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| 13. Dezember |
13. DezemberDer 13. Dezember ist der 347. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 348. in Schaltjahren) - somit bleiben 18 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1889 - Der Deutsche Reichstag verabschiedet ein Gesetz, nach dem Handwerker zur Eröffnung eines Gewerbebetriebs eine einschlägige Ausbildung nachweisen müssen.
- 1919 - Die Arbeiterwohlfahrt wird gegründet.
- 1934 - Die deutsche Reichsregierung verschärft die Ahndung von verleumderischen Äußerungen gegen Regierung, NSDAP oder Reich per Änderung des so genannten "Heimtückegesetzes".
- 1937 - Japanische Besatzer begehen das "Massaker von Nanjing" ([http://www-users.cs.umn.edu/~dyue/wiihist/njmassac/nmintro.htm Weblink])
- 1948 - In der DDR wird die Organisation der "Jungen Pioniere" gegründet, später dann in Pionierorganisation Ernst Thälmann umbenannt.
- 1951 - Paraguay wird Mitglied in der OAS (Organisation Amerikanischer Staaten)
- 1957 - Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrag zwischen Dominikanische Republik und Deutschland
- 1960 - Die Europäische Organisation für Flugsicherung (Eurocontrol) mit Sitz in Brüssel wird von sechs europäischen Staaten gegründet.
- 1972 - Beginn der 7. Wahlperiode des deutschen Bundestages und Annemarie Renger wird als erste Frau Präsidentin des Deutschen Bundestages.
- 1981 - General Wojciech Jaruzelski verhängt das Kriegsrecht über Polen, das bis zum 22. Juli 1983 Bestand haben soll. Die Gewerkschaft "Solidarität" wird gleichzeitig verboten.
- 1990 - Nach mehr als 30 Jahren Exil kehrt Oliver Tambo, ANC-Präsident von 1967-1991, nach Südafrika zurück.
- 2002 - Die Europäische Union gibt zehn neue Mitglieder in Kopenhagen bekannt: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern. Die Mitgliedschaft dieser Länder wird am 1. Mai 2004 wirksam werden.
- 2003 - Der irakische Diktator Saddam Hussein wird durch das US-amerikanische Militär in der Nähe seines Geburtsortes Tikrit in einem Erdloch gefunden und von 600 Mann festgenommen.
Wirtschaft
Wissenschaft, Technik
- 1967 - Pioneer 8 startet in den Kosmos.
Kultur
- 1794 - Uraufführung der Oper "Eliza ou Le Voyage au glaciers du Mont Saint-Bernard" (Elisa oder Die Reise auf den Großen St. Bernhard) von Luigi Cherubini am Théâtre Feydeau in Paris.
- 1803 - Uraufführung der Oper "Les Sabots et le cerisier" von François-Joseph Gossec in Paris.
- 1867 - Uraufführung der Oper (Operette) "Malbrough s'en va-t-en guerre" von Léo Delibes am Théâtre de l'Athénée in Paris.
- 1918 - Karl Kraus veröffentlicht seine Tragödie "Die letzten Tage der Menschheit" in drei Sonderheften seiner Zeitschrift "Die Fackel".
- 1946 - Thomas Mann erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Bonn zurück, die ihm 1919 entzogen worden war.
- 1969 - Uraufführung der Oper "Die Geschichte von Aucassin und Nicolette" von Günter Bialas am Cuvilliés-Theater in München.
- 2004 - Der Dichter und Karikaturist Robert Gernhardt erhält den alle zwei Jahre verliehenen und mit 25.000 Euro dotierten Düsseldorfer Heine-Preis.
Religion
- 1294 - Papst Coelestin V. muss aufgrund politischer Unfähigkeit abdanken.
- 1545 - Papst Paul III. eröffnet das Konzil von Trient.
Katastrophen
- 115 - Antiochia wird durch ein Erdbeben zerstört
- 1907 - Der größte Schoner der Welt, die Thomas W. Lawson, sinkt mit 17 Seeleuten innerhalb der Scilly-Inseln.
- 1939 - Der Zerstörer "Duchess" sinkt westlich von Schottland nach einer Kollision mit dem Schlachtschiff "Barham". 129 Tote
- 1978 - Das deutsche Containerschiff München sinkt mit 28 Seeleuten an Bord im Atlantik.
- 1982 - Ein Erdbeben der Stärke 6,0 in Arabien, ca. 2.800 Tote
- 1992 - Eine Fokker F-27 der Scibe Airlift Cargo Zaire stürzt beim Anflug auf Goma/Zaire ab, wobei alle 37 Personen an Bord sterben.
- 1995 - Verona, Italien. Eine Antonow An-24 der rumänischen Romavia stürzt kurz nach dem Start Richtung Timişoara, Rumänien ab und geht in Flammen auf. Dabei sterben alle 49 Menschen an Bord.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
Leichtathletik
- 1484 - Paul Speratus, deutscher Theologe, Reformator und Liederdichter
- 1521 - Felice Peretti di Montalto, Papst von 1585 bis 1590
- 1533 - Erik XIV., König von Schweden von 1560 bis 1568
- 1553 - Heinrich IV., französischer König
- 1613 - Carl Gustav Wrangel, schwedischer Heerführer und Staatsmann
- 1678 - Yongzheng, chinesischer Kaiser (Qing-Dynastie)
- 1767 - August Eberhard Müller, deutscher Komponist und Thomaskantor
- 1779 - Sophie Barat, französische Gründerin des katholischen Frauenordens der Sacré Coeur-Schwestern
- 1780 - Johann Wolfgang Döbereiner, deutscher Chemiker
- 1797 - Heinrich Heine, deutscher Dichter
- 1815 - Johann Gottfried Steffan, schweizerischer Landschaftsmaler
- 1816 - Werner von Siemens, deutscher Unternehmer
- 1828 - Albert Suckow, württembergischer Kriegsminister
- 1834 - Leonhard Kohl von Kohlenegg, österreichischer Schriftsteller und Schauspieler
- 1836 - Franz von Lenbach, deutscher Maler
- 1849 - Otto Lenel, deutscher Rechtshistoriker
- 1850 - Iver Holter, norwegischer Komponist
- 1852 - Emanuel Schreiber, burgenländer Rabbiner und Publizist
- 1856 - Svetozar Boroevic von Bojna, österreichischer Feldmarschall im 1. Weltkrieg
- 1863 - Eugen Gradmann, deutscher Pfarrer und Landeskundler
- 1871 - Albin Camillo Müller, deutscher Architekt, Pädagoge und Gestalter
- 1873 - Cesare Orsenigo, apostolischer Nuntius in Deutschland
- 1874 - Ludwig Michael Curtius, deutscher Archäologe und Kunsthistoriker
- 1887 - George Pólya, US-amerikanischer Mathematiker
- 1902 - Paul Kurzbach, deutscher Komponist
- 1902 - Talcott Parsons, US-amerikanischer Soziologe
- 1906 - Josef Maria Reuss, Weihbischof in Mainz und Titularbischof von Sinope
- 1907 - Ebba-Margareta von Freymann, erste Übersetzerin einiger Gedichte von J.R.R. Tolkien ins Deutsche
- 1910 - Van Heflin, US-amerikanischer Schauspieler
- 1911 - Trygve Haavelmo, norwegischer Ökonom und Nobelpreisträger
- 1912 - Luiz Gonzaga, brasilianischer Sänger, Akkordeonspieler und Komponist
- 1914 - Alan Bullock, britischer Historiker
- 1915 - Balthazar Johannes Vorster, Politiker, südafrikanischer Staatspräsident
- 1915 - Curd Jürgens, deutscher Bühnen- und Filmschauspieler
- 1918 - Bill Vukovich, US-amerikanischer Autorennfahrer
- 1919 - Hans-Joachim Marseille, deutscher Jagdflieger, Hauptmann und Fliegerass im Zweiten Weltkrieg
- 1920 - George Shultz, US-amerikanischer Politiker
- 1923 - Edward Bede Clancy, emeritierter Erzbischof von Sydney und ein Kardinal
- 1923 - Philip Warren Anderson, US-amerikanischer Physiker
- 1924 - Maria Riva, US-amerikanische Schauspielerin (Tochter von Marlene Dietrich)
- 1926 - George Rhoden, jamaikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1927 - Christopher Plummer, kanadischer Schauspieler
- 1930 - Geneviève Page, französische Schauspielerin
- 1931 - Carl-Heinz Janson, Funktionär im Politbüro des Zentralkomitees der SED in der DDR
- 1936 - Karim Aga Khan IV., Oberhaupt der Ismailiten
- 1937 - Jutta Lampe, deutsche Schauspielerin
- 1937 - Paul Maar, deutscher Kinderbuchautor
- 1937 - Robert Gernhardt, deutscher Schriftsteller und Künstler
- 1937 - Yvan Pestalozzi, schweizerischer Eisenplastiker
- 1938 - Heino, deutscher Sänger volkstümlicher Musik
- 1940 - Edith Clever, deutsche Schauspielerin
- 1940 - Jutta Wachowiak, deutsche Schauspielerin
- 1942 - Johann Hahlen, Präsident des Statistischen Bundesamtes
- 1942 - Ludwig-Holger Pfahls, deutscher Politiker
- 1943 - Johan Reinhard, US-amerikanischer Archäologe
- 1944 - Marti Webb, britischer Sänger
- 1944 - Ron Caines, britischer Muisker und Sänger
- 1947 - Luis Ángel González Macchi, Staatspräsident von Paraguay
- 1948 - Davis O'List, britischer Musiker und Songschreiber
- 1948 - Jeff Baxter, US-amerikanischer Musiker (Doobie Brothers)
- 1948 - Ted Nugent, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber (Van Halen)
- 1948 - Tony Gomez, ceylonesischer Musiker
- 1952 - Alan Love, britischer Sänger
- 1952 - Jean Rouaud, französischer Schriftsteller
- 1954 - Berton Averre, US-amerikanischer Musiker
- 1954 - Tamora Pierce, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1957 - Steve Buscemi, US-amerikanischer Film- und Bühnenschauspieler
- 1961 - Austin Sorensen, norwegischer Sänger und Songschreiber
- 1962 - Andreas Müller, deutscher Fußballspieler
- 1964 - Dieter Eilts, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1964 - Hideto Matsumoto, japanischer Musiker
- 1966 - Kristiane Backer, deutsche Fernsehjournalistin
- 1967 - Jamie Foxx, US-amerikanischer Schauspieler, Musiker und Comedian
- 1970 - Tonja Buford-Bailey, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1974 - Manfred Rothbauer, österreichischer Fußballspieler
- 1975 - Tom Delonge, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist
- 1976 - Lambert Schill, Mitglied des Deutschen Bundestages
- 1976 - Viola Bauer, deutsche Skilangläuferin
- 1983 - Otylia Jędrzejczak, polnische Schwimmerin
Gestorben
- 1124 - Kalixt II., als Nachfolger von Gelasius II. Papst ab 1119
- 1204 - Moses Maimonides, in Fustat (heute Kairo); jüdischer Religionsphilosoph, Arzt und Rechtsgelehrter ( - 30.3. 1135)
- 1250 - Friedrich II., römisch-deutscher Kaiser
- 1516 - Johannes Trithemius, deutscher Abt und Mystiker
- 1626 - Adriaen de Vries, in Prag; niederländischer Bildhauer und Maler ( - 1560)
- 1641 - Johanna Franziska von Chantal, in Moulins, Allier; französische Ordensgründerin und Helige ( - 28.1. 1572)
- 1692 - Aegidius Strauch, Theologe
- 1696 - Georg Matthäus Vischer, Topograph und Geistlicher
- 1769 - Christian Fürchtegott Gellert, deutscher Dichter
- 1784 - Samuel Johnson, britischer Autor, dessen "Dictionary of the English Language" starken Einfluss auf das moderne Englisch ausübt.
- 1812 - Marianna Martines, österreichische Komponistin
- 1817 - Pal Kitaibel, (in Pest; ungarischer Botaniker und Naturforscher ( - 3.2. 1757)
- 1823 - Antonio Narino, in Villa de Leiva; kolumb. General, Publizist und Politiker
- 1863 - Friedrich Hebbel, in Wien; deutscher Dramatiker ( - 18.3. 1813)
- 1867 - Artur Grottger, in Amelie-les-Bains-Palalda; polnischer Maler und Zeichner ( - 11.11. 1837)
- 1881 - August Senoa, in Zagreb; kroatischer Schriftsteller ( - 14.11. 1838)
- 1890 - François-Louis-David Bocion, in Lausanne; schweizerischer Maler ( - 30.3. 1828)
- 1898 - George Frederick Bristow, US-amerikanischer Komponist
- 1909 - Innokentij Annenskij, in Petersburg; russischer Lyriker und Altphilologe ( - 1.9. 1856)
- 1922 - Hannes Hafstein, in Reykjavík; isländischer Schriftsteller und Politiker ( - 4.2. 1861)
- 1924 - Samuel Gompers, in San Antonio, Texas; US-amerikanischer Gewerkschaftsführer, 1. Präsident der American Federation of Labor (AFL), ( - 27.1. 1850)
- 1925 - Benno Koglbauer, in Bregenz; österreichischer Kapuziner ( - 29.6. 1862)
- 1930 - Fritz Pregl, in Graz; österreichischer Chemiker, Nobelpreis für Chemie 1923 ( - 3.9. 1869)
- 1935 - Victor Grignard, in Lyon; französischer Chemiker, Nobelpreis für Chemie 1912 ( - 6.5. 1871)
- 1941 - Edward Rydz-Śmigły, in Warschau; polnischer Marschall und Politiker ( - 111.3. 1886)
- 1944 - Wassily Kandinsky, russischer Maler und Graphiker
- 1945 - Leopold Jessner, deutscher Theaterregisseur
- 1945 - Johanna Bormann, Wärterin in verschiedenen Konzentrationslagern
- 1947 - Nicholas Roerich, in Nagar,Punjab, Indien; russischer Maler, Schriftsteller und Philosoph( - 9.10. 1874)
- 1955 - António Caetano de Abreu Freire Egas Moniz, portugiesischer Neurologe und Politiker
- 1961 - Grandma Moses, US-amerikanische Malerin
- 1966 - Stanisław Mikołajczyk, polnischer Exilpremier
- 1976 - Eduard Claudius, deutscher Schriftsteller
- 1979 - Alfred Bengsch, deutscher Kardinal
- 1980 - Hans Richter-Haser, in Braunschweig; deutscher Komponist, Dirigent und Pianist ( - 6.1. 1912)
- 1983 - Ida Russka, in Baden bei Wien; ungarische Opernsängerin ( - 5.12. 1890)
- 1983 - Nichita Stanescu, in Bukarest; rumänischer Lyriker ( - 31.3. 1933)
- 1991 - Stuart David Challender, in Sydney, New South Wales; australischer Dirigent ( - 19.2. 1947)
- 1991 - Jan Hendriks, deutscher Schauspieler
- 1991 - Emil Zbinden, in Bern; schweizerischer Graphiker und Holzschneider ( - 26.6. 1908)
- 1994 - Olga Nikolajewna Rubzowa, russische Schachspielerin
- 2001 - Chuck Schuldiner, Gitarrist und Sänger der US-amerikanischen Bands Death und Control Denied
- 2002 - Jurgis Kuncinas, litauischer Schriftsteller
- 2002 - Leonardo Mondadori, italienischer Verleger
- 2003 - Heydär Äliyev, aserbeidschanischer Politiker
- 2004 - Eduard Ohlinger, deutscher Gewichtheber
- 2004 - David Wheeler, britischer Computerpionier
- 2004 - August Graf Kageneck, deutscher Journalist
Feier- und Gedenktage
- Kichliche Gedenktge:
- Hl. Odilia, Klostergründerin und Äbtissin (katholisch, evangelisch, orthodox)
- Hl. Lucia von Syrakus, Märtyrerin (katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox)
- In Schweden: Luciafest (Fest der Lichterkönigin Lucia)
- Historisch: Tag der Pionierorganisation "Ernst Thälmann" in der DDR.
Siehe auch
- 12. Dezember - 14. Dezember
- 13. November - 13. Januar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1213
ja:12月13日
ko:12월 13일
simple:December 13
th:13 ธันวาคม
Gregorianischer KalenderDer gregorianische Kalender, benannt nach Papst Gregor XIII., ist der heute in den meisten Teilen der Welt gültige Kalender.
Gregorianische Kalenderreform
Kalender
Das erste Konzil von Nizäa bestimmte im Jahre 325, dass das Osterfest immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlings-Anfang (bezogen auf Jerusalem) gefeiert werden sollte. Das astronomische Ereignis des Primar-Äquinoktiums (Frühlings-Tagundnachtgleiche der nördlichen Hälfte unseres Planeten) fand im Konzilsjahr 325 am 21. März statt, und die julianische Schalttagsregelung wurde damals noch nicht als verbesserungsbedürftig erkannt. Der damals gültige julianische Kalender ging von einem mittleren Sonnenjahr von 365,25 Tagen aus und glich die Differenz (bezogen auf 365 Tage) von annähernd 6 Stunden alle vier Jahre durch die Einfügung eines Schalttags aus. Gegenüber dem vom tatsächlichen Gang der Himmelsmechanik astronomisch vorgegebenen Sonnenjahr, das im Jahre 2000 auf 365,242190517 Tage bestimmt wurde -also etwa 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 45,25 Sekunden- war das Jahr des julianischen Kalenders also etwas mehr als 11 Minuten zu lang. Bis ins 16. Jahrhundert, zur Zeit Papst Gregors XIII., hatte sich dieser Fehler so ausgewirkt, dass das Primar-Äquinoktium im Jahr 1582 schon am 11. März stattfand.
Diese Verschiebung des Kalenders war jedoch schon längere Zeit vorher offenkundig geworden. Seit dem 14. Jahrhundert wurden immer wieder Vorschläge für eine Kalenderreform unterbreitet – u. a. durch Nikolaus von Kues, Regiomontanus und Nikolaus Kopernikus. Diese waren aber stets abgelehnt worden. Gleichwohl bildeten Kopernikus' Werk De Revolutionibus Orbium Coelestium (»Von den Umdrehungen der Himmelskörper«) sowie die prutenischen Tafeln von Erasmus Reinhold die Basis für die schließlich von Papst Gregor XIII. dekretierte Reform.
Um die Frühlings-Tagundnachtgleiche wieder mit dem 21. März in Übereinstimmung zu bringen und Ostern wieder am richtigen Tage feiern zu können, folgte der Papst dem Vorschlag des Mediziners und Hobby-Astronomen Aloisius Lilius und bestimmte, dass im Jahre 1582 zehn Tage übersprungen werden sollten. Daher folgte in einigen römisch-katholischen Ländern auf den 4. Oktober gleich der 15. Oktober – die Abfolge der Wochentage blieb dabei jedoch unverändert. Damit fand das Primar-Äquinoktium dort im Folgejahr 1583 wieder am 21. März statt; die Zeitrechnung innerhalb des Christentums war jedoch nicht mehr einheitlich. Damit war die Ausgangslage, wie sie zur Zeit des Konzils bestand, wieder ungefähr hergestellt.
Um ein erneutes Abrücken des 21. März vom Zeitpunkt des Primar-Äquinoktiums für alle Zukunft zu vermeiden, legte der neue gregorianische Kalender die Dauer des mittleren Sonnenjahrs auf 365,2425 statt wie bisher auf 365,25 Tage fest. Diese Verkürzung erfolgte dadurch, dass – abweichend von der Schaltregel des julianischen Kalenders – die Jahre keinen Schalttag haben, deren Zahl zwar ohne Rest durch 100, nicht aber durch 400 geteilt werden kann.
Weil bis zur ersten Anwendung dieser neuen Ausnahmeregel im Jahre 1700 noch 117 Jahre vergingen, hat sich der Kalender gegenüber dem astronomischen Ereignis des Primar-Äquinoktiums im Durchschnitt wieder um 1 Tag verrückt. Seither pendelt es zwischen dem 19. und 21. März.
Die Schaltregeln
- Nach der grundsätzlich weiterhin gültigen Julianischen Schaltregel weisen Jahre, deren Zahlen durch 4 dividiert natürliche Zahlen ergeben, im Februar einen 29. Tag (“Schalttag“) auf und umfassen dadurch als Schaltjahre 366 Tage.
- Die Gregorianische Schaltregel bestimmt hiervon drei Ausnahmen : Keine Schaltjahre sind diejenigen Säkular-Jahre (Jahre, deren Zahl am Ende zwei Nullen aufweist), deren Zahl durch 400 dividiert keine natürliche Zahl ergibt.(Deshalb waren die Jahre 1700, 1800 und 1900 keine Schaltjahre, und auch die Jahre 2100, 2200 und 2300 werden keine Schaltjahre sein.)
oder:
- Ist die Jahreszahl durch 4 teilbar, aber nicht durch 100, dann ist es ein Schaltjahr mit 366 Tagen. Beispiele: 1980, 1972, 1720.
- Ist die Jahreszahl durch 100 teilbar, aber nicht durch 400, dann ist das Jahr ein gewöhnliches Gemeinjahr und hat nur 365 Tage, z. B. in den Jahren 1700, 1800 und 1900 oder ferner 2100.
- Ist die Jahreszahl durch 400 teilbar, ist das Jahr ein Schaltjahr. Die Jahre 1600 und 2000 waren – in Übereinstimmung mit der Julianischen Schaltregel – Schaltjahre zu 366 Tagen.
Einführung des gregorianischen Kalenders in verschiedenen Ländern
Nur wenige Länder wie Spanien oder Portugal übernahmen den gregorianischen Kalender tatsächlich am 4./15. Oktober 1582. Die meisten römisch-katholischen Länder Europas folgten in den nächsten Jahren, während die protestantischen Länder den neuen Kalender, weil vom Papst dekretiert, zunächst ablehnten. Beispielsweise führten ihn die meisten katholischen Kantone der Schweiz 1584 ein, das Wallis jedoch erst 1655. Dort folgte damals auf den 28. Februar der 11. März. Die evangelischen Territorien des Deutschen Reichs übernahmen den gregorianischen Kalender erst 1700. Auf den 18. Februar folgte dort unmittelbar der 1. März 1700. Zuvor mussten beispielsweise Verträge zwischen katholischen und protestantischen Fürsten mit beiden Daten versehen werden, etwa als 5./15. Oktober 1582. Um die Jahreswende differierten die Jahreszahlen zwischen den Gebieten des alten und neuen Kalenders. Aus dieser Zeit stammt der Ausdruck »zwischen den Jahren« für die Tage nach Weihnachten. Die reformierten Orte der Schweiz folgten ein Jahr später, allerdings mit drei Ausnahmen: Der protestantische Halbkanton Appenzell Ausserrhoden und die protestantischen Teile von Glarus und Graubünden. Der offizielle Übergang zum neuen Kalender sollte dort bis 1812 dauern; der alte Kalender blieb aber noch länger in der Bevölkerung lebendig. Die Appenzeller Silvesterkläuse werden noch immer am 31. Dezember nach dem julianischen Kalender (13. Januar nach dem gregorianischen Kalender) gefeiert. In England (und auch in den späteren USA) wurde der gregorianische Kalender erst in der Nacht vom 2. September auf den 14. September 1752 eingeführt.
Die orthodoxen Länder Osteuropas behielten den julianischen Kalender noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts bei. Da die Jahre 1700, 1800 und 1900 in Russland Schaltjahre gewesen sind, machte die Abweichung vom gregorianischen Kalender dort mittlerweile 13 Tage aus. Die russische Oktoberrevolution 1917 fiel deshalb nach dem gregorianischen Kalender auf den 7. November. An diesem Tag wurde die Revolution denn auch bis zum Ende der Sowjetunion gefeiert, nachdem Russland 1918 die neue Kalenderrechnung eingeführt hatte. Einige orthodoxe Kirchen (z. B. in Russland und Serbien) begehen ihre feststehenden Feste weiterhin nach dem julianischen Kalender. Ihr Weihnachten (25. Dezember) fällt darum derzeit auf den 7. Januar (greg.). Andere orthodoxe Kirchen (z. B. in Griechenland und Bulgarien) verwenden hierfür den so genannten neo-julianischen Kalender, der bis zum Jahr 2799 dem gregorianischen Kalender entsprechen wird. Alle orthodoxen Kirchen berechnen Ostern und die anderen beweglichen Feste nach dem julianischen Frühlingsanfang sowie nach dem metonischen Vollmond; das Fest fällt daher nur gelegentlich mit dem Osterdatum der westlichen Kirchen zusammen; meist ist es eine, vier, oder fünf Wochen später als im Westen.
Als bisher letzter Staat übernahm 1927 die Türkei den gregorianischen Kalender; dort hatte bis dahin der islamische Kalender gegolten. Die nicht zeitgleiche Einführung des gregorianischen Kalenders in den verschiedenen Ländern sorgte für Verwirrung, aber auch für interessante Paradoxa: So sind sowohl William Shakespeare als auch Miguel de Cervantes am 23. April 1616 gestorben, obwohl Shakespeare Cervantes um 11 Tage überlebt hat. Auch die Feiern des Geburtstags von George Washington wurden verschiedentlich am 11. und am 22. Februar ausgerichtet, bis zu einer bundesgesetzlichen Feiertagsregelung.
Charakteristika
Die Regeln des gregorianischen Kalenders führen zu einer durchschnittlichen Länge des Kalenderjahres von 365,2425 Tagen.
Das sogenannte tropische Jahr – der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Primar-Äquinoktien (Frühlings-Tag-Nachtgleichen) liegende Zeitraum – ist gegenwärtig im Mittel 365,24219879 mittlere Sonnentage lang. Danach ist also auch der gregorianische Kalender im Verhältnis zur astronomischen Wirklichkeit etwas zu lang, nämlich 0,000301 Tage (= 26 Sekunden) pro Jahr. Das bedeutet, dass nach rund 3320 Jahren das Primar-Äquinoktium wieder einen ganzen Tag früher eintreten würde. Sofern bis dahin die christliche Jahreszählung beibehalten wird, würde es sich anbieten, in allen durch 3200 teilbaren Jahren den Schalttag wiederum entfallen zu lassen, wenn auch zu jener Zeit noch die Bindung des Primar-Äquinoktiums an den 21. März gewünscht wird.
Der gregorianische Kalender hat eine Periode von 400 Jahren: Nach dieser Zeit wiederholen sich nicht nur der Ablauf der Schalttage und damit die Tages- und Monatszählung, sondern auch die zugehörigen Wochentage. 400 Jahre enthalten nämlich 400×365 + 97 Tage, also 146097 Tage; das sind genau 20871 Wochen; es geht also nach 400 Jahren mit demselben Wochentag weiter. Infolge dieser Periodizität kann ein bestimmtes Datum (Tag und Monat oder nur Tag) nicht gleich häufig auf alle Wochentage fallen. Ausgerechnet der 13. eines beliebigen Monats fällt öfter (nämlich 688mal in 400 Jahren) auf einen Freitag als auf andere Wochentage (Donnerstag und Samstag: 684mal, Montag und Dienstag: 685mal, Sonntag und Mittwoch: 687mal).
Siehe auch
- Julianischer Kalender, Osterdatum
- Umrechnung zwischen julianischem Datum und gregorianischem Kalender, Wochentagsberechnung
- Zeitrechnung, Kalender, Jüdischer Kalender, Christlicher Kalender, Islamischer Kalender, Chinesischer Kalender, v. u. Z., v. d. Z., v. d. Chr., n. d. Chr., v. Chr., n. u. Z., n. d. Z., n. Chr.
Wikipedia-Links zum Themenkomplex Kalender und Zeit
Weblinks
- [http://personal.ecu.edu/MCCARTYR/inter-grav-text.html Papst Gregor XIII: Inter Gravissimas – Die päpstliche Bulle, mit der der gregorianische Kalender verordnet wurde]
- [http://www.fh-friedberg.de/users/boergens/marken/beispiele/kalender.htm Briefmarke: Sondermarke zur Vollendung der ersten Periode des gregorianischen Kalenders]
- [http://www.kalenderlexikon.de 1. deutsches Online-Kalenderlexikon]
Kategorie:Kalender
als:Gregorianischer Kalender
ja:グレゴリオ暦
ko:그레고리력
ms:Kalendar Gregorian
simple:Gregorian calendar
th:ปฏิทินเกรกอเรียน
1889
- 1. Januar: Die elektrische Hinrichtung wird eingeführt. Im Staat New York tritt ein Gesetz in Kraft, das die Hinrichtung von zum Tode verurteilten Verbrechern durch Benutzung des elektrischen Stuhls vorsieht. Diese, zuvor an Tieren erprobte, gegenüber dem Erhängen als „menschlicher“ empfundene Todesart kommt am 6. August 1890 erstmals zum Einsatz
- 8. Januar: Herman Hollerith meldet das Patent für ein System zur Verarbeitung von Lochkarten an und begründet so die maschinelle Datenverarbeitung
- 11. Februar: Japan gibt sich eine neue Verfassung nach europäischem Muster
- 1. April: Der Berliner Zeitungsverleger Rudolf Mosse gründet die „Berliner Morgen-Zeitung“
- 6. Mai: Die Weltausstellung in Paris, Frankreich wird eröffnet
- 24. Mai: Der Reichstag in Deutschland gibt seine Zustimmung zur Renten- und Invaliditätsversicherung
- 18. August: Erster Deutscher Philatelistentag in Mainz
- 15. November: Sturz der Monarchie und Ausrufung der Republik in Brasilien. König Pedro II. wird gestürzt
- 23. November: In San Francisco kommt erstmals ein umgebauter Edison-Phonograph als Musikautomat mit Münzeinwurf öffentlich zum Einsatz.
- In Paris, Frankreich wird der Eiffelturm zum hundertjährigen Jubiläum der Französischen Revolution erbaut
- In Worpswede wird die Künstlerkolonie gegründet
- Bertha von Suttner veröffentlicht „Die Waffen nieder!“
- South Dakota wird 40. Bundesstaat der USA
- König Umberto von Italien auf Staatsbesuch in Berlin
- Die Firth-of-Forth-Brücke wird in Queensferry, Schottland fertiggestellt
- Erstbesteigung des Kilimandscharo durch den Leipziger Geografen Hans Meyer (Afrikaforscher) (1858–1929)
- Die Elfenbeinküste (später Côte d'Ivoire) wird offiziell französisches Protektoratsgebiet
- Bergarbeiterstreik im Ruhrgebiet
- „Fräulein Julie“ von August Strindberg wird uraufgeführt
Katastrophen
- 31. Mai: Nach einem Dammbruch der South-Fork-Talsperre bei Johnstown (Pennsylvania) sterben mehr als 2.200 Menschen
Kultur
- 2. März: Uraufführung der Operette Capitain Fracassa von Rudolf Dellinger am Carl Schultze Theater in Hamburg
- 21. April: Uraufführung der Oper Edgar von Giacomo Puccini am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 15. Mai: Uraufführung der Oper Esclarmonde von Jules Massenet an der Opéra-Comique in Paris
- Der deutsche Archäologe Friedrich von Duhn und der deutsche Bauforscher Louis Jacobi finden bei Ausgrabungen in Pompeji einen dorischen Tempel aus dem 6. Jahrhundert v. Chr..
- 1. Januar: Götz Briefs, Katholischer Sozialethiker, Sozialphilosoph und Nationalökonom († 1974)
- 2. Januar: Tito Schipa, italienischer Tenor und Komponist († 1965)
- 7. Januar: Philippe Henriot, französischer Politiker († 1944)
- 10. Januar: Joseph Santley, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent († 1971)
- 15. Januar: Walter Serner, Essayist, Schriftsteller und Dadaist
- 17. Januar: Giuseppe Beltrami, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1973)
- 17. Januar: Ralph Howard Fowler, britischer Physiker († 1944)
- 19. Januar: Sophie Taeuber-Arp, Künstlerin, Malerin und Bildhauerin († 1943)
- 20. Januar: Lois Welzenbacher, österreichischer Architekt († 1955)
- 21. Januar: Edith Mary Tolkien, Ehefrau von J. R. R. Tolkien († 1971)
- 21. Januar: Hermann Glöckner, deutscher Maler († 1987)
- 22. Januar: Guido Kisch, Jurist und Rechtshistoriker († 1985)
- 22. Januar: Henri Pélissier, französischer Radrennfahrer († 1935)
- 22. Januar: Hermann Troppenz, deutscher Politiker und MdB († 1964)
- 22. Januar: Willi Baumeister, deutscher Maler († 1955)
- 23. Januar: Rikard Long, färöischer Dichter und Literaturkritiker († 1977)
- 26. Januar: Rudolf Mauersberger, deutscher Komponist und Kreuzkantor († 1971)
- 29. Januar: Leadbelly, US-amerikanischer Blues-Sänger († 1949)
- 1. Februar: Karl Gaul, deutscher Politiker († 1972)
- 3. Februar: Carl Theodor Dreyer, dänischer Filmregisseur († 1968)
- 7. Februar: Harry Nyquist, US-amerikanischer Physiker († 1976)
- 8. Februar: Siegfried Kracauer, Journalist, Publizist, Soziologe und Filmhistoriker († 1966)
- 12. Februar: Anton Hoppe, deutscher Politiker († 1968)
- 16. Februar: Pawel Jefimowitsch Dybenko, russischer Revolutionär und Marineoffizier († 1938)
- 18. Februar: Aloysius Muench, US-amerikanischer Kurienkardinal und erster Nuntius der BRD († 1962)
- 18. Februar: Gerhard Marcks, Bildhauer († 1981)
- 19. Februar: Ernest Marsden, englischer Physiker
- 22. Februar: Olave Baden-Powell, Mitbegründerin der Pfadfinderinnenbewegung († 1977)
- 23. Februar: Victor Fleming, Regisseur († 1949)
- 24. Februar: Kuni Tremel-Eggert, († 1957)
- 25. Februar: Albin Stenroos, Marathonläufer und Olympiasieger
- 29. Februar: Kobuk, Schriftsteller († 1951)
- 4. März: Hans Dirscherl, deutscher Politiker († 1962)
- 7. März: Heinrich Studer, Schweizer Verleger († 1961)
- 14. März: Firmin Lambot, belgischer Radrennfahrer († 1964)
- 21. März: W. S. Van Dyke, US-amerikanischer Filmregisseur († 1943)
- 23. März: Yukichi Chuganji, galt eine Zeitlang als ältester Mann der Welt († 2003)
- 24. März: Albert Hill, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 24. März: Joseph Massolle, Ingenieur († 1957)
- 26. März: Václav Kaprál, tschechischer Komponist († 1947)
- 27. März: Yakup Kadri Karaosmanoglu, türkischer Romanschiftsteller († 1974)
- 31. März: Adolf Jäger, deutscher Fußballspieler († 1944)
- 31. März: Muriel Hazel Wright, US-amerikanische Historikerin († 1975)
- 5. April: Mestre Pastinha, brasilianischer Sportler († 1981)
- 7. April: Gabriela Mistral, chilenische Dichterin und Diplomatin († 1957)
- 7. April: Peter August Böckstiegel, Maler († 1951)
- 8. April - Adrian Boult, englischer Dirigent († 1983)
- 8. April: Blanche Stuart Scott, die erste US-Amerikanerin, die ein Flugzeug flog
- 14. April: Arnold J. Toynbee, britischer Kulturtheoretiker († 1975)
- 14. April: Efim Bogoljubow, ukrainisch-deutscher Schachgroßmeister († 1952)
- 14. April: Karl Schworm, Autor und Heimatdichter († 1956)
- 16. April: Charlie Chaplin, britischer Regisseur, Schauspieler und Komiker († 1977)
- 17. April: Joseph Georg Oberkofler, österreichischer Jurist, Erzähler und Lyriker († 1962)
- 19. April: Otto Georg Thierack, Präsident des Volksgerichtshofs, Reichsminister der Justiz († 1946)
- 20. April: Adolf Hitler, deutscher Reichskanzler und Diktator († 1945)
- 20. April: Tonny Kessler, niederländischer Fußballspieler († 1960)
- 21. April: Paul Karrer, Schweizer Chemiker († 1971)
- 22. April: Ludwig Renn, deutscher Schriftsteller († 1979)
- 22. April: Richard Glücks, Leiter der Inspektion der Konzentrationslager († 1945)
- 23. April: Karel Willem Frederick Marie Doorman,niederländischer Konteradmiral
- 24. April: Johanna Kirchner, deutsche Widerstandskämpferin († 1944)
- 24. April: Stafford Richard Cripps, britischer Politiker und Diplomat († 1952)
- 26. April: Ludwig Wittgenstein, österreichischer Philosoph († 1951)
- 28. April: António de Oliveira Salazar, Ministerpräsident von Portugal († 1970)
- 29. April: Jan van der Sluis, niederländischer Fußballspieler († 1952)
- 3. Mai: Gottfried Fuchs, deutscher Fußballspieler († 1972)
- 4. Mai: Francis Joseph Spellman, Erzbischof des Erzbistums New York und Kardinal († 1967)
- 18. Mai: Jakob Levy Moreno, Begründer des Psychodramas († 1974)
- 18. Mai: Thomas Midgley, US-amerikanischer Ingenieur († 1944)
- 23. Mai: Hermann Gieseler, Gewerkschaftsfunktionär († 1948)
- 25. Mai: Igor Iwanowitsch Sikorski, ukrainisch-amerikanischer Luftfahrtpionier († 1972)
- 28. Mai: Richard Réti, berühmter Schachspieler († 1929)
- 1. Juni: Sigrid Onegin, deutscher Opern- und Konzertsängerin († 1943)
- 19. Juni: Enrico Celio, Schweizer Politiker und Bundespräsident († 1980)
- 19. Juni: Wera Ignatjewna Muchina, russische Bildhauerin († 1953)
- 23. Juni: Anna Andrejewna Achmatowa, russische Dichterin und Schriftstellerin († 1966)
- 24. Juni: Leopold Reitz, deutscher Schriftsteller († 1972)
- 1. Juli: Hans Peter von Heydebreck, deutscher Reichstagsabgeordneter und Nationalsozialist († 1934)
- 2. Juli: Erik Jan Hanussen, Hellseher († 1933)
- 5. Juli: Jean Cocteau, französischer Schriftsteller, Regisseur, Choreograph, Maler († 1963)
- 10. Juli: Noble Sissle, afro-amerikanischer Sänger und Liedtext-Lyriker
- 13. Juli: Adam Scharrer, deutscher Schriftsteller († 1948)
- 17. Juli: Erle Stanley Gardner, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller († 1970)
- 20. Juli: Erich Pommer, deutscher Filmproduzent († 1966)
- 20. Juli: John Reith, Generaldirektor der BBC († 1905)
- 29. Juli: Ernst Reuter, deutscher Politiker († 1953)
- 30. Juli: Frans Masereel, belgischer Maler und Graphiker
- 30. Juli: Wladimir Kosmitsch Sworykin, russischer Ingenieur, Physiker und Erfinder († 1982)
- 31. Juli: Erwin von Beckerath, deutscher Ökonom und Widerstandskämpfer († 1964)
- 1. August: Walther Gerlach, deutscher Physiker († 1979)
- 5. August: Lotte Neumann, deutsche Schauspielerin († 1977)
- 9. August: Anton Fränznick, katholischer Priester († 1944)
- 10. August: Cecil Armstrong Gibbs, englischer Komponist († 1960)
- 14. August: Walter Freitag, deutscher Politiker († 1958)
- 19. August: Arthur Waley, britischer Sinologe († 1966)
- 20. August: Wilhelm August Flitner, deutscher Philosoph und Pädagoge, († 1990]])
- 21. August: Hermann-Bernhard Ramcke, deutscher General († 1968)
- 31. August: Anna Ebert, deutsche Lokalpolitikerin († 1947)
- 3. September: Friedrich Gottlob Nagelmann, fiktiver deutscher Verfassungsjurist
- 7. September: Albert Plesman, niederländischer Luftfahrtpionier († 1953)
- 14. September: Johannes Degener, deutscher Politiker († 1959)
- 16. September: Ludwig Tügel, deutscher Schriftsteller († 1972)
- 16. September: Mercédès Jellinek, Tochter des österreichisch-ungarischen Diplomaten Emil Jellinek († 1929)
- 20. September: Charles Reidpath, US-amerikanischer Stadtbaumeister, Leichtathlet und Olympiasieger († 1975)
- 24. September: Eberhard von Mackensen, deutscher General († 1969)
- 26. September: Martin Heidegger, deutscher Philosoph († 1976)
- 28. September: Hans Behrendt, deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler († 1942)
- 3. Oktober: Carl von Ossietzky, deutscher Schriftsteller und Herausgeber († 1938)
- 6. Oktober: Maria Dabrowska, polnische Schriftstellerin († 1965)
- 7. Oktober: Heinrich Eduard Jacob, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1967)
- 10. Oktober: Henricus Antonius van Meegeren, niederländischer Maler und Kunstfälscher († 1947)
- 11. Oktober: Charles F. Wennerstrum, US-amerikanischer Richter bei den Nürnberger Prozessen († 1986)
- 12. Oktober: Heinrich Lersch, deutscher Arbeiterdichter († 1936)
- 14. Oktober: Max Hoelz, deutscher Politiker († 1933)
- 16. Oktober: Reinhold Maier, Ministerpräsident von Baden-Württemberg († 1971)
- 17. Oktober: Nestor Machno, Anführer einer anarchistischen Volksbewegung in der Ukraine († 1905)
- 25. Oktober: Peter Etzenbach, deutscher Politiker († 1976)
- 27. Oktober: Rudolf Leonhard, deutscher Schriftsteller und Kommunist; († 1953)
- 1. November: Hannah Höch, Collagekünstlerin des Dadaismus († 1978)
- 1. November: Philip John Noel-Baker, britischer Politiker und Nobelpreisträger († 1982)
- 3. November: Heinrich Campendonk, deutscher Maler und Grafiker († 1957)
- 6. November: Gabriel Hanot, französischer Fußballspieler und Journalist
- 7. November: Wilhelm Friedle, Betriebsdirektor der Daimler-Benz AG
- 9. November: Umberto Malchiodi, Erzbischof und Bischof emeritus von Piacenza († 1974)
- 10. November: Boris Nikolajewitsch Jurjew, sowjetischer Hubschrauberkonstrukteur und -pionier († 1957)
- 10. November: Claude Rains, englischer Schauspieler († 1967)
- 14. November: Jawaharlal Nehru, indischer Jurist und Regierungschef († 1964)
- 14. November: Taha Hussein, arabischer Schriftsteller († 1973)
- 15. November: Emanuel II. (Portugal), letzter König von Portugal († 1932)
- 16. November: George Simon Kaufman, US-amerikanischer Autor († 1961)
- 18. November: Hannes Meyer, Schweizer Architekt und Urbanist († 1954)
- 19. November: Wassili Konstantinowitsch Blücher, General der Roten Armee und Marschall der Sowjetunion († 1938)
- 20. November: Edwin Hubble, US-amerikanischer Astronom († 1953)
- 20. November: Otto Koehler, deutscher Zoologe und Ethologe († 1974)
- 22. November: Erwin Stresemann, deutscher Ornithologe († 1972)
- 23. November: Jakob Altmaier, deutscher Politiker und MdB († 1963)
- 23. November: Klement Gottwald, tschechoslowakischer Politiker, Staatspräsident
- 24. November: Johannes Heckel, deutscher Kirchenrechtler († 1963)
- 25. November: Fritz Cockerell, Pionier des Automobilbaues († 1965)
- 26. November: Heinrich Mitteis, deutscher Rechtshistoriker († 1952)
- 30. November: Edgar Douglas Adrian, britischer Anatom und Physiologe († 1977)
- 9. Dezember: Hannes Kolehmainen, finnischer Langstreckenläufer († 1966)
- 9. Dezember: Johan Petteri Kolehmainen, finnischer Langstreckenläufer († 1966)
- 12. Dezember: Otto Scheff, österreichischer Freistil-Schwimmer († 1956)
- 21. Dezember: Sewall Wright, US-amerikanischer Biologe, Genetiker († 1988)
- 23. Dezember: Emil Brunner, Schweizer reformierter Theologe († 1966)
- 25. Dezember: Hermann Conrad, deutscher Heimatforscher († 1959)
- 30. Dezember: Georg von der Vring, deutscher Schriftsteller († 1968)
- 31. Dezember: Adolf Grimme, deutscher Politiker († 1963)
- 31. Dezember: Marcel Pilet-Golaz, Schweizer Politiker († 1958)
- Oktober: José Maza, chilenischer Politiker (†1964)
- 1. Januar: Johann Kravogl, Büchsenmacher und Mechaniker ( - 1823)
- 5. Januar: Frank Hommeel, österreichischer Diktator ( - 1810)
- 15. Januar: Melchior Josef Martin Knüsel, Schweizer Politiker ( - 1813)
- 23. Januar: Alexandre Cabanel, französischer Maler ( - 1823)
- 30. Januar: Maria von Vetsera, österreichische Adlige ( - 1871)
- 30. Januar: Rudolf von Österreich, Erzherzog und Thronfolger von Österreich-Ungarn ( - 1858)
- 31. Januar: Joseph Gungl, ungarischer Komponist ( - 1810)
- 3. Februar: Belle Starr, Räuberbraut ( - 1848)
- 4. Februar: Carl Leverkus, erfolgreicher Chemieunternehmer ( - 1804)
- 14. Februar: Ernst Heinrich Carl von Dechen, Mineraloge und Geologe, Professor für Bergbaukunde ( - 1834)
- 26. Februar: Carl Davidoff, russischer Komponist, Dirigent, Cellist und Musikpädagoge ( - 1838)
- 8. März: Anton Romako, österreichischer Maler ( - 1832)
- 8. März: John Ericsson, schwedischer Ingenieur ( - 1803)
- 9. März: Paolo Ferrari, italienischer Lustspieldichter ( - 1822)
- 11. März: Benjamin Franklin Baker, US-amerikanischer Komponist ( - 1811)
- 12. März: Johannes IV. (Äthiopien), Kaiser von Äthiopien ( - 1831)
- 16. März: Ernst Wilhelm Leberecht Tempel, Astronom und Lithograf ( - 1821)
- 26. März: Wilhelm von Breithaupt, deutscher Offizier ( - 1809)
- 27. März: John Bright, britischer Politiker ( - 1811)
- 4. April: Gisela von Arnim, deutsche Schriftstellerin ( - 1827)
- 9. April: Michel Eugène Chevreul, französischer Chemiker ( - 1786)
- 15. April: Damian de Veuster, Mitglied der Kongregation von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariä ( - 1840)
- 29. April: Josef Werndl, österreichischer Waffenproduzent ( - 1831)
- 1. Mai: Heinrich Adolph Meyer, deutscher Meeresforscher und Fabrikant ( - 1822)
- 10. Mai: Michail Jewgrafowitsch Saltykow-Schtschedrin, russischer Schriftsteller und Satiriker ( - 1826)
- 17. Mai: Marie Friederike Franziska Hedwig von Preußen, Königin von Bayern ( - 1825)
- 8. Juni: Gerard Manley Hopkins, britischer Lyriker und Jesuit ( - 1844)
- 15. Juni: Mihai Eminescu, rumänischer Dichter ( - 1850)
- 28. Juni: Maria Mitchell, US-amerikanische Astronomin und Frauenrechtlerin ( - 1818)
- 1. Juli: José Joaquín Pérez Mascayano, chilenischer Politiker ( - 1801)
- 13. Juli: Robert Hamerling, österreichischer Schriftsteller ( - 1830)
- 14. Juli: P. G. Berg, schwedischer Verleger ( - 1805)
- 18. Juli: Domingo Santa María González, chilenischer Politiker und Präsident ( - 1824)
- 31. Juli: Hugo von Ritgen, deutscher Architekt ( - 1811)
- 5. August: Fanny Lewald, deutsche Schriftstellerin ( - 1811)
- 10. August: Jan Jonker Afrikaner, Afrikaner-Häuptling ( - 1820)
- 15. August: Theodor Christlieb, evangelischer Theologe ( - 1833)
- 23. September: Wilkie Collins, britischer Schriftsteller und Verfasser der ersten Mystery Thriller ( - 1824)
- 23. September: William Wilkie Collins, britischer Autor ( - 1824)
- 24. September: Daniel Harvey Hill, General der Konföderierten Staaten von Amerika ( - 1821)
- 6. Oktober: Jules Dupré, französischen Landschaftsmaler ( - 1812)
- 10. Oktober: Adolf von Henselt, deutscher Komponist und Klaviervirtuose ( - 1814)
- 11. Oktober: James Prescott Joule, britischer Physiker ( - 1818)
- 19. Oktober: Ludwig I. (Portugal), König von Portugal ( - 1838)
- 28. Oktober: Gustav Rümelin, deutscher Pädagoge, Statistiker und Politiker ( - 1815)
- 28. November: Richard von Volkmann, deutscher Chirurg und Schriftsteller ( - 1830)
- 6. Dezember: Jefferson Davis, US-amerikanischer Politiker der Südstaaten ( - 1808)
- 7. Dezember - Antoni Kątski, polnischer Komponist und Pianist ( - 1817)
- 10. Dezember: Ludwig Anzengruber, österreichischer Dichter, Erzähler und Dramatiker ( - 1839)
- 12. Dezember: Robert Browning, britischer Dichter ( - 1812)
- 12. Dezember: Viktor Jakowlewitsch Bunjakowski, russischer Mathematiker ( - 1804)
- 14. Dezember: Cölestin Joseph Ganglbauer, Erzbischof von Wien ( - 1817)
- 27. Dezember: Eduard Bendemann, deutscher Maler ( - 1811)
- 27. Dezember: Ernst Christian Friedrich Schering, Gründer der späteren Schering AG
Staatsoberhäupter
Afrika
- Äthiopien: Menilek II., Kaiser (1889–1909)
Amerika
- Mexiko: Porfirio Diaz, Präsident (1884–1911)
Asien
- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (1867–1912)
Europa
- Deutsches Kaiserreich: Wilhelm II., Deutscher Kaiser (1888–1918)
- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (1861–1889)
- Schweiz: Bernhard Hammer, Bundespräsident der Schweiz, (1889)
ko:1889년
th:พ.ศ. 2432
ArbeiterwohlfahrtDie Arbeiterwohlfahrt in Deutschland, kurz AWO, ist ein Wohlfahrtsverband mit sozialdemokratischen Wurzeln. Ihre Hauptaufgabe ist es, sozial schlechter gestellte Menschen zu unterstützen. Heutzutage betreut sie hauptsächlich Menschen mit Behinderungen und Senioren, betreibt aber beispielsweise auch Kindergärten und Beratungsstellen für Menschen in Notlagen. Vom Mitgliederverband, der ehrenamtliche Arbeit organisierte, hat sich die AWO zum erwerbswirtschaftlichen Konzern entwickelt.
Die AWO wurde am 13. Dezember 1919 von dem Mitglied der Nationalversammlung Marie Juchacz als "Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt in der SPD" gegründet und von Reichspräsident Friedrich Ebert mit dem Motto "Arbeiterwohlfahrt ist die Selbsthilfe der Arbeiterschaft" beschrieben. Zunächst versuchte sie vor allem, die Not der durch den Ersten Weltkrieg Geschädigten zu lindern, indem sie Nähstuben, Mittagstische, Werkstätten und Beratungsstellen einrichtete, später entwickelte sie sich zu einer Hilfsorganisation für alle sozial bedürftigen Menschen.
Nach der Machtergreifung Adolf Hitlers wurde, nach einem erfolglosen Versuch, die AWO gleichzuschalten, die Arbeiterwohlfahrt aufgelöst und verboten. Mitglieder arbeiteten jedoch auch illegal weiter, wie Johanna Kirchner, die mithalf bedrohte Personen aus der Arbeiterbewegung ins Exil zu schleusen.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie 1946 in Hannover als parteipolitisch und konfessionell unabhängige Hilfsorganisation neu gegründet, in der Sowjetischen Besatzungszone und der späteren DDR wurde sie jedoch nicht zugelassen. Seit der deutschen Wiedervereinigung ist die Arbeiterwohlfahrt im gesamten Bundesgebiet tätig. Sie ist Trägerin des DZI Spenden-Siegel und hat ihren Sitz in Berlin.
Siehe auch
- Jugendwerk der AWO
- Wohlfahrt
Weblinks
- http://www.awo.org/
Kategorie:Wohlfahrtsorganisation
Kategorie:Sozialstaat
1934
Politik
- 1. Januar: Das bereits am 14. Juli 1933 im Nazi-Regime verabschiedete Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses tritt in Kraft
- 1. Januar: Gauleiter Friedrich Hildebrandt wird neuer Reichsstatthalter von Mecklenburg
- 1. Januar: Das Land Mecklenburg wird aus den Ländern Mecklenburg-Strelitz und Mecklenburg-Schwerin gegründet
- 1. Januar: Neuer Lordsiegelbewahrer in Großbritannien wird Anthony Eden
- 1. Januar: [[Marcel Pilet-Golaz]] wird neuer Bundespräsident der [[Schweiz
- 26. Januar: Freundschafts- und Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und Polen
- 12. Februar: Beginn des Februaraufstandes in Österreich
- 14. Juni: Hitler auf Staatsbesuch in Italien. Treffen mit Mussolini in Venedig
- 30. Juni: Röhm-Putsch, „Säuberung“ der SA-Führung
- 25. Juli: nationalsozialistischer Putschversuch in Österreich („Juliputsch“), bei dem Bundeskanzler Dollfuß getötet wird
- 30. Juli: der bisherige Unterrichtsminister Dr. Schuschnigg wird österreichischer Bundeskanzler
- 2. August: Die Reichswehr wird auf Adolf Hitler vereidigt
- 2. August: Reichspräsident Paul von Hindenburg stirbt
- 19. August: Volksabstimmung über die Zusammenlegung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in der Person Adolf Hitler
- September: Eintritt der UdSSR in den Völkerbund
- 27. Oktober: Der Marsch von 100.000 Kommunisten unter Führung Mao Tse-tungs durch China beginnt („Langer Marsch“)
Wissenschaft/Technik
- 5. November Das unter der Anleitung von Umberto Nobile erbaute russische Luftschiff CCCP-B6 (UdSSR-W6) führt seine Jungfernfahrt durch. Es gilt als das erfolgreichste russische Luftschiff
Kultur
- 22. Januar: Uraufführung der Oper Lady Macbeth von Mzensk (Orig.: Katerina Ismailowa) von Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch am Maly-Theater in Sankt Petersburg
- 23. Januar: Uraufführung der Oper La Fiamma von Ottorino Respighi am Teatro Reale in Rom
- 31. Januar: Uraufführung der Kammeroper The Wandering Scholar von Gustav Holst in Liverpool
- 28. März: Uraufführung der Operette Märchen im Grand-Hotel von Paul Abraham im Theater an der Wien in Wien
- 28. Mai: Uraufführung der Oper Rolande et le mauvais garçon von Henri Rabaud an der Grand Opéra Paris
- Die Emigrantenzeitung „Aufbau“ wird von jüdischen Flüchtlingen in New York gegründet
- Juli: Kongress der Europäisch-Baptistische Föderation (EBF) in Berlin anlässlich des 100jährigen Jubiläums der deutschen Baptisten
Katastrophen
- 15. Januar: Erdbeben der Stärke 8,1 in Nepal und Indien, ca. 10.700 Tote
- 12. März: Das japanische Torpedoboot Tomozuru kentert während einer Übung im Sturm vor Sasebo. Von den 113 Besatzungsmitgliedern kommen ca. 100 Mann ums Leben
- 11. Mai: einer der heftigsten Staubstürme der US-amerikanischen Geschichte trägt 300 Mio. t Mutterboden Tausende km in den Atlantik, Vernichtung der Existenz von 165.000 Farmern
- 29. Juni: Der durch eine Kollision mit dem Zerstörer Inazuma schwer beschädigte Zerstörer Miyuki (beide Japan) sinkt vor der Insel Tsushima. 6 Tote und 4 Verletzte
- 16. Juli: In Kummersdorf sterben bei der Explosion eines mit Wasserstoffperoxid betriebenem Raketentriebwerk Dr. Kurt Wahmke und 2 Techniker
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Am 10. Juni gewinnt Gastgeber Italien die Fußball-WM vor der Tschechoslowakei, Deutschland und Österreich
Sonstiges
- 1. Januar: USA, Alcatraz wird zu einem Bundesgefängnis umfunktioniert
- 1. Januar: Lakhdar Brahimi, algerischer Politiker
- 1. Januar: Alfred Gleitze, Berliner Kommunalpolitiker († 2004)
- 1. Januar: Hans Huber (Boxer), deutscher Boxer
- 1. Januar: Giuseppina Leone, italienische Leichtathletin und Olympionikin
- 4. Januar: Hellmuth Karasek, deutscher Journalist, Buchautor und Literaturkritiker
- 4. Januar: Rudolf Schuster, von 1999 bis 2004 der zweite Staatspräsident der Slowakei
- 7. Januar: Tassos Papadopoulos, Präsident von Zypern
- 7. Januar: Charles Jenkins, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 8. Januar: Jacques Anquetil, französischer Radrennfahrer († 1987)
- 8. Januar: Alexandra Ripley, US-amerikanische Schriftstellerin († 2004)
- 10. Januar: Leonid Krawtschuk, erste Präsident der Ukraine
- 11. Januar: Jean Chrétien, kanadischer Politiker
- 12. Januar: Jannpeter Zopfs, Richter am deutschen Bundesgerichtshof
- 15. Januar: Hans-Wilhelm Ebeling, Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit der DDR
- 18. Januar: | | |