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1996

1996

Ereignisse

Jahreswidmungen


- Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist Baum des Jahres (Kuratorium Baum des Jahres/Deutschland)
- Der Habichtspilz (Sarcodon imbricatus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Kiebitz (Vanellus vanellus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Feldhamster (Cricetus cricetus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)

Politik


- 1. Januar: Jean-Pascal Delamuraz wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Slowenien wird Mitglied in der CEFTA (Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen)
- 1. Januar: Türkei tritt der EU-Zollunion bei
- 18. Januar: Neue Verfassung in Kamerun
- 18. Januar: In Lübeck sterben bei einem Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft 10 Menschen
- 27. Januar: Republik Niger. Militärputsch des Generalstabschefs Oberst Baré
- 5. Februar: Andorra wird Mitglied in der Welttourismusorganisation (World Tourism Organisation)
- 5. Februar: Neue Gesetze zur Dezentralisierung in Senegal
- 7. Februar: Lesotho. Letsie III. wird als Staatspräsident vereidigt
- 7. Februar: Die gemischte Kulturkommission tritt in Luxemburg zusammen
- 22. Februar: Papst Johannes Paul II. gibt das Dekret Universi Dominici Gregis über die Papstwahl heraus
- 24. Februar: Abschuss von 2 kleinen Verkehrsflugzeugen über internationalen Gewässern durch Kuba
- 25. Februar: Äquatorialguinea, vorgezogene Präsidentschaftswahlen
- 28. Februar: Russland wird Mitglied im Europarat
- 9. März: Dr. Jorge Sampaio wird Staatspräsident in Portugal
- 11. März: John Howard wird Regierungschef in Australien
- 16. März: Komoren. Wahl von Staatspräsident Taki
- 18. März: In Benin wird Mathieu Kérékou Staatspräsident
- 19. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Bulgarien. In Kraft seit dem 13. August 1997
- 25. März: Jan Philipp Reemtsma wird für 32 Tage entführt
- 27. März: Die Europäische Union verhängt ein Einfuhrverbot für britisches Rindfleisch
- 29. März: Dr. Ahmad Tejan Kabbah wird Staatspräsident in Sierra Leone
- 18. April: Durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wird entschieden, dass die in den Jahren 1945 bis 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone durchgeführten Enteignungen von Grundbesitz im Sinne des Einigungsvertrages von 1990 nicht rückgängig zu machen sind
- 21. April: Armenien unterzeichnet das Abkommen über Partnerschaft und Zusammenarbeit mit der EU in Luxemburg
- 22. April: Aserbaidschan unterzeichnet in Brüssel das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit der EU
- 22. April: Umsturzversuch in Paraguay durch General Lino Oviedo. Danach im Exil in Brasilien
- 24. April: Andorra wird Mitglied in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
- 5. Mai: Spanien. José María Aznar wird Ministerpräsident
- 25. Mai: Der ehemalige bulgarische Zar Simeon II. besucht Bulgarien
- 29. Mai: Mazedonien unterzeichnet die Helsinki Schlussakte
- 29. Mai: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Russland
- 12. Juni: Bangladesch. Freie Parlamentswahlen
- 20. Juni: Handels- und Kooperationsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 22. Juni: Ägypten. Der Arabische Gipfel in Kairo bestätigt den arabischen Willen zum Frieden; erteilt Ägypten das Mandat, gegenüber Israel auf Fortsetzung des Friedensprozesses zu drängen
- 30. Juni: Parlamentswahlen in der Mongolei
- 3. Juli: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Sachsen
- 4. Juli: Kriegsgräber-Abkommen zwischen Deutschland und Litauen
- 7. Juli: Republik Niger. Präsidentschaftswahlen
- 25. Juli: Burundi. Militärputsch durch Major Pierre Buyoya
- 31. Juli: Wirtschaftssanktionen gegen Burundi als Folge des Militärputsches
- 16. August: Dominikanische Republik. Dr. Leonel Fernández Reyna wird Staatspräsident
- 4. September: Madagaskar. Per Gericht wird Präsident Albert Zafy die Amtsausübung untersagt
- 27. September: Der frühere afghanische Staatschef Mohammed Nadschibullah wird von Taliban-Kämpfern in Kabul hingerichtet
- 2. Oktober: Bulgarien. Ermordung des ehemaligen Ministerpräsidenten Andrej Lukanov
- 12. Oktober: Parlamentswahlen in Neuseeland
- 17. Oktober: Nauru wird Mitglied in der UNESCO
- 20. Oktober: Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und Sambia
- 27. Oktober: Bulgarien. Petar Stojanovs wird Präsident
- 6. November: Kroatien wird in den Europarat aufgenommen
- 12. November: Mena-Konferenz in Kairo, Ägypten
- 14. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Weißrussland
- 22. November: Polen tritt der OECD bei
- 24. November: Erste Regionalwahlen in Senegal
- 29. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Estland
- 1. Dezember: Bulgarien wird Mitglied in der Welthandelsorganisation WTO
- 1. Dezember: Komoren. Parlamentswahlen
- 2. Dezember: OSZE-Gipfeltreffen in Lissabon, Portugal
- 21. Dezember: Bulgarien. Rücktritt des Ministerpräsidenten Shan Videnov
- 31. Dezember: Bayern. Das Sicherheitswachtgesetz tritt in Kraft

Wissenschaft und Technik


- 30. Januar: Komet Hyakutake entdeckt
- 9. Februar: Forscher der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt geben die Entdeckung des Ununbiums bekannt
- 10. Februar: Deep Blue besiegt erstmals Schachmeister Garry Kasparow
- 20. März: Britische Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang zwischen BSE und Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
- 30. Juni: Der amerikanische Unterhaltungselektronik-Hersteller Atari fusioniert mit dem Festplatten-Hersteller JTS
- 5. Juli: Schaf Dolly, erstes geklontes Säugetier der Welt, wird geboren
- 22. September, der Fernsehsender h1 geht als Offener Kanal Hannover erstmals auf Sendung
- 19. Oktober: Greenpeace stellt das erste Dreiliterauto vor, einen umgebauten Serienwagen, den Twingo Smile

Kultur


- Eröffnung des Ciutat de les Arts i les Ciències in Valencia
- Erstmaliges stattfinden der Kunstaustellung Manifesta
- Schulen ans Netz
- Das nürnberger Kulturzentrum K4 wird eröffnet
- Gründung des Virginia Holocaust Museum

Katastrophen


- 8. Januar: Kinshasa, Demokratische Republik Kongo. Eine Antonow An-32 der African Air stürzte in ein Stadtzentrum. 237 Menschen starben
- 3. Februar: In Yunnan Sheng, nahe Lijiang, Volksrepublik China ereignet sich ein Erdbeben der Stärke 7,0, etwa 300 Tote
- 6. Februar: 189 Menschen starben beim Absturz einer Boeing 757 der türkischen Fluggesellschaft Birgenair kurz nach dem Start vom Flughafen der Küstenstadt Puerto Plata/Dominikanische Republik ins Meer. Das Flugzeug war von einem deutschen Reiseveranstalters gechartert worden und sollte Touristen aus Deutschland nach Frankfurt bringen. Ursache des Absturzes war technisches Versagen gefolgt von menschlichem Versagen
- 17. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 8,2 in der Region Irian Jaya, Indonesien. 166 Tote
- 29. Februar: Arequipa, Peru. Eine aus Lima kommende Boeing 737 der Faucett prallte beim Landeanflug gegen einen Berg, wobei alle 123 Personen umkamen
- 18. März: In Manila sterben bei einem Brand in einer Diskothek wegen verschlossener Notausgänge 150 Menschen
- 19. März: Ein Erdbeben der Stärke 6,3 in der Provinz Xinjiang, Volksrepublik China, 24 Tote
- 28. März: Ein Erdbeben der Stärke 6,0 in Ecuador. 27 Tote
- 11. April: Bei einem Brandunglück im Abfertigungsgebäude des Düsseldorfer Flughafens starben 17 Menschen. Die Terminals wurden weitgehend zerstört. Ursache waren unsachgemäß ausgeführte Schweißarbeiten
- 11. Mai: Everglades, Florida, USA: Nach einem Feuer im Frachtraum stürzt auf dem Flug von Miami nach Atlanta eine Douglas DC-9 der ValueJet Airlines ab. Alle 110 Insassen sterben
- 4. Juni: Absturz der Rakete Ariane 5 beim Start in Französisch-Guayana
- 15. Juli: Eindhoven, Niederlande. Eine Lockheed C-130 Hercules fängt bei einer Bruchlandung Feuer. 34 Menschen starben, 7 wurden gerettet
- 17. Juli: Kurz nach dem Start von New York City explodierte die Boeing 747–131 des TWA-Fluges 800 in gut 4 km Höhe. Alle 230 Menschen an Bord kommen ums Leben. Die Teile der Maschine können zu 95 % wiederaufgebaut und zusammengesetzt werden
- 29. August: Spitzbergen, Norwegen. Eine russische Tupolew Tu-154 prallte gegen einen Berg. Alle 141 Menschen an Bord starben
- 2. September: Bei Wartungsarbeiten stürzt auf dem Areal der Sendeanlage Langenberg ein 165 Meter hoher Sendemast um. Es gab keine Verletzten, es entstand aber ein Sachschaden von 5,3 Millionen DM
- 25. September: Waddenzee, Niederlande. Eine Douglas DC-3 stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 32 Menschen an Bord starben
- 30. September: Bei einem Auffahrunfall der Achterbahn Eurostar auf dem Münchner Oktoberfest werden 26 Menschen verletzt
- 2. Oktober: Lima, Peru. Eine Boeing 757 der Aero Peru stürzte kurz nach dem Start vom Lima International Airport ins Meer. Alle 70 Menschen an Bord starben
- 7. November: Lagos, Nigeria. Absturz einer Boeing 727. Alle 143 Menschen starben
- 12. November: Indien. Kollision in der Luft zwischen einer Boeing 747 der Saudi Arabian Airways und einer Iljuschin Il-76 der Kazak Airlines. Alle 349 Personen in beiden Flugzeugen starben
- 23. November: Komoren. Eine entführte Boeing 767 der Ethiopian Airlines zerbricht bei der Notwasserung und sinkt, 125 der 175 Insassen kamen dabei um
- 24. Dezember: Indien. Absturz einer Hindustan Aeronautics 748 der Indischen Luftwaffe. Alle 22 Menschen an Bord starben

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 16. März: Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Frank Bruno im MGM Grand, Las Vegas, durch technischen K. o
- 15. Mai: FC Bayern München wird UEFA-Cup-Sieger
- 10. Juni: Uwe Krupp schießt die Colorado Avalanche zum ersten Stanley Cup-Sieg ihrer Geschichte
- 30. Juni: Deutschland wird Fußball-Europameister, mit dem ersten Golden Goal in der Geschichte durch Oliver Bierhoff
- 19. Juli bis 4. August: XXVI. Olympische Sommerspiele in Atlanta/USA
- 23. November: Henry Maske verliert im letzten Kampf seiner Profi-Karriere gegen Virgil Hill nach Punkten

Geboren


- 14. Juni: Christian Maldini, italienischer Fußballer
- 5. Juli: Schaf Dolly, erstes geklontes Säugetier († 14. Februar 2003)
- 25. Juli: Prinzessin Maria-Olympia, Tochter von Kronprinz Pavlos von Griechenland, und Kronprinzessin Marie-Chantal von Griechenland
- 17. Oktober: Prinzessin Marie-Caroline, Tochter von Erbprinz Alois von Liechtenstein, und Sophie Prinzessin von Bayern

Gestorben


- 4. Januar: Bob Flanagan, US-amerikanischer Schriftsteller und Künstler (
- 1952)
- 5. Januar: Thomas Ruf, deutscher Politiker (
- 1911)
- 5. Januar: Fritz Huschke von Hanstein, deutscher Motorsportler (
- 1911)
- 6. Januar: Kurt Schmücker, deutscher Politiker (
- 1919)
- 6. Januar: Willy Czernik, deutscher Operetten- und Filmkomponist (
- 1901)
- 8. Januar: François Mitterrand, französischer Politiker, 1981–1995 Staatspräsident von Frankreich (
- 1916)
- 11. Januar: Walter M. Miller, US-amerikanischer Schriftsteller (
- 1923)
- 12. Januar: Bartel Leendert van der Waerden, niederländischer Mathematiker (
- 1903)
- 15. Januar: Moshoeshoe II., ehemaliger König von Lesotho (
- 1938)
- 19. Januar: Ulrich Hausmann, deutscher Archäologe (
- 1917)
- 21. Januar: Gerry Mulligan, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist (
- 1927)
- 25. Januar: Ruth Berghaus, deutsche Regisseurin des Musiktheaters (
- 1927)
- 25. Januar: Sigi Sommer, deutscher Chronist und Journalist (
- 1914)
- 28. Januar: Jerry Siegel, US-amerikanischer Autor und Mit-Erfinder des Comics Superman (
- 1914)
- 28. Januar: Joseph Brodsky, Russisch-US-amerikanischer Dichter und Literaturnobelpreisträger (
- 1940)
- 1. Februar: Willi Bäuerle, deutscher Politiker, MdB (
- 1926)
- 2. Februar: Gene Kelly, US-amerikanischer Schauspieler und Tänzer (
- 1912)
- 5. Februar: Ludwig Ratzel, Politiker (
- 1915)
- 7. Februar: Boris Alexandrowitsch Tschaikowski, russischer Komponist (
- 1925)
- 9. Februar: Adolf Galland, deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger (
- 1912)
- 9. Februar: August Kühn, deutscher Schriftsteller (
- 1936)
- 11. Februar: Pierre Verger, Fotograf (
- 1902)
- 13. Februar: Martin Balsam, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1914)
- 14. Februar: Cenek Kottnauer, tschechisch-britischer Schachspieler (
- 1910)
- 15. Februar: McLean Stevenson, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1928)
- 17. Februar: Michel Pablo, Trotzkist aus Griechenland (
- 1911)
- 17. Februar: Hervé Bazin, französischer Schriftsteller (
- 1911)
- 18. Februar: Josef Meinrad, österreichischer Kammerschauspieler (
- 1913)
- 20. Februar: Solomon Asch, polnisch-US-amerikanischer Gestaltpsychologe (
- 1907)
- 20. Februar: Toru Takemitsu, japanischer Komponist (
- 1930)
- 21. Februar: Morton Gould, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist (
- 1913)
- 21. Februar: Rudolf Braunburg, deutscher Schriftsteller (
- 1924)
- 23. Februar: Helmut Schön, deutscher Fußballtrainer und -spieler (
- 1915)
- 23. Februar: William Bonin, Serienmörder (
- 1947)
- 24. Februar: Akram al-Haurani, syrischer Politiker (
- 1915)
- 24. Februar: Wolfgang Schieren, deutscher Manager und Vorstandsvorsitzender der Allianz AG (
- 1927)
- 26. Februar: Mieczysław Weinberg, russischer Komponist polnischer Abstammung (
- 1919)
- 27. Februar: Sarah Palfrey Cooke, US-amerikanische Tennisspielerin (
- 1912)
- 3. März: John Joseph Krol, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal (
- 1910)
- 3. März: Marguerite Duras, französische Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin (
- 1914)
- 4. März: Gerhard Schaffran, Bischof von Dresden-Meißen (
- 1912)
- 9. März: George Burns, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1896)
- 9. März: Alfredo Vicente Scherer, Erzbischof von Porto Alegre und Kardinal (
- 1903)
- 10. März: Joseph Braunstein, Musiker, Schriftsteller, Bergsteiger (
- 1892)
- 13. März: Lucio Fulci, italienischer Filmregisseur und Produzent (
- 1927)
- 13. März: Krzysztof Kieślowski, polnischer Filmregisseur und Drehbuchautor (
- 1941)
- 15. März: Wolfgang Koeppen, er bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit (
- 1906)
- 17. März: René Clément, französischer Filmregisseur (
- 1913)
- 18. März: Odysseas Elytis, Künstler (
- 1911)
- 18. März: Maxl Graf, deutscher Schauspieler und Sänger der volkstümlichen Musik (
- 1933)
- 19. März: Colin Pittendrigh, US-amerikanischer Biologe und Mitbegründer der Chronobiologie (
- 1918)
- 26. März: Käte Strobel, deutsche Politikerin (
- 1907)
- 26. März: David Packard, Mitbegründer des US-amerikanischen Technologiekonzern Hewlett-Packard (
- 1912)
- 27. März: Alfred Hirschmeier, deutscher Filmarchitekt (
- 1931)
- 28. März: Hans Blumenberg, deutscher Philosoph (
- 1920)
- 2. April: Josef Fuchs, Totengräber (
- 1906)
- 4. April: Barney Ewell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1918)
- 5. April: Monika Dannemann, deutsche Freundin des Musikers Jimi Hendrix (
- 1946)
- 6. April: Greer Garson, britische Filmschauspielerin (
- 1904)
- 7. April: Michael Holzinger, Schriftsteller in Banater Mundart (
- 1920)
- 16. April: Stavros Niarchos, griechischer Reeder (
- 1909)
- 17. April: Paul Bleiß, deutscher Politiker (
- 1904)
- 17. April: José Luis López-Aranguren, Philosoph und Essayist (
- 1909)
- 18. April: Piet Hein (Wissenschaftler), dänischer Wissenschaftler, Mathematiker, Erfinder und Literat (
- 1905)
- 22. April: Dschochar Mussajewitsch Dudajew, erster tschetschenische Präsident (
- 1944)
- 23. April: P. L. Travers, australische Schriftstellerin (Mary Poppins) (
- 1899)
- 29. April: Peter Griese, deutscher Science-Fiction-Autor (
- 1938)
- 1. Mai: Irene Koss, Schauspielerin und die erste deutsche Fernsehansagerin (
- 1928)
- 2. Mai: Christopher Bird, US-amerikanischer Botaniker und Schriftsteller (
- 1928)
- 3. Mai: Hermann Kesten, deutscher Schriftsteller (
- 1900)
- 6. Mai: Léon-Joseph Suenens, belgischer Theologe, Erzbischof von Mecheln und ein Kardinal (
- 1904)
- 8. Mai: Ludwig Hoelscher, deutscher Cellist (
- 1907)
- 10. Mai: Gerd Duwner, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher (
- 1925)
- 11. Mai: Nnamdi Azikiwe, nigerianischer Politiker (Staatspräsident) (
- 1904)
- 13. Mai: Hans Sauer, Erfinder (
- 1923)
- 14. Mai: Ludwig Preiß, deutscher Politiker (
- 1910)
- 17. Mai: Nikolaus Utermöhlen, deutscher Musiker und Künstler (
- 1958)
- 19. Mai: Georgi Filippowitsch Baidukow, sowjetischer Pilot und Autor (
- 1907)
- 21. Mai: Fritz Ligges, deutscher Vielseitigkeits- und Springreiter (
- 1938)
- 23. Mai: Bernhard Klodt, deutscher Fußballspieler (
- 1926)
- 23. Mai: Peter Pasetti, deutscher Schauspieler (
- 1916)
- 25. Mai: Bradley Nowell, Sänger/Gitarrist (
- 1968)
- 29. Mai: Antonín Mrkos, tschechischer Astronom (
- 1918)
- 30. Mai: Léon-Etienne Duval, Erzbischof von Algier und Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1903)
- 31. Mai: Timothy Leary, US-amerikanischer Psychologe und Autor (
- 1920)
- 1. Juni: Otto Meier, deutscher Künstler (Keramik) (
- 1903)
- 2. Juni: Amos Tversky, Psychologe (
- 1937)
- 3. Juni: Tito Okello, Staatsoberhaupt Ugandas 1985–1986 (
- 1914)
- 5. Juni: Jan Kerouac, US-amerikanische Autorin (
- 1952)
- 6. Juni: George Davis Snell, US-amerikanischer Mediziner, Nobelpreisträger für Medizin (
- 1903)
- 8. Juni: Gustav Heckmann, deutscher Philosoph (
- 1898)
- 11. Juni: Brigitte Helm, deutsche Filmschauspielerin (
- 1908)
- 15. Juni: Ella Fitzgerald, US-amerikanische Jazz-Sängerin (
- 1917)
- 17. Juni: Reinhard Lettau, Schriftsteller (
- 1929)
- 17. Juni: Thomas Samuel Kuhn, US-amerikanischer Physiker, Wissenschaftstheoretiker und -historiker (
- 1922)
- 20. Juni: Herbert Gerigk, deutscher Musikwissenschaftler und Nationalsozialist (
- 1905)
- 21. Juni: Gerhard Wendland, deutscher Schlagersänger (
- 1921)
- 26. Juni: Veronica Guerin, irische Journalistin (
- 1958)
- 28. Juni: Julio Bolbochan, Schachgroßmeister (
- 1920)
- 2. Juli: Margaux Hemingway, US-amerikanische Schauspielerin und Model (
- 1955)
- 5. Juli: Predrag Ostojić, jugoslawischer Schachmeister (
- 1938)
- 7. Juli: J. Hermann Siemer, deutscher Politiker (
- 1902)
- 8. Juli: Albrecht von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach (
- 1933)
- 8. Juli: Mario Camorani, italienischer Schachproblemkomponist (
- 1912)
- 8. Juli: Richard Groschopp, Regisseur und Kameramann (
- 1906)
- 8. Juli: Adelheid Duvanel, Schweizer Schriftsteller (
- 1936)
- 12. Juli: Gottfried von Einem, Komponist (
- 1918)
- 14. Juli: Jean Rudolf von Salis, Schweizer Historiker, Schriftsteller und Publizist (
- 1901)
- 15. Juli: Erwin Fischer, deutscher Jurist (
- 1904)
- 16. Juli: Adolf von Thadden, deutscher Politiker (
- 1921)
- 17. Juli: Chas Chandler, war britischer Musiker, Musikproduzent und Manager (
- 1938)
- 18. Juli: Donny the Punk, US-amerikanischer Aktivist für Gefangenenrechte (
- 1946)
- 18. Juli: Hans Katzer, deutscher Politiker (
- 1919)
- 21. Juli: Waluliso, Friedensaktivist und stadtbekanntes Original in Wien (
- 1914)
- 22. Juli: Tamara Danz, Sängerin (
- 1952)
- 22. Juli: Peter Ludwig, deutscher Industrieller und Kunst-Mäzen (
- 1925)
- 23. Juli: Alfred Kunze, Dozent für Fußball an der deutsche Hochschule für Körperkultur und Sport (
- 1909)
- 30. Juli: Magda Schneider, deutsche Schauspielerin (
- 1909)
- 31. Juli: Hans Schwier, deutscher Politiker (
- 1926)
- 1. August: Mohammed Farah Aidid, Führer des somalischen Habr Gidr-Klans (
- 1936)
- 1. August: Tadeus Reichstein, Schweizer Chemiker (
- 1897)
- 2. August: Michel Debré, französischer Politiker (
- 1912)
- 5. August: Roman Schnur, deutscher Staatsrechtler (
- 1927)
- 8. August: Joseph Asajirō Satowaki, Erzbischof von Nagasaki und Kardinal (
- 1904)
- 8. August: Nevill F. Mott, englischer Physiker (
- 1905)
- 9. August: Frank Whittle, englischer Pilot, Erfinder und Geschäftsmann (
- 1907)
- 11. August: Rafael Kubelík, Schweizer Dirigent und Komponist tschechischer Herkunft (
- 1914)
- 12. August: Viktor Ambarzumjan, armenischer Astrophysiker (
- 1908)
- 13. August: António de Spínola, portugiesischer General und Politiker (
- 1910)
- 13. August: David Tudor, Pianist und einer der Pioniere für elektronische und experimentelle Musik (
- 1926)
- 14. August: Sergiu Celibidache, rumänischer Dirigent (
- 1912)
- 14. August: Camilla Horn, deutsche Schauspielerin (
- 1903)
- 15. August: Liesel Christ, Frankfurter Volksschauspielerin (
- 1919)
- 15. August: Max Thurian, Schweizer Theologe (
- 1921)
- 15. August: Albert Osswald, Ministerpräsident des Landes Hessen (
- 1919)
- 20. August: Rio Reiser, deutscher Rockmusiker (Ton Steine Scherben) (
- 1950)
- 22. August: Erwin Leiser, deutsch-schwedischer Publizist (
- 1923)
- 23. August: Jurriaan Andriessen, niederländischer Komponist und Lehrer (
- 1925)
- 25. August: Reinhard Libuda, deutscher Fußballspieler (
- 1943)
- 27. August: Wayne D. Overholser, US-amerikanischer Westernautoren (
- 1906)
- 30. August: Josef Müller-Brockmann, Grafikdesigner, Typograph, Autor und Lehrer (
- 1914)
- 1. September: Vagn Holmboe, dänischer Komponist (
- 1909)
- 2. September: Hans Peter Heinzl, österreichischer Kabarettist (
- 1942)
- 2. September: Otto Luening, US-amerikanischer Komponist (
- 1900)
- 5. September: Anselm Strauss, US-amerikanischer Soziologe (
- 1916)
- 9. September: Bill Monroe, US-amerikanischer Musiker (
- 1911)
- 10. September: Hans List, erfolgreicher österreichischer Unternehmer (
- 1896)
- 12. September: Ernesto Geisel, Präsident Brasiliens während der Militärdiktatur der 1970er Jahre (
- 1907)
- 13. September: Tupac Shakur, US-amerikanischer Rapper (
- 1971)
- 16. September: Gene Nelson, US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent (
- 1920)
- 17. September:

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Hainbuche

Die Hainbuche (Carpinus betulus), auch Weißbuche oder Hagebuche genannt, gehört zur Gattung der Hainbuchen aus der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Sie ist mit der Rotbuche aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae) nicht näher verwandt.

Name

Der Name Hainbuche stammt von Hain, kleines Gehölz, ab. Der zweite Namensteil Buche rührt von der äußerlichen Ähnlichkeit der Blätter und des Stamms mit der Rotbuche. Hagebuche leitet sich vom althochdeutschen "haganbuoche" ab, wobei "hag" Einzäunung (=Hecke) bedeutet. Daher kommt auch das Adjektiv "hanebüchen" für derb, grob (hartes, zähes Holz). Der Name Weißbuche beruht auf der im Gegensatz zur Rotbuche hellen Holzfarbe der Hainbuche.

Beschreibung

Die Hainbuche wird bis 25 Meter hoch und erreicht einen Stammdurchmesser von bis zu 1 Meter. Ihr Höchstalter beträgt 150 Jahre. Ihr Stamm ist oft spannrückig und besitzt eine glatte, graue Rinde, im Alter mit senkrechten dunklen Streifen. Sie hat eine kuppelförmige Krone. Sie bildet ein Herzwurzelsystem aus. Die wechselständigen, gestielten Blätter der Hainbuche sind 5 - 10 Zentimeter lang und 3 - 6 Zentimeter breit. Die eiförmigen, dunkelgrünen Blätter sind am Rand doppelt gesägt und die Blattnerven treten deutlich (gefaltet) hervor. Die Streu zersetzt sich gut. Blütezeit ist im Juni, die Samen reifen von September bis Oktober. Die bis 1 Zentimeter große Nussfrucht ist von einem dreilappigen Flugorgan umgeben. Die Samen liegen in der Regel über zwei Winter am Boden und keimen erst im übernächsten Frühjahr.

Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet der Hainbuche erstreckt sich von Frankreich bis Westrussland, von Südengland und Südschweden bis nach Italien, den Balkan, Kleinasien und den Kaukasus. Die Hainbuche steigt im Gebirge bis auf 1100 Meter Höhe. Sie kommt häufig in Eichen-Hainbuchen-Wäldern und in der Hartholzaue vor. Die Hainbuche ist durch ihr hohes Stockausschlagvermögen auch typische Baumart von Mittel- und Niederwälder. Daneben ist sie Bestandteil von Waldrändern, Feldgehölzen und Hecken. Als Standort bevorzugt die Hainbuche nährstoffreiche, frische, tiefgründige Böden im sommerwarmen Klimabereich.

Ähnliche Arten

Ähnliche Arten sind:
- Amerikanische Hainbuche (Carpinus caroliniana)
- Japanische Hainbuche (Carpinus japonica)

Nutzung

Die Hainbuche ist ein Splintholzbaum mit heller, grauweißer Holzfarbe. Mit einer mittleren Rohdichte von 0,83 g/cm³ besitzt sie das schwerste Holz aller Baumarten Mitteleuropas. Das harte, sehr dichte Holz zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit, Elastizität und Zähigkeit aus. Es wird für Werkzeugstiele, Werkzeuge - z.B. Hobelsohlen -, Hackblöcke und im Klavierbau verwendet. Die früheren Einsatzbereiche waren weit umfangreicher: Webstühle, Zahnräder, Schuhleisten, Stellmacherei, landwirtschaftliche Geräte und vieles mehr. Die Hainbuche liefert auch ein hervorragendes Brennholz, welches sich von Hand jedoch nur außerordentlich schwer spalten läßt. Hainbuchen wurden früher oft regelmässig geschneitelt, um Futter für das Vieh zu gewinnen. Es entstanden dadurch bizarre, knorrige und oft hohle Baumgestalten, die man in manchen Wäldern heute noch vorfindet. In der Gartengestaltung und der Landschaftsarchitektur wird die Hainbuche für robuste Schnitthecken verwendet. Die Hainbuche war 1996 Baum des Jahres. Bild:Hainbuche.jpg|Früchte und Laubblätter der Hainbuche Bild:Hainbuche02.jpg|Hainbuche Bild:HainbucheRinde.jpg|Rinde der Hainbuche Bild:Hainbuchen-plagefenn.jpg|Hainbuchenwald im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin Bild:Hainbuche-Trieb 17-04-2005.jpg|Jungtrieb einer Hainbuche

Weblinks

Weblinks


- [http://www.hausgarten.net/arbeit-im-garten/hecke/hecke-rotbuche-hainbuche.html Hainbuche] Kategorie:Birkengewächse Kategorie:Baum

Habichtspilz

Der Habichtspilz (Sarcodon imbricatus) gehört zur Gattung der Stachelinge oder auch Braunspor-Stachelinge, die mit einem guten Dutzend Arten in Mitteleuropa vertreten ist. Die schuppige Hutoberseite des Habichtspilzes erinnert an das Federkleid eines Habichts. Davon bekam der Pilz seinen deutschen Namen. Die Hutunterseite trägt zahlreiche Stacheln. Er ist im jungen Zustand ein Speisepilz, im Alter entwickelt er einen bitteren Geschmack. Auch der botanische Name orientiert sich am Aussehen des Pilzes, er bedeutet soviel wie "mit Ziegeln bedeckter" (lat. = imbricatus) "Fleischzahn" (gr. = Sarcodon). Der Habichtspilz war Pilz des Jahres 1996.

Merkmale


- Der Hut wird 5-15-(30) cm breit und trägt an der Oberseite die charakteristischen Federschuppen. Seine Farbe schwankt von graubraun bis dunkelbraun. Die Hutmitte ist vor allem bei größeren Exemplaren genabelt, d. h. es gibt eine Vertiefung in der Mitte.
- An der Unterseite trägt der Habichtspilz Stacheln, die ihn deutlich von Blätterpilzen oder Porlingen unterscheidet.
- Die Stacheln laufen etwas am Stiel herab. Dieser ist mit einem Durchmesser von 2,5-8 cm wie der Hut sehr fleischig, aber relativ kurz und wirkt dadurch gedrungen. Die Farbe ist weißlich-grau bis bräunlich und - ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu anderen eher seltenen Sarcodon-Arten - an der Basis niemals schwärzlich.
- Das Fleisch ist bei jungen Exemplaren weißlich, und dunkelt bei älteren Exemplaren zu Grau bis Braun ab. Die Konsistenz ist brüchig. Eine Zonierung des Fleisches wie bei Korkstachelingen ist nicht zu erkennen.
- Die Sporen sind rundlich jedoch äußerst unregelmäßig im Umriss. Die Farbe des Sporenpulvers ist bräunlich.
- Der Geschmack ist vor allem bei älteren Exemplaren etwas bitter und der Geruch wird als jodartig empfunden.

Vorkommen

Der Habichtspilz wächst auf saurem Untergrund, stets auf der Erde, nicht an Holz. Er bevorzugt Fichten- und Kiefernwälder in höheren Lagen. Man kann ihn von August bis November finden.

Speisewert

Korkstachelinge Da der Habichtspilz in rohem Zustand giftig ist, sollte er immer gut durchgebraten oder gekocht werden. Junge Pilze sind gut geeignet zum Braten. Meist wird der Pilz getrocknet und gibt gemahlen als Pilzpulver ein würziges Aroma für Suppen und Soßen.

Verwechslung

Die ähnlichen Stachelings-Arten sind meist selten und erreichen nicht die Größe des Habichtpilzes. Sicher unterscheiden kann man sie am stark bitteren Geschmack und vor allem an der bei ihnen schwärzlich bis grünlich-schwärzlichen Stielbasis. Vermutlich gibt es keine giftigen Arten unter den Stachelingen:
- Gallenstacheling (S. scabrosus),
- Finnischer Stacheling (S. fennicus),
- Schuppiger Stacheling (S. squamosus), ist kaum bitter

Weblinks


- [http://www.awl.ch/pilze/pilz_dateien/sarcodon_imbricatum/ Bei www.awl.ch gute Beschreibung und Bild, leider sind sowohl der deutsche als auch der botanische Name inkorrekt] Kategorie:Speisepilz Kategorie:Basidienpilze

Kiebitz (Art)

Wikipedia:Taxoboxen Wikipedia:Taxoboxen Wikipedia:Taxoboxen Der Kiebitz (Vanellus vanellus) ist eine Vogelart aus der Familie der Regenpfeifer (Charadriidae).

Aussehen

Der Kiebitz ist 28 bis 30 cm lang und hat eine Flügelspannweite von 70 bis 80 cm. Er wiegt 200-280g, ist etwa taubengroß und unverwechselbar: Von fern sieht er schwarz und weiß aus, mit weißem Bauch, schwarzer, abgegrenzter Brust und schwarzer Oberseite. Der Rücken schillert in grün-blau-Tönen, und am auffälligsten ist die lange Haube, die auch „Federholle“ genannt wird. Im Flug fällt auf, dass die Flügel nicht spitz zulaufen, sondern sehr abgerundet aussehen. Männchen und Weibchen sind nur schwer zu unterscheiden, die Weibchen haben eine etwas kürzere Holle und sind nicht ganz so buntschillernd. Der Ruf ist ein charakteristisches „pjiuu-vit“. Besonders bekannt ist der Kiebitz für seinen Balzflug im Frühjahr. Hier vollbringt das Männchen akrobatische Flugmanöver, mit seitlich kippenden Sturzflügen. Es wirft sich laut rufend in der Luft hin und her und trudelt senkrecht zu Boden.

Lebensraum

Der Kiebitz ist in Mitteleuropa ein weit verbreiteter Brutvogel. Er lebt hauptsächlich in der offenen Flachlandschaft, auf Wiesen und Feldern, gerne an Gewässerrändern und auf Feuchtwiesen. In Deutschland ist er Zugvogel, seine Überwinterungsgebiete liegen an den Küsten West- und Südeuropas, wo er auch Jahresvogel ist.

Ernährung

Kiebitze ernähren sich von Insekten und deren Larven, Würmern und anderen Wirbellosen, sowie gelegentlich von Samen, die sie vom Boden aufpicken.

Brutpflege

Die Eier (meistens vier) werden auf dem Boden in kaum ausgepolsterten Nestern ausgebrütet. Die Jungen sind Nestflüchter, die sofort nach dem Schlüpfen selbständig ihre Nahrung suchen. Bereits nach wenigen Wochen lernen sie zu fliegen.

Gefährdung

Wegen der fortschreitenden Zerstörung seiner Lebensräume haben die Bestände bereits stark abgenommen. Deshalb war der Kiebitz Vogel des Jahres 1996.

Weblinks


- [http://www.ebepe.com/html/kiebitz.html Der Kiebitz] Bilddokumentation Kategorie:Regenpfeiferartige ja:タゲリ

NABU

Der Naturschutzbund (NABU) ist eine nichtstaatliche Organisation (NGO) auf internationaler und nationaler Ebene, die sich vor allem konkreten Zielen des Naturschutzes zuwendet, etwa dem Schutz von Flüssen, von Wäldern oder einzelner Tierarten. Der NABU ist ein föderal organisierter Verband. Die Organisationsstruktur reicht vom Bundesverband über die Landesverbände bis zu den Ortsgruppen in den einzelnen Gemeinden. Die Jugendorganisation des NABU, die Naturschutzjugend NAJU, arbeitet ebenfalls auf allen Ebenen des Bundes mit und zählt zu einer der mitgliederstärksten Kinder- und Jugendorganisationen in Deutschland. Eine jährliche Aktion der NAJU ist der „Erlebte Frühling". Im NABU-Bundesverband arbeiten über 30 ehrenamtlich tätige Bundesfachausschüsse und Bundesarbeitsgruppen an speziellen Themen. Die Palette reicht von einzelnen Artengruppen wie Insekten und Vögeln über Landnutzungsthematiken wie "Wald und Wild" oder "Streuobst" bis zu umweltpolitischen Themen wie "Verkehr" oder "Abfall", "Energie" und "Chemie". Im Bundesfachausschuss "Internationales" gibt es darüber hinaus zahlreiche Aktivitäten speziell in Mittelasien, im Kaukasus und in Afrika sowie im Zugvogelschutz z.B. für ziehende Greifvögel an der Straße von Messina in Süditalien. Spezielle Fachzeitschriften und teilweise auch umfangreiche Serviceleistungen existieren für die Bereiche Fledermausschutz, Streuobst, Entomologie und Mykologie. Der NABU kürt regelmäßig den Vogel des Jahres.

Geschichte

1899 gründete sich in Stuttgart der "Bund für Vogelschutz" um Lina Hähnle. In den Jahren 1938 bis 1945 war der Verein als "Reichsbund für Vogelschutz" gleichgeschaltet. Ab 1946 erfolgte unter der Präsidentschaft Hermann Hähnles der Wiederaufbau als BfV. 1965 wurde der BfV in "Deutscher Bund für Vogelschutz" (DBV) umbenannt und in Landesverbände untergliedert. Im Jahr 1990 fand dann der Zusammenschluss mit den in der ehemaligen DDR neu gegründeten Landesverbänden und die Umbenennung zu NABU statt.

Wirtschaftliche Lage

Im Jahr 2004 hatte der Verband 390.531 Mitglieder (10 % mehr als 2002). Die Beiträge, Spenden, Erbschaften, Zuschüsse und Bußgelder des NABU-Bundesverbandes - also ohne die Landes-, Kreis- und Ortsverbände - beliefen sich auf 16,9 Millionen Euro (6,8 % weniger als 2002) - die Gesamteinnahmen lagen bei 18 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote lag bei 53,9 % (2002: 47,8 %).

Weblinks


- [http://www.nabu.de www.nabu.de] - Offizielle Webseite des NABU Kategorie:Naturschutzorganisation

Gelber Frauenschuh

Der Gelbe Frauenschuh (Cypripedium calceolus L. 1753), auch Marienfrauenschuh (Die Blüte des Gelben Frauenschuhs wird in Legenden im Zusammenhang mit der Jungfrau Maria erwähnt) oder noch häufiger einfach nur Frauenschuh genannt. Die Form der Blüte führte auch zu dem Namen »Krimhilds Helm«. Der Gelbe Frauenschuh ist eine der prächtigsten wildwachsenden Orchideenarten Europas und steht in allen Ländern unter strengstem Schutz. Er gehört zur Gattung Frauenschuhe der der Orchideen (Orchidaceae).

Beschreibung

Die Pflanze kann zwischen 25 und 60 Zentimeter hoch werden. In der Regel sind die einzelnen Triebe einblütig. Oft tragen sie bei gutem Wachstum der Pflanze auch zwei Blüten, selten drei oder vier. Bemerkenswert ist die lange Entwicklungszeit bis zur ausgewachsenen Pflanze. Zuerst wird über den Wurzelpilz (Mykorrhiza) Nahrung aufgenommen. Das erste grüne Blatt wird im vierten Jahr angelegt. Mykorrhiza

Bestäubung & Blüte

Es handelt sich bei dieser Art um eine sogenannte »Kesselfallenblume«. Insekten, besonders Bienen, dringen durch das Loch an der Labellumbasis in den Kessel ein oder fallen in den Kessel, dessen glatte und glänzende Wände (mit Ölüberzug) einen Ausstieg verhindern. Im Kessel bietet die Pflanze den unfreiwilligen Gästen eiweiß- und zuckerhaltige Futterhaare, die sie abweiden. Der einzige Weg aus der Falle führt über den Geschlechtsapparat (Gynostenium) hinweg zu einer fensterartig durchsichtigen Wand, die eine Öffnung vortäuscht. Auf diese Weise wird zuerst die Narbe und dann zumindest eine der beiden klebrigen Pollenmassen berührt. Zuweilen lauern Raubspinnen, wie zum Beispiel Krabbenspinnen, in den Kesseln und machen diese dann zur tödlichen Falle. Krabbenspinnenhang in der Rhön (Thüringen)]]

Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Nord-, über Mittel- bis Ost- Europa, über Asien bis Japan, wobei der Gelbe Frauenschuh die einzige natürlich in Deutschland vorkommende Frauenschuhart ist. Bevorzugt wächst er vereinzelt in schattigen Laubwäldern (wie etwa Buchenwälder) oder an buschige Berghängen bis zu einer Höhe von 2000 m (über NN). Seine auffällige gelbe, schuhförmige Blütenlippe ist als Kesselfalle für Insekten ausgebildet, welche die Blüte beim Verlassen befruchten. Sie ist auch für den deutschen Namen "Gelber Frauenschuh" verantwortlich. Die gefährdeten Bestände in der Natur nehmen von Jahr zu Jahr immer mehr ab, da gewisse "Pflanzenliebhaber" meinen, sie könnten den Frauenschuh ausgraben und in ihrem eigenen Garten pflanzen - dabei wissen nicht einmal Botaniker genau, welche Standortfaktoren zu einem geeigneten Frauenschuh-Biotop gehören. Die Pflanzen verkraften eine Umstellung des Gebirgs- oder Waldklimas auf das Kleinklima eines Gartens nicht und sterben daher frühzeitig ab. Das einzige Vorkommen Großbritanniens nahe der Stadt York wird während der Blütezeit Tag und Nacht von Naturschützern bewacht. Bekannte Vorkommen werden Jahr für Jahr zur Blütezeit von größeren Menschenmengen besucht. In der Schweiz ist es zum Beispiel das Gasterntal im Berner Oberland.

Unterarten, Varietäten, Hybriden

Die nordamerikanischen Arten Kleinblütiger Frauenschuh (Cypripedium parviflorum) und Behaarter Frauenschuh (Cypripedium pubescens) wurden in der Vergangenheit oft als Unterarten oder Varietäten des Gelben Frauenschuh angesehen. Charles Sheviak revidierte dies 1994 und seither werden diese als Cypripedium parviflorum var. parviflorum und Cypripedium parviflorum var. pubescens bezeichnet. Behaarter Frauenschuh Die Variabilität beschränkt sich in der Regel auf die Blütenfärbung.
- Cypripedium calceolus var. citrinum mit zitronengelben Blüten
- Cypripedium calceolus var. fulvum mit gelblich rostroten Blüten
- Cypripedium calceolus var. flavum mit vollständig kräftig gelben Blüten
- Cypripedium calceolus var. viridiflora mit grünen Blüten Außer mehreren künstlich erzeugten Hybriden gibt es folgende Naturhybride:
- Cypripedium × ventricosum Swartz 1800 (Cypripedium calceolus × Cypripedium macranthos)

Weblinks


- [http://www.orchid-rhoen.de/Arten/Cypripedium_calceolus.htm Die Orchideen der Rhön: Cypripedium calceolus, Frauenschuh]

Bildgalerie

Bild:Cypripedium_calceolus_1.jpg|Einzelblüte Image:Cypripedium calceolus partly yellow.jpg|Tendenz zum "Goldschuh" (f. citrinum) Image:Cypripedium calceolus plants.jpg|Am Standort im Tauberland Image:Illustration Cypripedium calceolus0.jpg|Cypripedium calceolus
Illustration in:
Otto Wilhelm Thomé: "Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz"
Gera 1885
Kategorie:Orchideen Kategorie:Alpenflora

Feldhamster

Der Feldhamster (Cricetus cricetus), auch Europäischer Hamster genannt, ist ein Nagetier (Rodentia) aus der Familie der Langschwanzmäuse (Muridae) und der Unterfamilie der Hamster (Cricetinae). Er hat etwa die Größe eines Meerschweinchens. Der Körper ist etwa 30 cm lang, wovon auf den Schwanz etwa 5 cm entfallen. Das Gewicht erwachsener Tiere beträgt ca. 0,5 bis 0,6 kg. Der Feldhamster ist meist dreifarbig, die Oberseite gelbbraun, die Unterseite schwarz, die Flanken sind hell gefleckt. Auf der Wange, hinter dem Ohr sowie vor und hinter den Vorderbeinen fallen gelbweiße Flecken auf. Füße und Nasenspitze sind weiß. Hamster haben einen plumpen Körper mit kurzen Beinen. Sie sind typische Bodenbewohner und kommen fast nur auf Löß- und Lehmboden vor. Sie stellen tiefe, verzweigte Erdbauen her, die eine Wohn- und eine Vorratskammer enthalten, beide bis maximal einen Meter tief - Winterbau. Die Baue der Männchen sind in der Regel kleiner, da diese einzeln leben. Typisch für jeden Hamsterbau sind senkrechte Fallröhren und meist zwei bis drei flach verlaufende Eingänge. Bevorzugte Nahrung des Hamsters sind Körner und Hülsenfrüchte, Klee, Kartoffeln, Rüben und Mais, manchmal trägt er bis zu fünf Kilogramm Körnervorrat in seine Vorratskammer ein. In manchen Gegenden Thüringens gibt es auch schwarze Feldhamster, nur die Vorderpfoten sind etwas weiß. Hamster sind Dämmerungstiere und Einzelgänger und halten Winterschlaf. Feldhamster sind Agrarkulturschädlinge, ihr Vorkommen beschränkt sich auf bewirtschaftete Feldflächen und deren Randzonen. Feldhamster waren noch bis Mitte der 1970er Jahre so häufig, dass Prämien für gefangene oder getötete Tiere ausgesetzt wurden. Dies hat sich durch die industrielle Feldbewirtschaftung geändert; seit Erlass der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie) zählt der Feldhamster zu den gefährdeten Arten. Siehe auch: Goldhamster

Weblinks


- [http://www.feldhamster.de Der Feldhamster]
- [http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/21029/ Umsiedlung von Feldhamstern]
- [http://www.uni-mainz.de/~wassmer/Diss.html Die zeitliche Organisation des Winterschlafs beim Europäischen Feldhamster (Cricetus cricetus L.)] Kategorie:Nagetiere

Tier

Wissenschaftlich bilden die Tiere ein Reich der Domäne der Eukaryoten. Das Tierreich ist in diverse Untergruppen untergliedert, darunter auch die Stämme, die auch Phyla genannt werden. Die Naturwissenschaft von den Tieren ist die Zoologie. Tiere sind Lebewesen, die ihre Energie nicht durch Photosynthese gewinnen, sondern sich von anderen tierischen oder pflanzlichen Organismen ernähren und Sauerstoff zur Atmung benötigen. Die meisten Tiere sind ortsbeweglich und mit Sinnesorganen ausgestattet. Naturwissenschaftlich gesehen ist auch der Mensch als Tier zu betrachten. Die Verhaltensbiologie hat gezeigt, dass höher entwickelte Tiere sich komplizierterer Verhaltensmuster und gewisser Zeichensysteme bedienen (Tiersprache). Auch zu abstraktem Denken zeigen sich neben dem Menschen einige Tierarten zumindest in Ansätzen fähig. Außer dem Menschen sind allerdings keine Tierarten bekannt, die in der Lage sind, hochentwickelte Kulturen hervorzubringen. Die in den meisten Sprachen übliche Unterscheidung zwischen Mensch und Tier ist wissenschaftlich gesehen jedoch nicht haltbar. Zum Verhältnis des Menschen zu anderen Tieren („Mensch-Tier-Verhältnis“) siehe auch Philosophische Anthropologie. Meist werden die Tiere heute mit den Vielzellern gleichgesetzt. Traditionell werden jedoch auch eine ganze Gruppe von Einzellern, die Protozoa zu den Tieren gerechnet. Dies kann biologisch allerdings nicht mehr gerechtfertigt werden. Die mit den eigentlichen Vielzellern am engsten verwandte Gruppe sind die Kragengeißeltierchen (Choanoflagellata). Sie werden in dieser Systematik mit zu den Tieren gezählt. Die evolutionäre Schwestergruppe der Tiere sind dann interessanterweise die Pilze, die traditionell zu den Pflanzen gerechnet wurden. Tiere (in dieser Definition) und Pilze zusammen werden auch als Opisthokonthen bezeichnet.

Tiere und der Mensch

Tiere werden vom Menschen seit frühesten Zeiten verehrt, bekämpft und auch als Nutz- oder Haustiere gehalten. Der Mensch unterscheidet je nach dem gegenseitigen Verhältnis:
- Heilige Tiere
- Wildtiere
- Nutztiere, (Vieh, Zugtiere, Schlachttiere)
- Haustiere
- Schädlinge und Nützlinge Heilige Tiere können lebendige Manifestationen von Tiergöttern sein, die beispielsweise im Alten Ägypten vielfach verehrt wurden. Im Verlauf von rituellen Handlungen können Tiere auch als Opfer dienen. Siehe auch: Systematik des Tierreiches, Rekorde im Tierreich, seltene und endemische Tiere Deutschlands

Weitere Informationen

Weblinks


- [http://Das-Tierlexikon.de Tierlexikon]
- [http://Tierwissen.de Tierwissen] ! ja:動物 ko:동물 ms:Haiwan simple:Animal th:สัตว์ zh-min-nan:Tōng-bu̍t

1. Januar

Der 1. Januar (in Österreich: 1. Jänner) ist der 1. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 364 Tage (in Schaltjahren 365 Tage) bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 153 v. Chr. - die römischen Konsuln beginnen ihre Amtszeit erstmals am 1. Januar statt am 1. März; daher ist der 1. Januar heutzutage der Jahresanfang.
- 1438 - Albrecht II. von Habsburg wird König von Ungarn.
- 1651 - Karl II. wird zum König von Schottland gekrönt.
- 1683 - Gründung der kurbrandenburgischen Kolonie Groß Friedrichsburg.
- 1700 - Zar Peter der Große ersetzt die bis dahin in Russland geltenden byzantinische Jahreszählung ab Erschaffung der Welt durch den julianischen Kalender mit Jahreszählung ab der Geburt Christi.
- 1707 - Johann V. wird König von Portugal.
- 1801 - Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland zusammengeschlossen.
- 1806 - Bayern und Württemberg werden zu Königreichen.
- 1814 - Rheinüberquerung des preußischen Generalfeldmarschalls Blücher bei Kaub
- 1824 - In Preußen werden die ersten öffentlichen Briefkästen aufgestellt.
- 1834 - Der Deutsche Zollverein als Zusammenschluss der deutschen Bundesstaaten tritt in Kraft, er ist eine Vorstufe des Deutschen Reichs.
- 1842 - In Köln wird die Rheinische Zeitung als Blatt des bürgerlichen Liberalismus gegründet.
- 1858 - Nach Auflösung der Ostindien-Kompanie übt die britische Regierung in Indien die Macht nun direkt aus.
- 1863 - Mit dem Inkrafttreten der von Abraham Lincoln unterzeichneten Emanzipationsakte erhalten die Schwarzen in den USA die rechtliche Freiheit.
- 1872 - Ein einheitliches Strafgesetzbuch für alle deutschen Bundesstaaten tritt in Kraft.
- 1877 - Königin Victoria von Großbritannien wird Kaiserin von Indien.
- 1885 - Die Brüder Montgolfier überqueren den Ärmelkanal in einem Heißluftballon.
- 1891 - Deutsch-Ostafrika wird deutsche Kolonie.
- 1891 - Die erste Ausgabe des sozialdemokratischen Parteiblatts Vorwärts seit dem Verbot von 1878 erscheint in einer Auflage von 10.000 Exemplaren.
- 1893 - In Zürich werden elf umliegende Gemeinden eingemeindet.
- 1899 - Ende der spanischen Herrschaft auf Kuba.
- 1900 - In Deutschland tritt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) in Kraft
- 1900 - Das Personenstandsgesetz tritt auf Helgoland in Kraft. Ehen müssen ab sofort vor einem Standesbeamten geschlossen werden.
- 1900 - Das Invalidenversicherungsgesetz tritt im Deutschen Reich in Kraft.
- 1900 - Jahrhundertfeier im Berliner Zeughaus, veranstaltet von Kaiser Wilhelm II..
- 1900 - In Österreich-Ungarn wird die Österreichische Krone ausschließliches Zahlungsmittel. Die neue Goldwährung ersetzt den Gulden, der seit 1892 langsam aus dem Verkehr gezogen wird.
- 1900 - Italiens König Umberto I. erlässt eine Amnestie.
- 1901 - Das deutsche Urheberrechtsgesetz tritt in Kraft.
- 1901 - Das Commonwealth of Australia wird als bundesstaatliche parlamentarische Monarchie mit der britischen Königin als Staatsoberhaupt gegründet. parlamentarische Monarchie
- 1903 - König Eduard VII., König von Großbritannien und Irland, wird Kaiser von Indien.
- 1903 - Die neue Rechtschreibreform im Deutschen Reich, Österreich und in der Schweiz tritt in Kraft.
- 1904 - Ein erstes Staatsministerium für Verkehrsangelegenheiten wird in Bayern eingerichtet.
- 1904 - Das „Büro für Sozialpolitik“ wird in Berlin eröffnet.
- 1904 - Leistungsänderung auf 26 Wochen Leistung im Krankenversicherungsgesetz tritt in Kraft.
- 1905 - Die deutsche Kolonie Togoland wird in Togo umbenannt.
- 1905 - Paul Freiherr Gautsch von Frankenthurn wird neuer österreichischer Ministerpräsident.
- 1906 - Helmuth Johannes Ludwig von Moltke wird als Nachfolger von Alfred Graf von Schlieffen der Chef des Generalstabs der Armee.
- 1907 - Das Rentenzuschussgesetz tritt in Frankreich in Kraft.
- 1919 - Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands.
- 1928 - Die Visumpflicht zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien wird aufgehoben.
- 1928 - In Sierra Leone wird die Sklaverei per Gesetz abgeschafft.
- 1929 - José María Moncada wird neuer Staatspräsident von Nicaragua.
- 1929 - Der in München aufgelegte Völkische Beobachter erscheint erstmals als Berliner Ausgabe.
- 1930 - Die kommunistische Zeitung Daily Worker erscheint erstmals in Großbritannien.
- 1931 - Die NSDAP-Reichsleitung zieht um in das Braune Haus in München.
- 1934 - Gauleiter Friedrich Hildebrandt wird neuer Reichsstatthalter für Mecklenburg und Lübeck.
- 1934 - Das Land Mecklenburg wird aus den Ländern Mecklenburg-Strelitz und Mecklenburg-Schwerin gegründet
- 1934 - Neuer Lordsiegelbewahrer in Großbritannien wird Anthony Eden.
- 1934 - Das Sterilisierungsgesetz, bereits am 14. Juli 1933 verabschiedet, tritt in Deutschland in Kraft. Es sieht vor, dass Menschen, die an so genannten Erbkrankheiten leiden, durch einen chirurgischen Eingriff auch gegen ihren eigenen Willen unfruchtbar gemacht werden können.
- 1934 - Alcatraz wird zu einem Bundesgefängnis der USA umfunktioniert.
- 1935 - Tripolitanien und Cyrenaika, Italiens nordafrikanische Kolonien, werden zur Kolonie Libia zusammengeschlossen.
- 1937 - Um den Bedarf der Rüstungsindustrie zu decken wird im Deutschen Reich die Verwendung von Edelstahl für andere Artikel verboten.
- 1937 - in China wird General Chang Hsüeh-liang wegen angeblicher Anstiftung zum Aufstand in der Provinz Xian von einem Militärgericht zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.
- 1937 - Anastasio Somoza Garcia wird Präsident von Nicaragua.
- 1937 – Die japanische Komponistin Keiko Abe wird in Tokio geboren.
- 1938 - Juden im Deutschen Reich wird das Betreiben von Einzelhandelsgeschäften und Handwerksbetrieben, das Anbieten von Waren und Dienstleistungen untersagt.
- 1938 - Alle nach den Nürnberger Gesetzen jüdischen Ärzte werden aus der Ersatzkassenpraxis im Deutschen Reich ausgeschlossen.
- 1938 - Aufgrund der steigenden Zahl von Verkehrsopfern wird das Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen geändert. Dazu gehört vor allem das unbedingte Rechtsfahrgebot auf allen Straßen.
- 1938 - Der chinesische Ministerpräsident Chiang Kai-shek legt sein Amt nieder.
- 1938 - Durch eine Änderung des dänischen Erbgesetzes werden uneheliche Kinder ehelichen Kindern gleichgestellt.
- 1939 - Die Namensänderungsverordnung für Juden im Dritten Reich tritt in Kraft.
- 1939 - Das im Vorjahr eingeführte Pflichtjahr für arbeitslose ledige weibliche Jugendliche unter 25 Jahren gilt ab sofort für alle.
- 1939 - Das am 30. April 1938 beschlossene Jugendschutzgesetz und die Arbeitszeitverordnung treten in Kraft.
- 1940 - Die Studentische Dienstpflicht tritt im Deutschen Reich in Kraft.
- 1941 - Änderung des Bürgerrechts in der Schweiz. Eine Aberkennung der Bürgerrechte ist jetzt möglich.
- 1942 - Der weitere Ausbau der Reichsautobahn wird eingestellt. Nahezu 4000 km wurden fertiggstellt.
- 1942 - In Schweden werden Textilien ab sofort rationiert - Einführung der Kleiderkarte.
- 1942 - Die diplomatischen Beziehungen Venezuelas zu Italien, Japan und dem Deutschen Reich werden abgebrochen.
- 1942 - Unterzeichnung der Gründungserklärung der Vereinten Nationen durch 26 Staaten in Washington, D.C..
- 1943 - Auf Vorschlag des Deutschen Normenausschusses beginnt die Woche in Deutschland jeweils sonntags um 0.00 Uhr und endet am darauf folgenden Samstag um 24.00 Uhr. Erst 1976 wird der Wochenbeginn auf Montag umgestellt.
- 1943 - Die erste Panzerarmee an der Ostfront beginnt mit ihrem Rückzug aus dem Kaukasus.
- 1943 - Die Gemeinden Frýdek und Místek werden mit umliegenden Orten zur gemeinsamen Bezirksstadt Frýdek-Místek zusammengeschlossen.
- 1944 - Im Deutschen Reich werden die Postleitzahlen durch das Reichspostministerium eingeführt.
- 1944 - Endgültige Unabhängigkeit für den Libanon und Syrien.
- 1944 - Neuer Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B wird Generalfeldmarschall Erwin Rommel.
- 1946 - Der neuerbaute Flughafen Heathrow Nähe London wird eröffnet.
- 1946 - Die letzten US-amerikanischen Besatzungstruppen werden aus dem Iran abgezogen.
- 1946 - Unterzeichnung des Friedensvertrags zwischen Indien, Großbritannien und Thailand in Bangkok.
- 1947 - Inkrafttreten des Vertrages über die Vereinigung der britischen und amerikanischen Besatzungszone Deutschlands zur Bizone.
- 1948 - Enrico De Nicola wird erster italienischer Staatspräsident.
- 1948 - Neuer Generaldirektor bei VW (Wolfsburger Volkswagenwerk) wird Heinrich Nordhoff.
- 1948 - Verstaatlichung der Eisenbahnen in Großbritannien.
- 1948 - Das Zollabkommen zwischen den Benelux-Staaten Belgien, Niederlande und Luxemburg tritt in Kraft.
- 1948 - Die zuvor beschlossene republikanische Verfassung tritt in Kraft und macht Italien zur Republik.
- 1949 - Thailand wird Mitglied in der UNESCO.
- 1949 - Die vom Wirtschaftsrat erlassene Kraftfahrzeug-Benutzungsverordnung tritt in Kraft, womit Ausflugs- und Vergnügungsfahrten verboten sind.
- 1949 - Österreich erhält von Großbritannien die Kontrolle über die Grenze zu Italien zurück.
- 1949 - Juan Manuel Gálvez tritt sein Amt als Staatspräsident von Honduras an.
- 1949 - Indien und Pakistan vereinbaren einen Waffenstillstand zur Beilegung des Konflikts über Kaschmir.
- 1951 - Beginn des ersten 5-Jahresplans der DDR.
- 1951 - Vorstellung der deutschen Nationalhymne durch Bundespräsident Theodor Heuss.
- 1951 - Als erster Staat erklärt Indien den Kriegszustand mit Deutschland offiziell für beendet.
- 1952 - Die neue Verfassung Griechenlands tritt in Kraft und regelt die Verteilung von Grundbesitz neu.
- 1953 - Ausrufung der Republik Malediven.
- 1953 - Die Sowjetunion gibt China die Tschangtschun-Eisenbahn zurück.
- 1953 - Die DDR erklärt das neue Jahr offiziell zum Karl-Marx-Jahr.
- 1956 - Der Sudan erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien und Ägypten
- 1957 - Frankreich gibt das Saarland zurück an Deutschland.
- 1957 - Eine neue Straßenverkehrsordnung tritt in der DDR in Kraft.
- 1957 - In Deutschland werden die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung von 3 auf 2 % gesenkt.
- 1958 - Die Römischen Verträge zur Gründung der EG treten in Kraft.
- 1959 - Mit der Flucht des Diktators Fulgencio Batista kommt Fidel Castro in Kuba an die Macht.
- 1960 - Das Atomgesetz zur friedlichen Kernenergieverwendung tritt in Deutschland in Kraft.
- 1960 - Das erste US-amerikanische Atom-U-Boot, das mit Mittelstreckenraketen bestückt ist, wird in den Dienst gestellt.
- 1960 - Kamerun wird unabhängig von Frankreich.
- 1962 - Samoa wird u