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| Milton Obote |
Milton OboteApollo Milton Obote ( - 28. Dezember 1924 in Akokoro, Lango-Distrikt; † 10. Oktober 2005 in Johannesburg, Südafrika) war der Präsident Ugandas von 1966 bis 1971 und 1980 bis 1985.
Leben
Obote begann seine politische Karriere zusammen mit Jomo Kenyatta in Kenia, nachdem ihm ein Jura-Studium in den USA durch die britische Kolonialregierung versagt blieb. Bei seiner Rückkehr nach Uganda gründete er 1955 den Ugandischen Nationalkongress (UNC) und wurde 1958 in die koloniale Legislative gewählt. 1959 teilte sich die UNC und Obote wurde Vorsitzender des neu geschaffenen Ugandas People Congress. Nach einigen Jahren als Führer der Opposition etablierte Obote eine Koalition mit der Baganda Royalist Party und wurde 1961 zum Premierminister gewählt. Er nahm das Amt am 25. April 1962 auf. Zusammen mit Sir Edward Mutesa, dem Führer der Baganda, als Präsident erreichte Uganda im Oktober 1963 die Unabhängigkeit.
Als Premierminister war Obote zusammen mit Idi Amin, damals stellvertretender Kommandeur der ugandischen Streitkräfte, in einen Goldschmuggel verwickelt. Als das Parlament eine Untersuchung des Vorfalls und eine Amtsenthebung Amins verlangte, setzte Obote die Verfassung außer Kraft und ließ einige Mitglieder seines Kabinetts verhaften. Obote wurde von den Vorwürfen freigesprochen, aber es entstanden Spannungen zwischen ihm und Mutesa, der ihn für das Außerkraftsetzen der Verfassung kritisierte. Obote antwortete mit einem Staatsstreich gegen Mutesa und erklärte sich am 2. März 1966 selbst zum Präsidenten.
Obote war Ugandas zweiter Präsident der Nachkolonialzeit. Seine Führung wurde durch das Militär stark destabilisiert. 1971 wurde er durch seinen Armeechef Idi Amin abgesetzt.
Nach dem Fall Amins im Jahre 1980, der durch seine Invasion Tansanias und deren Niederschlagung mit Hilfe der ugandischen und ruandischen Guerillas vereinfacht wurde, setzte man Obote wieder als Präsident ein. Schätzungen besagen, dass zwischen 100.000 und 300.000 Menschen als Ergebnis der Kämpfe zwischen Obotes UNLA und verschiedenen anderen militärischen Gruppen, vor allem Yoweri Musevenis NRA, starben. Obote wurde 1985 von Lt. Gen Bazilio Olara Okello entlassen. Ein Militärrat mit Tito Okello an der Spitze wurde etabliert. Im Laufe eines Jahre übernahm Yoweri Museveni die Kontrolle von Uganda.
Nach seiner Entlassung floh Obote nach Tansania und lebte zuletzt in Sambia. Obote starb 81-jährig in einer Johannesburger Klinik an Nierenversagen.
Weblinks
- [http://www.n-tv.de/589150.html "Milton Obote gestorben"]
Obote, Milton
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ja:ミルトン・オボテ
28. DezemberDer 28. Dezember ist der 362. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 363. in Schaltjahren) - somit bleiben 3 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1836 - Spanien erkennt die Unabhängigkeit Mexikos an.
- 1848 - Verkündung der Grundrechte des deutschen Volkes im Reichs-Gesetz-Blatt .
- 1957 - Capt. James Bowman, USA erreicht mit seinem Hubschrauber Cessna Prototyp YH-41 9.076 m Höhe. - Weltrekord
- 1972 - Die sterblichen Überreste von Martin Bormann werden in Berlin identifiziert
- 2000 - Prof. Dr. Adrian Năstase wird Premierminister in Rumänien
- 2001 - Die 24. Rallye Paris-Dakar startet in Arras.
Kultur
- 1717 - Uraufführung der Oper Jobates und Bellerophon von Reinhard Keiser am Theater am Gänsemarkt in Hamburg.
- 1827 - Uraufführung der Oper Le Mal du pays ou La Bâtelière de Brientz von Adolphe Adam am Théâtre du Gymnase in Paris.
- 1850 - Uraufführung der komischen Oper La Dame de pique von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1858 - Uraufführung der Oper Satanella or the Power of Love von Michael William Balfe im Covent Garden in London.
- 1927 - Uraufführung der Oper Antigone von Arthur Honegger am Théâtre de la Monnaie in Brüssel.
- 1944 - Uraufführung des Musicals On the Town von Leonard Bernstein im Adelphi Theater in New York.
Wissenschaft, Technik
- 1895 - Gustav Kaiser macht in Wien an seinem 24. Geburtstag die ersten drei Röntgen-Aufnahmen der Welt.
- 1895 - Die erste Vorstellung des Filmes L'arroseur arrosé (Der begossene Begießer) der Brüder Lumière findet in Paris statt.
Katastrophen
Brüder Lumière
- 1879 - Tay-Katastrophe: Die Firth-of-Tay-Brücke über den Tay in Schottland bricht zusammen, als sie ein Zug überquert. 74 Menschen sterben.
- 1908 - Die süditalienischen Städte Messina und Reggio di Calabria werden durch ein schweres Erdbeben zerstört und über 70.000 Menschen sterben.
- 1974 - Erdbeben der Stärke 6,2 in Pakistan, ca. 5.300 Tote
- 1999 - Bei einem [http://www.steinmandl.de/jamtal Lawinenunglück im Jamtal] (Gemeindegebiet von Galtür, Österreich) sterben neun Deutsche, nachdem am 23. Februar des gleichen Jahres bereits zahlreiche Menschen in Galtür durch eine Lawine gestorben waren.
Geboren
- 1164 - Rokujo, 79. Kaiser von Japan (1165–1168)
- 1619 - Antoine Furetière, französischer Schriftsteller und Gelehrter, speziell Lexikograf
- 1625 - Johann Christoph Arnschwager, deutscher Kirchenliederdichter
- 1630 - Ludolf Backhuysen, niederländischer Marinemaler
- 1700 - Franz Anton von Dücker, Priester und Domherr in Köln
- 1729 - Giuseppe Sarti, italienischer Komponist
- 1731 - Christian Cannabich, deutscher Violinist, Kapellmeister und Komponist
- 1753 - Johann Friedrich Hahn, deutscher Lyriker
- 1757 - Reinhard Woltmann, deutscher Wasserbauingenieur
- 1775 - João Domingos Bomtempo, portugiesischer Komponist, Pianist, Dirigent und Musikorganisator
- 1781 - Christian Peter Wilhelm Beuth, Politiker und Gründer des Preußischen Gewerbeinstituts
- 1784 - Ernst Wilhelm Gottlieb Wachsmuth, deutscher Geschichtsforscher
- 1802 - Henry Grey, 3. Earl Grey, britischer Kolonialpolitiker und Staatsmann
- 1812 - Julius Rietz, deutscher Dirigent, Kompositionslehrer und Komponist
- 1812 - Ernst Wilhelm Johannes Gäbler, deutscher Unternehmer, Politiker
- 1814 - John Bennet Lawes, britischer Agrikulturchemiker
- 1818 - Carl Remigius Fresenius, deutscher Chemiker
- 1823 - Thomas Alexander Scott, stellvertretender Kriegsminister im amerikanischen Bürgerkrieg
- 1826 - Conrad Busken Huet, niederländischer Schriftsteller und Kritiker
- 1849 - Herbert von Bismarck, Sohn von Otto von Bismarck
- 1856 - Thomas Woodrow Wilson, 1913 bis 1921 Präsident der USA
- 1862 - Morris Rosenfeld, jiddischer Lyriker
- 1870 - Charles Bennett, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1879 - Manuel Arteaga y Betancourt, Erzbischof von Havanna und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1880 - Janko Binenbaum, türkischer Komponist
- 1882 - Arthur Stanley Eddington, britischer Astrophysiker
- 1885 - Wladimir Jewgrafowitsch Tatlin, russischer Bildhauer
- 1887 - Walter Ruttmann, deutscher Filmregisseur
- 1888 - Friedrich Wilhelm Murnau, deutscher Regisseur
- 1888 - Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer
- 1893 - Ernst Römer, österreichisch-mexikanischer Dirigent, Musikpädagoge und Komponist
- 1894 - Hermanis Matisons, lettischer Schachspieler
- 1896 - Philippe Étancelin, Autorennfahrer
- 1896 - Wilhelm Brese, deutscher Politiker
- 1896 - Roger Sessions, US-amerikanischer Komponist
- 1898 - Otto Hübener, deutscher Widerstandskämpfer
- 1898 - Mischa Spoliansky, Komponist (Revue, Filmmusik)
- 1899 - Eugeniusz Bodo, polnischer Schauspieler, Filmregisseur und -produzent
- 1901 - Thomas Benjamin Cooray, Erzbischof von Colombo und Kardinal
- 1903 - John von Neumann, Chemiker, Mathematiker und Physiker
- 1904 - Joseph Offenbach, deutscher Schauspieler
- 1906 - Helene Schmidt, deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1907 - Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit der DDR
- 1907 - Heinrich Maria Janssen, deutscher Bischof
- 1908 - Lew Ayres, US-amerikanischer Schauspieler
- 1912 - Georg Klaus, deutscher Philosoph, Schachspieler und Schachfunktionär.
- 1922 - Ivan Desny, französisch-deutscher Schauspieler
- 1922 - Stan Lee, Comicautor
- 1922 - Otto Eckl, österreichischer Tischtennisspieler
- 1923 - Josef Hassid, polnischer Violinist
- 1924 - Milton Obote, Präsident Ugandas
- 1925 - Hildegard Knef, deutsche Schauspielerin, Chansonsängerin und Autorin.
- 1927 - Edward Babiuch, polnischer Politiker, Ministerpräsident von Polen im Jahre 1980
- 1928 - Dariush Forouhar, führender iranischer Opositioneller
- 1928 - Erich Köhler, deutscher Schriftsteller
- 1929 - Terrance Gordon Sawchuk, Eishockeytormann (NHL)
- 1929 - Maarten Schmidt, niederländischer Astronom
- 1930 - Ed Thigpen, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeugspieler (drummer)
- 1930 - Franzl Lang, deutscher Sänger, Jodler, Gitarrist und Akkordeonspieler
- 1931 - Guy Debord, Künstler und Philosoph
- 1932 - Manuel Puig, argentinischer Schriftsteller und Drehbuchautor
- 1933 - Nichelle Nichols, US-Amerikanische Schauspielerin
- 1934 - Maggie Smith, englische Schauspielerin
- 1934 - Rudi Faßnacht, Fußballtrainer
- 1936 - Engelbert Obernosterer, österreichischer Schriftsteller
- 1936 - Jacques Mesrine, Gewaltverbrecher
- 1936 - Jim McDermott, US-amerikanischer Psychiater und Politiker (Demokraten)
- 1940 - Peter Göring, als Mauerschütze von zwei West-Berliner Polizisten erschossen
- 1941 - Teruo Higa, Professor für Gartenbau, Entdecker der Effektiven Mikroorganismen (EM)
- 1941 - Peter-Christian Fueter, Schweizer Filmproduzent
- 1943 - Kurt-Dieter Grill, deutscher Politiker, MdB
- 1943 - Juan Luis Cipriani Thorne, Erzbischof von Lima und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1943 - Siegfried Helias, deutscher Politiker
- 1944 - Kary Banks Mullis, US-amerikanischer Biochemiker
- 1945 - Birendra Bir Bikram Schah Dev, ehemaliger König von Nepal
- 1949 - Hildegard Wester, deutsche Politikerin
- 1949 - Bruce Jenner, US-amerikanischer Leichtathlet, Schauspieler und Produzent
- 1950 - Hugh McDonald, Musiker
- 1951 - John Gray, US-amerikanischer Paar- und Familientherapeut
- 1953 - Richard Clayderman, französischer Pianist
- 1954 - Denzel Washington, US-amerikanischer Schauspieler
- 1955 - Klaus Barthel, deutscher Politiker
- 1956 - Burkhard Spinnen, deutscher Schriftsteller
- 1956 - Birgitt Bender, deutsche Politikerin, MdB
- 1956 - Nigel Kennedy, britischer Violinist
- 1956 - Hans-Joachim Dose, Richter am deutschen Bundesgerichtshof.
- 1957 - Petra Weis, deutsche Politikerin
- 1958 - Joe Diffie, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1959 - Hansjörg Kunze, deutscher Leichtathlet
- 1960 - Ray Bourque, Eishockeyspieler (NHL)
- 1960 - Terri Garber, US-amerikanische Fernsehschauspielerin
- 1962 - Michel Petrucciani, französischer Jazzpianist
- 1962 - Dagmar Hartge, Datenschutzbeauftragte Brandenburg
- 1964 - Martin Fiala, österreichischer Komponist
- 1965 - Goldie, britischer Künstler und Musiker
- 1969 - Linus Benedict Torvalds, Gründer des Software-Projekts Linux
- 1969 - Heike Dederer, deutsche Politikerin, Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg
- 1972 - Patrick Rafter, australischer Tennisspieler
- 1972 - Anastasia Zampounidis, deutsch-griechische Fernsehmoderatorin
- 1977 - Derrick Brew, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1978 - John Legend, Musiker
- 1979 - B-Tight, deutscher Rapper
- 1979 - Daniel Forfang, norwegischer Skispringer
- 1981 - Sienna Miller, US-amerikanische Schauspielerin
Gestorben
- 1524 - Johann von Staupitz, deutscher Theologe
- 1547 - Konrad Peutinger, deutscher Politiker
- 1568 - Christoph, Herzog von Württemberg
- 1622 - Franz von Sales, Bischof von Genf/Annecy, Ordensgründer, Kirchenlehrer. Heiliger.
- 1663 - Francesco Maria Grimaldi, italienischer Theologe, Physiker und Mathematiker
- 1671 - Johann Friedrich Gronovius, deutscher klassischer Philologe und Textkritiker
- 1679 - Johann Friedrich, Herzog des Fürstentums Calenberg
- 1694 - Maria II., englische Königin
- 1706 - Pierre Bayle, französischer Philosoph und Schriftsteller
- 1734 - Robert Roy MacGregor, schottischer Volksheld und Geächteter des frühen 18. Jahrhunderts
- 1736 - Antonio Caldara, italienischer Komponist
- 1737 - Georg Gustav von Rosen, livländischer General
- 1751 - Erich Philipp Ploennies, Mathematiker und Kartograph
- 1767 - Emer de Vattel, Schweizer Völkerrechtler
- 1772 - Ernst Johann von Biron, Herzog von Kurland
- 1796 - Friedrich Ludwig Karl Prinz von Preußen, preußischer Prinz
- 1825 - James Wilkinson, US-amerikanischer General
- 1826 - Simon Moritz Bethmann, deutscher Bankier
- 1827 - Robert Woodhouse, britischer Professor der Mathematik
- 1829 - Jean-Baptiste de Lamarck, bedeutender Biologe des 19. Jahrhunderts
- 1830 - Therese Krones, österreichische Schauspielerin
- 1832 - Charles de Lameth, französischer General
- 1850 - Heinrich Christian Schumacher, Astronom
- 1859 - Thomas Babington Macaulay, englischer Historiker
- 1870 - Alexei Fedorowitsch Lwow, russischer Violinist und Komponist
- 1876 - Frederik Paludan-Müller, dänischer Schriftsteller
- 1878 - José Bernardo Alcedo, peruanischer Komponist
- 1893 - Richard Spruce, englischer Botaniker und Naturforscher
- 1903 - George Robert Gissing, Englischer Schriftsteller
- 1904 - Otto Intze, Professor und Ingenieur, besonders Talsperrenbauer
- 1916 - Eduard Strauß, österreichischer Komponist und Kapellmeister
- 1919 - Johannes Rydberg, schwedischer Physiker
- 1923 - Alexandre Gustave Eiffel, französischer Ingenieur
- 1924 - Albert Koebele, deutsch-amerikanischer Entomologe
- 1925 - Sergei Alexandrowitsch Jessenin, russischer Dichter
- 1931 - Curt Karl Bruno von Francois, Offizier der deutschen Schutztruppe im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika
- 1932 - Malcolm Whitman, US-amerikanischer Tennisspieler
- 1933 - Anatoli Wassiljewitsch Lunatscharski, russischer Volkskommissar für das Bildungswesen
- 1934 - Georg Moog, Bischof der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland
- 1937 - Maurice Ravel, französischer Komponist
- 1942 - Alfred Flatow, deutscher Turner und Olympiasieger
- 1944 - Richard Hesse, Zoologe
- 1945 - Theodore Dreiser, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1947 - Vittorio Emanuele III., König von Italien und Kaiser von Äthiopien
- 1949 - John Lovelock, neuseeländischer Leichtathlet und Olympiasieger und Mediziner
- 1952 - Fletcher Henderson, US-amerikanischer Jazz-Pianist, Bandleader und Komponist
- 1952 - Carlo Agostini, Erzbischof und Patriarch von Venedig und Kardinal
- 1954 - Heinrich Uhlendahl, deutscher Bibliothekar
- 1956 - Iwan Albertowitsch Puni, russischer Maler
- 1959 - Ante Pavelić, kroatischer Politiker, Nationalist und Führer des Unabhängigen Staates Kroatien
- 1963 - Paul Hindemith, deutscher Komponist und Musiker
- 1964 - Kees Bekker, niederländischer Fußballspieler
- 1971 - Max Steiner, österreichischer Komponist
- 1973 - Rudi Schuricke, deutscher Sänger und Schauspieler
- 1976 - Freddie King, Bluesmusiker, Blues-Musiker
- 1976 - Franz Seraph Reicheneder, deutscher Historiker und Heimatforscher
- 1978 - Wilhelm Troll, deutscher Botaniker
- 1979 - Walter Hochmuth, deutscher Politiker und Antifaschist
- 1981 - Allan Dwan, US-amerikanischer Regisseur, Produzent, Drehbuchautor
- 1982 - Leopold Trepper, polnischer Kommunist, Widerstandskämpfer und Publizist
- 1983 - Eugène Chaboud, Rennfahrer
- 1984 - Sam Peckinpah, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1985 - Josef Lense, österreichischer Mathematiker
- 1986 - John D. MacDonald, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1988 - Karlfried Graf Dürckheim, deutscher Diplomat, Psychotherapeut und Zen-Meister
- 1989 - Walter Seuffert, deutscher Jurist und Politiker
- 1989 - Hermann Oberth, deutscher Physiker und Raumfahrtpionier
- 1991 - Hermann Müller, deutscher Politiker
- 1993 - Rudolph Schulze, Präsident der Industrie- und Handelskammer und Minister
- 1993 - Howard Caine, US-amerikanischer Schauspieler
- 1998 - Werner Müller, deutscher Autor, Komponist, Dirigent, Arrangeur und Orchesterleiter
- 1998 - Herbert Fechner, deutscher Politiker
- 2003 - Henning Frederichs, deutscher Komponist, Dirigent und Musikpädagoge
- 2004 - Susan Sontag, US-amerikanische Schriftstellerin, Essayistin und Publizistin
- 2004 - Franz Böhmert, Sportfunktionär
- 2004 - Jerry Orbach, US-amerikanischer Schauspieler
Feier- und Gedenktage
- Tag der unschuldigen Kinder
Siehe auch
- 27. Dezember - 29. Dezember
- 28. November - 28. Januar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1228
ja:12月28日
ko:12월 28일
simple:December 28
th:28 ธันวาคม
10. OktoberDer 10. Oktober ist der 283. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 284. in Schaltjahren) - somit bleiben 82 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahren
- 680 - Geschichte des Islam: In der Schlacht von Kerbela fällt Al-Husain ibn 'Alī gegen die Umayyaden.
- 1847 - Auf der Heppenheimer Tagung entwerfen die gemäßigten Liberalen ihr politisches Programm zur Einigung Deutschlands.
- 1911 - Mit einem Aufstand kaiserlicher Truppen in Wuhan geht das Kaiserreich in China seinem Ende entgegen.
- 1913 - In Manchester gründen die britische Frauenrechtlerin Emmeline Pankhurst und ihre Tochter Christabel die Woman's Social and Political Union (WSPU) als militanten Flügel der Suffragetten.
- 1920 - Bei der Volksabstimmung in Kärnten gemäß dem Vertrag von Saint-Germain stimmt die Mehrheit gegen eine Angliederung an Slowenien.
- 1935 - In Langenberg zerstört eine Windhose den 160 Meter hohen Sendeturm. Als Folge dieses Ereignisses wird der Bau von Sendetürmen aus Holz in der Folgezeit in Deutschland praktisch vollständig eingestellt.
- 1941 - Die Luxemburger benutzen die rassistisch motivierte Personenstandsaufnahme von Gauleiter Gustav Simon, um ein eindeutiges Bekenntnis für ihr unterjochtes Vaterland abzulegen.
- 1964 - In Tokio beginnen die 18. Olympischen Sommerspiele.
- 1970 - Die Fidschi-Inseln erlangen ihre vollständige Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1973 - Der US-amerikanische Vizepräsident Spiro Theodore Agnew tritt wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung und Bestechlichkeit zurück.
- 1974 - Erstes Volkskonzert von Mikis Theodorakis nach dem Sturz der griechisches Militärjunta vor mehreren zehntausend begeisterten Menschen im Karaiskakis-Stadion in Athen.
- 1982 - Nach Wahlen in Bolivien wird Siles Zuazo Regierungschef.
- 2002 - Kommunalwahlen in Algerien, aus denen die FLN erneut siegreich hervorging.
- 2002 - Parlamentswahlen in Pakistan.
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
- 1874 - J. C. Watson entdeckt als Teilnehmer einer China-Expedition anlässlich eines Venustransits den Asteroid Juewa.
Kultur
- 1784 - Uraufführung des Dramas I due supposti ossia Lo sposo senza moglie von Domenico Cimarosa am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1935 - Am New Yorker Alvin Theatre, einem der Broadway-Theater, wird George Gershwins Oper Porgy and Bess uraufgeführt.
- 1943 - Uraufführung der komischen Oper Barbe-bleue von Jacques Ibert
Religion
Katastrophen
- 1955 - Eine jugoslawische Verkehrsmaschine stürzt über dem Leopoldsberg in Wien ab, wobei 6 Passagiere ums Leben kommen.
- 1956 - Atlantik. Eine Transportmaschine der U.S. Air Force mit 59 Menschen an Bord verschwindet nördlich der Azoren.
- 1980 - Ein Erdbeben der Stärke 7,7 zerstört El-Asnam (ehemals Orleansville), Algerien, fast vollständig und fordert ca. 20.000 Menschenleben.
- 1986 - Ein Erdbeben der Stärke 5,5 in El Salvador fordert über 1.000 Menschenleben.
- 1997 - Während eines Gewitters stürzt in Uruguay eine argentinische Douglas DC-9 ab. Alle 74 Insassen sterben.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2004 - Der Teamchef der Deutschen Fußballnationalmannschaft, Jürgen Klinsmann, entlässt den Bundestorwarttrainer Sepp Maier
Geboren
Sepp Maier
Sepp Maier
Sepp Maier
- 1520 - Alessandro Farnese, italienischer Kardinal
- 1528 - Adam Lonitzer, deutscher Naturforscher, Arzt und Botaniker
- 1593 - Georg Pauli-Stravius, Weihbischof in Köln
- 1669 - Johann Nikolaus Bach, deutscher Komponist
- 1675 - Peter Kolb, deutscher Lehrer und Völkerkundler
- 1684 - Jean-Antoine Watteau, französischer Maler
- 1731 - Henry Cavendish, britischer Naturwissenschaftler
- 1738 - Benjamin West, englischer Maler
- 1766 - Leopold Maximilian Graf von Firmian, Fürsterzbischof der Erzdiözese Wien
- 1813 - Giuseppe Verdi, italienischer Komponist
- 1813 - Mark Pattison, englischer Autor
- 1825 - Paul Kruger, südafrikanischer Politiker und Gründer des Kruger-Nationalparks
- 1830 - Isabella II., Königin von Spanien
- 1834 - Aleksis Kivi, finnischer Nationalschriftsteller
- 1839 - Francisco Giner de los Ríos, spanischer Philosoph und Pädagoge
- 1845 - Anton Jörgen Andersen, norwegischer Komponist
- 1861 - Fridtjof Nansen, norwegischer Polarforscher und Diplomat
- 1862 - Emil Mayrisch, luxemburgischer Stahlindustrieller, Präsident des Direktoriums der ARBED
- 1865 - Rafael Merry del Val y Zulueta, englischer Kardinal spanischer Abstammung der römisch-katholischen Kirche
- 1870 - Josephine Siebe, deutsche Schriftstellerin
- 1880 - Maximilian Kaller, Bischof von Ermland in Ostpreußen
- 1885 - Walter Anderson, deutscher Folklorist
- 1889 - Henricus Antonius van Meegeren, niederländischer Maler und Kunstfälscher
- 1891 - Jomo Kenyatta, kenianischer Politiker
- 1891 - Ludwig Manfred Lommel, deutscher Humorist
- 1892 - Ivo Andrić, serbischer Schriftsteller
- 1895 - Wolfram Freiherr von Richthofen, Generalfeldmarschall im Dritten Reich
- 1898 - Karl Bielig, deutscher Politiker und MdB
- 1899 - Wilhelm Röpke, deutscher Ökonom
- 1900 - Helen Hayes, US-amerikanische Schauspielerin
- 1900 - Karl Kaufmann, NS-Gauleiter in Hamburg
- 1900 - Walter Stahlecker, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei
- 1901 - Alberto Giacometti, schweizerischer Künstler
- 1906 - Klaus Mehnert, deutscher Politologe und Journalist
- 1909 - Mercè Rodoreda, katalanische Schriftstellerin
- 1913 - Claude Simon, französischer Schriftsteller
- 1914 - Agostino Straulino, italienischer Sportler (Segeln)
- 1914 - Ivory Joe Hutter, US-amerikanischer Musiker
- 1917 - Thelonious Monk, US-amerikanischer Jazzpianist und -komponist
- 1918 - Erich Schwertner, deutscher Politiker
- 1918 - Werner Dollinger, deutscher Politiker
- 1922 - Gail Halvorsen, US-amerikanischer Pilot
- 1924 - Ed Wood, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1924 - Huey Smith, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1924 - James Clavell, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1927 - Dana Elcar, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 1929 - Hans-Joachim Hoffmann, Minister für Kultur der DDR
- 1930 - Eugenio Castellotti, italienischer Rennfahrer
- 1930 - Harold Pinter, englischer Theaterautor und Regisseur
- 1930 - Reinhard Selten, deutscher Ökonom
- 1932 - Hans Watzek, Minister für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft der DDR
- 1934 - Clauss Dietel, deutscher Designer
- 1935 - Hermann Nuber, deutscher Fußballspieler
- 1935 - Werner Groß, von 1982 bis 2000 Richter am Bundesgerichtshof
- 1938 - Horst Rehberger, deutscher Politiker
- 1939 - Norbert Henke, Vorsitzender Richter am Bundesozialgericht a.D.
- 1941 - Franziska Eichstaedt-Bohlig, Stadtplanerin und Architektin, deutsche Politikerin
- 1941 - Gerd Honsik, österreichischer Schriftsteller und Dichter, Holocaustleugner
- 1941 - Gert Voss, deutscher Bühnenschauspieler
- 1941 - Kenule Beeson Saro-Wiwa, nigerianischer Bürgerrechtler und Schriftsteller
- 1942 - Peter Coyote, US-amerikanischer Schauspieler
- 1943 - Dennis D'Ell, britischer Musiker und Sänger
- 1943 - Jerry LaCroix, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1943 - Reinhard Libuda, deutscher Fußballspieler
- 1945 - Alan Cartwright, britischer Rockmusiker
- 1946 - John Prine, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1949 - Hans-Joachim Hacker, deutscher Politiker
- 1951 - Eugen Egner, deutscher Zeichner und Schriftsteller
- 1951 - Willi Brase, deutscher Politiker
- 1953 - Midge Ure, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber (Ultravox)
- 1955 - David Lee Roth, US-amerikanischer Sänger (Van Halen)
- 1957 - Christel Justen, deutsche Schwimmerin und Sporttherapeutin
- 1957 - Rumiko Takahashi, japanische Mangaka
- 1958 - Hans-Jürgen Schatz, deutscher Schauspieler
- 1958 - Tanya Tucker, US-amerikanische Sängerin
- 1959 - Kirsty MacColl, britische Sängerin und Songwriterin
- 1960 - Arlene McCarthy, britische Abgeordnete im Europäischen Parlament
- 1961 - Danuta Stenka, polnische Schauspielerin
- 1961 - Martin Kemp, britischer Musiker
- 1963 - Anita Mui, chinesische Musikerin und Schauspielerin
- 1963 - Vegard Ulvang, norwegischer Skilangläufer
- 1964 - Maxi Gnauck, deutsche Kunstturnerin
- 1966 - Elana Meyer, südafrikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 1968 - Andreas Türck, deutscher TV-Moderator
- 1969 - Robert Quiroga, US-amerikanischer Boxer
- 1970 - Bai Ling, chinesische Schauspielerin
- 1970 - Corinna May, deutsche Sängerin
- 1970 - Matthew Pinsent, britischer Ruderer und vierfacher Olympiasieger
- 1970 - Silke Kraushaar, deutsche Rennrodlerin
- 1971 - Jewgeni Igorewitsch Kissin, russischer Pianist
- 1971 - Markus Heitz, deutscher Fantasy- und Science-Fiction-Autor.
- 1974 - Chris Pronger, kanadischer Eishockeyspieler der National Hockey League
- 1974 - Dale Earnhardt Jr., US-amerikanischer Rennfahrer (NASCAR)
- 1978 - Caroline Evers-Swindell, neuseeländische Ruderin
- 1979 - Mya, US-amerikanische Sängerin
- 1981 - Michael Kurz, österreichisches Superesse-Mitglied :dafuer :alive
- 1982 - Franziska Holzapfel, Versicherungsmaklerin
- 1984 - Chiaki Kuriyama, japanische Filmschauspielerin
- 1985 - Silvie Ketelaars, niederländische Schwimmerin
Gestorben
Silvie Ketelaars
Silvie Ketelaars
Silvie Ketelaars
- 19 - Germanicus, römischer Feldherr
- 680 - Hussein ibn Ali, arabischer Imam
- 1488 - Andrea del Verrocchio, italienischer Künstler
- 1659 - Abel Tasman, niederländischer Seefahrer
- 1676 - Sebastian Knüpfer, deutscher Komponist
- 1791 - Christian Friedrich Daniel Schubart, deutscher Dichter
- 1825 - Dmytro Bortnjanskyj, ukrainischer Komponist
- 1854 - Sir Gordon Drummond, britischer General und Kolonialadministrator
- 1858 - Karl August Varnhagen von Ense, deutscher Erzähler und Diplomat
- 1872 - William H. Seward, US-amerikanischer Politiker und Außenminister
- 1889 - Adolf Henselt, deutscher Komponist und Klaviervirtuose
- 1899 - Albert Böhler, österreichischer Industrieller
- 1914 - Carol I., rumänischer Fürst und König aus dem Hause Hohenzollern
- 1918 - Elisabeth Werner, deutsche Schriftstellerin
- 1919 - Anatole Mallet, schweizerischer Ingenieur
- 1921 - Otto von Gierke, deutscher Jurist und Historiker
- 1927 - Gustav Weißkopf, deutsch-amerikanischer Pionier des Motorflugs
- 1931 - Carl von Bach, deutscher Maschineningenieur
- 1942 - Richard von Schaukal, österreichischer Dichter
- 1943 - Charlotte Salomon, deutsche Malerin
- 1948 - Mary Eaton, US-amerikanische Schaspielerin
- 1960 - Basil Ruysdael, US-amerikanischer Schauspieler
- 1964 - Konrad Bayer, österreichischer Schriftsteller und Dandy
- 1966 - Otto Pankok, deutscher, Maler, Zeichner und Bildhauer
- 1968 - Nikifor, polnischer Maler
- 1971 - Ernst Kuntscher, deutscher Politiker der CDU
- 1971 - Sir Cyril Lodowic Burt, britischer Psychologe
- 1971 - Arne Benary, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- 1973 - Ludwig von Mises, österreichischer Wirtschaftswissenschaftler
- 1974 - Marie Luise Kaschnitz, deutsche Lyrikerin und Erzählerin
- 1975 - August Dvorak, US-amerikanischer Psychologe und Pädagogikprofessor
- 1977 - Lea Grundig, deutsche Malerin und Grafikerin
- 1978 - Ralph Metcalfe, US-amerikanischer Leichtathlet, Olympiasieger und Politiker
- 1983 - Heinrich Schulte, deutscher Psychiater
- 1985 - Orson Welles, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1985 - Yul Brynner, US-amerikanischer Schauspieler
- 1990 - Emil Joseph Diemer, deutscher Schachspieler
- 1994 - Germain Muller, französischer Politiker, Kabarettist und Dichter
- 1999 - Leo Lionni, US-amerikanischer Grafiker, Maler und Buchautor italienischer Abstammung
- 2002 - Keith Uncapher, US-amerikanischer Computerspezialist
- 2003 - Eugene George Istomin, US-amerikanischer Pianist
- 2003 - Isamu Wakabayashi, japanischer Künstler
- 2004 - Christopher Reeve, US-amerikanischer Schauspieler
- 2005 - Milton Obote, ugandischer Präsident von 1966 bis 1971 und 1980 bis 1985
Feier- und Gedenktage
- Namenstag des Heiligen Gereon
- Tag gegen die Todesstrafe (amnesty international)
- Welttag der geistigen Gesundheit (WHO)
- Nationalfeiertag der Republik China (Taiwan)
- Nationaler Gedenktag für die Opfer des 2. Weltkriegs (Journée de la Commémoration Nationale, Luxemburg)
- Kärntner Landesfeiertag (Volksabstimmung 1920 für den Verbleib Kärntens bei Österreich)
Siehe auch
- 9. Oktober - 11. Oktober
- 10. September - 10. November
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1010
ja:10月10日
ko:10월 10일
simple:October 10
th:10 ตุลาคม
2005
Jahreswidmungen
- 2005 ist „Internationales Jahr der Physik“ (UN) und Einsteinjahr (in Deutschland; anlässlich des 100. Geburtstags der Relativitätstheorie, 50. Todestag von Einstein)
- Deutsch-Polnisches Jahr (2005/2006)
- 2005 ist „Internationales Jahr des Sports“ (UN)
- 2005 ist „Internationales Jahr der Kleinstkredite“ (UN)
- 2005 ist „Internationales Hans Christian Andersen-Jahr“ (anlässlich seines 200. Geburtstages)
- 2005 ist in Deutschland „Schillerjahr (anlässlich seines 200. Todestages)
- Der Uhu (Bubo bubo) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Wetterstern (Astraeus hygrometricus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Die Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Brandknabenkraut (Orchis ustulata) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Braunbär (Ursus arctos) ist Wildtier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Das Windröschen (Anemone) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)
- Die Schwarzerde ist Boden des Jahres (Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft)
- 2005 ist Koreajahr der Botschaft der Republik Korea in Deutschland und des deutschen Auswärtigen Amtes
- 2005 ist „Jubiläumsjahr“ in Österreich (60 Jahre Unabhängigkeit vom Deutschen Reich, 50 Jahre Staatsvertrag, 10 Jahre EU-Beitritt)
- 2005 ist George-Enescu-Jahr (UNESCO)
- Jahreslosung: „Jesus Christus spricht: Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“ (Lk 22,32)
Politik
Januar
- 1. Januar: Die 3. Stufe der deutschen Steuerreform 2000 tritt in Kraft
- 1. Januar: Luxemburg übernimmt den Vorsitz im Europäischen Rat
- 1. Januar: Samuel Schmid wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Start der Einführung des Arbeitslosengeldes II (siehe Agenda 2010, Hartz-Konzept)
- 1. Januar: Start der Lkw-Maut in Deutschland in eingeschränktem Umfang (in vollem Umfang zum 1. Januar 2006)
- 3. Januar: 20. Todestag von Edmund Jäger, Begründer der deutschen Bewegung für mehr Ausbildungsplätze
- 20. Januar: George W. Bush wurde für seine zweite und letzte Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Die Sicherheitsvorkehrungen der Veranstaltung waren immens
- 22. Januar: Die WASG wird als Partei gegründet
- 26. Januar: Das Bundesverfassungsgericht kippt das bundesweite Verbot von Studiengebühren in Deutschland mit der Begründung, dass ein solches Verbot in die Länderhoheit in Bildungsangelegenheiten eingreife
- 30. Januar: Erste freie Parlamentswahlen im Irak
Februar
- 8. Februar: Erstmals seit 2000 gibt es wieder ein Treffen zwischen einem israelischem Ministerpräsidenten und einem palästinensischen Präsidenten: Mahmud Abbas und Ariel Sharon erklären nach einem Treffen in Sharm El-Sheikh einen Waffenstillstand
- 18. Februar: Nach dem Düsseldorfer Landessozialgericht verstößt die Anrechnung von Partnereinkommen bei unverheirateten Paaren nach Hartz IV gegen das deutsche Grundgesetz
- 20. Februar: Landtagswahl in Schleswig-Holstein, weder CDU/FDP noch SPD/Grüne erreichen eine Mehrheit
- 22. Februar: George W. Bush besucht Deutschland, Absperrungen in und um Mainz verursachen kilometerlange Staus
- 23., 24. und 25. Februar: Gipfeltreffen in Bratislava zwischen George W. Bush und Wladimir Putin
- 28. Februar: Die pro-syrische libanesische Regierung tritt aufgrund der Proteste der Bevölkerung zurück
März
- 7. März: Der Rat der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria beschließt die Umbenennung der Stadt in Tshwane
- 14. März: Der chinesische Volkskongress beschließt mit 2 Enthaltungen und 2998 Befürwortungen das Anti-Abspaltungsgesetz. Im Gesetz wird die „use of force“ angedroht, falls keine Wiedervereinigung mit Taiwan möglich erscheint
- 22. März: mit dem Weltwassertag beginnt die Internationale Aktionsdekade „Wasser – Quelle des Lebens“ (2005: 2015)
- 26. März: Mehr als eine Million Menschen demonstrieren in Taiwan gegen das Anti-Abspaltungsgesetz
- 31. März: Terri Schiavo stirbt nach 15 Jahren im Koma und fast 2 Wochen ohne Nahrung und Wasser
April
- 2. April: Papst Johannes Paul II. stirbt im Alter von 84 Jahren nach fast 27-jährigem Pontifikat: dem drittlängsten in der römisch-katholischen Kirchengeschichte
- 4. April: Die kleinere österreichische Regierungspartei FPÖ spaltet sich in FPÖ und BZÖ
- 6. April: Fürst Rainer III. von Monaco stirbt nach langer Krankheit im Alter von 81 Jahren. Rainier regierte das Fürstentum Monaco 56 Jahre lang und war damit der am längsten regierende Monarch Europas
- 9. April: Als erster afrikanischer Staat beendet Benin in einer öffentlichen Zeremonie offiziell das Zeitalter der weiblichen Genitalverstümmelung
- 9. April: Mehrere tausende Anhänger des radikalen Schiitenführers Muktada al-Sadr demonstrieren in Bagdad für den Abzug der Besatzungstruppen
- 9. April: Beginn der, zum Teil gewaltsamen, Proteste von Chinesen gegen Japan. In den folgenden Wochen kommt es zu Protesten in Peking, Kanton, Shenzhen und Shanghai. Anlass ist ein japanisches Schulbuch, das aus chinesischer Sicht die Gräueltaten Japans während des Zweiten Weltkriegs verharmlost
- 15. April: Die bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier ist wegen der Affäre um Wahlfälschungen bei der Münchner CSU (siehe Münchner CSU-Affäre) zurückgetreten
- 18. April: Ex-Bundesinnenminister Manfred Kanther wird wegen Untreue in Zusammenhang mit der CDU-Spendenaffäre zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt
- 19. April: Joseph Ratzinger wird vom Konklave 2005 zum neuen Papst Benedikt XVI. gewählt
- 19. April: Erwin Teufel tritt als Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Landesvorsitzender der Südwest-CDU zurück. Nach parteiinternen Querelen und der Ohrfeigen-Affäre seines Staatsministers Christoph Palmer macht er Platz für seinen Nachfolger Günther Oettinger
- 24. April: Vor 90 Jahren begann der Völkermord an den Armeniern durch das Osmanischen Reich. Weltweit wurde dessen gedacht
- 25. April: Der Sozialdemokrat Jiri Paroubek wird der neue tschechische Ministerpräsident
- 26. April: Die letzten 250 syrischen Soldaten verlassen den Libanon
- 29. April: Der taiwanesische Oppositionsführer Lien Chan trifft als Vorstand der Kuomintang zum ersten Mal seit fast 60 Jahren mit einem Staatschef der Volksrepublik China, Hu Jintao, zusammen
Mai
- 8. Mai: Zur Verhinderung einer NPD-Demonstration in Berlin wurde ein „Tag der Demokratie“ durchgeführt. Die Angaben zu den Teilnehmerzahlen schwanken von mehreren tausend bis mehr als hunderttausend
- 21. Mai: Der 50. Eurovision Song Contest findet in Kiew, Ukraine statt
- 22. Mai: Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen. CDU und FDP gewinnen und stellen den Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Nach 39 Jahren regiert erstmals nicht mehr die SPD. Bundeskanzler Gerhard Schröder kündigt als Reaktion auf die Wahlniederlage seiner Partei Neuwahlen zum Bundestag für Herbst an
- 24. Mai: Oskar Lafontaine, früherer Parteivorsitzender der SPD, kündigt seinen Austritt aus der Partei an. Er will zur nächsten Bundestagswahl mit einem Bündnis aus PDS und WASG antreten
- 24. Mai: Der SPD-Parteivorstand stimmt mit nur einer Enthaltung und 2 Gegenstimmen den vorgezogenen Neuwahlen zu
- 29. Mai: Die Franzosen stimmen gegen die EU-Verfassung und stürzen damit die europäische Union und speziell Frankreich in eine politische Krise. Chirac stellt Regierungsumbildung in Aussicht
Juni
- 1. Juni: Auch die Niederländer stimmen gegen die EU-Verfassung
- 25. Juni: Im Iran gewinnt der erzkonservative Teheraner Bürgermeister Mahmud Ahmadinedschad überraschend die Präsidentenwahlen. Beobachter befürchten nun ein Ende des Öffnungsprozesses, die USA zeigen sich aufgrund der Angst vor einer Ausweitung des iranischen Atomprogramms besorgt
- 27. Juni: Bundeskanzler Gerhard Schröder beantragt die Vertrauensfrage im Parlament
Juli
- 1. Juli: Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) stellt die Vertrauensfrage im Deutschen Bundestag und verliert wie gewünscht
- 7. Juli: In London geschehen Anschläge während der Rushhour auf die U-Bahn und auf Busse
- 21. Juli: Bundespräsident Horst Köhler löst den 15. Deutschen Bundestag auf
- 31. Juli: Die Übergangsfrist für die Rechtschreibreform endet
August bis Dezember
- 9. August: Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Verfassungsbeschwerden von Jelena Hoffmann (SPD) und Werner Schulz (Grüne) gegen die Auflösung des Bundestages
- 4. September: TV-Duell zwischen Schröder und Merkel
- 18. September: (Vorgezogene) Wahl zum deutschen Bundestag (CDU/CSU bilden die stärkste Fraktion. Weitere Parteien: SPD, FDP, Die Linkspartei.PDS, Bündnis 90/ Die Grünen)
- 10. Oktober: Die beiden stärksten Fraktionen im neuen deutschen Bundestag, CDU/CSU und SPD, einigen sich auf eine große Koalition. Angela Merkel soll erste deutsche Bundeskanzlerin werden
- 13. Oktober: Der „Noch-Bundeskanzler“ Gerhard Schröder gibt offiziell bekannt, dass er dem Kabinett der Großen Koalition nicht angehören wird
- 18. Oktober: Konstituierende Sitzung des 16. Deutschen Bundestages in Berlin als neuer Bundestagspräsident wurde Norbert Lammert gewählt
- 24. Oktober: Aung San Suu Kyi, birmesische Friedensnobelpreisträgerin befindet sich nun insgesamt 10 Jahre unter Hausarrest der Militärdiktatur
- 27. Oktober: Zwei Jugendliche sterben bei der Verfolgung von der Polizei. siehe: Unruhen in Frankreich 2005
- 12. November: Die Große Koalition veröffentlicht ihr Koalitionspapier.
- 22. November - Dr. Angela Merkel (CDU) wird vom Bundestag zur ersten Bundeskanzlerin in der Geschichte Deutschlands gewählt.
Terroranschläge und Kriege
- 2. Januar: In Balad, 80 Kilometer nördlich von Bagdad, haben zwei Selbstmordattentäter 19 Menschen getötet und sechs verletzt
- 8. Januar: Bei einer Explosion einer Autobombe vor dem US-Hauptquartier in Bagdad sind min. 25 Menschen getötet worden rund 100 verletzt worden
- 14. Januar: Im Gaza-Streifen sprengten sich drei Selbstmordattentäter in die Luft. Sechs getötete Israelis.
- 18. Januar: Die radikal-islamischen Hamas verübt einen Selbstmordanschlag nahe Gusch Katif im südlichen Gaza: 1 getöteter Israeli, 3 Verletzte
- 29. Januar: Durch eine Landmine der Taliban sind in Südwestafghanistan neun Soldaten getötet worden
- 29. Januar: Einen Tag vor den Wahl im Irak wurden bei mehreren Anschlägen 11 Menschen getötet und 4 verletzt
- 31. Januar: In Spanien wurden 2 Menschen verletzt bei einem Bombenanschlag der ETA in Denia, nahe Alicante
- 5. Februar: In Basra sind bei einer Bombenexplosion vier irakischen Soldaten getötet worden und einer wurde schwer verletzt
- 8. Februar: Bei einem Anschlag auf Rekrutierungsbüro der irakischen Armee in Bagdad sind min. 21 Menschen getötet und min. 27 weitere Personen verletzt worden
- 9. Februar: In Madrid wurden 42 Menschen verletzt bei einem Anschlag der ETA vor der Eröffnung der Internationalen Kunstmesse ARCO
- 14. Februar: Bei einer Autobombenexplosion vor einer schiitischen Moschee in Balad Rus, 75 km nord-östlich von Bagdad sterben 14 Menschen und 20 werden verletzt
- 14. Februar: Rafik Hariri, libanesischer Ex-Ministerpräsident, wird durch einen Autobombenanschlag in Beirut (Libanon) getötet. Weitere 16 Menschen sterben, etwa 120 werden verletzt. In Anschluss demonstrieren mehrere Hunderttausend gegen die syrischen Besatzer
- 18. Februar: Ca. 30 Menschen werden bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in Bagdad getötet
- 19. Februar: Bei drei Anschlägen in Bagdad und Bakuba wurden 7 Menschen getötet und mehr als 35 weitere verletzt
- 24. Februar: Anschlag mit einer Autobombe in Tikrit. Min. 15 Tote und 20 Verletzte
- 25. Februar: 9 UN-Soldaten aus Bangladesh werden in einem Hinterhalt in dem Ituri-Distrikt (DR Kongo) getötet, min. 11 weitere verletzt
- 27. Februar: Anschlag in Tel Aviv (Israel). 4 Tote, 50 Verletzte. Israel macht Syrien verantwortlich
- 28. Februar: Bei einem Autobombenanschlag in der irakischen Stadt Hilla sterben mind. 132 Menschen, 130 werden verletzt
- 2. März: Mehrere Anschläge im Irak. 11 Tote
- 2. März: UN-Soldaten töten rund 30 Kilometer von Bunia (DR Kongo) 50 Milizionäre
- 19. März: In der südwestpakistanischen Stadt Fatahpur sterben bei einem Bombenanschlag auf schiitische Pilger 39 Menschen
- 20. März: Bei einem Anschlag in Doha (Katar) stirbt ein Mensch
- 22. März: In der Nähe von Tikrit werden bei Kämpfen zwischen US-amerikanischen und irakischen Streitkräften einerseits und Aufständischen andererseits ca. 100 Menschen getötet
- 27. März: Bei einem Autobombenanschlag in Beirut sterben 2 Menschen
- 6. April: Bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und schiitischen Rebellen im Nordwesten des Jemen, die bis zum 7. April andauern, sterben über 70 Menschen
- 7. April: Im Westen Nepals sterben bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und maoistischen Rebellen mehrere hundert Menschen
- 7. April: Bei einer Bombenexplosion in einem Basar in Kairo (Ägypten) sterben 3 Menschen und 17 werden verletzt,
- 9. April: Bei einem Sprengstoff-Attentat südlich von Bagdad (Irak) wurden 15 Menschen getötet
- 14. April: Bei Anschlägen in Kirkuk, Bakuba, Tikrit und Bagdad (Irak) wurden mehr als 20 Menschen getötet
- 16. April: Bei Anschlägen in Bakuba und anderen Städten im Irak starben mindestens 14 Menschen
- 21. April: Im Tigris (Irak) werden die Leichen von ca. 50 Menschen entdeckt, vermutlich aus der Ortschaft Madain. In der Stadt Haditha entdeckten Anwohner 19 weitere Leichen; 8 weitere Menschen sterben bei verschiedenen Anschlägen in Bagdad
- 22. April: Bei einem Abschuss eines Hubschraubers nördlich von Bagdad im Irak sterben 11 Menschen, davon 6 Amerikaner
- 30. April: Nachdem der Sieg von Faure Gnassingbé bei Präsidentschaftswahlen im Togo von der Opposition nicht anerkannt wurde, starben bei Unruhen in den letzten Tagen über 100 Menschen
- 30. April: Bei einem Anschlag in Kairo (Ägypten) stirbt ein Mensch. Zwei Frauen beschießen einen Touristenbus, keine Toten
- 1. Mai: Bei 6 Anschlägen in Bagdad (Irak) sterben 14 Menschen
- 2. Mai: Durch einen Selbstmordattentat auf einen Trauerzug in Tal Afar (Irak) sterben 25 Menschen und ca. 50 werden verletzt
- 4. Mai: Bei einem Anschlag in Erbil (Irak) sterben 60 Menschen und ca. 200 verletzt
- 5. Mai: Bei verschiedenen Anschlägen im Irak wurden mindestens 20 Menschen getötet
- 6. Mai: Bei mehreren Anschlägen in Bagdad, Tikrit und Suweira wurden mindestens 73 Menschen getötet
- 7. Mai: Durch einen Bombenanschlag in Bagdad sind 17 Menschen getötet worden. In den letzten sieben Tagen starben knapp 300 Menschen bei Anschlägen im Irak
- 7. Juli: Terroranschläge in London fordern mindestens 50 Tote und 700 Verletzte. An U-Bahn-Stationen, sowie Busstationen wurden die Bombenanschläge verübt
- 12. Juli: Ein Selbstmordanschlag in Netanja (Israel) tötet drei Personen, etwa 30 werden verletzt
- 12. Juli: Ein Bombenanschlag auf den libanesischen Verteidigungsminister in Beirut tötet zwei Personen, er selbst und mehrere seiner Begleiter werden verletzt
- 12. Juli: Bei einem Überfall bewaffneter Angreifer auf ein Dorf im Norden Kenias werden 76 Personen getötet, darunter 22 Kinder
- 13. Juli: Bei der Explosion des Fahrzeugs eines Selbstmordattentäters in Bagdad (Irak) sterben 26 Personen, darunter viele Kinder
- 13. Juli: Bei der Explosion einer Bombe in einer Moschee in Bakuba (Irak) sterben mindestens zwei Personen
- 15. Juli: Bei mehreren Selbstmordanschlägen in Bagdad sterben mindestens 17 Personen, dutzende weitere werden verletzt. Ziel der Anschläge waren meist Militärkonvois
- 16. Juli: Bei einem Anschlag auf einen Touristenbus in dem westtürkischen Ferienort Kusadasi sterben 4 Personen, 14 werden schwer verletzt
- 17. Juli: Bei einem Anschlg in Musajib (Irak) sterben mindestens 85 Personen, mehr als 130 werden verletzt
- 19. Juli: Bei einem Anschlag in Tschetschenien auf ein Polizeifahrzeug sterben 10 Personen
- 20. Juli: Bei einem Anschlag auf ein Rekrutierungsbüro in Bagdad sterben mindestens fünf Personen, dutzende werden verletzt
- 23. Juli: Bei einem Anschlag auf den ägyptischen Badeort Scharm el Scheich sterben mindestens 88 Personen, 110 werden verletzt
- 1. Oktober: Bei einem Selbstmordanschlag auf Bali sterben mindestens 22 Personen, mehr als 100 werden verletzt
- 29. Oktober: Bei einem Anschlag in Neu Delhi sterben mindestens 61 Personen, mindestens 188 wurden verletzt
- 9. November: Selbstmordanschläge auf drei Hotels in Amman/Jordanien töten 57 Menschen
Katastrophen
- 8. Januar: Orkan über Nordeuropa. Betroffen sind Norddeutschland, Dänemark, Schweden und die baltischen Staaten. Mehrere Tote. In Schweden sind hunderte Haushalte einige Wochen lang ohne Strom
- 13. Februar: Nach schweren Unwettern und einem Bruch des Shakidor-Damms in Baluchistan (Pakistan) sind mindestens 350 Menschen getötet worden
- 21. Februar: Nach schweren Regenfällen in Kalifornien gab es viele Erdrutsche. Mindestens 9 Tote
- 22. Februar: Erdbeben der Stärke 6,4 mit Epizentrum in Sarand (Iran). Mehr als 420 Tote, 1000 Verletzte
- 22. Februar: Nach anhaltenden Schneefällen sind bei mehreren Lawinen im pakistanischen und indischen Teils Kaschmirs sowie Afghanistan mehr als 1000 Menschen getötet worden
- 24. Februar: Die berühmten Wissower Klinken der Kreideküste auf der Insel Rügen nördlich von Sassnitz stürzen verwitterungsbedingt in die Ostsee
- 19. März: Bei Lohme (Insel Rügen) bricht die Steilküste auf 100 m Länge und 200 m Breite ab. Ein Betreuungsheim für Suchtkranke entgeht nur knapp einer Katastrophe. Die Bruchkante verläuft nur 2,5 m vor dem Haus
- 28. März: Erdbeben der Stärke 8,7 vor der Küste Nord-Sumatras. Etwa 1300 Tote und mehrere hundert Verletzte. In Erinnerung an das verheerende Seebeben vom 26. Dezember 2004 bricht in weiten Teilen der Region Panik aus
- 30. März: Explosion eines Wohn- und Geschäftshauses in Einbeck. Ein Großfeuer nach der Explosion zerstört 5 wertvolle Fachwerkhäuser. Drei Feuerwehrleute und 1 Polizist werden zum Teil schwer verletzt. Vermutlich gab es einen Toten. Es wird Brandstiftung vermutet
- 15. April: Am Morgen sind bei einem Feuer in einem Hotel im Zentrum von Paris (Frankreich) 20 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen zehn Kinder
- 25. April: Bei einem Zugunglück in Amagasaki nahe Osaka (Japan) sterben 75 Menschen und mehrere hundert werden verletzt
- 27. Juni: Im afghanischen Kundus kamen zwei Bundeswehrsoldaten bei einem Unfall ums Leben. Beim Aufladen auf einen Lastwagen explodierten Teile von Munition
- 6. Juli: Der Hurrikan Dennis verwüstet Haiti und Kuba. Mindestens 28 Menschen sterben
- 13. Juli: Bei einem Zugunglück in Süd-Pakistan, in das insgesamt drei Züge verwickelt sind, sterben mindestens 120 Menschen, mehrere hundert werden verletzt
- 14. Juli: Der Hurrikan Emily verwüstet Grenada und zieht weiter in Richtung Jamaika
- 14. August: Absturz einer zyprischen Passagiermaschine mit 115 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord vor Athen. Alle Insassen sterben
- 16. August: Ein kolumbianisches Passagierflugzeug der [http://www.wca.com.co/ West Caribbean Airways] mit 160 Menschen an Bord stürzt in Venezuela ab. Es gibt keine Überlebenden
- 24. August: Eine Boeing 737–200 der peruanischen Fluggesellschaft Tans muss auf dem Inlandsflug von Lima nach Pucallpa wegen eines Unwetters notlanden. Dabei sterben 43 der 100 Menschen an Bord
- 24. August: Hochwasser in den Voralpen 2005
- 29./30. August: Der Hurrikan Katrina richtet schwere Verwüstungen im Süden der USA an. Besonders betroffen ist die Stadt New Orleans, die größtenteils überschwemmt wurde. Es kam auch zu zahlreichen Todesopfern
- 1. September: Taifun Talim tötet etwa 105 Menschen in China und Taiwan und richtet größere Verwüstung an
- 6. September: Taifun Nabi tötet mehr als 21 Menschen und richtet Verwüstung in Japan, Südkorea und auf den Philippinen an
- 18. bis 26. September: Hurrikan Rita, der stärkste Hurrikan seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts tobt im Golf von Mexiko, zugleich war er der drittstärkste Hurrikan auf dem Atlantik, der je beobachtet wurde. Am 24. erreicht er an der Grenze zwischen Texas und Louisiana bei der Stadt Sabine Pass die US-amerikanische Küste
- 8. Oktober: Ein Erdbeben der Stärke 7,6 nordöstlich von Islamabad (Pakistan) richtet schwere Verwüstungen an, mindestens 30.000 Tote allein im pakistanischen Teil von Kaschmir. Auch Indien und Afghanistan sind betroffen
Wissenschaft und Technik
- 14. Januar: Landung der Landeeinheit Huygens der Raumsonde Cassini auf dem Saturnmond Titan
- 18. Januar: Rollout des Airbus A380
- Ende Januar: Fertigstellung des mit 115 m weltweit höchsten in Betrieb befindlichen Getreidesilos der Schapfenmühle in Ulm
- 23. Februar: Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entdecken einen ca. 800 mal 900 Kilometer großen und 45 Meter tiefen Eissee in der Elysium-Ebene auf dem Mars
- 11. März: Die Europäische Kommission bringt die Charta für Forscher heraus
- 27. April: Erstflug des Airbus A380 in Toulouse gelingt ohne Probleme
- 30. April: Das ESO verkündet die erste bestätigte direkte Beobachtung eines Exoplaneten
- 20. Mai: Südkoreanischen Forschern gelingt erstmals die Gewinnung von Stammzellen aus geklonten menschlichen Embryos
- 27. Juni: Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich stellt einen neuen Weltrekord im effizienten Treibstoffverbrauch auf. Mit einem Liter Benzin fährt das so genannte „Pac-Car“ über 5000 Kilometer weit. Das Fahrzeug wird von einer Wasserstoff-betriebenen Brennstoffzelle angetrieben
- 28. Juni: Der französische Ort Cadarache wird für den Bau des Versuchs-Reaktors Iter, der durch Kernfusion die Energieversorgung für eine Zukunft nach dem Aufbrauchen der Ölreserven sichern soll, ausgewählt
- 4. Juli: Ein Kupferprojektil der Sonde Deep Impact schlägt wie geplant im | | |