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Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- 31. Dezember - Ende des 1. Jahrhunderts
- Gründung eines Militärlagers in Timgad/Algerien, es wird Knotenpunkt von 6 Römerstraßen.

Geboren


-

Gestorben


- um 100 - Flavius Josephus, jüdischer Feldherr und Geschichtsschreiber (
- 37/38) ko:100년 nb:100

Kategorie:100

ko:분류:100년

Timgad

Timgad ist eine algerischen Gemeinde etwa 40 km östlich von Batna in der sich die Ruinen der römischen Stadt Thamugadi befinden, die seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Die Siedlung wurde im Jahre 100 vom römischen Kaiser Trajan durch Lucius Munatius Gallus, den Legaten der Legio III Augusta, als Militärkolonie an einem bisher nicht besiedelten Ort errichtet. Die Colonia Marciana Traiana Thamugadi, wie sie mit vollem Namen hieß, lag in der römischen Provinz Numidia und weist die typische Quadratform und quadratische Unterteilung römischer befestigter Militärlager auf. In der Spätantike war Thamugadi ein wichtiger Sitz des Donatismus. Die Stätte wurde zum Weltkulturerbe erklärt, weil hier die typische Struktur römischer Stadtgründungen noch gut erkennbar ist, die in anderen Städten römischen Ursprungs durch spätere Überbauung nicht mehr sichtbar ist.

Weblinks


- [http://whc.unesco.org/en/list/194 Seite der UNESCO zu diesem Weltkulturerbe] Kategorie:Römische Stadt Kategorie:Historische Stadt Kategorie:Ort in Algerien Kategorie:Weltkulturerbe (Afrika)

Kategorie:Geboren 100

Personen, die im Jahre 100 geboren sind.
Siehe auch Kategorien:
- Gestorben 100
- Geboren 1 v. Chr. - Geboren 200
- 100er - 1. Jahrhundert - Antike

Flavius Josephus

Flavius Josephus, meist nur Josephus genannt (
- 37/38 in Jerusalem, † ca. 100), war ein jüdischer Feldherr und Geschichtsschreiber aus dem 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Er gilt als einer der wichtigsten Autoren des Hellenistischen Judentums

Leben

Flavius Josephus wurde als Joseph ben Mathitjahu ca. 37/38 n. Chr. in Jerusalem als Sohn einer angesehenen priesterlichen Familie in Jerusalem geboren. Er ist Militärkommandeur in Galiläa während des Jüdischen Aufstands gegen Rom in den Jahren 66 - 70 n.Chr., der als Erster jüdischer Krieg (aus Sicht der Römer) in die Geschichte eingegangen ist. 67 n. Chr. wird er von den Truppen Kaiser Vespasians gefangen genommen, wechselt aber die Seiten und wird zum Berater der Römer bei der Besetzung Jerusalems. Um die Stadt und den Herodianischen Tempel zu schonen, versucht er vergeblich zwischen den verfeindeten Parteien zu vermitteln. Letztlich fällt Jerusalem im Jahre 70 n. Chr., und Josephus geht mit Titus, dem Sohn Vespasians, der in der Zwischenzeit das Oberkommando übernommen hatte, nach Rom. Dort erhält er das römische Bürgerrecht (daher der Name Flavius) und verbringt den Rest seines Lebens in Rom. Er bekommt vom Kaiser eine Villa und eine stattliche Pension, von der er gut leben kann. Er stirbt etwa um 100 n. Chr.

Werk

In Rom verfasst er mehrere Werke. Als erstes schreibt er in den Jahren 75 - 79 n. Chr. das Werk De bello Judaico in 7 Büchern, (Geschichte des jüdischen Krieges). Darin schildert er den langen Kampf der Juden gegen Fremdherrschaft, beginnend mit der Besetzung Jerusalems durch die Seleukiden unter Antiochos IV. Epiphanes im Jahr 174 v. Chr. und den anschließenden Aufstand unter Führung der Makkabäer. Nach etlichen kleineren Aufständen gegen die jeweilige Fremdherrschaft kommt es in den Jahren 66 - 70 n. Chr zum großen Aufstand der Juden gegen Rom, der als 1. jüdischer Krieg in die Geschichte eingeht und einen Großteil der 7 Bücher füllt. In den folgenden Jahren bis 94 n. Chr. schreibt er Antiquitates Judaicae in 20 Büchern (Jüdische Altertümer). Darin schildert er die Geschichte des jüdischen Volkes von der Schöpfung bis zum Ausbruch des Aufstandes im Jahr 66 n. Chr. Dabei hält er sich weitgehend an die Schilderungen im Alten Testament, soweit diese historisch reichen. Für die Zeit danach, also die Zeit der Makkabäer oder Hasmonäer und vor allem für das 1. Jahrhundert vor und nach Christus, also die Zeit von Herodes dem Großen und seiner Söhne und für das Urchristentum, ist er unsere wichtigste Quelle, da er sich auf andere, uns nicht erhaltene Werke stützt. Um das Jahr 96 n. Chr. erscheinen noch zwei kleinere Werke, nämlich Contra Apionem (Gegen Apion) und Vita (Mein Leben). In diesen Werken verteidigt er vor allem das Judentum gegen antijudaistische Vorwürfe.

Bewertung

Seine anfänglichen militärischen Erfolge wurden schnell vergessen, nachdem er die Seiten gewechselt hatte. Daher hat er und haben vor allem seine Werke in der militärisch besiegten jüdischen Bevölkerung keinen nennenswerten Eindruck hinterlassen. Für sie war und blieb er ein Romgünstling und Verräter. Seine tatkräftige Mithilfe zur Niederwerfung des ersten jüdischen Aufstandes machte ihn zum umjubelten Helden, der rechtzeitig auf die richtige Seite gewechselt hatte. Seine Werke wurden in Rom hundertfach kopiert und gelten somit als „Bestseller“ der antiken Kriegsberichterstattung. Mangels anderer zeitgenössischer Quellen aus Judäa und Galiläa stützt sich Eusebius von Caesarea in seiner Kirchengeschichte fast ausschließlich auf die Angaben von Josephus, insofern es sich nicht um Zitate aus den Büchern des Neuen Testaments handelt. Josephus ist für Eusebius sozusagen der Kronzeuge für die Ereignisse zu Lebzeiten Jesu und für die Zeit des Urchristentums. Im Mittelalter erleben die Werke Josephus' eine wahre Hochblüte, besonders seit der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg. Sie waren nach der Bibel die meistgedruckten und meistgelesenen Bücher. Mit Beginn der Aufklärung und der zunehmenden Unabhängigkeit der forschenden Wissenschaften vom Einfluss der Kirche und kirchlicher Dogmen wurden speziell die zwei Stellen in Josephus' Schriften, die sich unmittelbar mit Jesus befassen, kritischen Untersuchungen unterzogen. Dieses so genannte Testimonium Flavianum (= Zeugnis des Flavius) wird, je nach Blickwinkel und Einstellung des Untersuchers, unterschiedlich bewertet. Die einen betrachten es als eine christliche Einfügung (und daher nicht original von Josephus). Andere sehen darin eine von christlichen Kopisten ausgeschmückte Version eines kürzeren Originals von Josephus. Eine weitere Gruppe betrachtet es als einen verkürzten und korrumpierten (verstümmelten) Rest eines ursprünglich wesentlich längeren Originaltextes von Josephus.

Literatur


- Flavius Josephus: Geschichte des Jüdischen Krieges. Fourier, Wiesbaden 1994. ISBN 3-921695-00-7
- Lion Feuchtwanger hat Flavius Josephus zur Hauptfigur in seiner Josephus-Trilogie gemacht(Der jüdische Krieg, 1932; Die Söhne, 1935; Der Tag wird kommen, 1945). Aufbau-Taschenbuch-Verl., Berlin 2002. ISBN 3-7466-5601-X

Weblinks


-
- [http://www.ccel.org/j/josephus/JOSEPHUS.HTM Werke des Josephus (englisch)]
- [http://josephus.yorku.ca Scholarly Resources for the Study of Flavius Josephus] Kategorie:Militärperson (Altertum) Kategorie:Autor Kategorie:Antike (Literatur) Kategorie:Literatur (Latein) Josephus Kategorie:Mann Kategorie:Geboren 37 Kategorie:Gestorben 100 ja:フラウィウス・ヨセフス ko:요셉푸스 플라비우스

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Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


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Geboren


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Gestorben


- Naevius, Prätorianerpräfekt (
- 21 v. Chr.)
- Drusilla, Tochter des Germanicus
- 38 (37?) - Tiberius Gemellus, Sohn des jüngeren Drusus (
- 19) ko:38년

High Standard Model 10

Overview

The High Standard Model 10 is a gas-actuated, semi-automatic shotgun that was manufactured by the High Standard Manufacturing Corporation of Hamden, CT. It is easily recognized by its bullpup design, rotatable shoulder stock, and integrated flashlight.

History and Design

The basic design of the Model 10 shotgun was developed in the late 1950s by Alfred Crouch, a Santa Monica, CA police sergeant. Crouch's goal was to create the ultimate entry shotgun for SWAT and tactical units. His original design used a modified Remington semi-automatic shotgun. In the mid 1960s, Crouch sold his design to the High Standard Manufacturing Corporation, who used their Flite King shotgun as the basis for the first model, the 10A. The Flite King was modified by replacing the stock, relocating the trigger assembly, and fitting a three-piece plastic shell around the receiver and first half of the barrel. The rearward piece of the shell provided an attachment point for the rotatable shoulder stock. The lower piece of the shell provided the grip. Since the trigger assembly was moved forward to accomodate the bullpup design, a rod that connected the new and original trigger locations was used to allow minimal modifications to the original Flite King receiver. Although the standard capacity of the Model 10 is 4 cartridges, there was a magazine tube extension available which would increase the capacity to 6 cartridges. On the early model, the 10A, the upper plastic section also housed the built-in flashlight and carrying handle. The later model 10B was improved with a left-hand charging handle, flip-up front sight, and utilized the new flashlight mount/carrying handle mounting block (which doubles as the carrying handle mount) as the rear sight. The "Kel-Lite" branded flashlight can be removed, as it is attached to the aforementioned mounting block.

Service

Originally, the Model 10 was sold to law enforcement only. The concept of this shotgun was quite interesting to many police agencies who adopted the Model 10 in the late 1960s and early 1970s, however, most of the agenices found many shortcomings, and ultimately ceased using the Model 10. The most common problem was the failure to cycle correctly. According to the instructions on the Model 10, only magnum or "high brass" cartridges were to be used. However, even with the correct cartridges, the action would sometimes fail to cycle reliably. Other problems that plagued the shotgun were the rough and unpredictable trigger feel, the strange rotatable shoulder stock, and the tendancy of the recoil to cause the flashlight's batteries to become damaged. Another problem was that the Model 10 could only be fired from the right arm, due to the ejection of spent cartridges from the right side of the unit with a high force. There is actually a warning on the right side of the shotgun reading "CAUTION - DO NOT SHOOT FROM LEFT SHOULDER."

Popular Culture

The 10A was featured in the comic Dick Tracy as the detective's shotgun. Category:Shotguns

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