dezember 1845. Hierüber entbrannte 1846 ein Krieg zwischen den USA und Mexiko, der am 2. Februar 1848 mit dem Friedensvertrag von Guadalupe Hidalgo endete. Mexiko verzichtete auf seine Ansprüche auf Texas und das Gebiet zwischen Rio Grande und Nueces River, doch schlug die Regierung der USA durch Beschluss vom 7. September 1850 einen Teil dieses Gebiets New Mexico zu, das inzwischen als Territorium an die Union angegliedert worden war. Texas erhielt hierfür eine Entschädigung von 10 Millionen Dollar. New Mexico Im amerikanischen Bürgerkrieg gehörte Texas zur der Südstaaten-Konföderation. Texas durfte erst als letzter Kriegsgegner als Bundesstaat zurück in die Union (15. Februar 1876). Seit 1977 ist Chili con Carne offiziell das "State Food" des Bundesstaates, nachdem sich mehrere Hersteller von Chili (unter anderem der Hersteller des heute in den USA noch weit verbreiteten Wolf Brand Chilis) durch starke Lobbyarbeit vor der Regierung Texas' für dieses Gericht eingesetzt haben. Deutsche Einwanderer haben den US-Bundesstaat nicht unwesentlich geprägt. Die organisierte deutsche Einwanderung begann 1834 und ist vor allem dem "Verein zum Schutze deutscher Einwanderer in Texas" zu verdanken, auch bekannt als "Mainzer Adelsverein". Noch um die Wende zum 20. Jahrhundert waren etwa 100.000 Texaner deutschsprachig. Die meisten siedelten in Zentraltexas im sogenannten "Texas Hill Country" im Bereich von Austin und San Antonio. Vor allem der Einfluss des Ersten Weltkriegs führte zu einem rapiden Rückgang des deutschsprachigen Elements in Texas. Den Einfluss deutscher Einwanderer kann man heute an Ortsnamen wie New Braunfels (Neu-Braunfels – gegründet 1845 vom Prinzen Carl zu Solms-Braunfels) oder dem des Wasserparks "Schlitterbahn" ablesen. In New Braunfels, etwa 65 km südlich der Hauptstadt Austin, wird alljährlich das "Wurstfest" gefeiert. Im Ortsteil Gruene, gegründet 1872 von Henry D. Gruene, befindet sich die älteste erhaltene Dance Hall in Texas, die "Gruene Hall". Sie ist noch heute ein historischer Ort von Live-Musik und Tanzveranstaltungen. Auch bei Fredericksburg (Friedrichsburg – gegründet 1846 und zu Ehren des ranghöchsten Mitgliedes des Adelsvereins, des Prinzen Friedrich von Preußen (1794-1863), benannt) ist eine deutsche Kolonie. Die Homepage der Stadt begrüßt Besucher noch heute mit "Willkommen", die Speisekarten der Restaurants sind teilweise noch zweisprachig. Bekannt wurde hier auch die Ansiedlung Luckenbach, welche in einem Lied, interpretiert von Waylon Jennings und Willie Nelson mit dem Titel "Luckenbach, Texas" erwähnt wurde. Das Lied brachte es immerhin zur Nummer 1 der US-Country-Charts. Etwa 10-20.000 ältere Texaner sind heute noch deutschsprachig, weil sie in ihrer Kindheit mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen sind. (siehe auch: Texasdeutsch) Liste der Gouverneure von Texas

Rechtsordnung

In Texas ist die Todesstrafe möglich. Sie wird von den Strafgerichten bei entsprechender Schwere des Vergehens verhängt und kann z.B. durch Begnadigung durch den Gouverneur wieder aufgehoben werden. Bei der Zahl der auf die Todesstrafe wartenden sowie bei der Zahl der Vollstreckungen nimmt Texas die Spitzenposition in den USA ein. Wie auch bei den einfachen Gefängnisinsassen sind in Texas die farbigen Menschen, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil, bei weitem in der Überzahl. Züchtigungen von Schülerinnen und Schülern durch das sogenannte Paddle sind erlaubt und werden praktiziert.

Nationalflaggen von Texas

Die erste Nationalflagge von Texas diente als "bürgerliche Flagge" seit November 1835. Sie zeigte die Nationalfarben von Mexiko mit der Aufschrift "1824" (Jahr der mexikanischen Verfassung). Eine weitere angebliche Nationalflagge vom März 1836 - blau, mit weißem Stern und den kreisförmig angeordneten Buchstaben "T","E","X","A","S" - stellte sich als "Machwerk" heraus und wurde nie als Nationalflagge benutzt.

Weblinks


- [http://www.traveltex.com/ Travel Texas (Touristik-Auskunft des Fremdenverkehrsamts von Texas)]
- [http://www.germantexans.org German-Texan Heritage Society]
- [http://www.texasgermansociety.com Texas German Society]
- [http://www.usatourist.com/deutsch/places/texas/germany.html Deutschland in Texas]
- [http://www.texancultures.utsa.edu/publications/texansoneandall/german.htm The German Texans]
- [http://www.fredericksburg-texas.com/visitor/index.asp Fredericksburg (Touristik-Auskunft)]
- [http://www.friedrichsburg-texas.com Friedrichsburg]
- [http:/