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1908

1908

Ereignisse


- 3. Januar: Das Gebiet des Kaziranga-Nationalparks in Indien wird unter Schutz gestellt
- 8. März: Der italienische Traditions-Fußballclub Inter Mailand wird gegründet
- 14. Mai: Die Birresborner Lindenquelle wird als gemeinnützig anerkannt
- 8. November: Seligsprechung der Christina von Stommeln
- 4. Juni: In Hamburg wird die Laeiszhalle, eine Konzerthalle eingeweiht

Katastrophen


- 30. April: Untergang des Kleinen Kreuzers „Matsushima“ nach einer Munitionsexplosion bei Makung (Pescadores Inseln). Von den 347 Mann Besatzung kommen 206 Mann ums Leben
- 30. Juni: In Sibirien geschieht das Tunguska-Ereignis
- 17. September: Der erste Tote durch ein Flugzeugunglück in den USA
- 12. November: In der Zeche Radbod im münsterländischen Bockum Hövel (heute Stadt Hamm) ereignet sich eine Schlagwetterexplosion; 348 Bergleute kommen zu Tode. Infolgedessesn wird die Bergaufsicht im Ruhrgebiet verstärkt und im Bereich der Sicherheitsanforderungen die Grundlagenforschung (Ausgasungsverhalten der Kohle, Wetterführung) intensiviert. Nach diesem Unglück werden für den Bergbau elektrische Gruben- und Helmlampen zwingend vorgeschrieben
- 28. Dezember: Die sizilianischen Städte Messina und Reggio di Calabria werden durch ein schweres Erdbeben zerstört und über 70.000 Menschen sterben

Politik


- Streik der Warenhausangestellten in Berlin
- 1. Januar: Ernst Brenner wird erneut Bundespräsident in der Schweiz
- 1. Januar: Der Wirtschaftsausgleich zwischen Österreich und Ungarn tritt in Kraft
- 1. Januar: Das Gesetz über Nummernschilder für Fahrräder tritt in Frankreich in Kraft
- 1. Februar: Der portugiesische König Karl I. und sein Sohn, Kronprinz Ludwig Philipp, werden in Lissabon erschossen. Neuer König wird der Ludwig Philipps jüngerer Bruder Manuel II
- 4. April: Der finnische Landtag wird wegen „staatsfeindlicher Gesinnung“ vom Zaren mit sofortiger Wirkung aufgelöst
- 31. Mai Landtagswahlen: Mit 99 Sitzen bleibt das Zentrum stärkste Partei in Bayern
- 24. Juli: Auf Druck der Jungtürken setzt der osmanische Sultan Abdülhamid II. die liberale Verfassung von 1876 wieder in Kraft
- 5. Oktober: Bosnische Annexionskrise. Österreich-Ungarn proklamiert die Annexion Bosnien und Herzegowinas, was zu einer europäischen Krise führt
- 5. Oktober: Ferdinand von Bulgarien proklamiert das vom Osmanischen Reich unabhängige Zarentum Bulgarien und ernennt sich zum Zaren
- 2. Dezember: Der zweijährige Pu Yi wird in Peking zum chinesischen Kaiser gekrönt

Wissenschaft und Technik


- Ernest Rutherford und Hans Geiger entwickeln den ersten Ionisationsdetektor
- Melitta Bentz erfindet den Kaffeefilter: Aus ihrer Idee entsteht vom „Eine-Frau-Betrieb“ ein Weltunternehmen, die Melitta Unternehmensgruppe
- 13. Januar: Erstmalige Nutzung der neuen drahtlosen telegrafischen Verbindung zwischen Paris und Casablanca
- Mai: Heike Kamerlingh Onnes verflüssigt zum ersten Mal Helium (Siedepunkt 4,2 K = -269 °C)
- 7. August: Die Venus von Willendorf, eine ca. 10 cm grosse, etwa 35'000 Jahre alte Statuette aus Kalkstein, wird von Archäologen in Willendorf (Niederösterreich) gefunden
- 12. August: In Detroit wird das erste Model T der Ford Motor Company fertiggestellt
- 28. Oktober: Erster Motorflug in Deutschland durch Hans Grade in Magdeburg
- 31. Dezember: Der US-Amerikaner Wilbur Wright legt in einem Flugzeug in Le Mans (Frankreich) in knapp 2 1/2 Stunden 124,7 km zurück, was einen neuen neuen Weltrekord bedeutet

Kultur


- 1. Januar: Neuer Dirigent der Metropolitan Opera in New York wird der österreichische Komponist Gustav Mahler
- 2. Januar: John D. Rockefeller spendet der ehemals von im gegründeten Universität von Chicago rund 2.2 Millionen USD
- 2. Januar: Die Oper „Ein Wintermärchen“ von Karl Goldmark wird in Wien uraufgeführt
- 21. Januar: Uraufführung der Operette Der Mann mit den drei Frauen von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
- 28. April: In der Schweiz wird der Esperanto-Weltbund gegründet, die „Universala Esperanto-Asocio
- 17. August: Erste Trickfilmvorstellung der Welt im Théatre du Gymnase in Paris
- 4. November: Uraufführung der Oper Versiegelt von Leo Blech in Hamburg
- 7. November: Uraufführung der Operette Die lustigen Weiber von Robert Stolz in Brünn, (Brno)
- 14. November: Uraufführung der Operette Der tapfere Soldat von Oscar Straus am Theater an der Wien in Wien
- 23. Dezember: Uraufführung der Operette Die geschiedene Frau von Leo Fall am Carl-Theater in Wien
- August Strindbergs „Gespenstersonate“ wird uraufgeführt
- Der österreichische Architekt Adolf Loos veröffentlicht seinen Aufsatz Ornament und Verbrechen, indem eine klare Forderung nach dem Ende des Jugendstils zum Ausdruck kommt
- Erscheinen von Robert Walsers RomanDer Gehülfe“ in Berlin

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 5. April: erstes Länderspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft
- 27. April: Olympische Sommerspiele in London

Geboren


- 2. Januar: Robert Planel, französischer Komponist († 1994)
- 6. Januar: Menachem Avidom, israelischer Komponist († 1995)
- 9. Januar: Simone de Beauvoir, französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin († 1986)
- 15. Januar: Edward Teller, US-amerikanischer Physiker († 2003)
- 16. Januar: Ethel Merman, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin († 1984)
- 16. Januar: Günther Prien, deutscher Marineoffizier († 1941)
- 17. Januar: Cus D'Amato, US-amerikanischer Boxtrainer († 1985)
- 17. Januar: Heinz Marten, deutscher Oratorien-Tenöre und Liedersänger († 1991)
- 21. Januar: Bengt Strömgren, dänischer Astronom und Astrophysiker († 1987)
- 21. Januar: Else Moshammer, deutsche Schneiderin und Philanthropin († 1993)
- 22. Januar: Atahualpa Yupanqui, argentinischer Sänger, Songwriter, Gitarrist und Schriftsteller († 1992)
- 22. Januar: Lev Landau, russischer Physiker († 1968)
- 26. Januar: Rupprecht Geiger, deutscher Maler
- 26. Januar: Stéphane Grappelli, französischer Jazz-Violinist († 1997)
- 30. Januar: Otto Heinrich Greve, deutscher Politiker († 1968)
- 6. Februar: Amintore Fanfani, italienischer Politiker und Ministerpräsident († 1999)
- 8. Februar: Emil Staiger, Professor der Germanistik († 1987)
- 11. Februar: Vivian Ernest Fuchs, britischer Geologe und Polarforscher († 1999)
- 12. Februar: Jacques Herbrand, französischer Logiker († 1931)
- 12. Februar: Olga Benario-Prestes, († 1942)
- 13. Februar: Kurt Seibt, Minister für Anleitung und Kontrolle der Bezirks- und Kreisräte der DDR
- 20. Februar: Heino Gaze, deutscher Komponist und Texter († 1967)
- 21. Februar: Hans Ertl, Bergsteiger, Kameramann, Kriegsberichterstatter, Regisseur († 2000)
- 22. Februar: Paul Sixt, deutscher Kapellmeister († 1964)
- 23. Februar: William McMahon, Australischer Politiker und Premierminister († 1988)
- 26. Februar: Jean-Pierre Wimille, französischer Rennfahrer († 1949)
- 26. Februar: Tex Avery, Regisseur und Zeichner von Zeichentrickfilmen († 1980)
- 29. Februar: Balthus, französischer Maler († 2001)
- 29. Februar: Dee Brown, US-amerikanischer Schriftsteller und Historiker († 2002)
- 2. März: Walter Bruch, deutscher Fernsehpionier († 1990)
- 2. März: Willi Steinhörster, deutscher Politiker der SPD († 1978)
- 5. März: Ludwig Goldbrunner, deutscher Fußballspieler († 1981)
- 5. März: Rex Harrison, britischer Schauspieler († 1990)
- 7. März: Anna Magnani, italienische Schauspielerin († 1973)
- 14. März: Maurice Merleau-Ponty, französischer Philosoph († 1961)
- 14. März: Nikolai Petrowitsch Rakow, russischer Komponist († 1990)
- 15. März: Thure von Uexküll, Begründer der psychosomatischen Medizin († 2004)
- 17. März: Josef Garovi, Schweizer Komponist († 1985)
- 20. März: Michael Redgrave, britischer Schauspieler († 1985)
- 22. März: Albrecht Goes, deutscher Schriftsteller und protestantischer Theologe († 2000)
- 22. März: Hernando Téllez, kolumbianischer Schriftsteller († 1966)
- 22. März: Jack Crawford, australischer Tennisspieler († 1991)
- 23. März: Joan Crawford, US-amerikanische Filmschauspielerin († 1977)
- 24. März: Archip Michailowitsch Ljulka, sowjetischer Strahltriebwerkskonstrukteur († 1984)
- 25. März: David Lean, britischer Filmregisseur († 1991)
- 26. März: Franz Stangl, österreichischer Leiter der KZ Sobibor und Treblinka († 1971)
- 26. März: Hilde Sperling, deutsche Tennisspielerin († 1981)
- 31. März: Ferry Dusika, österreichischer Radrennfahrer († 1984)
- 1. April: Abraham Maslow, Psychologe († 1970)
- 1. April: Bob Nolan, Gründungsmitglied der Sons Of The Pioneers († 1980)
- 3. April: Anna Sipos, ungarische Tischtennisspielerin († 1972)
- 5. April: Bette Davis, US-amerikanische Schauspielerin († 1989)
- 5. April: Herbert von Karajan, österreichischer Dirigent († 1989)
- 7. April: Percy Faith, US-amerikanischer Orchesterleiter († 1976)
- 8. April: Hugo Fregonese, († 1987)
- 11. April: Josef Hermann Dufhues, deutscher Politiker († 1971)
- 14. April: Kurt Ranke, Germanist und Volkskundler († 1985)
- 15. April: Ernst Lehmann, deutscher Politiker, Widerstandskämpfer († 1945)
- 20. April: Lionel Hampton, Bandleader, Jazzperkussionist und Vibraphonvirtuose († 2002)
- 27. April: Carlo Felice Trossi, italienischer Rennfahrer († 1949)
- 28. April: Ethel Catherwood, kanadische Leichathletin († 1987)
- 28. April: Oskar Schindler, Sudetendeutscher Industrieller († 1974)
- 1. Mai: Giovanni Guareschi, italienischer Journalist und Schriftsteller († 1968)
- 2. Mai: Karl Hartung, ungegenständlicher Bildhauer († 1967)
- 3. Mai: William Glock, britischer Musikförderer, Leiter von BBC Radio 3 († 2000)
- 3. Mai: Peter Lühr, deutscher Schauspieler († 1988)
- 4. Mai: Bernhard Winkelheide, deutscher Politiker und MdB († 1988)
- 6. Mai: Necil Kâzım Akses, türkischer Komponist († 1999)
- 7. Mai: Max Grundig, Gründer der Grundig AG († 1989)
- 8. Mai: Herbert Simoleit, deutscher Priester († 1944)
- 9. Mai: August-Martin Euler, deutscher Politiker († 1966)
- 9. Mai: Grete Boesel, Aufseherin im KZ Ravensbrück († 1947)
- 10. Mai: Josef Wallner, deutscher Politiker († 1991)
- 11. Mai: Heinz Frölich, Schauspieler († 2004)
- 15. Mai: Emil Joseph Diemer, deutscher Schachspieler († 1990)
- 15. Mai: Erich Bielka, österreichischer Diplomat († 1992)
- 15. Mai: Joe Grant, US-amerikanischer Comic-Autor bei Disney († 2005)
- 19. Mai: Percy Williams, kanadischer Leichtathlet († 1982)
- 19. Mai: Rolf Dahlgrün, deutscher Politiker († 1969)
- 20. Mai: James Stewart, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1997)
- 20. Mai: Walter Kolbenhoff, deutscher Schriftsteller, Journalist, Rundfunkredakteur († 1993)
- 23. Mai: Annemarie Schwarzenbach, Schweizer Schriftstellerin und Journalistin († 1942)
- 23. Mai: Hélène Boucher, französische Pilotin († 1934)
- 23. Mai: John Bardeen, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger († 1991)
- 23. Mai: Max Abramovitz, Architekt († 2004)
- 28. Mai: Ian Fleming, britischer Schriftsteller († 1964)
- 29. Mai: Hans Weigel, Schriftsteller und Theaterkritiker († 1991)
- 30. Mai: Hannes Alfvén, schwedischer Physiker († 1995)
- 1. Juni: Peter de Mendelssohn, deutsch-britischer Schriftsteller, Historiker und Essayist († 1982)
- 2. Juni: Artur Petzoldt, Präsident der Bundesbahndirektion Hamburg
- 4. Juni: Geli Raubal, († 1931)
- 4. Juni: Jan Zdeněk Bartoš, tschechischer Komponist († 1981)
- 6. Juni: Rudolf Gramlich, deutscher Fußballspieler († 1988)
- 8. Juni: Margherita Carosio, italienische Opernsängerin († 2005)
- 11. Juni: Francisco Marto, Seliger, Zeuge einer Marienerscheinung († 1919)
- 12. Juni: Otto Skorzeny, Offizier der Waffen-SS († 1975)
- 16. Juni: Hans Jakob, deutscher Fußballspieler († 1994)
- 16. Juni: Sarit Dhanarajata, General und Premierminister von Thailand († 1963)
- 18. Juni: Karl Hohmann, deutscher Fußballspieler († 1974)
- 19. Juni: Alfred Gleisner, deutscher Politiker († 1991)
- 19. Juni: Ottmar Kohler, deutscher Arzt und Romanfigur († 1979)
- 24. Juni: Hugo Distler, deutscher Komponist und evangelischer Kirchenmusiker († 1942)
- 25. Juni: Willard Van Orman Quine, US-amerikanischer Philosoph († 2000)
- 29. Juni: Leroy Anderson, US-amerikanischer Komponist († 1975)
- 2. Juli: Thurgood Marshall, Bürgerrechtler, Mitglied des Obersten Gerichtshofs der USA († 1993)
- 3. Juli: Mary Frances Kennedy Fisher, US-amerikanische Essayistin († 1991)
- 8. Juli: Harald Reinl, deutscher Filmregisseur und Drehhbuchautor († 1986)
- 8. Juli: Kaii Higashiyama, japanischer Landschaftsmaler († 1999)
- 8. Juli: Nelson Aldrich Rockefeller, 41. Vizepräsident der USA († 1979)
- 20. Juli: Gunnar de Frumerie, schwedischer Komponist († 1987)
- 20. Juli: Walter Strzygowski, österreichischer Wirtschaftsgeograph († 1970)
- 26. Juli: Salvador Allende Gossens, Arzt, Präsident Chiles († 1973)
- 31. Juli: Franz Meyers, deutscher Politiker († 2002)
- 2. August: René Graetz, deutscher Bildhauer und Grafiker († 1974)
- 3. August: Ernesto Geisel, brasilianischer Politiker und Staatspräsident († 1996)
- 4. August: Inger Karén, erste Altistin an der Staatsoper Dresden († 1972)
- 5. August: Harold Holt, war australischer Politiker und 17. Premierminister († 1967)
- 6. August: Helen Jacobs, US-amerikanische Tennisspielerin († 1997)
- 6. August: Necdet Mahfi Ayral, türkischer Schauspieler († 2004)
- 6. August: Rufino Jiao Santos, Erzbischof von Manila und Kardinal († 1973)
- 7. August: Robert Bernardis, österreichischer Widerstandskämpfer († 1944)
- 9. August: Elli Schmidt, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR († 1980)
- 10. August: Friedrich Haug, 1957 bis 1974 Richter am Bundessozialgericht († 2004)
- 12. August: Nina Makarowa, russische Komponistin († 1976)
- 13. August: Willi Beuster, deutscher Politiker und MdB († 1981)
- 18. August: Edgar Faure, französischer Politiker und Premierminister († 1988)
- 18. August: Heinrich Hellwege, deutscher Politiker und Ministerpräsident von Niedersachsen († 1991)
- 22. August: Henri Cartier-Bresson, französischer Fotograf, Regisseur, Schauspieler († 2004)
- 23. August: Arthur Adamov, französischer Schriftsteller und Dramatiker († 1970)
- 27. August: Kurt Wegner, deutsher Künstler († 1985)
- 27. August: Lyndon B. Johnson, 36. Präsident der USA († 1973)
- 28. August: Robert Merle, französischer Schriftsteller und Romancier († 2004)
- 28. August: Wilhelm Urban, deutscher Politiker und MdB († 1973)
- 30. August: Fred MacMurray, Schauspieler († 1991)
- 31. August: William Saroyan, US-amerikanischer Schriftsteller († 1981)
- 1. September: Wilhelm M. Busch, Illustrator († 1987)
- 4. September: Edward Dmytryk, US-amerikanischer Filmregisseur († 1999)
- 7. September: Michael Ellis De Bakey, US-amerikanischer Herzchirurg
- 9. September: Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller († 1950)
- 13. September: Sicco Mansholt, niederländischer Landwirt und Politiker († 1995)
- 15. September: Gerd Gaiser, deutscher Schriftsteller († 1976)
- 16. September: Friedrich Torberg, österreichischer Schriftsteller und Journalist († 1979)
- 17. September: Franz Grothe, deutscher Komponist († 1982)
- 19. September: Mika Waltari, finnischer Schriftsteller († 1979)
- 20. September: Alexander Mitscherlich, deutscher Arzt, Psychoanalytiker und Schriftsteller († 1982)
- 21. September: George Simpson, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer († 1961)
- 24. September: Egon Reinert, deutscher Politiker († 1959)
- 29. September: Robert Margulies, deutscher Politiker († 1974)
- 29. September: Thomas Edward Tolan, US-amerikanischer Leichtathlet († 1967)
- 30. September: David Fjodorowitsch Oistrach, russischer Geiger († 1974)
- 30. September: Ludwig Max Lallinger, deutscher Politiker
- 5. Oktober: Joshua Logan, US-amerikanischer Film- und Theaterregisseur († 1988)
- 6. Oktober: Carole Lombard, US-amerikanische Schauspielerin († 1942)
- 9. Oktober: Jacques Tati, französischer Schauspieler und Regisseur († 1982)
- 9. Oktober: Werner von Haeften, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer († 1944)
- 12. Oktober: Heinrich Wilper, deutscher Politiker und MdB († 1967)
- 15. Oktober: John Kenneth Galbraith, Ökonom, Sozialkritiker, Präsidentenberater
- 16. Oktober: Enver Hoxha, politischer Führer Albaniens († 1985)
- 19. Oktober: Edmond Pidoux Schweizer Schriftsteller († 2004)
- 19. Oktober: Geirr Tveitt, norwegischer Komponist und Pianist († 1981)
- 23. Oktober: Ilja Michailowitsch Frank, russischer Physiker, Nobelpreisträger († 1990)
- 2. November: Bunny Berigan, US-amerikanischer Jazztrompeter († 1942)
- 8. November: Heinz Klevenow, deutscher Schauspieler († 1975)
- 11. November: Martin Held, Schauspieler († 1992)
- 12. November: Amon Göth, KZ-Aufseher († 1946)
- 12. November: Hans Werner Richter, deutscher Schriftsteller († 1993)
- 14. November: Joseph McCarthy, US-amerikanischer Politiker († 1957)
- 15. November: Rafael von Uslar, Professor für Ur- und Frühgeschichte in Mainz († 2003)
- 19. November: Jean-Yves Daniel-Lesur, französischer Komponist und Organist († 2002)
- 21. November: Walter Dreizner, deutscher Fotograf († 1999)
- 23. November: Yousuf Karsh, Portrait-Fotograf († 2002)
- 24. November: Aleksander Ford, Polnischer Filmregisseur († 1980)
- 24. November: Harry Kemelman, US-amerikanischer Schriftsteller († 1996)
- 28. November: Claude Lévi-Strauss, französischer Ethnologe und Anthropologe
- 2. Dezember: Roland Hampe, deutscher Archäologe und Übersetzer († 1981)
- 3. Dezember: Victor Pasmore britischer Maler († 1998)
- 4. Dezember: Alfred Day Hershey, US-amerikanischer Biologe († 1997)
- 5. Dezember: Hermann A. Eplée, deutscher Politiker († 1973)
- 6. Dezember: Pierre Graber, Schweizer Politiker († 2003)
- 9. Dezember: Sigmund Haringer, deutscher Fußballspieler († 1975)
- 10. Dezember: Franz Scholz, Priester und Theologe († 1998)
- 10. Dezember: Olivier Messiaen, französischer Komponist und Organist († 1992)
- 13. Dezember: Kurt Heyns, deutscher Chemiker († 2005)
- 14. Dezember: Friedrich Joloff, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 1988)
- 16. Dezember: Hans Schaffner, Schweizer Politiker († 2004)
- 17. Dezember: Willard Frank Libby, US-amerikanischer Chemiker († 1980)
- 19. Dezember: Giséle Freund, deutsche Soziologin und Fotografin († 2000)
- 22. Dezember: Giacomo Manzù, italienischer Bildhauer, Grafiker und Zeichner († 1991)
- 22. Dezember: Max Bill, Schweizer Architekt, Künstler und Designer († 1994)
- 23. Dezember: Hermann Mathias Görgen, deutscher Politiker und MdB († 1994)
- 25. Dezember: Quentin Crisp, britischer Exzentriker, Autor und Entertainer († 1999)
- 27. Dezember: Karl Berg, österreichischer Erzbischof († 1997)
- 29. Dezember: Helmut Gollwitzer, evangelischer Theologe und Schriftsteller († 1993)
- 31. Dezember: Simon Wiesenthal, Nazi-Jäger nach dem Zweiten Weltkrieg († 2005)
- SeptemberMongi Slim, tunesischer Politiker († 1969)

Gestorben


- 9. Januar: Abraham Goldfaden, ukrainisch-jiddischer Schriftsteller (
- 1840)
- 9. Januar: Wilhelm Busch, deutscher Dichter, Maler und Zeichner (
- 1832)
- 14. Januar: Holger Drachmann, dänischer Dichter (
- 1846)
- 25. Januar: Michail Tschigorin, russischer Schachmeister (
- 1850)
- 28. Januar: Josef Freinademetz, Katholischer Ordensmann, Chinamissionar, Heiliger (
- 1852)
- 1. Februar: Karl I. (Portugal), war König von Portugal (
- 1863)
- 4. Februar: Herrmann Bachstein, deutscher Eisenbahnpionier (
- 1834)
- 11. Februar: Elard Hugo Meyer, deutscher Indogermanist (
- 1837)
- 23. Februar: Friedrich von Esmarch, deutscher Arzt (
- 1823)
- 26. Februar: August Ritter, Professor für Mechanik und Astrophysiker (
- 1826)
- 27. Februar: Ernst Hottenroth, Bildhauer (
- 1872)
- 28. Februar: Pat Garrett, US-amerikanischer Sheriff von Lincoln County (
- 1850)
- 7. März: Bernhard Howaldt, deutscher Unternehmer und Ingenieur (
- 1850)
- 11. März: Edmondo de Amicis, italienischer Schriftsteller (
- 1846)
- 19. März: Eduard Zeller, deutscher Philosoph (
- 1814)
- 11. April: Henry E. Bird, englischer Schachspieler (
- 1830)
- 15. April: Antoine Béchamp, französischer Mediziner, Biologe und Pharmakologe (
- 1816)
- 22. April: Henry Campbell-Bannerman, britischer Politiker und Regierungschef (
- 1836)
- 24. April: Poul La Cour, Meteorologe, Windenergieanlagenpionier (
- 1846)
- 26. April: Karl August Möbius, Zoologe und Ökologe (
- 1825)
- 17. Mai: Carl Koldewey, deutscher Polarforscher (
- 1837)
- 27. Mai: Carl Bruno Troendlin, Politiker und Oberbürgermeister von Leipzig (
- 1835)
- 31. Mai: Anton Lux, österreichischer Artillerieleutnant und Afrikareisender (
- 1847)
- 13. Juni: Tom Wiggins, blinder US-amerikanischer Musiker und Komponist (
- 1849)
- 21. Juni: Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow, russischer Komponist, Dirigent und Musikpädagoge (
- 1844)
- 24. Juni: Stephen G. Cleveland, 22. und 24. Präsident der USA (
- 1837)
- 2. Juli: Wilhelm Grube, deutscher Sinologe (
- 1855)
- 5. Juli: Jonas Lie, norwegischer Erzähler und Dramatiker (
- 1833)
- 11. Juli: Friedrich Adolph Traun, Student aus Dresden (
- 1876)
- 14. Juli: William Mason, US-amerikanischer Komponist (
- 1829)
- 20. Juli: Demetrius Vikelas, griechischer Sportfunktionär und erster Präsident des IOC (
- 1835)
- 22. Juli: William Randal Cremer, britischer Politiker und Nobelpreisträger (
- ja:Category:1908年 simple:Category:1908

Kaziranga

Kaziranga ist ein indischer Nationalpark. Er liegt im Bundesstaat Assam in der Landschaft der Karbi Anglong Hügel im Nordosten Indiens. Das Parkgebiet wird im Norden vom Brahmaputra, im Süden von der Nationalstraße 37 begrenzt. Der Park hat eine Fläche von 430 Quadratkilometern und besteht aus Hochgrasfluren, Waldungen und Sumpfgebieten. Die Nationalparkverwaltung hat ihren Sitz in Bokahat. Vier Verwaltungsstationen befinden sich in Agaratoli, Baguri, Burrhpahar und Kohora. Das Kerngebiet des Kaziranga ist seit dem 3. Januar 1908 unter Schutz gestellt und wurde immer wieder um ein paar Quadratkilometer erweitert. Seit 1985 gehört der Park zum UNESCO-Naturerbe. Das Klima ist durch den Monsun geprägt, zwischen November und April fällt kaum Niederschlag, der Regen in den übrigen Monaten bringt das Mittel des Jahresniederschlags auf 1.830 mm. Etwa zwei Drittel der Parkfläche werden dann überschwemmt. Die Durchschnittstemparatur im Sommer beträgt 32 °C, die im Winter 10 °C. Zu den wilden Tieren, die im Kaziranga leben, gehören der asiatische Elefant (etwa 2.500 Tiere - Stand April 2005), das indische Panzernashorn (1.500), Bengaltiger (140), Büffel, der Goldlangur, der Weißbrauengibbon, der Zackenhirsch, Fischotter und der Gangesdelfin. Probleme ergeben sich durch die Besiedlung rund um den Nationalpark. Die Region der Karbi Along Hügel, die ca. 10.500 qkm umfasst, wird landwirtschaftlich genutzt, etwa 800.000 Menschen leben hier. Durch die extensive Haltung von Nutztieren kommt es immer wieder vor, dass Weidevieh in den Nationalpark eindringt und Krankheiten (z.B. Milzbrand) einschleppt, die durch direkten Kontakt mit den Wildtieren oder über Kot übertragen werden. Umgekehrt ziehen viele Wildtiere während der Regenzeit ab Juli/August bis Oktober, wenn der Brahmaputra weite Teile des Parks überschwemmt, in höher gelegende Gebiete und verlassen dabei das Schutzgebiet. Von den Bauern werden gerade die Panzernashörner und Elefanten als "landwirtschaftliche Schädlinge" betrachtet, die die Felder zertrampeln. Die Tiere werden deshalb vertrieben oder getötet. Auch Wilderer nutzen die Überschwemmungszeit und die fehlende Überwachung der Tiere durch Wildhüter aus, um speziell das Horn der Panzernashörner zu erbeuten. Kategorie:Geographie (Indien) Kategorie:Weltnaturerbe Kategorie:Nationalpark in Indien

8. März

Der 8. März ist der 67. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 68. in Schaltjahren) - somit bleiben 298 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1701 - Ein in Hamburg geschlossener Hausvertrag besiegelt die dritte Hauptlandesteilung von Mecklenburg in die (Teil-) Herzogtümer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz.
- 1821 - Mit einem Aufruf von Fürst Alexandros Ypsilanti an das griechische Volk, sich gegen das Osmanische Reich zu erheben, beginnt der griechische Unabhängigkeitskampf.
- 1914 - In Deutschland finden anlässlich des Internationalen Frauentags Demonstrationen für die Einführung des Wahlrechts für Frauen statt.
- 1917 - Beginn der Februarrevolution in Russland.
- 1921 - Französische und belgische Truppen besetzen die Städte Duisburg und Düsseldorf als Pfand zur Sicherung der Reparationszahlungen.
- 1947 - Gründung des Demokratischen Frauenbundes in Berlin
- 1950 - Die Sowjetunion gibt bekannt, eine Atombombe zu besitzen.
- 1951 - Das Bundeskriminalamt wird mit dem "Gesetz über die Einrichtung eines Bundeskriminalpolizeiamtes" ins Leben gerufen, um Straftäter zu bekämpfen, die sich international oder über das Gebiet eines Landes hinaus betätigen oder voraussichtlich betätigen werden.
- 1963 - In Syrien kommt die sozialistische Bath-Partei durch einen Staatsstreich an die Macht.
- 1965 - Mit der Landung der ersten US-Kampftruppen Dan Nang in Vietnam ein treten die USA in den Vietnamkrieg ein.
- 1974 - Mit den Stimmen der unionsregierten Länder wird der Deutsch-Tschechoslowakische Normalisierungsvertrag im Deutsche Bundestag abgelehnt.
- 1994 - Antigua und Barbuda. Lester Bryant Bird wird Premierminister.
- 1995 - In Kasachstan werden das Parlament und die Regierung aufgelöst, nachdem das Oberste Verfassungsgericht die Wahlen von 1994 für ungültig erklärt hat.
- 1999 - In Guinea ernennt Staatspräsident Lansana Conté den Präsidenten des Obersten Gerichtshofes, Lamine Sidimè vom „Parti de l’unité et du progrès“ (PUP), zum neuen Regierungschef.
- 2005 - Der Rat der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria beschließt die Umbenennung der Stadt in Tshwane.

Kultur


- 1812 - Uraufführung der Operette Feodore von Conradin Kreutzer in Stuttgart.
- 1827 - Uraufführung der Oper Gli Arabi nelle Gallie ossia Il Trionfo della fede (Die Araber in Gallien oder Der Triumph der Treue) von Giovanni Pacini am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1854 - Die Oper "La Punizione" von Giovanni Pacini wird im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt.
- 1892 - Uraufführung der Oper Heilmar der Narr von Wilhelm Kienzl in München.
- 1902 - Die "Sinfonie Nr. 2 in D-Dur"von Jean Sibelius wird mit dem Komponisten am Dirigentenpult in Helsinki uraufgeführt.
- 1957 - Das Drama "Die Geschichte der Simone Machard" von Bertolt Brecht wird posthum in Frankfurt am Main uraufgeführt.
- 1957 - Wolfgang Staudtes Verfilmung von Heinrich Manns Roman "Der Untertan" läuft in München an.
- 1970 - Das eine Minute dauernde Stück "Breath (Beckett)|" von Samuel Beckett wird in Oxford uraufgeführt.
- 1979 - Uraufführung der Kammeroper Jakob Lenz von Wolfgang Rihm an der Staatsoper in Hamburg.

Religion


- 1909 - Das in Ungarn bestehende Verbot von Mischehen wird von Papst Pius X. aufgehoben.

Katastrophen


- 1908- Bei einem Brand in der Collingwood Elementary School in Cleveland kommen 173 Kinder und zwei Lehrer ums Leben.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1971 - Der Boxer Joe Frazier verteidigt seinen Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Muhammad Ali im Madison Square Garden, New York City, durch einen Sieg nach Punkten.
- 1997 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Calvin Jones in Köln, durch KO.
- 2003 - Wladimir Klitschko verliert seinen Boxkampf gegen Corrie Sanders in der Preussag Arena, Hannover, durch technischen KO.
- 2005 - Die nur als Ersatz für die erkrankte Martina Glagow zur Biathlon-WM in Hochfilzen gefahrene Andrea Henkel feiert nach ihrem Olympiasieg von 2002 ihren zweiten großen Sieg und wird Weltmeisterin über die 15-km-Strecke.

Geboren


- 1491 - Il Rosso Fiorentino, italienischer Maler
- 1607 - Johann Rist, Dichter und evangelisch-lutherischer Prediger
- 1714 - Carl Philipp Emanuel Bach, deutscher Komponist
- 1761 - Jan Graf Potocki, polnischer Romancier, Historiker und Ethnologe
- 1788 - Antoine César Becquerel, französischer Physiker
- 1824 - Friedrich Wilhelm Dörpfeld, deutscher Pädagoge (Herbartianer)
- 1827 - Wilhelm Heinrich Immanuel Bleek, deutscher Sprachwissenschaftler
- 1839 - James Mason Crafts, amerikanischer Chemiker
- 1847 - Carl von Bach, deutscher Maschineningenieur
- 1876 - Franco Alfano, italienischer Komponist
- 1879 - Otto Hahn, deutscher Physiker, Chemiker und Nobelpreisträger
- 1886 - Edward Calvin Kendall, amerikanischer Biochemiker
- 1890 - Johannes Albers, deutscher Politiker
- 1890 - Oswald von Nell-Breuning, deutscher katholischer Theologe
- 1891 - Sam Jaffe, US-amerikanischer Schauspieler
- 1894 - Wäinö Aaltonen finnischer Bildhauer († 30. Mai 1966)
- 1897 - Herbert Otto Gille, deutscher General der Waffen-SS
- 1898 - Karl Weber, deutscher Politiker
- 1900 - Howard Hathaway Aiken, US-amerikanischer Computerpionier
- 1900 - Otto Peltzer, deutscher Leichtathlet und Trainer
- 1901 - Wilhelm Pleyer, sudetendeutscher Journalist und Schriftsteller
- 1903 - Robert Uhrig, deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- 1904 - Hans Tschiggfrey, österreichischer Politiker
- 1904 - Victor de Kowa, deutscher Schauspieler
- 1904 - Nikos Skalkottas, griechischer Komponist
- 1907 - Konstantin Karamanlis, griechischer Politiker
- 1916 - Peter Gingold, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- 1917 - Dick Hyman, US-amerikanischer Komponist
- 1921 - Cyd Charisse, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 1922 - Heinar Kipphardt, deutscher Dramatiker
- 1923 - Ruprecht Essberger, deutscher Regisseur
- 1923 - Walter Jens, deutscher Literaturhistoriker, Kritiker und Schriftsteller
- 1923 - Kurt Wilhelm, deutscher Regisseur und Autor
- 1927 - Harry Thürk, deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor
- 1930 - Lonny Kellner, deutsche Schauspielerin (Witwe von Peter Frankenfeld)
- 1931 - Neil Postman, US-amerikanischer Medienwissenschaftler
- 1932 - Erling Blöndal Bengtsson, dänischer Cellist
- 1934 - Christian Wolff, US-amerikanischer Komponist französischer Herkunft
- 1934 - Kurt Mahr, deutscher Schriftsteller
- 1937 - Juvénal Habyarimana, Präsident von Rwanda
- 1937 - Richard Fariña, amerikanischer Schriftsteller und Musiker
- 1938 - Lew De Witt, US-amerikanischer Musiker
- 1940 - Manfred Manglitz, deutscher Fußballspieler
- 1940 - Peter Baumbach, deutscher Architekt und Professor der Kunsthochschule
- 1941 - Wilfrid Fox Napier, Erzbischof von Durban und Kardinal
- 1942 - Ralph Ellis, britischer Sänger
- 1942 - Ann Elizabeth Packer, britische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1943 - Franz Steinegger, schweizerischer Jurist und Politiker
- 1943 - Reinhold Huhn, Soldat der Grenztruppen der DDR
- 1944 - Keef Hartley, britischer Musiker
- 1945 - Anselm Kiefer, deutscher Maler und Bildhauer
- 1945 - Mickey Dolenz, US-amerikanischer Musiker
- 1947 - Michael Allsup, britischer Musiker
- 1947 - Randy Meisner, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - Peggy March, US-amerikanische Sängerin
- 1949 - Antonello Venditti, italienischer Liedermacher
- 1949 - Dave Lambert, britischer Musiker
- 1949 - Teofilo Cubillas, peruanischer Fußballspieler
- 1954 - Rainer Wend, deutscher Politiker
- 1955 - Thomas Bellut, deutscher Journalist
- 1956 - Jeff Allen, britischer Musiker
- 1957 - Axel A. Weber, Präsident der Deutschen Bundesbank
- 1957 - Herbert Pöck, österreichischer Eishockeyspieler und -trainer
- 1957 - Kathleen Gertrud Ferrier, niederländische Politikerin
- 1958 - Pauline Murray, britische Sängerin
- 1958 - Gary Numan, britischer Musiker
- 1958 - Erwin Skamrahl, deutscher Leichtathlet
- 1960 - Birgit Lechtermann, deutsche TV-Moderatorin
- 1961 - Roland Bless, deutscher Musiker und Schlagzeuger
- 1968 - Wolfram Köhler, deutscher Politiker
- 1974 - Christiane Paul, deutsche Filmschauspielerin
- 1976 - Freddie Prinze jr., US-amerikanischer Schauspieler
- 1977 - James Van der Beek, US-amerikanischer Schauspieler
- 1978 - Mohammed Bouyeri, verurteilter Mörder an Theo van Gogh
- 1979 - Quincy Detenamo, nauruischer Gewichtheber
- 1981 - Timo Boll, deutscher Tischtennisspieler

Gestorben


- 865 - Rudolf von Fulda, Geschichtsschreiber und Theologe
- 1144 - Coelestin II., Papst
- 1593 - Paul Luther, Mediziner und Sohn Luthers
- 1663 - Hans Christoffer von Königsmarck, Heerführer in schwedischen Diensten
- 1672 - Daniel von Plessen, deutscher Landrat von Mecklenburg
- 1715 - Lips Tullian, Anführer einer sächsischen Räuberbande
- 1724 - Enrico Zuccalli, Schweizer Architekt, Baumeister
- 1749 - Nicolas Frèret, französischer Gelehrter
- 1796 - William Chambers, englischer Architekt
- 1807 - Carl Friedrich Cramer, deutscher Altphilologie und Linguist
- 1817 - Anna Maria Lenngren, schwedische Schriftstellerin
- 1841 - Christoph August Tiedge, deutscher Dichter
- 1844 - Jean-Baptiste Bernadotte, französischer General und König von Schweden und Norwegen
- 1869 - Hector Berlioz, französischer Komponist und Musikkritiker
- 1874 - Millard Fillmore, 13. Präsident der USA
- 1880 - Friedrich Harkort, deutscher Unternehmer und Politiker
- 1889 - Anton Romako, österreichischer Maler
- 1889 - John Ericsson, schwedischer Ingenieur
- 1890 - Hermann Conradi, deutscher Schriftsteller
- 1892 - Benno Adam, deutscher Tiermaler
- 1897 - Friedrich Emil Rittershaus, deutscher Dichter
- 1909 - Leon Théry, französischer Rennfahrer
- 1917 - Ferdinand Graf von Zeppelin, deutscher General und Luftschiffkonstrukteur
- 1918 - Georg Langerhans, Bürgermeister von Köpenick
- 1923 - Johannes Diderik van der Waals, niederländischer Physiker
- 1930 - William H. Taft, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
- 1930 - William Howard Taft, US-amerikanischer Politiker, 27. Präsident der USA (1909-1913)
- 1937 - Laura Schradin, erste Landtagsabgeordnete im württembergischen Landtag
- 1941 - Sherwood Anderson, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1942 - José Raúl Capablanca, kubanischer Schachspieler
- 1957 - Othmar Schoeck, Schweizer Komponist und Dirigent
- 1961 - Sir Thomas Beecham, britischer Dirigent
- 1963 - Johannes Albers, deutscher Politiker
- 1964 - Próspero López Buchardo, argentinischer Komponist
- 1964 - Ludwig Finckh, deutscher Schriftsteller und Lyriker
- 1971 - Hans Bruns, Autor einer deutschsprachigen Bibelübersetzung
- 1971 - Harold Lloyd, US-amerikanischer Schauspieler
- 1972 - Erich von dem Bach-Zelewski, SS-Obergruppenführer
- 1973 - Ron McKernan, US-amerikanischer Musiker
- 1975 - George Stevens, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1975 - Joseph Bech, Luxemburger Staatsmann und Politiker
- 1980 - István Arató, ungarischer Komponist
- 1980 - Max Miedinger, Schweizer Grafiker und Typograf
- 1983 - William Walton, englischer Komponist und Dirigent
- 1984 - Klaus Schmid-Burgk, deutscher Politiker und MdB
- 1986 - Hubert Fichte, deutscher Schriftsteller
- 1989 - Stuart Hamblen, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1991 - Dezider Kardoš, tschechischer Komponist
- 1992 - Hubert Doppmeier, deutscher Politiker und MdB
- 1993 - Anna Oppermann, deutsche bildende Künstlerin
- 1993 - Billy Eckstine, US-amerikanischer Jazzsänger
- 1995 - Stephan László, österreichischer Bischof
- 1995 - Ingo Schwichtenberg, Schlagzeuger der deutschen Band Helloween
- 1999 - Joe DiMaggio, US-amerikanischer Baseball-Spieler
- 2002 - Winnie Markus, deutsche Filmschauspielerin
- 2003 - Adam Faith, britischer Pop-Sänger
- 2004 - Abu Abbas, palästinensischer Terrorist
- 2004 - Herbert Viefhues, deutscher Mediziner und Pionier der Bioethik
- 2004 - Jan Lichardus, deutsch/slowakischer Vorgeschichtsforscher
- 2004 - Muhammad Zaidan, Gründer und Führer der Palästinensischen Befreiungsfront (PLF)
- 2004 - Robert Pastorelli, US-amerikanischer Schauspieler
- 2005 - Brigitte Mira, deutsche Schauspielerin, Kabarettistin und Chanson-Sängerin

Feier- und Gedenktage


- Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden (kurz: Internationaler Frauentag)
- Kirchliche Gedenktage:
  - Hl. Johannes von Gott, Ordensgründer (katholisch)
  - Hl. Thomas von Aquin, Mönch, Kirchenlehrer (evangelisch)

Siehe auch


- 7. März - 9. März
- 8. Februar - 8. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0308 ja:3月8日 ko:3월 8일 simple:March 8 th:8 มีนาคม

Inter Mailand

Inter Mailand (offiziell Internazionale Football Club), kurz Inter, ist einer der traditionsreichsten und erfolgreichsten Fußballvereine Italiens. Der Verein trägt seine Heimspiele im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion – dem berühmten, 85.700 Zuschauer fassenden San Siro – aus. Inter teilt sich das Stadion mit dem Lokalrivalen und legendären Derby-Gegner AC Mailand. Die Clubfarben sind Gold, Schwarz und Blau. Der Spitzname des Vereins ist "nerazzurri" (die Schwarz-Blauen). Derzeit wird die Mannschaft von Roberto Mancini trainiert. Inter Mailand ist der Drittplatzierte der Serie A in der Saison 2004/2005. Damit spielen sie in der CL-Qualifikation.

Aktueller Kader

Torhüter


- 01 - CL Francesco Toldo
- 12 - Francesco Toldo Soares de Espinola Julio Cesar
- 22 - Soares de Espinola Julio Cesar Paolo Orlandoni

Abwehr


- 02 - Paolo Orlandoni Ivan Ramiro Cordoba
- 03 - Ivan Ramiro Cordoba Nicolas Andres Burdisso
- 04 - Nicolas Andres Burdisso Javier Zanetti
- 11 - Javier Zanetti Sinisa Mihajlovic
- 13 - Sinisa Mihajlovic Ferreira José Ze Maria
- 16 - Ferreira José Ze Maria Giuseppe Favalli
- 23 - Giuseppe Favalli Marco Materazzi
- 25 - Marco Materazzi Wálter Samuel
- 33 - Wálter Samuel Piere Nlend Wome
- 49 - Piere Nlend Wome Marco Andreolli

Mittelfeld


- 06 - Marco Andreolli Cristiano Zanetti
- 07 - Cristiano Zanetti Luis Figo
- 08 - Luis Figo David Marcelo Cortes Pizarro
- 14 - David Marcelo Cortes Pizarro Juan Sebastian Veron
- 21 - Juan Sebastian Veron Santiago Hernán Solari
- 19 - Santiago Hernán Solari Esteban Matias Cambiasso
- 05 - Esteban Matias Cambiasso Dejan Stankovic
- 18 - Dejan Stankovic Christian Alberto Perez Kily Gonzalez
- 47 - Christian Alberto Perez Kily Gonzalez Dino Marino

Stürmer


- 09 - Dino Marino Julio Ricardo Cruz
- 10 - Julio Ricardo Cruz Adriano Leite Ribeiro
- 20 - Adriano Leite Ribeiro Alvaro Recoba
- 30 - Alvaro Recoba Obafemi Akinwunmi Martins
- 50 - Obafemi Akinwunmi Martins Matteo Momente

Trainer


- - Matteo Momente Roberto Mancini

Geschichte

Das früher erfolgsverwöhnte Internazionale Milano litt im letzten Jahrzehnt unter der Tatsache, dass sich der Verein meist im Schatten des Stadtrivalen und Berlusconi-Vereins AC Milan befand. Als eine in Europa nicht wegzudenkende Größe gewannen die Nerazzurri, die Schwarz-Blauen, in den 90er Jahren drei UEFA-Pokale. Inter konnte aber nicht mehr an die große Zeit Mitte der 60er Jahre unter Helenio Herrera anschließen. Die letzte Meisterschaft wurde 1989 gewonnen – mit drei Deutschen in der Mannschaft. Der damalige Präsident Massimo Moratti – sein Vater hatte nach dem Krieg mit dem Verein großen Erfolg – schaffte es selbst mit Spielern wie Ronaldo und mit zahlreichen hochkarätigen Trainern nicht, die Meisterschaft zu holen. Am frustrierendsten war wohl das Aus im Halbfinale der Championsleaguesaison 2002-2003. Ein „Auswärtstor“ (Hin- und Rückspiel fanden im selben Stadion statt) sorgte dafür, dass der verhasste Stadtrivale Milan, gegen Inter das Endspiel um die Champions League erreichte. Dennoch sorgt der Name Inter bei den Gegnern noch für Angst und Schrecken. Inter Mailand wurde am 9. März 1908 von mehreren verärgerten kosmopolitischen Mitgliedern des "Milan Cricket and Football Club" (heutiger AC Milan) im Mailänder Restaurant "Orlogio", nahe der "Piazza del Duomo", gegründet. Die hitzige, fast 5-stündige Gründungs-Sitzung, welcher Italienische und Schweizer "Rebellen" beiwohnten, endete um 23.30 mit den Unterschriften. Der "Football Club Internazionale Milano", wie sich der Verein offiziell nannte, wurde vom nationalistischen Vorgänger-Verein, wo nur Italiener spielen durften, nach einem Streit abgespaltet. Der Name "Internazionale" wurde gewählt, weil der Club von vornherein für Spieler aller Nationalitäten offen sein sollte. So war z.B. der erste Mannschaftskapitän ein Schweizer. Die Vereinsfarben waren von Beginn an das heute so bekannte schwarz-blau-gold. Das erste Wappen (mit den Initialien FCIM) wurde auf einen Bierdeckel gezeichnet. Zum Präsidenten wurde Giovanni Paramithiotti, ein streng-katholischer Venezianer gewählt. Ein weiteres Symbol für "Internazionale" wurde das Wappen der ehemaligen Herscher-Familie Mailands, der Visconti. Fortan wurden die Schwarz-Blauen auch als die "Biscioni" (die Schlangen) bezeichnet. Während der AC Milan der Verein der Arbeiter war, wurde Inter zum Verein der Bürger, Künstler, Intellektuellen und Weltoffenen. Der erste Meistertitel konnte bereits 2 Jahre nach der Gründung des Vereins im Jahr 1910 gewonnen werden. Auch wenn man 1920, den ersten Meistertitel nach dem Weltkrieg gewann, so kam die erste Phase der Dominanz des Klubs erst nach der Einführung der nationalen Meisterschaft, der Serie A, in der Saison 1929/30. Die Schwarz-Blauen wurden erster Meister der neu gegründeten Elite-Liga. In ihren Reihen befand sich der legendäre, 1927 verpflichtete Giuseppe Meazza, ein Stürmer der Extraklasse, der mit Italien 1934 und '38 Weltmeister wurde und nach dem heute das "San Siro-Stadion" benannt ist. Mit dem legendären Meazza, der noch heute als bester Italienscher Fussballer aller Zeiten gilt, wurde Inter drei Mal Meister und einmal Pokalsieger. In diesen Jahren war Juventus Inters Hauptrivale, und auch heute noch wird jede Partie zwischen beiden Vereinen als "Derby d'Italia" tituliert. Zum großen Ärger von Milan sind Inter und Juve zudem die einzigen beiden italienischen Klubs, die noch nie abgestiegen sind. Während der Zeit des faschistischen Regimes musste sich Inter, welches sich nach der Ansicht Mussolinis zu "offen" gab, unbenennen. So kam 1928 die notgedrungene Fusion mit US Milanese Milano zu SS (ab 1930 AS) Ambrosiana. Die Meisterschaften 1938 und 1940 wurden gewonnen, ehe auch in Italien der Krieg dem Fußball ein Ende bereitete. Nach dem 2. Weltkrieg, wurde der Verein wieder in "Internazionale" umbenannt, und Inter eroberte sich wieder schnell seine Vormachtstellung in Italien zurück und wurde mit Trainer Alfredo Foni auf der Bank und dem schwedischen Nationalspieler Lennart Skoglund im Sturm 1953 und 1954 Meister. Ein Titelduell zwischen der "verstohlenen Dame" Juve und Inter im Jahr 1961 wurde zum bisher größten Skandal der Serie A. Damals drängten 10.000 Juve-Zuschauer zu viel ins Stadion, der Schiedsrichter musste das Spiel, was so 2:0 für Inter gewertet wurde, abbrechen. Inter war so gut wie Meister. Doch in letzter Instanz ordnete der Verband ein Wiederholungsspiel an, weil "der Sport siegen soll". Zufällig war Umberto Agnelli Präsident vom italienischen Fussballverband (und Juventus Turin). Aus Wut ließ Inter eine Jugendmannschaft auflaufen, um der Welt zu zeigen, welche Intrigen es im italienischen Fussball gibt. Juventus siegte 9:1 und wurde "Meister" - eine Schande, die Juve 1998 noch toppen konnte. Nachdem der Ölmagnat Angelo Moratti Inter-Präsident wurde, gelangten die Nerazzurri in den 60er Jahren zum großen Ruhm. Moratti wird es auch zugeschrieben, den Verein zu einer weltweit bekannten, "ersten Adresse" des Fußballs gemacht zu haben. Er war es auch, der den "Magischen" Helenio Herrera, als Trainer zum Verein holte. Der in Marokko aufgewachsene Argentinier wurde für seine ungewöhnliche Spiel-Vorbereitung berühmt. In der Umkleidekabine mussten seine Spieler Kirchenlieder singen oder sich den Ball in schneller Folge zuwerfen, um Vertrauen und Mannschaftsgeist zu entwickeln. Sein Spitzname: “Il Mago”, der Zauberer. Herrera baute eine disziplinierte und kämpferische Truppe auf, er war ein Meister der Übertreibung und er befasste sich früher als alle anderen mit Sportpsychologie. Er begründete die Rolle des modernen Trainers unserer Tage. Er war eine der herausragendsten Gestalten seiner Zeit. Unter der Führung des "Sklaventreibers" erlebten die Nerazzurri ihre Blütezeit. „La Grande Inter“ schaffte Mitte der 60er Jahre in vier Jahren dreimal den Einzug in ein Europapokalfinale, wovon zwei gewonnen wurden. Seit der Saison 1961/62 beendeten sie in den folgenden sechs Jahren die heimische Liga nie schlechter als auf Platz zwei und die Fans machten aus dem San Siro eine uneinnehmbare Festung, sie waren auch die ersten, die mit ihrem Team auf Reisen ging, wann immer es möglich war. Harte Manndeckung, Vorstöße von Libero Giacinto Facchetti, Konter durch Luis Suárez und Jair, und obendrein ein Klassestürmer wie Sandro Mazzola – und fertig war das Erfolgsrezept. "La Grande Inter" gewann in der Saison 1962/63 den Scudetto und ein Jahr später mit einem 3:1-Endspielsieg über Real Madrid in Wien den ersten Europapokal der Landesmeister. Im selben Jahr beendete Inter die Meisterschaft als Vizemeister, vorangegangen war das bisher einzige Entscheidungsspiel um den Scudetto, da die Mailänder gemeinsam mit Bologna gleich viel Punkte auf dem Konto hatten. Seinen größten Erfolg feierte der Verein in der Saison 1964/65, als Mazzola, Facchetti, Jair und Co. als erste italienische Mannschaft das Tripple aus Meisterschaft, Europapokal und Weltpokal gewann. Im Europapokal-Endspiel im San Siro wurde Benfica Lissabon mit 1:0 bezwungen. Im Anschluss verteidigte Inter gegen Indepediente aus Argentinien den Weltpokal, den es bereits im Vorjahr gewonnen hatte. Auch 1967 kam Inter ins Landesmeister-Finale, verlor da aber mit 1:2, auch wegen eines unberechtigten Elfmeters, gegen Celtic Glasgow. Nichts desto trotz war Inter mit dem Spanier Luis Suárez oder Mario Corso, dem "linken Fuß Gottes", Giacinto Facchetti sowie Abstauber-König Sandro Mazzola und dem Brasilianer Jair in den 60ern Weltklasse. Der Italiener Armando Picchi war zu dieser Zeit Kapitän von Inter. Mit dem zehnten Meistertitel, dadurch bekam Inter als 2. Mannschaft nach Juve den Stern, endete dann das "goldene Zeitalter" von Inter Mailand. In der Folgezeit wurden noch mehrere Titel gewonnen, doch an die glorreiche Zeit der 60er Jahre konnte der Verein, insbesondere auf der Europäischen Bühne, nicht mehr anknüpfen. Das Fan-Verhältnis zu dieser Zeit in Mailand sah folgendermaßen aus: 70% Interisi, 30% Milanisti. Erst durch die vielen Zuwanderer aus dem Süden (Sizilien, Neapel...) konnte Milan mehr und mehr Anhänger für sich gewinnen. Und der Grund dafür war der, dass die Inter-Heimspiele in San Siro fast immer ausverkauft waren und die Eintrittspreise entsprechend hoch waren, so dass die Süditalienische Gemeinde Mailands, zu den Heimspielen des AC Milan ging. Noch heute bezeichnen sich deshalb die Inter-Fans mit Stolz als die wahren Mailänder, und blicken mit ironischer Verachtung auf die vor allem aus Süditalien stammenden (und deshalb auch ärmeren) Milan-Anhänger runter... Zu einem Eklat kam es 1972, als im Spiel Mönchengladbach-Inter, ein Borussen-Fan den Inter-Star Boninsegna mit einer Cola-Büchse bewarf und somit ein Annulierungen des Spieles, welches Mailand aus Angst vor weiteren Wurfgeschossen mit 7:1 verlor, provozierte. Nach dem 0:0 im Wiederholungsspiel zog Inter zum vierten mal in das Landesmeister-Finale ein. Dort verlor man allerdings gegen Ajax Amsterdam mit 0:2. Alessandro "Spillo" Altobelli war zu dieser Zeit Italiens Star-Stümer. Für den lombardischen Nobelverein erzielte Altobelli in 466 Spielen 209 Tore. Am 21. August 1979 verstarb Giuseppe Meazza, das Mailänder Stadion wurde nach ihm benannt. Ein schöne Erinnerung für die Interisti ist die Saison 1979/80. Die Nerazzurri holten die Meisterschaft. Stadtrivale Milan wurde wegen Betrug, illegalen Absprachen und einem Wettskandal in die 2. Liga verbannt. In den frühen 80ern spielten unter anderem Gabriele Oriali, Graziano Bini, Ivano Bordon und Giuseppe Baresi eine wichtige Rolle bei Inter. Sowohl 1977/78 als auch 1981/82 gewann Inter die Coppa Italia. Im Frühjahr 1989 konnte Inter unter der Trainer-Legende Giovanni Trapattoni zum letzten mal die Meisterschaft gewinnen. Es war eine "perfekte" Saison. Von Anfang an war klar, dass Inter Meister werden würde. Inter holte 58 von 68 möglichen Punkten. Im selben Jahr holte Inter neben dem Scudetto, nach einem 2:0 Erfolg über Sampdoria Genua auch noch den Italienischen Supercup. In dieser Zeit spielten deutsche Fußballer eine große Rolle bei Inter. So halfen Lothar Matthäus und Andreas Brehme mit, im Mai 1991, 26 Jahre nach dem letzten internationalen Titel des Vereins, im Endspiel gegen den AS Roma den Uefa-Cup zu gewinnen. Schnell konnten die Norditaliener auf dem Kontinent wieder auf sich aufmerksam machen. Denn 3 Jahre später konnten beide Endspiele im Uefa-Cup gegen Austria Salzburg durch Tore von Nicola Berti und Vim Jonk mit 1:0 gewonnen werden. Schlüsselspieler der frühen 90er waren der Torwart Walter Zenga sowie der Verteidiger Giuseppe Bergomi, der mit 756 den Rekord der meisten Inter-Einsätze hält. 1995 wurde Massimo Moratti, der Sohn von Angelo Moratti, Inter-Präsident. Doch obwohl die Moratti-Familie kräftig in Spieler wie Ronaldo und Christian Vieri investierte, konnte sich Inter in der Liga seit dem Gewinn seines 13. und letzten Scudettos im Jahr 1989 nicht mehr durchsetzen. Bisher konnte Moratti Inters Trophäen-Vitrine in der "Via Durini" nur um einen Pokal, den Uefa-Cup 1998 erweitern. Die Gründe waren häufige Trainerwechsel, eine zum Teil falsche Transferpolitik, die Dauerverletzung vom Weltstar Ronaldo, aber auch eine regelrechte Benachteiligung Inter's in der Serie A. So wurde die Saison 1997/98 zum größten Skandal der italienischen Sport-Historie, Inter wurde vom ewigen Rivalen Juventus und seinen bezahlten Schiedsrichtern regelrecht um den Titel betrogen. In dieser Saison gab es nämlich etliche umstrittene Entscheidungen, alle zu Gunsten von Juventus. Oliver Bierhoffs Schuss, der weit hinter der Linie aus dem Tor bugsiert wurde, wurde nicht als Tor gewertet. Genauso wie ein Empoli-Tor am 30. Spieltag. Und als Fabio Cannavaros regulärer Kopfballtreffer für Parma zum 2:1 bei den "Bianconeri" aberkannt wurde, liefen selbst die von Berlusconi/Agnelli bezahlten Zeitungen Amok. "Mit Verlaub, das ist ein Skandal!" titelte der "Corriere dello Sport". Der Höhepunkte war der 26. April 1998. Inter Mailand und Juventus Turin trafen sich zum entscheidenden Titelduell am 31. Spieltag. Der Schiedsrichter verweigerte nach einem brutalen Foul an Ronaldo den Penalty für Inter. Nur wenige Augenblicke später gab es dann aber doch Elfmeter, für Juve! Auf dem Platz brach das Chaos aus. Spieler in Blau und Schwarz schriehen den Referee an. Der sonst eher besonnene Inter-Coach Gigi Simoni rannte wie eine Furie über den Platz und wurde auf die Tribüne geschickt. Juventus verschoss zwar den Elfmeter, gewann aber dennoch 1:0 und am Ende auch den 25. Serie-A-Titel. Der Komplott vom Juve-Sieg endete sogar im italienischen Parlament! "Das war skandalös", erinnert sich Simoni. "Es war das einzige Mal, dass ich eine große Mannschaft trainieren durfte. Und man hat mir die Gelegenheit gestohlen, den Titel zu holen." Nicht nur der Gedanke von Simoni. "Eine Schande", so damals Ronaldo. "Man sollte der ganzen Welt zeigen, dass es so nicht weiter gehen kann. Jeder Schiedsrichter pfeift für Juventus." Die "Gazzetta dello Sport" kommentierte: "Eine vergiftete Saison!" In beinahe allen Gazetten kursierten die Worte: "verfälschte Saison und gestohlener Titel". Im Jahr 1999 beendete "Zio" Giuseppe Bergomi, welcher sein ganzes Leben für Inter spielte, seine Karriere. Die Kapitäns-Binde übernahm Javier Zanetti. Einen schwarzen Moment für Inter und den gesamten Weltfußball gab es am 12. April 2000: Ronaldo verletzte sich bei seinem Comeback im italienischen Pokalfinale. Während die halbe Welt Ronaldos Karriere schon am Ende sah, glaubte Inter, allen voran der Präsident Massimo Moratti weiter an das "Phänomen". Moratti behielt Recht, denn bei der Fußballweltmeisterschaft 2002 wurde der Brasilianer Weltmeister und Torschützenkönig. Einige Monate zuvor verlor Inter die schon fast sicher geglaubte Meisterschaft, die dem einige Monate zuvor verstorbenen "Avocato" Peppino Prisco gewidmet werden sollte, am letzten Spieltag durch ein bitteres 2:4 gegen Lazio Rom. Im Sommer des selben Jahres wechselte der wiedergenäßene "Verräter" Ronaldo wegen Problemen mit Trainer Héctor Cúper zu Real Madrid. In der darauffolgenden Saison wurde Inter nur ganz knapp im Halbfinale der Champions League vom AC Milan aus dem Wettbewerb geworfen. Am Ende wurde das Aufeinandertreffen durch das von Milan erzielte Auswärtstor entschieden – eine ganz bittere Pille. Inter jagt nach wie vor seit langer Zeit dem ganz großen Titel hinterher. Quelle: www.fcinter.de.vu Nach den Krawallen der Fans beim Spiel gegen den AC Mailand am 12. April 2005 erhielt Inter Mailand eine Geldstrafe von 300.000 SFR und muss die nächsten vier internationalen Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen, zwei weitere auf Bewährung, falls es bis 2008 erneut Krawalle gibt. Im Juni 2005 nimmt der Club eine Herausforderung durch die mexikanische Rebellenorganisation EZLN zu einem Fußballmatch gegen eine Auswahl der Rebellen an. Inter Mailand hatte in der Region Chiapas bereits medizinische Projekte der Rebellen finanziell unterstützt.

Ehemalige Spieler

Torhüter


- Chiapas Gianluca Pagliuca
- Gianluca Pagliuca Angelo Peruzzi
- Angelo Peruzzi Walter Zenga

Verteidiger


-