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1037
Politik und Weltgeschehen
- Erste urkundliche Erwähnung von Bretzfeld, Niedernhall und Öhringen.
- Mauger wird Erzbischof von Rouen.
- Baubeginn der Kiewer Sophienkathedrale.
-
- Avicenna, persischer Arzt (Vater der modernen Medizin) ( - 980)
ko:1037년
Kategorie:1037
Niedernhall
Niedernhall ist eine Stadt im Hohenlohekreis in Baden-Württemberg (Deutschland).
Geografie
Geographische Lage
Niedernhall liegt am Kocher in 200 bis 400 Meter Höhe.
Geschichte
Niedernhall wird erstmals 1037 urkundlich erwähnt. Es unterstand damals den Grafen von Hohenlohe. 1356 wird der Ort durch Kaiser Karl IV. zur Stadt erhoben. Im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses kommt Niedernhall – wie alle hohenlohischen Gebiete – zum Königreich Württemberg.
Politik
Gemeinderat
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
Wirtschaft und Infrastruktur
Niedernhall ist ein Weinbauort, dessen Lagen zur Großlage Kocherberg im Bereich Kocher-Jagst-Tauber liegen.
Ansässige Unternehmen
- PVS-Kunststofftechnik, Hersteller mit Niederlassungen in Ungarn und den USA
Bildungseinrichtungen
Das Bildungszentrum Niedernhall [http://www.bzn.kuen.schule-bw.de/] umfasst eine Grund-, Haupt- und Realschule mit insgesamt ca. 725 Schüler(innen).
Freizeit- und Sportanlagen
- Freibad
- Solebad
- Tennisplätze
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Niedernhall hat eine denkmalgeschützte Altstadt mit Türmen und wehrhafter Stadtmauer von 700 m Länge.
Museen
Im Rathaus ist auch das Heimatmuseum untergebracht.
Bauwerke
- Historische Kelter
- Laurentiuskirche
- Götzenhaus
- Jagdschloß Hermersberg
Kategorie:Ort in Baden-Württemberg
Kategorie:Hohenlohekreis
Pons
Der Pons (Brücke) ist ein Abschnitt des Gehirns. Es gehört, zusammen mit dem Kleinhirn, zum Metencephalon (Hinterhirn). An einem Gehirn fällt die Brücke bereits bei flüchtiger Betrachtung als deutlich erhabener Querwulst zwischen Mesencephalon (Mittelhirn) und Myelencephalon (Nachhirn) auf.
Anatomie
Myelencephalon
Man unterteilt die Brücke in einen unteren Abschnitt, die Basis (Pars ventralis pontis), und einen oberen Teil, die Brückenhaube (Tegmentum pontis).
An der Basis sind 2 Längswulste erkennbar, in denen beidseits die Pyramidenbahn (Tractus pyramidalis) verläuft. In der mittigen Rinne (Sulcus basilaris) zwischen diesen Bahnen verläuft ein wichtiger Zufluss für die Blutversorgung des Gehirns, die Arteria basilaris. Hinter dem Pons liegt noch ein kleinerer Querwulst, das Corpus trapezoideum (Trapezkörper), in dem die Hörbahn verläuft und an dem der 6.-8. Hirnnerv an die Oberfläche treten. Die im Querschnitt sichtbare Verbindungslinie beider Hälften (Raphe) besteht vorwiegend aus kreuzenden Nervenfasern.
Seitlich an der Brücke tritt der sehr kräftige 5. Hirnnerv (Nervus trigeminus) an die Gehirnoberfläche.
Der obere Abschluss der Brückenhaube bildet den vorderen Teils des Bodens der Rautengrube (Fossa rhomboidea) und damit des 4. Ventrikels. Die Verbindung zum Kleinhirn stellt beidseits der mittlere Kleinhirnschenkel (Pedunculus cerebelli medius) her.
Funktion
Die Brücke (Pons) ist Durchgangsstation für alle Nervenfasern zwischen den vorderen und dahinterliegenden Abschnitten des Zentralnervensystems. Neben diesen Fasersträngen (weiße Substanz) liegen in der Brücke einige Ansammlungen von Nervenzellen, die Brückenkerne (Nuclei pontis). Diese Brückenkerne sind Umschaltstation der Verbindungen zwischen Großhirn und Kleinhirn, die im Bereich der Brücke von links nach rechts bzw. von rechts nach links kreuzen. An einem Querschnitt durch die Brücke erkennt man schon mit bloßem Auge diese Querverbindungen (Fibrae transversae pontis).
In der Brückenhaube liegen außerdem ein Teil der Formatio reticularis und die motorischen Ursprungskerne einiger Hirnnerven (5., 6., 7.).
Kategorie:Zentralnervensystem
ja:橋 (脳)
Grafschaft Toulouse
Die Grafschaft Toulouse war bereits Ende des 8. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil des von den Karolingern gegründeten Teilkönigreichs Aquitanien. Den Nachfolgekampf um die aquitanische Herzogswürde, den die Grafen von Toulouse nach dem Ende der Karolinger gegen die Grafen von Poitou ausfochten, ging im 10. Jahrhundert zugunsten letzterer aus.
Während Poitou und damit Aquitanien im Angevinischen Reich aufging, entwickelte sich die Grafschaft Toulouse zu einem der mächtigsten Vasallen des französischen Königs. Mit seinem Hausgut um die Stadt Toulouse, das von Agen fast die ganze Garonne entlang reichte und auch den gesamten Lauf des Flusses Lot im Norden umfasste, und dem Languedoc als Lehen (mit dem Schwerpunkt Avignon) stand der Graf von Toulouse in der Macht nur hinter dem König von Frankreich und dem König von England (als Besitzer des Angevinischen Reichs) gleichauf mit dem Herzog von Burgund.
Ab Ende des 11. Jahrhunderts machten sich Raimund IV. von Toulouse und seine Nachkommen während der Kreuzzüge einen Namen als Grafen von Tripolis im heutigen Libanon. Die Grafschaft ging 1187 durch Vermächtnis oder Erbschaft an die Fürsten von Antiochia über.
Mitte des 12. Jahrhunderts wurde die Grafschaft Toulouse das Zentrum der Albigenser, die im Albigenserkreuzzug in den Jahren 1209 bis 1218 von Simon IV. von Montfort bekämpft und 1226 von königlichen Truppen vernichtet wurden.
Die Grafschaft Toulouse kam 1271 durch Erbschaft an die Krone, behielt aber bis 1779 besondere Rechte.
Die Grafen von Toulouse
Die Grafen und Herzöge von Toulouse aus der Verwandtschaft der Karolinger
- Torsin 778-790
- Wilhelm von Aquitanien, auch Wilhelm der Große oder Wilhelm von Gellone, † 812, Graf von Toulouse, Herzog von Aquitanien bis 806, danach Mönch, Enkel Karl Martells durch eine Tochter
- Bego I. († 816), Schwiegersohn Ludwigs des Frommen, ab 811 Graf von Paris (Gerhardiner, Matfriede)
- Raimund, 812/3-818
- Berengar (X 837) 819-837 (Unruochinger)
- Bernhard, Herzog von Toulouse, † 844, Sohn Wilhelms
- Wilhelm II., Herzog von Toulouse, † 850, Sohn Bernhards
Das Haus der Grafen von Toulouse 852-1271
- Raimund I., Graf von Toulouse um 852-865
- Humfried, ca. 865-866
- Bernhard I., 866-875
- Bernard II., 875-886
- Otto, 886-918/9
- Raimund II., 918/9-923
- Raimund III. Pons, 923-950, Herzog von Aquitanien und Graf von Auvergne 932
- Wilhelm III. Taillefer, 950-1037
- Pons, 1037-1060
- Wilhelm IV., 1060-1088
- Raimund IV., 1088-1105
- Bertrand, 1105-1112
- Alfons Jordan 1112-1148
- Raimund V., 1148-1194
- Alfons II., 1148-..., Mitregent
- Raimund VI., 1194-1222
- Simon IV. von Montfort, 1215-1218
- Amaury VII. von Montfort, 1218-1224
- Raimund VII., 1222-1249
- Johanna, erbt 1249 Toulouse, † 1271
- Alfons von Frankreich, Graf von Poitou, Graf (Alfons III.) von Toulouse 1249-1271, Sohn des Königs Ludwig VIII.
Die Grafschaft Toulouse wird 1271 Kronland.
Die Grafen von Tripolis aus dem Haus der Grafen von Toulouse 1102-1187
Siehe auch: Grafschaft Tripolis
- Raimund von Toulouse, 1102-1105
- Alfons-Jordan, 1105-1109
- Wilhelm-Jordan, Regent 1105-1109
- Bertrand von Toulouse, 1109-1112
- Pons, 1112-1137
- Raimund II., 1137-1152
- Raimund III., 1152-1187
Familienbeziehungen
Von Raimund I. bis Raimund IV.
# Raimund I. († 865), Graf von Toulouse um 852
## Bernhard († 875) Graf von Toulouse 865
## Odo († 918/9) Graf von Toulouse 875
### Raimund II. († 923) Graf von Toulouse 918/9
#### Raimund III. Pons († 950) Graf von Toulouse 923, Herzog von Aquitanien und Graf von Auvergne 932
##### Wilhelm III. Taillefer ( - um 947, † September 1037) folgt 950 ∞ 1) Arsinde (Bianca), Tochter des Grafen Fulko II. von Anjou, ∞ 2) um 990 Emma Markgräfin von Provence, Tochter des Grafen Radbold, Erbin der halben Provence
###### Pons ( - um 990, † 1060) folgt 937 ∞ 1) vor 1037 Marjorie, ∞ 2) um 1040 Almodis, Tochter des Grafen Bernhard von La Marche
####### Wilhelm IV. ( - um 1040, † 1093), Graf von Toulouse 1060 ∞ 1) 1067 Matilde, ∞ 2) vor 1080 Emma, Tochter des Grafen Robert von Mortain
####### Raimund IV., auch Raimund von St. Gilles († 28. Februar 1105) Graf von Toulouse 1088, Graf von Tripolis 1097 ∞ 1) 1066, geschieden, NN, Tochter des Bertram, Graf von Provence, ∞ 2) Matilde, Tochter des Grafen Roger I. von Sizilien, geschieden, ∞ 3) 1094 Elvira, Tochter des Königs Alfons VI. von Kastilien - Nachkommen siehe unten
##### Pons Raimund († um 989) Graf von Albigeois
### Hermengild, 918/9 Graf von Rouergue
## Tochter ∞ Stefan Graf von Auvergne
Die Grafen von Toulouse von Raimund IV. bis Johanna und die Grafen von Tripolis
# Raimund IV. von St. Gilles († 28. Februar 1105) folgt 1088, Graf von Tripolis 1097 ∞ 1) 1066, geschieden, NN, Tochter des Bertram, Graf von Provence, ∞ 2) Matilde, Tochter des Grafen Roger I. von Sizilien, geschieden, ∞ 3) 1094 Elvira, Tochter des Königs Alfons VI. von Kastilien - siehe oben
## Bertrand († 21. April 1112, folgt 1105 ∞ 1) NN, ∞ 2) 1095 Adelheid, Tochter des Herzogs Odo I. von Burgund
### Pons († 1137) Graf von Tripolis 1112 ∞ Cäcilie von Frankreich († nach 1145), Tochter des Königs Philipp I.
#### Raimund II., folgt 1137-1151 ∞ Hodierna, Tochter des Balduin II. König von Jerusalem
##### Raimund III. ( - 1140, † Ende 1187) folgt 1151, Regent von Jerusalem 1174-1177 und 1184-1186, (uxor nomine) Fürst von Galiläa ∞ Eschiva von Bures, Fürstin von Galiläa, Witwe des Wilhelm Falkenberg von St. Omer
## Alfons I. Jordan ( - 1103 auf dem Pilgersberg bei Tripolis, † April 1148 in Caesarea) folgt 1112, Graf von St. Gilles ∞ um 1133 Faydiva, Tochter des Raimund von Usez
### Raimund V. ( - 1134, † 1194) folgt 1148 ∞ 1) 1154, geschieden 1165, Konstanze von Frankreich († um 1180) Tochter des Königs Ludwig VI., ∞ 2) 1166 Richeza von Polen, Tochter des Königs Wladislaw II.
#### Adelheid († nach 1199) ∞ 1171 Roger II. Graf von Carcassonne († 20. März 1194
#### Raimund VI. (1156-1222) folgt 1194 ∞ 1) 1173 Ermesinde († 1175) Tochter des Vizegrafen Bernhard Pelet von Narbonne († 1175), ∞ 2) 1175, geschieden 1193, Beatrix, Tochter des Grafen Raimund Trencavel von Carcassonne, ∞ 1193, geschieden 1196, Bourgogne, Tochter des Amalrich I. König von Zypern, ∞ 4) Oktober 1196 Johanna ( - Oktober 1164, † 24. September 1199) Tochter des Königs Heinrich II. von England, ∞ 5) um 1202 Eleonore († nach 24. Februar 1226) Tochter des Königs Alfons II. von Aragón
##### Konstanze († nach 12. Mai 1260) ∞ 1) um 1195, geschieden um 1200, Sancho VII. ( - 1154, † 7. April 1234) König von Navarra, ∞ 2) Pierre Bermond de Sauve
##### India ∞ 1) Guilbert Vicomte de Lautrec, ∞ 2) 1226 Bernard de l'Ile-Jourdain
##### Raimund VII., folgt 1222 ∞ 1) 1211, geschieden 1241, Sancha, Tochter des Königs Alfons II. von Aragón, ∞ 2) 1243, geschieden 1245, Margarete, Tochter des Hugo X. de Lusignan Graf von La Marche
###### Johanna ( - 1220, † 25. August 1271) ∞ 1241 Alfons von Frankreich ( - 11. November 1220, † 21. August 1271) Graf von Poitou 1241, Graf von Toulouse 1249, Sohn des Königs Ludwig VIII. - keine Nachkommen
##### Bertrand ∞ 1224 Contorosse de Mainfroi - Nachkommen
##### Wilhelmine, 1209 ∞ Baral des Baux
#### Alberich Taillefer († vor 1183) ∞ Beatrix ( - 1160/2, † 16. Dezember 1228) Tochter des Guido VII. Dauphin von Vienne
#### Balduin ( - 1165, † 1214)
### Alfons II., 1148 Mitregent
### ? Faydiva († um 1154) ∞ vor 3. Januar 1151 Humbert III. Graf von Savoyen.
### Bertrand (unehelich), 1149-1161 in Aleppo in Gefangenschaft
Kategorie:Graf (Toulouse)
Toulouse
Kiewer SophienkathedraleDie Kiewer Sophienkathedrale (Софійський собор) in Kiew, Ukraine gilt als eines der herausragendsten Bauwerke europäisch-christlicher Kultur.
Geschichte
christlich
In den Überlieferungen wird der Baubeginn mit dem Jahr 1037 angegeben, nachdem der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise (Ярослав Мудрый) 1036 die Petschenegen besiegen konnte.
Die Kathedrale wurde als vielkuppelige fünfschiffige Kreuzkirche mit offener Galerie nach byzantinischem Vorbild – speziell nach dem der Hagia Sophia in Konstantinopel – errichtet.
Als Hauptkathedrale der Kiewer Rus war sie ihrer christlichen und kulturellen Bedeutung nach dazu berufen, von der Weisheit des Christentums und der Festigung der politischen Macht der Rus zu künden. Die Kathedrale war Mittelpunkt des kulturellen und politischen Lebens des altrussischen Staates. Hier fanden u. a. die Thronbesteigungen der Kiewer Fürsten statt, hier tagte die Kiewer Volksversammlung (Veče), hier wurden Staatsgäste empfangen und Hofzeremonielle durchgeführt.
Die Ausmaße der Kathedrale waren schon für die damalige Zeit beeindruckend: Länge 37 m, Breite 55 m, Höhe bis zur Zentralkuppel 29 m. Die Innenausstattung ist durch Wandmalereien und vor allem durch hervorragende Mosaiken (seit dem 11. Jahrhundert) ebenfalls nach byzantinischen Vorbild gekennzeichnet: ca. 3000 m² Fresken, ca. 260 m² Mosaiken. Hervorzuheben sind das übergroße Mosaik der „Betenden Gottesmutter“ („Orans“) in der Altarapsis und das Mosaik des allherschenden Christus („Pantokrator“) in der Zentralkuppel. Zählungen haben ergeben, dass für die Mosaike 177 verschiedene Farbschattierungen verwendet wurden. Die Kathedrale diente auch als Bestattungsort der Kiewer Fürsten. Als wichtiges Grabmal hat sich der Sarg von Jaroslaw dem Weisen bis heute erhalten, der hier 1054 beigesetzt wurde.
Nach dem Einfall der Mongolen in die Rus (Mitte des 13. Jahrhunderts) verlor nicht nur die Stadt Kiew ihre zentrale politische und kulturelle Funktion, sondern auch die Sophienkathedrale verlor ihre kirchliche Bedeutung. Der Kirchenbau wurde teilweise zerstört, der Sitz des Metropoliten nach Nowgorod Velikij (und später nach Moskau) verlegt.
Im 15. Jahrhundert wurde die Kathedrale weiterhin durch Einfälle der Krimtataren in Kiew zerstört. Eine Restaurierung und ein Wiederaufbau erfolgten in den Jahren 1685 – 1707. Hierbei wurde die Innenausstattung kaum verändert, sodass sich der großartige byzantinische Eindruck bis heute erhalten hat. Dagegen wurde der äußere Kirchenbau vollkommen im Barockstil erneuert. Die Außengalerien wurden um ein Stockwerk erhöht und weitere sechs Kuppeln in der typischen Birnenform des ukrainischen Barocks hinzugefügt. Das Gelände der Sophienkathedrale wurde mit einer Mauer neu umfasst und weitere Gebäude wurden errichtet, u. a. der Metropolitenpalast, das Südtor, das Refektorium (als beheizbare Kirche auch „Warme Sophie“ genannt) und das Geistliche Seminar. Auffallend ist der Glockenturm (1699 – 1707), der über dem Hauptzugang errichtet wurde. Nach einer Erhöhung um eine vierte Etage 1851 ist er jetzt 76 m hoch.
Während der Sowjetzeit wurde der Gebäudekomplex 1934 als kirchliche Einrichtung geschlossen und als „Staatliches Reservat Sophien-Museum“ eröffnet.
Erst mit der Trennung der Ukraine von der zerfallenden Sowjetunion 1991 wurde die Sophienkathedrale wieder der orthodoxen Kirche übergeben. Aber in den folgenden Jahren gab es erhebliche Streitigkeiten innerhalb der orthodoxen Kirche über die Zugehörigkeit der Kathedrale: entweder zur orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats oder des Moskauer Patriarchats. Ebenfalls gab es auch Ansprüche der ukrainisch-katholischen Kirche. Da diese Streitigkeiten nicht gelöst werden konnten, setzte sich der ukrainische Staat durch und schloss erneut die Sophienkathedrale für kirchliche und liturgische Zwecke. Sie ist seitdem wieder ein Museumskomplex, der auch zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.
Aktuelles
2002 sollte in unmittelbarer Nähe zum Gebäudeensemble der Sophienkathedrale in einem dichtbebauten Wohnkomplex eine Tiefgarage und ein Schwimmbad mit Fitnesszentrum eingebaut werden. Aufgrund des großen Erdaushubs und der umfangreichen Baumaßnahmen kam es zu Erdbewegungen, die die Bausubstanz des gesamten Ensembles der Sophienkathedrale gefährdeten. Der große Glockenturm, der sich die Jahrhunderte über schon etwas geneigt hatte, neigte sich – zwar nicht sichtbar – etwas weiter und Mauerteile an den einzelnen Gebäuden bekamen Risse. Es bestand die ernsthafte Gefahr, dass es zu größeren Schäden kommen könnte. Die Bauarbeiten mussten eingestellt werden, um den Boden zu stabilisieren. Für die entstandenen Schäden konnte allerdings niemand verantwortlich gemacht werden.
Weblinks
- [http://www.icon-art.info/location.php?lng=de&loc_id=148 Mosaiken und Fresken der Sophienkathedrale]
Kategorie:Kirchengebäude
Kategorie:Ukraine
Kategorie:Weltkulturerbe
Kategorie:Gestorben 1037
980
Politik und Weltgeschehen
- Erste urkundliche Erwähnung von Mulfingen.
- Der Italienzug Ottos II. dauert von 980 bis 983.
- 15. Juli - Ichijō, 66. Kaiser von Japan († 1011)
- 15. Juli - Otto III. (HRR) († 1002)
- Avicenna, „Vater der modernen Medizin“ († 1037)
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ko:980년
WestNet Rail
WestNet Rail leases approximately 5000 kilometres of railroad track in Western Australia from the State Government and offers access to its track network to both Australian Railroad Group's West Australian operations and other rail operators. It is responsible for maintaining the track infrastructure, supply of the train control function and determination of track access fees.
Category:Transport in Western Australia
Category:Rail transport in Australia
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Pavitra
Pavitra (1894 - 1969) was one of the very early disciples of Sri Aurobindo and The Mother. He was born Philippe Barbier Saint-Hilaire in Paris. In 1914 he graduated from the Ècole Polytechnique with a degree in Engineering. He served in the army in World War I as an
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Leroy Gordon "Gordo" Cooper, Jr. (March 6, 1927 – October 4, 2004), was an American astronaut. He was one of the original Mercury 7 pilots in the Mercury program, the first manned-space effort
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Henry Young (disambiguation)
There have been several notable people named Henry Young:
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- Henry Young was an
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Wikipedia:Peer review/IB Biology
I would greatly appreciate any form of comments, critique, or review. Also, I need help in completing this project. Any artists with (or without) knowledge of biology that would be willing to help me draw some of these diagrams? Thanks alot! Akapsycho 09:05, 6 Jun 2005 (UTC)
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Lackawanna and Western Railroad Company Delaware
The Delaware, Lackawanna and Western Railroad Company (DL&W or Lackawanna) was a railroad connecting Pennsylvania's Lackawanna Valley, rich in anthracite coal, to New York City, Buffalo and Oswego, New York. It merged with the
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São Leopoldo is a Brazilian city located in the south state of Rio Grande do Sul. Established in July 25, 1824, by German immigrants is considered as the cradle of German culture in Brazil.
São Leopoldo is one of the 13 beautiful cities along the scenic bypass
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Kevin Pope
Kevin Pope refers to at least two notable people:
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