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| Mercury |
MercuryDer Name Mercury bezeichnet
- eine Marke der Ford Motor Company, siehe Mercury (Auto)
- den Markenname der Außenbordmotoren des Herstellers Mercury Marine, eines Tochterunternehmens der Brunswick Corporation (USA)
- eine amerikanische Plattenfirma, siehe Mercury Records
- ein Raumfahrtprogramm der NASA, siehe Mercury-Programm
- eine Stadt in Nevada, siehe Mercury (Nevada)
- eine australische Zeitung, siehe The Mercury
- eine rein-deklarative Logikprogrammiersprache, siehe Mercury (Programmiersprache)
- eine Flugzeugtriebwerkbaureihe der Fa. Bristol Aircraft Company
- ein Videospiel für die PlayStation Portable, siehe Archer MacLean's Mercury
- einen Planeten (Merkur) in unserem Sonnensystem, siehe Merkur (Planet)
- ein Metall, welches bei Zimmertemperatur flüssig ist, siehe Quecksilber
Personen
- Freddie Mercury war der Leadsänger der Rockgruppe Queen
simple:Mercury
Außenbordmotor
Ein Außenbordmotor ist ein Antriebssystem für Boote, entwickelt
als eine komplette Einheit mit Motor, unterstützenden Systemen und
Schraube. Er wird am Heck des Bootes angebracht. Außenbordmotoren
sind das am weitesten verbreitete Antriebssystem für kleine (Motor-) Boote.
Erfunden wurde der Außenbordmotor 1903 durch den im Jahr 1900 in die USA emigrierten Norweger Ole Evinrude.
In Europa wurde ein Außenbordmotor erstmals im Jahr 1922 durch die schwedische Firma Penta, die heute als Volvo Penta bekannt ist, vorgestellt.
Während es (wenn auch aus dem Hause der zu Bombardier gehörenden Firma OMC (Outboard Motor Corporation) heute immer noch Außenbordmotoren gibt, die unter dem Namen Evinrude vertrieben werden, hat Volvos Marinedivision Volvo Penta die Produktion des Außenbordmotors schon vor Jahrzehnten eingestellt.
Die größte Außenborderschmiede der Welt ist heute die japanische Firma Tohatsu.
Weitere Außenbordhersteller (neben den oben genannten) sind zum Beispiel:
Mercury/Mariner,
Yamaha,
Suzuki,
Honda und
Minn Kota
Kategorie:Schiffbau
Mercury-Programm
Das Mercury-Programm war das erste bemannte Raumfahrtprogramm der USA. Es dauerte von 1958 bis 1963 und hatte zum Ziel, einen Menschen im Orbit um die Erde zu fliegen. Die Frühphase wurde von der NACA (National Advisory Committee for Aeronautics) geplant. Durchgeführt wurde es von der neu gegründeten NASA.
Die Planung
Anfang Oktober 1958 wurde beschlossen, ein bemanntes Raumfahrtprogramm in den USA durchzuführen. Die Planungen sahen vor, eine Raumkapsel mit einem Menschen zu bemannen und diese orbital um die Erde kreisen zu lassen. In der Frühphase wurde von einem bemannten Satelliten gesprochen.
Um dieses Programm ausführen zu können, mussten verschiedene Systeme entworfen und getestet werden. So wurde im Langley Research Center ein Programm zur voll gesteuerten Fallschirmlandung entwickelt. Außerdem wurden mit Hilfe der United States Air Force, die schon Erfahrungen auf diesem Gebiet hatte, die Raketen ausgesucht. Da diese aber nur für militärische Zwecke gebaut waren, mussten sie weiterentwickelt werden. Es handelte sich dabei in erster Linie um die Atlas- und Redstone-Raketen. An letzterer war auch die deutsche Gruppe um Dr. Wernher von Braun beteiligt.
Um die Mercury-Kapsel zu entwickeln, wurden verschiedenste Aufträge an mehr als zwanzig Industrieunternehmen vergeben. Den Zuschlag zum Bau der Kapsel erhielt die Firma McDonnell Aircraft Corporation aus St. Louis.
Am 26. November 1958 wurde der Name Mercury offizieller Projektname.
Die ersten Tests
Mit Hilfe des Startsystems Little Joe, das zum Testen ballistischer Bahnen schon vorhanden war, konnten erste Tests der Kapsel und des Rettungssystems durchgeführt werden.
Daneben wurde auf der Grundlage einer Atlas-Rakete das „Big Joe“-System eingeführt, mit dessen Hilfe eine Kapsel hoch genug in den Weltraum befördert werden konnte, um den kritischen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zu testen und zu üben.
Am 13. Dezember 1958 wurde der Primat Gordo auf der Spitze eines Jupiter-Geschosses der U.S. Army in die Schwerelosigkeit befördert, der er 8,3 Minuten ausgesetzt war. Gordo überlebte Start und Landung.
Anfang 1959 wurden die Kriterien zur Auswahl der Piloten aufgestellt. Dies waren:
- Alter unter 40 Jahre
- Größe kleiner als 180 cm
- Ausgezeichnete physische Konditionen
- Bachelor-Abschluss
- Abschluss als Test- und Jetpilot
- Mindestens 1.500 Stunden Flugerfahrung
Ebenso begann zu Anfang des Jahres die Entwicklung des Hitzeschilds für die Mercury-Raumkapsel.
Im Februar 1959 wurden 110 Kandidaten für das Mercury-Programm getestet.
Mehrere Teststarts schlugen im Laufe des Februar und März fehl.
Am 9. April 1959 wurden auf einer Pressekonferenz in Washington (D.C.) die sieben ausgewählten Mercury-Astronauten der Öffentlichkeit vorgestellt. Es waren im einzelnen:
- Lt. Commander Alan B. Shepard, Jr., Navy
- Captain Virgil I. Grissom, Air Force
- Lt. Colonel John H. Glenn, Jr., Marines
- Lieutenant Malcolm Scott Carpenter, Navy
- Lt. Commander Walter M. Schirra, Jr., Navy
- Captain Donald K. Slayton, Air Force
- Captain Leroy Gordon Cooper, Jr., Air Force
Das Rettungssystem der Kapsel funktionierte beim zweiten Start im April 1959 planmäßig und brachte die Kapsel vorschriftsmäßig zur Wasserung im Atlantik, sodass das Raumschiff von einem Helikopter geborgen werden konnte.
Helikopter
Mit Hilfe eines Schweins, Gentle Bess, testete McDonnell die Aufschlagssteifigkeit der Raumkapsel. Der Test war erfolgreich, das Schwein überlebte. Weitere Tests mit Schweinen lehnte die NASA ab, da Schweine nicht lange in sitzender Position überleben können.
Die zwei Primaten Able und Baker wurden am 28. Mai 1959 mittels einer Jupiter-Rakete 300 Meilen in den Weltraum geschossen. Sie landeten 1.700 Meilen entfernt von Cape Canaveral und überlebten den Flug.
Im September verlief ein Mercury-Testflug mit einer Big Joe Atlas fast zu hundert Prozent erfolgreich. Wertvolle Erkenntnisse über den Wiedereintrittswinkel und die auftretenden Temperaturen am Hitzeschild wurden gewonnen.
Am 4. Dezember 1959 wurde mit dem „Little Joe“-System der Rhesusaffe Sam gestartet und die Funktionalität des Rettungssystems zu testen. Ebenso sollten medizinische Erkenntnisse beim Flug gewonnen werden. Der Test war erfolgreich und Sam überlebte ihn. Ein zweiter Test mit dem Rhesusaffen Miss Sam verlief am 21. Januar 1960 ebenso erfolgreich.
Mercury-Atlas und Mercury-Redstone
1960
Nachdem Mitte 1960 die ersten Atlas- und Redstone-Raketen, sowie die zugehörigen Kapseln angeliefert worden waren, konnte am 29. Juli 1960 die Mercury-Atlas 1 (MA-1) Mission gestartet werden. Aber schon nach 59 Sekunden musste die Rakete auf Grund eines Strukturfehlers gesprengt werden. Die Mercury-Kapsel ging dabei verloren, da kein Rettungssystem vorhanden war. Nach diesem Fehlschlag wurde das Projekt einer mehrmonatigen Untersuchung unterzogen.
Während dieser Zeit wurden die sieben Astronauten auf ihren ersten Flug mit den unterschiedlichsten medizinischen und physischen Tests vorbereitet. So wurde eine Zentrifuge zum Testen der Schwerkraftbelastungen installiert und ein großer Wassertank um die Schwerelosigkeit zu simulieren.
Die Mercury-Redstone 1 (MR-1) Mission wurde abgebrochen, als am 21. November 1960 beim Start der Rakete auf dem Startplatz nur das Rettungssystem aktiviert wurde. Die Ersatzmission, Mercury-Redstone 1A (MR-1A), verlief dagegen am 19. Dezember 1960 problemlos. Das Raumschiff erreichte eine Höhe von ca. 131 Meilen und wurde nach erfolgter Landung 15 Minuten später von einem Helikopter aus dem Atlantik geborgen.
Am 31. Januar 1961 wurde mit der Mercury-Redstone 2 (MR-2) Mission der Schimpanse Ham in den Weltraum befördert. Kleinere Fehler führten dazu, dass die Kapsel höher und weiter flog als vorher geplant und berechnet worden war. Der Schimpanse überlebte den Flug, zeigte aber während des Flugs nicht viel Interesse, die ihm gestellten Aufgaben auszuführen.
Eine unbemannte Mission, Mercury-Atlas 2 (MA-2), verlief am 21. Februar 1961 ebenso erfolgreich.
Die unbemannte Mercury-Atlas 3 (MA-3) Mission am 25. April 1961 war dagegen ein Fehlversuch. Nachdem sich nach dem Start die Rakete nicht wie vorgesehen um 70° drehte, um auf die vorgesehene Flugbahn zu kommen, wurde das Rettungssystem aktiviert und die Kapsel abgetrennt. Die Atlas-Rakete wurde kurz darauf gesprengt.
Bemannte Flüge
Mit dem Start von Alan Shepard in der Mercury-Redstone 3 (MR-3) begann für die Amerikaner am 5. Mai 1961 das Zeitalter der bemannten Raumfahrt. Zwar waren die ersten Flüge nur ballistischer Natur; sie konnten aber die Zuverlässigkeit der Technik beweisen und dass es möglich ist, einen Menschen sehr hohen Beschleunigungswerten bei einem Start und einer Landung auszusetzen. Erst ab Mercury-Atlas 6 wurde dann der Erdorbit erreicht.
Flug-Chronologie
orbit
orbit
Das Ende des Projekts
Am 12. Juni 1963 wurde das Mercury-Programm offiziell eingestellt. Da Präsident John F. Kennedy in seiner berühmten Kongress-Rede am 25. Mai 1961 die Mondlandung innerhalb des laufenden Jahrzehnts als Ziel ausgegeben hatte, mussten weitergehende Raumfahrt-Programme anvisiert werden, da derart ehrgeizige Planungen mit dem Mercury-Projekt nicht zu verwirklichen waren. Dies lag in allererster Linie an der Unmöglichkeit, die Kapsel zu manövrieren. Das war aber für Kopplungsmanöver im All unabdingbare Voraussetzung. Es folgte das Gemini-Projekt, dessen Planungsphase sogar schon 1959 begonnen hatte.
Siehe auch
Geschichte der Raumfahrt, Liste der bemannten Raumfahrtmissionen, Liste der Raumfahrer, Gemini-Projekt, Apollo-Projekt
Literatur
Deutschsprachige Literatur ist entsprechend gekennzeichnet
NASA-Mission-Reports
- Robert Godwin, SIGMA 7: the NASA Mission Reports, Apogee Books, 2003, ISBN 1894959019 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Freedom 7: the NASA Mission Reports, Collector's Guide Publishing, 2001, ISBN 1896522807 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Friendship 7: The First Flight of John Glenn, Apogee Books, 1999, ISBN 1896522602 (Buch & CD)
Allgemein
- Ruth Ashby, Rocket Man: The Mercury Adventure of John Glenn, Peachtree Publishers, 2004, ISBN 1561453234
- Scott Carpenter, For Spacious Skies: The Uncommon Journey of a Mercury Astronaut, Harcourt, 2003, ISBN 0151004676
- Martha Ackmann, The Mercury 13: The Untold Story of Thirteen American Women and the Dream of Space Flight, Random House, 2003, ISBN 0375507442
- Martha Ackmann, The Mercury 13, Thorndike Press, 2003, ISBN 0786258187
- Helen Zelon, The Mercury 6 Mission: The First American Astronaut to Orbit Earth, PowerKids Press, 2002, ISBN 0823957705
- John E. Catchpole, Project Mercury, Springer-Praxis, 2001, ISBN 1852334061
- Bryan Ethier, Fly Me to the Moon: Lost in Space with the Mercury Generation, McGregor Publishing, 1999, ISBN 0965384659
- Diane M. und Paul P. Sipiera, Project Mercury, Children's Press, 1997, ISBN 0516204432
- Diverse, The Mercury Seven, Abdo & Daughters Publishing, 1996, ISBN 1562395653
- Donald K. Slayton, Deke!: U.S. Manned Space : From Mercury to the Shuttle, Forge, 1994, ISBN 0312855036
Filme
DVDs
- Das NASA Programm – Das Mercury Programm
- Der Stoff, aus dem die Helden sind, Spielfilm USA – 1983, Regie: Philip Kaufman, Darsteller: Sam Shepard, Scott Glenn, Ed Harris, Dennis Quaid, Fred Ward u.a.
Weblinks
- [http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/SP-4201/toc.htm NASA-Abhandlung über das Mercury-Projekt] (engl.)
- [http://www.extrasolar-planets.com/raumfahrt/mercury.php extrasolar-planets.com – Mercury-Projekt] (dt.)
- [http://history.nasa.gov/SP-4001/contents.htm NASA-Chronologie über das Mercury-Projekt] (engl.)
- [http://www-pao.ksc.nasa.gov/kscpao/history/mercury/mercury.htm Mercury-Seiten der NASA] (engl.)
- [http://spaceflight1.nasa.gov/gallery/images/mercury/index.html Photos der NASA zum Mercury Programm] (bemerkenswert: sehr hohe Auflösung)
!Mercury-Programm
ja:マーキュリー計画
Bristol Aircraft CompanyDie Firma Bristol Aircraft Company war ein britischer Hersteller von Flugzeugen, Flugzeugmotoren und Kraftfahrzeugen.
Die Anfänge
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1910 von George Stanley White als "The British and Colonial Aeroplane Company". Die Produktionsstätten lagen in der Nähe des Flugplatzes von Filton im Norden der Stadt Bristol.
Zunächst produzierte das Unternehmen das von dem französischen Luftfahrtpionier Gabriel Voisin entwickelte Modell "Zodiak" in Lizenz, war mit dieser Maschine aber nicht besonders erfolgreich.
So baute White die recht erfolgreiche "Farman Boxkite" in veränderter Ausführung nach und nannte dieses Flugzeug "Bristol Boxkite". Nach einiger Zeit bemerkte Henri Farman nicht nur die Namensähnlichkeit und beabsichtigte, gegen White wegen Verletzung des Urheberrechts vorzugehen. White konnte jedoch nachweisen, dass er Farmans Grundkonstruktion erheblich verbessert hatte, und der Streit zwischen den beiden wurde beigelegt.
Henri Marie Coandă, der Erbauer des ersten Strahlflugzeugs, arbeitete in den Jahren 1911 bis 1914 als technischer Direktor bei British and Colonial Aeroplane Co..
Die beiden Weltkriege
In den Folgejahren entstanden in Whites Unternehmen etliche weitere Flugzeugentwicklungen. Das bekannteste militärisch eingesetzte Muster des Unternehmens zur Zeit des Ersten Weltkrieges dürfte die Bristol Scout gewesen sein, ein einmotoriges Aufklärungsflugzeug.
Da die Flugzeuge schon immer den Namen Bristol trugen, beschloss man im Jahre 1920 die Umbenennung des Unternehmens in Bristol Aeroplane Company. Die Namensänderung ging einher mit der Übernahme der Motorproduktion der bankrotten Firma Cosmos Engineering und damit auch den Rechten an deren Jupiter-Motor. Der Bristol Jupiter wurde in den 1920er-Jahren einer der erfolgreichsten Flugzeugmotoren. Die Motorenproduktion erfolgte bei Bristol zukünftig bei einer Tochterfirma, der Bristol Engine Company.
Auch zur Zeit des Zweiten Weltkriegs wurden auf alliierter Seite Flugzeuge aus dem Hause Bristol verwendet; zu den bekanntesten Mustern dürften die Bristol Blenheim und die Bristol Beaufighter gehören.
Nachkriegszeit und Ende des Unternehmens
Nach dem Kriegsende entstanden bei Bristol hauptsächlich zivile Muster, wie beispielsweise die Bristol Brabazon, ein für damalige Verhältnisse sehr großes Passagierflugzeug, aber auch Hubschrauberkonstruktionen wie die Bristol Belvedere.
1956 wurde Bristol in zwei Unternehmen aufgesplittet, die Bristol Aircraft und die Bristol Aero-Engines. Außerdem entstand zu dieser Zeit die Bristol Cars Ltd., der Automobilzweig von Bristol, als eigenständiges Unternehmen..
Auf Grund der von der britischen Regierung angeordneten Konzentrierung der britischen Luftfahrtindustrie fusionierte die Bristol Aero-Engines im Jahre 1959 mit Armstrong-Siddeley zur Bristol Siddeley Engines Ltd., und im Jahre 1960 erfolgte aus dem gleichen Grund die Fusion der Bristol Aircraft mit English Electric und Vickers zur British Aircraft Corporation (BAC).
Im Jahre 1961 übernahm Bristol Siddeley die Firmen DeHavilland Engines und Blackburn Engines, 1966 verschwand auch der Name Bristol Siddeley, als das Unternehmen von Rolls-Royce übernommen wurde.
Kategorie:Flugzeughersteller
Kategorie:Ehemaliges Unternehmen
Kategorie:Unternehmen (Großbritannien)
Archer MacLean's MercuryArcher Maclean's Mercury ist ein Geschicklichkeitsspiel (Puzzler) von Awesome Studios für die PlayStation Portable auf UMD, welches im April 2005 veröffentlicht wurde. Das Spielziel in Mercury ist es, einen Tropfen Quecksilber in 72 Leveln durch verschiedenste Hindernisse auf einer Plattform zu leiten. Dabei muss ein gewisser Prozentsatz der Quecksilberkugel in einem bestimmten Zeitlimit im Ziel ankommen.
Siehe auch
- Marble Madness für Dos und Amiga
- Mechanische Geduldspiele (Dexterity)
Weblinks
[http://www.spieleflut.de/news/13838/ Mercury beim Start der PSP dabei]
- Kategorie:Konsolenspiel
- Kategorie:Computer-Geschicklichkeitsspiel
Metall]
Metalle sind die größte Gruppe der chemischen Elemente, etwa 80 % der Elemente sind Metalle. Sie sind im allgemeinen gute elektrische Leiter. Im Periodensystem der Elemente sind sie nicht bestimmten Reihen oder Perioden zugeordnet, vielmehr befinden sie sich links und unterhalb einer Linie vom Bor zum Polonium. Oben rechts befinden sich die Nichtmetalle, dazwischen die Halbmetalle.
Metalle in der Chemie
Grundsätzliches
Metallatome sind durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet:
- Die Zahl der Elektronen in der äußeren Schale ist gering und kleiner als die Koordinationszahl
- Die Ionisierungsenergie ist klein (< etwa 10 eV)
Daraus ergibt sich, dass Metallatome sich nicht wie viele Nichtmetalle über Atombindungen zu Molekülen oder Gittern verbinden können. Allenfalls in Metalldämpfen kommen solche Atombindungen vor, z. B. besteht Natriumdampf zu etwa 1 % aus Na2-Molekülen. Metalle ordnen sich vielmehr zu einem Metallgitter, in dem die Valenzelektronen über das ganze Gitter verteilt sind, man spricht auch von einem Elektronengas. In dem Elektronengas ordnen sich die positiv geladenen Atomrümpfe. Eine exaktere Betrachtung unter Berücksichtigung des Orbitalmodells liefert das Energiebändermodell.
In Verbindung mit Nichtmetallen treten die Metalle im Allgemeinen als Kationen auf, d. h. die äußeren Elektronen werden vollständig an die Nichtmetallatome abgegeben und es bildet sich eine Ionenverbindung (Salz). In einem Ionengitter werden die Ionen nur durch elektrostatische Kräfte zusammengehalten.
Eigenschaften
Aus der Bindungsart und dem Gitteraufbau resultieren folgende typische Eigenschaften der Metalle:
- Undurchsichtigkeit durch leicht verschiebbare Elektronen (dadurch, dass die Elektronen nicht an bestimmte Energieniveaus (Orbitale) gebunden sind, sondern frei in Form eines Elektronengases vorkommen, können sie viele Wellenlängen absorbieren und haben deshalb eine grau bis schwarze Farbe)
- Glanz, bedingt durch leicht verschiebbare Elektronen an der Oberfläche (dadurch dass die Elektronen nicht an bestimmte Energieniveaus (Orbitale) gebunden sind, sondern frei in Form eines Elektronengases vorkommen, können sie die ganze zuvor aufgenommene Energie wieder emittieren. So entsteht der Glanz)
- Gute Verformbarkeit (Duktilität): Im Metallgitter befinden sich Versetzungen, die sich schon bei einer Spannung unterhalb der Trennspannung bewegen können; je nach Gittertyp verformt sich also ein Metall eher, als dass es bricht
- Hoher Schmelzpunkt durch die allseitig gerichteten Bindungskräfte
- Gute Elektrische Leitfähigkeit durch leicht verschiebbare Elektronen
- Gute Thermische Leitfähigkeit durch leicht verschiebbare Elektronen
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Schmelz- und Siedetemperaturen
Die folgende Tabelle zeigt die Schmelz- und Siedetemperaturen einiger Metalle (in °C bei Normaldruck):
Wärmeleiteigenschaften
Die für die Wärmeleitung relevaten Eigenschaften wie Dichte, Wärmekapazität, Wärmeleitfähigkeit und Temperaturleitfähigkeit variieren stark. So hat etwa Silber mit 427 W/(m K) eine ca. 20-fach höhere Wärmeleitfähigkeit als Mangan. Weitere Werte.
Einteilung
Traditionell unterteilt man Metalle nach der Dichte in Schwermetalle und Leichtmetalle, nach der Reaktivität in Edelmetalle und unedle Metalle.
Daneben ist gerade für das chemische Verhalten die Zugehörigkeit zu Haupt- oder Nebengruppen des Periodensystems entscheidend.
Siehe auch: Refraktärmetalle
Für technisch verwendete Metalle
Die technisch verwendete Metalle werden entsprechend ihrem Basismetall und nach dem Verwendungszweck unterteilt:
- Metalle
- Eisenwerkstoffe
- Stahl (unlegiert, niedriglegiert, hochlegiert)
- Gusseisen (Grauguss, Stahlguss, Temperguss)
- Nichteisenmetalle
- Reinmetalle
- Edelmetalle
- Schwermetalle (ρ ≥ 4,5 g/cm3)
- Leichtmetalle (ρ < 4,5 g/cm3)
- Nichteisen-Legierungen
- Knetlegierungen
- Gusslegierungen
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Vorkommen
Der Erdkern besteht zum größten Teil aus Eisen, da es das physikalisch stabilste Element ist.
In der Erdkruste dagegen überwiegen die Nichtmetalle, relativ häufige Metalle sind Aluminium, Eisen, Mangan, Titan, Calcium, Magnesium, Natrium und Kalium. Viele seltene Metalle treten aber in ihren Abbaustätten stark angereichert auf, so dass sich ein Abbau lohnt.
Gesteine, die klassische Werkmetalle in abbauwürdigen Konzentrationen enthalten, werden Erze genannt. Zu den wichtigsten Erzen gehören:
- Oxide
- Sulfide
- Carbonate
Andere Metallverbindungen wie Kochsalz oder Kalk werden dagegen nicht als Erze bezeichnet.
Manche Edelmetalle, v. a. Gold, kommen auch gediegen, d. h. in reiner Form und nicht als Verbindung/Erz vor.
Verbindungen
Die Verbindungen oder auch Lösungen von verschiedenen Metallen heißen Legierungen. Diese haben oft völlig andere physikalische und chemische Eigenschaften als die reinen Metalle. Vor allem die Härte ist teilweise um Größenordnungen höher. Ebenso ist vielfach die Korrosionsbeständigkeit deutlich erhöht. Reine Metalle werden praktisch nicht verwendet, außer bei der Herstellung elektrischer Leitungen, da reine Metalle die größte Leitfähigkeit besitzen. Hier werden unlegierte Metalle verwendet, vor allem Kupfer und Aluminium.
Mit vielen Nichtmetallen werden Ionenverbindungen eingegangen, wobei aber gerade bei Übergangsmetallen und bei größeren Anionen (wie dem Sulfid-Ion) alle Übergangsstufen zur Atombindung vorkommen.
Mit Nichtmetallen wie Wasserstoff, Kohlenstoff und Stickstoff werden auch Einlagerungsverbindungen gebildet, wobei sich die Nichtmetallatome in Lücken des Metallgitters befinden, ohne dieses wesentlich zu verändern. Diese Einlagerungsverbindungen behalten die typischen Metalleigenschaften wie die Elektrische Leitfähigkeit.
Metallkationen, v. a. die der Nebengruppenmetalle, bilden mit Basen (Wasser, Ammoniak, Halogeniden, Cyanid u. v. a.) Komplexverbindungen, deren Stabilität nicht allein durch die elektrostatische Anziehung erklärt werden kann.
Metalle in höheren Oxidationsstufen bilden auch Komplexanionen, z. B. löst sich Chromtrioxid CrO3 in Kalilauge unter Bildung des Chromat-Anions CrO42-: CrO3 + 2 KOH -> K2CrO4 + H2O
Verwendung
Viele Metalle sind wichtige Werkstoffe. Unsere moderne Welt wäre ohne Metalle unmöglich. Nicht ohne Grund werden Phasen der Menschheitsentwicklung nach den verwendeten Werkstoffen als Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit bezeichnet.
Die folgende Tabelle enthält die wichtigsten Metalle und Legierungsbestandteile, keine Verbindungen.
- Aluminium: bedeutendstes Leichtmetall
- Beryllium
- Bismut: Legierungen
- Blei: Legierungen, Bleiakkumulator, Lote, Korrosionsschutz, Gewicht
- Cadmium: Bestandteil von Akkumulatoren
- Chrom: Legierungsbestandteil (Chrom-Vanadium-Stahl, Chrom-Nickel-Stahl), Überzugsmetall
- Eisen: wichtigstes Werkmetall (Gusseisen, Stahl), viele Legierungen
- Gold: Schmuckmetall, Blattgold, Elektrotechnik, Wertanlage, Währungsabsicherung
- Iridium
- Kalium: legiert mit Natrium als Kühlmittel in Kernreaktoren
- Kobalt: Magnete
- Kupfer: Elektrotechnik (zweithöchste Leitfähigkeit nach Silber), Bronze, Messing
- Magnesium: für besonders leichte Werkstücke mit nicht allzuhohen Ansprüchen an die Festigkeit; Einweg-Blitzbirnen bzw. Blitzlichtpulver
- Mangan: Legierungsbestandteil (Manganstahl)
- Molybdän: Legierungsbestandteil (Molybdän-Stahl) zur Erhöhung der Warmfestigkeit
- Natrium: legiert mit Kalium als Kühlmittel in Kernreaktoren
- Nickel: Legierungen (Nickel-Eisen, Nickel-Chrom, Nickel-Kupfer etc.), Legierungsbestandteil (Chrom-Vanadium-Stahl, Chrom-Nickel-Stahl), Magnete
- Osmium: legiert mit Wolfram in Glühlampen
- Palladium: Katalyse, Wasserstoffspeicherung
- Platin: Schmuckmetall, Katalyse, Wertvollstes Metall
- Quecksilber: Thermometer
- Rhodium: Schmuckmetall
- Ruthenium
- Silber: Schmuckmetall, Fotografie
- Tantal: Kondensatoren
- Titan: für Leichtbauweise ohne Rücksicht auf die hohen Kosten, Schmuck
- Uran: Kernreaktoren, Radioaktivität
- Vanadium: Legierungsbestandteil (Chrom-Vanadium-Stahl) für wärmfeste Stähle, Katalysator zur Synthetisierung von Schwefelsäure (Vanadium-V-Oxid)
- Wolfram: Glühlampen (höchster Schmelzpunkt aller Metalle), Spezialstähle, Wolframcarbid
- Zink: Legierungsbestandteil (Messing), Zinkdruckgussteile (Zamak-Legierung), Verzinkung von Stahlteile (Feuerverzinkung, Bandverzinken, ..)
- Zinn: Legierungsbestandteil (Bronze), Lote (Lötzinn), Weißblech, Zinnfiguren
- Zirkonium: Lamdasonde im Auto (Messung des Sauerstoffgehalts im Abgas)
Metalle in der Astronomie
In der Astronomie bezeichnet Metall jedes chemische Element mit einer Ordnungszahl höher als Helium. Diese Unterscheidung ist sinnvoll, da Wasserstoff und Helium zusammen mit einigen Spuren von Lithium die einzigen Elemente sind, welche im Universum auftreten, ohne ein Produkt der Kernfusion innerhalb von Sternen zu sein. Die Metallizität von Objekten des Weltraums kann daher als Indikator für seine stellare Aktivität aufgefasst werden.
Metall in der Chinesischen Philosophie
Metall bezeichnet ein Element der traditionellen Fünf-Elemente-Lehre.
Siehe auch
- Metallurgie
- Metallgitter – Metallbindung
- Halbmetall – Nichtmetall
- Periodensystem
- Festkörper
Weblinks
- Animationen der Atome von Metallen und Nichtmetallen: http://www.physik.rwth-aachen.de/~harm/aixphysik/atom/Periodic/index.html
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Kategorie:Stoffgruppe
Kategorie:Metallurgie
ja:金属
ko:금속
simple:Metal
th:โลหะ
Freddie MercuryFreddie Mercury ( - 5. September 1946 als Farrokh Bulsara auf Sansibar; † 24. November 1991 in London) war ein britischer Musiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Rocksänger der 1970er und 1980er Jahre. Besonders bekannt wurde er durch seine Rolle bei der Band Queen.
Queen
Leben
Kindheit und Jugend
Mercury wurde auf Sansibar unter dem Namen Farrokh Bulsara in einer parsischen Familie aus Indien geboren und besuchte ab 1955 für fast 10 Jahre das englische Internat St. Peter's in Panchgani, das 50 km von Bombay entfernt liegt. Dort bekam er den Spitznamen Freddie, den er sein ganzes Leben behielt. Dabei handelt es sich angeblich um die englische Version seines Namens Farrokh. Der Direktor des Internats bemerkte Mercurys Musiktalent und schlug seinen Eltern vor, ihn Klavier lernen zu lassen, was auch geschah. Er trat auch dem Schulchor bei und nahm an Aufführungen des Schultheaters teil. Mit zwölf Jahren wurde er als Pianist erstmals Mitglied einer Rock'n'Roll-Band. Zu der Gruppe The Hectics gehörten außerdem Derrick Branche, Bruce Murray, Farang Irani und Victory Rana. 1952 wurde seine einzige Schwester Kashmira geboren. Im Alter von 17 zog er mit seiner Familie nach London, wo er ab Herbst 1964 das Polytechnicum und von 1966 bis 1969 das Ealing College of Art besuchte und sein Diplom in Grafikdesign machte. In dieser Zeit fertigte er zahlreiche Zeichnungen seines Idols Jimi Hendrix an und entwarf modische Kleidung.
Gründung von Queen
Einer seiner Studienkollegen war Tim Staffell, durch den er die Band Smile kennenlernte. Smile wurde 1968 gegründet, die Mitglieder neben Staffell (Gesang und Bass) waren Brian May (Gitarre) und Roger Taylor (Schlagzeug), mit dem er eine Second-Hand-Boutique im Londoner Kensington Market betrieb, um sein Studium zu finanzieren. Mercury begleitete die Band bei ihren Auftritten, kümmerte sich um Technik und Ausrüstung und entwickelte Ideen für Image, Kostüme und Bühnenshow.
In der Zeit schloss sich Mercury als Sänger, Pianist und Gitarrist den Bands Ibex und später Wreckage (in Sour Milk Tea umbenannt) an. Diese Band mit John Taylor (Bass), „Mick“ (Gitarre) und „Miffer“ (Schlagzeug) hatte nur wenige Auftritte.
1970 löste sich Smile auf, da Tim Staffell die Band verließ.
May und Taylor gewannen Mercury als Sänger, der der Band den Namen Queen gab und ihr Logo entwickelte. 1971 kam dann als letztes Mitglied der Bassist John Deacon hinzu.
Künstlername
John Deacon
Einige Zeit nach der Gründung von Queen (1970) legte sich "Freddie" Bulsara den Künstlernamen "Mercury" zu. In der Bedeutung von Merkur steht der Begriff u.a. für den Götterboten aus der römischen Mythologie sowie für den sonnennächsten Planeten unseres Solarsystems. Laut Brian May gibt es einen Bezug zu Mercurys Song My Fairy King vom ersten Queen-Album. In diesem heißt es in einer Textzeile: "Mother Mercury, look what they've done to me, I cannot run I cannot hide." Nachdem dieser Song aufgenommen war, wurde Freddie Bulsara gefragt, ob es sich bei "Mother Mercury" um seine eigene Mutter handele, und dieser antwortete: "Yes, and from now on I'll be Freddie Mercury."
Privatleben
In den 1970er Jahren lebte Mercury jahrelang mit Mary Austin zusammen. Nach dem Ende ihrer Beziehung blieb eine enge Freundschaft bestehen. Austin wurde von Mercury auch als Haupterbin seines Vermögens eingesetzt. Nach dieser Beziehung und seinem privaten Bekenntnis zur Homosexualität lebte er mit Männern zusammen. Während der ersten Hälfte der 1980er Jahre wählten die Mitglieder von Queen, insbesondere Mercury, München als zweiten Wohnsitz - um dort ihre Alben aufzunehmen und gleichzeitig ein vergleichsweise unbehelligtes Privatleben zu haben. Mercury lebte in dieser Periode zeitweilig mit der Münchner Schauspielerin Barbara Valentin in offener Beziehung zusammen. Mitte der 80er Jahre zog er in sein neu eingerichtetes Haus im Londoner Stadtteil Kensington. Von 1985 bis 1991 war Jim Hutton sein Lebensgefährte. Hutton hielt ihm bis zum letzten Tag die Treue.
1983–1991
1983 begann Freddie Mercury in München seine Arbeit an seinem Soloalbum Mr. Bad Guy, das erst im April 1985 erschien. Er produzierte es zusammen mit dem Münchner Toningenieur Mack. Es erreichte einen 6. Platz in den englischen Charts. Den Single-Auskopplungen war weniger Erfolg beschieden.
Bei den beiden Konzerten auf dem Festival “Rock in Rio” am 12. und 19. Januar 1985 trat er zu I Want to break Free mit künstlichen Brüsten auf, worüber sich die englische Presse sehr aufregte: Das sei nicht politisch korrekt gewesen, da ja der Song in Brasilien ein Freiheitslied sei. Das Publikum war aber offensichtlich anderer Meinung.
Im Februar 1987 erschien Mercurys Single mit dem Platters-Titel der 50er Jahre The Great Pretender (der B-Seiten-Titel Exercises In Free Love wurde auch als Duett mit Montserrat Caballé veröffentlicht.) Die Platte erreichte den 4. Platz in den englischen Charts. Roger Taylor steuerte wieder seine charakteristische Stimme bei.
Im Mai 1987 erfüllte sich Freddie Mercury einen lang gehegten Traum und trat mit der gefeierten spanischen Opernsängerin Montserrat Caballé im „Ku-Club“ auf Ibiza auf. Im November erschien die gemeinsame Single mit der Hymne Barcelona, die 1992 vom NOK als Erkennungsmelodie für die Olympischen Spiele in Barcelona gewählt wurde. 1988 erschien das Album Barcelona als gemeinsames Mercury-Caballé-Projekt. Alle Titel wurden von Freddie Mercury und Mike Moran geschrieben. Die Texte von The Fallen Priest und The Goldon Boy stammten von Tim Rice, von Ensueño von Montserrat Caballé. In How Can I Go On spielte John Deacon Bass. Die Platte war nur vier Wochen in den Englischen Charts und erreichte Platz 24. (Der Titel Exercises In Free Love wurde nur auf Maxisingle veröffentlicht.)
Im Oktober 1988 trat er bei dem Aufsehen erregenden Konzert („La Nit“) mit Montserrat Caballé in Barcelona auf. Dabei ertönte das Lied vom Band, was in der Öffentlichkeit auf Unverständnis stieß. Mercury hatte seine Stimme verloren und es entstand das Gerücht, dass er schwer erkrankt sei, was aber heftig dementiert wurde.
Am 22. Mai 1989 erschien das Queen-Album The Miracle. Den Titel bezogen die Fans zunächst auf die Gerüchte, dass sich die Mitglieder der Band eigentlich trennen wollten und trotzdem noch einmal für ein gemeinsames Projekt zusammengefunden hatten. Erst später sollte sich herausstellen, dass das Wunder darin bestand, dass Freddie Mercury trotz seiner Krankheit bis zuletzt, wenn auch unter immer schwierigeren Umständen, im Studio arbeitete und so Material für zwei weitere Platten zur Verfügung stellte.
Im Februar 1990 wurde Queen mit dem British Music Award für ihre herausragenden Leistungen geehrt. Mercurys Auftritt bei diesem Ereignis gab zu weiteren Spekulationen über seinen Gesundheitszustand Anlass.
Kurz darauf, am 4. Februar 1991, wurde 20 Monate nach The Miracle das Queen-Album Innuendo veröffentlicht. Der Titel („Anspielung, Andeutung“) ist Programm für die Songs des Albums, was aber erst nach Freddie Mercurys Tod klar wurde: I'm Going Slightly Mad (Mercury), These Are The Days Of Our Lives (Taylor) und vor allem The Show Must Go On (May). Dass Freddie Mercury trotz allem seinen Humor nicht verloren hatte, ist sowohl in seinem Song Delilah, eine Liebeserklärung an seine Katze, und in dem Video zu I'm Going Slightly Mad zu erkennen. Wie üblich interpretierte Freddie Mercury alle Titel. Bei All God’s People war Mike Moran Koautor, der zusammen mit Mercury die Lieder zum Solo-Projekt Mercury-Caballé Barcelona schrieb.
Im selben Monat erfolgten die dreitägigen Dreharbeiten für den Videoclip zu I’m Going Slightly Mad. Mercury konnte seinen schlechten Gesundheitszustand kaum vor den Technikern verbergen. Immer wieder musste er sich unter dem Vorwand, dass ihm sein Knie zu schaffen mache, in seiner Garderobe hinlegen. Auch in These Are The Days Of Our Lives kann man seinen fortschreitenden gesundheitlichen Verfall erkennen.
1991 verdichteten sich die Gerüchte, dass Freddie Mercury schwer erkrankt sei und an Aids leide, worüber Boulevard-Blätter der ganzen Welt berichteten. Er leugnete diese Gerüchte aber völlig. Die unmittelbare Umgebung von Freddie Mercury hielt seinen wahren Gesundheitszustand und vor allem die Art seiner Erkrankung für mehrere Jahre geheim. Lediglich seine Bandmitglieder erfuhren laut Roger Taylor bereits 1987 von seiner Infektion. Am 23. November unterrichtete er in einer vorbereiteten Aussage die Öffentlichkeit, dass er an Aids erkrankt sei. Wenige Stunden danach verstarb Freddie Mercury am 24. November um 19 Uhr in London in seinem Haus in Kensington im Alter von 45 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung, die er aufgrund seiner Erkrankungen nicht mehr überstand.
Freddie Mercury hatte sich trotz der Aids-Diagnose weiterhin mit aller Kraft der Musik gewidmet. Seine letzten Aufnahmen wurden zum größten Teil in einem Studio bei Montreux am Genfersee gemacht, wo auch das CD-Cover für das letzte originale Queen-Album Made in Heaven (siehe unten) entstand - es zeigt Mercurys überlebensgroße Statue, die heute zum Gedenken am Genfersee steht, während der Dämmerung. Da seine Stimme noch immer funktionierte, hatte er gewollt, dass die Bandmitglieder noch so viele Songs wie möglich für ihn schreiben, die dann nach seinem Tod erscheinen sollten.
Seine Beerdigung fand am 27. November in privatem Kreise nach Zoroastrischem Ritus, der Religion seiner Familie, statt. Seine Leiche wurde im West London Krematorium verbrannt und seine Asche wurde in den Genfersee gestreut. Andere Quellen, wie Jim Hutton, glauben, dass er unter dem Kirschbaum auf seinem Grundstück beigesetzt wurde, wo auch seine beiden Katzen begraben liegen. Eine dritte Theorie besagt, dass er in einem Grab in der Nähe des Krematoriums bestattet werden wollte. Möglich ist auch, dass Freddies Eltern die Urne nach der Einäscherung an sich nahmen und diese zuhause verwahren. Laut Aussage einer Mitarbeiterin des Kensal Green Cemetary wurde er dort nur eingeäschert. Die Urne wurde von seinen Eltern mitgenommen. Eine geplante Gedenkstätte auf dem Friedhof wurde auf Wunsch seiner Mutter nicht realisiert.
Nachwirken
Nach Freddie Mercurys Tod gab es vereinzelt Kritik an der Geheimhaltung seiner Krankheit. Die Kritiker waren der Meinung, er hätte, wenn er einige Jahren früher an die Öffentlichkeit getreten wäre, viel für die Aids-Kranken tun können. Andere vertreten die Ansicht, er wollte nie eine Galionsfigur der Homosexuellen-Bewegung sein.
Freddie Mercury Tribute Concert
Am 20. April 1992 fand das Freddie Mercury Tribute Concert im Londoner Wembley-Stadion statt, das sich außerdem auch für die Bekämpfung von Aids einsetzte und die Gründung des Mercury Phoenix Trust markierte.
Auf diesem Konzert wurde auch der Song Too Much Love Will Kill You erstmalig live gespielt. Den Titel schrieb Brian May mit Frank Musker und Elizabeth Lamers. Die Melodie wurde noch von Freddie Mercury aufgenommen. Auf Mays Soloalbum Back To The Light (1992) ist eine von ihm selbst gesungene Fassung zu hören. Der Titel wurde später auf das Album Made in Heaven (1995) als Remix mit Mercurys Stimme übernommen. Das Lied gewann 1996 den Ivor Novello Award für den Text und die beste Umsetzung.
Made In Heaven
Ivor Novello Award
Am 6. November 1995, fast fünf Jahre nach Innuendo, erschien das Queen-Album Made In Heaven mit den letzten Aufnahmen von Freddie Mercury: A Winter's Tale, You Don't Fool Me sowie Mother Love, gesungen wenige Monate vor seinem Tod.
Erstmals veröffentlicht wurden auch Aufnahmen wie Too Much Love Will Kill You und It's A Beautiful Day. Ebenso sind auf dem Album neu eingespielte Queen-Versionen bereits veröffentlichter Titel enthalten, darunter Made In Heaven und I Was Born To Love You (beide aus Mr. Bad Guy) sowie Heaven For Everyone (gesungen von Mercury für Roger Taylors 1988 erschienenes erstes Album seines Solo-Projekts The Cross).
Bedeutung für Queen
Freddie Mercury war nicht nur Lead-Sänger und - neben Brian May - Hauptkomponist der Band. Er war auch an der Ausgestaltung von Stil und Image der Band wesentlich beteiligt. Dank seiner Bühnenpräsenz gehörte Queen zu den erfolgreichsten Livebands der 70er und 80er Jahre. Insbesondere der Auftritt beim Live Aid-Konzert von Bob Geldof zeigte dies eindrucksvoll. Mit Queen konnte er große Erfolge feiern. Zu Mercurys bekanntesten Queen-Songs zählen Bohemian Rhapsody, Crazy Little Thing Called Love, Don't Stop Me Now, Princes of the Universe, We Are the Champions und Somebody to Love.
Stimme
Bohemian Rhapsody
Auf Grund seiner Ausbildung während seiner Internatszeit war er ein fähiger Klavierspieler und hervorragender Sänger. Unverwechselbar ist seine klare, geschmeidige Stimme mit einem für Rocksänger ungewöhnlichen Volumen und Umfang. Freddie Mercury teilt mit anderen Sängern der so genannten "populären" Musik , die über eine sehr ausgeprägte Bühnenpräsenz verfügen (z.B. Cab Calloway), das Schicksal, dass dem außerordentlich flexiblen Charakter seiner Singstimme vergleichsweise wenig Beachtung geschenkt wird. Obwohl Mercury (wie Calloway) von Natur aus ein Tenor war, konnte er die verschiedenen Register seiner 3 ½ -Oktaven-Stimme in vielfältiger Weise abschattieren. So war er nicht nur einfach in der Lage, das tiefe F korrekt zu intonieren, er konnte seiner Stimme auch das dazu passende charakteristische Timbre eines Bass-Baritons verleihen. Entsprechend klingt er beim Bb im extrem hohen Falsett-Register absolut überzeugend und er war fähig, den Klangcharakter seiner als Overdub eingesungenen Background-Vocals von den musikalischen Erfordernissen der im Lead dargebotenen Hauptmelodie klar differenzierend abzusetzen. Allerdings zahlte er, wie so viele berühmte Sänger des 20. Jahrhunderts (bekannte Parallelfälle sind Maria Callas und Billie Holiday) im Lauf seiner Karriere einen hohen künstlerischen Preis für seinen relativ exzessiven Lebensstil in der Form, dass sich sein Stimmumfang zum Ende seines Lebens hin merklich einengte. Mercury war in vielen Stilrichtungen zu „Hause“: Von Music-Hall-Titeln wie Killer Queen oder Bring Back That Leroy Brown über den Rock ’n’ Roll der 50er Jahre (Crazy Little Thing Called Love, Man on the Prowl) und Hard Rock bis zu Disco und Funk der 80er Jahre (Staying Power, Body Language, Another One Bites the Dust).
Bühnenpersönlichkeit
Funk
Mercury hatte eine Ballettausbildung genossen und faszinierte sein Publikum mit seinen tänzerischen, kraftvollen, auf die Musik abgestimmten und durch die Musik inspirierten Bewegungen. In dieser Hinsicht ging er weiter als die meisten Leadsänger seiner Generation und wirkte ausgesprochen inspirierend auf jüngere Musiker; Elemente der Bühnenshow Mercurys wurden von vielen späteren Sängern „zitiert“. Eine besondere Rolle spielte dabei sein Mikrofonständer, von dem die Füße abmontiert worden waren. Dieses Gerät war integraler Bestandteil seiner Bühnenshow und wurde als Tambourstock, Luftgitarre, Balanciergerät und vieles andere mehr genutzt. Er brauchte für seine Art der Performance eine große Bühne, die sich, durch Treppen und Rampen in die dritte Dimension erstreckte.
Ein weiteres Beispiel für dieses theatralische Gebaren ist der (eine berühmte Choreographie von James Brown weiterentwickelnde) Auftritt von Freddie Mercury mit dem Union Jack: Er stolzierte zum Song We Will Rock You mit der großen Flagge, die er wie einen Mantel umgehängt hatte, eine Zeit lang über die Bühne, wendete sie dann blitzschnell und präsentierte auf der anderen Seite zur Begeisterung des Publikums die jeweilige Landesfahne. Am Ende des Konzerts schritt er zum abschließenden God Save The Queen mit Hermelinmantel und Krone die Bühne ab und zog schließlich die Krone wie einen Hut als Reverenz vor dem Publikum.
Eine weitere Besonderheit von Freddie Mercury bei Live-Auftritten war der Song Now I’m Here, bei dem er mit Hilfe der damaligen technischen Möglichkeiten des Loop eine sich graduell verdichtende Vokalpolyphonie mit der eigenen Stimme entwickelte. Ferner waren Gesangssolos improvisatorischen Charakters oft Teil seiner Performance, wobei sich auch hier Mercurys für einen Rock-Sänger bemerkenswerte stilistische Flexibilität zeigt- in diesen Exkursen greift er auf Elemente des Bebop (Jon Hendricks), des Soul (Donny Hathaway) und der brasilianischen Musik (Hermeto Pascoal) zurück. Daraus entwickelten sich seine „Singspiele“ mit dem Publikum, bei welchen er eine Tonfolge vorsang, die dann nachgesungen wurde. Dabei wurden die Sequenzen immer länger, komplizierter und schneller, bis das Publikum nicht mehr mithalten konnte.
Komposition
Freddie Mercury schrieb folgende Queen-Songs:
- 1973: Queen: Great King Rat; My Fairy King; Liar; Jesus; Seven Seas of Rhye; der ursprünglich für das Album vorgesehene Titel Mad the Swine war letztlich nicht berücksichtigt worden (seine offizielle Veröffentlichung erfolgte erst 1991 auf der Maxi-Single Headlong)
- 1974: Queen II: Ogre Battle; The Fairy Feller's Master-Stroke (inspiriert von einem Gemälde des englischen Malers Richard Dadd); Nevermore; The March of the Black Queen; Funny How Love Is; Seven Seas of Rhye.
- 1974: Sheer Heart Attack: Killer Queen; Flick of the Wrist; Lily of the Valley; In the Lap of the Gods; Bring Back That Leroy Brown; In the Lap of the Gods (Revisited).
- 1975: A Night at the Opera: Death on Two Legs; Lazing on a Sunday Afternoon; Seaside Rendezvous; Love of My Life; Bohemian Rhapsody.
- 1976: A Day at the Races: You Take My Breath Away; The Millionaire Waltz; Somebody to Love; Good Old-Fashioned Lover Boy.
- 1977: News of the World: We Are the Champions; Get Down, Make Love; My Melancholy Blues.
- 1978: Jazz: Mustapha; Jealousy; Bicycle Race; Let Me Entertain You; Don't Stop Me Now.
- 1980: The Game: Play the Game; Crazy Little Thing Called Love; Don't Try Suicide.
- 1980: Flash Gordon - Original Soundtrack Music: Ming's Theme (In the Court of Ming the Merciless), The Ring (Hypnotic Seduction of Dale), Football Fight, The Kiss (Aura Resurrects Flash), Vultan's Theme (Attack of the Hawk Men).
- 1982: Hot Space: Staying Power; Body Language; Life Is Real (Song for Lennon); Cool Cat (Ko-Autor John Deacon)
- 1984: The Works: It's a Hard Life; Man on the Prowl; Keep Passing the Open Windows; Is This the World We Created? (Ko-Autor Brian May)
- 1986: A Kind of Magic: Princes of the Universe; bei Pain Is So Close to Pleasure und Friends Will Be Friends war John Deacon Ko-Autor
- 1989: The Miracle: The Miracle; My Baby Does Me (Ko-Autor John Deacon); u.a.
- 1991: Innuendo: I'm Going Slightly Mad; Don't Try So Hard; Delilah; u.a.
- 1995: Made in Heaven: Made in Heaven; I Was Born to Love You (die ursprünglichen Versionen dieser beiden Songs sind auf Mercurys 1985 erschienenem Solo-Album Mr. Bad Guy enthalten); A Winter's Tale; Mother Love (Co-Autor Brian May) (die letzten beiden Songs waren 1991, also kurz vor Mercurys Tod, entstanden).
Als Komponist zeigt er eine ausgeprägte und für den Stil von Queen ohnehin typische Neigung zum Eklektizismus, er greift auf eine ungewöhnliche Vielzahl von Kompositions- und Arrangement-Techniken der klassischen Musik, des Jazz und verschiedener Stile der populären Musik zurück. Mercurys Songs werden zunächst in allererster Linie durch seine prägnante Stimme und Interpretation wiedererkennbar. Dies kann man anhand moderner Musiktechnologie leicht überprüfen, wenn man mit Hilfe einer so genannten „Karaoke“-Funktion die Vocals aus der Aufnahme ausblendet (also quasi den Produktionsprozess im Studio teilweise wieder rückgängig macht). Es zeigt sich dann, dass die Begleitung der Songs vor allem durch ihre Formenvielfalt brilliert, dafür aber nicht unbedingt von der charakteristischen und letztlich stilibildenden Individualität der Gesangsparts gekennzeichnet ist. Wie für die meisten Musiker der britischen Szene typisch, legt Mercury als Komponist den kreativen Hauptakzent seines Erfindungsreichtums auf den Bereich der Harmonik und Melodik, während er im Bereich der Grooves eher auf bewährte und von afro-amerikanischen Musikern geprägte Modelle zurückgreift. Seine Tendenz zu formal asymmetrischen Strukturen, Einflechten ungerader Takte und Akzentverschiebungen verarbeitet er im Arrangement oft durch den schlichten Verzicht auf einen Schlagzeugpart, das Musterbeispiel hierfür ist die formal sehr komplexe Bohemian Rhapsody.
Neben den von 1989 bis 1995 bereits angeführten wurden weitere Songs nur unter der Autorenangabe "Queen" veröffentlicht, siehe dazu Queen - Die Autoren der Queen-Titel.
Gesang
Freddie Mercury sang auf den Queen-Alben alle seine eigenen Titel und die Songs von John Deacon sowie den Großteil der Kompositionen von May und ca. die Hälfte der von Taylor geschriebenen Stücke. Bei Konzerten sang er alle Queen-Titel (mit Ausnahme des Taylor-Songs I’m In Love With My Car).
Bei Live-Auftritten interpretierte er auch häufig Rock-'n'-Roll-Nummern der 50er Jahre, u.a. Big Spender (Coleman & Fields), Hello Mary Lou (Gene Pitney), (You're So Square) Baby I Don't (Leiber & Stoller), Tutti Frutti (Penniman & Labostrie), Gimme Some Lovin (Winwood & Winwood & Davies). Alle diese Titel wurden auf dem Album Live at Wembley '86 veröffentlicht.
Soloprojekte
Singles
;Love Kills
:UK: 8 - 22.09.1984 - 7 Wo.
:US: 69 - 29.09.1984 - 6 Wo.
:DE: 25 - 15.10.1984 - 12 Wo.
;I Was Born To Love You
:UK: 10 - 27.04.1985 - 7 Wo.
:US: 76 - 27.04.1985 - 4 Wo.
:DE: 17 - 20.05.1985 - 13 Wo.
;Made in Heaven
:DE: 60 - 05.08.1985 - 4 Wo.
;Living On My Own
:UK: 46 - 05.10.1985 - 1 Wo.
;Time
:UK: 25 - 31.05.1986 - 4 Wo.
;The Great Pretender
:UK: 4 - 07.03.1987 - 9 Wo.
:DE: 26 - 06.04.1987 - 10 Wo.
;Barcelona (mit M. Caballé)
:UK: 8 - 07.11.1987 - 9 Wo.
:DE: 47 - 18.01.1988 - 5 Wo.
;Barcelona (Re-Release) (mit M. Caballé)
:UK: 2 - 07.11.1987 - 8 Wo.
:DE: 32 - 10.02.1992 - 9 Wo.
;In My Defence
:UK: 8 - 12.12.1992 - 7 Wo.
;The Great Pretender (Re-Release)
:DE: 38 - 07.12.1992 - 11 Wo.
:UK: 29 - 06.02.1993 - 3 Wo.
;Living On My Own (Remix)
:UK: 1 - 31.07.1993 - 13 Wo.
:DE: 2 - 23.08.1993 - 32 Wo.
Alben
;Mr. Bad Guy
:UK: 6 - 05.1985 - ...
;Barcelona (mit M. Caballé)
:UK: 25 - 10.1988 - 4 Wo.
:DE: 41 - 03.02.1992 - 18 Wo.
;Barcelona (Re-Release) (mit M. Caballé)
:UK: 15 - 08.1992 - ...
;The Freddie Mercury Album
:UK: 4 - 11.1992 - ...
:DE: 3 - 07.12.1992 - 17 Wo.
;Remixes
:DE: 22 - 13.12.1993 - 12 Wo.
;Solo
:DE: 55 - 06.11.2000 - 4 Wo.
:UK: 13 - 11.2000 - ...
Bei Mercurys Solo-Projekt mit Montserrat Caballé Barcelona schrieb er alle Titel zusammen mit Mike Moran. Die Texte von The Fallen Priest und The Goldon Boy stammen von Tim Rice, von Ensueño von Montserat Caballé. In How Can I Go On spielte John Deacon Bass.
Im November 1992 erschien posthum The Freddie Mercury Album. Es enthält größtenteils Remixe von Titeln aus seinem Soloalbum Mr. Bad Guy und den beiden von Mercury gesungenen Titeln aus dem Musical Time (Time und In My Defence) sowie einige Album- oder Singleversionen anderer Soloprojekte.
Alben
- 1985 - Mr. Bad Guy
- 1988 - Barcelona - Freddie Mercury & Montserrat Caballé
Posthum veröffentlicht:
- 1992 - The Freddie Mercury Album (Compilation, die u.a. zahlreiche nach Mercurys Tod hergestellte Remixe enthält; in den USA unter dem Titel The Great Pretender und mit leicht veränderter Song-Liste erschienen)
- 1993 - Remixes (EP, alle Titel wurden posthum remixt)
- 2000 - The Solo Collection (Box-Set mit 10 CDs, 2 DVDs und umfangreichem Booklet. CDs: Mr. Bad Guy; Barcelona; The Great Pretender; The Singles 1973-1985; The Singles 1986-1993; The Instrumentals; Rarities 1; Rarities 2; Rarities 3; The David Wigg Interviews; DVDs: The Video Collection; The Untold Story)
- 2000 - Solo (Box-Set mit 3 CDs: Mr. Bad Guy, Barcelona und eine CD mit auch in The Solo Collection enthaltenen Songs)
Singles
- 1984 - Love Kills
- 1985 - I Was Born to Love You
- 1985 - Made In Heaven
- 1985 - Living On My Own
- 1985 - Love Me Like There's No Tomorrow
- 1986 - Time
- 1987 - The Great Pretender
- 1987 - Barcelona (mit M. Caballé)
- 1988 - The Golden Boy (mit M. Caballé)
- 1989 - How Can I Go On (mit M. Caballé)
Posthum veröffentlicht (Auswahl):
- 1992 - Barcelona (mit M. Caballé)
- 1992 - How Can I Go On (mit M. Caballé)
- 1992 - In My Defence
- 1993 - The Great Pretender
- 1993 - Living On My Own (Remix von No More Brothers)
Weitere Projekte
Beiträge zu Filmen
- 1984: Freddie Mercury sang für den Soundtrack der Bearbeitung des Fritz Lang-Films Metropolis von Giorgio Moroder Love Kills, das er zusammen mit Giorgio Moroder geschrieben hatte. Im Gegenzug konnte Queen Filmausschnitte aus Metropolis in ihrem Video zu Radio Ga Ga verwenden. Der Titel wurde 5. September als Single veröffentlicht. (Auf der B-Seite ist das Instrumentalstück Rotwang's Party zu hören, das von Giorgio Moroder und nicht von Mercury stammt.)
- 1984: Am 5. Oktober lief in den USA der Kinofilm Teachers von Arthur Hiller und Aaron Russo mit Nick Nolte in der Hauptrolle an. Künstler wie ZZ Top, Ian Hunter, Bob Seger, Joe Cocker und The Motels trugen zum Soundtrack bei. Von Mercury stammte Fooling Around, das 1985 auf seinem Solo-Album Mr. Bad Guy erschien.
- 1986: Freddie Mercury schrieb und sang zusammen mit Jo Dare das Duett Hold On für den Schimanski-Fim Zabou. Das Lied war während einer Szene nur leise im Hintergrund zu hören (Jo Dare war bereits im Video zu Living On My Own als Katze verkleidet zu sehen.)
- 1986: Der Song Princes of the Universe, geschrieben von Freddie Mercury, ist eines der Hauptthemen des Films Highlander, welcher im März des Jahres 1986 in die Kinos kam. Mit sechs Songs des Albums A Kind of Magic haben Queen einen Großteil des Soundtracks gestellt. Der Albumtitel A Kind of Magic wurde durch eine Textzeile aus diesem Film inspiriert. Roger Taylors gleichnamiger Song ist während des Abspanns des Films zu hören.
Musical
Für den Soundtrack des Musicals Time von Dave Clark nahm Freddie Mercury die beiden Titel Time (geschrieben von Dave Clark und John Christie; als Single im Mai 1986 veröffentlicht) und In My Defence (von Dave Clark, David Soames und Jeff Daniels) auf. Die Premiere des Musicals fand am 9. April 1986 im Dominion Theatre in Londons West End statt. Die Hauptrollen spielten Laurence Olivier und Cliff Richard, dem im Laufe der Spielzeit David Cassidy nachfolgte. Zwei Jahre nach der Premiere nahm Freddie Mercury als Gastsänger an einer Benefiz-Aufführung des Musicals teil.
Weitere Aufnahmen
Freddie Mercury war als Sänger, Klavierspieler oder Produzent bei einigen Projekten anderer Musiker beteiligt:
- 1978: Zusammen mit Roy Thomas Baker produzierte Mercury das Album This One's On Me von Peter Straker. Er sang auch Backing Vocals.
- 1983: Zusammen mit Michael Jackson arbeitete Mercury an den Songs State Of Shock, There Must Be More To Life Than This und Victory. Diese gemeinsamen Aufnahmen wurden jedoch nie offiziell veröffentlicht. Jackson brachte State of Shock in einer später mit Mick Jagger eingespielten Version auf dem Jacksons-Album Victory (1984) heraus. There Must Be More To Life Than This ist in einer anderen Fassung auf Mr. Bad Guy enthalten.
- 1984: Auf Roger Taylors Solo-Album Strange Frontier ist Freddie Mercurys Stimme im Song Killing Time kurz zu hören.
- 1986: Zu Billy Squiers Album Enough Is Enough steuerte Mercury als Ko-Autor und Ko-Produzent den Song Lady With The Tenor Sax bei. In Love Is The Hero singt er auf dem Album die Backing-Vocals, in der Single-Version auch das Intro.
- 1988: Erst nach Mercurys Tod sollte sich die ganze Bedeutung seiner Mitwirkung an einem Lied in Roger Taylors The Cross-Album Shove It herausstellen: In Heaven For Everyone sang er die Lead Vocals (auf der Single-Version nur Backing-Vocals). Dieser Song wurde posthum als Queen-Titel mit seiner Stimme neu produziert und 1995 auf Made In Heaven veröffentlicht.
Zu sonstigen Aufnahmen, bei denen auch andere Queen-Mitglieder beteiligt waren, siehe Queen - Weitere Projekte.
Video-Dokumentation
2000 wurde von Rudi Dolezal und Hannes Rossacher, den Produzenten zahlreicher Queen-Musikvideos, die Dokumentation The Untold Story (u.a. enthalten in The Solo Collection) veröffentlicht, welche größtenteils bisher unveröffentlichtes Material enthielt.
Literatur
- Lesley-Ann Jones: Freddie Mercury. The Definitive Biography. Hodder & Stoughton, London 1997, ISBN 0340672099
- Jim Hutton, Tim Wapshott: Freddie Mercury und ich. Goldmann, München 1995, ISBN 3-442-43120-4 (Original-Titel: Mercury and me)
Referenzen
# enthalten im Booklet der CD George Michael And Queen With Lisa Stansfield, erschienen 1993.
# Interview Reinhold Hönle mit Dave Richards aus dem Rolling Stone (Germany), Dezember 1995. [http://www.users.globalnet.co.uk/~choh/queen.htm]
# zum Musical siehe hierzu zum Beispiel [http://www.angelfire.com/fl3/Defymcbeth/Time3.html]
Weblinks
- [http://www.f-mercury.com.ar La Voz: Freddie Mercury] - umfangreiche Details zur Stimme Mercurys (englisch, spanisch)
- [http://www.queenpicturehall.com Queen Picture Hall:] Abbildungen der Album/Single-Covers zu [http://www.queenpicturehall.com/albums/f01mbg.shtml Mr. Bad Guy] und [http://www.queenpicturehall.com/albums/f02b.shtml Barcelona] (englisch)
- [http://www.queenconcerts.com/index.php?section=concerts&action=tour&who=freddie Queen Concerts 1970-2005 (Concertography: Freddie Mercury)] - Verzeichnis der (Solo-)Konzerte (englisch)
-
-
- [http://www.queen-headquarters.de Queen-headquarters.de] - zahlreiche Artikel, inkl. ausführliche [http://www.queen-headquarters.de/freddie/freddie_story.htm Biographie], Diskografie
- [http://www.freddie.ru/e 'You Take My Breath Away - Freddie Mercury'] - Artikel, Biografie, Diskografie (englisch)
- [http://www.hotshotdigital.com/WellAlwaysRemember/FreddieMercury.html Legends of Rock (Freddie Mercury)] - Biografie (englisch)
- (englisch)
Mercury, Freddie
Mercury, Freddie
Mercury, Freddie
Mercury, Freddie
Mercury, Freddie
Mercury, Freddie
ja:フレディ・マーキュリー
ko:프레디 머큐리
simple:Freddie Mercury
Night on Earth (movie)Night on Earth is a 1991 film written and directed by Jim Jarmusch.
Jim Jarmusch
It is a collection of five vignettes concerning the temporary bond formed between taxi driver and passenger in five different cities: Los Angeles, New York, Paris, Rome, and Helsinki. The movie begins with the Los Angeles-based snapshot and moves from city to city as the clock turns during the late hours of the night. Jarmusch wrote the screenplay for Night on Earth in about eight days, and the decision to film in certain cities was based on the actors with whom he wanted to work at the time.[http://film.guardian.co.uk/Guardian_NFT/interview/0,4479,110606,00.html]. Night on Earth soundtrack by Tom Waits.
Los Angeles
Winona Ryder as Corky (taxi driver)
Gena Rowlands as Victoria Snelling (passenger)
New York
Armin Mueller-Stahl as Helmut Grokenberger (taxi driver)
Giancarlo Esposito as YoYo (passenger)
Rosie Perez as Angela (passenger)
Paris
Isaach De Bankolé as Unnamed Taxi Driver
Béatrice Dalle as the Blind Woman (passenger)
Rome
Roberto Benigni as Unnamed Taxi Driver
Paolo Bonacelli as Priest (passenger)
Helsinki
Matti Pellonpää as Mike (taxi driver)
Kari Väänänen, Sakari Kuosmanen, and Tomi Salmela as Passengers
External links
-
- [http://film.guardian.co.uk/Guardian_NFT/interview/0,4479,110606,00.html Interview with Jim Jarmusch concerning Night on Earth]
Category:1991 films
Category:Films directed by Jim Jarmusch
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