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Muhammed Ali
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Muhammad Ali ( - 17. Januar 1942 als Cassius Marcellus Clay in Louisville (Kentucky)), gilt für viele als bester Boxer und einer der herausragendsten Athleten des 20. Jahrhunderts. Zudem hat er auch außerhalb des Boxringes großen Eindruck hinterlassen.
Beginn der Profikarriere bis 1964
Seine Eltern benannten ihren Sohn nach dem Politiker und Gegner der Sklaverei Cassius Marcellus Clay. Mit dem Boxtraining begann der 12jährige Cassius Marcellus Clay 1954 aus Wut über den Diebstahl seines Fahrrades. Schon 1960, mit 18 Jahren, wurde Clay Profi. Im selben Jahr gewann er in Rom die olympische Goldmedaille im Halbschwergewicht. Als er trotz dieses Sieges in seiner Heimatstadt weiterhin als Farbiger diskriminiert wurde, warf er seine Medaille frustriert in den Fluss Ohio.
Clay stellte fest, dass ein großmäuliger Wrestler namens Gorgeous George ein größeres Aufsehen bei Presse und Zuschauern erzielte als ein bescheiden auftretender Nachwuchsboxer wie er. Daraufhin kopierte Clay den Catcher Gorgeous in seinem Stil und lieferte der Presse von nun an immer neues Material in Form von Spottreimen über seine Gegner, Vorhersagen über die Runde seines K.O.-Sieges ("Archie Moore will be on the floor in round four") und sonstigen selbstsicheren Äußerungen aller Art. Mit diesem aufreizend zur Schau getragenen Selbstbewusstsein, welches in seinem Lebensmotto "I am the Greatest" zum Ausdruck kam, wurde er schnell berühmt und berüchtigt. Wegen seiner oft zutreffenden Vorhersagen über den Ausgang der Kämpfe, wurde er öffentlich des Betruges verdächtigt, der ihm aber nie bewiesen wurde.
Weltmeister 1964-1967
Im Februar des Jahres 1964 bekam er, gerade 22 Jahre alt geworden, die Chance auf einen Weltmeisterschaftskampf gegen Sonny Liston. Nicht zuletzt, um sich selber Mut gegen den körperlich überlegenen "Bären" zu machen, kündigte er im Gedicht Song about me an, den amtierenden Schwergewichts-Weltmeister wie einen Satelliten in den Weltraum zu schießen.
Tatsächlich gewann der Außenseiter Clay sensationell gegen seinen Gegner, der nach der siebten Runde verletzungsbedingt aufgab. In tumultartigen Szenen brüllte Clay immer wieder "I shook up the world!" und "I am the Greatest" in die Mikrofone. Die Fotos mit weit aufgerissenem Mund und Augen gingen um die Welt.
Nach dem Kampf bekannte er sich offen zur Nation of Islam, einer radikalen schwarzamerikanischen islamischen Organisation, die von Elijah Muhammad und Malcolm X geführt wurde, legte seinen "Sklavennamen" (wie er ihn selbst nannte) Cassius Clay ab und schloss sich vorerst seinem Freund Malcolm X an und nannte sich zunächst Cassius X. Nachdem der ehrenwerte Elijah Muhammad, wie Ali ihn stets nannte, ihm den Ehrentitel Ali verlieh, hieß er fortan Muhammad Ali.
In einem Rückkampf 1965 schlug er Liston ein weiteres Mal, diesmal schon in der ersten Minute der ersten Runde. Der blitzschnelle Schlag, der Liston niederstreckte, wurde nicht nur von diesem übersehen, sondern auch von vielen Zuschauern, was wiederum zu Gerüchten über Schiebung führte. Auf Fernsehaufnahmen von hinten ist die Schlagwirkung auf Listons Kopf und dessen entspannte Halspartie jedoch deutlich zu sehen.
Mitte der 1960er Jahre war Ali auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Er traf andere Prominente wie die Beatles und Elvis Presley und verteidigte seinen Titel unter anderem gegen Ex-Weltmeister Floyd Patterson und dann im Frankfurter Waldstadion gegen den Deutschen Karl Mildenberger.
Ali war äußerst flink und provozierte oft die Gegner, indem er die Hände neben den Hüften hängen ließ, was im Boxen als riskante Todsünde gilt, anstatt sich zu decken. Schlägen wich er einfach nach hinten aus, um dann blitzschnell zu kontern. Tatsächlich bekam er kaum Treffer an den Kopf, kokettierte mit seinem guten Aussehen und prahlte, dass er nach "vielen Kämpfen immer noch so hübsch wie ein Mädchen" sei. Mit einer rasanten tänzerischen Beinkombination namens Ali Shuffle verblüffte er Gegner und Publikum, tanzte kreisförmig um seine Kontrahenten herum, ohne sich beim Ausweichen in eine Ecke drängen zu lassen. Gelegentlich bewies er auch Nehmerqualitäten und ließ sich demonstrativ mehrmals hintereinander in die gut durchtrainierte Seite des Körpers schlagen, ohne dass dies erkennbare Wirkungen zeigte - abgesehen davon, dass der Gegner demoralisiert wurde.
Im Ring brauchte Ali zu dieser Zeit keinen der zahlreichen Gegner zu fürchten. Gemäß seinem Motto "Es ist keine Angeberei, wenn man es beweisen kann" zeigte er, dass er "der Größte" war. Dieses Selbstbewusstsein hatte auch gesellschaftliche und politische Auswirkungen, stärkte es doch die schwarze Bürgerrechtsbewegung.
Berufsverbot 1967-1970
In Südostasien eskalierte währenddessen der Vietnamkrieg. Weil dafür mehr Soldaten benötigt wurden, sanken die Anforderungen für den Wehrdienst. So kam es, dass auch Ali, der bislang als "wehrdienstuntauglich" eingestuft worden war, nun plötzlich als "tauglich" galt. Allerdings verweigerte Ali mit Hinweis auf seine Tätigkeit als muslimischer Prediger die Einberufung in die Armee, unter anderen mit den Aussagen "Ich habe keinen Streit mit dem Vietcong" und "Kein Vietcong hat mich jemals Nigger genannt".
In der Öffentlichkeit war er damit der erste Prominente, der offen gegen den Vietnamkrieg Stellung bezog. Danach wurde er immer wieder Zielscheibe der Kritik, u. a. auch wegen seiner umstrittenen muslimischen Aktivitäten und seines neuen Namens, den viele Journalisten ablehnten, indem sie ihn weiterhin Cassius Clay nannten. Stellvertretend für sie und auch direkt vor ihren Augen "verprügelte" Ali seinen schwarzen Gegner Ernie Terrell, der ihn vor dem Kampf nur als Cassius Clay bezeichnet hatte, mit dem wiederholten Ruf "Wie lautet mein Name?" rundenlang, anstatt ihn schnell K.O. zu schlagen.
1967 wurde er wegen seiner Wehrdienstverweigerung zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt, worauf ihm der Reisepass abgenommen, der Weltmeisterschafts-Titel aberkannt und die Profi-Box-Lizenz entzogen wurde. Nach einer mehrjährigen Berufungsverhandlung wurde das Urteil jedoch aufgehoben. Von 1967 bis 1970 war Ali mit effektivem Berufsverbot "im Exil", durfte jedoch die USA nicht verlassen, wodurch ihm Einnahmen auch als Prediger und Redner im Ausland entgingen. So trat er als Redner vor Schwarzen oder an Universitäten auf, war in Fernsehshows oder als Buck White gar der Star in einem Broadway-Musical. Als Boxer konnte er nur im "Computer Kampf" von 1969 aktiv werden, ein für Kameras inszenierter Schaukampf gegen den ehemaligen Weltmeister aus den 1950er Jahren, Rocky Marciano. Veröffentlicht wurde dabei die Variante, in der der weiße Außenseiter "Rocky" (das Vorbild für die gleichnamigen Filme von Sylvester Stallone) den überheblichen Schwarzen Muhammad Ali ("Apollo Creed" in der Filmreihe) nach aufopferungsvollem Kampf überraschend in der 13. Runde K.O. schlägt - wie später im Film.
Comeback 1970-1974
Erst 1970 durfte er wieder in den Ring steigen, nachdem sich die Zeiten und Umstände drastisch geändert hatten. Nicht zuletzt suchten die Boxpromoter nach einem publikumswirksamen Zugpferd.
Im so genannten "Kampf des Jahrhunderts" zweier ungeschlagener Weltmeister brachte ihm Joe Frazier 1971 seine erste Niederlage bei, da Ali nach wenigen Aufbaukämpfen noch nicht optimal in Form war. Zudem war er nach der langen Pause nicht mehr so schnell wie früher, und die jungen Gegner hatten zwischenzeitlich seinen Stil genau studiert.
Somit galt Ali gemäß dem Motto they never come back als abgehalfterter Ex-Champion. Er musste nun von vorne anfangen und sich erst wieder das Recht auf einen neuen WM-Kampf verdienen, indem er alle anderen potentiellen Gegner des Weltmeisters schlug. Dies gestaltete sich schwierig. Im Kampf gegen Ken Norton erlitt er gar einen Kieferbruch, wie sich im Nachhinein herausstellte.
Aber Ali kämpfte weiter, insbesondere in und mit den Medien, indem er seine von früher bekannte Sprücheklopferei fast zur psychologischen Kriegsführung ausbaute.
So riefen er und sein Betreuer Drew "Bundini" Brown vor Kämpfen gemeinsam den Wahlspruch "Float like a butterfly, sting like a bee" ("Schweben wie ein Schmetterling, stechen wie eine Biene"), der Alis eleganten früheren Kampfstil verdeutlichte.
Obwohl er in Sachen Schnelligkeit nicht mehr wie früher überlegen war, schlug er im Lauf der Jahre alle Gegner, auch Norton und den inzwischen entthronten Smokin' Joe Frazier, und verdiente sich somit die Chance auf einen erneuten Titelkampf.
Weltmeister 1974-1978
Weltmeister war inzwischen George Foreman, ein großer starker Kämpfer mit außergewöhnlicher Kraft, der seine Gegner innerhalb weniger Runden K.O. schlug. Ähnlich wie 10 Jahre vorher gegen Liston war Ali der Außenseiter, diesmal zudem mit 32 Jahren der Ältere. Es wurde allenthalben erwartet, dass Alis Karriere durch einen schnellen und deutlichen K.O. beendet werden würde.
Der Kampf war für den Herbst 1974 als Rumble in the Jungle in Kinshasa (Demokratische Republik Kongo, damals Zaire) angesetzt worden, organisiert vom schwarzen Box-Promotor Don King, und größtenteils finanziert von Diktator Mobutu als Werbemaßnahme für sein Land und ganz Afrika. Schwierig wurde es insbesondere dadurch, dass durch eine Verletzung Foremans der Kampf um insgesamt einen Monat verschoben werden musste, wobei alle Beteiligten im Lande blieben.
Foreman war zwar auch Schwarzer, hatte aber kein Interesse an Afrika, logierte im Luxushotel, ließ sich Essen aus den USA einfliegen, und hielt sich Presse und Einheimische mit seinem Schäferhund vom Leibe. Ali dagegen brachte die Bevölkerung durch Kontaktfreudigkeit und Charisma auf seine Seite, so dass er mit dem Ruf Ali, boma ye! ("Ali, töte ihn!") angefeuert wurde. Zudem hatte er genügend Zeit für psychologische Spielchen und gereimte Sprüche, mit denen er den späteren Rap-Sprechgesang vorwegnahm. So berichtet er von seinen neuen Trainingsmethoden: "Ich habe mit Alligatoren gerungen, mit Walen gerauft, dem Blitz Handschellen angelegt und den Donner eingekerkert" (I wrestled with an alligator/Tussled with a whale/Handcuffed lightning/Threw thunder in jail.). Er sei so schnell, dass er "ohne nass zu werden unter einem Gewitter hindurchlaufen" könne, und überhaupt "derart bösartig, dass selbst Arznei krank wird".
Im Kampf selbst, der schließlich am 30. Oktober stattfand, überraschte Ali nicht nur Gegner und Publikum, sondern auch seinen Trainer Angelo Dundee durch seine riskante Taktik. Anstatt durch Schnelligkeit und Tanzen wie früher zu versuchen, den harten Schlägen Foremans auszuweichen, ließ er sich von diesem fast ohne Gegenwehr verprügeln, indem er sich in den Seilen weit nach hinten lehnte. Damit war der Kopf außerhalb von Foremans Reichweite, den gut durchtrainierten Körper konnte er durch die Arme schützen, zudem federten die Seile die Schläge ab. Da Ali vorher kaum Chancen eingeräumt wurden, überhaupt die zweite Runde zu überstehen, wurde dieses Verhalten als selbstmörderisch angesehen.
In den Kampfpausen wurde versucht, die relativ schlaffen Seile zu spannen, aber Ali spielte weiterhin sein "rope-a-dope" genanntes Spielchen, obwohl ihm der Trainer zurief, er solle unbedingt weg von den Seilen und vor allem weg von Foreman und dessen Fäusten. Ali jedoch suchte geradezu Foremans Nähe, um ihm zuzuflüstern: "Ist das alles was du hast, George?".
Da Foreman seine bisherigen Gegner meist in wenigen Runden K.O. geschlagen hatte, baute er bald konditionell ab, und Ali konnte sich mit Kontern aus der Deckung heraus immer besser in Szene setzen. In der 8. Runde dann schlug Ali Foreman nieder, der blieb benommen und erschöpft am Boden, und der Kampf war entschieden.
Ali hatte mit einer taktischen und kämpferischen Meisterleistung den Titel, den man ihm sieben Jahre zuvor aus politischen Gründen aberkannt hatte, sensationell zurückgewonnen, und brach damit als zweiter Schwergewichtsprofi nach Floyd Patterson das ungeschriebene Gesetz des Boxens: "They never come back". George Foreman schaffte dieses Kunststück zwanzig(!) Jahre später ebenfalls, was die Stärke von Foreman verdeutlicht und die Leistungen seiner Gegner aus den 1970er Jahren deutlich aufwertet.
Danach verteidigte Ali seinen Titel mehrmals, unter anderem 1975 erneut gegen Frazier im "Thrilla in Manila" (Philippinen), in einem brutalen Kampf, von dem er selbst sagte, dass er in diesem die Nähe des Todes gespürt habe.
Eine Titelverteidigung gegen den 35jährigen Chuck Wepner, der 15 Runden tapfer und blutüberströmt gegen Ali durchhielt, diente Sylvester Stallone als weitere Inspiration für seinen Film "Rocky". Ein vermeintlicher Schaukampf für hohes Preisgeld in Japan, gegen den legendären japanischen Wrestler Antonio Inoki, erwies sich als peinliche und gefährliche Farce, da der Asiate den gesamten Kampf über auf dem Rücken liegend Ali keine Angriffsfläche bieten und gleichzeitig dessen Beine attackieren konnte. Der Kampf wurde als Unentschieden gewertet, doch Ali trug eine schwerwiegende Verletzung des Schienbeins mit nachfolgender Entzündung davon.
Aufgrund schlechter Trainingsvorbereitung und mit Übergewicht verlor Ali 1978 seine WM-Titel an Leon Spinks, einen Olympiasieger von 1976, der als Profi bisher wenig in Erscheinung getreten war. Obwohl einer der konkurrierenden Boxverbände zuerst einen Kampf gegen Ken Norton forderte, gewährte Spinks Ali einen Rückkampf um den Titel des anderen Verbandes. Sechs Monate später, im September 1978, gewann der nun besser trainierte Ali ein drittes und letztes Mal einen Weltmeisterschaftstitel zurück, gegen einen Titelverteidiger, der seinen Ruhm zu sehr genossen hatte.
Nach dem Kampf trat Ali klugerweise vom Boxsport zurück. Zu dem Zeitpunkt war Alis frühere flinke Zunge schon deutlich langsamer geworden, die Sprache wurde nuschelnd. Dies wurde von vielen als Folge seiner langen Boxkarriere angesehen, obwohl Ali aufgrund seiner Schnelligkeit deutlich weniger Kopftreffer einstecken musste als die meisten anderen Boxer.
Im Herbst 1980 versuchte Ali, angelockt durch hohe Preisgelder, zum vierten Male Weltmeister zu werden, diesmal gegen seinen früheren Sparringspartner Larry Holmes. Nach zehn Runden warf Alis Trainer jedoch das Handtuch und beendete den ungleichen Kampf. Danach ließ man ihn in den USA nicht mehr boxen, so dass der Kampf gegen Trevor Berbick 1981 als "Drama auf den Bahamas" stattfand.
Kampfbilanz
Seine Kampfbilanz als Profi besteht aus 56 Siegen und 5 Niederlagen, wovon er nur 3 während seiner regulären Laufbahn hinnehmen musste (1971 gegen Frazier, 1973 gegen Norton, 1978 gegen Spinks). Nach dem Rücktritt 1978 als Weltmeister kamen noch zwei weitere (1980 Holmes, 1981 gegen Berbick) hinzu.
Nach dem Karriereende 1981
Parkinsonsche Krankheit
Das inzwischen unübersehbare Zittern von Stimme und Gliedern war Symptom der Parkinsonschen Krankheit, die 1982 bei Ali diagnostiziert wurde.
Da seine geistigen Fähigkeiten, wie allgemein bei dieser Krankheit, kaum beeinträchtigt waren, ließ er es sich nicht nehmen, weiterhin weltweit im öffentlichen Leben aktiv zu sein und sich für wohltätige Zwecke einzusetzen.
Unter anderem engagierte er sich für die Verständigung zwischen der westlichen und der islamischen Welt, etwa bei Verhandlungen zur Freilassung von Geiseln im Libanon, oder im November 1990 anlässlich eines Besuchs bei Saddam Hussein, worauf dieser 15 "menschliche Schutzschilde" freiließ. Insbesondere seit den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001 tritt er als Botschafter seines Glaubens auf, der die friedliche Grundhaltung dieser Religion betont.
Zur Werbekampagne des Sportartikelherstellers adidas im Jahr 2004, bei dem unter dem Motto Unmöglich ist nichts diverse Sportler auftraten, die Schwierigkeiten überwunden haben, siehe unten.
Schritte der Anerkennung
1996 entzündete Ali vor einem gerührten Weltpublikum als Überraschungsgast mit zitternder Hand das olympische Feuer in Atlanta. Bei dieser Gelegenheit überreichte man ihm auch einen Ersatz für die weggeworfene Medaille von 1960.
1999 wurde er vom Internationalen Olympischen Komitee zum Sportler des Jahrhunderts gewählt
2005 überreichte US-Präsident George W. Bush der 63 Jahre alten Box-Legende und zugleich dem Kriegsdienstverweigerer Muhammad Ali die Freiheitsmedaille (10. November 2005). Die "Freiheitsmedaille" ("The Presidential Medal of Freedom") ist die höchste zivile Auszeichnung in den USA. Der Präsident hat dabei den einst von weiten Teilen der Gesellschaft verhassten Sohn des "schwarzen Amerikas" als "Mann des Friedens" bezeichnet, was dessen Bedeutsamkeit als Weltklasseboxer abseits aller politischen Hintergründe in den USA verdeutlicht.
Die Legende Ali
10. November
Spätestens seit Mitte der 1970er Jahre ist Ali weltweit bekannt und beliebt, was sich damals auch auf z.B. die Spielzeuge in deutschen Kinderzimmern auswirkte. Es gab Varianten der Big Jim-Puppen von Mattel (und Mego), mit denen die Kämpfe gegen Foreman und Frazier nachgestellt werden konnten. In der entsprechenden Comicserie kam es 1978 gar zum Duell "Superman vs. Muhammad Ali".
Ali machte immer wieder Scherze über sein angeblich bevorstehendes Comeback. Als sein früherer Gegner George Foreman 1994 sensationell nach 20 Jahren wieder einen WM-Titel gewann, kündigte der über 52jährige Ali an, den 8 Jahre jüngeren Foreman nochmal wie schon 1974 schlagen zu wollen. Irritiert durch die unerwarteten Erfolge Foremans brachten Tageszeitungen diese Meldung tatsächlich im Sportteil anstatt im Panorama.
Der Film Ali von M. Mann
Im Jahr 2001 wurde seine Lebensgeschichte unter dem Titel Ali von Michael Mann verfilmt. Der Hauptdarsteller Will Smith wurde für den Oscar nominiert, der Titelsong The World's Greatest von R Kelly wurde weltweit ein Hit.
Im Frühjahr 2004 war Muhammad Ali der Star einer Werbekampagne des Sportartikelherstellers adidas, bei dem unter dem Motto Unmöglich ist nichts (Impossible is nothing) diverse aktuelle Sportler auftraten, die Schwierigkeiten überwunden haben, darunter Fußball-Star David Beckham. Der Spot "The Long Run" basiert auf Aufnahmen aus dem 1996 Oscar-prämierten Dokumentarfilm "When we were Kings" von Leon Gast, die vor dem WM-Kampf 1974 in Afrika gemacht wurden. Ali joggt dabei im Morgengrauen als Anführer einer Gruppe von Sportstars der Neuzeit, die elektronisch einkopiert wurden.
In einem zweiten Spot tritt Alis Tochter Laila Ali gegen ihren Vater an, wieder einkopiert in alte Aufnahmen. Hier kommen Alis Qualitäten als charismatischer Entertainer ebenso zur Geltung wie sein "Ali Shuffle" oder sein Kampfstil, bei dem er die Gegner durch flinkes Ausweichen ins Leere schlagen ließ.
Außerhalb des Rings
Ali verließ im Alter von 16 Jahren die Schule mit schlechten Noten und konzentrierte sich voll und ganz auf sein Boxtraining.
Seine Karriere erlaubte ihm im Mai 1964 eine ausgedehnte Reise durch Afrika zu unternehmen und neben touristischen Aktivitäten dort auch verschiedene Politiker zu treffen.
1967 heiratete Ali seine zweite Frau Belinda, mit der er fünf seiner neun Kinder hat (Maryum, Muhammad Junior, Rasheeda und Jamillah). Seine Tochter Laila Ali hat sich für eine Karriere als Profiboxerin entschieden und feierte einige Erfolge.
1975 trennte er sich von Belinda, nachdem er bereits mehrere Monate ein Verhältnis mit Veronica Porche hatte, die er 1977 heiratete.
Seine vierte Heirat, 1986, fand mit Lonnie Williams statt, die er bereits seit seiner Kindheit kannte. Zu diesem Zeitpunkt war seine Krankheit schon weit fortgeschritten.
Die erste Ehefrau von Muhammad Ali, Sonji Clay-Glover, ist am 10. Oktober 2005 mit 59 Jahren in Chicago an einem Herzinfarkt gestorben. Glay-Glover lernte den Boxer Cassius Clay im Jahr 1964 kennen. Das Paar heiratete nur 41 Tage später am 14. August 1964. Die Ehe hielt allerdings nur zwei Jahre, bis sich Ali der islamischen Organisation "Nation of Islam" angeschlossen hatte.
Zitate
- "Liston wird König bleiben, bis er Cassius Clay trifft, Moore fiel in vier, Liston in acht " (Muhammad Ali)
- "Er ist zu hässlich, um Weltmeister zu sein!" (Über Sonny Liston)
- "Ihr seid gar nicht so dumm, wie ihr ausseht" - Ali 1963 zu den Beatles
- "Ich bin so schnell, dass ich, als ich gestern Nacht im Hotelzimmer den Lichtschalter umlegte, im Bett lag bevor das Licht aus war." ("I'm so fast that last night I turned off the light switch in my hotel room and was in bed before the room was dark.")
- "Ich weiß nicht immer, wovon ich rede. Aber ich weiß, dass ich recht habe."
- "Der Kampf wird nicht vor den Zuschauern gewonnen oder verloren, sondern lange bevor ich unter den Lichtern tanze." (Ali über seine "große Klappe")
- "Wer nur davon träumt, mich zu schlagen, sollte aufwachen und sich dafür entschuldigen." (Muhammad Ali)
- "Räumt mir 'ne Zelle doch, Und steckt mich ins Loch, Denn lieber Gefängnisbrot, Als in Vietnam und tot " (Muhammad Ali)
- "Float like a butterfly, sting like a bee, His hands can’t hit what his eyes can’t see, Now you see me, now you don’t, George thinks he will, but I know he won’t."(Muhammad Ali)
- "Nicht nur George Foreman wird fallen, Berge werden einstürzen." - Ali vor dem "Rumble in the Jungle"
- "Das wird ein Thrilla, Chilla, Killa, wenn ich ihn mir vornehme, diesen Gorilla in Manila." ("It will be a killer, And a chiller, And a thrilla, When I get the gorilla, In Manila.") - Ali vor dem "Thrilla in Manila"
- "Jetzt fängt mein Leben erst wirklich an. Gegen Ungerechtigkeit kämpfen, gegen Rassismus, Verbrechen, Analphabetismus und Armut, mit diesem Gesicht, das die Welt so gut kennt." (Muhammad Ali)
- "Was, ich bekomme nur einen?" - Ali auf die Ankündigung, anlässlich seines 60. Geburtstags einen Muhammad-Ali-Tag abzuhalten
- "Ich bin nur ein Fighter. Nichts weiter. Wenn es um Größe geht, sieh dir Ali an." (Sugar Ray Leonhard über Ali)
- "Für das Selbstbewusstsein der Schwarzen nicht nur in Amerika hat Ali vielleicht mehr getan als Martin Luther King, Malcolm X, Patrice Lumumba und Bill Cosby zusammen." (Jan Phillip Reemtsma über Ali)
Literatur
- Muhammad Ali (mit Richard Durham): Der Größte: Meine Geschichte. Verlag Droemer Knaur, München 1976. ISBN 3-426-05600-3
- David Remnick: King of the World. Der Aufstieg des Cassius Clay oder: Die Geburt des Muhammad Ali. Berlin Verlag, Berlin 2000, ISBN 3827003393. ([http://www.perlentaucher.de/buch/1099.html Rezensionen])
- Harald Krämer und Fritz K. Heering: Muhammad Ali. Rowohlt Verlag, Reinbek 2001. ISBN 3-499-50643-2
Weblinks
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- http://www.float-like-a-butterfly.de/ Deutschsprachige Webseite über Ali
- [http://www.sbznet.de/?rubrik=sport&thema=02-03-18-01 Artikel bei sbznet.de: "Muhammed Ali: Eine lebende Legende"]
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Ali, Muhammed
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Ali, Muhammad
Ali, Muhammad
ja:モハメド・アリ
17. JanuarDer 17. Januar (in Österreich: 17. Jänner) ist der 17. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 348 Tage (in Schaltjahren 349 Tage) bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1773 - James Cook überquert bei seiner zweiten Reise als erster Mensch den südlichen Polarkreis
- 1819 - Simon Bolivar proklamiert die Republik Kolumbien.
- 1852 - In der Sand River Convention garantiert Großbritannien die Unabhängigkeit Transvaals.
- 1945 - In Warschau kapitulieren die letzten deutschen Einheiten vor den polnischen Truppen.
- 1978 - Rücktritt des nordrhein-westfälischen Finanzministers Friedrich Halstenberg (SPD) als Folge der Affäre um Ludwig Poullain
- 1991 - Der Deutsche Bundestag wählt Helmut Kohl erneut zum Bundeskanzler Deutschlands.
- 1991 - Eine Allianz unter Führung der Vereinigten Staaten von Amerika greift den Irak mit dem Ziel an, Kuwait von der irakischen Besetzung zu befreien.
- 1991 - König Harald V. wird Staatsoberhaupt in Norwegen
- 1991 - Ägypten stellt sich im Golfkrieg gegen den Irak.
- 1995 - Italien. Lamberto Dini wird neuer Regierungschef.
- 2002 - Parlamentswahlen in Gambia
Wirtschaft
- 2001 - Die Staaten der OPEC beschließen in Wien, 5 % weniger Erdöl zu fördern.
Wissenschaft und Technik
- 1987 - Der Münchener Biologiestudent Olaf Reinicke entdeckt als erster in 198 Meter Tiefe einen Quastenflosser in seinem natürlichen Lebensraum.
Kultur
- 1652 - Uraufführung des Dramas Eritrea von Francesco Cavalli in Venedig.
- 1773 - Uraufführung der Motette Exultate, jubilate von Wolfgang Amadeus Mozart in Mailand
- 1779 - Uraufführung der komischen Oper Das Grab des Mufti oder Die beiden (zwei) Geizigen von Johann Adam Hiller
- 1899 - Uraufführung der Oper Die Kriegsgefangene von Karl Goldmark an der Hofoper in Wien.
- 1902 - Uraufführung der Oper Les Guelfes von Benjamin Godard am Théâtre des Arts in Rouen.
- 1907 - Uraufführung der Oper La Maschere von Pietro Mascagni am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1929 - Popeye, eine Figur von Elzie Crisler Segar, erscheint zum ersten Mal als Comic in einer Tageszeitung
Religion
- 1562 - Die französische Regentin Katharina von Medici sichert den Hugenotten in Frankreich mit dem Edikt von Saint-Germain Glaubensfreiheit zu.
- 1566 - Pius V. wird an seinem 62. Geburtstag als Papst und Nachfolger Pius VI. (Papst) inthronisiert
Katastrophen
- 1966 - Südspanien entgeht einer atomaren Katastrophe, als über Palomares ein B-52-Bomber der US-Luftwaffe mit einem Tankflugzeug kollidiert. Vier Plutoniumbomben fallen vom Himmel und werden in aufwändiger Suche geborgen, das Absturzgebiet ist durch freigesetzte Strahlung verseucht.
- 1994 - USA. Ein Erdbeben der Stärke 6,7 in Kalifornien, USA fordert 60 Tote.
- 1995 - Japan. Ein Erdbeben der Stärke 7,2 in Kobe, Japan fordert 6433 Tote. Über 300.000 Menschen in der 1,4 Millionen Einwohner zählenden Stadt werden obdachlos; auch ein halbes Jahr nach der Katastrophe leben noch 17.000 Personen auf der Straße.
- 2002 - Demokratische Republik Kongo. Ausbruck des Vulkans Nyiragongo. Ein Lavastrom zerstört mehrere Dörfer und fließt schließlich durch Goma in den Kivusee. Schätzungsweise 500 000 Menschen werden obdachlos.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1998 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Marcus Rhode in Berlin durch technischen KO
Geboren
Berlin
- 1432 - Antonio del Pollaiuolo, italienischer Maler und Bildhauer
- 1463 - Friedrich III., der Weise, Kurfürst von Sachsen
- 1501 - Leonhart Fuchs, deutscher pflanzenkundiger Mediziner
- 1504 - Pius V., Papst 1566-1572
- 1512 - Sibylle von Jülich-Kleve-Berg, älteste Tochter von Herzog Johann III.
- 1560 - Caspar Bauhin, Schweizer Anatom, Botaniker und Professor
- 1584 - Diederich von dem Werder,
- 1600 - Pedro Calderón de la Barca, spanischer Dramatiker
- 1605 - Friedrich von Logau, Dichter des Barock
- 1612 - Thomas Fairfax, 3. Lord Fairfax of Cameron, englischer General
- 1672 - Antoine Houdar de la Motte, französischer Dramatiker, Librettist und Poetiker
- 1679 - Karl Wilhelm (Baden), Markgraf von Baden, Gründer von Karlsruhe
- 1706 - Benjamin Franklin, US-amerikanischer Naturwissenschaftler, Schriftsteller und Politiker
- 1732 - Stanislaus II. August (Polen), letzter König von Polen
- 1734 - François-Joseph Gossec, französischer Komponist
- 1739 - Johann Christian von Schreber, deutscher Mediziner und Naturforscher
- 1745 - Nicolas Roze, französischer Musiklehrer und Komponist
- 1746 - Paul Brigham, US-amerikanischer Politiker, Jurist und Gouverneur von Vermont
Paul Brigham
- 1749 - Vittorio Alfieri, italienischer Dichter und Dramatiker
- 1768 - Sebastian Fahrländer, Schweizer Arzt und Politiker
- 1784 - Philippe-Antoine d'Ornano, französischer General, Pair und Marschall von Frankreich
- 1786 - Nikolaus Nack, Kaufmann und Politiker
- 1795 - Anselme Payen, französischer Chemiker, Physiker und Mathematiker
- 1811 - Joshua Norton, Norton I, Kaiser der Vereinigten Staaten und Schutzherr von Mexiko
- 1812 - Ludwig Windthorst, deutscher Politiker
- 1814 - Ludwik Mieroslawski, polnischer Revolutionär
- 1820 - Anne Brontë, englische Schriftstellerin
- 1823 - Édouard Lalo, französischer Komponist
- 1829 - Catherine Booth, Frau William Booths, des Gründers der Heilsarmee
- 1832 - Marie Wieck, deutsche Pianistin
- 1833 - Adolph Bermpohl, deutscher Navigationslehrer, DGzRS-Gründer
- 1833 - Theodor Bradsky, tschechischer Komponist
- 1834 - August Weismann, deutscher Biologe und Evolutionstheoretiker
- 1834 - Franz Josef Bucher, Schweizer Hotelier, Eisenbahnpionier und Unternehmer
- 1843 - Anton Thraen, Astronom
- 1846 - Ottmar von Mohl, deutscher Diplomat und Regierungsberater in Japan
- 1847 - Nikolai Jegorowitsch Schukowski, russischer Mathematiker, Aerodynamiker und Hydrodynamiker
- 1850 - Clemens von Podewils-Dürnitz, bayerischer Politiker
- 1850 - Joaquim Arcoverde de Albuquerque Cavalcanti, Erzbischof von Rio de Janeiro und Kardinal
- 1855 - Anton Stecker, Afrikareisender
- 1857 - Wilhelm Kienzl, österreichischer Komponist
- 1860 - Anton Pawlowitsch Tschechow, russischer Schriftsteller und Dramatiker
- 1860 - Douglas Hyde, irischer Dichter
- 1863 - David Lloyd George, britischer Politiker und Premierminister
- 1863 - Konstantin Stanislawski, russischer Schauspieler
- 1867 - Carl Laemmle, deutsch-amerikanischer Filmproduzent
- 1871 - David Beatty, Admiral der Royal Navy
- 1878 - Emil Helfferich, deutscher Südostasienkaufmann
- 1880 - Mack Sennett, US-amerikanischer Filmemacher
- 1881 - Alfred Radcliffe-Brown, britischer Sozialanthropologe
- 1881 - Karl Scharnagl, Oberbürgermeister von München
- 1885 - Emmy Ball-Hennings, deutsche Schriftstellerin
- 1889 - Giuseppe Beltrami, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1889 - Ralph Howard Fowler, britischer Physiker
- 1891 - Walter Eucken, deutscher Ökonom
- 1893 - Ernst Egli, österreichischer Architekt und Stadtplaner
- 1894 - Edgar André, Widerstandskämpfer, KPD-Politiker und Antifaschist
- 1894 - Werner March, deutscher Architekt
- 1895 - Hugo Karpf, deutscher Politiker
- 1897 - Werner Hilpert, deutscher Politiker
- 1899 - Al Capone, US-amerikanischer Gangster
- 1906 - Guillermo Stábile, argentinischer Fußballer
- 1907 - Henk Badings, niederländischer Komponist und Professor
- 1908 - Heinz Marten, deutscher Oratorien-Tenöre und Liedersänger
- 1909 - Freddie Frinton, englischer Komiker
- 1911 - George Stigler, US-amerikanischer Ökonom
- 1914 - Kurt Franz, Aufseher des Vernichtungslagers Treblinka
- 1917 - Matéo Maximoff, erster Schriftsteller der französischen Roma
- 1920 - Bohumil Váňa, tschechischer Tischtennisspieler
- 1922 - Betty White, US-amerikanische Schauspielerin
- 1923 - Horst E. Brandt, deutscher Film- und Fernsehregisseur
- 1925 - Walter Arendt, deutscher Politiker
- 1926 - Wolf Jobst Siedler, deutscher Schriftsteller und Publizist
- 1927 - Eartha Kitt, US-amerikanische Sängerin
- 1928 - Jean Barraqué, französischer Komponist
- 1931 - Lolita, österreichische Sängerin
- 1931 - Douglas Wilder, US-amerikanischer Politiker
- 1931 - Harold Miller, US-amerikanischer Sänger
- 1931 - James Earl Jones, US-amerikanischer Schauspieler
- 1931 - Nikolai von Michalewsky, deutscher Schriftsteller
- 1940 - Frieder Birzele, deutscher Politiker und MdL
- 1940 - Kipchoge Keino, kenianischer Leichtathlet
- 1940 - Tabaré Vázquez, uruguayischer Politiker
- 1942 - Muhammad Ali, US-amerikanischer Box-Weltmeister
- 1942 - Ulf Grahn, schwedischer Komponist
- 1942 - Ulf Hoelscher, deutscher Violinist
- 1943 - Billy Harper, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1943 - Chris Montez, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Hans-Jürgen Krahl, Studentenaktivist der 68er-Bewegung
- 1944 - Einar Schleef, deutscher Schriftsteller und Regisseur
- 1944 - Françoise Hardy, französische Schlagersängerin und Filmschauspielerin
- 1944 - Jan Guillou, Journalist und Romanautor
- 1945 - Ib Michael, dänischer Schriftsteller
- 1945 - William Hart, US-amerikanischer Sänger
- 1948 - Davíð Oddsson, isländischer Ministerpräsident
- 1948 - Mick Taylor, britischer Gitarrist
- 1949 - Andy Kaufman, US-amerikanischer Entertainer und Schauspieler
- 1949 - Anita Borg, US-amerikanische Computerwissenschafterin und Feministin
- 1949 - Gyude Bryant, Übergangspräsident von Liberia
- 1949 - Heini Hemmi, Schweizer Skirennläufer
- 1952 - Michael Sommer, Bundesvorsizender des DGB
- 1955 - Steve Earle, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1955 - Jost Stollmann, deutscher Unternehmer
- 1955 - Susanne Uhlen, deutsche Schauspielerin
- 1956 - Paul Anthony Young, britischer Sänger und Songschreiber
- 1957 - Bernd Hitzler, deutscher Politiker und MdL
- 1957 - Nancy Argenta, kanadische Sopranistin
- 1959 - Fabio Luisi, italienischer Dirigent
- 1959 - Gitti Goetz, deutsche Schlagersängerin
- 1959 - Salome Kammer, deutsche Schauspielerin, Musikerin
- 1959 - Susanna Hoffs, US-amerikanische Popsängerin
- 1960 - John Crawford, US-amerikanischer Musiker
- 1961 - Maja Tschiburdanidse, georgische Schachspielerin
- 1961 - Susanna Hoffs, US-amerikanische Popsängerin
- 1962 - Jim Carrey, kanadischer Komiker und Schauspieler
- 1963 - Kai Hansen, deutscher Hardrocker, Mitbegründer der Band Helloween
- 1964 - Raoul Schrott, österreichischer Schriftsteller
- 1969 - DJ Tiësto, DJ und Musiker
- 1969 - Lukas Moodysson, schwedischer Schriftsteller und Regisseur
- 1970 - Genndy Tartakovsky,
- 1970 - Jeremy Roenick, US-amerikanischer Eishockeyspieler
- 1971 - Kid Rock, US-Amerikanischer Rockmusiker
- 1971 - Sylvie Testud, französische Schauspielerin
- 1972 - Billie Joe Armstrong,Frontmann der Band Green Day
- 1972 - Benno Fürmann, deutscher Schauspieler
- 1973 - Adrian Hates, deutscher Musiker
- 1974 - Ladan Bijani und Laleh Bijani, iranische siamesische Zwillinge
- 1976 - Tonique Williams-Darling, Leichtathletin der Bahamas
- 1977 - Hicham Zerouali, marokkanischer Fußballspieler
- 1978 - Ingo Rust, deutscher Politiker und MdL
- 1979 - Ricardo Cabanas, Schweizer Fußballprofi
- 1982 - Dwyane Wade, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1983 - Jewgeni Dementjew, russischer Skilangläufer
- 1986 - Olympia Zacharias, naurische Leichtathletin
Gestorben
- 395 - Theodosius I., römischer Kaiser
- 1119 - Balduin VII. (Flandern), Graf von Flandern
- 1156 - André de Montbard, 5. Großmeister des Templerordens
- 1318 - Erwin von Steinbach, deutscher Baumeister der Hochgotik
- 1456 - Elisabeth von Lothringen, Wegbereiterin des Prosaromans
- 1468 - Georg Kastriota, albanischer Fürst und Nationalheld Albaniens
- 1468 - Skanderbeg, albanischer Fürst
- 1567 - Sampiero Corso, korsischer Edelmann, Freiheitskämpfer und Volksheld
- 1705 - John Ray, britischer Naturalist
- 1733 - George Byng, britischer Admiral
- 1736 - Matthäus Daniel Pöppelmann, deutscher Baumeister des Barock
- 1751 - Tomaso Giovanni Albinoni, Italienischer Komponist und Geiger
- 1823 - Zacharias Werner, deutscher Dichter und Dramatiker
- 1829 - Adam Heinrich Müller, deutscher Philosoph und Staatstheoretiker
- 1830 - Wilhelm Waiblinger, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1860 - Friedrich Georg Wieck, deutscher technologischer Schriftsteller und Industrieller
- 1860 - János Bolyai, ungarischer Mathematiker
- 1861 - Lola Montez, irische Hochstaplerin und Tänzerin
- 1861 - Malla Montgomery-Silfverstolpe, schwedische Schriftstellerin
- 1863 - Horace Vernet, französischer Militärmaler und Lithograph
- 1869 - Alexander Sergejewitsch Dargomyschski, russischer Komponist
- 1874 - Chang und Eng Bunker, namensgebende Siamesische Zwillinge
- 1882 - Adolf Mützelburg, deutscher Schriftsteller
- 1882 - Carlo Piaggia, italienischer Afrikareisender
- 1886 - Eduard Oscar Schmidt, deutscher Zoologe
- 1886 - Paul Baudry, französischer Maler
- 1890 - Salomon Sulzer, österreichischer Kantor und Kirchenmusiker
- 1891 - Léo Delibes, französischer Komponist
- 1893 - Rutherford B. Hayes, 19. Präsident der USA
- 1910 - Friedrich Kohlrausch, deutscher Physiker
- 1911 - Sir Francis Galton, britischer Mediziner
- 1921 - Joachim von Bonin, deutscher Politiker
- 1932 - Paul Guenther, US-amerikanischer Seidenstrumpffabrikant deutscher Herkunft
- 1933 - Louis Comfort Tiffany, US-amerikanischer Kunsthandwerker
- 1938 - William Henry Pickering, in den USA tätiger Astronom
- 1941 - Carl Albert Purpus, deutscher Pflanzensammler
- 1942 - Georg Hirschfeld, deutscher Schriftsteller jüdischer Herkunft
- 1942 - Walter von Reichenau, Generalfeldmarschall im Dritten Reich
- 1947 - Pjotr Nikolajewitsch Krasnow, russischer General
- 1947 - Andrei Grigorjewitsch Schkuro, russischer General
- 1955 - Anton Dietzenschmidt, deutscher Dramatiker
- 1957 - Christian von Ballmoos schweizerischer Entwicklungshelfer
- 1961 - Patrice E. Lumumba, afrikanischer Politiker Ministerpräsident des Kongo
- 1963 - Wolfgang Döring, deutscher Politiker
- 1964 - Terence Hanbury White, englischer Schriftsteller
- 1965 - Hans Marchwitza, deutscher Arbeiterdichter, Schriftsteller und Kommunist
- 1969 - Hubertus von Golitschek, deutscher Politiker
- 1970 - Billy Stewart, US-amerikanischer Sänger und Keyborder
- 1972 - Karl Gaul, deutscher Politiker
- 1973 - Cläre Stinnes, Ehefrau des Ruhrindustriellen Hugo Stinnes
- 1977 - Gary Gilmore, US-amerikanischer Raubmörder
- 1977 - Wolf Schmidt, deutscher Journalist, Kabarettist und Schauspieler
- 1979 - Gertrud Kückelmann, deutsche Schauspielerin
- 1981 - Hugo Aufderbeck, deutscher Theologe und Bischof
- 1982 - Tommy Tucker, US-amerikanischer Musiker
- 1987 - Hugo Fregonese, argentinischer Regisseur
- 1991 - Giacomo Manzù, italienischer Bildhauer, Grafiker und Zeichner
- 1991 - Olav V., König von Norwegen
- 1994 - György Cziffra, ungarischer Pianist
- 1995 - Miguel Torga, portugiesischer Schriftsteller
- 1997 - Clyde Tombaugh, US-amerikanischer Astronom
- 2002 - Camilo José Cela, spanischer Schriftsteller
- 2003 - Richard Crenna, US-amerikanischer Schauspieler
- 2004 - Czesław Niemen, polnischer Rocksänger
- 2005 - Bezerra da Silva, brasilianischer Liedermacher
- 2005 - Hansjoachim Walther, deutscher Politiker
- 2005 - Hildegard Joos, österreichische Malerin
- 2005 - Virginia Mayo, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 2005 - Zhao Ziyang, chinesischer Reformpolitiker
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Antonius der Große (katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox)
- Namenstage: Beatrix, Gamelbert, Rosaline
Siehe auch
- 16. Januar - 18. Januar
- 17. Dezember - 17. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
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ja:1月17日
ko:1월 17일
simple:January 17
th:17 มกราคม
Louisville (Kentucky)Louisville ist die größte Stadt im Bundesstaat Kentucky und liegt an der Grenze zu Indiana direkt am Ohio. Sie wurde 1778 von George Rogers Clark gegründet, der sie nach König Ludwig XVI. von Frankreich benannte.
Ludwig XVI.
Im Jahr 2000 hatte die Stadt eine Bevölkerungszahl von 256.231. 2003 vereinigte sich die Stadt mit dem Jefferson County zur Louisville Metro mit einer Einwohnerzahl von 556.332 (1.7.2004).
Bekannt ist Louisville vor allem wegen des Kentucky Derbys, dem am meisten beachteten Pferderennen der USA.
In der Nähe der Stadt befindet sich auch eine rätselhafte Steinfestung aus präkolumbianischer Zeit. Theorien besagen, dass diese im 12. Jahrhundert vom walisischen Entdecker und mutmaßlichen ersten Kolonisten Amerikas, Prinz Madoc, erbaut wurde.
Der Flughafen Louisville International Airport wird auch noch häufig mit seinem alten Namen Standiford Field bezeichnet. Nebenbei ist er die Hauptluftdrehscheibe in den USA für den weltweit operierenden Express- und Paketzustelldienst United Parcel Service und die Frachtfluggesellschaft AstarAirCargo.
Louisville ist die Partnerstadt von Mainz, Deutschland
Söhne und Töchter der Stadt
- Muhammad Ali, Weltmeister und Olympiasieger im Boxen
- Tod Browning, Filmregisseur
- Albert Aloysius 'Al' Casey, Jazzgitarrist (Fats Waller And His Rhythm)
- Irene Dunne, Theater- und Filmschauspielerin
- Herman Felhoelter, römisch-katholischer US-amerikanischer Priester, Feldkaplan der US-Armee
- Lionel Hampton, Bandleader, Jazzperkussionist und Vibraphonvirtuose
- William Mapother, US-Amerikanischer Schauspieler
- Victor Mature, US-amerikanischer Filmdarsteller
- Mitch McConnell, Mitglied des US-Senats
- Will Oldham, Alternative-Country-Sänger und Songwriter
- Charles H. Parrish Jr., US-amerikanischer Soziologe und der erste afroamerikanische Professor an der Universität von Louisville sowie bekennender Bürgerrechtler
- Don Rosa, Texter und Zeichner von Comics, vor allem für Disney
- Rudy Rucker, US-amerikanischer Mathematiker und Science-Fiction-Autor
- Johnny Hammond Smith, vituoser Spieler der Hammond-Orgel
- Gary Sullivan, maßgeblicher Entwickler der Videocodecs
- Richard Taylor, amerikanischer Politiker und General der Konföderierten
- Hunter S. Thompson, US-amerikanischer Schriftsteller und Reportage-Journalist
- Wes Unseld, ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler
Weblinks
- [http://www.louisville.com Offizielle Seite der Stadt Louisville]
- [http://www.loukymetro.org Offizielle Seite der Louisville Metro]
- [http://www.louisville.cc Fanseite zu Louisville]
Kategorie:Ort in Kentucky
ja:ルイビル
BoxerDer Begriff Boxer bezeichnet
- einen Sportler, der Boxkämpfe ausführt, siehe Boxen
- einen mittelgroßen kurzhaarigen gedrungenen Hund, siehe Boxer (Hund)
- einen aufständischen Teilnehmer des Boxeraufstandes 1900 in China
- eine Schweizer Biersorte, siehe Boxer-Bier
- einen Texteditor für MS-DOS und Microsoft Windows, siehe Boxer (Texteditor)
- ein gepanzertes Transport-Kraftfahrzeug, siehe GTK Boxer
- einen Lieferwagen des französischen Herstellers Peugeot
Siehe auch: Boxershort, Boxermotor, Sport
ja:ボクサー
20. Jahrhundert
Das 20. Jahrhundert begann am 1. Januar 1901. Allerdings erließ der damalige Kaiser Wilhelm II. ein Dekret, welches in Deutschland den Beginn des neuen Jahrhundert auf den 1. Januar 1900 legte. Das 20. Jahrhundert zählt zur Epoche der Neuzeit und endete am 31. Dezember 2000.
Ereignisse/Entwicklungen
- Erster Weltkrieg (1914–1918)
- sozialistische und kommunistische Revolutionen in Europa, Asien und Amerika (vergleiche Kommunistische Partei)
- Oktoberrevolution (1917)
- Novemberrevolution (1918)
- Chinesische Revolution (1949)
- infolge: Okkupation Tibets durch die chinesische Volksbefreiungsarmee (1951)
- Kubanische Revolution (1959)
- Zweiter Weltkrieg (1939–1945)
- Holocaust und Shoa
- Kalter Krieg (Beginn um 1945, Ende etwa 1991)
- Koreakrieg (1950–1953)
- Mauerbau (1961)
- Kubakrise (1962)
- Vietnamkrieg (1964-1975)
- Teilung Deutschlands, Gründung der Bundesrepublik und Verkündung des Grundgesetzes (1945–1949)
- Nahostkonflikt
- Palästinakrieg (1948)
- Sechs-Tage-Krieg (1967)
- Jom-Kippur-Krieg (1973)
- Intifada (ab 1987)
- die Generalversammlung der Vereinten Nationen verkündet 1948 in Form einer UNO-Resolution die Gemeinsame Erklärung der Menschenrechte
- Viele ehemaligen Kolonien werden unabhängig.
- Kulturrevolution in der Volksrepublik China (1966-1976)
- Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (26. April 1986)
- Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahre 1990
Erfindungen und Entdeckungen
- Elektronik (erst mit Röhren, dann mit Transistoren)
- Röhre
- Transistor
- Computerchip
- Funktechnik
- Radio
- Fernseher
- Mobilfunk
- DNA-Struktur
- Gentechnik
- Flugzeug
- Raumfahrt
- Erste Mondlandung
- Kernenergie
- Kernreaktor
- Atombombe
- Internet
Persönlichkeiten
Politik und Adel
- Konrad Adenauer (Bundesrepublik Deutschland)
- Bhimrao Ramji Ambedkar
- Askar Akajew (Kirgisien)
- Salvador Allende (Chile)
- Jassir Arafat (Palästinenser)
- Kemal Atatürk (Türkei)
- Clement Attlee (Großbritannien)
- Menachem Begin (Israel)
- David Ben Gurion (Israel)
- Jean Bedel Bokassa
- Pieter Willem Botha (Südafrika, Apartheid)
- Elizabeth Bowes-Lyon (Großbritannien)
- Willy Brandt (Bundesrepublik Deutschland)
- Leonid Iljitsch Breschnew (UdSSR)
- George Herbert Walker Bush (USA)
- Heinrich Brüning (Weimarer Republik)
- Jimmy Carter (USA)
- Fidel Castro (Kuba)
- Nicolae Ceauşescu (Rumänien)
- Neville Chamberlain (Großbritannien)
- Jacques Chirac (Frankreich)
- Nikita Chruschtschow (UdSSR)
- Winston Churchill (Großbritannien)
- Dalai Lama Tibet
- Frederik Willem de Klerk (Südafrika)
- Deng Xiaoping (Volksrepublik China)
- Alexander Dubček (Tschechoslowakei)
- Friedrich Ebert (Deutschland)
- Dwight D. Eisenhower (USA)
- Ludwig Erhard (Bundesrepublik Deutschland)
- Valéry Giscard d'Estaing (Frankreich)
- Gerald Ford (USA)
- Francisco Franco (Spanien)
- Mahatma Gandhi (Indien)
- Hans-Dietrich Genscher (Deutschland)
- Mao Zedong (Volksrepublik China)
- Charles de Gaulle (Frankreich)
- Michail Gorbatschow (UdSSR)
- Paul von Hindenburg (Weimarer Republik)
- Adolf Hitler (Drittes Reich)
- Ho Chi Minh (Vietnam, Vietcong, Vietnamkrieg)
- Saddam Hussein (Irak)
- Juan Carlos (Spanien)
- John F. Kennedy (USA)
- Ruhollah Khomeni (Iran, Islamische Revolution)
- Martin Luther King (USA, Bürgerrechtsbewegung)
- Helmut Kohl (Bundesrepublik Deutschland)
- Wladimir Iljitsch Lenin (Russland, Oktoberrevolution)
- Karl Liebknecht (Deutschland, Sozialismus)
- Patrice Lumumba (Kongo)
- Rosa Luxemburg (Deutschland, Sozialismus)
- Nelson Mandela (Südafrika, ANC)
- Golda Meïr (Israel)
- François Mitterrand (Frankreich)
- Jean Monnet Frankreich
- Muhammad Husni Mubarak (Ägypten)
- Benito Mussolini (Italien)
- Augusto Pinochet Ugarte (Chile, Militärjunta)
- Pol Pot (Kambodscha)
- Jitzhak Rabin (Israel)
- Fürst Rainier (Monaco)
- Ronald Reagan (USA)
- Franklin D. Roosevelt (USA)
- Anwar as-Sadat (Ägypten)
- Ariel Scharon (Israel)
- Josef W. Stalin (UdSSR)
- Gustav Stresemann (Weimarer Republik)
- Robert Schuman (Frankreich)
- Margaret Thatcher (Großbritannien)
- Lew Dawidowitsch Trotzkij (Russland, Oktoberrevolution, UdSSR)
- Harry S. Truman (USA)
- Balthazar Johannes Vorster (Südafrika, Apartheid)
- Lech Wałęsa (Polen)
- Shimon Peres (Israel)
- Malcolm X (USA)
Naturwissenschaftler, Ärzte und Ingenieure
- Noam Chomsky (Linguistik)
- Francis Crick (Molekularbiologie)
- Niels Bohr (Physik)
- Paul Dirac (Physik)
- Albert Einstein (Physik)
- Enrico Fermi (Physik)
- Alexander Fleming (Medizin)
- Otto Hahn (Physik)
- Stephen Hawking (Physik)
- Werner Heisenberg (Physik)
- Edwin Hubble (Physik)
- Lise Meitner (Physik)
- Max Planck (Physik)
- Erwin Schrödinger (Physik)
- James D. Watson (Biologie)
- Chien-Shiung Wu (Physik)
- Konrad Zuse (Informatik)
Sozialwissenschaftler & Philosophen
- Theodor W. Adorno (Kritische Theorie)
- Kurt Gödel (Philosophie der Mathematik)
- Martin Heidegger (Phänomenologie)
- Claude Lévi-Strauss (Strukturalismus)
- Niklas Luhmann (Soziologische Systemtheorie)
- Karl Popper (Kritischer Rationalismus)
- Willard Van Orman Quine (Philosophische Logik)
- Jean-Paul Sartre (Existenzialismus)
- Ludwig Wittgenstein (Analytische Philosophie)
Künstler
- Ernst Barlach
- Max Beckmann
- Joseph Beuys
- Constantin Brancusi
- George Braque
- Marc Chagall
- Giorgio de Chirico
- Le Corbusier
- Enzo Cucchi
- Salvador Dalí
- Otto Dix
- Jacob Epstein
- Max Ernst
- Marcel Duchamp
- Lyonel Feininger
- Juan Gris
- Walter Gropius
- Erich Heckel
- Friedensreich Hundertwasser
- Frida Kahlo
- Wassily Kandinsky
- Anselm Kiefer
- Ernst Ludwig Kirchner
- Paul Klee
- Yves Klein
- Gustav Klimt
- Oskar Kokoschka
- Käthe Kollwitz
- Jannis Kounellis
- Roy Lichtenstein
- René Magritte
- Marino Marini
- Henri Matisse
- Joan Miró
- Amedeo Modigliani
- Piet Mondrian
- Henry Moore
- Edvard Munch
- Emil Nolde
- Pino Pascali
- Renzo Piano
- Pablo Picasso
- Max Pechstein
- Jackson Pollock
- Auguste Rodin
- Ludwig Mies van der Rohe
- Mark Rothko
- Henri Rousseau
- Karl Schmidt-Rottluff
- Kurt Schwitters
- Andy Warhol
- Frank Lloyd Wright
Schriftsteller
- Douglas Adams
- Isabel Allende
- Jorge Amado
- Luis Aragon
- Isaac Asimov
- Miguel Ángel Asturias
- James Baldwin
- Johannes R. Becher
- Samuel Beckett
- Heinrich Böll
- Wolfgang Borchert
- Jorge Luis Borges
- Bertolt Brecht
- André Breton
- Mikhail Bulgakov
- Basil Bunting
- Italo Calvino
- Albert Camus
- Truman Capote
- Agatha Christie
- Rubén Darío
- Friedrich Dürrenmatt
- Umberto Eco
- Ilja Ehrenburg
- Paul Éluard
- Michael Ende
- Hans Fallada
- William Faulkner
- F. Scott Fitzgerald
- Max Frisch
- Gabriela Mistral
- Edward Morgan Forster
- Carlos Fuentes
- Allen Ginsberg
- Noah Gordon
- Günter Grass
- Alamgir Hashmi
- Gerhart Hauptmann
- Ernest Hemingway
- Hermann Hesse
- Stefan Heym
- Nazim Hikmet
- Aldous Huxley
- Ödön von Horváth
- Elfriede Jelinek
- James Joyce
- Erich Kästner
- Franz Kafka
- Yasunari Kawabata
- Stephen King
- Rudyard Kipling
- Ephraim Kishon
- Milan Kundera
- Selma Lagerlöf
- Phillip Larkin
- Else Lasker-Schüler
- Halldór Laxness
- Harper Lee
- Stanisław Lem
- Astrid Lindgren
- Federico García Lorca
- Antonio Machado
- Andre Malraux
- Henning Mankell
- Thomas Mann
- Heinrich Mann
- Gabriel García Márquez
- Arthur Miller
- Margaret Mitchell
- Alan Moore
- Toni Morrison
- Vladimir Nabokov
- Pablo Neruda
- George Orwell
- Boris Leonidowitsch Pasternak
- Fernando Pessoa
- Ezra Pound
- Marcel Proust
- Horacio Quiroga
- Ayn Rand
- Charles Reznikoff
- J.K. Rowling
- Francoise Sagan
- Antoine de Saint-Exupéry
- Jerome David Salinger
- Bhisham Sahni
- Jean-Paul Sartre
- Arthur Schnitzler
- Anna Seghers
- Upton Sinclair
- George Bernard Shaw
- Alexander Solschenizyn
- Gertrude Stein
- John Steinbeck
- Amy Tan
- J.R.R. Tolkien
- John Updike
- Virginia Woolf
- W. B. Yeats
Siehe auch: Literaturkalender
Musik
- John Cage, Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Anton Webern, Alban Berg, Karlheinz Stockhausen, Philip Glass, Béla Bartók
- Beatles, Rolling Stones, Pink Floyd, Ella Fitzgerald, Billie Holiday, Frank Sinatra, Madonna
- Jazz, Rock, Pop, Rap & Hip Hop, Elektronische Musik
Film
- Mario Adorf
- Addi H.
- Hans Albers
- Ingrid Bergman
- Humphrey Bogart
- Marlon Brando
- Luis Buñuel
- Charles Chaplin
- Francis Ford Coppola
- Bette Davis
- James Dean
- Louis de Funes
- Robert de Niro
- Marlene Dietrich
- Cecil B. DeMille
- Clint Eastwood
- Bernd Eichinger
- Sergej Eisenstein
- Rainer Werner Fassbinder
- Federico Fellini
- Victor Fleming
- Clark Gable
- David Griffith
- Alec Guinness
- Audrey Hepburn
- Katharine Hepburn
- Alfred Hitchcock
- Dustin Hoffman
- Stanley Kubrick
- Fritz Lang
- Sergio Leone
- George Lucas
- Marilyn Monroe
- Friedrich-Wilhelm Murnau
- Al Pacino
- Gregory Peck
- Sam Pekinpah
- Robert Redford
- Leni Riefenstahl
- Roberto Rossellini
- Heinz Rühmann
- Margaret Rutherford
- Arnold Schwarzenegger
- Peter Sellers
- Steven Spielberg
- Sylvester Stallone
- Erich von Stroheim
- Jacques Tati
- Elizabeth Taylor
- Spencer Tracy
- Sir Peter Ustinov
- Rudolph Valentino
- John Wayne
- Orson Welles
- Wim Wenders
- Billy Wilder
Trends
- Entwicklung von der Industriegesellschaft (Anfang des 20. Jahrhunderts) über die Dienstleistungsgesellschaft (70er Jahre) hin zur Informationsgesellschaft (Ende des 20. Jahrhunderts)
- Globalisierung
- Postmoderne
Siehe auch
- 100 Wörter des 20. Jahrhunderts
- Kurzes 20. Jahrhundert
- Ikonen der Moderne aus der westlichen Kultur
01-20
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als:20. Jahrhundert
ja:20世紀
ko:20세기
simple:20th century
Cassius Marcellus Clay
Cassius Marcellus Clay ( - 19. Oktober 1810 in Madison, Kentucky; † 22. Juli 1903) war ein US-amerikanischer Politiker und Abolitionist.
Leben
Cassius M. Clay studierte an der Yale Universität in Connecticut bis 1832 und arbeitete darauf als Anwalt in Madison. Nachdem er 1835-1840 mehrmals Mitglied der Regierung von Kentucky wurde, trat er unter dem Einfluss des Abolitionisten William Lloyd Garrison, den er einmal in seiner Studienzeit bei einer Rede in Yale gehört hatte, ab 1841 als entschiedener Gegner der Sklaverei auf.
Als er 1845 das Wochenblatt True American gründete, wo er sich gegen die Sklaverei richtete, zerstörten Anhänger der Sklaverei seine Druckerei. Daraufhin zog er nach Cincinnati, und gab die Zeitung dort heraus. Später verlegte er die Druckerei nach Louisville (Kentucky) und ließ den Namen in Examiner umbenennen.
1846 kritisierte er den Einmarsch der Amerikaner in Texas, das zum Mexikanisch-Amerikanischen Krieg führte, meldete sich jedoch als Freiwilliger zur Armee und bekam den Befehl einer Einheit als Hauptmann (Offizier) (captain), die von der Mexikanischen Armee gefangen wurden. Clay und seine Einheit wurden in der Festung Perote gefangen gehalten, bis General Winfield Scott ihre Befreiung bewirkte. In mehreren staatsökonomischen und philosophischen Schriften verfocht Clay die radikale Durchführung des demokratisch-republikanischen Prinzips und gilt als einer der Gründer der Republikanischen Partei der USA. In einem in Kentucky durch die Sklavenfrage hervorgerufenen Kampf schwerverwundet, führte er dennoch nach seiner Heilung den Kampf gegen die Sklaverei fort. Nach Abraham Lincolns Wahl zum Prasidenten wurde Clay zum Botschafter in Russland ernannt. 1862 kehrte er nach Amerika zurück und trug viel dazu bei, Lincoln zu den letzten entscheidenden Schritten gegen die Sklaverei zu drängen, namentlich zum Erlass der Emanzipations-Proklamation vom 1. Januar 1863, welche in allen Staaten die Sklaverei aufhob. Während des Amerikanischen Bürgerkriegs, diente Clay als Generalmajor (major general) in der Freiwilligenarmee, war jedoch in keine Kampfhandlungen verwickelt. Im März 1863 ging er wieder als Botschafter nach St. Petersburg in Russland und handelte den Kaufvertrag von Alaska aus. 1869 ging er wieder zurück nach Kentucky und schloss sich der Demokratischen Partei an.
Kurz vor seinen Tod, mit 83 Jahren, heiratete er die 15 Jahre alte Tochter eines Farmers. Clay starb 1903 und wurde in | | |