Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
2. Bundesliga (Eishockey)

2. Bundesliga (Eishockey)

Die 2. Eishockey-Bundesliga ist in Deutschland zurzeit die zweithöchste Eishockeyspielklasse. Sie wird von der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft organisiert. Aktuell spielt die Liga in der Saison 2005/06 mit 14 Mannschaften.

Geschichte der 2. Eishockey-Bundesliga

Erstmals zur Saison 1973/74 bekam die zweithöchste Spielklassen den Namen 2. Bundesliga

Modus vor 1994


- 1973/74 bis einschließlich 1980/81 eingleisige 2. Bundesliga
- 1981/82 Aufteilung in 2. Bundesliga Süd und Nord
- 1982/83 eingleisige 2. Bundesliga
- ab 1983/84 Aufteilung in 2. Bundesliga Süd und Nord

1994

Die große Zahl an Insolvenzen der Zweitligisten war 1994 ein Grund für die Abschaffung der 2. Bundesliga und die Einführung der Deutschen Eishockey-Liga mit 18 Mannschaften, jedoch ohne Auf- und Abstieg. Als höchste Liga unterhalb der DEL wurde die 1. Liga mit den Staffeln Nord und Süd geschaffen, die den Amateurmeister ausspielen sollte.

1998

Als höchster Unterbau wurde zur Saison 1998/99 eine eingleisige DEB-Liga geschaffen, die den Namen „Bundesliga“ erhielt. Die Entscheidung zur Umbenennung der 1. Liga in „Bundesliga“ führte zu Konflikten zwischen dem Deutschen Eishockey-Bund und der Deutschen Eishockey-Liga, da die DEL der Ansicht war, die Bezeichnung „Bundesliga“ würde den Anspruch erheben, die höchste deutsche Spielklasse im Profieishockey darzustellen. Aus diesem Grund trägt die DEL seit der Saison 1998/99 den Beinamen „Die 1. Bundesliga“, wobei das „1.“ im Logo besonders hervorgehoben ist.

ab 1999/2000

Seit 1999 wurde die Liga wieder in 2. Bundesliga, die heute von der ESBG organisiert wird, umbenannt. Wie in der DEL müssen sich die Vereine vor der Saison einer strengen Finanzprüfung unterziehen. Leider konnte trotzdem bislang nicht sichergestellt werden, dass sämtliche Vereine immer die komplette Saison durchstehen, so dass in der Saison 2003/04 die SC Riessersee Eishockey-Verwaltungs GmbH während der Saison mit aus finanziellen Gründen ausgeschlossen wurde und die EC Bad Nauheim Spielbetriebs GmbH nach der Saison aus finanziellen Gründen aussteigen musste.
Kategorie:Eishockeyliga (Deutschland)

Eishockey in Deutschland

Eishockey ist in Deutschland eine der beliebtesten Sportarten, die jedoch in der Zuschauergunst und Bedeutung weit hinter Fußball rangiert. Der Eishockeysport wird heute in Deutschland einerseits durch die Deutsche Eishockey-Liga als höchste Profiliga, andererseits durch den Deutschen Eishockey-Bund als zuständigen Sportverband in Deutschland und Mitgliedsverband der Internationalen Eishockey-Föderation durchgeführt. Die Deutsche Eishockeynationalmannschaft der Herren steht auf der aktuellen IIHF Weltrangliste auf dem zehnten Platz der Welt. Da sie vor der Eishockey-Weltmeisterschaft 2005 noch Achter waren, sind sie automatisch für das Olympische Eishockeyturnier 2006 qualifiziert.

Geschichte

Die Anfänge des Eishockeysports in Deutschland liegen um 1900 in Berlin. Vermutlich gab es bereits am 4. Februar 1897 ein dem Eishockey ähnliches Spiel auf dem Halensee in Berlin, das jedoch noch Züge des mit dem Eishockey verwandten Bandy hatte. Hierbei standen sich der Akademische Sportclub Berlin und ein Studententeam gegenüber. 1901 war der Berliner Schlittschuhclub der erste deutsche Verein, der eine eigene Eishockeyabteilung gründete. In der Folge entstanden weitere Eishockeyvereine oder -abteilungen zuerst in Berlin und dann in anderen deutschen Großstädten. 1908 wurde dann Eishockey als Sektion in den Deutschen Eissport-Verband aufgenommen und trat am 19. September 1909 als sechste Nation in die Vorgängerorganisation der IIHF, die "Ligue International de Hockey sur Glace" (LIHG) ein. Als Deutschland 1910 an der ersten Eishockey-Europameisterschaft teilnahm, spielte in Berlin bereits eine Stadtliga mit zehn Mannschaften: neben dem Berliner Schlittschuhclub der BFC Preussen, der Sportclub Berlin, der Berliner Eislaufverein 1904, der BFC Britania, der Berliner EV 1886, der Hockey Club Berlin, der Sportklub Komet, der SC Charlottenburg und der Eislauf Verein Berlin. 1912 wurde die erste Deutsche Meisterschaft ausgespielt, die der Berliner Schlittschuhclub gewinnen konnte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Deutschland 1920 aus der LIHG ausgeschlossen und konnte somit auch an keinen LIHG-Turnieren teilnehmen. Am 11. Januar 1926 wurde der für den deutschen Eishockeysport zuständige Deutsche Eissport-Verband jedoch wieder in die LIHG aufgenommen, wodurch Deutschland ab 1927 wieder an den Eishockey-Europameisterschaften teilnehmen konnte. Bis 1940 machte die Entwicklung des Eishockeysports in Deutschland große Fortschritte, so dass ein deutsches Team bei den Olympischen Spielen 1932 in Lake Placid die Bronzemedaille erlangen und bei der Europameister-Wertung im Rahmen der Eishockey-Weltmeisterschaften 1930 und 1934 Europameister werden konnte. Die Entwicklung im Eishockey machte sich auch in der Entstehung neuer regionaler Landesverbände bemerkbar. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland im April 1946 erneut aus der LIHG ausgeschlossen. Zu dieser Zeit entstand in der Bundesrepublik eine bundesweite Liga für die besten Teams, die Eishockey-Oberliga, während der Eishockeysport in der Sowjetischen Besatzungszone und der späteren DDR eine eigene Entwicklung nahm. (Siehe auch: Eishockey in der DDR) Die Bundesrepublik kehrte am 10. März 1951 wieder in die LIHG zurück, die DDR folgte als eigenständiges Mitglied mit dem Deutschen Eislauf-Verband der DDR am 9. Juni 1954. Die Oberliga wurde 1958 durch die neu eingeführte Eishockey-Bundesliga abgelöst, bevor 1963 der Deutsche Eishockey-Bund gegründet wurde, der jedoch unter dem Dach des Deutschen Eissport-Verbandes blieb. International schaffte die Nationalmannschaft der BRD den Sprung in die A-Weltmeisterschaft, wo sie sich Ende der 1970er und in den 1980er Jahren etablieren konnten. Es gelang jedoch nie, unter die vier besten Teams der Welt zu gelangen.

Turniere und Meisterschaften


- Meisterschaften
  - allgemein: Deutscher Meister (Eishockey)
  - aktuell: Deutsche Eishockey-Liga, 2. Bundesliga, Oberliga (Eishockey), Regionalliga (Eishockey)
  - historisch: Berliner Stadtliga, Eishockey-Oberliga, Eishockey-Bundesliga
- Internationale Turniere
  - Deutschland-Cup
- Olympische Eishockey-Turniere in Deutschland
  - 1936
- Eishockey-Weltmeisterschaften der Herren in Deutschland
  - 1930 (in Chamonix und Berlin), 1936 (gleichzeitig Olympische Spiele), 1955, 1975, 1983, 1993, 2001, 2010
- Eishockey-Europameisterschaften der Herren in Deutschland (nur reine Europameisterschaften)
  - 1911, 1913, 1914, 1932

Nationalmannschaft

Trainer, Spieler und Platzierungen der Deutschen Nationalmannschaft siehe unter Deutsche Eishockeynationalmannschaft

Literatur


- Eckert, Horst: Eishockey-Lexikon. München: Copress, 1993. ISBN 3-7679-0407-1.

Weblinks


- [http://www.deb-online.de Seite des Deutschen Eishockey-Bundes]
- [http://www.del.org Seite der Deutschen Eishockey-Liga]
- [http://www.lotok.de/ost-eishockey/ Geschichte des Eishockey im deutschen Osten] Deutschland Kategorie:Sport (Deutschland) Eishockey in Deutschland

Eishockey

Eishockey ist eine auf Schlittschuhen und dem Eis betriebene Sportart, die zwischen 1840 und 1875 in Kanada aus verschiedenen Mannschaftssportarten entwickelt wurde. Dabei spielten die stationierten britischen Truppen eine wichtige Rolle, die das schottische Spiel Shinty 1840 als Shinney in Kanada auf Schnee oder Eis spielten. Ab 1855 wurde mit (Feld-)Hockeyschlägern gespielt. Das erste echte Eishockey-Spiel fand am 3. März 1875 in Montréal zwischen Dozenten und Studenten der McGill-Universität statt. Weitere Vorläufer in Europa hat das Eishockey im Bandy, das auch heute noch in einigen (vor allem nord- und osteuropäischen) Ländern gespielt wird. Das Wort Hockey kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie krummer Stock. Beim Eishockey muss ein Puck, eine flache Hartgummischeibe, mit Schlägern in das gegnerische Tor geschoben werden. Das Spiel ist im Allgemeinen sehr körperbetont: mittels so genannter "Bodychecks" ist es möglich, den Gegner seitlich zu verdrängen, um den Puck zu erlangen. Bodycheck Aus dem Eishockeysport haben sich eine Reihe, heute eigenständiger, Sportarten entwickelt: Zum Einen das Sledge-Eishockey (oder auch Schlitteneishockey genannt), das den Eishockeysport für körperlich Beeinträchtigte ermöglicht und heute als Sportart im festen Programm der Winter-Paralympics steht. Zum Anderen existieren gleich mehrere „Sommer-Eishockey“-Sportarten, wie Inlinehockey (und Inline-Skaterhockey) oder Streethockey, von welchen Inlinehockey und Streethockey über eigene Weltmeisterschaften verfügen, die auch von der Internationalen Eishockey-Föderation durchgeführt oder unterstützt werden.

Verbreitung

Eishockey ist vor allem dort verbreitet, wo auch vor Erfindung der Kältemaschine - und der damit verbundenen Möglichkeit, Kunsteisbahnen zu schaffen - genügend Eisflächen für eine regelmäßige Ausübung dieser Sportart vorhanden waren und sind. Berühmt sind vor allem die Mannschaften des Rekordweltmeisters Kanada, von Russland und den USA, von Tschechien und der Slowakei, sowie den skandinavischen Ländern (vor allem Schweden und Finnland). Einen sehr hohen Stellenwert hat Eishockey in der Schweiz und gehört dort zu den beliebtesten Sportarten. Die Gesamtsumme der Eishockey-Zuschauer in einer Saison liegt weit über derjenigen der Fußball-Zuschauer. Ein traditionsreiches internationales Highlight stellt auch der seit 1923 ausgetragene Spengler Cup, der in Davos, im Kanton Graubünden, stattfindet, dar.

Geschichte

Die älteste Erwähnung stammt aus Dänemark aus dem Jahre 1134. Die Schlittschuhe waren wahrscheinlich aus Knochen. Im 16. Jahrhundert wurde in den Niederlande ein Spiel entwickelt, welches dem heutigen Eishockey sehr ähnelt. Es war bis ins 19. Jahrhundert unter den Namen Bandy bekannt. Geschichtliche Bedeutung erlangten oftmals die Spiele zwischen der damaligen Sowjetunion und den USA oder Kanada vor allem in der Phase des Kalten Krieges als Ausdruck des Kampfes der Systeme. So wurde auch das Spiel der USA gegen die UdSSR beim Olympischen Eishockeyturnier 1980 zu einer Art "show-down" der verschiedenen Mächte. Die USA konnte die seinerzeit übermächtige Sowjetunion bezwingen und das Spiel ging als "Miracle on Ice" in die Geschichte ein. Nachdem in der Sowjetunion bis in die 1950er Jahre auf dem Eis vor allem Bandy gespielt wurde, entwickelte sich das russische Eishockey mit einem enormen Tempo. So gelang es dem sowjetischen Team, bereits bei der ersten Weltmeisterschaftsteilnahme 1954 wie auch bei der ersten Teilnahme am Olympischen Eishockey-Turnier Gold zu gewinnen. Die UdSSR schaffte es, mit ihrem Team eine Perfektion zu erreichen, und machte auch den "Erfindern" des Eishockeys, den Kanadiern, oft das Leben schwer. Weiterhin gab es zwischen der UdSSR und der ČSSR großartige Spiele, in denen die sowjetische Mannschaft mit herausragenden tschechoslowakischen Spielern konkurrierte. Auch hier wurde - insbesondere nach dem Prager Frühling 1968 - die unterschiedliche politische Gesinnung und die politischen Befindlichkeiten in den Sport getragen. Außergewöhnliche sowjetische Spieler den damaligen Zeit waren u.a. : Mikhailow, Petrov, Harlamow, Tretiak, Wladimir Krutow, Igor Larionow, Sergei Makarow (zusammen die berühmte KLM-Reihe) sowie Wjatscheslaw Fetissow oder Alexei Kassatonow. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR gingen einige der besten Spieler in die National Hockey League (NHL), in der Mannschaften der USA und Kanadas spielen. Die NHL stellt heute die bedeutendste Liga der Welt dar, mit vielen der besten Spieler aus Europa und anderen Teilen der Welt. Bei den alljährlich stattfindenden NHL-Allstar-Spielen zeigt sich, dass viele europäische Spieler heute zu den wichtigsten Leistungsträgern der Liga gehören. Nach Nordamerika zieht es die Spieler nicht zuletzt, weil dort auch am meisten Geld zu verdienen ist. Siehe auch: Geschichte des Eishockey

Spielregeln

Das [http://www.iihf.com/hockey/rules/offrules_2006.htm offizielle Regelbuch] wird von der Internationalen Eishockey-Föderation (IIHF) herausgegeben, der auch die internationalen Turniere ausrichtet. Die aktuelle Version ist bis 2006 gültig. In diesem Regelbuch gibt es insgesamt sechs Abschnitte, die die Themen Spielfeld, Teams, Spieler und ihre Ausrüstung, Offizielle und ihre Pflichten, Spielregeln, Strafen und Besondere Regeln beschreiben. In der NHL wird zum Teil von den Vorschriften des IIHF abgewichen. Hier gibt es ein eigenes [http://nhl.com/hockeyu/rulebook/index.html Regelbuch], das zwar ebenfalls sechs Abschnitte aufweist, die jedoch zum Teil andere Inhalte haben. Nachfolgend sei ein kleiner Überblick über die internationalen Regeln nach der IIHF gegeben:

Spielfeld

NHL Das Spielfeld ist eine rechteckige Eisfläche mit einer Länge von 56 bis 61 m und einer Breite von 26 bis 30 m, die Ecken sind mit einem Radius von 7,00 bis 8,50 m abgerundet (Regel 101). Bei offiziellen IIHF-Meisterschaften muss die Länge zwischen 60 und 61 m und die Breite zwischen 29 und 30 m betragen. Umgeben ist das Spielfeld von einer ca. 1,20 m hohen Bande, auf die zum Schutz der Zuschauer eine Schutzglasscheibe aufgesetzt und hinter den Toren zusätzlich ein Fangnetz angebracht ist. Die Tore sind 122cm hoch und 183cm breit, die Torstangen sind rot gefärbt. Um das Tor ist ein halbkreisförmiger Torraum markiert. Das Spielfeld wird in der Länge durch 5 Linien unterteilt (Regel 110): durch zwei 30 cm breite Blaue Linien in 3 gleich große Zonen: die Angriffs-, die Neutrale und die Verteidigungszone (Regel 112). Die Neutrale Zone wird durch die ebenfalls 30 cm breite rote Mittellinie halbiert; mittig auf ihr befindet sich – zentral auf dem Spielfeld – der Anspielpunkt innerhalb des Anspielkreises (auch Bullykreis genannt). Insgesamt gibt es fünf Anspielkreise alle mit einem Radius von 4,5 m, eben jener in der Mitte des Feldes und jeweils zwei in den Verteidigungszonen. Als 4. und 5. Querlinie sind die Torlinien über das gesamten Feld durchgezogen (rot, Breite: 5 cm). Außerhalb der längsseitigen Banden der neutralen Zone befinden sich auf einer Seite die Spielerbänke, gegenüber die Zeitnehmung und die Strafbänke. Im Gegensatz zu vielen anderen Feldsportarten reicht das Spielfeld um die Tore herum. In der nordamerikanischen NHL weicht das Spielfeld von den internationalen Vorgaben ab. Es ist hier meist nur ca. 26 m breit und 56 m lang und verfügt über eine andere Verteilung der Spielfeldzonen. Somit ist das Spiel in Nordamerika in der Regel etwas schneller und aggressiver als in Europa.

Teams, Spieler, Ausrüstung

Eine Mannschaft besteht aus maximal 22 Spielern, davon 20 Feldspielern und 2 Torhütern. Während eines Spiels dürfen maximal 6 Spieler gleichzeitig auf dem Eis sein. (Regel 201a) In der Regel bestehen diese aus 5 Feld-Spielern und einem Torwart, in besonderen Situationen kann der Torwart aber auch durch einen sechsten Feldspieler ersetzt werden.
Torwart Speziell in Unter- bzw. Überzahlsituationen kann von diesem Schema aber auch abgewichen werden. In der Regel wird in Reihen bzw. Blöcken gespielt - das bedeutet, dass Stürmer und Verteidiger möglichst immer mit den gleichen Partnern spielen. Eine optimal besetzte Mannschaft hat vier Verteidigungsreihen (4 x 2+2 Spieler = 10 Spieler) und vier Sturmreihen (4 x 3 Spieler = 12 Spieler). Dies ergibt dann: 1 Torhüter + 10 Verteidiger + 12 Stürmer + 2 Ersatztorhüter = 25 Spieler. Im jeweiligen Spiel/Turnier darf die Anzahl der gemeldeten Spieler jedoch nur 22 betragen. Ein Team muss einen Kapitän und zwei Assistenten bestimmen. Zur Erkennung tragen sie ein „C“ (Captain) bzw. „A“ (Assist) auf der Brust. Bis in die 1990er Jahre trugen die Spieler der russischen/sowjetischen Mannschaften alternativ ein kyrillisches „К“ für den Captain. Heute wäre dies zwar noch zulässig, wird jedoch nur noch selten genutzt. Der Kapitän darf bei Unklarheiten oder Fehlentscheidungen des Schiedsrichters als Einziger den Schiedsrichter nach der Regelauslegung fragen. Wechsel von Feldspielern sind nicht nur während Spielunterbrechungen möglich, sondern können auch "fliegend" erfolgen. In der Regel wechseln die Teams alle 45 bis 120 Sekunden. Bis ca. 1930 gab es noch einen sechsten Feldspieler auf der "Rover"-Position. Um Verletzungen vorzubeugen, ist eine umfassende Schutzausrüstung vorgeschrieben. Neben einem speziellen Eishockey-Schlittschuh (221) und dem Schläger (Stock; 222) gehören dazu ein Helm (223) mit Helmvisier (224), Handschuhe, Nacken- und Kehlkopfschutz sowie Mund- und Zahnschutz. Daneben gibt es noch einen Schulter- und Brustkorbschutz. Da die Torhüter durch auf sie abgefeuerte Schüsse einer erhöhten Gefahr ausgesetzt sind, haben sie eine besondere Ausrüstung: neben besonderen Torhüter-Schlittschuhen (231) und einem besonderen Stock (232) tragen sie einen Helm mit Gesichtsmaske (234), Beinschoner (235) sowie einen Blockerhandschuh mit Schutzplatte (Stockhandschuh; 233a) und einen Fanghandschuh (233b).

Schiedsrichter

Eishockey-Schlittschuh Die Schiedsrichter zählen zu den Spiel-Offiziellen, diese sind unterteilt in Spiel-Offizielle und Off-Ice-Offizielle. Die Spiel-Offiziellen bestehen aus einem Schiedsrichter (Referee) und zwei Linienrichtern (Linesmen). Sie tragen eine schwarze Hose und schwarz-weiß gestreifte Trikots. Der (Haupt-) Schiedsrichter trägt zur Unterscheidung zusätzlich an beiden Oberarmen eine rote Armbinde. Der Schiedsrichter hat die allgemeine Aufsicht über das Spiel sowie die Kontrolle über Spieler und Offizielle (312). Die Linienrichter haben die Kontrolle über Linienverstöße (Abseits und Icing; siehe Regeln), übernehmen die Anspiele / Einwürfe und unterstützen den Schiedsrichter (313). Schieds- und Linienrichter haben beim Eishockey einen erheblich größeren Einfluss als beispielsweise beim Fußball. Sie können durch das Aussprechen von Bankstrafen unmittelbar auf das Spielgeschehen einwirken.
Zu den Off-Ice-Offiziellen zählen neben dem Stadionsprecher und dem Spielzeitnehmer ein Punktrichter (u.U. mit Assistenten), der die Leistung von Schieds- und Linienrichter bewertet, ein Video-Torrichter, der bei strittigen Entscheidungen zu Rate gezogen werden kann, zwei Strafbankbetreuer sowie zwei Torrichter, die unmittelbar hinter dem Tor sitzen und ein erzieltes Goal durch Betätigung einer Lampe anzeigen. Torrichter werden in der DEL nur in Play-Off-Spielen eingesetzt.

Spielregeln

Ein Eishockeyspiel dauert in der Regel 60 Minuten (3 Drittel mit je 20 Minuten). Da bei jeder Spielunterbrechung die Uhr angehalten wird (Nettospielzeit / effektive Spielzeit), dauert ein Eishockeyspiel jedoch brutto meist erheblich länger. Die durchschnittliche Bruttospielzeit eines Drittels variiert jeweils zwischen ca. 30 und 40 Minuten. Zwischen den Dritteln finden 15-minütige Pausen statt. Daher dauert ein normales Eishockeyspiel zwischen zwei und zweieinhalb Stunden. Es ist zulässig, den Puck mit Hilfe des Schlittschuhs fortzubewegen, sofern nicht durch direktes Kicken ein Tor erzielt wird. Den Puck mit dem hohen Stock (Stock über "normaler" Schulterhöhe) zu spielen ist unzulässig – es ist aber erlaubt, den Puck mit der Hand zu stoppen. Handpässe und durch Handpässe erzielte Tore sind verboten. Ausnahme ist der Handpass im eigenen Verteidigungsdrittel. Hier darf auch mit der Hand ein Pass gegeben werden, solange der Puck auch im Verteidigungsdrittel angenommen wird. Siehe auch:
- Abseitsregel
- Auszeit
- Bully (Eishockey)
- Eishockeytor
- Icing
- Schutzausrüstung (Eishockey)
- Puck (Eishockey)

Begriffe


- Bully (Face-Off): Wird das Spiel am Beginn eines Drittels oder nach einer Unterbrechung wieder angepfiffen, gibt es ein Bully. Dazu stehen sich zwei gegnerische Spieler an einem Bully-Punkt gegenüber und der Puck wird von einem Linienrichter (Linesman) eingeworfen. Beide Spieler versuchen, den Puck in ihren Besitz zu bekommen.
- Abseits (Offside): Beim Spiel aufs gegnerische Tor muss der Puck als erstes oder gleichzeitig mit dem ersten angreifenden Spieler, die blaue Linie zw. neutraler Zone und Angriffszone überschreiten, d. h. zwischen puckführendem Spieler und gegnerischem Tor darf sich kein weiterer angreifender Spieler befinden. Das Abseits wird aufgehoben, wenn alle angreifenden Spieler das Angriffsdrittel verlassen, ohne den Puck berührt zu haben. Abseits wird von den Linienrichtern durch das Heben eines Armes angezeigt.
- Torraumabseits: Der Torraum ist halbkreisförmig um das Tor markiert. Erzielt ein Spieler ein Tor, während er oder ein anderer, angreifender Spieler sich im Torraum aufhält, so ist das Tor ungültig, außer er wurde durch einen Gegenspieler in den Torraum gedrängt oder am Verlassen gehindert.
- Unerlaubter Weitschuss (Icing): Dies ist der Fall, wenn der Puck direkt oder indirekt über die Bande die rote Mittellinie und die gegnerische Torlinie überschreitet. Dann wird abgepfiffen und es gibt Bully in der gegenüberliegenden Endzone. Diese Regel findet keine Anwendung, wenn die Scheibe durch den Torraum geschossen wird oder bei Spiel in Unterzahl. Außerdem wird auch nicht auf Icing entschieden, wenn ein verteidigender Spieler die Möglichkeit hat den Puck zu spielen.(Siehe auch: Icing)
- Überzahl-Spiel (Power-Play): Wird gegen eine Mannschaft eine Bankstrafe ausgesprochen, so hat die bestrafte Mannschaft für die Zeit der Strafe einen Spieler weniger auf dem Eis. Die nicht bestrafte Mannschaft hat dann eine 5-4–Überzahl, die bestrafte Mannschaft eine Unterzahl. Wird eine weitere Strafe gegen das reduzierte Team ausgesprochen, dann führt dies zu einer 5–3–Überzahl.
- Überzahl-Tor (Power-Play-Tor): Erzielt eine Mannschaft in Überzahl ein Tor, so wird dieses als Überzahl-Tor bezeichnet. Die zuerst ausgesprochene kleine Strafe oder Bankstrafe wird aufgehoben und der Spieler darf wieder am Spiel teilnehmen.
- Unterzahl-Tor (Short-Hander): Gelingt einer Mannschaft in Unterzahl ein Tor, bezeichnet man dies als Short-Hander.
- Empty-Net-Goal: Schießt eine Mannschaft ein Tor, wenn die gegnerische Mannschaft ihren Torhüter gegen einen zusätzlichen Spieler ausgetauscht hat, so nennt man dies Empty-Net-Goal. Üblicherweise geschieht dies am Ende eines Spiels, wenn die zurückliegende Mannschaft den Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers wechselt, um die Chance auf ein spielentscheidendes Tor zu erhöhen.
- Auszeit (Time-Out): jede Mannschaft kann pro Spiel eine Auszeit von 30 Sekunden nehmen.
- Strafschuss (Penalty): Hierbei darf sich der ausführende Spieler von der Mittellinie aus allein auf den Torhüter zubewegen und versuchen, ein Tor zu erzielen. Er darf sich dabei nicht rückwärts bewegen. Der Strafschuss endet nach dem ersten Schuss. Ein Nachschuss ist nicht erlaubt. Das Spiel wird mit einem Bully fortgesetzt. Während des Strafschusses läuft die Spielzeit nicht weiter.

Strafen

Strafen werden vom Schiedsrichter unter Anderem für folgendes Verhalten ausgesprochen:
Behinderung (interference); Beinstellen (tripping); Hoher Stock (high-sticking); Haken (hooking); Angriff gegen das Knie; Spielverzögerung (delay of game, z.B. absichtliches Verschieben des Tores); unkorrekte Ausrüstung (z.B. Spielen mit gebrochenem Stock oder Spielen ohne Helm); Stockschlag (slashing); Stockstich; Stockendstoss; Bandencheck (boarding); Cross-Check (auch Stock-Check); Check von hinten (checking from behind); Check gegen den Kopf; Ellbogencheck (Elbowing); zu viele Spieler auf dem Eis (Wechselfehler / too many men on ice); Unsportliches Verhalten (roughing); Übertriebene Härte; Unerlaubter Körperangriff (charging); Schiedsrichterkritik; Halten (Holding). Für jede Strafe gibt es ein spezielles Handzeichen, mit dem der Schiedsrichter die Strafe anzeigt. Die Höhe der Strafe liegt (innerhalb gewisser Rahmen) im Ermessen des Schiedsrichters. Ahndet der Schiedsrichter eine Strafe, hebt er zunächst den Arm. Es wird jedoch erst abgepfiffen, sobald die Mannschaft, gegen die die Strafe ausgesprochen wird, wieder in Puck-Besitz gelangt. Mögliche Strafen und Strafzeiten :
- kleine Strafe (2 min)
- kleine Bankstrafe (2 min gegen die Mannschaft)
- große Strafe (5 min + automatisch Spieldauer-Disziplinarstrafe)
- Disziplinarstrafe (10 min)
- Spieldauer-Disziplinarstrafe (Restausschluss, Eintrag im Spielbericht: 20 min)
- Matchstrafe (5 min + Restausschluss + evtl. Spielsperren, Eintrag im Spielbericht: 25 min)
- Strafschuss (Penalty) Die kleine, große und Diziplinarstrafe wird von dem Spieler auf der Strafbank abgesessen, gegen den die Strafe ausgesprochen wurde. Somit entsteht meistens einen 5 gegen 4 Spielsituation (Power-Play). Bei der Spieldauer-Diziplinarstrafe und Matchstrafe geht der entsprechende Spieler sofort in die Kabine und die Strafzeit wird von einem zu benennenden Spieler abgesessen, auch hier entsteht eine 5 gegen 4-Spielsituation, jedoch max. 5 min. - für die Restzeit (bei Matchstrafe z.B. 20 min.) steht der Spieler dem Team nicht zur Verfügung. Es sind dann aber wieder 5 Feldspieler auf dem Eis. Die Strafen werden auf der Strafbank abgesessen (außer Penalty). Eine Ausnahme bildet der Torhüter: Er geht nie auf die Strafbank, sondern wird bei kleinen Strafen oder der ersten Disziplinarstrafe durch einen vom Kapitän zu bezeichnenden Spieler vertreten, der zur Zeit des Vergehens auf dem Eis war. Bei einer großen Strafe oder der zweiten Disziplinarstrafe wird der Torhüter umgehend vom Rest des Spiels ausgeschlossen. Ein Spieler, der in einer laufenden Meisterschaft oder einem Turnier die zweite Spieldauer-Disziplinarstrafe bekommt, wird automatisch für das nächste Meisterschafts- oder Turnierspiel gesperrt. Eine Matchstrafe zieht in der Regel eine automatische Sperre für das nächste Spiel nach sich, je nach Bewertung des Vergehens durch die zuständige Instanz kann die Sperre auch auf mehrere Spiele ausgedehnt werden. Wird gegen beide Mannschaften gleichzeitig eine gleiche Anzahl von Strafen ausgesprochen, so müssen die betreffenden Spieler zwar die Strafe auf der Strafbank absitzen, die beiden Mannschaften bleiben aber am Feld in der gleichen Spielstärke wie vor den Vergehen. Einzige Ausnahme: Beide Mannschaften spielen in voller Stärke und beide Mannschaften erhalten genau je eine kleine Strafe - in diesem Fall wird mit vier gegen vier Feldspielern weitergespielt. Eine Mannschaft kann durch Strafen nie auf weniger als drei Feldspieler reduziert werden. Im Falle der dritten Strafe die zu einem Mann weniger am Eis führt muss der betreffende Spieler zwar auf die Strafbank, die Strafzeit beginnt jedoch erst zu laufen, nachdem eine Strafzeit eines vorher bestraften Spielers abgelaufen ist (aufgeschobene Strafe).

Besonderheiten in Mitteleuropa

Auszeit Die höchste Spielklasse in Deutschland ist seit 1994/95 die Deutsche Eishockey-Liga (DEL), die den Beinamen "1. Bundesliga" trägt, in Österreich ist es die Österreichische Eishockey-Liga, in der Schweiz die Nationalliga A. Im Gegensatz zu anderen Sportarten gibt es in der deutschen Eishockeyliga kein Unentschieden, um rein taktische Spiele zu vermeiden. Steht ein Spiel nach regulärer Zeit unentschieden, so wird in der Vorrunde direkt durch Penaltyschießen entschieden. In den Playoffs wird eine Verlängerung gespielt, die sofort endet, wenn eine der beiden Mannschaften ein Tor erzielt. Fällt kein Tor, so entscheidet ein Penaltyschießen. Die Punkteverteilung ist folgendermaßen:
- Sieg innerhalb der regulären Spielzeit:
  - 3 Punkte für den Gewinner, 0 für den Verlierer
- Sieg durch Verlängerung oder Penalty-Schießen nach der regulären Spielzeit:
  - 2 Punkte für den Gewinner, 1 Punkt für den Verlierer. Diese Regel findet in der Schweiz keine Anwendung, hier wird bei einem Unentschieden nach torloser Verlängerung jeder Mannschaft ein Punkt zugesprochen. Bei einem Sieg werden dem Sieger 2 Punkte zugesprochen. Die Meisterschaft wird in fast allen Ligen durch ein Play-Off ermittelt, für das sich die besten Mannschaften des Grunddurchganges qualifizieren. In der ersten Runde trifft die nach dem Grunddurchgang am besten platzierte Mannschaft gegen die am schlechtesten platzierte, die zweitbeste auf die zweitschlechteste usw. - die Gewinner spielen dann in der nächsten Runde weiter, bis die zwei letzten Mannschaften feststehen und das Finale austragen. Die Begegnungen werden in der Regel als Serie von Spielen ausgetragen bei denen 4 (Best-of-Seven), 3 (Best-of-Five) oder 2 (Best-of-Three) Siege zum Aufstieg in die nächste Runde erforderlich sind. Steht der Aufsteiger fest, werden die verbleibenden Spiele nicht ausgetragen. Amtierende Meister:
- Deutschland: Eisbären Berlin (Saison 2004/05)
- Österreich: Vienna Capitals (Saison 2004/05)
- Schweiz: HC Davos (Saison 2004/05)

Internationale Turniere

Für die Eishockeynationalmannschaften existieren verschiedene bedeutende internationale Turniere. Der offiziellen Rangfolge der Internationalen Eishockey-Föderation entsprechend ist hierbei das Olympische Eishockey-Turnier, welches seit 1924 bei den Winterspielen stattfindet, das bedeutendste Turnier für Nationalmannschaften. Darüber hinaus finden seit 1920 offizielle Weltmeisterschaften der IIHF statt, welche vor allem für die europäischen Teams eine große Bedeutung besitzen. Da die nordamerikanische National Hockey League für die Weltmeisterschaften der Herren ihre Saison normalerweise nicht unterbricht und auch für die Olympischen Spiele bislang nur 1998 und 2002 eine Pause eingelegt hat, ist das Ansehen dieser Turniere in Kanada und den USA relativ schlecht. Vor allem den Weltmeisterschaften wird dabei vorgehalten, dass bei ihnen nicht die besten Spieler der Welt spielen würden und sie deshalb keinen echten Weltmeister küren könnten. Hinzu kommt, dass bis 1976 nur Amateure an den Weltmeisterschaften teilnehmen durften, so dass z.B. Kanada lange Zeit ihren Amateurmeister zur Weltmeisterschaft schickte. Aus diesem Grund wurde der Meister der kanadischen bzw. nordamerikanischen Profiliga lange Zeit als "World Champion" tituliert. Neben dem Olympischen Eishockey-Turnier ist deshalb heute der World Cup of Hockey zum wichtigsten Turnier im Eishockey geworden. Er wird von der NHL in Zusammenarbeit mit der IIHF ausgerichtet und fand bislang 1996 und 2004 statt. Da das Turnier vor Beginn der NHL-Saison stattfindet, können hier die besten Spieler aller Nationen teilnehmen, wodurch die Bedeutung vor allem in Nordamerika deutlich wird. Aber es gibt auch internationale Vereinsturniere: Das wohl bekannteste und traditionsreichste Turnier ist der Spengler Cup, der schon seit 1923 jährlich in Davos in der Schweiz ausgetragen wird. Rekordsieger ist der Gastgeber, der HC Davos, der auch den letzten Spengler Cup am 31. Dezember 2004 gewann.
Ein zweiter in Europa wichtiger Vereinswettbewerb ist der IIHF European Champions Cup. Die Landesmeister der nach IIHF Weltrangliste sechs besten europäischen Eishockeyverbände treffen dabei seit 2005 jährlich aufeinander. Der erste Cup fand im Januar 2005 im russischen St. Petersburg statt. Sieger wurde der russische Meister Avangard Omsk. Der European Champions Cup ist Nachfolger der European Hockey League, des wichtigsten Vereins-Wettbewerbs Europas von 1996 bis 2000. Diese war wiederum Nachfolger des Europapokals der Landesmeister, der von 1965 bis 1996 über 30 Jahre lang jährlich stattfand.

Berühmte Eishockey-Spieler

1996 Verschiedene Spielerinnen und Spieler haben weltweite Bekanntheit erlangt und sind in die internationale oder eine nationale Hockey Hall of Fame aufgenommen worden. Die berühmtesten unter ihnen sind die Kanadier Wayne Gretzky ("The Great One"), Mario Lemieux und Patrick Roy sowie der Tscheche Jaromír Jágr, der Schwede Peter Forsberg und der ehemalige sowjetische Nationaltorhüter Wladislaw Tretjak. Bei den Frauen haben vor allem die Kanadierinnen Manon Rheaume und Hayley Wickenheiser weltweiten Ruhm erfahren. Nicht als Spieler, sondern als Naziverbrecher, machte sich ein Deutscher in der Kanadischen Nationalmannschaft des Jahres 1914 einen zweifelhaften Namen: Joachim von Ribbentrop. Siehe auch: Liste der Eishockeyspieler, :Kategorie:Eishockeyspieler

Weblinks


- [http://www.del.org Seite der Deutschen Eishockey-Liga]
- [http://www.deb-online.de/ Deutscher Eishockeybund]
- [http://www.damen-eishockey.de Deutsches Frauen Eishockey]
- [http://www.eishockey.at Österreichischer Eishockeyverband] (offizielle Seite, betreut von sport1.at)
- [http://www.eishockey.org Portal zum Eishockey in Österreich] (ehemaliger offizieller Medienpartner des ÖEHV)
- [http://www.sehv.ch Schweizer Eishockeyverband]
- [http://www.playoff.ch Schweizer Eishockey-Portal mit Resultaten aus den 3 höchsten Ligen]
- [http://www.frauenhockey.ch Schweizer Frauen Eishockey]
- [http://www.iihf.com Die Internationale Eishockey-Föderation (IIHF)] (engl.)
- [http://www.iihf.com/pdfRules/IIHFRuleBookdeu.pdf Regeln der IIHF] (deutsch, PDF)
- [http://sport-hockey.de/eishockey/ Eishockey] -- Geschichte, Glossar, Regeln
- [http://www.nhl.com Die nordamerikanische Profiliga NHL] (engl.)
- [http://www.hhof.com/index.htm Die Seite der Hockey Hall of Fame] (engl.)
- [http://www.eurohockey.net Eurohockey.net] (engl.)
- [http://www.icetime.ch Icetime.ch]
- [http://www.spoor.ch spoor.ch - internationales Eishockeyportal]

Literatur zum Thema


- Eckert, Horst : Eishockey-Guide / Copress, 2002 ISBN 3-76790-800-X
- Eckert, Horst : Eishockey Lexikon / Copress, 1993 ISBN 3-76790-407-1
- Eckert, Horst : Eishockey-Weltgeschichte / Copress, 1989 ISBN 3-76790-235-4
- Klein, Günter : Dreißig Jahre Eishockey-Bundesliga / Copress, 1988 ISBN 3-76790-289-3
- Klein, Günter : Die Droge Eishockey / Wero Press, 2002 ISBN 3-98059-918-3
- Müller, Stephan : Deutsche Eishockey Meisterschaften / BoD GmbH Norderstedt, 2000 ISBN 3-83110-997-4
- Reichelt, Patrick : Superliga DEL / Agon, 2004 ISBN 3-89784-247-5 ---- Eine Zusammenstellung von Bildern bietet die Galerie. Kategorie:Ballspiel Kategorie:Eishockey Kategorie:Eislauf Kategorie:Wintersportart ja:アイスホッケー simple:Ice Hockey

2. Eishockey-Bundesliga 2005/06

Die Saison 2005/06 der 2. Eishockey-Bundesliga beginnt am 16. September 2005 mit 14 Vereinen und wird von der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft organisiert. Neu in der Liga sind die Grizzly Adams Wolfsburg, die aus der Deutschen Eishockey-Liga abgestiegen sind, sowie die Aufsteiger EHC München und die Dresdner Eislöwen.
Aktueller Spielplan und Ergebnisse siehe unter Wikinews 2. Eishockey-Bundesliga 2005/06

Teilnehmende Vereine


- Dresdner Eislöwen
- EC Bad Tölz
- EHC München
- EHC Straubing
- ESV Kaufbeuren
- ESC Moskitos Essen
- EV Landshut
- EV Regensburg
- Grizzly Adams Wolfsburg
- Lausitzer Füchse
- REV Bremerhaven
- SC Bietigheim-Bissingen
- Schwenninger Wild Wings
- Wölfe Freiburg (alphabetische Sortierung)

Tabellenstand nach der Vorrunde

Playoffs

Viertelfinale

Die ersten 8 Mannschaften treten ab dem xx. März 2006 in den Playoffs (Modus: Best-of-Seven) gegeneinander an, um einen Aufsteiger in die Deutsche Eishockey-Liga auszuspielen.
-
-
-
-

Halbfinale

Am x. April 2006 beginnen die Halbfinalspiele (Modus: Best-of-Five)
-
-

Finale

Am xx. April 2006 beginnt die Finalserie (Modus: Best-of-Five)
-

Playdowns

Die letzten 6 Mannschaften treten ab dem xx. März 2005 in den Playdowns gegeneinander an, um zwei Absteiger auszuspielen.

Zahlen und Fakten


- Geschossene Tore:
- Geschossene Tore Heimteams:
- Geschossene Tore Gastteams:
- Verlängerungen (ohne Penalty): 0
- Penaltyschießen:
- Auswärtssiege:
- Heimsiege:
- Höchster Auswärtssieg:
- Höchster Heimsieg: (bis einschließlich zum 52. Spieltag)
Kategorie:Eishockeyliga (Deutschland) Kategorie:Sportveranstaltung 2005 Kategorie:Sportveranstaltung 2006

1994

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1994 ist „Internationales Jahr der Familie“ von den Vereinten Nationen
- 1994 ist „Internationales Jahr des Sports und des Olympischen Ideals“
- Die Eichenrotkappe (Leccinum quercinum) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Weißstorch (Ciconia ciconia) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Eibe (Taxus baccata) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Der Rothirsch (Cervus elaphus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: Otto Stich wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die Deutsche Bahn AG wird gegründet
- 1. Januar: Das Europäische Währungsinstitut (EWI) wird gegründet und das Abkommen über die Schaffung des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) tritt in Kraft
- 1. Januar: Aserbaidschan. Die eigene Währung, der Manat, wird einzige Landeswährung (früher war auch der Rubel gesetzliches Zahlungsmittel)
- 1. Januar: Freihandelsabkommen zwischen Mexiko, USA und Kanada
- 1. Januar: Mexiko. Aufstand in Chiapas
- 2. Januar: Mit der Besetzung mehrerer Gemeinden in Chiapas beginnt der Aufstand der Zapatisten in Mexiko
- 20. Januar: Kasachstan wird Mitglied bei der ADB (Asiatische Entwicklungsbank)
- 31. Januar: Das historische Opernhaus „Gran Teatro del Liceo“ in Barcelona wird durch einen Brand zerstört
- 5. Februar: Burundi. Cyprien Ntaryamiras wird Staatspräsident
- 10. Februar: Vanuatu wird Mitglied in der UNESCO
- 16. Februar Deutschland In Hamburg-Billstedt wird der erste Fixerraum in Deutschland eingerichtet
- 17. Februar: Belgien wird zum Bundesstaat. Verfassungsänderung
- 1. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Ungarn
- 1. März: Südafrika tritt seine Exklave Walfischbai an Namibia ab
- 3. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Weißrussland
- 7. März: Georgien unterzeichnet den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen
- 7. März: Erste freie Parlamentswahlen in Kasachstan
- 12. März: Erstmals weiht die Church of England 2 Frauen zu Priesterinnen, nachdem in der Generalversammlung der anglikanischen Kirche die Ordination von Frauen bereits 1975 für möglich erklärt wurde
- 18. März: In Washington unterzeichnen Vertreter von Bosnien und Kroatien einen Föderationsvertrag
- 20. März: Tunesien. Zine El Abidine Ben Ali wird als Staatspräsident in seinem Amt bestätigt
- 22. März: Steven Spielbergs Holocaust-Drama „Schindlers Liste“ wird mit sieben Oscars ausgezeichnet
- 1. April: Ungarn stellt Antrag auf Beitritt zur EU, die Stiftung der Leucorea wird in der Lutherstadt Wittenberg gegründet
- 5. April: Kurt D. Cobain, Sänger der Grungeband Nirvana stirbt durch einen Kopfschuss in seinem Haus in Seattle
- 6. April: Das Flugzeug mit dem Staatspräsidenten Juvénal Habyarimana und dem burundischen Staatspräsident Cyprien Ntaryamira an Bord wird beim Landeanflug auf Kigali abgeschossen
- 11. April: Andorra. Aufnahme in den Europarat
- 11. April: Litauen wird assoziierter Partner der WEU
- 15. April: Gründung der WTO
- 27. April: Erste freie Wahlen in Südafrika
- 29. April: Freundschafts- und Kooperationsvertrag zwischen der Mongolei und der Volksrepublik China
- 4. Mai: Ägypten. Unterzeichnung des Gaza-Jericho-Abkommens unter Schirmherrschaft Mohamed Hosni Mubaraks
- 9. Mai: Finnland tritt dem PfP (Partnership for Peace Programm) bei
- 10. Mai: Nelson Mandela wird erster schwarzafrikanischer Präsident Südafrikas
- 12. Mai: Armenien. Waffenstillstand um Berg-Karabach
- 14. Mai: Waffenstillstand zwischen Georgien und Abchasien
- 17. Mai: Erste freie Wahlen in Malawi
- 27. Mai: Kasachstan unterzeichnet das Rahmendokument „Partnerschaft für den Frieden“ der NATO
- 1. Juni: Unterzeichnung Kirgisistans des PfP (Partnership for Peace) der NATO in Brüssel
- 6. Juni: Äthiopien. Wahlen zu einer Verfassunggebenden Versammlung
- 6. Juni: US-Präsident Bill Clinton besucht Riga, Lettland
- 11. Juni: § 175 StGB, der die männliche Homosexualität unter 18 Jahren unter Strafe stellte, wurde in Deutschland gestrichen
- 12. Juni: Österreich entscheidet sich in einem Referendum für den EU-Beitritt
- 24. Juni: Russland und die Europäische Union unterzeichnen ein umfangreiches Partnerschafts- und Kooperationsabkommen
- 8. Juli: Gründung der Wirtschaftsunion zwischen Kirgisistan, Kasachstan und Usbekistan
- 26. Juli: Lennart Meri, Estland, und Boris Jelzin, Russland, unterzeichnen in Moskau das Abkommen über den Abzug der russischen Truppen in Estland
- August: Der Bundesnachrichtendienst führt die „Operation Hades“ durch, einen von der Behörde inszinierten Plutoniumschmuggel. Der Skandal wurde schon 1995 aufgedeckt und machte unter der Bezeichnung „Plutonium-Affäre“ weltweit Schlagzeilen
- 1. August: Die Republik Niger wird Mitglied in der UEMOA (Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft)
- 10. August: Abkommen zwischen der Republik Moldau und Russland über den Abzug der restlichen Truppen, hauptsächlich der 14. Russischen Armee innerhalb von 3 Jahren
- 26. August: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kroatien. In Kraft seit dem 23. Januar 1998
- 27. August: Republik Moldau. Die neue Verfassung tritt in Kraft
- 31. August: Die letzten russischen Truppen verlassen Estland
- 31. August: Abschluss des Abzugs der Truppen der Sowjetunion aus Lettland
- 31. August: Die letzten russischen Truppen ziehen aus Deutschland ab
- 2. September: Bulgarien. Rücktritt von Ministerpräsident Ljuben Berov
- 11. September: Bei der Landtagswahl in Sachsen verteidigt die CDU ihre absolute Mehrheit, die SPD verliert, die PDS gewinnt hinzu. FDP und Neues Forum sind nicht mehr im Landtag vertreten
- 28. September: Schweden/Estland. Untergang der Passagierfähre „Estonia“ auf der Fahrt von Tallinn nach Stockholm. Mit ihr verlieren 852 Menschen ihr Leben. Größte zivile Schiffahrtskatastrophe nach Ende des 2. Weltkrieges
- 1. Oktober: Burundi. Sylvestre Ntibantunganya wird neuer Staatspräsident
- 1. Oktober: Te Beretitenti wird als Staatspräsident von Kiribati gewählt
- 3. Oktober: Fernando Henrique Cardoso wird Präsident von Brasilien
- 11. Oktober: Der zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts erklärt den Kohlepfennig für verfassungswidrig
- 12. Oktober: Die Bohrung des Kontinentalen Tiefbohrprojekts wird nach 9.101 Metern offiziell eingestellt
- 16. Oktober: Finnland. Die Finnen entscheiden sich für einen Beitritt zur EU
- 17. Oktober: Bulgarien. Auflösung des Parlaments
- 26. Oktober: Jordanien schließt Friedenvertrag mit Israel in Wadi Araba
- 28. Oktober: Andorra. Aufnahme in die Weltorganisation für geistiges Eigentum
- 10. November: Irak erkennt die Grenzen Kuwaits an
- 12. November: Frau Chandrika Bandaranaike Kumaratunga wird Staatsoberhaupt in Sri Lanka
- 13. November: Die Schweden entscheiden sich in einem landesweiten Referendum für den Beitritt zur EU
- 16. November: Emomali Rachmonow wird Staatspräsident in Tadschikistan
- 20. November: Angola. Unterzeichnung des Protokolls von Lusaka
- 22. November: Waffenstillstand in Angola
- 28. November: Norwegen. Volksentscheid gegen einen Beitritt zur EU
- 2. Dezember: In Frankfurt am Main wird erstmals im Bundesgebiet ein Fixerraum für Heroinsüchtige eingerichtet
- 5. Dezember: OSZE-Gipfeltreffen in Budapest
- 5. Dezember: OSZE-Gipfeltreffen in Budapest
- 8. Dezember: Äthiopien. Neue demokratische Verfassung
- 11. Dezember: Parlamentswahlen in Turkmenistan
- 12. Dezember: Südafrika wird wieder Mitglied in der UNESCO
- 15. Dezember: Palau wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 16. Dezember: Albanien beantragte die Aufnahme in die NATO
- 16. Dezember: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kasachstan. In Kraft seit dem 5. Juni 2003
- Genozid in Ruanda: Hutus morden fast eine Million Tutsis
- Die FIFA führt die Golden-Goal-Regelung ein

Kultur


- 11. Februar: Der Techno-Club Aufschwung Ost wird in Kassel eröffnet
- Erstmaliges stattfinden der Shanghai Biennale

Katastrophen


- 3. Januar: Irkutsk, Russland. Absturz einer Tupolew Tu-154 der Baikal Air kurz nach dem Start Richtung Moskau wegen Triebwerksproblemen. Alle 125 Menschen an Bord und einer am Boden starben
- 17. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 6,7 in Kalifornien, USA. 60 Tote
- 15. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 6,9 auf Sumatera, Indonesien. 207 Tote
- 23. März: Nahe Meschduretschensk, Sibirien, Russland. Absturz eines Airbus A310 der Aeroflot auf dem Weg von Moskau nach Hong Kong nachdem die Piloten ihre Kinder ans Steuer gelassen hatten. Keiner der 75 Insassen überlebte
- 23. März: Pope Air Force Base, North Carolina, USA. Kollision einer General Dynamics F-16 mit einer Lockheed C-130 Hercules beim Landeanflug. Während die Hercules sicher landen und sich der Pilot der F-16 mit dem Schleudersitz retten konnte, stürzte seine Maschine auf das Flugfeld, fing Feuer und schleuderte in eine Gruppe Fallschirmspringer und ihre vollgetankte Lockheed C-141 Starlifter, die ebenfalls in Brand geriet. 24 Soldaten starben, über 100 wurden verletzt
- 26. April: Nagoya, Japan. Ein aus Taipeh, Taiwan kommender Airbus A300 der taiwanischen China Airlines stürzte beim Landeanflug ab. Die Piloten hatten nicht bemerkt, dass der Autopilot versehentlich auf Durchstarten eingestellt war und steuerten vergeblich dagegen. 264 Menschen starben, 7 überlebten das Unglück
- 2. Juni: Ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf Java_(Indonesien). 277 Tote
- 6. Juni: Ein Erdbeben der Stärke 6,8 in Kolumbien. 795 Tote
- 6. Juni: Xi'an, Volksrepublik China. Eine Tupolew Tu-154 der China Northwest Airlines stürzte 10 Minuten nach dem Start ab. Alle 160 Menschen an Bord starben
- 27. Juni: Im japanischen Matsumoto werden sieben Menschen getötet und mehr als 200 verletzt, als Mitglieder der Aum-Sekte Saringas freisetzen
- 1. Juli: Tidjikja, Mauretanien. Eine in Nouakchott gestartete Fokker F-28 der Air Mauretanie machte im Sandsturm eine Bruchlandung. Dabei ging die Maschine in Flammen auf. 80 Menschen starben, 13 konnten mit schweren Verletzungen gerettet werden
- 2. Juli: Charlotte, North Carolina, USA. Absturz einer aus Columbia, South Carolina kommenden Douglas DC-9 der USAir nach einem missglückten Startabbruch in schlechtem Wetter auf dem Flughafengelände. 37 Menschen starben, 20 konnten gerettet werden
- 9. Juli: Dammbruch am Lake Blackshear (Flint River Dam) bei Warwick im Crisp County in Georgia, USA mit 15 Toten
- 7. August: Der Tirlyan-Staudamm in Baschkirien, Region Beloretsk im Südural in Russland bricht. Es gibt bis zu 37 Tote
- 18. August: Ein Erdbeben der Stärke 5,9 in Algerien. 159 Tote
- 8. September: Pittsburgh, Pennsylvania, USA. Eine Boeing 737 der USAir aus Chicago stürzte während des Landeanflugs ab, nachdem das Seitenruder außer Kontrolle geraten war. Alle 132 Menschen an Bord starben
- 20. September: München. Wassereinbruch während des U-Bahn-Tunnel-Baus zur Neuen Messe: Die Truderinger Straße im Stadtteil Trudering gibt nach. Ein Bus der Linie 192 fällt rückwärts in die Baugrube. Zwei Passagiere und ein Bauarbeiter, der den Busfahrer warnen wollte, sterben. Die Leichen können erst ein halbes Jahr später geborgen werden. Nach der Eröffnung der Linie enthüllt OB Christian Ude 1999 einen Gedenkstein für die Opfer
- 28. September: Schweden/Estland. Untergang der Passagierfähre „Estonia“ auf der Fahrt von Tallinn nach Stockholm. Mit ihr verlieren 852 Menschen ihr Leben. Grösste zivile Schiffahrtskatastrophe nach Ende des 2. Weltkrieges
- 31. Oktober: Nahe Roselawn, Indiana, USA. Eine in Indianapolis gestartete ATR-72 der American Eagle Airlines geriet beim Anflug auf Chicago durch vereiste Steuerflächen außer Kontrolle und stürzte ab. Alle 68 Insassen starben
- 14. November: Ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf Mindoro, Philippinen, 78 Tote
- 11. Dezember: In den Philippinen explodiert an Bord einer 747–200 der Philippine Airlines eine Bombe: ein Toter, zehn Verletzte
- 29. Dezember: Van, Türkei. Eine aus Ankara kommende Boeing 737 der Turkish Airlines prallte beim Landeanflug im Schneetreiben gegen einen Berg. Von 76 Insassen starben 57

Wissenschaft


- 10. Mai: Ringförmige Sonnenfinsternis (USA, Marokko)
- 3. November: Totale Sonnenfinsternis (Bolivien, Paraguay, Brasilien)

Sport


- 17. März: Der Finne Toni Nieminen steht auf der Skiflugschanze in Planica als erster Skispringer einen Sprung auf über 200 Meter
- 6. Mai: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Phil Jackson im Convention Center, Atlantic City, New Jersey, USA, durch technischen KO
- 24. September: Oliver McCall gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Lennox Lewis in der Wembley Arena, London, Großbritannien, durch technischen K.O
- 2. Oktober: Die nauruische Fußballnationalmannschaft gewinnt in Denigomodu ihr bisher einziges Länderspiel gegen die Landesauswahl der Salomonen sensationell mit 2:1
- Die Fußball-WM in den USA gewinnt Brasilien vor Italien
- 5. November: George Foreman wird - 20 Jahre nach Rumble in the Jungle - erneut Boxweltmeister
- 13. November: Michael Schumacher wird erster deutscher Formel 1 Weltmeister mit insgesamt 92 Punkten. Einen mehr als sein damaliger Konkurrent Damon Hill Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 23. Februar: Dakota Fanning, US-amerikanische Schauspielerin
- 4. Mai: Pauline Ducruet, Tocher von Stéphanie von Monaco und Daniel Ducruet
- 1. Juni: Tilly Mandelbrot, französische Schauspielerin

Gestorben


- 1. Januar: Walter Eckhardt, deutscher Politiker (
- 1906)
- 1. Januar: Marianne Bruns, deutsche Schriftstellerin (
- 1897)
- 1. Januar: Werner Schwab, österreichischer Schriftsteller (
- 1958)
- 3. Januar: Frank Belknap Long, US-amerikanischer Autor von Horror-, Science-Fiction (
- 1903)
- 10. Januar: Sven-Erik Bäck, schwedischer Komponist (
- 1919)
- 12. Januar: Samuel Bronston, aus Bessarabien stammender, amerikanischer Filmproduzent (
- 1908)
- 13. Januar: Johan Jørgen Holst, norwegischer Politiker der Arbeiderparti (
- 1937)
- 14. Januar: Zino Davidoff, ukrainisch-Schweizer Unternehmer (
- 1906)
- 15. Januar: Gabriel-Marie Garrone, Erzbischof von Toulouse und Kardinal (
- 1901)
- 17. Januar: Helen Stephens, US-amerikanische Leichtathletin (
- 1918)
- 17. Januar: György Cziffra, ungarischer Pianist (
- 1921)
- 18. Januar: Rolf Singer, Mykologe (
- 1906)
- 20. Januar: Matt Busby, schottischer Fußballspieler und Trainer (
- 1909)
- 22. Januar: Telly Savalas, Schauspieler (
- 1924)
- 22. Januar: Jean-Louis Barrault, französischer Schauspieler, Pantomime und Regisseur (
- 1910)
- 23. Januar: Klaus Hemmerle, Theologieprofessor und Bischof von Aachen (
- 1929)
- 26. Januar: Wilhelm Muster, österreichischer Schriftsteller und literarischer Übersetzer (
- 1916)
- 27. Januar: Reuben Mattus, US-amerikanischer Unternehmer (
- 1913)
- 28. Januar: Rosa Jochmann, österreichische Politikerin (
- 1901)
- 29. Januar: Ulrike Maier, österreichische Skirennläuferin (
- 1967)
- 31. Januar: Erwin Strittmatter, deutscher Schriftsteller (
- 1912)
- 31. Januar: Pierre Boulle, französischer Schriftsteller (
- 1912)
- 2. Februar: Marija Gimbutas, Archäologin (
- 1921)
- 5. Februar: Hermann Abs, deutscher Bankier (
- 1901)
- 6. Februar: Joseph Cotten, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1905)
- 6. Februar: Ignace Strasfogel, US-amerikanischer Komponist (
- 1909)
- 6. Februar: Jack Kirby, Comiczeichner (
- 1917)
- 7. Februar: Witold Lutosławski, polnischer Komponist und Dirigent (
- 1913)
- 9. Februar: Howard M. Temin, US-amerikanischer Biologe (
- 1934)
- 11. Februar: Joseph Marie Anthony Cordeiro, Erzbischof von Karachi und Kardinal (
- 1918)
- 11. Februar: Paul Feyerabend, österreichischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker (
- 1924)
- 11. Februar: William Conrad, US-amerikanischer Schauspieler und Sprecher (
- 1920)
- 12. Februar: Donald Judd, US-amerikanischer Maler, Bildhauer und Architekt (
- 1928)
- 13. Februar: Edgar Ott, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher (
- 1929)
- 14. Februar: Hertha Firnberg, erste sozialdemokratische Ministerin Österreichs (
- 1909)
- 16. Februar: François Marty, Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1904)
- 17. Februar: Gretchen Frazer, ehemalige US-amerikanische Skifahrerin (
- 1919)
- 18. Februar: Annemarie Ackermann, deutsche Politikerin (
- 1913)
- 18. Februar: Gudrun Loewe, deutsche Prähistorikerin (
- 1914)
- 21. Februar: Derek Jarman, britischer Filmregisseur (
- 1942)
- 22. Februar: Papa John Creach, US-amerikanischer Geiger (
- 1917)
- 22. Februar: Hans Hürlimann, Schweizer Politiker (
- 1918)
- 22. Februar: Lore Lorentz, deutsche Kabarettistin (
- 1920)
- 23. Februar: Csilla von Boeselager, Mitbegründerin des ungarischen Malteser-Caritas-Dienstes (
- 1941)
- 24. Februar: Emil Obermann, deutscher Journalist, langjähriger Moderator der ARD-Diskussionssendung Pro und Contra (
- 1921)
- 24. Februar: Dinah Shore, US-amerikanische Sängerin (
- 1917)
- 26. Februar: Leopold Kohr, Philosoph, Träger des alternativen Nobelpreis (
- 1909)
- 1. März: Gert Prokop, Schriftsteller (
- 1932)
- 1. März: Herbert Schade, deutscher Leichtathlet (
- 1922)
- 3. März: Roman Haubenstock-Ramati, Komponist (
- 1919)
- 4. März: John Candy, kanadischer Komiker und Schauspieler (
- 1950)
- 6. März: Tengis Abuladse, georgischer Filmregisseur (
- 1924)
- 8. März: Devika Rani, indische Filmschauspielerin und Produzentin (
- 1907)
- 9. März: Charles Bukowski, US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller (
- 1920)
- 9. März: Fernando Rey, spanischer Schauspieler (
- 1917)
- 9. März: Wilhelm Brese, deutscher Politiker (
- 1896)
- 9. März: Karl Wilhelm Berkhan, deutscher Politiker (
- 1915)
- 10. März: Robert Shea, US-amerikanischer Schriftsteller (
- 1933)
- 13. März: Eva Gräfin Finck von Finckenstein, deutsche Politikerin) (
- 1903)
- 13. März: Sandra Paretti, Schriftstellerin (
- 1935)
- 15. März: Jürgen von Manger, deutscher Schauspieler, politischer Kabarettist und Komiker (
- 1923)
- 17. März: Ellsworth Vines, ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler (
- 1911)
- 17. März: Walter Janka, deutscher Verleger, SED-Mitglied in der DDR (
- 1914)
- 18. März: Peter Borgelt, deutscher TV- und Theaterschauspieler (
- 1927)
- 18. März: Günter Mittag, Mitglied des ZK der SED (
- 1926)
- 23. März: Giulietta Masina, italienische Schauspielerin (
- 1921)
- 24. März: Hans Jakob, deutscher Fußballspieler (
- 1908)
- 25. März: Max Petitpierre, Schweizer Politiker (FDP) (
- 1899)
- 26. März: Owen McCann, Erzbischof von Kapstadt und Kardinal (
- 1907)
- 28. März: Eugène Ionesco, französischer Dramatiker (
- 1912)
- 29. März: Paul Grimault, französischer Zeichentrickfilmer und Regisseur (
- 1905)
- 30. März: Florian Kuntner, Bischof (
- 1933)
- 31. März: Léon Degrelle, belgischer Faschist (
- 1906)
- 1. April: Robert Doisneau, französischer Fotograf (
- 1912)
- 4. April: Herbert Schwiete, Bürgermeister von Paderborn (
- 1918)
- 4. April: Jérôme Lejeune, französischer Mediziner (
- 1926)
- 5. April: Kurt Cobain, Sänger und Gitarrist der Grunge-Band Nirvana (
- 1967)
- 6. April: Dieter Oesterlen, deutscher Architekt und Hochschullehrer (
- 1911)
- 6. April: Cyprien Ntaryamira, Präsident von Burundi (
- 1955)
- 6. April: Juvénal Habyarimana, Präsident von Ruanda (1973–1994) (
- 1937)
- 7. April: Golo Mann, deutscher Historiker, Schriftsteller und Philosoph (
- 1909)
- 8. April: Hans Bodensteiner, deutscher Politiker (
- 1912)
- 14. April: Bernt Engelmann, deutscher Schriftsteller und Journalist (
- 1921)
- 15. April: John Curry, Eiskunstläufer (
- 1949)
- 16. April: Ralph Ellison, US-amerikanischer Autor (
- 1914)
- 18. April: Roger Sperry, US-amerikanischer Neurobiologe (
- 1913)
- 19. April: Jochen Ziem, deutscher Schriftsteller (
- 1932)
- 20. April: Jean Carmet, französischer Schauspieler (
- 1920)
- 22. April: Richard Nixon, US-amerikanischer Politiker, 37. Präsident der USA (
- 1913)
- 26. April: Ōyama Masutatsu, Begründer des Kyokushin-Karate-Stiles (
- 1923)
- 30. April: Roland Ratzenberger, Formel 1 Pilot (
- 1960)
- 1. Mai: Ayrton Senna, Formel-1-Rennfahrer und dreifacher Formel-1-Weltmeister (
- 1960)
- 3. Mai: Hermann Mathias Görgen, deutscher Politiker und MdB (
- 1908)
- 4. Mai: Edwin Rausch, deutscher Psychologe (
- 1906)
- 7. Mai: Chaim Bar-Lew, israelischer Generalstabschef während des Zermürbungskrieges (
- 1924)
- 8. Mai: George Peppard, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1928)
- 9. Mai: Anni Albers, deutsch-amerikanische Textilkünstlerin, Weberin und Grafikerin (
- 1899)
- 9. Mai: Heinz-Werner Meyer, deutscher Gewerkschafter, DGB-Vorsitzender (
- 1932)
- 10. Mai: John Wayne Gacy, US-amerikanischer Serienmörder (
- 1942)
- 12. Mai: John Smith, britischer Politiker (
- 1938)
- 12. Mai: Erik H. Erikson, deutsch-US-amerikanischer Psychologe und Psychoanalytiker (
- 1902)
- 13. Mai: Duncan Hamilton, Formel-1-Rennfahrer (
- 1920)
- 16. Mai: Alfred Nier, US-amerikanischer Physiker (
- 1911)
- 19. Mai: Jacqueline Lee Bouvier, Ehefrau von John Fitzgerald Kennedy (
- 1929)
- 19. Mai: Luis Ocaña, spanischer Profi-Radfahrer (
- 1945)
- 20. Mai: Ludwig Volkholz, Politiker (
- 1919)
- 21. Mai: Giovanni Goria, italienischer Politiker und Ministerpräsident (
- 1943)
- 23. Mai: Joe Pass, US-amerikanischer Jazzgitarrist (
- 1929)
- 26. Mai: George Ball, US-amerikanischer Jurist, Politiker und Diplomat (
- 1909)
- 27. Mai: Klaus Beckmann, deutscher Politiker (
- 1944)
- 29. Mai: Erich Honecker, deutscher Politiker (
- 1912)
- 30. Mai: Juan Carlos Onetti, uruguayischer Schriftsteller (
- 1909)
- 4. Juni: Jean Daetwyler, Schweizer Dirigent und Komponist (
- 1907)
- 9. Juni: Jan Tinbergen, niederländischer Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler (
- 1903)
- 10. Juni: Edward Kienholz, US-amerikanischer Objektkünstler (
- 1927)
- 16. Juni: Hans Paul Bahrdt, deutscher Soziologie (
- 1918)
- 16. Juni: Raph, französisch-argentinischer Rennfahrer (
- 1910)
- 17. Juni: Kurt Hessenberg, deutscher Komponist und Musikpädagoge (
- 1908)
- 20. Juni: Jay Miner, Chipdesigner, gilt als Vater des Amiga (
- 1932)
- 21. Juni: William Wilson Morgan, US-amerikanischer A

Deutsche Eishockey Liga

Die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) ist die höchste Spielklasse im deutschen Eishockey.

Geschichte

Die Gründung

Die DEL ist zur Saison 1994/95 aus den verbliebenen Vereinen der bisherigen 1. und 2. Eishockey-Bundesliga gegründet worden. Der Zustand der ersten beiden Ligen war zuvor unerträglich geworden. Die Vereine waren stark verschuldet und speziell in der 2. Bundesliga fanden sich kaum Sponsoren und Zuschauer. Daher gingen viele Vereine in Konkurs oder verzichteten auf ihr Spielrecht in der 2. Bundesliga. In der letzten Saison 1993/94 fanden sich aus diesem Grund nur elf Vereine, die in der 2. Bundesliga spielen wollten, wovon zwei Vereine während der Saison und zwei weitere nach Saisonende aufgaben. Ziel der DEL war es, eine Liga nach dem Vorbild der nordamerikanischen NHL zu schaffen, in der die Vereine konsequent ohne Abstiegssorgen wirtschaften konnten. Dabei bildeten die Vereine eigene Kapitalgesellschaften, die Stammvereine waren nur noch für die Nachwuchsarbeit zuständig.

DEL-Gründungsmitglieder


- Augsburger EV (heute: Augsburger Panther, vorher Meister 2.BL)
- EHC Eisbären Berlin (vorher Platz 10, 1.BL)
- BSC Preussen Berlin (bis 2004/05 BSchC Preussen, vorher Platz 4, 1.BL)
- Düsseldorfer EG (vorher Deutscher Vizemeister)
- Frankfurt Lions (vorher Platz 4, 2.BL)
- EC Hannover (heute KEV Hannover Indians (Oberliga), vorher Platz 6, 2. BL)
- Kassel Huskies (vorher Platz 2, 2.BL)
- Kaufbeurer Adler (heute ESV Kaufbeuren, vorher Platz 8, 1. BL)
- Kölner Haie (vorher Platz 3, 1.BL)
- Krefelder EV (heute Krefeld Pinguine, vorher Platz 5, 1.BL)
- EV Landshut (heute Landshut Cannibals, vorher Platz 6, 1.BL)
- Adler Mannheim (vorher Platz 7, 1.BL)
- Maddogs München (vorher Deutscher Meister, siehe auch München (Eishockey))
- EHC 80 Nürnberg (heute Nürnberg Ice Tigers, vorher Platz 3, 2.BL)
- EC Ratingen "Die Löwen" (heute Revierlöwen Oberhausen, vorher Platz 12, 1.BL)
- Starbulls Rosenheim (vorher Platz 9, 1.BL)
- ESG Füchse Sachsen Weißwasser/Chemnitz (heute Lausitzer Füchse, vorher Platz 7, 2.BL)
- Schwenninger ERC 04 "SERC Wild Wings" (vorher Platz 11, 1.BL)

Die 1. Saison 1994/95

Die erste Saison 1994/95 startete mit 18 Mannschaften, davon zwölf aus der alten 1. Bundesliga, sechs aus der 2.Bundesliga. In der Punktrunde spielten die 18 Teams eine überregionale Einfachrunde (Jeder gegen Jeden) und zusätzlich in regionalen Gruppen eine zweite Einfachrunde, so dass jedes Team bis zu den Playoffs auf 44 Punktspiele kommen sollte. Im Anschluss fand das Playoff-Achtelfinale im Modus Best of Seven statt. Die anschließenden Viertel-, Halb- und Finale wurden im Modus Best of Five gespielt. Die Hoffnung, über eine strengere Lizenzierung Konkurse vermeiden zu können, ging in der ersten Saison nicht auf. Ausgerechnet der letzte Bundesliga-Meister EC Hedos München (inzwischen umbenannt in Maddogs München) hatte in den vorherigen Jahren deutlich über seine Verhältnisse gelebt und überstand die Saison nicht: Am 18. Dezember 1994 machten die Maddogs München in Nürnberg ihr letztes Punktspiel. Die nicht ausgetragenen Spiele wurden mit 0:0 und 1 Punkt gewertet und München aus der Tabelle gestrichen. Die Folge dieser Zurückziehung war, dass außer einer Mannschaft alle an den Playoffs teilnehmen konnten und somit den Punktspielen häufig die Spannung fehlte und die Zuschauerzahlen dementsprechend sanken. Außerhalb des Eis wurde die Saison von Diskussionen zwischen der Liga und dem Deutschen Eishockey-Bund überschattet.

Folgende Jahre

Die gewünschte Beständigkeit innerhalb der DEL konnten auch nach der ersten Saison nicht erreicht werden, in den folgenden Jahren schieden immer wieder Teams aufgrund finanzieller Probleme aus der höchsten Spielklasse aus. So zum Beispiel der Traditionsverein der Düsseldorfer EG zur Saison 1997/98 wegen hoher Schulden. Auch stiegen im Zuge des Auf- und Abstiegs tw. nicht die sportlichen Absteiger ab. In der Saison 2004/05 waren die Kassel Huskies als sportliche Absteiger in den Play-Downs festgestellt wurden. Da jedoch die Grizzly Adams Wolfsburg nicht über das für DEL-Mitglieder notwendige Stadion verfügen und den Bau unnötig herauszögerten, wurd