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11. September 2001

11. September 2001

Am Morgen des 11. Septembers 2001 wurden durch die Terrororganisation Al-Qaida gleichzeitig in New York City und Washington, D.C. Anschläge verübt. Vier Passagierjets wurden entführt, zwei wurden in die Türme des World Trade Centers (WTC) und einer in das Pentagon gesteuert. Dabei wurde ein Teil des Pentagon zerstört. Die zwei Türme des WTC stürzten ein bis zwei Stunden nach den Kollisionen in sich zusammen. WTC 7, welches bis um 17 Uhr keinerlei sichtbare Schäden bis auf ein kleines Feuer im oberen Drittel (in 2-3 Fenstern sichtbar) aufwies, stürzte dann in sich zusammen. Das vierte Flugzeug stürzte in der Nähe von Pittsburgh, Pennsylvania in ein Feld, bevor es sein - noch immer unbekanntes - Ziel erreichen konnte. Es wird angenommen, dass es entweder in das Weiße Haus, das Washingtoner Kapitol oder aber auf den Landsitz des Präsidenten (Camp David) stürzen sollte. __TOC__ Bei dem Terroranschlag starben etwa 3000 Menschen: 266 Passagiere in den Flugzeugen, ungefähr 2600 Menschen (davon etwa 350 Feuerwehrleute) im WTC und 124 Personen im Pentagon. Auf Druck von Angehörigen der Opfer wurde eine staatliche Untersuchungskommission gebildet, die die Anschläge bewertet (siehe Anhang). Die Anschläge sind in den USA auch unter der Abkürzung 9/11 (nine-eleven) bekannt, was der amerikanischen Schreibweise des Datums entspricht und gleichzeitig die landesweite Telefonnummer des allgemeinen Notrufs ist. Notruf Notruf Um 8:46 Uhr Ortszeit (12:46:40 UTC) flog ein Jet in den Nordturm, 17 Minuten später flog um 9:03 Uhr ein zweites Flugzeug in den Südturm des WTC. Da die Flugzeuge zusammen rund 90 Kubikmeter Treibstoff geladen hatten, hatten sie die Wirkung großer Brandbomben. Der Südturm stürzte nach 56 Minuten um 9:59 Uhr, der Nordturm nach 1 Std. 42 Min. um 10:28 Uhr komplett ein. Nicht nur die beiden Türme, auch fünf weitere Gebäude des World Trade Center wurden zerstört, wie auch vier U-Bahnstationen. 23 weitere Gebäude, die das WTC umgaben, wurden zum Teil so schwer beschädigt, dass sie aufgegeben werden mussten. In Arlington wurde ein Teil des Pentagons durch Feuer zerstört, ein weiterer Abschnitt stürzte durch den Aufprall des Flugzeugs in sich zusammen. Brandbombe In Schweigeminuten und Trauerfeiern wurde in zahlreichen Ländern der Opfer der Terroranschläge von New York und Washington gedacht. Die führenden Politiker aller Demokratien verurteilten die Anschläge. Brandbombe Es handelt sich bei diesem Anschlag um den ersten quasi-militärischen Angriff auf das Festland der USA seit 1814. Der Anschlag hatte weltweit sowohl politische als auch militärische Folgen, die sich unter dem Begriff „Kampf gegen den Terrorismus“ zusammenfassen lassen. Dadurch wurden, zum ersten Mal seit Bestehen der NATO, die Mitgliedsstaaten zum, laut Nordatlantikvertrag nicht verpflichteten aber erwünschten, Beistand zur Bekämpfung des Feindes aufgerufen. Zu den Anschlägen hat sich die Terrorgruppe Al-Qaida unter deren Anführer Osama Bin Laden bekannt, die sich den Kampf gegen „den Westen“ und seine Werte zur Aufgabe gemacht hat (siehe unten den Text der Erklärung Osama Bin Ladens). Zahlreiche von der offiziellen Version der Angriffe abweichende, vermeintlich ungeklärte oder widersprüchliche, Umstände bieten Anlass für diverse Verschwörungstheorien. Diese reichen in der Bandbreite von verordneter Untätigkeit der US-Behörden bis zu einer direkten Verstrickung der CIA und/oder anderer Bundesbehörden in Vorbereitung und Durchführung der Anschläge.

Motivation der Terroristen

Seit einigen Jahren haben sich islamistische Gruppierungen wie Al-Qaida zu einem Kampf gegen das Juden- und das Christentum verschworen. Die USA als vermeintlicher Ursprungsort einer jüdischen Weltverschwörung (Zionismus), die insbesondere die Finanzmärkte zu ihren Zwecken einsetze, und Israel sind die Hauptfeinde dieser Bewegung. Bekämpft wurden in der Vergangenheit Russland (als „Unterdrücker“ der islamischen Tschetschenen), Jugoslawien bzw. später Serbien (als „Unterdrücker“ der islamischen Albaner, Bosnier) sowie das damals an der Sowjetunion orientierte Afghanistan (als „Unterdrücker“ der islamischen Bevölkerung). Der Islamismus führt seinen Kampf sowohl propagandistisch als auch mit Gewalt, häufig in Form von Terrorakten gegen Zivilisten, es wurden aber auch schon militärische Ziele angegriffen. Zu den Ursachen dieser Kriegserklärung gibt es verschiedene Theorien: Insbesondere nach „antiimperialistischen“ Erklärungsmustern wird der Westen (und wiederum ganz besonders die USA und Israel) insbesondere aufgrund seiner vermeintlichen "zionistischen" Prägung selbst für den Hass verantwortlich gemacht, der sich auf ihn richtet. Entsprechend äußerte sich Osama Bin Laden nach den Anschlägen in einer Ausstrahlung von Al Dschasira. Die Anschläge vom 11. September waren nicht die erste Auseinandersetzung zwischen der westlichen Welt und Bin Laden beziehungsweise der Al-Qaida: Bereits in den Jahren zuvor gab es Raketenangriffe der USA auf vermutete Terroristen-Lager in Afghanistan, sowie Anschläge auf US-Kriegsschiffe im Jemen, auf US-Botschaften in Afrika sowie bereits 1993 einen ersten Anschlag auf das World Trade Center. Nahrung für ihre Motivation finden die Islamisten im Koran und in der islamischen Tradition. Im Koran ist den Muslimen befohlen, all jene zu töten, die sich nicht zum Islam bekehren wollen. Eine wichtige Rolle im islamischen Denken spielt die Sure 9,5: "Tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf." Für streng gläubige Muslime ist jede Staats- und Gesellschaftsform ausserhalb des Islam und der Scharia verwerflich. Darum sehen sich die Islamisten legitimiert, die Welt der Ungläubigen mit Terrorakten zu zerstören. "Der Islam ist keine normale Religion wie die anderen Religionen der Welt ... der Islam ist ein revolutionärer Glaube, der Antritt, jede von Menschen geschaffene Staatsform zu zerstören", schreibt Mawlana Mawdudi, ein pakistanischer Vordenker des modernen Dschihad. In der westlichen Welt wird ein wesentlicher Grund oft übersehen, warum Selbstmordattentäter sich und andere in die Luft sprengen: Im Islam gibt es keine Garantie, dass man nach dem Tod ins Paradies kommt, selbst wenn man sein ganzes Leben lang gute Werke getan hat. Alles hängt davon ab, wie Allah einmal entscheiden wird. Wenn aber ein Muslim im Dschihad stirbt, muss er im Grab nicht auf das Gericht warten, sondern kommt sofort ins Paradies (Sure 4,74; 9,89 u.a.). Ein Dschihad-Kämpfer wird nach seinem Tod weder gewaschen noch in saubere Tücher gelegt. Er liegt so im Sarg, wie er gestorben ist. Sein Blut ist vor Allah eine ehrenvolle Auszeichnung. Gerade junge Muslime aus ärmlichen Verhältnissen, fühlen sich von der Dschihad-Ideologie angezogen. Weil ihre Motivation religiös begründet ist (Verheissung aufs Paradies), ist sie weit gefährlicher als jede politische Motivation.

Folgen

Internationale Politik

Scharia Aufgrund der Terroranschläge erklärten die USA einen Krieg gegen den Terrorismus. Dieser Kampf wurde in vielen westlichen Ländern zum Anlass genommen, Einreisebedingungen zu verschärfen, Überwachungsmaßnahmen auszuweiten und grundlegende Menschenrechte einzuschränken. Die Volksrepublik China erklärte bereits einige Jahre zuvor einen Krieg gegen den Terror. Durch das Einschwenken der USA auf diesen Kurs wurde die Position der chinesischen Führung gestärkt. Russland erklärte nachträglich seinen Krieg in Tschetschenien als Kampf gegen den Terror, um die Kritik daran abzuschwächen. George W. Bush leitete aus dem Kampf gegen den Terror das Recht der USA auf Präventivkriege ab, was als Bush-Doktrin bekannt wurde. Einerseits gab es verstärkte Zusammenarbeit verschiedener Länder, die zur Festnahme mutmaßlicher Terroristen und zur Zerstörung von angeblichen Terrorgruppen führte, andererseits - hauptsächlich von US-amerikanischer Seite - auch eine Abkehr von internationalen Verträgen und Abmachungen, die vor allem außerhalb der USA zu Irritationen führte. So prägte US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld den Begriff des Alten Europa, womit er diejenigen europäischen Staaten meinte, deren Regierungen sich 2003 gegen den zweiten US-Krieg mit dem Irak wandten - insbesondere Deutschland, Frankreich und Russland. Weltweit wurden die Anstrengungen für die Flughafensicherheit verstärkt.

Verhaftungen und Übergriffe

Flughafensicherheit"), die ursprünglich vor dem WTC stand]] Im Rahmen der Befreiung Afghanistans wurden aus der Umgebung der Taliban über 1.000 Verdächtige gefangengenommen, von denen viele bis heute in Haft sind. Bei ihnen handelt es sich größtenteils um Personen arabischer oder asiatischer Herkunft. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Bedingungen, unter denen diese Menschen - die meisten von ihnen auf dem amerikanischen Militärstützpunkt Guantanamo Bay auf der Insel Kuba - gefangen gehalten werden. Im Einzelnen wird ihnen Kontakt nach außen verwehrt, sie werden ohne Anklage festgehalten und ihre Identität wird geheim gehalten (so dass keine unabhängigen Untersuchungen durchgeführt werden können). Eine Klage auf öffentliche Verhandlung wurde in der Berufungsinstanz abgewiesen. [http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/51a43250d61caccfc1256aa1003d7d38/58730cc805e46af8c1256d560064d2ee?OpenDocument] [http://www.aclu.org/NationalSecurity/NationalSecurity.cfm?ID=10405&c=111] [http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/51a43250d61caccfc1256aa1003d7d38/73f040daebe4e90ec1256d320049ec2a?OpenDocument] Bei den in Guantanamo inhaftierten Personen handelt es sich nicht um Kriegsgefangene im Sinne des 4. Artikels des III. Genfer Abkommens über die Behandlung von Kriegsgefangenen. Es stellt sich also die Frage, welches Recht bzgl. der Gefangenen von Guantanamo zur Anwendung kommen kann, und ob sie einen besonderen Schutz verdienen. Neben den offiziellen Maßnahmen gab es kurz nach den Anschlägen in den USA auch zahlreiche durch Rachegefühle motivierte Übergriffe gegen arabisch aussehende Menschen (oftmals auch Turban tragende Sikhs) und islamische Einrichtungen. Diese reichten von Beleidigungen über Todesdrohungen und Brandanschläge bis hin zu einigen Morden. [http://web.amnesty.org/library/index/ENGACT300272001] Sikh

Zitate

# Eines Tages wird man sagen: Der 11. September, das war die ('gute') alte Zeit des letzten Krieges. Der gehörte noch zur Ordnung des Gigantischen: sichtbar und riesig! Welche Größe, welche Höhe! Seither gibt es weit Schlimmeres, alle möglichen Nanotechniken sind so viel mächtiger und unsichtbar, ungreifbar, man vermutet sie überall. In der Mikrologie konkurrieren sie mit Mikroben und Bakterien. Aber unser Unbewusstes ist dafür schon empfänglich, es weiß das schon, und das ist es, was Angst macht.Jacques Derrida (2001; in: Philosophie in Zeiten des Terrors, ISBN 3865723586, S. 136) # Heute sind wir alle Amerikaner - Peter Struck am 12. September 2001

Film


- 11'09'01, Kompilationsfilm
- 11. September, französischer Dokumentarfilm von Gedeon und Jules Naudet
- Fahrenheit 9/11, kritisch-sarkastischer Dokumentarfilm des Regisseurs Michael Moore (Bowling for Columbine)
- DC 9/11: Time of Crisis, Spielfilm (USA, 2003) über die politischen Ereignisse am 11. September

Literatur


- Chomsky, Noam: 9-11, Seven Stories Press, New York 2002. ISBN 1-58322-489-0
- Aust, Stefan und Schnibben, Cordt (Hrsg.): 11. September 2001. Geschichte eines Terrorangriffs, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 2002. ISBN 3-421-05656-0
- Pohly, Michael und Durán, Khalid: Osama bin Laden und der internationale Terrorismus, Ullstein, München 2001. ISBN 3-548-36346-6
- Mark A. Gabriel: Islam und Terrorismus, Resch-Verlag 2004. ISBN 3-935197-39-X
- Woodward, Bob: Bush at War - Amerika im Krieg, Heyne, München 2003. ISBN 3-453-87447-1
- Thoden, Ronald (Hrsg.): Terror und Staat. Der 11. September - Hintergründe und Folgen; Kai Homilius Verlag, Berlin 2004. ISBN 3-89706-882-6
- Picciotto, Richard mit Paisner, Daniel: Last Man Down, Berkley (ein Imprint von Penguin Putnam Inc.), New York 2002. Deutsche Übersetzung: Unter Einsatz meines Lebens, Malik / Piper, München 2002. ISBN 3-89029-232-1 | [http://www.piper.de/web/books/3492238998.html Infos des Verlags]

Kritische Literatur / Verschwörungstheorien


- Ahmed, Nafeez M.: Geheimsache 9/11, Riemann, München 2003. ISBN 3-570-50042-X
- Bröckers, Mathias: Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9., Zweitausendeins, Frankfurt/Main 2002. ISBN 3-861-50456-1
- Bröckers, Mathias, Andreas Hauß: Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11. September, Verlag 2001, Frankfurt am Main 2003. ISBN 3-861-50604-1
- Bülow, Andreas von: Die CIA und der 11. 9., Piper, München 2003. ISBN 3-492-04545-6
- Wisnewski, Gerhard: Operation 9/11. Angriff auf den Globus, Droemer Knaur, München 2003. ISBN 3-426-77671-5
- Scholl-Latour, Peter und andere: Die Tragödie des Westens, Junge Freiheit, 2003. ISBN 3-929-88610-3
- Schölzel, Arnold (Hrsg.): Das Schweigekartell. Fragen & Widersprüche zum 11. September; Kai Homilius Vg., Berlin 2002. ISBN 3-89706-892-3
- Walther, Christian C.: "Der zensierte Tag", Heyne, München 2004, ISBN 3-453-62000-3
- Johannes Jürgenson: Das Gegenteil ist wahr, Bd 1, Argo-Verlag 2005, 2. Aufl., ISBN 3-9808206-1-0

Hymne


- Das Lied Only Time, besonders in seiner Version mit eingeblendeten Stimmen Betroffener, von Enya wurde zur ungewollten Hymne des 11. September 2001.

Siehe auch


- Der 11.9.01 in Deutschland - US-Verteidigungsministerium - Zeitlicher Ablauf
- Islamismus - Terrorismus
- Der Krieg der USA gegen den Terrorismus - FBI - Innere Sicherheit -
- Neue Weltordnung- Krieg in Afghanistan - Guantanamo Bay - Dritter Golfkrieg
- Verschwörungstheorien allgemein - Verschwörungstheorien zu den Anschlägen des 11. Septembers 2001
- Freedom Tower - Ground Zero
- 11. September - In Memoriam
- Madrider Zuganschläge
- Terroranschläge am 7. Juli 2005 in London
- Nach dem Morgen des 11. September 2001 wurden (z. T. mutmaßlich) durch die Terrororganisation Al-Qaida weitere Anschläge verübt: weitere Terroranschläge nach dem 11. September 2001

Weblinks

Dokumentationen


- [http://www.zeit.de/schwerpunkte/politik/attentat_usa_092001/index Schwerpunkt von der Zeit]
- [http://www.validom.de/pix/ny/chronik.html Ein Newsticker vom 11. September]
- [http://www.jerrahi.org/911/hamza_yusuf.htm Comments on the September 11th Attacks] by Hamza Yusuf (engl.)
- [http://www.cooperativeresearch.org/timeline/ The 9-11 Timeline]
- [http://www.9-11commission.gov Homepage der 9/11-Kommission]
- [http://www.authentichistory.com/attackonamerica.html authentichistory.com: Bild- und Tonarchiv zum 11. September 2001]

Verschwörungstheorien

Die Ereignisse am 11. September haben im Laufe der Zeit zu einer Vielzahl von Verschwörungstheorien zu den Anschlägen geführt. Bitte im Zuge der Neutralität nicht Änderungen hier im Artikel machen ("nach offiziellen Angeben" versus "angeblich" u.Ä.) sondern ggfs. unter den entsprechenden Abschnitt im Verschwörungsartikel eintragen. World Trade Center 11. September 2001 11. September 2001 11. September ja:アメリカ同時多発テロ事件 ko:9·11 테러 ms:Serangan 9/11 simple:September 11, 2001 attacks

11. September

Der 11. September ist der 254. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 255. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 111 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 490 v.Chr. - Sieg der Griechen über die Perser bei Marathon
- 260 - Der raetische Statthalter Simplicinius Genialis setzt einen Weihestein anlässlich seines Sieges über die Juthungen.
- 1297 - William Wallace erringt bei der Schlacht von Stirling Bridge einen sensationellen Sieg über die englischen Truppen und verjagt sie aus Schottland.
- 1649 - Unter Oliver Cromwell beginnen die Strafzüge der im Englischen Bürgerkrieg siegreichen Puritaner gegen aufständische Iren mit einem Massaker in Drogheda.
- 1709 - Spanischer Erbfolgekrieg: In der Schlacht bei Malplaquet wird Frankreich von Großbritannien und Österreich und deren Verbündeten besiegt.
- 1714 - Eroberung Barcelonas durch Truppen des Philipp V. (Spanien)
- 1914 - Australien führt auf Neupommern im Bismarck-Archipel eine Invasion durch und bezwingt das deutsche Truppenkontingent.
- 1941 - Grundsteinlegung für das Pentagon
- 1943 - Deutsche Truppen besetzen Korsika und Kosovo-Metohien, Beginn der Auflösung der Ghettos von Minsk und Lida durch die Nazis
- 1944 - Die ersten alliierten Truppen der US-Armee überqueren die Grenze des Deutschen Reiches nördlich von Trier. In der sog. "Brandnacht" in Darmstadt sterben bei einem Großangriff der Royal Air Force mit anschließendem Feuersturm 11.500 Menschen.
- 1945 - Konstituierung des Alliierten Rates der vier Besatzungsmächte in Österreich.
- 1954 - Feierliche Eröffnung des Bundessozialgerichts in Kassel.
- 1961 - Beginn des bewaffneten Aufstandes in Süd-Kurdistan unter Barzani, der nach und nach zu einer Volksbewegung der nationalen Befreiung wird. Die irakische Luftwaffe beginnt mit massiver Bombardierung kurdischer Dörfer.
- 1961 - Der World Wide Fund for Nature (WWF) wird in der Schweiz gegründet.
- 1962 - Schifffahrtsprotokoll zwischen Taiwan und Deutschland.
- 1973 - In Chile findet unter Augusto Pinochet ein Militärputsch gegen die Regierung Salvador Allendes statt. Den putschenden Militärs fallen in den ersten Tagen ca. 3.000 Chilenen zum Opfer. Über 1 Million Menschen flüchten ins Exil.
- 1974 - Portugal wird wieder Mitglied in der UNESCO.
- 1989 - Gründung des DDR-Regime-kritischen Neuen Forums in Ost-Berlin
- 1989 - Ungarn öffnet den Eisernen Vorhang, um Deutschen aus der DDR die Möglichkeit zur Flucht in den Westen zu geben.
- 1989 - Montagsdemonstration in Leipzig. Die Sicherheitskräfte versuchen mit brutaler Gewalt und Verhaftungen weitere Montagsdemonstrationen zu verhindern.
- 1991 - Offizieller Besuch von Deutschlands Außenminister Hans-Dietrich Genscher in Tallinn, Estland.
- 2001 - Terroranschläge in den USA: Mehrere Flugzeuge werden entführt und u. a. in das World Trade Center und das Pentagon gelenkt. Es sterben etwa 2.900 Menschen – „11. September“ wird später Wort des Jahres 2001.
- 2003 - Das spanische Kulturinstitut in Kuba wird durch die dortige Regierung geschlossen.

Wissenschaft und Technik


- 1974 - Charles Kowal entdeckt den Jupitermond Leda (Jupiter XIII).
- 1985 - Die Raumsonde ISEE-3/ICE passiert Giacobini-Zinner – damit wird erstmals ein Komet von einer Sonde erforscht.

Kultur


- 1814 - Uraufführung der Oper Die Alpenhütte von Conradin Kreutzer in Ludwigsburg.
- 1847 - Der Ohrwurm "Oh! Susannah" (I come from Alabama) des Komponisten Stephen Collins Foster wird erstmals in einem Saloon in Pittsburgh, Pennsylvanien, vorgetragen.
- 1933 - Uraufführung des Propagandafilms Hitlerjunge Quex in Berlin.
- 1962 - The Beatles nehmen ihre erste Single "Love Me Do" auf.
- 1965 - Erster Deutschland-Auftritt der Rolling Stones in der Westfalenhalle in Münster.

Religion


- 838 - Weihe der ersten Klosterkirche von Hirsau
- 910 - Herzog Wilhelm I. von Aquitanien gründet das Kloster Cluny, das ein Motor für Kirchenreformen wird.
- 1812 - Die Württembergische Bibelanstalt wird gegründet
- 1955 - Der Bern-Tempel, der erste Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Europa, wird geweiht.

Katastrophen


- 1905 - Das japanische Schlachtschiff Mikasa sinkt nach einer Munitionsexplosion. Von der 935 Mann starken Besatzung kommen 256 Mann ums Leben und 343 Mann werden verletzt.
- 1944 - Bombenangriff auf die Innenstadt von Darmstadt, es sterben 12.300 Menschen. 6000 Gebäude werden zerstört; 70.000 Menschen werden obdachlos.
- 1968 - Nizza, Frankreich. Absturz einer Caravelle der Air France.
- 1985 - Eisenbahnunglück in Portugal; 49 Menschen sterben, 145 werden verletzt.
- 2001 - Terroranschlag auf das World Trade Center

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1522 - Ulisse Aldrovandi, italienischer Arzt und Naturforscher
- 1525 - Johann Georg, Kurfürst von Brandenburg
- 1611 - Henri de La Tour d'Auvergne, vicomte de Turenne, französischer Heerführer und Marschall von Frankreich
- 1657 - Johann Sinapius, schlesischer Gelehrter (Historiker)
- 1711 - Heinrich Melchior Mühlenberg, Begründer des deutschsprachigen lutherischen Gemeindewesens in Britisch-Nordamerika
- 1724 - Johann Bernhard Basedow, deutscher Pädagoge, Philosoph und Schriftsteller
- 1743 - Nicolai Abraham Abildgaard, dänischer Maler, Bildhauer und Architekt der Neoklassik
- 1749 - Justus Perthes, deutscher Verleger, Gründer eines geografisch-kartografischen Verlags
- 1786 - Friedrich Kuhlau, deutscher Komponist
- 1793 - Christian Gottfried Lorsch, Bürgermeister der Stadt Nürnberg
- 1798 - Franz Ernst Neumann, deutscher Physiker
- 1805 - Friedrich von Bothmer, bayerischer General der Infanterie
- 1816 - Carl Zeiss, deutscher Mechaniker und Unternehmer
- 1817 - Matthäus Hörfarter, katholischer Theologe
- 1822 - Olga Nikolajewna Romanowa, Königin von Württemberg
- 1822 - Heinrich Adolph Meyer, deutscher Meeresforscher und Fabrikant
- 1824 - Jakob Bernays, deutscher Philologe und philosophischer Schriftsteller
- 1825 - Eduard Hanslick, deutscher Musikwissenschaftler und einer der einflussreichsten Wiener Musikkritiker seiner Zeit
- 1833 - Carl von Noorden, deutscher Historiker
- 1838 - Adam Asnyk, polnischer Lyriker und Dramatiker
- 1843 - Adolf Wach, deutscher Rechtswissenschaftler
- 1845 - Jean-Maurice-Émile Baudot, französischer Ingenieur und Erfinder
- 1850 - Bernhard Howaldt, deutscher Unternehmer und Ingenieur
- 1853 - Katharina Schratt, österreichische Schauspielerin
- 1854 - Peter Hille, deutscher Schriftsteller
- 1860 - Marianne von Werefkin, russisch-schweizerische Malerin
- 1862 - O. Henry, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1862 - Augustin Henninghaus, deutscher Missionar und Bischof
- 1863 - Georg Witkowski, deutscher Literaturhistoriker
- 1873 - Rudolf Kassner, österreichischer Philosoph
- 1874 - Franjo Dugan, kroatischer Komponist
- 1876 - Alfonso Broqua, uruguayischer Komponist
- 1876 - Stanley Rowley, australischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1877 - Felix Edmundowitsch Dserschinski, polnischer Bolschewik und Chef des KGB-Vorgängers
- 1877 - James Jeans, englischer Physiker, Astronom und Mathematiker
- 1881 - Asta Nielsen, dänische Schauspielerin
- 1883 - Grigori J. Sinowjew, sowjetischer Politiker
- 1885 - D. H. Lawrence, englischer Schriftsteller
- 1891 - Noël Gallon, französischer Komponist und Kompositionslehrer
- 1892 - Friedrich Schröder Sonnenstern, deutscher bildender Künstler
- 1899 - Jimmie Davis, US-amerikanischer Sänger und Politiker
- 1900 - Semjon Alexejewitsch Lawotschkin, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1901 - Hans Mühlenfeld, deutscher Politiker (DP, später FDP), MdB, Botschafter, Minister in Niedersachsen
- 1901 - Joachim Maass, deutscher Schriftsteller und Lyriker
- 1903 - Karl Joseph Leiprecht, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart
- 1903 - Theodor W. Adorno, deutscher Sozial-Philosoph und Komponist
- 1904 - Friedrich Schönauer, deutscher SPD- Politiker, MdB 1949-1950
- 1906 - Gustav Seitz, deutscher Bildhauer und Zeichner
- 1908 - Liselotte Strelow, deutsche Fotografin
- 1909 - Joachim Fernau, preußischer Schriftsteller und Maler
- 1910 - Gerhard Schröder (CDU), deutscher Politiker, 1953-1961 Bundesinnenminister, 1961-1966 Bundesaußenminister, 1966-1969 Bundesverteidigungsminister
- 1916 - Josef Gauchel, deutscher Fußballspieler
- 1917 - Ferdinando Edralin Marcos, philippinischer Diktator
- 1917 - Herbert Lom, tschechischer Schauspieler
- 1918 - Peter Palitzsch, deutscher Theaterregisseur
- 1919 - Ota Sik, tschechisch-schweizerischer Wirtschaftswissenschaftler und Maler
- 1934 - Norma Croker, australische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1935 - Arvo Pärt, estnischer Komponist
- 1935 - Ben Hewitt, US-amerikanischer Sänger
- 1935 - Estiphan Panoussi, persisch-US-amerikanischnischer orientalischer Philologe und Philosoph
- 1935 - German Stepanowitsch Titow, sowjetischer Kosmonaut
- 1935 - Jacques Gaillot, französischer katholischer "Bischof ohne Bistum"
- 1937 - Tomas Venclova, litauischer Dichter und Schriftsteller
- 1938 - Charles Patrick, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Bernie Dwyer, britischer Musiker
- 1940 - Brian De Palma, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1940 - Klaus Gerwien, deutscher Fußballspieler
- 1944 - Phil May, britischer Musiker
- 1945 - Franz Beckenbauer, deutscher Fußballspieler, -trainer und -funktionär
- 1945 - Leo Kottke, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1948 - Dennis Tufano, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - John Martyn, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1948 - Maria Eichhorn, deutsche CSU-Politikerin, MdB seit 1990
- 1953 - Tom Shaw, US-amerikanischer Musiker
- 1954 - Herbert Bösch, österreichischer Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments
- 1957 - Jon Moss, britischer Musiker
- 1958 - Scott Patterson, US-amerikanischer Schauspieler
- 1963 - Virginia Madsen, US-amerikanische Schauspielerin
- 1965 - Baschar al-Assad, syrischer Diktator
- 1965 - Richard Melville Hall (alias Moby), US-amerikanischer Musiker
- 1971 - Richard Ashcroft, britischer Musiker
- 1976 - Rene El Khazraje, deutsch-marokkanischer Rap-Musiker
- 1977 - Matthew Stevens, britischer Snookerspieler
- 1980 - Antonio Pizzonia, brasilianischer Formel-1-Rennfahrer
- 1983 - Lauryn Williams, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 1987 - Tyler Hoechlin, US-Amerikanischer Schauspieler

Gestorben


- 889 - Willibert, von 870 bis 889 Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1227 - Ludwig IV., Landgraf von Thüringen und Pfalzgraf von Sachsen
- 1563 - Johann Pennarius, Weihbischof in Köln
- 1570 - Johannes Brenz, deutscher Reformator und protestantischer Theologe
- 1599 - Beatrice Cenci, römische Patrizierin
- 1611 - Jan Fyt, belgischer Maler
- 1627 - Matthäus Ulicky, reformatorischer Prediger in Böhmen, wird hingerichtet
- 1629 - Adam Graf von Herberstorff, bayerischer Statthalter von Oberösterreich
- 1646 - Odoardo I. Farnese, Herzog von Parma
- 1661 - Jan Fyt, belgischer Maler
- 1680 - Go-Mizunoo, 108. Kaiser von Japan
- 1688 - Eduard von Keyserling, deutscher Dichter des Barock
- 1714 - Johann Ludolph Quenstedt, Buchhändler und erster Oberbürgermeister von Wittenberg
- 1719 - Domenico Martinelli, italienischer Architekt
- 1733 - François Couperin, französischer Organist und Komponist
- 1756 - Johann Nikolaus Frobes, deutscher Mathematiker, Physiker und Philosoph
- 1781 - Johann August Ernesti, deutscher Theologe und Philologe
- 1789 - Luka Sorkočević, kroatischer Diplomat und Komponist
- 1823 - David Ricardo, englischer Nationalökonom
- 1825 - Christian Jakob Salice-Contessa, schlesischer Kommunalpolitiker und romantischer Schriftsteller
- 1863 - Johann Wilhelm Schirmer, deutscher Maler und Graphiker
- 1869 - Thomas Graham, britischer Chemiker
- 1870 - Joseph Anton von Maffei, deutscher Industrieller, Eisenbahnfabrikant
- 1886 - Eduard Flegel, litauischer Afrikareisender
- 1888 - Domingo Faustino Sarmiento, Präsident von Argentinien
- 1893 - Adolphe Yvon, französischer Maler
- 1900 - Otto Martin Torell, schwedischer Geologe, Naturforscher und Nordpolfahrer
- 1905 - Arnous de Rivière, französischer Schachspieler
- 1915 - William Cornelius Van Horne, US-amerikanischer, Eisenbahnpionier und Unternehmer
- 1943 - Oswald Teichmüller, deutscher Mathematiker
- 1949 - Henri Rabaud, französischer Komponist
- 1950 - Jan Christiaan Smuts, süddafrikanischer Staatsmann und Soldat
- 1954 - Rupert Hollaus, österreichischer Motorradrennfahrer
- 1955 - Günter Biedermann, österreichischer Informatiker
- 1958 - Hans Grundig, deutscher Maler und Graphiker
- 1963 - Richard Oswald, österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 1967 - Kurt Ulrich, deutscher Filmproduzent
- 1970 - Ernst May, deutscher Architekt und Stadtplaner
- 1971 - Nikita Sergejewitsch Chruschtschow, sowjetischer Politiker und Regierungschef
- 1973 - Salvador Allende Gossens, chilenischer Arzt und Präsident
- 1977 - Paul Burkhard, schweizerischer Komponist
- 1978 - Georgij Markow, bulgarischer Schriftsteller, im Exil ermordet
- 1978 - O.E. Hasse, deutscher Schauspieler
- 1978 - Ronnie Peterson, schwedischer Formel-1-Rennfahrer
- 1979 - Alexander Schawinsky, deutscher Bühnenbildner, Fotograf und Maler
- 1980 - Christian Mergenthaler, Ministerpräsident von Württemberg, MdR
- 1984 - Else Reventlow, deutsche Frauenrechtlerin, Sozialdemokratin, Redakteurin
- 1987 - Lorne Greene, kanadischer Filmschauspieler
- 1987 - Peter Tosh, jamaikanischer Musiker
- 1990 - Iris von Roten, schweizerische Juristin, Journalistin und Frauenrechtlerin
- 1994 - Friedrich Schmiedl, österreichischer Raketenpionierer und Erfinder der Raketenpost
- 2001 - Keith A. Glascoe, US-amerikanischer Feuerwehrmann, stellvertretend für die im World Trade Center getöteten Menschen
- 2002 - Johnny Unitas, US-amerikanischer Sportler
- 2002 - Kim Hunter, US-amerikanische Schauspielerin
- 2003 - Anna Lindh, schwedische Außenministerin
- 2003 - John Ritter, US-amerikanischer Schauspieler
- 2004 - Fred Ebb, US-amerikanischer Musical-Texter
- 2004 - Margaret Kelly, französische Tänzerin
- 2004 - Petros VII., zypriotischer orthodoxer Patriarch von Alexandria
- 2005 - John Slade, US amerikanischer Broker
- 2005 - Henryk Tomaszewski, polnischer Plakatmaler

Feier- und Gedenktage


- 2001 - Anschlag auf das World Trade Center in New York City/USA
- Patriot Day (USA)
- Gedenktag des Heiligen St. Deiniol
- Katalanischer Nationalfeiertag

Siehe auch

:10. September - 12. September :11. August - 11. Oktober :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0911 ja:9月11日 ko:9월 11일 simple:September 11 th:11 กันยายน

2001

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 2001 ist „Internationales Jahr der Mobilisierung gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Intoleranz“ (UNO)
- 2001 ist „Jahr des Dialogs zwischen den Kulturen“ (UNO)
- 2001 ist „Internationales Jahr der Freiwilligen“ (UNO)
- Die Mäandertrüffel (Choiromyces meandriformis) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Haubentaucher (Podiceps cristatus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Esche (Fraxinus excelsior) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Feldhase (Lepus europaeus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Glockenblume (Campanula) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)

Politik


- 1. Januar: Moritz Leuenberger wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Griechenland. Beitritt zur Wirtschafts- und Währungsunion
- 6. Januar: Parlamentswahlen in Thailand
- 6. Januar: Ariel Scharon wird zum neuen Ministerpräsidenten Israels gewählt
- 7. Januar: John Agyekum Kufuor wird Staatspräsident von Ghana
- 14. Januar: Dr. Jorge Sampaio wird als Staatspräsident in Portugal in seinem Amt bestätigt
- 20. Januar: Gloria Macapagal Arroyo wird Staatspräsidentin auf den Philippinen
- 20. Januar: George W. Bush wird zum neuen Präsidenten der USA vereidigt
- 25. Januar: Armenien wird in den Europarat aufgenommen
- 25. Januar: Aserbaidschan wird in den Europarat aufgenommen
- 26. Januar: Demokratische Republik Kongo. Joseph Kabila wird Staatspräsident
- 2. Februar: José Maria Neves wird Premierminister von Kap Verde
- 7. Februar: Ariel Sharon wird Ministerpräsident von Israel
- 16. Februar: US-amerikanische und britische Kampfflugzeuge bombardieren Ziele nahe Bagdad, da der Irak gegen das Flugverbot verstoßen habe
- 20. Februar: Erste Kommunalwahlen im Jemen
- 25. Februar: Pedro Pires wird Staatspräsident vom Kap Verde
- 25. Februar: Republik Moldau. Parlamentswahlen
- 26. Februar: Vertrag von Nizza, die Erweiterung der EU betreffend, unterzeichnet
- 1. März: Bulgarien. Volkszählung (bis 15. März)
- 4. März: In einer Volksabstimmung der Schweiz stimmen 76,7 % der Wahlbeteiligten für die Verfassungsinitiative „Ja zu Europa“ und damit gegen einen EU-Beitritt der Schweiz. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,7 %
- 7. März: Algerien und Deutschland schließen ein Seeschifffahrtsabkommen
- 7. März: Dileita Mohamed Dileita wird Premierminister in Dschibuti
- 12. März: Die UNESCO bestätigt, dass Taliban zwei der größten aus dem 5. Jahrhundert n. Chr. stammenden Buddha-Statuen in Bamiyan, Afghanistan, zerstört haben
- 16. März: Katar. Der Streit um die Hawar-Inseln wird beendet durch Urteil des Internationalen Gerichtshofs
- 18. März: Die Gewerkschaft Ver.di wird in Berlin gegründet
- 25. März: Norwegen ist Mitglied des Schengener Abkommen
- 27. März: Laos. Bounnhang Vorachit wird Ministerpräsident
- 31. März: Sturz des Staatspräsidenten Bernard Dowiyogo von Nauru durch Misstrauensvotum
- 4. April: Vladimir Voronin wird Staatspräsident von der Republik Moldau
- 4. April: Silvia Cartwright wird Generalgouverneurin (Staatsoberhaupt) von Neuseeland
- 15. April: Der Investitionsschutz- und Förderungsvertrag zwischen Deutschland und El Salvador tritt in Kraft
- 29. April: Parlamentswahlen in Senegal
- 8. Mai: Serbien und Montenegro wird Mitglied in der Weltbank
- 13. Mai: Mazedonien. 6. Regierungsumbildung
- 22. Mai: Taliban erwägen, Hindus in Afghanistan zum Tragen einer Markierung zu verpflichten
- 29. Mai: König Abdullah II. von Jordanien auf Staatsbesuch in Deutschland
- 30. Mai: Die Kulturkommission zwischen Kanada und Deutschland trifft in Berlin zusammen
- 1. Juni: Interimsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 1. Juni: Blutbad in Nepal. König Birendra und fast die ganze Familie wurden durch den Sohn Birendras getötet, der sich anschließend selbst tötet
- 4. Juni: Prinz Gyanendra Bir Bikram wird König von Nepal
- 7. Juni: Großbritannien. Wiederwahl von Tony Blair als Premierminister
- 8. Juni: Iran. Wiederwahl von Mohammad Chātemī zum Staatspräsidenten
- 16. Juni: Berlins Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen wird durch ein Misstrauensvotum im Zusammenhang mit dem Berliner Bankenskandal gestürzt. Sein Nachfolger wird Klaus Wowereit
- 17. Juni: Parlamentswahlen in Bulgarien
- 18. Juni: Mazedonien beendet die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan
- 19. Juni: Mazedonien nimmt diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China auf
- 20. Juni: Pervez Musharraf wird Staatsoberhaupt in Pakistan
- 20. Juni: Pakistan. Das Parlament wird aufgelöst
- 24. Juni: Ilir Meta wird Regierungschef in Albanien
- 26. Juni: Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht Ljubljana, Slowenien
- 28. Juni: Rumänien erhält Beobachterstatus in der OECD
- 28. Juni: Jugoslawien. Auslieferung von Ex-Präsident Milosevic an den Internationalen Strafgerichtshof
- 6. Juli: Weitere Länder erhöhen bei einer Konferenz in Genf, Schweiz, die an Burundi durch Frankreich zugesagten 440 Mio. USD auf 830 Mio. USD
- 20.: 22. Juli: In Genua findet der G8 Wirtschaftsgipfel statt. Dieser erlangt traurige Popularität, aufgrund der teilweise menschenrechtsverletzenden Brutalität der italienischen Polizei
- 23. Juli: Indonesien. Abdurrahman Wahid verliert sein Amt als Präsident. Frau Megawati Soekarnoputri wird neue Präsidentin
- 24. Juli: Bulgarien. Der ehemalige Zar Simeon II. wird zum Ministerpräsidenten gewählt
- 28. Juli: Dr. Alejandro Toledo Manrique wird Staatspräsident in Peru
- 5. August: Taliban schließen eine Shelter Now International Agentur in Afghanistan und nehmen 24 Mitarbeiter fest, da diese versucht hätten Muslime zum Christentum zu missionieren. Diese Tätigkeit kann in Afghanistan mit dem Tode bestraft werden
- 6. August: Bolivien. Präsident Banzer tritt wegen schwerer Krankheit zurück
- 14. August: Mexiko. Verfassungsänderung tritt in Kraft
- 27. August: Mazedonien. Beginn NATO-Operation „Essential Harvest“ (Waffeneinsammeln)
- 2. September: France Albert René wird als Staatspräsident auf den Seychellen in seinem Amt bestätigt
- 10. September: Parlamentswahlen in Norwegen
- 11. September: Terroranschläge in den USA auf das World Trade Center und das Pentagon
- 17. September: Republik Niger. Regierungsumbildung
- 21. September: Arnold Rüütel wird Staatspräsident in Estland
- 23. September: Parlamentswahlen in Polen
- 24. September: Das Freihandelsabkommen zwischen Jordanien und USA tritt in Kraft
- 27. September: Beim Zuger Attentat werden 14 Politiker von Friedrich Leibacher mit einem Sturmgewehr umgebracht
- 4. Oktober: Mazedonien. Beginn NATO-Operation „Amber Fox“
- 7. Oktober: Unter Präsident George W. Bush beginnen die Streitkräfte der USA ohne UNO-Mandat mit Luftangriffen auf das Gebiet Afghanistans und töten in den nachfolgenden Monaten über 1000 Zivilisten pro Woche. Dabei kommen auch Streubomben zum Einsatz. Die Ergreifung oder Tötung von Osama Bin Laden und Taliban-Chef Mullah Omar misslingt ihnen jedoch
- 11. Oktober: König Abdullah II. von Jordanien auf Staatsbesuch in Deutschland
- 19. Oktober: Parlamentswahlen in der Mongolei
- 19. Oktober: Kjell Magne Bondevik wird Ministerpräsident in Norwegen
- 19. Oktober: Leszek Miller wird Regierungschef in Polen
- 20. Oktober: Serbien und Montenegro wird Mitglied im IWF (Internationaler Währungsfond)
- 29. Oktober: Das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen zwischen Kroatien und der EU wird in Luxemburg unterzeichnet
- 3. November: Neuwahlen in Singapur
- 5. November: Parlamentwahlen in Aserbaidschan
- 10. November: Australien. Wahlen zum Repräsentantenhaus
- 24. November: Aserbaidschan. Prof. Dr. Murtuz Aleskerov wird zum Parlamentspräsident gewählt
- 27. November: Beginn der Afghanistan-Konferenz „UN Talks on Afghanistan“ auf dem Petersberg bei Königswinter
- 30. November: Mazedonien. 7. Regierungsumbildung
- 2. Dezember: Volksabstimmung in der Schweiz über Abschaffung der Armee
- 8. Dezember: Verabschiedung des „EU-Japan-Action-Plans“
- 11. Dezember: Die Volksrepublik China tritt der Welthandelsorganisation WTO bei
- 16. Dezember: Parlamentswahlen in Chile
- 16. Dezember: Präsidentschaftswahl in Madagaskar
- 22. Dezember: Der Deutsche Bundestag stimmt der Entsendung deutscher Streitkräfte zur Umsetzung der Resolution 1386 des UN-Sicherheitsrates mit großer Mehrheit zu
- 22. Dezember: In Kabul wird Hamid Karsai zum Chef der Übergangsregierung ernannt
- 23. Dezember: Komoren. Annahme der neuen Verfassung durch Referendum
- 27. Dezember: Wahlen in Sambia
- 31. Dezember: Lettland. Die OSZE-Beobachtung wird beendet

Katastrophen


- 13. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 7,7 in El Salvador. 852 Tote
- 26. Januar: Erdbeben der Stärke 7,7 in Indien, ca. 20.000 Tote
- 1. Februar: Angolanische Rebellen schossen über Luena, Angola, eine angolanische Militärmaschine vom Typ Antonow An-26 ab. Alle 22 Insassen kamen ums Leben
- 13. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in El Salvador. 315 Tote
- 4. März: Nähe Unadilla, Georgia, USA. Eine Militärmaschine, auf dem Weg von Florida nach Virginia, stürzte brennend ab. Alle 21 Soldaten und die 3 Personen der Crew starben
- 29. März: Aspen, Colorado, USA. Absturz einer Verkehrsmaschine von Los Angeles kommend. Alle 18 Menschen an Bord starben
- 3. Mai: Nach sintflutartigen Regenfällen kommt es zu einem Jahrhunderthochwasser im Oberbergischen Kreis, Deutschland: Die Flüsse Wiehl und Agger waren stark betroffen
- 23. Juni: Ein Erdbeben der Stärke 8,4 nahe der Küste von Peru. 138 Tote
- 3. Juli: Irkutsk, Russland. Eine Tupolew Tu-154 der Vladivostok Avia stürzte beim 3. Landeanflugversuch ab. Alle 145 Menschen an Bord starben
- 20. Juli: Der 23 jährige Carlo Giuliani wird während einer Demonstration im Rahmen des G8 Gipfels in Genua von einem Carabinieri erschossen
- 11. September: Am Morgen des 11. September 2001 wurde ein terroristischer Angriff gleichzeitig in New York City, Washington, D.C. und in der Nähe von Pittsburgh verübt. Vier Passagierjets wurden gekapert, davon wurden zwei in die Türme des World Trade Centers (WTC), welches daraufhin einstürzte, und eines in das Pentagon gesteuert. Das vierte Flugzeug stürzte ab, bevor es sein Ziel erreichte. Insgesamt starben etwa 3.000 Menschen bei den Anschlägen
- 27. September: Im Zuger Kantonalparlament werden 14 Politiker von einem Attentäter mit einem Sturmgewehr umgebracht, wovon die ganze Schweiz und die EU in tiefe Trauer versetzt wird
- 4. Oktober: Ukraine. Eine Tupolew Tu-154 der Sibir Air, auf dem planmäßigen Flug von Israel in die Ukraine, wurde während einer Militärübung auf dem Schwarzen Meer versehentlich durch eine Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Alle 78 Menschen an Bord starben
- 8. Oktober: Mailand, Italien. Eine MD-87, auf dem Weg nach Kopenhagen, Dänemark, kollidierte während des Starts mit einer deutschen Cessna, welche irrtümlich im starken Nebel die falsche Rollbahn benutzte. Die Maschinen gerieten sofort im Flammen. Alle 118 Personen an Bord starben, ebenso 4 Mitarbeiter des Bodenpersonals
- 24. Oktober: Brandkatastrophe im Sankt-Gotthard-Tunnel
- 12. November: New York, USA. Ein Airbus A300 der American Airlines, auf dem planmäßigen Flug nach Santo Domingo, Dominikanische Republik, stürzte weniger als 3 Minuten nach dem Start vom John F. Kennedy International Airport in bewohntes Gebiet. Alle 260 Personen an Bord sowie 6 Anwohner starben. Aufgrund von hinterlassenen Luftströmungslinien einer Boeing 747 der Japan Airlines, wurde das Flugzeug in seinem zugewiesenen Kurs gestört, zur Behebung dieser Störung hatte der im Airbus A300 unerfahrene Pilot die Grenzwerte der Belastbarkeiten des Seitenruders überschritten, indem er es 3 Mal um etwa 1 Zentimeter zu weit steuerte. Daraufhin löste sich das gesamte Seitenruder und die Maschine ging in den Sturzflug über. Der Pilot hatte den zuständigen Fluglotsen des John F. Kennedy International Airport vor dem Start um 8 Kilometer Abstand von der Boeing 747 gebeten, damit die Maschine nicht in stärkere Luftturbulenzen geriet. Der Fall wurde anhand des Fundes des Seitenruders im Hafen von New York City untersucht. Da keine Schäden oder Konstruktionsfehler am Material entdeckt wurden, war klar, dass Airbus keine Schuld am Unglück zuzuweisen war, sondern nur dem zuständigen Piloten aufgrund von zu starkem Einlenken/Steuern des Seitenruders
- 19. November: Kalyazin, Russland. Eine Iljushin-18, auf dem planmäßigen Flug von Sibirien nach Moskau, stürzte etwa 250 km nordöstlich vor Moskau ab. Alle 27 Menschen an Bord starben
- 24. November: Zürich, Schweiz. Eine Passagiermaschine auf dem Weg von Berlin, Deutschland, nach Zürich, Schweiz, stürzte etwa 5 km vor dem Ziel ab. 24 der 33 Menschen an Bord starben, 5 mussten mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht werden. Siehe auch: Crossair Flug 3597
- 2. Dezember: Khabarovsk, Russland. Eine Iljushin-76, eine Frachtmaschine des Militärs, auf dem Flug von Moskau nach Anadyr, fing über dem Beringmeer Feuer und stürzte ab. Alle 18 Menschen an Bord starben

Wissenschaft und Technik


- 15. Januar: Die Wikipedia, das heute größte Internet-Lexikon, geht online
- 12. Februar: Die US-amerikanische Raumsonde NEAR landet nach einem Jahr im Orbit um den Asteroiden Eros erfolgreich auf dessen Oberfläche
- 15. Februar: Im Rahmen des Humangenom-Projektes wird eine vorläufige Arbeitsversion des gesamten menschlichen Genoms vorgestellt
- 10. März: Die FSF Europe wird gegründet
- 28. April: 8. Mai: Dennis Tito, der erste Weltraumtourist der Raumfahrtgeschichte, absolviert seinen Raumflug zur Internationalen Raumstation ISS
- 21. Juni: Totale Sonnenfinsternis im südlichen Afrika
- 15. August: Nach über 60 Jahren startet Zeppelin mit dem Zeppelin NT wieder den Passagierflugbetrieb
- 14. Dezember: Ringförmige Sonnenfinsternis in Mittelamerika
- 22. Dezember: erste geklonte Katze kommt zur Welt

Gesellschaft


- Einführung des Weltmännertags

Kultur


- Mai: Das Vierte EJCF fand in Basel statt. Nächste Ausgabe wird 2004 sein
- 23. Mai: Feierliche Eröffnung des Museums der Phantasie in Bernried am Starnberger See
- 22. Juni: Die Volxtheaterkarawane wird von der italienischen Polizei festgenommen
- 15. Oktober: Tokelau wird assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- Das Paul-Löbe-Haus wird eröffnet
- Erstmalige vergabe des Kulturpreis Deutsche Sprache

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Deutscher Fußball-Meister: Männer: FC Bayern München, Frauen: 1. FFC Frankfurt
- Deutscher Eishockey-Meister: Männer: Adler Mannheim, Frauen: TV Kornwestheim
- Eishockey-Weltmeister: Männer: Tschechien, Frauen: Kanada, U20-Junioren: Tschechien, U18-Junioren: Russland
- Tour de France-Sieger: Lance Armstrong
- 21. Januar: Jutta Kleinschmidt gewinnt als erste Frau die Rallye Paris-Dakar
- 27. Januar: Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Orlin Norris in der Rudi-Sedlmayer-Halle, München, Deutschland, durch K. o.
- 24. März: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Derrick Jefferson in der Rudi-Sedlmayer-Halle in München, Deutschland, durch technischen K. o.
- 22. April: Hasim Rahman gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Lennox Lewis in Carnival City, Brakpan, Südafrika, durch K. o.
- 19.-26. Mai: Die VI. Arafura Games fanden in Darwin (Stadt), Australien, statt
- 23. Mai: Bayern München gewinnt die Champions League 2001 gegen Valencia mit 6:5 n.E
- 4. August: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Charles Shufford, USA, in Mandalay Bay, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen K. o.
- 17. November: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Hasim Rahman in Mandalay Bay, Las Vegas, Nevada, USA, durch K. o.
- 8. Dezember: Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Ross Puritty in der Arena Oberhausen, Oberhausen, Deutschland, durch technischen K. o.

Diverses


- Sommer: in Garmisch-Partenkirchen wurde nach nur anderthalb Tagen Betriebszeit eine Ampel wieder abgeschaltet, nachdem sich der Verkehr schon kurze Zeit nach Inbetriebnahme bis weit auf die B2 zurückstaute. Die entstandenen Kosten beliefen sich auf rund 76.000,- €

Geboren


- 18. Mai: Alfons Constantin Maria, Sohn von Prinz Maximilian von Liechtenstein und Angela Brown
- 25. Oktober: Prinzessin Elisabeth Thérèse Marie Hélène, Tochter von Kronprinz Philipp von Belgien und Prinzessin Mathilde d'Udekem d'Acoz
- 1. Dezember: Toshi no miya Aiko (Prinzessin von Japan), Tochter des derzeitigen japanischen Kronprinzen Naruhito und Prinzessin Masako

Gestorben

1. Halbjahr


- 1. Januar: Ray Walston, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1914)
- 2. Januar: William P. Rogers, US-amerikanischer Außenminister (
- 1913)
- 8. Januar: Alfred Neumann (SED), deutscher Politiker, Minister für Materialwirtschaft der DDR (
- 1909)
- 12. Januar: Luíz Bonfá, brasilianischer Komponist und Gitarrist (
- 1922)
- 12. Januar: William Hewlett, Gründer von Hewlett-Packard (
- 1913)
- 12. Januar: Adhemar Ferreira da Silva, brasilianischer Leichtathlet (
- 1927)
- 14. Januar: Karl Bednarik, österreichischer Maler und Schriftsteller (
- 1915)
- 14. Januar: Burkhard Heim, deutscher Sprengstofftechniker, Physiker und Gelehrter (
- 1925)
- 16. Januar: Laurent-Désiré Kabila, von 1997 bis 2001 Präsident der Demokratischen Republik Kongo (
- 1939)
- 21. Januar: Ludwig Engelhardt, deutscher Bildhauer (
- 1924)
- 24. Januar: Eduard Schütz, baptistischer Theologe (
- 1928)
- 26. Januar: Ingeborg Bingener, Autorin und Politikerin (Die Tierschutzpartei) (
- 1922)
- 28. Januar: Hartmut Reck, deutscher Filmschauspieler und Synchronsprecher (
- 1932)
- 28. Januar: Max Weiler, österreichischer Maler (
- 1910)
- 31. Januar: Heinz Starke, deutscher Politiker (
- 1911)
- 4. Februar: J. J. Johnson, US-amerikanischer Jazz-Musiker (
- 1924)
- 6. Februar: Kurt Neuwald, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Westfalen-Lippe (
- 1906)
- 7. Februar: Anne Morrow Lindbergh, Ehefrau, Co-Pilotin und Navigatorin von Charles A Lindbergh (
- 1906)
- 8. Februar: Giuseppe Casoria, Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1908)
- 8. Februar: Tisa von der Schulenburg, deutsche Künstlerin und Ordensschwester (
- 1903)
- 9. Februar: Herbert Simon, Sozialwissenschaftler, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften (
- 1916)
- 11. Februar: Maurice Zermatten, Schweizer Schriftsteller (
- 1910)
- 12. Februar: Kristina Söderbaum, Schauspielerin (
- 1912)
- 13. Februar: Manuela (Sängerin), deutsche Schlagersängerin (
- 1943)
- 16. Februar: Helen Vita, deutsche Chansonni??re, Schauspielerin und Kabarettistin (
- 1928)
- 17. Februar: Richard Wurmbrand, rumänischer lutherischer Pfarrer (
- 1909)
- 18. Februar: Balthus, polnisch-französischer Maler (
- 1908)
- 19. Februar: Charles Trenet, französischer Sänger, Komponist, Dichter und Maler (
- 1913)
- 19. Februar: Stanley Kramer, US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent (
- 1913)
- 21. Februar: José Alí Lebrún Moratinos, Erzbischof von Caracas und Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1919)
- 22. Februar: Evelyn Holt, deutsche Schauspielerin (
- 1908)
- 24. Februar: Claude Elwood Shannon, US-amerikanischer Mathematiker (
- 1916)
- 25. Februar: Paul Huber, Schweizer Komponist (
- 1918)
- 26. Februar: Jale Inan, türkische Archäologin (
- 1917)
- 26. Februar: Arturo Uslar Pietri, Venezolanischer Schriftsteller, Diplomat und Politiker (
- 1906)
- 28. Februar: Dale Earnhardt, US-amerikanischer NASCAR-Fahrer (
- 1951)
- 1. März: John Painter, ältester Mann der Welt (zweifelhaft) vom 29. April 1999 bis zu seinem Tod
- 4. März: Gerardo Barbero, Schachgroßmeister (
- 1961)
- 8. März: Ninette de Valois, Tänzerin des klassischen Balletts und Gründerin des Royal Ballet (
- 1898)
- 12. März: Robert Ludlum, US-amerikanischer Schriftsteller, Schauspieler und Produzent (
- 1927)
- 17. März: Boris Wiktorowitsch Rauschenbach, sowjetischer Physiker (
- 1915)
- 18. März: Kurt Muthspiel, österreichischer Chorerzieher und Komponist (
- 1931)
- 21. März: Heinrich Krebs, Richter am deutschen Bundessozialgericht (
- 1910)
- 22. März: William Hanna, US-amerikanischer Zeichentrickfilmer und Produzent (
- 1910)
- 22. März: Sabiha Gökçen, Kampfpilotin (
- 1913)
- 23. März: David McTaggart, Greenpeace-Aktivist und Funktionär (
- 1932)
- 26. März: Piotr Sobociński, polnischer Kameramann (
- 1958)
- 29. März: John Lewis (Pianist), US-amerikanischer Jazz-Musiker (Pianist und Komponist) (
- 1920)
- 31. März: Clifford Shull, Physiker (
- 1915)
- 31. März: Gillian Dobb, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1929)
- 2. April: Jennifer Syme, Freundin des Schauspielers Keanu Reeves (
- 1972)
- 3. April: Martin Christoffel, Schweizer Schachspieler (
- 1922)
- 7. April: Beatrice Straight, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1914)
- 9. April: Emil Carlebach, Widerstandskämpfer in Buchenwald, MdL und Journalist (
- 1914)
- 12. April: Harvey Ball, Erfinder des „Smileys“ (
- 1921)
- 15. April: Joey Ramone, US-amerikanischer Sänger der Band Ramones (
- 1951)
- 16. April: Klaus Kindler, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher (
- 1930)
- 17. April: Vera Brühne, mutmaßliche Doppelmörderin (
- 1910)
- 19. April: Edith Picht-Axenfeld, deutsche Cembalistin (
- 1914)
- 20. April: Giuseppe Sinopoli, italienischer Dirigent, Komponist, Mediziner und Archäologe (
- 1946)
- 22. April: Heiko Augustinus Oberman, reformierter Kirchenhistoriker (
- 1930)
- 23. April: Raymund Schmitt, Präsident des Bezirkstages von Unterfranken (
- 1930)
- 23. April: Albert Oeckl, deutscher Professor (
- 1909)
- 23. April: Carl Zimmerer, deutscher Wirtschaftswissenschaftler (
- 1926)
- 28. April: Evelyn Künneke, deutsche Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin (
- 1921)
- 28. April: Marie Jahoda, österreichische Soziologin (
- 1907)
- 29. April: Andy Phillip, US-amerikanischer Basketballspieler (
- 1922)
- 30. April: Andreas Kupfer, deutscher Fußballspieler (
- 1914)
- 2. Mai: Heinz te Laake, Künstler der Malerei, Kinetik und Skulptur (
- 1925)
- 2. Mai: Wolfgang Greese, deutscher Schauspieler (
- 1926)
- 4. Mai: Rudi Strahl, deutscher Dramatiker, Erzähler und Lyriker (
- 1931)
- 7. Mai: Elisabeth Reichelt, deutsche Kammersängerin und Koloratursopranistin (
- 1910)
- 9. Mai: Johannes Poethen, deutscher Schriftsteller (
- 1928)
- 9. Mai: Heinz Bethge, deutscher Physiker (
- 1919)
- 9. Mai: Nikos Sampson, zypriotischer Politiker, Präsident der Republik Zypern (
- 1935)
- 10. Mai: Werner Schuster, deutscher Politiker (
- 1930)
- 11. Mai: Douglas Adams, englischer Schriftsteller (
- 1952)
- 11. Mai: Klaus Schlesinger, deutscher Schriftsteller und Journalist (
- 1937)
- 12. Mai: Perry Como, US-amerikanischer Sänger (
- 1912)
- 13. Mai: Jason Miller, US-amerikanischer Schauspieler und Dramatiker (
- 1939)
- 15. Mai