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19. August

19. August

Der 19. August ist der 231. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 232. in Schaltjahren).

Ereignisse


- 1493 - Maximilian I. wird Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.
- 1839 - Jacques Daguerre stellt seinen neuen fotografischen Prozess der Pariser Akademie der Wissenschaften vor.
- 1848 - Die Zeitung "New York Herald" berichtet von Goldfunden in Kalifornien und löst damit den Gold-Rausch aus.
- 1934 - Volksabstimmung über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches; 89,9% der Stimmberechtigten bestätigen die Vereinigung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in der Person Adolf Hitlers.
- 1935 - Berlin, Deutschland - Großbrand auf der internationalen Funkausstellung auf dem Berliner Messegelände. Hierbei brennt auch das Restaurant des Berliner Funkturms aus. Da der Brand erst nach Schließung der Messehallen ausbrach, gab es nur 3 Todesopfer.
- 1942 - Operation Jubilee, fehlgeschlagener Invasionsversuch britischer und kanadischer Truppen bei der nordfranzösischen Hafenstadt Dieppe
- 1953 - Mit dem Sturz des persischen Ministerpräsidenten Mohammad Mossadegh kann Schah Reza Pahlevi aus seinem ersten Exil zurückkehren.
- 1960 - Gary Powers, Pilot des über dem Gebiet der UdSSR abgeschossenen U-2-Spionageflugzeugs der USA, wird zu zehn Jahren Haft verurteilt.
- 1963 - Die Bundesrepublik Deutschland tritt dem Kernwaffenteststopp-Vertrag bei.
- 1965 - Im ersten Auschwitz-Prozess werden die Urteile verkündet.
- 1985 - Hansjoachim Tiedge, beim Bundesamt für Verfassungsschutz zuständig für die Abwehr von DDR-Spionage, setzt sich in die DDR ab.
- 1989 - Beim Paneuropäischen Picknick nahe Sopron fliehen mit ungarischer Unterstützung über 600 DDR-Bürger in den Westen - der Anfang vom Ende der DDR.
- 1991 - Staatsstreich gegen den sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow, der jedoch nach drei Tagen fehl schlägt.
- 1992 - Die Deutsche Botschaft in Bischkek, Kirgisistan, wird eröffnet.
- 1992 - 250 lesbische und schwule Paare beantragen bundesweit bei Standesämtern das Aufgebot zur Eheschließung, um damit auf die damals rechtlose Situation gleichgeschlechtlicher Paare aufmerksam zu machen und die Diskussion über die „Homo-Ehe“ in Gang zu setzen.

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik


- 1964 - Von der NASA wird Syncom 3 als erster geostationärer Satellit auf Cape Canaveral mit einer Delta-Trägerrakete gestartet. Nahe der Internationalen Datumsgrenze stationiert wird er die Olympischen Sommerspiele in Tokyo in die USA übertragen und damit die erste Fernsehübertragung über den Pazifik ermöglichen.

Kultur


- 1820 - Uraufführung der Oper "Die Zauberharfe" von Franz Schubert am Theater an der Wien in Wien.

Religion


- 1458 - Kardinal Enea Silvio de' Piccolomini, ein früherer Lebemann und alleseits gebildeter Dichterfürst, wird nach einem dreitägigen Konklave im Vatikan zum Nachfolger von Papst Kalixt III. gewählt und nimmt den Namen Pius II. (Papst) an.

Katastrophen


- 1917 - Ein Großbrand in Saloniki zerstört die Altstadt, über 79.000 Menschen werden obdachlos.
- 1966 - Erdbeben bei Varto, Ost-Türkei, fast 2.520 Tote
- 1980 - Riad, Saudi-Arabien. Trotz Notlandung einer Lockheed L-1011 TriStar nach einem Feuer an Bord, können die 301 Passagiere nur noch tot geborgen werden. Alle sind erstickt.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1596 - Elisabeth Stuart, Titularkönigin von Böhmen, auch bekannt als die Winterkönigin
- 1646 - John Flamsteed, englischer Astronom
- 1689 - Samuel Richardson, englischer Romancier
- 1743 - Marie Gräfin Dubarry, Mätresse König Ludwigs XV.
- 1780 - Pierre-Jean de Béranger, französischer Dichter und Sänger
- 1808 - James Nasmyth, schottischer Ingenieur und Astronom (Dampfwagen, Werkzeugmaschinen, Nasmyth-Teleskop)
- 1809 - Heinrich Abeken, deutscher Theologe
- 1830 - Julius Lothar Meyer, deutscher Chemiker
- 1843 - Cyrus I. Scofield, US-amerikanischer Jurist und Theologe
- 1863 - Adele Sandrock, deutsch-niederländische Schauspielerin
- 1871 - Florine Stettheimer, US-amerikanische Malerin
- 1871 - Orville Wright, US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer
- 1881 - George Enescu, rumänischer Komponist und Violinist
- 1883 - Coco Chanel, französische Modeschöpferin
- 1893 - Richard Reitzner, deutscher Politiker der SPD, MdB 1949-1962
- 1894 - André Lefèbvre, französischer Automobilkonstrukteur (Ente, Citroën DS)
- 1895 - Arnolt Bronnen, deutschsprachiger Schriftsteller
- 1909 - Jerzy Andrzejewski, polnischer Schriftsteller
- 1913 - Philipp von Bismarck, deutscher Politiker, CDU-MdB 1969-1979
- 1913 - Harry Mills, US-amerikanischer Sänger
- 1914 - Raymond Marcellin, französischer Politiker
- 1918 - Shankar Dayal Sharma, indischer Politiker und Staatspräsident
- 1921 - Gene Roddenberry, US-amerikanischer Drehbuchautor (Star Trek)
- 1923 - Magdalene Ehlers, plattdeutsche Dichterin und Schriftstellerin
- 1925 - Ottokar Runze, deutscher Regisseur, Produzent, Schauspieler
- 1928 - Richard Burdon Haldane, britischer Politiker und Philosoph
- 1930 - Frank McCourt, irisch-US-amerikanischer Autor
- 1931 - Marianne Koch, deutsche Schauspielerin
- 1934 - Gordon Bell, amerikanischer Computerpionier
- 1935 - Story Musgrave, US-amerikanischer Astronaut
- 1939 - Ginger Baker, britischer Musiker
- 1939 - Max Lorenz, deutscher Fußballspieler
- 1940 - Johnny Nash, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Jonathan, britischer Sänger und Songschreiber
- 1941 - Gerd vom Bruch, deutscher Fußballtrainer
- 1943 - Don Fardon, britischer Sänger
- 1943 - Billy J. Kramer, britischer Sänger
- 1944 - Jakob von Uexküll, Stifter des alternativen Nobelpreises
- 1945 - Ian Gillian, britischer Sänger (Deep Purple)
- 1946 - Bill Clinton, US-amerikanischer Politiker (42. US-Präsident)
- 1946 - Beat Raaflaub, schweizerischer Dirigent
- 1946 - William Schoemaker, US-amerikanischer Jockey
- 1948 - Elliot Lurie, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1949 - Paloma Picasso, spanische Designerin
- 1949 - Inga, deutsche Sängerin (Inga & Wolf)
- 1951 - John Deacon, britischer Musiker
- 1952 - Jonathan Frakes, US-amerikanischer Schauspieler
- 1952 - Bodo Hombach, deutscher SPD-Politiker, Bundesminister für besondere Aufgaben 1998-1999
- 1953 - Nanni Moretti, italienischer Regisseur
- 1955 - Peter Gallagher, amerikanischer Filmschauspieler und Seriendarsteller
- 1956 - Maria Berger, österreichische SPÖ-Politikerin, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 1958 - Brendan Nelson, australischer Politiker
- 1960 - Martina Horak-Werz, deutsche Pfarrerin
- 1962 - Valérie Kaprisky, französische Schauspielerin
- 1963 - Joey Tempest, schwedischer Sänger und Songschreiber
- 1964 - Axel Roos, Fussballprofi beim 1. FC Kaiserslautern
- 1966 - Armin Wolf, österreichischer Fernsehmoderator
- 1966 - Lee Ann Womack, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1969 - Clay Walker - US-amerikanischer Country-Sänger
- 1971 - Mary Joe Fernandez, US-amerikanischer Tennisprofi
- 1972 - Sonja Naef, schweizer Skirennfahrerin
- 1973 - Mette-Marit Tjessem Høiby, Prinzessin Mette-Marit von Norwegen
- 1979 - Kate Hudson, us-amerikanisches Model

Gestorben

Kate Hudson
- 14 - Augustus, römischer Kaiser
- 1240 - Hartmann I. (Württemberg), Graf von Wirtemberg 1181-1240
- 1457 - Andrea del Castagno, italienischer Maler
- 1493 - Friedrich III., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
- 1580 - Andrea Palladio, Architekt in Oberitalien
- 1625 - Enno III., Graf von Ostfriesland
- 1646 - Alexander Henderson, schottischer Theologe
- 1657 - Frans Snijders, belgischer Maler
- 1662 - Blaise Pascal, französischer Philosoph, Physiker und Mathematiker
- 1691 - Köprülü Fazil Mustafa, Großwesir des Osmanischen Reiches
- 1743 - Hugo Damian von Schönborn, deutscher Bischof
- 1753 - Balthasar Neumann, deutscher Baumeister des Barock
- 1771 - Daniel Schiebeler, deutscher Schriftsteller
- 1777 - Johann Christian Erxleben, deutscher Gelehrter
- 1783 - Franz Xaver Messerschmidt, deutscher Bildhauer
- 1795 - Friedrich Hartmann Graf, deutscher Komponist
- 1804 - Barthélemy-Louis-Joseph Schérer, französischer General
- 1815 - Charles-Angélique Huchet, comte de Labédoyère, französischer Generalleutnant
- 1819 - James Watt, britischer Erfinder (Dampfmaschine)
- 1822 - Jean-Baptiste Joseph Delambre, französischer Astronom
- 1842 - Alexandre Dusommerard, französischer Archäologe und Kunstsammler
- 1895 - John Wesley Hardin, US-amerikanischer Revolverheld
- 1905 - William Adolphe Bouguereau, französischer Maler
- 1909 - Ludwig Gumplovicz, Einer der Gründungsväter der europäischen Soziologie
- 1914 - Franz Xaver Wernz, deutscher Ordensgeneral
- 1915 - Tevfik Fikret, türkischer Dichter
- 1920 - Pablo Arosemena Alba, fünfter Staatspräsident von Panama
- 1929 - Sergei Pawlowitsch Djagilew, russischer Herausgeber, Kunstkritiker und Kurator
- 1932 - Johann Schober, österreichischer Jurist, Beamter und Politiker
- 1936 - Federico García Lorca, spanischer Schriftsteller
- 1944 - Günther von Kluge, Generalfeldmarschall im Dritten Reich
- 1946 - Albert de Dion, französischer Automobilpionier
- 1947 - Oskar Moll, deutscher Maler
- 1948 - Frederick Philip Grove, deutscher und kanadischer Schriftsteller und Übersetzer
- 1951 - Walter Bloem, deutscher Schriftsteller
- 1954 - Alcide de Gasperi, italienischer Politiker
- 1959 - Blind Willie McTell, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1959 - Jacob Epstein, Bildhauer, Zeichner
- 1959 - William Samuel McTell, Bluesmusiker
- 1967 - Hugo Gernsback, Verleger und Schriftsteller
- 1968 - George Anthony Gamow, russisch-US-amerikanischer Physiker
- 1968 - George Gamow, russisch-US-amerikanischer Physiker
- 1971 - Reinhold Maier, Ministerpräsident von Baden-Württemberg
- 1972 - Leopold Reitz, deutscher Schriftsteller
- 1975 - Konrad Swinarski, polnischer Theaterregisseur
- 1977 - Groucho Marx, US-amerikanischer Komiker
- 1978 - Max Mallowan, britischer Archäologe
- 1979 - Dorsey Burnette, US-amerikanischer Sänger
- 1980 - Otto Frank, Vater von Anne Frank
- 1986 - Willy Kramp, deutscher Schriftsteller
- 1988 - Ferdinand Käs, österreichischer Berufssoldat und Beamter
- 1990 - An Rutgers, niederländische Schriftstellerin
- 1994 - Hanna-Maria Zippelius, Verhaltensbiologin
- 1994 - Linus Carl Pauling, US-amerikanischer Chemiker
- 1994 - Robert Iwanowitsch Roschdestwenski, russischer Schriftsteller
- 1995 - Pierre Schaeffer, französischer Komponist
- 1998 - Hellmut Andics, österreichischer Journalist und Autor
- 2002 - Eduardo Chillida, spanischer Bildhauer
- 2003 - Carlos Roberto Reina Idíaquez, honduranischer Politiker
- 2003 - Hermann Withalm, österreichischer Politiker
- 2003 - Sérgio Vieira de Mello, brasilianischer Politiker
- 2004 - Günter Rexrodt, deutscher Politiker
- 2004 - Rudolf Miele, deutscher Unternehmer
- 2005 - Mo Mowlam, britische Politikerin

Feier- und Gedenktage


- Sebaldus von Nürnberg

Siehe auch


- 18. August - 20. August
- 19. Juli - 19. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0819 ja:8月19日 ko:8월 19일 simple:August 19 th:19 สิงหาคม

Gregorianischer Kalender

Der gregorianische Kalender, benannt nach Papst Gregor XIII., ist der heute in den meisten Teilen der Welt gültige Kalender.

Gregorianische Kalenderreform

Kalender Das erste Konzil von Nizäa bestimmte im Jahre 325, dass das Osterfest immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlings-Anfang (bezogen auf Jerusalem) gefeiert werden sollte. Das astronomische Ereignis des Primar-Äquinoktiums (Frühlings-Tagundnachtgleiche der nördlichen Hälfte unseres Planeten) fand im Konzilsjahr 325 am 21. März statt, und die julianische Schalttagsregelung wurde damals noch nicht als verbesserungsbedürftig erkannt. Der damals gültige julianische Kalender ging von einem mittleren Sonnenjahr von 365,25 Tagen aus und glich die Differenz (bezogen auf 365 Tage) von annähernd 6 Stunden alle vier Jahre durch die Einfügung eines Schalttags aus. Gegenüber dem vom tatsächlichen Gang der Himmelsmechanik astronomisch vorgegebenen Sonnenjahr, das im Jahre 2000 auf 365,242190517 Tage bestimmt wurde -also etwa 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 45,25 Sekunden- war das Jahr des julianischen Kalenders also etwas mehr als 11 Minuten zu lang. Bis ins 16. Jahrhundert, zur Zeit Papst Gregors XIII., hatte sich dieser Fehler so ausgewirkt, dass das Primar-Äquinoktium im Jahr 1582 schon am 11. März stattfand. Diese Verschiebung des Kalenders war jedoch schon längere Zeit vorher offenkundig geworden. Seit dem 14. Jahrhundert wurden immer wieder Vorschläge für eine Kalenderreform unterbreitet – u. a. durch Nikolaus von Kues, Regiomontanus und Nikolaus Kopernikus. Diese waren aber stets abgelehnt worden. Gleichwohl bildeten Kopernikus' Werk De Revolutionibus Orbium Coelestium (»Von den Umdrehungen der Himmelskörper«) sowie die prutenischen Tafeln von Erasmus Reinhold die Basis für die schließlich von Papst Gregor XIII. dekretierte Reform. Um die Frühlings-Tagundnachtgleiche wieder mit dem 21. März in Übereinstimmung zu bringen und Ostern wieder am richtigen Tage feiern zu können, folgte der Papst dem Vorschlag des Mediziners und Hobby-Astronomen Aloisius Lilius und bestimmte, dass im Jahre 1582 zehn Tage übersprungen werden sollten. Daher folgte in einigen römisch-katholischen Ländern auf den 4. Oktober gleich der 15. Oktober – die Abfolge der Wochentage blieb dabei jedoch unverändert. Damit fand das Primar-Äquinoktium dort im Folgejahr 1583 wieder am 21. März statt; die Zeitrechnung innerhalb des Christentums war jedoch nicht mehr einheitlich. Damit war die Ausgangslage, wie sie zur Zeit des Konzils bestand, wieder ungefähr hergestellt. Um ein erneutes Abrücken des 21. März vom Zeitpunkt des Primar-Äquinoktiums für alle Zukunft zu vermeiden, legte der neue gregorianische Kalender die Dauer des mittleren Sonnenjahrs auf 365,2425 statt wie bisher auf 365,25 Tage fest. Diese Verkürzung erfolgte dadurch, dass – abweichend von der Schaltregel des julianischen Kalenders – die Jahre keinen Schalttag haben, deren Zahl zwar ohne Rest durch 100, nicht aber durch 400 geteilt werden kann. Weil bis zur ersten Anwendung dieser neuen Ausnahmeregel im Jahre 1700 noch 117 Jahre vergingen, hat sich der Kalender gegenüber dem astronomischen Ereignis des Primar-Äquinoktiums im Durchschnitt wieder um 1 Tag verrückt. Seither pendelt es zwischen dem 19. und 21. März.

Die Schaltregeln


- Nach der grundsätzlich weiterhin gültigen Julianischen Schaltregel weisen Jahre, deren Zahlen durch 4 dividiert natürliche Zahlen ergeben, im Februar einen 29. Tag (“Schalttag“) auf und umfassen dadurch als Schaltjahre 366 Tage.
- Die Gregorianische Schaltregel bestimmt hiervon drei Ausnahmen : Keine Schaltjahre sind diejenigen Säkular-Jahre (Jahre, deren Zahl am Ende zwei Nullen aufweist), deren Zahl durch 400 dividiert keine natürliche Zahl ergibt.(Deshalb waren die Jahre 1700, 1800 und 1900 keine Schaltjahre, und auch die Jahre 2100, 2200 und 2300 werden keine Schaltjahre sein.) oder:
- Ist die Jahreszahl durch 4 teilbar, aber nicht durch 100, dann ist es ein Schaltjahr mit 366 Tagen. Beispiele: 1980, 1972, 1720.
- Ist die Jahreszahl durch 100 teilbar, aber nicht durch 400, dann ist das Jahr ein gewöhnliches Gemeinjahr und hat nur 365 Tage, z. B. in den Jahren 1700, 1800 und 1900 oder ferner 2100.
- Ist die Jahreszahl durch 400 teilbar, ist das Jahr ein Schaltjahr. Die Jahre 1600 und 2000 waren – in Übereinstimmung mit der Julianischen Schaltregel – Schaltjahre zu 366 Tagen.

Einführung des gregorianischen Kalenders in verschiedenen Ländern

Nur wenige Länder wie Spanien oder Portugal übernahmen den gregorianischen Kalender tatsächlich am 4./15. Oktober 1582. Die meisten römisch-katholischen Länder Europas folgten in den nächsten Jahren, während die protestantischen Länder den neuen Kalender, weil vom Papst dekretiert, zunächst ablehnten. Beispielsweise führten ihn die meisten katholischen Kantone der Schweiz 1584 ein, das Wallis jedoch erst 1655. Dort folgte damals auf den 28. Februar der 11. März. Die evangelischen Territorien des Deutschen Reichs übernahmen den gregorianischen Kalender erst 1700. Auf den 18. Februar folgte dort unmittelbar der 1. März 1700. Zuvor mussten beispielsweise Verträge zwischen katholischen und protestantischen Fürsten mit beiden Daten versehen werden, etwa als 5./15. Oktober 1582. Um die Jahreswende differierten die Jahreszahlen zwischen den Gebieten des alten und neuen Kalenders. Aus dieser Zeit stammt der Ausdruck »zwischen den Jahren« für die Tage nach Weihnachten. Die reformierten Orte der Schweiz folgten ein Jahr später, allerdings mit drei Ausnahmen: Der protestantische Halbkanton Appenzell Ausserrhoden und die protestantischen Teile von Glarus und Graubünden. Der offizielle Übergang zum neuen Kalender sollte dort bis 1812 dauern; der alte Kalender blieb aber noch länger in der Bevölkerung lebendig. Die Appenzeller Silvesterkläuse werden noch immer am 31. Dezember nach dem julianischen Kalender (13. Januar nach dem gregorianischen Kalender) gefeiert. In England (und auch in den späteren USA) wurde der gregorianische Kalender erst in der Nacht vom 2. September auf den 14. September 1752 eingeführt. Die orthodoxen Länder Osteuropas behielten den julianischen Kalender noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts bei. Da die Jahre 1700, 1800 und 1900 in Russland Schaltjahre gewesen sind, machte die Abweichung vom gregorianischen Kalender dort mittlerweile 13 Tage aus. Die russische Oktoberrevolution 1917 fiel deshalb nach dem gregorianischen Kalender auf den 7. November. An diesem Tag wurde die Revolution denn auch bis zum Ende der Sowjetunion gefeiert, nachdem Russland 1918 die neue Kalenderrechnung eingeführt hatte. Einige orthodoxe Kirchen (z. B. in Russland und Serbien) begehen ihre feststehenden Feste weiterhin nach dem julianischen Kalender. Ihr Weihnachten (25. Dezember) fällt darum derzeit auf den 7. Januar (greg.). Andere orthodoxe Kirchen (z. B. in Griechenland und Bulgarien) verwenden hierfür den so genannten neo-julianischen Kalender, der bis zum Jahr 2799 dem gregorianischen Kalender entsprechen wird. Alle orthodoxen Kirchen berechnen Ostern und die anderen beweglichen Feste nach dem julianischen Frühlingsanfang sowie nach dem metonischen Vollmond; das Fest fällt daher nur gelegentlich mit dem Osterdatum der westlichen Kirchen zusammen; meist ist es eine, vier, oder fünf Wochen später als im Westen. Als bisher letzter Staat übernahm 1927 die Türkei den gregorianischen Kalender; dort hatte bis dahin der islamische Kalender gegolten. Die nicht zeitgleiche Einführung des gregorianischen Kalenders in den verschiedenen Ländern sorgte für Verwirrung, aber auch für interessante Paradoxa: So sind sowohl William Shakespeare als auch Miguel de Cervantes am 23. April 1616 gestorben, obwohl Shakespeare Cervantes um 11 Tage überlebt hat. Auch die Feiern des Geburtstags von George Washington wurden verschiedentlich am 11. und am 22. Februar ausgerichtet, bis zu einer bundesgesetzlichen Feiertagsregelung.

Charakteristika

Die Regeln des gregorianischen Kalenders führen zu einer durchschnittlichen Länge des Kalenderjahres von 365,2425 Tagen. Das sogenannte tropische Jahr – der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Primar-Äquinoktien (Frühlings-Tag-Nachtgleichen) liegende Zeitraum – ist gegenwärtig im Mittel 365,24219879 mittlere Sonnentage lang. Danach ist also auch der gregorianische Kalender im Verhältnis zur astronomischen Wirklichkeit etwas zu lang, nämlich 0,000301 Tage (= 26 Sekunden) pro Jahr. Das bedeutet, dass nach rund 3320 Jahren das Primar-Äquinoktium wieder einen ganzen Tag früher eintreten würde. Sofern bis dahin die christliche Jahreszählung beibehalten wird, würde es sich anbieten, in allen durch 3200 teilbaren Jahren den Schalttag wiederum entfallen zu lassen, wenn auch zu jener Zeit noch die Bindung des Primar-Äquinoktiums an den 21. März gewünscht wird. Der gregorianische Kalender hat eine Periode von 400 Jahren: Nach dieser Zeit wiederholen sich nicht nur der Ablauf der Schalttage und damit die Tages- und Monatszählung, sondern auch die zugehörigen Wochentage. 400 Jahre enthalten nämlich 400×365 + 97 Tage, also 146097 Tage; das sind genau 20871 Wochen; es geht also nach 400 Jahren mit demselben Wochentag weiter. Infolge dieser Periodizität kann ein bestimmtes Datum (Tag und Monat oder nur Tag) nicht gleich häufig auf alle Wochentage fallen. Ausgerechnet der 13. eines beliebigen Monats fällt öfter (nämlich 688mal in 400 Jahren) auf einen Freitag als auf andere Wochentage (Donnerstag und Samstag: 684mal, Montag und Dienstag: 685mal, Sonntag und Mittwoch: 687mal).

Siehe auch


- Julianischer Kalender, Osterdatum
- Umrechnung zwischen julianischem Datum und gregorianischem Kalender, Wochentagsberechnung
- Zeitrechnung, Kalender, Jüdischer Kalender, Christlicher Kalender, Islamischer Kalender, Chinesischer Kalender, v. u. Z., v. d. Z., v. d. Chr., n. d. Chr., v. Chr., n. u. Z., n. d. Z., n. Chr.

Wikipedia-Links zum Themenkomplex Kalender und Zeit

Weblinks


- [http://personal.ecu.edu/MCCARTYR/inter-grav-text.html Papst Gregor XIII: Inter Gravissimas – Die päpstliche Bulle, mit der der gregorianische Kalender verordnet wurde]
- [http://www.fh-friedberg.de/users/boergens/marken/beispiele/kalender.htm Briefmarke: Sondermarke zur Vollendung der ersten Periode des gregorianischen Kalenders]
- [http://www.kalenderlexikon.de 1. deutsches Online-Kalenderlexikon] Kategorie:Kalender als:Gregorianischer Kalender ja:グレゴリオ暦 ko:그레고리력 ms:Kalendar Gregorian simple:Gregorian calendar th:ปฏิทินเกรกอเรียน

1493

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- Maximilian I. wird deutscher Kaiser
- Frankreich erobert das Herzogtum Burgund und die Picardie
- Christoph Kolumbus landet auf Antigua, Dominica, Guadeloupe, den Jungferninseln, Montserrat und Nevis
- Alexander VI. legt die Demarkationslinie zwischen spanischen und portugiesischen Gebieten in der Neuen Welt fest
- 23. Dezember: Schedelsche Weltchronik veröffentlicht

Geboren


- 15. März: Anne de Montmorency, französischer Heerführer, Pair, Marschall und Connétable von Frankreich († 1567)
- 11. April: Georg I., Herzog von Pommern († 1531)
- 5. Mai: Alessandro Pasqualini, ursprünglich aus Italien kommender Architekt der Renaissance († 1904)
- 5. Juni: Justus Jonas, deutscher Reformator († 1555)
- 10. Juni: Anton Fugger, Reichsgraf (seit 1530) und Kaufmann † (1560)
- 11. November: Bernardo Tasso, italienischer Dichter († 1569)
- 13. November: Wilhelm IV., Herzog von Bayern (1508–1550) († 1550)
- Paracelsus, Arzt († 1541)
- Petrus Mosellanus, Philologe, Theologe und Kirchenlehrer († 19. April 1524)

Gestorben


- 19. August: Friedrich III., deutscher Kaiser (
- 1415)
- 13. Oktober: Busso VIII. von Alvensleben, Bischof in Havelberg als:1493 ko:1493년

Maximilian I. (HRR)

] Maximilian I. von Habsburg (
- 22. März 1459 in Wiener Neustadt; † 12. Januar 1519 in Wels, Oberösterreich) war ein deutscher Fürst und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

Leben

Maximilian wurde in Wiener Neustadt als Sohn Kaiser Friedrichs III. geboren. 1462 und 1463 erlebte er als 4-Jähriger die Auseinandersetzungen zwischen seinem Onkel Albrecht VI. und seinem Vater Kaiser Friedrich III in Wien. Die Wiener öffneten damals Albrecht die Tore, obwohl Friedrich in der Stadt weilte und Albrecht sein erklärter Gegner war. Sie feierten diesen als neuen Befehlshaber und Heilsbringer für die Stadt und belagerten gemeinsam mit ihm die Hofburg und beschossen sie tagelang mit Kanonen (Wien hatte damals nur zwei Kanonen!). Maximilian verzieh das den Wienern nie. Deshalb hielt er sich trotz der Tatsache, dass Wien praktisch Reichshauptstadt war, später nur selten dort auf und residierte eher in Wiener Neustadt. 1477 heiratete er Maria von Burgund, die Tochter Herzog Karls des Kühnen und Erbin des Hauses Burgund, mit der er rasch zwei Kinder hatte: Philipp den Schönen (1478) und Margarete (1480). Nach dem frühen Tod Marias (1482) fielen Maximilian bzw. seinem und Marias Sohn die Niederlande, die Freigrafschaft Burgund sowie das eigentliche Herzogtum Burgund zu, das allerdings französisches Lehen war und sofort von Frankreich besetzt wurde. Dessen Versuche, auch weitere ehemals französische Territorien aus der burgundischen Erbschaft zurückzuerobern, konnte Maximilian 1479 durch den Sieg seiner Truppen verhindern. Allerdings verlobte er bald danach seine kleine Tochter mit dem jungen französischen König Karl VIII., dem sie eben jene Territorien als Mitgift einbringen sollte (wozu es aber nicht kam, s. u.). 1486 wurde Maximilian noch zu Lebzeiten seines Vaters zum Rex Romanorum gewählt. 1490 heiratete er per procurationem, d.h. ohne persönliche Anwesenheit, Anna, die junge Herzogin und Erbin der Bretagne. Er musste aber erleben, wie 1491 die noch nicht vollzogene Ehe aufgelöst wurde und Anna Karl VIII. heiratete, der deshalb Margarete zurückschickte, obwohl sie inzwischen einen Großteil ihrer Kindheit am französischen Hof verbracht hatte. Nach dem Tod seines Vaters Friedrich 1493 trat Maximilian dessen Nachfolge an. Als 1495 Karl VIII. im Handstreich das Königreich Neapel eroberte, auf dessen Krone er Ansprüche geltend machte, bildete Maximilian mit dem Herzog von Mailand, der Republik Venedig, dem Papst und König Ferdinand von Aragon die sog. Heilige Allianz. Bei dieser Gelegenheit verlobte er seine Tochter Margarete mit Ferdinands Sohn Johann, dem präsumptiven Erben der Kronen Aragons und Kastiliens. Da Johann kurz danach starb, verheiratete er 1496 seinen Sohn Philipp mit der als aragonesisch-kastilische Thronerbin nachgerückten Johanna der Wahnsinnigen. Hierdurch fühlte Frankreich sich von Osten und Südwesten zugleich bedroht, und der habsburgisch-französische Gegensatz begann, der die europäische Geschichte für die nächsten 250 Jahre prägen sollte. 1495 initiierte Maximilian eine umfassende Reichsreform, die einen Ewigen Landfrieden und eine reichsweite Steuer, den Gemeinen Pfennig vorsah. Die komplexen Strukturen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation konnte die Reform jedoch nicht aufbrechen. Von den Institutionen, die aus ihr hervorgingen, hatten die neugebildeten Reichskreise und das Reichskammergericht Bestand. Reichskammergericht 1508 nahm Maximilian mit Zustimmung des Papstes aber ohne Krönung in Rom die Kaiserwürde an. Er nannte sich von da an "Erwählter Römischer Kaiser". Um den wachsenden Druck zu vermindern, der durch Beistandsverträge der Herrscher Frankreichs, Polens, Ungarns, Böhmens und Russlands auf dem Reich lastete, aber auch um Böhmen und Ungarn für Habsburg zu sichern, traf sich Maximilian 1515 mit den jagiellonischen Königen Wladislaw II. von Ungarn und Böhmen und Sigismund I. von Polen in Wien. Die dort arrangierten Hochzeiten brachten dem Haus Habsburg ein Jahrzehnt später die Kronen von Ungarn und Böhmen ein. Maximilians Nachfolger als Kaiser wurde sein in den Niederlanden aufgewachsener Enkel Karl V., Sohn des schon 1506 verstorbenen Philipp und Johannas. Zum Vormund seiner Enkel und zur Regentin über die Niederlande hatte Maximilian nach Philipps Tod seine zwischendurch mit Philibert von Savoyen verheiratete, aber früh verwitwete Tochter Margarete berufen, die ihrer Aufgabe bis zu ihrem Tod 1530 mit fester Hand und diplomatischem Geschick nachkam. Sein Grabmal in der Hofkirche in Innsbruck blieb unvollendet.

Maximilians Wirken

Maximilian machte sich um die Förderung des Geisteslebens in seinem Reich verdient; er setzte sich für den Humanismus ein und brachte die Künste voran. Er gab auch poetische Werke heraus, die von ihm konzipiert waren und von Mitarbeitern gestaltet wurden. Der Theuerdank allegorisiert Maximilians Brautwerbung, der Weißkunig (unvollendet) berichtet von seinen Taten bis 1513 und der Projekt gebliebene Freydal von seinen Turnieren. Maximilian wird oft als "der letzte Ritter" bezeichnet. Wohl vermittelt über Willibald Pirckheimer trat Maximilian 1512 zu Albrecht Dürer in Verbindung; ab 1515 gewährte er ihm eine jährliche Rente von 100 Gulden. Sein Leibarzt war seit 1514 Paul Ritz, ein Humanist und Kabbalist.

Nachkommen

Kabbalist Erste Ehe: Maximilian heiratete Maria von Burgund (1457-1482).
- Philipp I. (1478-1506) - verheiratet mit Johanna von Kastilien, dadurch König von Spanien
- Margarete von Österreich (1480-1530) - verheiratet mit Johann, Prinz von Aragon Zweite Ehe: Maximilian heiratete Bianca Maria Sforza von Mailand. Diese Ehe blieb kinderlos. Illegitime Nachkommen:
- Georg von Österreich, Bischof von Lüttich (1505-1557)

Zitate


- "Bella gerant alii, tu felix austria nube." („Mögen andere Länder Kriege führen, du glückliches Österreich heirate.“)

Werke


- Trilogie:
  - Theuerdank: 1517 erschienene Dichtung mit ritterlichem Charakter (größtenteils von Maximialan I. selbst geschrieben)
  - Weißkunig:
  - Freydal:
- Geheimes Jagdbuch
- Das Fischereibuch

Literatur


- Bernd Schneidmüller, Stefan Weinfurter (Hrsg.): Die deutschen Herrscher des Mittelalters. Historische Porträts von Heinrich I. bis Maximilian I., Beck, München 2003, ISBN 3-406-50958-4

Weblinks


-
- [http://www.historiker.de/cgi-local/menschenbilder/show.pl?file=data%2fbilddatenbank.data&id=184&listtemp=templates%2fframe_ausschnitt_person.htm Biografie und Bildnis des Kaisers Maximilians I.] Kategorie:Kaiser (HRR) Kategorie:Habsburger Kategorie:Kunstmäzen oder Sammler Kategorie:Mann Kategorie:Geboren 1459 Kategorie:Gestorben 1519 ja:マクシミリアン1世 (神聖ローマ皇帝)

1839

Ereignisse


- 12. Januar: Niederlage der peruanischen Flotte im Peruanisch-Bolivianischen Konföderationskrieg
- 20. Januar: Niederlage der bolivianischen Armee, Ende der Konföderation Peru-Bolivien und des Peruanisch-Bolivianischen Konföderationskrieges
- 18. März: Der Kaiser von China untersagt ausländischen Handelsgesellschaften, Opium nach China zu importieren
- 13. April: Guatemala. Austritt aus der Zentralamerikanischen Föderation
- 19. April: Belgien wird völkerrechtlich anerkannt (siehe Londoner Protokoll)
- Gründung des Erzbistum Addis Abeba

Technik und Wissenschaft


- 31. Dezember: Betriebsaufnahme der 1. deutschen Pferdeomnibuslinie zwischen Hamburg und dem dänisch-holsteinischen Altona
- Entdeckung der Vulkanisation durch Charles Goodyear

Kultur


- 8. Januar: Uraufführung der Oper Romilda von Ferdinand Hiller am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 8. Februar: Uraufführung der romantichen Oper Die Genueserin von Peter Joseph von Lindpaintner am Theater am Kärntnertor in Wien
- 9. März: Uraufführung der Oper Il Bravo von Saverio Mercadante am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 21. März: Felix Mendelssohn Bartholdy dirigiert die postume Uraufführung von Franz Schuberts Große Sinfonie C-Dur im Gewandhaus zu Leipzig
- 15. April: Uraufführung der komischen Oper Les Treize von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris
- 20. Mai: Uraufführung der Oper Die Regenbrüder von Ignaz Lachner in Stuttgart
- 20. September: Uraufführung der komischen Oper Caramo oder Das Fischerstechen von Albert Lortzing am Stadttheater in Leipzig

Geboren


- 1. Januar: Ouida, englische Schriftstellerin
- 4. Januar: Carl Humann, deutscher Ingenieur, Architekt und Archäologe († 1896)
- 8. Januar: Hans Guido von Bülow, deutscher Komponist, Pianist, Dirigent und Kapellmeister († 1894)
- 9. Januar: John Knowles Paine, US-amerikanischer Komponist († 1906)
- 19. Januar: Paul Cézanne, französischer Maler († 1906)
- 2. Februar: Wolfgang Helbig, deutscher Archäologe († 1915)
- 11. Februar: Josiah Willard Gibbs, US-amerikanischer Physiker († 1903)
- 14. Februar: Hermann Hankel, deutscher Mathematiker († 1873)
- 15. Februar: Hieronymous Georg Zeuthen, dänischer Professor der Mathematik († 1920)
- 19. Februar: Friedrich Althoff, preußischer Kulturpolitiker
- 8. März: James Mason Crafts, US-amerikanischer Chemiker († 1906)
- 9. März: Maria Zanders, Kulturstifterin († 1904)
- 10. März: Joaquin Miller, US-amerikanischer Schriftsteller († 1913)
- 16. März: Sully Prudhomme, französischer Dichter († 1907)
- 17. März: Joseph Rheinberger, liechtensteinischer Komponist († 1901)
- 21. März: Modest Mussorgski, russischer Komponist († 1881)
- 23. März: Julius von Hann, Mathematiker, Meteorologe († 1921)
- 25. März: Marianne Hainisch, österreichische Begründerin und Führerin der Frauenbewegung
- 12. April: Nikolai Michailowitsch Prschewalski, russischer Forschungsreisender († 1888)
- 18. April: Henry Kendall, australischer Schriftsteller († 1882)
- 20. April: Carol I., Fürst und König von Rumänien († 1914)
- 25. April: Ernst Faber, deutscher Sinologe und Missionar († 1899)
- 1. Mai: Adolf Guyer-Zeller, Schweizer Unternehmer († 1899)
- 5. Mai: Henry Nettleship, englischer klassischer Philologe († 1893)
- 13. Mai: Franz Michael Felder, († 1869)
- 6. Juni: Julius Petersen, dänischer Mathematiker († 1910)
- 9. Juni: Paul Sorauer, Botaniker
- 18. Juni: Oskar Becker, († 1868)
- 21. Juni: Joaquim Maria Machado de Assis, brasilianischer Autor († 1908)
- 21. Juni: Machado de Assis, brasilianischer Autor von Romanen († 1908)
- 27. Juni: George Mary Searle, US-amerikanischer Astronom und Geistlicher († 1918)
- 8. Juli: John D. Rockefeller, US-amerikanischer Unternehmer († 1937)
- 11. Juli: Julius Euting, Bibliothekar († 1913)
- 14. Juli: Alexander Linnemann, deutscher Architekt, Glasmaler und Kunstgewerbler († 1902)
- 17. Juli: Friedrich Gernsheim, deutscher Pianist, Dirigent und Komponist († 1916)
- 25. Juli: Francis Garnier, französischer Forschungsreisender († 1871)
- 8. August: Otto Finsch, deutscher Forschungsreisender († 1917)
- 28. August: Maximilian Steiner, österreichischer Schauspieler und Theaterdirektor († 1880)
- 2. September: Bernhard Naunyn, deutscher Internist und Krebsforscher († 1925)
- 7. September: Gustav Mützel, deutscher Maler
- 10. September: Charles Peirce, Mathematiker, Philosoph und Logiker († 1914)
- 2. Oktober: Hans Thoma, Maler und Graphiker († 1924)
- 7. Oktober: Justus Knecht, katholischer Theologe und Schriftsteller († 1921)
- 8. Oktober: Johannes Otzen, deutscher Architekt († 1911)
- 10. Oktober: Francisco Giner de los Ríos, spanischer Philosoph und Pädagoge († 1915)
- 21. Oktober: Georg von Siemens, deutscher Bankier († 1901)
- 30. Oktober: Alfred Sisley, französischer Maler des Impressionismus († 1899)
- 15. November: Emmy von Rhoden, deutsche Schriftstellerin († 1885)
- 18. November: August Kundt, deutscher Physiker († 1894)
- 19. November: Ludwig Anzengruber, österreichischer Dramatiker und Erzähler († 1889)
- 5. Dezember: George Armstrong Custer, Kavalleriegeneral im amerikanischen Bürgerkriegs († 1876)
- 18. Dezember: Théodule Ribot, französischer Psychologe und Philosoph († 1916)
- Almon B. Strowger, US-amerikanischer Erfinder (†1902)

Gestorben


- 4. Januar: Jean Augustin Franquelin, französischer Kunstmaler (
- 1798)
- 8. Januar: Christian Jacob Wagenseil, Schriftsteller, Aufklärer und Publizist (
- 1756)
- 12. Januar: Joseph Anton Koch, österreichischer Maler (
- 1768)
- 26. Januar: Stephen Van Rensselaer III., US-amerikanischer Politiker, General, Großgrundbesitzer und Philantroph (
- 1764)
- 14. Februar: Gottlieb Friedrich Wagner, erster frei gewählter Schultheiß in Maichingen; schwäbischer Mundartdichter (
- 1744)
- 16. Februar: Ludwig Berger, deutscher Komponist, Pianist und Klavierpädagoge (
- 1777)
- 24. Februar: Roch-Amboise-Auguste Bébian, erster Beherrscher der Gebärdensprache, ohne selbst behindert zu sein (
- 1789)
- 19. März: Johann Stephan Schütze, deutscher Schriftsteller, gehörte zum Goethekreis (
- 1771)
- 17. April: Johanna Schopenhauer, deutsche Schriftstellerin und Mutter des Philosophen Arthur Schopenhauer (
- 1766)
- 21. Mai: Johann Christoph Friedrich Guts Muths, deutscher Pädagoge und Mitbegründer des Turnens (
- 1759)
- 25. Mai: Karl Joseph von Riccabona, Bischof von Passau (
- 1761)
- 8. Juni: Fernando Sor, spanischer Gitarrist und Komponist (
- 1778)
- 23. Juni: Hester Stanhope, US-amerikanische Abenteurerin (
- 1776)
- 1. Juli: Mahmud II., 1808 bis 1839 Sultan des Osmanischen Reiches (
- 1785)
- 28. August: François Régis de La Bourdonnaye, comte de La Bretèche, war französischer Minister (
- 1767)
- 28. August: William Smith, Englischer Ingenieur und Geologe (
- 1769)
- 9. September: Johannes Hegetschweiler, Schweizer Mediziner, Botaniker und Politiker (
- 1789)
- 20. September: Thomas Hardy, britischer Marineoffizier, Admiral (
- 1769)
- 28. September: William Dunlap, US-amerikanischer Maler und Schriftsteller (
- 1766)
- 29. September: Friedrich Mohs, deutscher Mineraloge (
- 1773)
- 3. Dezember: Friedrich VI. (Dänemark), war König von Dänemark von 1808 bis 1839 und von Norwegen (
- 1768)
- 6. Dezember: Christoph Wilhelm Zuckermandel, deutscher Schneider und Mathematiker (
- 1767)
- 21. Dezember: Andreas Dung-Lac, vietnamesischer katholischer Priester (
- um 1785) ko:1839년 th:พ.ศ. 2382

Daguerreotypie

Als Daguerreotypie wird ein fotografisches Positiv-Verfahren des 19. Jahrhunderts bezeichnet, das nach dem französischen Maler Louis Jacques Mandé Daguerre benannt wurde. Das Verfahren wurde von Daguerre und Joseph Nicéphore Niepce zwischen 1835 und 1839 aus Niepces Heliographie entwickelt.

Verfahren

Heliographie Für die Herstellung einer Daguerreotypie verwendet man Silberplatten oder versilberte Kupferplatten, die poliert, mit Iod- oder Bromdämpfen sensibilisiert und dadurch lichtempfindlich gemacht werden (es bildet sich an der Oberfläche Silberiodid bzw -bromid). Die so vorbereiteten Platten werden in einer Kamera eine längere Zeit belichtet und anschließend mit Hilfe von Quecksilberdämpfen entwickelt. Danach wird das fotografische Bild entweder in einer heißen Kochsalzlösung oder - bei Raumtemperatur - in einer Natriumthiosulfatlösung fixiert und kann anschließend als Foto betrachtet werden. Dieses Foto ist ein Unikat, bleibt mit dem metallischen Schichtträger, der Kupferplatte, verbunden und kann nicht wie beim erst später erfundenen Negativ-Positiv-Verfahren vervielfältigt werden. Die dünne, mit Silberhalogeniden beschichtete, lichtempfindliche Schicht auf der Plattenoberfläche muss vor der Herstellung des Fotos im Dunkeln aufbewahrt werden. Zur Belichtung setzt man diese Schicht an der Rückseite eines Fotoapparates dem durch das Objektiv der Kamera einfallenden Licht aus. Dabei wird das Silberhalogenid zu metallischem Silber reduziert. Nach der Entwicklung und Fixierung entsteht ein positives, jedoch seitenverkehrtes Bild aus schwärzlichem Silber, das nur dann als Foto optimal zu erkennen ist, wenn das Licht in einem ganz bestimmten Winkel auf die Platte einfällt. Bei einem anderen Einfallswinkel des Lichtes hat man eher den Eindruck eines Negativs. Die Daguerreotypie liefert ein positives Bild von großer Feinheit, aber starkem Spiegelglanz, ein Bild, welches jedoch nur auf dem gleichen umständlichen Weg der Kamera-Aufnahme eine Kopie gestattet. Dieser Prozess wurde verdrängt durch das Negativ-Verfahren Talbots, aus welchem sich später das Kollodiumverfahren entwickelte. Zu beachten ist, dass die Oberfläche einer echten Daguerreotypie nicht wischfest ist, weshalb man es vermeiden sollte, sie mit den Fingern zu berühren.

Literatur


- Fritz Kempe: Photographie zwischen Daguerreotypie und Kunstphotographie (Bilderhefte des Museums für Kunst und Gewerbe; Nr. 14). Hamburg: Museum für Kunst und Gewerbe 1977/87
- Jochen Voigt:"Der gefrorene Augenblick. Daguerreotypie in Sachsen 1839-1860"

Weblinks


- [http://www.muenzberg.symmedia.net/dagotyp.htm Prof. Diether Münzberg: Anfertigung von Daguerreotypien oder die Fotografie auf Silberplatten, Studienarbeit, 1974]
- http://www.daguerreotype-gallery.de Kategorie:Fototechnik ja:ダゲレオタイプ th:กระบวนการดาแกโรไทป์

Kalifornischer Goldrausch

Während des kalifornischen Goldrauschs (1848 - 1854) suchten Tausende ihr Glück als Goldgräber in Kalifornien. Am 24. Januar 1848 entdeckt James W. Marshall auf der Ranch des Deutsch-Schweizers Johann August Sutter den ersten Goldnugget. Da die Arbeiter der Ranch trotz der entsprechenden Anweisung Sutters den Fund ausplaudern, drängen schon bald die ersten Menschen aus Kalifornien zu den Goldfeldern. Zur nationalen Völkerwanderung entwickelt sich der Goldrausch nach einer Ansprache von Präsident James K. Polk vor dem Kongress am 5. Dezember 1848. Polk nutzt die Goldfunde, um den 1846/47 geführten amerikanisch-mexikanischen Krieg um Kalifornien zu rechtfertigen. Damit waren die Goldfunde in Kalifornien offiziell bestätigt. In der Folge ziehen in den nächsten Jahren mehrere hunderttausend Menschen nach Kalifornien, um ihr Glück zu suchen. Zwischen 1848 und 1852 wächst San Francisco von 14.000 auf 230.000 Einwohner. Die Abwanderung in anderen Landesteilen hat zum Teil tiefgreifende Auswirkungen auf die dortigen Unternehmen: Eine kalifornische Zeitung muss ihr Erscheinen einstellen, weil sie keine Arbeiter mehr hat, Dutzende Schiffe bleiben vor San Francisco liegen, weil die Matrosen sofort nach der Ankunft zu den Goldfeldern ziehen. Einige wenige Goldgräber werden wirklich reich, die meisten jedoch nicht und diejenigen, die wirklich Gold finden, verspielen es oft oder müssen für einfache Güter Wucherpreise zahlen. So kostet 1849 ein Ei einen Dollar, alte Zeitungen können für 10 Dollar pro Stück verkauft werden und Geld wird für 5% pro Woche verliehen. Händler und Kaufleute gehören daher zu den Gewinnern des Goldrauschs. Die unkontrollierte Zuwanderung von Menschen verursacht auch große Probleme: Von 1849-1851 brennt San Francisco sechs Mal. Die hygienischen Zustände sind katastrophal, Flöhe und Ratten breiten sich aus. Im Winter 1851 bricht eine Choleraepidemie aus. Vor dem Goldrausch lebten über 150.000 Indianer auf dem Gebiet des späteren Bundesstaates. Bis 1870 waren nur noch 31.000 übrig geblieben. Über 60% waren an Krankheiten gestorben, die Goldsucher mitgebracht hatten. Zahllose Indianer wurden von ihrem Land vertrieben und massakriert. Auf Skalps von Indianern wurden Prämien ausgesetzt, Kinder von Indianern wie Sklaven verkauft. Bei der Gewinnung von Gold wurden über 7.000 Tonnen Quecksilber freigesetzt, die Flüsse und Seen vergifteten. Durch seinen Reichtum und wegen seiner stark gewachsenen Bevölkerung wird Kalifornien am 18. Oktober 1850 als 31. Staat in die Union (USA) aufgenommen. Ab 1854 wird der Goldabbau industriell im großen Maßstab betrieben. Damit ist die Zeit der privaten Goldgräber vorbei. Weder Sutter noch Marshall konnten vom Gold profitieren: Marshall starb völlig mittellos, Sutter verlor den größten Teil seines riesigen Besitzes, der einmal weite Teile Kaliforniens umfasste. Siehe auch: Goldrausch Forty-Niners

Überlieferung

Der Westschweizer Autor Blaise Cendrars erzählt die Geschichte von Johann August Sutter in seinem Roman L'or (Das Gold). Eine weitere Erzählung über Sutter und den Goldrausch findet sich bei Stefan Zweig in seinem Buch Sternstunden der Menschheit.

Weblinks


- http://www.kalifornien-tour.de/gc.htm
- http://www.malakoff.com/goldcountry/index.htm
- http://www.1849.org Kategorie:Geschichte der USA Kategorie:Kalifornien Kategorie:Gold

1934

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Das bereits am 14. Juli 1933 im Nazi-Regime verabschiedete Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses tritt in Kraft
- 1. Januar: Gauleiter Friedrich Hildebrandt wird neuer Reichsstatthalter von Mecklenburg
- 1. Januar: Das Land Mecklenburg wird aus den Ländern Mecklenburg-Strelitz und Mecklenburg-Schwerin gegründet
- 1. Januar: Neuer Lordsiegelbewahrer in Großbritannien wird Anthony Eden
- 1. Januar: [[Marcel Pilet-Golaz]] wird neuer Bundespräsident der [[Schweiz
- 26. Januar: Freundschafts- und Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und Polen
- 12. Februar: Beginn des Februaraufstandes in Österreich
- 14. Juni: Hitler auf Staatsbesuch in Italien. Treffen mit Mussolini in Venedig
- 30. Juni: Röhm-Putsch, „Säuberung“ der SA-Führung
- 25. Juli: nationalsozialistischer Putschversuch in Österreich („Juliputsch“), bei dem Bundeskanzler Dollfuß getötet wird
- 30. Juli: der bisherige Unterrichtsminister Dr. Schuschnigg wird österreichischer Bundeskanzler
- 2. August: Die Reichswehr wird auf Adolf Hitler vereidigt
- 2. August: Reichspräsident Paul von Hindenburg stirbt
- 19. August: Volksabstimmung über die Zusammenlegung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in der Person Adolf Hitler
- September: Eintritt der UdSSR in den Völkerbund
- 27. Oktober: Der Marsch von 100.000 Kommunisten unter Führung Mao Tse-tungs durch China beginnt („Langer Marsch“)

Wissenschaft/Technik


- 5. November Das unter der Anleitung von Umberto Nobile erbaute russische Luftschiff CCCP-B6 (UdSSR-W6) führt seine Jungfernfahrt durch. Es gilt als das erfolgreichste russische Luftschiff

Kultur


- 22. Januar: Uraufführung der Oper Lady Macbeth von Mzensk (Orig.: Katerina Ismailowa) von Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch am Maly-Theater in Sankt Petersburg
- 23. Januar: Uraufführung der Oper La Fiamma von Ottorino Respighi am Teatro Reale in Rom
- 31. Januar: Uraufführung der Kammeroper The Wandering Scholar von Gustav Holst in Liverpool
- 28. März: Uraufführung der Operette Märchen im Grand-Hotel von Paul Abraham im Theater an der Wien in Wien
- 28. Mai: Uraufführung der Oper Rolande et le mauvais garçon von Henri Rabaud an der Grand Opéra Paris
- Die EmigrantenzeitungAufbau“ wird von jüdischen Flüchtlingen in New York gegründet
- Juli: Kongress der Europäisch-Baptistische Föderation (EBF) in Berlin anlässlich des 100jährigen Jubiläums der deutschen Baptisten

Katastrophen


- 15. Januar: Erdbeben der Stärke 8,1 in Nepal und Indien, ca. 10.700 Tote
- 12. März: Das japanische Torpedoboot Tomozuru kentert während einer Übung im Sturm vor Sasebo. Von den 113 Besatzungsmitgliedern kommen ca. 100 Mann ums Leben
- 11. Mai: einer der heftigsten Staubstürme der US-amerikanischen Geschichte trägt 300 Mio. t Mutterboden Tausende km in den Atlantik, Vernichtung der Existenz von 165.000 Farmern
- 29. Juni: Der durch eine Kollision mit dem Zerstörer Inazuma schwer beschädigte Zerstörer Miyuki (beide Japan) sinkt vor der Insel Tsushima. 6 Tote und 4 Verletzte
- 16. Juli: In Kummersdorf sterben bei der Explosion eines mit Wasserstoffperoxid betriebenem Raketentriebwerk Dr. Kurt Wahmke und 2 Techniker

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Am 10. Juni gewinnt Gastgeber Italien die Fußball-WM vor der Tschechoslowakei, Deutschland und Österreich

Sonstiges


- 1. Januar: USA, Alcatraz wird zu einem Bundesgefängnis umfunktioniert

Geboren


- 1. Januar: Lakhdar Brahimi, algerischer Politiker
- 1. Januar: Alfred Gleitze, Berliner Kommunalpolitiker († 2004)
- 1. Januar: Hans Huber (Boxer), deutscher Boxer
- 1. Januar: Giuseppina Leone, italienische Leichtathletin und Olympionikin
- 4. Januar: Hellmuth Karasek, deutscher Journalist, Buchautor und Literaturkritiker
- 4. Januar: Rudolf Schuster, von 1999 bis 2004 der zweite Staatspräsident der Slowakei
- 7. Januar: Tassos Papadopoulos, Präsident von Zypern
- 7. Januar: Charles Jenkins, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 8. Januar: Jacques Anquetil, französischer Radrennfahrer († 1987)
- 8. Januar: Alexandra Ripley, US-amerikanische Schriftstellerin († 2004)
- 10. Januar: Leonid Krawtschuk, erste Präsident der Ukraine
- 11. Januar: Jean Chrétien, kanadischer Politiker
- 12. Januar: Jannpeter Zopfs, Richter am deutschen Bundesgerichtshof
- 15. Januar: Hans-Wilhelm Ebeling, Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit der DDR
- 18. Januar: Hendrick R. Chin A Sen, Staatspräsident von Surinam († 1999)
- 19. Januar: Patsy Rowlands, britische Schauspielerin († 2005)
- 21. Januar: Franz Böhmert, Sportfunktionär († 2004)
- 22. Januar: Bill Bixby, US-amerikanischer Schauspieler († 1993)
- 27. Januar: Édith Cresson, französische Politikerin
- 29. Januar: Kassian Lauterer, Abt der Territorialabtei Wettingen-Mehrerau
- 30. Januar: Giovanni Battista Re, Kardinal
- 30. Januar: Eva Mozes Kor, Überlebende des Holocaust
- 2. Februar: Otar Iosseliani, georgisch-französischer Filmregisseur
- 3. Februar: Johannes Kühn, deutscher Schriftsteller
- 6. Februar: Alexander Schroth, deutscher Schriftsteller
- 7. Februar: Murtasa Rachimow, Präsident der russischen Teilrepublik Baschkirien
- 7. Februar: Edward Fenech Adami, Präsident von Malta
- 8. Februar: Elly Ameling, Sopranistin
- 8. Februar: Joachim Angerer, Universitätsprofessor und Abt
- 9. Februar: Manfred von Richthofen (Sport), deutscher Sportler, Unternehmer und Sportfunktionär
- 11. Februar: Mary Quant, britische Modedesignerin, gilt als Erfinderin des Minirocks
- 11. Februar: Manuel Noriega, Chef der Nationalgarde von Panama
- 12. Februar: Anne O. Krueger, Stellvertretende Generaldirektorin des IWF
- 12. Februar: Bill Russell, US-amerikanischer Basketballspieler
- 13. Februar: George Segal, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. Februar: Niklaus Wirth, Schweizer Informatiker
- 17. Februar: Alan Bates, britischer Schauspieler († 2003)
- 17. Februar: Frederik Hetmann, ein deutscher Schriftsteller
- 18. Februar: Heini Müller, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 19. Februar: Herbert Rosendorfer, Schriftsteller
- 20. Februar: Kurt Wölfflin, österreichischer Schriftsteller († 1998)
- 24. Februar: Klaus Darga, deutscher Schachspieler
- 24. Februar: Bingu wa Mutharika, Präsident von Malawi
- 24. Februar: George Ryan, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Illinois
- 27. Februar: N. Scott Momaday, indianisch-amerikanischer Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Maler
- 27. Februar: Ralph Nader, US-amerikanischer Verbraucheranwalt und Politiker
- 1. März: Jacques Chessex, französischsprachiger Schriftsteller aus der Schweiz
- 3. März: Jacek Kuroń, polnischer Bürgerrechtler, Publizist, Historiker und Politiker († 2004)
- 4. März: Mario Davidovsky, argentinischer Komponist
- 4. März: Gleb Pawlowitsch Jakunin, russischer Dissident und Politiker
- 5. März: Daniel Kahneman, israelisch-US-amerikanischer Psychologe, Nobelpreisträger
- 8. März: Kurt Mahr, deutscher Schriftsteller († 1993)
- 9. März: Lothar Zysk, ehemaliger Richter am deutschen Bundesgerichtshof
- 9. März: Dietmar Grieser, österreichischer Schriftsteller
- 9. März: Juri Alexejewitsch Gagarin, sowjetischer Kosmonaut und Oberst der Luftwaffe († 1968)
- 11. März: Ingrid Lotz, deutsche Leichtathletin
- 12. März: Adolf Frohner, österreichischer Maler und Grafiker
- 14. März: Volker von Törne, deutscher Lyriker und Schriftsteller († 1980)
- 14. März: Dionigi Tettamanzi, Erzbischof von Mailand und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 14. März: Eugene Cernan, US-amerikanischer Astronaut
- 16. März: Roger Norrington, britischer Dirigent
- 20. März: David Malouf, australischer Autor
- 20. März: Peter Berling, deutscher Autor und Schauspieler
- 21. März: Abū l-Hasan Banīsadr, Präsident des Iran (1980/81)
- 24. März: Richard Leising, deutscher Lyriker († 1997)
- 25. März: Karlheinz Schreiber, deutscher Waffenhändler
- 25. März: Bobby Vee, US-amerikanischer Rock 'n' Roll- und Popsänger
- 25. März: Johnny Burnette, US-amerikanischer Rockabilly-Musiker († 1964)
- 26. März: Alan Arkin, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 27. März: Jutta Limbach, Rechtswissenschaftlerin und SPD-Politikerin
- 30. März: Hans Hollein, österreichischer Architekt und Designer
- 31. März: Carlo Rubbia, italienischer Physiker
- 31. März: Shirley Jones, US-amerikanische Schauspielerin
- 31. März: John D. Loudermilk, US-amerikanischer Country-Sänger und Songschreiber
- 31. März: Richard Chamberlain, US-amerikanischer Schauspieler
- 31. März: Heinz Kautzleben, Wissenschaftler und Geophysiker aus der DDR
- 1. April: Roberto Ciulli, italienischer Theaterregisseur
- 1. April: Jim Ed Brown, US-amerikanischer Country-Musiker
- 2. April: Hans-Jürgen Warnecke, deutscher Wissenschaftler
- 2. April: Paul Cohen (Mathematiker), US-amerikanischer Mathematiker
- 3. April: Jane Goodall, britische Verhaltensforscherin
- 3. April: Annekathrin Bürger, deutsche Schauspielerin
- 5. April: Roman Herzog, deutscher Bundespräsident und Präsident des BVerfG
- 5. April: Frank Gorshin, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 6. April: Ingo Insterburg, deutscher Komödiant
- 6. April: Anton Geesink, niederländischer Judoka
- 8. April: Kisho Kurokawa, japanischer Architekt
- 12. April: Michael Grzimek, Tierfilmer († 1959)
- 13. April: Siegfried Matthus, deutscher Komponist
- 13. April: Heinrich Wilhelm Laufhütte, Richter am Bundesgerichtshof
- 16. April: Vicar, Comiczeichner bei Disney
- 16. April: Robert Stigwood, Musik- und Filmproduzent
- 19. April: Jean Ziegler, Schweizer Professor für Soziologie und Politiker
- 24. April: Shirley MacLaine, US-amerikanische Schauspielerin
- 26. April: Josef Seiz, deutscher Tischtennisspieler
- 27. April: Jürgen Kühling, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 28. April: Max Amling, deutscher Politiker
- 29. April: Pedro Pires, Präsident von Kap Verde seit März 2001
- 29. April: Otis Rush, US-amerikanischer Blues-Gitarrist
- 30. April: Jürgen Schneider, deutscher Bauunternehmer und Pleitier
- 1. Mai: