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| Abraham Lincoln |
Abraham LincolnAbraham Lincoln [] ( - 12. Februar 1809 bei Hodgenville, Hardin County [heute: LaRue County], Kentucky; † [ermordet] 15. April 1865 in Washington (D.C.)) wurde 1860 zum 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt und 1864 wiedergewählt.
Abraham Lincoln war einer der bedeutendsten Präsidenten der USA und der erste aus den Reihen der Republikanischen Partei. Nach der Sezession von elf sklavenhaltenden Südstaaten führte er die Nordstaaten durch den Bürgerkrieg, setzte die Wiederherstellung der Union durch und betrieb die Sklavenbefreiung. Unter seiner Regierung schlugen die USA den Weg zum zentral regierten, modernen Industriestaat ein und schufen so die Basis für ihren Aufstieg zur Weltmacht im 20. Jahrhundert.
20. Jahrhundert
Leben
Kindheit und Jugend
Der spätere Präsident wurde 1809 in einer Blockhütte in der Nähe des Präriedorfes Hodgenville in Kentucky geboren. Seine Eltern waren der Farmer Thomas Lincoln und dessen Frau Nancy. Obwohl einige seiner Verwandten Sklavenhalter waren, lehnte Thomas Lincoln als frommer Baptist die Sklaverei ab. Er zog mit seiner Familie, zu der noch eine ältere Schwester und ein jüngerer Bruder Abrahams gehörten, Ende 1816 nach Little Pigeon Creek im Südwesten des sklavenfreien Staats Indiana. Zwei Jahre später starb seine Frau Nancy; 1819 heiratete Thomas Lincoln die Witwe Sarah Bush Johnston, die drei eigene Kinder in die Ehe mitbrachte. Abraham Lincoln pflegte zu seiner Stiefmutter zeitlebens eine warmherzige Beziehung.
Bis zu seinem 19. Lebensjahr half Abraham seinem Vater bei der Farmarbeit und führte das harte Leben der Pioniere an der Frontier, der Siedlungsgrenze zur Wildnis. Im Frühjahr 1828 fuhr Lincoln als Flößer den Ohio und den Mississippi bis nach New Orleans hinunter und lernte erstmals die Welt außerhalb der Prärie kennen.
Lincoln behauptete später, er habe in seiner Jugend kein ganzes Jahr lang die Schule besucht. Immerhin lernte er soweit lesen, schreiben und rechnen, dass er mit 18 eine Stellung als Kaufmannsgehilfe erhielt. Als Autodidakt sollte er sich aber im Laufe der Jahre eine umfassende Bildung aneignen.
1830 zogen die Lincolns erneut weiter nach Westen, nach Macon County in Illinois. Kurz darauf verließ Abraham das Elternhaus und ließ sich im Präriestädtchen New Salem nieder, wo er in den nächsten Jahren als Kaufmann, Landvermesser und Posthalter arbeitete.
Lincolns Aufstieg
Im Jahr 1832 nahm Lincoln als Freiwilliger an einem Kriegszug gegen die Sauk-Indianer unter Häuptling Black Hawk teil, ohne aber in Kämpfe verwickelt zu werden. Seine Kameraden wählten ihn bei dieser Gelegenheit zum Captain. Dies und die Tatsache, dass er sich in einem Debattierclub in New Salem als guter Redner erwiesen hatte, ermutigte ihn, noch im gleichen Jahr für das Parlament des Staates Illinois zu kandidieren. Als Parteigänger der liberal-konservativen Whigs trat er im Wahlkampf für den Ausbau der Verkehrswege und eine Verbesserung des Schulwesens ein. Im ersten Anlauf gescheitert, errang Lincoln das Mandat im Jahr 1834 und behielt es über vier Legislaturperioden bis 1842.
Parlamentarier und Anwalt in Illinois
Als Honest Abe (ehrlicher Abe) - ein Spitzname, der ihm bleiben sollte - erwarb sich Abraham Lincoln im Parlament rasch so viel Vertrauen, dass er zum Sprecher des Finanzausschusses und bereits mit 27 Jahren zum Parteiführer der oppositionellen Whigs gewählt wurde. Aus dem Jahr 1837 datiert seine erste öffentliche Stellungnahme gegen die Sklaverei. In einer Parlamentsdebatte stellte er fest, "...dass die Einrichtung der Sklaverei auf Ungerechtigkeit und schlechte Politik zurückzuführen ist."
Sklaverei
In den ersten Jahren seiner politischen Tätigkeit absolvierte Lincoln ein diszipliniertes Selbststudium der Rechtswissenschaft, und 1836 wurde er zur Anwaltskammer von Illinois zugelassen. Im folgenden Jahr gründete er mit dem Rechtsanwalt John T. Stuart eine gemeinsame Kanzlei in der neuen Hauptstadt von Illinois, Springfield. Doch auch als Anwalt lebte Lincoln noch lange in äußerst bescheidenen Verhältnissen. Seine Heirat mit Mary Todd im Jahr 1842 stieß daher auf großen Widerstand in ihrer Familie, reichen Pflanzern und Sklavenhaltern aus Kentucky. Abraham und Mary Todd Lincoln wurden vier Söhne geboren, von denen drei noch im Kindesalter starben. Lincoln hat heute keine lebenden Nachfahren mehr.
Abgeordneter im Repräsentantenhaus
Im Jahr seiner Hochzeit schied Lincoln aus dem Staatsparlament von Illinois aus, um sich verstärkt seiner Anwaltstätigkeit zu widmen. Er erwarb sich einen Ruf als Spezialist für Eisenbahnrecht und kam allmählich zu bescheidenem Wohlstand. Als einer der führenden Köpfe der Whig-Partei in dem jungen Bundesstaat wurde er 1847 ins US-Repräsentantenhaus gewählt.
In Washington trat er als Gegner von Präsident James K. Polk und seiner Kriegspolitik gegen Mexiko auf. Darüber hinaus brachte er eine zaghafte Resolution zur Beschränkung der Sklaverei im District of Columbia ein. Ansonsten machte er bei seinem ersten Auftreten in der Bundespolitik kaum von sich reden.
Da er in Washington ohne seine Familie lebte, reizte ihn eine Karriere in der Bundeshauptstadt wenig. Als der neue Präsident Zachary Taylor ihm anbot, Gouverneur des neuen Territoriums Oregon (die heutigen Staaten Oregon und Washington) zu werden, schlug er auch dies aus und kehrte 1849 nach Springfield zurück. Für die nächsten fünf Jahre verabschiedete sich Abraham Lincoln aus der Politik. Erst die Zuspitzung der Sklavenfrage brachte ihn auf die politische Bühne zurück.
Der Weg zur Präsidentschaft
Um zu verstehen, wie Abraham Lincoln von einer kaum über Illinois hinaus bekannten Parteigröße zu einem in ganz Amerika beachteten Politiker und schließlich zum Präsidentschaftskandidaten der neuen Republikanischen Partei werden konnte, muss man die Entwicklung der Sklavenfrage und Lincolns Haltung dazu betrachten.
Die Zuspitzung der Sklavenfrage
Gesellschaftlich, kulturell und wirtschaftlich hatten sich der Norden und der Süden der USA seit jeher unterschieden. Trotz seiner geringeren Bevölkerungszahl nahm der Süden mit seiner reichen Pflanzeraristokratie bis zum Bürgerkrieg die gesellschaftlich führende Rolle ein. So kamen zum Beispiel die meisten Präsidenten aus den Sklavenhalterstaaten. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts schritt im Norden jedoch die Industrialisierung rasch voran und verschob das wirtschaftliche Gewicht immer mehr zu seinen Gunsten.
Die Interessen der beiden völlig gegensätzlichen Wirtschaftssysteme ließen sich immer schwerer miteinander vereinbaren. Der Süden, als Agrarland auf die Ausfuhr von Baumwolle, Tabak und anderer Plantagenprodukte angewiesen, verfocht eine Freihandelspolitik. Der Norden, der seine noch junge Industrie vor der Einfuhr von Massenprodukten aus England schützen wollte, trat für möglichst hohe Schutzzölle ein. Die im Süden traditionell starke Demokratische Partei war für eine weitgehende Autonomie der Einzelstaaten, was auch das Recht neuer Staaten einschloss, auf ihrem Territorium die Sklaverei zu gestatten. Lincolns Partei dagegen, die Whigs (wie später auch die Republikaner), traten für eine starke Zentralmacht in Washington ein und für das Prinzip der freien Arbeit in den neu zu besiedelnden Gebieten des Westens.
Freie und Sklavenstaaten waren zunehmend darauf bedacht, gegenüber der jeweils anderen Seite im Senat nicht in die Minderheit zu geraten. Dieses Problem ergab sich regelmäßig bei der Aufnahme neuer Staaten. Eine erste Zuspitzung des Konflikts konnte 1820 durch den Missouri-Kompromiss entschärft werden. Er sah vor, dass nördlich der Mason-Dixon-Linie, die etwa dem 36. Breitengrad folgte, die Sklaverei in allen neuen Staaten verboten sein solle, mit Ausnahme Missouris.
1854 jedoch verabschiedete der US-Kongress den Kansas-Nebraska Act. Dieses Gesetz stellte es den beiden Territorien - obwohl nördlich der Mason-Dixon-Linie gelegen - frei, in ihren künftigen Staatsverfassungen selbst festzulegen, ob sie die Sklaverei gestatteten oder nicht. In Kansas brach daraufhin ein "Bürgerkrieg vor dem Bürgerkrieg" aus. In bleeding Kansas, dem blutenden Kansas, bekämpften sich Sklavereibefürworter und die Free Soiler, die für das Prinzip der freien Arbeit auf freiem Land eintraten, aufs heftigste. Noch bedeutsamer aber war, dass die faktische Aufhebung des Missouri-Kompromisses einen Sturm der Entrüstung im ganzen Norden auslöste. Abraham Lincoln empfand die Nachricht von der Verabschiedung des Kansas-Nebraska Acts wie den "Klang einer Sturmglocke in der Nacht".
Lincoln als gemäßigter Gegner der Sklaverei
Im Streit über das neue Gesetz zerbrach die Partei der Whigs. Wie Lincoln schloss sich der größte Teil ihrer Mitglieder noch im Laufe des Jahres 1854 mit gemäßigten Sklavereigegnern aus den Reihen der Demokraten, mit radikalen Abolitionisten, die das sofortige Verbot der Sklaverei forderten, und mit einigen anderen Gruppierungen zur neuen Republikanischen Partei zusammen.
Zu dieser Zeit war Lincoln kein bedingungsloser Gegner der Sklaverei. Er verabscheute sie zwar moralisch, vertrat gegenüber den Südstaaten damals aber einen streng an Recht und Gesetz orientierten Standpunkt. Er war der Ansicht, dass die Väter der US-Verfassung die Sklaverei grundsätzlich als Übel angesehen, sie aber aus pragmatischen Gründen weiter in jenen Staaten geduldet hätten, in denen sie zur Zeit der Unabhängigkeitserklärung von 1776 bereits bestand. Eine Ausdehnung der Sklaverei auf weitere Staaten und Territorien aber sei gegen den Geist der Verfassung. Noch bis in die Zeit des Bürgerkriegs hinein akzeptierte Lincoln, dass die Sklaverei dort weiterbestand, wo sie bereits existierte - aber nur dort. Daher löste der Kansas-Nebraska Act in ihm den Entschluss aus, wieder in die Politik zurück zu kehren.
Im Jahr 1855 scheiterte Lincolns erster Versuch, einen Sitz im Senat zu erlangen. Drei Jahre später unternahm er einen zweiten Anlauf. Sein Gegenkandidat war Stephen A. Douglas, der Führer der Demokraten auf Unionsebene, der als großer Redner bekannt war. Er ließ sich im Wahlkampf auf sieben öffentliche Rededuelle mit Lincoln ein, die wegen ihrer Grundsätzlichkeit und der rhetorischen Fähigkeiten der Kontrahenten überall in den USA abgedruckt wurden. Lincoln verlor die Wahl in den Senat zwar erneut, aber er hatte sich nun als gemäßigter Gegner der Sklaverei im ganzen Land einen Namen gemacht und galt als ernsthafter Kandidat der Republikaner für die nächsten Präsidentschaftswahlen.
In einer berühmt gewordenen Rede, der so genannten "House Divided Speech", die er am 16. Juni 1858 im Staatsparlament von Illinois hielt, brachte Lincoln die Sklavenfrage und ihre Auswirkungen auf die amerikanische Politik noch einmal auf den Punkt:
:Ein in sich gespaltenes Haus kann keinen Bestand haben. Ich glaube, diese Regierungsform kann keinen Bestand haben, wenn sie auf Dauer halb für die Sklaverei, halb frei ist. Ich erwarte nicht, dass die Union aufgelöst wird. Ich erwarte nicht, dass das Haus zusammenbricht. - Aber ich erwarte, dass es aufhört gespalten zu sein. Es wird entweder ganz das eine oder ganz das andere sein.
Die Präsidentschaftswahl von 1860
Lincoln unternahm schon 1859 Vortragsreisen durch die Nordstaaten, um sich der Bevölkerung und seinen Parteifreunden vorzustellen und weiter für seinen gemäßigten Standpunkt zu werben. Auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner in Chicago konnte er sich schließlich gegen den ursprünglichen Favoriten William H. Seward aus New York und weitere starke Kandidaten wie Salmon P. Chase aus Ohio und Simon Cameron aus Pennsylvania durchsetzen (die er später alle in sein Kabinett aufnahm). Am 18. Mai 1860 bestimmten die Republikaner Abraham Lincoln zu ihrem Spitzenkandidaten für den Kampf ums Weiße Haus. Lincolns Wahlkampflied, das sein Programm prägnant zusammenfasste, war der noch heute populäre Song "Lincoln and Liberty".
Die Präsidentschaftswahl fand im Herbst statt. Eine Grundlage für seinen Sieg hatte Lincoln schon zwei Jahre zuvor in den Debatten mit Stephen A. Douglas gelegt. Er hatte damals seinen Gegner, der die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten anstrebte, zu Äußerungen über die Sklaverei gedrängt, die ihn für die Demokraten des Südens unwählbar machten. Wie die Whigs sechs Jahre zuvor, so spaltete sich nun auch die Demokratische Partei.
Lincoln and Liberty
Die Nord-Demokraten nominierten Douglas, die Süd-Demokraten den eindeutigen Sklavereibefürworter John C. Breckinridge aus Kentucky. Beide zusammen gewannen 2,2 Millionen Wähler, der Whig-Kandidat John Bell aus Tennessee weitere 0,6 Millionen, Lincoln aber wurde mit 1,9 Millionen Stimmen der stärkste Einzelkandidat. Er siegte in keinem einzigen Wahlbezirk des Südens, erhielt aber fast alle Wahlmännerstimmen des Nordens (180) und damit eine klare Mehrheit: mit 40% der Wähler gewannen er und sein Vizepräsidentschaftskandidat Hannibal Hamlin 59% aller Wahlmänner. Am 6. November 1860 wurde Abraham Lincoln gewählt; am 4. März 1861 sollte er den Amtseid ablegen. In diesen vier Monaten aber wurden Tatsachen geschaffen, die Lincolns gesamte Regierungszeit bestimmen sollten.
Lincoln als Präsident
1861
Während seiner gesamten Amtszeit als US-Präsident sah sich Abraham Lincoln gezwungen, einen Bürgerkrieg zur Wiederherstellung der Union zu führen. Dabei stand er im Wesentlichen vor vier großen Aufgaben: Er musste den Krieg militärisch gewinnen, bei der Bevölkerung des Nordens die Kampfbereitschaft aufrecht erhalten, die Einmischung europäischer Mächte zugunsten der Konföderierten verhindern und schließlich die Abschaffung der Sklaverei betreiben, um die Ursache des Konflikts ein für allemal zu beseitigen.
Amtsantritt und Kriegsausbruch
Die Wahl Abraham Lincolns war nicht die Ursache, aber Anlass der Sezession. Bereits seit etwa 1850 hatten sich in den Südstaaten die Stimmen gemehrt, die für einen Austritt aus der Union eintraten. Die im Norden geübte Kritik an der Sklaverei wurde als Bedrohung der eigenen Lebensart und Kultur betrachtet und jeder Versuch, sie zu beschränken als Eingriff in das Eigentumsrecht und in die Rechte der Einzelstaaten. Aus dieser Sichtweise heraus war es nur logisch, dass die Verfechter der Sezession keinen Unterschied mehr sehen wollten zwischen der kompromissbereiten Haltung Lincolns und den Ansichten der Abolitionisten.
Die Aussicht, Lincoln ins Weiße Haus einziehen zu sehen, gab den Extremisten im Süden den letzten entscheidenden Auftrieb. Noch bevor der neue Präsident sein Amt antreten konnte, gab South Carolina am 20. Dezember 1860 als erster Staat seinen Austritt aus der Union bekannt. Innerhalb weniger Wochen folgten alle Staaten des tiefen Südens: Georgia, Florida, Alabama, Louisiana, Mississippi und am 22. Februar 1861 Texas. In Montgomery, der Hauptstadt Alabamas, wurden am 8. Februar die Konföderierten Staaten von Amerika ausgerufen. Zu ihrem provisorischen Präsidenten wurde der Senator von Mississippi und frühere Kriegsminister Jefferson Davis gewählt, der wie Lincoln aus Kentucky stammte. Der scheidende US-Präsident James Buchanan bestritt den Einzelstaaten zwar das Recht, die Union zu verlassen, tat in seinen letzten Wochen im Amt aber nichts, um die Sezession zu verhindern.
James Buchanan
In der Rede zu seiner Amtseinführung am 4. März 1861 schlug Lincoln gegenüber dem Süden versöhnliche Töne an. Er versprach, nicht als erster zu Gewaltmaßnahmen zu greifen, machte aber zugleich deutlich, dass sein Amtseid ihn verpflichte, einer Spaltung der Union auf jeden Fall entgegenzutreten:
:"In euren Händen, meine unzufriedenen Landsleute, nicht in den meinen, liegt die folgenschwere Entscheidung über einen Bürgerkrieg. Die Regierung wird euch nicht angreifen, es sei denn, ihr greift sie zuerst an."
Alle Hoffnungen auf eine Verhandlungslösung zerschlugen sich jedoch am 12. April 1861. An diesem Tag begannen konföderierte Truppen mit der Beschießung des von unionstreuen Einheiten gehaltenen Forts Sumter, das in der Hafeneinfahrt von Charleston lag, der Hauptstadt von South Carolina. Der Süden, der die Garnison von Fort Sumter als Besatzungstruppe betrachtete, hatte also trotz des angebotenen Gewaltverzichts zu den Waffen gegriffen - und trotz der Tatsache, dass Lincolns Regierung bis dahin keine Verfassung irgendeines Einzelstaats verletzt hatte und dies erklärtermaßen auch nicht plante. Dieser Umstand und der erzwungene Abzug der Garnison von Fort Sumter am 14. April erzeugte nun auch im Norden eine Kriegsstimmung. Die Öffentlichkeit verlangte energische Schritte gegen die "Rebellen".
Der Beginn der Kriegshandlungen bewog Virginia und drei weitere Staaten des oberen Südens - North Carolina, Tennessee und Arkansas - die Union nun ebenfalls zu verlassen. Die Konföderierten verlegten daraufhin ihre Hauptstadt nach Richmond, Virginia. Von diesem Staat wiederum trennten sich die westlichen Landesteile ab, die in der Union bleiben wollten. Sie bildeten später den neuen Bundesstaat West Virginia. Teils freiwillig, teils unter militärischem Druck blieben auch die vier sklavenhaltenden Grenzstaaten Delaware, Maryland, Kentucky und Missouri loyal.
Lincolns Politik im Krieg
Die US-Armee zählte zu Kriegsbeginn nur etwas mehr als 16.000 Soldaten, die zudem überwiegend in den Indianergebieten des Westens stationiert waren. Am 15. April, am Tag nach dem Fall von Fort Sumter, berief Lincoln daher 75.000 auf 90 Tage verpflichtete Milizsoldaten ein, um der Rebellion, wie die Abspaltung der Südstaaten im Norden genannt wurde, nunmehr militärisch ein Ende zu bereiten. Als weitere Sofortmaßnahme verfügte er eine Seeblockade aller konföderierten Häfen und vergrößerte die US-Streitkräfte bis zum Frühsommer durch weitere Anwerbungen auf rund 174.000 Soldaten und Matrosen.
Dass er Truppen aushob ohne Ermächtigung durch den Kongress, der erst im Juli zusammentreten sollte, dass er einige Grundrechte, wie etwa die Pressefreiheit oder die Habeas-Corpus-Akte einschränkte und Personen, die der Spionage für die Südstaaten verdächtigt wurden, ohne gesetzliche Grundlage verhaften ließ, brachte Lincoln bei Sympathisanten des Südens den Ruf eines Diktators ein, der sich teilweise bis heute gehalten hat. Als aber im Juli die Vertreter der in der Union verbliebenen Staaten zum Kongress zusammentraten, stimmten sie allen Notstandsmaßnahmen des Präsidenten nachträglich zu. Aus ihrer Sicht verfuhr Lincoln mit den Unterstützern der Konföderierten nicht anders, als es mit Angehörigen einer ausländischen, kriegführenden Macht üblich war - und genau dies beanspruchte die Konföderation ja zu sein.
Doch selbst diese energischen Maßnahmen Lincolns reichten nicht aus. Die erste Niederlage der Unionstruppen in der Schlacht von Bull Run am 21. Juli 1861, machte deutlich, dass der Konflikt militärisch nicht schnell zu lösen war. Die Union musste sich auf einen langwierigen Eroberungskrieg einstellen. Dies war mit einer Freiwilligenarmee und einer dreimonatigen Dienstpflicht nicht zu erreichen. Auch die Verlängerung auf neun Monate reichte nicht aus. Schließlich führte Lincolns Regierung erstmals in der Geschichte der USA die allgemeine Wehrpflicht ein, eine Maßnahme die Anfang Juli 1863 zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen in New York führte, den so genannten Draft Riots (Einziehungskrawalle). In der Stadt gab es zeitweilig sogar Bestrebungen, sich ebenfalls von der Union loszusagen und einen souveränen Staat zu bilden.
Draft Riots
Der Amerikanische Bürgerkrieg zog sich auch deshalb in die Länge, weil Lincoln lange Zeit keinen geeigneten Oberbefehlshaber für die Potomac-Armee fand, welche die Hauptlast der Kämpfe im Grenzgebiet von Virginia, zwischen Washington (D.C.) und Richmond, zu tragen hatte. General George B. McClellan erwies sich zwar als hervorragender Organisator, aber als zögerlicher Heerführer. Er vergab - etwa im Halbinselfeldzug vom Frühjahr 1862 - gleich mehrere Chancen, dem Krieg durch schon greifbare Siege ein frühes Ende zu bereiten. Andere Befehlshaber wie Joseph Hooker und Ambrose E. Burnside erlitten katastrophale Niederlagen gegen die zahlenmäßig weit unterlegene Virginia-Armee des konföderierten Oberbefehlshabers Robert E. Lee.
Abraham Lincoln, der zwischen seiner Funktion als Captain im Indianerkrieg und der als Oberkommandierendem der US-Streitkräfte nie mehr einen soldatischen Rang bekleidet hatte, unterzog sich nun auch einem Selbststudium in Militärfragen und wurde bald zum Experten. Mit den auf dem westlichen Kriegsschauplatz siegreichen Generälen Ulysses S. Grant und William T. Sherman fand er schließlich zwei Kommandeure, die mit ihren Truppen - der eine von Norden, der andere von Süden - die Konföderierten in langen, blutigen Kämpfen niederrangen.
Kriegsziele
Am 22. August 1862 schrieb Lincoln in einem offenen Brief an die Tribune, die Zeitung des bekannten New Yorker Abolitionisten Horace Greely:
:"Mein oberstes Ziel in diesem Krieg ist es, die Union zu retten; es ist nicht, die Sklaverei zu retten oder zu zerstören. Könnte ich die Union retten, ohne auch nur einen Sklaven zu befreien, so würde ich es tun; könnte ich sie retten, indem ich alle Sklaven befreite, so würde ich es tun; und könnte ich die Union retten, indem ich einige Sklaven befreite und andere nicht, so würde ich auch das tun. Alles was ich in Bezug auf die Sklaverei und die Schwarzen tue, geschieht, weil ich glaube, dass es hilft, die Union zu retten."
In der Tat ging es im Bürgerkrieg vordergründig nur darum. Die Frage, an der sich der Kampf entzündet hatte, lautete: Hat ein einzelner Bundesstaat der USA das Recht, jederzeit aus der gemeinsamen Union auszutreten? Der Süden bejahte dies, mit dem Argument, man sei dem Bund schließlich freiwillig beigetreten. Die Konföderierten kämpften also nach eigenem Selbstverständnis für die Rechte der Einzelstaaten.
Der Norden wies dagegen darauf hin, dass keines der Einzelstaatenrechte bis dahin verletzt worden und dass nach der Unabhängigkeitserklärung von 1776 eine Revolution nur nach fortgesetzten schweren Rechtsverletzungen gerechtfertigt sei. Den tieferen Grund aber berührte Abraham Lincoln in der Gettysburg Address von 1863. In seiner berühmtesten Rede sagte er, der Krieg werde geführt um die Frage, ob ein Staat, der sich auf Demokratie und individuelle Freiheit gründe, überhaupt auf Dauer bestehen könne. Diese Frage stellte sich mit umso größerer Berechtigung in einer Zeit, als ein demokratisches Staatswesen wie die USA international noch die große Ausnahme darstellte. Lincoln gab damit seiner Überzeugung Ausdruck, dass eine Demokratie zerbrechen müsse, wenn eine Minderheit (wie die Südstaatler) eine demokratische Entscheidung der Mehrheit (wie Lincolns Wahl zum Präsidenten) jederzeit verwerfen oder sogar mit Gewalt beantworten dürfe.
Hinter der Frage der Einzelstaatenrechte stand aber immer unübersehbar die Sklavenfrage. An ihr - und nur an ihr - hatte sich der Streit um diese Rechte überhaupt erst entzündet. Ohne sie hätte sich das Problem der Einzelstaatenrechte nie in dieser Schärfe gestellt. Lincoln verneinte aus wahltaktischen Gründen lange, dass die Abschaffung der Sklaverei zu seinen Kriegszielen gehörte. Zu Beginn des Konflikts bildeten die Abolitionisten auch im Norden noch immer eine Minderheit; kaum jemand wäre bereit gewesen, für die Befreiung der Sklaven in den Kampf zu ziehen. Doch eben diese hatte Lincoln bereits in die Wege geleitet, als er den zitierten Brief an Greely schrieb.
Die Sklavenbefreiung
Lincoln war nie radikaler Abolitionist und wurde es auch im Krieg nicht. In seinem berühmten Brief an Horace Greely (s.o.) unterschied er zwischen seinen persönlichen Wünschen, nach denen alle Menschen frei sein sollten, und seinen Pflichten als Amtsträger, als der er die Gesetze anzuwenden hatte. Nach dem Gesetz aber war die Sklaverei im Süden erlaubt. Nach seiner Vorstellung sollte die Sklavenfrage in einem allmählichen Prozess abgeschafft und die Sklavenhalter für den Verlust ihres "Besitzes" entschädigt werden. Auf keinen Fall war Lincoln vor 1861 bereit, einen Krieg um diese Frage zu führen.
1861
Indem sie aber zur Gewalt griffen, hatten die Südstaaten nach Lincolns Auffassung selbst den Boden des Rechts und der Verfassung verlassen. Je länger der Krieg dauerte und je mehr Opfer er forderte, desto stärker wurde Lincolns Überzeugung, dass die Sklaverei als Quelle allen Übels endgültig abgeschafft werden müsse. Dazu kam, dass er die Sklavenbefreiung mehr und mehr als Mittel begriff, den Süden wirtschaftlich und militärisch schwer zu treffen. Seit dem Frühjahr 1862 arbeitete er an einer Proklamation zur Sklavenemanzipation. Gleichzeitig übte er wachsenden Druck auf die Parlamente der loyal gebliebenen Grenzstaaten aus, die Sklaverei freiwillig und auf Entschädigungsbasis aufzuheben.
Am 22. Juli 1862 informierte Lincoln sein Kabinett über die geplante Proklamation. Da die Sklavenbefreiung auch als Kriegsmaßnahme gedacht war, gab Außenminister Seward zu bedenken, dass die Erklärung nach der Reihe schwerer Niederlagen, die die Union bis dahin erlitten hatte, als Zeichen der Schwäche missdeutet werden könnte. Daher gab Lincoln die Proklamation erst im September bekannt, nach dem Unionssieg in der Schlacht von Antietam.
Am 1. Januar 1863 trat die Emanzipations-Proklamation schließlich in Kraft. Sie galt vorerst nur für die Gebiete der Konföderierten, um die loyal gebliebenen Sklavenstaaten nicht zu verprellen. Aber die Befreiung der Sklaven war nun ein offizielles Kriegsziel der Union. Dessen moralisches Gewicht machte es England und Frankreich, die aus wirtschaftlichen und machtpolitischen Gründen die Sache der Konföderation unterstützten, unmöglich, aktiv zu ihren Gunsten in den Krieg einzugreifen. Vollständig abgeschafft wurde die Sklaverei 1865 durch den 13. Zusatzartikel der US-Verfassung.
Wiederwahl, Sieg und Tod
Nach ihrer Niederlage in der Schlacht von Gettysburg vom 1. bis 3. Juli 1863 waren die Konföderierten nicht mehr in der Lage, den Krieg aus eigener Kraft zu gewinnen. Ihre einzige Chance bestand darin, den Krieg so lange und für den Norden so verlustreich weiter zu führen, dass Abraham Lincoln die Präsidentschaftswahlen von 1864 verlieren und durch einen neuen, verhandlungsbereiten Präsidenten ersetzt würde.
1864
Diese Chance war durchaus real. Der blutige Stellungskrieg, den General Grant seit dem Frühjahr 1864 im Norden Virginias führte und der kein Ende zu nehmen schien, kostete die Regierung Lincoln nahezu jedes Vertrauen in der Bevölkerung. Der Präsident war im Sommer des Wahljahrs so unpopulär, dass er selbst mit einer Niederlage rechnete. Sein Gegenkandidat von den Demokraten war sein früherer Oberbefehlshaber McClellan, der bereit schien, die Unabhängigkeit des Südens anzuerkennen.
Erst in den letzten Wochen vor der Wahl wendete sich das Blatt, als bekannt wurde, dass die Truppen General Shermans am 2. September 1864 Atlanta, die Hauptstadt des Rebellenstaats Georgia erobert hatten und das Kriegsende absehbar war. Am 8. November gewann Lincoln die überwältigende Mehrheit von 212 zu 8 Wahlmännerstimmen und wurde damit als erster Präsident seit 32 Jahren für eine zweite Amtszeit bestätigt.
Am 4. März 1865 - anlässlich seiner zweiten Vereidigung als Präsident - versprach Lincoln "Groll gegen niemanden" und "Nächstenliebe gegen alle" walten zu lassen. Er fasste bereits die Nachkriegsordnung ins Auge und hatte vor, dem Süden milde Friedensbedingungen zu stellen. Seinen Bürgern sollte die Rückkehr in die Union so leicht wie möglich fallen. Der Krieg ging nun tatsächlich einem raschen Ende entgegen. Am 3. April eroberten Grants Truppen die Konföderiertenhauptstadt Richmond, und Lincoln ließ es sich nicht nehmen, zwei Tage später das Amtszimmer seines Kontrahenten Jefferson Davis zu besichtigen. Am 9. April 1865 kapitulierten die Reste von Lees Armee vor General Grant bei Appomattox Court House in Virginia. Die letzten konföderierten Truppen unter General Joseph E. Johnston ergaben sich am 26. April General Sherman bei Durham in North Carolina.
Den endgültigen Sieg hat Abraham Lincoln nicht mehr erlebt: Am Abend des 14. April, dem Karfreitag des Jahres 1865, wurde der Präsident beim Besuch des Ford Theaters in Washington von einem fanatischen Sympathisanten der Südstaaten, dem Schauspieler John Wilkes Booth, angeschossen. Am nächsten Tag erlag er seinen schweren Kopfverletzungen. Andrew Johnson, der erst seit Januar Lincolns Vizepräsident war, legte noch am gleichen Tag den Amtseid als sein Nachfolger ab. Lincoln wurde am 5. Mai 1865 auf dem Oak Ridge Cemetery in seiner Heimatstadt Springfield begraben. Sein Vermächtnis, der 13. Zusatzartikel zur Verfassung, der die Sklaverei auf dem Boden der Vereinigten Staaten für immer abschaffte, trat am 18. Dezember 1865 in Kraft.
Nachleben
Als der Dichter Walt Whitman von Lincolns Tod erfuhr, widmete er ihm das Gedicht "Oh Captain, my Captain" [http://www.gale.com/free_resources/poets/poems/ocaptain.htm] Es spricht von einem Kapitän, der sein Schiff durch schweren Sturm sicher in den Hafen gebracht hat, am Ende aber tot auf Deck liegt. Später verglich Whitman den Präsidenten, der an einem Karfreitag tödlich verwundet worden war, mit Jesus Christus.
Jesus Christus
Dies ist nur eines von vielen Beispielen für die bis zur Verklärung reichende Verehrung, die Abraham Lincoln bereits unmittelbar nach seiner Ermordung zuteil wurde. Mehr als die nüchterne Beurteilung seiner Präsidentschaft, trug dazu die Art seines Todes und der Vergleich mit den eher glanzlosen Regierungszeiten seiner ersten Amtsnachfolger bei. Zunächst nur in den Nordstaaten, mit wachsendem zeitlichen Abstand zum Bürgerkrieg aber in den ganzen USA setzte sich das Bild von Lincoln als einem der bedeutendsten Präsidenten der US-amerikanischen Geschichte durch.
Während die weißen Amerikaner in ihm den Bewahrer der Union sahen, betrachteten ihn die Afroamerikaner vor allem als den Sklavenbefreier. Auch ihr Bild von Lincoln war von religiöser Metaphorik geprägt. Schon bei seinem Besuch in Richmond kurz vor Kriegsende wurde Lincoln von den Schwarzen als "Vater Abraham" begrüßt. Später verglichen sie ihn mit Moses, der sie ins gelobte Land geführt habe, ohne dieses selbst zu erreichen. Heute wird der Mitbegründer der Republikanischen Partei von Angehörigen aller ethnischen Gruppen verehrt, von Konservativen und Liberalen ebenso wie von Linken.
Moses
Die Freiwilligenverbände aus den USA, die im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republik gegen die Putschisten unter General Franco kämpften, nannten sich Abraham-Lincoln-Brigade. Zahlreiche Städte in den USA sind nach Lincoln benannt, zum Beispiel die Hauptstadt Nebraskas. Als Forschungseinrichtung wurde 1889 die Abraham Lincoln Presidential Library ins Leben gerufen. Lincolns Bild ziert die 5-Dollar-Note sowie die 1-Cent-Münze. Und neben den Köpfen George Washingtons, Thomas Jeffersons und Theodore Roosevelts wurde auch der seine in die Felsen von Mount Rushmore in South Dakota gemeißelt.
Am Ufer des Potomac in Washington (D.C.) wurde 1922 zu Ehren des 16. US-Präsidenten das Lincoln Memorial eingeweiht. Der klassizistische Tempelbau und das Kapitol markieren die beiden Enden der National Mall, der zentralen Achse der amerikanischen Hauptstadt. Die Gedenkstätte birgt eine Kolossalstatue Abraham Lincolns. In seine Südwand ist der Text der Gettysburg Adress, in die Nordwand seine zweite Inaugurationsrede eingemeißelt. Seit ihrer Entstehung ist sie Schauplatz vieler großer Bürgerrechtsdemonstrationen gewesen. Martin Luther King hielt 1963 seine berühmte Rede "I Have A Dream" von den Stufen des Lincoln Memorials herab.
Zitate von Abraham Lincoln
Abraham Lincoln gehörte zu den größten Rednern seiner Zeit und dürfte einer der begabtesten Rhetoriker gewesen sein, die je das Amt des US-Präsidenten bekleidet haben. Hier eine Auswahl seiner Zitate:
- Nichts ist geregelt, was nicht gerecht geregelt ist.
- Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst.
- Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.
- Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können.
- Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, gib ihm Macht.
- Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.
- Staatskunst ist die kluge Nutzung persönlicher Niedertracht für das allgemeine Wohl.
- Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem sie das Ei gelegt hat.
- Ausführungsbestimmungen sind Erklärungen zu den Erklärungen, mit denen man eine Erklärung erklärt.
- Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute ohne Laster auch sehr wenige Tugenden haben.
- Gott hat die einfachen Menschen offenbar geliebt, denn er hat so viele von ihnen gemacht.
- Takt ist die Fähigkeit, andere so darzustellen, wie sie sich selbst gerne sehen.
- Immer wenn ich höre, dass jemand für die Sklaverei eintritt, fühle ich das starke Bedürfnis, sie an ihm selbst auszuprobieren.
- Möge die Regierung des Volkes durch das Volk und für das Volk nicht von der Erde verschwinden.
- Die Wahlversprechen von heute sind die Steuern von morgen.
- Der Stimmzettel ist stärker als die Kugel.
Literatur
- David Herbert Donald: Lincoln. New York 1995
- Shelby Foote, The Civil War. A Narrative, Vol. 1-3. New York 1974, ISBN 0-7126-9812-4
- Jürgen Kuczinski: Abraham Lincoln. Köln 1985
- James M. McPherson: Für die Freiheit sterben: Die Geschichte des amerikanischen Bürgerkriegs. München/Leipzig 1988.
- Jörg Nagler: Abraham Lincoln (1861-1865). Bewahrung der Republik und Wiedergeburt der amerikanischen Nation. Aus: Die amerikanischen Präsidenten. 41 historische Portraits von George Washington bis Bill Clinton. Hg. v. Jürgen Heideking, München 1995, S. 176-193
- Stephen B. Oates: With Malice Toward None. A Life Of Abraham Lincoln. New York 1994
- Peter Schäfer, Ulrike Skorsetz: Die Präsidenten der USA in Lebensbildern. Von George Washington bis George W. Bush. Berlin 2005, ISBN 3-89836-450-X
- Philip Shaw Paludan: The Presidency of Abraham Lincoln. Lawrence 1994
- Merwin Roe (Hg.): Speeches and Letters by Abraham Lincoln. London 1946
- Carl Sandburg: Abraham Lincoln. Das Leben eines Unsterblichen Hamburg/Wien 1958
Weblinks
-
- [http://www.whitehouse.gov/history/presidents/al16.html Biografie auf der Website des Weißen Hauses (en)]
- [http://showcase.netins.net/web/creative/lincoln.html Abraham Lincoln online (en)]
- [http://www.alplm.org The Abraham Lincoln Presidential Library and Museum (en)]
- [http://www.abrahamlincoln.org The Lincoln Institute (en)]
Lincoln, Abraham
Lincoln, Abraham
Lincoln, Abraham
Lincoln
Lincoln, Abraham
Lincoln, Abraham
Lincoln, Abraham
ja:エイブラハム・リンカーン
ko:에이브러햄 링컨
simple:Abraham Lincoln
th:อับราฮัม ลินคอล์น
12. FebruarDer 12. Februar ist der 43. Tag des Gregorianischen Kalenders – somit bleiben 322 Tage (in Schaltjahren 323 Tage) bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1541 - Die heutige Hauptstadt Chiles, Santiago de Chile wird unter dem Namen Santiago de la Nueva Extremadura durch den Konquistador Pedro de Valdivia gegründet.
- 1736 – Nach dem Verzicht auf das Herzogtum Lothringen kann Franz I. Stephan die künftige Erzherzogin von Österreich und Königin Ungarns und Böhmens, Maria Theresia, heiraten.
- 1772 – Yves Joseph de Kerguelen de Trémarec entdeckt die Inselgruppe Kerguelen
- 1818 – Chile proklamiert seine Unabhängigkeit von Spanien.
- 1873 – Ausrufung der ersten spanische Republik durch die Nationalvertretung (Cortés)
- 1934 – Beginn des österreichischen Februaraufstandes zwischen Sozialdemokraten (Republikanischer Schutzbund) und Christdemokraten (Heimwehr) - siehe auch Austrofaschismus.
- 1945 – Abkommen von Varkiza, Entwaffnung und Demobilisierung der griechischen Volksbefreiungsarmee ELAS
- 1971 – Bhutan bekommt die volle Souveränität von Indien.
- 1983 – Das Grundgesetz der Niederlande, das in seinen Grundlagen auf der Verfassung der Jahre 1814 und 1848 beruht, wird den Erfordernissen der Gegenwart entsprechend abgeändert.
- 1992 – Friedenstruppen der Vereinten Nationen werden in Kroatien stationiert.
- 1992 – Neue, jetzt demokratische, Verfassung in der Mongolei
- 1997 – Ecuador. Fabian Alarcón Rivera wird Übergangspräsident bis zur Ausschreibung von Neuwahlen.
- 1999 – Freigabe des Wechselkurses des Sucre in Ecuador.
Wirtschaft
- 1971 – Rahmenabkommen über Entwicklungshilfe zwischen Deutschland und Ruanda
Wissenschaft, Technik
- 1941 – In London wird der erste Patient mit Penicillin behandelt.
- 2001 – Die US-amerikanische Raumsonde NEAR landet nach einem Jahr im Orbit um den Asteroiden Eros erfolgreich auf dessen Oberfläche.
Kultur
- 1863 – Uraufführung der Oper "The Armourers of Nantes" von Michael William Balfe im Covent Garden in London.
Religion
- 1985 – Das Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Saarland wird unterzeichnet.
Katastrophen
- 1944 – Bei der Versenkung des britischen Truppentransporters Khedive Ismail durch das japanische U-Boot I-27 im Indischen Ozean sterben 1.297 Menschen, nur 214 Überlebende werden gerettet. Ein Teil der Schiffbrüchigen stirbt wahrscheinlich durch die Detonationen der von den Geleitschiffen bei der Jagd auf das U-Boot abgeworfenen Wasserbomben. I-27 wird durch den Zerstörer HMS Petard mit der gesamten Besatzung von 99 Mann versenkt.
- 2002 – Iran. Absturz einer Tupolew 154 der Iran Air Tours in der Nähe von Chorramabad. Alle 118 Menschen an Bord sterben.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
Leichtathletik
Leichtathletik
Leichtathletik
- 1496 – Sebastian Schertlin von Burtenbach, deutscher Landsknechtsführer
- 1563 – Mutio Vitelleschi, italienischer Ordensgeneral
- 1567 – Thomas Campion, englischer Dichter und Komponist
- 1637 – Jan Swammerdam, niederländischer Wissenschaftler
- 1655 – Rudolf Jakob Camerarius, deutscher Botaniker
- 1685 – George Hadley, englischer Physiker und Meteorologe
- 1705 – Johann Elias Bach, deutscher Komponist
- 1706 – Johann Joseph Christian, deutscher Bildhauer und Holzschnitzer
- 1712 – Louis-Joseph de Montcalm, französischer General
- 1714 – Sebastian Sailer, deutscher Prämonstratenser, Prediger und Schriftsteller
- 1725 – Johann Jakob Dusch, deutscher Dichter
- 1740 – Madeleine S. Arnould, französische Sängerin
- 1753 – François-Paul Brueys d'Aigalliers, französischer Admiral
- 1768 – Franz II., habsburgisch römisch-deutscher Kaiser
- 1777 – Friedrich de la Motte Fouqué, deutscher Dichter der Romantik
- 1785 – Pierre Louis Dulong, französischer Physiker und Chemiker
- 1788 – Carl Reichenbach, deutscher Industrieller, Chemiker, Naturforscher und Philosoph
- 1791 – Peter Cooper, US-amerikanischer Industrieller, Erfinder und Philanthrop
- 1800 – John Edward Gray, britischer Zoologe
- 1804 – Heinrich Friedrich Emil Lenz, deutscher Physiker
- 1804 – Jan A. Krusemann, niederländischer Maler
- 1809 – Abraham Lincoln, 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
- 1809 – Charles Darwin, britischer Naturforscher (Begründer der modernen Evolutionstheorie)
- 1812 – Hermann Goedsche, deutscher Schriftsteller
- 1813 – James Dwight Dana, US-amerikanischer Geologe, Mineraloge und Zoologe
- 1813 – Otto Ludwig, deutscher Schriftsteller
- 1814 – Jenny Marx, deutsche Sozialistin und Ehefrau von Karl Marx
- 1821 – Auguste Edouard Mariette, französischer Ägyptologe
- 1828 – George Meredith, englischer Lyriker und Schriftsteller
- 1837 – Ludwig Börne, deutscher Schriftsteller
- 1838 – Kaspar Kögler, deutscher Maler und Schriftsteller
- 1847 – Philipp zu Eulenburg, deutscher Diplomat
- 1851 – Eugen von Böhm-Bawerk, österreichischer Nationalökonom
- 1856 – Eduard Freiherr von Böhm-Ermolli, österreichischer Heerführer im Ersten Weltkrieg
- 1857 – Eugène Atget, französischer Fotograf
- 1861 – Lou Andreas-Salomé, deutsch-baltische Schriftstellerin und Psychoanalytikerin
- 1869 - André Pirro, französischer Musikwissenschaftler
- 1870 – Horatio Scott Carslaw, schottischer Mathematiker
- 1870 – Hugo Stinnes, deutscher Großindustrieller und Politiker
- 1872 – Diedrich Speckmann, deutscher Schriftsteller
- 1872 - Conrad Heese, deutscher Rechtsanwalt und Justizrat
- 1874 – Auguste Perret, belgisch-französischer Architekt
- 1874 – Heinrich Albert, deutscher Politiker der Weimarer Republik
- 1879 – Helena Roerich, russische Schriftstellerin
- 1879 – Juan Esteban Montero Rodríguez, chilenischer Politiker
- 1879 – Urban Gad, dänischer Drehbuchautor und Regisseur
- 1881 – Anna Pawlowa, russische Tänzerin
- 1884 – Max Beckmann, deutscher Maler und Graphiker
- 1885 – Julius Streicher, NS-Politiker und Herausgeber des Stürmer
- 1889 – Enrico Bompiani, italienischer Mathematiker
- 1890 – Ernst Arnold, österreichischer Komponist und Sänger
- 1891 – Ernst-Christoph Brühler, deutscher Politiker
- 1892 – Theodor Plievier, deutscher Schriftsteller
- 1900 – Pink Anderson, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1900 – Wassili Iwanowitsch Tschuikow, sowjetischer Militär
- 1904 – Gilbert Grandval, französischer Widerstandskämpfer
- 1904 – Rudolf Platte, deutscher Schauspieler
- 1905 – Édouard Pignon, französischer Maler
- 1906 – Lon Chaney jun., US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 1906 – Sabahattin Ali, türkischer Schriftsteller und Lehrer
- 1908 – Jacques Herbrand, französischer Logiker
- 1908 – Olga Benario-Prestes, deutsch-brasilianische kommunistische Revolutionärin
- 1910 – Gunnar Höckert, finnischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1911 – Hans Habe, deutscher Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor
- 1913 - Walter Smetak, schweizerischer Komponist
- 1914 – Hanna Neumann, deutsche Mathematikerin
- 1914 – Nello Celio, schweizerischer Politiker
- 1915 – Lorne Greene, US-amerikanischer Schauspieler
- 1918 – Julian Schwinger, US-amerikanischer Physiker
- 1919 – Ernst-Joachim Gießmann, Minister für Hoch- und Fachschulwesen der DDR
- 1919 – Forrest Tucker, US-amerikanischer Schauspieler
- 1921 – Kathleen McNulty Mauchly Antonelli, irische Mathematikerin
- 1922 – Gustl Bayrhammer, deutscher Schauspieler
- 1922 – Samuel Youd, englischer Science-Fiction-Autor
- 1923 – Franco Zeffirelli, italienischer Regisseur und Bühnenbildner
- 1923 – Gianfranco Corsi, italienischer Regisseur
- 1926 – Charles Van Doren, umstrittener US-amerikanischer Quiz-Show-Kandidat
- 1926 – Hans-Georg Noack, deutscher Kinder- und Jugendbuchautor
- 1926 – Werner Walde, deutscher Politiker
- 1927 – Paul Bühlmann, schweizerischer Volksschauspieler
- 1928 – Heinz Baumann, deutscher Schauspieler
- 1930 – Gerhard Rühm, österreichischer Schriftsteller, Komponist und bildender Künstler
- 1930 – Herbert Nachbar, DDR-Schriftsteller
- 1931 – Janwillem van de Wetering, niederländischer Schriftsteller
- 1932 – Julian Simon, Wirtschaftswissenschaftler
- 1933 – Constantin Costa-Gavras, griechischer Filmregisseur
- 1934 – Bill Russell, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1935 – Gene McDaniels, US-amerikanischer Sänger
- 1936 – Joe Don Baker, US-amerikanischer Schauspieler
- 1937 – Hans Dieter Baroth, deutscher Schriftsteller
- 1939 – Jürgen Vahlberg, deutscher Politiker und MdB
- 1939 – Ray Manzarek, US-amerikanischer Musiker
- 1942 – Ehud Barak, israelischer General, Politiker und Ministerpräsident
- 1942 – Kenny Dino, US-amerikanischer Sänger
- 1942 – Ulrich Wickert, deutscher Fernsehjournalist und Autor
- 1943 – Rainer Eppelmann, DDR-Oppositioneller und heute Politiker
- 1943 – Samuel Karokikki, Leichtathlet des Inselstaates Nauru
- 1944 – Ortwin Runde, deutscher Politiker
- 1945 – Jann-Peter Jansen, deutscher Politiker und MdB
- 1945 – Thilo Sarrazin, deutscher Politiker der SPD
- 1946 – Ajda Pekkan, türkische Sängerin und Schauspielerin
- 1948 – Clemens Bollen, deutscher Politiker
- 1948 – Bernd Franke, deutscher Fußballspieler
- 1948 – Raymond Kurzweil, US-amerikanischer Computerpionier und Autor
- 1949 – Barbara Honigmann, deutsche Schriftstellerin und Malerin
- 1949 – Stanley Knight, US-amerikanischer Musiker
- 1950 – Angelo Branduardi, italienischer Musiker
- 1950 – Bernie Paul, deutscher Sänger und Produzent
- 1950 – Detlev Meyer, deutscher Dichter
- 1950 – Steve Hackett, britischer Musiker
- 1951 – Karl Lamers, deutscher Politiker und MdB
- 1951 – Vincent James, britischer Sänger
- 1954 – Philip Zimmermann, US-amerikanischer Kryptologe
- 1955 – Andreas Amende, deutscher Politiker
- 1955 – Bill Laswell, US-amerikanischer Bassist, Komponist, Arrangeur und Produzent
- 1955 – Werner Raupp, deutscher Theologie- und Philosophiehistoriker
- 1963 – Rüdiger Vollborn, deutscher Fußballspieler
- 1966 – Dorota Segda, polnische Schauspielerin
- 1967 – Anita Wachter, österreichische Skirennläuferin
- 1969 – Darren Aronofsky, US-amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 1969 – Petra Kronberger, österreichische Skirennläuferin
- 1969 – Steve Backley, britischer Leichtathlet, mehrfacher Olympiateilnehmer
- 1973 – Gianni Romme, niederländischer Eisschnellläufer
- 1974 – Toranosuke Takagi, japanischer Rennfahrer
- 1976 – Sylvia Saint, tschechische Pornodarstellerin
- 1980 – Christina Ricci, US-amerikanische Schauspielerin
- 1980 – Juan Carlos Ferrero, spanischer Tennisspieler
- 1984 – Alexandra Dahlström, schwedische Schauspielerin
Gestorben
Alexandra Dahlström
Alexandra Dahlström
Alexandra Dahlström
Alexandra Dahlström
- 991 – En'yū, 64. Kaiser von Japan
- 1538 – Albrecht Altdorfer, deutscher Maler, Kupferstecher und Baumeister
- 1548 – Hermann Bonnus, evangelischer Reformator
- 1554 – Lady Jane Grey, Königin von England (enthauptet)
- 1559 – Ottheinrich von der Pfalz, deutscher Kurfürst von der Pfalz
- 1571 – Benvenuto Cellini, italienischer Goldschmied
- 1586 – August I., sächsischer Kurfürst
- 1612 – Christopher Clavius, Astronom
- 1640 – Michael Altenburg, deutscher Komponist
- 1661 – August Buchner, deutscher Lyriker und Literaturtheoretiker
- 1673 – Johann Philipp von Schönborn, Erzbischof von Mainz, Bischof von Würzburg
- 1690 – Charles Lebrun, französischer Maler und Ornamentenzeichner
- 1737 – Benjamin Schmolck, deutscher Kirchenliederdichter
- 1763 – Pierre Carlet de Marivaux, französischer Schriftsteller
- 1771 – Adolf Friedrich (Schweden), König von Schweden von 1751 bis 1771
- 1787 – Rugjer Josip Boskovic, kroatischer Mathematiker und Astronom
- 1798 – Stanislaus II. August (Polen), letzter König von Polen
- 1799 – Lazzaro Spallanzani, italienischer Wissenschaftler
- 1804 – Immanuel Kant, deutscher Philosoph
- 1830 – Johann Baptist Lampi der Ältere, südtiroler Maler
- 1834 – Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher, deutscher protestantischer Theologe und Philosoph
- 1837 – Ludwig Börne, deutscher Schriftsteller
- 1853 - Heinrich Leonhard Heubner, Lutherischer Theologe des 19. Jahrhunderts
- 1856 – Nikolai Iwanowitsch Lobatschewski, russischer Mathematiker
- 1880 – Karl von Holtei, deutscher Schriftsteller, Schauspieler, Theaterregisseur und Theaterleiter
- 1884 – Aaron Bernstein, deutscher Schriftsteller
- 1894 – Hans Guido von Bülow, deutscher Komponist, Pianist, Dirigent und Kapellmeister
- 1896 – Ambroise Thomas, französischer Komponist
- 1907 – Giosuè Carducci, italienischer Lyriker und Literaturhistoriker (Literaturnobelpreis 1906)
- 1908 – Karl Kloß, deutscher Gewerkschafter und Schreiner
- 1915 – Émile Waldteufel, elsässischerer Musiker und Komponist
- 1916 – Richard Dedekind, deutscher Mathematiker
- 1920 – Émile Sauret, französischer Violinvirtuose und Komponist
- 1927 – Agnes Karll, Reformerin der deutschen Krankenpflege
- 1935 – Auguste Escoffier, französischer Meisterkoch
- 1938 – Pawel Petrowitsch Trubetzkoy, russischer Bildhauer
- 1938 – Pawel Trubetzkoy, russischer Bildhauer
- 1940 – Vsevolod Emilievitch Meyerhold, russischer Theaterregisseur
- 1941 – Oskar Dressel, deutscher Chemiker und Forscher auf dem Gebiet der Azurfarbstoffe
- 1941 – Rudolf Hilferding, deutsch-österreichischer Politiker
- 1942 – Grant Wood, US-amerikanischer Maler
- 1947 – Kurt Lewin, US-amerikanischer Psychologe
- 1953 – Carl Froelich, deutscher Filmpionier und -regisseur
- 1954 – Dsiga Wertow, sowjetischer Filmemacher
- 1955 – Julius Bab, deutscher Schriftsteller
- 1957 – Johannes Anker Larsen, dänischer Schriftsteller
- 1958 – Douglas Rayner Hartree, englischer Physiker
- 1959 – George Antheil, US-amerikanischer Komponist und Pianist
- 1959 – Johannes Eckert, Frankfurter Original
- 1960 – Oskar Johann Viktor Anderson, deutscher Statistiker und Ökonom
- 1961 – Walter Stoeckel, deutscher Gynäkologe
- 1964 – Arthur W. Upfield, britisch-australischer Kriminalromanautor
- 1966 – Wilhelm Röpke, einer der geistigen Väter der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland
- 1968 - Maria Caspar-Filser, deutsche Malerin
- 1970 – Samuel Guy Endore, US-amerikanischerSchriftsteller
- 1976 – Sal Mineo, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1979 – Jean Renoir, französischer Regisseur
- 1981 – Philipp Hagemann, deutscher Geophysiker
- 1983 – Eubie Blake, US-amerikanischer Pianist und Komponist
- 1983 – Kurt Mothes, deutscher Botaniker
- 1984 – Anna Anderson-Manahan, die angebliche Zarentochter Anastasia
- 1984 – Ferry Dusika, österreichischer Radrennfahrer
- 1984 – Johannes Messner, österreichischer Theologe, Rechtswissenschaftler und Politiker
- 1984 – Julio Cortázar, argentinischer Schriftsteller
- 1987 – Dennis Poore, britischer Autorennfahrer
- 1987 – Rudolf Henz, Schriftsteller; Programmdirektor des Österreichischen Rundfunks
- 1988 – Adolf Bieringer, deutscher Politiker und MdB
- 1989 – Thomas Bernhard, österreichischer Schriftsteller
- 1993 – James Bulger, britisches Kleinkind, das von zwei zehnjährigen Jungen ermordet wurde
- 1994 – Donald Judd, US-amerikanischer Objektkünstler und Kunsttheoretiker
- 1999 – Heinz Schubert, deutscher Schauspieler
- 2000 – Charles M. Schulz, US-amerikanischer Comiczeichner (Peanuts)
- 2000 – Jalacy Hawkins, US-amerikanischer Sänger
- 2001 – Kristina Söderbaum, schwedisch-deutsche Filmschauspielerin und Fotografin
- 2005 – Alfred Sirven, französischer Industrieller
- 2005 – Dorothy Stang, US-amerikanische Nonne, Bürgerrechtlerin, Umweltaktivistin
- 2005 – Karl-Heinz Tuschel, deutscher Science-Fiction-Autor, Lyriker und Kabaretttexter
- 2005 - Sammi Smith, Sängerin(Country Music)
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes (katholisch)
- Darwin-Tag
Siehe auch
- 11. Februar – 13. Februar
- 12. Januar – 12. März
- Februar – Historische Jahrestage – Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel – Wikipedia:Formatvorlage Tag
0212
ja:2月12日
ko:2월 12일
simple:February 12
th:12 กุมภาพันธ์
1809
- 13. April: Die Franzosen kapitulieren vor Andreas Hofer am Bergisel (Tirol)
- 5.–6. Juli: Schlacht bei Wagram
- 21.–22. Mai: Schlacht bei Aspern
- 16. August: Auf Initiative Wilhelm von Humboldts wird die Berliner Humboldt-Universität gegründet
- 14. Oktober: Friede von Schönbrunn
- Finnland. Der russische Zar Alexander I. erobert ganz Finnland
- Sprengung der Burg Theben durch Napoleonische Truppen
Kultur
- 30. November: Uraufführung der Oper Pimmalione von Luigi Cherubini in Paris
- 4. Januar: Louis Braille, Erfinder der Blindenschrift (Brailleschrift) († 1852)
- 13. Januar: Friedrich Ferdinand von Beust, österreichischer Politiker († 1886)
- 15. Januar: Pierre Joseph Proudhon, französischer Ökonom, Soziologe und Anarchist († 1865)
- 19. Januar: Edgar Allan Poe, US-amerikanischer Schriftsteller († 1849)
- 3. Februar: Felix Mendelssohn Bartholdy, deutscher Komponist († 1847)
- 7. Februar: Frederik Paludan-Müller, dänischer Schriftsteller († 1876)
- 11. Februar: Karl Bodmer, Schweizer Maler († 1893)
- 12. Februar: Abraham Lincoln, 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika († 1865)
- 12. Februar: Charles Darwin, britischer Naturforscher († 1882)
- 7. März: Wladimir Iwanowitsch Istomin, russischer Marineoffizier († 1855)
- 9. März: Eliza Wille, Romanschriftstellerin
- 12. März: Gustav Werner, evangelischer Pfarrer und Gründer der gleichnamigen Stiftung († 1887)
- 15. März: Joseph Jenkins Roberts, Präsident von Liberia († 1876)
- 19. März: Fredrik Pacius, deutscher Komponist
- 19. März – Moritz Ludwig Seyffert, Philologe und Pädagoge († 1831)
- 20. März: Georg Varrentrapp, deutscher Mediziner († 1886)
- 21. März: Carl Gustav Friedrich Hasselbach, Oberbürgermeister von Magdeburg († 1882)
- 21. März: Jules Favre, französischer Politiker († 1880)
- 24. März: Joseph Liouville, französischer Mathematiker († 1882)
- 27. März: Georges-Eugène Baron Haussmann, französischer Stadtplaner († 1891)
- 1. April: Nikolai Wassiljewitsch Gogol, russischer Schriftsteller († 1852)
- 5. April: Karl Felix Halm, deutscher Altphilologe und Bibliothekar († 1882)
- 6. April: Friedrich Johannes Jacob Cölestin von Schwarzenberg, Erzbischof von Prag († 1885)
- 7. April: James Glaisher, englischer Meteorologe und Aeronaut († 1903)
- 19. April: August Emil Braun, deutscher Archäologe († 1856)
- 10. Mai: Peter Tunner, steirischer Bergbaupionier († 1897)
- 18. Mai: William Wilson, britischer Maschineningenieur († 1862)
- 23. Mai: Friedrich Christian Benedikt Avé-Lallemant, Kriminalist, Schriftsteller und Sprachforscher
- 13. Juni: Heinrich Hoffmann, deutscher Arzt und Schriftsteller († 1894)
- 27. Juni: François-Certain Canrobert, französischer General, Marschall von Frankreich († 1895)
- 22. Juli: Heinrich Proch, österreichischer Komponist († 1878)
- 29. Juli: Etienne Vacherot, französischer Gelehrter und Philosoph († 1897)
- 8. August: Alfred Tennyson, britischer Dichter († 1892)
- 12. August: William Huntington Russell, Mitbegründer der Yale-Geheimgesellschaft Skull and Bones († 1885)
- 19. August: Heinrich Abeken, deutscher Theologe und preußischer Beamter († 1872)
- 27. August: Hannibal Hamlin, US-Vizepräsident († 1891)
- 31. August: Oswald Heer, Schweizer Paläontologe, Botaniker und Entomologe († 1883)
- 4. September: Juliusz Slowacki, Polnischer Dichter († 1849)
- 5. September: Wilhelm von Breithaupt, deutscher Offizier († 1889)
- 9. September: Bruno Bauer, deutscher Philosoph, Bibelkritiker und Schriftsteller († 1882)
- 9. September: Jakob Fürchtegott Dielmann, Maler († 1885)
- 9. September: Johann Daniel Eschenburg, Senator der Freien und Hansestadt Lübeck († 1884)
- 12. September: Julius von Bose, preußischer General der Infanterie († 1894)
- 4. Oktober: Albrecht von Preußen, preußischer Prinz und General († 1872)
- 16. Oktober: Hermann Heinrich Meier, Geschäftsmann und Politiker († 1898)
- 23. Oktober: August Howaldt, Ingenieur, Konstrukteur, Erfinder, Unternehmer († 1883)
- 2. November: Georg Beseler, deutscher Jurist und Politiker († 1888)
- 10. November: Moriz Adolph Briegleb, deutscher Politiker († 1872)
- 22. November: Benedict Augustin Morel, französischer Psychiater († 1873)
- 29. November: Gabriel Ferry, Schriftsteller († 1852)
- 6. Dezember: Edmond Leboeuf, französischer General, Marschall von Frankreich († 1888)
- 24. Dezember: Kit Carson, US-amerikanischer Pionier († 1868)
- 29. Dezember: Albert Pike, Rechtsanwalt, General, Autor und Freimaurer († 1891)
- 29. Dezember: William Ewart Gladstone, britischer Politiker († 1898)
- 6. Februar: Francesco Azopardi, maltesischer Komponist ( - 1748)
- 14. Februar: Heinrich Franz, Graf von Rottenhan, gehört zu den Feudalen ( - 1738)
- 7. März: Johann Georg Albrechtsberger, österreichischer Musiktheoretiker und Komponist ( - 1736)
- 7. März: Jean-Pierre Blanchard, französischer Ballonfahrer ( - 1753)
- 16. April: Wassili Jakowlewitsch Tschitschagow, russischer Admiral und Polarforscher ( - 1726)
- 17. April: Johann Christian Kittel, deutscher Komponist und Organist ( - 1732)
- 31. Mai: Joseph Haydn, österreichischer Komponist ( - 1732)
- 31. Mai: Jean Lannes, französischer General und Marschall von Frankreich ( - 1769)
- 31. Mai: Ferdinand von Schill, preußischer Offizier, führte das Freikorps Schillsche Jäger ( - 1776)
- 4. Juni: Nicolai Abraham Abildgaard, dänischer Maler, Bildhauer und Architekt der Neoklassik ( - 1743)
- 8. Juni: Thomas Paine, US-amerikanischer Publizist ( - 1737)
- 13. August: Marc Antoine Berdolet, 1. Bischof von Aachen ( - 1740)
- 7. September: Rama I., König von Siam ( - 1736)
- 7. September: Caroline Böhmer-Schlegel-Schelling, Inspiratorin verschiedener Dichter der Romantik ( - 1763)
- 14. September: Johannes Karasek, Räuberhauptmann ( - 1764)
- 18. September: Gottfried Christoph Beireis, deutscher Arzt und Chemiker ( - 1730)
- 20. September: Simon Kramer, Kärntener Räuber; gilt als 'Robin Hood von Kärnten' ( - 1785)
- 24. September: August Ludwig Hülsen, deutscher Philosoph der Frühromantik ( - 1765)
- 11. Oktober: Meriwether Lewis, US-amerikanischer Soldat und Entdecker ( - 1774)
- 17. Oktober: Friedrich Stapß, deutscher Attentäter ( - 1792)
- 9. November: Paul Sandby, britischer Maler ( - 1725)
- Franz Ignaz Beck, deutscher Komponist ( - 1734)
ko:1809년
simple:1809
Kentucky
Kentucky [] wird zu den Nordstaaten der USA gezählt und trat als 15. Bundesstaat der Union bei. Der Name des Staates Kentucky rührt vom indianischen Wort der Irokesen Ken-tah-ten, was sinngemäß "Land der Zukunft" bedeutet. Bekannt ist er als "Bluegrass State", womit die von März bis April blaugrün blühenden Grasweiden gemeint sind.
Einleitung
Kentucky und seine etwa 4 Millionen Einwohner sind am meisten bekannt für ihre Vollblutpferde, das berühmte Kentucky Derby und die hiesigen Whiskey-Brennereien. Die Bewohner wissen je nach Sachlage nicht genau, ob sie sich zu den Nord- oder Südstaaten zählen sollen. Und so wundert es nicht, dass zwei ihrer berühmtesten Söhne als Präsidenten während des Sezessionskriegs als politische Gegner auf verschiedenen Seiten standen: Abraham Lincoln als Präsident der Union und Jefferson Davis als der Präsident der Konföderation.
Geschichte
Allgemeines
Kentucky ist einer der vier Staaten, die sich selbst als Commonwealth bezeichnen. Ursprünglich war Kentucky ein County Virginias. Allein zehn der Verfassungskonvente fanden im Gerichtshaus von Danville, Kentucky, 1784-1792 statt.
Urgeschichte
Aus urgeschichtlicher Zeit des Tertiär und des Pleistozän stammen zahlreiche Knochenfunde von Mammuts oder Mastodons, die der französische Hauptmann Carles Lemoyne de Longueil als erster Europäer 1739 am "Big Bone Lick" im heutigen Boone County entdeckte. Im Umfeld einer Salz-Schwefel-Quelle waren offensichtlich hunderte von Großsäugern verendet und deren Knochen erhalten geblieben. Die dortigen Gewässer waren bis 1812 als Salinen geschätzt und zwischen 1815 bis 1830 sogar für ihre Kurwirkung bekannt. US-Präsident Thomas Jefferson schickte eigens eine Expedition an diesen Ort, um einige Knochen in seine Sammlung aufzunehmen.
Prähistorie
Expedition
Seit etwa 20 Jahren wird die prähistorische Vergangenheit durch die Archäologie in sechs Unterabschnitte geteilt. Diese umfassen einen Zeitraum von 13.000 vor unserer Zeitrechnung bis 1650 n. Chr.: Die Paleo-Indianische Kultur, die Archaische Kultur, die "Woodland"-Kultur, die Adena-Kultur, die Mississippi-Kultur und die "Fort-Ancient"-Kultur. Von etwa 1650 bis zur Ankunft der ersten weißen Siedler kämpften unterschiedliche indianische Stammesgruppen um die Vorherrschaft über das Land der großen Weiden ("Great Meadow"). Die Stämme der Shawnee drangen vom Norden über den Ohio River in das Territorium, während die Cherokee und Chickasaw-Stämme vom Süden über den Cumberland River kamen. Aber auch Stämme der Delawaren und der Wyandot durchstreiften die Region, da dies auch der Weg der großen Büffelherden von den Salzsümpfen bis hin ins heutige Illinois war.
Neuzeit
18. Jahrhundert
Illinois
Illinois
Bezeichnenderweise betonen Politiker aus dem Raum Kentuckys stets, dass daher kein indianischer Stamm irgendeinen Besitzanspruch auf jene Landstriche ableiten könne. Sie vergessen offenbar, dass es bereits im Vokabular der meisten Indianersprachen zu diesem Zeitpunkt keine Begrifflichkeit von Landbesitz gab. Land bzw. Boden konnte man nicht "besitzen", dieser war lediglich geliehen.
Christopher Gist und Thomas Walker leiteten die ersten Erkundungs-Expeditionen zwischen 1750/51, doch der Ausbruch des Krieges gegen Frankreich und die Indianer 1754 während des Siebenjährigen Krieges unterbrachen jeden Ansatz das heutige Staatsgebiet weiter zu erkunden.
Jahrzehntelang hatte das Gebiet westlich der Allegheny Mountains für die amerikanischen Siedler nur als wildreiches Jagdgebiet gedient. Durch den mit den Indianern Handel treibenden John Finlay auf die Fruchtbarkeit jener Gegend aufmerksam gemacht, war es den Erkundungen Daniel Boones seit 1769 zu verdanken, der das Land mit mehreren "Jagdgesellschaften" bereiste und mit der Gründung von ersten Forts auch den Grundstein für spätere Städte legte, dass Kentucky für die Besiedlung erschlossen wurde. In der romantisch verklärten Tradition Kentuckys gilt daher Boone als der erste Kentuckier.
Während des Unabhängigkeitskrieges orderte das britische Oberkommando von Detroit 1780 einen "Raid" tief ins Siedlungsgebiet des späteren Kentuckys hinein. Unter der Führung des Hauptmanns Henry Bird landeten 150-200 kanadische Ranger bei Falmouth im heutigen Pendleton County an. In ihrem Gefolge hatten sie 600-800 indianische Verbündete, die zu den Shawnee, Ottawa, Huronen, Anishinabe, Lenni Lenape und Mingo gehörten und als zum Teil ehemalige Bewohner dieser Regionen allen Grund zur Rache an den dortigen Siedlern hatten. In blutigen und erbitterten Kämpfen, die von den amerikanischen Historikern zu den schlimmsten Auseinandersetzungen mit indianischer Beteiligung gezählt wurden, bekämpften sie die Grenz-Forts des Staates. Ihr Weg wird heute noch als "Bird`s War Road" bezeichnet. Auf ihrem hastigen Rückzug verschleppten sie rund 460 Siedler aus den umliegenden Gegenden auf britisches Einflussgebiet. Die Gefangenen wurden dabei ohne Rücksicht auf den familiären Zusammenhalt aufgeteilt. Eine Minderheit deportierten die Engländer nach Detroit, die meisten starben in indianischer Gefangenschaft.
1790 akzeptierten die Deputierten Kentuckys die Bedingungen Virginias bezüglich des Austritts, so dass die Verfassung des Bundesstaats im April 1792 endlich ratifiziert werden konnte. Schließlich, am 1. Juni 1792, wurde Kentucky zum 15. Bundesstaat der Union und Isaac Shelby, ein Held des Unabhängigkeitskrieges, zum ersten Gouverneur des jungen Commonwealths.
Schon 1798 erbauten findige Investoren nach britischen Vorbildern eine erste Pferderennbahn. Seit jener Zeit widmete man sich hier verstärkt der Zucht und dem Verkauf der berühmten Vollblüter.
19. Jahrhundert
Vollblüter
Im Vorfeld der Bürgerkrieges hatte der Staat aufgrund seiner immensen offenen Grenze über 1126 km zum Süden hin eine bedeutende Rolle bei den Fluchthelferaktionen für schwarzafrikanische Sklaven der Anrainerstaaten. Zahlreiche unterirdische Verstecke der so genannten "Underground Railroad" sind bis heute erhalten.
Am 20. Mai 1861 versuchte Kentucky durch eine Proklamation seine Neutralität im Sezessionskrieg zu wahren. Als jedoch am 3. September 1861 konföderierte Truppen in den Staat eindrangen und zahlreiche Städte brandschatzten, ergriff man Partei für die | | |