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| 25. Juni |
25. Juni
Der 25. Juni ist der 176. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 177. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 189 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 841 - Schlacht von Fontenoy
- 1431 - Konzil von Basel
- 1530 - Die Augsburger Konfession wird von Vertretern der evangelischen Stände dem Kaiser auf dem Reichstag zu Augsburg überreicht.
- 1788 - Virginia wird 10. Staat der USA
- 1876 - Schlacht am Little Bighorn River (Montana): Das siebte US-amerikanische Kavallerieregiment unter George A. Custer wurde von Indianern der Sioux und Cheyenne unter ihren Führern Sitting Bull und Crazy Horse vernichtend geschlagen.
- 1945 - Irland. Seán Ó Ceallaigh wird Staatspräsident.
- 1950 - Der Koreakrieg beginnt.
- 1954 - Der Deutsche Bundestag verabschiedet ein neues Wahlgesetz - die Fünf-Prozent-Hürde.
- 1959 - Irland. Eamon de Valera wird Staatspräsident.
- 1975 - Mosambik wird unahängig von Portugal.
- 1991 - Unabhängigkeit von Kroatien und Slowenien
- 1992 - Rumänien. Unterzeichnung des Bosporuskommuniqué
- 1993 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Georgien
- 1993 - Aserbaidschan. Staatspräsident Abulfas Eltschibej wird gestürzt.
- 1997 - Algerien. Neue Parlamentswahlen unter der Aufsicht von Internationalen Beobachtern.
- 1997 - Der Vulkan auf der Insel Montserrat bricht aus.
- 1998 - Großbritannien. Wahlen in Nordirland
- 1998 - Volksrepublik China. US-Präsident Bill Clinton trifft zu einem mehrtägigen Besuch in Peking ein.
- 2000 - Japan. Ministerpräsident Yoshiro Mori wird bei den vorgezogenen Neuwahlen in seinem Amt bestätigt.
- 2002 - Kananaskis, Kanada. Beginn des mehrtägigen Gipfeltreffens der G-8-Staaten.
- 2003 - Verleihung des Deutsch-Französischen Journalistenpreis (DFJP)
- 2004 - Friedhelm Hofmann, Weihbischof in Köln, wird am 25. Juni zum Bischof von Würzburg ernannt
- 2004 - ISS: ein Weltraumausstieg muss wegen kleiner technischer Probleme vorzeitig abgebrochen werden. Die Raumstation wird seit 2003 nur mehr mit einer Besatzung von zwei Kosmonauten betrieben.
Kultur
- 1702 - Uraufführung der Oper L'Offendere per amore overo la Telesilla von Johann Joseph Fux
- 1850 - Uraufführung der Oper Genoveva von Robert Schumann in Leipzig.
- 1929 - Uraufführung der Oper Judith von Eugène Goossens im Covent Garden in London.
- 1949 - Uraufführung der Oper Das verzauberte Ich von Ottmar Gerster in Wuppertal.
- 1998 - Das Video von Michael Flatley´s Feet of Flames wurde im Londoner Hyde Park gedreht.
Katastrophen
- 1965 - El Toro, Kalifornien, USA. Absturz einer C-135 der U.S. Air Force.
- 1976 - Erdbeben der Stärke 7,1 auf Neuguinea, 422 Tote
- 2001 - Volksrepublik China. Ein Taifun in der Provinz Fujian. Über 100 Tote.
- 2004 - Im nördlichen Iran explodieren zwei Tankwagen nach einem Zusammenstoß. Dadurch geraten mehrere Reisebusse in Brand; über 70 Personen kommen ums Leben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1937 - Ewald Rohlfs erreichte mit seinem Hubschrauber Focke Fw-61 2.339 m Höhe
- 1988 - Die Niederlande werden durch ein 2:0 im Europameisterschaftsendspiel in München gegen die Sowjetunion Fußball- Europameister
Geboren
- 1552 - Hans von Schweinichen, deutscher Schriftsteller
- 1646 - Elena Lucrezia Cornaro Piscopia, italienische Gelehrte
- 1725 - Johann Stephan Pütter, deutscher Staatsrechtslehrer und Publizist
- 1768 - Lazare Hoche, französischer General der Revolutionszeit
- 1769 - Ferdinand Friedrich von Anhalt-Köthen, Fürst von Anhalt-Köthen
- 1797 - Paul Wilhelm, Herzog von Württemberg, Naturforscher und Entdecker
- 1818 - Friedrich Alexander Graf von Bismarck-Bohlen, preußischer General
- 1821 - Bartolomé Mitre, argentinischer Staatsmann, militärischer Führer und Historiker
- 1836 - Friederike Kempner, deutsche Schriftstellerin
- 1842 - Heinrich Seidel, deutscher Ingenieur und Schriftsteller
- 1852 - Antonio Gaudi, spanischer Architekt
- 1858 - Georges Courteline, französischer Dramatiker
- 1860 - Gustave Charpentier, französischer Komponist
- 1864 - Oscar Baumann, österreichischer Afrikaforscher
- 1864 - Walther Hermann Nernst, deutscher Physikerund Chemiker, Nobelpreisträger
- 1878 - Jean Gallon, französischer Komponist und Kompositionslehrer
- 1886 - Henry Hartley Arnold, US-amerikanischer General
- 1887 - George Abbott, US-amerikanischer Autor, Regisseur und Schauspieler
- 1894 - Hermann Oberth, deutscher Raumfahrtpionier
- 1896 - Oskar Müller, deutscher Politiker und MdB
- 1899 - Charlotte von Kirschbaum, deutsche Theologin
- 1899 - Hans Schwippert, deutscher Architekt
- 1900 - Gene Austin, US-amerikanischer Sänger
- 1900 - Louis Mountbatten, britischer Admiral und Staatsmann
- 1903 - George Orwell, englischer Schriftsteller und Essayist
- 1904 - Matthias Hoogen, deutscher Politiker und MdB
- 1904 - Wladimir Konstantinowitsch Kokkinaki, sowjetischer Testpilot
- 1905 - Arthur Maria Rabenalt, österreichischer Regisseur
- 1905 - Rupert Wildt, war deutsch-amerikanischer Astronom
- 1907 - J. Hans D. Jensen, deutscher Physiker und Nobelpreisträger
- 1908 - Willard Van Orman Quine, US-amerikanischer Philosoph
- 1911 - William Woward Stein, US-amerikanischer Biochemiker
- 1921 - Heinrich Windelen, deutscher Politiker, Bundesminister
- 1923 - Georg Kossack, deutscher Vorgeschichtsforscher
- 1924 - Sidney Lumet, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1926 - Ingeborg Bachmann, österreichische Schriftstellerin
- 1928 - Alexei Alexejewitsch Abrikosow, russischer Physiker
- 1928 - Hermann Buschfort, deutscher Politiker (SPD), MdB 1965-1990, Parl. Staatssekretär
- 1928 - Peyo, belgischer Comiczeichner
- 1929 - Eric Carle, US-amerikanischer Kinderbuchautor und -illustrator
- 1929 - Francesco Marchisano, katholischer Kardinal, Erzpriester der Vatikanischen Basilika
- 1931 - Vishwanath Pratap Singh, indischer Politiker und Premierminister
- 1932 - Peter Blake, britischer Maler
- 1935 - Kurt Schwertsik, österreichischer Komponist
- 1939 - Ernst Ulrich von Weizsäcker, deutscher Naturwissenschaftler und Politiker
- 1940 - Peer Augustinski, deutscher Schauspieler ("Klimbim")
- 1940 - Judy Amoore, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 1944 - Arthur Brown, britischer Sänger und Songschreiber
- 1944 - Charly Whitney, britischer Musiker
- 1944 - Chris Wood, britischer Musiker und Sänger
- 1944 - Jeff Beck, britischer Musiker
- 1945 - Carly Simon, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 1945 - Colin Blunstone, britischer Sänger und Musiker
- 1946 - Roméo Dallaire, kanadischer UN-General in Ruanda
- 1946 - Ulrik Le Fevre, dänischer Fußballspieler
- 1948 - Patrick Moraz, Schweizer Musiker
- 1950 - Paul Breuer, deutscher Politiker und MdB
- 1952 - Hans-Joachim Abel, deutscher Fußballspieler
- 1952 - Marieluise Beck, deutsche Politikerin und MdB
- 1952 - Péter Erdő, Erzbischof von Esztergom-Budapest und Kardinal
- 1953 - Udo Samel, deutscher Schauspieler
- 1955 - Rudolf Braun, deutscher Politiker und MdB
- 1956 - Madeleine Petrovic, österreichische Politikerin
- 1957 - Astro, britischer Musiker (UB40)
- 1958 - Harald Sicheritz, Produzent und Regisseur
- 1958 - Oscar van Dillen, niederländischer Komponist
- 1959 - Andrew McCluskey, britischer Musiker
- 1959 - Lutz Dombrowski, ehemaliger deutscher Leichtathlet
- 1961 - Curt Smith, britischer Musiker
- 1963 - George Michael, britischer Musiker
- 1964 - Johnny Herbert, britischer Rennfahrer
- 1967 - Andreas Kunstein, deutscher Komponist
- 1970 - Erki Nool, estnischer Leichtathlet
- 1975 - Wladimir Kramnik, russischer Schachweltmeister
- 1979 - Martina Ittenbach, deutsche Schauspielerin
- 1981 - Simon Ammann, Schweizer Skispringer
Gestorben
- 1394 - Dorothea von Montau, katholische Heilige
- 1652 - Abraham von Franckenberg, schlesischer Mystiker
- 1665 - Sigmund Franz, Landesfürst von Tirol
- 1671 - Giovanni Riccioli, italienischer Astronom
- 1767 - Georg Philipp Telemann, deutscher Komponist des Barock
- 1804 - Georges Cadoudal, französischer General
- 1822 - E. T. A. Hoffmann, deutscher Schriftsteller, Jurist, Komponist und Musikkritiker
- 1856 - Max Stirner, deutscher Philosoph
- 1861 - Abdülmecid I., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1864 - Wilhelm I., König von Württemberg
- 1876 - George Armstrong Custer, US-amerikanischer Kavalleriegeneral
- 1884 - Hans Rott, österreichischer Komponist und Organist
- 1899 - Franziskus von Paula Schönborn, Kardinal und Erzbischof von Prag
- 1904 - Carl Friedrich Wilhelm Jordan, deutscher Schriftsteller und Politiker
- 1907 - Hubert Stier, deutscher Architekt
- 1933 - Giovanni Giacometti, schweizerischer Maler
- 1938 - Nikolai Sergejewitsch Trubezkoi, russischer Linguist und Ethnologe
- 1939 - Richard Seaman, britischer Rennfahrer
- 1956 - Ernest Joseph King, US-amerikanischen Admiral
- 1958 - Heinz Winkler, Minister für Aufbau in der DDR
- 1960 - Otto Ender, österreichischer Politiker
- 1960 - Walter Baade, deutscher Astronom und Astrophysiker
- 1963 - Georg Pelster, deutscher Politiker
- 1964 - Gerrit Thomas Rietveld, niederländischer Schreinermeister
- 1971 - John Boyd Orr, britischer Ernährungswissenschaftler
- 1971 - Valentin Baur, deutscher Politiker und MdB
- 1976 - Johnny Mercer, US-amerikanischer Sänger
- 1979 - Philippe Halsman, Fotograf und berühmt für seine Portraits
- 1984 - Michel Foucault, französischer Philosoph
- 1986 - Reinhold Münzenberg, deutscher Fußballspieler
- 1988 - Mildred Elizabeth Sisk Gillars, US-amerikanische Radiomoderatorin
- 1988 - Hillel Slovak, Gitarrist der US-amerikanischen Band Red Hot Chili Peppers
- 1990 - Peggy Glanville-Hicks, australische Komponistin
- 1992 - Irma Tübler, deutsche Politikerin und MdB
- 1992 - James Stirling, britischer Architekt
- 1992 - Konrad Naumann, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR
- 1993 - Mona Baptiste, deutsche Schlagersängerin
- 1995 - Ernest Thomas Sinton Walton, irischer Physiker
- 1995 - Ernest Walton, irischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1997 - Jacques-Yves Cousteau, französischer Meeresforscher
- 2001 - Barbara Dittus, deutsche Schauspielerin
- 2001 - Kurt Hoffmann, deutscher Regisseur
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag in Mosambik
- Nationalfeiertag in Slowenien
- Tag der Staatsgründung in Kroatien
- Tag der Architektur
Siehe auch
:24. Juni - 26. Juni
:25. Mai - 25. Juli
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0625
ja:6月25日
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Gregorianischer KalenderDer gregorianische Kalender, benannt nach Papst Gregor XIII., ist der heute in den meisten Teilen der Welt gültige Kalender.
Gregorianische Kalenderreform
Kalender
Das erste Konzil von Nizäa bestimmte im Jahre 325, dass das Osterfest immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlings-Anfang (bezogen auf Jerusalem) gefeiert werden sollte. Das astronomische Ereignis des Primar-Äquinoktiums (Frühlings-Tagundnachtgleiche der nördlichen Hälfte unseres Planeten) fand im Konzilsjahr 325 am 21. März statt, und die julianische Schalttagsregelung wurde damals noch nicht als verbesserungsbedürftig erkannt. Der damals gültige julianische Kalender ging von einem mittleren Sonnenjahr von 365,25 Tagen aus und glich die Differenz (bezogen auf 365 Tage) von annähernd 6 Stunden alle vier Jahre durch die Einfügung eines Schalttags aus. Gegenüber dem vom tatsächlichen Gang der Himmelsmechanik astronomisch vorgegebenen Sonnenjahr, das im Jahre 2000 auf 365,242190517 Tage bestimmt wurde -also etwa 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 45,25 Sekunden- war das Jahr des julianischen Kalenders also etwas mehr als 11 Minuten zu lang. Bis ins 16. Jahrhundert, zur Zeit Papst Gregors XIII., hatte sich dieser Fehler so ausgewirkt, dass das Primar-Äquinoktium im Jahr 1582 schon am 11. März stattfand.
Diese Verschiebung des Kalenders war jedoch schon längere Zeit vorher offenkundig geworden. Seit dem 14. Jahrhundert wurden immer wieder Vorschläge für eine Kalenderreform unterbreitet – u. a. durch Nikolaus von Kues, Regiomontanus und Nikolaus Kopernikus. Diese waren aber stets abgelehnt worden. Gleichwohl bildeten Kopernikus' Werk De Revolutionibus Orbium Coelestium (»Von den Umdrehungen der Himmelskörper«) sowie die prutenischen Tafeln von Erasmus Reinhold die Basis für die schließlich von Papst Gregor XIII. dekretierte Reform.
Um die Frühlings-Tagundnachtgleiche wieder mit dem 21. März in Übereinstimmung zu bringen und Ostern wieder am richtigen Tage feiern zu können, folgte der Papst dem Vorschlag des Mediziners und Hobby-Astronomen Aloisius Lilius und bestimmte, dass im Jahre 1582 zehn Tage übersprungen werden sollten. Daher folgte in einigen römisch-katholischen Ländern auf den 4. Oktober gleich der 15. Oktober – die Abfolge der Wochentage blieb dabei jedoch unverändert. Damit fand das Primar-Äquinoktium dort im Folgejahr 1583 wieder am 21. März statt; die Zeitrechnung innerhalb des Christentums war jedoch nicht mehr einheitlich. Damit war die Ausgangslage, wie sie zur Zeit des Konzils bestand, wieder ungefähr hergestellt.
Um ein erneutes Abrücken des 21. März vom Zeitpunkt des Primar-Äquinoktiums für alle Zukunft zu vermeiden, legte der neue gregorianische Kalender die Dauer des mittleren Sonnenjahrs auf 365,2425 statt wie bisher auf 365,25 Tage fest. Diese Verkürzung erfolgte dadurch, dass – abweichend von der Schaltregel des julianischen Kalenders – die Jahre keinen Schalttag haben, deren Zahl zwar ohne Rest durch 100, nicht aber durch 400 geteilt werden kann.
Weil bis zur ersten Anwendung dieser neuen Ausnahmeregel im Jahre 1700 noch 117 Jahre vergingen, hat sich der Kalender gegenüber dem astronomischen Ereignis des Primar-Äquinoktiums im Durchschnitt wieder um 1 Tag verrückt. Seither pendelt es zwischen dem 19. und 21. März.
Die Schaltregeln
- Nach der grundsätzlich weiterhin gültigen Julianischen Schaltregel weisen Jahre, deren Zahlen durch 4 dividiert natürliche Zahlen ergeben, im Februar einen 29. Tag (“Schalttag“) auf und umfassen dadurch als Schaltjahre 366 Tage.
- Die Gregorianische Schaltregel bestimmt hiervon drei Ausnahmen : Keine Schaltjahre sind diejenigen Säkular-Jahre (Jahre, deren Zahl am Ende zwei Nullen aufweist), deren Zahl durch 400 dividiert keine natürliche Zahl ergibt.(Deshalb waren die Jahre 1700, 1800 und 1900 keine Schaltjahre, und auch die Jahre 2100, 2200 und 2300 werden keine Schaltjahre sein.)
oder:
- Ist die Jahreszahl durch 4 teilbar, aber nicht durch 100, dann ist es ein Schaltjahr mit 366 Tagen. Beispiele: 1980, 1972, 1720.
- Ist die Jahreszahl durch 100 teilbar, aber nicht durch 400, dann ist das Jahr ein gewöhnliches Gemeinjahr und hat nur 365 Tage, z. B. in den Jahren 1700, 1800 und 1900 oder ferner 2100.
- Ist die Jahreszahl durch 400 teilbar, ist das Jahr ein Schaltjahr. Die Jahre 1600 und 2000 waren – in Übereinstimmung mit der Julianischen Schaltregel – Schaltjahre zu 366 Tagen.
Einführung des gregorianischen Kalenders in verschiedenen Ländern
Nur wenige Länder wie Spanien oder Portugal übernahmen den gregorianischen Kalender tatsächlich am 4./15. Oktober 1582. Die meisten römisch-katholischen Länder Europas folgten in den nächsten Jahren, während die protestantischen Länder den neuen Kalender, weil vom Papst dekretiert, zunächst ablehnten. Beispielsweise führten ihn die meisten katholischen Kantone der Schweiz 1584 ein, das Wallis jedoch erst 1655. Dort folgte damals auf den 28. Februar der 11. März. Die evangelischen Territorien des Deutschen Reichs übernahmen den gregorianischen Kalender erst 1700. Auf den 18. Februar folgte dort unmittelbar der 1. März 1700. Zuvor mussten beispielsweise Verträge zwischen katholischen und protestantischen Fürsten mit beiden Daten versehen werden, etwa als 5./15. Oktober 1582. Um die Jahreswende differierten die Jahreszahlen zwischen den Gebieten des alten und neuen Kalenders. Aus dieser Zeit stammt der Ausdruck »zwischen den Jahren« für die Tage nach Weihnachten. Die reformierten Orte der Schweiz folgten ein Jahr später, allerdings mit drei Ausnahmen: Der protestantische Halbkanton Appenzell Ausserrhoden und die protestantischen Teile von Glarus und Graubünden. Der offizielle Übergang zum neuen Kalender sollte dort bis 1812 dauern; der alte Kalender blieb aber noch länger in der Bevölkerung lebendig. Die Appenzeller Silvesterkläuse werden noch immer am 31. Dezember nach dem julianischen Kalender (13. Januar nach dem gregorianischen Kalender) gefeiert. In England (und auch in den späteren USA) wurde der gregorianische Kalender erst in der Nacht vom 2. September auf den 14. September 1752 eingeführt.
Die orthodoxen Länder Osteuropas behielten den julianischen Kalender noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts bei. Da die Jahre 1700, 1800 und 1900 in Russland Schaltjahre gewesen sind, machte die Abweichung vom gregorianischen Kalender dort mittlerweile 13 Tage aus. Die russische Oktoberrevolution 1917 fiel deshalb nach dem gregorianischen Kalender auf den 7. November. An diesem Tag wurde die Revolution denn auch bis zum Ende der Sowjetunion gefeiert, nachdem Russland 1918 die neue Kalenderrechnung eingeführt hatte. Einige orthodoxe Kirchen (z. B. in Russland und Serbien) begehen ihre feststehenden Feste weiterhin nach dem julianischen Kalender. Ihr Weihnachten (25. Dezember) fällt darum derzeit auf den 7. Januar (greg.). Andere orthodoxe Kirchen (z. B. in Griechenland und Bulgarien) verwenden hierfür den so genannten neo-julianischen Kalender, der bis zum Jahr 2799 dem gregorianischen Kalender entsprechen wird. Alle orthodoxen Kirchen berechnen Ostern und die anderen beweglichen Feste nach dem julianischen Frühlingsanfang sowie nach dem metonischen Vollmond; das Fest fällt daher nur gelegentlich mit dem Osterdatum der westlichen Kirchen zusammen; meist ist es eine, vier, oder fünf Wochen später als im Westen.
Als bisher letzter Staat übernahm 1927 die Türkei den gregorianischen Kalender; dort hatte bis dahin der islamische Kalender gegolten. Die nicht zeitgleiche Einführung des gregorianischen Kalenders in den verschiedenen Ländern sorgte für Verwirrung, aber auch für interessante Paradoxa: So sind sowohl William Shakespeare als auch Miguel de Cervantes am 23. April 1616 gestorben, obwohl Shakespeare Cervantes um 11 Tage überlebt hat. Auch die Feiern des Geburtstags von George Washington wurden verschiedentlich am 11. und am 22. Februar ausgerichtet, bis zu einer bundesgesetzlichen Feiertagsregelung.
Charakteristika
Die Regeln des gregorianischen Kalenders führen zu einer durchschnittlichen Länge des Kalenderjahres von 365,2425 Tagen.
Das sogenannte tropische Jahr – der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Primar-Äquinoktien (Frühlings-Tag-Nachtgleichen) liegende Zeitraum – ist gegenwärtig im Mittel 365,24219879 mittlere Sonnentage lang. Danach ist also auch der gregorianische Kalender im Verhältnis zur astronomischen Wirklichkeit etwas zu lang, nämlich 0,000301 Tage (= 26 Sekunden) pro Jahr. Das bedeutet, dass nach rund 3320 Jahren das Primar-Äquinoktium wieder einen ganzen Tag früher eintreten würde. Sofern bis dahin die christliche Jahreszählung beibehalten wird, würde es sich anbieten, in allen durch 3200 teilbaren Jahren den Schalttag wiederum entfallen zu lassen, wenn auch zu jener Zeit noch die Bindung des Primar-Äquinoktiums an den 21. März gewünscht wird.
Der gregorianische Kalender hat eine Periode von 400 Jahren: Nach dieser Zeit wiederholen sich nicht nur der Ablauf der Schalttage und damit die Tages- und Monatszählung, sondern auch die zugehörigen Wochentage. 400 Jahre enthalten nämlich 400×365 + 97 Tage, also 146097 Tage; das sind genau 20871 Wochen; es geht also nach 400 Jahren mit demselben Wochentag weiter. Infolge dieser Periodizität kann ein bestimmtes Datum (Tag und Monat oder nur Tag) nicht gleich häufig auf alle Wochentage fallen. Ausgerechnet der 13. eines beliebigen Monats fällt öfter (nämlich 688mal in 400 Jahren) auf einen Freitag als auf andere Wochentage (Donnerstag und Samstag: 684mal, Montag und Dienstag: 685mal, Sonntag und Mittwoch: 687mal).
Siehe auch
- Julianischer Kalender, Osterdatum
- Umrechnung zwischen julianischem Datum und gregorianischem Kalender, Wochentagsberechnung
- Zeitrechnung, Kalender, Jüdischer Kalender, Christlicher Kalender, Islamischer Kalender, Chinesischer Kalender, v. u. Z., v. d. Z., v. d. Chr., n. d. Chr., v. Chr., n. u. Z., n. d. Z., n. Chr.
Wikipedia-Links zum Themenkomplex Kalender und Zeit
Weblinks
- [http://personal.ecu.edu/MCCARTYR/inter-grav-text.html Papst Gregor XIII: Inter Gravissimas – Die päpstliche Bulle, mit der der gregorianische Kalender verordnet wurde]
- [http://www.fh-friedberg.de/users/boergens/marken/beispiele/kalender.htm Briefmarke: Sondermarke zur Vollendung der ersten Periode des gregorianischen Kalenders]
- [http://www.kalenderlexikon.de 1. deutsches Online-Kalenderlexikon]
Kategorie:Kalender
als:Gregorianischer Kalender
ja:グレゴリオ暦
ko:그레고리력
ms:Kalendar Gregorian
simple:Gregorian calendar
th:ปฏิทินเกรกอเรียน
841
Politik und Weltgeschehen
- Dublin wird gegründet
- Schlacht von Fontenoy (841)
-
-
ko:841년
Schlacht von Fontenoy (841)Nicht zu Verwechseln mit der Schlacht bei Fontenoy 1745 im heutigen Belgien.
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Die Schlacht von Fontenoy fand am 25. Juni 841 statt. Fontenoy liegt in Burgund im heutigen Département Yonne. Die kämpfenden Parteien waren die Söhne Ludwigs des Frommen, der ein Jahr zuvor gestorben war. Als Sieger gingen Karl der Kahle und Ludwig der Deutsche hervor, geschlagen wurden Lothar und Ludwigs Enkel Pippin II.
An der Schlacht sollen auf beiden Seiten je 150.000 Soldaten beteiligt gewesen sein, wovon insgesamt 40.000 ihr Leben gelassen haben. Einer der Kämpfer auf Karls Seite war Nithard, der im zweiten Buch seiner "Vier Bücher Geschichte" (Historiarum Libri IIII) darüber kurz Auskunft gibt.
Weblinks
- http://home.eckerd.edu/~oberhot/fontenoy.htm Weitere Angaben zur Schlacht, englisch
- http://expositions.bnf.fr/fouquet/grand/f013.htm Eine Illustration aus dem 15. Jahrhundert, Text französisch
- http://www.bnf.fr/enluminures/texte/manuscrit/aman5/i1_0047.htm Eine Miniatur aus dem 14. Jahrhundert, Text englisch
Fontenoy (841)
Fontenoy (841)
Kategorie:Franken
Kategorie:841
1431
Politik und Weltgeschehen
- 21. Februar: Der Prozess gegen Johanna von Orleans beginnt
- 3. März: Eugen IV. wird Papst
- 25. Juni: Beginn des Konzils von Basel
- Das Thai-Königreich Ayutthaya erobert Angkor und beendet die Vormachtstellung der Khmer in Südostasien
- Italienzug Sigismunds und Krönung zum König von Italien
- Konzil von Basel
- 7. Dezember: Vlad III. Drăculea, Herrscher der Walachei bekannt durch Bram Stokers Dracula († 1476)
- 1. Januar: Alexander VI., Papst von 1492 bis 1503 († 1503)
- 26. Oktober: Ercole I. d'Este, Herzog von Ferrara, Modena und Reggio († 1505)
- 20. Februar: Martin V., Papst ( - 1368)
- 30. Mai: Jeanne d'Arc („Jungfrau von Orléans“), französische Nationalheldin ( - 1412)
- 1. November: Nuno Álvares Pereira, portugiesischer Heerführer und Karmelit ( - 1360)
ko:1431년
simple:1431
Konzil von BaselKonzil von Basel (1431 - 1449)
Einberufung und Aufnahme der Arbeit
Einberufen von Papst Martin V., der 1417 auf dem Konzil von Konstanz gewählt worden war, aber den Primat des Papstes (Papst steht über dem Konzil) vertrat.
Da aber ein großer Wunsch nach Reformen herrschte und der Papst schon am 2. Februar starb, setzte sich das Konzil über die Wünsche des Papstes hinweg und gab sich eine eigene Geschäfts- und Tagesordnung;
dabei setzte sich die Frage, ob das Konzil über dem Papst steht oder umgekehrt (Konziliarismus), durch.
Bis 1437 arbeitete das Konzil zwar nicht immer im Sinne des neuen Papstes Eugen IV., aber auch nicht im offenen Widerspruch zu ihm.
So ist es auch verständlich, dass Nikolaus Cusanus in dieser Zeit an den Arbeiten teilnehmen und sogar zu einem der führenden Konzilsgelehrten aufsteigen konnte.
Er verfasste mit seinem ersten großen Werk De concordantia catholica (Deutsch etwa: die katholische/umfassende Übereinkunft) die theoretische Grundlage für die Konzilsarbeit. Ein anderer Theologe, der dem Konzil wesentlich seinen Stempel aufdrückte, war der päpstliche Legat Ambrosius Camaldulensis. Er stellte die Einigungsverhandlungen mit Byzanz und der Ostkirche in den Mittelpunkt seiner Tätigkeit.
Die in dieser Zeit gefassten Beschlüsse wurden auch (zum Teil) in der Praxis angewandt. Am meisten wirkte wohl das Dekret De conciliis provinzialibus et synodalibus (Deutsch etwa: Provinz- und Synodalkonzilien) von 1433, das die Durchführung jährlicher Diözesansynoden forderte und die Stellung des Bischofs zur Synode regelte.
Das Konzil befasste sich im Übrigen besonders mit der Wahl von kirchlichen Würdenträgern (Papst,
Bischöfe, und Prälaten)
Spaltung von Konzil und Kirche
Als Papst Eugen IV. das Konzil 1437 nach Ferrara verlegte, blieben einige Konzilsteilnehmer in Basel. Sie wurden daher vom Papst exkommuniziert, was sie mit der Absetzung des Papstes und der Wahl von Felix V. (1439) zum bisher letzten Gegenpapst der Geschichte beantworteten.
1447 verlor das Konzil auch die politische Unterstützung der deutschen Reichsfürsten und musste 1449 aufgegeben werden.
Unbestritten ist die Meinung, dass das Konzil die Reformation vorweggenommen hat und durch seine Zerschlagung die Erneuerung der Kirche nur hinausgezögert werden konnte (und dann um so radikaler ausfiel).
Nebeneffekte
Das Konzil von Basel war auch diplomatisch tätig und hat in mehreren Konflikten in Mittel- und Osteuropa zu vermitteln versucht.
Als größte Leistung kann man die Lösung der Hussitenfrage ansehen, die noch das Konzil von Konstanz überschattet hatte.
Literatur
- Johannes Helmrath, Das Basler Konzil, 1431 - 1449; Forschungsstand und Probleme, Köln 1978.
- Stefan Sudmann, Das Basler Konzil: Synodale Praxis zwischen Routine und Revolution (= Tradition - Reform - Innovation, Studien zur Modernität des Mittelalters, Bd. 8), Peter-Lang-Verlag, Frankfurt am Main 2005 (Diss. Münster/Westf. 2004), ISBN 3-631-54266-6 [http://www.peterlang.com/Index.cfm?vID=54266&vHR=1&vUR=3&vUUR=4&vLang=D]
Weblinks
-
- [http://www.dhs.ch/externe/protect/textes/d/D17162.html Artikel im Historischen Lexikon der Schweiz]
Kategorie:1430er
Kategorie:1440er
Kategorie:Basel
Kategorie:Katholizismus
Basel
ja:バーゼル公会議
Augsburger Konfession die Confessio Augustana]]
Die Confessio Augustana (CA, oder das Augsburger Bekenntnis/Konfession) ist ein grundlegendes Bekenntnis der protestantischen Reichsstände zu ihrem Glauben. Die Confessio Augustana wurde auf dem Reichstag zu Augsburg 1530 Kaiser Karl V. dargelegt. Sie gehört auch heute noch zu den verbindlichen Bekenntnisschriften der lutherischen Kirchen.
Mit Luthers 95 Thesen begann 1517 die Reformation in Deutschland, die sich trotz des Wormser Ediktes in Windeseile ausbreitete. Immer mehr Reichsstände bekannten sich zum Protestantismus. Der Streit um den Rechten Glauben drohte das Reich zu spalten und so versuchte Kaiser Karl V. die Glaubenseinheit des Reiches zu retten.
Die Einladung zum Reichstag zu Augsburg hörte sich sehr versöhnlich an, und die Protestanten hatten die Hoffnung, nun doch eine gütliche Einigung zu erreichen. Auf dem Reichstag zu Speyer 1529 war das Wormser Edikt erneut bestätigt worden und so stand die Reformation auf rechtlich unsicherem Boden. Dies sollte sich nun eventuell ändern.
Aus diesem Grund beauftragte Friedrich der Weise Melanchthon, eine Apologie (griech. Verteidigung) der Reformation zu schreiben. Nach dem Bekanntwerden der 404 Artikel Ecks war die kurzgefasste Apologie aber nicht mehr ausreichend. So begann man auf dem Reichstag die Schrift umzuformulieren, und aus der Apologie wurde eine Confessio (lat. Bekenntnis). Gleichzeitig stand nun auch die Betonung der Übereinstimmung mit der katholischen Kirche in vielen Punkten im Vordergrund, da sich der Kaiser auf dem Reichstag durch sein Verhalten, insbesondere seinem Versuch, die Protestanten zur Teilnahme an der Fronleichnamsprozession zu zwingen, als wenig kompromissbereit offenbart hatte.
Fronleichnam]
Als Grundlage dienten die von Luther verfassten Schwabacher Artikel, ein Bekenntnis der lutherischen Reformation gegen Zwingli und die Torgauer Artikel. Die Schrift ist zeitgleich sowohl lateinisch als auch deutsch verfasst worden, wobei es bedeutende Unterschiede in den beiden Fassungen gibt. Die deutsche Version verlas Christian Beyer vor Karl V. Melanchthon hat an der lateinischen Fassung stilistisch bis zur letzten Minute gearbeitet und den 10. Artikel über das Abendmahl in seinem Sinne ein wenig angepasst die dann Gregor Brück dem Kaiser übergab. So ist die Realpräsenz Christi in der lateinischen Fassung ein wenig offener gehalten. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zum Abendmahl waren die oberdeutschen Städte und Zwingli nicht an der CA beteiligt und schrieben ihre eigenen Bekenntnisse, die aber nicht öffentlich verlesen wurden. Aus diesem Grund waren Anhänger der reformierten Kirche auch nicht beim Augsburger Religionsfrieden 1555 inbegriffen und wurden weiterhin verfolgt. Lediglich Anhänger der Confessio Augustana wurden als gleichbedeutend neben den Altgläubigen geduldet.
Zusammen mit den Bekenntnissen der Confessio Tetrapolitana und der Fidei Ratio von Zwingli wurde auf dem Augsburger Reichstag am 25. Juni 1530 die Confessio Augustana eingereicht, wobei nur die letzte verlesen wurde, die Philipp Melanchthon unter Mitarbeit von Johannes Brenz verfasst hatte. Martin Luther hielt sich aus politischen Gründen zu dieser Zeit in Coburg auf, stand mit Melanchthon aber in ständigem Briefkontakt. Mit der auf lateinisch und deutsch gehaltenen Schrift sollte eine Verständigung mit den Altgläubigen erreicht werden. Die katholischen Theologen Eck und Faber schrieben auf Karls Anweisungen die "Confutatio", womit die Confessio Augustana aus Sicht der Altgläubigen und des Kaisers widerlegt war. Die Apologie der Confessio Augustana wurde nicht mehr angenommen und Kaiser Karl V. bestätigte das Wormser Edikt in seiner Wirksamkeit.
Die evangelischen Reichsstände schlossen sich deshalb 1531 zum Schmalkaldischen Bund zusammen, der nach dem Schmalkaldischen Krieg 1546/47 das Augsburger Interim und 1555 endlich den Augsburger Religionsfrieden erreichte, in dem die Confessio Augustana variata anerkannt wurde.
Zu Streitpunkten führten Änderungen in der lateinischen Ausgabe der Confessio Augustana, die 1540 erschien. Darin wurden in manchen Standpunkten die Auffassungen Luthers gelockert. Auf dem Naumburger Fürstentag 1561 beschloss man deshalb, auf die unveränderte Fassung, die Confessio Augustana invariata, zu bestehen. Diese ist bis heute verbindliches Bekenntnis lutherischer Kirchen und Gemeinden.
Literatur
- Bauer, Holger: Nikolaus Ludwig von Zinzendorf und das lutherische Bekenntnis. Zinzendorf und die Augsburger Konfession von 1530. (Diss. Münster 2002), Beiheft der UNITAS FRATRUM Nr. 12, Herrnhuter Verlag, Herrnhut 2004, ISBN 3-931956-19-9.
Siehe auch
- Apologie der Confessio Augustana
- Confessio Helvetica (Helvetisches Bekenntnis)
- Confessio Bohemica
- Das Augsburger Bekenntnis (deutsch) auf Wikisource
Weblinks
- [http://www.ekd.de/bekenntnisse/117_augsburger_bekenntnis.html www.ekd.de/] revidierter Text der CA (Nur Teil I, gekürzt)
- [http://www.ctsfw.edu/etext/boc/ac/german/ www.ctsfw.edu] Vollständiger Text, altdeutsch, Inhaltsverzeichnis englisch
Kategorie:Bekenntnis
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Kategorie:Christentumsgeschichte (Reformationen)
Kategorie:Deutsche Geschichte (Heiliges Römisches Reich)
Kategorie:1530
ja:アウグスブルク信仰告白
1788
- 1. Januar: Die erste Ausgabe von The Times erscheint
- 26. Januar: Die ersten britischen Gefangenen werden in Australien an Land gebracht
- Katastrophale Missernte im vorrevolutionären Frankreich
- New York tritt als 11. Staat der amerikanischen Union bei
- Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft
- „Über den Umgang mit Menschen“ von Adolph Freiherr Knigge erscheint
- Joseph-Louis Lagrange veröffentlicht die Méchanique analytique und fasst die Entwicklung der Mechanik systematisch zusammen
- James Watt entwickelt den Fliehkraftregler zur Geschwindigkeitssteuerung von Maschinen
- Dänemark. Agrarreform. Die Leibeigenschaft der Bauern wird aufgehoben
Kultur
- 8. Januar: Uraufführung der tragikomischen Oper Axur, Re d'Ormus (dt. Axur, König von Ormus) von Antonio Salieri im Wiener Burgtheater
- 28. Januar: Uraufführung der komischen Oper Der Erntekranz von Justin Heinrich Knecht in Biberach
- 2. Februar: Uraufführung der Oper Andromeda von Johann Friedrich Reichardt an der Königlichen Oper in Berlin
- 10. September: Uraufführung der komischen Oper Il Talismano (dt. Der Talisman) von Antonio Salieri am Burgtheater in Wien
- 28. Oktober: Uraufführung der komischen Oper Der lahme Husar von Justin Heinrich Knecht in Biberach
- 5. Dezember: Uraufführung der Oper Démophon von Luigi Cherubini an der Grand Opéra Paris
- 1. Januar: Étienne Cabet, französischer Publizist, Politiker und Revolutionär († 1856)
- 3. Januar: Enne Heeren Dirksen, Professor der Mathematik († 1851)
- 12. Januar: José Manuel Inácio da Cunha Faro Menezes Portugal da Gama Carneiro e Sousa, portugiesischer Militär und Politiker († 1849)
- 22. Januar: George Gordon Byron, 6. Baron Byron of Rochdale, englischer Dichter († 1824)
- 5. Februar: Robert Peel, britischer Politiker und Regierungschef († 1850)
- 11. Februar: Anton Gottfried Claessen, Weihbischof in Köln († 1847)
- 12. Februar: Carl Reichenbach, Industrieller, Chemiker, Naturforscher und Philosoph († 1869)
- 22. Februar: Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph († 1860)
- 8. März: Antoine César Becquerel, französischer Physiker († 1878)
- 10. März: Joseph Freiherr von Eichendorff, deutscher Schriftsteller und Dichter († 1857)
- 26. März: Boniface de Castellane, französischer General und Marschall von Frankreich († 1862)
- 31. März: Rama III., König von Siam († 1851)
- 2. April: Wilhelmine Reichard, deutsche Ballonfahrerin († 1848)
- 19. April: Karl von Steuben, französischer Maler († 1856)
- 10. Mai: Augustin Jean Fresnel, französischer Physiker und Ingenieur († 1827)
- 10. Mai: Katharina Pawlowna, Königin von Württemberg († 1819)
- 16. Mai: Friedrich Rückert, deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist († 1866)
- 18. Juni: Sarah Haas, deutsche Springreiterin
- 28. Juni: Heinrich Gottlieb Kühn, Direktor der Königlichen Porzellanmanufaktur († 1870)
- 1. Juli: Jean Victor Poncelet, französischer Mathematiker († 1867)
- 17. Juli: Philipp-August von Amsberg, Generaldirektor der Herzoglich Braunschweigisch-Lüneburgischen Eisenbahnen († 1871)
- 20. Juli: Thomas Bruce, britischer Diplomat († 1841)
- 2. August: Leopold Gmelin, deutscher Chemiker († 1853)
- 6. September: Wilhelm von Schadow, deutscher Maler († 1862)
- 28. September: Élie, Herzog von Decazes und Glücksberg, französischer Staatsmann († 1860)
- 11. Oktober: Simon Sechter, österreichischer Musiktheoretiker, Dirigent und Komponist († 1867)
- 3. November: Peter Leopold Kaiser, Bischof von Mainz († 1848)
- 14. November: Michail Petrowitsch Lasarew, russischer Marineoffizier und Admiral († 1851)
- 15. Dezember: Georg Ludwig Friedrich Laves, Deutscher Architekt, Stadtplaner und Bauingenieur († 1864)
- 29. Dezember: Christian Jürgensen Thomsen, dänischer Altertumsforscher († 1865)
- 30. Dezember: Otto von Kotzebue, russischer Marineoffizier und Entdecker († 1846)
- José Bernardo Alcedo: peruanischer Komponist († 1878)
- 22. Januar: Georg Joachim Zollikofer, Kirchenliederdichter ( - 1730)
- 31. Januar: Charles Edward Stuart, im Exil lebender Thronanwärter auf den Thron Großbritanniens und Irlands ( - 1720)
- 2. März: Salomon Gessner, Idyllendichter, Maler und Grafiker ( - 1730)
- 16. April: Georges Louis Leclerc Graf von Buffon, französischer Naturforscher ( - 1707)
- 11. Mai: William Pitt, 1. Earl of Chatham, ( - 1708)
- 21. Juni: Johann Georg Hamann, deutscher Philosoph ( - 1730)
- 2. August: Thomas Gainsborough, englischer Maler ( - 1727)
- 25. September: Heinrich von Bibra, OSB, Fürstbischof und Abt von Fulda ( - 1711)
- 14. Dezember: Carl Philipp Emanuel Bach, deutscher Komponist ( - 1714)
- 14. Dezember: Karl III. (Spanien), König von Spanien ( - 1716)
- 22. Dezember: Percivall Pott, britischer Chirurg ( - 1714)
- Charles Wesley, Mitbegründer der Methodisten, ( - 1707)
ko:1788년
simple:1788
1876
- 1. Januar: Die Mark wird als Einheitswährung in allen deutschen Bundesstaaten eingeführt
- 7. März: Alexander Graham Bell erhält ein US-Patent auf die Erfindung des Telefons
- Bulgarischer Aprilaufstand 1876
- 25. Juni: Schlacht am Little Bighorn River (Montana): Das siebte US-amerikanische Kavallerieregiment unter George A. Custer wurde von Indianern der Sioux und Cheyenne unter ihren Führern Sitting Bull und Crazy Horse vernichtend geschlagen
Religion
- Gründung der unitarischen Religionsgemeinschaft Freier Protestanten in Rheinhessen
Kultur
- 16. Januar: Uraufführung der romantischen Oper Die Hochländer von Franz von Holstein in Mannheim
- 13. Februar: Uraufführung der Oper Angelo von César Cui in Moskau
- 16. August: Im Bayreuther Festspielhaus Uraufführung der Oper „Siegfried“ von Richard Wagner
- 24. Oktober: Uraufführung der komischen Oper Der Seekadett von Richard Genée am Theater an der Wien in Wien
- 6. Dezember: Uraufführung der Oper Wakula der Schmied (zweite Fassung als „Die Pantöffelchen“, Orig.: Tscherewitschki Wakula) von Pjotr Iljitsch Tschaikowski an der Hofoper in Sankt Petersburg
- 3. Januar: Wilhelm Pieck, deutscher Kommunist, Politiker und Präsident der DDR († 1960)
- 5. Januar: Konrad Adenauer, deutscher Politiker und Bundeskanzler († 1967)
- 9. Januar: Hans Bethge, deutscher Dichter
- 9. Januar: Robert Michels, deutscher Soziologe († 1936)
- 10. Januar: Thomas Alva Edison jr., US-amerikanischer Erfinder († 1935)
- 12. Januar: Ermanno Wolf-Ferrari, deutsch-italienischer Komponist († 1948)
- 12. Januar: Jack London, US-amerikanischer Schriftsteller († 1916)
- 14. Januar: Gustav Schröer, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1949)
- 20. Januar: Josef Hofmann, österreichischer Pianist († 1957)
- 23. Januar: Otto Diels, deutscher Chemiker († 1954)
- 23. Januar: Rupert Mayer, Jesuitenpater († 1945)
- 25. Januar: Herbert Eulenberg, deutscher Dichter und Schriftsteller († 1949)
- 29. Januar: Ludolf Nielsen, dänischer Komponist († 1939)
- 1. Februar: Prosper L'Orange, deutscher Ingenieur und Erfinder († 1905)
- 2. Februar: Martin Knopf, deutscher Komponist
- 6. Februar: Eugène-Henri Gravelotte, französischer Fechter († 1939)
- 6. Februar: Wilhelm Schmidtbonn, deutscher Schriftsteller († 1952)
- 8. Februar: Paula Modersohn-Becker, Malerin (Expressionismus) († 1907)
- 16. Februar: Mack Swain, US-amerikanischer Schauspieler († 1935)
- 17. Februar: Hans Bernoulli, Schweizer Architekt und Professor († 1959)
- 22. Februar: Ita Wegman, Ärztin, Mitbegründerin der anthroposophischen Medizin († 1943)
- 28. Februar: John Alden Carpenter, US-amerikanischer Komponist († 1951)
- 1. März: Arthur Ruppin, Zionist und Wegbereiter zur Gründung der Stadt Tel Aviv († 1943)
- 1. März: Henri de Baillet-Latour, 3. Präsident des IOC († 1942)
- 2. März: Eugenio Maria Giuseppe Giovanni Pacelli, Papst von 1939 bis 1958 († 1958)
- 2. März: Pius XII., Papst († 1958)
- 4. März: Jakob Buchli, Schweizer Konstrukteur im Bereich des Lokomotivbaus († 1945)
- 8. März: Franco Alfano, italienischer Komponist († 1954)
- 11. März: Carl Ruggles, US-amerikanischer Komponist († 1971)
- 21. März: Ludwig Finckh, deutscher Schriftsteller und Lyriker († 1964)
- 21. März: Walter Tewksbury, US-amerikanischer Leichtathlet, Olympiasieger († 1968)
- 26. März: Wilhelm zu Wied, Prinz von Albanien († 1945)
- 29. März: Friedrich Adolph Traun, Student aus Dresden († 1908)
- 31. März: Otto Nußbaumer, österreichischer Physiker und Rundfunkpionier († 1930)
- 3. April: Tomáš Baťa, tschechischer Unternehmer, Begründer des Bata-Konzerns († 1932)
- 7. April: Heinrich Tessenow, deutscher Architekt, Professor († 1950)
- 10. April: Jean-Marie Musy, Schweizer Politiker († 1952)
- 11. April: Iwane Dschawachischwili, Gründer der Universität Tiflis († 1940)
- 12. April: Carl Heinrich Becker, deutscher Politiker, preußischer Kultusminister († 1933)
- 22. April: Robert Bárány, ungarischer Mediziner, Neurochemiker und Nobelpreisträger († 1936)
- 23. April: Arthur Moeller van den Bruck, deutscher Kulturhistoriker und Schriftsteller († 1925)
- 24. April: Erich Raeder, Admiral und Chef der Marineleitung († 1960)
- 26. April: Luis Zuegg, bedeutender Seilbahnpionier
- 26. April: Otto Linnemann, deutscher Glasmaler und Wand- und Dekorationsmaler († 1961)
- 26. April: Heinrich Hirtsiefer, deutscher Politiker († 1941]
- 5. Mai: Konstantin Gorbatoff, Maler († 1945)
- 6. Mai: Paul Silverberg, deutscher Industrieller († 1959)
- 9. Mai: Ernst Hardt, deutscher Schriftsteller († 1947)
- 10. Mai: Ivan Cankar, slowenischer Schriftsteller († 1918)
- 18. Mai: Hermann Müller, deutscher Politiker († 1931)
- 22. Mai: Julius Klinger, österreichischer Maler und Grafiker
- 24. Mai: Albert Uffenheimer, Arzt († 1941)
- 2. Juni: Hakon Børresen, dänischer Komponist († 1954)
- 5. Juni: Anton Günther, Volksdichter und Sänger des Erzgebirges († 1937)
- 13. Juni: William Gosset, englischer Statistiker († 1937)
- 19. Juni: Nigel Gresley, britische Dampflokomotivkonstrukteur († 1941)
- 20. Juni: Otto Blumenthal, deutscher Mathematiker († 1944)
- 27. Juni: Franz Baumgartner, österreichischer Architekt († 1946)
- 28. Juni: Robert Guérin, erster Präsident des Weltfußballverbandes FIFA († 1952)
- 2. Juli: Harriet Brooks, kanadische Atomphysiker († 1933)
- 2. Juli: Wilhelm Cuno, deutscher Politiker, Reichskanzler der Weimarer Republik († 1933)
- 5. Juli: Maxim Maximowitsch Litwinow, Von 1930 bis 1939 sowjetischer Außenminister († 1951)
- 7. Juli: Max Hartmann, Biologe und Philosoph († 1962)
- 8. Juli: Leo von Jena, Mitglied der SS und der Waffen-SS († 1957)
- 15. Juli: Carl Sonnenschein, deutscher Theologe († 1929)
- 19. Juli: Ignaz Seipel, österreichischer Bundeskanzler († 1932)
- 25. Juli: Alfredo Casella, italienischer Dirigent, Pianist und Komponist († 1947)
- 7. August: Mata Hari, Tänzerin, Kurtisane und Spionin während des 1. Weltkrieges († 1917)
- 17. August: Theodor Däubler, deutscher Schriftsteller († 1934)
- 28. August: August Mayer, deutscher Gynäkologe († 1968)
- 28. August: Heinrich Wolfgang Seidel, Pfarrer und Schriftsteller († 1945)
- 5. September: Wilhelm Ritter von Leeb, Generalfeldmarschall im Dritten Reich († 1956)
- 6. September: John James Richard Macleod, kanadischer Physiologe († 1935)
- 11. September: Alfonso Broqua, uruguayischer Komponist († 1946)
- 11. September: Stanley Rowley, australischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 13. September: Sherwood Anderson, US-amerikanischer Schriftsteller († 1941)
- 15. September: Bruno Walter, US-amerikanischer Dirigent, Pianist und Komponist († 1962)
- 17. September: Leonhard Schrickel, deutscher Schriftsteller († 1931)
- 18. September: Fritz Stavenhagen, deutscher Dramatiker († 1906)
- 18. September: Karl Anton Kreuter, Lehrer, Autor, Heimatforscher († 1965)
- 26. September: Edith Abbott, US-amerikanische Sozialwissenschaftlerin († 1957)
- 1. Oktober: Willi Ostermann, Kölner 'Liedermacher' und Karnevalist († 1936)
- 3. Oktober: Heinrich Leuchtgens, deutscher Politiker († 1959)
- 7. Oktober: Leo Sternberg, Schriftsteller und Poet († 1937)
- 8. Oktober: Hans Stille, Professor der Geologie († 1966)
- 11. Oktober: Gertrud von Le Fort, deutsche Schriftstellerin († 1971)
- 17. November: August Sander, deutscher Fotograf († 1964)
- 19. November: Franz Huth, deutscher Pastellmaler († 1970)
- 20. November: Rudolf Koch, deutscher Kalligraf, Typograf und Lehrer († 1934)
- 22. November: Pierre-André-Charles Petit de Julleville, Erzbischof von Rouen und Kardinal († 1947)
- 23. November: de Falla, spanischer Komponist († 1946)
- 23. November: Manuel de Falla, spanischer Komponist († 1946)
- 25. November: Joseph Anton Schneiderfranken, deutscher Schriftsteller und Maler († 1943)
- 27. November: Viktor Kaplan, österreichischer Ingenieur († 1934)
- 29. November: Nellie Tayloe Ross, US-amerikanische Politikerin, Gouverneurin von Wyoming († 1977)
- 30. November: Bernhard Adelung, deutscher Politiker, Ministerpräsident von Hessen († 1943)
- 11. Dezember: Mieczyslaw Karlowicz, polnischer Komponist († 1909)
- 16. Dezember: Rodolphe William Seeldrayers, belgischer Fußballfunktioär, FIFA-Präsident († 1955)
- 22. Dezember: Filippo Tommaso Marinetti, italienisch/ägyptischer Dichter († 1944)
- 25. Dezember: Adolf Otto Reinhold Windaus, deutscher Chemiker († 1959)
- 29. Dezember: Pablo Casals, spanischer Cellist, Komponist und Dirigent († 1973)
- 6. Januar: Bernardo de Sá Nogueira de Figueiredo, portugiesischer Politiker ( - 1795)
- 9. Januar: Samuel Gridley Howe, Gründer der Perkins School for the Blind ( - 1801)
- 13. Januar: Heinrich Lang, deutscher Theologe ( - 1826)
- 22. Januar: Hippolyte Dussard, französischer Wirtschaftswissenschafter ( - 1798)
- 26. Januar: Frédérick Lemaitre, französischer Schauspieler ( - 1800)
- 28. Januar: Ferenc Deák, ungarischer Politiker ( - 1803)
- 28. Januar: Pjotr Romanowitsch Bagration, russischer General und Gouverneur von Twer ( - 1818)
- 16. Februar: Karl Gustav Nieritz, deutscher Volks- und Jugendschriftsteller ( - 1795)
- 18. Februar: Adolphe Theodore Brongniart, französischer Botaniker ( - 1801)
- 24. Februar: Joseph Jenkins Roberts, Präsident von Liberia ( - 1809)
- 18. März: Ferdinand Freiligrath, Lyriker, Dichter und Übersetzer ( - 1810)
- 3. April: Henriette Davidis, Köchin und Kochbuchautorin ( - 1801)
- 22. April: Elisabeth Maria, portugiesische Prinzessin, Regentin von Portugal ( - 1801)
- 27. Mai: Carl Overweg, deutscher Politiker und Industrieeller ( - 1805)
- 7. Juni: Joséphine de Beauharnais, Königin von Schweden ( - 1807)
- 8. Juni: George Sand, französische Schriftstellerin ( - 1804)
- 21. Juni: Antonio López de Santa Anna, mexikanischer Offizier und Politiker ( - 1794)
- 25. Juni: George Armstrong Custer, Kavalleriegeneral während des amerikanischen Bürgerkriegs ( - 1839)
- 27. Juni: Christian Gottfried Ehrenberg, deutscher Biologe und Zoologe ( - 1795)
- 28. Juni: August Wilhelm Ambros, österreichischer Musikkritiker und Komponist ( - 1816)
- 1. Juli: Giuseppe Ferrari, italienischer Historiker, Philosoph und Politiker ( - 1812)
- 1. Juli: Michail Alexandrowitsch Bakunin, russischer Anarchist und Sozialrevolutionär ( - 1814)
- 2. Juli: Ferdinand Otto Wilhelm Henning von Westphalen, preußischer Innenminister ( - 1799)
- 5. Juli: Franz Graf von Pocci, Zeichner, Radierer, Schriftsteller und Musiker ( - 1807)
- 18. Juli: Karl Joseph Simrock, deutscher Dichter und Schriftsteller ( - 1802)
- 18. Juli: Karl Simrock, Dichter ( - 1802)
- 26. Juli: Karl Uschner, Übersetzer antiker Dichtungen ( - 1802)
- 2. August: James Butler Hickok, US-amerikanischer Westernheld ( - 1837)
- 14. August: Carl Wilhelm Otto Koch, deutscher Jurist, Bürgermeister von Leipzig ( - 1810)
- 21. August: Gustav Simon, Chirurg und Autor medizinischer Bücher ( - 1824)
- 27. August: Michel Rodange, luxemburgischer Schriftsteller ( - 1827)
- 5. September: Manuel Blanco Encalada, chilenischer Politiker ( - 1790)
- 12. September: Alexander Graf von Auersperg, österreichischer Dichter und Politiker ( - 1806)
- 14. September: Rudolf Henneberg, Maler ( - 1825)
- 25. September: Ernst von Bandel, Maler und Bildhauer ( - 1800)
- 4. Oktober: Johannes Rebmann, Missionar und Afrikareisender ( - 1820)
- 25. Oktober: Adolf Glaßbrenner, deutscher Humorist und Satiriker ( - 1810)
- 27. Oktober: Alexander von Dusch, deutscher Staatsmann ( - 1789)
- 6. November: Giacomo Antonelli, römischer Kardinal und Staatssekretär ( - 1806)
- 9. November: Friedrich Wilhelm Ritschl, deutscher Philologe ( - 1806)
- 21. November: João Carlos de Saldanha Oliveira e Daun, portugiesischer Politiker und General ( - 1790)
- 21. November: Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio, deutscher Schriftsteller ( - 1806)
- 28. November: Karl Ernst von Baer, estnischer Naturforscher ( - 1792)
- 3. Dezember: Hermann Goetz, deutscher Komponist ( - 1840)
- 7. Dezember: Hermann von Barth, deutscher Bergsteiger ( - 1845)
- 18. Dezember: Luise Hensel, deutsche Dichterin ( - 1798)
- 28. Dezember: Frederik Paludan-Müller, dänischer Schriftsteller ( - 1809)
Staatsoberhäupter
Europa
- Portugal: Ludwig I., König von Portugal (1861–1889)
- Schweiz: Emil Welti, Bundespräsident der Schweiz (1876)
ko:1876년
Montana (USA)
Montana ist ein Bundesstaat im Nordwesten der USA. Der Name „Montana“ leitet sich wahrscheinlich von dem spanischen Wort montaña, vielleicht aber auch aus dem lateinischen montanus (beides zu deutsch: „Berg-“, „bergig“, „gebirgig“) her. Mit 380.700 km² ist Montana der viertgrößte Bundesstaat der USA und geringfügig größer als Deutschland aber mit rund 909.453 Einwohnern (2002) viel dünner besiedelt. Montana zählt zu den so genannten Mountain States, die von den Rocky Mountains durchzogen werden. Die Hauptstadt von Montana ist Helena. Sein Spitzname Treasure State („Staat der Schätze“) begründet sich durch die Vielzahl an Bodenschätzen und natürlichen Ressourcen (Erdöl, Kohle, Kupfer, Silber und Gold).
Politik
Helena
Der gegenwärtige Gouverneur ist Brian Schweitzer ( - 4. September 1955,Demokrat). Der Gouverneur ist das Regierungsoberhaupt, wird alle vier Jahre von den Wahlberechtigten gewählt und kann unbegrenzt oft wiedergewählt werden. Weitere durch Wahl bestimmte Posten sind die des Vizegouverneurs, der Staatsminister und des Oberstaatsanwalts. Der Senat (50 Mitglieder gewählt auf 4 Jahre) und das Abgeordnetenhaus (100 Mitglieder gewählt auf zwei Jahre) bilden zusammen das Zweikammernsystem der Legislative. Auf nationaler Ebene wird Montana durch zwei Senatoren und einen Abgeordneten des Repräsentantenhauses vertreten. Als dünnbesiedelter Bundesstaat hat Montana bei den Präsidentenwahlen nur drei Wahlmännerstimmen. Die zwei gegenwärtigen US-Senatoren aus Montana sind Max Baucus (Demokrat) und Conrad Burns (Republikaner). Am 7. November 2000 stimmen 240.178 Bürger Montanas für den Präsidentschaftskandidaten George W. Bush, während nur 137.126 Wähler Al Gore ihre Stimme gaben. Somit gingen die drei Wahlmännerstimmen Montanas an das Team von George W. Bush und Dick Cheney.
Traditionell werden in Montana bei den Präsidentschafts- und Gouverneurswahlen eher die Republikaner bevorzugt, während die Demokraten bei den Wahlen zum Kongress mehr Stimmen erhalten. Herausragende politische Persönlichkeiten aus Montana waren Michael Joseph Mansfield ( - 1903, †2001) und Jeannette Rankin ( - 1880, †1973). Michael Joseph Mansfield war von 1961 bis 1977 demokratischer Mehrheitsführer im US-Senat und später Botschafter in Japan. Jeannette Rankin war die erste Frau die in das Repräsentantenhaus gewählt wurde, dort vertrat sie konsequent ihre pazifistische Einstellung und stimmte sowohl während des Ersten als auch während des Zweiten Weltkrieges gegen den Kriegseintritt der USA.
Siehe auch:
- Gouverneure des Bundesstaates Montana (1889-heute), oder
- Gouverneure des Territoriums Montana (1864-1889)
Verwaltung und Gliederung
Gouverneure des Territoriums Montana (1864-1889)
Der Bundesstaat gliedert sich in 56 einzelne Counties (vergleichbar mit den deutschen Landkreisen). Der Kreis mit der größten Bevölkerungszahl ist mit über 129.000 Einwohnern der Yellowstone County im Süden des Staates.
Siehe: Liste der Countys in Montana
Wirtschaft
Montana ist ein Bundesstaat reich an Bodenschätzen und anderen natürliche Ressourcen. Zu | | |