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Otto Diels

Otto Diels

Otto Paul Herrmann Diels (
- 23. Januar 1876 in Hamburg; † 7. März 1954 in Kiel) war ein deutscher Chemiker. Er erhielt zusammen mit Kurt Alder 1950 den Nobelpreis für Chemie für die Entdeckung der Diels-Alder-Reaktion.

Biographie

Nach dem Besuch des Joachimsthalschen Gymnasium in Berlin studierte Diels an der FU Berlin Chemie bei Emil Fischer und schloss das Studium 1899 ab. Nach der Promotion "Zur Kenntnis der Cyanurverbindungen" in Berlin wurde er 1915 zum Professor berufen, wechselte aber bereits ein Jahr später an die Universität Kiel, wo er bis 1945 als Professor und Leiter des Institus für Chemie tätig war. Seine Arbeitsgebiete waren die Konstitution der Steroide, Dehydrierungsreaktionen mit Selen, α-Diketone, Urethane sowie Kohlensuboxid. Siehe auch: Dien, Liste bedeutender Chemiker (alphabetisch) Diels, Otto Paul Hermann Diels, Otto Paul Hermann Diels, Otto Paul Hermann Diels, Otto Paul Hermann

23. Januar

Der 23. Januar ist der 23. Tag des Gregorianischen Kalenders.

Ereignisse


- 1123 - Friedrich I. (Erzbischof von Köln) stellt die Stiftungsurkunde für das Kloster Kamp aus.
- 1517 - Die Osmanen beginnen ihre Herrschaft über das heutige Gebiet von Libanon, Irak, Syrien, Jordanien, Israel und Ägypten.
- 1570 - Die Ermordung von James Stewart, Herzog von Moray stürzt Schottland in einen Bürgerkrieg.
- 1631 - Unterzeichnung des Vertrags von Bärwalde. Frankreich unterstützt Gustav Adolf von Schweden mit Hilfsgeldern im Kampf gegen die Katholische Liga.
- 1719 - Das Fürstentum Liechtenstein entsteht im Heiligen römischen Reich deutscher Nation.
- 1790 - In der später so benannten Bounty Bay auf Pitcairn wird die Bounty versenkt.
- 1849 - Elizabeth Blackwell wird die erste Ärztin in den USA.
- 1874 - Deutschland. Scheidungen werden per Gesetz zugelassen.
- 1907 - Charles Curtis wird der erste indianische Senator der USA.
- 1920 - Die Niederlande weigern sich, den deutschen Ex-Kaiser Wilhelm II. an die Alliierten auszuliefern.
- 1937 - In Moskau beginnt der Prozess gegen 17 führende Kommunisten, die beschuldigt werden, mit Leo Trotzki ein Komplott gegen Stalin geschmiedet zu haben
- 1943 - Das letzte deutsche Flugzeug verläßt das eingekesselte Stalingrad.
- 1950 - Israel. Premierminister David Ben Gurion erklärt West-Jerusalem zur Hauptstadt.
- 1950 - Schweden wird Mitglied in der UNESCO.
- 1955 - Apostolische Gemeinschaft wird als Abspaltung der Neuapostolischen Kirche von Peter Kuhlen in Düsseldorf gegründet.
- 1958 - Venezuela. Sturz des Diktators Pérez Jiménez
- 1971 - Süd-Korea. Entführung einer Fokker F-27 der Korean Air Lines. Der Entführer wollte die Maschine nach Nord-Korea umleiten. Die süd-koreanische Luftwaffe zwang die Turboprop zur Bruchlandung. Der Entführer tötete sich selbst mittels einer Handgranate. 2 Menschen starben, 58 wurden gerettet.
- 1991 - Anerkennung Litauens durch Island
- 1992 - Äquatorialguinea. Bildung einer Übergangsregierung unter Silvestre Siále Bileka.
- 1997 - Madeleine Albright wird die erste Außenministerin der USA
- 1999 - Aussetzung der Wirtschaftssanktionen gegen Burundi
- 1999 - Gabun. Jean-François Ntoutoume Emane wird neuer Regierungschef.
- 2000 - Wrackteile der Star Dust werden gefunden.
- 2005 - Viktor Juschtschenko wird nach monatelanger Krise als Präsident der Ukraine vereidigt.

Kultur


- 1881 - Uraufführung der Oper Eugen Onegin von Pjotr Iljitsch Tschaikowski am Bolschoi-Theater in Moskau.
- 1897 - Uraufführung der Oper Königskinder von Engelbert Humperdinck in München.
- 1934 - Uraufführung der Oper La Fiamma von Ottorino Respighi am Teatro Reale in Rom.
- 1941 - Uraufführung des Musicals Lady in the Dark von George Gershwin am Alvin Theatre in New York.

Katastrophen


- 1556 - Eines der schlimmsten Erdbeben tötet 830.000 Menschen in der Shanxi Provinz in China.
- 1909 - Ein Erdbeben der Stärke 7,3 im Iran fordert ca. 5.500 Tote
- 1973 - Island. Auf der Insel Heimaey bricht der Vulkan Eldfell aus.
- 1998 - Volksrepublik China. Methangas-Explosion in einer Kohlegrube in der Provinz Liaoning. 80 Tote

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1378 - Ludwig III. (Pfalz), Kurfürst von der Pfalz
- 1585 - Maria Ward, englische Ordensstifterin
- 1595 - Hermann Fortunat (Baden), Markgraf von Baden
- 1598 - François Mansart, französischer Baumeister
- 1635 - Johann Gabriel Löbel, Glashüttenbesitzer und Hammerherr
- 1640 - Philipp von Hörnigk, Volkswirtschaftler und Vertreter des Merkantilismus
- 1732 - Friedrich Wilhelm Utsch, Erbförster des Mainzer Kurfürsten; ist der im Volkslied besungene
- 1734 - Wolfgang von Kempelen, Schriftsteller und Erfinder
- 1737 - John Hancock, US-amerikanischer Kaufmann
- 1751 - Jakob Michael Reinhold Lenz, deutscher Schriftsteller
- 1752 - Muzio Clementi, italienisch-englischer Komponist
- 1762 - Christian August Vulpius, deutscher Schriftsteller
- 1783 - Stendhal, französischer Schriftsteller
- 1785 - Carl Adolf Agardh, schwedischer Botaniker
- 1799 - Alois Negrelli von Moldelbe, österreichischer Ingenieur (Erbauer des Sueskanals)
- 1805 - Tommaso Vallauri, italienischer Philologe und Professor der Rhetorik
- 1813 - Camilla Collett, norwegische Schriftstellerin
- 1817 - George Frederic Watts, britischer Maler
- 1828 - Saigō Takamori, japanischer Samurai
- 1832 - Édouard Manet, französischer Maler
- 1840 - Ernst Abbe, deutscher Astronom, Mathematiker, Physiker, Optiker, Unternehmer und Sozialreformer
- 1857 - Andrija Mohorovicic, kroatischer Geophysiker
- 1862 - David Hilbert, deutscher Mathematiker
- 1872 - Joze Plecnik, slowenischer Architekt
- 1872 - Paul Langevin, französischer Physiker
- 1876 - Otto Paul Hermann Diels, deutscher Chemiker
- 1876 - Rupert Mayer, Jesuitenpater
- 1878 - Harry Steier, deutscher Opernsänger (Tenor)
- 1879 - Walther Bauersfeld, deutscher Ingenieur und Physiker
- 1882 - Martin Steinke, deutscher Buddhist und Schriftsteller
- 1887 - Jean Julien Fulcanelli, Alchimist und esoterischer Schriftsteller
- 1888 - Paul Peter Ewald, deutscher Physiker
- 1889 - Rikard Long, färöischer Dichter und Literaturkritiker
- 1891 - Antonio Gramsci, italienischer Schriftsteller, Politiker und Philosoph, Theoretiker
- 1892 - Erté, russischer Illustrator, Bühnenbildner und Modedesigner
- 1893 - Fritz Baade, deutscher Wirtschaftswissenschaftler, Politiker und MdR
- 1896 - Charlotte, Großherzogin von Luxemburg 1919-1964
- 1897 - Margarete Schütte-Lihotzky, erste weibliche österreichische Architektin
- 1898 - Randolph Scott, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1898 - Sergei Michailowitsch Eisenstein, sowjetischer Regisseur
- 1899 - Alfred Denning, Richter
- 1904 - Karl Schlechta, deutscher Nietzsche-Forscher
- 1905 - Erich Borchmeyer, deutscher Leichtathlet
- 1905 - Erich Neumann, deutsch-israelischer Psychologe und Psychoanalytiker
- 1905 - Jesse Thoor, deutscher Schriftsteller
- 1907 - Hideki Yukawa, japanischer Physiker
- 1909 - Heinz Petermann, Präsident des Raiffeisenverbandes in Hannover
- 1910 - Django Reinhardt, belgisch-französischer Jazzmusiker
- 1910 - Irene Sharaff, US-amerikanische Kostümbildnerin
- 1911 - Anna Maria Jokl, österreichische Schriftstellerin, Journalistin und Psychoterapeutin
- 1915 - Herma Bauma, österreichische Leichtathletin und Handballerin
- 1915 - William Arthur Lewis, britischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger
- 1918 - Gertrude Belle Elion, US-amerikanischer Wissenschaftler und Nobelpreisträgerin
- 1919 - Hans Hass, österreichischer Biologe und Dokumentarfilmer
- 1920 - Gottfried Böhm, deutscher Architekt
- 1920 - Henry Eriksson, schwedischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1920 - Karl Delorme, deutscher Politiker und MdB
- 1920 - Ray Abrams, US-amerikanischer Musiker
- 1921 - Marija Gimbutas, Archäologin
- 1923 - Walter M. Miller, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1924 - Eugen Glombig, deutscher Politiker
- 1924 - Paul Feyerabend, österreichischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker
- 1928 - Jeanne Moreau, französische Schauspielerin
- 1929 - Hannelore Valencak, österreichische Schriftstellerin
- 1929 - Harald Metzkes, deutscher Maler
- 1929 - John C. Polanyi, deutsch-kanadischer Chemiker und Physiker
- 1930 - Mervyn Rose, australischer Tennisspieler
- 1933 - Chita Rivera, US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin
- 1936 - Horst Mahler, deutscher Rechtsanwalt (Gründungsmitglied der RAF)
- 1937 - Erwin Vetter, deutscher Politiker
- 1938 - Georg Baselitz, deutscher Maler und Bildhauer
- 1938 - Theo-Ben Gurirab, Premierminister der Republik Namibia
- 1940 - Johnny Russell, US-amerikanischer Country-Musiker und Songwriter
- 1940 - Jürgen Grasmück, deutscher Autor von Science-Fiction-Romanen
- 1940 - Werner Krämer, deutscher Fußballspieler
- 1941 - Dumeng Giovanoli, Schweizer Skirennläufer
- 1941 - João Ubaldo Ribeiro, brasilianischer Schriftsteller
- 1942 - Hans Alser, schwedischer Tischtennisspieler
- 1942 - Willy Bogner junior, deutscher Skirennläufer
- 1944 - Rutger Hauer, niederländischer Schauspieler
- 1944 - Sergei Alexandrowitsch Below, russischer Basketballspieler
- 1945 - Renate Kern, deutsche Schlagersängerin
- 1946 - Arnoldo Alemán, Staatspräsident Nicaraguas (1997-2002)
- 1946 - Boris Abramowitsch Beresowski, Mathematiker und ein Oligarch Russlands
- 1947 - Jürg Frischknecht, Schweizer Journalist und Schriftsteller
- 1947 - Megawati Sukarnoputri, Präsidentin Indonesiens
- 1948 - Anita Pointer, US-amerikanische Sängerin
- 1950 - Billy Cunningham, US-amerikanischer Musiker
- 1950 - Richard Dean Anderson, US-amerikanischer Schauspieler
- 1952 - Heino Goeb, deutscher Maler
- 1952 - Henrique da Costa Mecking, brasilianischer Schachmeister und Geistlicher
- 1952 - Robin Zander, US-amerikanischer Sänger
- 1954 - Erwin Moser, österreichischer Kinder- und Jugendbuchautor
- 1954 - Rüdiger Schnuphase, deutscher Fußballspieler
- 1956 - Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein
- 1957 - Caroline von Hannover, Tochter von Fürst Rainier III von Monaco und Fürstin Gracia Patricia
- 1957 - Paul Steiner, deutscher Fußballspieler
- 1959 - Earl Falconer, britischer Musiker
- 1962 - Uwe Bohm, deutscher Schauspieler
- 1964 - Bharrat Jagdeo, Staatspräsidend von Guyana
- 1965 - Gerald Jatzek, Österreichischer Autor und Musiker
- 1967 - Naim Süleymanoglu, türkischer Gewichtheber
- 1968 - Alexander Zinn, Soziologe und Bundespressesprecher des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland
- 1968 - Petr Korda, tschechischer Tennisspieler
- 1968 - Tracy Lawrence, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1970 - Jonathan Meese, Performancekünstler
- 1975 - Thomas Brdaric, deutscher Fußballspieler
- 1979 - Benjamín Noval, spanischer Radrennfahrer
- 1983 - Alexander Ecker, deutscher Fußballspieler

Gestorben


- 410 - Hanzei, japanischer Kaiser (
- 351)
- 1002 - Otto III. (HRR), deutscher König ab 983 und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (996 - 1002)
- 1516 - Ferdinand II. von Aragón ("der Katholische"), König von Aragonien
- 1536 - Bernd Knipperdolling, Führer der Wiedertäufer in Münster
- 1549 - Johannes Honterus, siebenbürgischer Gelehrter, Reformator und Humanist
- 1582 - Jean Bauhin, französischer Arzt
- 1622 - William Baffin, englischer Seefahrer und Entdecker
- 1667 - Hieronymus Bauhin, schweizerischer Arzt mit französischen Vorfahren
- 1698 - Ernst August I. von Hannover, Kurfürst und Bischof von Osnabrück
- 1744 - Giambattista Vico, italienischer Philosoph
- 1789 - John Cleland, englischer Schriftsteller
- 1803 - Arthur Guinness, Vater der Biermarke Guinness
- 1806 - William Pitt der Jüngere, zweimaliger Premierminister von Großbritannien
- 1810 - John Hoppner, englischer Maler
- 1820 - Eduard, Herzog von Kent, der vierte Sohn König
- 1837 - John Field, irischer Komponist und Pianist
- 1843 - Friedrich de la Motte Fouqué, deutscher Dichter der Romantik
- 1858 - Luigi Lablache, italienischer Opernsänger
- 1864 - Johann Lukas Schönlein, deutscher Mediziner
- 1866 - Ernst Wilhelm Gottlieb Wachsmuth, deutscher Geschichtsforscher
- 1866 - Peter Joseph Lenné, Gärtner und Landschaftsarchitekt
- 1868 - Heinrich von Brandt, preußischer General der Infanterie
- 1879 - Adolf Jensen, deutscher Komponist und Musikpädagoge
- 1883 - Gustave Doré, französischer Maler und Graphiker
- 1889 - Alexandre Cabanel, französischer Maler
- 1891 - Friedrich von Schmidt, deutscher Architekt
- 1894 - Lobengula, letzter König des Matabele-Königreichs im südlichen Afrika
- 1921 - Heinrich Wilhelm Waldeyer, Anatom
- 1922 - Arthur Nikisch, ungarischer Dirigent
- 1931 - Anna Pawlowa, russische Tänzerin
- 1934 - Hedwig Heyl, deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin
- 1939 - Ernst Blass, deutscher Schriftsteller
- 1939 - Matthias Sindelar, österreichischer Fußballspieler
- 1940 - Giuseppe Motta, Schweizer Politiker
- 1944 - Edvard Munch, norwegischer Maler und Graphiker
- 1945 - Albert Kuntz, Widerstandskämpfer
- 1945 - Busso Thoma, Kaufmann, als Mitwisser der Attentatspläne zum 20. Juli hingerichtet
- 1945 - Erwin Planck, deutscher Politiker
- 1945 - Eugen Bolz, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1945 - Helmuth James Graf von Moltke, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1945 - Reinhold Frank, deutscher Rechtsanwalt und Widerstandskämpfer
- 1947 - Pierre Bonnard, französischer Maler des Symbolismus
- 1956 - Alexander Korda, ungarisch-britischer Filmregisseur
- 1969 - Jaroslav Křička, tschechischer Komponist
- 1972 - Big Maybelle, US-amerikanische Sängerin
- 1973 - Kid Ory, amerikanischer Musiker
- 1976 - Paul Robeson, US-amerikanischer Schauspieler, Sänger, Autor und Bürgerrechtler
- 1978 - Terry Kath, US-amerikanischer Songschreiber und Musiker
- 1978 - Vic Ames, US-amerikanischer Sänger
- 1980 - Lil Dagover, deutsche Schauspielerin
- 1981 - Liselott Baumgarten, deutsche Schauspielerin
- 1981 - Roland Hampe, deutscher Archäologe und Übersetzer
- 1981 - Samuel Barber, US-amerikanischer Komponist
- 1983 - Francis Michael Forde, australischer Politiker und Premierminister
- 1983 - George Cukor, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1986 - Johann Ritter, deutscher Pfarrer
- 1986 - Joseph Beuys, Bedeutender deutscher Künstler
- 1989 - Salvador Dalí, spanischer Maler Surrealismus
- 1993 - Thomas Andrew Dorsey, Blues- und Gospel-Sänger und Pianist
- 1994 - Klaus Hemmerle, Theologieprofessor und Bischof von Aachen
- 1998 - Victor Pasmore, englischer Maler
- 1999 - Joe D'Amato, italienischer Filmregisseur
- 2002 - Pierre Bourdieu, französischer Soziologe
- 2002 - Robert Nozick, US-amerikanischer Philosoph
- 2004 - Helmut Newton, deutscher Fotograf
- 2005 - Johnny Carson, US-amerikanischer Fernseh-Entertainer

Feier- und Gedenktage


- Namenstage: Eugen, Guido, Raimund
- Kirchliche Gedenktage:
  - Hl. Hartmut von St. Gallen (katholisch)
  - Sel. Heinrich Seuse (katholischer Gedenktag im deutschen Sprachgebiet, sonst am 25. Januar)
  - Sel. Nikolaus Groß (katholisch)

Siehe auch

:22. Januar - 24. Januar :23. Dezember - 23. Februar :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0123 ja:1月23日 ko:1월 23일 simple:January 23 th:23 มกราคม

1876

Ereignisse


- 1. Januar: Die Mark wird als Einheitswährung in allen deutschen Bundesstaaten eingeführt
- 7. März: Alexander Graham Bell erhält ein US-Patent auf die Erfindung des Telefons
- Bulgarischer Aprilaufstand 1876
- 25. Juni: Schlacht am Little Bighorn River (Montana): Das siebte US-amerikanische Kavallerieregiment unter George A. Custer wurde von Indianern der Sioux und Cheyenne unter ihren Führern Sitting Bull und Crazy Horse vernichtend geschlagen

Religion


- Gründung der unitarischen Religionsgemeinschaft Freier Protestanten in Rheinhessen

Kultur


- 16. Januar: Uraufführung der romantischen Oper Die Hochländer von Franz von Holstein in Mannheim
- 13. Februar: Uraufführung der Oper Angelo von César Cui in Moskau
- 16. August: Im Bayreuther Festspielhaus Uraufführung der Oper „Siegfried“ von Richard Wagner
- 24. Oktober: Uraufführung der komischen Oper Der Seekadett von Richard Genée am Theater an der Wien in Wien
- 6. Dezember: Uraufführung der Oper Wakula der Schmied (zweite Fassung als „Die Pantöffelchen“, Orig.: Tscherewitschki Wakula) von Pjotr Iljitsch Tschaikowski an der Hofoper in Sankt Petersburg

Geboren


- 3. Januar: Wilhelm Pieck, deutscher Kommunist, Politiker und Präsident der DDR († 1960)
- 5. Januar: Konrad Adenauer, deutscher Politiker und Bundeskanzler († 1967)
- 9. Januar: Hans Bethge, deutscher Dichter
- 9. Januar: Robert Michels, deutscher Soziologe († 1936)
- 10. Januar: Thomas Alva Edison jr., US-amerikanischer Erfinder († 1935)
- 12. Januar: Ermanno Wolf-Ferrari, deutsch-italienischer Komponist († 1948)
- 12. Januar: Jack London, US-amerikanischer Schriftsteller († 1916)
- 14. Januar: Gustav Schröer, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1949)
- 20. Januar: Josef Hofmann, österreichischer Pianist († 1957)
- 23. Januar: Otto Diels, deutscher Chemiker († 1954)
- 23. Januar: Rupert Mayer, Jesuitenpater († 1945)
- 25. Januar: Herbert Eulenberg, deutscher Dichter und Schriftsteller († 1949)
- 29. Januar: Ludolf Nielsen, dänischer Komponist († 1939)
- 1. Februar: Prosper L'Orange, deutscher Ingenieur und Erfinder († 1905)
- 2. Februar: Martin Knopf, deutscher Komponist
- 6. Februar: Eugène-Henri Gravelotte, französischer Fechter († 1939)
- 6. Februar: Wilhelm Schmidtbonn, deutscher Schriftsteller († 1952)
- 8. Februar: Paula Modersohn-Becker, Malerin (Expressionismus) († 1907)
- 16. Februar: Mack Swain, US-amerikanischer Schauspieler († 1935)
- 17. Februar: Hans Bernoulli, Schweizer Architekt und Professor († 1959)
- 22. Februar: Ita Wegman, Ärztin, Mitbegründerin der anthroposophischen Medizin († 1943)
- 28. Februar: John Alden Carpenter, US-amerikanischer Komponist († 1951)
- 1. März: Arthur Ruppin, Zionist und Wegbereiter zur Gründung der Stadt Tel Aviv († 1943)
- 1. März: Henri de Baillet-Latour, 3. Präsident des IOC († 1942)
- 2. März: Eugenio Maria Giuseppe Giovanni Pacelli, Papst von 1939 bis 1958 († 1958)
- 2. März: Pius XII., Papst († 1958)
- 4. März: Jakob Buchli, Schweizer Konstrukteur im Bereich des Lokomotivbaus († 1945)
- 8. März: Franco Alfano, italienischer Komponist († 1954)
- 11. März: Carl Ruggles, US-amerikanischer Komponist († 1971)
- 21. März: Ludwig Finckh, deutscher Schriftsteller und Lyriker († 1964)
- 21. März: Walter Tewksbury, US-amerikanischer Leichtathlet, Olympiasieger († 1968)
- 26. März: Wilhelm zu Wied, Prinz von Albanien († 1945)
- 29. März: Friedrich Adolph Traun, Student aus Dresden († 1908)
- 31. März: Otto Nußbaumer, österreichischer Physiker und Rundfunkpionier († 1930)
- 3. April: Tomáš Baťa, tschechischer Unternehmer, Begründer des Bata-Konzerns († 1932)
- 7. April: Heinrich Tessenow, deutscher Architekt, Professor († 1950)
- 10. April: Jean-Marie Musy, Schweizer Politiker († 1952)
- 11. April: Iwane Dschawachischwili, Gründer der Universität Tiflis († 1940)
- 12. April: Carl Heinrich Becker, deutscher Politiker, preußischer Kultusminister († 1933)
- 22. April: Robert Bárány, ungarischer Mediziner, Neurochemiker und Nobelpreisträger († 1936)
- 23. April: Arthur Moeller van den Bruck, deutscher Kulturhistoriker und Schriftsteller († 1925)
- 24. April: Erich Raeder, Admiral und Chef der Marineleitung († 1960)
- 26. April: Luis Zuegg, bedeutender Seilbahnpionier
- 26. April: Otto Linnemann, deutscher Glasmaler und Wand- und Dekorationsmaler († 1961)
- 26. April: Heinrich Hirtsiefer, deutscher Politiker († 1941]
- 5. Mai: Konstantin Gorbatoff, Maler († 1945)
- 6. Mai: Paul Silverberg, deutscher Industrieller († 1959)
- 9. Mai: Ernst Hardt, deutscher Schriftsteller († 1947)
- 10. Mai: Ivan Cankar, slowenischer Schriftsteller († 1918)
- 18. Mai: Hermann Müller, deutscher Politiker († 1931)
- 22. Mai: Julius Klinger, österreichischer Maler und Grafiker
- 24. Mai: Albert Uffenheimer, Arzt († 1941)
- 2. Juni: Hakon Børresen, dänischer Komponist († 1954)
- 5. Juni: Anton Günther, Volksdichter und Sänger des Erzgebirges († 1937)
- 13. Juni: William Gosset, englischer Statistiker († 1937)
- 19. Juni: Nigel Gresley, britische Dampflokomotivkonstrukteur († 1941)
- 20. Juni: Otto Blumenthal, deutscher Mathematiker († 1944)
- 27. Juni: Franz Baumgartner, österreichischer Architekt († 1946)
- 28. Juni: Robert Guérin, erster Präsident des Weltfußballverbandes FIFA († 1952)
- 2. Juli: Harriet Brooks, kanadische Atomphysiker († 1933)
- 2. Juli: Wilhelm Cuno, deutscher Politiker, Reichskanzler der Weimarer Republik († 1933)
- 5. Juli: Maxim Maximowitsch Litwinow, Von 1930 bis 1939 sowjetischer Außenminister († 1951)
- 7. Juli: Max Hartmann, Biologe und Philosoph († 1962)
- 8. Juli: Leo von Jena, Mitglied der SS und der Waffen-SS († 1957)
- 15. Juli: Carl Sonnenschein, deutscher Theologe († 1929)
- 19. Juli: Ignaz Seipel, österreichischer Bundeskanzler († 1932)
- 25. Juli: Alfredo Casella, italienischer Dirigent, Pianist und Komponist († 1947)
- 7. August: Mata Hari, Tänzerin, Kurtisane und Spionin während des 1. Weltkrieges († 1917)
- 17. August: Theodor Däubler, deutscher Schriftsteller († 1934)
- 28. August: August Mayer, deutscher Gynäkologe († 1968)
- 28. August: Heinrich Wolfgang Seidel, Pfarrer und Schriftsteller († 1945)
- 5. September: Wilhelm Ritter von Leeb, Generalfeldmarschall im Dritten Reich († 1956)
- 6. September: John James Richard Macleod, kanadischer Physiologe († 1935)
- 11. September: Alfonso Broqua, uruguayischer Komponist († 1946)
- 11. September: Stanley Rowley, australischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 13. September: Sherwood Anderson, US-amerikanischer Schriftsteller († 1941)
- 15. September: Bruno Walter, US-amerikanischer Dirigent, Pianist und Komponist († 1962)
- 17. September: Leonhard Schrickel, deutscher Schriftsteller († 1931)
- 18. September: Fritz Stavenhagen, deutscher Dramatiker († 1906)
- 18. September: Karl Anton Kreuter, Lehrer, Autor, Heimatforscher († 1965)
- 26. September: Edith Abbott, US-amerikanische Sozialwissenschaftlerin († 1957)
- 1. Oktober: Willi Ostermann, Kölner 'Liedermacher' und Karnevalist († 1936)
- 3. Oktober: Heinrich Leuchtgens, deutscher Politiker († 1959)
- 7. Oktober: Leo Sternberg, Schriftsteller und Poet († 1937)
- 8. Oktober: Hans Stille, Professor der Geologie († 1966)
- 11. Oktober: Gertrud von Le Fort, deutsche Schriftstellerin († 1971)
- 17. November: August Sander, deutscher Fotograf († 1964)
- 19. November: Franz Huth, deutscher Pastellmaler († 1970)
- 20. November: Rudolf Koch, deutscher Kalligraf, Typograf und Lehrer († 1934)
- 22. November: Pierre-André-Charles Petit de Julleville, Erzbischof von Rouen und Kardinal († 1947)
- 23. November: de Falla, spanischer Komponist († 1946)
- 23. November: Manuel de Falla, spanischer Komponist († 1946)
- 25. November: Joseph Anton Schneiderfranken, deutscher Schriftsteller und Maler († 1943)
- 27. November: Viktor Kaplan, österreichischer Ingenieur († 1934)
- 29. November: Nellie Tayloe Ross, US-amerikanische Politikerin, Gouverneurin von Wyoming († 1977)
- 30. November: Bernhard Adelung, deutscher Politiker, Ministerpräsident von Hessen († 1943)
- 11. Dezember: Mieczyslaw Karlowicz, polnischer Komponist († 1909)
- 16. Dezember: Rodolphe William Seeldrayers, belgischer Fußballfunktioär, FIFA-Präsident († 1955)
- 22. Dezember: Filippo Tommaso Marinetti, italienisch/ägyptischer Dichter († 1944)
- 25. Dezember: Adolf Otto Reinhold Windaus, deutscher Chemiker († 1959)
- 29. Dezember: Pablo Casals, spanischer Cellist, Komponist und Dirigent († 1973)

Gestorben


- 6. Januar: Bernardo de Sá Nogueira de Figueiredo, portugiesischer Politiker (
- 1795)
- 9. Januar: Samuel Gridley Howe, Gründer der Perkins School for the Blind (
- 1801)
- 13. Januar: Heinrich Lang, deutscher Theologe (
- 1826)
- 22. Januar: Hippolyte Dussard, französischer Wirtschaftswissenschafter (
- 1798)
- 26. Januar: Frédérick Lemaitre, französischer Schauspieler (
- 1800)
- 28. Januar: Ferenc Deák, ungarischer Politiker (
- 1803)
- 28. Januar: Pjotr Romanowitsch Bagration, russischer General und Gouverneur von Twer (
- 1818)
- 16. Februar: Karl Gustav Nieritz, deutscher Volks- und Jugendschriftsteller (
- 1795)
- 18. Februar: Adolphe Theodore Brongniart, französischer Botaniker (
- 1801)
- 24. Februar: Joseph Jenkins Roberts, Präsident von Liberia (
- 1809)
- 18. März: Ferdinand Freiligrath, Lyriker, Dichter und Übersetzer (
- 1810)
- 3. April: Henriette Davidis, Köchin und Kochbuchautorin (
- 1801)
- 22. April: Elisabeth Maria, portugiesische Prinzessin, Regentin von Portugal (
- 1801)
- 27. Mai: Carl Overweg, deutscher Politiker und Industrieeller (
- 1805)
- 7. Juni: Joséphine de Beauharnais, Königin von Schweden (
- 1807)
- 8. Juni: George Sand, französische Schriftstellerin (
- 1804)
- 21. Juni: Antonio López de Santa Anna, mexikanischer Offizier und Politiker (
- 1794)
- 25. Juni: George Armstrong Custer, Kavalleriegeneral während des amerikanischen Bürgerkriegs (
- 1839)
- 27. Juni: Christian Gottfried Ehrenberg, deutscher Biologe und Zoologe (
- 1795)
- 28. Juni: August Wilhelm Ambros, österreichischer Musikkritiker und Komponist (
- 1816)
- 1. Juli: Giuseppe Ferrari, italienischer Historiker, Philosoph und Politiker (
- 1812)
- 1. Juli: Michail Alexandrowitsch Bakunin, russischer Anarchist und Sozialrevolutionär (
- 1814)
- 2. Juli: Ferdinand Otto Wilhelm Henning von Westphalen, preußischer Innenminister (
- 1799)
- 5. Juli: Franz Graf von Pocci, Zeichner, Radierer, Schriftsteller und Musiker (
- 1807)
- 18. Juli: Karl Joseph Simrock, deutscher Dichter und Schriftsteller (
- 1802)
- 18. Juli: Karl Simrock, Dichter (
- 1802)
- 26. Juli: Karl Uschner, Übersetzer antiker Dichtungen (
- 1802)
- 2. August: James Butler Hickok, US-amerikanischer Westernheld (
- 1837)
- 14. August: Carl Wilhelm Otto Koch, deutscher Jurist, Bürgermeister von Leipzig (
- 1810)
- 21. August: Gustav Simon, Chirurg und Autor medizinischer Bücher (
- 1824)
- 27. August: Michel Rodange, luxemburgischer Schriftsteller (
- 1827)
- 5. September: Manuel Blanco Encalada, chilenischer Politiker (
- 1790)
- 12. September: Alexander Graf von Auersperg, österreichischer Dichter und Politiker (
- 1806)
- 14. September: Rudolf Henneberg, Maler (
- 1825)
- 25. September: Ernst von Bandel, Maler und Bildhauer (
- 1800)
- 4. Oktober: Johannes Rebmann, Missionar und Afrikareisender (
- 1820)
- 25. Oktober: Adolf Glaßbrenner, deutscher Humorist und Satiriker (
-  1810)
- 27. Oktober: Alexander von Dusch, deutscher Staatsmann (
- 1789)
- 6. November: Giacomo Antonelli, römischer Kardinal und Staatssekretär (
- 1806)
- 9. November: Friedrich Wilhelm Ritschl, deutscher Philologe (
- 1806)
- 21. November: João Carlos de Saldanha Oliveira e Daun, portugiesischer Politiker und General (
- 1790)
- 21. November: Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio, deutscher Schriftsteller (
- 1806)
- 28. November: Karl Ernst von Baer, estnischer Naturforscher (
- 1792)
- 3. Dezember: Hermann Goetz, deutscher Komponist (
- 1840)
- 7. Dezember: Hermann von Barth, deutscher Bergsteiger (
- 1845)
- 18. Dezember: Luise Hensel, deutsche Dichterin (
- 1798)
- 28. Dezember: Frederik Paludan-Müller, dänischer Schriftsteller (
- 1809)

Staatsoberhäupter

Europa


- Portugal: Ludwig I., König von Portugal (18611889)
- Schweiz: Emil Welti, Bundespräsident der Schweiz (1876) ko:1876년

Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg (niederdeutsch Hamborg, lateinisch Hammonia) ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland und zweitgrößte Stadt Deutschlands sowie sechstgrößte der Europäischen Union. Hamburg ist Mittelpunkt der Europäischen Metropolregion Hamburg, eine von insgesamt elf Europäischen Metropolregionen in Deutschland.

Geografie

Europäischen Metropolregionen Hamburg liegt in Norddeutschland an der Mündung von Alster und Bille in die Elbe, die 110 km weiter nordwestlich in die Nordsee fließt. Der natürliche Tidehafen erstreckt sich über die ganze Breite der Elbe, hauptsächlich auf das Südufer der Norderelbe gegenüber den Stadtteilen St. Pauli und Altona. Die beiden Ufer sind durch Brücken im Osten sowie durch den Alten und Neuen Elbtunnel verbunden. Das Land südlich und nördlich des Flusses ist Geest, höher gelegene Flächen, die durch die Sand- und Geröllablagerungen der Gletscher während der Eiszeiten entstanden sind. Die unmittelbar am Fluss liegenden Marschen wurden auf beiden Seiten der Elbe über Jahrhunderte vom Flutwasser der Nordsee überschwemmt und dabei wurden Sand und Schlick abgeladen. Inzwischen ist die Elbe aber beidseitig eingedeicht. Alte Deichanlagen erinnern in den Außenorten noch an die Zeit, als bei Hochwasser ganze Viertel unter Wasser standen. Die Alster ist ein Fluss, der in der Stadtmitte aufgestaut wird, wodurch eine Art Binnensee in der Innenstadt entsteht. Dieser „See“ ist in zwei Teile geteilt, die jedoch miteinander verbunden sind – Binnen- und Außenalster. Sie werden durch zahlreiche Kanäle gespeist, die von großen Parkanlagen gesäumt sind. Die unzähligen Fleete, Flüsschen und Kanäle werden von mehr als 2.300 Brücken überspannt. Hamburg ist damit die brückenreichste Stadt Europas und hat mehr als Venedig (400) und Amsterdam (1.200) zusammen. Eine Übersicht der geografischen und urbanen Merkmale findet sich auf dem Satellitenbild des Artikels TM_Hamburg. Die heutigen Grenzen der Stadt Hamburg bestehen erst seit dem Groß-Hamburg-Gesetz, das mit Wirkung vom 1. April 1938 in Kraft trat. Die Stadt ist nach Berlin sowohl von der Fläche als auch von der Einwohnerzahl zweitgrößte Stadt Deutschlands. Hamburg grenzt nördlich der Elbe an Schleswig-Holstein und südlich der Elbe an Niedersachsen. Die in der Elbemündung in der Nordsee gelegenen Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn sowie der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer gehören auch zum Hamburger Stadtgebiet.

Flüsse


- Alster
- Bille
- Dove Elbe
- Düpenau
- Eilbek
- Elbe
- Este
- Flottbek
- Isebek
- Gose Elbe
- Wandse

Erhebungen

Höchste Erhebung ist mit 116,1 m ü. NN eine (namenlose) Erhebung in den Harburger Bergen. Siehe Liste der Erhebungen in Hamburg.

Angrenzende Städte und Gemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Hamburg; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten genannt:
- in Schleswig-Holstein:
  - im Kreis Pinneberg: Wedel, Appen, Pinneberg, Schenefeld, Halstenbek, Rellingen sowie Ellerbek und Bönningstedt (beide Amt Bönningstedt)
  - im Kreis Segeberg: Norderstedt
  - im Kreis Stormarn: Tangstedt, Jersbek (Amt Bargteheide-Land), Ammersbek, Ahrensburg, Stapelfeld (Amt Siek), Barsbüttel, Oststeinbek und Reinbek
  - im Kreis Herzogtum Lauenburg: Wentorf bei Hamburg, Börnsen und Escheburg (beide Amt Hohe Elbgeest) und Geesthacht
- in Niedersachsen:
  - im Landkreis Harburg: Drage (Samtgemeinde Elbmarsch), Winsen (Luhe), Stelle, Seevetal, Rosengarten und Neu Wulmstorf
  - im Landkreis Stade: Buxtehude, Jork

Verwaltungsgliederung

Jork Hauptartikel: Liste der Bezirke in Hamburg Hamburg besteht heute aus sieben Bezirken:
- Mitte
- Altona
- Eimsbüttel
- Nord
- Wandsbek
- Bergedorf
- Harburg Die Bezirke verfügen jeweils über ein eigenes Bezirksparlament, die Bezirksversammlungen. Diese Bezirksversammlungen haben rechtlich allerdings die Stellung von Verwaltungsausschüssen, mit sehr eingeschränkten Kompetenzen. Jeder Bezirk gliedert sich in mehrere Stadtteile, von denen es in ganz Hamburg insgesamt 104 gibt. Einige Stadtteile im so genannten Kernbereich des Bezirks werden direkt vom betreffenden Bezirksamt verwaltet, für die anderen Stadtteile des Bezirks gibt es jeweils ein eigenes Ortsamt. Insgesamt wurden 15 Ortsämter eingerichtet.

Klima

15 Ortsämter Aufgrund der maritimen Einflüsse ist das Klima milder als im östlichen Hinterland. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 17,0 °C, der kälteste der Januar mit 0,0 °C. Temperaturen über 25 °C sind im Hochsommer keine Seltenheit. Seit den 1990er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurden – möglicherweise im Zuge der globalen Erwärmung – auch Spitzentemperaturen von bis zu 37,3 °C (9. August 1992) gemessen. Im Laufe eines Jahres fallen durchschnittlich 714 mm Niederschlag und an 52 Tagen im Jahr senken sich Nebelbänke über die Stadt; im Winterhalbjahr kann es sehr stürmisch werden. Das Klima ist ganzjährig humid. Frühjahr und Frühsommer sind die beste Reisezeit für einen Besuch Hamburgs, jedoch gehört regenfeste Kleidung ins Gepäck.

Bevölkerung

humid

Einwohnerentwicklung

Hauptartikel: Hamburg/Bevölkerung Hamburg war im 17. Jahrhundert die größte Stadt Deutschlands, da sie vom Dreißigjährigen Krieg verschont geblieben war. Seinen bislang höchsten Einwohnerstand mit 1,9 Millionen erreichte Hamburg im Jahre 1964. Stadtflucht und Suburbanisierung führten anschließend zu einem Bevölkerungsrückgang bis 1986 auf rund 1,6 Millionen Einwohner. Seitdem ist die Bevölkerungszahl auf 1.742.846 (Stand 1. August 2005) angestiegen. Für die kommenden 20 Jahre wird für Hamburg ein weiterer Bevölkerungsanstieg vorausgesagt. In der mittleren Variante der Projektion wird von einer Einwohnerzahl von rund 2 Millionen ausgegangen. Hamburg wäre damit die am stärksten wachsende deutsche Metropole. Die Bevölkerungsstruktur Hamburgs ist die einer multikulturellen Gesellschaft: Im Dezember 2004 besaßen rund 255.070 Einwohner einen ausländischen Pass, das sind 14,9 % der gesamten Bevölkerung. Davon waren die größten Gruppen die türkischen Staatsangehörigen mit 59.600 Personen (zusammen mit den schätzungsweise 27.000 türkischstämmigen Deutschen in Hamburg wohnt in der Stadt damit die drittgrößte Gruppe türkischstämmiger Menschen in Deutschland, nach Berlin und Köln), die Serben und Montenegriner mit 18.650 Personen und die Polen mit 17.410 (fast 100.000 inkl. eingebürgerter Polen). Altersstruktur:
- unter 18: 16,1 %
- 18–60: 60,0 %
- über 60: 23,9 %

Religionen

Hauptartikel: Konfessionen in Hamburg Hamburg ist seit der Reformation eine evangelisch-lutherisch geprägte Stadt (37 % der Bevölkerung (2002)). Durch seine Stellung als wichtige Hafenstadt war es aber schon lange offen für andere Konfessionen. So entstand hier zum Beispiel 1834 die erste deutsche Baptistengemeinde. Hamburg ist außerdem seit 1995 Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Hamburg mit ihrem Zentrum in der Domkirche St. Marien. 2003 lag der Anteil der römisch-katholischen Bürger bei 10,3 Prozent. Darüber hinaus gibt es seit den 1960er-Jahren einen bedeutenden Anteil an muslimischer Bevölkerung, sowie eine aufblühende jüdische Glaubensgemeinschaft.

Sprache

Bis weit ins 19. Jahrhundert war Niederdeutsch die allgemeine Umgangssprache in der Stadt. Dann wurde es vom Hochdeutschen, das schon seit langem als Schriftsprache Verwendung fand, immer stärker zurückgedrängt und verschwand um die Mitte des 20. Jahrhunderts schließlich weitgehend aus dem Alltagsgebrauch. Das Hamburger Platt wird aber noch von vielen Hamburgern verstanden und gesprochen sowie wie in ganz Norddeutschland in Literatur, Zeitungskolumnen usw. gepflegt. Der niederdeutsche Einfluss bleibt im Hochdeutschen allgegenwärtig und manifestiert sich besonders im Missingsch. Der bekannteste Ort der Mundartpflege in Hamburg ist das Ohnsorg-Theater, das Aufführungen in niederdeutscher Sprache anbietet. Siehe auch: Hamburger Dialekt Seit den starken Einwanderungswellen in den 1960er-Jahren haben sich in vielen Quartieren Hamburgs besondere Bevölkerungsgruppen niedergelassen, so dass verschiedene Migrations- uns Sprachinseln neben der deutschen Sprache präsent sind (portugiesische Sprache im Hafenviertel ("Portugiesenviertel"), türkisch und kurdisch in Altona und Wilhelmsburg).

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Hamburgs Geschichte Hamburgs Auf das 4. Jahrhundert v. Chr. datieren die ältesten festen Behausungen. Vom 4. bis ins 6. Jahrhundert erfolgte ein Zustrom von Sachsen in den nordelbischen Raum. Im Jahre 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten, um den heidnischen Norden zu missionieren. Zu ihrer Sicherung wird die Hammaburg gebaut. 831 begründete Ludwig der Fromme hier ein Bistum, das kurze Zeit später zum Erzbistum wurde. Doch schon kurz nach der Reichsteilung von Verdun überfielen Wikinger die Region, später die slawischen Obodriten, der Erzbischof verlegte seinen Amtssitz nach Bremen. Maßgeblich durch das 1189 verliehene Hafenrecht entwickelte sich die Stadt im Mittelalter zu einem florierenden Handelszentrum und galt mit seinen zeitweilig 600 Brauereien als Brauhaus der Hanse. Zur Reformationszeit wurde der Stadtstaat ohne Blutvergießen evangelisch, 1619 war Hamburg die größte Stadt Deutschlands. Auch nach dem Niedergang der Hanse und während der Aufklärung und der Industrialisierung blieb die Stadt das bedeutendste Wirtschaftszentrum Norddeutschlands (neben Berlin). In seiner wechselvollen Geschichte unterstand die Stadt sowohl der dänischen Königskrone, war Teil des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, als auch Hauptstadt des Departments Elbmündung (Department Bouche de l´Elbe) im französischen Kaiserreich. Besondere Ereignisse der Neuzeit waren der große Hamburger Brand 1842, eine verheerende Choleraepidemie 1892, die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg und die Sturmflut 1962. Hamburgs Politik war immer auf größtmögliche Freiheit ihres Handels und politische Unabhängigkeit ausgerichtet gewesen. Auch heute noch ist Hamburg als Stadtstaat weitestgehend selbstständig und bietet dem Handel mit seinem Freihafen gute Voraussetzungen.

Politik

Hauptartikel: Politik in Hamburg Politik in Hamburg] Die Neuwahlen am 29. Februar 2004 zur Hamburgischen Bürgerschaft endeten erstmals mit einer absoluten Mehrheit für die CDU. Die SPD, die vor 2001 44 Jahre lang regiert hatte, musste deutliche Verluste hinnehmen und erreichte ihr schlechtestes Wahlergebnis nach dem 2. Weltkrieg. Die Grün-Alternative Liste konnte hingegen knapp 4 Prozentpunkte zulegen. Die FDP, deren glückloser Schulsenator Rudolf Lange kurz vor den Neuwahlen zurückgetreten war, scheiterte an der Fünf-Prozent-Hürde. Die Partei Rechtsstaatlicher Offensive verlor nach dem Ausschluss ihrer Gallionsfigur Ronald Schill 98 % ihrer Stimmen und kam nur noch auf 0,4 % (2001: 19,4 %). Auch dessen neue Gruppierung ProDM/Schill schaffte mit nur 3,1 % den Sprung in die Hamburgische Bürgerschaft nicht. Siehe auch: Hamburger Bürgermeister

Ausländische Vertretungen in Hamburg

Die wirtschaftliche Bedeutung Hamburgs für den Außenhandel der Bundesrepublik Deutschland („Hamburg, das Tor zur Welt“) hat dazu geführt, dass sich zahlreiche konsularische Vertretungen in der Hansestadt niedergelassen haben. Hamburg ist deshalb mit 99 Konsulaten (Oktober 2005) nach Hongkong die Stadt mit den meisten Konsulaten der Welt. Hierzu zählen insbesondere die skandinavischen Länder sowie die Länder, zu denen bereits seit frühester Zeit Handelsbeziehungen über den Hafen bestanden. Siehe auch: Liste der Hamburger Konsulate und Handelsvertretungen

Wirtschaft

Hamburg hat als Handels-, Verkehrs- und Dienstleistungszentrum überregionale Bedeutung und zählt zu den wichtigsten Industriestandorten in Deutschland. Wichtigste Wirtschaftszweige sind Konsumgüterindustrie, Luftfahrtindustrie (drittgrößter Standort weltweit), Chemie, Elektrotechnik, Maschinen- und Schiffbau, Mineralölwirtschaft, Banken, Medien. Seit 2002 bemüht sich der Senat, mit dem LeitbildMetropole Hamburg – Wachsende Stadt“ den Wirtschaftsstandort auszubauen und ein langfristiges Bevölkerungswachstum zu erreichen. Als Ansatzpunkt verfolgt der Senat eine kombinierte Strategie aus Stärkung Hamburgs internationaler Ausstrahlung und der Aktivierung endogener Potenziale (FHH 2001:71).

Medien

Hauptartikel: Medien in Hamburg Unter anderen werden Der Spiegel, Stern und Die Zeit in Hamburg produziert. Zahlreiche Verlage, darunter die Großverlage Axel Springer AG (Bild) und Gruner + Jahr sowie der Heinrich Bauer Verlag, die Verlagsgruppe Milchstraße (mittlerweile Teil des Burda-Verlags) und der Jahreszeitenverlag, haben hier ihren Sitz. Insgesamt wird gut die Hälfte aller überregionalen Presseprodukte Deutschlands in Hamburg produziert. Drei bedeutende Tiefdruckereien befinden sich in bzw. im Großraum Hamburg. Dies sind broschek Tiefdruck, ein Unternehmen der schlott Gruppe AG, sowie Gruner Druck, Itzehoe und die Axel Springer Tiefdruckerei, Ahrensburg, die der prinovis angehören. Hamburg ist traditionell auch Sitz zahlreicher Firmen aus der Musikbranche, allen voran der Deutschlandzentrale von Warner Music. Trotzdem musste die Stadt im Sommer 2002 den Umzug von Universal Music und des deutschen Phono-Verbandes nach Berlin verkraften, das mit großzügigen Fördermitteln lockte – kurioserweise auch aus dem Länderfinanzausgleich, in den Hamburg selbst einzahlt. Weiterhin ist Hamburg Hauptsitz des Norddeutschen Rundfunks und seiner Tochtergesellschaft Studio Hamburg, die zahlreiche Fernsehsendungen und auch Filme entweder selbst produziert oder ihre Kapazitäten zur Verfügung stellt. Um die Belange der örtlichen, nationalen, wie auch internationalen Filmwirtschaft kümmert sich von staatlicher Seite die Filmförderung Hamburg.

Verkehr

18px Hamburg verfügt über gute Straßenverbindungen im Fernverkehr. Mehrere Bundesautobahnen berühren das Stadtgebiet, die A 1 (KölnBremen–Hamburg–Lübeck, weiter als Vogelfluglinie Richtung Kopenhagen/Malmö), die A 7 (KasselHannover–Hamburg (Elbtunnel)–Flensburg), die A 23 (Hamburg–Heide), die A 24 (Hamburg–Berlin) und die A 25 (Hamburg–Geesthacht). Geplant ist eine weiträumige Umfahrung Hamburgs mit der A 20, die von Rostock kommend derzeit bei Lübeck endet. Sie soll künftig über das nördliche und westliche Umland Hamburgs und den Wesertunnel an die A 28 angeschlossen werden. Außerdem ist seit langem die A 26 (Hamburg–Stade) geplant. 18px Durch Hamburg führen die Bundesstraßen B 4, B 5, B 73, B 75, B 431, B 434 und B 447, die größtenteils radial auf den Innenstadtbereich zuführen; damit wird der Straßenverkehr dort konzentriert, was zu erheblichen Verkehrsproblemen führt. Tangentialverbindungen zur Umleitung des Durchgangsverkehrs und zur großräumigen Erschließung des Stadtgebietes kamen bisher über Planungen nicht hinaus; es bestehen jedoch drei Ringstraßen, die halbkreisförmig um die innere (Ring 1) und äußere Innenstadt (Ring 2) herum und als Viertelkreis durch die nordwestlichen Außenbezirke (Ring 3) verlaufen. Tangentialverbindungen 18px Hamburg ist einer der größten Eisenbahnknotenpunkte in Norddeutschland. Fernstrecken führen nach Westerland, Flensburg, Kiel, LübeckKopenhagen, RostockRügen, Schwerin, Berlin, Hannover, BremenRuhrgebiet und Cuxhaven. Ausser dem Hamburger Hauptbahnhof gibt es Fernbahnhöfe in Altona, Bergedorf, Harburg und am Dammtor. Bedeutung im Güterverkehr auf der Schiene haben die Hamburger Hafenbahn , die AKN sowie der kurz hinter der Stadtgrenze in Maschen gelegene größte Rangierbahnhof Europas. 18px18px Mit der S-Bahn Hamburg, der Hamburger U-Bahn und der AKN verfügt Hamburg über ein Schnellbahnnetz, welches wichtige Bereiche der Stadt sowie des nördlichen Umlands weiträumig erschließt. Alle örtlichen Verkehrsunternehmen haben sich im Hamburger Verkehrsverbund zusammengeschlossen. 18px Mit dem internationalen Flughafen Hamburg Airport befindet sich der älteste, noch in Betrieb befindliche Flughafen Deutschlands und einer der wenigen innerstädtischen Flughäfen Europas in Hamburg, dessen Kehrseite allerdings die dichte Besiedlung in seinen Einflugbereichen ist. Der Hafen wird durch sechs Fährlinien der HADAG erschlossen (fünf hiervon fahren zum Tarif des HVV). Mit dem Hinterland und der Ostsee ist Hamburg durch Binnenwasserstraßen verbunden (Unterelbe, Oberelbe, Elbe-Lübeck-Kanal, Elbe-Seitenkanal, Nord-Ostsee-Kanal).

Hafen

Nord-Ostsee-Kanal Nord-Ostsee-Kanal Der Hamburger Hafen, auch „Hamburgs Tor zur Welt“ genannt, ist der größte Seehafen in Deutschland und, gemessen am Containerumschlag 2004, der zweitgrößte in Europa und neuntgrößte weltweit. Für einige Spezialgüter, zum Beispiel Rohkaffee oder Teppiche ist er der größte Umschlaghafen weltweit. Das Hafengebiet umfasst etwa 7.399 ha (nutzbar 6.480 ha), von denen 4.331 ha (nutzbar 3.412 ha) Landflächen sind. Dazu kommen 919 ha, die zum Teil seit Jahrzehnten stadtplanerisch für die Hafenerweiterung vorgesehen sind. Angesichts immer größer werdender Schiffe droht Hamburg jedoch Anteile am Containerverkehr zu verlieren und fordert deshalb die Vertiefung der Elbe. Dieses Projekt ist ökologisch sehr umstritten. Aus der Zusammenarbeit mit Niedersachsen und Bremen zum Bau des neuen Containerhafens JadeWeserPort an dem ausreichend tiefen Fahrwasser des Jadebusens in Wilhelmshaven hat sich Hamburg nach dem Regierungswechsel 2001 zurückgezogen. Auf ungenutzten Flächen des Hamburger Hafens entsteht zurzeit quasi ein neuer Stadtteil. Das Projekt HafenCity soll auf einer Fläche von 155 Hektar Wohnen und Arbeiten ermöglichen.

Banken

Hamburg ist der bedeutendste Bankenplatz im norddeutschen Raum. Zahlreiche Institute haben hier ihre Regionaldirektion für den Norden. Zudem haben einige bedeutende Privatbanken ihren Sitz in Hamburg, z. B. M. M. Warburg & CO oder die Berenberg Bank. Die Hamburger Börse wurde 1558 als erste Börse in Deutschland und vierte in Europa gegründet, hat aber heute keine nennenswerte Bedeutung mehr.

Städtepartnerschaften

25px St. Petersburg, Russland, seit 1957 25px Marseille, Frankreich, seit 1958 25px Schanghai, Volksrepublik China, seit 1986 25px Dresden, Sachsen, seit 1987 25px Osaka, Japan, seit 1989 25px León, Nicaragua, seit 1989 25px Prag, Tschechien, seit 1990 25px Chicago, USA, seit 1994

Institutionen und Einrichtungen

Hamburg ist unter anderem Sitz des Internationalen Seegerichtshofs, der Bundesforschungsanstalt für Fischerei, der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft, des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie, der Biologischen Anstalt Helgoland, des Deutschen Wetterdienstes (Seewetteramt), des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin, des Heinrich-Pette-Instituts für Experimentelle Virologie und Immunologie, des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY), der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten sowie einer Handwerkskammer und einer Industrie- und Handelskammer. Ferner befinden sich in Hamburg ein Bundesgrenzschutzamt, drei Hauptzollämter (Hamburg-Hafen, Hamburg-Jonas und Hamburg-Stadt), ein Kreiswehrersatzamt, eine Oberfinanzdirektion, ein Prüfungsamt des Bundes, ein Wasser- und Schifffahrtsamt und ein Zollfahndungsamt. Weiterhin ist Hamburg Sitz der Europazentrale von Greenpeace.

Bildung und Forschung

Hauptartikel Hamburg/Bildung und Forschung Hamburg bietet unter seinen allgemein bildenden und beruflichen Schulen so renommierte wie die Gelehrtenschule des Johanneums, das Friedrich-Ebert-Gymnasium Harburg und das Christianeum Hamburg sowie viele Hochschulen und Forschungseinrichtungen – so die Universität Hamburg, die Technische Universität Hamburg-Harburg, die Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Hauptartikel: Kultur in Hamburg unter anderem mit Theatern, Museen und Galerien. Hamburg hat über zehn Theater, diverse Kinos und Programmkinos, zahlreiche Musikclubs und über 50 Museen.

Bauwerke und Parks

In Hamburg galt wie in vielen anderen Städten Norddeutschlands Backstein als Grundbausubstanz. Zunehmend wird jedoch heute Stahl und Glas verwendet. Zu den bedeutendsten Bauwerken der Stadt gehören unter anderem: St. Michaelis („Michel“, das Wahrzeichen der Stadt), die anderen Hauptkirchen St. Petri, St. Nikolai, St. Katharinen und St. Jacobi sowie Rathaus, Hauptbahnhof, Bahnhof Hamburg-Dammtor , Landungsbrücken, Alter Elbtunnel, Köhlbrandbrücke, der 276 Meter hohe Fernsehsender Heinrich-Hertz-Turm, Planetarium, Chilehaus und die zahlreichen Passagen in der City. Der größte Sendemast des Rundfunksender Billwerder-Moorfleet des NDR ist mit 304 Metern Höhe das höchste Bauwerk von Hamburg. In Hamburg-Bergedorf befindet sich ein 137,5 Meter hoher Fernmeldeturm in Stahlbetonbauweise. ...
mehr Sonstige Sehenswürdigkeiten beziehungsweise Attraktionen: Hamburger Fischmarkt, Hafen mit Speicherstadt, die Reeperbahn, Jungfernstieg,