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1993

1993

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1993 ist „Internationales Jahr der Indigenen Völker
- Der Flussregenpfeifer (Charadrius dubius) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Speierling (Sorbus domestica) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Wildkatze (Felis silvestris) ist Wildtier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Das Helm-Knabenkraut (Orchis militaris) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 26. Februar: Bei einem Bombenanschlag auf das World Trade Center in New York werden 6 Menschen getötet und über 1000 verletzt
- 29. Mai: In Solingen sterben fünf türkische Frauen und Mädchen bei einem von Neonazis verübten Brandanschlag
- 27. Juni: In Bad Kleinen bei Schwerin missglückt eine Festnahme der RAF-Mitglieder Wolfgang Grams und Birgit Hogefeld. Ein Polizist und Grams sterben bei dem Einsatz der GSG 9
- 1. Juli: In Deutschland werden fünfstellige Postleitzahlen eingeführt
- 2. Juli: Bei einem Angriff von Islamisten auf ein alevitisches Kulturfestival in Sivas (Türkei) sterben 37 Künstler. Aziz Nesin, dem der Brandanschlag galt, entkommt leichtverletzt
- UN Weltkonferenz über Menschenrechte in Wien

Politik


- 1. Januar: Adolf Ogi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Entstehung der Staaten Tschechien und Slowakei durch Auflösung der Tschechoslowakei
- 1. Januar: Abkommen zwischen Neuseeland und Australien über engere Zusammenarbeit
- 7. Januar: Jerry Rawlings wird Staatspräsident von Ghana
- 15. Januar: Slowenien wird Mitglied im IMF (Internationaler Währungsfonds) und der Weltbank
- 19. Januar: Slowakei wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 20. Januar: Bill Clinton wird als Nachfolger von George H. W. Bush (Senior) US-amerikanischer Präsident
- 25. Januar: Offizieller Besuch von Bundeskanzler Helmut Kohl in den Niederlanden
- 28. Januar: Kasachstan nimmt neue Verfassung an
- 1. Februar: Finnland, Schweden und Österreich. Beginn der Beitrittsverhandlungen zur EU
- 9. Februar: Slowakei wird Mitglied in der UNESCO
- 15. Februar: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Ukraine
- 22. Februar: Tschechien wird Mitglied in der UNESCO
- 23. Februar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Mexiko
- 25. Februar: Slowenien wird Mitglied in der IBRD (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung)
- 6. April: Tadschikistan wird Mitglied in der UNESCO
- 8. April: Mazedonien wird Mitglied der Vereinten Nationen
- 20. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Lettland
- 21. April: Mazedonien wird Mitglied im IWF (Internationaler Währungsfond)
- 27. April: Erste demokratische und geheime Wahlen im Jemen
- 28. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Usbekistan. In Kraft seit dem 20. Februar 2002
- 29. April: Abkommen über kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Estland
- 29. April: Unterzeichnung des Grundlagenvertrags zwischen Deutschland und Estland
- 3. Mai: Mazedonien wird Mitglied der WHO (Weltgesundheitsorganisation)
- 4. Mai: Mazedonien wird Mitglied in der ITU (internationale Fernmeldeunion)
- 5. Mai: Kirgisistan gibt sich eine neue Verfassung
- 10. Mai: Juan Carlos Wasmosy wird demokratisch gewählter Staatspräsident in Paraguay
- 11. Mai: Litauen wird in den Europarat aufgenommen
- 12. Mai: Kirgisistan führt eine neue nationale Währung ein: den Som
- 14. Mai: Estland und Slowenien werden Mitglied im Europarat
- 15. Mai: Ermordung des stellvertretenden Präsidenten des senegalesischen Verfassungsgerichts in Senegal
- 23. Mai: In Kambodscha finden unter UN-Aufsicht die ersten freien Wahlen seit mehr als 20 Jahren statt
- 24. Mai: Unabhängigkeit von Eritrea
- 25. Mai: In Den Haag wird das UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien gegründet
- 28. Mai: Monaco wird real unabhängig durch die Aufnahme als 183. Staat in die UNO
- 28. Mai: Monaco und Eritrea werden Mitglieder der Vereinten Nationen
- 28. Mai: Mazedonien wird Mitglied in der IRU (Internationale Arbeitsorganisation)
- 1. Juni: Burundi. Präsidentschaftswahlen
- 2. Juni: Bosnien-Herzegowina wird Mitglied in der UNESCO
- 12. Juni: Präsidentschaftswahlen in Nigeria
- 14. Juni: Malawi. Entscheidung für ein Mehrparteiensystem
- 16. Juni: Parlamentswahlen in Madagaskar
- 18. Juni: Die Seychellen geben sich eine neue Verfassung
- 18. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Slowenien. In Kraft seit dem 28. Juni 1994
- 23. Juni: Bilaterales Kulturabkommen zwischen Deutschland und Paraguay. In Kraft seit dem 19. August 1994
- 25. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Georgien
- 28. Juni: Mazedonien wird Mitglied in der UNESCO
- 29. Juni: Burundi. Parlamentswahlen
- 1. Juli: Bildung einer Übergangsregierung in Kambodscha
- 7. Juli: Lettland. Guntis Ulmanis wird Staatspräsident
- 9. Juli: Offizielle Inbetriebnahme der HGÜ-Kurzkupplung Etzenricht
- 10. Juli: Burundi. Melchior Ndadaye wird Staatspräsident
- 12. Juli: Mazedonien wird Mitglied im UPU (Weltpostverein)
- 19. Juli: Das Kulturabkommen zwischen Deutschland und der Ukraine ist in Kraft
- 20. Juli: France Albert René wird als Staatspräsident auf den Seychellen in seinem Amt bestätigt
- 21. Juli: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Litauen
- 28. Juli: Andorra wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 6. August: Bolivien. Gonzalo Sánchez de Lozada wird Präsident
- 11. August: Vertrag zwischen Paraguay und Deutschland über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Kapitalanlagen
- 17. August: Turkmenistan wird Mitglied in der UNESCO
- 18. August: Ägypten. Attentat auf Innenminister Al-Alfi
- 23. August: In Bischkek, Kirgisistan wird das Kulturabkommen zwischen Kirgisistan und Deutschland unterzeichnet. In Kraft seit dem 22. Juli 2002
- 2. September: Eritrea wird Mitglied in der UNESCO
- 7. September: Salomonen wird Mitglied in der UNESCO
- 12. September: Christian Ude wird Oberbürgermeister von München
- 24. September: Aserbaidschan. Beitritt zur GUS
- 24. September: Norodom Sihanouk wird König von Kambodscha
- 24. September: Verkündung der Verfassung als Königreich Kambodscha
- 27. September: Mazedonien wird Mitglied der IAEO (Internationale Atomenergiebehörde)
- 30. September: Niederlage Georgiens gegen Abchasien
- 3. Oktober: Aserbaidschan. Heydär Äliyev wird Präsident
- 3. Oktober: Somalia. Operation Irene (bekannt als Black Hawk Down)
- 3. Oktober: Russland. Bewaffnete Revolte
- 4. Oktober: Mazedonien wird Mitglied der Interpol
- 4. Oktober: Slowenien wird Mitglied WTO (Welthandelsorganisation)
- 5. Oktober: Die UNAMIR-Mission der Vereinten Nationen wird nach Ruanda gesandt
- 8. Oktober: Georgien stellt Antrag auf Aufnahme in die GUS
- 20. Oktober: Andorra wird Mitglied in der UNESCO
- 21. Oktober: Burundi. Putschversuch. Ermordung von Staatspräsident Melchior Ndadaye
- 26. Oktober: Usbekistan und Niue werden Mitglied in der UNESCO
- 1. November: Der Vertrag von Maastricht tritt in Kraft
- 8. November: Slowenien wird Mitglied in der FAO (VN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation)
- 12. November: In Afghanistan ist nach 100 Jahren von 1893 bis 1993 die Durand-Linie der Briten abgelaufen
- 12. November: Andorra wird Mitglied in der UIT (Unión Internacional de Telecomunicaciones)
- 22. November: Armenien. Neues Zahlungsmittel: der Dram
- 2. Dezember: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Namibia
- 5. Dezember: El Hadi Omar Bongo Ondimba wird nach demokratischen Wahlen erneut Staatspräsident von Gabun
- 5. Dezember: der Wiener Bürgermeister Helmut Zilk wird bei einem Briefbombenattentat verletzt
- 7. Dezember: Côte d'Ivoire. Tod des Staatspräsidenten Félix Houphouët-Boigny
- 12. Dezember: Erste freie Wahlen in Russland
- 19. Dezember: Guinea. Erste demokratische Präsidentschaftswahlen. Staatspräsident Lansana Conté wird in seinem Amt bestätigt
- 30. Dezember: Israel und der Heilige Stuhl beschließen die Aufnahme diplomatischer Beziehungen
- 31. Dezember: Peru gibt sich eine neue Verfassung und wird Republik

Kultur


- 24. Oktober: Eröffnung der Straße der Menschenrechte

Katastrophen


- 13. Januar: Erdbeben der Stärke 6,9 auf Papua Neuguinea. 60 Tote
- 14. Januar: Vor der Insel Rügen sinkt das polnische FährschiffJan Heweliusz“. 55 Menschen starben
- 8. Februar: Teheran, Iran. Kollision zwischen einer iranischen Verkehrsmaschine und einer iranischen Militärmaschine nach dem Start in Teheran. Alle 132 Menschen sterben
- 12. März: New York, USA. Ein Blizzard hält sich 3 Tage über der Stadt. 3 Milliarden USD Sachschaden und 243 Tote
- 10. Mai bei dem Brand in der Spielzeugfabrik Kader am Stadtrand von Bangkok sterben etwa 188 Arbeiter und Arbeiterinnen, 500 werden schwer verletzt. Das Ausmaß der Katastrophe wurde verschlimmert durch dem Umstand, dass die Ausgänge der Fabrik verschlossen gewesen waren, um Plünderungen zu verhindern
- 19. Mai: Kolumbien. Ein kolumbianisches Verkehrsflugzeug prallt in Nordwesten Kolumbiens gegen einen Berg. Alle 132 Menschen an Bord sterben
- 12. Juli: Ein Erdbeben der Stärke 7,7 auf Hokkaidō, Japan. 243 Tote
- 31. Juli: Nepal. Eine Dornier Do 228 der Everest Air stürzt im Hochland ab. Alle 19 Menschen an Bord sterben
- 28. August: Khorugh, Tadschikistan. Entführer zwingen den Piloten einer Jakowlew Jak-40 der Taijkistan Airlines, die überladene Verkehrsmaschine zu starten, aber diese konnte nicht abheben, sondern schoss über die Startbahn hinaus und fiel in ein Flussbett. 82 Menschen sterben, 49 können gerettet werden
- 14. September: Warschau, Polen. Ein Airbus A320 der Lufthansa fängt nach der Landung Feuer. 2 Personen sterben, 68 überleben
- 24. September: Überschwemmung in Brig (Schweiz). 2 Tote und Sachschäden von ca. 600 Mio. CHF
- 29. September: Erdbeben der Stärke 6,2 in der Region Latur/Killari, Indien, 9.750 Tote
- Dezember: Jahrhunderthochwasser an Rhein und Mosel

Wirtschaft


- 1. Januar: Verwirklichung des Europäischen Binnenmarktes

Wissenschaft


- 28. März: Entdeckung des zweiten Transneptun-Asteroiden 1993 FW. Seine Umlaufzeit ist 288 Jahre, seine Größe etwa 300 km
- 16. August: Das Debian-Projekt wird durch Ian Murdock gegründet
- 9. September: In Trier wird bei Ausschachtungsarbeiten für eine Tiefgarage nahe der Römerbrücke ein Schatz mit 2.558 römischen Goldmünzen gefunden. Er hat einen geschätzten Wert von 2,6 Millionen Euro
- 14. September: Entdeckung von 1993 RO, des ersten Plutino unter den transneptunischen Asteroiden. Seine Umlaufzeit ist wie bei Pluto 249 Jahre, seine Größe etwa 140 km
- 16. September: Entdeckung von 1993 SB und 193 SC, des zweiten und dritten Plutino. Die Umlaufzeiten sind 248–251 Jahre, die Größen etwa 200 und 300 km

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 8. Mai: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Tony Tucker im Thomas & Mack Center, Las Vegas, durch Sieg nach Punkten
- 4. Juli: Deutschland gewinnt in München zum ersten Mal die Basketball-Europameisterschaft
- 12. Juli: Bayer Leverkusen gewann den DFB-Pokal
- 1. Oktober: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Frank Bruno im Arms Park, Cardiff, Wales, durch technischen K.O
- 3. bis 5. Dezember: Deutschland (mit Michael Stich, Marc-Kevin Goellner) gewinnt das Davis Cup-Finale gegen Australien (in Düsseldorf)

Geboren


- 1. September: Ilona Mitrecey, französische Sängerin
- 6. Dezember: Elián González, kubanisches Flüchtlingskind

Gestorben


- 1. Januar: Anna Wimschneider, deutsche Bäuerin und Schriftstellerin (
- 1919)
- 5. Januar: Juan Benet, spanischer Schriftsteller (
- 1927)
- 6. Januar: Rudolf Chametowitsch Nurejew, einer der bedeutendsten Ballett-Tänzer (
- 1938)
- 6. Januar: Elke Kast, deutsche Fernsehansagerin (
- 1946)
- 6. Januar: Dizzy Gillespie, US-amerikanischer Jazzmusiker, Komponist, Sänger und Bandleader (
- 1917)
- 13. Januar: René Pleven, französischer Politiker (
- 1901)
- 13. Januar: Ludwig Metzger, deutscher Politiker (
- 1902)
- 14. Januar: Gregor Determann, deutscher Politiker (
- 1911)
- 15. Januar: Henry Iba, US-amerikanischer Basketballtrainer (
- 1904)
- 20. Januar: Audrey Hepburn, Schauspielerin britisch-niederländischer Herkunft (
- 1929)
- 22. Januar: Jim Pollard, US-amerikanischer Basketballspieler (
- 1922)
- 23. Januar: Thomas A. Dorsey, Blues- und Gospel-Sänger und Pianist (
- 1899)
- 24. Januar: Thurgood Marshall, Bürgerrechtler, Mitglied des Obersten Gerichtshofs der USA (
- 1908)
- 26. Januar: Axel von dem Bussche, Offizier des Heeres während des 2. Weltkrieges (
- 1919)
- 27. Januar: André the Giant, Wrestler und Schauspieler (
- 1946)
- 29. Januar: Walter Kolbenhoff, deutscher Schriftsteller, Journalist und Rundfunkredakteur (
- 1908)
- 2. Februar: Helmut Schoeck, österreichischer Soziologe (
- 1922)
- 5. Februar: Hans Jonas, deutsch-jüdischer Philosoph und Ethiker (
- 1903)
- 5. Februar: Joseph L. Mankiewicz, US-amerikanischer Filmregisseur (
- 1909)
- 6. Februar: Arthur Ashe, US-amerikanischer Tennispieler (
- 1943)
- 8. Februar: Franz Schnyder, Schweizer Filmregisseur (
- 1910)
- 11. Februar: Robert W. Holley, US-amerikanischer Biochemiker (
- 1922)
- 12. Februar: James Bulger, Mordopfer (
- 1990)
- 15. Februar: Louis Haefliger, Delegierter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (
- 1904)
- 20. Februar: Ferruccio Lamborghini, Autobauer und Vater der Automarke Lamborghini (
- 1916)
- 21. Februar: Inge Lehmann, dänische Seismologin (
- 1888)
- 21. Februar: Jean Lecanuet, französischer Politiker (
- 1920)
- 24. Februar: Bobby Moore, britischer Fußballspieler (
- 1941)
- 25. Februar: Eddie Constantine, US-amerikanischer Filmschauspieler (
- 1917)
- 28. Februar: Honda Ishirō, Filmregisseur (
- 1911)
- 1. März: Arnold Dannenmann, evangelischer Theologe (
- 1907)
- 3. März: Albert Sabin, Arzt, Virologie, Entwickler der Polio-Schluckimpfung (
- 1906)
- 4. März: Art Hodes, Jazz-Pianist, -Komponist, -Bandleader und -Journalist (
- 1904)
- 5. März: Cyril Collard, französischer Regisseur (
- 1957)
- 6. März: Walther Geiser, Schweizer Komponist und Musikpädagoge (
- 1897)
- 8. März: Anna Oppermann, deutsche bildende Künstlerin (
- 1940)
- 8. März: Don Barksdale, US-amerikanischer Basketballspieler (
- 1923)
- 8. März: Wilhelm Georg Berger, Komponist und Musikwissenschaftler aus Rumänien (
- 1929)
- 9. März: Bob Crosby, US-amerikanischer Sänger und Big Band-Leiter (
- 1913)
- 9. März: Cyril Northcote Parkinson, britischer Historiker und Publizist (
- 1909)
- 9. März: Max August Zorn, US-amerikanischer Professor der Mathematik (
- 1906)
- 10. März: Guido Wieland, österreichischer Kammer- und Filmschauspieler, Regisseur (
- 1906)
- 12. März: Robert Giscard, Arzt und einer der ersten sieben Brüder der Communauté de Taizé (
- 1923)
- 15. März: Karl Mai, deutscher Fußballspieler (
- 1928)
- 15. März: Ricardo Manuel Arias Espinoza, 29. Staatspräsident von Panama (
- 1912)
- 16. März: Chishu Ryu, japanischer Schauspieler (
- 1904)
- 17. März: Helen Hayes, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1900)
- 19. März: Georges Garvarentz, französischer Komponist und Arrangeur (
- 1931)
- 20. März: Polykarp Kusch, US-amerikanischer Physiker (
- 1911)
- 21. März: Sebastiano Baggio, Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1913)
- 22. März: Gret Palucca, deutsche Tänzerin und Tanzpädagogin (
- 1902)
- 24. März: John Hersey, US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist (
- 1914)
- 26. März: Reuben Fine, US-amerikanischer Schachspieler und Psychoanalytiker (
- 1914)
- 31. März: Brandon Lee, US-amerikanischer Schauspieler; Sohn von Bruce Lee (
- 1965)
- 4. April: Fritz Trautwein, Architekt (
- 1911)
- 6. April: Inge von Wangenheim, deutsche Schriftstellerin und Schauspielerin (
- 1912)
- 8. April: Marian Anderson, US-amerikanische Opernsängerin (
- 1897)
- 10. April: Chris Hani, südafrikanischer Politiker (
- 1942)
- 13. April: Henning Schwarz, deutscher Politiker und Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (
- 1928)
- 15. April: Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet (
- 1945)
- 15. April: Eduard Rhein, Erfinder, Publizist und Schriftsteller (
- 1900)
- 17. April: Turgut Özal, Staats- und Ministerpräsident der Türkei (
- 1927)
- 20. April: Evelyne Hall, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin (
- 1909)
- 20. April: Cantinflas, Schauspieler, Sänger, Komiker und Produzent. (
- 1911)
- 23. April: Bertus Aafjes, niederländischer Schriftsteller (
- 1914)
- 23. April: Marguerite Broquedis, französische Tennisspielerin (
- 1893)
- 23. April: Günther Storck, katholischer Priester und sedisvakantistischer Bischof (
- 1938)
- 23. April: Guido Carli, italienischer Ökonom und Politiker (
- 1914)
- 23. April: César Chávez, Gründer der US-amerikanischen Landarbeitergewerkschaft (
- 1927)
- 24. April: Gustl Bayrhammer, deutscher Schauspieler (
- 1922)
- 24. April: Oliver Tambo, südafrikanischer anti-Apartheits Politiker (
- 1917)
- 27. April: Hans Sahl, deutscher Schriftsteller und Kritiker (
- 1902)
- 27. April: Jörgen Andersen, Politiker (
- 1905)
- 28. April: Jim Valvano, US-amerikanischer Basketballtrainer (
- 1946)
- 28. April: Werner Koch (Sachverständiger), Wertermittlungs-Experte (
- 1927)
- 28. April: Walentina Stepanowna Grisodubowa, sowjetische Pilotin (
- 1910)
- 29. April: Wilhelm Hanle, Physiker (
- 1901)
- 1. Mai: Pierre Bérégovoy, französischer Politiker der Sozialisten (
- 1925)
- 1. Mai: Zeno Colò, italienischer Skirennläufer (
- 1920)
- 6. Mai: Robert Becker, US-amerikanischer Regisseur (
- 1946)
- 9. Mai: Iván Patachich, ungarischer Komponist und Dirigent (
- 1922)
- 9. Mai: Freya Madeline Stark, eine englische Orient- und Forschungsreisende, Reiseschriftstellerin (
- 1893)
- 12. Mai: Edda Seippel, deutsche Schauspielerin (
- 1919)
- 14. Mai: Hugo Wiener, österreichischer Komponist und Pianist (
- 1904)
- 18. Mai: Heinrich Albertz, deutscher Politiker (
- 1915)
- 21. Mai: John Frost, britischer Generalmajor und Luftwaffenoffizier (
- 1912)
- 24. Mai: Hermann Vetters, österreichischer Archäologe (
- 1915)
- 24. Mai: Juan Jesús Posadas Ocampo, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal (
- 1926)
- 25. Mai: Buddhadasa, Buddhistischer Mönch (
- 1906)
- 26. Mai: Hellmut Diwald, deutscher Historiker und Publizist (
- 1929)
- 30. Mai: Sun Ra, Jazzkomponist und Jazzmusiker (
- 1914)
- 5. Juni: Conway Twitty, US-amerikanischer Sänger (
- 1933)
- 7. Juni: Dražen Petrović, kroatischer Basketballspieler (
- 1964)
- 10. Juni: Arleen Augér, US-amerikanische Sopranistin (
- 1939)
- 12. Juni: Ingeborg Weber-Kellermann, deutsche Volkskundlerin (
- 1918)
- 13. Juni: Deke Slayton, US-amerikanischer Astronaut (
- 1924)
- 15. Juni: John Connally, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Texas, Finanzminister (
- 1917)
- 18. Juni: Wilhelm A. Kewenig, deutscher Politiker (
- 1934)
- 20. Juni: Hans Sachs, Nürnberger Oberstaatsanwalt (
- 1912)
- 24. Juni: Archibald Williams, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1915)
- 25. Juni: Mona Baptiste, Schlagersängerin (
- 1928)
- 26. Juni: Michael Newrzella, deutscher GSG9-Beamter (
- 1967)
- 27. Juni: Wolfgang Grams, Terrorist der Roten Armee Fraktion (RAF) (
- 1953)
- 27. Juni: Kurt Mahr, deutscher Schriftsteller (
- 1934)
- 28. Juni: GG Allin, US-amerikanischer Rock- und Punkmusiker (
- 1956)
- 29. Juni: Erich Deuser, Physiotherapeut der deutschen Fußballnationalmannschaft (
- 1910)
- 1. Juli: Gert Hofmann, deutscher Schriftsteller (
- 1931)
- 2. Juli: Fred Gwynne, US-amerikanischer Schauspieler und Autor (
- 1926)
- 3. Juli: Curly Joe DeRita, Komiker (
- 1909)
- 7. Juli: Günther Tietjen, deutscher Politiker und MdB (
- 1943)
- 12. Juli: Gusti Huber, österreichische Theater- und Filmschauspielerin (
- 1914)
- 14. Juli: Léo Ferré, französischer Chansonsänger und -komponist (
- 1916)
- 15. Juli: Clarence Melvin Zener, US-amerikanischer Physiker (
- 1905)
- 18. Juli: Jean Negulesco, rumänischer Regisseur (
- 1900)
- 19. Juli: Gordon Joseph Gray, Erzbischof von Edinburgh und Kardinal (
- 1910)
- 19. Juli: Fred Liewehr, Wiener Kammerschauspieler (
- 1909)
- 21. Juli: Paul Müller-Zürich, Schweizer Komponist (
- 1898)
- 25. Juli: Hedwig Jochmus, deutsche Politikerin und MdB (
- 1899)
- 25. Juli: Vincent Joseph Schaefer, US-amerikanischer Chemiker und Meteorologe (
- 1906)
- 26. Juli: Matthew Ridgway, US-amerikanischer General (
- 1895)
- 30. Juli: Edward Raczyński, polnischer Diplomat und Politiker (
- 1891)
- 31. Juli: Baudouin I. (Belgien), König von Belgien (
- 1930)
- 1. August: Klaus Oswatitsch, österreichischer Physiker (
- 1910)
- 2. August: Guido del Mestri, Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1911)
- 3. August: Chinmayananda, ist Lehrer des modernen Hinduismus, Begründer der Chinmaya-Mission (
- 1916)
- 7. August: Gerhard Neuser, ehemaliger deutscher Fußballspieler (
- 1938)
- 9. August: Reinhard Kamitz, österreichischer Politiker (
- 1907)
- 10. August: Irene Sharaff, US-amerikanische Kostümbildnerin (
- 1910)
- 13. August: Helene Jacobs, Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus (
- 1906)
- 15. August: Robert Kempner, deutsch-jüdischer Jurist und Rechtsanwalt (
- 1899)
- 20. August: Hans Lebert, österreichischer Schriftsteller und Opernsänger (
- 1919)
- 22. August: Dinmuhamed Achmedowitsch Kunajew, sowjetischer Politiker (
- 1911)
- 26. August: Kar

Kategorie:1993

ja:Category:1993年 simple:Category:1993

Indigene Völker

Indigene Völker ist eine relativ junge Lehnübersetzung, wahrscheinlich vom spanischen Pueblos indígenas und bezeichnet Gemeinschaften von Ureinwohnern einer Region oder eines Landes. Der Ausdruck "Indigene Völker" hat in Lateinamerika als Sammelbezeichnung für alle Nachkommen der vorkolumbianischen Bevölkerung die auf Kolumbus' Verwechslung mit Indien beruhenden Begriffe Indios/Indianer ersetzt. In internationalen politischen Kontexten ist "Indigene Völker"/"Indigenous Peoples"/"Pueblos Indígenas" die übliche Sammelbezeichnung für Ureinwohnervölker aller Kontinente, während im nationalen Rahmen oft andere Sammelbegriffe verwendet werden (z.B. Aborigines, Native Americans, First Nations, Adivasi).

Definition

Die heute meistgebrauchte Definition dieses Begriffs geht auf UN-Sonderberichterstatter José Martínez-Cobo zurück, der diesen 1986 in seiner grundlegenden Studie über Diskriminierung gegen Indigene Völker (UN-Dokument Nr. E/CN.4/Sub.2/1986/87) an vier Kriterien knüpfte. Der hier gewählte Wortlaut weicht leicht von der Cobo-Definition ab und orientiert sich an der weiter präzisierten Fassung von Erika-Irene Daes, der langjährigen Vorsitzenden der WGIP. (Siehe: Working Paper by the Chairperson-Rapporteur, Mrs. Erica-Irene A. Daes, on the concept of indigenous people[http://www.unhchr.ch/Huridocda/Huridoca.nsf/(Symbol)/E.CN.4.Sub.2.AC.4.1996.2.En?Opendocument]):
- Zeitliche Priorität in Bezug auf die Nutzung oder Besiedlung eines bestimmten Territoriums: Indigene Völker sind relativ die "ersten" Bewohner eines Gebiets.
- Die freiwillige Bewahrung kultureller Besonderheit (voluntary perpetuation of cultural distinctiveness), die die Bereiche Sprache, Gesellschaftsorganisation, Religion und spirituelle Werte, Produktionsweisen und Institutionen betreffen kann: Indigene Völker sind kulturell deutlich von der dominierenden Gesellschaft unterschieden.
- Selbstidentifikation und Anerkennung durch andere als eine distinkte Gemeinschaft: Die Betroffenen müssen selbst mehrheitlich der Ansicht sein, dass sie einer distinkten Gruppe (einem Volk) angehören und dass dieses als "indigen" anzusehen ist. Gleichzeitig muss diese Ansicht von anderen, etwa von Angehörigen anderer indigener Völker in nennenswertem Umfang geteilt werden.
- Eine Erfahrung von Unterdrückung, Marginalisierung, Enteignung, Ausschluss oder/und Diskriminierung, wobei diese Bedingungen fortbestehen oder nicht: Der Grad der heute fortbestehenden Unterdrückung kann höchst unterschiedlich sein - von struktureller Benachteilung bei Aufstiegsmöglichkeiten bis hin zu Zwangsvertreibung und Ausrottung. Als Gruppe erfahrene Unterdrückung ist in jedem Fall konstitutiv für das politische Selbstverständnis indigener Völker. Diese vier Kriterien müssen nicht immer in gleicher Weise zutreffen, sondern es handelt sich hierbei um eine Arbeitsdefinition, die die Mehrzahl der Fälle angemessen beschreibt. Ein exklusive, "harte" Definition des Begriffs "Indigene Völker" kann und soll es nach Ansicht ihrer Vertreter, die aber auch von der UNO-Arbeitsgruppe über indigene Bevölkerungen geteilt wird, nicht geben. (Siehe: Working Paper by the Chairperson-Rapporteur, Mrs. Erica-Irene A. Daes, on the concept of "indigenous people"[http://www.unhchr.ch/Huridocda/Huridoca.nsf/(Symbol)/E.CN.4.Sub.2.AC.4.1996.2.En?Opendocument]) Es kann immer Fälle geben, in denen das Konzept "indigen" Anwendung findet, obwohl einzelne Kriterien nicht bzw. nicht mehr zutreffen. So kann die Selbstidentifikation als "indigen" fortdauern, auch wenn die erlittene Marginalisierung bereits (weitestgehend) überwunden ist, so etwa bei den Inuit Grönlands. Ein zentrales Element der Unterscheidung indigener Gemeinschaften von der nicht-indigenen Mehrheitsgesellschaft ist oftmals die besonders enge Bindung indigener Kulturen an ihr jeweiliges Territorium sowie die besonders enge Beziehung zu diesem, die zumeist auch spirituelle Dimension besitzt. (Siehe auch Indigenous Peoples and their Relationship to Land[http://www.unhchr.ch/Huridocda/Huridoca.nsf/(Symbol)/E.CN.4.Sub.2.2001.21.En?Opendocument], Arbeitspapier von Erika-Irene Daes, der früheren Vorsitzenden der WGIP.) Zentral zum Verständnis des Begriffs ist der Aspekt des Kollektivs. Indigene Völker existieren als Gesellschaften, nicht als bloße Ansammlung von Individuen. Somit sind die Forderungen nach indigenen Rechten überwiegend Forderungen nach Kollektivrechten.

Unterscheidung zu anderen Begriffen

Eingeborene

Die deutsche Übersetzung des Begriffs "indigen" lautet eingeboren. Wegen des kolonialen bzw. romantisierenden Beiklangs ist dieser Begriff jedoch belastet. (Eine weitere, bislang im Deutschen nicht eingebürgerte Variante der Übersetzung wäre "einheimisch", vgl. niederländ.
Inheemse Volken.)

Naturvölker

Der romantisierende Begriff Naturvolk wird im Deutschen oft synonym mit "Indigene Völker" verwandt. Dieser Begriff kennt keine englische Entsprechung und spielt daher international keine Rolle. Während indigen eine
politische Kategorie ist, rekurriert Naturvolk auf das romantische Ideal des Edlen Wilden, der in vollkommener Harmonie mit der Natur lebe. Dabei wird übersehen, dass auch "naturverbundene" menschliche Gemeinschaften stets auch Kultur hervorbringen. So sind beispielsweise auch die tropischen Regenwälder und die Tundren des russischen Nordens Kulturlandschaften, die durch indigene Völker geprägt wurden und werden. "Indigene Völker" bezieht sich zentral auf den Umstand der Diskriminierung und fordert die Realisierung und Respektierung von Menschenrechten ein. Für Anhänger des "Naturvolk"-Begriffs (im deutschsprachigen Raum etwa der Verein Freunde der Naturvölker e.V.[http://naturvoelker.org]) stehen dagegen Menschenrechte nicht im Vordergrund, sondern sie streben die Konservierung einer vermeintlich oder tatsächlich naturnahen, nicht-technisierten Lebensweise an, was die Gefahr des Paternalismus birgt. Wenn sie nach technischen Errungenschaften oder europäischer Bildung streben, begehen "Naturvölker" nach dieser Überzeugung Verrat an sich selbst. Dagegen impliziert das Konzept "indigene Völker" zuallererst das Recht der Betroffenen, selbst über die eigene Entwicklung zu bestimmen, unabhängig davon, ob das Resultat dem Klischee vom Edlen Wilden entspricht, oder nicht.

Nationale Minderheiten/Volksgruppen

Vertreter indigener Völker legen großen Wert auf die Unterscheidung zwischen nationalen Minderheiten bzw. Volksgruppen und "indigenen Völkern". Zu den wichtigsten Unterscheidungsmerkmalen gehören die spezifische Bindung indigener Völker an ihre jeweiligen Territorien, der Umstand der politischen und ökonomischen Marginalisierung, sowie der größere kulturelle und soziale Abstand zur jeweiligen Mehrheitsgesellschaft. Eindeutig um nationale Minderheiten handelt es sich bei Angehörigen einer Ethnie, die in einem anderen Staat die Titularnation stellt, also etwa Ungarn in Rumänien, Dänen in Schleswig-Holstein, Serben in Kroatien oder Polen in Litauen. Gleichzeitig werden aber auch Bevölkerungsgruppen ohne ein solches "Mutterland" oft als "nationale Minderheiten" und keineswegs als "indigene Völker" eingestuft, so etwa Bretonen in Frankreich oder Sorben und Friesen in Deutschland. Im letzteren Fall hängt die Unterscheidung zwischen Minderheit und indigenem Volk wesentlich von ökonomischen und kulturellen Faktoren sowie insbesondere von der Selbsteinschätzung der Betroffenen ab. So haben Vertreter der Sorben eine Selbstidentifikation als "indigen" stets abgelehnt.

Stammesvölker

Der Terminus Stammesvölker wird von der britischen Organisation Cultural Survival bevorzugt und ist in der Praxis zumeist deckungsgleich mit "indigene Völker". Der letztere Terminus hat jedoch den Vorteil, genauer und umfassender definiert und nicht an eine bestimmte Form der Sozialorganisation gebunden zu sein.

Autochthone Völker

Der Begriff "Autochthonen Völker" ist ein Synonym zu "indigene Völker", das v.a. im Französischen häufiger verwendet wird ("peuples autochtones").

Konfliktfelder

Land- und Ressourcenkonflikte

Da viele indigene Völker in enorm ressourcenreichen Gebieten der Erde leben, sind Konflikte, v.a. um Landnutzung und -rechte, ein generelles Problem dieser Völker. Ein Großteil der Uran-, Erdöl-, Gold- und Kohleförderung der Erde findet in den Gebieten indigener Völker statt. Ähnliches gilt für einen großen Teil der Atomtests der letzten Jahrzehnte, für Atommüllendlager und Großstaudämme. Dabei ziehen die Aktivitäten transnationaler Konzerne oftmals Militarisierung, Gewalt und bewaffnete Konflikte nach sich, so etwa auf der zu Papua-Neuguinea gehörenden Insel Bougainville, bei der ein Bürgerkrieg um eine Kupfermine des Konzerns Rio Tinto etwa 10 000 Menschen das Leben kostete. Für eine allgemeine Analyse
siehe auch das Arbeitspapier Indigenous Peoples and Conflict Resolution[http://www.ohchr.org/english/issues/indigenous/docs/wgip22/2.pdf ] von Miguel Alfonso Martínez, dem gegenwärtigen Vorsitzenden der UNWGIP

Der Streit um das kleine 's'

Der "Streit ums kleine 's'", also die Frage, ob es indigenous
peoples (Völker) oder nur indigenous people (Menschen) gibt, gehört zu den bis heute am heftigsten umkämpften Fragen. Aus diesem Grund heißt die zuständige UNO-Arbeitsgruppe bis heute Working Group on Indigenous Populations (UNWGIP) und nicht "Working Group on Indigenous Peoples". Ebenso heißt das von der UNO ausgerufene Jahrzehnt der Indigenen Völker offiziell "Decade of the World's Indigenous People" und ein neu eingerichtes UN-Gremium in New York, das ursprünglich den Namen "Permanent Forum on Indigenous Peoples" erhalten sollte, wurde letztendlich unter dem Namen "Permanent Forum on Indigenous Issues" (Ständiges Forum über indigene Angelegenheiten) begründet. Der ernsthafte Hintergrund dieses Streits ist, dass das Völkerrecht mit dem Begriff Volk weitreichende spezifische Rechte verbindet, zuallererst das Recht auf Selbstbestimmung, was die freie Verfügung über Land und Ressourcen einschließt. Da indigene Völker häufig in der ressourcenreichen Regionen leben, fürchten zahlreiche Regierungen, im Falle einer Anerkennung dieses Rechts, die Kontrolle über diese Bodenschätze zu verlieren. Weiterhin besteht in Ländern, wo gewaltsame Konflikte zwischen Regierungen und indigenen Völkern stattfinden, mitunter die Befürchtung einer Sezession der letzteren. Historisch gibt es jedoch zahlreiche Beispiele dafür, dass Kolonialmächte indigene Völker als souveräne Rechtssubjekte anerkannt haben. Dies dokumentieren zuallererst zahlreiche historische Verträge, die etwa zwischen der englischen oder spanischen Krone oder der US-Regierung und indigenen Völkern in Nordamerika abgeschlossen wurden.

Forderungen indigener Völker

Zentrale Forderung der meisten Organisationen indigener Völker ist die verbindliche und uneingeschränkte Anerkennung ihrer Menschenrechte, beginnend mit dem Recht auf Selbstbestimmung, wie es in den ersten Artikeln der Internationalen Pakte über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte sowie über bürgerliche und politische Rechte, also der beiden wichtigsten völkerrechtlich verbindlichen Menschenrechtsdokumente ausdrücklich anerkannt wird. Dabei ist
Selbstbestimmung keineswegs gleichbedeutend mit Sezession und der Gründung eines eigenen Staates, sondern es geht um die prinzipielle Anerkennung eines Rechts. In Fällen, wo z.B. transnationale Konzerne große industrielle Vorhaben (z.B. Bau von Großstaudämmen, Erdöl- oder Uranförderung, Atomtests, Entsorgung von Giftmüll) auf von indigenen Völkern genutzten oder bewohnten Territorien planen, fordern indigene Völker, dass dies nur nach einer Freien, Vorherigen und Informierten Zustimmung ([http://www.ohchr.org/english/issues/indigenous/docs/wgip22/4.pdf Free, Prior and Informed Consent]) geschehen darf. In einigen Ländern ist die Forderung nach Free, Prior and Informed Consent bereits gesetzlich verwirklicht, so etwa auf den Philippinen. Auf der Ebene des internationalen Rechts lauten die wichtigsten Forderungen: Verabschiedung der Erklärung der Rechte der Indigenen Völker sowie die Ratifierung des Übereinkommens Nr. 169[http://www.ilo169.de/index.php?option=content&task=view&id=20&Itemid=31] der Internationalen Arbeitsorganisation.

Indigene Völker weltweit

Die Gesamtzahl der Angehörigen der indigenen Völker der Erde wird auf etwa 350 Millionen Menschen geschätzt. Dabei existieren v.a. in Asien und Afrika erhebliche Unsicherheiten. Denn in diesen beiden vormals fast vollständig kolonisierten Kontinenten stellen sich zahlreiche Regierungen auf den Standpunkt, dass die gesamte Bevölkerung gleichermaßen
indigen sei, wobei sie jedoch übersehen, dass "echte" indigene auch in einer postkolonialen Ära oftmals einer fortdauernden Unterdrückung ausgesetzt sind, von der die Mehrheit nicht mehr betroffen ist. Indigene Völker werden daher oft auch als innere Kolonien oder Vierte Welt bezeichnet. Siehe auch:
- Liste indigener Völker
- Indigene Völker Südamerikas
- Indianer Nordamerikas
- Indigene Völker Mittelamerikas und der Karibik
- Indigene Völker Europas
- Indigene Völker Afrikas
- Indigene Völker Asiens
- Indigene Völker Australien-Ozeaniens

Siehe auch


- Ethnische Minderheit
- Ethnos
- Volksstamm
- Ureinwohner
- Naturvolk
- Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen
- Menschenrechte

Weblinks


- [http://www.infoe.de/ Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie e.V. (infoe)]
- [http://www2.gtz.de/indigenas/deutsch/einleitung/index.html GTZ: Wer sind indigene Völker?]
- [http://www.ilo169.de/ Kampagne zur Ratifizierung der ILO-Konvention 169 über indigene Völker]
- [http://www.speaking4earth.com/ Speaking 4 Earth] - Menschenrechtsportal des Netherlands Centre for Indigenous Peoples
- [http://www.iwgia.org/ International Work Group on Indigenous Affairs (IWGIA)]
- [http://www.cwis.org/ Centre for World Indigenous Studies]
- [http://www.pygmies.info/ Indigene Völker Afrikas]
- [http://www.hrusa.org/indig/ Indigenous Peoples' Human Rights Project]
- [http://www.oew.org/de/aktuellesartikel.php?id=227 Eine Definition (Quelle: OEW)]
- [http://www.oew.org/de/aktuellesartikel.php?id=228 Ein gut gehütetes Geheimnis: Die UN-Dekade der Indigenen Völker - ein relatives Scheitern, eine Dekade der Rhetorik? (Quelle: OEW)] ! als:Ureinwohner ja:先住民 nb:Urfolk


Flussregenpfeifer

Der Flussregenpfeifer (Charadrius dubius) ist eine Vogelart aus der Familie der Regenpfeifer (Charadriidae).

Beschreibung

Ein ausgewachsener Flussregenpfeifer wird 15 bis 18 cm groß und wiegt 25 bis 55 g. Die Flügelspannweite erreicht 34 bis 45 cm. Sein Rücken ist braun und seine Unterseite ist weiß gefärbt. Der kurze Schnabel ist dunkel und seine Beine sind braungelb gefärbt. Der Flussregenpfeifer hat schwarzen Augen mit einem gelben Augenring. Der vordere Teil vom Kopf ist schwarz-weiß gezeichnet. Ebenso besitzt der Flussregenpfeifer ein schwarzes Halsband. Männchen und Weibchen haben die gleiche Färbung. Sein Ruf klingt in etwa wie "piu" oder "pri".

Lebensraum

Regenpfeifer] Der Flussregenpfeifer lebt auf Schlamm-, Sand-, Kiesflächen und in Baggerseen. (außer Schottland, Irland, Norwegen und Island) Baggerseen sowie Kiesgruben sind meisten aber nur Ausweichmöglichkeiten, seitdem es nur noch sehr wenige natürliche Flussläufe mit Kiesbänken gibt. In der Winterzeit November bis Februar ist der Langstreckenzieher, der hauptsächlich in der Nacht zu seinem Winterquartier fliegt, Gast im Mittelmeerraum und in Afrika.

Ernährung

Der Flussregenpfeifer ernährt sich Würmern, Spinnen, Insekten, Larven und anderen Weichtieren.

Fortpflanzung

Die Brutzeit erstreckt sich von April bis Juli. Das Nest ist eine Mulde im Boden und wird mit Pflanzenteilen und anderen Materialien ausgelegt. Das Weibchen legt vier Eier die durch ihr Farbmuster gut getarnt sind. Beide Eltern wärmen die Eier vier Wochen lang bis dann die Küken schlüpfen. Bei drohender Gefahr locken die Eltern, durch ein Verhalten namens Verleiten, die Tiere in eine andere Richtung und versuchen so ihre Jungen zu schützen. In Deutschland wird der Bestand auf 3000 Brutpaare geschätzt. Der Flussregenpfeifer ist eine bedrohte Vogelart.

Sonstiges

Der Flussregenpfeifer ist Vogel des Jahres 1993.

Weblinks


- [http://www.axel-horn.de Interessante Fotos zum Flußregenpfeifer in hoher Qualität.]
- [http://www.ebepe.com/html/rotschenkel.html Der Flußregenpfeifer] Bilddokumentation vom Neusiedlersee Kategorie:Regenpfeiferartige ja:コチドリ

NABU

Der Naturschutzbund (NABU) ist eine nichtstaatliche Organisation (NGO) auf internationaler und nationaler Ebene, die sich vor allem konkreten Zielen des Naturschutzes zuwendet, etwa dem Schutz von Flüssen, von Wäldern oder einzelner Tierarten. Der NABU ist ein föderal organisierter Verband. Die Organisationsstruktur reicht vom Bundesverband über die Landesverbände bis zu den Ortsgruppen in den einzelnen Gemeinden. Die Jugendorganisation des NABU, die Naturschutzjugend NAJU, arbeitet ebenfalls auf allen Ebenen des Bundes mit und zählt zu einer der mitgliederstärksten Kinder- und Jugendorganisationen in Deutschland. Eine jährliche Aktion der NAJU ist der „Erlebte Frühling". Im NABU-Bundesverband arbeiten über 30 ehrenamtlich tätige Bundesfachausschüsse und Bundesarbeitsgruppen an speziellen Themen. Die Palette reicht von einzelnen Artengruppen wie Insekten und Vögeln über Landnutzungsthematiken wie "Wald und Wild" oder "Streuobst" bis zu umweltpolitischen Themen wie "Verkehr" oder "Abfall", "Energie" und "Chemie". Im Bundesfachausschuss "Internationales" gibt es darüber hinaus zahlreiche Aktivitäten speziell in Mittelasien, im Kaukasus und in Afrika sowie im Zugvogelschutz z.B. für ziehende Greifvögel an der Straße von Messina in Süditalien. Spezielle Fachzeitschriften und teilweise auch umfangreiche Serviceleistungen existieren für die Bereiche Fledermausschutz, Streuobst, Entomologie und Mykologie. Der NABU kürt regelmäßig den Vogel des Jahres.

Geschichte

1899 gründete sich in Stuttgart der "Bund für Vogelschutz" um Lina Hähnle. In den Jahren 1938 bis 1945 war der Verein als "Reichsbund für Vogelschutz" gleichgeschaltet. Ab 1946 erfolgte unter der Präsidentschaft Hermann Hähnles der Wiederaufbau als BfV. 1965 wurde der BfV in "Deutscher Bund für Vogelschutz" (DBV) umbenannt und in Landesverbände untergliedert. Im Jahr 1990 fand dann der Zusammenschluss mit den in der ehemaligen DDR neu gegründeten Landesverbänden und die Umbenennung zu NABU statt.

Wirtschaftliche Lage

Im Jahr 2004 hatte der Verband 390.531 Mitglieder (10 % mehr als 2002). Die Beiträge, Spenden, Erbschaften, Zuschüsse und Bußgelder des NABU-Bundesverbandes - also ohne die Landes-, Kreis- und Ortsverbände - beliefen sich auf 16,9 Millionen Euro (6,8 % weniger als 2002) - die Gesamteinnahmen lagen bei 18 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote lag bei 53,9 % (2002: 47,8 %).

Weblinks


- [http://www.nabu.de www.nabu.de] - Offizielle Webseite des NABU Kategorie:Naturschutzorganisation

Speierling

Der Speierling (Sorbus domestica L.) ist ein Wildobstbaum aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der Speierling ist in Deutschland sehr selten geworden, es gibt nur noch wenige Exemplare in der Natur. Aus diesem Grund wurde der Speierling 1993 zum Baum des Jahres gewählt. In Hessen gibt es etwa 400 - 500 Speierlingsbäume die 80 Jahre oder älter sind. Beispielsweise gibt es in Kronberg im Taunus 47 alte und über 100 junge Speierlinge.

Morphologie und Verbreitung

Der Speierling ist ein 10 - 20 m hoher Baum. Er kann im Wald maximale Höhen von über 30 m und als Einzelbaum Durchmesser über 100 cm erreichen. In Mitteleuropa beträgt das Höchstalter 150 Jahre (im mediterranen Klima bis 300 Jahre). Der Speierling hat eine kleinschuppige, graubraune Borke und besitzt bis zu 25 cm lange Fliederblätter. Aus den Blüten im Mai entwickeln sich im September/Oktober 2 - 4 cm große birnen- bis apfelförmige Früchte. Sie werden von Vögeln und Säugetieren verbreitet. Der Speierling ist eine submediterrane Art und kommt in Deutschland im sommerwarmen und trockenen Eichen-Hainbuchen-Wald und Flaumeichen-Wald vor. Vor allem im Südwesten, im Rhein-, Mosel- und Nahetal, im Taunus und in Unterfranken. Hauptverbreitungsgebiet ist von Ostspanien über Frankreich, Italien, Balkan bis zur Krim und Kleinasien und Nordwestafrika. Speierlinge vermehren sich in der Natur nur selten generativ durch Samen. Die vegetative Vermehrung durch Wurzelbrut überwiegt.

Nutzung

Im Mittelalter war der Speierling ein wichtiges Kulturgehölz. Die Früchte sind aber erst im überreifen Zustand essbar. Der Saft der Früchte wird manchmal in geringen Mengen (1 bis 3%) statt Schwefel dem Apfelwein zugefügt um diesen haltbarer zu machen. Die vollreifen Früchte spielten in der Volksmedizin, wegen ihres Gerbstoffgehaltes, eine Rolle als Hausmedizin gegen Durchfall, Ruhr und Erbrechen. Heute werden sie zu Mus, Marmeladen und zu Speierlingsbrand verarbeitet. Die Wildfrucht wird unreif in erster Linie als Zugabe zum Apfelwein verwendet (0,1-2 %). Der gekelterte Speierlingssaft intensiviert bzw. verlängert durch seinen hohen Gerbstoffgehalt den Gärprozess des Apfelweins. Dadurch wird der Apfelwein herber, klarer, haltbarer und unverwechselbar im Geschmack. Der Speierling besitzt ein dunkelbraunes, schweres und hartes Holz. Es wird als wertvolles Möbel- und Furnierholz, zum Schnitzen und Drechseln verwendet.

Literatur


- Kausch-Blecken v. Schmeling, W., Der Speierling, 184 S., Bovenden, 2000, siehe auch: http://www.corminaria.de

Weblinks


- [http://www.boga.ruhr-uni-bochum.de/html/Sorbus_domestica_Foto.html Foto]
- [http://www.nabu.de/nh/archiv/speierling197.htm Eintrag deutscher Naturschutzbund]
- [http://www.seba.ethz.ch Projekt Förderung seltener Baumarten (SEBA, ETH Zürich):]
  - [http://www.seba.ethz.ch/pdfs/spei.pdf pdf-Merkblatt mit Verbreitungskarte Schweiz und Europa]
  - [http://www.seba.ethz.ch/lieblinge/lieb_spei.htm Arterkennung - auf den ersten Blick leicht eine Vogelbeere]
- [http://www.corminaria.de Zeitschrift Corminaria und Förderkreis Speierling]
- [http://www.genres.de/fgrdeu/loebf/pdf/jb2000.pdf Elsbeeren und Speierlinge - Erhaltung wertvoller Baumarten in Nordrhein-Westfalen (pdf-Datei)]
- [http://2004.lwf.bayern.de/waldinfo/baumarten/elsbeere-speierling.htm Elsbeeren und Speierlinge in Bayern]
- [http://www.environnement.public.lu/forets/dossiers/speierling/index.html Maßnahmen zur Erhaltung des Speierlings in Luxemburg]
- [http://www.wald-in-not.de/download13/speierling.pdf Seltene Bäume in unseren Wäldern – Erkennen, Erhalten, Nutzen - Der Speierling (pdf)]
- [http://rm.hawk-hhg.de/hawk/fk_ressourcen/media/Artikel_25.pdf Ressourcenmanagement und die Wiederbelebung gefährdeter Baumarten - Ein Beispiel für die Bedeutung der Diplomarbeiten (pdf)]
- [http://www.floraweb.de/datenservice/datenservice.html?datenservice/datenservicetext.html Eintrag Floraweb - Rote Liste - Status: nicht gefährdet]
- [http://www.floraweb.de/MAP/scripts/esrimap.dll?name=florkart&cmd=mapflor&app=distflor&ly=gw&taxnr=5704 Verbreitungskarte Deutschland] Kategorie:Baum Kategorie:Rosengewächse

Wildkatze

Die Wildkatze (Felis silvestris) ist eine Art innerhalb der Familie der Katzen. Diese Stammmutter unserer Hauskatzen ist weit verbreitet über Europa, Westasien und Afrika, wo sie Nagetiere, Vögel und andere Kleintiere jagt. Die Unterarten der Wildkatze werden zu drei geographisch wie im Erscheinungsbild deutlich voneinander getrennten Gruppen zusammengefasst:
- Waldkatze oder Europäische Wildkatze, mit drei Unterarten
- Falbkatze oder Afrikanische Wildkatze, mit neun Unterarten
- Steppenkatze oder Asiatische Wildkatze, mit drei Unterarten Als wahrscheinlicher Vorfahr aller Hauskatzen wird die Falbkatze angesehen, obwohl manche Wissenschaftler auch eine Beteiligung anderer Unterarten nicht ganz ausschließen wollen. Bild:Wildkatze_Feldkirch.jpg|Wildkatze in einem Wildpark Bild:Felis catus-skull-drawing.jpg|Schädel der Wildkatze Bild:AfricanWildCat.jpg|Afrikanische Wildkatze Kategorie:Katzen Kategorie: wild

Tier des Jahres

In verschiedenen Ländern wird von Naturschutz- oder Umweltverbänden alljährlich ein Tier des Jahres gewählt, über das dann im Laufe eines Jahres Informations- und Schutzkampagnen durchgeführt werden.

Tier des Jahres in Deutschland

Die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild wählt seit 1992 ein "Tier des Jahres".
Die Auswahl des "Tieres des Jahres" erfolgt nach der Gefährdung der Art oder ihres Lebensraumes durch den Menschen. Bisherige Tiere des Jahres:
- 1992 - Die Fledermaus
- 1993 - Die Wildkatze
- 1994 - Das Rotwild
- 1995 - Der Apollofalter
- 1996 - Der Feldhamster
- 1997 - Der Alpensteinbock
- 1998 - Die Unke
- 1999 - Der Fischotter
- 2000 - Die Äskulapnatter
- 2001 - Der Feldhase
- 2002 - Das Rotwild
- 2003 - Der Wolf
- 2004 - Der Siebenschläfer
- 2005 - Der Braunbär
- 2006 - Der Seehund

Tier des Jahres in der Schweiz

In der Schweiz wird das Tier des Jahres von der Organisation Pro Natura gewählt.
- 2000 - Die Luchse
- 2001 - Der Steinadler
- 2002 - Die Waldameisen
- 2003 - Der Schwalbenschwanz
- 2004 - Der Feldhase
- 2005 - Die Zauneidechse

Weblinks


- [http://www.sdwi.de/Tabelle/allgemein.html www.sdwi.de] - Die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild Kategorie:Ausgezeichnete Natur Kategorie:Zoologie

Helm-Knabenkraut

Das Helm-Knabenkraut (Orchis militaris) aus der Knabenkrautgattung Orchis ist die Typusart dieser Gattung und der gesamten Familie der Orchideen.

Morphologie, Blütezeit

Morphologie

Genetik, Entwicklung

Genetik]]

Ökologie

Das kalkliebende Helm-Knabenkraut bevorzugt sonnige bis leicht beschattete Standorte auf Halbtrocken- und Trockenrasen, Magerwiesen und lichte Kiefernwälder auf trockenen bis mäßig frischen Böden. Sehr selten ist es auch an feuchteren Standorten zu finden in Begleitung der feuchtigkeitsliebenden Knabenkräuter aus der Gattung Dactylorhiza. Es findet sich in den Pflanzengesellschaften
- Verband Mesobromion erecti
- Verband Molinion caeruleae
- (Verband Cirsio-Brachypodion) (Aufschlüsselung siehe: Pflanzensoziologische Einheiten nach Oberdorfer)

Verbreitung

In Europa ist das Helm-Knabenkraut in der submeridionalen und temperaten Florenzone verbreitet. Das schließt somit die nördlichsten und südlichsten Gebiete Europas weitgehend aus. Das Verbreitungsgebiet zieht sich in diesen Zonen bis Daurien und Kaukasien. Selten ist es in Spanien in der meridionalen Zone im westmediterranenen Florengebiet zu finden. (siehe hierzu Florenelement) Die obere Grenze der Höhenverbreitung liegt bei circa 1800m. In Deutschland ist das Helm-Knabenkraut am stärksten in der Südhälfte bis ins südliche Niederschaden verbreitet, selten ist es in Sachsen und Nordrhein-Westfalen. Weiter nördlich gibt es nur noch wenige Nachweise. Etwas isoliert liegt ein weiteres Verbreitungsgebiet in Brandenburg. Als kalkliebende Art kommt es zum Beispiel im Bayerischen Wald und im zentralen Schwarzwald nicht vor. In der Schweiz kommt es zerstreut vor und meidet vor allem die alpinen Regionen, daher liegen die meisten Vorkommen in der Nordschweiz, dem Rheintal und im westlichen Jura.

Naturschutz und Gefährdung

Wie alle in Europa vorkommenden Orchideenarten steht auch das Helm Knabenkraut unter strengem Schutz europäischer und nationaler Gesetze.
- Rote Listen: :
- Rote Liste Deutschland: 3 :
- Rote Liste Bundesländer: Baden-Württemberg:V, Bayern:3, Brandenburg:2, Hessen:3, Niedersachsen:2, Mecklenburg-Vorpommern:1, Nordrhein-Westfalen:2, Rheinland-Pfalz:3, Saarland:3, Sachsen:1, Sachsen-Anhalt:3, Thüringen:3. : In den übrigen Bundesländern wurde diese Art bislang nicht nachgewiesen. Trotz des relativ großen Verbreitungsgebiets ist das Helm-Knabenkraut in vielen Gebieten gefährdet. Wildschweine haben die Knollen als Leckerbissen entdeckt und können große Flächen auf der Suche nach den Knollen umgraben. Verbuschung und Nutzungsänderung der Biotope führt seit geraumer Zeit zur Vernichtung vieler Lebensräume. Durch die Fähigkeit Sekundärstandorte zu besiedeln, ist diese Art noch nicht so stark gefährdet wie es bei verschiedenen anderen Orchideen (z.B. Brandknabenkraut) der Fall ist.

Unterarten, Variabilität, Hybriden

Als Unterart des Helm-Knabenkraut wird gelegentlich Stevens Knabenkraut (Orchis stevenii) als Orchis militaris subsp. stevenii angesehen. Generell ist das Helm-Knabenkraut wenig variabel. Im Habitus sind die Pflanzen in der Regel sehr einheitlich. Die Variabilität beschränkt sich auf die Blütenform und -farbe:
- Der „Helm“ ist durch die nahezu vollständig verwachsenen Perigonblätter des äußeren Kreises weitgehend geschlossen, sehr selten öffnet er sich.
- Die größte Variabilität weist die Lippe auf. Die Seitenlappen und der gespaltene Mittellappen können in der Breite von schmal bis breit variieren.
- Die Farbe kann von sehr hell bis dunkel variieren. Meist sind die Pflanzen aber einheitlich gefärbt und nur wenige Exemplare mit abweichender Färbung sind in größeren Populationen zu beobachten.
- Weiß blühende Pflanzen (O. militaris var. alba) können zwar lokal gehäuft autreten, sind aber sonst sehr selten. Eine Kartierung im Tauberland und einem Teil des Bauland ergab einen Anteil von unter 0,1%. Das Helm-Knabenkraut hybridisiert mit nahe verwandten Arten, das Ohnhorn (Aceras) inbegriffen. Besonders häufig sind Hybriden mit dem Purpur-Knabenkraut (O. purpurea).
- ×Orchiaceras spurium (Reichb. f.) Cam. 1892 (Aceras anthropophorum × Orchis militaris) : Diese Hybride ist gut zu erkennen. Sie vereint typische Merkmale des Ohnhorn (Aceras anthropophorum) und Helm-Knabenkraut in sich.
- Orchis × beyrichii (Orchis militaris × simia) : Kommen Helm-Knabenkraut und Affen-Knabenkraut (Orchis simia) gemeinsam vor, gibt es oft viele dieser Hybriden. Während der Blütezeit ist eine Zuordnung sehr schwer. Die Hybriden ähneln Orchis simia meist sehr stark. In der Aufblühphase ist eine Bestimmung dagegen nicht schwer, Pflanzen mit Merkmalen von Orchis simia, die aber im Gegensatz zu diesem von unten nach oben aufblühen, sind Hybriden.
- Orchis × hybrida (Orchis militaris × purpurea) :Diese sehr variable Hybride ist oft anzutreffen, wenn Helm-Knabenkraut und Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea) am selben Standort vorkommen. Sie sind zwar meist als Hybriden zu erkennen, durch Rückkreuzungen mit den Elternarten ist es aber dennoch oftmals schwierig, eine klare Grenze zwischen Art und Hybride zu ziehen. In der Umgebung von Jena wurde in den 1960er Jahren von einer Hybride mit dem Brandknabenkraut berichtet. Es gibt davon keine Beschreibung und keine Bilder. Es blieb auch bei dieser einen Erwähnung. Durch die genetische Distanz zwischen beiden Arten dürfte eine Hybridisierung ausgeschlossen sein. Image:Orchis militaris alba 160505.jpg|Orchis militaris var. alba Image:X Orchiaceras spurium Saarland 01.jpg|Orchiaceras spurium Image:Orchis x beyrichii 080505.jpg|Orchis × beyrichii Image:Orchis x hybrida 110503.jpg|Orchis × hybrida

Systematik

Neben dem gültigen Namen der Erstbeschreibung Orchis militaris L. 1753 wurde diese Art im Lauf von etwas mehr als hundert Jahren mehrfach beschrieben. Die Namen dieser Beschreibungen gelten als Synonyme. Es sind dies: siehe auch:
- Autorenkürzel

Literatur

Standardliteratur über Orchideen
- Karl-Peter Buttler: Orchideen, die wildwachsenden Arten Europas. Mosaik Verlag 1986, ISBN 3-570-04403-3
- Robert L. Dressler: Die Orchideen - Biologie und Systematik der Orchidaceae. (1996) - gutes Werk zum Thema Systematik [deutsch]
- Hans Sundermann: Europäische und mediterrane Orchideen. Brücke-Verlag, 2. Auflage: 1975, ISBN 3-871-05010-5
- J. G. Williams: Orchideen Europas mit Nordafrika und Kleinasien. BLV Verlag, ISBN 3-405-11901-4
- AHO (Hrsg.): Die Orchideen Deutschlands. Verlag AHO Thüringen Uhlstädt - Kirchhasel, 2005, ISBN 3-00-014853-1 Spezielle Literatur
- R.M. Bateman, A.M. Pridgeon, & M.W. Chase (1997): Phylogenetics of subtribe Orchidinae (Orchidoideae, Orchidaceae) based on nuclear ITS sequences. 2. Infrageneric relationships and reclassification to achieve monophyly of Orchis sensu stricto, Lindleyana 12: 113-141
- R.M. Bateman, P.M. Hollingsworth, J. Preston, Y.-B. Luo, A.M. Pridgeon, & M.W. Chase (2003): Molecular phylogenetics and evolution of Orchidinae and selected Habenariinae (Orchidaceae), Bot. J. Linn. Soc. 142:1-40, 2003.

Weblinks

Verbreitungskarten:
- [http://www.floraweb.de/MAP/scripts/esrimap.dll?name=florkart&cmd=mapflor&app=distflor&ly=gw&taxnr=3979 Deutschland (Floraweb)]
- [http://orchideen-kartierung.de/GERMANY/ORMILIT/Ormi.html Deutschland (AHO)]
- [http://www.ageo.ch/g/k/orchis_militaris.gif Schweiz] Regionales:
- [http://www.orchid-rhoen.de/Arten/Orchis_militaris.htm Die Orchideen der Rhön: Orchis militaris, Helmknabenkraut]
- [http://www.ageo.ch/g/orchis_militaris.htm AGEO (Schweiz): Orchis militaris]
- [http://orchideen-kartierung.de/GERMANY/ORMILIT/OrmiH.html Die Orchideen Deutschlands: Orchis militaris]
- [http://linnaeus.nrm.se/flora/mono/orchida/orchi/orchmil.html Den virtuella Floran (schwedisch)] siehe auch:
- Orchideen
- Liste aller Orchideengattungen
- Autorenkürzel

Weitere Bilder

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Orchidee des Jahres

Die Orchidee des Jahres wird seit dem Jahr 1989 jährlich durch die Arbeitskreise Heimische Orchideen (AHO) aus der heimischen Orchideenwelt gekürt. Die Auswahl der Orchidee des Jahres erfolgt nach der Gefährdung der Art oder ihres Lebensraumes durch den Menschen.

Bisherige Orchideen des Jahres

Orchidee]

Weblinks


- [http://www.europorchid.de/ Arbeitskreis Heimischer Orchideen (AHO)]
- [http://www.orchid-rhoen.de/ DIE ORCHIDEEN DER RHÖN - Die 46 in der Rhön vorkommenden Orchideenarten in Wort und Bild.] !Orchideen Kategorie:Ausgezeichnete Natur

World Trade Center

Das World Trade Center // (deutsch Welthandelszentrum), kurz WTC, war ein 1973 vollendeter Gebäudekomplex im New Yorker Stadtteil Manhattan. Die markanten Zwillingstürme, die zeitweise die höchsten Gebäude der Erde waren, wurden am 11. September 2001 durch einen Terroranschlag zerstört. Dieser wird islamistischen Selbstmordattentätern der Al-Qaida zugeschrieben und führte zu weltweiter Empörung und Trauer, sowie zu weit reichenden geopolitischen Konsequenzen.

Übersicht

Das WTC wurde von dem amerikanischen Architekten Minoru Yamasaki entworfen und zwischen 1966 und 1973 gebaut. David Rockefeller war Chairman der Chase Manhattan Bank und unterstützte die Finanzierung der Twin Towers. Die Türme wurden David und Nelson (Rockefeller) genannt. Die Karl Koch Erecting Co. errichtete die Türme, die bei ihrer Vollendung 1973 die höchsten Gebäude der Erde darstellten, jedoch schon 1974 vom Sears Tower übertroffen wurden. Bestand das WTC eigentlich aus sieben Gebäuden, so ging die Faszination von den beiden Zwillingstürmen aus. Etwa 50.000 Menschen arbeiteten in diesen Gebäuden, hinzu kamen täglich 80.000 Besucher. Die Türme besaßen obendrein eine eigene Postleitzahl.

Konstruktion

Die Konstruktion des World Trade Center bestand aus Stahlstützen an den Fassadenebenen und im inneren Erschließungsbereich und Gitterträgerdecken. Als Notausgänge waren drei unabhängige Treppenhäuser im inneren Erschließungsbereich vorhanden. Der Gebäudekomplex bestand neben den beiden Türmen aus fünf weiteren Gebäuden (WTC1 bis WTC7) sowie einer unterirdischen Einkaufspassage, die Geschäfte und Restaurants beherbergte. Mehrere U-Bahn-Linien sowie eine Linie der PATH nach New Jersey waren im Untergeschoss untergebracht. Der Nordturm war 417 Meter hoch und hatte auf dem Dach eine Fernsehsendeantenne, welche die Gesamthöhe des Gebäudes auf 521 Meter steigen ließ. Der Südturm war 415 Meter hoch, hatte Grundabmessungen von 63,4 × 63,4 Meter und besaß die höchste Außenterrasse der Welt. Jeder der Türme stand auf 21 Meter tiefen Fundamenten und hatte eine vermietbare Bürofläche von über 400.000 m², die sich auf 110 Stockwerke verteilten. Ein Turm bestand aus drei Modulen, getrennt durch zwei so genannte Sky Lobbies in der 44. und 78. Etage. Hier musste man in die insgesamt 104 Fahrstühle umsteigen, um die gewünschte Etage des Moduls zu erreichen. Durchgehend fuhren die Aufzüge vom Erdgeschoss nur zu den Sky Lobbies und der Besucherterrasse des Südturms (WTC2) bzw. dem Restaurant im Nordturm (WTC1). Im 110. Geschoss des Nordturms war das Restaurant Windows on the World der Öffentlichkeit zugänglich, von dem man bis nach Queens, New Jersey, Brooklyn und den John-F.-Kennedy-Flughafen sehen konnte.

Terroranschläge

Der Gebäudekomplex war erstmals am 26. Februar 1993 Ziel eines Bombenanschlags islamistischer Terroristen. Damals hatten Terroristen einen gemieteten Ryder-Van auf der Ebene B2 der Tiefgarage des Nordturms des World Trade Centers abgestellt. In ihm hatten sich etwa 700 kg des Sprengstoffs TNT befunden sowie etliche Kanister mit Wasserstoff, welche die Wucht bei der Explosion des Fahrzeugs noch verstärken sollten. Die Explosion riss ein 30 Meter großes Loch in vier der sechs Untergeschosse (in Betonbauweise). Sieben Stockwerke wurden besonders schwer beschädigt, sechs davon unter der Erde. Dem Anschlag fielen sechs Menschen zum Opfer, über tausend weitere wurden verletzt. Daraus resultierte einer der größten Rettungseinsätze in der Stadt New York, wobei etwa 45 % des diensthabenden Personals der Feuerwehr zu diesem Schadensereignis gerufen wurden. Sechs islamistische Terroristen wurden 1997 bzw. 1998 dieses Attentats für schuldig befunden und zu je 240 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Der zweite Terroranschlag wurde am 11. September 2001 von islamistischen Terroristen arabischer Herkunft verübt. An diesem Tag wurden vier große Passagierflugzeuge in den USA entführt, wobei zwei davon – Typ Boeing 767 – durch die Entführer in je einen der Türme des World Trade Centers gelenkt wurden. Bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 wurde die Konstruktion nach dem Anschlag durch die enorme Hitze (vermutlich ca. 1.200 °C), verursacht durch das Kerosin der eingeschlagenen Flugzeuge sowie brennende Kunststoffe und Einrichtungen, so stark geschwächt, dass das gesamte Bauwerk in sich selbst einstürzte (Reißverschlusstheorie). Ausgehend von den brennenden Stockwerken, fielen die darüber befindlichen Stockwerke auf die darunter noch unbeschädigten Stockwerke, die dann durch die Wucht dieser enormen Masse ebenfalls kollabierten. Die Türme fielen dann fast senkrecht in sich zusammen und begruben fast 2.800 Menschen unter ihren Trümmern. 343 New Yorker Feuerwehrmänner verloren während des Einsatzes ihr Leben. Darüber hinaus kollabierte am gleichen Tag um 17 Uhr aus ungeklärten Gründen noch das daneben stehende Gebäude WTC 7, obwohl dieses weder durch einen Einschlag am Vormittag noch durch die herunterfallenden Trümmerteile von WTC 1 und WTC 2 in Mittleidenschaft gezogen war. Der Zusammenbruch dieses Gebäudes erinnerte sehr an eine sog. "Controlled Demolition". Dies ist aus den verfügbaren Videoaufzeichnungen ersichtlich. Bild:new_york_skyline_small.jpg An der Stelle, an der das WTC stand, fand am 4. Juli 2004 die Grundsteinlegung für den Freedom Tower statt. Seine Fertigstellung ist frühestens für das Jahr 2010 geplant.

Weblinks

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- [http://www.structurae.de/de/structures/data/s0000088/index.cfm structurae WTC 1]
- [http://www.structurae.de/de/structures/data/s0002118/index.cfm structurae WTC 2]
- [http://www.vitruvio.ch/arc/contemporary/1946-2000/worldtradecenter.php vitruvio.ch (engl.)]
- [http://www.greatbuildings.com/buildings/World_Trade_Center.html greatbuildings.com (engl.)]
- [http://www.weltdeswissens.com/usa_wtc_ny.htm weltdeswissens.com]
- [http://www.lichtensteiger.de/WTCenter.html WTC/September 11, 2001 by Ralph Lichtensteiger]
- [http://www.googleerde.de/jgs_db.php?action=download&download_id=93&sid= GoogleEarth Koordinaten - kmz Datei - Die Baustelle] Kategorie:Hohes Gebäude (New York) Kategorie:Ehemaliges Gebäude ja:ニューヨーク世界貿易センタービル ko:세계 무역 센터 simple:World Trade Center

New York City

New York [] ist eine Stadt im US-Bundesstaat New York in den USA. Sie ist mit 8.108.040 Einwohnern auf 800,31 Quadratkil