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| Paul Mockapetris |
Paul MockapetrisPaul Mockapetris entwarf 1983 das Domain Name System (DNS), dessen Grundzüge in den RFCs 882 und 883 festgelegt sind. Er sorgte damit für die Ablösung der fehleranfälligen hosts-Datei auf einzelnen Systemen durch ein verteiltes und dynamisches System, das den komfortablen Umgang mit Internet-Adressen ermöglicht, welches heute noch verwendet wird.
Weblinks
- [http://www.nominum.com/bio.php?id=2 Homepage von Paul Mockapetris] (engl.)
Mockapetris, Paul
Mockapetris, Paul
1983
Jahreswidmungen
- 1983 ist „Internationales Jahr der Kommunikation“
- Die Uferschwalbe (lat. Riparia riparia) ist Vogel des Jahres des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Pierre Aubert wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Im Arpanet, dem Vorläufer des Internet, wird das Protokoll NCP gegen das heute noch verwendete TCP/IP ausgetauscht
- 15. Januar: Das deutsche Zündwarenmonopol endet
- 3. Februar: Die Republik Niger wird Mitglied in der ANAD (Accord de Nonaggression et d'Assistance en matière de Défense)
- 10. Februar: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Irland. In Kraft seit dem 17. Februar 1984
- 12. Februar: Grundgesetzänderung der Niederlande
- 15. Februar: St. Vincent und die Grenadinen wird Mitglied in der UNESCO
- 6. März: Bei den vorgezogenen Neuwahlen zum 10. Bundestag erreicht die CDU/CSU 48,8 % der Stimmen. Die F.D.P. erzielt 6,9 %. Die SPD fällt mit 38,2 % erstmals seit 1965 unter die 40 %-Marke. Zum ersten Male ziehen die Grünen mit 5,6 % der Stimmen in den Bundestag ein
- 16. März: In Ismaning wird der letzte aus Holz gebaute Sendeturm in Deutschland wegen Baufälligkeit gesprengt. Heute ist mit großer Sicherheit nur noch beim Sender Gleiwitz in Polen ein Sendeturm aus Holz vorhanden
- 24. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Thailand. In Kraft seit dem 25. Juli 1984
- 13. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Philippinen. In Kraft seit dem 20. September 1985
- 9. Mai: Papst Johannes Paul II. rehabilitiert Galileo Galilei
- 6. Juni: Der Spiegel titelt „Tödliche Seuche AIDS: Die rätselhafte Krankheit“. AIDS tritt in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit
- 14. Juli: Fidschi wird Mitglied in der UNESCO
- 17. bis 19. Juli: Eine Feierliche Deklaration zur Europäischen Union wird unterzeichnet
- 22. Juli: Beendigung des Kriegszustands in Polen
- 22. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den Philippinen
- 27. Juli: Hitzerekord in Österreich. Mit 39,7 Grad wird in Dellach im Drautal in Kärnten die wärmste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen
- 1. September: BTX wird deutschlandweit gestartet
- 1. September: Die Sowjetunion schiesst ein südkoreanisches Passagierflugzeug Flug KAL007 ab
- 3. September: Malediven. Staatspräsident Maumoon Abdul Gayoom wird für 5 Jahre wiedergewählt
- 23. September: In Berlin wird die deutsche AIDS-Hilfe e. V. (DAH) gegründet
- 23. September: St. Kitts und Nevis wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. September: Mit einem Posting im Usenet kündigt Richard Stallman das GNU–Projekt an
- 19. Oktober: Grenada. Ermordung des Ministerpräsidenten Maurice Bishop
- 23. Oktober: Libanon. Eine Autobombe tötet 241 US-Marines im Libanon
- 25. Oktober: Grenada. Die USA besetzen die Insel
- 25. Oktober: Konzert Rock für den Frieden im Palast der Republik mit Künstlern aus Ost und West
- 26. Oktober: Niederländische Antillen werden assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- 26. Oktober: St. Kitts und Nevis wird Mitglied in der UNESCO
- 30. Oktober: Erste freie Wahlen in Argentinien
- 10. November: Microsoft präsentiert Windows 1.0 auf der Comdex in Las Vegas
- 15. November: Einseitige Proklamation der „Türkischen Republik Nordzypern“
- 18. November: Neun junge Georgier versuchen in der Tiflisser Flugzeugentführung vergeblich nach der Türkei zu fliehen
- 22. November: Der Deutsche Bundestag billigt die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen (Pershing 2) in der Bundesrepublik
- 24. November: Jungferninseln werden assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- 28. November: Der Physiker Ulf Merbold (geb. 1941) nimmt als erster Bundesbürger an einem Raumflug mit der Weltraumfähre „Columbia“ teil
- 3. Dezember: Militärputsch in Nigeria
- 6. Dezember: Das Evangeliar Heinrichs des Löwen wird für 32,5 Millionen D-Mark als bis dahin teuerstes Buch der Welt in London ersteigert und kehrt nach Deutschland zurück
Kultur
- 1. Mai: Uraufführung des Musicals My One and Only von George Gershwin am St. James Theatre in New York
- 17. Juni: Uraufführung der Oper A Quiet Place von Leonard Bernstein in Houston
- 25. Juni: Eröffnung des Kunstmuseums Quadrat Bottrop
- 2. Juli: Uraufführung des musikalischen Märchens Prinz Chocolat von Gottfried von Einem in Bern
- 28. November: Uraufführung der Oper Der heilige Franziskus von Assisi von Oliver Messiaen an der Grand Opéra Paris
- 20. Dezember: Uraufführung der Oper Die Fastnachtsbeichte von Giselher Klebe in Darmstadt
- Erstmaliges stattfinden des Filmfestival Münster
- Gründung von Loesje
- Erstmalige vergabe des Rieser Kulturpreis
- Gründung der Werkbund Werkstatt Nürnberg
Katastrophen
- 27. Mai: Bei einem Zugunglück in Frechen Königsdorf kommen an der Bahnstrecke Köln-Aachen sieben Menschen ums Leben. 23 weitere werden teils schwer verletzt
- 2. Juni: Cincinnati, Ohio, USA. Eine Douglas DC-9 der Air Canada muss wegen Feuer an Bord notlanden. 23 von 46 Menschen sterben
- 1. September: Die sowjetische Luftwaffe schießt bei Sachalin eine vom Kurs abgekommene Boeing 747 der Korean Airlines ab. Alle 269 Insassen sterben dabei
- 30. Oktober: Erdbeben bei Erzurum und Kars, Türkei, etwa 1.342 Tote
- 8. November: Nähe Lubango, Angola, Afrika. Eine Boeing 737 der Angola Airlines stürzt kurz nach dem Start ab und explodiert. Alle 130 Menschen an Bord sterben dabei
- 27. November: Madrid, Spanien. Eine Boeing 747 der Avianca stürzt in der Nähe des Flughafens ab. 181 Menschen sterben, 11 werden gerettet
- 7. Dezember: Madrid, Spanien. Kollision einer Douglas DC-9 der spanischen Fluggesellschaft Aviaco und einer Boeing 727 der spanischen Iberia bei dichtem Nebel. Alle 42 Personen an Bord der DC-9 und 51 Personen der 727 sterben dabei. 42 Personen können gerettet werden, 30 von ihnen mit schweren Verletzungen
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 23. Januar: Björn Borg schwedischer Tennisspieler erklärt seinen Rücktritt vom Profisport
- 27. März: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Lucien Rodriguez in Scranton, Pennsylvania, USA, durch Sieg nach Punkten
- 20. Mai: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Tim Witherspoon im Dunes Hotel, Las Vegas, Nevada, USA, durch Punktsieg
- 25. Mai: Der HSV gewinnt in Athen durch ein Tor von Felix Magath gegen Juventus Turin den Europapokal der Landesmeister
- 11. Juni: Der 1.FC Köln holt den DFB-Pokal
- 10. September: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Scott Frank im Harrah's Marina Hotel Casino, Atlantic City, New Jersey, USA, durch technischen KO
- 3. Januar: Tyra Misoux, deutsche Pornodarstellerin
- 11. Januar: Andre Myhrer, schwedische Skirennläufer
- 12. Januar: Stefan Schauer, deutscher Eishockeyspieler
- 16. Januar: Emanuel Pogatetz, österreichischer Profifußballspieler
- 17. Januar: Alexander Meier, deutscher Fußballspieler
- 17. Januar: Jewgeni Dementjew, russischer Skilangläufer
- 19. Januar: Utada Hikaru, japanische Pop-Musikerin
- 21. Januar: Moritz Volz, deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Sarah Günther, deutsche Fußballspielerin
- 28. Januar: Michael Kempter, deutscher Fußballschiedsrichter
- 28. Januar: Shirli Volk, Schauspielerin
- 2. Februar: Carolina Klüft, schwedische Siebenkämpferin
- 11. Februar: Viola Odebrecht, deutsche Fußballspielerin
- 11. Februar: Emmanuel Krontiris, deutscher Fußballspieler
- 14. Februar: Sada Jacobson, US-amerikanische Fechterin
- 15. Februar: Philipp Degen, Schweizer Fußballspieler
- 18. Februar: Juan Carlos Menseguez, argentinischer Fußballspieler
- 18. Februar: Nicole Peters, britisches Erotikmodel
- 18. Februar: Monique Henderson, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 19. Februar: Tony D, deutscher Rapper
- 20. Februar: Jeremy Foley, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1. März: Maxi Warwel, deutsche Schauspielerin
- 3. März: Sarah Poewe, Schwimmerin mit südafrikanisch-deutscher Nationalität
- 10. März: Sonim Son, japanische Sängerin und Schauspielerin
- 24. März: Isabel Soares, Sängerin
- 28. März: Ladji Doucouré, französischer Leichtathlet
- 1. April: Christian Schulz, deutscher Fußballspieler
- 10. April: Fumiyuki Beppu, japanischer Radsportler
- 13. April: Nicole Cooke, britische Radsportlerin
- 13. April: Philipp Heerwagen, deutscher Fußballspieler (Torwart)
- 15. April: Ilja Walerjewitsch Kowaltschuk, russischer Eishockeyspieler
- 15. April: Igor Hürlimann, Schweizer Fußballspieler
- 16. April: Daniel Hubmann, Schweizer Orientierungsläufer
- 23. April: Leon Andreasen, dänischer Fußballspieler
- 23. April: Daniela Hantuchová, slowakische Tennisspielerin
- 25. April: Dušan Kožíšek, tschechischer Skilangläufer
- 26. April: Jessica Lynch, US-amerikanische Soldatin
- 2. Mai: Tina Maze, slowenische Skirennläuferin
- 10. Mai: Florian Mayer, deutscher Profi-Tennisspieler
- 11. Mai: Matt Leinart, US-amerikanischer Footballspieler
- 12. Mai: Anahí, Popsängerin
- 14. Mai: Amber Tamblyn, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. Mai: Daniel Albrecht, Schweizer Skirennläufer
- 25. Mai: Chelse Swain, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Mai: Jernej Damjan, slowenischer Skispringer
- 5. Juni: Nadine Müller, deutsche Politikerin
- 7. Juni: Nico Kunert, deutscher Weltmeister im Kunstradfahren
- 8. Juni: Kim Clijsters, belgische Tennisspielerin
- 10. Juni: Michael Auer, österreichischer Fußballspieler
- 14. Juni: Anna Lührmann, deutsche Politikerin und MdB
- 15. Juni: Julia Fischer, deutsche Violinistin
- 30. Juni: Marcus Burghardt, deutscher Radrennfahrer
- 1. Juli: Lynsey Bartilson, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. Juli: Michelle Branch, US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Gitarristin
- 3. Juli: Dorota Masłowska, polnische Schriftstellerin
- 10. Juli: Isabell Bachor, deutsche Fußballspielerin der Nationalmannschaft, Olympiateilnehmerin
- 11. Juli: Oliver Setzinger, österreichischer Eishockeyspieler
- 13. Juli: Liu Xiang, chinesischer Hürdensprinter
- 21. Juli: Eivør Pálsdóttir, färöische Sängerin und Komponistin
- 22. Juli: Jodi Albert, britische Schauspielerin
- 23. Juli: Aaron Peirsol, US-amerikanischer Schwimmer
- 26. Juli: Marcel Schied, deutscher Fußballspieler
- 27. Juli: Lorik Cana, Fußballspieler
- 5. August: Annika Mehlhorn, deutsche Schwimmerin
- 6. August: Björn Kircheisen, deutscher Nordischer Kombinierer
- 6. August: Robin van Persie, niederländischer Fußballspieler
- 7. August: Andrij Hrywko, ukrainischer Radrennfahrer
- 8. August: Kanehara Hitomi, japanische Schriftstellerin
- 14. August: Mila Kunis, Schauspielerin
- 16. August: Poom Jensen, Enkel des thailändischen Königs Rama IX. († 2004)
- 16. August: Nikolaos Zisis, griechischer Basketballspieler
- 18. August: Georgina Bardach, argentinischer Schwimmerin, Olympiateilnehmerin
- 22. August: Theo Bos, niederländischer Radrennfahrer
- 26. August: Magnus Moan, norwegischer Nordisch Kombinierer
- 28. August: Christian Pander, deutscher Fußballspieler
- 29. August: A Plus, US-amerikanischer Rapper
- 1. September: José Antonio Reyes, spanischer Fußballspieler
- 3. September: Eko Fresh, deutscher Rapper türkischer Herkunft
- 3. September: Alexander Klaws, deutscher Sänger
- 11. September: Lauryn Williams, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 14. September: Amy Winehouse, britische Jazz-Sängerin
- 16. September: Kirsty Coventry, Schwimmerin aus Simbabwe
- 21. September: Maggie Grace, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. September: Leinier Domínguez, kubanischer (Schach)|Großmeister
- 23. September: Bakary Sinaba, mailnesicher Fußballspieler
- 30. September: Boris Uran, österreichischer Popsänger und Moderator
- 11. Oktober: Ruslan Ponomarjow, ukrainischer Schachspieler
- 15. Oktober: Andreas Ivanschitz, österreichischer Fußballspieler
- 16. Oktober: Philipp Kohlschreiber, deutscher Tennisspieler
- 20. Oktober: Stephan Hocke, deutscher Skispringer
- 29. Oktober: Malik Fathi, deutscher Fußballspieler
- 31. Oktober: Alexander Grischtschuk, russischer Schachspieler
- 1. November: Yuko Ogura, japanisches Model
- 1. November: Václav Svěrkoš, tschechischer Fußballspieler Stürmer
- 5. November: Mike Hanke, deutscher Berufsfußballer
- 6. November: Nicole Hosp, österreichischer Skirennläufer
- 11. November: Philipp Lahm, deutscher Fußballspieler
- 12. November: Kolja Möller, Bundesvorsitzender der JungdemokratInnen
- 15. November: Veli-Matti Lindström, finnischer Skispringer
- 16. November: Britta Steffen, deutsche Schwimmerin
- 16. November: Renos Doweiya, nauruischer Gewichtheber
- 17. November: Jodie Henry, australische Schwimmerin
- 17. November: Kateřina Kůrková, tschechische Sportschützin
- 18. November: Jelle Van Damme, belgischer Fußballprofi
- 18. November: Jon Lech Johansen, norwegischer Hacker
- 19. November: Meseret Defar, äthiopische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 24. November: Luis León Sánchez Gil, spanischer Radrennfahrer
- 27. November: Salvatore Gambino, deutscher Fußballspieler
- 28. November: Nelson Valdez, paraguayischer Profi-Fußballspieler
- 30. November: Brigitte Acton, kanadische Skirennläuferin
- 30. November: Sanja Milenkovic, ziviles Opfer eines NATO-Bombenangriffs im Kosovo († 1999)
- 2. Dezember: Michael Wesley Smith, Schauspieler
- 2. Dezember: Michael Wesley-Smith, Schauspieler
- 11. Dezember: Marlon Kittel, deutscher Schauspieler
- 13. Dezember: Otylia Jędrzejczak, eine polnische Schwimmerin
- 30. Dezember: Noley Thornton, Schauspielerin
- 3. Januar: Rudolf Petersen, deutscher Kapitän ( - 1905)
- 5. Januar: Anton Sabel, deutscher CDU-Politiker ( - 1902)
- 12. Januar: Nikolai Wiktorowitsch Podgorny, Staatsoberhaupt der Sowjetunion ( - 1903)
- 12. Januar: Gerhard Barkhorn, deutscher Jagdflieger im 2. Weltkrieg ( - 1919)
- 15. Januar: Ernst Erich Noth, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und Schriftsteller ( - 1909)
- 19. Januar: Marietta di Monaco, deutsche Kabarettistin, Lyrikerin und Diseuse ( - 1893)
- 20. Januar: Garrincha, brasilianischer Fußballer ( - 1933)
- 23. Januar: Frank Forde, australischer Politiker und Premierminister ( - 1890)
- 23. Januar: George Cukor, US-amerikanischer Filmregisseur ( - 1899)
- 24. Januar: Juan Carlos Zabala, argentinischer Leichtathlet und Olympiasieger ( - 1911)
- 24. Januar: Adolf Mauk, deutscher Politiker ( - 1906)
- 25. Januar: Leopold Marx, schäbischer Schriftsteller, Dichter und Fabrikant ( - 1889)
- 27. Januar: Louis de Funès, französischer Schauspieler und Komiker ( - 1914)
- 27. Januar: Georges Bidault, französischer Résistancekämpfer und langjähriger Politiker ( - 1899)
- 28. Januar: Billy Fury, englischer Rockmusiker ( - 1940)
- 28. Januar: Bryher, britische Schriftstellerin ( - 1894)
- 3. Februar: Tullio Campagnolo, italienischer Radsportler ( - 1901)
- 3. Februar: Antonio Samorè, Kardinal der römisch-katholischen Kirche ( - 1905)
- 10. Februar: Hermann Schmidt, deutscher Politiker ( - 1917)
- 12. Februar: Kurt Mothes, deutscher Botaniker ( - 1900)
- 12. Februar: Eubie Blake, US-amerikanischer Pianist und Komponist ( - 1883)
- 14. Februar: Lina Radke, deutsche Leichtathletin ( - 1903)
- 14. Februar: Ludwig Rellstab, deutscher Schachspieler ( - 1904)
- 19. Februar: Otto Basil, österreichischer Schriftsteller, Publizist und Journalist ( - 1901)
- 22. Februar - Adrian Boult, englischer Dirigent ( - 1889)
- 22. Februar: Romain Maes, belgischer Radrennfahrer ( - 1913)
- 23. Februar: Herbert Howells, englischer Komponist ( - 1892)
- 25. Februar: Tennessee Williams, US-amerikanischer Schriftsteller ( - 1911)
- 28. Februar: Sepp Tanzer, österreichischer Komponist für Blasmusik ( - 1907)
- 3. März: Hergé, belgischer Comic-Autor und Zeichner ( - 1907)
- 3. März: Arthur Koestler, britischer Schriftsteller ( - 1905)
- 4. März: Robert Fischer, Präsident des Bundesgerichtshofs ( - 1911)
- 6. März: Cathy Berberian, US-amerikanische Sängerin und avantgardistische Komponistin ( - 1928)
- 7. März: Lutz Eigendorf, deutscher Fußballspieler ( - 1956)
- 7. März: Igor Markevitch, russischer Komponist und Dirigent ( - 1912)
- 9. März: Ulf von Euler, schwedischer Mediziner und Neurochemiker ( - 1905)
- 10. März: Linus Kather, deutscher Politiker ( - 1893)
- 11. März: Donald Maclean, britischer Spion ( - 1913)
- 13. März: Louison Bobet, französischer Radrennfahrer ( - 1925)
- 17. März: Haldan Keffer Hartline, US-amerikanischer Physiologe ( - 1903)
- 17. März: Gigi Gryce, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist ( - 1925)
- 18. März: Bolko von Richthofen, deutscher Prähistoriker ( - 1899)
- 18. März: Gerhard Desczyk, Politiker der DDR und Cheflektor des Union Verlages Berlin ( - 1899)
- 20. März: Rainer Christlein, Prähistoriker ( - 1940)
- 26. März: Walther Böttcher, deutscher Politiker ( - 1901)
- 26. März: Anthony Blunt, britischer Kunsthistoriker und Spion ( - 1907)
- 27. März: Hanna Malewska, polnische Schriftstellerin ( - 1911)
- 27. März: Jānis Ivanovs, lettischer Komponist ( - 1906)
- 31. März: Karandasch, russischer Clown ( - 1901)
- 6. April: Lutz Heck, Biologe und Zoodirektor ( - 1892)
- 7. April: Wilhelm Hauschild, deutscher Fotograf ( - 1902)
- 11. April: Harm Dallmeyer, deutscher Bundestagsabgeordneter ( - 1942)
- 11. April: Dolores del Río, mexikanischer Filmstar der Stummfilmzeit ( - 1905)
- 12. April: Jørgen Juve, norwegischer Fußballspieler ( - 1906)
- 14. April: Pete Farndon, britischer Rockmusiker ( - 1952)
- 14. April: Elisabeth Lutyens, britische Komponistin ( - 1906)
- 19. April: Jerzy Andrzejewski, polnischer Schriftsteller ( - 1909)
- 21. April: Michael Holzach, deutscher Journalist und Buchautor ( - 1947)
- 22. April: Earl Hines, US-amerikanischer Jazz-Pianist und Bandleader
- 24. April: Rolf Stommelen, deutscher Formel-1-Rennfahrer ( - 1943)
- 30. April: George Balanchine, russischer Choreograph, Gründer des American Ballet ( - 1904)
- 30. April: Muddy Waters, Bluesmusiker ( - 1915)
- 2. Mai: Pridi Banomyong, Premierminister von Thailand ( - 1900)
- 2. Mai: Ernesto de la Guardia Navarro, 30. Staatspräsident von Panama ( - 1904)
- 5. Mai: Horst Schumann, deutscher Arzt im KZ Ausschwitz bei Menschenversuchen ( - 1906)
- 5. Mai: John Williams, britischer Schauspieler ( - 1903)
- 5. Mai: Richard Hofmann, deutscher Fußballspieler ( - 1906)
- 6. Mai: Kai Winding, US-amerikanischer Jazzposaunist dänischer Herkunft ( - 1922)
- 7. Mai: Peter Edel, deutscher Grafiker und Schriftsteller ( - 1921)
- 8. Mai: John Fante, US-amerikanischer Schriftsteller italienischer Abstammung ( - 1909)
- 13. Mai: Otto Heckmann, deutscher Astronom ( - 1901)
- 15. Mai: Meyer Lansky, Mafiafreund von Bugsy Siegel und Lucky Luciano ( - 1902)
- 16. Mai: Edouard Zeckendorf, belgischer Amateur-Mathematiker ( - 1901)
- 18. Mai: Alfred Nau, deutscher Politiker ( - 1906)
- 20. Mai: Clair Bee, US-amerikanischer Basketballtrainer ( - 1896)
- 21. Mai: Marie Schlei, deutsche Politikerin ( - 1919)
- 22. Mai: Erna Scheffler, deutsche Juristin ( - 1893)
- 22. Mai: Albert Claude, belgischer Naturwissenschaftler ( - 1899)
- 25. Mai: Elisabet van Randenborgh, deutsche Schriftstellerin ( - 1893)
- 31. Mai: Jack Dempsey, US-amerikanischer Boxer ( - 1895)
- 1. Juni: Anna Seghers, deutsche Schriftstellerin ( - 1900)
- 2. Juni: Julio Rosales y Ras, Erzbischof von Cebu und Kardinal der römisch-katholischen Kirche ( - 1906)
- 2. Juni: Gerhard Kienle, deutscher Anthroposoph, Arzt, Universitätsgründer, Wissenschaftstheoretiker ( - 1923)
- 3. Juni: Franz Joachim Behnisch, deutscher Schriftsteller ( - 1920)
- 5. Juni: Kurt Tank, deutscher Ingenieur ( - 1898)
- 6. Juni: Hans Leip, Dichter, Schriftsteller ( - 1893)
- 7. Juni: Josef Rösing, deutscher Politiker ( - 1911)
- 12. Juni: Joseph Benjamin Hutto, US-amerikanischer Blues-Musiker ( - 1926)
- 12. Juni: Clemens Holzmeister, österreichischer Architekt ( - 1886)
- 13. Juni: Helmut Kraatz, deutscher Mediziner ( - 1902)
- 15. Juni: Mario Casariego y Acevedo, Erzbischof von Guatemala und Kardinal ( - 1909)
- 17. Juni: Eelco N. van Kleffens, niederländischer Politiker ( - 1894)
- 18. Juni: Marianne Brandt, deutsche Malerin, Bildhauerin und Designerin ( - 1893)
- 19. Juni: Georg Diederichs, deutscher Politiker ( - 1900)
- 20. Juni: Oskar Farny, deutscher Politiker ( - 1891)
- 22. Juni: Nazaire De Wolf, belgischer Komponist und Bandleader ( - 1917)
- 26. Juni: James Robert Knox, Erzbischof von Melbourne und Kardinal ( - 1914)
- 28. Juni: Pietro Frua, italienischer Automobildesigner ( - 1913)
- 30. Juni: Ernst Bettermann, deutscher Politiker ( - 1903)
- 1. Juli: Buckminster Fuller, US-amerikanischer Architekt, Designer und Wissenschaftler ( - 1895)
- 1. Juli: Erich Juskowiak, deutscher Fußballspieler ( - 1926)
- 5. Juli: Harry James, Trompeter und war Bandleader ( - 1916)
- 5. Juli: Konrad Wölki, Komponist, Mandolinist ( - 1904)
- 5. Juli: Hennes Weisweiler, deutscher Fußballtrainer ( - 1919)
- 7. Juli: Herman Kahn, US-amerikanischer Kybernetiker ( - 1922)
- 12. Juli: Erich Warsitz, deutscher Testpilot ( - 1906)
- 16. Juli: Michel Micombero, Präsident von Burundi ( - 1940)
- 17. Juli: Roosevelt Sykes, US-amerikanischer Blues-Pianist ( - 1906)
- 18. Juli: Salo Flohr, tschechoslowakisch-sowjetischer Schachmeister ( - 1908)
- 19. Juli: Erik Ode, deutscher Schauspieler ( - 1910)
- 21. Juli: Radovan Richta, tschechischer Philosoph ( - 1924)
- 23. Juli: Georges Auric, ein französischer Komponist ( - 1899)
- 25. Juli: Alberto Ginastera, argentinischer Komponist ( - 1916)
- 25. Juli: Henry Primakoff, Theoretischer Physiker ( - 1914)
- 26. Juli: Adolf Exeler, katholischer Pastoraltheologe ( - 1926)
- 26. Juli: Charlie Rivel, gelangte als Clown zu Weltruhm ( - 1896)
- 29. Juli: Luis Buñuel, Regisseur ( - 1900)
- Internet. Das DNS ist eine verteilte Datenbank, die den Namensraum im Internet verwaltet.
Hauptsächlich wird das DNS zur Umsetzung von Domainnamen in IP-Adressen (forward lookup) benutzt. Dies ist vergleichbar mit einem Telefonbuch, das die Namen der Teilnehmer in ihre Telefonnummer auflöst. Das DNS bietet somit eine Vereinfachung, weil Menschen sich Namen weitaus besser merken können als Zahlenkolonnen. So kann man sich den Domainnamen www.wikimedia.org sehr einfach merken, die dazugehörende IP-Adresse 145.97.39.155 dagegen nicht ganz so einfach.
Mit dem DNS ist auch eine umgekehrte Auflösung von IP-Adressen in Namen (reverse lookup) möglich. In Analogie zum Telefonbuch entspricht dies einer Suche nach dem Namen eines Teilnehmers zu einer bekannten Rufnummer (dies ist innerhalb der Telekommunikationsbranche unter dem Namen Inverssuche bekannt).
Darüber hinaus ermöglicht das DNS eine Entkopplung vom darunterliegenden Aufbau, z. B. Änderung der IP-Adresse, ohne den Domainnamen ändern zu müssen, und sogar rudimentäre Lastverteilung (Load Balancing).
Das DNS wurde 1983 von Paul Mockapetris entworfen und im RFC 882 beschrieben. Der RFC 882 wurde inzwischen von den RFCs 1034 und 1035 abgelöst.
Das DNS löste die hosts-Dateien ab, die bis dahin für die Namensauflösung zuständig waren.
Es zeichnet sich aus durch:
- dezentrale Verwaltung
- hierarchische Strukturierung des Namensraums in Baumform
- Eindeutigkeit der Namen
- Erweiterbarkeit
Komponenten des DNS
Das DNS besteht aus drei Hauptkomponenten:
- Domänennamensraum
- Nameservern
- Resolver
Domänennamensraum
Der Domänennamensraum hat eine baumförmige Struktur. Die Blätter und Knoten des Baumes werden als Labels bezeichnet. Ein kompletter Domänenname eines Objektes besteht aus der Verkettung aller Labels.
Label sind Zeichenketten (alphanumerisch, früher war als einziges Sonderzeichen '-' erlaubt, im Jahre 2004 kamen auch noch Umlaute wie: ä, ö, ü, é, à, è, usw. dazu), die mindestens ein Zeichen und maximal 63 Zeichen lang sind. Die einzelnen Label werden durch Punkte voneinander getrennt.
Ein Domänenname wird mit einem Punkt abgeschlossen (der hinterste Punkt wird normalerweise weggelassen, gehört rein formal aber zu einem vollständigen Domänennamen dazu).
Ein korrekter, vollständiger Domänenname (auch Fully Qualified Domain Name (FQDN) genannt) lautet z.B. www.wikipedia.de. (der letzte Punkt gehört zum Domänennamen).
Ein Domänenname darf inklusive aller Punkte maximal 255 Zeichen lang sein.
Ein Domänenname wird immer von rechts nach links delegiert und aufgelöst, d. h. je weiter rechts ein Label steht, umso höher steht es im Baum. Eine leere Zeichenkette bildet die Wurzel dieses Baumes; sie wird konsequenterweise root genannt.
Der Punkt am rechten Ende eines Domainnamens trennt das Label für die erste Hierarchieebene von der root.
Diese erste Ebene wird auch als Top Level Domain (TLD) bezeichnet.
Die DNS-Objekte einer Domäne (zum Beispiel die Rechnernamen) werden als Satz von Resource Records meist in einer Zonendatei gehalten, die auf einem oder mehreren autoritativen Nameservern vorhanden ist. Anstelle von Zonendatei wird meist der etwas allgemeinere Ausdruck Zone verwendet.
Nameserver
Nameserver sind Programme, die Anfragen zum Domänennamensraum beantworten. Man unterscheidet zwischen autoritativen und nicht-autoritativen Nameservern.
Ein autoritativer Nameserver ist verantwortlich für eine Zone. Seine Informationen über diese Zone werden deshalb als gesichert angesehen. Für jede Zone existiert mindestens ein autoritativer Server, der Primary Nameserver. Dieser wird im SOA Resource Record, einer Zonendatei aufgeführt. Aus Redundanz- und Lastverteilungsgründen werden autoritative Nameserver fast immer als Server-Cluster realisiert, wobei die Zonendaten identisch auf einem oder mehreren Secondary Nameservern liegen. Die Synchronisation zwischen Primary und Secondary Nameservern erfolgt per Zonentransfer.
Ein nicht-autoritativer Nameserver bezieht seine Informationen über eine Zone von anderen Nameservern sozusagen aus zweiter oder dritter Hand. Seine Informationen werden als nicht gesichert angesehen. Da sich DNS-Daten normalerweise nur sehr selten ändern, speichern nicht-autoritative Nameserver die einmal von einem Resolver angefragten Informationen im lokalen RAM ab, damit diese bei einer erneuten Anfrage schneller vorliegen. Diese Technik wird als Caching bezeichnet. Jeder dieser Einträge besitzt ein eigenes Verfallsdatum (TTL time to live), nach dessen Ablauf der Eintrag aus dem Cache gelöscht wird. Die TTL wird dabei durch einen autoritativen Nameserver für diesen Eintrag festgelegt und wird nach der Änderungswahrscheinlichkeit des Eintrages bestimmt (sich häufig ändernde DNS-Daten erhalten eine niedrige TTL). Das kann u. U. aber auch bedeuten, dass der Nameserver in dieser Zeit falsche Informationen liefern kann, wenn sich die Daten zwischenzeitlich geändert haben. Ein Spezialfall ist der caching only Nameserver. In diesem Fall ist der Nameserver für keine Zone verantwortlich und muss alle eintreffenden Anfragen über weitere Nameserver auflösen.
Strategien
Damit ein nicht-autoritativer Nameserver Informationen über andere Teile des Namensraumes finden kann, bedient er sich folgender Strategien.
- Delegierung Teile des Namensraumes einer Domäne werden oft an Subdomains mit dann eigens zuständigen Nameservern ausgelagert. Ein Nameserver einer Domäne kennt die zuständigen Nameserver für diese Subdomains aus seiner Zonendatei und delegiert Anfragen zu diesem untergeordneten Namensraum an einen dieser Nameserver.
- Weiterleitung Falls der angefragte Namensraum außerhalb der eigenen Domäne liegt, wird die Anfrage an einen fest konfigurierten Nameserver weitergeleitet.
- Auflösung über die Root-Server Falls kein Weiterleitungsserver konfiguriert wurde oder dieser nicht antwortet, werden die Root-Server befragt. Dazu werden in Form einer statischen Datei die Namen und IP-Adressen der Root-Server hinterlegt. Es gibt 13 Root-Server (Server A bis M). Die Root-Server beantworten ausschließlich iterative Anfragen. Sie wären sonst mit der Anzahl der Anfragen schlicht überlastet.
DNS-Anfragen werden normalerweise auf Port 53 UDP beantwortet. Falls die Antwort sehr umfangreich ausfällt (größer 512 Bytes), wird diese auf Port 53 TCP übermittelt. Zonentransfers werden stets auf Port 53 TCP durchgeführt.
Nameserversoftware
- BIND (Berkeley Internet Name Domain) ist der Ur-Nameserver und heute noch die meistgenutzte Nameserversoftware. BIND ist Open Source Software.
- djbdns (entwickelt von Dan Bernstein) gilt als sehr sicher und erfreut sich steigender Beliebtheit.
- PowerDNS war eine kostenpflichtige Implementierung, die inzwischen auch unter der GPL erhältlich ist und vor allem für das direkte Betreiben von Zonen aus SQL-Datenbanken und LDAP-Verzeichnissen bekannt ist.
- MyDNS ist eine weitere Open-Source-Software, die insbesondere auf MySQL- und PostgreSQL-Datenbanken spezialisiert ist.
- NSD ist optimiert für Server die ausschließlich autoritative Antworten liefern sollen.
Resolver
Resolver sind Ansammlungen von Bibliotheken, die Informationen aus den Nameservern abrufen können. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Anwendung und Nameserver. Der Resolver übernimmt die Anfrage einer Anwendung, ergänzt sie falls notwendig zu einem FQDN und übermittelt sie an den fest konfigurierten Nameserver.
Ein Resolver arbeitet entweder iterativ oder rekursiv und informiert den Nameserver über die verwendete Arbeitsweise. Übliche Resolver von Clients arbeiten ausschließlich rekursiv, sie werden dann auch als Stub-Resolver bezeichnet.
Bei einer rekursiven Anfrage schickt der Resolver eine Anfrage an einen ihm bekannten Nameserver und erwartet von ihm eine eindeutige Antwort. Diese Antwort enthält entweder den gewünschten Resource Record oder "gibt es nicht". Rekursiv arbeitende Resolver überlassen also die Arbeit zur vollständigen Auflösung anderen.
-
Bei einer iterativen Anfrage bekommt der Resolver entweder den gewünschten Resource Record oder die Adresse eines weiteren Nameserver, den er als nächsten fragt. Der Resolver hangelt sich so von Nameserver zu Nameserver bis er bei einem autoritativen Nameserver landet.
Die so gewonnene Antwort übergibt der Resolver an das Programm, das die Daten angefordert hat, beispielsweise an den Webbrowser.
Bekannte Programme zur Überprüfung der Namensauflösung sind nslookup, host und dig. Weitere Informationen zur iterativen/rekursiven Namensauflösung finden sich unter rekursive und iterative Namensauflösung.
Beispiel
Im Beispiel wird www.example.net "per Hand" aufgelöst. Die Adresse von A.root-servers.net (198.41.0.4) wird dabei als bekannt vorausgesetzt, die Ausgabe ist auf das Wesentliche gekürzt.
$ dig +norecurse @198.41.0.4 www.example.net
net. 172800 IN NS A.GTLD-SERVERS.net.
A.GTLD-SERVERS.net. 172800 IN A 192.5.6.30
$ dig +norecurse @192.5.6.30 www.example.net
example.net. 172800 IN NS a.iana-servers.net.
a.iana-servers.net. 172800 IN A 192.0.34.43
$ dig +norecurse @192.0.34.43 www.example.net
www.example.net. 172800 IN A 192.0.34.166
Bei den von den nicht-zuständigen Nameservern zusätzlich ausgegebenen A-Records handelt es sich um Glue Records.
Erweiterung des DNS
Bisher waren die Label – wie beschrieben – auf alphanumerische Zeichen und das Zeichen '-' eingeschränkt. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass das DNS (wie auch das Internet ursprünglich) in den USA entwickelt wurde.
Allerdings gibt es in vielen Ländern Zeichen, die nicht in einem Label verwendet werden durften (im deutschen Sprachraum zum Beispiel die Umlaute ä, ö und ü) oder Zeichen aus komplett anderen Schriftsystemen (z. B. Chinesisch). Namen mit diesen Zeichen waren bisher nicht möglich.
Dies hat sich durch die Einführung von IDNA (RFC 3490) geändert. Seit März 2004 können deutsche, liechtensteinische, österreichische und schweizer Domains (.de, .li, .at und .ch) mit Umlauten registriert und verwendet werden. Um das neue System mit dem bisherigen kompatibel zu halten, werden die erweiterten Zeichensätze mit erlaubten Zeichen kodiert, also auf derzeit gültige Namen abgebildet.
Die erweiterten Zeichensätze werden dabei zunächst gemäß dem Nameprep-Algorithmus (RFC 3491) normalisiert, und anschließend per Punycode (RFC 3492) auf den für DNS verwendbaren Zeichensatz abgebildet.
Das Voransetzen des durch die IANA festgelegten IDNA-Prefix xn-- vor das Ergebnis der Kodierung ergibt das vollständige IDN-Label.
Eine weitere aktuelle Erweiterung des DNS stellt ENUM (RFC 2916) dar. Diese Anwendung ermöglicht die Adressierung von Internet-Diensten über Telefonnummern, also das "Anwählen" von per Internet erreichbaren Geräten mit dem aus dem Telefonnetz bekannten Adressschema.
Aus dem breiten Spektrum der Einsatzmöglichkeiten bietet sich insbesondere die Verwendung für Voice over IP Services an.
DynDNS
Es kann nur Rechnern mit fester, sich also nie ändernden IP-Adresse ein fester Rechnername zugeordnet werden. Da jedoch sehr viele Nutzer mit Heimrechnern eine variable IP-Adresse haben (mit jeder Einwahl in das Internet wird eine andere IP-Adresse aus einem Pool zugeteilt = DHCP oder BOOTP), gibt es inzwischen DynDNS-Betreiber (z.B. [http://www.dyndns.org DynDNS.org] oder [http://www.mydyn.de MyDyn.de]), die dafür sorgen, dass man auch mit solch rasch ändernden Adressen möglichst immer über denselben Rechnernamen erreichbar ist.
Siehe auch: Liste der TCP/IP-basierten Netzwerkdienste
Weitere Verwendungszwecke
Im E-Mail-Verkehr wird das DNS verwendet, um abzufragen, ob ein Mailserver ein Open Relay darstellt. Da über offene Relays häufig Spam versandt wird, soll das Spam-Aufkommen durch Ablehnen einer Verbindung oder Verwerfen der E-Mail reduziert werden. Dazu fragt der Mailserver bei einer Realtime Blackhole List (RBL) bzw. DNS-based Blackhole List (DNSBL) an, ob die IP-Adresse der eingehenden SMTP-Verbindung als Open Relay eingetragen ist.
Mit dem Telephone Number Mapping werden Telefonnummern im Domain Name System abgelegt, um die IP-Telefonie zu erleichtern. Mobilfunkbetreiber benutzen DNS bei ihren Triple-A-Systemen, um zum Beispiel intern in ihrem System zu einer IP-Adresse eines Kunden die Mobile Subscriber ISDN Number abzufragen.
Es gibt auch Ansätze, das Domain Name System zum Tunneln von Nutzdaten zu verwenden und so eine Firewall zu umgehen.
DNS-Security
Das DNS ist ein zentraler Bestandteil einer vernetzten IT-Infrastruktur. Eine Störung kann erhebliche Kosten nach sich ziehen und eine Verfälschung von DNS-Daten Ausgangspunkt von Angriffen sein. Mehr als zehn Jahre nach der ursprünglichen Spezifikation wurde DNS um Security-Funktionen ergänzt. Folgende Verfahren sind verfügbar:
- Bei TSIG (Transaction Signatures) handelt es sich um ein einfaches, auf symmetrischen Schlüsseln beruhendes Verfahren, mit dem der Datenverkehr zwischen DNS-Servern gesichert werden kann.
- Bei DNSSEC (DNS Security) wird von einem asymmetrischen Kryptosystem Gebrauch gemacht, mit dem nahezu alle DNS-Sicherheitsanforderungen erfüllt werden können. Neben der Server-Server-Kommunikation wird auch die Client-Server-Kommunikation gesichert.
Domain-Registrierung
Um DNS-Namen im Internet bekannt machen zu können, muss der Besitzer die Domain, die diese Namen enthält, registrieren. Durch eine Registrierung wird sichergestellt, dass bestimmte formale Regeln eingehalten werden und dass Domain-Namen weltweit eindeutig sind. Domain-Registrierungen werden von Organisationen (Registrars) vorgenommen, die dazu von der IANA bzw. ICANN autorisiert wurden. Registrierungen sind gebührenpflichtig.
Detaillierte Informationen finden sich unter Domain-Registrierung.
Bonjour/Zeroconf
Apple hat bei der Entwicklung von Mac OS X mehrere Erweiterungen am DNS vorgenommen, welche die umfassende Selbstkonfiguration von Diensten in LANs ermöglichen soll. Zum einen wurde MulticastDNS ("mDNS") eingeführt, das die Namensauflösungen in einem LAN ohne einen dedizierten Namensserver erlaubt. Zusätzlich wurde noch DNS-SD (für "DNS Service Discovery") eingeführt, die die Suche ("Browsing") nach Netzwerkdiensten in das DNS bzw. mDNS ermöglicht. mDNS und DNS-SD sind bisher keine offiziellen RFCs des IETF, sind aber trotzdem bereits in verschiedenen (auch freien) Implementationen verfügbar. Zusammen mit einer Reihe von anderen Techniken fasst Apple DNS-SD und mDNS unter dem Namen "Zeroconf" zusammen, als Bestandteil von Mac OS X auch als "Rendezvous" bzw. "Bonjour".
Weblinks
- [http://www.rfc-editor.org/ RFCs]
- RFC 1034 – Domain Names – Concepts and Facilities
- RFC 1035 – Domain Names – Implementation and Specification
- RFC 2782 – A DNS RR for specifying the location of services (DNS SRV)
- [http://www.dnswatch.info/ DNS Namen auflösen mit Geschwindigkeits-Anzeige]
- [http://www.multicastdns.org/ MulticastDNS]
- [http://www.datenreise.de/de/censorship/zensurmethoden.php DNS-Sperren umgehen]
Kategorie:Domain Name System
Kategorie:Netzwerkprotokoll auf Anwendungsschicht
ja:Domain Name System
ko:DNS
ms:Sistem Nama Domain
RFC
Die Requests for Comments (kurz RFC; zu deutsch etwa Bitten um Kommentare) sind eine Reihe von technischen und organisatorischen Dokumenten des RFC-Editor zum Internet (ursprünglich ARPANET), die am 7. April 1969 begonnen wurden. Bei der ersten Veröffentlichung noch im ursprünglichen Wortsinne zur Diskussion gestellt, behalten RFC auch dann ihren Namen, wenn sie sich durch allgemeine Akzeptanz und Gebrauch zum Standard entwickelt haben.
RFC Status
Jeder RFC besitzt einen Status. Hier ein paar Beispiele.
- Informational - Hinweis, Idee, Nutzung.
- Proposed Standard - Vorschlag für Standard
- Draft Standard - Begutachtung von min. 2 unabhängigen Implementierungen
- Standard - Offizieller Standard STDn
- Experimental - Zum Experimentieren
- Historic - Nicht mehr benutzt
Wichtige RFCs
- RFC 768 (UDP)
- RFC 791 (IP)
- RFC 792 (ICMP)
- RFC 793 (TCP)
- RFC 959 (FTP)
- RFC 1006
- RFC 1034 (DNS - Concepts and Facilities), RFC 1035 (DNS - Implementation and Specification)
- RFC 1094 (NFS Version 2 Protocol Specification)
- RFC 1321 (MD5 Message-Digest Algorithm)
- RFC 1459 (IRC)
- RFC 1661 (PPP)
- RFC 1738 (URLs)
- RFC 1813 (NFS Version 3 Protocol Specification)
- RFC 1855 (Netiquette)
- RFC 1939 (POP3)
- RFC 2131 (DHCP)
- RFC 2222 (SASL)
- RFC 2251 (LDAP)
- RFC 2440 (OpenPGP)
- RFC 2445 (iCalendar)
- RFC 2616 (HTTP 1.1)
- RFC 2821 (SMTP)
- RFC 2822 (E-Mail-Format)
- RFC 3174 (SHA)
- RFC 3530 (NFS Version 4 Protocol Specification)
Humor in RFC
Zwischen den offiziellen RFC, die Quasi-Standards oder „Best Practices” (derzeit beste Vorgehensweisen) beschreiben, finden sich aber auch immer RFC, die nicht buchstabengetreu genommen werden sollten, oft aus Anlass des 1. April oder weil gerade Weihnachten war.
- So wird beispielsweise in RFC 2324 ein Hypertext Coffee Pot Control Protocol (HTCPCP) definiert, das der Fernsteuerung und -überwachung von Kaffeemaschinen dient.
- Als Parodie auf das Routing-Protokoll MPLS findet sich in RFC 3251 das Mostly Pointless Lamp Switching.
- RFC 2795 beschreibt, wie eine unendliche Anzahl von Affen koordiniert werden kann, die die Werke von Shakespeare produzieren soll.
- Aber auch echte Kunstwerke lassen sich ausmachen, so z.B. eine Lobeshymne auf das ARPANET (RFC 527) oder The 12 Days of Christmas aus der Sicht eines gestressten Netzwerk-Admins (RFC 1882).
- Am 1. April 2003 wurde ein RFC (RFC 3514) veröffentlicht, das dazu aufruft, bei IP-Paketen, die in irgendeiner Form „Evil” (böse) sind, ein entsprechendes Bit im Header zu setzen, um diese Pakete an Firewalls leichter ausfiltern zu können. Dies rührt daher, dass in IPv4 -Headern ein Bit, das den "Type of Service" angibt, normalerweise mit 0 gesetzt ist, von einigen modernen Anwendungen jedoch mit 1 gesetzt wird. Einige Firewalls verlassen sich darauf, dass dieses 0 ist und stufen das Paket eben als Böse ein, da es einen nicht-unterstützten Service-Typ darstellt. Für Firewalls ist dies im Grunde unerheblich und zu kleinkariert.
- Am 1. April 2004 wurde ein Allwissenheitsprotokoll entwickelt, das der amerikanischen Regierung ermöglichen sollte, alle Formen der Computerkriminalität zu erkennen und zu verhindern (RFC 3751). Nachdem sich die Anforderungen an dieses Protokoll als nicht durchführbar erweisen, endet der Text mit den Worten: „Good luck.”
- Am 1. April 2005 wurde ein neuer Standard vorgestellt, welcher moralisch einwandfreies Routing ermöglicht (RFC 4041). Des weiteren wurde das schon sehr in die Jahre gekommene UTF-8 durch UTF-9 ersetzt, welches auf dem Oktalsystem basiert und somit 9 Bits (3×3) pro Byte erlaubt (RFC 4042).
Nicht immer jedoch bleibt es bei RFC zum 1. April bei der Theorie. So wurde am 6. März 2001 eine Implementierung des RFC 1149 A Standard for the Transmission of IP Datagrams on Avian Carriers (die Übertragung von IP-Datagrammen per Brieftaube) vorgestellt. Die durchschnittliche Antwortzeit eines Pings betrug jedoch 45 min, so dass nicht mit einer regelmäßigen Nutzung im Echteinsatz zu rechnen sein wird.
Einige RFC sind zugleich For Your Information (FYI) mit eigener Zählung. So ist der RFC 1462 identisch mit dem FYI 20 FYI on What is the Internet?. Ebenso sind einige RFC auch Best Common Practice (BCP) oder RARE Technical Report (RTR).
Weiterführende Informationen
Siehe auch
- Netzwerk
- Netzwerkprotokoll
- OSI-Schichtenmodell
Weblinks
- http://www.rfc-editor.org/ (englisch)
- RFC 2555 (30 Years of RFCs)
- http://www.faqs.org/ (englisch)
- [http://www.blug.linux.no/rfc1149/ Die Implementierung von RFC 1149]
- [http://www.zvon.org ZVON.org alle derzeitigen und obsoleten RFCs in HTML]
- [http://www.bachhuber.com/rfj.html Sammlung aller Aprilscherze (englisch)]
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Muska Babitzin, oikealta nimeltään Marija (s. 1952) tuli tunnetuksi vuonna 1971 kappaleella Kirjoita postikorttiin, jota seurasi vuonna 1973 levytetty Krokotiili-rock. Muska kuuluu Babitzinien musiikkiperheeseen.
Diskografia
Albumit
- Muska (1973)
- Tää se päivä on (1977)
- Pidä ki
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