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| 4. Januar |
4. JanuarDer 4. Januar (in Österreich: 4. Jänner) ist der 4. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit verbleiben noch 361 (in Schaltjahren 362) Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 871 - Schlacht von Reading - Ethelred von Wessex kämpft gegen eine dänische Invasionsarmee
- 1248 - In Spandau bei Berlin unterzeichnet Markgraf Johann I. von Brandenburg die Gründungsurkunde der Stadt Neubrandenburg.
- 1698 - Der größte Teil des Palace of Whitehall, die Hauptresidenz der britischen Monarchen, wird durch ein Feuer zerstört.
- 1798 - Die Republik Mülhausen stimmt für ihren Beitritt zu Frankreich.
- 1880 - Der Chimborasso, einer der höchsten Gipfel der Anden (6310 m) wird zum ersten Mal von dem britischen Bergsteiger Edward Whymper bestiegen.
- 1896 - Utah wird 45. Bundesstaat der USA.
- 1947 - Die erste Ausgabe des politischen Magazins "Der Spiegel" erscheint in Hamburg.
- 1948 - Myanmar (Birma, Burma) gewinnt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1950 - Israel erklärt Jerusalem zur Hauptstadt von Israel und verstößt damit gegen Beschlüsse der UNO.
- 1954 - Duisburg stellt als erste deutsche Stadt Parkuhren auf.
- 1958 - Nach 1.400 Erdumkreisungen stürzt Sputnik, der erste künstliche Erdsatellit, in dichtere Schichten der Erdatmosphäre und verglüht.
- 1960 - Großbritannien, Dänemark, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und Schweiz gründen die EFTA
- 1998 - Israel. Außenminister David Levi tritt zurück.
- 1998 - Valdas Adamkus wird Staatspräsident in Litauen
- 2000 - Côte d'Ivoire. General Robert Guëi bildet eine Übergangsregierung
- 2000 - Italien nimmt diplomatische Beziehungen zu Nordkorea auf.
- 2002 - Der erste US-amerikanische Soldat stirbt in Afghanistan.
Wirtschaft
- 1911 - In Belgien beginnt ein zweiwöchiger Generalsteik der Bergleute.
Wissenschaft und Technik
- 1885 - Die erste erfolgreiche Appendektomie ("Blinddarmoperation") wird durchgeführt.
- 2001 - Die Version 2.4 des freien Betriebssystem-Kernels Linux wird veröffentlicht.
- 2004 - Landung der Mars-Landeeinheit der Raumsonde Spirit auf der Marsoberfläche.
Kultur
- 1890 - Uraufführung der Operette Der arme Jonathan von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien.
- 1940 - Der Film "Früchte des Zorns" nach dem Roman von John Steinbeck wird in New York uraufgeführt.
- 1953 - Das Drama "Warten auf Godot" von Samuel Beckett wird in Paris uraufgeführt.
- 1968 - Premiere des Films "Zur Sache, Schätzchen"
Religion
- 1964 - Papst Paul VI. besucht als erster Papst das Heilige Land.
Katastrophen
- 1930 - Strandung des Panzerkreuzers "Edgar Quinet" (Frankreich) in der Nähe von Oran (Algerien). Die über 1000 Mann starke Besatzung kann gerettet werden. Totalverlust des Kreuzers
- 1970 - Ein Erdbeben der Stärke 7,5 in der Provinz Yunnan, Volksrepublik China, fordert rund 10.000 Tote
- 1970 - Die Frías-Talsperre in Argentinien, Provinz Mendoza, versagt. Durch die Flutwelle kommen bis zu 100 Menschen ums Leben.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
Leichtathletik
Leichtathletik]]
Leichtathletik
- 1581 - James Ussher, irischer anglikanischer Theologe
- 1610 - Franz von Cramm, deutscher Hofbeamter
- 1643 - Isaac Newton, englischer Physiker, Astronom und Mathematiker
- 1675 - Liberat Weiß, deutscher Missionar und Märtyrer
- 1710 - Giovanni Battista Pergolesi, italienischer Komponist
- 1717 - Balthasar Ferdinand Moll, österreichischer Bildhauer
- 1720 - Johann Friedrich Agricola, deutscher Musiker, Komponist und Musikschriftsteller
- 1725 - Pjotr Alexandrowitsch Rumjanzew-Sadunaiski, russischer Feldmarschall
- 1731 - Karl Abraham Freiherr von Zedlitz, preußischer Minister, Regierungspräsident
- 1745 - Johann Jakob Griesbach, Professor für das Neue Testament in Jena
- 1747 - Johann Kaspar Coqui, Fabrikant und Magdeburger Kommunalpolitiker
- 1772 - Anton Friedrich Justus Thibaut, deutscher Rechtswissenschaftler
- 1779 - Alexander von der Mark, illegitimer Sohn König Friedrich Wilhelms II. von Preußen
- 1784 - Francois Rude, französischer Bildhauer
- 1785 - Jacob Grimm, deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler
- 1798 - Wilhelm Arnoldi, Bischof von Trier
- 1802 - Paul de Noailles, französischer Staatsmann und Historiker
- 1809 - Louis Braille, Erfinder der Blindenschrift (Brailleschrift)
- 1813 - Isaac Pitman, Ausarbeiter einer Kurzschrift
- 1822 - Georg Büchmann, deutscher Philologe
- 1827 - Peter Baumgras, deutsch-amerikansicher Maler
- 1839 - Carl Humann, deutscher Ingenieur, Architekt und Archäologe
- 1844 - Victor Blüthgen, Dichter und Schriftsteller
- 1848 - Katsura Tarō, 11., 13. und 15. Premierminister von Japan
- 1850 - Paul d'Abrest, böhmischer Schriftsteller mit französischer Staatsangehörigkeit
- 1852 - Mite Kremnitz, deutsche Schriftstellerin
- 1866 - Joel Hastings Metcalf, US-amerikanischer Astronom und Entdecker vieler Asteroiden
- 1868 - Rudolf Lebius, deutscher Journalist
- 1872 - Edmund Rumpler, österreichischer Flugzeugkonstrukteur
- 1874 - Josef Suk, tschechischer Komponist, Schwiegersohn Antonín Dvoráks
- 1874 - Svend Fleuron, dänischer Schriftsteller
- 1877 - Marsden Hartley, US-amerikanischer Maler
- 1878 - Gerdt von Bassewitz, deutscher Schriftsteller
- 1881 - Ernst Epstein, österreichischer Architekt
- 1881 - Wilhelm Lehmbruck, deutscher Bildhauer
- 1884 - Max Brose, Kaufmann und Industrieller
- 1888 - Walther Kossel, deutscher Physiker
- 1893 - Manuel Palau Boix, spanischer Komponist und Professor
- 1895 - Leroy Grumman, US-amerikanischer Konstrukteur und Flugzeugbauer
- 1896 - André Masson, französischer Maler
- 1899 - Alfred Sohn-Rethel, Volkswirtschaftler, Philosoph und Industriesoziologe
- 1901 - C. L. R. James, Kulturkritiker, Journalist, Theoretiker und Schriftsteller
- 1903 - Georg Elser, deutscher NS-Widerstandskämpfer
- 1905 - Wolfgang Fränkel, deutscher Jurist
- 1906 - Walter Reuter, deutscher Fotograf und Widerstandskämpfer
- 1907 - Arnold Dannenmann, Gründer des Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands
- 1907 - Willy Busch, deutscher Fußballspieler
- 1914 - Jane Wyman, US-amerikanische Schauspielerin
- 1916 - Willy Mattes, österreichischer Komponist, Arrangeur und Dirigent
- 1918 - Georg Kahn-Ackermann, deutscher Journalist und Politiker
- 1921 - Eberhard Cohrs, deutscher Komiker und Schauspieler
- 1921 - Friedrich Schütter, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1924 - Marianne Werner, deutsche Leichtathletin
- 1927 - Claus Jacobi (Journalist), deutscher Journalist
- 1927 - Hans Bentzien, SED-Funktionär und Minister für Kultur der DDR
- 1928 - Werner Felfe, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR
- 1929 - Amitai Etzioni, US-amerikanischer Soziologe
- 1929 - Arik Brauer, österreichischer Maler, Sänger und Dichter
- 1929 - Günter Schabowski, SED-Funktionär in der DDR
- 1929 - Herbert Vorgrimler, katholischer Theologe und Schüler von Karl Rahner
- 1930 - Christoph Albrecht, deutscher Organist, Dirigent und Komponist
- 1932 - Carlos Saura, spanischer Filmregisseur
- 1932 - Paul Virilio, Philosoph und Medienkritiker
- 1933 - Ilia II., georgisch-orthodoxer Patriarch
- 1934 - Hellmuth Karasek, deutscher Journalist, Buchautor und Literaturkritiker
- 1934 - Rudolf Schuster, zweiter Staatspräsident der Slowakei
- 1935 - Floyd Patterson, früherer US-amerikanischer Boxer
- 1935 - Walter Mahlendorf, deutscher Leichtathlet
- 1937 - Dyan Cannon, US-amerikanische Schauspielerin
- 1937 - Grace Bumbry, US-amerikanische Sopranistin
- 1937 - John Gormann, britischer Musiker
- 1938 - Gianni Vattimo, italienischer Philosph und Politiker
- 1940 - Brian D. Josephson, britischer Physiker, Nobelpreisträger
- 1940 - Gao Xingjian, chinesischer Schriftsteller
- 1940 - Helmut Jahn, deutsch-amerikanischer Architekt
- 1941 - George Pan Cosmatos, griechischer Filmregisseur
- 1942 - John McLaughlin (Musiker), britischer Musiker, Gittarist, Songwriter
- 1943 - Egon Schultz, Unteroffizier der Grenztruppen der DDR
- 1943 - Emil Zopfi, Schweizer Autor
- 1944 - Judy Winter, deutsche Schauspielerin
- 1944 - Reinhard Breymayer, deutscher Philologe
- 1945 - Richard R. Schrock, US-amerikanischer Chemiker
- 1946 - Arthur Conley, US-amerikanischer Sänger
- 1946 - Marek Borowski, polnischer Politiker
- 1950 - Christel Happach-Kasan, deutsche Politikerin und MdB
- 1951 - Barbara Ann Cochran, ehemalige US-amerikanische Skirennläuferin
- 1952 - Josef Cap, österreichischer Politiker
- 1952 - Michael Hoenig, deutscher Musiker, Fachrichtung Elektronische Musik.
- 1954 - Oleg Iwanowitsch Romanzew, russischer Fußballtrainer und Fußballspieler
- 1955 - Wolfgang Tiefensee, Oberbürgermeister von Leipzig
- 1956 - Bernard Sumner, Gitarrist und Keyboard-Spieler der Band Joy Division
- 1956 - Paul Linz, Fußball-Trainer
- 1956 - Rajvinder Singh, Autor
- 1957 - Patty Loveless, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1958 - Julian Sands, britischer Schauspieler
- 1958 - Marcel King, britischer Musiker
- 1958 - Matt Frewer, US-amerikanischer Schauspieler
- 1960 - Michael Stipe, US-amerikanischer Sänger und Musiker (R.E.M.)
- 1962 - Ingolf Viereck, deutscher Politiker
- 1962 - Natalja Botschina, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 1963 - Edith Sitzmann, baden-württembergische Politikerin
- 1963 - Till Lindemann, deutscher Musiker
- 1964 - Alexander Fadejew (Eiskunstläufer), russischer Eiskunstläufer
- 1965 - Beth Gibbons, Sängerin der englischen Trip Hop-Gruppe Portishead
- 1965 - Cait O'Riordan, englische Sängerin
- 1965 - Guy Forget, ehemaliger französischer Tennisspieler
- 1965 - Julia Ormond, britische Schauspielerin
- 1966 - Deana Carter, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1968 - Andreas Weiß, deutscher Autor, Regisseur und Produzent
- 1968 - Ernst Mader, ehemaliger österreichischer Profifußballer
- 1969 - Markus Seidel, deutscher Schriftsteller
- 1973 - Tomy Temerson, deutscher Zitherspieler
- 1974 - Armin Zöggeler, italienischer Rodler
- 1974 - Danilo Hondo, deutscher Radrennfahrer
- 1974 - Paolo Bettini, italienischer Profi-Radrennfahrer
- 1975 - Sandra Kiriasis, deutsche Bobpilotin
- 1976 - August Diehl, deutscher Schauspieler
- 1976 - Bülent Ceylan, deutscher Comedian
- 1977 - David Millar, schottischer Radrennfahrer
- 1977 - Louisa Baileche, französische Sängerin, Tänzerin und Darstellerin
- 1978 - Alexander Weber, deutscher und argentinischer Sportler
- 1978 - Emily Deschanel, US-amerikanische Schauspielerin
- 1978 - Karine Ruby, französische Snowboarderin
- 1978 - Marius Ebbers, deutscher Fußballspieler
- 1979 - Bilica, brasilianischer Fußballspieler
- 1980 - Jaroslaw Popowytsch, ukrainischer Radrennfahrer
- 1980 - Miguel (Fußballspieler), portugiesischer Fußballspieler
- 1982 - Bernhard Kohl, österreichischer Radrennfahrer
- 1984 - Astrid Plessl, österreichische Gedächtnissportlerin, Weltmeisterin
Gestorben
Astrid Plessl
Astrid Plessl
- 1013 - Der heilige Liawizio, Erzbischof von Hamburg
- 1162 - Der heilige Roger, Abt von Ellant
- 1182 - Friedrich I. von Brehna, Graf
- 1248 - Sancho II., König von Portugal
- 1309 - Angela von Foligno, Mystikerin
- 1428 - Friedrich I., Fürst von Sachsen aus dem Hause Wettin
- 1454 - Ralph Cromwell, englischer Staatsmann, Lord Treasurer
- 1517 - Vasco Núñez de Balboa, spanischer Entdecker
- 1546 - Camillo Boccaccino, italienischer Maler
- 1584 - Tobias Stimmer, schweizerischer Maler
- 1695 - François Henri de Montmorency-Bouteville, französischer Heerführer, Pair und Marschall von Frankreich
- 1707 - Ludwig Wilhelm, Markgraf von Baden, kaiserlicher Feldherr in den Türkenkriegen (Türkenlouis)
- 1752 - Gabriel Cramer, schweizerischer Mathematiker
- 1761 - Stephen Hales, englischer Physiologe und Physiker
- 1786 - Moses Mendelssohn, deutscher Philosoph jüdischen Glaubens
- 1793 - Bengt Lidner, schwedischer Dichter
- 1794 - Nicolas Luckner, deutscher General, Marschall von Frankreich
- 1810 - Clemens August von Merle, Weihbischof in Köln
- 1814 - Johann Georg Jacobi, deutscher Dichter und Publizist
- 1821 - Elisabeth Anna Bayley Seton, erste in den USA geborene Heilige
- 1825 - Ferdinand IV., König von Neapel
- 1839 - Jean Augustin Franquelin, französischer Kunstmaler
- 1841 - Thomas Rickman, britischer Architekt
- 1845 - Louis Leopold Boilly, französischer Maler
- 1849 - Franz Xaver Gabelsberger, entwickelte den Vorläufer der Deutschen Einheitskurzschrift
- 1858 - Rachel Felix, französische Schauspielerin
- 1871 - Vincent Adler, ungarischer Komponist
- 1877 - Cornelius Vanderbilt, US-amerikanischer Eisenbahn-Millionär
- 1880 - Anselm Feuerbach, deutscher Maler
- 1890 - Carlos Auersperg, österreichischer Politiker
- 1894 - Karl Freiherr von Hasenauer, österreichischer Architekt
- 1896 - Joseph Hubert Reinkens, katholischer Theologe und erster Bischof der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland
- 1902 - Auguste Jauch, deutsche Philanthropin
- 1905 - Paul Pierre Henry, französischer Optiker und Astronom
- 1913 - Alfred Graf von Schlieffen, Generalfeldmarschall im Deutschen Reich
- 1913 - Fredrik Hjalmar Johansen, norwegischer Polarforscher
- 1915 - Anton von Werner, preußischer Historienmaler
- 1919 - Georg Graf von Hertling, deutscher Politiker und Philosoph
- 1920 - Benito Pérez Galdós, spanischer Schriftsteller
- 1941 - Henri Bergson, französischer Philosoph und Nobelpreisträger
- 1942 - Mel Sheppard, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1943 - Marina Michailowna Raskowa, sowjetische Pilotin
- 1944 - Kaj Munk, dänischer Schriftsteller und Pfarrer
- 1945 - Fritz Elsas, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1946 - Friedrich von Bodelschwingh der Jüngere, deutscher Theologe
- 1952 - Constant Permeke, belgischer Maler
- 1957 - Theodor Körner, österreichischer Politiker und Bundespräsident
- 1960 - Albert Camus, französischer Schriftsteller und Mitglied der französischen Résistance
- 1960 - Dudley Nichols, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 1961 - Erwin Schrödinger, österreichischer Physiker, (Nobelpreis 1933)
- 1965 - Thomas Stearns Eliot, US-amerikanischer Dramatiker und Essayist, Nobelpreisträger
- 1968 - Augustinus Hieber, katholischer Pfarrer und bischöflicher Kommissär
- 1969 - Günther Jacoby, deutscher Philosoph
- 1975 - Carlo Levi, italienischer Schriftsteller, Maler und Politiker
- 1979 - Peter Frankenfeld, deutscher Schauspieler, Sänger und Entertainer
- 1986 - Christopher Isherwood, britischer Schriftsteller
- 1986 - Phil Lynott, englischer Bassist und Sänger
- 1988 - Friedrich Joloff, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1988 - Lilly Laskine, französische Harfenistin
- 1990 - Vladimir Ussachevski, russisch-amerikanischer Komponist
- 1991 - Richard Maibaum, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 1996 - Bob Flanagan, US-amerikanischer Schriftsteller und Künstler
- 1996 - Maria Wimmer, deutsche Schauspielerin
- 2004 - Helena Ruzicková, tschechische Schauspielerin
- 2004 - Joan Aiken, britische Schriftstellerin
- 2005 - Robert Heilbroner, US-amerikanischer Volkswirtschaftler
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertage:
- Myanmar - Tag der Unabhängigkeit von Großbritannien, 1948
- Kirchliche Gedenktage:
- Synaxis der 70 Apostel (orthodox)
- orthodoxer Gedenktag des hl. Pudens
Siehe auch
- 3. Januar - 5. Januar
- 4. Dezember - 4. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0104
ja:1月4日
ko:1월 4일
simple:January 4
Gregorianischer KalenderDer gregorianische Kalender, benannt nach Papst Gregor XIII., ist der heute in den meisten Teilen der Welt gültige Kalender.
Gregorianische Kalenderreform
Kalender
Das erste Konzil von Nizäa bestimmte im Jahre 325, dass das Osterfest immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlings-Anfang (bezogen auf Jerusalem) gefeiert werden sollte. Das astronomische Ereignis des Primar-Äquinoktiums (Frühlings-Tagundnachtgleiche der nördlichen Hälfte unseres Planeten) fand im Konzilsjahr 325 am 21. März statt, und die julianische Schalttagsregelung wurde damals noch nicht als verbesserungsbedürftig erkannt. Der damals gültige julianische Kalender ging von einem mittleren Sonnenjahr von 365,25 Tagen aus und glich die Differenz (bezogen auf 365 Tage) von annähernd 6 Stunden alle vier Jahre durch die Einfügung eines Schalttags aus. Gegenüber dem vom tatsächlichen Gang der Himmelsmechanik astronomisch vorgegebenen Sonnenjahr, das im Jahre 2000 auf 365,242190517 Tage bestimmt wurde -also etwa 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 45,25 Sekunden- war das Jahr des julianischen Kalenders also etwas mehr als 11 Minuten zu lang. Bis ins 16. Jahrhundert, zur Zeit Papst Gregors XIII., hatte sich dieser Fehler so ausgewirkt, dass das Primar-Äquinoktium im Jahr 1582 schon am 11. März stattfand.
Diese Verschiebung des Kalenders war jedoch schon längere Zeit vorher offenkundig geworden. Seit dem 14. Jahrhundert wurden immer wieder Vorschläge für eine Kalenderreform unterbreitet – u. a. durch Nikolaus von Kues, Regiomontanus und Nikolaus Kopernikus. Diese waren aber stets abgelehnt worden. Gleichwohl bildeten Kopernikus' Werk De Revolutionibus Orbium Coelestium (»Von den Umdrehungen der Himmelskörper«) sowie die prutenischen Tafeln von Erasmus Reinhold die Basis für die schließlich von Papst Gregor XIII. dekretierte Reform.
Um die Frühlings-Tagundnachtgleiche wieder mit dem 21. März in Übereinstimmung zu bringen und Ostern wieder am richtigen Tage feiern zu können, folgte der Papst dem Vorschlag des Mediziners und Hobby-Astronomen Aloisius Lilius und bestimmte, dass im Jahre 1582 zehn Tage übersprungen werden sollten. Daher folgte in einigen römisch-katholischen Ländern auf den 4. Oktober gleich der 15. Oktober – die Abfolge der Wochentage blieb dabei jedoch unverändert. Damit fand das Primar-Äquinoktium dort im Folgejahr 1583 wieder am 21. März statt; die Zeitrechnung innerhalb des Christentums war jedoch nicht mehr einheitlich. Damit war die Ausgangslage, wie sie zur Zeit des Konzils bestand, wieder ungefähr hergestellt.
Um ein erneutes Abrücken des 21. März vom Zeitpunkt des Primar-Äquinoktiums für alle Zukunft zu vermeiden, legte der neue gregorianische Kalender die Dauer des mittleren Sonnenjahrs auf 365,2425 statt wie bisher auf 365,25 Tage fest. Diese Verkürzung erfolgte dadurch, dass – abweichend von der Schaltregel des julianischen Kalenders – die Jahre keinen Schalttag haben, deren Zahl zwar ohne Rest durch 100, nicht aber durch 400 geteilt werden kann.
Weil bis zur ersten Anwendung dieser neuen Ausnahmeregel im Jahre 1700 noch 117 Jahre vergingen, hat sich der Kalender gegenüber dem astronomischen Ereignis des Primar-Äquinoktiums im Durchschnitt wieder um 1 Tag verrückt. Seither pendelt es zwischen dem 19. und 21. März.
Die Schaltregeln
- Nach der grundsätzlich weiterhin gültigen Julianischen Schaltregel weisen Jahre, deren Zahlen durch 4 dividiert natürliche Zahlen ergeben, im Februar einen 29. Tag (“Schalttag“) auf und umfassen dadurch als Schaltjahre 366 Tage.
- Die Gregorianische Schaltregel bestimmt hiervon drei Ausnahmen : Keine Schaltjahre sind diejenigen Säkular-Jahre (Jahre, deren Zahl am Ende zwei Nullen aufweist), deren Zahl durch 400 dividiert keine natürliche Zahl ergibt.(Deshalb waren die Jahre 1700, 1800 und 1900 keine Schaltjahre, und auch die Jahre 2100, 2200 und 2300 werden keine Schaltjahre sein.)
oder:
- Ist die Jahreszahl durch 4 teilbar, aber nicht durch 100, dann ist es ein Schaltjahr mit 366 Tagen. Beispiele: 1980, 1972, 1720.
- Ist die Jahreszahl durch 100 teilbar, aber nicht durch 400, dann ist das Jahr ein gewöhnliches Gemeinjahr und hat nur 365 Tage, z. B. in den Jahren 1700, 1800 und 1900 oder ferner 2100.
- Ist die Jahreszahl durch 400 teilbar, ist das Jahr ein Schaltjahr. Die Jahre 1600 und 2000 waren – in Übereinstimmung mit der Julianischen Schaltregel – Schaltjahre zu 366 Tagen.
Einführung des gregorianischen Kalenders in verschiedenen Ländern
Nur wenige Länder wie Spanien oder Portugal übernahmen den gregorianischen Kalender tatsächlich am 4./15. Oktober 1582. Die meisten römisch-katholischen Länder Europas folgten in den nächsten Jahren, während die protestantischen Länder den neuen Kalender, weil vom Papst dekretiert, zunächst ablehnten. Beispielsweise führten ihn die meisten katholischen Kantone der Schweiz 1584 ein, das Wallis jedoch erst 1655. Dort folgte damals auf den 28. Februar der 11. März. Die evangelischen Territorien des Deutschen Reichs übernahmen den gregorianischen Kalender erst 1700. Auf den 18. Februar folgte dort unmittelbar der 1. März 1700. Zuvor mussten beispielsweise Verträge zwischen katholischen und protestantischen Fürsten mit beiden Daten versehen werden, etwa als 5./15. Oktober 1582. Um die Jahreswende differierten die Jahreszahlen zwischen den Gebieten des alten und neuen Kalenders. Aus dieser Zeit stammt der Ausdruck »zwischen den Jahren« für die Tage nach Weihnachten. Die reformierten Orte der Schweiz folgten ein Jahr später, allerdings mit drei Ausnahmen: Der protestantische Halbkanton Appenzell Ausserrhoden und die protestantischen Teile von Glarus und Graubünden. Der offizielle Übergang zum neuen Kalender sollte dort bis 1812 dauern; der alte Kalender blieb aber noch länger in der Bevölkerung lebendig. Die Appenzeller Silvesterkläuse werden noch immer am 31. Dezember nach dem julianischen Kalender (13. Januar nach dem gregorianischen Kalender) gefeiert. In England (und auch in den späteren USA) wurde der gregorianische Kalender erst in der Nacht vom 2. September auf den 14. September 1752 eingeführt.
Die orthodoxen Länder Osteuropas behielten den julianischen Kalender noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts bei. Da die Jahre 1700, 1800 und 1900 in Russland Schaltjahre gewesen sind, machte die Abweichung vom gregorianischen Kalender dort mittlerweile 13 Tage aus. Die russische Oktoberrevolution 1917 fiel deshalb nach dem gregorianischen Kalender auf den 7. November. An diesem Tag wurde die Revolution denn auch bis zum Ende der Sowjetunion gefeiert, nachdem Russland 1918 die neue Kalenderrechnung eingeführt hatte. Einige orthodoxe Kirchen (z. B. in Russland und Serbien) begehen ihre feststehenden Feste weiterhin nach dem julianischen Kalender. Ihr Weihnachten (25. Dezember) fällt darum derzeit auf den 7. Januar (greg.). Andere orthodoxe Kirchen (z. B. in Griechenland und Bulgarien) verwenden hierfür den so genannten neo-julianischen Kalender, der bis zum Jahr 2799 dem gregorianischen Kalender entsprechen wird. Alle orthodoxen Kirchen berechnen Ostern und die anderen beweglichen Feste nach dem julianischen Frühlingsanfang sowie nach dem metonischen Vollmond; das Fest fällt daher nur gelegentlich mit dem Osterdatum der westlichen Kirchen zusammen; meist ist es eine, vier, oder fünf Wochen später als im Westen.
Als bisher letzter Staat übernahm 1927 die Türkei den gregorianischen Kalender; dort hatte bis dahin der islamische Kalender gegolten. Die nicht zeitgleiche Einführung des gregorianischen Kalenders in den verschiedenen Ländern sorgte für Verwirrung, aber auch für interessante Paradoxa: So sind sowohl William Shakespeare als auch Miguel de Cervantes am 23. April 1616 gestorben, obwohl Shakespeare Cervantes um 11 Tage überlebt hat. Auch die Feiern des Geburtstags von George Washington wurden verschiedentlich am 11. und am 22. Februar ausgerichtet, bis zu einer bundesgesetzlichen Feiertagsregelung.
Charakteristika
Die Regeln des gregorianischen Kalenders führen zu einer durchschnittlichen Länge des Kalenderjahres von 365,2425 Tagen.
Das sogenannte tropische Jahr – der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Primar-Äquinoktien (Frühlings-Tag-Nachtgleichen) liegende Zeitraum – ist gegenwärtig im Mittel 365,24219879 mittlere Sonnentage lang. Danach ist also auch der gregorianische Kalender im Verhältnis zur astronomischen Wirklichkeit etwas zu lang, nämlich 0,000301 Tage (= 26 Sekunden) pro Jahr. Das bedeutet, dass nach rund 3320 Jahren das Primar-Äquinoktium wieder einen ganzen Tag früher eintreten würde. Sofern bis dahin die christliche Jahreszählung beibehalten wird, würde es sich anbieten, in allen durch 3200 teilbaren Jahren den Schalttag wiederum entfallen zu lassen, wenn auch zu jener Zeit noch die Bindung des Primar-Äquinoktiums an den 21. März gewünscht wird.
Der gregorianische Kalender hat eine Periode von 400 Jahren: Nach dieser Zeit wiederholen sich nicht nur der Ablauf der Schalttage und damit die Tages- und Monatszählung, sondern auch die zugehörigen Wochentage. 400 Jahre enthalten nämlich 400×365 + 97 Tage, also 146097 Tage; das sind genau 20871 Wochen; es geht also nach 400 Jahren mit demselben Wochentag weiter. Infolge dieser Periodizität kann ein bestimmtes Datum (Tag und Monat oder nur Tag) nicht gleich häufig auf alle Wochentage fallen. Ausgerechnet der 13. eines beliebigen Monats fällt öfter (nämlich 688mal in 400 Jahren) auf einen Freitag als auf andere Wochentage (Donnerstag und Samstag: 684mal, Montag und Dienstag: 685mal, Sonntag und Mittwoch: 687mal).
Siehe auch
- Julianischer Kalender, Osterdatum
- Umrechnung zwischen julianischem Datum und gregorianischem Kalender, Wochentagsberechnung
- Zeitrechnung, Kalender, Jüdischer Kalender, Christlicher Kalender, Islamischer Kalender, Chinesischer Kalender, v. u. Z., v. d. Z., v. d. Chr., n. d. Chr., v. Chr., n. u. Z., n. d. Z., n. Chr.
Wikipedia-Links zum Themenkomplex Kalender und Zeit
Weblinks
- [http://personal.ecu.edu/MCCARTYR/inter-grav-text.html Papst Gregor XIII: Inter Gravissimas – Die päpstliche Bulle, mit der der gregorianische Kalender verordnet wurde]
- [http://www.fh-friedberg.de/users/boergens/marken/beispiele/kalender.htm Briefmarke: Sondermarke zur Vollendung der ersten Periode des gregorianischen Kalenders]
- [http://www.kalenderlexikon.de 1. deutsches Online-Kalenderlexikon]
Kategorie:Kalender
als:Gregorianischer Kalender
ja:グレゴリオ暦
ko:그레고리력
ms:Kalendar Gregorian
simple:Gregorian calendar
th:ปฏิทินเกรกอเรียน
871
Politik und Weltgeschehen
- Bedford wurde erstmals urkundlich erwähnt
- (um 871) - Eduard der Ältere, König von England († 924)
-
ko:871년
Ethelred von WessexKönig Ethelred I. (Æþelræd I.) ( - ca. 837; 23. April 871) war ein Sohn von Ethelwulf von Wessex.
Er kämpfte am 4. Januar 871 in der Schlacht von Reading gegen eine dänische Invasionsarmee.
Kategorie:König (Wessex)
1248
Politik und Weltgeschehen
- 15. August - Der Grundstein zum Kölner Dom wird durch Erzbischof Konrad von Hochstaden gelegt.
- 1. November - Wilhelm von Holland wird in Aachen gekrönt.
- Sevilla wird von christlichen Spaniern des Ritterorden von Avis zurückerobert.
- Neubrandenburg wird gegründet.
- Bergstedt, Grönwohld, Großensee, Peterswaldau und Rahlstedt werden erstmals urkundlich erwähnt.
- Kloster St. Marienstern in der Lausitz wird gegründet.
- 6. Kreuzzug unter Ludwig IX. von Aigues-Mortes.
- Josef ben Abraham Gikatilla, spanischer Kabbalist
- Gāo Kègōng, chinesischer Maler († 1310)
- 4. Januar - Sancho II., König von Portugal ( - 1207)
- Gujuk Khan, dritter Großkhan der Mongolen ( - 1206)
ko:1248년
simple:1248
Spandau
Spandau ist der 5. Verwaltungsbezirk von Berlin und liegt zum größten Teil am westlichen Ufer der Havel an der Grenze zum Bundesland Brandenburg, Landkreis Havelland. Er entstand aus dem ehemaligen Stadtkreis Spandau, dessen Ortskern heute der Ortsteil Berlin-Spandau ist.
In der Vier-Sektoren-Stadt Berlin nach 1945 gehörte der Bezirk Spandau zum britischen Sektor. Internationale Bekanntheit erlangte Spandau 1947, als die Verurteilten der Nürnberger Prozesse im Kriegsverbrechergefängnis Spandau inhaftiert wurden.
Geschichte
Kriegsverbrechergefängnis Spandau
Der Bezirk Spandau ging aus der Besiedlung Spandau hervor, siehe Details zu dessen Geschichte unter Berlin-Spandau.
Die Besiedlung des Gebietes lässt sich bis ins 6. Jahrhundert zurückverfolgen, als das Havelland von den Sprewanen und Hevellern (slawischen Stämme) besiedelt wurde. Albrecht der Bär soll hier eine Burg errichtet haben, aus der die namensgebende Burganlage Spandow entstand, welche im Jahr 1197 zum ersten mal urkundlich erwähnt wird. Um diese Burg entwickelte sich die Stadt Spandow, die zum Zentrum des Gebietes wurde. Im Jahre 1232 wurde Spandau das Stadtrecht, durch die Markgrafen Johann I. und Otto III. verliehen.
Die Schreibweise des Namens wurde im Jahr 1878 dann von Spandow in Spandau geändert.
Im 19. Jahrhundert wurde im Bezirk Spandau die Rüstungsindustrie massiv ausgebaut. Im Ersten Weltkrieg wurde diese Industrie noch mehr erweitert, so dass zum Ende des Krieges Spandau ein bedeutendes Rüstungszentrum des Deutschen Reiches geworden war. Ab 1897 siedelte die Firma Siemens & Halske wichtige Industrieanlagen im Nord-Osten Spandaus an. Später erwuchs daraus ein eigener Stadtteil Berlin-Siemensstadt.
Am 1. Oktober 1920 verlor der Stadtkreis Spandau die kommunale Selbständigkeit und wurde der achte Stadtbezirk Berlins. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Spandau Britische Besatzungszone und verlor den Ortsteil West-Staaken an die Sowjetische Zone. 1990 wurde das abgetrennte West-Staaken mit Spandau wiedervereinigt.
Erst 1984 wurde die U-Bahn Linie 7 der BVG bis hinein ins Herz Spandaus, dem Rathaus, wo auch der Endbahnhof ist, verlängert. Die Altstadt selbst wurde in den Jahren zuvor in eine Fußgängerzone umgewandelt, und bietet daher Platz für einen Wochenmarkt.
In der Gegenwart ist der Bezirk Spandau mit seinen Versorgungseinrichtungen (Kohlekraftwerke, Müllverbrennungs- und Kläranlagen) und Produktionsstätten (zum Beispiel: Siemens, Osram, BMW) ein für Berlin bedeutender Wirtschaftsstandort. Auf der anderen Seite besitzt der Bezirk auch große Wald- und Wasserflächen, die als Ausflugsgebiet genutzt werden. Das kulturelle Zentrum Spandaus ist die Altstadt, von deren alter Bausubstanz allerdings aufgrund der Kriegsereignisse des Zweiten Weltkrieges sowie einer radikalen Sanierung in den 1950er Jahren wenig erhalten geblieben ist.
Trotz der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, und den Sanierungen in der 50er Jahren, bietet Spandau immer noch eines der ältesten Häuser in ganz Berlin an, welches als Museum genutzt wird.
Sehenswürdigkeiten
1950er
- Zitadelle Spandau
- Schleuse Spandau
- St. Nikolai-Kirche
- Luftwaffenmuseum der Bundeswehr (Flugplatz Gatow)
- Denkmäler in Spandau
- Skulpturen in Spandau
- Freilichtbühne an der Zitadelle
- Spektefeld/Spektegrünzug
Ortsteile, Ortslagen und Statistische Gebiete
Spektefeld/Spektegrünzug
Partnerstädte
- Siegen und Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen, seit 1952
- Luton in England, seit 1959
- Asnières-sur-Seine in Frankreich, seit 1959
- Ashdod in Israel, seit 1968
- Boca Raton in Florida, 1979 bis Mai 2003
- Iznik in der Türkei, seit 1987
- Stadt Nauen, seit 1988
1988
Persönlichkeiten
- Philipp Gerlach, Architekt
- Erna Sack, Sängerin
- Ernst Benda, Präsident des Bundesverfassungsgerichts
- Hans-Rolf Rippert (Ivan Rebroff), Sänger
- Dirk Felsenheimer (Bela B.), Musiker bei der Musikgruppe "Die Ärzte"
- Matthias Roeingh (Dr. Motte), Mitbegründer der Love Parade
- Oliver Petszokat (Oli P.), Sänger
- Robert Hoyzer, Schiedsrichter
Spandau, Bezirk
Johann I. (Brandenburg)Johann I. ( - um 1213; † 4. April 1266) war von 1220 bis zu seinem Tod, gemeinsam mit seinem Bruder Otto III. dem Frommen, Markgraf der Mark Brandenburg.
Johann war der ältere Sohn Albrechts II. von Brandenburg aus dem Geschlecht der Askanier und der Mathilde (Mechthild) von der Lausitz, Tochter Graf Konrads II. von Groitzsch, aus einem Nebenzweig der Wettiner.
Da sowohl Johann als auch sein zwei Jahre jüngerer Bruder Otto beim Tod des Vaters unmündig waren, übernahm Erzbischof Albrecht I. von Magdeburg die Lehnsvormundschaft; die Vormundschaft hatte Graf Heinrich I. von Anhalt, der ältere Bruder Herzog Albrechts I. von Sachsen; als Söhne Herzog Bernhards von Sachsen waren beide die nächsten Verwandten väterlicherseits, wobei Heinrich die älteren Rechte hatte.
1221 kaufte die Mutter, Gräfin Mathilde, dem Magdeburger Erzbischof die Lehnsvormundschaft ab. Als dieser bald darauf zu Kaiser Friedrich II. nach Italien reiste, versuchte Sachsenherzog Albrecht, sich die Lage zunutze zu machen, was zu einem Zerwürfnis mit seinem Bruder Heinrich, dem Vormund, führte. Die sächsischen Übergriffe veranlassten Mechthilds Schwager, Graf Heinrich I. von Braunschweig-Lüneburg, sich einzumischen. Eine Fehde wurde durch das Einschreiten Friedrichs II. verhindert, der die fürstlichen Brüder aufforderte, Frieden zu halten.
Seit dem Tod ihrer Mutter im Jahre 1225 übten die Brüder die Lehnsherrschaft über die Mark Brandenburg gemeinsam aus.
Nach dem Tod Graf Heinrichs von Braunschweig-Lüneburg (1227) unterstützten sie dessen Neffen, ihren Schwager Otto das Kind, der sich gegen staufische Ansprüche und die eigenen Ministerialen nur mit Waffengewalt durchsetzen konnte.
1229 kam es zu einer Fehde mit dem früheren Lehnsvormund Erzbischof Albrecht, die friedlich beendet wurde.
Wie ihre früheren Widersacher und Verteidiger erschienen sie 1235 auf dem Reichstag zu Mainz, auf dem der Mainzer Landfrieden verkündet wurde.
Gemeinsam mit seinem Bruder erweiterte Johann das Gebiet der Markgrafschaft nach Osten (Uckermark, Lebus, die Neumark) und gründete die Städte Spandau, Berlin, Kölln a.d. Spree, Frankfurt a.d. Oder und Prenzlau.
Nach den Auseinandersetzungen um die Königsherrschaft Konrads VI. und Heinrich Raspes erklärten sie 1251 König Wilhelm von Holland ihre Anerkennung; 1257 übten sie bei der Wahl Alfons X. von Kastilien erstmalig das brandenburgische Kurrecht aus.
1258/60 endete die gemeinsame Herrschaft auf Betreiben der Nachkommen; eine kluge Aufteilung der Herrschaftsgebiete und weiterhin einvernehmliche Politik verhinderte allerdings ein Auseinanderfallen der Markgrafschaft. Johann nahm Stendal als Residenz.
1261 - 1264 hielt Johann König Erich V. gefangen, der 1273 sein Schwiegersohn wurde.
Johann heiratete 1230 Sophia († 1248), die Tochter König Waldemars II. von Dänemark, 1255 Jutta, Tochter Herzog Albrechts I. von Sachsen.
Kinder von Sophia von Dänemark:
- Johann II. (? - 1281)
- Otto IV. "mit dem Pfeil" (ca 1238 - 1308)
- Erich (ca 1242 - 1295, Erzbischof von Magdeburg 1283-1295)
- Konrad I. (ca 1240 - 1304)
- Helene (1241/42 - 1304, seit 1258 verheiratet mit Markgraf Dietrich IV. von Landsberg, 1242 - 1285)
- Hermann (? - 1291, seit 1290 Bischof von Havelberg)
Kinder von Jutta von Sachsen
- Agnes (nach 1255 - 1304, seit 1273 verheiratet mit König Erich V. Glipping von Dänemark, 1249 - 1286, seit 1293 vh. mit Graf Gerhard II. von Holstein-Plön (? - 1312)
- Heinrich I. "ohne Land" (? - 1318)
- Mechthild (? - vor 1209, verheiratet mit Herzog Bogislaw IV. von Pommern-Wolgast, 1258 - 1309)
- Albrecht (ca 1258 - 1290)
Nach dem Tod seines Bruders Otto III., der 1266/67 die Herrschaft allein ausgeübt hatte, übernahm Johanns verbliebener ältester Sohn Otto "mit dem Pfeil" als Otto IV. die Lehnsherrschaft über die Mark Brandenburg.
Literatur
- Quellensammlung:
- Chronica Marchionum Brandenburgensium, ed. G. Sello, FBPrG I, 1888.
- Bibliographien:
- Schreckenbach, Bibliogr. zur Gesch. der Mark Brandenburg, Bd. 1-5 (Veröffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam ; Bd. 8 ff.), Böhlau, Köln 1970 - 1986.
- Sekundärliteratur:
- Assing Helmut: Brandenburg, Anhalt und Thüringen im Mittelalter. Askanier und Ludowinger beim Aufbau fürstlicher Territorialherrschaften. Böhlau Verlag, Köln 1997. ISBN 3-412-02497-X.
- ders.: Die frühen Askanier und ihre Frauen. Bernburg 2002.
- Rogge, Jörg: Die Wettiner. Thorbecke Verlag, Stuttgart 2005. ISBN 3-7995-0151-7.
Siehe auch
Marsilius de Berlin (zur Gründung der Stadt Berlin)
Weblinks
- [http://www.genealogie-mittelalter.de/askanier_2/johann_1_markgraf_von_brandenburg_1266_askanier/johann_1_markgraf_von_brandenburg_+_1266.html Johann I. Markgraf von Brandenburg bei genealogie-mittelalter.de]
Kategorie:Mann
Kategorie:Markgraf (Brandenburg)
Kategorie:Askanier
Kategorie:Geboren 1213
Kategorie:Gestorben 1266
Neubrandenburg
Neubrandenburg ist eine kreisfreie deutsche Stadt und liegt in Mecklenburg-Vorpommern nördlich von Berlin. Neubrandenburg ist drittgrößte Stadt sowie eines der vier Oberzentren des Bundeslandes.
Geografie
Neubrandenburg liegt im südöstlichen Mecklenburg am Rand der Mecklenburgischen Seenplatte in etwa 19 m Höhe über NN (Stadtzentrum) sowie am Nordende des zur Stadt gehörenden Tollensesees und in den Tälern der hier beginnenden Tollense, der Datze und der Linde sowie den umliegenden Erhebungen der Grundmoräne auf etwa halbem Wege zwischen Berlin und der Insel Rügen.
Stadtgliederung
(Nach der amtlichen Stadtgebietseinteilung vom 5. Oktober 1995)
- Innenstadt (mit Jahnviertel)
- Stadtgebiet West (Rostocker-Viertel mit Broda, Weitin)
- Vogelviertel
- Reitbahnviertel
- Datzeviertel (mit Datzeberg)
- Industrieviertel (mit Ihlenfelder Vorstadt, Monckeshof)
- Stadtgebiet Ost (mit Oststadt, Carlshöhe, Fritscheshof, Küssow)
- Katharinenviertel
- Stadtgebiet Süd (mit Südstadt, Fünfeichen]])
- Lindenbergviertel (mit Lindenberg, Tannenkrug)
Ortsteile
Oststadt
Oststadt
Oststadt
Die Oststadt ist der mit Rund 13000 Einwohnern größte Stadtteil Neubrandenburgs. Sie ist ein Wohnviertel aus größtenteils sanierten Plattenbauten und Eigenheimsiedlungen.
An die Oststadt grenzen Carlshöhe, Fritscheshof und Küssow.
Datzeviertel
Das Datzeviertel, zu dem vor allem der "Datzeberg" gehört, liegt auf einem nördlich der Innenstadt gelegenen Hügel und ist nach einem kleinen Flüßchen am Fuße des Berges benannt. Gegen Ende der 1970er Jahre (Fertigstellung des ersten Wohnblocks 6. März 1978) entstand hier ein typisches DDR-Neubaugebiet mit bis zu 14 Stockwerken hohen Plattenbauten und 3.230 Wohnungen für ca. 10.000 Menschen. Es umfasste weiterhin drei Polytechnische Oberschulen (19., 20. und 21. POS), eine HO-Kaufhalle und diverse Dienstleistungseinrichtungen.
Mit der Innenstadt und den weiteren Stadtteilen war es durch einige Buslininien verbunden.
Stadtgebiet West
Das Stadtgebiet West ist neben der Oststadt und dem Reitbahnviertel eines der größten Stadtgebiete. Hier leben ca. 9.000 Menschen in zum Teil siebenstöckigen, größtenteils sanierten Plattenbauten. In der Weststadt gibt es ein Einkaufszentrum namens Oberbach-Zentrum und weitere Geschäfte. Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) und die Neubrandenburger Fachhochschule haben hier ihren Sitz.
Das in diesem Stadtgebiet liegende Rostocker-Viertel liegt direkt am Oberbach (der in den Tollensesee mündet) und somit in der Nähe des Tollensesees. Im Stadtgebiet West ist der Sportclub Neubrandenburg (SCN) ansässig. Die Kanuten üben regelmäßig auf dem Oberbach und dem Tollensesee.
Dem SCN gehören einige Olympiasieger an, wie zum Beispiel Andreas Dittmer, Goldmedaillen-Gewinner im Kanadier in Sydney 2000.
Zum Stadtgebiet West gehören auch die ehemaligen Dörfer Weitin und Broda.
Broda,
westslawisch: Furt, Ort an der Furt; mittelalterlicher Fährort am Nordufer des Tollensesees; zugleich Kloster des Prämonstratenser-Ordens; nach der Säkularisation des Klosters seit Mitte des 16. Jahrhunderts ein herzoglich mecklenburgisches Verwaltungsamt, das kurz vor 1800 aufgelöst wurde.
Küssow
Küssow ist ein kleines Dorf mit idyllischer Kirchruine das jetzt Stadtteil von Neubrandenburg ist. Das besondere an Küssow ist die größte Neubrandenburger Kleingartenanlage die vom "Kleingartenverein Küssower Berg e.V." betrieben wird.
Geschichte
1800
Die Gründung von Neubrandenburg am 4. Januar 1248 durch Markgraf Johann I. von Brandenburg und die bald nach der Jahrhundertmitte erfolgte Ansiedlung des Franziskanerordens deuten auf eine besondere Bestimmung des Ortes unter den askanischen Markgrafen hin. Wichtiger Zentralort blieb Neubrandenburg auch, als die Stadt 1298 mit der Herrschaft Stargard in die Hand der Mecklenburger gelangte und ab 1347 schließlich als Reichslehen zum Besitz der Fürsten, Herzöge, zuletzt Großherzöge zu Mecklenburg zählte. Seit dem Spätmittelalter gehörte Neubrandenburg damit neben Güstrow und Parchim zu den wichtigsten Verwaltungszentren des mecklenburgischen Binnenlandes. Als Vorderstadt des Stargardischen Kreises hatte die Stadt im Rahmen der landständischen Verfassung Mecklenburgs unmittelbaren Einfluss auf die Landesverwaltung, ihre Bürgermeister zählten im alten Mecklenburg zu den ranghöchsten Politikern.
Der wirtschaftliche Niedergang des Landes im Dreißigjährigen Krieg, die Lage in einem der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands, vor allem aber die Zementierung der landständischen Verfassung in Mecklenburg bis 1918 hemmten die Entwicklung der Stadt nachhaltig. Neben der Eigenversorgung blieb die wirtschaftliche Bedeutung Neubrandenburgs in der Folgezeit im Wesentlichen auf Nahmarktfunktionen für das Umland beschränkt. Auch die Industrialisierung setzte im 19. Jahrhundert nur zögernd ein. Verarbeitungsbetriebe für landwirtschaftliche Erzeugnisse entstanden, Eisengießereien und Maschinenbaufabriken produzierten für Agrarbetriebe aus dem Umland. Weithin berühmt waren Neubrandenburger Pferde- und Wollmärkte.
Nach dem Einmarsch der Roten Armee wurde die Stadt Opfer sinnloser Zerstörung, denn in der russischen Propaganda galt Neubrandenburg, Geburtsstadt Otto Ernst Remers, als Remer-Stadt. Nur wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die historische Altstadt zu mehr als 80 Prozent vernichtet. Mit dem behutsamen Wiederaufbau in der Nachkriegszeit erhielt Neubrandenburg ein neues, unverwechselbares Gesicht. Von 1952 bis 1990 wiederum Verwaltungszentrum und Behördensitz - nunmehr des gleichnamigen Bezirkes der DDR - verfehlte Neubrandenburg den Aufstieg zur Großstadt nur knapp und ist heute trotz sinkender Einwohnerzahlen Oberzentrum und drittgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern.
Einwohnerentwicklung
Mecklenburg-Vorpommern
Es folgt eine Übersicht mit den Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1981 handelt es sich meist um Volkszählungsergebnisse ( - ), danach um amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.
( - Volkszählungsergebnis)
Partnerstädte
Verkehr
Neubrandenburg liegt 135 km von Berlin, 150 km von Schwerin und 103 km von Rostock entfernt.
Östlich von Neubrandenburg verläuft die A 20. Um die Innenstadt laufen die Bundesstraßen B 96 (Sassnitz - Stralsund - Berlin - Zittau) und B 104 (Lübeck - Neubrandenburg - Stettin) in einen Ring zusammen. Im Westen der Stadt beginnt die B 192 (Neubrandenburg - Wismar) und acht Kilometer östlich der Stadt die B 197 (Neubrandenburg - Anklam).
Ferner ist Neubrandenburg Knotenpunkt der beiden Eisenbahnlinien Berlin - Stralsund und der Linie Hamburg - Stettin.
An der nördlichen Stadtgrenze, an der B 96, befindet sich der Flughafen Neubrandenburg.
bekannte Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- 1791, 7. Februar - Ernst Alban (Augenarzt, Maschinenbauer)
- 1912, 18. August - Otto Ernst Remer (Generalmajor, Berliner Wachbataillon "Großdeutschland")
- 1969, 22. November - Katrin Krabbe (Leichtathletin, Weltsportlerin des Jahres 1991)
- 1975, 22. September - Anja Dittmer (Triathletin)
- 1980, 2. Mai - Tim Borowski (Fußballnationalspieler)
weitere Persönlichkeiten
Johannes Chemnitzer (Parteifunktionär, SED);
Franka Dietzsch (Sportlerin);
Andreas Dittmer (Sportler);
Georg Ewald (Parteifunktionär, SED);
Heinz Hahn (Oberbürgermeister);
Friedrich Ludwig Jahn (Turnvater);
Horst Jonas (Bürgermeister);
Sonja Kesselschläger (Sportlerin);
Paul Krüger (Oberbürgermeister, CDU);
Astrid Kumbernuss (Sportlerin);
Bernhard Latomus (Pädagoge, Historiker);
Theodor Leipart (Gewerkschaftler);
Margarete Neumann (Schriftstellerin);
Herbord von Raven (Stadtgründer);
Brigitte Reimann (Schriftstellerin);
Fritz Reuter (niederdt. Dichter und Schriftsteller);
Otto Vitense (Pädagoge, Historiker);
Johann Heinrich Voß (Dichter und Übersetzer).
Sehenswürdigkeiten
Johann Heinrich Voß
Johann Heinrich Voß
Johann Heinrich Voß
Neubrandenburg besitzt mit seiner Stadtmauer und den vier spätgotischen Toren eine der am vollständigsten erhaltenen mittelalterliche Wehranlage aus dem 13. - 15. Jahrhundert. Eingebettet in einen Stadtmauerring von etwa 2.300 m Länge und bis zu 7 m Höhe sind die vier Stadttore (Stargarder Tor, Friedländer Tor, Treptower Tor und Neues Tor), 52 Wiekhäuser (Weich-, Wachhäuser) und Fangelturm. Die Tore - aus rotem Backstein errichtet - gaben Neubrandenburg den Beinamen »Stadt der vier Tore«.
Weitere Attraktionen der Stadt sind die 1298 geweihte Hauptpfarrkirche St. Marien, die nach starker Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ab den 1970er Jahren als Konzerthalle wieder aufgebaut wurde (Einweihung 2001), das ehemalige Franziskanerkloster mit Klosterkirche St. Johannis, das Regionalmuseum als eines der ältesten bürgerlichen Museen in Mecklenburg-Vorpommern (gegr. 1872), die Vierrademühle als jüngster Standort vielfältiger multikultureller und gastronomischer Angebote. Im Wohngebiet Oststadt befindet sich der erste jemals gebaute WBS 70-Block des Neubrandenburger Wohnungsbau-Kombinates, der inzwischen unter Denkmalschutz steht.
In der Umgebung sind sehenswert: der Modellpark in Neubrandenburg, die Sommerrodelbahn in Burg Stargard, das Friedland-Freibad und eine wunderschöne Landschaft.
- Burg Stargard als Kleinstadt mit der bedeutendsten mittelalterlichen Höhenburg in Norddeutschland.
- Mecklenburgische Schweiz mit den bemerkenswertesten Adelsschlössern des mecklenburgischen Binnenlandes.
- Feldberger Seenlandschaft.
- Hohenzieritz als Sterbeort der preußischen Königin Luise.
- Neustrelitz als spätbarocke Stadtanlage mit Schlosspark.
- Rheinsberg mit Porzellan-Manufaktur und königlichem Schloßensemble.
- Waren als beliebtes Urlaubszentrum an der Müritz.
Wirtschaft
Neubrandenburg liegt in einer der strukturschwächsten Regionen von Deutschland. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, ebenso die Abwanderung von Menschen.
Weblinks
- [http://www.neubrandenburg.de Stadt Neubrandenburg]
- [http://www.hs-nb.de Hochschule Neubrandenburg]
- [http://www.konzertkirche-nb.de/ Konzertkirche Neubrandenburg]
- [http://www.museumstour.de/museenvonabisz/museum.html_museumid=1070283994122.html Regionalmuseum Neubrandenburg]
- http://www.nb-fotos.de
Kategorie:Ort in Mecklenburg-Vorpommern
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Palace of Whitehall befindet sich ganz links.]]
Der Palace of Whitehall (deutsch: Whitehall-Palast) war ab 1530 die Hauptresidenz der britischen Monarchen in London. Im Jahr 1698 zerstörte ein Großbrand den gesamten Palast, mit Ausnahme des Banqueting House. Vor dem Brand war es der größte Palast in Europa, mit mehr als 1.500 Räumen.
Nach dem Palast wurde die umliegende Gegend und eine Straße benannt - Whitehall in der City of Westminster. Hier konzentrieren sich heute die wichtigsten Regierungsstellen des Landes.
In seiner größten Ausdehnung bedeckte der Palast ein Gebiet mit einer Fläche von rund 93.000 m², das heute von der Northumberland Avenue im Norden zur Downing Street und dem Derby Gate im Süden sowie von der Horseguards Road im Westen zum Ufer der Themse im Osten reicht.
Geschichte
Themse
Themse
Bis zum 13. Jahrhundert hatte sich der Palace of Westminster zum Zentrum der englischen Regierung entwickelt. Seit 1049 war dieser Palast die Londoner Residenz der englischen Könige gewesen. Die nähere Umgebung wurde bald ein sehr beliebtes und auch sehr teures Wohngebiet. Walter de Gray, der Erzbischof von York, kaufte nach 1240 ein Haus und nannte es York Palace.
Eduard I. weilte mehrmals in diesem Gebäude, während im Palace of Westminster Arbeiten durchgeführt wurden. Er ließ den York Palace erweitern, um seinen Hofstaat unterbringen zu können. Kardinal Thomas Wolsey ließ den Palast derart erweitern, dass er bald das zweitgrößte Gebäude in ganz London war, übertroffen nur vom Lambeth Palace, der Londoner Residenz des Erzbischofs von Canterbury. Als König Heinrich VIII. im Jahr 1530 die Macht der katholischen Kardinäle brach, erwarb er den York Palace und machte ihn zu seiner neuen Residenz (ein Jahr zuvor war ein Teil des Palace of Westminster durch ein Feuer zerstört worden).
Heinrich VIII. ließ den Palast völlig umgestalten und mehrmals erweitern. Inspiriert durch den Richmond Palace wurde ein Erholungsgebiet geschaffen, mit einer Kegelbahn, einem Tennisplatz, einer Grube für Hahnenkämpfe (dort steht heute Downing Street No. 10) und einem Hof für Tjosten. Es wird geschätzt, dass während der 1540er über 30.000 Pfund Sterling ausgegeben wurden.
Unter James I. erfolgte eine weitere Ausdehnung, darunter das Banqueting House, das 1622 nach Plänen von Inigo Jones entstand. Es beherbergt den Bankettsaal und wurde 1634 vollendet. Das Deckengemälde stammt von Peter Paul Rubens. König Karl I. wurde 1649 vor dem Banqueting House hingerichtet. Um 1650 war der Palast der größte weltliche Gebäudekomplex in ganz England und umfasste mehr als 1.500 Räume. Der Grundriss war höchst unregelmäßig, die einzelnen Gebäudeteile unterschiedlich groß und in verschiedenen Baustilen errichtet. Der Palace sah eher wie eine Kleinstadt aus.
Christopher Wren baute eine neue Kapelle (1687), die Gemächer der Königin (1688) und das Gästehaus der Königin (1689). Ein Feuer zerstörte 1691 die ältesten Teile des Gebäudekomplexes. Ein weiteres Feuer am 4. Januar 1698 zerstörte fast den gesamten Palast. Aufgrund leerer Staatskassen erfolgte kein Wiederaufbau, das geräumte Gelände wurde verpachtet und für den Bau von Stadthäusern freigegeben.
Was übrig blieb
Das 1622 errichtete Banqueting House ist das einzige Gebäude, welches den Großbrand überstand, wurde seither aber umgebaut. Auf dem östlichen Teil des Geländes entstand ab 1938 das neue Gebäude des Verteidigungsministeriums. Ein Teil von Thomas Wolseys Keller ist in dieses Gebäude integriert worden. Ein Teil der Marmorschnitzereinen der ehemaligen Palastkapelle konnte gerettet werden, wurde ab 1706 zunächst in der Westminster Abbey aufbewahrt und dann 1820 in die Kirche von Burnham on Sea in Somerset integriert.
Weblinks
- [http://www.hrp.org.uk/webcode/timeline.asp?ID=73 Geschichte des Palace of Whitehall]
Kategorie:Palast in London
1798
- 4. Januar: Die Republik Mülhausen stimmt für ihren Beitritt zu Frankreich
- 15. Februar: Frankreich zerstört den Kirchenstaat und errichtet die „Römische Republik”
- 12. April: Ausrufung der Helvetischen Republik, nachdem seit der Jahreswende 1797/1798 Revolutionen in verschiedenen Kantonen der Alten Eidgenossenschaft ausgebrochen und französische Truppen eingefallen waren
- 1. Mai: Das von den Franzosen besetzte linksrheinische Gebiet führt das staatliche Personenstandswesen ein
- Mai: Napoléon startet mit einem französischen Heer von 40 000 Mann nach Ägypten
- 24. Juli: Napoléon besiegt das ägyptische Heer und zieht in Kairo ein
- 1. August: Der britische Admiral Horatio Nelson vernichtet die französische Flotte im Nildelta
- 8. November: Der britische Kapitän John Fearn entdeckt die Insel Nauru
- Georgia verbietet als letzter der US-Bundesstaaten den Sklavenhandel, nur der Handel, der Einsatz von Sklaven ist nicht verboten
- England schlägt einen Aufstand in Irland blutig nieder
- Napoléon besetzt die Insel Malta und vertreibt die dort ansässigen Ritter des Malteserordens
- Henry Cavendish entwickelt sein Verfahren zur Messung der Gravitationskonstante
- Goethe gibt die erste Nummer der periodische Schrift Propyläen heraus (Organ für die Anschauungen der Weimarer Klassik)
Kultur
- 6. Juli: Uraufführung der Oper Die Geisterinsel von Johann Friedrich Reichardt an der Hofoper Berlin
- 25. Juli: Uraufführung der Oper L'Hôtellerie portugaise von Luigi Cherubini am Théâtre Feydeau in Paris
- 5. August: Uraufführung der Oper Le Rendez-vous supposé ou Le Souper de famille von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- 12. Juni: Uraufführung der Oper „Der zweite Teil der Zauberflöte“, von Emanuel Schikaneder/Peter von Winter, im Freihaustheater Wien
- 26. Januar: Albert August Wilhelm Deetz, preußischer Soldat und Abgeordneter († 1859)
- 31. Januar: Carl Gottlieb Reißiger, Komponist und Hofkapellmeister in Dresden († 1859)
- 31. Januar: Henriette von Bissing, deutsche Erzählerin († 1879)
- 19. Februar: Auguste Comte, Begründer der Soziologie († 1857)
- 30. März: Luise Hensel, deutsche Dichterin († 1876)
- 2. April: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, deutscher Germanist und Dichter († 1874)
- 3. April: Charles Wilkes, US-amerikanischer Marineoffizier und Polarforscher († 1877)
- 15. April: Ludwig Hofacker, Evangelischer Theologe († 1828)
- 24. April: Karl von Holtei, deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Theaterleiter († 1880)
- 26. April: Eugène Delacroix, französischer Maler († 1863)
- 5. Mai: Christian Friedrich Scherenberg, deutscher Dichter († 1881)
- 19. Mai: Antonio Rolla, italienischer Violinvirtuose († 1837)
- 20. Mai: Heinrich August Wilhelm Stolze, deutscher Stenograph († 1867)
- 23. Mai: Ludwig Benjamin Henz, deutscher Eisenbahningenieur († 1860)
- 21. Juni: Wolfgang Menzel, deutscher Dichter der Spätromantik († 1873)
- 29. Juni: Giacomo Graf Leopardi, italienischer Dichter († 1837)
- 29. Juni: Giacomo Leopardi, italienischer Dichter († 1837)
- 29. Juni: Willibald Alexis, deutscher Schriftsteller und Dichter († 1871)
- 14. Juli: Alessandro Antonelli, Italienischer Architekt († 1888)
- 16. Juli: Eduard Friedrich Poeppig, deutscher Forschungsreisender († 1868)
- 25. Juli: Albert Knapp, deutscher Dichter († 1864)
- 29. Juli: Carl Blechen, deutscher Landschaftsmaler († 1840)
- 15. August: Henry de Labouchère, 1. Baron Taunton, britischer Staatsmann († 1869)
- 20. August: Paul Wilhelm Eduard Sprenger, österreichischer Architekt († 1854)
- 21. August: Jules Michelet, französischer Historiker († 1874)
- 25. August: Henrik Hertz, dänischer Schriftsteller († 1870)
- 28. August: Harro Paul Harring, Revolutionär, Dichter und Maler († 1870)
- 31. August: Georg Friedrich Puchta, deutscher Jurist († 1846)
- 1. September: Jean Augustin Franquelin, französischer Kunstmaler († 1839)
- 4. September: Hippolyte Dussard, französischer Wirtschaftswissenschafter (VWL) († 1876)
- 9. September: Joseph Anselm Feuerbach, Archäologe und Professor der Philologie († 1851)
- 11. September: Franz Ernst Neumann, deutscher Physiker († 1895)
- 25. September: Henry Scheffer, französischer Maler († 1862)
- 2. Oktober: Carlo Alberto I., König von Piemont-Sardinien und Herzog von Savoyen († 1849)
- 7. Oktober: Jean Baptiste Vuillaume, französischer Geigenbauer († 1875)
- 12. Oktober: Peter IV., König von Portugal, Kaiser von Brasilien († 1834)
- 22. Oktober: Jodocus Donatus Hubertus Temme, deutscher Politiker, Jurist und Schriftsteller († 1881)
- 5. November: Maria-Carolina von Bourbon-Sizilien, älteste Tochter König Franz' I. von Neapel († 1870)
- 23. November: Robert Oettel, Kaufmann, Stadtverordneter, Begründer der dt. Rassegeflügelzucht († 1884)
- 18. Dezember: Heinrich Smidt, deutscher Schriftsteller († 1867)
- 20. Dezember: Friedrich Robert Fählmann, deutsch-estnischer Philologe († 1850)
- 24. Dezember: Adam Mickiewicz, polnischer Dichter († 1855)
- Jigma Lingpa: Dzogchen-Meister der buddhistischen Nyingma-Tradition des Vajrayana
- Sojourner Truth, US-amerikanische Abolitionistin und Frauenrechtlerin († 1883)
- 26. Januar: Christian Gottlob Neefe, deutscher Komponist und Musikwissenschaftler ( - 1748)
- 11. Februar: Karl Wilhelm Ramler, deutscher Dichter und Denker/Philosoph ( - 1725)
- 12. Februar: Stanisław August Poniatowski, der letzte polnische König ( - 1732)
- 13. Februar: Wilhelm Heinrich Wackenroder, deutscher Jurist und Schriftsteller ( - 1773)
- 10. Mai: George Vancouver, Britischer Offizier der Royal Navy und Entdecker ( - 1757)
- 14. Mai: David Ruhnken, niederländischer Gelehrter ( - 1723)
- 4. Juni: Giacomo Casanova, italienischer Abenteurer ( - 1725)
- 1. Juli: Johann Friedrich Mende, deutscher Maschinenbauer ( - 1743)
- 15. Juli: Gaetano Pugnani, Italienischer Violinist und Komponist ( - 1731)
- 21. Juli: Charles Joseph de Croix, Graf Clerfait, österreichischer Feldmarschall ( - 1733)
- 1. August: François-Paul Brueys d'Aigalliers, französischer Admiral ( - 1753)
- 1. August: Aristide Aubert Dupetit-Thouars, französischer Admiral und Seefahrer ( - 1760)
- 10. November: Gabriel Lenkiewicz, Ordensgeneral
- 26. November: Friedrich Albrecht Carl Gren, deutscher Chemiker ( - 1760)
- 1. Dezember: Christian Garve, bekannter Philisoph ( - 1742)
- 4. Dezember – Luigi Galvani, italienischer Arzt und Naturforscher ( - 1737)
- 9. Dezember: Johann Reinhold Forster, deutscher Naturwissenschaftler ( - 1729)
- 19. Dezember: Charles Joseph Panckoucke, französischer Schriftsteller und Verleger ( - 1736)
ko:1798년
Frankreich
Frankreich (franz.: La France) ist ein demokratischer, noch immer stark zentralistischer Einheitsstaat im Westen Europas. Es grenzt an Belgien, Luxemburg, Deutschland, die Schweiz, Italien, Monaco, Spanien, Andorra, an den Atlantik mit dem Ärm | | |