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1110
Politik und Weltgeschehen
- Heinrich V. gelingt es, Böhmen in Lehnsabhängigkeit zu bringen.
- Ostern - Heinrich V. verlobt sich in Italien mit der Tochter König Heinrich I. von England, Mathilde.
- Adolf I. von Schaumburg wird zum Grafen von Holstein erhoben († 1131).
- Erster Italienzug von Heinrich V. mit 30.000 Rittern. Die Lombardei wird unterworfen.
- Erste urkundliche Erwähnung von Magstadt.
-
- 12. November, Gebhard III. von Zähringen, Bischof von Konstanz ( - ?)
ko:1110년
Kategorie:1110
Heinrich V. (HRR)]
Kaiser Heinrich V. ( - 1086, vermutlich am 11. August, † 23. Mai 1125 in Utrecht) war der vierte und letzte Herrscher der Salier.
Krönung zum Kaiser
Nach der Absetzung seines älteren Bruders Konrad im April wurde Heinrich von den Kurfürsten
am 10. Mai 1098 in Mainz zum König gewählt; am 6. Januar 1099 wurde er vom Erzbischof Hermann III. von Hochstaden in Aachen gekrönt. Dies war möglich, da sein Vater Heinrich IV. ständig mit dem Papst Paschalis II. im Konflikt stand. Der Konflikt zwischen dem alten Kaiser und dem Papst gipfelte, als Paschalis II. 1104 eine Fürstenverschwörung gegen den Kaiser unterstützte. An der Spitze stand der Sohn des Kaisers, nämlich Heinrich V.
1105 erzwang Heinrich in Ingelheim die Abdankung seines Vaters Heinrich IV. Erst als dieser 1106 verstarb, wurde der Sohn jedoch allgemein anerkannt. Als er sich dieser Anerkennung gewiss war, stellte er sich gegen den Papst und setzte die antipäpstliche Reichspolitik seines Vaters fort.
Investiturstreit
Am 13. April 1111 traf Heinrich V. in Rom ein, wo er die Kaiserkrone einfordern wollte. Als ihm dies nicht gelang, nahm er den Papst Paschalis II. und viele seiner Kardinäle gefangen und erzwang neben seiner Krönung noch das Recht der Investitur. Bald nach seiner Rückkehr nach Deutschland wiederrief die Kurie aber die Abmachungen und hetzte die Fürsten gegen ihn auf. Schon 1112 erhoben sich sächsische Fürsten gegen ihn, darunter der zukünftige Kaiser Herzog Lothar von Supplinburg. Diese Aufstände dauerten bis 1115 an.
Am 7. Januar 1114 heiratete er in Mainz die zwölfjährige Tochter von Heinrich I. von England, Mathilde, die nach dem Tod Heinrichs zu ihrem Vater an den englischen Hof zurückkehrte.
Mathilde
Unbeirrt setzte er in der Zwischenzeit den Investiturstreit seines Vaters gegen Rom fort. 1122 kam es dann im Wormser Konkordat zu einem Ausgleich zwischen Heinrich und dem amtierenden Papst Kalixt II. Damit war dieser Streit beigelegt.
Tod Heinrichs V.
Am 23. Mai 1125 starb Heinrich V. ohne ehelicher Kinder in Utrecht - lediglich eine uneheliche Tochter, Bertha, hatte er, die er 1117 mit dem Grafen Ptolemäus II. von Tusculum verheiratete hatte. Heinrich V. fand sein Grab im Dom zu Speyer.
Literatur
- Bernd Schneidmüller/Stefan Weinfurter (Hrsg.): Die deutschen Herrscher des Mittelalters, Historische Porträts von Heinrich I. bis Maximilian I.. München 2003
Weblinks
Kategorie:Kaiser (HRR)
Kategorie:Salier
Kategorie:Mann
Kategorie:Geboren 1086
Kategorie:Gestorben 1125
ja:ハインリヒ5世
Heinrich V. (HRR)]
Kaiser Heinrich V. ( - 1086, vermutlich am 11. August, † 23. Mai 1125 in Utrecht) war der vierte und letzte Herrscher der Salier.
Krönung zum Kaiser
Nach der Absetzung seines älteren Bruders Konrad im April wurde Heinrich von den Kurfürsten
am 10. Mai 1098 in Mainz zum König gewählt; am 6. Januar 1099 wurde er vom Erzbischof Hermann III. von Hochstaden in Aachen gekrönt. Dies war möglich, da sein Vater Heinrich IV. ständig mit dem Papst Paschalis II. im Konflikt stand. Der Konflikt zwischen dem alten Kaiser und dem Papst gipfelte, als Paschalis II. 1104 eine Fürstenverschwörung gegen den Kaiser unterstützte. An der Spitze stand der Sohn des Kaisers, nämlich Heinrich V.
1105 erzwang Heinrich in Ingelheim die Abdankung seines Vaters Heinrich IV. Erst als dieser 1106 verstarb, wurde der Sohn jedoch allgemein anerkannt. Als er sich dieser Anerkennung gewiss war, stellte er sich gegen den Papst und setzte die antipäpstliche Reichspolitik seines Vaters fort.
Investiturstreit
Am 13. April 1111 traf Heinrich V. in Rom ein, wo er die Kaiserkrone einfordern wollte. Als ihm dies nicht gelang, nahm er den Papst Paschalis II. und viele seiner Kardinäle gefangen und erzwang neben seiner Krönung noch das Recht der Investitur. Bald nach seiner Rückkehr nach Deutschland wiederrief die Kurie aber die Abmachungen und hetzte die Fürsten gegen ihn auf. Schon 1112 erhoben sich sächsische Fürsten gegen ihn, darunter der zukünftige Kaiser Herzog Lothar von Supplinburg. Diese Aufstände dauerten bis 1115 an.
Am 7. Januar 1114 heiratete er in Mainz die zwölfjährige Tochter von Heinrich I. von England, Mathilde, die nach dem Tod Heinrichs zu ihrem Vater an den englischen Hof zurückkehrte.
Mathilde
Unbeirrt setzte er in der Zwischenzeit den Investiturstreit seines Vaters gegen Rom fort. 1122 kam es dann im Wormser Konkordat zu einem Ausgleich zwischen Heinrich und dem amtierenden Papst Kalixt II. Damit war dieser Streit beigelegt.
Tod Heinrichs V.
Am 23. Mai 1125 starb Heinrich V. ohne ehelicher Kinder in Utrecht - lediglich eine uneheliche Tochter, Bertha, hatte er, die er 1117 mit dem Grafen Ptolemäus II. von Tusculum verheiratete hatte. Heinrich V. fand sein Grab im Dom zu Speyer.
Literatur
- Bernd Schneidmüller/Stefan Weinfurter (Hrsg.): Die deutschen Herrscher des Mittelalters, Historische Porträts von Heinrich I. bis Maximilian I.. München 2003
Weblinks
Kategorie:Kaiser (HRR)
Kategorie:Salier
Kategorie:Mann
Kategorie:Geboren 1086
Kategorie:Gestorben 1125
ja:ハインリヒ5世
Heinrich I. (England)
Heinrich I. ( - um 1068; † 1. Dezember 1135) wegen seines Interesses an der Wissenschaft auch Henry Beauclerk oder Henry Beauclerc genannt, war der jüngste Sohn Wilhelm des Eroberers. Er regierte als König von England von 1100 bis1135 als Nachfolger seines Bruders, Wilhelm II. gen. Rufus. Er erhielt den Spitznamen "Löwe der Gerechtigkeit". Seine Herrschaft sticht durch die selbstauferlegten Machtbegrenzungen der Krone hervor, daneben sind aus der Zeit die Beschleunigungen des Regierungsapparates, die Wiedervereinigung der Dominien seines Vaters und die umstrittene Entscheidung, seine Tochter als seine Erbin einzusetzen, bekannt geworden.
Jugend
Heinrich I. wurde zwischen Mai 1068 und Mai 1069, vermutlich in Selby, Yorkshire in England, geboren. Als jüngster Sohn der Familie sollte er eigentlich Bischof werden und bekam eine hervorragende Schulausbildung, so gut, wie sie für junge Adlige gerade möglich war. Allerdings wurde er entgegen der ursprünglichen Planung mit etwa 18 Jahren zum Ritter geschlagen. Vermutlich war er der erste normannische Regent, der Englisch fließend sprach. Überlieferungen zu Folge war er von durchschnittlicher Größe, untersetzt, im Alter dickleibig und hatte schütteres, dunkles Haar.
Sein Vater, Wilhelm der Eroberer, teilte das Land unter den Erben mit seinem Tod 1087 auf:
- Robert Curthose erhielt das Herzogtum der Normandie
- Wilhelm II. erhielt das Königreich England
- Heinrich bekam 5000 Pfund Silber
Machtergreifung
Die beiden älteren Brüder schlossen den Pakt, dass wenn einer der beiden ohne Erben sterben würde, beide Dominiens ihres Vaters unter dem überlebenden Bruder wiedervereinigt würden. Als Wilhelm II. 1100 jedoch starb, kehrte Robert gerade vom ersten Kreuzzug zurück.
Seine Abwesenheit, gepaart mit seinem schlechten Ruf unter den adligen Normannen, ebneten Heinrich den Weg, die Schlüsselgewalt über das königliche Anwesen in Winchester zu ergreifen. Er wurde von den führenden Baronen als König akzeptiert und am 5. August, drei Tage später, in Westminster gekrönt. Er sicherte seine Macht durch die Charta der Freiheiten, einer Vorgängerin der Magna Charta, die er den Adligen zugestand.
Am 11. November 1100 heiratete Heinrich I. Edith, die Tochter von König Malcolm III. von Schottland. Da Edith zugleich die Nichte Edgar Athelings war, verschmolz mit der Heirat die normannische Linie mit der alten englischen Linie der Könige. Die Heirat missfiel den normannischen Baronen jedoch, und als Konzession ihnen gegenüber änderte Edith ihren Namen in Matilda, als sie Königin wurde.
Im folgenden Jahr, 1101, versuchte Robert Curthose die Krone mit einem Feldzug zurückzuerobern. Dies scheiterte, und im Vertrag von Alton erkannte Robert Heinrich I. als König von England an und kehrte zunächst friedlich in die Normandie zurück.
1105 führte Heinrich, um die dauernde Bedrohung durch Robert Curthose zu bannen, ein Expeditionsheer über den Ärmelkanal. 1106 besiegte er das normannische Heer in der vernichtenden Schlacht von Tinchebray. Er ließ seinen Bruder einkerkern und gliederte das Herzogtum der Normandie als Besitztum Englands ein. So vereinigte er die alten Dominien seines Vaters. 1114 und 1121 führte er Feldzüge nach Wales. Die eroberten Ländereien gab er an loyale Adlige seiner unmittelbaren Umgebung weiter, die einen Schutzgürtel gegen walisische Angriffe bildeten. Nach Norden erreichte Heinrich I. 1124 durch die Thronbesteigung seines Schwagers David in Schottland eine Absicherung. Dagegen verlor er in Frankreich 1113 das Fürstentum Maine an Fulk von Anjou und verhielt sich in seinen normannischen Territorien auch ansonsten defensiv.
Reichsorganisation
Als König bemühte sich Heinrich I. um Sozial- und Justizreformen:
- die Charter of Liberties (die Charta der Freiheiten)
- die Wiederherstellung der Gesetze von König Eduard der Bekenner.
Auf dem Feld der Kirchenpolitik geriet Heinrich I., ebenso wie einige Jahre zuvor im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation Heinrich IV., in den Investiturstreit hinein. Während diese Auseinandersetzung im übrigen Europa tobte, konnte sie in England trotz immer wieder aufflammender Streitigkeiten lange in ihrer vollen Schärfe vermieden werden. Hauptkontrahent Heinrichs war Anselm von Bec, der Erzbischof von Canterbury und damit höchster Kleriker Englands. Heinrich bestand auf dem Recht zur Einsetzung (Investitur) von hochrangigen Geistlichen sowie auf der Oberaufsicht des Königs über alle Verlautbarungen von Synoden und über den Kontakt zwischen englischen Geistlichen und dem Papst. Anselm von Bec, der unter Wilhelm II. aus England geflohen war, kehrte unter Heinrich zurück, weigerte sich aber, das Erzbistum aus des Königs Händen zu empfangen und ihm Mannschaft zu leisten. Heftige Auseinandersetzungen folgen, auf deren Höhepunkt Anselm dem König mit Exkommunikation drohte. Auf der Synode von London 1107 versprach Heinrich I. daraufhin, keine Bischöfe und Äbte mehr einzusetzen. Allerdings unterstützte der König die Kirchenreform auf anderen Gebieten. So versah er die neuen monastischen Reformorden, vor allem die Augustiner-Chorherren und zum Ende seiner Herrschaft hin die Zisterzienser, mit reichen Schenkungen. Entschlossen setzte er sich gegen die noch weit verbreitete Priesterehe und für die Durchsetzung des Zölibats ein.
Was die Reichsorganisation betrifft, so setzte erst Heinrich I. die unter Wilhelm dem Eroberer begonnene Verbesserung wirklich um. Der Exchequer (Schatzamt), jeweils einer für England und für die Normandie, wurde zum Knotenpunkt der Reichsverwaltung. Auf den englischen Exchequer bezogen sich die Sheriffs, die in jeder Grafschaft die königlichen Abgaben eintrieben und in steigendem Maß auch Verwaltungsaufgaben wahrnahmen. Die königliche Rechtsprechung weitete sich über das ursprüngliche Feld der Schwerkriminalität auch auf Prozesse aus, bei denen es um Grundbesitz ging. Darüber hinaus stützte sich die königliche Verwaltung auch auf die Kirchenstruktur mit Bischöfen und Äbten als wichtigen Lehensnehmern. Auch schriftliche Weisungen des Königs, so genannte writs, spielten eine immer größere Rolle. Die pipe rolls, Rechnungslisten des Exchequers, gehören heute zu den wichtigsten Dokumenten der englischen Geschichtsschreibung. Die ältesten Exemplare stammen aus der Zeit Heinrichs I.
Familie
Mit Matilda, die während des Königs Abwesenheit Regentenaufgaben übernahm und sich um den Ausbau Londons verdient machte ("good queen Maud"), hatte Heinrich I. vier Kinder, bevor sie 1118 verstarb. Am 29. Januar 1121 heiratete er Adeliza, die Tochter Godfreys, des Grafen von Louvain, doch aus dieser Heirat gingen keine Kinder hervor. Es wird aber davon ausgegangen, dass der König zahlreiche uneheliche Kinder hatte, möglicherweise mehr als zwanzig, die im Zeitraum zwischen 1100 und 1120 geboren wurden. Die meisten unehelichen Söhne übernahmen später wichtige Fürstentümer, die Töchter wurden nach politischen Gesichtspunkten verheiratet.
Heinrich hatte zwei Söhne, die bei der Havarie des White Ship am 25. November 1120 an der Küste der Normandie starben. Einer der beiden Söhne, Richard, ist in den Überlieferungen nur sporadisch erwähnt, sodass die Vermutung geäußert wird, er hätte niemals existiert. Mit dem Tode des anderen Sohnes, Wilhelms, war das Königreich jedoch in eine Krise geraten.
Da er ohne männlichen Erben war, verpflichtete Heinrich I. ungewöhnlicherweise seine Barone, seine Tochter Prinzessin Matilda als Erbin anzuerkennen. Sie war die Witwe Kaiser Heinrichs V. des Heiligen Römischen Reiches.
Heinrich I. starb an einer Lebensmittelvergiftung durch faule Neunaugen im Dezember 1135 bei St. Denis le Fermont in der Normandie und wurde im Kloster bei Reading beigesetzt.
Obwohl Heinrichs I. Barone Loyalität gegenüber seiner Tochter Matilda als ihre Königin geschworen hatten, gaben das Geschlecht Matildas und ihre Wiederverheiratung mit dem Geschlecht der Anjous, Feinden der Normannen, Heinrichs I. Neffen Stephan von Boulogne die Gelegenheit, um nach England zu kommen und den Thron mit der Unterstützung des Volkes für sich zu beanspruchen.
Der Kampf zwischen Matilda und Stephan I. gipfelte in einem langen Bürgerkrieg, der anarchische Zustände hervorrief. Der Streit konnte schließlich beendet werden, nachdem Stephan I. Heinrich, den Sohn Matildas, als seinen Erben 1153 bestimmte.
Der wichtigste zeitgenössische Geschichtsschreiber über das Leben und Wirken Heinrichs I. ist Ordericus Vitalis. In seiner Kirchengeschichte wird der König häufig erwähnt.
Weblinks
- [http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/england/heinrich_1_beauclerc_koenig_von_england_+_1135.html genealogie-mittelalter.de]
- [http://www.royal.gov.uk/output/Page54.asp Die Seite des britischen Königshauses zu Heinrich I. (englisch)]
Belletristik
- Rebecca Gablé: Das Zweite Königreich (2000)
Heinrich I.
Kategorie:Herzog (Normandie)
Kategorie:Mann
Kategorie:Geboren 1068
Kategorie:Gestorben 1135
ja:ヘンリー1世 (イングランド王)
simple:Henry I of England
Adolf I. (Schauenburg und Holstein)Adolf I. von Schauenburg und Holstein († 13. November 1130) wurde wahrscheinlich 1106 Graf von Schauenburg und erhielt etwa 1111 vom sächsischen Herzog Lothar von Süpplingenburg die Grafschaften Holstein und Stormarn, zu denen auch Hamburg gehörte, als Lehen. Mit ihm kamen die Schauenburger (heute Schaumburg) nach Holstein, wo sie einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Kolonisation des Gebietes nördlich der Elbe leisteten.
Mit Hildewa hatte er mindestens zwei Söhne
- Hartung († ca. 1126)
- Adolf II. († 1164), Graf von Schauenburg und Holstein
Kategorie:Mann
Kategorie:Graf (Holstein)
Kategorie:Geboren 11. Jahrhundert
Kategorie:Gestorben 1130
Heinrich V. (HRR)]
Kaiser Heinrich V. ( - 1086, vermutlich am 11. August, † 23. Mai 1125 in Utrecht) war der vierte und letzte Herrscher der Salier.
Krönung zum Kaiser
Nach der Absetzung seines älteren Bruders Konrad im April wurde Heinrich von den Kurfürsten
am 10. Mai 1098 in Mainz zum König gewählt; am 6. Januar 1099 wurde er vom Erzbischof Hermann III. von Hochstaden in Aachen gekrönt. Dies war möglich, da sein Vater Heinrich IV. ständig mit dem Papst Paschalis II. im Konflikt stand. Der Konflikt zwischen dem alten Kaiser und dem Papst gipfelte, als Paschalis II. 1104 eine Fürstenverschwörung gegen den Kaiser unterstützte. An der Spitze stand der Sohn des Kaisers, nämlich Heinrich V.
1105 erzwang Heinrich in Ingelheim die Abdankung seines Vaters Heinrich IV. Erst als dieser 1106 verstarb, wurde der Sohn jedoch allgemein anerkannt. Als er sich dieser Anerkennung gewiss war, stellte er sich gegen den Papst und setzte die antipäpstliche Reichspolitik seines Vaters fort.
Investiturstreit
Am 13. April 1111 traf Heinrich V. in Rom ein, wo er die Kaiserkrone einfordern wollte. Als ihm dies nicht gelang, nahm er den Papst Paschalis II. und viele seiner Kardinäle gefangen und erzwang neben seiner Krönung noch das Recht der Investitur. Bald nach seiner Rückkehr nach Deutschland wiederrief die Kurie aber die Abmachungen und hetzte die Fürsten gegen ihn auf. Schon 1112 erhoben sich sächsische Fürsten gegen ihn, darunter der zukünftige Kaiser Herzog Lothar von Supplinburg. Diese Aufstände dauerten bis 1115 an.
Am 7. Januar 1114 heiratete er in Mainz die zwölfjährige Tochter von Heinrich I. von England, Mathilde, die nach dem Tod Heinrichs zu ihrem Vater an den englischen Hof zurückkehrte.
Mathilde
Unbeirrt setzte er in der Zwischenzeit den Investiturstreit seines Vaters gegen Rom fort. 1122 kam es dann im Wormser Konkordat zu einem Ausgleich zwischen Heinrich und dem amtierenden Papst Kalixt II. Damit war dieser Streit beigelegt.
Tod Heinrichs V.
Am 23. Mai 1125 starb Heinrich V. ohne ehelicher Kinder in Utrecht - lediglich eine uneheliche Tochter, Bertha, hatte er, die er 1117 mit dem Grafen Ptolemäus II. von Tusculum verheiratete hatte. Heinrich V. fand sein Grab im Dom zu Speyer.
Literatur
- Bernd Schneidmüller/Stefan Weinfurter (Hrsg.): Die deutschen Herrscher des Mittelalters, Historische Porträts von Heinrich I. bis Maximilian I.. München 2003
Weblinks
Kategorie:Kaiser (HRR)
Kategorie:Salier
Kategorie:Mann
Kategorie:Geboren 1086
Kategorie:Gestorben 1125
ja:ハインリヒ5世
Lombardei---Sidenote START---
Die Lombardei (ital. Regione Lombardia) ist eine oberitalienische Region mit einer Fläche von etwa 24.000 km² und 9 Millionen Einwohnern. Sie ist in 12 Provinzen aufgeteilt: Bergamo, Brescia, Como, Cremona, Lecco, Lodi, Mantua, Mailand, Monza und Brianza, Pavia, Sondrio, Varese.
Sie liegt zwischen Lago Maggiore, Po und Gardasee. Die Hauptstadt ist Mailand (ital.Milano). Die zweitgrößte Stadt ist Brescia. Die Lombardei war im Mittelalter eine stark umkämpfte Region zwischen den deutschen Kaisern des Heiligen Römischen Reichs, den oberitalienischen Städten und Fürstentümern und der römischen Kirche. Später wurde sie Teil des Königreichs Sardinien.
Ambrosius von Mailand hat die Geschichte der Kirche dieser europäischen Region geprägt.
Geographie
Die Lombardei grenzt im Norden an die Schweizer Kantone Tessin und Graubünden, im Osten an die italienischen Regionen Trentino-Südtirol und Venetien, im Süden an Emilia-Romagna und Westen ans Piemont.
Die Lombardei hat Teil an den großen norditalienischen Seen: dem Lago Maggiore (der die Grenze zum Piemont und zum Tessin bildet), dem Lago di Lugano (Grenze zum Tessin), dem Lago di Como (vollständig lombardisch) und dem Lago di Garda (Grenze zu Trentino-Südtirol und Venetien).
Die Landschaftsformung ist sehr unterschiedlich: im Norden die alpinen Regionen etwa des Veltlin, im Süden die Poebene. Das gesamte Territorium entwässert über den an der südlichen Grenze in West-Ost-Richtung fließenden Po, dessen wichtigste Nebenflüsse auf lombardischem Gebiet der Ticino, die Adda, der Oglio und der Mincio sind.
Wirtschaft
Die Lombardei ist Italiens führende Industrie-Region, wobei die Agglomeration um die Hauptstadt Mailand die wichtigste Rolle spielt. Gleichfalls in Mailand ansässig sind Handel und Banken sowie Italiens wichtigste Börse.
In der Landwirtschaft spielen die fruchtbaren Ebenen im Süden eine wichtige Rolle.
In der Lombardei gibt es drei Verkehrsflughäfen: als größten den Aeroporto internazionale Milano-Malpensa (MXP) in der Provinz Varese, als nächsten den Aeroporto Enrico Forlanini, besser bekannt als Milano-Linate (LIN) in der Nähe von Mailand und den Aeroporto internazionale Orio al Serio (BGY) bei Bergamo, der hauptsächlich von Billigfluggesellschaften genutzt wird.
Geschichte
Zur Zeit des Römischen Reiches war das Gebiet der Lombardei Teil von Gallia Transpadana. Zusammen mit den anderen Regionen nördlich des Po (Venetien und Piemont) erhielt es 89 v. Chr. nur das latinischen Bürgerrecht, nicht die vollen Bürgerrechte. Die vollen Bürgerrechte erhielt es im Jahr 49 v. Chr.. Zusammen mit dem Piemont bildete es in Augustus' Verwaltungsstruktur die 11. Region.
Gegen Ende des 4. Jahrhunderts gehörte die Lombardei zur Provinz Liguria, deren Hauptstadt Mediolanum (Mailand) war. 568 wurde sie von den Langobarden unter König Alboin erobert.
In seinem Italienfeldzug ab März 1796 konnte Napoleon rasch große Teile Norditaliens – die Lombardei sowie Teile des Kirchenstaats und Sardinien-Piemonts – erobern. Unterstützt wurde er dabei von der verbreiteten Abneigung der Italiener gegen die österreichische Fremdherrschaft. Sie sprachen sich für eine Demokratie und gegen Feudalismus und Klerikalismus aus. Obwohl er das Direktorium eigentlich andere Pläne hatte, arbeitete Napoleon auf die Errichtung einer eigenständigen Republik im Norden Italiens hin.
Im Oktober 1796 wurde die Cispadanische Republik südlich des Po gegründet, am 9. Juli 1797 nördlich des Po die Transpadanische Republik, die im Wesentlichen das Territorium der Lombardei umfasste. Im Laufe des Jahres wurde die Republik in Cisalpinische Republik umbenannt, und es wurden ihr die Cispadanische Republik, Teile Venetiens, die während des Winterfeldzugs gegen Österreich annektiert worden waren sowie das schweizerische Veltlin angegliedert.
Die Phase von recht großer Freiheit endete mit dem Zweiten Koalitionskrieg im April 1799, und die von den Franzosen errichteten Republiken in Italien brachen zusammen. Nach seinem Staatsstreich im November überquerte Napoleon abermals die Alpen und konnte die österreichisch-russische Armee wieder zurückdrängen. Nach der Schlacht von Marengo wurde die Cisalpinische Republik wieder errichtet.
Mittels einer konstituierenden Versammlung in Lyon wurde eine italienische Republik (Nachfolgerin der Cisalpinischen) proklamiert, an deren Spitze auf französischen Druck für zehn Jahre Napoleon selbst gewählt wurde. Weitgehend auf repräsentative Funktionen beschränkt war der Vizepräsident Francesco Melzi d'Eril, ein lombardischer Adliger. Es gab eine Verfassung und eine legislative Versammlung, aber in der Praxis wurde das Staatsgebilde weitgehend von Frankreich aus gesteuert.
Nach der Gründung des Französischen Kaiserreichs 1804 wurden auch die italienischen Staaten nun offiziell in Monarchien umgewandelt. Napoleon selbst wurde am 26. Mai 1805 mit der alten langobardischen Eisenkrone gekrönt, nachdem sein Bruder Joseph die Königswürde abgelehnt hatte. Sein Stiefsohn Eugène de Beauharnais wurde Vizekönig.
Nach dem Sturz Napoleons 1814 übergab Eugène Mailand ohne Widerstand an Österreich. Der Wiener Kongress stellte weitgehend die vornapoleonischen Verhältnisse in Italien wieder her. Die Lombardei und Venetien wurden zum Königreich Lombardisch-Venetien zusammengefasst, als dessen Könige die österreichischen Kaiser fungierten, wenn auch die Verwaltung von Österreich getrennt war.
Die starke Abhängigkeit von Wien, die Polizeimethoden und die von Deutschen dominierte Bürokratie wurde bald zum Ärgernis für die Italiener. Die Ideen der Carbonari schwappten aus Süditalien in die Lombardei über. Das politische Ziel – eine Vereinigung Norditaliens unter dem sardinisch-piemontesischen König Karl Albert, eine Konföderation der italienischen Staaten oder eine italienische Republik – war noch umstritten. Allen diesen Richtungen war gemeinsam, dass die Österreicher aus Norditalien vertrieben werden mussten.
Als die Revolution von 1848 in mehreren europäischen Hauptstädten ausbrach, kam es in Mailand zu den Aufständen der Cinque giornate (18. - 22. März), und die österreichischen Truppen mussten sich aus der Stadt zurückziehen. Wenige Wochen später erklärte das Piemont Österreich den Krieg und marschierte in die Lombardei ein. So wie die Revolution anderswo in Europa zusammenbrach, wurden auch die alten Zustände in der Lombardei wiederhergestellt.
Weblinks
- [http://plain.unipv.it/ Lombardia Storica - portale regionale di risorse storiche e archivistiche]
- [http://www.g26.ch/italien_kultur_lombardei.html Italien - Kultur in den Regionen: Lombardia Lombardei]
- [http://www.flaggenlexikon.de/flombard.htm Lombardei] (Geschichtlicher Überblick)
Kategorie:Italienische Region
Lombardei
ja:ロンバルディア州
simple:Lombardy
Magstadt
Magstadt ist eine Gemeinde im Landkreis Böblingen und liegt zwischen Sindelfingen und Renningen.
Geographie
Im Norden von Magstadt erhebt sich der Ratberg.
Geschichte
Magstadt wurde erstmals 1110 in einer Urkunde des Kloster Hirsau genannt. Der Ort unterstand damals den Markgrafen von Hildrizhausen, die ihn später an die Markgrafen von Tübingen abtraten. Über die Herren von Weißenstein, die Herren von Roßwag und die Herren von Börstingen kam Magstadt 1308 an die Grafschaft Württemberg.
Einwohnerentwicklung
Politik
Gemeindepartnerschaften
- Celenza sul Trigno, Italien, seit 1997
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Die Planungen für eine Ortsumfahrung ist auf der Homepage der Gemeinde einzusehen. Das im Ortsbereich gelegene Rathaus erschwert in hohem Maße, wie der Bahnübergang am südlichen Ortsende den Verkehrsfluß. Ursprünglich war geplant, Magstadt an die Bundesautobahn A 81 anzuschließen. Dieser Plan wurde jedoch inzwischen fallen gelassen.
Magstadt liegt an der Rankbachbahn (Renningen - Böblingen). Auf dieser Eisenbahnlinie fahren heutzutage nur noch Güterzüge. Der reguläre Personenverkehr wurde 1960 eingestellt, die DaimlerChrysler AG nutzte die Strecke bis Dezember 2004 noch für Personalfahrten. Es ist aber geplant diese Strecke bis 2008 als S60 in die S-Bahn Stuttgart zu integrieren.
Ansässige Unternehmen
- Arlt Computer
- HESS Cash Systems GmbH & Co. KG
- K&M Elektronik AG
- Volksbank Magstadt eG
Bildungseinrichtungen
Magstadt verfügt mit der Johannes-Kepler-Schule über eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sport
Die Gemeinde ist insbesondere durch den RV Magstadt im Kunstradfahren bekannt. Die Magstadter Simon Altvater und Nico Kunert halten seit dem 3. Juni 2000 den Deutschen Rekord im 2er-Kunstradfahren der Junioren.
Persönlichkeiten
- Christian Lautenschlager ( - 13. April 1877 in Magstadt; † 3. Januar 1954 in Stuttgart-Untertürkheim) war Rennfahrer bei der Daimler-Motoren-Gesellschaft
Weblinks
- [http://www.magstadt.de/ Die Website von Magstadt]
- [http://www.musikverein-magstadt.de/ Musikverein Magstadt]
- [http://www.svmagstadt.de/ Sportverein SV Magstadt]
- [http://www.magstadtlauf.de/ Magstadtlauf]
- [http://www.jugendforum-magstadt.de/ Jugendforum Magstadt]
- [http://www.drk-magstadt.de/ Deutsches Rotes Kreuz Magstadt]
Kategorie:Ort in Baden-WürttembergKategorie:Landkreis Böblingen
Kategorie:Geboren 1110
12. NovemberDer 12. November ist der 316. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 317. in Schaltjahren) - somit bleiben 49 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1893 - Die Teilung Afghanistans für 100 Jahre wird vom damaligen Außenminister der Britisch-Indischen Verwaltung, Sir Henry Mortimer Durand, entlang der so genannten Durand-Linie durchgesetzt, um die indischen Besitztümer der Briten nach Westen hin zu sichern.
- 1918 - In Wien wird die Republik Deutschösterreich ausgerufen.
- 1918 - Die Bayerische Volkspartei (BVP) wird in Regensburg gegründet.
- 1918 - Frauen erlangen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht
- 1920 - Der Vertrag von Rapallo wird zwischen Italien und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen geschlossen.
- 1927 - Leo Trotzki wird aus der KPdSU ausgeschlossen, was Joseph Stalin zum uneingeschränkten Herrscher über die Sowjetunion macht.
- 1933 - Die NSDAP veranstaltet Reichstagswahlen, bei der nur sie wählbar ist.
- 1944 - Britische Bomber versenken das deutsche Schlachtschiff Tirpitz in Norwegen.
- 1948 - Mit dem bislang einzigen Generalstreik in Westdeutschland demonstrieren mehrere Millionen Arbeitnehmer in der amerikanischen und der britischen Besatzungszone für Lohnerhöhungen und die Wiedereinführung der Preiskontrollen.
- 1953 - Gründung des SFB (Sender Freies Berlin).
- 1955 - Die ersten 101 Rekruten der Bundeswehr beginnen ihren Dienst.
- 1973 - Nach dem Rücktritt von Vizepräsident Spiro Theodore Agnew nominiert Präsident Richard Nixon Gerald Rudolph Ford als Nachfolger.
- 1991 - Santa-Cruz-Massaker in Osttimor - über 270 Menschen sterben
- 1992 - Erich Honecker und fünf andere SED-Größen stehen wegen des Schießbefehls an der innerdeutschen Grenze vor Gericht.
- 1994 - Frau Chandrika Bandaranaike Kumaratunga wird Staatsoberhaupt in Sri Lanka
- 1995 - Erste freie Parlamentswahlen in Aserbaidschan.
- 1996 - Mena-Konderenz in Kairo, Ägypten
Wirtschaft
- 1938 - Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben; Abschluss der Arisierung.
- 1998 - Daimler-Benz und Chrysler fusionieren
- 2003 - In Paris, Frankreich treffen sich schätzungweise 50 000 Globalisierungskritiker zum 2. Europäischen Sozialforum, das bis zum 16. November dauern wird.
Wissenschaft, Technik
Europäischen Sozialforum
- 1799 - Alexander von Humboldt beobachtet und beschreibt in Cumaná (Venezuela) einen Meteorstrom der Leoniden – spätere Grundlage für die Erkenntnis, dass solche Himmelsereignisse periodisch auftreten.
- 1862 - Der Asteroid (77) Frigga wird von C. H. F. Peters entdeckt.
- 1877 - Die erste deutsche Telegraphenlinie mit Fernsprechern wird bei Berlin zwischen Rummelsburg und Friedrichsberg eröffnet.
- 1901 - Der Asteroid (479) Caprera wird von Luigi Carnera entdeckt.
- 1980 - Die amerikanische Raumsonde Voyager 1 fliegt am Saturn vorbei und liefert viele Fotos von Saturn, seinen Ringen und Monden.
Kultur
- 1856 - Uraufführung der Operette "Six Demoiselles à marier" von Léo Delibes am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
- 1909 - Uraufführung der Operette "Der Graf von Luxemburg" von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien.
- 1987 - Das Frankfurter Opernhaus wird durch Brandstiftung zerstört. Der Wiederaufbau kostet 170 Millionen DM.
Religion
- 2002 - In Potsdam unterzeichnen Ministerpräsident Matthias Platzeck und der Apostolische Nuntius Giovanni Lajolo das Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Brandenburg. Brandenburg ist das letzte der neuen Länder, das nach 10jähriger Vorbereitungszeit einen deratigen Vertrag abschließt.
Katastrophen
- 1908 - Bei einer Schlagwetter-Explosion in der Zeche Radbod in Hamm (Westfalen) sterben 348 Bergleute.
- 1970 - Ein Zyklon mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 km/h und meterhohen Flutwellen trifft Bangladesch (damals Ostpakistan): 300’000 Tote.
- 1996 - Bei der Kollision zwischen einer Boeing 747 der Saudi Arabian Airways und einer Iljushin 76 der Kazak Airlines im Luftraum über Indien sterben alle 349 Personen in beiden Flugzeugen.
- 1999 - Ein Erdbeben im Nordwesten der Türkei fordert ca. 370 Tote.
- 2001 - New York City: Ein Airbus A300 der American Airlines, auf dem planmäßigen Flug nach Santo Domingo stürzt weniger als 3 Minuten nach dem Start vom John F. Kennedy International Airport in bewohntes Gebiet. Alle 260 Personen an Bord sowie 6 Anwohner sterben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1999 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Phil Jackson in Las Vegas durch KO.
- 2004 - Die deutsche Triathletin Nina Kraft wird für zwei Jahre wegen EPO-Doping gesperrt.
Geboren
- 1615 - Richard Baxter, englischer Theologe
- 1648 - Juana Inés de la Cruz, mexikanische Dichterin
- 1746 - Jacques Alexandre César Charles, französischer Physiker und Luftfahrtpionier
- 1755 - Gerhard Johann David von Scharnhorst, preußischer General
- 1780 - Pieter Retief, burischer Pionier (Voortrekker)
- 1789 - Philipp Jakob Siebenpfeiffer, deutscher politischer Publizist und eine der Schlüsselfiguren beim Hambacher Fest
- 1789 - Stephan Metz, Mainzer Bürgermeister
- 1790 - Gottlieb Heinrich Schmückert, deutscher Generalpostdirektor
- 1817 - Baha'u'llah, persischer Religionstifter der Baha'i-Religion
- 1819 - George Eliot, Pseudonym der englischen Schriftstellerin Mary Ann Evans
- 1831 - Anton Kerner von Marilaun, österreichischer Botaniker und Professor
- 1834 - Alexander Porfirjewitsch Borodin, russischer Komponist, Chemiker und Mediziner
- 1834 - Franz Brandts, deutscher Industrieller
- 1840 - Auguste Rodin, französischer Bildhauer
- 1842 - John William Strutt, britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1848 - Eduard Müller, schweizerischer Politiker
- 1850 - Michail Iwanowitsch Tschigorin, russischer Schachspieler
- 1850 - Therese von Bayern, deutsche Ethnologin, Zoologin, Botanikerin und Anthropologin
- 1851 - Eduard Engel, deutscher Literaturhistoriker und Stilist jüdischer Herkunft
- 1853 - Oskar Panizza, deutscher Arzt und Schriftsteller
- 1863 - Johannes Thienemann, deutscher Ornithologe
- 1866 - Sun Yat-sen, chinesischer Politiker
- 1881 - Maximilian von Weichs, deutscher Generalfeldmarschall des 2. Weltkriegs
- 1881 - Ulrich von Hassell, deutscher Diplomat und Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944
- 1882 - Giuseppe Borgese, italienischer Autor
- 1891 - Seth Barnes Nicholson, US-amerikanischer Astronom
- 1897 - Hans Deppe, deutscher Regisseur
- 1898 - Leopold Okulicki, Führer der polnischen Heimatarmee
- 1899 - Hildegard Bleyler, deutsche Politikerin und MdB
- 1899 - Wilhelm Lachnit, deutscher Maler und Graphiker
- 1907 - Ernst Albrecht, deutscher Sportler
- 1908 - Amon Göth, KZ-Aufseher
- 1908 - Hans Werner Richter, deutscher Schriftsteller
- 1910 - Kurt Hoffmann, deutscher Filmregisseur
- 1912 - Bernardino Echeverría Ruiz, Erzbischof von Guayaquil und Kardinal
- 1914 - Peter Whitehead, englischer Rennfahrer
- 1915 - Roland Barthes, französischer Kritiker
- 1920 - Joe Stafford, US-amerikanische Sängerin
- 1920 - Richard Quine, US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Komponist, Produzent und Filmregisseur
- 1922 - Charlotte MacLeod, kanadische Krimi-Schriftstellerin
- 1923 - Loriot (Vicco von Bülow), deutscher Zeichner und Schauspieler
- 1923 - Vicco von Bülow, deutscher Humorist, Zeichner, Schauspieler und Regisseur
- 1925 - Heinz Schubert, deutscher Schauspieler
- 1928 - Henry Büttner, deutscher Karikaturist
- 1929 - Grace Kelly, US-amerikanische Schauspielerin, Fürstin Gracia Patricia von Monaco
- 1929 - Michael Ende, deutscher Schriftsteller
- 1930 - Tonke Dragt, niederländische Kinder- und Jugendbuch-Schriftstellerin
- 1931 - Bob Crewe, US-amerikanischer Musikproduzent und Songschreiber
- 1933 - Bruno Sacco, italienischer Konstrukteur und Designer ('Stilist') bei Mercedes-Benz
- 1934 - Charles Manson, US-amerikanischer Sektenführer und Massenmörder
- 1934 - Vava, brasilianischer Fußballspieler
- 1935 - Ljudmila Gurtschenko, russische Sängerin und Schauspielerin
- 1936 - Charlotte Davis, US-amerikanische Sängerin
- 1936 - Inge Brück, deutsche Sängerin
- 1936 - Mort Shuman, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1938 - Benjamin William Mkapa, tansanischer Politiker
- 1938 - Richard George May, britischer Jurist am Internationaler Strafgerichtshof
- 1939 - Lucia Popp, österreichische Sängerin
- 1940 - Jürgen Todenhöfer, deutscher Politiker und MdB
- 1941 - Rainer Riehn, deutscher Komponist und Dirigent
- 1942 - Dieter Wedel, deutscher Regisseur und Drehbuchautor
- 1942 - Stephanie Powers, US-amerikanische Schauspielerin
- 1942 - Nikolaus Amrhein, deutscher Biochemiker und Pflanzenwissenschaftler
- 1943 - Brain Hyland, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - John Walker, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Wallace Shawn, US-amerikanischer Schauspieler und Schriftsteller
- 1944 - Booker T. Jones, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1945 - Neil Young, kanadischer Rockmusiker
- 1946 - Arthur Tavares, US-amerikanischer Sänger
- 1946 - Keith Claudius Mitchell, Premierminister von Grenada seit 1995
- 1948 - Donald Johnson, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - Egon Schmitt, Fußballspieler
- 1948 - Errol Brown, britischer Sänger und Songschreiber
- 1952 - Ernie Fletcher, US-amerikanischer Gouverneur von Kentucky
- 1952 - Thomas Lengauer, deutscher Informatiker
- 1953 - Ursula Mogg, deutsche Politikerin und MdB
- 1955 - Leslie McKeown, britischer Sänger (Bay City Rollers)
- 1961 - Nadia Comăneci, rumänische Kunstturnerin und Olympiasiegerin
- 1964 - Thomas Berthold, deutscher Fußballspieler
- 1970 - Tonya Harding, US-amerikanische Eiskunstläuferin
- 1973 - Egil Gjelland, norwegischer Biathlet
- 1975 - Dario Šimić, kroatischer Fußballspieler
- 1976 - Judith Holofernes, Sängerin der Band "Wir sind Helden"
- 1978 - Alexandra Maria Lara, rumänische Schauspielerin
- 1980 - Ryan Gosling, US-amerikanische Schauspieler
- 1981 - Annika Becker, deutsche Leichtathletin
- 1982 - Anne Hathaway, US-amerikanische Schauspielerin
Gestorben
- 574 - Aemilianus von Cogolla, spanischer Einsiedler, Lehrer und Wundertäter ( - um 474)
- 607 - Bonifatius III., Papst im Jahre 607
- 1035 - Knut der Große, König von Dänemark ( - 995)
- 1168 - Fegerin von Wadgassen, Abt der Prämonstratenser
- 1463 - Diégo von Alcalá, spanischer Franziskaner und Wunderheiler; katholischer Heiliger ( - 1400)
- 1484 - Andrea Zamometic, Erzbischof von Cranea (Kroatien) ( - 1420)
- 1555 - Stephen Gardiner, englischer Bischof ( - um 1490)
- 1567 - Anne de Montmorency, französischer Heerführer
- 1595 - John Hawkins, britischer Seefahrer ( - 1532)
- 1623 - Josaphat Kunzewitsch, Basilianermönch, slawischer Prediger und Märtyrer ( - 1580)
- 1635 - Julius Wilhelm Zincgref, deutscher Schriftsteller
- 1723 - Joseph Clemens von Bayern, Erzbischof von Köln
- 1746 - Georg Wilhelm Steller, deutscher Naturforscher
- 1852 - Adolph Schoder, württembergischer Politiker
- 1857 - Manuel Ceferino Oribe y Viana, uruguayanischer Staatspräsident ( - 1792)
- 1869 - Johann Friedrich Overbeck, deutscher Maler ( - 1789)
- 1879 - Jakob Heine, deutscher Arzt ( - 1800)
- 1893 - Alexander Freiherr von Bach, österreichischer Politiker ( - 1813)
- 1903 - Camille Pissarro, französischer Maler ( - 1830)
- 1921 - Fernand Khnopff, belgischer Maler und Grafiker ( - 1858)
- 1941 - Leo Graetz, deutscher Physiker
- 1944 - George Birkhoff, US-amerikanischer Mathematiker ( - 1884)
- 1944 - Otto Blumenthal, deutscher Mathematiker ( - 1876)
- 1948 - Umberto Giordano, italienischer Komponist des Verismus ( - 1867)
- 1949 - Walter Buch, Reichsleiter der NSDAP
- 1962 - Joseph Georg Oberkofler, österreichischer Jurist, Erzähler und Lyriker ( - 1889)
- 1988 - Tomasz Sikorski, polnischer Komponist
- 1994 - Wilma Rudolph, US-amerikanische Leichtathletin
- 2000 - Leah Rabin, israelische Politikerin, Ehefrau von Yitzhak Rabin
- 2003 - Jonathan Brandis, US-amerikanischer Schauspieler
- 2004 - Usko Meriläinen, finnischer Komponist und Dirigent ( - 1930)
Feiertage und Gedenktage
- Ämilian
- Christian, Diego, Emil, Emiliane, Kunibert, Lewin, Rene
Siehe auch
- 11. November – 13. November
- 12. Oktober - 12. Dezember
- Historische Jahrestage – Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1112
ja:11月12日
ko:11월 12일
simple:November 12
Bistum Konstanz
Erste Glaubensboten
Als erste Glaubensboten kamen bereits im 6. Jahrhundert die Mönche Fridolin, Landolin, Trudpert und Gallus zu den Alamannen an Rhein und Bodensee. Säckingen am Hochrhein und Schuttern in der Ortenau sind wohl die frühesten Klostergründungen. Dazu zählt auch das Kloster auf der Bodenseeinsel Reichenau, das um 724 der Wanderbischof Pirmin gegründet hat. Weitere Klöster, die nicht zuletzt durch ihre Schulen sehr bald zu Zentren christlichen Lebens wurden, entstanden in Gengenbach, Schwarzach, Mosbach und Ettenheimmünster.
Ebenfalls im 7. und 8. Jahrhundert kam das Christentum in die mainfränkischen Gebiete. Dort waren es insbesondere der Heilige Kilian und der Heilige Bonifatius mit ihren Helfern, die den Boden für die Kirche bereiteten. Eine große Ausstrahlung gewann in dieser Zeit das Benediktinerinnenkloster in Tauberbischofsheim durch die Heilige Lioba, die es seit etwa 750 als Äbtissin leitete.
Alemannenbistum
Um die Alemannen zu missionieren, war bereits im 6. Jahrhundert, vermutlich 585 durch Verlegung von Vindonissa, das Bistum Konstanz gegründet worden. Es erstreckte sich vom St. Gotthard bis zum mittleren Neckar, vom Rhein bis an die Iller. Hier wirkte von 934 bis zu seinem Tod 975 der "Alemannenbischof" Konrad.
Als im 11. Jahrhundert die Abtei Cluny in Burgund zum Ausgangs- und Mittelpunkt einer radikalen Reform des Klosterlebens wurde, breitete sich die Erneuerungsbewegung der "Cluniazenser" vom Kloster Hirsau aus auch im südwestdeutschen Raum aus und führte unter anderem zur Gründung des Klosters St. Peter im Schwarzwald, in dem heute das Priesterseminar des Erzbistums Freiburg untergebracht ist. Im Gefolge der zweiten, noch radikaleren Reformbewegung der Zisterzienser im 12. Jahrhundert entstanden unter anderem die einflussreiche Reichsabtei Salem, das Kloster Tennenbach und das Kloster Lichtenthal.
Ins Zentrum des kirchlich-politischen Geschehens rückte Anfang des 15. Jahrhunderts die damalige Bischofsstadt Konstanz, als dort von 1414 bis 1418 das nach ihr benannte Konzil tagte. Es war von Kaiser Sigismund einberufen worden, um nach der Rückkehr der Päpste aus Avignon die umstrittene Frage nach dem rechtmäßigen Papst zu klären. Die Wahl fiel auf Kardinal Colonna, der sich als Papst dann Martin V. nannte. Die kirchlichen Bischöfe waren auch weltliche Herren des Fürstbistums Konstanz.
Gegenreformation
Die in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit Martin Luther anbrechende Reformation breitete sich sehr schnell auch im südwestdeutschen Raum aus. Der Markgraf von Baden-Durlach und der in Heidelberg residierende Kurfürst der Pfalz gehörten zu den bedeutendsten Regenten, die die Reformation in ihren Gebieten einführten. Nach der Reformation musste die Residenzstadt der Bischöfe nach Meersburg verlegt werden und blieb es bis 1827. Für die bald darauf einsetzende Gegenreformation, die insbesondere von den Jesuiten und den Kapuzinern gefördert und vorangetrieben wurde, ist die "Jesuitenkirche" in Mannheim bis heute ein bleibendes Zeugnis, nicht zuletzt für die mit der Gegenreformation verbundende Barockkultur.
Aufbruch und Säkularisation
Die rationalistische Geistesströmung aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und der vor allem durch Kaiser Franz II. Joseph geförderte aufgeklärte Absolutismus wirkten über das zu Vorderösterreich gehörende Freiburg in den südwestdeutschen Raum hinein.
Einen sich bis heute auswirkenden grundlegenden Umbruch brachten dann die Napoleonischen Kriege und die Säkularisation von 1803. Die politische Neuordnung im Südwesten Deutschlands hatte auch eine Neuordnung der kirchlichen Gebiete zur Folge. Das traditionsreiche Bistum Konstanz wurde 1821 von Papst Pius VII. aufgelöst, da es eine sehr liberale und aufgeklärte Diözese war. Trotzdem blieben weite Teile des Bistum Konstanz modern und die süddeutschen und deutschschweizerischen katholischen Kirchen bis auf den heutigen Tag äußerst liberal. Das Bistum war am Ende seines Bestehens sehr aufgeklärt und liberal; auch fünfzig Jahre nach seiner Auflösung bildete sich so Widerstand gegen das Erste Vatikanum, und es bildet heute noch das Kernland der altkatholischen und christkatholischen Kirche in Deutschland und der Schweiz. Viele Kirchenlieder und Traditionen in den heutigen römisch-katholischen Bistümern Freiburg, Rottenburg, Chur und St. Gallen stammen aus der Blütezeit unter Bischof Karl Theodor von Dalberg und Bistumsverweser Ignaz Heinrich von Wessenberg.
Auflösung
Nach dem Tod des letzten Bischofs von Konstanz, Dalberg (im Amt seit 1799) im Jahre 1817 wurde von Wessenberg zum Kapitularvikar und Bistumsverweser gewählt. Die Wahl wurde vom Papst allerdings nie anerkannt. Er übte sein Amt bis 1827 aus, da die Nachfolgebistümer Freiburg und Rottenburg erst nach langen politischem Ringen zwischen Baden und Vatikan 1828 besetzt werden konnten.
Wie überstürzt das größte Bistum der römisch-katholischen Kirche jenseits der Alpen aufgelöst worden ist, um einen beim Volk beliebten seelsorgerisch aktiven Bischof, Ignaz Heinrich von Wessenberg loszuwerden, zeigt die Tatsache, dass die schweizerischen Kantone Glarus, Ob- und Nidwalden, Uri und Zürich bis auf den heutigen Tag als Gebiete des ehemaligen Bistums Konstanz vom Bischof von Chur provisorisch administrativ verwaltet werden.
Im Gebiet des ehemaligen Bistums Konstanz liegt heute ein Kerngebiet der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland und der Christkatholischen Kirche der Schweiz.
Siehe auch
- Fürstbistum Konstanz
- Liste der Bischöfe von Konstanz
- Liste der ehemaligen katholischen Bistümer
- Liste der katholischen Bistümer
- Liste der Titularbistümer
- Alt-Katholische Kirche
Weblinks
- http://www.lexhist.ch/externe/protect/textes/d/D7016-1-1093.html - Geschichte des Bistums
Konstanz
Kategorie:Konstanz Member of the European ParliamentA Member of the European Parliament (English abbreviation MEP) is a member of the European Union's directly-elected legislative body, the European Parliament. MEPs are the European equivalents of a country's national parliamentary members, known as MPs in English; hence, the term Euro-MP is used colloquially in English.
When Parliament was first established, MEPs were appointed by member states in national delegations. Since 1979, however, MEPs have been elected by direct universal suffrage.
Number of MEPs
In the first direct European Parliamentary elections in 1979, 410 members were elected from the then 9 member states. This number has grown steadily with subsequent EU enlargements. The Parliament elected in 2004 has 732 members, drawn from the Union's 25 member states on a basis roughly proportional to each country's population (though by no means precisely proportional - smaller member states have a proportionally greater representation than larger ones).
The maximum figure of 732 was set by the Treaty of Nice and is now intended to remain steady even after future enlargements of the Union. When new member states accede to the EU and acquire representation in Parliament, the number of MEPs elected by the existing member states will be reduced proportionally so that the limit of 732 is not exceeded.
However, this figure can be exceeded temporarily during periods immediately following the accession of new member states. For instance, the highest number of MEPs ever in the parliament was a temporary 788, when parliamentarians from ten new EU member states joined on May 1, 2004. This figure was then adjusted back down to 732 in the subsequent elections on 10-13 June 2004. Similarly, the number of MEPs will rise again temporarily with future enlargements, then be reduced proportionally at subsequent elections.
MEPs within the Parliament
Virtually all MEPs are members of cross-nationality political groups, organised according to political allegiance. For instance, the UK's Labour MEPs are members of the Group of the Party of European Socialists, and Conservative MEPs are members of the European People's Party - European Democrats.
However, there are considerable differences between this Group structure and most national parliaments' party structure. The rules of the Parliament state that "no member shall receive a binding mandate", and as a result, Group discipline is far laxer than most party political discipline, with national delegations and individual members sometimes voting against the Group 'line' on particular issues. Furthermore, the position taken by a Group on any given issue is determined by discussion within the Group, not handed down by the party leadership. Individual 'back-bench' MEPs do therefore have considerable influence over the development of policy within the Parliament.
Aside from Group politics, individual members are also guaranteed a number of other powers and rights within the Parliament:
- the right to table a motion for resolution;
- the right to put questions to the leaders of the Parliament, the European Council, the Council of Ministers and the Commission;
- the right to table an amendment to any text in committee;
- the right to make explanations of vote;
- the right to raise points of order;
- the right to move the inadmissibility of a matter.
An MEP's day job
Being an MEP is a full-time job. One week in each month is taken up with the Parliament's session in Strasbourg, and much of the remaining three weeks by committee, Group, or full Parliament meetings in Brussels.
On top of all this is the need to keep in touch with constituents at home. The problems of having to travel frequently between Parliament and constituency, familiar to most national MPs, are compounded in the case of MEPs because the distances are much further. Parliamentary affairs leave only a couple of days each week for MEPs to spend time in their constituencies, during which time they must deal with individual constituents, local organisations, local and national politicians, businesses, trade unions, and so on. Because of these pressures, many MEPs do have substantial staffs to help them to respond.
Many MEPs choose to make their family home in Brussels rather than in their home country, to avoid having family pressures competing with other pressures in the limited time that members are able to spend in their constituency.
Because MEPs sit in a Parliament with far fewer powers than national parliaments, their public profile in their home country is typically lower than that of national parliamentarians.
Immunities
Under the protocol on the privileges and immunities of the European Union, MEPs in their home country receive the same immunities as their own national parliamentarians. In other member states, MEPs are immune from detention and from legal proceedings, except when caught in the act of committing an offence. This immunity may be waived by application to the European Parliament by the authorities of the country in question.
Salary
MEPs earn exactly the same salary as a member of their own national parliament. As a result, there is a wide range of salaries in the European Parliament. In 2002, Italian MEPs earned £78,244, while Spanish MEPs earned barely a quarter of that at £20,496.
Expenses
Commentators in several member states (most notably Denmark, Sweden and the UK) have frequently accused MEPs of taking advantage of lucrative expense allowances for personal profit. Such criticisms typically centre on two areas:
- the amount paid to MEPs as expenses; and
- the manner in which it is paid.
With regard to the amount paid, according to the Parliament's rules of procedure, MEPs receive allowances that are roughly equivalent to those paid to British MPs. As of 2002:
- British MPs received an allowance for travel around their constituencies, but MEPs did not, despite the fact that their constituencies were much larger.
- British MPs were paid a lump sum of just under £19,500 for accommodation at seat of Parliament, regardless of the time they actually spent there. MEPs received £150 per day attended and were required to sign in to prove attendance.
- Both British MPs and MEPs were paid travel expenses for journeys from constituencies to Parliament. Contrary to widespread rumours, MEPs received 'YY economy class' air fares paid, not first class, plus an allowance per kilometre for the trip from their home to the airport. Only one journey was allowed per week.
- British MPs were given first class rail tickets for spouse and children to Westminster up to thirty times per year. MEPs had no such allowance.
- British MPs were given two return tickets per year to any EU parliament or the European Parliament itself. MEPs had no such allowance.
- British MPs received unlimited travel expenses around the UK on parliamentary business. MEPs were given a similar allowance, but this was limited to £2,170 per year, plus an extra allowance if they needed to return home midweek.
- British MPs and MEPs both received an office allowance. MEPs were paid 44% more than MPs, but this had to include postage and all equipment, whereas MPs also received unlimited free postage and free computers.
- British MPs and MEPs both had a staff allowance. MEPs received 30% more than MPs, but their staffs are typically larger, and this amount had to cover staff pensions, temporary replacements for illness, redundancy costs at end of mandate, staff travel, insurance, administration, and employer's liability. MPs had those provided for free on top of their allowance.
- At the end of their mandates, British MPs received four months of office allowances, while MEPs received three.
With regard to the manner in which it is paid, complaints are often raised about the fact that MEPs' flights to and from Brussels are paid at a flat rate, regardless of the expenditure actually incurred. The price paid is for economy travel, not first-class, but nevertheless this value often amounts to significantly more than the actual price of travel with one of the many budget airlines that serve Brussels.
Another area of concern is the fact that MEPs' accounts are currently audited on a spot-check basis, not a universal one. Feeling this to be insufficient, some members voluntarily submit their accounts for a full independent audit annually.
Reform of salary and expenses
Parliament has repeatedly expressed a will to reform its salary and expenses package, most recently in a resolution adopted on 22 April 2004. However, because agreement is needed from both the Parliament and the Council of Ministers, resolution has so far proven impossible. Those countries whose MEPs would receive a pay increase as a result of salary harmonisation - notably Germany - have repeatedly vetoed these proposals in Council. [http://www.dw-world.de/english/0,3367,1433_A_1098127_1_A,00.html]
The arrangement by which each MEP receives the same salary as a member of his own national parliament was originally intended as a stop-gap measure while a unified rate was agreed. But this has become a serious sticking-point in the Parliament. By law, salaries should be harmonised so that all MEPs receive the same, but this has proved politically difficult. Any figure selected (for instance, the average of current rates) would mean a big cut for some and a big increase for others, which is hard to justify.
A recent proposal was to fix the salary at half that of a judge at the European Court of Justice. When this was first suggested two years ago, it was, on average, only a slight increase for MEPs; but the measure has not yet been agreed, and the pay rise would be much more substantial if it were implemented now.
A possible flat salary of € 90 000 has recently been proposed, but this was rejected.
Financial interests
Members declare their financial interests, which are published annually in a register and available on the Internet.
Information about individual members
Members' experience
Around a third of MEPs have previously held national parliamentary mandates, and over 10% have ministerial experience at a national level. Among the 177 MEPs with such experience elected in 1999 were six prime ministers and three former members of the European Commission. Many more MEPs have held office at a regional level in their home countries.
Current MEPs also include former judges, trade union leaders, media personalities, actors, soldiers, singers, athletes, and political activists.
Many outgoing MEPs move into other political office. A remarkably high proportion of European countries' recent heads of government have previously served in the Parliament.
Dual mandates
The so-called dual mandate, where an individual is a member of both his or her national parliament and the European Parliament, is officially discouraged and has been prohibited by a number of EU countries, most recently Italy. Despite this, a small and dwindling number of members do hold a dual mandate; for example, Baroness Ludford MEP and Baroness Nicholson of Winterbourne MEP (both UK Liberal Democrats who also sit in the House of Lords).
Gender balance
Around a third of MEPs are women, a higher percentage than most national parliaments. This figure varies considerably among the various national delegations, however. Of UK members, for instance, approaching half of the Labour MEPs are female, compared to only about 8% of Conservative members.
Length of service
Generally speaking, the European Parliament has a remarkably high turnover of MEPs. For instance, after the 2004 elections, the majority of elected members had not been members in the prior Parliamentary session. Only 14 of them have served continuously since the first elections in 1979, and not one has served continuously for longer.
References
- The European Parliament (fifth edition, 2003), by Richard Corbett, Francis Jacobs and Michael Shackleton.
See also: :Category:Members of the European Parliament
Category:European Parliament
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Prowincja Wientian
Vientiane (ວຽງຈັນ) jest prowincją Laosu, znajduje się w północno-zachodniej części kraju. Graniczy z Tajlandią.
Prowincja powstała w 1989 roku z podziału na dwie części prefektury Vientiane.
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Quietus (... - 261 r.n.e.)
Fulvius Julius Quietus, cesarz rzymski od 17 września 260. Razem z bratem Macrianusem II był uzurpatorem na wschodzie - po przegranej bitwie i schwytaniu przez Persów Waleriana.
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Sayaboury
Sayaboury (również Xaignabouli, ໄຊຍະບູລີ) jest prowincją Laosu, znajduje się w północno-zachodniej części kraju. Graniczy z Tajlandią.
W roku 1904 prowincja została odstąpiona przez Tajlandię na rzecz kolonii francuskiej. W latach 1941-1947 prowincja wróciła do T
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Chotów
Chotów - wieś w gminie Nowe Skalmierzyce, w powiecie ostrowskim, w województwie wielkopolskim. Liczy około 0,3 tysiąca mieszkańców.
Położona na Wysoczyźnie Kaliskiej, na wysokości ok. 130 m n.p.m., przy wschodniej granicy powiatu, przy drodze wojewódzkiej nr 450 Kalisz-Grabów n
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Saysomboun
Saysomboun (również Xaisomboun, ໄຊສົມບູນ) jest specjalną strefą (khetphiset) Laosu, znajduje się w północnej części kraju. Jako jedyna prowincja nie graniczy z żadnym innym krajem. Znajduje się w pobliżu stolicy państwa - Wientian.
Specjalna strefa została utworzona w 1994 roku z rozbicia prowincji Viantiane i Xiangkhoang.
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Saadoun Hammadi
Saadoun Hammadi - członek obalonego (wiosną 2003 roku, w wyniku inwazji wojsk USA i sojuszników) rządu Iraku. Bliski współpracownik Saddama Husajna, wpisany do tzw. Amerykańskiej Talii Kart.
Były przewodniczący Irackiego Zgromadzenia Narodowego.
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Kamal Mustafa
Kamal Mustafa - członek obalonego (wiosną 2003 roku, w wyniku inwazji wojsk USA i sojuszników) rządu Iraku. Bliski współpracownik Saddama Husajna, wpisany do tzw. Amerykańskiej Talii Kart.
Do końca rządów dyktatora posiadał stopień generała. Był kuzynem Husajna i najwybitniejszym zawodowym oficerem w klanie rodzinnym. Stał na c
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Chart węgierski
Chart węgierski- jedna z ras psów.
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Wielu kynologów jest zdania, że chart węgierski przybył razem z Madziarami do Kotliny Panońskiej z Uralu pod koniec IX wieku. Jednak już tam koczowały ludy
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Oleander
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