:: wikimiki.org ::
| 11. Oktober |
11. OktoberDer 11. Oktober ist der 284. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 285. in Schaltjahren) - somit bleiben 81 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1305 - Otto III., Herzog von (Nieder-) Bayern, wird zum König von Ungarn gekrönt
- 1746 - In der Schlacht bei Roucoux (Österreichischer Erbfolgekrieg) besiegen die Franzosen unter Moritz von Sachsen die verbündeten Österreicher, Briten und Niederländer.
- 1899 - Nachdem ein Ultimatum Paul Krugers, des ersten Präsidenten des Transvaal, und des Präsidenten des Oranje-Freistaates, Steyn, von den Briten abgelehnt wird, erfolgt die offizielle Kriegserklärung des Transvaal an Großbritannien und beginnt tags darauf der Burenkrieg.
- 1963 - Der 87jährige Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) überreicht in Bonn dem Bundespräsidenten Heinrich Lübke (CDU) seine Rücktrittserklärung.
- 1986 - Ein zweitägiges Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Ronald Reagan und dem sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow beginnt in Reykjavik - und wird aufgrund des amerikanischen Beharrens auf der Strategic Defense Initiative scheitern.
- 1994 - Der zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts erklärt den Kohlepfennig für verfassungswidrig.
- 1992 - Eduard Schewardnadse wird georgischer Staatspräsident.
- 1998 - Bei den Präsidentschaftswahlen in Aserbaidschan wird Heydär Äliyev wieder als Präsident gewählt.
- 2001 - König Abdullah II. von Jordanien ist auf Staatsbesuch in Deutschland.
- 2002 - Lokendra Bahadur Chand wird neuer Premierminister in Nepal.
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
- 1850 - Die Universität von Sydney nimmt den Lehrbetrieb auf. Sie ist die älteste Hochschule auf dem Fünften Kontinent.
- 1958 - Die NASA startet mit "Pioneer 1", die erste unbemannte Mondsonde, wobei die Sonde allerdings und letztlich die Erdanziehungskraft nicht überwinden kann.
- 1968 - Mit Apollo 7 wird der erste bemannte Flug eines Apollo-Raumschiffs durchgeführt.
Kultur
- 1874 - Uraufführung der komischen Oper Der Widerspenstigen Zähmung von Hermann Goetz in Mannheim.
- 1901 - Der Marquis von Keith, ein Schauspiel in fünf Akten von Frank Wedekind, wird im Berliner Residenztheater uraufgeführt.
- 1909 - Uraufführung der Oper Der goldene Hahn (Orig.: Solotoi petuschok) von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow an der Zimin-Oper in Moskau.
- 1913 - Uraufführung der Operette Die ideale Gattin von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien.
- 1941 - Uraufführung der Oper Die Hexe von Passau von Ottmar Gerster in Düsseldorf.
- 1980 - Die Oper Der Traumgörge von Alexander von Zemlinsky wird 38 Jahre nach dem Tod des Komponisten in Nürnberg uraufgeführt.
Religion
- 1962 - Papst Johannes XXIII. eröffnet das Zweite Vatikanische Konzil, zu dem er auch Vertreter von 18 nichtkatholischen Kirchen eingeladen hat.
Katastrophen
- 1634 - Die nordfriesische Marschinsel Alt-Nordstrand geht in der Nacht zum 12. Oktober in einem Orkan bzw. der diesem folgenden Burchardiflut unter, wobei von den 8.600 Bewohnern ungefähr 6.400 ums Leben kommen.
- 1737 - Ein Erdbeben im Raum Kalkutta (Indien) fordert ca. 300.000 Tote
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1997 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Marcos Gonzalez in Cottbus durch KO
Geboren
- 1599 - Abraham de Fabert, französischer Heerführer und Militäringenieur
- 1671 - Friedrich IV., König von Dänemark und Norwegen
- 1728 - Franz Seraph von Kohlbrenner, deutscher (bayerischer) Publizist
- 1741 - James Barry, englischer Maler
- 1758 - Heinrich Wilhelm Olbers, deutscher Arzt und Astronom
- 1766 - (vermutet) Poul Poulsen Nolsøe, färöischer Nationalheld
- 1788 - Simon Sechter, österreichischer Musiktheoretiker, Musikpädagoge, Organist, Dirigent und Komponist
- 1805 - Gustav Struve, deutscher Politiker und radikaldemokratischer Revolutionär
- 1806 - Aleksandar Karađorđević, serbischer Fürst
- 1810 - Anton Zwengauer, deutscher Maler
- 1821 - George Williams, britischer Gründer des Christlicher Verein Junger Menschen
- 1825 - Conrad Ferdinand Meyer, schweizerischer Dichter des Realismus
- 1841 - Friedrich Hegar, schweizerischer Komponist und Dirigent
- 1844 - Henry John Heinz, US-amerikanischer Geschäftsmann und Erfinder
- 1845 - Reinhold Kraetke, Staatssekretär des Reichspostamtes
- 1849 - Carl Wolff, siebenbürger Volkswirtschaftler, Journalist und Politiker
- 1849 - William Knox D'Arcy, britischer Unternehmer
- 1863 - Xavier Leroux, französischer Komponist
- 1865 - Emma Graf, schweizerische Frauenrechtlerin
- 1868 - Ernst Kornemann, deutscher Althistoriker
- 1876 - Gertrud von Le Fort, deutsche Schriftstellerin
- 1881 - Hans Kelsen, österreichischer Jurist
- 1881 - Lewis Fry Richardson, britischer Mathematiker und Friedensforscher
- 1882 - Robert Nathaniel Dett, kanadischer Komponist
- 1882 - Will Vesper, deutscher Schriftsteller
- 1883 - Wilhelm Hamacher, deutscher Politiker der Zentrumspartei
- 1884 - Eleanor Roosevelt, ehemalige First Lady der USA
- 1884 - Friedrich Bergius, deutscher Chemiker, Nobelpreis für Chemie 1931
- 1884 - Sig Ruman, US-amerikanischer Schauspieler
- 1885 - Alfréd Haar, ungarischer Mathematiker
- 1885 - François Mauriac, französischer Schriftsteller
- 1887 - Oscar Shaw, US-amerikanischer Schauspieler
- 1888 - Christine Teusch, deutsche Politikerin, ehemalige Kultusministerin in Nordrhein-Westfalen
- 1888 - Emil Bohnke, deutscher Bratschist, Komponist und Dirigent
- 1889 - Charles F. Wennerstrum, US-amerikanischer Richter, u. a. bei den Nürnberger Prozessen
- 1894 - Boris Pilnjak, russischer Dichter
- 1895 - Jakov Gotovac, kroatischer Komponist und Dirigent
- 1895 - Hans Schiebelhuth, deutscher Schriftsteller und Dichter
- 1903 - Hans Söhnker, deutscher Schauspieler
- 1905 - Jean-Marie Villot, französischer Kardinal und Camerlengo der katholischen Kirche
- 1910 - Albert Hößler, deutsche Widerstandskämpfer
- 1911 - Juan Carlos Zabala, argentinischer Leichtathlet, olympischer Marathonsieger 1932
- 1914 - Reuben Fine, US-amerikanischer Schachspieler und Psychoanalytiker
- 1918 - Jerome Robbins, US-amerikanischer Tänzer
- 1919 - Art Blakey, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 1920 - James Aloysius Hickey, emeritierter Erzbischof von Washington und Kardinal
- 1924 - Mal Whitfield, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1925 - Elmore Leonard, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller
- 1925 - Wander Bertoni, österreichischer Bildhauer
- 1927 - Joséphine Charlotte (Luxemburg), Mutter des Luxemburger Großherzogs Henri
- 1928 - Alfonso de Portago, spnaischer Autorennfahrer
- 1929 - Dorothee Wilms, deutsche Politikerin
- 1929 - Liselotte Pulver, schweizerische Schauspielerin
- 1930 - Dagobert Lindlau, deutscher Journalist
- 1932 - Dottie West, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1935 - Jan van Vlijmen, niederländischer Komponist
- 1937 - Bobby Charlton, englischer Fußballspieler
- 1939 - Khin Nyunt, myanmarischer General und Politiker
- 1939 - Zenon Grocholewski, polnischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1940 - Christoph Blocher, schweizerischer Unternehmer und Politiker, Bundesrat
- 1941 - Lester Bowie, US-amerikanischer Jazz-Trompeter, -Bandleader und -Komponist
- 1945 - Joana, deutsche Sängerin und Songschreiberin
- 1945 - Robert Peter Gale, US-amerikanischer Mediziner
- 1946 - Daryl Hall, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1946 - Sawao Kato, japanischer Kunstturner
- 1948 - Peter Kodwo Appiah Turkson, ghanaischer Erzbischof und Kardinal
- 1950 - Andrew Woolfolk, US-amerikanischer Musiker
- 1951 - Jean-Jacques Goldman, französischer Komponist und Interpret
- 1952 - Angelika Mertens, deutsche Politikerin
- 1954 - Danny Sugerman, US-amerikanischer Musik-Manager
- 1954 - Sascha Hehn, deutscher Schauspieler
- 1955 - Hans-Peter Briegel, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1956 - Nicanor Duarte Frutos, Präsident von Paraguay
- 1961 - Alfred Dorfer, österreichischer Kabarettist und Schauspieler
- 1961 - Lois Renner, österreichischer bildender Künstler
- 1962 - Joan Cusack, US-amerikanische Schauspielerin
- 1965 - Juan Ignacio Cirac, spanischer Physiker und Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching
- 1966 - Christoph Peters, deutscher Schriftsteller
- 1967 - Andreas Ehret, deutscher Pianist
- 1969 - Tetiana Terestschuk-Antipowa, ukrainische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1972 - Claudia Black, australische Schauspielerin
- 1973 - Takeshi Kaneshiro, japanisch-taiwanischer Schauspieler
- 1974 - Valerie Niehaus, deutsche Schauspielerin
- 1975 - Renate Lingor, deutsche Fußballspielerin
- 1978 - Sascha Reinelt, deutscher Hockeyspieler
- 1983 - Ruslan Ponomarjow, ukrainischer Schachspieler
Gestorben
- 965 - Brun(o) I. von Sachsen, Erzbischof von Köln, Herzog von Lothringen
- 1303 - Bonifatius VIII. (Benedetto Caetani), Papst 1294-1303
- 1347 - Ludwig der Bayer, deutscher Kaiser
- 1531 - Ulrich Zwingli, schweizerischer Reformator
- 1708 - Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, deutscher Philosoph und Mathematiker
- 1833 - Ernst Fries, deutscher Maler der Romantik
- 1849 - Valentin Streuber, badischer Revolutionär. standrechtlich erschossenValentin Streuber
- 1889 - James Prescott Joule, britischer Physiker
- 1893 - Ford Madox Brown, englischer Maler
- 1896 - Anton Bruckner, österreichischer Komponist und Dirigent
- 1907 - Adolf Furtwängler, deutscher Archäologe
- 1928 - Thomas Hardy, britischer Schriftsteller
- 1940 - Vito Volterra, italienischer Mathematiker und Physiker
- 1957 - René Auberjonois, schweizerischer Maler und Zeichner
- 1958 - Johannes R. Becher, deutscher Schriftsteller
- 1961 - Chico Marx, US-amerikanischer Schauspieler, einer der fünf Marx-Brothers
- 1963 - Jean Cocteau, französischer Dichter, Regisseur und Schauspieler
- 1963 - Edith Piaf, französische Chansonsängerin
- 1965 - Walter Stampfli, schweizerischer Politiker
- 1970 - Oliver Buckenauer, deutscher Schriftsteller und Ökonom
- 1976 - Connee Boswell, US-amerikanische Blues- und Jazz-Sängerin und Schauspielerin
- 1985 - Tex Williams, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1987 - Uwe Barschel, deutscher CDU-Politiker
- 1988 - Max Imdahl, deutscher Kunsthistoriker
- 1996 - Lars Valerian Ahlfors, finnisch-US-amerikanischer Mathematiker
- 1997 - Käthe Gold, österreichische Schauspielerin
- 2002 - Werner Eberlein, deutscher Kommunist
- 2003 - Fredy Knie, schweizerischer Zirkusdirektor
- 2004 - Hans-Dietrich Brosda, deutscher Sportler
- 2004 - Reinhard Hesse, deutscher Redenschreiber und Journalist
- 2005 - Johannes Gachnang, Schweizer Künstler, Ausstellungsmacher und Verleger
- 2005 - Michael Maerker, Niederrheinischer Bildhauer und Maler
Feier- und Gedenktage
- Gedenktag des Heiligen Brun(o), Erzbischof von Köln
Siehe auch
- 10. Oktober - 12. Oktober
- 11. September - 11. November
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1011
ja:10月11日
ko:10월 11일
simple:October 11
th:11 ตุลาคม
Gregorianischer KalenderDer gregorianische Kalender, benannt nach Papst Gregor XIII., ist der heute in den meisten Teilen der Welt gültige Kalender.
Gregorianische Kalenderreform
Kalender
Das erste Konzil von Nizäa bestimmte im Jahre 325, dass das Osterfest immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlings-Anfang (bezogen auf Jerusalem) gefeiert werden sollte. Das astronomische Ereignis des Primar-Äquinoktiums (Frühlings-Tagundnachtgleiche der nördlichen Hälfte unseres Planeten) fand im Konzilsjahr 325 am 21. März statt, und die julianische Schalttagsregelung wurde damals noch nicht als verbesserungsbedürftig erkannt. Der damals gültige julianische Kalender ging von einem mittleren Sonnenjahr von 365,25 Tagen aus und glich die Differenz (bezogen auf 365 Tage) von annähernd 6 Stunden alle vier Jahre durch die Einfügung eines Schalttags aus. Gegenüber dem vom tatsächlichen Gang der Himmelsmechanik astronomisch vorgegebenen Sonnenjahr, das im Jahre 2000 auf 365,242190517 Tage bestimmt wurde -also etwa 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 45,25 Sekunden- war das Jahr des julianischen Kalenders also etwas mehr als 11 Minuten zu lang. Bis ins 16. Jahrhundert, zur Zeit Papst Gregors XIII., hatte sich dieser Fehler so ausgewirkt, dass das Primar-Äquinoktium im Jahr 1582 schon am 11. März stattfand.
Diese Verschiebung des Kalenders war jedoch schon längere Zeit vorher offenkundig geworden. Seit dem 14. Jahrhundert wurden immer wieder Vorschläge für eine Kalenderreform unterbreitet – u. a. durch Nikolaus von Kues, Regiomontanus und Nikolaus Kopernikus. Diese waren aber stets abgelehnt worden. Gleichwohl bildeten Kopernikus' Werk De Revolutionibus Orbium Coelestium (»Von den Umdrehungen der Himmelskörper«) sowie die prutenischen Tafeln von Erasmus Reinhold die Basis für die schließlich von Papst Gregor XIII. dekretierte Reform.
Um die Frühlings-Tagundnachtgleiche wieder mit dem 21. März in Übereinstimmung zu bringen und Ostern wieder am richtigen Tage feiern zu können, folgte der Papst dem Vorschlag des Mediziners und Hobby-Astronomen Aloisius Lilius und bestimmte, dass im Jahre 1582 zehn Tage übersprungen werden sollten. Daher folgte in einigen römisch-katholischen Ländern auf den 4. Oktober gleich der 15. Oktober – die Abfolge der Wochentage blieb dabei jedoch unverändert. Damit fand das Primar-Äquinoktium dort im Folgejahr 1583 wieder am 21. März statt; die Zeitrechnung innerhalb des Christentums war jedoch nicht mehr einheitlich. Damit war die Ausgangslage, wie sie zur Zeit des Konzils bestand, wieder ungefähr hergestellt.
Um ein erneutes Abrücken des 21. März vom Zeitpunkt des Primar-Äquinoktiums für alle Zukunft zu vermeiden, legte der neue gregorianische Kalender die Dauer des mittleren Sonnenjahrs auf 365,2425 statt wie bisher auf 365,25 Tage fest. Diese Verkürzung erfolgte dadurch, dass – abweichend von der Schaltregel des julianischen Kalenders – die Jahre keinen Schalttag haben, deren Zahl zwar ohne Rest durch 100, nicht aber durch 400 geteilt werden kann.
Weil bis zur ersten Anwendung dieser neuen Ausnahmeregel im Jahre 1700 noch 117 Jahre vergingen, hat sich der Kalender gegenüber dem astronomischen Ereignis des Primar-Äquinoktiums im Durchschnitt wieder um 1 Tag verrückt. Seither pendelt es zwischen dem 19. und 21. März.
Die Schaltregeln
- Nach der grundsätzlich weiterhin gültigen Julianischen Schaltregel weisen Jahre, deren Zahlen durch 4 dividiert natürliche Zahlen ergeben, im Februar einen 29. Tag (“Schalttag“) auf und umfassen dadurch als Schaltjahre 366 Tage.
- Die Gregorianische Schaltregel bestimmt hiervon drei Ausnahmen : Keine Schaltjahre sind diejenigen Säkular-Jahre (Jahre, deren Zahl am Ende zwei Nullen aufweist), deren Zahl durch 400 dividiert keine natürliche Zahl ergibt.(Deshalb waren die Jahre 1700, 1800 und 1900 keine Schaltjahre, und auch die Jahre 2100, 2200 und 2300 werden keine Schaltjahre sein.)
oder:
- Ist die Jahreszahl durch 4 teilbar, aber nicht durch 100, dann ist es ein Schaltjahr mit 366 Tagen. Beispiele: 1980, 1972, 1720.
- Ist die Jahreszahl durch 100 teilbar, aber nicht durch 400, dann ist das Jahr ein gewöhnliches Gemeinjahr und hat nur 365 Tage, z. B. in den Jahren 1700, 1800 und 1900 oder ferner 2100.
- Ist die Jahreszahl durch 400 teilbar, ist das Jahr ein Schaltjahr. Die Jahre 1600 und 2000 waren – in Übereinstimmung mit der Julianischen Schaltregel – Schaltjahre zu 366 Tagen.
Einführung des gregorianischen Kalenders in verschiedenen Ländern
Nur wenige Länder wie Spanien oder Portugal übernahmen den gregorianischen Kalender tatsächlich am 4./15. Oktober 1582. Die meisten römisch-katholischen Länder Europas folgten in den nächsten Jahren, während die protestantischen Länder den neuen Kalender, weil vom Papst dekretiert, zunächst ablehnten. Beispielsweise führten ihn die meisten katholischen Kantone der Schweiz 1584 ein, das Wallis jedoch erst 1655. Dort folgte damals auf den 28. Februar der 11. März. Die evangelischen Territorien des Deutschen Reichs übernahmen den gregorianischen Kalender erst 1700. Auf den 18. Februar folgte dort unmittelbar der 1. März 1700. Zuvor mussten beispielsweise Verträge zwischen katholischen und protestantischen Fürsten mit beiden Daten versehen werden, etwa als 5./15. Oktober 1582. Um die Jahreswende differierten die Jahreszahlen zwischen den Gebieten des alten und neuen Kalenders. Aus dieser Zeit stammt der Ausdruck »zwischen den Jahren« für die Tage nach Weihnachten. Die reformierten Orte der Schweiz folgten ein Jahr später, allerdings mit drei Ausnahmen: Der protestantische Halbkanton Appenzell Ausserrhoden und die protestantischen Teile von Glarus und Graubünden. Der offizielle Übergang zum neuen Kalender sollte dort bis 1812 dauern; der alte Kalender blieb aber noch länger in der Bevölkerung lebendig. Die Appenzeller Silvesterkläuse werden noch immer am 31. Dezember nach dem julianischen Kalender (13. Januar nach dem gregorianischen Kalender) gefeiert. In England (und auch in den späteren USA) wurde der gregorianische Kalender erst in der Nacht vom 2. September auf den 14. September 1752 eingeführt.
Die orthodoxen Länder Osteuropas behielten den julianischen Kalender noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts bei. Da die Jahre 1700, 1800 und 1900 in Russland Schaltjahre gewesen sind, machte die Abweichung vom gregorianischen Kalender dort mittlerweile 13 Tage aus. Die russische Oktoberrevolution 1917 fiel deshalb nach dem gregorianischen Kalender auf den 7. November. An diesem Tag wurde die Revolution denn auch bis zum Ende der Sowjetunion gefeiert, nachdem Russland 1918 die neue Kalenderrechnung eingeführt hatte. Einige orthodoxe Kirchen (z. B. in Russland und Serbien) begehen ihre feststehenden Feste weiterhin nach dem julianischen Kalender. Ihr Weihnachten (25. Dezember) fällt darum derzeit auf den 7. Januar (greg.). Andere orthodoxe Kirchen (z. B. in Griechenland und Bulgarien) verwenden hierfür den so genannten neo-julianischen Kalender, der bis zum Jahr 2799 dem gregorianischen Kalender entsprechen wird. Alle orthodoxen Kirchen berechnen Ostern und die anderen beweglichen Feste nach dem julianischen Frühlingsanfang sowie nach dem metonischen Vollmond; das Fest fällt daher nur gelegentlich mit dem Osterdatum der westlichen Kirchen zusammen; meist ist es eine, vier, oder fünf Wochen später als im Westen.
Als bisher letzter Staat übernahm 1927 die Türkei den gregorianischen Kalender; dort hatte bis dahin der islamische Kalender gegolten. Die nicht zeitgleiche Einführung des gregorianischen Kalenders in den verschiedenen Ländern sorgte für Verwirrung, aber auch für interessante Paradoxa: So sind sowohl William Shakespeare als auch Miguel de Cervantes am 23. April 1616 gestorben, obwohl Shakespeare Cervantes um 11 Tage überlebt hat. Auch die Feiern des Geburtstags von George Washington wurden verschiedentlich am 11. und am 22. Februar ausgerichtet, bis zu einer bundesgesetzlichen Feiertagsregelung.
Charakteristika
Die Regeln des gregorianischen Kalenders führen zu einer durchschnittlichen Länge des Kalenderjahres von 365,2425 Tagen.
Das sogenannte tropische Jahr – der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Primar-Äquinoktien (Frühlings-Tag-Nachtgleichen) liegende Zeitraum – ist gegenwärtig im Mittel 365,24219879 mittlere Sonnentage lang. Danach ist also auch der gregorianische Kalender im Verhältnis zur astronomischen Wirklichkeit etwas zu lang, nämlich 0,000301 Tage (= 26 Sekunden) pro Jahr. Das bedeutet, dass nach rund 3320 Jahren das Primar-Äquinoktium wieder einen ganzen Tag früher eintreten würde. Sofern bis dahin die christliche Jahreszählung beibehalten wird, würde es sich anbieten, in allen durch 3200 teilbaren Jahren den Schalttag wiederum entfallen zu lassen, wenn auch zu jener Zeit noch die Bindung des Primar-Äquinoktiums an den 21. März gewünscht wird.
Der gregorianische Kalender hat eine Periode von 400 Jahren: Nach dieser Zeit wiederholen sich nicht nur der Ablauf der Schalttage und damit die Tages- und Monatszählung, sondern auch die zugehörigen Wochentage. 400 Jahre enthalten nämlich 400×365 + 97 Tage, also 146097 Tage; das sind genau 20871 Wochen; es geht also nach 400 Jahren mit demselben Wochentag weiter. Infolge dieser Periodizität kann ein bestimmtes Datum (Tag und Monat oder nur Tag) nicht gleich häufig auf alle Wochentage fallen. Ausgerechnet der 13. eines beliebigen Monats fällt öfter (nämlich 688mal in 400 Jahren) auf einen Freitag als auf andere Wochentage (Donnerstag und Samstag: 684mal, Montag und Dienstag: 685mal, Sonntag und Mittwoch: 687mal).
Siehe auch
- Julianischer Kalender, Osterdatum
- Umrechnung zwischen julianischem Datum und gregorianischem Kalender, Wochentagsberechnung
- Zeitrechnung, Kalender, Jüdischer Kalender, Christlicher Kalender, Islamischer Kalender, Chinesischer Kalender, v. u. Z., v. d. Z., v. d. Chr., n. d. Chr., v. Chr., n. u. Z., n. d. Z., n. Chr.
Wikipedia-Links zum Themenkomplex Kalender und Zeit
Weblinks
- [http://personal.ecu.edu/MCCARTYR/inter-grav-text.html Papst Gregor XIII: Inter Gravissimas – Die päpstliche Bulle, mit der der gregorianische Kalender verordnet wurde]
- [http://www.fh-friedberg.de/users/boergens/marken/beispiele/kalender.htm Briefmarke: Sondermarke zur Vollendung der ersten Periode des gregorianischen Kalenders]
- [http://www.kalenderlexikon.de 1. deutsches Online-Kalenderlexikon]
Kategorie:Kalender
als:Gregorianischer Kalender
ja:グレゴリオ暦
ko:그레고리력
ms:Kalendar Gregorian
simple:Gregorian calendar
th:ปฏิทินเกรกอเรียน
1305
Politik und Weltgeschehen
- 5. Juni - Bertrand de Got wird als Clemens V. zum Papst gewählt.
- 11. Oktober - Otto III., Herzog von (Nieder-)Bayern, wird zum König von Ungarn gekrönt
- Flandern unterwirft sich Philipp dem Schönen
- Der Templerorden wird durch Philipp dem Schönen als häresisch angeklagt. Philipp trachtet nach dessen Vermögen.
-
- 4. April - Roger de Flor, militärischer Abenteurer ( - 1266)
- 21. Juni - Wenzel II., König von Böhmen ab 1278, Herzog von Krakau ab 1291 und König von Polen ab 1300 ( - 1271)
- 23. August - William Wallace, schottischer Freiheitsheld ( - 1270)
- 14. Oktober - Kameyama, 90. Kaiser von Japan ( - 1249)
ko:1305년
1746
- 17. Januar: In der Schlacht von Falkirk besiegen die schottischen Jakobiten unter Charles Edward Stuart britische Regierungstruppen unter General Hawley
- 16. April: Schlacht bei Culloden, die Anhänger der Stuarts unterliegen den Truppen Georgs II.
- 16. Juni: In der Schlacht bei Piacenza besiegen die Österreicher eine französisch-spanische Armee und zwingen sie zum Rückzug aus Oberitalien
- 11. Oktober: In der Schlacht bei Roucoux besiegen die Franzosen unter Moritz von Sachsen die verbündeten Österreicher, Briten und Niederländer
Kultur
- 6. Februar: Uraufführung der Oper Cajo Mario von Niccolò Jommelli in Bologna
- 12. Januar: Johann Heinrich Pestalozzi, Schweizer Pädagoge († 1827)
- 17. Januar: Paul Brigham, US-amerikanischer Politiker, Jurist und Gouverneur von Vermont († 1824)
- 24. Januar: Gustav III., König von Schweden († 1792)
- 31. Januar: Friedrich Ludwig Fürst zu Hohenlohe-Ingelfingen, preußischer General
- 15. Februar: Wilhelm Heinse, deutscher Dichter († 1803)
- 7. März: André Michaux, französischer Botaniker und Forschungsreisender († 1802)
- 29. März: Carlo Bonaparte, Vater von Napoleon Bonaparte († 1785)
- 30. März: Francisco José de Goya y Lucientes, spanischer Maler († 1828)
- 21. April: James Harris, 1. Earl of Malmesbury, englischer Diplomat († 1820)
- 10. Mai: Gaspard Monge, französischer Mathematiker und Physiker († 1818)
- 26. Mai: Johann Friedrich Doles d. J., deutscher Komponist († 1796)
- 29. Juni: Joachim Heinrich Campe, deutscher Sprachwissenschaftler und Pädagoge († 1818)
- 16. Juli: Giuseppe Piazzi, italienischer Astronom, Mathematiker und Theologe († 1826)
- 16. Juli: Peter Villaume, Deutscher Theologe und Pädagoge († 1806)
- 28. September: William Jones, englischer Orientalist und Jurist († 1794)
- 7. Oktober: William Billings, US-amerikanischer Komponist († 1800)
- 20. Oktober: Werner Marx, Generalvikar in Köln († 1806)
- 12. November: Jacques Charles, Chemiker und Physiker († 1823)
- 18. März: Anna Leopoldowna, war eine Großfürstin und Regentin Russlands ( - 1718)
- 30. März: Ignaz Kögler, Deutscher Jesuit und China-Missionar ( - 1680)
- 14. Juni: Colin Maclaurin, schottischer Mathematiker ( - 1698)
- 9. Juli: Philipp V. (Spanien), war König von Spanien ( - 1683)
- 6. August: Christian VI. (Dänemark), war König von Dänemark und Norwegen von 1730 bis 1746 ( - 1699)
- 16. August: Giuseppe Gonzaga, Herzog von Guastalla ( - 1690)
- 12. November: Georg Wilhelm Steller, deutscher Arzt und Naturwissenschaftler ( - 1709)
ko:1746년
Schlacht bei RoucouxDie Schlacht bei Roucoux vom 11. Oktober 1746 zwischen Österreichern, Holländern, Briten und Hannoveranern einerseits und den Franzosen andererseits fand während des Österreichischen Erbfolgekriegs in der Nähe von Lüttich statt und endete mit einem Sieg der Franzosen.
Nachdem die „pragmatische Armee“ durch die Revolte von 1745 in Schottland und den Abzug der meisten britischen Truppen geschwächt worden war, setzten die Franzosen 1746 unter Marschall Moritz von Sachsen ihre Invasion in Flandern fort, eroberten Brüssel, Antwerpen, Namur und Charleroi und bedrohten mit 60.000 Mann die „pragmatische Armee“ der gegen Frankreich verbündeten Staaten, die unter dem Kommando von Karl Alexander von Lothringen stand und 40.000 Mann umfasste.
Karl von Lothringen positionierte seine Armee auf dem Westufer der Maas. Der aus Holländern gebildete linke Flügel stützte sich auf Lüttich, das Zentrum bildeten britische und hannoveranische Truppen bei den Ortschaften Roucoux und Liers, den rechten Flügel stellte das österreichische Kontingent, dessen Flanke durch den Fluss Jaar abgesichert war. Moritz von Sachsen ließ die Holländer auf dem linken Flügel mit einer erdrückenden Übermacht angreifen. Den Franzosen gelang es, an Lüttich vorbei in den Rücken der pragmatischen Armee vorzustoßen. Die Holländer leisteten heftigen Widerstand, wurden aber zum Rückzug in den Rücken der Briten und Hannoveraner im Zentrum gezwungen. Die Kavallerie der Briten und zwei Infanteriebataillone unter General Sir John Ligonier deckten den Rückzug der pragmatischen Armee über die Maas und erlitten dabei teils erhebliche Verluste. Insgesamt verlor die pragmatische Armee etwa 5.000 Tote und Verwundete, die Verluste der Franzosen sollen etwa 10.000 betragen haben.
Unmittelbar nach der Schlacht eroberten die Franzosen Lüttich; zu weiteren militärischen Operationen kam es aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit nicht mehr.
Siehe auch: Liste von Kriegen, Liste von Schlachten
Weblinks
- [http://www.britishbattles.com/battle_of_roucoux.htm BritishBattles.com: Battle of Roucoux (engl.)]
Roucoux
Roucoux
Roucoux
Roucoux
Roucoux
Roucoux
Roucoux
Kategorie:1746
Moritz Graf von SachsenHermann Moritz Graf von Sachsen, gen. "Marschall von Sachsen", ( - 28. Oktober 1696 in Goslar; † 30. November 1750 auf Schloss Chambord) war ein deutscher Feldherr und Kriegstheoretiker in französischen Diensten.
Leben
Schloss Chambord
Moritz von Sachsen war ein natürlicher Sohn des Kurfürsten Friedrich August I. von Sachsen (1670–1733) und der Maria Aurora von Königsmarck (1662–1728).
Moritz erhielt von seinem Vater während dessen Reichsvikariat den Titel eines Grafen von Sachsen und bald die Stelle eines Obersten in einem Kürassierregiment. 1709 kämpfte er in Flandern unter Prinz Eugen und Marlborough mit Auszeichnung, und ebenso zeichnete er sich 1711 bei Stralsund unter den Augen seines Vaters aus. Kurz darauf vermählte ihn seine Mutter mit der reichen Gräfin Löben (1699-1747), doch war die Ehe nicht glücklich und wurde 1721 wieder getrennt.
Bei allem Hang zu Ausschweifungen betrieb Moritz aufs eifrigste das Studium der Kriegskunst. 1717 nahm er in Ungarn unter Eugen am Kampf gegen die Türken teil, 1720 trat er in französische Militärdienste und erhielt 1722 ein deutsches Regiment. 1726 wählten ihn die Stände von Kurland auf Antrieb der Herzogin-Witwe Anna Iwanowna, der Tochter des Zaren Iwan Alexejewitsch, zum Herzog. Jedoch durch den Einfluss der Russen verdrängt, ging Moritz 1729 wieder nach Frankreich und wurde, nachdem er sich 1733 im polnischen Erbfolgekrieg am Oberrhein ausgezeichnet hatte, 1736 zum Generalleutnant befördert. Im österreichischen Erbfolgekrieg nahm er 26. November 1741 Prag im Sturm, eroberte Eger und Elbogen und zog mit Broglie an den Rhein zurück, wo er sich der Linien von Lauterburg bemächtigte. 1743 stellte er ein eigenes Freikorps („Volontaires de Saxe“) auf, das ihm als Haustruppe und Leibgarde diente.
Sein Feldzug in Flandern (1744) unter dem nominellen Oberbefehl Ludwigs XV. galt als ein Meisterstück der Kriegskunst, indem er den an Zahl überlegenen Feind zur Untätigkeit nötigte. Am 11. Mai 1745 erkämpfte er über die Engländer den Sieg in der Schlacht bei Fontenoy, durch den Brüssel in französische Gewalt kam, und 11. Oktober 1746 einen neuen bei Roucoux und wurde darauf zum Marschall von Frankreich und nach dem Sieg bei Lauffeld (2. Juli 1747) und der Einnahme von Bergen op Zoom (16. September 1747) zum Oberbefehlshaber in den eroberten Niederlanden ernannt.
Nachdem zu Aachen 18. Oktober 1748 Friede geschlossen war (Aachener Friede), zog sich Moritz auf das ihm vom König geschenkte Schloss Chambord zurück, ließ einige der für die Verhältnisse des 18. Jahrhunderts unmodernen und unbequemen sehr hohen und zugigen Räume nach dem Geschmack seiner Zeit ausbauen (insbesondere sind die vier monumentalen für Frankreich höchst seltenen Kachelöfen aus Meißner Porzellan zu erwähnen) und machte es zu einem Sammelpunkt von Gelehrten, Künstlern und Philosophen. Er starb 30. November 1750 daselbst und wurde in Straßburg in der protestantischen Thomaskirche bestattet, wo ihm 1765-76 von Pigalle ein großartiges Grabdenkmal errichtet wurde.
Moritz von Sachsen erfreute sich schon zu Lebzeiten einer großen Beliebtheit, bei seinen Soldaten wegen seiner Menschlichkeit und Fairness, im Volk wegen seiner Siege - Moritz von Sachsen (Maurice de Saxe) war einer der wenigen unbesiegten Feldherren Frankreichs, was ihn seinerzeit zum Mythos machte.
Bekannt ist Moritz' Liebesverhältnis zur berühmten Tragödin Adrienne Lecouvreur. Durch seine, mit Marie Rinteau de Verrières (1730-1775), illegitime Tochter Maria-Aurora von Sachsen, verehelichte Dupin, (1748–1821) war er der Urgroßvater der französischen Schriftstellerin George Sand (eig. Aurore Dupin).
Literatur
- Jean-Pierre Bois: Maurice de Saxe. – Paris: Fayard, 1992. ISBN 2213030073
- Frédéric Hulot: Le Maréchal de Saxe. – Paris: Pygmalion, 1997. – ISBN 2857042957
Sachsen, Moritz von
Sachsen, Moritz von
Sachsen, Moritz von
Sachsen, Moritz von
Sachsen, Moritz von
Sachsen, Moritz von
Sachsen, Moritz von
1899
- 1. Januar: Ende der spanischen Herrschaft in Kuba
- 1. Januar: Queens und Staten Island werden Stadtteile von New York
- 3. Januar: Erste bekannte Verwendung des Wortes „automobile“ (dt: Automobil) in einem Editorial der New York Times
- 8. Januar: Der erfolgreichste Fußballverein Österreichs, der SK Rapid Wien, wird gegründet
- 17. Januar: Die USA ergreifen Besitz von Wake Island
- 21. Januar: Opel Motors wird gegründet
- 22. Januar: Die Führer von 6 Australischen Kolonien treffen sich in Melbourne um über einen Staatenbund zu diskutieren
- 2. Februar: Die Australische Gründerkonferenz: die in Melbourne abgehalten wird: ist damit einverstanden, dass Australiens Hauptstadt (Canberra) zwischen Sydney und Melbourne liegen sollte
- 4. Februar: Der Sportverein „Werder“ von 1899 e. V. wird gegründet. (Heute bekannt als SV Werder Bremen)
- 4. Februar: Beginn des Krieges zwischen den Philippinen und den USA
- 6. Februar: Im Krieg zwischen Spanien und den USA wird ein Friedensvertag geschlossen
- 14. Februar: „Wahlmaschinen“ werden für Bundeswahlen, durch den Kongress der Vereinigte Staaten, zugelassen
- 2. März: Der Mount-Rainier-Nationalpark wird in Washington gegründet
- 6. März: Die Firma Bayer lässt sich Aspirin als Markenzeichen eintragen
- 8. März: Der „Frankfurter Fußball-Club Victoria von 1899“ wird gegründet (heute unter dem Namen Eintracht Frankfurt bekannt)
- 20. März: Im Sing-Sing-Gefängnis wird Martha M. Place als erste Frau auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet
- 27. März: Eröffnung der Schmalspureisenbahnlinie auf den Brocken (Brockenbahn)
- 12. Oktober: Beginn des Burenkrieges in Südafrika
- 29. November: Der katalanische Fußballklub FC Barcelona wird gegründet
- 14. Dezember: Die Emschergenossenschaft (Deutschlands erstes Wasserwirtschaftsunternehmen dieser Art) wird gegründet
- 25. Dezember: Erdbeben, Stärke 6,5 (?) in San Jacinto, Kalifornien, USA, 6 Tote
- Sigmund Freud veröffentlicht „Die Traumdeutung“ in einer Auflage von 1500 Stück
- Hubert Theophil Simar wird Erzbischof von Köln
Katastrophen
- ab 14. September: Verheerendes Hochwasser im Alpenvorland und an der Donau, zahlreiche Tote
Kultur
- 1. Januar: Uraufführung der Oper Eva von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag
- 17. Januar: Uraufführung der Oper Die Kriegsgefangene von Karl Goldmark an der Hofoper in Wien
- 29. Januar: Uraufführung der Oper Ihre Exzellenz von Richard Heuberger am Theater an der Wien in Wien
- 26. Februar: Uraufführung der Oper Der Pfeifertag von Max von Schillings am Hoftheater in Schwerin
- 24. Mai: Uraufführung der Oper Cendrillon von Jules Massenet an der Opéra-Comique in Paris
- 14. November: Uraufführung der Oper Der Sarazene von César Cui am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg
- mit seinen Wienzeilenhäusern bricht Otto Wagner endgültig mit dem Historismus
- 1. Januar: Jack Beresford, britischer Ruderer und Olympiasieger († 1977)
- 4. Januar: Alfred Sohn-Rethel, deutscher Volkswirtschaftler, Erkenntnistheoretiker und Industriesoziologe († 1990)
- 6. Januar: Heinrich Nordhoff, deutscher Unternehmer († 1968)
- 6. Januar: Max Simon, SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS († 1961)
- 7. Januar: Ernst Kuntscher, deutscher Politiker († 1971)
- 7. Januar: Francis Poulenc, französischer Pianist und Komponist († 1963)
- 8. Januar: Alexander Nikolajewitsch Tscherepnin, russischer Komponist († 1977)
- 10. Januar: Axel Eggebrecht, deutscher Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor († 1991)
- 12. Januar: Paul Hermann Müller, schweizer Chemiker († 1965)
- 13. Januar: Karl Friedrich Bonhoeffer, deutscher Chemiker († 1957)
- 13. Januar: Kay Francis, US-amerikanische Schauspielerin († 1968)
- 16. Januar: Michl Lang, deutscher Volksschauspieler († 1979)
- 17. Januar: Al Capone, US-Gangsterchef († 1947)
- 18. Januar: Jan Bontjes van Beek, deutscher Bildhauer und Keramiker († 1969)
- 19. Januar: Hans Reif, Deutscher Politiker († 1984)
- 23. Januar: Alfred Denning, Richter († 1999)
- 25. Januar: Paul-Henri Spaak, belgischer Politiker und Staatsmann († 1972)
- 29. Januar: Gerhard Moritz Graubner, deutscher Architekt († 1970)
- 30. Januar: Max Theiler, US-amerikanischer Biologe († 1972)
- 2. Februar: Ossi Oswalda, deutsche Schauspielerin der Stummfilm- und frühen Tonfilm-Zeit († 1948)
- 3. Februar: João Café Filho, Präsident Brasiliens in den 1950er Jahren († 1970)
- 3. Februar: Lao She, chinesischer Schriftsteller († 1966)
- 4. Februar: Elfriede Jaeger, deutsche Politikerin († 1964)
- 4. Februar: Wiktor Fjodorowitsch Bolchowitinow, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur († 1970)
- 6. Februar: Ramon Novarro, mexikanisch-amerikanischer Stummfilmstar († 1968)
- 15. Februar: Ernst Biberstein, evangelischer Pastor, SS-Obersturmbannführer
- 15. Februar: George Auric, französischer Komponist († 1983)
- 18. Februar: Erich Kosiol, deutscher Professor für Betriebswirtschaft († 1990)
- 19. Februar: Werner Beumelburg, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1963)
- 20. Februar: Emmy Meyer-Laule, deutsche Politikerin († 1985)
- 23. Februar: Elisabeth Langgässer, deutsche Schriftstellerin († 1950)
- 23. Februar: Erich Kästner, deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor und Kabarettist († 1974)
- 23. Februar: Norman Taurog, amerikanischer Filmregisseur († 1981)
- 24. Februar: Michail Michailowitsch Gromow, († 1985)
- 26. Februar: Max Petitpierre, schweizer Politiker († 1994)
- 27. Februar: Charles Best, US-amerikanischer Physiologe und Biochemiker († 1978)
- 1. März: Erich von dem Bach-Zalewski, SS-Obergruppenführer († 1972)
- 8. März: Eric Linklater, schottischer Schriftsteller († 1974)
- 10. März: Grete von Zieritz, österreichische Pianistin und Komponistin († 2001)
- 11. März: Friedrich IX. (Dänemark), König von Dänemark († 1972)
- 13. März: Clara Döhring, deutsche Politikerin und MdB († 1987)
- 13. März: John H. van Vleck, US-amerikanischer Physiker († 1980)
- 15. März: Ernst Simon, deutsch-jüdischer Pädagoge und Religionsphilosoph († 1988)
- 16. März: Ok Formenoy, niederländischer Fußballspieler († 1977)
- 19. März: Aksel Sandemose, dänisch-norwegischer Schriftsteller († 1965)
- 23. März: Boris Alexandrowitsch Tschagin, russischer Philosoph und Historiker († 1987)
- 23. März: Dora Gerson, deutsche Schauspielerin und Sängerin († 1943)
- 23. März: Louis Adamic, US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller († 1951)
- 29. März: Lawrenti Pawlowitsch Berija, sowjetischer Geheimdienstchef († 1953)
- 31. März: Franz Völker, deutscher Sänger (Tenor) († 1965)
- 1. April: Herbert Lewin, Präsident des Zentralrates der Juden († 1982)
- 2. April: Heinrich Rau, Mitglied des Politbüros des ZK der SED († 1961)
- 2. April: Robert Hill, britischer Biochemiker († 1991)
- 7. April: Robert Casadesus, französischer Pianist († 1972)
- 10. April: Friedrich Traugott Wahlen, Schweizer Professor für Landwirtschaft († 1985)
- 11. April: Albrecht Aschoff, deutscher Politiker und MdB († 1972)
- 13. April: Alfred Butts, US-amerikanischer Architekt und Spieleautor († 1993)
- 14. April: Josef Oesterle, deutscher Politiker († 1959)
- 16. April: Konstantin Konstantinowitsch Waginow, russischer Dichter († 1934)
- 17. April: Bernhard Sprengel, deutscher Schokoladenfabrikant und Kunstmäzen († 1985)
- 20. April: Margaret Harrison, britische Violinistin († 1995)
- 23. April: Vladimir Nabokov, US-amerikanischer Schriftsteller russischer Abstammung († 1977)
- 29. April: Duke Ellington, US-amerikanischer Jazz-Komponist, († 1974)
- 29. April: Gustav Tauschek, österreichischer Computerpionier († 1945)
- 1. Mai: Jón Leifs, isländischer Komponist († 1968)
- 2. Mai: Kurt Pohle, deutscher Politiker († 1961)
- 8. Mai: Friedrich Hayek, österreichischer Ökonom, Nobelpreisträger († 1992)
- 10. Mai: Ernst Rüdiger Starhemberg, österreichischer Politiker († 1956)
- 10. Mai: Fred Astaire, US-amerikanischer Tänzer, Sänger und Schauspieler († 1987)
- 10. Mai: Karl Georg Pfleiderer, deutscher Politiker und Diplomat († 1957)
- 14. Mai: Pierre Auger, französischer Physiker († 1993)
- 20. Mai: Alexander Alexandrowitsch Deineka, russischer Maler, Grafiker und Plastiker († 1969)
- 24. Mai: Heinrich Fassbender, deutscher Politiker († 1971)
- 24. Mai: Henri Michaux, französischer Dichter und Maler († 1984)
- 24. Mai: Suzanne Lenglen, französische Tennisspielerin († 1938)
- 30. Mai: Irving Thalberg, US-amerikanischer Filmproduzent († 1936)
- 2. Juni: Lotte Reiniger, Scherenschneiderin, Silhouetten-Animationsfilmerin, Buchillustratorin († 1981)
- 3. Juni: Georg von Bekesy, ungarisch-US-amerikanischer Physiker und Physiologe († 1972)
- 3. Juni: Gerhard Desczyk, Funktionär in der DDR und Cheflektor des Union Verlages Berlin († 1983)
- 10. Juni: Anita Berber, deutsche Tänzerin und Darstellerin († 1928)
- 12. Juni: Anni Albers, deutsch-amerikanische Textilkünstlerin († 1994)
- 12. Juni: Fritz Albert Lipmann, US-amerikanischer Biochemiker († 1986)
- 13. Juni: Carlos Chávez Ramírez, mexikanischer Komponist und Musikpädagoge († 1978)
- 14. Juni: Yasunari Kawabata, japanischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger († 1972)
- 14. Juni: Maria Nikolajewna Romanowa, Großfürstin von Russland, Tochter von Zar Nikolaus II. († 1918)
- 18. Juni: Maria Felchlin, erste praktizierende Ärztin des Kantons Solothurn († 1987)
- 20. Juni: Jean Moulin, Leiter der französischen Résistance während des 2. Weltkriegs († 1943)
- 22. Juni: Hedwig Jochmus, deutsche Politikerin und MdB († 1993)
- 22. Juni: Michal Kalecki, polnischer Wirtschaftswissenschaftler († 1970)
- 23. Juni: Franz Ziegler, deutscher Politiker († 1949)
- 23. Juni: Jean Fourquet, französischer Germanist
- 25. Juni: Charlotte von Kirschbaum, deutsche Theologin († 1975)
- 25. Juni: Hans Schwippert, Architekt († 1973)
- 30. Juni: Kurt Tackenberg, Prähistoriker († 1992)
- 1. Juli: Charles Laughton, britischer Filmschauspieler († 1962)
- 1. Juli: Thomas Andrew Dorsey, Blues- und Gospel-Sänger und Pianist († 1993)
- 3. Juli: Ernst Fischer, österreichischer Schriftsteller und Kommunist († 1972)
- 5. Juli: Benjamin Péret, Dichter und Schriftsteller des Surrealismus († 1959)
- 7. Juli: George Cukor, US-amerikanischer Filmregisseur († 1983)
- 11. Juli: Wilfrid Israel, Philanthrop und Geschäftsmann († 1943)
- 15. Juli: Hugo Decker, deutscher Politiker († 1985)
- 17. Juli: James Cagney, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1986)
- 21. Juli: Ernest Hemingway, US-amerikanischer Schriftsteller († 1961)
- 22. Juli: Sobhuza II., König von Swasiland († 1982)
- 22. Juli: Wolfgang Metzger, deutscher Psychologe († 1979)
- 23. Juli: Gustav Heinemann, deutscher Politiker, Bundespräsident der BRD († 1976)
- 26. Juli: Hermann Josef Wehrle, katholischer Priester und Widerstandskämpfer († 1944)
- 2. August: Paul Eugen Sieg, deutscher Physiker und Schriftsteller technischer Zukunftsromane († 1950)
- 3. August: Louis Chiron, monegassischer Rennfahrer († 1979)
- 5. August: Mart Stam, niederländischer Architekt und Designer († 1986)
- 9. August: Pamela Lyndon Travers, australische Schriftstellerin († 1996)
- 9. August: Pamela Travers, australische Schriftstellerin († 1996)
- 12. August: Peter Altmeier, deutscher CDU-Politiker und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz († 1977)
- 12. August: Thea Rasche, deutsche Journalistin († 1971)
- 13. August: Alfred Hitchcock, englischer Filmregisseur und Produzent († 1980)
- 14. August: Margarete Gröwel, deutsche Politikerin († 1979)
- 20. August: Johannes Lilje, deutscher Theologe, Kunsthistoriker und Landesbischof († 1977)
- 23. August: Albert Claude, Mediziner und Nobelpreisträger († 1983)
- 24. August: Jorge Luis Borges, argentinischer Schriftsteller († 1986)
- 25. August: Guy Butler, britischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1981)
- 27. August: Cecil Scott Forester, englischer Schriftsteller und Journalist († 1966)
- 27. August: Hans Wilhelmi, deutscher Politiker († 1970)
- 1. September: Andrei Platonowitsch Platonow, russischer Schriftsteller († 1951)
- 3. September: Frank MacFarlane Burnet, australischer Mediziner († 1985)
- 5. September: Wilhelm Mellies, deutscher Politiker († 1958)
- 11. September: Jimmie Davis, US-amerikanischer Country-Sänger und Gouverneur von Louisiana († 2000)
- 13. September: Bolko von Richthofen, deutscher Prähistoriker († 1983)
- 13. September: Louise Nevelson, russisch-amerikanische Holzbildhauerin († 1988)
- 20. September: Leo Strauss, deutsch-amerikanischer Philosoph († 1973)
- 21. September: Juliusz Schauder, polnischer Mathematiker († 1943)
- 22. September: Veit Harlan, Schauspieler und Regisseur († 1964)
- 24. September: Jovan Bandur, kroatischer Komponist († 1956)
- 27. September: Dimitri Ludwigowitsch Tomaschewitsch, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 28. September: Achille Campanile, italienischer Journalist und Theaterautor († 1977)
- 29. September: Fritz Selbmann, Schriftsteller und Parteifunktionär in der DDR († 1975)
- 29. September: Herbert Firl, Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime († 1941)
- 29. September: László József Bíró, ungarischer Erfinder († 1985)
- 29. September: Robert Gilbert, deutscher Komponist, Textdichter, Sänger und Schauspieler († 1978)
- 1. Oktober: Busso Thoma, Kaufmann, als Mitwisser der Attentatspläne zum 20. Juli hingerichtet († 1945)
- 3. Oktober: Louis Hjelmslev, dänischer Sprachwissenschaftler († 1965)
- 4. Oktober: Franz Jonas, Wiener Bürgermeister und österreichischer Bundespräsident († 1974)
- 10. Oktober: Wilhelm Röpke, deutscher Nationalökonom, einer der Vordenker der Sozialen Marktwirtschaft († 1966)
- 12. Oktober: Josef Eichner, Politiker und MdB († 1979)
- 13. Oktober: Willo Welzenbach, deutscher Bergsteiger († 1934)
- 17. Oktober: Robert Kempner, deutscher Rechtsanwalt und Ankläger in den Nürnberger Prozessen († 1993)
- 18. Oktober: Erwin Schoettle, deutscher Politiker, MdB, SPD-Landesvorsitzender († 1976)
- 19. Oktober: Miguel Ángel Asturias, guatemaltekischer Schriftsteller, Diplomat, Nobelpreisträger († 1974)
- 19. Oktober: Sidonie Goossens, britische Harfe-Virtuosin († 2004)
- 22. Oktober: Otto Krayer, deutscher Arzt und Pharmakologe († 1982)
- 24. Oktober: Ferhat Abbas, algerischer Politiker († 1985)
- 4. November: Nicolas Frantz, luxemburgischer Radrennfahrer († 1985)
- 12. November: Hildegard Bleyler, deutsche Politikerin und MdB († 1984)
- 12. November: Wilhelm Lachnit, deutscher Maler und Graphiker († 1962)
- 16. November: Warren McCulloch, US-amerikanischer Neurophysiologe und Kybernetiker († 1969)
- 17. November: Roger Vitrac, französischer Dramatiker und Surrealist († 1952)
- 22. November: Hoagy Carmichael, US-amerikanischer Komponist, Pianist, Schauspieler und Sänger († 1981)
- 26. November: Bruno Richard Hauptmann, Mörder († 1936)
- 30. November: Hans Krása, tschechisch-deutscher Komponist († 1944)
- 2. Dezember: John Barbirolli, britischer Dirigent und Cellist († 1970)
- 4. Dezember: Friedo Lampe, deutscher Schriftsteller († 1945)
- 15. Dezember: Harold Abrahams, britischer Leichtathlet († 1978)
- 20. Dezember: Hermann Claasen, deutscher, Fotograf († 1989)
- 22. Dezember: Gustaf Gründgens, deutscher Schauspieler, Regisseur und Intendant († 1963)
- 23. Dezember: Elisabeth Schnack, schweizer Schriftstellerin († 1992)
- 24. Dezember: Carl Troll, deutscher Geograph, Bruder von Wilhelm Troll († 1975)
- 25. Dezember: Humphrey Bogart, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1957)
- 27. Dezember: Walther Kolbe, deutscher Politiker († 1953)
- 29. Januar: Alfred Sisley, französischer Maler des Impressionismus ( - 1839)
- 6. Februar: Alfred, Erbprinz von Sachsen-Coburg und Gotha, Erbprinz und Thronfolger des Doppelherzogtums ( - 1874)
- 6. Februar: Leo von Caprivi, deutscher Militär und Staatsmann ( - 1831)
- 16. Februar: Félix Faure, 7. Präsident Frankreichs ( - 1841)
- 18. Februar: Sophus Lie, norwegischer Mathematiker ( - 1842)
- 24. Februar: Emil Welti, Schweizer Politiker ( - 1825)
- 14. März: Ludwig Bamberger, deutscher Bankier und Politiker ( - 1823)
- 18. März: Othniel Charles Marsh, US-amerikanischer Paläontologe ( - 1831)
- 24. März: Marie Goegg-Pouchoulin, erste Frauenrechtlerin der Schweiz ( - 1826)
- 3. April: Adolf Guyer-Zeller, Schweizer Unternehmer ( - 1839)
- 17. April: Jan Balatka, US-amerikanischer Komponist ( - 1825)
- 17. April: Wilhelm Jordan, deutscher Geodät und Mathematiker ( - 1842)
- 20. April: Charles Friedel, französischer Chemiker ( - 1832)
- 21. April: Leopold Hoesch, deutscher Unternehmer ( - 1820)
- 1. Mai: Ludwig Büchner, Mediziner, Naturwissenschaftler ( - 1824)
- 2. Mai: Martin Eduard Sigismund Simson, deutscher Jurist und Politiker ( - 1810)
- 6. Mai: Philipp Krementz, deutscher Theologe, Kardinal und Erzbischof von Köln ( - 1819)
- 25. Mai: Rosa Bonheur, französische Malerin ( - 1822)
- 1. Juni: Klaus Groth, plattdeutscher Dichter und Schriftsteller ( - 1819)
- 3. Juni: Johann Strauß (Sohn), österreichischer Komponist und „Walzerkönig“ ( - 1825)
- 9. Juni: Ernst Gebhardt, deutscher Liederdichter und Methodistenprediger ( - 1832)
- 25. Juni: Franziskus von Paula Schönborn, Kardinal und Erzbischof von Prag ( - 1844)
- 18. Juli: Horatio Alger, US-amerikanischer Autor ( - 1832)
- 19. Juli: Heinrich von Achenbach, deutscher Politiker und Jurist ( - 1829)
- 25. Juli: Niklaus Riggenbach, Ingenieur, Erfinder der Zahnradbahn ( - 1817)
- 27. Juli: Tassilo von Heydebrand und der Lasa, deutscher Schachmeister ( - 1818)
- 30. Juli: Oktavio Philipp von Boehn, preußischer General der Infanterie ( - 1824)
- 13. August: Gustav von Mevissen, Politikerund Unternehmer ( - 1815)
- 16. August: Robert Wilhelm Bunsen, deutscher Chemiker ( - 1811)
- 21. August: Hermann Joseph Schmitz, Weihbischof und Offizial in Köln ( - 1841)
- 7. September: Johann Joseph Otto Duvigneau, Magdeburger Kommunalpolitiker und Ehrenbürger ( - 1828)
- 10. September: Wilhelm Amberg, deutscher Genremaler ( - 1822)
- 26. September: Ernst Faber, deutscher Sinologe und Missionar ( - 1839)
- 28. September: Giovanni Segantini, Maler des Symbolismus ( - 1858)
- 10. Oktober: Albert Böhler, österreichischer Industrieller ( - 1845)
- 12. Oktober: Oscar Baumann, Afrikaforscher, Philosoph, Ethnologe, Geograph und Karthograph ( - 1864)
- 13. Oktober: Aristide Cavaillé-Coll, französischer Orgelbauer ( - 1811)
- 27. Oktober: Florence Marryat, englische Schriftstellerin ( - 1837)
- 2. November: Paul Leopold Haffner, Theologe ( - 1829 | | |