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Öko-Bewegung

Öko-Bewegung

Eine Umweltbewegung ist eine hauptsächlich um den Umweltschutz konzentrierte, viele Menschen ergreifende und vernetzende Bewegung. Sie kann sich zu einem oder mehreren kollektiven Akteuren verdichten ("Massenbewegung"), um ein von ihr als solches wahrgenommenes Problem im Rahmen bestimmter Konflikte zwischen Mensch und Umwelt in ihrem Sinne zu 'lösen'. Die einzelnen Akteure sind dabei nicht zwangsläufig in nur einer Umweltschutzorganisation organisiert, obwohl Organisationen sehr wohl Teil der Bewegung sein können, wenn nicht sogar oft synonym verwendet. Typisch für derartige Umweltbewegungen sind (im heutigen Sinne) Nichtregierungsorganisationen, wie BUND, NABU, Greenpeace, Aktionsbündnisse und viele andere. Ziel der meisten Umweltbewegungen und ihrer Mitstreiter (Umweltaktivisten) ist ein grundlegender Wandel im Verhältnis Mensch-Umwelt. Umweltbewegungen können an Hand ihrer konkreten (thematischen) Zielstellung, ihres Organisationsgrades, ihrer Größe, der von ihnen gewählten Strategien usw. unterschieden werden. Sie durchlaufen idealtypisch mehrere Phasen, die von der ersten Auseinandersetzunge mit dem Problem, der Thematisierung (meistens vor allem Ablehnung sich entwickelnder umweltschädlicher Praktiken) bis zur Organisation von diese Probleme lösenden Strukturen verläuft.

Weblinks


- [http://www.grueneliga-berlin.de/rabe_ralf/serien/umweltbewegung.html Quo vadis, Umweltbewegung?] – Interviews mit VordenkerInnen der Umweltbewegung Kategorie:Umweltschutz Kategorie:Politische Bewegung Kategorie:Soziale Bewegung

Umweltschutz

Umweltschutz bezeichnet den Schutz der Umwelt vor störenden Einflüssen oder Beeinträchtigungen, wie beispielsweise Umweltverschmutzung, Lärm, Globaler Erwärmung und Flächenversiegelung bzw. Flächenverbrauch. Ausgangspunkt des Umweltschutzes ist die Erhaltung des Lebensumfelds der Menschen und ihrer Gesundheit. Dies schließt auch den Schutz der die Menschen umgebenden Natur in einem gewissen Umfang mit ein. Trotz dieser unterschiedlichen Perspektiven haben Umwelt- und Naturschutz im konkreten Zusammenhang oft identische Ziele; im Einzelfall gibt es aber auch Zielkonflikte. Das neuzeitliche Bewusstsein für den Umweltschutz entwickelte sich in den westlichen Ländern in den 1960er Jahren, als man feststellte, dass sich industrielle Tätigkeiten sehr nachteilig auf die Umwelt auswirken können. Maßgeblich zu diesem Wertewandel beigetragen haben offensichtliche Missstände wie das Fischsterben im Rhein, Versauerung von Gewässern oder spektakuläre Chemiekatastrophen wie etwa in Seveso oder Bhopal. Viele Schwellen- und Entwicklungsländern haben oftmals nicht die nötigen Ressourcen für effektive Umweltschutzmaßnahmen. Globale Auflagen, zum Beispiel durch das Kyoto-Protokoll, werden von diesen Ländern oft abgelehnt. Es wird argumentiert, dass globale Umweltschäden im wesentlich auf Aktivitäten der Industrienationen zurückzuführen sind. Folglich sollten diese Nationen auch für umweltpolitische Maßnahmen aufkommen. Bei lokalen Problemen, wie dem Einsatz akkumulativer Pestizide fehlen oftmals bezahlbare Alternativen. So wird DDT trotz erwiesener Umweltgefahren weiterhin großflächig zur Insektenbekämpfung eingesetzt.

Deutschland

In Deutschland sind von staatlicher Seite in erster Linie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) für den Umweltschutz zuständig. Auf Länder- und Landkreisebene sind weitere Behörden auf dem Gebiet des Umweltschutzes tätig. Das Bundesumweltministerium veröffentlicht jährlich u.a. Zustandsberichte; die letzten Jahrgänge dieses [http://www.umweltbundesamt.org/fpdf-l/2312.pdf Berichts] sind im Internet abrufbar. Nachdem Mitte der 1980er Jahre der Bereich Umweltschutz zum Boomthema wurde und in der Amtszeit des Bundesumweltministers Klaus Töpfer (CDU) viele sinnvolle Änderungen in der Umweltgesetzgebung vollzogen worden waren, gelang es in der Amtszeit von Angela Merkel dem Umweltministerium nur noch gelegentlich, seine Anliegen in einer Bundesregierung durchzusetzen, die unter den Bedingungen von Globalisierung und Wirtschaftskrise den Umweltschutz als Hemmschuh statt als Motor der wirtschaftlichen Innovation sah. Der Umweltschutz wurde durch die rot-grüne Regierung 1998-2005 wieder nachdrücklicher verfolgt, wenn auch durchaus mit nicht stringenter Gesetzgebung und mit den gleichen internen Konflikten. Auch unter der schwarz-gelben Regierung bis 1998 nahm Deutschland eine Vorreiterrolle in dieser Hinsicht ein. Der ehemalige Umweltminister (und Urheber des Dosenpfandes) Prof. Dr. Klaus Töpfer ist heute ein in der Sache erfolgreicher UN-Umweltkoordinator.

Siehe auch

Portal:Umweltschutz

Literatur


- Franz Alt, Rudolf Bahro, Marko Ferst: Wege zur ökologischen Zeitenwende. Reformalternativen und Visionen für ein zukunftsfähiges Kultursystem. Edition Zeitsprung, Berlin 2002, ISBN 3-8311-3419-7 - [http://www.umweltdebatte.de/index-wege_zur_oekologischen_zeitwende.htm Informationen zum Buch]
- Oliver Geden: Rechte Ökologie - Umweltschutz zwischen Emanzipation und Faschismus. Espresso Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-8852-0759-1

Weblinks


- [http://www.bmu.de www.bmu.de] - Homepage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
- [http://www.umweltbundesamt.de www.umweltbundesamt.de] - Homepage des deutschen Umweltbundesamtes
- [http://www.umweltschutzweb.de www.umweltschutzweb.de] - UmweltschutzWeb.de-Netzwerk: umfangreicher Umweltinformationspool
- [http://www.umwelt-online.de/recht/ www.umwelt-online.de] - Umwelt online (Umweltrecht)
- [http://www.vernunft-schweiz.ch/document.php?cid=54 www.vernunft-schweiz.ch] - Umweltschutzmaßnahmen in der Schweiz !

Umweltschutzorganisation

Eine Umweltschutzorganisation ist eine Organisation (meist als Verein organisiert), die gegen aus ihrer Sicht schädliche Veränderungen der Ökosphäre vorgeht. Bekannte Umweltschutzorganisationen sind:
- Greenpeace e.V.
- Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V.
- ROBIN WOOD e.V.
- Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) e.V.
- Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.
- GLOBAL 2000 Weitere siehe :Kategorie:Umweltschutzorganisation

Siehe auch

Umwelt, Umweltschutz, Naturschutz, :Kategorie:Naturschutzorganisation

Weblinks


- [http://www.foeeurope.org www.foeeurope.org] - Friends of the Earth Europe
- [http://www.hilfsorganisationen.de/MENUE/Umweltschutz/ www.hilfsorganisationen.de] - kommentierte Auflistung von Umwelt- und Naturschutzorganisationen !

Bund

Der Begriff Bund tritt in folgenden Bedeutungen auf:
- ein Bundesstaat oder Staatenbund (z.B. Bundesrepublik Deutschland)
- ein vertraglich geregeltes Bündnis zwischen Personen oder Institutionen
- die höchste politische Ebene in einem föderalistischen Bundesstaat oder Staatenbund, siehe Bundesebene (Deutschland), Bundesebene (Schweiz), Bundesebene (Österreich)
- in der Schweiz und in Österreich auch als Synonym für die Bundesverwaltung
- die Abkürzung für die Umweltschutzorganisation BUND, den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
- eine umgangssprachliche Bezeichnung für Bundeswehr
- ein Verband (Recht)
- in der Theologie als Bezeichnung für die Beziehung zwischen Gott und Menschheit im Alten bzw. Neuen Testament der Bibel, siehe Bund (Altes Testament) und Bund (Neues Testament)
- in der Soziologie eine Kategorie, die Herman Schmalenbach unter Aufnahme charismatischer Elemente neben die Begriffe von "Gemeinschaft" und "Gesellschaft" von Ferdinand Tönnies zu stellen unternahm, siehe Bund (Soziologie)
- in der Musik die Unterteilung des Griffbrettes bei Saiten- oder Zupfinstrumenten, siehe Bund (Saiteninstrument)
- etwas zusammen Gebundenes (vgl. "Bündel"): ein Bund Stroh, Zwiebeln, Blumen, Schlüssel, Holzstangen u.a.m.
- ein altes Maß für Tafelglas, siehe Bund (Maß)
- eine Berner Tageszeitung, siehe Der Bund
- eine meist Der Bund genannte Partei, siehe Allgemeiner jüdischer Arbeiterbund
- ein Hosenbund
- die Uferstraße von Shanghai, siehe Bund (Shanghai) Siehe auch: Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten ja:ブンド

NABU

Der Naturschutzbund (NABU) ist eine nichtstaatliche Organisation (NGO) auf internationaler und nationaler Ebene, die sich vor allem konkreten Zielen des Naturschutzes zuwendet, etwa dem Schutz von Flüssen, von Wäldern oder einzelner Tierarten. Der NABU ist ein föderal organisierter Verband. Die Organisationsstruktur reicht vom Bundesverband über die Landesverbände bis zu den Ortsgruppen in den einzelnen Gemeinden. Die Jugendorganisation des NABU, die Naturschutzjugend NAJU, arbeitet ebenfalls auf allen Ebenen des Bundes mit und zählt zu einer der mitgliederstärksten Kinder- und Jugendorganisationen in Deutschland. Eine jährliche Aktion der NAJU ist der „Erlebte Frühling". Im NABU-Bundesverband arbeiten über 30 ehrenamtlich tätige Bundesfachausschüsse und Bundesarbeitsgruppen an speziellen Themen. Die Palette reicht von einzelnen Artengruppen wie Insekten und Vögeln über Landnutzungsthematiken wie "Wald und Wild" oder "Streuobst" bis zu umweltpolitischen Themen wie "Verkehr" oder "Abfall", "Energie" und "Chemie". Im Bundesfachausschuss "Internationales" gibt es darüber hinaus zahlreiche Aktivitäten speziell in Mittelasien, im Kaukasus und in Afrika sowie im Zugvogelschutz z.B. für ziehende Greifvögel an der Straße von Messina in Süditalien. Spezielle Fachzeitschriften und teilweise auch umfangreiche Serviceleistungen existieren für die Bereiche Fledermausschutz, Streuobst, Entomologie und Mykologie. Der NABU kürt regelmäßig den Vogel des Jahres.

Geschichte

1899 gründete sich in Stuttgart der "Bund für Vogelschutz" um Lina Hähnle. In den Jahren 1938 bis 1945 war der Verein als "Reichsbund für Vogelschutz" gleichgeschaltet. Ab 1946 erfolgte unter der Präsidentschaft Hermann Hähnles der Wiederaufbau als BfV. 1965 wurde der BfV in "Deutscher Bund für Vogelschutz" (DBV) umbenannt und in Landesverbände untergliedert. Im Jahr 1990 fand dann der Zusammenschluss mit den in der ehemaligen DDR neu gegründeten Landesverbänden und die Umbenennung zu NABU statt.

Wirtschaftliche Lage

Im Jahr 2004 hatte der Verband 390.531 Mitglieder (10 % mehr als 2002). Die Beiträge, Spenden, Erbschaften, Zuschüsse und Bußgelder des NABU-Bundesverbandes - also ohne die Landes-, Kreis- und Ortsverbände - beliefen sich auf 16,9 Millionen Euro (6,8 % weniger als 2002) - die Gesamteinnahmen lagen bei 18 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote lag bei 53,9 % (2002: 47,8 %).

Weblinks


- [http://www.nabu.de www.nabu.de] - Offizielle Webseite des NABU Kategorie:Naturschutzorganisation

Greenpeace

Greenpeace ist eine internationale, gemeinnützige Umweltschutzorganisation die am 15. September 1971 in Vancouver / Kanada als Nachfolgeorganisation des "Don't Make A Wave Committee" gegründet wurde. Anlass war der Protest gegen die Atomtests der USA in Alaska. Im Vergleich zu vielen anderen Umweltschutzorganisationen ist Greenpeace eher handlungsorientiert. Greenpeace-Aktivisten beschränken sich nicht auf das Einreichen von Petitionen, sondern begeben sich zum Ort des Geschehens und versuchen mit gewaltfreien Mitteln einzugreifen. Greenpeace-Aktivisten handeln oft spektakulär in der Öffentlichkeit (Besetzungen von Schornsteinen, Öltanker-Beobachtungen in Schlauchbooten usw.), nicht jedoch, ohne die Hintergründe in teilweise aufwändigen (u.U. selbst in Auftrag gegebenen) Studien zu untersuchen. Es gibt nationale Greenpeace-Vereine in einer Menge Ländern. Ein eigener Verein in Deutschland wurde 1980 in Bielefeld gegründet und 1981 auf Initiative von Greenpeace International nach Hamburg verlegt.

Struktur

Das oberste Beschlussgremium in Deutschland ist die 40-köpfige Mitgliederversammlung. Hier sitzen zu gleichen Teilen (jeweils 10 Personen) Mitarbeiter von Greenpeace Deutschland, Mitarbeiter von ausländischen Greenpeace-Büros, Personen aus dem öffentlichen Leben sowie ehrenamtliche Mitglieder. Diese 40 Mitglieder werden nicht von den Fördermitgliedern gewählt, was Greenpeace schon des öfteren den Vorwurf eingebracht hat, eine undemokratische Organisationsstruktur zu haben. Als offizielle Begründung für die Entscheidung gegen die demokratische Wahl des obersten Beschlussgremiums durch die Fördermitglieder, gibt Greenpeace an, es benötige hierarchische Strukturen, um schnell, flexibel und effektiv arbeiten zu können. Im Jahr 2003 hatte der Verein 530.000 Förderer (2,3 % mehr als 2002). Spenden und Erbschaften beliefen sich auf 37 Millionen Euro (0,6 % weniger als 2002). Greenpeace hat einen offiziellen Beraterstatus im 'Wirtschafts- und Sozialrat' der UNO, einen Kooperationsstatus in der Welternährungs-Organisation (FAO), hat Beobachterstatus im Umweltprogramm der UNO (UNEP), der Basel-Konvention gegen Giftmüllexporte, der Klimarahmen-Konvention, der Helsinki-Kommission zum Ostseeschutz, in allen gesetzgebenden Institutionen der Europäischen Union, im EU-Rat, im EU-Parlament und in ca. 20 weiteren internationalen Gremien.

Finanzen

Greenpeace hat nach eigener Aussage etwa 2,83 Millionen Fördermitglieder, davon 534.000 in Deutschland. Das jährliche Spendenaufkommen beträgt nach eigenen Angaben ca. 37 Millionen Euro. Greenpeace beschäftigt in Deutschland 175 Menschen, weltweit 1.361. Die meisten Spenden erhält Greenpeace von privaten Mitgliedern, aber auch von prominenten Personen wie dem Medienunternehmer Ted Turner. Greenpeace nimmt keine Spenden von Unternehmen oder Regierungen an, um Abhängigkeit von diesen zu vermeiden.

Eigeninitiativen

Im Jahr 1993 brachte Greenpeace in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Foron den weltweit ersten Kühlschrank auf den Markt, der ohne gefährliche Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) oder Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) als Kühlmittel auskam. Vorher hatte die Industrie behauptet, ein Ersatz dieser Stoffe zu günstigen Preisen wäre nicht möglich. Greenpeace hat bereits 1996 ein Auto vorgestellt, das bei 90 km/h auf deutlich unter drei Liter Benzinverbrauch kommt. Mit einem Kredit von Greenpeace baute die Schweizer Firma Wenko einen serienmäßigen Renault Twingo mit Benzinmotor um, den Twingo Smile und führte damit alle Argumente der Autoindustrie ad absurdum, ein Drei-Liter-Auto sei nur als Diesel und dann technisch sehr aufwändig mit umweltschädlicher Aluminium-Karosserie zu bauen. Greenpeace gründete 1999 die Genossenschaft Greenpeace Energy, die mittlerweile etwa 11.000 Mitglieder hat. Greenpeace Energy verkauft Strom aus regenerativen Stromquellen an etwa 25.000 Kunden. Die Genossenschaftsform macht Greenpeace Energy unabhängig von Banken.

Öffentliche Wahrnehmung

Kritik

Greenpeace wird wegen seiner hierarchischen Struktur und auch wegen seiner Methoden kritisiert. 1989 wurde in Kanada das Steuerrecht für gemeinnützige Organisationen geändert. Greenpeace und andere Organisationen verloren dadurch den Status der Gemeinnützigkeit. In Deutschland gab es mehrere politisch motivierte Versuche, die Gemeinnützigkeit abzuerkennen, die jedoch bislang alle gescheitert sind. Im September 2003 warf die Public Interest Watch Greenpeace in den USA vor, sie verstoßen gegen das US-Steuerrecht (siehe Weblinks unten). Diese Vorwürfe führten jedoch nie zu einem Gerichtsverfahren. Im Dezember 2004 untersuchte das Finanzamt Hamburg, ob Greenpeace gegen Gesetze verstoßen hat und ihr deshalb der Status der Gemeinnützigkeit für 2003 aberkannt werden soll. So wurde Greenpeace vorgeworfen sich auf seiner Internetseite nicht ausreichend von bestimmten Aktionen der vergangenen Jahre distanziert zu haben. Dies würde zu hohen Steuernachforderungen führen. Greenpeace-Sprecher bezeichnen das Vorhaben des Hamburger Finanzamts als absurd, da sich der Verein in zahllosen Fällen für das Gemeinwohl einsetze.

Anerkennung

Zu den Leistungen von Greenpeace für das Gemeinwohl schreibt der Direktor der Weltbank James D. Wolfensohn im Jahr 2000: „Greenpeace hat eine extrem wichtige Rolle gespielt, als es darum ging, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Umweltbelange zu lenken und die Öffentlichkeit dort zu mobilisieren [...]. Wir begrüßen diese Rolle[...].“ Und der frühere Umweltminister und heutige Direktor der UNEP Prof. Klaus Töpfer bei seiner Verabschiedung zur UNEP: „Mein Wunsch ist dabei, dass ich auch mit Greenpeace weiterhin in konstruktiv-kritischer Zusammenarbeit in Kontakt bleiben kann.“ Der frühere Greenpeace-Geschäftsführer Thilo Bode bekam für seine Tätigkeit bei Greenpeace im Jahre 2001 das Bundesverdienstkreuz erster Klasse. Der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau in seiner Lobesrede: „Greenpeace hat im vergangenen Jahrzehnt wichtige Entwicklungen zum Schutz der Umwelt initiiert und zum Teil auch selbst umgesetzt.“ Und selbst der frühere Polizei-Einsatzleiter bei den Castor-Transporten Hans Reime wird von der DPA wie folgt zitiert: „Insbesondere Greenpeace möchte ich für die fairen Aktionen danken. Es war immer eine Herausforderung.“ In Österreich wurde Greenpeace 2004 von der Bundesregierung mit dem Konrad-Lorenz-Preis für Umweltschutz ausgezeichnet.

Personen

Viele der Greenpeace-Aktivisten haben über die Organisation hinaus einen Ruf erworben. Hierzu zählen
- Crewmitglieder bei der ersten Greenpeace-Aktion, darunter: Robert Hunter (Journalist), Ben Metcalfe (Journalist), Patrick Moore (heutiger Kritiker der Organisation).
- Vorsitzende von Greenpeace International: David McTaggart (Gründer von GPI, Vorsitzender 1979-1991), Thilo Bode (1995-2001), Gerd Leipold (Gründungsmitglied von Greenpeace Deutschland, Vorsitzender von Greenpeace International seit 2001).
- Paul Watson, Aktivist der frühen Jahre, hat sich von Greenpeace getrennt und die (radikalere) Organisation Sea Shepherd gegründet.
- Fernando Pereira war ein Fotograf und kam 1985 beim Bombenanschlag des französischen Geheimdienstes auf die Rainbow Warrior ums Leben.
- Monika Griefahn war Gründungsmitglied von Greenpeace Deutschland und von 1984 bis 1990 im internationalen Vorstand von Greenpeace, bevor sie Umweltministerin in Niedersachsen wurde.

Siehe auch


- Greenpeace-Flotte: Arctic Sunrise, Beluga I & II, Esperanza, Hubschrauber Tweety, Moby Dick, MV Greenpeace, MV Sirius, Phyllis Cormack, Rainbow Warrior I & II, Vega
- Jährliches Treffen der Jugendgruppen: Greendays
- Brent Spar
- Bergwaldprojekt (Gründung 1987 durch Greenpeace)
- Arche Warder
- Nichtstaatliche Organisation
- Greenpeace Magazin
- Greenpeace Stiftung
- Greenpeace Energy

Literatur


- Nikolaus Eckhardt: Die Regenbogenkämpfer. Signal-Verlag. Baden-Baden 1983, ISBN 3-7971-0225-9
- Christian Altmann, Marc Fritzler: Greenpeace - Ist die Welt noch zu retten? ECON Taschenbuch Verlag, Düsseldorf 1995, ISBN 3-612-26127-4

Weblinks


- [http://www.greenpeace.org Internationale Homepage der Organisation] (englisch) :
- Greenpeace national: [http://www.greenpeace.de Deutschland], [http://www.greenpeace.ch Schweiz] :
- Greenpeace Regional: Seit Dezember 2000 wird [http://www.greenpeace.at Greenpeace Österreich] weiterentwickelt zu Greenpeace in Zentral- und Osteuropa und ist für folgende Staaten zuständig: Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Polen, Ungarn, Rumänien, Slowakei, Slowenien
- [http://www.publicinterestwatch.org/pdfs/PIW_report.pdf Greenpeace, Dirty Money] (PDF, englisch) - Bericht von Public Interest Watch, der Greenpeace Verstöße gegen das Steuergesetz vorwirft
- [http://www.novo-magazin.de/75/novo7528.htm NOVO-Artikel: Frische Milch in alten Schläuchen] - kritischer Artikel über die Gentechnik-Kampagne von Greenpeace
- [http://de.einkaufsnetz.org/gentechnik/lebensmittel/10588.html Der Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik"] (Deutschland)
- [http://www.greenpeace.at/fileadmin/at/dokumente/gentechnik/Lebensmittel/gentechnik_einkaufsliste.pdf Gentechnik-Einkaufsliste] (Österreich, PDF, 64 kb) Kategorie:Umweltschutzorganisation Kategorie:NGO ja:グリーンピース (NGO) th:กรีนพีซ zh-min-nan:Le̍k-sek Hô-pêng

Kategorie:Umweltschutz

Kategorie:Umwelt- und Naturschutz

Kategorie:Politische Bewegung

Bewegung

Pedicularis

Glindė (Pedicularis, angl. Wood betony, Louseworts) - bervidinių (Scrophulariaceae) šeimos augalų gentis. Tai daugiametės, retai vienmetės bei dvimetės žolės - tarpiniai parazitai. Savo šaknimis prisisiurbia prie kitų žolinių šaknų, dažniausiai varpinių arba viksvų. Gentyje apie 600 rūšių; auga Šiaurės pusrutulyje, ypač Centrinės Azijos kalnuose. Lietuvoje auga 4 rūšys:
- Pelkinė glindė (Pedicularis palustris). Auga šlapiose pievose, raistuose, žemapelkėse, pakrantėse. Žydi V-VIII mėn.
- Miškinė glindė (Pedicularis sylvatica). Auga drėgnose pamiškių pievose, miškuose, pelkėse. Žydi VI-VII mėn. Rūšis įrašyta į Lietuvos raudonąją knyga.
- Karališkoji glindė (Pedicularis sceptrum-carolinum). Auga pelkėtose pievose, užpelkėjusiuose miškuose, kalkingose pelkėse. Žydi VII-VIII mėn. Rūšis įrašyta į Lietuvos raudonąją knyga.
- Kaufmano glindė (Pedicularis kauffmannii). Auga sausose pievose, saulėtose kalvose, stepėje. Žydi VI-VII mėn. Rūšis įrašyta į Lietuvos raudonąją knygą. Category:Bervidiniai augalai

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Weblinks


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